Tag: EU-Kommission
In Kürze:
- Deutschland will mit dem neuen EU-Asylsystem Dublin-Rückführungen nach Italien und Griechenland wieder aufnehmen.
- Italien verweist auf Vereinbarungen zu Altfällen und lehnt eine bedingungslose Rücknahme ab.
- Rom fordert zudem, die von europäischen NGO-Schiffen nach Italien gebrachten Migranten einzubeziehen.
- Die EU-Kommission kritisiert Italien wegen bislang abgelehnter Überstellungen.
Deutschland sieht Italien grundsätzlich für Dublin-Fälle in der Pflicht
Vereinbarung zum „Schlussstrich“ bei Altfällen
Streit um NGO-Seenotrettung und Ersteinreise
NGOs weisen Darstellung der Regierung in Rom zurück
Kritik: Keine Technologieneutralität
Ausschreibung ab September geplant
„Das Wirtschaftsministerium erklärte Anfang Juli: „Bezuschlagt werden Anlagen, die in der Lage sind, über einen längeren Zeitraum am Stück Strom bereitzustellen“.
Staatliche Förderung als Voraussetzung
Hohe Kosten und mögliche Verbraucherbelastung
Forderung nach förmlichem Prüfverfahren
Stellungnahme der EU-Kommission
In Kürze:
- Elektrifizierung: Die EU will den Stromanteil am Endenergieverbrauch bis 2040 auf 46 Prozent verdoppeln.
- Strompreise: Brüssel will das Preisverhältnis von Strom zu Gas bis 2030 auf maximal 2,5:1 bei Haushalten und 2:1 bei der Industrie senken.
- Steuerhoheit: Deutschland unterstützt grundsätzlich günstigeren Strom, wehrt sich aber gegen eine mögliche Umgehung des EU-Steuerrechts durch Strommarktregeln.
EU will Elektrifizierung bis 2040 massiv beschleunigen
Hohe Strompreise bremsen den Umstieg auf Elektrizität
EU und Verbände fordern günstigeren Strom
Reiche grundsätzlich für niedrigere Stromsteuer
In Kürze:
- Mit dem EU-Elektrifizierungsplan plant die EU-Kommission, den Verstromungsanteil zu erhöhen.
- Der Diplom-Ingenieur Frank Hennig sieht hingegen „völlig verschiedene“ Bedingungen in den einzelnen Staaten.
- Unternehmen in der EU erleiden seiner Aussage zufolge durch den Plan wettbewerbliche Nachteile gegenüber globalen Mitbewerbern.
- Um ausreichend flexibel verfügbaren Strom zu produzieren, müsse Deutschland in erster Linie die Gaskraft weiter ausbauen.
Herr Hennig, welche Maßnahmen plant die Europäische Union umzusetzen, um die Elektrifizierung voranzubringen? Haben Sie genauere Informationen dazu?
Eine Umsetzungsvariante des Elektrifizierungsplans der EU-Kommission: Ladesäulen für E-Autos für mehr Elektromobilität, gespeist von als sauber geltenden Kraftwerken.
Foto: chirawan/iStock
Inwiefern halten Sie eine Steigerung des Verstromungsanteils von 23 auf 32 Prozent in vier Jahren für realistisch?
Kann die Nutzung der fossilen Energieträger erfolgreich reduziert werden?
Was bedeutet der EU-Plan für die Unternehmen in der EU und vor allem für die in Deutschland? Manche beklagen die teils ohnehin schon strengen Klimaauflagen.
Welche Auswirkungen sind im deutschen Stromnetz mit der geplanten Elektrifizierung zu erwarten?
Die EU will mit dem Plan auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftlichen Potenziale stärken. Wie kann sie dies schaffen?
Haben andere Industrieländer oder Staatenbündnisse außerhalb der EU ähnlich ambitionierte Klimapläne?
Sehen Sie eine effizientere Lösung für eine schnelle Dekarbonisierung in der EU?
Was bedeutet der EU-Plan konkret für die Menschen?
Vielen Dank für das Interview!
In Kürze:
- Seit dem 1. Juli ist in neu zugelassenen Pkw in der EU das kamerabasierte Innenraumüberwachungssystem ADDW vorgeschrieben.
- Es soll Ablenkungen des Fahrers reduzieren, kann nach Einschätzung von Kritikern jedoch selbst eine Ablenkung darstellen.
- Je nach Kalibrierung genügen schon geringe Blickabweichungen des Fahrers, und das System schlägt Alarm.
- Datenschützer sehen derzeit keine grundsätzlichen Datenschutzprobleme, schließen Verstöße gegen Datenschutzvorschriften im Einzelfall jedoch nicht aus.
- Die Sicherheitssysteme stellen eine finanzielle Mehrbelastung dar.
Die Europäische Kommission verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf „nahe Null“ zu senken. Das entsprechende Konzept trägt den Namen „Vision Zero“.
Wie funktioniert die Innenraumüberwachung ADDW?

In modernen Autos schlägt ein Überwachungssystem Alarm, wenn ein Fahrer abgelenkt ist, wenn er etwa während der Fahrt sein Handy bedient.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Werden die Fahrer jetzt permanent überwacht?
- Das System darf die Bilddaten in Echtzeit nur rein lokal im Fahrzeug verarbeiten. Sobald das System eine Warnung ausgegeben oder verworfen hat, muss es die Rohdaten sofort und unwiderruflich löschen.
- Übertragungen in die Cloud, an den Autohersteller, Versicherungen oder Behörden sind verboten.
- Eine biometrische Gesichtserkennung zur Ablenkungswarnung ist ausdrücklich untersagt. Das ADDW-System erkennt nicht, welche Person genau hinter dem Steuer sitzt.
Kann die Überwachung die Unfallzahlen wirklich reduzieren?
Ist der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt, kann es schnell zu einem Auffahrunfall kommen.
Foto: Robert vt Hoenderdaal/iStock
Darf man das System abschalten, wenn es nervt?
Warum gibt es so viel Kritik?

Immer größere Touchscreens in Autos stellen eine Ablenkungsmöglichkeit des Fahrers dar.
Foto: Alexander Shapovalov/iStock
Was sagen Datenschützer zur Innenraumüberwachung?
Zusätzliche Kosten für Autofahrer?
In Kürze:
- Seit dem 1. Juli ist in neu zugelassenen Pkw in der EU das kamerabasierte Innenraumüberwachungssystem ADDW vorgeschrieben.
- Es soll Ablenkungen des Fahrers reduzieren, kann nach Einschätzung von Kritikern jedoch selbst eine Ablenkung darstellen.
- Je nach Kalibrierung genügen schon geringe Blickabweichungen des Fahrers, und das System schlägt Alarm.
- Datenschützer sehen derzeit keine grundsätzlichen Datenschutzprobleme, schließen Verstöße gegen Datenschutzvorschriften im Einzelfall jedoch nicht aus.
- Die Sicherheitssysteme stellen eine finanzielle Mehrbelastung dar.
Die Europäische Kommission verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf „nahe Null“ zu senken. Das entsprechende Konzept trägt den Namen „Vision Zero“.
Wie funktioniert die Innenraumüberwachung ADDW?

In modernen Autos schlägt ein Überwachungssystem Alarm, wenn ein Fahrer abgelenkt ist, wenn er etwa während der Fahrt sein Handy bedient.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Werden die Fahrer jetzt permanent überwacht?
- Das System darf die Bilddaten in Echtzeit nur rein lokal im Fahrzeug verarbeiten. Sobald das System eine Warnung ausgegeben oder verworfen hat, muss es die Rohdaten sofort und unwiderruflich löschen.
- Übertragungen in die Cloud, an den Autohersteller, Versicherungen oder Behörden sind verboten.
- Eine biometrische Gesichtserkennung zur Ablenkungswarnung ist ausdrücklich untersagt. Das ADDW-System erkennt nicht, welche Person genau hinter dem Steuer sitzt.
Kann die Überwachung die Unfallzahlen wirklich reduzieren?
Ist der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt, kann es schnell zu einem Auffahrunfall kommen.
Foto: Robert vt Hoenderdaal/iStock
Darf man das System abschalten, wenn es nervt?
Warum gibt es so viel Kritik?

Immer größere Touchscreens in Autos stellen eine Ablenkungsmöglichkeit des Fahrers dar.
Foto: Alexander Shapovalov/iStock
Was sagen Datenschützer zur Innenraumüberwachung?
Zusätzliche Kosten für Autofahrer?
In Kürze:
- Die EU-Kommission hat gegen alle Mitgliedstaaten ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.
- Der Grund: Die Länder haben bislang noch keine nationalen Gesetze zur Umsetzung der Gebäuderichtlinie verabschiedet.
- Deutschland will die EU-Vorgabe mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz umsetzen.
Alle EU-Staaten in Verzug
Zweimonatige Frist läuft
Richtlinie (EU) 2024/1275
Was die EU damit erreichen will
In Kürze:
- Ab 2. August gelten neue Transparenzpflichten für Künstliche Intelligenz in der Europäischen Union.
- Viele Unternehmen nutzen KI längst im Arbeitsalltag, doch besonders der Mittelstand steht bei der praktischen Umsetzung vor Herausforderungen.
- Bei Verletzung von Kennzeichnungspflichten auf Grundlage der KI-Verordnung drohen empfindliche Strafen.
- Die DIHK fordert klare Zuständigkeiten, praxisnahe Hilfen und verlässliche Regeln, damit Unternehmen die Vorgaben mit vertretbarem Aufwand erfüllen können.
Unklare Pflichten, unklare Ansprechpartner
Wo die Abgrenzung schwierig wird

70 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen KI ein oder planen den Einsatz in den nächsten drei Jahren. (Symbolbild).
Foto: Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn
Regeln stehen, Hilfen kommen später
Die deutsche Aufsicht ist noch im Aufbau
Der Omnibus soll für Ordnung sorgen

Foto: monkeybusinessimages/iStock
Der Mittelstand muss seine KI erst einmal finden
Die Regeln müssen im Alltag bestehen
Langsamerer CO2-Abbau
Kostenlose Zertifikate verlängert
Änderungen für Flugverkehr
Mögliche Streitpunkte
In Kürze:
- Die EU-Kommission präsentiert Reformvorschläge für den Europäischen Emissionshandel (ETS).
- Industrie und mehrere Mitgliedstaaten fordern Entlastungen wegen hoher CO₂-Kosten und Wettbewerbsnachteile.
- Zur Debatte stehen Änderungen bei kostenlosen Zertifikaten, dem CO₂-Grenzausgleich und dem ETS 2 für Gebäude und Verkehr.
- Die Mitgliedstaaten sind zwischen ambitionierter Klimapolitik und wirtschaftlicher Entlastung zunehmend gespalten.
Emissionshandel seit 2005 kontinuierlich erweitert
Anhaltender Widerstand gegen ETS 2
Weiterer Preisschub befürchtet
Nur noch wenige Länder verfolgen ambitionierte Klimapolitik
Ringen um das Präsidentenamt
Anfrage an die EU-Kommission gestellt?

Abgeordnete, darunter der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar (erste Reihe, M. l.) und Außenministerin Anita Orbán (r.), stimmen am 13. Juli 2026 bei der außerordentlichen Sitzung des Parlaments im Abgeordnetenhaus in Budapest, Ungarn, über eine Verfassungsänderung ab.
Foto: Attila Kisbenedek / AFP via Getty Images
Rückgewinnung staatlicher Vermögenswerte
Orbán-Amt soll aufgelöst werden
Staatsrundfunk zeitweilig abgeschaltet
Protest des Polnische Journalistenverband
An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.
Parade im Zeichen der Aufrüstung
Milliarden für Halbleiterindustrie
5 Jahre nach der Ahrtal-Flut
Schwerer Hagel
100 Euro pro Liter Saft
In Kürze:
- Die Bundesregierung hat das Gebäudeenergiegesetz durch das Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt.
- Hauseigentümer dürfen künftig wieder frei über die Art ihrer Heizungsanlage entscheiden.
- Bei neuen fossilen Heizanlagen müssen Vermieter tiefer in die Tasche greifen.
- Auch Mieter betroffen – durch eventuelles Weiterreichen der Mehrkosten und Verknappung von Mietraum.
- „Bio-Treppe“ und „Grüngasquote“ lösen die 65-Prozent-Regelung ab.
Kein „Reinregieren“ mehr?
Eckpunkte des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes im Überblick.
Foto: Epoch Times
Es trifft zunächst Vermieter
- CO₂-Preis,
- Gasnetzentgelte,
- Mehrkosten für biogene Anteile.
Wirklich eine Entlastung für Mieter?
„Die Kosten entstehen durch staatliche Regulierung, steigende CO₂-Preise und teurere Brennstoffe. Am Ende wird Wohnen trotzdem teurer.“
Was gilt für Hauseigentümer?
Technologieoffene Wahl – mit Bedingungen
Mehr Planungssicherheit?
Bio-Treppe ab 2029

Die ersten vier Stufen der Bio-Treppe des Gebäudemodernisierungsgesetzes sind im jüngsten Entwurf der Bundesregierung bereits festgelegt.
Foto: mf/Epoch Times
Grüngasquote
An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.
Digitaler Euro rückt näher
Merz zieht Bilanz
Mehr Gewalt
Chatkontrolle kommt zurück
Naher Osten
In Kürze:
- Das EU-Parlament hat per Dringlichkeitsverfahren die Grundlage für eine Verlängerung der Übergangsregelung zur Chatkontrolle geschaffen.
- Tech-Konzerne können weiterhin freiwillig private Nachrichten automatisiert auf Missbrauchsdarstellungen und Grooming überprüfen.
- Datenschützer warnen vor anlassloser Überwachung, Eingriffen in die Privatsphäre und möglichen Fehlalarmen durch KI.
- Eine dauerhafte EU-Verordnung zur Chatkontrolle bleibt wegen anhaltender Meinungsverschiedenheiten zwischen Parlament, Rat und Kommission blockiert.
Bedenken verhinderten eine dauerhafte EU-Verordnung zur Chatkontrolle
Datenschützer warnen vor Massenüberwachung
Dauerhafte Lösung über Chatkontrolle weiterhin nicht in Sicht
EU-Kommission prüft Marktverzerrung
Behörden prüfen nach Kartellrecht und Sicherheit
Einer der größten Handelskonzerne weltweit
In Kürze:
- Die EU will Bargeld als Zahlungsmittel schützen und seine Akzeptanz in den Mitgliedstaaten sichern.
- Ein neuer Verordnungsentwurf sieht Ausnahmen von der Bargeldannahmepflicht für unbemannte Verkaufsstellen vor.
- Verbände und Sozialorganisationen warnen vor Nachteilen für ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen.
- Parallel plant die Bundesregierung, Händler und Gastronomen zur Annahme digitaler Zahlungsarten zu verpflichten.













































