Category: gesellschaft
Seltener unter 2 Euro
Weitergabe schwierig zu beurteilen
Es kommt auf den Beitrittsmonat an
Unterirdischer See von Lehmschichten geschützt
Große Hoffnung in der Region
- Was soll diese Person in den ersten 90 Tagen konkret übernehmen können?
- Wer begleitet sie verbindlich?
- Welche bestehenden Unklarheiten dürfen wir ihr nicht einfach vor die Füße legen?
- Welche Aufgabe ist unnötig kompliziert?
- Welche Entscheidung hängt immer an derselben Person?
- Welche Einarbeitung existiert nur im Kopf erfahrener Mitarbeiter?
- Wo verlieren Menschen durch Nacharbeit die Lust?
Früherer Termin mit Folgen
Wer kommt?
Tschechien sagt Ahoi
Gelände neu geordnet
Flankierend zwei Preise
Getrübte Stimmung
Auch Menüs für Vegetarier
Der letzte Sinn, der schwindet, ist das Gehör

Letzte-Hilfe-Kurse gibt es inzwischen an vielen Orten in Deutschland (Archivbild)
Foto: Birgit Reichert/dpa
„Jeder kennt Erste-Hilfe-Kurse“
Auch Nicht-Profis können Sterbende gut begleiten

Viele Kursteilnehmende sind gekommen, weil sie gerade jemanden begleiten, der lebensbedrohlich erkrankt ist (Archivbild)
Foto: Birgit Reichert/dpa
Die Wünsche des Sterbenden akzeptieren
„Beim Sterben ist alles erlaubt“
In Kürze:
- Manipulation funktioniert besonders gut dort, wo sie an ein echtes menschliches Bedürfnis anschließt.
- Je stärker ein Feindbild emotionalisiert wird, desto weniger wird die Frage gestellt, ob die Darstellung überhaupt noch differenziert ist.
- Ein einziges Wort kann einen Menschen zum Helden machen oder zum Feind erklären, doch rhetorische Waffen funktionieren nicht ohne den Empfänger.
- Die Frage „Wer sagt eigentlich, dass es nur diese beiden Möglichkeiten gibt?“ gehört zu den wichtigsten Werkzeugen gegen Manipulation.
Die Illusion der neutralen Sprache
Worte lösen Gefühle aus
- „Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist.“
- „Unsere Sicherheit ist gefährdet.“
- „Wenn wir jetzt nicht reagieren, droht uns …“
Der Feind als rhetorisches Werkzeug
- „Die anderen sind schuld.“
- „Die Eliten verstehen die Menschen nicht.“
- „Die Ausländer nehmen uns etwas weg.“
- „Die Medien belügen uns.“
- „Die Politiker kümmern sich nur um sich selbst.“
„Wir“ und „die“

„Wir“ und „die“ erzeugen automatisch eine Trennung, egal ob die Betroffenen Personen zugestimmt haben, oder nicht.
Foto: hachiware
Wiederholung erzeugt Vertrautheit
Framing beginnt schon bei der Überschrift
- „Regierung reagiert auf Proteste.“
- „Regierung kämpft gegen Protestbewegung.“
- „Protestbewegung stellt Regierung unter Druck.“
Die Macht der Auslassung
Die scheinbare Alternative
- „Entweder wir handeln jetzt – oder wir riskieren das Chaos.“
- „Entweder du bist für unsere Maßnahmen – oder du unterstützt die anderen.“
- „Entweder Sicherheit oder Freiheit.“
Etiketten statt Argumente

Wer Unordnung in Schubladen steckt, hat nur oberflächlich Ordnung, aber immer noch einen Berg ungewaschener Wäsche. Analog verhält es sich mit Menschen: Das Stecken in Schubladen sortiert, aber ersetzt nicht die inhaltliche Auseinandersetzung.
Foto: pcruciatti
Empörung als Geschäftsmodell
Die psychologische Schwachstelle: unser Bedürfnis nach Gewissheit
Rhetorische Waffen funktionieren nicht ohne den Empfänger

Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Wenn Kritik zum Angriff erklärt wird
Wie man sich gegen sprachliche Manipulation schützt
- Was wird behauptet? Kann ich die konkrete Aussage in einem einzigen Satz formulieren?
- Welche Gefühle soll ich gerade empfinden? Angst? Wut? Empörung? Stolz? Verachtung? Hoffnung?
- Welche Informationen fehlen? Was müsste ich wissen, um das Thema tatsächlich beurteilen zu können?
- Welche Alternativen werden nicht erwähnt? Gibt es tatsächlich nur zwei Möglichkeiten?
- Würde ich dieselbe Aussage akzeptieren, wenn sie von der politischen Gegenseite käme?
Die Verantwortung der Politik

„Ich habe einen Traum…“ Bereits im Mai 1957, sechs Jahre vor seiner bekanntesten Rede, sprach Martin Luther King, Jr. (1929–1968) in Washington D.C. vor tausenden Menschen.
Foto: Hulton Archive/Getty Images
Die Verantwortung der Medien
- Woher stammt eine Information?
- Was ist gesichert?
- Was ist Interpretation?
- Was ist noch unklar?
- Welche Gegenargumente existieren?
Fazit: Worte sind keine harmlosen Werkzeuge
Freiheit beginnt im eigenen Denken
Ozonschicht erholt sich wieder
Lebenserwartung erreicht neuen Höchststand
Deutlich weniger Müll
Startup-Boom
Erfolg gegen Cyberkriminalität
Zu guter Letzt: Störche nehmen wieder zu
Dankbarkeit bewusst machen
Vorsicht vor vernebelten Straßen in der Nacht
In Kürze
- Soziale Medien nutzen das Belohnungssystem des Gehirns aus – ähnlich wie Spielautomaten.
- Meta und Google wurden in Los Angeles wegen süchtigmachender Designelemente verurteilt.
- Ein schwedisches Projekt möchte Menschen die Kontrolle über Technik zurückzugeben.
- Es geht um Wissen über das Gehirn, Veränderungen im Alltag und das Erleben von Gemeinschaft.
„Lodlinjen“: Das Lot alter Handwerker
„Wir haben viele Namen diskutiert, bevor wir uns für ‚Lodlinjen‘ entschieden haben. Der Name hat eine tiefere Bedeutung. Es geht darum, eine Richtung im Leben zu finden, zu verstehen, was für einen selbst nachhaltig und sinnvoll ist.“
Die drei Säulen des Projekts
Aha-Erlebnis im technikfreien Raum
Dopamin und soziale Medien

Das Dopaminsystem verstärkt Verhaltensweisen, die das Gehirn als sinnvoll oder belohnend wahrnimmt – wie den schnellen Upload eines Bildes vom Nordischen und dem Vasa-Museum in Stockholm.
Foto: diatrezor/iStock
Spielautomaten und der Drang zum Scrollen
Die Schwierigkeit, sich zu etwas zu Motivieren
Training der Impulskontrolle

Auf der Falsterbo Horse Show, einer der größten Sportveranstaltungen in Schweden.
Foto: LottaVess/iStock
Nachdenken bevor man handelt
„Tödliche Langeweile“ führt zu physischen Reaktionen

Ein typisches schwedisches, rotes Holzhaus in Småland – doch nahezu jeder Moment der Stille wird durch äußere Reize ersetzt, durch einen Strom von Inhalten, der unsere Aufmerksamkeit fordert.
Foto: TT/iStock
Überstimuliert: Gehirn braucht kleine Pausen
„Das müssen wir nicht lernen. Das Gehirn erledigt das automatisch, wenn es die Gelegenheit dazu hat.“
1. Halten Sie immer Ihr Wort
2. Stehen Sie früh auf und machen Sie Ihr Bett
3. Schreiben Sie Briefe von Hand
4. Lesen Sie jeweils nur ein gutes Buch – und zwar langsam

Um wirklich in die Tiefe eines guten Buches einzutauchen, muss man sich Zeit nehmen.
Foto: Mariana Mikhailova/iStock
5. Sparen Sie einen Teil jedes verdienten Euros und spenden Sie ihn
6. Gehen Sie jeden Tag spazieren – bei jedem Wetter
7. Nehmen Sie sich einen Ruhetag
8. Reparieren Sie lieber selbst, anstatt Dinge zu ersetzen
9. Machen Sie das gemeinsame Abendessen zur unverzichtbaren Gewohnheit

Gute Gewohnheiten bereichern jede Lebensphase.
Foto: zamrznutitonovi/iStock
10. Verbringen Sie jeden Tag Zeit in Stille
Geldgeberin zeigt sich unzufrieden mit Ablauf
Weitere Unstimmigkeiten in Sachen Kosten
Wir alle kennen Menschen, die im Laufe der Jahre immer verbitterter geworden sind. Anstatt auf ein erfülltes Leben zurückzublicken, hadern sie dauerhaft mit dem Schicksal oder sind tief enttäuscht darüber, wie die Dinge gelaufen sind.
Das soll nicht heißen, dass das Leben immer einfach ist oder fair verläuft – die Realität kann uns hart treffen. Doch Verbitterung verschlimmert das Unglück nur noch. Sie offenbart vor allem die Unfähigkeit, Groll loszulassen und nach vorne zu blicken.
Glücklicherweise haben wir es selbst in der Hand: Egal, was passiert, wir können das Beste aus unserer Lage machen, indem wir mit Gelassenheit und Güte reagieren. Inmitten von Schicksalsschlägen innere Ausgeglichenheit zu bewahren, ist für viele von uns ein Zeichen großer Stärke.
Warum ist Verbitterung im Alter so tragisch? Weil sie der jüngeren Generation signalisiert, dass das Leben einen zermürbt und am Ende nur Enttäuschung bereithält. Negative Gedanken sind ansteckend. Sie untergraben die Zuversicht und Tatkraft, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und unserem Alltag Sinn verleihen.
Wir alle sollten es als moralische Pflicht betrachten, nicht verbittert zu werden, sondern die stille Gewohnheit zu pflegen, Schwierigkeiten neu zu deuten, damit sie uns helfen, an Herzlichkeit zu gewinnen – auch wenn wir älter werden.
Wie man in Würde alt wird
Mit den folgenden Impulsen machen Sie das Beste aus dem Geschenk des Lebens und motivieren andere, es Ihnen gleichzutun.
1. Schätzen Sie, was Sie haben
Es gibt Milliarden Menschen auf dieser Erde, und doch vergleichen wir uns oft mit jenen, denen es vermeintlich besser geht. Wenn man ständig darauf schaut, was andere haben und man selbst nicht, wird einem das eigene Leben natürlich nie genügen. Selbst wenn sich die Umstände verbessern, verschiebt man die Messlatte immer weiter nach oben und findet so nie Ruhe.
Was wäre, wenn Sie sich stattdessen vorstellten, Sie lägen auf dem Sterbebett und es bliebe Ihnen keine Zeit mehr? Diese alte stoische Übung macht eines klar: Solange man Zeit hat, besitzt man einen Reichtum, um den einen selbst die reichsten alten Menschen der Welt beneiden würden. Verschwenden Sie diese Zeit nicht.
2. Begegnen Sie den Fehlern anderer mit Nachsicht
Ein Großteil unseres ungelösten Ärgers rührt daher, dass uns andere Menschen enttäuscht haben. Meist sind es die Menschen, die uns am nächsten stehen, die uns am tiefsten verletzen. Anstatt ihnen mit Nachsicht zu begegnen – denn niemand ist ununterbrochen in Bestform –, halten wir an den wenigen Momenten fest, in denen sie uns im Stich gelassen haben. So geraten wir in einen Kreislauf aus verletzten Gefühlen und passiver Aggression.
3. Korrigieren Sie Ihre Erwartungen im Nachhinein
Glück lässt sich oft mit einer einfachen Formel beschreiben: Realität minus Erwartungen.
Wer seine Messlatte unerreichbar hoch ansetzt, für den ist Enttäuschung vorprogrammiert. Das Schöne an dieser Formel ist jedoch, dass man sie auch rückwirkend anwenden kann. Mit etwas mentaler Übung können Sie Ihre eigene Lebensgeschichte mit anderen Erwartungen neu bewerten.
Vielleicht war das Verhältnis zu Ihren Eltern in Ihrer Jugend nicht ideal. Aber Sie können dankbar dafür sein, dass sie Sie großgezogen haben – und sich ausmalen, wie viel schlimmer es hätte kommen können. Das redet echtes Unrecht keineswegs schön. Es hilft jedoch zu erkennen, dass ein perfekter Ausgang nie garantiert war und Ihr Schicksal keineswegs das denkbar schlechteste ist.
4. Finden Sie einen Glauben, der dem Leiden einen Sinn gibt
Seit Jahrtausenden hilft religiöser Glaube Menschen dabei, sich in einer unvorhersehbaren Welt zurechtzufinden und schwere Zeiten zu überstehen, ohne die Hoffnung zu verlieren. Für Gläubige wie mich liegt diese Kraft im Vertrauen darauf, dass die Versprechen des Glaubens wahr und für alle Zeiten gültig sind. Diesen Trost findet man nicht ohne echte Überzeugung – und man kann sich Glauben nicht einfach einreden. Falls Sie neugierig sind, ist mein Rat ganz einfach: Suchen Sie aufrichtig, schließen Sie sich einer Glaubensgemeinschaft an und lernen Sie die Menschen dort persönlich kennen.
5. Werden Sie aktiv, wo Sie sich ohnmächtig fühlen
Eine häufige Ursache für Verbitterung ist das Gefühl, in einer Situation gefangen zu sein, in der man sich machtlos fühlt. Das kann sich furchtbar anfühlen. Doch egal, wie schrecklich es ist, es rechtfertigt nicht, diese Last ein Leben lang mit sich herumzutragen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Schon eine winzige selbstbstimmte Handlung kann den Bann der Ohnmacht brechen und Sie daran erinnern, dass noch nicht alles verloren ist. Der Schlüssel liegt darin, diesen ersten kleinen Schritt zu tun – selbst wenn er sich zunächst völlig zwecklos anfühlt.
Ein Leben voller Hürden muss nicht mit Bitterkeit beantwortet werden. Viele große Persönlichkeiten der Geschichte standen vor ebenso großen oder noch größeren Schwierigkeiten und begegneten ihnen mit Akzeptanz. Sie wussten, dass Wut nichts ändert, die richtige Haltung aber selbst das Schlimmste noch wenden kann. Damit hinterlassen sie der Welt etwas Seltenes: einen echten Grund, weiterzumachen.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „5 Quiet Habits of People Who Grow Old Without Bitterness“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung: sm)
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