Tag: Datenschutz
In Kürze:
- Die Bundesregierung will BND und Verfassungsschutz mehr Befugnisse zur Abwehr von Spionage, Sabotage und hybriden Angriffen geben.
- Geplant sind unter anderem Staatstrojaner, KI-gestützte Datenanalysen und erweiterte biometrische Abgleiche.
- Kritiker warnen vor Eingriffen in Grundrechte, ärztliche Vertraulichkeit und Datenschutz. Der Bundestag berät noch, verfassungsrechtliche Fragen sind offen.
Reform schon länger geplant
Bald „echte“ Geheimdienste?
Was bringt die Reform für die Bürger?
Staatstrojaner
Wie erhält man Auskunft über gesammelte Daten?
KI zur Datenanalyse
Biometrischer Datenabgleich
Arztgeheimnis betroffen
Aufweichung des Trennungsgebots
Kontrolle soll gebündelt werden
Muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden?
In Kürze:
- Der Bundestag hat das neue Bundespolizeigesetz mit 322 Ja-Stimmen beschlossen.
- Die Bundespolizei erhält unter anderem erweiterte Befugnisse bei Telekommunikationsüberwachung, Drohnenabwehr und biometrischer Detektion.
- Vorgesehen sind auch verdachtsunabhängige Kontrollen in Waffen- und Messerverbotszonen sowie neue Möglichkeiten bei Abschiebungshaft und Ausreisegewahrsam.
- Bürgerrechtsorganisationen warnen vor einer Ausweitung staatlicher Überwachung und sehen Defizite bei Kontrolle und Transparenz.
Bundespolizeigesetz stärkt algorithmisch und biometrisch unterstützte Gefahrenabwehr
Anlasslose Kontrollen erleichtert
Neues Bundespolizeigesetz ohne früher vorgesehene Kontrollmechanismen
Meta bringt neue KI-Brille mit Kamera nach Deutschland

In den USA kam die Display-Brille bereits Ende vergangenen Jahres auf den Markt.
Foto: Andrej Sokolow/dpa
Heimliches Filmen mit Smart Glasses
Brillen werden kritischer als Handys gesehen

Die „Serenity“-Smartbrille auf der Consumer Electronics Show (CES) 2020 am 9. Januar 2020 in Las Vegas, Nevada. Die Smartbrille wog damals 26 Gramm und verfügt über Stress- und Ermüdungssensor, EKG-Monitor sowie Sturzerkennung. Der Träger kann über die Brille außerdem Telefonate führen und Musik hören.
Foto: Robyn Beck/AFP via Getty Images
Wie wird gegen heimliche Aufnahmen vorgegangen?
Nutzungsverbote oder Produktionsverbot?

Ray-Ban-Brillen von Meta, ausgestellt in einem Elektronikgeschäft am 10. August 2026 in Downtown Brooklyn in New York City.
Foto: Michael M. Santiago/Getty Images
Brillen als Assistenz
Was sagen Hersteller?
DSGVO gilt nicht für persönliche Tätigkeit
Wie könnten die Pläne aussehen?
Wie lassen sich solche Vorgaben durchsetzen?
Drohen bei Verstößen Strafen?
Welche Kritik gibt es?
Wann könnten die Regeln greifen?
Wie könnte ein Verbot aussehen?
Was könnte die EU von den Konzernen verlangen?
Wer würde die Einschränkungen durchsetzen?
Welche Kritik gibt es?
Wann könnte das Verbot kommen?
Wie könnte ein Verbot aussehen?
Was könnte die EU von den Konzernen verlangen?
Wer würde die Einschränkungen durchsetzen?
Welche Kritik gibt es?
Wann könnte das Verbot kommen?
In Kürze:
- Rund 1,4 Millionen Dateien aus dem Berliner Landesnetz sind nach Ablauf eines Hacker-Ultimatums im Darknet veröffentlicht worden.
- Rhysida forderte 30 Bitcoins, damals etwa zwei Millionen Euro, doch Berlin lehnte eine Lösegeldzahlung ab.
- Unter den Daten sollen sich Personalakten, Passwörter sowie Informationen über kritische Infrastruktur und zivile Verteidigungsplanung befinden.
Hacker veröffentlichten entwendete Daten im Darknet
Berlin soll an Rhysida rund zwei Millionen Euro zahlen
Hacker haben auch Informationen über kritische Infrastruktur erbeutet
Berlin war nicht das erste Opfer von Rhysida
In Kürze:
- Hackergruppe Rhysida droht mit der Veröffentlichung von Daten aus dem Berliner Landesnetz.
- Die behaupteten 5,7 Terabyte sind bislang nicht behördlich bestätigt; ein Datenabfluss ist jedoch nachgewiesen.
- Betroffen sein könnten auch personenbezogene Daten von Bürgern, Unternehmen und Landesbeschäftigten.
Daten flossen bereits Anfang August ab
5,7 Terabyte sind eine Täterangabe
Angriff beeinträchtigte auch Bezirksämter
Berlin will nicht zahlen
Untersuchungen dauern an
Daten flossen bereits Anfang August ab
5,7 Terabyte sind eine Täterangabe
Angriff beeinträchtigte auch Bezirksämter
Berlin will nicht zahlen
Untersuchungen dauern an
Nutzerdaten von unter 13-Jährigen
Klage läuft seit 2024
Kartellwächter hatten Zweifel
Ausnahme für Polen
Vorwurf verdeckter Spionagekameras
Hinweis auf Aufnahmen im Alltag
Meta und Händler verweisen auf Standards und Prüfungen
In Kürze:
- Um das Jahr 2030 soll die Mobilfunkgeneration 6G starten. Vorbereitung und Forschung laufen weltweit.
- Der neue Standard soll das Funknetz zugleich zum „Radar“ machen. Potenziell wird damit jedes funkfähige Gerät ein aktives Ortungsgerät.
- Die deutsche Datenschutzkonferenz vergleicht die Eingriffstiefe mit einer nicht wahrnehmbaren Videoüberwachung.
- Erfasst würde auch, wer kein Gerät bei sich trägt. Eine wirksame Einwilligung halten die Behörden für ausgeschlossen.
Wie ISAC funktioniert

Aus winzigen Unterschieden im reflektierten Schall kann eine Fledermaus ermitteln, wo sich ein Hindernis befindet. Radar, ISAC und WLAN-Sensing funktionieren auf ähnliche Art und Weise. Die Unterschiede liegen in Detailtiefe, Durchdringung und von welchen Geräten die Funkwellen ausgehen, aufgefangen und ausgewertet werden.
Foto: Petteri Aimonen, gemeinfrei
Wozu die Technik gedacht ist
Was sich darüber hinaus erkennen lässt
Das eigentliche Problem: Niemand kann zustimmen
Warum jetzt – und warum in Europa?
USA und China: Wettlauf mit anderen Prioritäten
Ein technischer Gegenentwurf aus Dresden
Verfassungsrechtliche Bedenken
Kritik an Datenspeicherung und Kontrolllücke
Wechsel an der Spitze der Datenschutzbehörde
Wer dahintersteckt
Hohes Interesse an Ladenhütern
Juristisches Schlupfloch?

Auf der 62. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main werden antiquarische Bücher ausgestellt (7. Oktober 2010).
Foto: Daniel Roland/AFP via Getty Images
Urheberrechtsklage als Auslöser?
„Fair Use“ und Urheberrecht
Aktiver Widerspruch nötig
Mario Voigt und die eingescannten Bücher
In Kürze:
- Zwei fortschrittliche OpenAI-Agenten brechen in Sicherheitssysteme einer Tech-Firma ein.
- OpenAI hatte für Tests die Sicherheitsbarrieren verringert.
- Künstliche Intelligenz nutzte Schwachstellen systematisch aus.
- Wachsende Besorgnis um Cybersicherheit.
- US-Präsident Trump gibt Executiv Order heraus.
GPT-5.6 Sol und ein noch leistungsfähigeres Test-Modell
„Das Modell suchte und fand erfolgreich Wege, um Zugang zu geheimen Informationen zu erlangen, die es nutzen konnte, um die Bewertung zu manipulieren.“
OpenAI: „beispielloser Cybervorfall“
Das „Aber“ in der Gleichung
Wachsende Besorgnis vor Cyber-Bedrohungen
Erpressung zum Selbstschutz?
In Kürze:
- OpenAI führte vertrauliche Gespräche mit der Bundesregierung über ein KI-Rechenzentrum in Deutschland.
- Energieversorgung, Netzkapazitäten und regulatorische Fragen verhinderten bislang die Umsetzung.
- Diskutiert wurde sogar die Versorgung mit französischem Kernenergiestrom.
- Stattdessen treibt OpenAI nun Großprojekte wie „Stargate UAE“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten voran.
OpenAI wollte zum Partner des öffentlichen Sektors und großer Unternehmen werden
Gigawatt-Rechenzentrum stellte Energieversorgung vor Herausforderungen
Französischer Atomstrom als diskutierte Option
EU-Recht wurde zur zusätzlichen Herausforderung
Ausbau des Länderprogramms von OpenAI geht dennoch weiter – etwa in Abu Dhabi
- Welche konkrete Arbeit soll leichter werden?
- Wer prüft das Ergebnis und trägt Verantwortung?
- Was darf aus Datenschutz-, Vertrauens- oder Qualitätsgründen nicht in dieses Werkzeug?
- Keine vertraulichen Personaldaten in ungeklärte Systeme.
- Fakten, Zahlen und rechtliche Aussagen werden geprüft.
- KI-Ergebnisse sind Vorschläge, keine Entscheidungen.
- Gute Nutzung wird geteilt, nicht versteckt.


















































