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F-35 und Patriot: Pistorius reist in die USA

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) reist zu einem mehrtägigen Besuch in die USA. Dort wird er den ersten von 35 neuen Kampfjets vom Typ F-35 offiziell für die Bundeswehr in Empfang nehmen.
Für Dienstag ist in Washington ein Treffen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant. Dabei dürfte es auch um die Lieferung weiterer Waffen an die Europäer und die Ukraine gehen – und inwiefern das aktuell überhaupt möglich ist.

Sorge um US-Munitionsbestände

Denn US-Medienberichten zufolge wächst in den USA seit dem Krieg gegen den Iran die Sorge über einen möglichen Munitionsmangel. Betroffen sind demnach insbesondere Langstrecken-Lenkraketen und das Luftabwehrsysteme Patriot des US-Rüstungskonzern Raytheon.
Nach Schätzungen des Zentrums für Strategie- und Internationale Studien (CSIS) hatten die Streitkräfte vor ihrem Angriff auf den Iran am 28. Februar mehr als 2300 Raketen vom Typ Patriot. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Bestände seither mindestens halbiert haben.
Offizielle Zahlen gibt es allerdings nicht, und die US-Regierung hat die Berichte zurückgewiesen. Zugleich erklärte Präsident Donald Trump, dass Washington seine Waffenbestände aufbaue und die US-Waffenverkäufe ins Ausland zeitweise ausgesetzt seien.
„Wir behalten sie für uns, die Vereinigten Staaten von Amerika, statt sie an andere zu verkaufen, aber die Verkäufe an unsere Alliierten werden bald wieder aufgenommen“, erklärte Trump Anfang September.

Patriot-Nachschub im Fokus

Doch gerade auf das Patriot-System ist die Ukraine im Kampf gegen die massiven russischen Luftangriffe angewiesen. Kiew hatte zuletzt wiederholt auf einen ernsthaften Mangel an diesen Abfangraketen hingewiesen.
Nach den Zahlen der von der Adenauer-Stiftung monatlich herausgegebenen Datenanalyse „Monitor Luftkrieg Ukraine“ konnten die ukrainischen Streitkräfte im Juli nur 28 Prozent der von Russland eingesetzten ballistischen Raketen abfangen.
Die USA haben nach dem Amtsantritt Trumps Anfang 2025 ihre direkten Militärhilfen an die Ukraine eingestellt. Allerdings erlaubt Washington den NATO-Verbündeten über den sogenannten Purl-Mechanismus, Waffen in den USA für die Ukraine einzukaufen – darunter auch die so wichtigen Raketen für die Luftabwehr.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte in den vergangenen Wochen mehrmals, dass die Waffenlieferungen durch Purl „ununterbrochen“ weiterliefen, „einschließlich Luftverteidigungssystemen“. Der genaue  Inhalt der einzelnen Waffenpakete ist jedoch nicht bekannt.
Allerdings klingt es so, als ob der Nachschub aus den USA zumindest kurzfristig die Lücken nicht füllen kann. So kündigte Pistorius die Lieferung „dringend benötigter“ Patriot-Abfangraketen aus Bundeswehrbeständen an die Ukraine  an.
Die Verbündeten rief er beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in der vergangenen Woche auf, ihre eigenen Vorräte zu prüfen und ähnliche Lieferungen vorzunehmen.
EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius erwähnte am Freitag die Möglichkeit, dass verbündete Staaten der Ukraine Patriot-Raketen aus ihren Beständen geben könnten – um dann im Gegenzug Ersatz aus Lieferungen zu erhalten, die Kiew für 2027 erwartet.
Eine mittelfristige Lösung für das Munitionsproblem könnte die Herstellung von Patriot-Abfangraketen unter US-Lizenz in Partnerländern sein.
Auf dem NATO-Gipfel Anfang Juli in Ankara hatte Trump im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigt, die USA würden der Ukraine „das Recht geben, Patriots herzustellen“. Später äußerte er sich allerdings deutlich zurückhaltender.

Produktion in Deutschland startet Ende des Jahres

In Deutschland soll Ende des Jahres die Produktion von Patriot-Abwehrraketen vom Typ PAC-2 beginnen. Verantwortlich dafür ist das Unternehmen Comlog, eine Tochter des deutschen Rüstungsherstellers MBDA und Raytheon.
Die Bauteile kommen sowohl aus Europa als auch aus den USA und werden im oberbayerischen Schrobenhausen zusammengesetzt.
Die NATO hatte im Januar 2024 mit Comlog einen Vertrag über bis zu tausend Patriot-Luftabwehrraketen geschlossen. Mit einer Auslieferung der Raketen ist allerdings vertragsgemäß nicht vor 2027 zu rechnen.
Zumindest bei den hochmodernen Kampfflugzeugen vom Typ F-35 gibt es aber für Pistorius nun gute Nachrichten. Die Jets sollen die alternde Tornado-Flotte der Bundeswehr ersetzen.
Bei seinem Besuch wird der Verteidigungsminister das erste Flugzeug in Empfang nehmen. Nach Ausbildung von Technikern und Piloten ist die Auslieferung der ersten F-35 an den deutschen Militärflughafen in Büchel dann für Ende 2027 geplant. (afp/red)
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Kontakte in russische Botschaft: Bundesanwaltschaft klagt mutmaßliche Spionin an

Die Bundesanwaltschaft hat die mutmaßliche Russland-Spionin Ilona W. angeklagt. Spätestens seit Oktober 2023 soll sie geheimdienstliche Kontakte in die russische Botschaft gehabt und für Moskau spioniert haben, wie die Behörde am Montag in Karlsruhe mitteilte. Die Beschuldigte wurde im Januar in Berlin festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Strafrechtlich hält die Bundesanwaltschaft der Deutsch-Ukrainerin für hinreichend verdächtig, für einen Geheimdienst einer fremden Macht tätig gewesen zu sein. Die Anklage wurde vor einer Woche zum Staatsschutzsenat des Kammergerichts Berlin erhoben.

Offenbar vernetzt in militärischen und politischen Kreisen

W. hatte den Angaben zufolge in Berlin eine Marketingagentur betrieben und war zudem Vorsitzende eines Lobbyvereins. Dadurch sei sie weitreichend auch in militärischen und politischen Kreisen vernetzt gewesen.
Ihren Kontaktmann, einen hauptamtlichen Geheimdienstmitarbeiter in der russischen Botschaft, soll sie der Anklage zufolge über Jahre hinweg mit Informationen zu hochkarätigen politischen Veranstaltungen versorgt und ihm, teilweise unter falschem Namen, Zugang dazu ermöglicht haben.
Dies sollte ihm demnach den Weg bereiten, um für geheimdienstliche Zwecke ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Um Kontakte und mögliche Zielpersonen zu identifizieren, habe W. auch selbst an solchen Veranstaltungen teilgenommen.
Weiterhin versuchte sie demnach, Kontakte aus dem Bundesverteidigungsministerium sowie aus der Rüstungsindustrie für ihre Zwecke zu gewinnen. Zudem habe sie sich vor dem Hintergrund des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine im Auftrag ihres Kontaktmanns um Informationen zur deutschen Verteidigungspolitik und Rüstungsindustrie bemüht.

Weitere Verdächtige

Nach ihrer Festnahme im Januar hieß es, die Beschuldigte habe unter anderem Erkundigungen über Standorte der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Lieferungen von Drohnen an die Ukraine eingeholt. Die Bundesregierung bestellte damals den russischen Botschafter ein und wies einen in dem Fall ebenfalls Verdächtigen aus, bei dem es sich um den Führungsoffizier der mutmaßlichen Spionin gehandelt haben soll.
Ermittelt wurde in dem Zusammenhang auch gegen zwei frühere Angehörige der Bundeswehr, welche die mutmaßliche Spionin persönlich kannte. Sie standen unter dem Verdacht, ihr dienstliche Informationen gegeben zu haben – dabei war zunächst unklar, ob sie wussten, dass diese offenbar an den Geheimdienst gehen sollten.
In den vergangenen Monaten wurden wiederholt mutmaßliche Spione gefasst, die im Auftrag Russlands etwa Unternehmer oder die deutsche Rüstungsindustrie ausgespäht haben sollen. (afp/red)
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Russland greift Bahnstrecken in der Ukraine an – Zug nach Polen getroffen

Russland hat am Sonntag Bahnstrecken in der Ukraine attackiert. Unweit der Grenze zu Polen traf eine Drohne nach ukrainischen Angaben einen Passagierzug auf dem Weg nach Warschau. Einem „Spiegel“-Bericht zufolge war indirekt auch ein Sonderzug betroffen, in dem sich einer der engsten Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befand. Russland erklärte, die attackierten Bahnstrecken würden für Rüstungstransporte aus Europa genutzt.
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ereignete sich der russische Drohnenangriff auf den Zug in der Region Wolyn zwei Kilometer von der Grenze zum EU- und Nato-Mitgliedstaat Polen entfernt.
Dabei sei die Lokomotive getroffen worden. Nach Angaben des polnischen Bahnbetreibers PKP Intercity waren 206 Passagiere an Bord. Verletzt wurde nach ukrainischen und polnischen Angaben niemand.

Tusk warnt vor weiteren Störaktionen an der Grenze

Eine weitere Drohne schlug nach polnischen Angaben in der Nähe des Grenzübergangs Dorohusk-Jahodyn ein. Polens Regierungschef Donald Tusk sagte nach einer Krisensitzung in Warschau, der Angriffsort sei nur 800 Meter von polnischem Staatsgebiet entfernt.
Russland werde seine Angriffe in den kommenden Wochen und Monaten noch verstärken, warnte Tusk. Er könne „nicht ausschließen, dass diese Eskalation auch unser Territorium betreffen wird“.
Wie der „Spiegel“ berichtete, musste wegen des Angriffs nahe dem Grenzübergang auch ein privat gecharterter Sonderzug teilweise evakuiert werden. An Bord waren dem Bericht zufolge der außen- und sicherheitspolitische Berater im Kanzleramt, Günter Sautter, sowie der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, die zu Beratungen in Kiew gewesen waren.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Robin Wagener, der ebenfalls in dem Zug saß, schrieb im Onlinedienst X, Russland eskaliere immer weiter und zündele. Er teilte ein Video von dem Drohnenangriff auf den Zug Kiew-Warschau und erklärte: „Heute Morgen bin ich mit dem Zug auf der gleichen Strecke gefahren, auf der dieser Angriff war.“ Manchmal entscheide der Zufall, „ob man sicher durchkommt“. „Russland sei „eine immense Gefahr für die Sicherheit Europas. Das haben zu viele bei uns noch nicht realisiert“, schrieb Wagener weiter.

Kiew: Moskau muss Konsequenzen spüren

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sagte bei einem Treffen mit seinem polnischen Kollegen Radoslaw Sikorski in Kiew, der „Terror“ von Kreml-Chef Wladimir Putin klopfe nun „direkt an die Türen der EU und der Nato“. Sikorski entgegnete: „Der russische Terror klopft nicht an die Tür, er ist schon im Haus.“
Selenskyj erklärte, die Russen hätten in Wolyn „absichtlich eine Lokomotive in Brand gesetzt und eine Tankstelle bei einem Drohnenangriff“ beschädigt. „Ukrainische Männer und Frauen kämpfen jeden Tag, geben ihre Leben, um genau das zu verhindern, dass sich solche Angriffe weiter auf Europa ausbreiten“, erklärte Selenskyj weiter.
Die russischen Angriffe trafen nach ukrainischen Angaben auch Bahninfrastruktur in der zentralukrainischen Region Winnyzja. Die ukrainische Bahngesellschaft Ukrsalisnyzja warnte Fahrgäste wegen der „systematischen Angriffe“ im ganzen Land vor erheblichen Verspätungen und möglichen Evakuierungen.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, Russland habe in der Westukraine Bahninfrastruktur angegriffen, „die für den Transport militärischer Fracht aus europäischen Ländern genutzt wird“.
Die Führung in Moskau schloss derweil neue trilaterale Gespräche mit den USA und der Ukraine zur Beendigung des Konflikts nicht aus. Diese könnten in „absehbarer Zukunft“ stattfinden, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Sonntag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Peskow hatte am Samstag indes ausgeschlossen, dass ein Treffen von Russlands Staatschef Wladimir Putin und Selenskyj beim G20-Gipfel im Dezember in den USA stattfinden könnte.
Eine solche Begegnung könne es nur in Moskau geben, sagte er. Selenskyj hatte sich zuvor in einem Interview mit der Deutschen Welle zu einem Treffen mit Putin in Miami bereiterklärt.
Die USA versuchen seit Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus, ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Ukraine-Konflikts zu erreichen. Bisherige Gesprächsrunden brachten jedoch keinen Durchbruch. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs im Februar gab es gar keine Gespräche mehr.(afp/red)
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Putin: Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine bedeutet „Krieg mit Russland“


In Kürze

  • Putin sagt: Truppenentsendung europäischer Staaten in die Ukraine bedeute Krieg mit Russland.
  • 26 Länder der „Koalition der Willigen“ wollen nach Kriegsende eine „Rückversicherungstruppe“ stationieren.
  • Trotz Telefonat zwischen Putin und Trump griff Russland Kiew erneut mit Drohnen und Raketen an.

 
Der russische Präsident Wladimir Putin warnte am 11. September, dass die Entsendung von Truppen europäischer Länder in die Ukraine „einen Krieg mit Russland“ bedeute.
Putins Warnung erfolgte, nachdem der Krieg zwischen Russland und der Ukraine diese Woche wieder aufgeflammt war – nach einer dreitägigen Waffenruhe, die es US-Friedensgesandten ermöglicht hatte, in Moskau und Kiew Gespräche zu führen. Die Trump-Regierung drängt auf ein Kriegsende.
„Jetzt ist die Rede davon, dass sie Truppen in die Ukraine schicken wollen“, sagte Putin am Freitag gegenüber Journalisten beim 18. BRICS-Gipfel in Indien. „Das bedeutet Krieg mit Russland.“
Putin sagte, europäische Länder würden ihre eigenen Bürger mit der Warnung vor einer „eingebildeten Bedrohung“ durch Russland verängstigen. Russland stelle keine Bedrohung für Europa dar, fügte er hinzu: „Eine solche Bedrohung gibt es nicht und hat es nie gegeben.“
„Wir bedrohen die europäischen Länder nicht und haben auch nicht die Absicht, sie zu bedrohen“, sagte er gegenüber Journalisten beim BRICS-Gipfel.

Die „Koalition der Willigen“

Eine Gruppe von mehr als 30 Ländern, die die Ukraine unterstützen und als „Koalition der Willigen“ bekannt sind, traf sich im vergangenen September in Paris mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Im Anschluss an das Treffen erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron, dass 26 Länder Sicherheitsgarantien angeboten hätten, darunter die Entsendung von Truppen als „Rückversicherungstruppe“ nach Kriegsende. Macron erläuterte, dass die Truppen Land-, Luft- und Seestreitkräfte umfassen würden.
Der französische Präsident sagte, die Rückversicherungstruppe habe „nicht den Willen oder das Ziel, Krieg gegen Russland zu führen“, werde aber versuchen, „jede neue größere Aggression zu verhindern und die 26 Staaten sehr deutlich in die dauerhafte Sicherheit der Ukraine einzubinden“.
Nur einen Tag nach diesem Treffen warnte Putin, dass ausländische Truppen als „legitime Ziele“ gelten würden, sollten sie vor Abschluss einer endgültigen Friedensvereinbarung in die Ukraine entsandt werden.
Der russische Präsident sagte weiter: „Und wenn Entscheidungen getroffen werden, die zu Frieden führen, zu einem dauerhaften Frieden, dann sehe ich schlicht keinen Sinn mehr darin, dass sie sich auf ukrainischem Gebiet aufhalten – Punkt.“

Telefonat zwischen Putin und Trump

Am 8. September erklärte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow gegenüber russischen Medien, Putin habe mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, nachdem die US-Friedensgesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew Gespräche geführt hätten.
Im Anschluss an das Telefonat sagte Trump am 9. September gegenüber Journalisten, Putin wolle eine Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine erzielen.
Die Kampfhandlungen zwischen Russland und der Ukraine flammten jedoch fast unmittelbar wieder auf, nachdem die US-Friedensgesandten nach den Verhandlungen vom vergangenen Wochenende Kiew verlassen hatten. Russland griff Kiew am 8. September mit Drohnen und Raketen an und setzte die Angriffe die ganze Woche über fort.
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach ukrainischen Angaben am Samstag, 12. September, acht Menschen getötet und Dutzende verletzt.
Russland habe seit Samstagmorgen fast 500 Angriffsdrohnen eingesetzt, erklärte Selenskyj am selben Tag in einer Nachmittagserklärung auf X.

Angriffe auf die ukrainische Wirtschaft

Der ukrainische Präsident deutete an, dass Russland den Krieg in den vergangenen Tagen im Grunde von der Front auf die ukrainische Wirtschaft ausgeweitet habe.
„Die Russen brennen Lagerhäuser mit Lebensmitteln und Tankstellen, pharmazeutische Einrichtungen und gewöhnliche Personenzüge, Wohngebäude und zivile Unternehmen nieder“, schrieb er.
In den vergangenen Tagen hätten russische Angriffe ein amerikanisches Unternehmen getroffen, das Sonnenblumenöl herstellte, ein polnisches Unternehmen, das Sanitärarmaturen produzierte, sowie ein Stahlwerk in indischem Besitz, erklärte Selenskyj.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „European Countries Sending Troops to Ukraine Would Mean ‘War With Russia,’ Putin Warns“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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13.09.2026 | Russland schließt neue Gespräche mit USA und Ukraine nicht aus | Verkehrsminister gegen Pkw-Maut | Nochmal 30 Grad möglich

HEUTE12:48 Uhr

Filmfestival von Venedig: Goldener Löwe geht an Regisseurin May el-Toukhy für „Woman Unknown“

Der Film „Woman Unknown“ der dänisch-ägyptischen Regisseurin May el-Toukhy ist beim Festival von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden. Die Gaza-Dokumentation „Naza“ erhielt den Spezialpreis der Jury. Drei weitere Preise gingen an Filme, die vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) geförderte wurden: der Regiepreis für „DAU“ und zwei für „Falling House“. John Malkovich wurde bester Schauspieler.
Die Hauptgewinnerin des Abends: Regisseurin May el-Toukhy.

Die Hauptgewinnerin des Abends: Regisseurin May el-Toukhy.

Foto: Scott A Garfitt/Invision/AP/dpa

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HEUTE12:29 Uhr

Russland schließt neue Gespräche mit USA und Ukraine im Oktober nicht aus

Moskau schließt neue trilaterale Gespräche mit der Ukraine und den USA zur Ukraine im Oktober nicht aus. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach sich gleichzeitig gegen ein Treffen von Putin und Selenskyj beim G20-Gipfel im Dezember in den USA aus. Eine solche Begegnung könne nur in der russischen Hauptstadt stattfinden.

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HEUTE12:14 Uhr

Noch einmal richtig Sommer – bis 30 Grad möglich

Zu Wochenbeginn wird es noch einmal warm bis heiß in Deutschland. Der Wetterdienst erwartet im Südwesten bis 27 Grad, am Dienstag am Oberrhein bis 30 Grad. Danach folgen wechselhaftes und kühleres Wetter, Regen und Schauer. Im Nordwesten ist mehr Niederschlag zu erwarten als im Süden oder Südosten.

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HEUTE12:11 Uhr

Linienbus fährt gegen Baum: Elf teils schwer Verletzte in Berlin

Bei einem Unfall mit einem Linienbus in Berlin-Neukölln sind am Samstagabend elf Menschen teils erheblich verletzt worden. Ein Mensch kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, drei weitere wurden als schwerverletzt eingestuft. Der Bus fuhr gegen einen Baum neben einer Straße, die Ursache ist unklar.

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HEUTE11:50 Uhr

Frankreich entschuldigt sich bei den USA

Frankreichs UN-Vertretung bedauert einen kritischen Kommentar zum US-Abstimmungsverhalten vom 24. Juli gegen die Verlängerung des Mandats von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk. Damit besänftigt Paris einen seit Juli schwelenden Streit mit den USA. Die Meinungsverschiedenheit stünde weder einem engen Dialog mit den USA im Weg, noch würden sie die Allianz beider Länder in Frage stellen. Washington begrüßte die Erklärung.
UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk.

UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk.

Foto: Salvatore Di Nolfi/Keystone/dpa

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HEUTE11:39 Uhr

230 Menschen wegen Waldbrands auf kroatischer Insel Brac evakuiert

Wegen eines Waldbrands sind auf der kroatischen Insel Brac etwa 230 Bewohner und Touristen in Sicherheit gebracht werden. Das Feuer sei weiterhin „aktiv“, die Situation habe sich „nach einer extrem schwierigen Nacht“ am Morgen verbessert. Laut Feuerwehr seien zwei Menschen leicht verletzt, es gebe Schäden an Fassaden von Gebäuden. Es brannte auf etwa 3.500 Hektar, rund 220 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

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HEUTE11:10 Uhr

Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt

Eine Woche vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin nennt der dortige BSW-Spitzenkandidat Alexander King die Schnittmengen zwischen seiner Partei und der AfD als „überschaubar“. Zugleich verteidigte er Sondierungen und sachliche Zusammenarbeit beider Parteien in Sachsen-Anhalt. Er selbst lehne die AfD-Politik der „Remigration“ ebenso ab wie die Pläne für die Mieten- und Sozialpolitik.

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HEUTE11:01 Uhr

Polanski nicht mehr Trainer bei Gladbach

Borussia Mönchengladbach hat sich nach nur drei Spieltagen in der Fußball-Bundesliga von Trainer Eugen Polanski getrennt. Das bestätigte der Club einen Tag nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg.

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HEUTE10:59 Uhr

Bauministerin verteidigt Wohngeld-Kürzungen

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) verteidigt die geplanten Kürzungen beim Wohngeld. Der Bundeshaushalt stehe insgesamt unter besonders großem Konsolidierungsdruck, das gehe auch an ihrem Ministerium nicht vorbei. Für Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren ist sie offen.

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HEUTE10:22 Uhr

Chile: Mehr als 280 Festnahmen bei Demonstrationen

Bei Demonstrationen zum Gedenken an die Opfer der Pinochet-Diktatursind in Chile 284 Menschen festgenommen worden. Erstmals gab es in diesem Jahr keine offiziellen Gedenkveranstaltungen. Bei den Protesten warfen Demonstranten mit Steinen und Stöcken nach Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Laut Sicherheitsministers Arrau gab es 198 „Gewaltvorfälle“.

Am 11. September 2026 kam es in Santiago zu Zusammenstößen zwischen der Bereitschaftspolizei und Demonstranten während eines Marsches für die Opfer der Diktatur von Augusto Pinochet (1973–1990) anlässlich des 53. Jahrestags des Staatsstreichs, durch den Pinochet an die Macht gekommen war.

Foto: Javier Torres/AFP via Getty Images

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HEUTE10:12 Uhr

Richterbund fordert Streichung der Weisungsbefugnis gegenüber Staatsanwaltschaften

Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt fordert der Deutsche Richterbund eine Abschaffung der Weisungsbefugnis von Justizministerien gegenüber Staatsanwaltschaften. Bislang eröffne das Gesetz den Justizministerien die Möglichkeit, „bis in einzelne Strafverfahren hineinzuregieren“. Politische Eingriffe in Strafverfahren sollten verhindert werden. 

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HEUTE9:51 Uhr

Feuerwehr rettet Möwe von Rheinbrücke: Einsatz mit spontanem Applaus

In Mainz hat die Feuerwehr eine in einem Stahlseil verfangene Möwe mit einer Drehleiter vom Ausleger einer Rhein-Brücke gerettet. Für die von vielen Passanten verfolgte Rettungsaktion wurde am Samstagabend auch die Brücke zeitweise gesperrt. Es gab „spontanen Applaus“ nach der Befreiung – die Möwe flog unverletzt davon.

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HEUTE9:05 Uhr

Bilger plant keinen neuen Anlauf für Pkw-Maut

Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) plant derzeit keinen neuen Anlauf für eine Pkw-Maut. Sein Fokus liege darauf, die vielen Infrastrukturmilliarden aus dem Sondervermögen in die Umsetzung zu bringen und die Finanzierung für die Zukunft sicherzustellen. Bilger war an den früheren Plänen der Pkw-Maut unter dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer beteiligt.

Steffen Bilger (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE8:36 Uhr

Mehr als 7.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo

Bei der schwersten Ebola-Epidemie in der Geschichte der DR Kongo sind seit Mitte Mai 7.022 Ebola-Fälle registriert. 3.400 Infizierte starben. Die Regierung geht davon aus, dass die Ausbreitung der Epidemie ihren Höhepunkt bereits überschritten haben könnte.

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HEUTE7:47 Uhr

Auf geht’s zur Wiesn: Bier, Schampus, Sicherheit

Am 19. September beginnt das Münchner Oktoberfest. In den 16 Festtagen werden rund 6 Millionen Besucher erwartet. Die Maß kostet 14,80 bis 15,90 Euro, es gibt auch kostenloses Trinkwasser. Erstmals wird OB Dominik Krause (Grüne) die erste Maß anzapfen. Rund 600 Polizeibeamte sind im Einsatz. Ein neues Koordinierungs- und Beobachtungszentrum sowie Videoüberwachung sollen Überfüllung und andere Probleme verhindern.
Am Samstag beginnt das Münchner Oktoberfest. (Archivbild)

Am Samstag beginnt das Münchner Oktoberfest. (Archivbild)

Foto: Felix Hörhager/dpa

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HEUTE7:31 Uhr

US-Armee setzt Seeblockade durch – 100 Schiffe in zwei Monaten gestoppt

Die US-Armee hat laut CENTCOM im Zuge ihrer Seeblockade iranischer Häfen in den vergangenen zwei Monaten rund 100 Handelsschiffe gestoppt: „Kein einziges Schiff hat die Blockade ohne die Genehmigung der US-Streitkräfte passiert“. In dieser Woche verstärkten beide Seiten ihre Angriffe. Die USA beschossen mehrere iranische Öltanker, der Iran attackierte am Mittwoch nach eigenen Angaben 20 Schiffe bei deren Versuch, die Straße von Hormus zu durchqueren. 

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HEUTE7:14 Uhr

Huthis weiten Angriffe gegen Saudi-Arabien aus

Die pro-iranischen Huthis haben einen Armeestützpunkt im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die jemenitischen Regierungstruppen meldeten derweil Angriffe auf Huthi-Stellungen. Laut dem Jemen kontrollieren die Huthi nun weite Teile des Jemen, die Hauptstadt Sanaa sowie die Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Seit Juli wurden laut UNO mindestens 76.000 Menschen vertrieben.

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HEUTE7:06 Uhr

Für Besucher geöffnet: Es ist Tag des offenen Denkmals

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen am Sonntag bundesweit mehr als 6.000 Denkmäler und historische Gebäude ihre Türen. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr Bamberg, wo auch die Eröffnungsveranstaltung stattfindet. Allein in dieser Stadt öffnen über 50 Denkmäler und Bauwerke.
Auch das Bamberger Rathaus wird am Denkmaltag geöffnet. (Archivbild)

Auch das Bamberger Rathaus wird am Denkmaltag geöffnet. (Archivbild)

Foto: Pia Bayer/dpa

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HEUTE6:31 Uhr

Kommunalwahl in Niedersachsen

Heute werden in Niedersachsen 2.200 Kommunalparlamente, Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte sowie Landräte und hauptamtliche Bürgermeister gewählt. Bei der Kommunalwahl 2021 wurde die CDU landesweit stärkste Kraft vor SPD und Grünen. Wahlergebnisse werden zunächst örtlich und regional ermittelt, ein vorläufiges Landesergebnis liegt erst am Montagmorgen vor.

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HEUTE6:23 Uhr

Mindestens sechs Tote bei neuem Fährunglück vor Indonesiens Küste

Bei einem Fährunglück vor der Küste Indonesiens sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen; 115 wurden gerettet. Noch über 120 Passagiere werden vermisst. Behindert werden die Rettungsarbeiten von schlechtem Wetter und 2,5 Meter hohen Wellen.

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HEUTE6:15 Uhr

Bilger: Für Wiedereinführung von Familienreservierung

Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) drängt laut einem Bericht auf die Wiedereinführung der abgeschafften vergünstigten Familienreservierung in Fernverkehrszügen. Ein generelles Tempolimits auf deutschen Autobahnen lehnt er ab. Viele Menschen würden schon heute mit dem Tempomat oder wegen der Spritpreise freiwillig langsamer fahren. Auch bei der Verkehrssicherheit sehe er „keinen nennenswerten Effekt“.

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HEUTE5:40 Uhr

Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet

Schweden wählt ein neues Parlament, die Wahllokale öffnen um 8 Uhr. Das regierende Mitte-Rechts-Bündnis und die von den Sozialdemokraten angeführten Opposition liegen in Umfragen nahezu gleichauf. Der konservative Regierungschef Ulf Kristersson führt eine Minderheitsregierung, die im Parlament auf die Stimmen der Schwedendemokraten (rund 20 Prozent) angewiesen ist. Künftig wollen diese mitregieren und fordern Ministerposten.

Im Zentrum von Stockholm, Schweden, sind am 7. September 2026 Wahlplakate mit dem Vorsitzenden der Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson (r), und Kandidaten anderer politischer Parteien zu sehen.

Foto: Jonathan Nackstrand/AFP via Getty Images

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HEUTE5:20 Uhr

Entgleister Zug in Frankreich: Ermittler sehen keine Hinweise auf einen Anschlag

Nach dem Entgleisen eines TER-Regionalzug mit 186 Passagieren in Nordwestfrankreich gehen die Ermittler nicht von einem Anschlag aus. Es gab 44 Verletzte. Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, erklärte Staatsanwalt Gallois. Der Präsident der Region Normandie, Hervé Morin, sagte, es sei von einem „kriminellen Akt“ auszugehen. Das 250 bis 300 Kilogramm schwere Schienenstück sei nicht „einfach so auf die Gleise gelangt“.

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HEUTE5:07 Uhr

Libyen weist CNN-Bericht zu ukrainischer Nutzung von Stützpunkt zurück

Libyens Regierung hat einen CNN-Bericht zurückgewiesen, wonach sie der Ukraine die Nutzung eines Armeestützpunkts für Angriffe auf Schiffe der russischen Schattenflotte erlaubt habe. Libyens Verteidigungsministerium weise „kategorisch die Existenz jeglicher Vereinbarung, Abmachung oder Abstimmung zurück, die die Nutzung“ dieses Stützpunkts ermöglichen würde. CNN berichtete, dass seit Ende 2025 ukrainische Drohnenbediener im Nordwesten Libyens im Einsatz seien.
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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13.09.2026 | Noch einmal bis 30 Grad möglich | Verkehrsminister gegen Pkw-Maut | Polanski nicht mehr Trainer bei Gladbach

HEUTE12:14 Uhr

Noch einmal richtig Sommer – bis 30 Grad möglich

Zu Wochenbeginn wird es noch einmal warm bis heiß in Deutschland. Der Wetterdienst erwartet im Südwesten bis 27 Grad, am Dienstag am Oberrhein bis 30 Grad. Danach folgen wechselhaftes und kühleres Wetter, Regen und Schauer. Im Nordwesten ist mehr Niederschlag zu erwarten als im Süden oder Südosten.

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Linienbus fährt gegen Baum: Elf teils schwer Verletzte in Berlin

Bei einem Unfall mit einem Linienbus in Berlin-Neukölln sind am Samstagabend elf Menschen teils erheblich verletzt worden. Ein Mensch kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, drei weitere wurden als schwerverletzt eingestuft. Der Bus fuhr gegen einen Baum neben einer Straße, die Ursache ist unklar.

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Frankreich entschuldigt sich bei den USA

Frankreichs UN-Vertretung bedauert einen kritischen Kommentar zum US-Abstimmungsverhalten vom 24. Juli gegen die Verlängerung des Mandats von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk. Damit besänftigt Paris einen seit Juli schwelenden Streit mit den USA. Die Meinungsverschiedenheit stünde weder einem engen Dialog mit den USA im Weg, noch würden sie die Allianz beider Länder in Frage stellen. Washington begrüßte die Erklärung.
UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk.

UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk.

Foto: Salvatore Di Nolfi/Keystone/dpa

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230 Menschen wegen Waldbrands auf kroatischer Insel Brac evakuiert

Wegen eines Waldbrands sind auf der kroatischen Insel Brac etwa 230 Bewohner und Touristen in Sicherheit gebracht werden. Das Feuer sei weiterhin „aktiv“, die Situation habe sich „nach einer extrem schwierigen Nacht“ am Morgen verbessert. Laut Feuerwehr seien zwei Menschen leicht verletzt, es gebe Schäden an Fassaden von Gebäuden. Es brannte auf etwa 3.500 Hektar, rund 220 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

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Berliner BSW-Spitzenkandidat verteidigt Zusammenarbeit mit AfD in Sachsen-Anhalt

Eine Woche vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin nennt der dortige BSW-Spitzenkandidat Alexander King die Schnittmengen zwischen seiner Partei und der AfD als „überschaubar“. Zugleich verteidigte er Sondierungen und sachliche Zusammenarbeit beider Parteien in Sachsen-Anhalt. Er selbst lehne die AfD-Politik der „Remigration“ ebenso ab wie die Pläne für die Mieten- und Sozialpolitik.

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Polanski nicht mehr Trainer bei Gladbach

Borussia Mönchengladbach hat sich nach nur drei Spieltagen in der Fußball-Bundesliga von Trainer Eugen Polanski getrennt. Das bestätigte der Club einen Tag nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg.

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Bauministerin verteidigt Wohngeld-Kürzungen

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) verteidigt die geplanten Kürzungen beim Wohngeld. Der Bundeshaushalt stehe insgesamt unter besonders großem Konsolidierungsdruck, das gehe auch an ihrem Ministerium nicht vorbei. Für Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren ist sie offen.

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Chile: Mehr als 280 Festnahmen bei Demonstrationen

Bei Demonstrationen zum Gedenken an die Opfer der Pinochet-Diktatursind in Chile 284 Menschen festgenommen worden. Erstmals gab es in diesem Jahr keine offiziellen Gedenkveranstaltungen. Bei den Protesten warfen Demonstranten mit Steinen und Stöcken nach Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Laut Sicherheitsministers Arrau gab es 198 „Gewaltvorfälle“.

Am 11. September 2026 kam es in Santiago zu Zusammenstößen zwischen der Bereitschaftspolizei und Demonstranten während eines Marsches für die Opfer der Diktatur von Augusto Pinochet (1973–1990) anlässlich des 53. Jahrestags des Staatsstreichs, durch den Pinochet an die Macht gekommen war.

Foto: Javier Torres/AFP via Getty Images

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HEUTE10:12 Uhr

Richterbund fordert Streichung der Weisungsbefugnis gegenüber Staatsanwaltschaften

Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt fordert der Deutsche Richterbund eine Abschaffung der Weisungsbefugnis von Justizministerien gegenüber Staatsanwaltschaften. Bislang eröffne das Gesetz den Justizministerien die Möglichkeit, „bis in einzelne Strafverfahren hineinzuregieren“. Politische Eingriffe in Strafverfahren sollten verhindert werden. 

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HEUTE9:51 Uhr

Feuerwehr rettet Möwe von Rheinbrücke: Einsatz mit spontanem Applaus

In Mainz hat die Feuerwehr eine in einem Stahlseil verfangene Möwe mit einer Drehleiter vom Ausleger einer Rhein-Brücke gerettet. Für die von vielen Passanten verfolgte Rettungsaktion wurde am Samstagabend auch die Brücke zeitweise gesperrt. Es gab „spontanen Applaus“ nach der Befreiung – die Möwe flog unverletzt davon.

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HEUTE9:05 Uhr

Bilger plant keinen neuen Anlauf für Pkw-Maut

Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) plant derzeit keinen neuen Anlauf für eine Pkw-Maut. Sein Fokus liege darauf, die vielen Infrastrukturmilliarden aus dem Sondervermögen in die Umsetzung zu bringen und die Finanzierung für die Zukunft sicherzustellen. Bilger war an den früheren Plänen der Pkw-Maut unter dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer beteiligt.

Steffen Bilger (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE8:36 Uhr

Mehr als 7.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo

Bei der schwersten Ebola-Epidemie in der Geschichte der DR Kongo sind seit Mitte Mai 7.022 Ebola-Fälle registriert. 3.400 Infizierte starben. Die Regierung geht davon aus, dass die Ausbreitung der Epidemie ihren Höhepunkt bereits überschritten haben könnte.

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HEUTE7:47 Uhr

Auf geht’s zur Wiesn: Bier, Schampus, Sicherheit

Am 19. September beginnt das Münchner Oktoberfest. In den 16 Festtagen werden rund 6 Millionen Besucher erwartet. Die Maß kostet 14,80 bis 15,90 Euro, es gibt auch kostenloses Trinkwasser. Erstmals wird OB Dominik Krause (Grüne) die erste Maß anzapfen. Rund 600 Polizeibeamte sind im Einsatz. Ein neues Koordinierungs- und Beobachtungszentrum sowie Videoüberwachung sollen Überfüllung und andere Probleme verhindern.
Am Samstag beginnt das Münchner Oktoberfest. (Archivbild)

Am Samstag beginnt das Münchner Oktoberfest. (Archivbild)

Foto: Felix Hörhager/dpa

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HEUTE7:31 Uhr

US-Armee setzt Seeblockade durch – 100 Schiffe in zwei Monaten gestoppt

Die US-Armee hat laut CENTCOM im Zuge ihrer Seeblockade iranischer Häfen in den vergangenen zwei Monaten rund 100 Handelsschiffe gestoppt: „Kein einziges Schiff hat die Blockade ohne die Genehmigung der US-Streitkräfte passiert“. In dieser Woche verstärkten beide Seiten ihre Angriffe. Die USA beschossen mehrere iranische Öltanker, der Iran attackierte am Mittwoch nach eigenen Angaben 20 Schiffe bei deren Versuch, die Straße von Hormus zu durchqueren. 

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HEUTE7:14 Uhr

Huthis weiten Angriffe gegen Saudi-Arabien aus

Die pro-iranischen Huthis haben einen Armeestützpunkt im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die jemenitischen Regierungstruppen meldeten derweil Angriffe auf Huthi-Stellungen. Laut dem Jemen kontrollieren die Huthi nun weite Teile des Jemen, die Hauptstadt Sanaa sowie die Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Seit Juli wurden laut UNO mindestens 76.000 Menschen vertrieben.

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HEUTE7:06 Uhr

Für Besucher geöffnet: Es ist Tag des offenen Denkmals

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen am Sonntag bundesweit mehr als 6.000 Denkmäler und historische Gebäude ihre Türen. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr Bamberg, wo auch die Eröffnungsveranstaltung stattfindet. Allein in dieser Stadt öffnen über 50 Denkmäler und Bauwerke.
Auch das Bamberger Rathaus wird am Denkmaltag geöffnet. (Archivbild)

Auch das Bamberger Rathaus wird am Denkmaltag geöffnet. (Archivbild)

Foto: Pia Bayer/dpa

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HEUTE6:31 Uhr

Kommunalwahl in Niedersachsen

Heute werden in Niedersachsen 2.200 Kommunalparlamente, Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte sowie Landräte und hauptamtliche Bürgermeister gewählt. Bei der Kommunalwahl 2021 wurde die CDU landesweit stärkste Kraft vor SPD und Grünen. Wahlergebnisse werden zunächst örtlich und regional ermittelt, ein vorläufiges Landesergebnis liegt erst am Montagmorgen vor.

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HEUTE6:23 Uhr

Mindestens sechs Tote bei neuem Fährunglück vor Indonesiens Küste

Bei einem Fährunglück vor der Küste Indonesiens sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen; 115 wurden gerettet. Noch über 120 Passagiere werden vermisst. Behindert werden die Rettungsarbeiten von schlechtem Wetter und 2,5 Meter hohen Wellen.

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HEUTE6:15 Uhr

Bilger: Für Wiedereinführung von Familienreservierung

Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) drängt laut einem Bericht auf die Wiedereinführung der abgeschafften vergünstigten Familienreservierung in Fernverkehrszügen. Ein generelles Tempolimits auf deutschen Autobahnen lehnt er ab. Viele Menschen würden schon heute mit dem Tempomat oder wegen der Spritpreise freiwillig langsamer fahren. Auch bei der Verkehrssicherheit sehe er „keinen nennenswerten Effekt“.

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HEUTE5:40 Uhr

Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet

Schweden wählt ein neues Parlament, die Wahllokale öffnen um 8 Uhr. Das regierende Mitte-Rechts-Bündnis und die von den Sozialdemokraten angeführten Opposition liegen in Umfragen nahezu gleichauf. Der konservative Regierungschef Ulf Kristersson führt eine Minderheitsregierung, die im Parlament auf die Stimmen der Schwedendemokraten (rund 20 Prozent) angewiesen ist. Künftig wollen diese mitregieren und fordern Ministerposten.

Im Zentrum von Stockholm, Schweden, sind am 7. September 2026 Wahlplakate mit dem Vorsitzenden der Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson (r), und Kandidaten anderer politischer Parteien zu sehen.

Foto: Jonathan Nackstrand/AFP via Getty Images

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HEUTE5:20 Uhr

Entgleister Zug in Frankreich: Ermittler sehen keine Hinweise auf einen Anschlag

Nach dem Entgleisen eines TER-Regionalzug mit 186 Passagieren in Nordwestfrankreich gehen die Ermittler nicht von einem Anschlag aus. Es gab 44 Verletzte. Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, erklärte Staatsanwalt Gallois. Der Präsident der Region Normandie, Hervé Morin, sagte, es sei von einem „kriminellen Akt“ auszugehen. Das 250 bis 300 Kilogramm schwere Schienenstück sei nicht „einfach so auf die Gleise gelangt“.

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HEUTE5:07 Uhr

Libyen weist CNN-Bericht zu ukrainischer Nutzung von Stützpunkt zurück

Libyens Regierung hat einen CNN-Bericht zurückgewiesen, wonach sie der Ukraine die Nutzung eines Armeestützpunkts für Angriffe auf Schiffe der russischen Schattenflotte erlaubt habe. Libyens Verteidigungsministerium weise „kategorisch die Existenz jeglicher Vereinbarung, Abmachung oder Abstimmung zurück, die die Nutzung“ dieses Stützpunkts ermöglichen würde. CNN berichtete, dass seit Ende 2025 ukrainische Drohnenbediener im Nordwesten Libyens im Einsatz seien.
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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13.09.2026 | Verkehrsminister gegen Pkw-Maut | Tag des offenen Denkmals | Huthis greifen Saudi-Arabien an

HEUTE9:05 Uhr

Bilger plant keinen neuen Anlauf für Pkw-Maut

Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) plant derzeit keinen neuen Anlauf für eine Pkw-Maut. Sein Fokus liege darauf, die vielen Infrastrukturmilliarden aus dem Sondervermögen in die Umsetzung zu bringen und die Finanzierung für die Zukunft sicherzustellen. Bilger war an den früheren Plänen der Pkw-Maut unter dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer beteiligt.

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Mehr als 7.000 Ebola-Fälle in der DR Kongo

Bei der schwersten Ebola-Epidemie in der Geschichte der DR Kongo sind seit Mitte Mai 7.022 Ebola-Fälle registriert. 3.400 Infizierte starben. Die Regierung geht davon aus, dass die Ausbreitung der Epidemie ihren Höhepunkt bereits überschritten haben könnte.

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Auf geht’s zur Wiesn: Bier, Schampus, Sicherheit

Am 19. September beginnt das Münchner Oktoberfest. In den 16 Festtagen werden rund 6 Millionen Besucher erwartet. Die Maß kostet 14,80 bis 15,90 Euro, es gibt auch kostenloses Trinkwasser. Erstmals wird OB Dominik Krause (Grüne) die erste Maß anzapfen. Rund 600 Polizeibeamte sind im Einsatz. Ein neues Koordinierungs- und Beobachtungszentrum sowie Videoüberwachung sollen Überfüllung und andere Probleme verhindern.
Am Samstag beginnt das Münchner Oktoberfest. (Archivbild)

Am Samstag beginnt das Münchner Oktoberfest. (Archivbild)

Foto: Felix Hörhager/dpa

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HEUTE7:31 Uhr

US-Armee setzt Seeblockade durch – 100 Schiffe in zwei Monaten gestoppt

Die US-Armee hat laut CENTCOM im Zuge ihrer Seeblockade iranischer Häfen in den vergangenen zwei Monaten rund 100 Handelsschiffe gestoppt: „Kein einziges Schiff hat die Blockade ohne die Genehmigung der US-Streitkräfte passiert“. In dieser Woche verstärkten beide Seiten ihre Angriffe. Die USA beschossen mehrere iranische Öltanker, der Iran attackierte am Mittwoch nach eigenen Angaben 20 Schiffe bei deren Versuch, die Straße von Hormus zu durchqueren. 

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HEUTE7:14 Uhr

Huthis weiten Angriffe gegen Saudi-Arabien aus

Die pro-iranischen Huthis haben einen Armeestützpunkt im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen angegriffen. Die jemenitischen Regierungstruppen meldeten derweil Angriffe auf Huthi-Stellungen. Laut dem Jemen kontrollieren die Huthi nun weite Teile des Jemen, die Hauptstadt Sanaa sowie die Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Seit Juli wurden laut UNO mindestens 76.000 Menschen vertrieben.

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HEUTE7:06 Uhr

Für Besucher geöffnet: Es ist Tag des offenen Denkmals

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen am Sonntag bundesweit mehr als 6.000 Denkmäler und historische Gebäude ihre Türen. Besonders im Fokus steht in diesem Jahr Bamberg, wo auch die Eröffnungsveranstaltung stattfindet. Allein in dieser Stadt öffnen über 50 Denkmäler und Bauwerke.
Auch das Bamberger Rathaus wird am Denkmaltag geöffnet. (Archivbild)

Auch das Bamberger Rathaus wird am Denkmaltag geöffnet. (Archivbild)

Foto: Pia Bayer/dpa

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HEUTE6:31 Uhr

Kommunalwahl in Niedersachsen

Heute werden in Niedersachsen 2.200 Kommunalparlamente, Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte sowie Landräte und hauptamtliche Bürgermeister gewählt. Bei der Kommunalwahl 2021 wurde die CDU landesweit stärkste Kraft vor SPD und Grünen. Wahlergebnisse werden zunächst örtlich und regional ermittelt, ein vorläufiges Landesergebnis liegt erst am Montagmorgen vor.

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HEUTE6:23 Uhr

Mindestens ein Toter bei neuem Fährunglück vor Indonesiens Küste

Bei einem Fährunglück vor der Küste Indonesiens ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen; 115 wurden gerettet. Noch fast 130 Passagiere werden vermisst. Behindert werden die Rettungsarbeiten von schlechtem Wetter und 2,5 Meter hohen Wellen.

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Bilger: Für Wiedereinführung von Familienreservierung

Verkehrsminister Steffen Bilger (CDU) drängt laut einem Bericht auf die Wiedereinführung der abgeschafften vergünstigten Familienreservierung in Fernverkehrszügen. Ein generelles Tempolimits auf deutschen Autobahnen lehnt er ab. Viele Menschen würden schon heute mit dem Tempomat oder wegen der Spritpreise freiwillig langsamer fahren. Auch bei der Verkehrssicherheit sehe er „keinen nennenswerten Effekt“.

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Enges Rennen zwischen Mitte-Rechts-Bündnis und Linken bei Wahl in Schweden erwartet

Schweden wählt ein neues Parlament, die Wahllokale öffnen um 8 Uhr. Das regierende Mitte-Rechts-Bündnis und die von den Sozialdemokraten angeführten Opposition liegen in Umfragen nahezu gleichauf. Der konservative Regierungschef Ulf Kristersson führt eine Minderheitsregierung, die im Parlament auf die Stimmen der Schwedendemokraten (rund 20 Prozent) angewiesen ist. Künftig wollen diese mitregieren und fordern Ministerposten.

Im Zentrum von Stockholm, Schweden, sind am 7. September 2026 Wahlplakate mit dem Vorsitzenden der Schwedendemokraten, Jimmie Åkesson (r), und Kandidaten anderer politischer Parteien zu sehen.

Foto: Jonathan Nackstrand/AFP via Getty Images

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HEUTE5:20 Uhr

Entgleister Zug in Frankreich: Ermittler sehen keine Hinweise auf einen Anschlag

Nach dem Entgleisen eines TER-Regionalzug mit 186 Passagieren in Nordwestfrankreich gehen die Ermittler nicht von einem Anschlag aus. Es gab 44 Verletzte. Auf der Strecke sei ein Schienenteil gefunden worden, erklärte Staatsanwalt Gallois. Der Präsident der Region Normandie, Hervé Morin, sagte, es sei von einem „kriminellen Akt“ auszugehen. Das 250 bis 300 Kilogramm schwere Schienenstück sei nicht „einfach so auf die Gleise gelangt“.

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HEUTE5:07 Uhr

Libyen weist CNN-Bericht zu angeblicher Erlaubnis für ukrainische Nutzung von Stützpunkt zurück

Libyens Regierung hat einen CNN-Bericht zurückgewiesen, wonach sie der Ukraine die Nutzung eines Armeestützpunkts für Angriffe auf Schiffe der russischen Schattenflotte erlaubt habe. Libyens Verteidigungsministerium weise „kategorisch die Existenz jeglicher Vereinbarung, Abmachung oder Abstimmung zurück, die die Nutzung“ dieses Stützpunkts ermöglichen würde. CNN berichtete, dass seit Ende 2025 ukrainische Drohnenbediener im Nordwesten Libyens im Einsatz seien.
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Kommunen halten an Russland-Partnerschaften fest

Trotz des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und zunehmender hybrider Angriffe in Europa halten Deutschlands Städte und Gemeinden an ihren russischen Städtepartnerschaften fest. Das zeigt eine Umfrage des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ unter rund 100 Kommunen mit russischen Partnerstädten.
Demnach hat seit Beginn des Krieges nur eine Kommune die Städtepartnerschaft offiziell beendet. Alle anderen haben die Verbindungen nach eigenen Angaben ruhend gestellt. Offizielle Reisen, Empfänge und Austauschprogramme finden demnach nicht mehr statt. Formal bestehen die Partnerschaften jedoch fort.
Für den Fall einer Friedenslösung wollen 42 Prozent der befragten Kommunen ihre Partnerschaft wieder aktiv aufnehmen. Darunter Großstädte wie Stuttgart, Dresden, Essen oder Aachen. Nur zwei Kommunen lehnen dies ab; die übrigen äußerten sich unentschlossen. Der Deutsche Städtetag hatte im März 2022 empfohlen, die Städtepartnerschaften nicht aufzukündigen, sondern ruhen zu lassen.
39 Prozent der befragten Kommunen gaben an, dass es seit Kriegsbeginn informelle Kontakte in die russische Partnerstadt gegeben habe, etwa auf Verwaltungsebene, über Vereine oder Kulturinitiativen.
In Münster gab es bis Ende 2022 nach Angaben der Stadt noch alle drei Monate Videogespräche mit der Verwaltung in Rjasan; inzwischen gebe es noch etwa zweimal im Jahr Kontakt.
Die Hamburg Hafen Marketing GmbH erhielt laut RND bis Mai 2026 Geld seitens des Hamburger Senats für Aktivitäten in Russland, unter anderem für ein Büro in St. Petersburg sowie zur Marktbeobachtung im Ostseeraum.
Auch über russisch-deutsche Partnervereine bestehen Kontakte fort. Ehrenamtliche in fünf deutschen Kommunen empfingen laut Umfrage nach Kriegsbeginn Besuch aus ihren russischen Partnerkommunen. Mitglieder der Deutsch-Russischen Gesellschaft Ettlingen reisten dem RND zufolge im Mai 2024 in die Partnerstadt Gatschina.
Gleichzeitig verurteilten 53 Prozent der Kommunen den russischen Angriffskrieg in Schreiben an ihre Partnerstädte. 17 Prozent erhielten darauf eine Antwort. Diese habe teils Putin-treue Formulierungen enthalten, teilte Dresden mit. Tübingen berichtete, aus der Partnerstadt sei als Bedingung für eine Wiederaufnahme des Kontakts die Beseitigung des Nazismus in Europa genannt worden.
Kritik an den fortbestehenden formalen Verbindungen gibt es unterdessen aus der Opposition in einigen Städten. In Hamburg und Düsseldorf scheiterten in diesem Jahr Anträge von CDU und FDP, die jeweiligen Städtepartnerschaften mit russischen Kommunen vollständig zu beenden. Befürworter eines Festhaltens an den Partnerschaften argumentieren dagegen, die Verbindungen zwischen den Bürgern müssten aufrechterhalten werden.
25 Prozent der befragten Kommunen gaben zudem an, seit 2022 eine neue Partnerschaft mit einer ukrainischen Stadt geschlossen oder eine bestehende Verbindung ausgebaut zu haben. (dts/red)
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Selenskyj zu Treffen mit Putin bei G20-Gipfel in USA bereit

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach eigenen Angaben zu einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin bereit, sollten beide Politiker zu einem G20-Gipfel in die USA eingeladen werden. „Wir müssen uns treffen, miteinander sprechen und Entscheidungen treffen“, sagte Selenskyj in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Deutschen Welle (DW).
„Es geht nicht um Worte“, sagte Selenskyj in dem Interview, das am Freitag in Kanada geführt wurde. „Was ich ihm sagen werde oder was er mir sagen will, spielt keine Rolle“, sagte Selenskyj mit Blick auf Putin. Er fügte hinzu: „Was zählt, ist das Ergebnis.“
Die USA haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe inne. Im Dezember findet in Miami im Bundesstaat Florida der Gipfel der G20-Staats- und -Regierungschefs statt. US-Präsident Donald Trump hatte im April gesagt, eine Teilnahme Russlands wäre „wahrscheinlich sehr hilfreich“. Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 haben sich Putin und Selenskyj nicht persönlich getroffen.

Neue Bewegung in den Verhandlungen

In die diplomatischen Bemühungen um ein Ende der Kampfhandlungen ist nach einer langen Pause kürzlich wieder Schwung gekommen: In einem neuen Vorstoß Washingtons reisten die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner am vergangenen Wochenende zu politischen Gesprächen nach Moskau und Kiew.
Den Besuch der US-Gesandten nannte Selenskyj in dem DW-Interview „ein gutes Signal“. Die Ukraine sei an der Front viel stärker als noch im vergangenen Jahr, Moskau dagegen zahle einen „hohen Preis“ für kleine Erfolge. „Deshalb glauben wir, dass wir uns jetzt in einer guten Verhandlungsposition befinden“, betonte der ukrainische Präsident.

Ukraine fordert mehr Luftverteidigung

Bei seinem Besuch in Kanada hatte Selenskyj erklärt, er plane Ende September noch ein Treffen mit Trump in New York. Die Ukraine benötigt eigenen Angaben zufolge dringend eine bessere Luftverteidigung – insbesondere US-Patriot-Systeme, die ballistische Raketen abfangen können. Angesichts des bevorstehenden Winters fürchtet Kiew massive Schäden durch russische Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur wie bereits im vergangenen Jahr.
Auf die Frage, ob die USA genügend Raketen bereitstellen würden, sagte Selenskyj: „Sie haben den politischen Willen zu verkaufen und zu helfen, aber die Produktion ist nicht allzu groß.“ (afp/red)
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Putin macht „Fehler des Westens“ für starkes AfD-Ergebnis verantwortlich

Kremlchef Wladimir Putin hat das starke Ergebnis der AfD bei der jüngsten Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auch auf Fehler des Westens zurückgeführt. Alles, was derzeit in Europa passiere, sei das Ergebnis systematischer Fehler westlicher Staaten in Fragen der Politik, Sicherheit und Wirtschaft, sagte Putin bei einer Pressebegegnung in Neu-Delhi. Zugleich stellte er den Vorwurf in den Raum, dass die Regierungen europäischer Staaten einen offenen Konflikt mit Russland provozierten und damit ihre Bürger verunsicherten – was sich dann auch in den Wahlergebnissen in Deutschland niederschlage.
Die Bürger der europäischen Länder verstünden, was passiere, sagte Putin, der sich zurzeit wegen des Gipfeltreffens der Staatengruppe Brics am Wochenende in Indien aufhält. Er denke, darauf beruhten auch die Ergebnisse in der Bundesrepublik.
Der kremlnahe TV-Korrespondent Pawel Sarubin veröffentlichte ein Video auf Telegram, in dem die Aussagen Putins zu hören sind. Demnach war der Kremlchef zuvor nach einem Kommentar zum Ergebnis der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag gefragt worden. Putin legte in einer langen Antwort seine Sicht auf die Lage in Europa dar.

Putins Sicht auf die Lage in Europa

Russland bedrohe keine europäischen Länder und habe gar keine Grundlage für einen Konflikt mit ihnen, da mit dem Ergebnis des Zweiten Weltkriegs alle Fragen geklärt worden seien, sagte Putin. Er hatte aber auch vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine erklären lassen, dass Moskau keinen Krieg plane.
Der Konflikt gehe vielmehr von den europäischen Staaten aus, gab Putin zu verstehen. „Wollen sie die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs revidieren? Zu was treiben sie die Völker ihrer Länder? Zu einem Krieg mit der Russischen Föderation? Jetzt reden sie darüber, dass sie darüber nachdenken, wie sie Truppen auf das Gebiet der Ukraine bringen könnten. Das bedeutet Krieg mit Russland.“
Putin hatte im Februar 2022 den Befehl zum Angriff auf die Ukraine gegeben. Mittlerweile dauert der Krieg seit mehr als viereinhalb Jahren an. Eine Koalition aus mehr als 35 Ländern verständigte sich Anfang des Jahres darauf, der Ukraine rechtsverbindlich zuzusichern, sie nach einem etwaigen Friedensschluss und im Fall eines erneuten russischen Angriffs nicht allein zu lassen. Außerdem steckte sie den Rahmen für eine multinationale Truppe ab, die als Abschreckung dienen und in Friedenszeiten die ukrainischen Streitkräfte unterstützen soll – etwa bei der Ausbildung von Soldaten sowie der Sicherung des Luftraums und der Seegebiete.
Die bisherigen Vermittlungsbemühungen im Ringen um ein Ende des Kriegs, zuletzt vonseiten der USA, brachten keinen Durchbruch.

Vorwürfe hybrider Kriegsführung und Reaktion Medwedews

EU-Staaten werfen Russland immer wieder hybride Kriegsführung vor. Darunter versteht man eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln. Dazu zählen auch Cyberattacken und Desinformationskampagnen, um die öffentliche Meinung etwa vor Wahlen zu beeinflussen.
Die Bundesregierung schrieb russischen Geheimdiensten auch einen versuchten Anschlag mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle zu. Die Drohne war Anfang August in der Nähe eines ukrainischen Transportflugzeugs gefunden worden. Russland bestreitet den Vorwurf.
In einer Reaktion auf deutsche Strafmaßnahmen deswegen erklärte der Vizechef des russischen nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew: „Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik“ und „durchaus auch einige andere Orte in Berlin“. Der Ex-Präsident fällt immer wieder mit Drohungen etwa zu Atomschlägen gegen westliche Hauptstädte wie Berlin, London oder Paris auf. (dpa/afp/red)
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Energiehilfen kosteten Staat mehr als 50 Milliarden Euro

Die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen in der Energiekrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 haben die Bundesregierung rund 50,4 Milliarden Euro gekostet.
Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Haushaltspolitikers Sebastian Schäfer hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Das Geld floss in die Entlastung von Verbrauchern und die Stabilisierung der Märkte.

„Brandmauer“ gegen Preise und „Doppelwumms“

Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP reagierte damals auf die massiv gestiegenen Energiepreise. Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sprach von einer „Brandmauer gegen hohe Preissteigerungen“, Kanzler Olaf Scholz (SPD) nannte das Paket mit Energiepreisbremsen sowie Unternehmenshilfen einen „Doppelwumms“.
Moskau war lange ein wichtiger Gas- und Öllieferant für Europa gewesen, doch nach dem Überfall auf die Ukraine und der Unterstützung westlicher Politiker für das Land verschlechterten sich die Beziehungen. Russland drosselte die Gaslieferungen über den Sommer immer weiter, bis es im September 2022 zum Lieferstopp über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 kam.

Größter Posten Strompreisbremse

Den größten Posten machte der aktuellen Auskunft zufolge die Ende 2022 beschlossene Strompreisbremse mit 16,3 Milliarden Euro aus. Damit sicherte der Staat Haushalten und kleineren Unternehmen 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs zu einem garantierten Bruttopreis von 40 Cent pro Kilowattstunde.
Für Industriekunden lag die Grenze bei 13 Cent für 70 Prozent des bisherigen Verbrauchs. Die Strompreisbremse wurde durch eine Abschöpfung der Erlöse etwa von Ökostrom-Produzenten mitfinanziert, die stark von hohen Preisen profitiert hatten.

14,3 Milliarden Euro für die Gaspreisbremse

Für die Gaspreisbremse gab der Bund 14,3 Milliarden Euro aus. Damit garantierte der Staat Verbrauchern und Wirtschaft eine Preisobergrenze für große Teile ihres Gasverbrauchs. Haushalten sowie kleinen und mittleren Unternehmen wurde so für 80 Prozent ihres bisherigen Verbrauchs ein Gas-Bruttopreis von 12 Cent pro Kilowattstunde zugesichert.
Für Wärmekunden betrug der Preis bis zur 80-Prozent-Grenze 9,5 Cent. Für die restlichen 20 Prozent des Verbrauchs galt der ganz normale Vertragspreis – das sollte dafür sorgen, dass es weiter einen Anreiz zum Gassparen gab.
Die beiden Bremsen galten für das gesamte Jahr 2023. Der Bundestag verlängerte sie bis Ende März 2024. Doch schon wenige Tage später kassierte die Bundesregierung den Schritt wieder. Grund war ein weitreichendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem November 2023, das riesige Lücken in den Bundeshaushalt riss – die Regierung musste kurzfristig sparen.

Ein Dezember ohne Abschlagszahlung

Weitere 8,5 Milliarden Euro kostete die Soforthilfe, mit der die Bundesregierung im Dezember 2022 einmalig die Abschlagszahlungen für Gas übernahm. Gas- und Fernwärmekunden wurden für den Monat Dezember 2022 vollständig von ihrer Abschlagszahlung freigestellt, sie mussten also nichts zahlen. Anspruch auf Soforthilfe hatten vor allem Privathaushalte sowie kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Sozial-, Forschungs- und Bildungseinrichtungen.
Insgesamt listet das Finanzministerium 27 Posten auf. Dazu gehören auch mehr als sechs Milliarden Euro für die „Energiepreispauschale“ an Rentner. Nicht berücksichtigt sind unter anderem niedrigere Steuereinnahmen durch die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas.

Warnung vor neuen Energieabhängigkeiten

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Schäfer warnt indes vor neuen einseitigen Abhängigkeiten bei der Energieversorgung. „Wir dürfen uns nie wieder in solch einseitige und riskante Abhängigkeiten begeben“, sagte Schäfer der dpa. Der Import von Öl und Gas habe über Jahre Milliarden in die Kriegskasse des russischen Präsidenten Wladimir Putin gespült und zugleich Europas Sicherheit und politische Handlungsfähigkeit geschwächt.
Aus den Erfahrungen müsse der Staat Konsequenzen ziehen und Risiken frühzeitig erkennen, strategische Abhängigkeiten verringern und die Widerstandsfähigkeit stärken. Eine vorausschauende Haushaltspolitik müsse auch die finanziellen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Folgen unzureichender Vorsorge berücksichtigen, forderte Schäfer. (dpa/red)
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USA wollen Friedensgespräche im Ukrainekrieg wiederbeleben


In Kürze:

  • Die USA wollen die ins Stocken geratenen Friedensbemühungen zwischen Russland und der Ukraine wiederbeleben.
  • Trumps Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner führten Gespräche mit Putin und Selenskyj.
  • Die Ukraine hat Washington einen eigenen Friedensplan ohne territoriale Zugeständnisse vorgelegt.
  • Wegen eines Korruptions- und Überwachungsskandals steht die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft unter Druck.

Die erneuten Vorstöße der USA zur Vermittlung im Krieg zwischen der Ukraine und Russland lassen auf eine mögliche Wiederaufnahme trilateraler Friedensgespräche hoffen. Nach den Gesprächen der Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew ließ der Kreml verlauten, dass er zeitnah neue Gespräche unter US-Führung erwarte.
Am Dienstag führten US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin ein etwa einstündiges Telefongespräch. Dieses sei dem Kreml zufolge „konstruktiv und äußerst offen“ verlaufen. Zudem rechnet man damit, dass die beiden Präsidenten im November am Rande des APEC-Gipfels in China ein persönliches Gespräch führen werden.

Ukraine hat eigenen Friedensplan übermittelt – ohne Territorialverzicht

Nach mehreren Monaten des Stillstands der US-geführten Friedensbemühungen infolge des Irankriegs versucht Washington, diese wieder in Gang zu bringen. Die Sondergesandten Witkoff und Kushner führten dazu am Samstag, 5. September, Gespräche mit Präsident Putin in Moskau. Tags darauf sprachen sie mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew.
Witkoff sprach anschließend von „sehr bedeutsamen“ Gesprächen. Konkret sollen die trilateralen Friedensgespräche im Format USA-Russland-Ukraine wieder aufgenommen werden. Als möglichen Ort für Friedensgespräche nennt der Kreml Abu Dhabi.
Laut Aussage der ukrainischen Abgeordneten Anna Skorochod sei das neue Angebot aus Moskau für die Ukraine ein Rückschlag. In einem Interview erklärte sie, die US-Gesandten hätten schlechtere Bedingungen als zuvor aus Moskau mitgebracht.

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Konkrete Details dazu nannte die Abgeordnete nicht. Zuletzt verlangte der Kreml die Abtretung des Donbass – eine Region im Osten der Ukraine, die teilweise von russischen Truppen besetzt ist – und ein Ende der ukrainischen Bestrebungen für eine NATO-Mitgliedschaft. Skorochod fügte hinzu:
„Weder unsere Seite noch die andere Seite möchte diesen Krieg beenden.“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte, dass nur ein Treffen zwischen den Staatsoberhäuptern die Territorialfrage lösen könne. Laut „France 24“ erklärte er: „Ich möchte an meiner Position festhalten, nämlich dass solch komplexe Probleme nur auf Führungsebene gelöst werden können.“ Der russische Präsident Wladimir Putin lehnt ein solches Treffen ab. 
Die Führung in Kiew hat unterdessen laut dem ukrainischen Portal „Mezha“ eigene Friedensvorschläge erarbeitet. Der stellvertretende Leiter des Präsidialamts in Kiew, Serhij Kyslyzja, erklärte, die Ukraine strebe ein Ende des Krieges an und habe entsprechend den USA einen Plan übermittelt. Dieser beinhalte keine territorialen Zugeständnisse und verletze die ukrainische Verfassung nicht.

„Kein Siegesplan, sondern einer zur Beendigung des Krieges“

Kyslyzja erklärte weiter, es handele sich „nicht um einen Siegesplan, sondern um einen Plan zur Beendigung des Krieges“. Das Ende von Feindseligkeiten und die Anfertigung eines Friedensabkommens seien unterschiedliche Prozesse. Derzeit sei es aus seiner Sicht nicht möglich, ein umfassendes Friedensabkommen zu schließen „mit einem Staat, in dem eine Person faktisch alle Schlüsselentscheidungen fällt“.
Über Details des Vorschlages sprach der Spitzenbeamte nicht. Es gibt weltweit einige Beispiele, in denen ein Krieg ohne Friedensabkommen und ohne Anerkennung territorialer Verluste beendet werden konnte – und der Waffenstillstand dennoch hielt. Zu nennen sind Zypern, das Kosovo, Kaschmir, Korea oder zahlreiche „eingefrorene“ Konflikte auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Ein Gegenbeispiel ist Bergkarabach – wo es allerdings jetzt ein Friedensabkommen gibt.
Präsident Selenskyj erklärte jüngst laut einem Bericht der halbstaatlichen türkischen Nachrichtenagentur „Anadolu“, er sehe ein realistisches Fenster für ein Friedensabkommen zwischen Ende 2026 und Sommer 2027.

EU-Kommission ermöglicht Verwendung von Kreditmitteln für Ankauf von Patriot-Komponenten

Selenskyj hat im eigenen Land zunehmend mit Unwägbarkeiten zu kämpfen. So sprach er jüngst von einer Lücke von 27 Milliarden US-Dollar (rund 23 Milliarden Euro) im Verteidigungsbudget. Von diesen benötige das Land 8 bis 10 Milliarden US-Dollar sofort, um den Beginn des Jahres 2027 abzudecken.
Immerhin hat die EU-Kommission am Mittwoch, 9. September 2026, offiziell bestätigt, dass die Ukraine einen Teil des 90-Milliarden-Euro-Darlehens für den Kauf von Patriot-Abwehrraketen verwenden darf. Die EU stellt demnach 3,2 Milliarden Euro spezifisch für den Kauf von Interceptor-Raketen für US-amerikanische Patriot-Luftabwehrsysteme bereit. Je nach dem von Washington verlangten Preis lassen sich damit zwischen 190 und 580 Raketen erwerben, hat das Portal „Euromaidan Press“ ausgerechnet.
Unterdessen ist in der Ukraine am Montag der Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko zurückgetreten. Seine Behörde soll in einen Korruptionsskandal rund um betrügerische Callcenter und Geldwäsche verwickelt sein. Zudem sollen Mitarbeiter des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAPO) überwacht und abgehört worden sein. Beide Organisationen haben gegen die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt.

Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft in der Ukraine unter Geldwäscheverdacht

Am 4. September verhafteten NABU und SAPO Serhij Kropywa, den Leiter der Cyberabteilung der Generalstaatsanwaltschaft. Er soll in Schutzgeldzahlungen an betrügerische Callcenter und Geldwäsche von umgerechnet etwa 2 Millionen US-Dollar verwickelt sein. Durchsuchungen im Büro von Maria Wdovichenko, der stellvertretenden Generalstaatsanwältin, sollen Beweise für eine illegale Überwachung von NABU- und SAPO-Führungskräften und deren Familien offengelegt haben.
Krawtschenko bestreitet jede Beteiligung an illegalen Aktivitäten und machte deutlich, selbst in dem Fall nicht beschuldigt zu sein. Er nannte seinen Rücktritt eine „politische Entscheidung“, um zu verhindern, dass das Amt des Generalstaatsanwalts als Instrument politischer Konfrontation missbraucht werde.
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NATO-Generalsekretär nennt deutsche Reaktion auf Leipziger Drohnenvorfall „ausgewogen“

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die Reaktion Deutschlands auf den Russland zugeschriebenen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle begrüßt.
Die Antwort auf den Vorfall von Anfang August sei „entschlossen und ausgewogen“ ausgefallen, sagte Rutte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin.
Die NATO stehe solidarisch an der Seite der Bundesrepublik nach dem „rücksichtslosen hybriden Angriff in Leipzig“, fügte Rutte hinzu.

Wadephul dankt Rutte

Wadephul seinerseits dankte Rutte persönlich und der NATO für die „Solidarität“, die das Verteidigungsbündnis nach der Reaktion der Bundesregierung auf den Anschlagsversuch gezeigt habe. „Das war für uns ein sehr wichtiges Signal, für Deutschland, auch für die gesamte Allianz“, sagte der Bundesaußenminister.
Anfang August war am Flughafen Leipzig eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden, in deren Nähe sich ukrainische Frachtflugzeuge befanden. Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich.
Sie ordnete die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn zum 18. September an, außerdem die Schließung des russischen Kulturzentrums in Berlin, auch „Russisches Haus“ genannt.
Polizisten suchen am Leipziger Flughafen nach einer zweiten Drohne.

Polizisten suchen am Leipziger Flughafen nach einer zweiten Drohne.

Foto: Sebastian Willnow/dpa

Wadephul: Lage „anspruchsvoller“ geworden

Wadephul sagte bei der Pressekonferenz mit Rutte, durch dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle sei „die Bedrohung durch Russland besonders greifbar“ geworden. Er reihe sich in „zunehmende russische Aggressionen gegen Europa und die NATO“ ein.
Seit dem NATO-Gipfel Anfang Juli im türkischen Ankara sei die sicherheitspolitische Lage „noch einmal anspruchsvoller“ geworden, sagte der Bundesaußenminister. Die NATO müsse ihre Fähigkeiten „weiter ausbauen“.
Wadephul sagte auch, Deutschland leiste einen „sehr substanziellen Beitrag“ innerhalb der NATO für ein stärkeres Europa. „Wir setzen diesen Kurs sehr konsequent fort, auch angesichts der aktuellen innenpolitischen Diskussion hier in Deutschland.“ Es sei „richtig, mit Konsequenz an der Seite der NATO zu stehen“. (afp/red)
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Aufgeheizte Generaldebatte: Weidel attackiert Regierung, Merz verteidigt Reformkurs


In Kürze:

  • Alice Weidel kritisiert die Politik der Bundesregierung scharf und warnt vor einer weiteren Verschuldung sowie einer fortschreitenden Deindustrialisierung Deutschlands.
  • Friedrich Merz verteidigt den Kurs der Koalition, räumt aber Fehler in der Energiepolitik ein und wirbt für Investitionen in Wirtschaft, Sicherheit und Digitalisierung.
  • Grüne, SPD und Linke setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Sie warnen vor den Folgen eines AfD-Erfolgs, verteidigen Investitionen oder kritisieren soziale Kürzungen und steigende Rüstungsausgaben.

 
Am Mittwoch, 9. September, stand im Bundestag die mit großem Interesse erwartete Generaldebatte zur Politik der Bundesregierung an. Anlass für den Schlagabtausch sind traditionell in der Haushaltswoche die Beratungen zum Etat des Kanzlers und Kanzleramtes.
Die Aussprache war von einer aggressiven Stimmung gekennzeichnet. Die Rede des Bundeskanzlers wurde mehrfach durch Zwischenrufe und Pfeifen, insbesondere aus der AfD‑Fraktion, unterbrochen. Julia Klöckner, Präsidentin des Bundestages, ermahnte die Abgeordneten mit den Worten: „Wenn so etwas noch einmal passiert, schmeiß’ ich Sie heraus.“
Die Debatte stand diesmal ganz im Zeichen der AfD, die am Sonntag deutlich die Wahl in Sachsen-Anhalt gewonnen hatte.

Weidel: Fundamentalkritik am Haushalt und an der Regierung

Bei der Generaldebatte hat die größte Oppositionsfraktion üblicherweise als Erste das Rederecht.
Für die AfD sprach die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel. Sie stellte den Haushaltsentwurf als Fortsetzung einer aus ihrer Sicht gescheiterten Politik dar. Sie kritisierte insbesondere die hohe Neuverschuldung und warnte vor einer „Staatspleite“. Bis 2030 werde die Verschuldung ihrer Darstellung zufolge auf mehr als 1 Billion Euro steigen. Sie warf der Bundesregierung vor, trotz hoher Steuereinnahmen immer neue Schulden aufzunehmen und dadurch künftige finanzielle Spielräume zu zerstören.
Ein zweiter Schwerpunkt ihrer Rede war die wirtschaftliche Lage im Land. Weidel machte die Bundesregierung für eine von ihr wahrgenommene Deindustrialisierung verantwortlich. Sie verwies unter anderem auf den Stellenabbau bei BASF und Volkswagen sowie auf die Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland. Sie machte dafür vor allem die Energie- und Klimapolitik verantwortlich – aber auch die Spitzenmanager von Konzernen, die sich gegen eine „wirtschaftsfeindliche Energiewende“ nicht gewehrt hätten. Deutschland habe zu hohe Stromkosten und verliere industrielle Substanz.
Die Energiewende schaffe zudem kostspielige, dysfunktionale Strukturen, während man intakte und bewährte wie hochmoderne Kohle- und Kernkraftwerke zerstöre.
Die „Migrationskrise“ sei entgegen der Darstellung der Bundesregierung nicht beendet. Deutschland sei nach Kolumbien das weltweit größte Aufnahmeland für Flüchtlinge. Dabei lebten in Deutschland mehr als 1 Million mehrfach abgelehnter Asylsuchender, die ausreisepflichtig wären.
Außenpolitisch warf Weidel der Bundesregierung vor, „Kriegspropaganda und Konfrontation mit Russland“ fortzusetzen, während die USA sich für einen Frieden in der Ukraine einsetzten.
Weidel skizzierte auch die Schwerpunkte eines von ihr geforderten Politikwechsels. Die AfD wolle unter anderem Subventionen, Entwicklungshilfe und bestimmte EU-Zahlungen reduzieren, den Staatsapparat verkleinern, eine „Massenmigration in die Sozialsysteme“ begrenzen sowie Energiewende und CO₂-Abgabe beenden. Zudem forderte Weidel eine Rückkehr zur Kernkraft und „günstigerem Erdgas aus Russland“.

Generaldebatte im Bundestag: Die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel spricht am 9. September 2026, während Bundeskanzler Friedrich zuhört.

Foto: John Macdougall/AFP via Getty Images

Merz: Reformkurs verteidigt – gleichzeitig Selbstkritik bei Energie

Die Gegenrede von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) war teils von einer Abgrenzung zur AfD und teils von einer Verteidigung des Regierungskurses gekennzeichnet. Er räumte ein, dass der AfD in Sachsen-Anhalt ein „bemerkenswertes Wahlergebnis“ gelungen sei. Er betonte aber, dass sie ihr Wahlziel einer absoluten Mehrheit nicht erreicht habe – und erklärte, er rechne nicht damit, dass der Partei eine solche irgendwo gelingen werde.
Besonders scharf kritisierte Merz die AfD-Position zur Ukraine und verteidigte die weitere Unterstützung des im Krieg mit Russland befindlichen Landes. Er warf Weidel vor, kein Wort zu dem offiziell Russland zugeschriebenen Drohnenvorfall vom 4. August verloren zu haben. Auch über die Waldbrände, für die der Kanzler den Klimawandel verantwortlich machte, habe die AfD-Fraktionsvorsitzende nicht gesprochen.
Beim Thema Wirtschaft verwies Merz auf ein erwartetes Wachstum von 1,3 Prozent in diesem Jahr und führte dies auf die Reformpolitik der Bundesregierung zurück. Gleichzeitig räumte er ausdrücklich ein, dass in der Energiepolitik „schwere Fehler“ gemacht worden seien.
Die Bundesregierung setze nun auf eigene Gaskraftwerke und erneuerbare Energien und wolle die Versorgungssicherheit gewährleisten. Der AfD warf er Panikmache mit Blick auf die Füllstände der Gasspeicher vor. Man kümmere sich um die Gewährleistung der Versorgung. Hastiges Mahnen zum zeitnahen Kauf treibe nur die Preise in die Höhe.
Der Kanzler ging außerdem auf Themen wie KI und Digitalisierung ein. Die Bundesregierung habe eine Taskforce zur KI-Nutzung eingesetzt und wolle unter anderem mit dem Ausbau von Rechenzentren sicherstellen, dass deutsche Unternehmen von der nächsten industriellen Entwicklungsstufe profitieren.
Merz verteidigte außerdem einen differenzierteren Umgang mit Migration und wandte sich scharf gegen den AfD-Begriff „Remigration“, den er als synonym mit jenem einer „ethnischen Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe“ bezeichnete. Die Position der AfD stelle eine Gefahr für zentrale Bereiche wie Handwerk, Krankenhäuser und Pflege dar, die auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen seien.

Grüne: Sorge wegen des AfD-Erfolgs und Kritik an der Kommunikation der Koalition

Für die Grünen sprach Fraktionschefin Katharina Dröge vor allem über die möglichen politischen Folgen des AfD-Erfolgs in Sachsen-Anhalt. Sie sprach von einem „absoluten Desaster“ und forderte Union und SPD auf, sich stärker gegen Rechtsextremismus und für die Zivilgesellschaft einzusetzen. Zugleich räumte sie ein, dass auch die Grünen in vielen Bereichen den Kontakt zu Teilen der Bevölkerung verloren hätten.
Dröge kritisierte die bisherige Strategie von CDU und CSU gegenüber der AfD: Diese sei offenbar davon ausgegangen, dass eine möglichst harte Migrationspolitik die Konkurrenz von rechts wieder zurückdrängen würde. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) habe seit seinem Amtsantritt „größtmögliche Härte“ in der Migrationspolitik durchgesetzt – und die AfD sei nur noch stärker geworden.
Die Union, so Dröge, müsse ihre Unterschiede zur AfD deutlicher machen. Gleichzeitig kritisierte sie soziale Kürzungen und forderte, Wohlhabende stärker zur Finanzierung heranzuziehen.
Rechtsextremismus gedeihe insbesondere in strukturschwachen Regionen, wo Industrie abwandere und kommunale Einrichtungen geschlossen würden. Dröge brachte zudem ausdrücklich ein mögliches AfD-Parteiverbot ins Gespräch.

SPD: Verteidigung der Investitionen, aber Eingeständnis von Erklärungsproblemen

Für die SPD griff Fraktionschef Matthias Miersch die Aussagen Weidels scharf an. Diese habe in ihrer Rede erneut „Hass ausgesprüht“ – unter anderem mit pauschalen Angriffen gegen Syrer, von denen viele heute als Pflegekräfte oder Ärzte tätig seien. Miersch warnte insbesondere auch vor den Folgen eines EU-Austritts, mit dem Teile der AfD liebäugelten. Dieser sei ein „Schredder für Wohlstand und Arbeitsplätze“.
Miersch räumte jedoch ein, dass viele Bürger verunsichert seien und die Regierung ihre Reformen besser erklären müsse. Bei der Rente verwies Miersch darauf, dass die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren und Kürzungen bei Sozialleistungen dem Gerechtigkeitsempfinden vieler Menschen widersprächen.
Zugleich verteidigte er strukturelle Veränderungen bei Rente und gesetzlicher Krankenversicherung. Als Gegenargument zur Kritik an den Ausgaben verwies er auf „Rekordinvestitionen“: So sei eine „Steigerung von 60 Prozent“ an Mitteln in Forschung und Entwicklung investiert worden.

Linke: Regierung betreibt „Kanonen statt Butter“-Politik

Sören Pellmann, der Co-Chef der Fraktion der Linken, konzentrierte sich auf die sozialen Folgen des Haushalts. Er bezeichnete die Kürzungen als „sozialen Kahlschlag“ und kritisierte, dass ein erheblicher Teil der Ausgaben in die Aufrüstung fließe.
Die Koalition betreibe eine „Kanonen statt Butter“-Politik – dabei seien Investitionen in die Rüstung diejenigen, die am wenigsten an Folgeeffekte bewirkten. Auch der AfD warf Pellmann „Doppelzüngigkeit“ vor: Insbesondere im Osten stelle sie sich als Friedenspartei dar, in den Ausschüssen hingegen stimme sie jedoch der Aufrüstung zu.
Deutlich kritisierte Pellmann auch die Auswirkungen der Sparpolitik auf Kommunen und Zivilgesellschaft. Wenn Schwimmbäder, Jugendklubs und andere Einrichtungen geschlossen würden, gefährde dies letztlich auch den demokratischen Zusammenhalt. Als Alternative forderte Pellmann einen mindestens zehnjährigen Wiederaufbauplan für Infrastruktur, Wohnungsbau und Schulen.
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London sagt Kiew 116 Millionen Euro für Luftabwehr zu – Ukraine erhält Patriot-Raketen

Großbritannien hat der Ukraine zur Stärkung ihrer Luftverteidigung ein Rüstungspaket im Umfang von 100 Millionen Pfund (116,5 Millionen Euro) zugesagt. Kiew werde noch vor dem Winter Patriot-Raketen sowie großkalibrige Artilleriegeschosse und Drohnen erhalten, teilte das Verteidigungsministerium in London mit.
Die Militärhilfe im Rahmen eines NATO-Programms zur Unterstützung der Ukraine solle dem Land dabei helfen, „seine kritische nationale Infrastruktur, unschuldige Zivilisten und Streitkräfte vor russischen Angriffen zu schützen“.
Großbritannien gehört zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland.

Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe

Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting leitet am Nachmittag zusammen mit seinem deutschen Kollegen Boris Pistorius (SPD) eine virtuelle Sitzung der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe. An den Beratungen nehmen auch der neue ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte und der US-Verteidigungsstaatssekretär Elbridge Colby teil.
Es handelt sich um die 36. Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe, die nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine erstmals im April 2022 auf Einladung der USA auf deren Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein zusammengekommen war.
Seitdem trägt das Format als Koordinierungsstelle maßgeblich zur militärischen Unterstützung der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland bei. Dabei beteiligen sich auch Länder außerhalb der NATO. Im April vergangenen Jahres übernahmen Deutschland und Großbritannien gemeinsam die Leitung des Gremiums. (afp/red)
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08.09.2026 | Strom-Sabotage: Polizei nimmt Verdächtigen fest | Wüst fordert Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung der AfD

HEUTE12:32 Uhr

Strom-Sabotage: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Nach einer Reihe von Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz hat die Polizei den 48-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Nach dpa-Informationen fiel der Mann der Polizei in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen auf.
Immer wieder hat der Täter versucht, mit selbst gebauten Raketen einen dünnen Draht über Hochspannungsleitungen zu schießen und so einen Kurzschluss zu verursachen.

Immer wieder hat der Täter versucht, mit selbst gebauten Raketen einen dünnen Draht über Hochspannungsleitungen zu schießen und so einen Kurzschluss zu verursachen.

Foto: str/dpa

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HEUTE12:31 Uhr

Bericht: Schulze strebt Fraktionsvorsitz in Sachsen-Anhalt an

Nach der CDU-Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt hat Noch-Ministerpräsident Sven Schulze möglicherweise ein neues Amt im Blick. Wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ unter Berufung auf mehrere hochrangige Christdemokraten berichtet, soll sich Schulze darauf vorbereiten, den bisherigen Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Guido Heuer, abzulösen.

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HEUTE12:30 Uhr

Literaturnobelpreisträger Krasznahorkai mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Der ungarisch-deutsche Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai ist mit dem Großen Verdienstkreuzes mit Stern ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, Deutschland wolle sich bei ihm für seine Arbeit und den Nobelpreis bedanken. Krasznahorkai lebte mehrere Jahre lang in Deutschland.

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HEUTE12:26 Uhr

Unterstützung bei Luftabwehr: Selenskyj hofft auf Treffen mit Trump

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hofft auf ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach dem 20. September. Er wolle mit Trump über ein Paket zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr sprechen.

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HEUTE12:11 Uhr

Wüst fordert Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung der AfD

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst fordert eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum verfassungsrechtlichen Umgang mit der AfD und möglichen Folgen. In der Arbeitsgruppe sollten der Verfassungsschutz, aber auch Verfassungsrechtler und weitere Experten von Bund und Ländern beteiligt sein. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, findet den AfD-Verbots-Prüfauftrag lächerlich.

Hendrik Wüst (CDU, NRW) bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Bundesrat am 25.06.2026.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

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15. Sep.11:47 Uhr

AfD scheitert mit Klage gegen Abgeordnetengesetz in Rheinland-Pfalz

Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass die gesetzlichen Regelungen zum Ausschluss verfassungsfeindlicher Abgeordneten- und Fraktionsmitarbeiter von der staatlichen Kostenerstattung nicht gegen die Landesverfassung verstoßen. Ein Normenkontrollantrag der AfD-Landtagsfraktion blieb erfolglos. (Urteil vom 28. August 2026, Aktenzeichen: VGH N 31/25)

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HEUTE11:31 Uhr

So sehen Sie König Haralds Begräbnis live

Zum Staatsbegräbnis des norwegischen Königs Harald V. werden am 9. September zahlreiche Royals, Präsidenten und andere prominente Besucher erwartet sowie tausende Menschen entlang der Route. Oslo will mehrere Großbildschirme aufstellen. ARD und RTL senden ab 12 Uhr live.
Ein Mann steht in Oslo zwischen den Blumengestecken für den verstorbenen norwegischen König Harald.

Ein Mann steht in Oslo zwischen den Blumengestecken für den verstorbenen norwegischen König Harald.

Foto: Markus Schreiber/AP/dpa

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HEUTE11:09 Uhr

Zinsanstieg kostet Bund bis 2031 Milliarden

Allein der Anstieg der Zinsen seit 2025 wird die Steuerzahler in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Zinszahlungen in Höhe von 58 Milliarden Euro kosten – falls das Zinsniveau so bleibt. Das geht aus einer Simulationsrechnung hervor, die der Mannheimer Ökonom Friedrich Heinemann erstellt hat. Er warnt vor dem Verlust des AAA-Ratings. Bis des Jahrzehnts werde die Staatsverschuldung auf rund 2.862 Milliarden Euro steigen – 1.000 Milliarden Euro mehr als 2025. 

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HEUTE10:45 Uhr

Mehr als 70 Verletzte bei Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien wurden bei Angriffen der Huthi 73 Menschen verletzt, darunter auch Frauen und Kinder. Laut dem Sprecher des saudisch angeführten Militärbündnisses, das im Jemen gegen die Huthi kämpft, wurden in den Städten Chamis Muschait, Nadschran und weiteren zivile und wirtschaftliche Ziele getroffen. Es wurden auch Energie-Einrichtungen getroffen.

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HEUTE9:55 Uhr

Staatsschutz ermittelt nach Schuss aus Druckluftwaffe auf Demonstranten in Halle

Nach einem Schuss aus einer Druckluftwaffe auf Teilnehmer einer Demonstration in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. Ein 25-jähriger Demonstrant wurde durch ein Geschoss leicht im Gesicht verletzt und vor Ort von Rettungskräften versorgt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein bislang Unbekannter habe aus einem angrenzenden Wohnhaus mindestens ein Schuss aus einer Druckluftwaffe abgegeben.

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HEUTE9:32 Uhr

Rangliste des Erfindungsgeists: Sieben deutsche Regionen top

Deutschland liegt in der diesjährigen Rangliste der einhundert innovativsten Weltregionen mit sieben Städten – München, Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Heidelberg-Mannheim und Hamburg – auf Platz drei hinter den USA und China. Die Kriterien sind internationale Patentanmeldungen, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Risikokapitalgeschäfte. An der Spitze steht China mit Shenzhen-Hong Kong-Guangzhou, gefolgt von Tokyo-Yokohama und dem Silicon Valley.

Im Finanzviertel von Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong am 14. April 2025.

Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images

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HEUTE8:56 Uhr

Optimismus in Elektroindustrie steigt

Das Geschäftsklima in der Elektroindustrie stieg im August laut ifo-Index auf 16,0 Punkte, nach 10,0 Punkten im Juli – der höchste Wert seit Mai 2023. Exporterwartungen, Aufträge und Nachfrage legten zu. Unternehmen planen mehr Produktion und Personal. Ein Problem stellt die Versorgung mit Vorprodukten dar. Ein Drittel der Unternehmen meldete Materialmangel.

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HEUTE8:49 Uhr

Deutsche Exporte rückläufig – US-Geschäft läuft

Nach fünf Monaten Wachstum mussten Deutschlands Exporteure im Juli erneut Einbußen hinnehmen: Es wurden Waren im Wert von 138,2 Milliarden Euro ausgeführt (Destatis, vorläufig). Das ist ein Rückgang um 0,8 Prozent. Exporte in die USA stiegen um 19 Prozent, rückläufig waren die Exporte nach Großbritannien, China und in die EU. Der Außenhandelsüberschuss kletterte deutlich auf 21,3 Milliarden Euro, den höchsten Stand seit August 2024.

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HEUTE8:43 Uhr

SPD-Fraktionsvize Zorn lehnt mehr Flugrechte für Emirates ab

Die Fluggesellschaft Emirates möchte mehr Start- und Landemöglichkeiten am Hauptstadtflughafen BER. Lufthansa lehnt eine weitere Lizenz für den Konkurrenten ab, auch SPD-Fraktionsvize Armand Zorn ist kritisch. Die Äußerungen kommen kurz vor einem Staatsbesuch des Staatspräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate mit Bundeskanzler Merz in Berlin.

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HEUTE8:30 Uhr

Handelsstreit mit den USA: Kanadische Gegenzölle in Kraft getreten

Ab nun erhebt Kanada Gegenzölle in Höhe von 15 bis 50 Prozent auf US-Waren im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar (17,2 Milliarden Euro), darunter Stahl- und Aluminiumprodukte sowie Milchprodukte. Einige Meeresfrüchteprodukte wurden von der ursprünglichen Liste gestrichen. Vor rund zwei Wochen traten US-Zölle in Höhe von 50 Prozent unter anderem auf alkoholische Getränke, Milchprodukte, Hockeyschläger und Sperrholz aus Kanada in Kraft. 
Kanada stellt sich auf kein schnelles Ende des Streits mit dem Nachbarn ein. (Symbolbild)

Kanada stellt sich auf kein schnelles Ende des Streits mit dem Nachbarn ein. (Symbolbild)

Foto: Dax Melmer/The Canadian Press/AP/dpa

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HEUTE8:06 Uhr

Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Unterstützung Kiews

Boris Pistorius, sein britischer Kollege Wes Streeting, der neue ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und der US-Staatssekretär Elbridge Colby treffen sich heute zur 36. Sitzung der Ukraine Defence Contact Group. Die Kontaktgruppe wirkt als Koordinierungsstelle zur militärischen Unterstützung der Ukraine bei. Deutschland und Großbritannien leiten das Gremium gemeinsam seit April 2025.

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HEUTE7:47 Uhr

Heute im Bundestag: Haushalt 2026 – Zwei neue Minister

Finanzminister Lars Klingbeil stellt heute ab 10:05 Uhr im Parlament seinen Haushaltsentwurf für 2027 und die Finanzplanung bis 2030 vor – mit Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro im Jahr 2027 (+6). Im Anschluss starten die Beratungen der Einzelpläne, etwa für Verkehr, Wirtschaft und Umwelt. Zudem werden der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (beide CDU) vereidigt.
HEUTE7:42 Uhr

Verfassungsschutz vor dreitägigem Treffen

Die Präsidenten der 16 Landesämter für Verfassungsschutz und der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, kommen vom 9. bis 11. September zu Beratungen zusammen. Das berichtet das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Tagung sei länger geplant und keine Reaktion auf die Landtagswahl Sachsen-Anhalt – allerdings werde auch „das eine oder andere Wort über die AfD gewechselt“.

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HEUTE7:36 Uhr

Neue russische Angriffe auf Kiew

Die von Russlands Staatschef Wladimir Putin angeordnete Angriffspause ist abgelaufen, es gab neue russische Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Regionen. Der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte im US-Nachrichtenportal „Axios“, Witkoff und Kushner hätten ihm mitgeteilt, dass „die Russen zu Verhandlungen bereit sind“.
Wie so oft wurde Kiew auch diesmal wieder in der Nacht attackiert.

Erneut wurde Kiew in der Nacht attackiert.

Foto: Alex Babenko/AP/dpa

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HEUTE7:29 Uhr

Ökonomen warnen vor Aufschnüren der Rentenreform

Der Wirtschaftsweise Martin Werding und Jörg Rocholl, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, warnen, das Rentenpaket nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aufzuschnüren. Wedding verweist auf die demographische Entwicklung und notwendige Erwerbsmigration. Rocholl erwartet bei zügiger Umsetzung des Pakets Hunderte Euro mehr Rente pro Monat für Durchschnittsverdiener.

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HEUTE7:03 Uhr

Geflügelfleisch kommt zunehmend aus dem Ausland

Neun von zehn Hähnchen und Puten, die in Deutschland 2025 verzehrt worden, stammen aus heimischer Mast. Laut dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und dem Beratungsunternehmen Roland Berger steigt der Geflügelkonsum bis 2040 wohl um 50 Prozent. Treiber dieses Wachstums ist Hähnchenfleisch. Die Produktion steigt langsamer als der Konsum – wegen den „äußerst restriktiven Rahmenbedingungen“.

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HEUTE6:35 Uhr

Nach Vulkanausbruch: Flughäfen in Indonesien nehmen Betrieb wieder auf

Nach dem tagelangen Chaos im Flugverkehr wegen des Vulkanausbruchs des Anak Krakatau in Indonesien haben die meisten Flughäfen wieder geöffnet. Neben vier weiteren Flughäfen öffnete auch der größte und internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe Jakarta wieder. Insgesamt acht indonesische Flughäfen hatten den Betrieb wegen des Asche- und Lavaausstoßes eingestellt. Mehr als 340.000 Menschen saßen an Flughäfen fest.

Mitarbeiter putzen am 7. September 2026 ein Airbus A320-Flugzeug der Fluggesellschaft Citilink auf dem Vorfeld des Flughafens Soekarno-Hatta in Tangerang, nachdem der Flugbetrieb infolge des Ausbruchs des Vulkans Anak Krakatau eingestellt worden war.

Foto: Syarief Akbar/AFP via Getty Images

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HEUTE6:21 Uhr

Maschinenbauer verlagern Forschung zunehmend ins Ausland

43 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer forschen laut einer Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter 400 Mitgliedern im Ausland. 69 Prozent davon wollten ihre Forschung und Entwicklung jenseits der Grenzen ausbauen. China und Indien dürften an Bedeutung gewinnen. Der Verband sieht darin ein Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland.

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HEUTE6:12 Uhr

Westliche Hawaii-Inseln wappnen sich für Hurrikan „Lowell“

Der Hurrikan „Lowell“ nähert sich Hawaii, es gilt eine Hurrikanwarnung. Das Auge des Sturms der Kategorie 3 soll knapp westlich an Niihau vorbeiziehen. Das NHC riet dazu, die Vorbereitungen „zum Schutz von Leben und Eigentum“ zu beschleunigen. Der Sturm erreicht 185 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit und Regen bis zu 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter
Zerstörerische Winde und massive Niederschläge auf Hawaiis größter Insel.

Hurrikans bringen oft starke Winde und massive Niederschläge nach Hawaiis.

Foto: Taylor Cozloff/Civil Beat/AP/dpa

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HEUTE5:43 Uhr

Nach Unfall von Amazon-Frachtflugzeug: Behörden stellen Flugschreiber sicher

Einen Tag nach dem Unfall eines Amazon-Frachtflugzeugs in Miami mit mindestens fünf Toten hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Flugschreiber geborgen. Die Boeing 767 war beim Anflug über die Landebahn hinausgeschossen und rammte mehrere Fahrzeuge. Eines davon war ein Reinigungsauto auf dem Flughafengelände, in dem sich sieben Insassen befanden. Über den Gesundheitszustand der beiden Piloten des Flugzeugs gibt es derzeit keine Angaben. 

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HEUTE5:30 Uhr

Korruptionsvorwürfe: Ukrainischer Generalstaatsanwalt tritt zurück

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko ist nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten. Er bestritt eine Beteiligung an einem Geldwäschenetzwerk für betrügerische Callcenter. Ermittlern zufolge seien „Vermögen in Höhe von Millionen“ gewaschen worden. Sie durchsuchten Büros der Generalstaatsanwaltschaft und identifizierten fünf Mitglieder des Netzwerks.

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HEUTE5:21 Uhr

Pro-iranische Huthi-Miliz: Flughafen und Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen

Die pro-iranischen Huthi im Jemen haben nach eigenen Angaben Ziele in Saudi-Arabien mit Raketen und Drohnen attackiert. Genannt wurden der internationale Flughafen Abha, der Luftwaffenstützpunkt King Chalid sowie Anlagen des staatlichen saudiarabischen Ölkonzerns Aramco in Abha und Dschisan. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht dazu.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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08.09.2026 | AfD in Sachsen-Anhalt will zu Gesprächen einladen | Wüst fordert Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung der AfD

HEUTE12:51 Uhr

AfD in Sachsen-Anhalt will zu Gesprächen einladen

Die AfD will in Sachsen-Anhalt heute allen im Landtag vertretenen Parteien Sondierungen anbieten. Die Frage sei, ob die anderen Parteien bereit seien, dies anzunehmen, so der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Tobias Rausch. Auf Nachfrage nannte er CDU und BSW als konkrete mögliche Gesprächspartner.

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HEUTE12:32 Uhr

Strom-Sabotage: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Nach einer Reihe von Sabotage-Angriffen auf das deutsche Stromnetz hat die Polizei den 48-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Nach dpa-Informationen fiel der Mann der Polizei in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen auf.

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HEUTE12:31 Uhr

Bericht: Schulze strebt Fraktionsvorsitz in Sachsen-Anhalt an

Nach der CDU-Wahlschlappe in Sachsen-Anhalt hat Noch-Ministerpräsident Sven Schulze möglicherweise ein neues Amt im Blick. Wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ unter Berufung auf mehrere hochrangige Christdemokraten berichtet, soll sich Schulze darauf vorbereiten, den bisherigen Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Guido Heuer, abzulösen.

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HEUTE12:30 Uhr

Literaturnobelpreisträger Krasznahorkai mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Der ungarisch-deutsche Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai ist mit dem Großen Verdienstkreuzes mit Stern ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, Deutschland wolle sich bei ihm für seine Arbeit und den Nobelpreis bedanken. Krasznahorkai lebte mehrere Jahre lang in Deutschland.

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HEUTE12:26 Uhr

Unterstützung bei Luftabwehr: Selenskyj hofft auf Treffen mit Trump

Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hofft auf ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach dem 20. September. Er wolle mit Trump über ein Paket zur Stärkung der ukrainischen Luftabwehr sprechen.

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HEUTE12:11 Uhr

Wüst fordert Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung der AfD

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst fordert eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum verfassungsrechtlichen Umgang mit der AfD und möglichen Folgen. In der Arbeitsgruppe sollten der Verfassungsschutz, aber auch Verfassungsrechtler und weitere Experten von Bund und Ländern beteiligt sein. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, findet den AfD-Verbots-Prüfauftrag lächerlich.

Hendrik Wüst (CDU, NRW) bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Bundesrat am 25.06.2026.

Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times

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15. Sep.11:47 Uhr

AfD scheitert mit Klage gegen Abgeordnetengesetz in Rheinland-Pfalz

Der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass die gesetzlichen Regelungen zum Ausschluss verfassungsfeindlicher Abgeordneten- und Fraktionsmitarbeiter von der staatlichen Kostenerstattung nicht gegen die Landesverfassung verstoßen. Ein Normenkontrollantrag der AfD-Landtagsfraktion blieb erfolglos. (Urteil vom 28. August 2026, Aktenzeichen: VGH N 31/25)

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HEUTE11:31 Uhr

So sehen Sie König Haralds Begräbnis live

Zum Staatsbegräbnis des norwegischen Königs Harald V. werden am 9. September zahlreiche Royals, Präsidenten und andere prominente Besucher erwartet sowie tausende Menschen entlang der Route. Oslo will mehrere Großbildschirme aufstellen. ARD und RTL senden ab 12 Uhr live.
Ein Mann steht in Oslo zwischen den Blumengestecken für den verstorbenen norwegischen König Harald.

Ein Mann steht in Oslo zwischen den Blumengestecken für den verstorbenen norwegischen König Harald.

Foto: Markus Schreiber/AP/dpa

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HEUTE11:09 Uhr

Zinsanstieg kostet Bund bis 2031 Milliarden

Allein der Anstieg der Zinsen seit 2025 wird die Steuerzahler in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Zinszahlungen in Höhe von 58 Milliarden Euro kosten – falls das Zinsniveau so bleibt. Das geht aus einer Simulationsrechnung hervor, die der Mannheimer Ökonom Friedrich Heinemann erstellt hat. Er warnt vor dem Verlust des AAA-Ratings. Bis des Jahrzehnts werde die Staatsverschuldung auf rund 2.862 Milliarden Euro steigen – 1.000 Milliarden Euro mehr als 2025. 

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HEUTE10:45 Uhr

Mehr als 70 Verletzte bei Huthi-Angriffen in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien wurden bei Angriffen der Huthi 73 Menschen verletzt, darunter auch Frauen und Kinder. Laut dem Sprecher des saudisch angeführten Militärbündnisses, das im Jemen gegen die Huthi kämpft, wurden in den Städten Chamis Muschait, Nadschran und weiteren zivile und wirtschaftliche Ziele getroffen. Es wurden auch Energie-Einrichtungen getroffen.

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HEUTE9:55 Uhr

Staatsschutz ermittelt nach Schuss aus Druckluftwaffe auf Demonstranten in Halle

Nach einem Schuss aus einer Druckluftwaffe auf Teilnehmer einer Demonstration in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. Ein 25-jähriger Demonstrant wurde durch ein Geschoss leicht im Gesicht verletzt und vor Ort von Rettungskräften versorgt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein bislang Unbekannter habe aus einem angrenzenden Wohnhaus mindestens ein Schuss aus einer Druckluftwaffe abgegeben.

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HEUTE9:32 Uhr

Rangliste des Erfindungsgeists: Sieben deutsche Regionen top

Deutschland liegt in der diesjährigen Rangliste der einhundert innovativsten Weltregionen mit sieben Städten – München, Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Heidelberg-Mannheim und Hamburg – auf Platz drei hinter den USA und China. Die Kriterien sind internationale Patentanmeldungen, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Risikokapitalgeschäfte. An der Spitze steht China mit Shenzhen-Hong Kong-Guangzhou, gefolgt von Tokyo-Yokohama und dem Silicon Valley.

Im Finanzviertel von Shenzhen in der südchinesischen Provinz Guangdong am 14. April 2025.

Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images

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HEUTE8:56 Uhr

Optimismus in Elektroindustrie steigt

Das Geschäftsklima in der Elektroindustrie stieg im August laut ifo-Index auf 16,0 Punkte, nach 10,0 Punkten im Juli – der höchste Wert seit Mai 2023. Exporterwartungen, Aufträge und Nachfrage legten zu. Unternehmen planen mehr Produktion und Personal. Ein Problem stellt die Versorgung mit Vorprodukten dar. Ein Drittel der Unternehmen meldete Materialmangel.

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HEUTE8:49 Uhr

Deutsche Exporte rückläufig – US-Geschäft läuft

Nach fünf Monaten Wachstum mussten Deutschlands Exporteure im Juli erneut Einbußen hinnehmen: Es wurden Waren im Wert von 138,2 Milliarden Euro ausgeführt (Destatis, vorläufig). Das ist ein Rückgang um 0,8 Prozent. Exporte in die USA stiegen um 19 Prozent, rückläufig waren die Exporte nach Großbritannien, China und in die EU. Der Außenhandelsüberschuss kletterte deutlich auf 21,3 Milliarden Euro, den höchsten Stand seit August 2024.

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HEUTE8:43 Uhr

SPD-Fraktionsvize Zorn lehnt mehr Flugrechte für Emirates ab

Die Fluggesellschaft Emirates möchte mehr Start- und Landemöglichkeiten am Hauptstadtflughafen BER. Lufthansa lehnt eine weitere Lizenz für den Konkurrenten ab, auch SPD-Fraktionsvize Armand Zorn ist kritisch. Die Äußerungen kommen kurz vor einem Staatsbesuch des Staatspräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate mit Bundeskanzler Merz in Berlin.

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HEUTE8:30 Uhr

Handelsstreit mit den USA: Kanadische Gegenzölle in Kraft getreten

Ab nun erhebt Kanada Gegenzölle in Höhe von 15 bis 50 Prozent auf US-Waren im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar (17,2 Milliarden Euro), darunter Stahl- und Aluminiumprodukte sowie Milchprodukte. Einige Meeresfrüchteprodukte wurden von der ursprünglichen Liste gestrichen. Vor rund zwei Wochen traten US-Zölle in Höhe von 50 Prozent unter anderem auf alkoholische Getränke, Milchprodukte, Hockeyschläger und Sperrholz aus Kanada in Kraft. 
Kanada stellt sich auf kein schnelles Ende des Streits mit dem Nachbarn ein. (Symbolbild)

Kanada stellt sich auf kein schnelles Ende des Streits mit dem Nachbarn ein. (Symbolbild)

Foto: Dax Melmer/The Canadian Press/AP/dpa

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HEUTE8:06 Uhr

Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Unterstützung Kiews

Boris Pistorius, sein britischer Kollege Wes Streeting, der neue ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und der US-Staatssekretär Elbridge Colby treffen sich heute zur 36. Sitzung der Ukraine Defence Contact Group. Die Kontaktgruppe wirkt als Koordinierungsstelle zur militärischen Unterstützung der Ukraine bei. Deutschland und Großbritannien leiten das Gremium gemeinsam seit April 2025.

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HEUTE7:47 Uhr

Heute im Bundestag: Haushalt 2026 – Zwei neue Minister

Finanzminister Lars Klingbeil stellt heute ab 10:05 Uhr im Parlament seinen Haushaltsentwurf für 2027 und die Finanzplanung bis 2030 vor – mit Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro im Jahr 2027 (+6). Im Anschluss starten die Beratungen der Einzelpläne, etwa für Verkehr, Wirtschaft und Umwelt. Zudem werden der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (beide CDU) vereidigt.
HEUTE7:42 Uhr

Verfassungsschutz vor dreitägigem Treffen

Die Präsidenten der 16 Landesämter für Verfassungsschutz und der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, kommen vom 9. bis 11. September zu Beratungen zusammen. Das berichtet das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Tagung sei länger geplant und keine Reaktion auf die Landtagswahl Sachsen-Anhalt – allerdings werde auch „das eine oder andere Wort über die AfD gewechselt“.

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HEUTE7:36 Uhr

Neue russische Angriffe auf Kiew

Die von Russlands Staatschef Wladimir Putin angeordnete Angriffspause ist abgelaufen, es gab neue russische Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Regionen. Der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte im US-Nachrichtenportal „Axios“, Witkoff und Kushner hätten ihm mitgeteilt, dass „die Russen zu Verhandlungen bereit sind“.
Wie so oft wurde Kiew auch diesmal wieder in der Nacht attackiert.

Erneut wurde Kiew in der Nacht attackiert.

Foto: Alex Babenko/AP/dpa

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HEUTE7:29 Uhr

Ökonomen warnen vor Aufschnüren der Rentenreform

Der Wirtschaftsweise Martin Werding und Jörg Rocholl, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, warnen, das Rentenpaket nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aufzuschnüren. Wedding verweist auf die demographische Entwicklung und notwendige Erwerbsmigration. Rocholl erwartet bei zügiger Umsetzung des Pakets Hunderte Euro mehr Rente pro Monat für Durchschnittsverdiener.

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HEUTE7:03 Uhr

Geflügelfleisch kommt zunehmend aus dem Ausland

Neun von zehn Hähnchen und Puten, die in Deutschland 2025 verzehrt worden, stammen aus heimischer Mast. Laut dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und dem Beratungsunternehmen Roland Berger steigt der Geflügelkonsum bis 2040 wohl um 50 Prozent. Treiber dieses Wachstums ist Hähnchenfleisch. Die Produktion steigt langsamer als der Konsum – wegen den „äußerst restriktiven Rahmenbedingungen“.

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HEUTE6:35 Uhr

Nach Vulkanausbruch: Flughäfen in Indonesien nehmen Betrieb wieder auf

Nach dem tagelangen Chaos im Flugverkehr wegen des Vulkanausbruchs des Anak Krakatau in Indonesien haben die meisten Flughäfen wieder geöffnet. Neben vier weiteren Flughäfen öffnete auch der größte und internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe Jakarta wieder. Insgesamt acht indonesische Flughäfen hatten den Betrieb wegen des Asche- und Lavaausstoßes eingestellt. Mehr als 340.000 Menschen saßen an Flughäfen fest.

Mitarbeiter putzen am 7. September 2026 ein Airbus A320-Flugzeug der Fluggesellschaft Citilink auf dem Vorfeld des Flughafens Soekarno-Hatta in Tangerang, nachdem der Flugbetrieb infolge des Ausbruchs des Vulkans Anak Krakatau eingestellt worden war.

Foto: Syarief Akbar/AFP via Getty Images

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HEUTE6:21 Uhr

Maschinenbauer verlagern Forschung zunehmend ins Ausland

43 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer forschen laut einer Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter 400 Mitgliedern im Ausland. 69 Prozent davon wollten ihre Forschung und Entwicklung jenseits der Grenzen ausbauen. China und Indien dürften an Bedeutung gewinnen. Der Verband sieht darin ein Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland.

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HEUTE6:12 Uhr

Westliche Hawaii-Inseln wappnen sich für Hurrikan „Lowell“

Der Hurrikan „Lowell“ nähert sich Hawaii, es gilt eine Hurrikanwarnung. Das Auge des Sturms der Kategorie 3 soll knapp westlich an Niihau vorbeiziehen. Das NHC riet dazu, die Vorbereitungen „zum Schutz von Leben und Eigentum“ zu beschleunigen. Der Sturm erreicht 185 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit und Regen bis zu 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter
Zerstörerische Winde und massive Niederschläge auf Hawaiis größter Insel.

Hurrikans bringen oft starke Winde und massive Niederschläge nach Hawaiis.

Foto: Taylor Cozloff/Civil Beat/AP/dpa

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HEUTE5:43 Uhr

Nach Unfall von Amazon-Frachtflugzeug: Behörden stellen Flugschreiber sicher

Einen Tag nach dem Unfall eines Amazon-Frachtflugzeugs in Miami mit mindestens fünf Toten hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Flugschreiber geborgen. Die Boeing 767 war beim Anflug über die Landebahn hinausgeschossen und rammte mehrere Fahrzeuge. Eines davon war ein Reinigungsauto auf dem Flughafengelände, in dem sich sieben Insassen befanden. Über den Gesundheitszustand der beiden Piloten des Flugzeugs gibt es derzeit keine Angaben. 

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HEUTE5:30 Uhr

Korruptionsvorwürfe: Ukrainischer Generalstaatsanwalt tritt zurück

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko ist nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten. Er bestritt eine Beteiligung an einem Geldwäschenetzwerk für betrügerische Callcenter. Ermittlern zufolge seien „Vermögen in Höhe von Millionen“ gewaschen worden. Sie durchsuchten Büros der Generalstaatsanwaltschaft und identifizierten fünf Mitglieder des Netzwerks.

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HEUTE5:21 Uhr

Pro-iranische Huthi-Miliz: Flughafen und Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen

Die pro-iranischen Huthi im Jemen haben nach eigenen Angaben Ziele in Saudi-Arabien mit Raketen und Drohnen attackiert. Genannt wurden der internationale Flughafen Abha, der Luftwaffenstützpunkt King Chalid sowie Anlagen des staatlichen saudiarabischen Ölkonzerns Aramco in Abha und Dschisan. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht dazu.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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08.09.2026 | Kanadische Zölle gegen USA in Kraft | Verfassungsschutz vor dreitägigem Treffen | Flughäfen in Indonesien wieder in Betrieb

HEUTE8:49 Uhr

Deutsche Exporte rückläufig – US-Geschäft läuft

Nach fünf Monaten Wachstum mussten Deutschlands Exporteure im Juli erneut Einbußen hinnehmen: Es wurden Waren im Wert von 138,2 Milliarden Euro ausgeführt (Destatis, vorläufig). Das ist ein Rückgang um 0,8 Prozent. Exporte in die USA stiegen um 19 Prozent, rückläufig waren die Exporte nach Großbritannien, China und in die EU. Der Außenhandelsüberschuss kletterte deutlich auf 21,3 Milliarden Euro, den höchsten Stand seit August 2024.

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HEUTE8:43 Uhr

SPD-Fraktionsvize Zorn lehnt mehr Flugrechte für Emirates ab

Die Fluggesellschaft Emirates möchte mehr Start- und Landemöglichkeiten am Hauptstadtflughafen BER. Lufthansa lehnt eine weitere Lizenz für den Konkurrenten ab, auch SPD-Fraktionsvize Armand Zorn ist kritisch. Die Äußerungen kommen kurz vor einem Staatsbesuch des Staatspräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate mit Bundeskanzler Merz in Berlin.

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HEUTE8:30 Uhr

Handelsstreit mit den USA: Kanadische Gegenzölle in Kraft getreten

Ab nun erhebt Kanada Gegenzölle in Höhe von 15 bis 50 Prozent auf US-Waren im Gesamtwert von 20 Milliarden Dollar (17,2 Milliarden Euro), darunter Stahl- und Aluminiumprodukte sowie Milchprodukte. Einige Meeresfrüchteprodukte wurden von der ursprünglichen Liste gestrichen. Vor rund zwei Wochen traten US-Zölle in Höhe von 50 Prozent unter anderem auf alkoholische Getränke, Milchprodukte, Hockeyschläger und Sperrholz aus Kanada in Kraft. 
Kanada stellt sich auf kein schnelles Ende des Streits mit dem Nachbarn ein. (Symbolbild)

Kanada stellt sich auf kein schnelles Ende des Streits mit dem Nachbarn ein. (Symbolbild)

Foto: Dax Melmer/The Canadian Press/AP/dpa

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HEUTE8:06 Uhr

Ukraine-Kontaktgruppe berät über weitere Unterstützung Kiews

Boris Pistorius, sein britischer Kollege Wes Streeting, der neue ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und der US-Staatssekretär Elbridge Colby treffen sich heute zur 36. Sitzung der Ukraine Defence Contact Group. Die Kontaktgruppe wirkt als Koordinierungsstelle zur militärischen Unterstützung der Ukraine bei. Deutschland und Großbritannien leiten das Gremium gemeinsam seit April 2025.

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HEUTE7:47 Uhr

Heute im Bundestag: Haushalt 2026 – Zwei neue Minister

Finanzminister Lars Klingbeil stellt heute ab 10:05 Uhr im Parlament seinen Haushaltsentwurf für 2027 und die Finanzplanung bis 2030 vor – mit Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro im Jahr 2027 (+6). Im Anschluss starten die Beratungen der Einzelpläne, etwa für Verkehr, Wirtschaft und Umwelt. Zudem werden der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger und der neue Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (beide CDU) vereidigt.
HEUTE7:42 Uhr

Verfassungsschutz vor dreitägigem Treffen

Die Präsidenten der 16 Landesämter für Verfassungsschutz und der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, kommen vom 9. bis 11. September zu Beratungen zusammen. Das berichtet das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Tagung sei länger geplant und keine Reaktion auf die Landtagswahl Sachsen-Anhalt – allerdings werde auch „das eine oder andere Wort über die AfD gewechselt“.

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HEUTE7:36 Uhr

Neue russische Angriffe auf Kiew

Die von Russlands Staatschef Wladimir Putin angeordnete Angriffspause ist abgelaufen, es gab neue russische Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Regionen. Der ukrainische Präsident Selenskyj äußerte im US-Nachrichtenportal „Axios“, Witkoff und Kushner hätten ihm mitgeteilt, dass „die Russen zu Verhandlungen bereit sind“.

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HEUTE7:29 Uhr

Ökonomen warnen vor Aufschnüren der Rentenreform

Der Wirtschaftsweise Martin Werding und Jörg Rocholl, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium, warnen, das Rentenpaket nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt aufzuschnüren. Wedding verweist auf die demographische Entwicklung und notwendige Erwerbsmigration. Rocholl erwartet bei zügiger Umsetzung des Pakets Hunderte Euro mehr Rente pro Monat für Durchschnittsverdiener.

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HEUTE7:03 Uhr

Geflügelfleisch kommt zunehmend aus dem Ausland

Neun von zehn Hähnchen und Puten, die in Deutschland 2025 verzehrt worden, stammen aus heimischer Mast. Laut dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und dem Beratungsunternehmen Roland Berger steigt der Geflügelkonsum bis 2040 wohl um 50 Prozent. Treiber dieses Wachstums ist Hähnchenfleisch. Die Produktion steigt langsamer als der Konsum – wegen den „äußerst restriktiven Rahmenbedingungen“.
Zuchtgänse laufen durch einen Stall. An Weihnachten wird nach Befürchtung von Geflügelzüchtern wegen der kursierenden Vogelgrippe so mancher auf die traditionelle Weihnachtsgans verzichten müssen.

Zuchtgänse laufen durch einen Stall.

Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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HEUTE6:35 Uhr

Nach Vulkanausbruch: Flughäfen in Indonesien nehmen Betrieb wieder auf

Nach dem tagelangen Chaos im Flugverkehr wegen des Vulkanausbruchs des Anak Krakatau in Indonesien haben die meisten Flughäfen wieder geöffnet. Neben vier weiteren Flughäfen öffnete auch der größte und internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe Jakarta wieder. Insgesamt acht indonesische Flughäfen hatten den Betrieb wegen des Asche- und Lavaausstoßes eingestellt. Mehr als 340.000 Menschen saßen an Flughäfen fest.

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HEUTE6:21 Uhr

Maschinenbauer verlagern Forschung zunehmend ins Ausland

43 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer forschen laut einer Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter 400 Mitgliedern im Ausland. 69 Prozent davon wollten ihre Forschung und Entwicklung jenseits der Grenzen ausbauen. China und Indien dürften an Bedeutung gewinnen. Der Verband sieht darin ein Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland.

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HEUTE6:12 Uhr

Westliche Hawaii-Inseln wappnen sich für Hurrikan „Lowell“

Der Hurrikan „Lowell“ nähert sich Hawaii, es gilt eine Hurrikanwarnung. Das Auge des Sturms der Kategorie 3 soll knapp westlich an Niihau vorbeiziehen. Das NHC riet dazu, die Vorbereitungen „zum Schutz von Leben und Eigentum“ zu beschleunigen. Der Sturm erreicht 185 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit und Regen bis zu 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter
Zerstörerische Winde und massive Niederschläge auf Hawaiis größter Insel.

Hurrikans bringen oft starke Winde und massive Niederschläge nach Hawaiis.

Foto: Taylor Cozloff/Civil Beat/AP/dpa

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HEUTE5:43 Uhr

Nach Unfall von Amazon-Frachtflugzeug: Behörden stellen Flugschreiber sicher

Einen Tag nach dem Unfall eines Amazon-Frachtflugzeugs in Miami mit mindestens fünf Toten hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Flugschreiber geborgen. Die Boeing 767 war beim Anflug über die Landebahn hinausgeschossen und rammte mehrere Fahrzeuge. Eines davon war ein Reinigungsauto auf dem Flughafengelände, in dem sich sieben Insassen befanden. Über den Gesundheitszustand der beiden Piloten des Flugzeugs gibt es derzeit keine Angaben. 

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HEUTE5:30 Uhr

Korruptionsvorwürfe: Ukrainischer Generalstaatsanwalt tritt zurück

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko ist nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten. Er bestritt eine Beteiligung an einem Geldwäschenetzwerk für betrügerische Callcenter. Ermittlern zufolge seien „Vermögen in Höhe von Millionen“ gewaschen worden. Sie durchsuchten Büros der Generalstaatsanwaltschaft und identifizierten fünf Mitglieder des Netzwerks.

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HEUTE5:21 Uhr

Pro-iranische Huthi-Miliz: Flughafen und Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen

Die pro-iranischen Huthi im Jemen haben nach eigenen Angaben Ziele in Saudi-Arabien mit Raketen und Drohnen attackiert. Genannt wurden der internationale Flughafen Abha, der Luftwaffenstützpunkt King Chalid sowie Anlagen des staatlichen saudiarabischen Ölkonzerns Aramco in Abha und Dschisan. Saudi-Arabien äußerte sich zunächst nicht dazu.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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08.09.2026 | Deutsche Maschinenbauer verlagern Forschung ins Ausland | Flughäfen in Indonesien nehmen Betrieb wieder auf

HEUTE6:35 Uhr

Nach Vulkanausbruch: Flughäfen in Indonesien nehmen Betrieb wieder auf

Nach dem tagelangen Chaos im Flugverkehr wegen des Vulkanausbruchs des Anak Krakatau in Indonesien haben die meisten Flughäfen wieder geöffnet. Neben vier weiteren Flughäfen öffnete auch der größte und internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe Jakarta wieder. Insgesamt acht indonesische Flughäfen hatten den Betrieb wegen des Asche- und Lavaausstoßes eingestellt. Mehr als 340.000 Menschen saßen an Flughäfen fest.

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HEUTE6:21 Uhr

Maschinenbauer verlagern Forschung zunehmend ins Ausland

43 Prozent der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer forschen laut einer Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter 400 Mitgliedern im Ausland. 69 Prozent davon wollten ihre Forschung und Entwicklung jenseits der Grenzen ausbauen. China und Indien dürften an Bedeutung gewinnen. Der Verband sieht darin ein Alarmsignal für den Industriestandort Deutschland.

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HEUTE6:12 Uhr

Westliche Hawaii-Inseln wappnen sich für Hurrikan „Lowell“

Der Hurrikan „Lowell“ nähert sich Hawaii, es gilt eine Hurrikanwarnung. Das Auge des Sturms der Kategorie 3 soll knapp westlich an Niihau vorbeiziehen. Das NHC riet dazu, die Vorbereitungen „zum Schutz von Leben und Eigentum“ zu beschleunigen. Der Sturm erreicht 185 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit und Regen bis zu 250 Liter Niederschlag pro Quadratmeter

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HEUTE5:43 Uhr

Nach Unfall von Amazon-Frachtflugzeug: Behörden stellen Flugschreiber sicher

Einen Tag nach dem Unfall eines Amazon-Frachtflugzeugs in Miami mit mindestens fünf Toten hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Flugschreiber geborgen. Die Boeing 767 war beim Anflug über die Landebahn hinausgeschossen und rammte mehrere Fahrzeuge. Eines davon war ein Reinigungsauto auf dem Flughafengelände, in dem sich sieben Insassen befanden. Über den Gesundheitszustand der beiden Piloten des Flugzeugs gibt es derzeit keine Angaben. 

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HEUTE5:30 Uhr

Korruptionsvorwürfe: Ukrainischer Generalstaatsanwalt tritt zurück

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko ist nach Korruptionsvorwürfen zurückgetreten. Er bestritt eine Beteiligung an einem Geldwäschenetzwerk für betrügerische Callcenter. Ermittlern zufolge seien „Vermögen in Höhe von Millionen“ gewaschen worden. Sie durchsuchten Büros der Generalstaatsanwaltschaft und identifizierten fünf Mitglieder des Netzwerks.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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Witkoff: „Bedeutende Fortschritte“ bei Gesprächen in Moskau und Kiew erzielt

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat die Gespräche in Moskau und Kiew über eine Beendigung des Ukrainekrieges als erfolgreich bezeichnet und die Möglichkeit neuer trilateraler Friedensgespräche angedeutet. „Es wurden bedeutende Fortschritte erzielt“, erklärte Witkoff am Montag im Onlinedienst X. Es habe auch „Bewegung bei der Planung weiterer trilateraler Gespräche“ gegeben, fügte Witkoff hinzu.
Die beiden US-Gesandten Witkoff und Jared Kushner waren am Wochenende nach Russland und erstmals auch in die Ukraine gereist, um beiden Seiten neue Vorschläge für eine Beendigung des Konflikts vorzulegen. Sie trafen sich am Samstag in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und tags darauf mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Kiew.
Witkoff und Kushner hatten Selenskyj am Sonntag über ihre Gespräche mit Putin informiert. Zudem brieften sie die in Kiew anwesenden Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens. Der Besuch war der erste Besuch des amerikanischen Duos in der Ukraine seit Beginn des Krieges im Jahr 2022.
Kushner sagte, er bevorzuge trilaterale Gespräche, weil diese eine direkte Kommunikation zwischen allen Parteien ermöglichten, anstatt Washington zu zwingen, als Vermittler zwischen Moskau und Kiew zu fungieren.

Vorbereitung nächster Schritte

Selenskyj kündigte unterdessen die Vorbereitung der nächsten diplomatischen Schritte an. „Wir koordinieren unsere nächsten Etappen. Wir bereiten die nächsten Treffen und Gespräche vor“, erklärte Selenskyj im Onlinenetzwerk Facebook. „Die Vorschläge der Ukraine sind konstruktiv und werden dies immer sein“, fügte er hinzu.
„Ich hatte auch ein Einzeltreffen mit Steve und Jared, um über das Ergebnis des Tages zu beraten.“ Das Wichtigste sei, „weiter zusammenzuarbeiten“. Nach den Diskussionen mit den Gesandten des US-Präsidenten habe er sich mit dem ukrainischen Verhandlungsteam getroffen, sagte Selenskyj.

Peskow: Noch zu früh für Ort oder Terminangabe

Am Montag hatte sich auch Russland offen gezeigt für eine Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA. „Auch wir schließen eine Wiederaufnahme des trilateralen Formats nicht aus“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag. Es sei aber noch zu früh, um über einen möglichen Ort oder genaue Termine für solche Treffen zu sprechen. Jeder „Versuch (…) stellt einen Schritt Richtung Frieden dar“, fügte Peskow hinzu. Er dankte den US-Unterhändlern für ihre jüngste Initiative.
Wegen des Iran-Krieges waren Initiativen aus Washington für eine Verhandlungslösung im Ukraine-Konflikt in den vergangenen Monaten ausgeblieben. Kürzlich hatte US-Präsident Trump dann einen neuen diplomatischen Vorstoß angekündigt und erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner hätten einen Plan „zur Beendigung des Krieges“. (afp/red)