Tag: Elektromobilität
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Reform der Einkommensteuer
Krankmelden wird schwieriger
Verfassungsrechtliche Zweifel
Neue Chipfabrik eröffnet
Proteste gegen Migration
In Kürze:
- Volkswagen plant offenbar einen deutlich umfassenderen Konzernumbau als noch Ende 2024 vereinbart, mit möglichen weiteren Stellenstreichungen und Werksschließungen.
- Schwache Quartalszahlen, sinkende Erträge in China und hoher Wettbewerbsdruck veranlassen den Vorstand, das Geschäftsmodell und die Konzernstrukturen grundlegend zu überdenken.
- Der Aufsichtsrat entscheidet am 9. Juli über das neue „Zielbild 2030“, eine Richtungsentscheidung für die Zukunft des größten deutschen Automobilherstellers.

Er soll bis Ende 2030 an der Spitze des Konzerns bleiben und den Sparkurs vorantreiben: VW-Chef Oliver Blume. (Archivbild)
Foto: Michael Kappeler/dpa
Die wirtschaftliche Ausgangslage

Autoproduktion in Wolfsburg: Wegen hoher Nachfrage nach den hier gebauten Verbrenner setzt VW nun Sonderschichten an. (Archivfoto)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Warum das Zukunftspaket nicht mehr trägt

Das VW-Werk in Wolfsburg. (Archivbild)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Das System Volkswagen
„Es gibt viele andere Hebel, die das Unternehmen zu verantworten hat. Wir müssen wettbewerbsfähige Produkte haben, uns fehlen die Einstiegsmodelle in der Elektromobilität.“
Die Antwort darauf wird nicht allein in Wolfsburg gesucht. Sollte der Vorstand seine Pläne tatsächlich in der berichteten Größenordnung vorlegen, beträfe das nicht nur den Konzern. Es ginge auch um Industriestandorte, Zuliefernetzwerke und die Rolle des Landes Niedersachsen als Anteilseigner. Gerade deshalb dürfte der Aufsichtsrat am 9. Juli nicht nur über ein weiteres Sparprogramm beraten, sondern über die Grenzen des bisherigen Volkswagen-Kompromisses.
Mehr als ein weiteres Sparprogramm
In Kürze:
- Viele digitale Autofunktionen sind nur befristet kostenlos und werden später kostenpflichtig.
- Besonders Käufer junger Gebrauchtwagen sollten auf auslaufende Abonnements und Folgekosten achten.
- Verbraucherschützer fordern mehr Transparenz bei Kosten, Datennutzung und Herstellerabhängigkeiten.
„BMW ConnectedDrive bietet ein nahtloses Fahrerlebnis, indem es verschiedene digitale Dienste integriert. Diese vereinfachen das Fahrzeugmanagement und erhöhen den Komfort.“
„Bringen Sie mehr Komfort und Leichtigkeit in Ihr Leben.“
„Sie verbindet Navigation, Komfort, Sicherheit und digitale Extras zu einem intelligenten Fahrerlebnis, das Ihren Alltag leichter macht.“
Das Auto wird zum digitalen Dienstleister
Kostenlose Nutzung oft zeitlich begrenzt
- BMW bietet „BMW Digital Premium“ zunächst drei Monate lang kostenlos an, anschließend werden 9,98 Euro pro Monat berechnet.
- Audi verlangt nach drei kostenlosen Jahren je nach Paket zwischen 12,90 und 15,90 Euro monatlich.
- Volkswagen stellt „VW Connect Plus“ für zwei Jahre kostenlos bereit. Danach fallen modellabhängige Gebühren an.
- Škoda berechnet nach drei Jahren für „Škoda Connect“ 70 Euro pro Jahr.
- Mercedes-Benz verlangt für digitale Dienste bis zu 329 Euro jährlich.
- Tesla berechnet für seine „Premium-Konnektivität“ 9,99 Euro im Monat.
Mangelnde Transparenz erschwert den Vergleich
Junge Gebrauchtwagen als besondere Herausforderung
Drittanbieter-Apps als Alternative
Daten als zweite Währung
Forderungen an die Autohersteller
Die Gefahr der digitalen Abhängigkeit
Hersteller weichen auf Hybridmodelle aus
Chinesische Hersteller profitieren
Händler bezweifeln Lenkungswirkung
In Kürze:
- Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft wurden seit 2000 rund 11.300 deutsche Patente von chinesischen Akteuren übernommen.
- Mit Patenten und Unternehmensübernahmen gehe wertvolles Know-how aus Deutschland verloren, warnt IW-Patentexperte Oliver Koppel.
- China sei inzwischen selbst ein führender Innovationsstandort und baue seinen technologischen Vorsprung in Zukunftsfeldern weiter aus.
- Koppel fordert stärkere Investitionen in Forschung sowie einen besseren Schutz strategisch wichtiger Technologien.
Rund 11.300 Patente seit 2000 von China erworben
Drei Wege, um Kontrolle über Patente zu erlangen
Frühere deutsche Domänen wie Maschinenbau unter Druck
China sichert sich Patente – und baut eigene Stärken aus
In Kürze:
- Anteil privater Umsteiger auf E-Autos steigt auf Rekordwert von 7,5 Prozent
- Unter 40-Jährige wechseln besonders häufig zur Elektromobilität
- Preisunterschiede zwischen E-Autos und Verbrennern sinken deutlich
- Staatliche Förderung erhöht Interesse vor allem bei Familien und Geringverdienern
Mobilitätsziel in weiter Ferne – aber E-Auto-Nachfrage wächst
Preisabstand wird deutlich geringer – und erleichtert den Umstieg
Bis zu 6.000 Euro Förderprämie für Erwerb eines E-Autos
Botschaft hinter der Prämie erreicht Zielpublikum
In Kürze:
- Wirtschaftsministerin Katherina Reiche reist mit einer Wirtschaftsdelegation aus rund 40 Unternehmen nach China.
- Im Fokus stehen faire Wettbewerbsbedingungen, Lieferketten, Seltene Erden und bessere Marktchancen für deutsche Firmen.
- Mehrere EU-Staaten fordern eine härtere Linie gegenüber China – Deutschland setzt weiter auf wirtschaftliche Zusammenarbeit.
- Gleichzeitig wächst Deutschlands Abhängigkeit von China bei Akkus, Solarpanels, Antibiotika und wichtigen Rohstoffen.
Gespräche zu Handel und Schlüsselindustrien
Stetig steigendes deutsches Handelsdefizit mit China
Merz scheiterte in Brüssel mit Vorstoß zu Handelsabkommen
Zunehmendes Eskalationspotenzial im Handelskonflikt zwischen EU und China
In Kürze:
- Bereits während der Vorstellung der neuen Förderung gingen fast 2.000 Anträge ein.
- Reine E-Autos können mit bis zu 6.000 Euro gefördert werden.
- Kritik gibt es an der Beschränkung auf Neufahrzeuge und an den hohen Kosten des Programms.
- Das Förderprogramm läuft zunächst bis 2029 und umfasst 3 Milliarden Euro.
Welche Fahrzeuge gefördert werden
Wie viel Geld kann man bekommen?
Autohändler wollen Schutz gegen mögliche Haftungsrisiken
Autoexperte: „Markt hätte Nachfrage nach E-Autos ohnehin gestärkt“
In Kürze:
- Bereits während der Vorstellung der neuen Förderung gingen fast 2.000 Anträge ein.
- Reine E-Autos können mit bis zu 6.000 Euro gefördert werden.
- Kritik gibt es an der Beschränkung auf Neufahrzeuge und an den hohen Kosten des Programms.
- Das Förderprogramm läuft zunächst bis 2029 und umfasst 3 Milliarden Euro.
Welche Fahrzeuge gefördert werden
Wie viel Geld kann man bekommen?
Autohändler wollen Schutz gegen mögliche Haftungsrisiken
Autoexperte: „Markt hätte Nachfrage nach E-Autos ohnehin gestärkt“
In Kürze:
- VDA erhöht Prognose auf bis zu 225.000 gefährdete Arbeitsplätze bis 2035
- Bereits rund 100.000 Jobs seit 2019 verloren gegangen
- Zulieferer durch E-Mobilität unter Druck
- Hohe Energiepreise, Bürokratie und Steuern belasten Standort Deutschland
- China-Konkurrenz und US-Zölle verschärfen die Krise zusätzlich
- Mercedes verkauft weitere Niederlassungen im Zuge des Konzernumbaus
Pessimistische Prognosen für die Autoindustrie möglicherweise übertroffen
Zu hausgemachten Belastungen stoßen externe Krisenfaktoren
Neben der Autoindustrie sind auch Zulieferer betroffen
Stellenabbau und Sparprogramme auch in anderen Industrien
Kanadische Unternehmensgruppe übernimmt Berliner Autohäuser von Mercedes-Benz
In Kürze:
- E20 soll die Kraftstoffemissionen weiter senken.
- Bioethanol unterliegt nicht der CO₂-Bepreisung.
- Deutschland ist beim Bioethanol in hohem Maße auf Importe angewiesen.
- Der VCD hält die Elektromobilität für die saubere Energieform.






























