Tag: Energie
In Kürze:
- 12.900 Firmenpleiten im ersten Halbjahr 2026.
- Viele Startups geben innerhalb der ersten beiden Jahre wieder auf.
- Die Softwarebranche wächst weiterhin am stärksten.
- Institut fürchtet Versorgungsengpässe durch Niedrigwasser auf Flüssen.
KI ein Treiber bei Startups
Viele Startups geben nach kurzer Zeit wieder auf
Niedrigwasser wirkt sich negativ auf Wachstum aus
Reform lockert Vorgaben für Ökoenergie-Anteil
„Unbekannte Kosten“ bei Biogasen
Grundgesetz-Artikel 20a
Umwelthilfe rechnet mit länger dauerndem Prozess
In Kürze:
- Die „Sicherheitsplattform Strom“ der Bundesnetzagentur dient dem Krisenmanagement bei einer Strommangellage.
- Betroffen sind Großkunden mit einem Jahresstromverbrauch von mindestens 8 Gigawattstunden.
- Möglich sind verpflichtende Drosselungen für Tage oder Wochen.
Noch nicht öffentlich kommuniziert
Was das für Unternehmen bedeutet
Wochenlange Strommangellage?
Fehlen uns die Kraftwerke?
Keine feste Einspeisevergütung für alle PV-Anlagen
- Die feste Einspeisevergütung soll für alle Photovoltaik-Anlagen abgeschafft werden.
- Der eingespeiste Strom muss stattdessen zu Marktbedingungen verkauft werden.
- Boni für die Förderung von PV-Anlagen sollen vereinheitlicht, die Einspeiseleistung kleinerer und mittlerer Dachanlagen auf 50 Prozent begrenzt werden.
- Die Ausschreibungsmengen für den Zeitraum 2027 bis 2030 sollen für Biogasanlagen leicht angehoben werden.
- Kleine Anlagen erhalten durch einen Flexibilitätsbonus die Möglichkeit, steuerbar zur Systemverantwortung beizutragen.
- Wie für das Bundes-Klimaschutzprogramm vereinbart, soll es eine Windkraft-Sonderausschreibung geben
„Wir adressieren damit die Herausforderungen der Gegenwart und stellen gleichzeitig die Weichen für die Zukunft.“
Industrie begrüßt das Vorhaben
Verbände befürchten langsameren Ausbau bei Solar und Wind
In Kürze:
- Mit dem EU-Elektrifizierungsplan plant die EU-Kommission, den Verstromungsanteil zu erhöhen.
- Der Diplom-Ingenieur Frank Hennig sieht hingegen „völlig verschiedene“ Bedingungen in den einzelnen Staaten.
- Unternehmen in der EU erleiden seiner Aussage zufolge durch den Plan wettbewerbliche Nachteile gegenüber globalen Mitbewerbern.
- Um ausreichend flexibel verfügbaren Strom zu produzieren, müsse Deutschland in erster Linie die Gaskraft weiter ausbauen.
Herr Hennig, welche Maßnahmen plant die Europäische Union umzusetzen, um die Elektrifizierung voranzubringen? Haben Sie genauere Informationen dazu?
Eine Umsetzungsvariante des Elektrifizierungsplans der EU-Kommission: Ladesäulen für E-Autos für mehr Elektromobilität, gespeist von als sauber geltenden Kraftwerken.
Foto: chirawan/iStock
Inwiefern halten Sie eine Steigerung des Verstromungsanteils von 23 auf 32 Prozent in vier Jahren für realistisch?
Kann die Nutzung der fossilen Energieträger erfolgreich reduziert werden?
Was bedeutet der EU-Plan für die Unternehmen in der EU und vor allem für die in Deutschland? Manche beklagen die teils ohnehin schon strengen Klimaauflagen.
Welche Auswirkungen sind im deutschen Stromnetz mit der geplanten Elektrifizierung zu erwarten?
Die EU will mit dem Plan auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftlichen Potenziale stärken. Wie kann sie dies schaffen?
Haben andere Industrieländer oder Staatenbündnisse außerhalb der EU ähnlich ambitionierte Klimapläne?
Sehen Sie eine effizientere Lösung für eine schnelle Dekarbonisierung in der EU?
Was bedeutet der EU-Plan konkret für die Menschen?
Vielen Dank für das Interview!
Vergleichsportal: Anstieg zu erwarten
Netzentgelte steigen seit Jahren
34 Cent Steuern, Abgaben, Umlagen
Kritik aus der Industrie
Kritik an Bundesregierung und EU
Krise trifft die Branche unterschiedlich
Hohe Kosten bremsen Investitionen
Bürokratie belastet, Erwartungen bleiben verhalten
Absturz nach dem Apple-Rückzug?
Zukunftstechnologie – aber kein Geld
„Trotz intensiver Gespräche mit allen Stakeholdern ist von keiner Seite eine Zusage zur Bereitstellung der erforderlichen zusätzlichen Finanzmittel eingegangen“, erklärte ein Sprecher der Gruppe.
IG Metall: „Das ist eine riesige Katastrophe“
„Arbeitsplätze und Existenzen stehen auf dem Spiel – auch die vieler Familien.“
Standortnachteile für Batteriegeschäft in Europa
Das alte Heizungsgesetz
CDU-Politiker ging es zu schnell
Bundesverfassungsgericht stoppte die 2. und 3. Lesung
Verfassungsgericht verwarf die Klage
Nun kommt das Gebäudemodernisierungsgesetz
In Kürze:
- Geschichtete Perowskitsolarzellen versprechen leichtere, kompaktere und günstigere Solarzellen.
- Durch die Schichtung mehrerer Zellen übereinander steigt der Wirkungsgrad um 50 bis 100 Prozent gegenüber einfachen Siliziumzellen.
- Großer Nachteil sind Stabilität und Haltbarkeit des Materials, woran noch geforscht wird.
- Eine erste Auslieferung der neuartigen Solarmodule hat ein deutsches Solarunternehmen bereits getätigt.
Was ist Perowskit?
Fortschritt beim Wirkungsgrad

Grafische Darstellung des Aufbaus einer Einzelsolarzelle und einer Tandemsolarzelle sowie deren Lichtspektrennutzung.
Foto: Epoch Times; erstellt nach UCL NEWS und gemeinfrei
Fast die Hälfte des Sonnenlichts in Strom umgewandelt

Dank verbesserter Antireflexionsschichten erzielten Forscher des Fraunhofer ISE den bisher höchsten Wirkungsgrad einer Solarzelle in Höhe von 47,6 Prozent.
Foto: Fraunhofer ISE
Noch niedrigere Preise möglich
Herausforderung Haltbarkeit
Wann können wir sie kaufen?
Vorteile und Nachteile von Perowskitsolarzellen im Vergleich zu Siliziumsolarzellen
- Leichtere und kompaktere Module, somit bessere Integrationsmöglichkeiten in Gebäuden und Fahrzeugen denkbar.
- Materialbedingt hat Perowskit einen niedrigeren Wirkungsgrad als Silizium. Dank der Schichtung können Perowskitmehrfachzellen aber eine höhere Gesamteffizienz erzielen.
- Hohes Lichtabsorptionsvermögen. Die Zellen reflektieren weniger Sonnenlicht, sodass ein höherer Anteil des Lichts zur Umwandlung in Strom zur Verfügung steht.
- Einsparung von Energie und Material, dadurch günstigere Herstellung absehbar.
- Erste Materialien waren empfindlich gegen Feuchtigkeit, Sauerstoff, UV-Strahlung und Hitze. Hier ist weitere Entwicklungsarbeit nötig.
- Effizienzverlust von bis zu 10 Prozent in den ersten Monaten.
- Giftige und umweltschädliche Bestandteile wie Blei erfordern mehr Forschung hinsichtlich alternativer Elemente und bleifreier Varianten.
- Bisher kaum auf dem regulären Markt vorhanden, in der Raumfahrt aber bereits etabliert.
In Harmonie mit der Natur leben

Gärten waren ein fester Bestandteil der altchinesischen Kultur, und Windspiele sollten negative Energien abwehren.
Foto: Segoro Adem/iStock
Dachsparrenaufsatz in Form eines Drachenkopfes, der ein Windspiel mit Swastika-Ornament hält, 10. Jahrhundert, frühe Goryeo-Dynastie in Korea.
Foto: Metropolitan Museum of Art, New York City, CC0
Ein sozialer Zweck

Eine illustrierte Folioausgabe aus der Wormser Bibel (1025–1075 n. Chr.) zeigt zwei Musiker mit mittelalterlichen Musikinstrumenten. Der Musiker links spielt Glockenspiel, der andere bläst ein Horn und hält ein Kornett mit einem geschnitzten Tierkopf.
Schönheit und Musik zur Besinnung
Neue Regeln für die Förderung
KfW: Bestehende Zusagen gelten
„Insofern ist Aserbaidschan für uns ein interessantes Partnerland, wenn es darum geht, die Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen.
Auch Wasserstoff als Teil der Zusammenarbeit
Merz würdigt Friedensvertrag mit Armenien
Treffen mit russischen Vertretern sorgt für Aufmerksamkeit
Aserbaidschan zwischen Energiepartner und Kritik
Geplant ist eine „befristete Übergangszahlung“
Widerspruch gegen ersten Entwurf
Weniger Abregelungen

Katherina Reiche (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Mehr Biomasse
Langsamerer CO2-Abbau
Kostenlose Zertifikate verlängert
Änderungen für Flugverkehr
Mögliche Streitpunkte
In Kürze:
- Das finnische Endlager „Onkalo“ soll etwa zum kommenden Jahreswechsel in Betrieb gehen.
- Dort können weltweit erstmals hoch radioaktive Abfälle eingelagert werden – für mindestens 100.000 Jahre.
- Die radioaktiven Brennelemente sind vierfach abgeschirmt. Drei Abschirmungen wurden bereits erfolgreich getestet, die vierte Schicht steckt im umgebenden Gestein.
- Deutschland befindet sich nach wie vor auf der Standortsuche. Ein Ergebnis wird 2027 erwartet.
Onkalo – die „Höhle“ unter Finnland

Grafische Darstellung des Endlagers Onkalo unter der Erdoberfläche. Das Bild links oben soll den heutigen Status quo darstellen, links unten den Zustand in einigen Tausend Jahren und rechts den Zustand in 100.000 Jahren.
Foto: Posiva

Am 18. Mai 2026 waren ein Arbeiter und ein Besucher im Untergrund des Onkalo-Endlagers in Eurajoki im Südwesten Finnlands unterwegs, das voraussichtlich das weltweit erste Endlager für radioaktive abgebrannte Brennelemente sein wird. Das geologische Endlager für abgebrannte Brennelemente steht kurz vor der Inbetriebnahme.
Foto: Alessandro Rampazzo/AFP via Getty Images
Vier Schutzschichten für 100.000 Jahre
So soll abgebranntes Uran sicher verstaut werden
Erfolgreicher Test für die Einlagerung

Beim erfolgreichen Test für den Vollbetrieb hat Posiva einen leeren Behälter für Brennstäbe in einem Senkloch platziert.
Foto: Posiva
Wie ist die Lage in Deutschland?
Finanziert vor allem aus CO2-Zertifikaten
Ausgaben von je rund 40 Milliarden Euro vorgesehen
Gelder für den normalen Haushalt?
In Kürze:
- Fernwärme ist eine wichtige Säule der Wärmewende in Deutschland.
- Von aktuell rund 10 Prozent Anteil an der Wärmeversorgung sollen daraus künftig fast fünfmal so viel werden.
- Nord- und vor allem ostdeutsche Regionen sind am weitesten mit der Verbreitung.
- Das größte Ausbaupotenzial liegt in Ballungsgebieten.
Fernwärme zu 10 Prozent verbreitet

Foto: Prognos AG, Fernwärmeatlas, 2026 – in Kooperation mit Handelsblatt und Tagesspiegel Background.
In Zukunft halb Deutschland mit Fernwärme versorgt?

In Energie ausgedrückt, lag Deutschlands gesamter Wärmebedarf im Jahr 2023 bei 552 Terawattstunden (TWh). Die Fernwärme lieferte rund 52 TWh oder rund zehn Prozent. Das zukünftige Fernwärmepotenzial wird auf rund 200 TWh geschätzt.
Foto: Prognos AG, Fernwärmeatlas, 2026 – in Kooperation mit Handelsblatt und Tagesspiegel Background.
Wo müssten erst neue Netze gebaut werden?
Wie funktioniert Fernwärme überhaupt?
Zwei große Ziele
Konkurrenz durch andere Heizarten?
„Wenn man ein Fernwärmenetz auf 10.000 Abnehmer auslegt, aber dann entscheiden sich 7.000 Bürger in dem Gebiet für eine Wärmepumpe, wird sich das Netz unter den heutigen Bedingungen nicht rentieren.“











































































