Tag: Brüssel
In Kürze:
- Hohe Preise für Düngemittel bringen Landwirte in der EU in Schwierigkeiten.
- Europa ist zu abhängig von Importen geworden.
- EU muss die Zukunft von Familienbetrieben sichern.
- Es gibt große Unterschiede zwischen den Standards für Landwirte innerhalb und außerhalb der EU.
In einer Sitzung des Europäischen Parlaments im Mai argumentierten Sie, dass die größte Herausforderung für Landwirte nicht die langfristige Planung, sondern die kommende Anbausaison sei. Welche konkreten Maßnahmen sollte die Europäische Kommission vor dem Winter 2026/2027 ergreifen, um Landwirten, die mit hohen Düngemittelkosten konfrontiert sind, sofortige Unterstützung zu bieten?
Sie haben die Senkung oder Aussetzung von Zöllen und anderen Abgaben auf Düngemittelimporte gefordert. Wie sehen Sie das Gleichgewicht zwischen kurzfristiger Unterstützung der Landwirte und der Sicherstellung der langfristigen strategischen Unabhängigkeit der EU in der Düngemittelproduktion?
Immer mehr Landwirte in der EU argumentieren, dass die Klima- und Umweltpolitik die europäische Landwirtschaft im Vergleich zu Erzeugern außerhalb der Union weniger wettbewerbsfähig macht. Sehen Sie darin ein Ungleichgewicht zwischen den Umwelt- und Klimazielen einerseits und der Lebensmittelproduktion andererseits? Wenn nicht, warum haben dann so viele Landwirte das Gefühl, unverhältnismäßig viel Last tragen zu müssen?

Ein Landwirt bewirtschaftet sein Feld. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
Der Krieg in der Ukraine hat Schwachstellen in der Ernährungssicherheit offengelegt. Welche Lehren sollte die EU aus den vergangenen Jahren ziehen? Welche Schritte sollten unternommen werden, um die europäische Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen künftige geopolitische Krisen zu machen?
Mit Blick auf die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027: Welche Reform wäre Ihrer Meinung nach am wichtigsten, um Familienbetriebe und kleine landwirtschaftliche Erzeuger besser zu unterstützen?
Europäische Landwirte müssen einige der weltweit strengsten Umwelt-, Tierschutz- und Produktionsstandards erfüllen, während die EU weiterhin Lebensmittel aus Ländern importiert, die oft unter ganz anderen Regeln operieren. Führt das nicht zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen? Sollte die EU Importe beschränken, die nicht denselben Standards wie europäische Erzeuger entsprechen, auch wenn dies zu Handelsstreitigkeiten oder höheren Verbraucherpreisen führt?
In den vergangenen zwei Jahren kam es in mehreren EU-Mitgliedstaaten zu flächendeckenden Protesten von Landwirten. Glauben Sie, dass die europäischen Politiker den wirtschaftlichen Druck, der auf den Landwirten lastet, unterschätzt haben? Welche Fehler hat Brüssel in seiner Agrarpolitik begangen?
Vielen Dank für das Interview!
In Kürze:
- Das Büro von EU-Ratspräsident António Costa nahm Kontakt zu russischen Spitzenvertretern auf.
- Deutschland und Frankreich fühlten sich übergangen und bezeichneten die Initiative als unkoordiniert.
- Andere EU-Länder wie Irland und Österreich zeigen Unterstützung.
- Unklar bleibt, ob die Europäische Union künftig eine Rolle in Friedensgesprächen zum Ukrainekrieg spielen kann.
Gesprächspartner von Costa auf russischer Seite unklar
Kritik aus Deutschland, Frankreich: „Kein Mandat“
Irland und Österreich stellen sich hinter Costa
USA waren treibende Kraft für Verhandlungen – bis der Irankrieg begann
Russland sieht EU nicht als Verhandlungspartner
Handelsbilanzdefizit der EU gegenüber China auf 360 Milliarden Euro angestiegen
Merz und De Wever verschärfen Rhetorik
Mehrere Maßnahmen der EU gegen China in Kraft
Peking hat bereits erste Exportbeschränkungen für Seltene Erden verhängt
In Kürze:
- Sechsmonatige Überprüfung der US-Streitkräfte in Europa
- Druck auf NATO-Staaten wegen Verteidigungsausgaben steigt
- USA fordern stärkere europäische Verteidigungsverantwortung

Atomwaffenübung der NATO. (Archivbild)
Foto: Tom Reynolds/LOCKHEED MARTIN AERONAUTICS/EPA/dpa
Druck auf NATO-Verbündete und Lastenteilung
Konsequenzen bei fehlender Zielerfüllung
„Zu lange war die NATO ein Papiertiger und eine Einbahnstraße. Damit ist Schluss“,
Verteidigungsausgaben und Budgetpläne
US-Beiträge bereits gekürzt
Nukleare Abschreckung bleibt bestehen
Trotz der Änderungen in der Einsatzplanung erklärten NATO-Beamte, dass die nukleare Abschreckung des Bündnisses weiterhin intakt bleibe.
In einer Erklärung nach einer Sitzung der NATO-Atomplanungsgruppe bekräftigten die Verbündeten, dass sie eine „sichere, geschützte, wirksame und glaubwürdige nukleare Haltung“ aufrechterhielten, um Frieden zu bewahren, Zwang zu verhindern und Aggression abzuschrecken.
Sie bezeichneten die strategischen Nuklearstreitkräfte des Bündnisses als die „oberste Garantie der Sicherheit der Verbündeten“, die die Abschreckungsarchitektur der NATO untermauern.
In Kürze:
- Eine Schweizer Initiative fordert eine maßvolle Zuwanderung.
- Ziel ist der Erhalt von Lebensqualität und Wohlstand.
- Seit 2002 ist die Bevölkerung um 1,7 Millionen gewachsen.
- Die Regierung warnt vor möglichen Folgen.
Fremd im eigenen Land
„Ausländerfeindlich“ und „kontraproduktiv“
Bundesstellen begleiten Studie
In Kürze:
- Salmonellenfund in Hühnerfleisch-Lieferung aus Brasilien in Griechenland
- Wiederholte Beanstandungen brasilianischer Tierprodukte in der EU
- EU verschärft Importvorgaben wegen Antibiotika-Regeln
Veterinärdienste klagen über massive Personalnot
Wiederholte Beanstandungen und neue EU-Importverbote für Brasilien

Eier.
Foto: Sanny11/iStock
EU untersagt Einsatz von Antibiotika
Mutmaßlich unterlassene Meldung verdächtiger Geldtransfers
Unternehmen weist Vorwürfe zurück
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Kinderlose sollen mehr zahlen
Kiew verlassen
Impfstrategie gegen Ebola
Finanzstreit mit Ungarn
Zug kollidiert mit Schulbus
In Kürze:
- Die EU blockiert weiterhin rund 17 Milliarden Euro an Mitteln für Ungarn.
- Budapest hält mehrere geforderte Reformen kurzfristig für nicht umsetzbar.
- Eine Sondersteuer für ausländische Einzelhändler könnte ein weiteres EU-Verfahren auslösen.
- Premierminister Péter Magyar will in Brüssel über einen Fahrplan zur Freigabe der Gelder verhandeln.
Ungarn läuft die Zeit davon: Wichtige Frist endet am 31. August
Sondersteuer: Diskriminierung ausländische Handelsketten über Berechnungsgrundlage
Brüssel rät der Regierung in Budapest von neuen Krediten ab
Möglicher Umweg für Ungarn: Kapitalerhöhung zugunsten einer Entwicklungsbank
Keine jährliche Hauptuntersuchung
Keine „TÜV“-Plakette bei offenen Rückrufen
Straßenkontrollen von Wohnmobilen
In Kürze:
- W Social will sich von amerikanischen Plattformen abgrenzen.
- Der Hauptsitz ist in Schweden.
- Deutsche Politiker löschen ihre Accounts auf X.
- Die Plattform soll frei von Werbung und Tracking sein.
































