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4. August: 43 Prozent für Kanzlerwechsel | Kernkraftwerk-Abschaltung | Machtwort zum Rentenpaket

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43 Prozent für Kanzlerwechsel

Laut einer Forsa-Umfrage halten 43 Prozent der Befragten einen Kanzlerwechsel für sinnvoll. Besonders Bürger im Westen zeigen mehr Bereitschaft für einen Kanzlertausch. Zugleich ist etwa die Hälfte der Deutschen der Meinung, dass die Union auch mit einem anderen Kandidaten als Merz nicht mehr Zustimmung bekommen würde.

Kernkraftwerk-Abschaltung

In Ungarn ist ein politischer Streit über eine mögliche Energiekrise entbrannt. Hintergrund ist die geplante vorübergehende Abschaltung des einzigen Kernkraftwerks des Landes. Ministerpräsident Magyar wirft seinem Vorgänger Versäumnisse vor. Orbáns Partei Fidesz sieht hingegen die Verantwortung bei der aktuellen Regierung.

Machtwort zum Rentenpaket

Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat im Streit um die „Rente mit 63“ Änderungsforderungen zurückgewiesen. Er sehe keinen Verhandlungsspielraum für Forderungen aus der eigenen Fraktion, und hofft, insbesondere die Ministerpräsidenten aus Ostdeutschland umstimmen zu können.

Mögliche Mittäter vom CSD-Anschlag

Der Innenausschuss berät heute über den CSD-Anschlag. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Vorgehen der Sicherheitsbehörden und mögliche Konsequenzen. Zugleich prüfen die Ermittler neue Spuren sowie Hinweise auf weitere Beteiligte, darunter ungewöhnliche Bewegungsdaten des Tatfahrzeugs.

Migration als Waffe

Der Vorsitzende zur Beaufsichtigung der deutschen Geheimdienste schließt einen hybriden Angriff auf die EU als Ursache für den Migranten-Ansturm in Ceuta nicht aus. Andere Länder hätten bereits Erfahrung mit „Migration als Waffe“. Deutschland müsse von Balten, Polen und Skandinavien lernen.

Heftige Unwetter erwartet

Nach hohen Temperaturen bis zu 38 Grad in vielen Regionen Deutschlands, warnt der Deutsche Wetterdienst vor Unwettern. Örtlich können Starkregen, Hagel und orkanartige Sturmböen auftreten. Details zu örtlichen Besonderheiten finden Sie auf unserer Webseite.
 
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Zwischen Hitze und Hagel – Deutschlands Wetter aus dem Takt

Der Sommer in Deutschland zeigt sich derzeit von seiner extremen Seite. Noch vor wenigen Tagen bestimmten hohe Temperaturen, drückende Schwüle und Sonnenschein das Wettergeschehen. Nun ziehen schwere Gewitter über weite Teile des Landes, begleitet von Starkregen, Sturmböen und teilweise handtellergroßem Hagel.
Besonders von den Unwettern hart getroffen wurde Norddeutschland: Straßen verwandelten sich binnen Minuten in Flüsse, Keller liefen voll und zahlreiche Fahrzeuge wurden durch Hagelkörner beschädigt, wie im Landkreis Harburg.
Die Feuerwehr war vielerorts im Dauerbetrieb. In Niedersachsen gingen Montagnacht rund 250 Notrufe wegen des Unwetters ein. Die Feuerwehr rückte gut 600 Mal zu Einsätzen aus, wie Epoch Times berichtete.
In Bröckel, nordöstlich von Hannover, kämpften Feuerwehr und Landwirte gemeinsam gegen die Wassermassen. Mithilfe von Pumpen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen konnte der Einsatz erst kurz nach 3 Uhr beendet werden, wie „Agrar heute“ berichtete. In der Region Hannover wurden circa 1.000 Feuerwehreinsätze ausgelöst.
Die Unwetter verliefen vom Nordwesten in Richtung Südosten – vom Landkreis Kassel über das thüringische Bad Langensalza bis ins Vogtland. Betroffen waren auch der Großraum Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Regensburg. Schäden gab es auch in Tübingen bis in das Ostallgäu hinein.
Besonders betroffen von den Unwettern ist die Landwirtschaft. Nach zwei Tagen Unwetterlage lautet die vorläufige Bilanz des Versicherers Vereinigte Hagel: Über 100.000 Hektar geschädigte Fläche, ein Schaden von mindestens 50 Millionen Euro.
Die gute Nachricht: Aktuell gibt es keine Unwetterwarnungen mehr für Deutschland, meldet der Deutsche Wetterdienst.

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14. Juli: Parade im Zeichen der Aufrüstung | Milliarden für Halbleiterindustrie | 5 Jahre nach der Ahrtal-Flut

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Parade im Zeichen der Aufrüstung

Frankreichs Präsident lädt zur größten Militärparade seiner Amtszeit. Das Land wolle auf diese Weise die „strategische Aufrüstung Frankreichs“ sowie das „strategische Erwachen Europas“ würdigen, erklärte das Präsidialamt. An der Spitze der Parade marschierten 500 Soldaten aus den Mitgliedsländern der Koalition der Willigen – darunter auch deutsche Soldaten. Zu den Ehrengästen gehörte auch Bundeskanzler Friedrich Merz.

Milliarden für Halbleiterindustrie

Die EU-Kommission hat weitere deutsche Staatshilfen für die Halbleiterproduktion genehmigt. Bund und Länder dürfen vier Standorte mit insgesamt 659 Millionen Euro fördern. Ziel ist der Ausbau der europäischen Chipindustrie. Gehen die Profite der neuen Produktion über aktuelle Erwartungen hinaus, soll Geld zurück an den Staat fließen.

5 Jahre nach der Ahrtal-Flut

Menschen an zahlreichen Orten haben heute der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den großen Zusammenhalt und die Solidarität der Bevölkerung. Bei Privatleuten ist der Wiederaufbau größtenteils abgeschlossen – bei Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden gibt es dagegen noch viel zu tun.

Schwerer Hagel

Heftige Unwetter mit zentimetergroßen Hagelkörnern haben in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern schwere Schäden verursacht. Dächer, Autos und Häuser wurden dabei teils schwer beschädigt. In der Nacht sind deswegen rund 250 Notrufe eingegangen. Die Feuerwehr musste sogar über 600 Mal ausrücken. Laut Wetterdienst seien weitere Unwetter mit Starkregen und Hagel von Mittel- bis nach Süddeutschland möglich.

100 Euro pro Liter Saft

Das Nahrungsergänzungsmittel LaVita ist von Foodwatch zur „dreistesten Werbelüge“ des Jahres gewählt worden. Nach Angaben der Organisation besteht das Produkt größtenteils aus Fruchtsaftkonzentrat und kostet dennoch umgerechnet 100 Euro pro Liter.