Tag: soziale Medien
Mehr als 45 Millionen Nutzer pro Monat auf den Plattformen aktiv
Mehr als 45 Millionen Nutzer pro Monat auf den Plattformen aktiv
In Kürze:
- Ob wir etwas für richtig halten, basiert selten auf Fakten, sondern oft darauf, wer etwas sagt – und wie oft wir es schon gehört haben.
- Ein Algorithmus muss unsere Gedanken nicht lesen, er beobachtet unser Verhalten. Aus tausenden kleiner Verhaltensmuster entsteht ein erstaunlich präzises Persönlichkeitsprofil.
- Psychische Widerstandskraft beginnt daher mit bewusster Mediennutzung. Oft reichen bereits wenige Minuten Abstand, um einen Beitrag deutlich kritischer zu betrachten.
Unser Gehirn liebt einfache Lösungen
- Wie viele Menschen teilen einen Beitrag?
- Wie viele Likes hat ein Video?
- Wer hat den Inhalt veröffentlicht?
- Passt die Botschaft zu dem, was ich ohnehin glaube?
Aufmerksamkeit ist die eigentliche Währung

Das Smartphone und die sozialen Medien fesseln die Aufmerksamkeit vieler Menschen.
Foto: Visions/iStock
Der Dopamin-Effekt
Der Vergleich macht unglücklich

Das, was wir in den sozialen Medien zu sehen bekommen, muss nicht immer die Realität sein.
Foto: Aziz Shamuratov/iStock
Der Algorithmus kennt uns besser, als wir glauben
- welche Beiträge wir länger ansehen,
- welche Videos wir bis zum Ende anschauen,
- worauf wir klicken,
- welche Themen uns emotional bewegen,
- mit welchen Personen wir interagieren.
Wiederholung schafft Glaubwürdigkeit
Geschäftsmodelle mit Vertrauen und Angst

Influencer verkaufen selten nur Produkte. Sie verkaufen Beziehungen und bauen Vertrauen auf.
Foto: pondsaksit/iStock
Die Macht der Empörung
Digitale Selbstverteidigung
- Wer profitiert davon, dass ich diesen Beitrag glaube?
- Welche Gefühle löst der Inhalt in mir aus?
- Wird mit Angst oder Empörung gearbeitet?
- Werden Quellen genannt?
- Gibt es nachvollziehbare Belege?
- Würde ich denselben Inhalt auch glauben, wenn er meiner eigenen Meinung widersprechen würde?
- Benachrichtigungen reduzieren.
- Bildschirmzeiten begrenzen.
- Mehrere Informationsquellen nutzen.
- Regelmäßig digitale Pausen einlegen.
- Emotionale Inhalte nicht sofort teilen.
- Vor dem Kommentieren kurz innehalten.
Fazit

Ein bewusster Umgang mit sozialen Medien kann helfen, weniger beeinflusst zu werden.
Foto: champpixs/iStock
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Australien: Social-Media-Verbot hat keine nennenswerten Auswirkungen
App-Entwickler: Kontrolle nicht Aufgabe von App-Entwicklern
„Wir schützen sie nicht, indem wir sie von der Straße fernhalten, sondern indem wir die Straße sicherer machen.“
Dort ansetzen, wo tatsächlich Gefährdungen entstehen
Umgehen lernen mit ständigen Reizen und Unterbrechungen
Die „Five Eyes“ schlagen Alarm
Pekings bevorzugte Methoden

Diese Kombination aus Archivfotos, die am 7. Mai 2026 erstellt und am 2. März 2026 aufgenommen wurden, zeigt Bill Yuen Chung Biu (l.) und Peter Wai Chi Leung, die beide wegen Beihilfe für den Geheimdienst von Hongkong angeklagt sind.
Foto: Carlos Jasso/AFP via Getty Images
Kritische Infrastruktur als primäres Ziel von „Volt Typhoon“

Ein Fahndungsplakat des FBI zeigt Mitarbeiter des chinesischen Technologieunternehmens Anxun (i-Soon) Information Technology Co., Ltd., die mutmaßlich auf Anweisung und in enger Abstimmung mit dem chinesischen Ministerium für Staatssicherheit und dem Ministerium für öffentliche Sicherheit Angriffe auf Opfer weltweit verübt haben sollen.
Foto: FBI
Online-Rekrutierungsmaßnahmen
Was wird dagegen unternommen?
Wird dies zu einem Krieg führen?
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Ethikrat gegen Mindestalter
Sozialausgaben bremsen Wachstum
Merz wirbt für weitere Reformen
Mexiko eröffnet Fußball-WM
Geheime Hormus-Operation
In Kürze:
- Die EU-Kommission beabsichtigt, unter 16-Jährigen die Nutzung sozialer Medien zu verbieten.
- Dafür plant sie eine EU-App mit Altersüberprüfung.
- Einige EU-Abgeordnete äußern Kritik an dem Vorhaben.
- Sie befürchten die Einschränkungen für die Nutzung von VPNs und sogar die Errichtung einer Überwachungsinfrastruktur.
Zum Schutz von Jugendlichen?

Ein 14-jähriger Junge bedient am 24. Oktober 2025 ein Smartphone. Laut einer EU-Studie nutzen 25 Prozent der Minderjährigen ihr Smartphone auf „problematische“ oder „dysfunktionale“ Weise, was auf ein suchtähnliches Verhalten hinweist.
Foto: David Gray/AFP via Getty Images
Sucht durch soziale Medien
Wer hat die Kontrolle?
Sicherheit der EU-App infrage gestellt

Die EU-Kommission plant, Jugendlichen unter 16 Jahren künftig den Zugang zu sozialen Plattformen zu verwehren.
Foto: Michael Kappeler/dpa
VPNs im Fadenkreuz
Umgehen Kinder die Altersüberprüfungen?
Vergleichbar mit China und Russland?
Abgeordneter: „Es gibt andere Lösungen“
In Kürze:
- Apps und Spiele verwenden gezieltes Design, um Nutzer länger zu binden, ohne dass es auf den ersten Blick zu erkennen ist.
- Kinder sind besonders anfällig: Ihre Fähigkeit zur Selbstregulation ist noch nicht ausgereift.
- Free-to-Play-Spiele und soziale Netzwerke setzen auf psychologische Mechanismen mit Suchtpotenzial.
- Mit dem richtigen Wissen können Eltern gegensteuern, ohne ihren Kindern Medien grundsätzlich zu verbieten.
Die Psychologie des Nicht-Aufhören-Könnens
Das versteckte Geschäft
Zwischen Komfort und Manipulation
Warum Kinder in die Falle tappen
Kinder stark machen: kleine Hebel, große Wirkung
Nicht verbieten, sondern verstehen
Behörden prüften 38 Kommentare auf strafrechtliche Relevanz
Geldstrafen für soziale Zwecke gespendet
Was die Forschung herausfand
In schwebender Hoffnung gefangen
Wie das Gehirn Ablehnung verarbeitet
Wie die Technologie Ghosting noch schmerzhafter macht

In einer vernetzten Welt können unerklärliche Kontaktabbrüche durch Personen, die einem wichtig sind, noch verstörender wirken.
Foto: Primorac91/iStock
Doch wie geht’s weiter?
Wo Klarheit fehlt, muss man sie selbst schaffen
Verbot nur für jüngere Kinder
Widerspruch aus der Wissenschaft
Plattformen in die Verantwortung nehmen

Oma kocht, Vanessa filmt – wie lange die zwei noch Videos machen, hängt ganz davon ab, wie lange Annemarie noch möchte.
Foto: Christoph Reichwein/dpa
Ein Krustenbraten geht viral

Von der Küche in die Sozialen Medien – und jetzt in ein Kochbuch: Die Rezepte von Vanessa und ihrer Oma Annemarie sind jetzt auch dort zu lesen.
Foto: Christoph Reichwein/dpa
Generationen-Duos im Netz
Mit viel Liebe und Heißluftfritteuse

Oma Annemarie und ihre Enkelin Vanessa genießen die gemeinsame Zeit, die sie durch das Video-Projekt miteinander verbringen.
Foto: Christoph Reichwein/dpa
Von Hate-Kommentaren bis Heiratsantrag
Die virtuellen Großeltern
In Kürze:
- Berichte über mögliche Zunahme von Gewaltvorfällen in China
- Vorwürfe über eingeschränkte Informationsweitergabe und Kontrolle
- Experten verweisen auf gesellschaftlichen und strukturellen Druck





























































