Tag: Heizung
In Kürze:
- Recht auf Reparatur verlängert Gewährleistungsfrist.
- Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gilt zunächst nur für Erstklässler.
- Baubranche reformiert Ausbildungsberufe.
Recht auf Reparatur
Recht auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter
Weniger Geld für Solarstrom
Kennzeichnung von KI-Inhalten
Weniger Unterstützung bei Heizungstausch
Weniger Verpackungsmüll
Verlängerung der Gewährleistung bei Autos
Reformen für Ausbildungsberufe in der Baubranche
In Kürze:
- Die deutschen Gasspeicher sind so leer wie selten zu dieser Zeit. Bereits jetzt zeichnet sich eine Gasmangellage im kommenden Winter ab.
- Weltpolitische Krisen erschweren die Wiederbefüllung und gefährden das Geschäftsmodell der Speicherbetreiber.
- Deutschland bezieht selbst kein Gas aus Russland, erhält aber dennoch über Umwege russisches Gas. Diese Importe fallen ab Januar 2027 weg.
- Einheimisches Gas könnte Deutschland für Jahrzehnte versorgen, die Förderung bleibt jedoch verboten.
- Zugleich setzt die Methanverordnung der EU die Versorgungssicherheit unter Druck.
- Die USA seien bereit, Europa zu versorgen, aber nicht unter derart „verrückten“ Bedingungen.

Die Temperaturen im Juni 2026 überstiegen das langfristige Mittel um +0,46 Grad Celsius. Der kurzfristige Abkühlungstrend bleibt weiter intakt, der langfristige Trend liegt unverändert bei +0,16 Grad Celsius pro Jahrzehnt, wobei die aktuell Temperaturabweichung leicht über dem Erwartungswert liegt.
Die Befüllung der deutschen Gasspeicher bis zur Heizsaison wird schwierig
„Die derzeitigen Preisentwicklungen setzen kaum Anreize zur Einspeicherung von Gas und gefährden damit die Versorgungssicherheit für den kommenden Winter.“
Gasmangellage schon heute absehbar?
Deutschland bezieht immer noch relevante Mengen Gas aus Russland

Tägliche Gasimporte Deutschlands nach Ländern. Der Direktimport aus Russland (grau) wurde 2022 eingestellt. Parallel dazu ist die Gesamtimportmenge (orange) erheblich gesunken. LNG (rosa) ist seither die viertwichtigste Bezugsquelle – ein Teil dessen stammt über Umwege dennoch aus Russland.
Foto: Bundesnetzagentur

Monatliche LNG-Importe aus Russland ausgewählter Länder in Milliarden Kubikmetern. Seit Januar 2021 hat sich das Gesamtvolumen erhöht, sowohl in Summe für Belgien, die Niederlande und Frankreich als auch für Europa insgesamt.
Foto: IEEFA
Gas-Notfallreserve ab 1. Januar 2027 geplant …
… aber Fracking bleibt verboten
- die Technik der Förderung des Schiefergases aus mehr als 1.000 Meter Tiefe eine Gefährdung des Grundwassers (bis zu 100 Meter Tiefe) ausschließt,
- das Erdbebenrisiko beim Fracking um ein Vielfaches niedriger ist als bei der herkömmlichen Erdgasförderung,
- Deutschland eine förderbare Gesamtmenge von 1.000 Milliarden Kubikmetern aufweist, was einer Förderdauer von 50 Jahren bei einer jährlichen Fördermenge von 20 Milliarden Kubikmetern entspricht,
- deutlich kostengünstiger wäre als der heutige Weltmarktpreis.
Verschärft ein Erdgaslieferstopp wegen der EU-Methanverordnung die Gasmangellage?
In Kürze:
- Fernwärme ist eine wichtige Säule der Wärmewende in Deutschland.
- Von aktuell rund 10 Prozent Anteil an der Wärmeversorgung sollen daraus künftig fast fünfmal so viel werden.
- Nord- und vor allem ostdeutsche Regionen sind am weitesten mit der Verbreitung.
- Das größte Ausbaupotenzial liegt in Ballungsgebieten.
Fernwärme zu 10 Prozent verbreitet

Foto: Prognos AG, Fernwärmeatlas, 2026 – in Kooperation mit Handelsblatt und Tagesspiegel Background.
In Zukunft halb Deutschland mit Fernwärme versorgt?

In Energie ausgedrückt, lag Deutschlands gesamter Wärmebedarf im Jahr 2023 bei 552 Terawattstunden (TWh). Die Fernwärme lieferte rund 52 TWh oder rund zehn Prozent. Das zukünftige Fernwärmepotenzial wird auf rund 200 TWh geschätzt.
Foto: Prognos AG, Fernwärmeatlas, 2026 – in Kooperation mit Handelsblatt und Tagesspiegel Background.
Wo müssten erst neue Netze gebaut werden?
Wie funktioniert Fernwärme überhaupt?
Zwei große Ziele
Konkurrenz durch andere Heizarten?
„Wenn man ein Fernwärmenetz auf 10.000 Abnehmer auslegt, aber dann entscheiden sich 7.000 Bürger in dem Gebiet für eine Wärmepumpe, wird sich das Netz unter den heutigen Bedingungen nicht rentieren.“
Was bedeutet Fernwärme für die Verbraucher?
In Kürze:
- Die Bundesregierung hat das Gebäudeenergiegesetz durch das Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt.
- Hauseigentümer dürfen künftig wieder frei über die Art ihrer Heizungsanlage entscheiden.
- Bei neuen fossilen Heizanlagen müssen Vermieter tiefer in die Tasche greifen.
- Auch Mieter betroffen – durch eventuelles Weiterreichen der Mehrkosten und Verknappung von Mietraum.
- „Bio-Treppe“ und „Grüngasquote“ lösen die 65-Prozent-Regelung ab.
Kein „Reinregieren“ mehr?
Eckpunkte des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes im Überblick.
Foto: Epoch Times
Es trifft zunächst Vermieter
- CO₂-Preis,
- Gasnetzentgelte,
- Mehrkosten für biogene Anteile.
Wirklich eine Entlastung für Mieter?
„Die Kosten entstehen durch staatliche Regulierung, steigende CO₂-Preise und teurere Brennstoffe. Am Ende wird Wohnen trotzdem teurer.“
Was gilt für Hauseigentümer?
Technologieoffene Wahl – mit Bedingungen
Mehr Planungssicherheit?
Bio-Treppe ab 2029

Die ersten vier Stufen der Bio-Treppe des Gebäudemodernisierungsgesetzes sind im jüngsten Entwurf der Bundesregierung bereits festgelegt.
Foto: mf/Epoch Times
Grüngasquote
In Kürze:
- Mehrere Großstädte haben ihre überarbeitete Kommunale Wärmeplanung zur Erreichung der gesetzlichen Klimaziele vorgelegt.
- Fast jede fünfte Stadt plant die Stilllegung ihrer Gasnetze bis spätestens 2045.
- Mannheim und Stuttgart wollen diesen Schritt schon bis 2035 umsetzen.
- Mehrere Akteure befürchten Versorgungsengpässe beim Erdgas.
Mannheim und Stuttgart wollen 2035 den Gashahn zudrehen
Essen plant Umstellung auf Wasserstoff

Die Bundesregierung will bestehende Öl- und Gasheizungen auf lange Sicht aus dem Bestand entfernen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Wo das „Gas-Aus“ bis 2045 geplant ist
Drohen Versorgungsengpässe beim Gas?
Was Verbraucher tun können
Reiche: Erzwungener Heizungstausch entfällt
Klimaziele auch so erreicht
Normenkontrollrat und Kommunale Unternehmen
Industrie: Klarheit statt Abwarten
Reiche: Erzwungener Heizungstausch entfällt
Klimaziele werden auch so erreicht
Normenkontrollrat und Kommunale Unternehmen
Industrie: Klarheit statt Abwarten
In Kürze:
- Die Bundesregierung will das Gebäudeenergiegesetz durch das Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzen.
- Hauseigentümer dürfen künftig wieder frei über die Art ihrer Heizungsanlage entscheiden.
- Bei neuen fossilen Heizanlagen müssen Vermieter tiefer in die Tasche greifen.
- Auch Mieter betroffen – durch eventuelles Weiterreichen der Mehrkosten und Verknappung von Mietraum.
- „Bio-Treppe“ und „Grüngasquote“ lösen die 65-Prozent-Regelung ab.
Eckpunkte des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes im Überblick.
Foto: Epoch Times
Es trifft zunächst Vermieter
- CO₂-Preis,
- Gasnetzentgelte,
- Mehrkosten für biogene Anteile.
Wirklich eine Entlastung für Mieter?
„Die Kosten entstehen durch staatliche Regulierung, steigende CO₂-Preise und teurere Brennstoffe. Am Ende wird Wohnen trotzdem teurer.“
Was gilt für Hauseigentümer?
Technologieoffene Wahl – mit Bedingungen
Mehr Planungssicherheit?
Bio-Treppe ab 2029

Die ersten vier Stufen der Bio-Treppe des Gebäudemodernisierungsgesetzes sind im jüngsten Entwurf der Bundesregierung bereits festgelegt.
Foto: mf/Epoch Times
















































