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20. August: CDU-Politiker spendet an AfD | Steigende Gaspreise befürchtet | Trump kündigt Wirtschaftskrieg an

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CDU-Politiker spendet an AfD

Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange hat der AfD in Sachsen-Anhalt 10.000 Euro für den Landtagswahlkampf gespendet. Der Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe kündigte an, bei der Landtagswahl die AfD zu wählen. In einem Brandbrief an den CDU-Landesverband rief er dazu auf, die Brandmauer zur AfD und den Linkskurs zu beenden. Nun steht ein Parteiausschlussverfahren zur Debatte.

Steigende Gaspreise befürchtet

Angesichts der geringen Gasspeicher-Füllstände warnt Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, vor steigenden Gaspreisen. Vor dem kommenden Winter empfiehlt sie Verbrauchern, Preise zu vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, sofern sie preislich nicht an einen Vertrag gebunden sind.

Trump kündigt Wirtschaftskrieg an

US-Präsident Donald Trump verschärft den Kurs gegen den Iran und kündigt eine vollständige wirtschaftliche Isolation der islamischen Republik an. Zudem soll es eine verschärfte Blockade der iranischen Seehäfen und der Straße von Hormus geben. Staaten, die Teheran wirtschaftlich unterstützen, sollen mit massiven Konsequenzen rechnen.

Bis Samstag drohen Unwetter

In Teilen Deutschlands zogen in der Nacht schwere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Eine Frau in Rheinland-Pfalz kam ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Gebäude sind beschädigt. Vor allem im Westerwald wird geprüft, ob ein Tornado für die Schäden verantwortlich war. Noch bis Samstag drohen kräftige Gewitter und lokale Unwetter.

Streit um Übernahme

China droht der EU mit Gegenmaßnahmen wegen ihrer Prüfung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy. Die EU plant, den Vorgang auf mögliche wettbewerbsverzerrende chinesische Subventionen zu überprüfen, nachdem das deutsche Bundeskartellamt die Übernahme durch den chinesischen Online-Händler JD.com freigegeben hatte.
 
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Trump kündigt beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gegen Iran an


In Kürze

  • Trump droht mit maximalen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Iran.
  • Unterstützer Irans sollen mit schweren wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen.
  • USA wollen Isolation und Blockade in der Straße von Hormus verstärken.

 
Die USA verschärfen ihren Kurs gegenüber dem Iran drastisch. US-Präsident Donald Trump kündigte am Mittwoch einen umfassenden „Wirtschaftskrieg“ gegen die Islamische Republik an und drohte zugleich mit einer beispiellosen wirtschaftlichen Isolation des Landes.
„Niemand hat der Islamischen Republik Iran eine größere Gelegenheit gegeben, eine Einigung zu erzielen, als ich. TRAGISCHERWEISE haben sie es versäumt, sie zu nutzen“, schrieb Trump in einem Beitrag auf Truth Social. „Daher kündige ich heute die HÄRTESTE WIRTSCHAFTLICHE OPERATION AN, DIE JEMALS GEGEN EIN LAND DURCHGEFÜHRT WURDE!“
Trump machte zugleich deutlich, dass es aus seiner Sicht nicht bei einzelnen Sanktionen bleiben soll. „Dies bedeutet Wirtschaftskrieg und Isolation in einem beispiellosen Ausmaß“, schrieb er.

Warnung an Länder, die den Iran unterstützen

Trump richtete seine Warnung dabei nicht nur an den Iran selbst. Auch ausländische Staaten sollen ins Visier der USA geraten, wenn ihre Finanzinstitute, Unternehmen, Flughäfen oder staatlichen Einrichtungen Teheran wirtschaftlich unterstützen oder dem Land auf andere Weise „irgendeine Art von Lebensader“ zur Verfügung stellen.
Für solche Unterstützung stellte Trump massive wirtschaftliche Konsequenzen in Aussicht. Als mögliche Ziele nannte er unter anderem „Ölschmuggel, Swap-Linien, Bargeldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister [und] Tarnfirmen“.

Ein Mann passiert am 24. Juli 2026 ein Wandbild von Ajatollah Ali Chamenei in Teheran. Iran meldete Drohnenangriffe auf US-Militärziele in Bahrain und Jordanien.

Foto: AFP via Getty Images

Trump: „Dies wird ein wirtschaftlicher D-Day sein“

Trump nannte dabei keine konkreten Länder, die von den angedrohten Maßnahmen betroffen sein könnten. Stattdessen richtete er eine deutliche Warnung an mögliche Unterstützer des Iran: Ihr „wisst, wer ihr seid“.
„Dies wird ein WIRTSCHAFTLICHER D-DAY sein, und wir brauchen alle unsere Verbündeten an der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika, um die Bedrohung durch den Iran zu isolieren und zu besiegen. Diese Wahnsinnigen sind am Ende, und diese HISTORISCHEN MASSNAHMEN werden sie und ihre Fähigkeit, weltweit Terror zu verbreiten, lähmen“, so Trump.
Zugleich wiederholte der Präsident seine Einschätzung, dass die militärischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten des Iran bereits weitgehend geschwächt seien. „Ihre Marine ist verschwunden, ihre Luftwaffe ist zerstört, ihre Militärfabriken liegen in Trümmern, ihre Währung ist wertlos, und ihr Land hängt an einem seidenen Faden“, schrieb Trump.

Trump: Iran wird niemals Atomwaffe besitzen

Trump bekräftigte zugleich, dass der Iran aus seiner Sicht niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe. Die umfangreichen US-Militäroperationen in der Region hätten in den vergangenen Monaten nach seinen Angaben vor allem das Ziel verfolgt, das Atomprogramm des Terrorismus unterstützenden Regimes zu beenden.
Der nun angekündigte Kurs kommt zu einem Zeitpunkt, an dem diplomatische Bemühungen zwischen den Konfliktparteien wiederholt gescheitert sind. Beide Seiten werfen sich dabei Verstöße gegen bestehende Vereinbarungen und Verträge vor.
Die US-Regierung hatte einen verschärften wirtschaftlichen Kurs gegenüber Teheran bereits seit Längerem angekündigt. Finanzminister Scott Bessent sagte am Donnerstag in der Sendung „Rob Schmitt Tonight“ von „Newsmax“, Trump habe das US-Finanzministerium angewiesen, „maximalen Druck auf das iranische Regime auszuüben“.

Bessent kündigt wirtschaftliche Isolation und Blockade an

Bessent kündigte dabei eine Kombination aus wirtschaftlichem Druck und einer verschärften Blockade an. „Es wird eine Kombination aus wirtschaftlicher Isolation sein, wie die Welt sie noch nie zuvor gesehen hat, und der fortgesetzten Blockade in der Straße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder aus ihnen herausgelangt“, sagte er.
Der Kurswechsel der US-Regierung folgt auf die Ankündigung der Vereinigten Arabischen Emirate, den Handel mit dem Iran einzustellen. Zuvor hatten iranische Truppen nach Angaben der Regierung zwei Raketen auf das Land abgefeuert.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Trump Says US Will Wage Unprecedented ‘Economic Warfare’ Against Iran“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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Widerspruch gegen Iran-Abkommen: Trump droht dem Oman mit Angriffen

US-Präsident Donald Trump hat dem Oman einem US-Journalisten zufolge mit Angriffen gedroht, falls sich das Land einem möglichen US-Abkommen mit dem Iran zur Zukunft der Straße von Hormus „in den Weg stellt“. In diesem Fall „werden wir sie in Grund und Boden bomben“, sagte Trump dem Fox-News-Journalisten Trey Yingst, wie dieser am Montag im Onlinedienst X berichtete. Trump verlangte demnach außerdem die Kapitulation Teherans.

Gespräche und Verhandlungen

Der US-Präsident erklärte Yingst zufolge weiter, dass Gespräche mit den iranischen Revolutionsgarden über geheime Kanäle liefen. Er habe es aber nicht eilig mit einer Einigung. Zu den iranischen Unterhändlern sagte Trump, diese seien „gute Pokerspieler“, sie „werden aber zugrunde gehen“.

Hintergrund: Straße von Hormus

Kurz nach dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar hatte Teheran die für den weltweiten Öl- und Flüssiggastransport wichtige Meerenge de facto geschlossen, was die Energiepreise stark in die Höhe trieb.
In den Verhandlungen mit den USA über eine dauerhafte Friedenslösung hatte der Iran immer wieder eine Maut für die Durchfahrt durch die Meerenge ins Spiel gebracht, was die USA vehement ablehnen. Stattdessen hatte Trump am Freitag angekündigt, die Straße von Hormus zum US-Territorium erklären zu wollen.

Iranische Gespräche mit Oman

Neben den Gesprächen mit den USA verhandelt der Iran seit Wochen mit dem Oman über künftige Regelungen für die Schifffahrt. Zuletzt hatte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärt, diese Gespräche befänden sich in der „Endphase“.
Beide Seiten arbeiteten an einer gemeinsamen Erklärung zu dem Thema, erklärte das iranische Außenministerium am Montag.Vor Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran galt die Straße von Hormus als offene internationale Wasserstraße, Gebühren für Schiffe wurden nicht erhoben. Ein Großteil der Schifffahrtsrouten verläuft durch omanische Gewässer. (afp/red)
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Leer wie nie im August: INES mit Sorgen um Gasspeicherstand


In Kürze:

  • Deutschlands Gasspeicherstand ist mit aktuell knapp 50 Prozent auf extrem niedrigem Niveau für Mitte August.
  • Warnende Worte kommen vom Gasspeicherverband INES.
  • Der Gasspeicherbetreiber VNG zeigt sich hingegen optimistisch.
  • Eine Reichweitenprognose zeigt leere Speicher in der zweiten Februarhälfte 2027.

 
Die deutschen Gasspeicher weisen einen durchschnittlichen Füllstand von rund 49,4 Prozent (Stand: 16. August 2026) vor. Die Speicher der gesamten Europäischen Union sind zu 60,4 Prozent gefüllt.
Das ist so niedrig wie noch nie zu diesem Zeitpunkt im Jahr seit Beginn der Datenreihe im Jahr 2011. In Deutschland ist der aktuelle Füllstand damit 16,3 Prozentpunkte niedriger als zum Vorjahreszeitpunkt.

Die Entwicklung des durchschnittlichen Füllstands der deutschen Gasspeicher.

Warnung von INES vor Engpass

Deswegen und angesichts der sich fortsetzenden Sperrung der Straße von Hormus warnte nun der Gasspeicherverband Initiative Energien Speichern (INES) vor einem Engpass im kommenden Winter. Deutschland steuere aktuell auf erhebliche Risiken in der Gasversorgung zu, sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann.
Die Einspeicherung dauert voraussichtlich nur noch wenige Wochen. Im vergangenen Jahr war der herbstliche Hochpunkt des mittleren Speicherfüllstandes Ende September erreicht. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst und dem Beginn der Heizsaison erhöht sich der Gasbedarf erheblich.
Demnach ist es fraglich, ob die Füllstände in diesem Herbst die 60-Prozent-Marke erreichen. Üblich seien laut Heinermann mehr als 90 Prozent zum Start der kalten Jahreszeit.
Selbst wenn die Speicher auf rund 78 Prozent vor dem Winter gefüllt werden, reichten die Reserven bei einem kalten Winter nur bis Anfang Februar, sagte Heinermann. Im Extremfall müsse die Bundesnetzagentur behördlich über die Zuteilung knapper Mengen entscheiden, um die Versorgung von Haushaltskunden abzusichern.

Preise auf hohem Niveau

Als Kernproblem sieht der INES-Geschäftsführer die momentan fehlenden wirtschaftlichen Anreize zur Einspeicherung. Durch die Sperrung der Straße von Hormus ist das Gasangebot auf dem Weltmarkt gesunken, was die Gaspreise stark ansteigen ließ. Aktuell liegt der Preis am niederländischen TTF-Markt bei rund 61,4 Euro pro Megawattstunde (€/MWh). Vor Beginn des Irankrieges lag der Preis noch im Bereich von 30 €/MWh.
Gleichzeitig liegen die Preise für Gaslieferungen im kommenden Winter derzeit leicht unter den aktuellen Einkaufspreisen. Richtet sich der Blick allein auf die Großhandelspreise, dann bestünden keine wirtschaftlichen Anreize, für den Winter Gas zu speichern.
Im Gegenteil: Das Preisgefüge setze Anreize, jetzt vor dem Winter Gas auszuspeichern, sagte Heinermann. Das bedeute, dass jetzt ein Anreiz bestehe, Gas lieber zu verkaufen, als Versorgungssicherheit im kommenden Winter zu gewährleisten. Heinermann fordert daher eine zügige Reform, die das Einspeichern wirtschaftlich attraktiver macht und die Speichernutzer stärker auf Versorgungssicherheit ausrichtet.
Die Lage hat zuletzt Deutschlands Gasimportrate entsprechend sinken lassen. Während die Speicherbetreiber bis Anfang Mai noch meist stabil über 3.000 Gigawattstunden pro Tag (GWh/Tag) importierten, sind es inzwischen nur noch rund 2.300 GWh/Tag. Abzüglich rund 600 GWh/Tag an Gasexporten liegen die Nettoimporte aktuell bei rund 1.700 GWh/Tag.

Die tägliche Menge an Gasimporten in Deutschland vom 1. April bis zum 15. August 2026 in Gigawattstunden.

Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre es höchst problematisch, wenn Industriekunden nicht mehr auf eine verlässliche und bezahlbare Gasversorgung auch im Winter vertrauen könnten, so der INES-Geschäftsführer. Das könnte die Abwanderung von Unternehmen in Deutschland weiter beschleunigen.

Entwarnung von Gasspeicherbetreiber

Weitaus optimistischer zeigt sich der Gasspeicherbetreiber VNG. Der Unternehmensverbund für Gas und Gasinfrastruktur mit Hauptsitz in Leipzig setzt sich aus mehr als 20 Gesellschaften in Deutschland und Europa zusammen. Stephan Haupt, VNG-Geschäftsführer für Handel und Vertrieb, teilte kürzlich mit:
„Das schaffen wir – noch. Also für die mitteldeutschen Speicher mit den hohen Leistungskennzahlen haben wir noch ein bisschen Zeit, in die Befüllung zu gehen.“
Allerdings bereite ihm der Blick auf den gesamtdeutschen Speichermarkt etwas Sorgen. „Weil wir da auch ziemlich große Speicher in Niedersachsen und Bayern haben, die deutlich langsamer und deutlich leerer in der Befüllungsleistung sind als die Speicher, die wir in Mitteldeutschland haben“, sagte Haupt. Dennoch schließt er einen Versorgungsengpass aus.
Auch die Bundesnetzagentur gibt in ihrer aktuellen Lagebewertung an, dass die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Sie sieht derzeit keinen Anlass für eine Warnung vor einem Engpass im Winter. Zur Entwicklung der Einspeicherung hat zuletzt nur Klaus Müller, Chef der Energiebehörde, am 27. Juni auf X über das Erreichen der 40-Prozent-Marke informiert. In der Vergangenheit verwies die Behörde stets auf die kurzfristig verfügbaren Flüssiggaskapazitäten auf dem Weltmarkt als Sicherheit.

Prognose zeigt sinkende Speicherstände

Wie sich der Füllstand der Gasspeicher in den kommenden Monaten auf Grundlage der aktuellen Gegebenheiten entwickeln könnte, zeigt die Reichweitenprognose des Portals „Gasspeicher Dashboard“.
Relevant für die Entwicklung der Füllstände ist einerseits die Außentemperatur. Je niedriger die Temperaturen, desto mehr Gas verbrauchen die Gaskunden. Die Speicher leeren sich dann schneller. Ebenso beeinflusst die bereits erwähnte Nettoimportrate den Füllstand. Je höher sie ist, umso stärker füllen oder umso weniger entleeren sich die Speicher.
Gibt man diese Parameter entsprechend den aktuellen und zum Vorjahr vergleichbaren Daten ein, ergibt die Prognose einen Wende- oder Hochpunkt von 55,3 Prozent um den 10. Oktober 2026. Dann beginnen die Speicher sich langsam wieder zu entleeren. Zum 1. November liegt der Füllstand demnach noch bei 54 Prozent, rund 26 Prozentpunkte unter der Füllstandsvorgabe der Bundesnetzagentur.
Der Füllstand würde laut der Prognose am 19. Januar 2027 die 20-Prozent-Marke unterschreiten. Je niedriger der Füllstand ab diesem Niveau ist, umso weniger Gas können die Betreiber den Speichern physisch entnehmen.
In diesem Szenario wären die Speicher schließlich vom 24. Februar bis Anfang April 2027 vollständig entleert – bei einem normalen Winter und sofern die Bundesregierung keine rechtzeitigen Notfallmaßnahmen einleiten würde. Es ist jedoch zu erwarten, dass das Ministerium frühzeitig die nötigen Hebel umlegt, um im Falle eines sich abzeichnenden Engpasses die Versorgungssicherheit über den kompletten Winter hindurch zu gewährleisten.
Mit Material der Nachrichtenagenturen dts.
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Leer wie nie im August: INES mit Sorgen um Gasspeicherstand


In Kürze:

  • Deutschlands Gasspeicherstand ist mit aktuell knapp 50 Prozent auf extrem niedrigem Niveau für Mitte August.
  • Warnende Worte kommen vom Gasspeicherverband INES.
  • Der Gasspeicherbetreiber VNG zeigt sich hingegen optimistisch.
  • Eine Reichweitenprognose zeigt leere Speicher in der ersten Märzhälfte 2027.

 
Die deutschen Gasspeicher weisen einen durchschnittlichen Füllstand von rund 49,7 Prozent (Stand: 15. August 2026) vor. Die Speicher der gesamten Europäischen Union sind zu 60,8 Prozent gefüllt.
Das ist so niedrig wie noch nie zu diesem Zeitpunkt im Jahr seit Beginn der Datenreihe im Jahr 2011. In Deutschland ist der aktuelle Füllstand damit 16,4 Prozentpunkte niedriger als zum Vorjahreszeitpunkt.

Die Entwicklung des durchschnittlichen Füllstands der deutschen Gasspeicher.

Warnung von INES vor Engpass

Deswegen und angesichts der sich fortsetzenden Sperrung der Straße von Hormus warnte nun der Gasspeicherverband Initiative Energien Speichern (INES) vor einem Engpass im kommenden Winter. Deutschland steuere aktuell auf erhebliche Risiken in der Gasversorgung zu, sagte INES-Geschäftsführer Sebastian Heinermann.
Die Einspeicherung dauert voraussichtlich nur noch wenige Wochen. Im vergangenen Jahr war der herbstliche Hochpunkt des mittleren Speicherfüllstandes Ende September erreicht. Mit sinkenden Temperaturen im Herbst und dem Beginn der Heizsaison erhöht sich der Gasbedarf erheblich.
Demnach ist es fraglich, ob die Füllstände in diesem Herbst die 60-Prozent-Marke erreichen. Üblich seien laut Heinermann mehr als 90 Prozent zum Start der kalten Jahreszeit.
Selbst wenn die Speicher auf rund 78 Prozent vor dem Winter gefüllt werden, reichten die Reserven bei einem kalten Winter nur bis Anfang Februar, sagte Heinermann. Im Extremfall müsse die Bundesnetzagentur behördlich über die Zuteilung knapper Mengen entscheiden, um die Versorgung von Haushaltskunden abzusichern.

Preise auf hohem Niveau

Als Kernproblem sieht der INES-Geschäftsführer die momentan fehlenden wirtschaftlichen Anreize zur Einspeicherung. Durch die Sperrung der Straße von Hormus ist das Gasangebot auf dem Weltmarkt gesunken, was die Gaspreise stark ansteigen ließ. Aktuell liegt der Preis am niederländischen TTF-Markt bei rund 61,4 Euro pro Megawattstunde (€/MWh). Vor Beginn des Irankrieges lag der Preis noch im Bereich von 30 €/MWh.
Gleichzeitig liegen die Preise für Gaslieferungen im kommenden Winter derzeit leicht unter den aktuellen Einkaufspreisen. Richtet sich der Blick allein auf die Großhandelspreise, dann bestünden keine wirtschaftlichen Anreize, für den Winter Gas zu speichern.
Im Gegenteil: Das Preisgefüge setze Anreize, jetzt vor dem Winter Gas auszuspeichern, sagte Heinermann. Das bedeute, dass jetzt ein Anreiz bestehe, Gas lieber zu verkaufen, als Versorgungssicherheit im kommenden Winter zu gewährleisten. Heinermann fordert daher eine zügige Reform, die das Einspeichern wirtschaftlich attraktiver macht und die Speichernutzer stärker auf Versorgungssicherheit ausrichtet.
Die Lage hat zuletzt Deutschlands Gasimportrate entsprechend sinken lassen. Während die Speicherbetreiber bis Anfang Mai noch meist stabil über 3.000 Gigawattstunden pro Tag (GWh/Tag) importierten, sind es inzwischen nur noch rund 2.300 GWh/Tag. Abzüglich rund 600 GWh/Tag an Gasexporten liegen die Nettoimporte aktuell bei rund 1.700 GWh/Tag.

Die tägliche Menge an Gasimporten in Deutschland vom 1. April bis zum 15. August 2026 in Gigawattstunden.

Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre es höchst problematisch, wenn Industriekunden nicht mehr auf eine verlässliche und bezahlbare Gasversorgung auch im Winter vertrauen könnten, so der INES-Geschäftsführer. Das könnte die Abwanderung von Unternehmen in Deutschland weiter beschleunigen.

Entwarnung von Gasspeicherbetreiber

Weitaus optimistischer zeigt sich der Gasspeicherbetreiber VNG. Der Unternehmensverbund für Gas und Gasinfrastruktur mit Hauptsitz in Leipzig setzt sich aus mehr als 20 Gesellschaften in Deutschland und Europa zusammen. Stephan Haupt, VNG-Geschäftsführer für Handel und Vertrieb, teilte kürzlich mit:
„Das schaffen wir – noch. Also für die mitteldeutschen Speicher mit den hohen Leistungskennzahlen haben wir noch ein bisschen Zeit, in die Befüllung zu gehen.“
Allerdings bereite ihm der Blick auf den gesamtdeutschen Speichermarkt etwas Sorgen. „Weil wir da auch ziemlich große Speicher in Niedersachsen und Bayern haben, die deutlich langsamer und deutlich leerer in der Befüllungsleistung sind als die Speicher, die wir in Mitteldeutschland haben“, sagte Haupt. Dennoch schließt er einen Versorgungsengpass aus.
Auch die Bundesnetzagentur gibt in ihrer aktuellen Lagebewertung an, dass die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Sie sieht derzeit keinen Anlass für eine Warnung vor einem Engpass im Winter. Zur Entwicklung der Einspeicherung hat zuletzt nur Klaus Müller, Chef der Energiebehörde, am 27. Juni auf X über das Erreichen der 40-Prozent-Marke informiert. In der Vergangenheit verwies die Behörde stets auf die kurzfristig verfügbaren Flüssiggaskapazitäten auf dem Weltmarkt als Sicherheit.

Prognose zeigt sinkende Speicherstände

Wie sich der Füllstand der Gasspeicher in den kommenden Monaten auf Grundlage der aktuellen Gegebenheiten entwickeln könnte, zeigt die Reichweitenprognose des Portals „Gasspeicher Dashboard“.
Relevant für die Entwicklung der Füllstände ist einerseits die Außentemperatur. Je niedriger die Temperaturen, desto mehr Gas verbrauchen die Gaskunden. Die Speicher leeren sich dann schneller. Ebenso beeinflusst die bereits erwähnte Nettoimportrate den Füllstand. Je höher sie ist, umso stärker füllen oder umso weniger entleeren sich die Speicher.
Gibt man diese Parameter entsprechend den aktuellen und zum Vorjahr vergleichbaren Daten ein, ergibt die Prognose einen Wende- oder Hochpunkt von 57 Prozent um den 25. Oktober 2026. Dann beginnen die Speicher sich langsam wieder zu entleeren. Zum 1. November liegt der Füllstand demnach noch bei 56,7 Prozent, rund 23 Prozentpunkte unter der Füllstandsvorgabe der Bundesnetzagentur.
Der Füllstand würde laut der Prognose am 23. Januar 2027 die 20-Prozent-Marke unterschreiten. Je niedriger der Füllstand ab diesem Niveau ist, umso weniger Gas können die Betreiber den Speichern physisch entnehmen.
In diesem Szenario wären die Speicher schließlich vom 11. März bis 5. April 2027 vollständig entleert – bei einem normalen Winter und sofern die Bundesregierung keine rechtzeitigen Notfallmaßnahmen einleiten würde. Es ist jedoch zu erwarten, dass das Ministerium frühzeitig die nötigen Hebel umlegt, um im Falle eines sich abzeichnenden Engpasses die Versorgungssicherheit über den kompletten Winter hindurch zu gewährleisten.
Mit Material der Nachrichtenagenturen dts.
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Treibstoffpreise in Deutschland: Warum Benzin und Diesel so teuer sind


In Kürze:

  • Hohe Preise: Super kostete am Samstag 2,20 Euro, Diesel 2,22 Euro pro Liter.
  • EU-Vergleich: Deutschland liegt beim Sprit deutlich über dem europäischen Durchschnitt.
  • Steuern: Energiesteuer und CO₂-Preis machen einen erheblichen Teil des Tankstellenpreises aus.
  • Politischer Streit: Grüne und SPD fordern eine Übergewinnsteuer, Wirtschaftsministerin Reiche lehnt sie ab.

 
Die Treibstoffpreise in Deutschland bleiben auf einem hohen Niveau. Die Plattform „Benzinpreis-Aktuell.de“ wies am Samstagmorgen, 15. August, einen bundesweiten Durchschnittspreis für Superbenzin von 2,20 Euro aus. E10 stand bei 2,14 Euro und Diesel bei 2,22 Euro pro Liter.
Für die Woche bis zum 10. August meldete die EU-Kommission einen Durchschnittspreis in Mitgliedsländern von etwa 1,91 Euro für Benzin und 2,01 Euro für Diesel. Damit lag das Preisniveau in Deutschland rund 13 Prozent beziehungsweise etwa 10 Prozent über dem EU-Mittel.
Beim Superbenzin lag Deutschland laut „clever-tanken.de“ in der 33. Kalenderwoche auf Platz vier der teuersten Länder in Europa hinter Dänemark, den Niederlanden und Finnland. Beim Diesel war das Preisniveau in Finnland, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz und Belgien noch höher.

Deutsche Preise für Sprit EU-weit im Spitzenfeld

Zu den günstigsten Ländern der EU bei den Treibstoffpreisen zählen weiterhin Schweden und Malta mit zuletzt 1,31 Euro für Super (Schweden) und 1,21 Euro für Dieselkraftstoff (Malta). Im untersten Bereich finden sich auch Bulgarien, Zypern, Ungarn und Luxemburg. Grund für die niedrigen Preise sind dort hauptsächlich staatliche Interventionen und die Steuerpolitik.
So legt Malta staatliche Höchstpreise für Treibstoffe fest und arbeitet mit Subventionen über den staatlichen Haushalt, um diese zu gewährleisten. Schweden hat seit 2025 die Verpflichtung zur Beimischung von Biokraftstoffen auf das EU-weite Mindestmaß abgesenkt sowie die Kraftstoffsteuer reduziert.

Energiesteuer und CO₂-Preis treiben die Belastung

Die deutsche Bundesregierung hält an ihrer Steuerpolitik auf Treibstoffe fest, nachdem es Anfang Mai für zwei Monate den sogenannten Tankrabatt eingeführt hatte. Bedingt durch die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel sank der Preis um 14,04 Cent. Seit dem Ende dieser vorübergehenden Maßnahmen sind die Preise deutlich in die Höhe geschossen – beim Benzin teilweise wieder über das Niveau vom April.
Die feste Energiesteuer in Deutschland beträgt 65,45 Cent pro Liter Benzin und 47,04 Cent pro Liter Diesel. Diese Steuer fällt unabhängig von der Höhe des Rohölpreises an. Weitere 15,7 bis 18,6 Cent pro Liter Benzin und 17,3 bis 20,5 Cent pro Liter Diesel entfallen laut ADAC auf die nationale CO₂-Abgabe.
Auf den gesamten Nettopreis einschließlich Energiesteuer kommt eine zusätzliche Belastung von 19 Prozent Mehrwertsteuer. Der gesamte Steueranteil am Treibstoffpreis in Deutschland beträgt laut „Statista“ somit rund die Hälfte des Preises an der Zapfsäule. Das exakte Ausmaß hängt von Faktoren wie Kraftstoff, CO₂-Preis und dem jeweiligen Nettomarktpreis ab.

Niedrigwasser lässt Preis für Treibstoff weiter steigen

Kurzfristig wirken neben dem Irankrieg und dem dadurch beeinflussten Ölpreis auch andere Faktoren preistreibend. Dazu gehört das Niedrigwasser auf dem Rhein, der einen bedeutenden heimischen Transportweg für Öl und Kraftstoffe darstellt. Aufgrund der niedrigen Pegel können Tankschiffe weniger Ladung transportieren – was die Logistikkosten in die Höhe treibt.
Dazu kommen hohe Raffineriemargen und knappere Dieselangebote. Der Internationalen Energieagentur zufolge trugen im Juli höhere saisonale Nachfrage, niedrige Lagerbestände, Produktionsausfälle sowie geringere Exporte aus Russland, dem Nahen Osten und Asien dazu bei. Über die Straße von Hormus wird nicht nur Rohöl transportiert, sondern die Spannungen betreffen auch große Mengen bereits raffinierter Kraftstoffe.
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sprach angesichts der hohen Treibstoffpreise diese Woche von „Abzocke“. Sie wirft den Mineralölkonzernen vor, für die erheblichen Belastungen verantwortlich zu sein, und fordert eine Übergewinnsteuer. Damit schließt sie sich einer Forderung von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an. Die SPD-Politikerin forderte diese Woche neben einer Übergewinnsteuer auch eine Spritpreisbremse.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hingegen hat solche Maßnahmen im Frühjahr als „teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig“ bezeichnet.

Tankstellenverband fordert Ende der 12-Uhr-Regel

Der Verband der freien Tankstellen sprach sich diese Woche für ein Ende der 12-Uhr-Regel aus. Einer Umfrage zufolge hatten sich zwei Drittel der befragten Mitgliedsunternehmen für eine vollständige Abschaffung der Regel ausgesprochen.
Ein weiteres knappes Siebtel fordert eine grundlegende Überarbeitung. Verbandschef Carsten Müller erklärt, der Gesetzgeber schaffe dadurch „künstliche Spitzen und Leerzeiten, anstatt den Wettbewerb zu verbessern“. An der Umfrage beteiligten sich 132 Unternehmen mit zusammen mehr als 850 Tankstellen. Das ist rund ein Viertel der Verbandsmitglieder.
Die Bundesregierung hatte die 12-Uhr-Regel zum 1. April diesen Jahres als Entlastungsmaßnahme eingeführt, um die seit dem Irankrieg gestiegenen Preise für Benzin und Diesel unter Kontrolle zu bringen. Die Preise dürfen seitdem einmal täglich um 12 Uhr erhöht werden. Laut einer Kleinen Anfrage habe aus Sicht der Regierung die Maßnahme die „Verlässlichkeit der Preisinformationen für die Endkundinnen und Endkunden“ gestärkt.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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K3 Scout: Britische Seedrohnen kommunizierten mit chinesischer IP-Adresse


In Kürze:

  • Bei britischen K3-Scout-Seedrohnen wurde eine Kommunikation mit einer chinesischen IP-Adresse festgestellt.
  • Das britische Verteidigungsministerium sieht keine Hinweise auf einen Zugriff auf sensible Daten oder Systeme.
  • Die Internetverbindung der betroffenen Kameras wurde vorübergehend gekappt.
  • Der Fall löst neue Debatten über chinesische Komponenten und Abhängigkeiten in militärischen Lieferketten aus.

 
Wegen eines Vorfalls rund um neue Seedrohnen des Typs K3 Scout der britischen Royal Navy hat der „Telegraph“ Alarm geschlagen. Wie das Blatt am Montag, 11. August, berichtete, habe eine routinemäßige Cyber-Schwachstellenbewertung eine Form der Kommunikation mit einem chinesischen Server zutage gefördert.
Konkret habe ein chinesisches Bauteil einen sogenannten Squark, auch als „Herzschlag-Kommunikation“ bezeichnet, an eine chinesische IP-Adresse übermittelt. Das Signal könne, wie das britische Verteidigungsministerium (MoD) gegenüber der BBC äußerte, unterschiedlichen Zwecken dienen. So könne es signalisieren, wann das System eingeschaltet worden sei oder ob es ordnungsgemäß funktioniere. Allerdings könne es auch Standortinformationen übertragen.

Ministerium sieht keine Hinweise auf Datenübermittlung

Eine System- oder Datenpanne schließt das Ministerium jedoch aus. Es habe eine gründliche Untersuchung stattgefunden. Diese habe, so ein Sprecher, „keine Hinweise darauf“ ergeben, „dass auf Daten oder Systeme des Verteidigungsministeriums zugegriffen“ worden sei oder diese „kompromittiert oder extern übertragen“ worden seien.
Die Sicherungs- und Testprozesse des Ministeriums seien darauf ausgelegt, potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben, erläuterte das Ministerium weiter. Deshalb führe man regelmäßig routinemäßige Sicherheitschecks aller Systeme und Geräte durch und werde dies auch weiterhin so handhaben.
Dennoch hat der Vorfall unter anderem bei den oppositionellen Konservativen für Irritationen gesorgt. Es liegt noch nicht lange zurück, dass das Verteidigungsministerium selbst die Verwendung chinesischer Bauteile in militärischen Geräten verboten hatte. Dies geschah im Einklang mit den meisten anderen NATO-Staaten. Zur Begründung hieß es, man müsse potenzieller Spionage vorbeugen.

Hersteller der K3 Scout verweist auf mögliches Versäumnis eines Drittanbieters

Die Konservativen fordern nun eine umfassende Überprüfung britischer Militärtechnik. Es stelle sich die Frage, ob das Ministerium tatsächlich bei sämtlichen eingesetzten Systemen die Herkunft der verbauten Komponenten kenne. Im konkreten Fall der K3 Scout gehe es um Seedrohnen zu Aufklärungszwecken. Die Royal Navy könne damit unter anderem Überwachungsaufgaben aus der Ferne durchführen.
Das Unternehmen Kraken, der Lieferant der Drohnen, gibt an, von seinem Zulieferer Sicherheitszusagen für die 20 neuen Seedrohnen erhalten zu haben. Diesen zufolge arbeite der Zulieferer nicht mit chinesischen Komponenten. Allerdings habe offenbar ein Drittanbieter für die Drohnenkamera ebenfalls chinesische Komponenten verwendet.
Kraken betonte, man sei zuversichtlich, dass keine sensiblen Informationen geteilt worden seien. Man habe die Sicherheitslücke mittlerweile behoben. Allerdings unterstreiche der Vorfall eine weiterhin bestehende Abhängigkeit von Lieferketten, in die auch China integriert sei. Auch der Verteidigungssektor bleibe davon nicht verschont.

Royal Navy will Seedrohnen des Typs K3 Scout in der Golfregion einsetzen

Die Royal Navy setzt die K3 Scout seit März 2026 ein. Unter anderem nutzen die Royal Marines und das 47 Commando die Seedrohnen. Das Verteidigungsministerium hat die Internetverbindung der Kameras vorübergehend gekappt. Die Kraken Technology Group, die die Drohnen herstellt, betonte, die Kameras erfüllten die einschlägigen Anforderungen des US National Defense Authorization Act (NDAA).
Die K3 Scout können rund 600 Kilogramm Nutzlast aufnehmen und bis zu 30 Tage autonom eingesetzt werden. Auch das US Special Operations Command setzt das System ein. Die Royal Navy will die Seedrohnen künftig unter anderem bei Einsätzen im Arabischen Golf und rund um die Straße von Hormus einsetzen.
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Trump und Iran: „Es ist wie eine Schachpartie“


In Kürze:

  • Das Abkommen zwischen Iran und Oman zur Straße von Hormus befindet sich in der Endphase.
  • Vor Inkrafttreten müssen die USA sechs iranische Forderungen erfüllen.
  • US-Präsident Trump setzt auf wirtschaftlichen Druck und hält sich militärisch zurück.
  • Gleichzeitig gibt es Veränderungen in der iranischen Führung.

 
Laut dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi befinden sich die Verhandlungen mit dem Oman über neue Schifffahrtsrouten in der Straße von Hormus in der Endphase. Allerdings besteht der Iran darauf, dass zunächst die USA sechs Forderungen erfüllen müssen, bevor die Wasserstraße tatsächlich geöffnet wird.
„Gespräche mit dem Oman bedeuten nicht, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird“, sagte Irans Außenminister Abbas Araghtschi am Sonntag, dem 9. August, laut staatlichen Medien. „Es mag zwar zu einer Einigung kommen, doch die Wiederöffnung der Meerenge hängt von weiteren Bedingungen ab, die über Vermittler übermittelt wurden.“
Die Forderungen hat der Iran früher schon einmal gestellt – damals als Bedingungen für ein dauerhaftes Abkommen mit dem Iran, in dem es auch um das Atomprogramm des Landes geht. Nun werden sie als Voraussetzung für ein Abkommen wiederholt, das lediglich auf die Wiedereröffnung der Straße von Hormus abzielen soll.
Diese Forderungen bestehen laut dem Nationalen Sicherheitsrat des Iran und iranischen Medien aus folgenden Punkten:
  • Ein Ende sämtlicher US-Drohungen
  • Dauerhafte Einstellung des Krieges gegen den Iran und dessen Verbündete in der Region (z.B. Hisbollah, Hamas, Jemen und Irak)
  • Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen und Abzug der US-Streitkräfte
  • Vollständige finanzielle Entschädigung für Kriegsschäden
  • Vollständige Aufhebung aller Sanktionen gegen den Iran
  • Bedingungslose Freigabe aller eingefrorenen iranischen Vermögenswerte
Die iranischen Revolutionsgarden bekräftigten am Sonntag, dass die Straße von Hormus so lange blockiert bleiben werde, „bis der Feind alle unsere Bedingungen erfüllt“.

Indirekte Friedensgespräche USA – Iran

„Wir führen derzeit keine Verhandlungen mit den USA, aber es findet ein Austausch von Botschaften über Vermittler statt“, sagte Araghtschi. Erst wenn die USA dem Iran und seinen Forderungen entgegenkommen, könnten diese wieder aufgenommen werden.
Der Außenminister bezieht sich dabei auf das vorläufige Rahmenabkommen zwischen beiden Staaten, das im Juli scheiterte. Daraufhin befahl US-Präsident Donald Trump den amerikanischen Streitkräften, die Seeblockade des Schiffsverkehrs in und aus iranischen Häfen wieder aufzunehmen.

Wie reagiert Washington auf die Forderungen des Iran?

Die Vereinigten Staaten haben öffentlich nicht auf die Liste der Bedingungen des iranischen Regimes reagiert. Die englischsprachige Ausgabe der Epoch Times wandte sich an das Weiße Haus, um eine Stellungnahme einzuholen, erhielt jedoch bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Antwort.
„Wir halten uns zurück“, sagte Trump dem Nachrichtenportal „Axios“ am Sonntag in einem kurzen Telefoninterview. „Wir verhandeln nur halbherzig mit ihnen. Wir beobachten den Iran lediglich angesichts seiner enormen Inflation und der Tatsache, dass sie kein Geld haben.“
Die iranische Wirtschaft „ist in einem sehr schlechten Zustand“, und dem Land fehlen die Mittel, um seine Truppen zu bezahlen, fügte er unter Verweis auf die US-Seeblockade hinzu. „Es wird klappen. Es klappt immer“, sagte der Präsident. „Es ist wie eine Schachpartie.“

JD Vance: Ziel ist, das Vorkriegsniveau wiederherstellen

Tags zuvor sagte US-Vizepräsident JD Vance, der Konflikt mit dem Iran sei „noch nicht vorbei“. Er fügte an: „Wir befinden uns mitten im Spiel und setzen eine ganze Reihe von Mitteln [gegen Teheran] ein.“
„Sie wollen, dass diese Sache vorbei ist“, sagte er und bezog sich dabei auf einige Personen innerhalb der iranischen Führung. „Die Frage ist, ob sie in der Lage sind, ob ihr System in der Lage ist, das zu liefern, was notwendig ist, damit wir zufrieden sind, damit wir das Gefühl haben, dass wir aus diesem speziellen Engagement das herausgeholt haben, was wir brauchen.“
Ziel der USA ist es laut Vizepräsident Vance, beim Öl- und Gastransport durch die Straße von Hormus wieder das Vorkriegsniveau herzustellen. Das entgegnete der Republikaner bei „Fox News“ auf die Frage, was bei einem Abkommen ein akzeptabler Status quo für die Meerenge wäre.
Vance gab an, dass die Iraner dies zwar zugesagt hätten und auch die Golfstaaten dies wollten. Er sagte jedoch, dass die USA darauf nicht vertrauten.
Am Wochenende schrieb das US-Zentralkommando, das die Operationen im Nahen Osten überwacht, in einem Beitrag auf X, dass 53 Handelsschiffe, die auf dem Weg in den Iran oder aus dem Iran waren, umgeleitet wurden. Zwei Schiffe wurden manövrierunfähig gemacht und zwei weitere geentert.
Das US-Militär flog etwa zwei Wochen lang täglich Luftangriffe gegen den Iran, bevor Trump eine Unterbrechung der Angriffe ankündigte und erklärte, diese würden zu weiteren Verhandlungen führen. Eine US-Seeblockade der iranischen Häfen ist weiterhin in Kraft.

Veränderungen in der iranischen Regierung

Im Iran koordiniert der Nationale Sicherheitsrat die Außen-, Verteidigungs-, Geheimdienst- und innere Sicherheitspolitik. Er ist das höchste Entscheidungsgremium des Landes. Der Rat, in dem viele Hardliner sitzen, überprüft auch die Vereinbarung, die zwischen Vertretern des Iran und Oman getroffen wurde.
Beschlüsse werden allerdings erst nach Bestätigung durch den obersten Führer Modschtaba Chamenei wirksam. Modschtaba Chamenei ist seit einem US-Luftangriff, bei dem sein Vater und Vorgänger am 28. Februar getötet wurde, nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten.
Chameneis Büro verbreitete am Sonntag, dass sich der oberste Führer mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian getroffen habe.
Sie hätten „ausführlich über die Probleme und Herausforderungen des Landes“, einschließlich der „derzeitigen militärischen Lage und der Zukunftsaussichten“, gesprochen. Wann genau das Treffen stattgefunden hat, wurde nicht mitgeteilt. Am 5. August hatte Peseschkian die Kommunikation mit Chamenei noch als „momentan sehr schwierig“ bezeichnet.
Derweil ernannte der Präsident am Sonntag den früheren Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden, Mohsen Resaei, zum neuen Chef des Nationalen Sicherheitsrats. Das teilte der Sprecher des iranischen Präsidialamtes im Onlinedienst X mit.
Resaei (71) war von 1981 bis 1997 Kommandeur der Revolutionsgarden. Anschließend bekleidete er hochrangige politische Ämter. Zuletzt hatte er den neuen obersten Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, militärisch beraten. In dieser Funktion hatte Resaei im Juli erklärt, die Kontrolle über die Straße von Hormus sei für den Iran „wichtiger als Dutzende Atombomben“.
Mit Material von theepochtimes.com und Nachrichtenagenturen
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09.08.2026 | Fahrverbot in vier Bundesländern ausgesetzt | Iran stellt neue Bedingungen | Nach Großbrand am Gardasee: Menschen können zurück

HEUTE12:12 Uhr

Fahrverbot ausgesetzt – erste Laster rollen

NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland lockern wegen des Niedrigwassers vorübergehend das Sonn- und Feiertagsfahrverbot. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. August beziehungsweise dem 30. August. Zudem dürfen in NRW Lkw in den Sommerferien auch samstags fahren.
Die Ausnahmeregelung gilt in NRW zunächst bis zum 31. August.

Die Ausnahmeregelung gilt in NRW zunächst bis zum 31. August.

Foto: Roberto Pfeil/dpa

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HEUTE11:50 Uhr

Taifun-Warnung an der Ostküste Chinas und Taiwan

Chinas Nationales Meteorologisches Zentrum gab am Sonntag eine Taifun-Warnung der höchsten Stufe heraus. Es wird erwartet, dass der Taifun „Dolphin“ am Sonntagabend oder Montagmorgen in Zhejiang oder Fujian auf Land trifft. Auch Taiwan ist betroffen. Es wurden Menschen evakuiert, der Fähr- und Luftverkehr vielerorts eingestellt.

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HEUTE11:26 Uhr

Bulgarien bestellt ukrainische Botschafterin ein

Die Explosion einer mutmaßlich ukrainischen Drohne nahe einer strategisch wichtigen Gaspipeline in Bulgarien führt zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Sofia und Kiew. Außenministerin Welislawa Petrowa bestellte die ukrainische Botschafterin für Montag ein. Kiew bestreitet, vorsätzlich ein Fluggerät nach Bulgarien gelenkt zu haben.

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HEUTE11:08 Uhr

Nach Großbrand auf italienischer Seite des Gardasee: Menschen können zurück

Wegen eines Waldbrands wurden am Wochenende etwa 250 Menschen am Westufer des Gardasee evakuiert. Der Brand in den Bergen oberhalb des Ufers verbreitete sich rasant, begünstigt durch Trockenheit und heftige Windböen. Mit Hilfe von Flugzeugen und Hubschraubern konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Alle Evakuierten konnten zurück, das Feuer griff nicht auf die Ortschaft über. Die Ursache ist unklar.
Zu dem Feuer kam es in der Gemeinde Tignale am Westufer des Gardasees.

Zu dem Feuer kam es in der Gemeinde Tignale am Westufer des Gardasees.

Foto: –/Vigili del Fuoco/dpa

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HEUTE10:48 Uhr

Weinlese in Frankreich hat begonnen

Am 8. August begann die Weinlese in französischen Weinanbaugebieten in Crémants. Auch in anderen Regionen begann die Weinlese so früh wie nie zuvor – am 7. August in der Champagne im Nordosten des Landes. Im Languedoc-Roussillon im Süden hatte die Lese bereits im Juli begonnen. Grund sind die hohen Temperaturen.

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HEUTE10:43 Uhr

DAK-Analyse: ADHS-Neudiagnosen bei Kindern deutlich gestiegen

Die Zahl der ADHS-Neudiagnosen bei Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahre stieg in Deutschland binnen Jahresfrist um 16 Prozent auf rund  202.000. Das zeigt eine DAK-Analyse. Jungen bekamen etwa doppelt so häufig eine Erstdiagnose wie Mädchen. Hochgerechnet betraf das 2024 rund 136.500 Jungen und 65.000 Mädchen (+21 Prozent). 

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HEUTE10:11 Uhr

Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht die CDU in Sachsen-Anhalt

Unionsfraktionschef Thorsten Frei zufolge entscheidet die CDU in Sachsen-Anhalt nicht allein über eine mögliche Beteiligung an einer AfD-Regierung. Das Kooperationsverbot gelte bundesweit. Normalerweise hält sich die Bundespartei aus einer Regierungsbildung in den Ländern heraus. Frei widersprach Spekulationen, Merz könnte als Parteichef und Kanzler abgelöst werden.
HEUTE9:45 Uhr

Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney

Am Flughafen Sydney musste ein Airbus A320 von Jetstar vor dem Start abrupt abbremsen, weil sich an einer Rollfeld-Kreuzung ein Flugzeugschlepper mit einer Boeing 777 von Qatar Airways näherte. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung der A320 wurde verletzt. Zwischen beiden Flugzeugen waren nur wenige Meter Abstand.

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HEUTE9:32 Uhr

Störche in der Stadt

Weißstörche breiten sich massiv in Novi Sad in Serbien aus. Laut der serbischen Gesellschaft für Vogelschutz und -forschung gilt dieser Ort als die größte städtische Kolonie von Weißstörchen auf dem Balkan und als zweitgrößte in Europa.

Am 8. August 2026 ruht sich ein Schwarm Weißstörche entlang einer Autobahn am Stadtrand von Novi Sad in Serbien.

Foto: Nenad Mihajlovic/AFP via Getty Images

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HEUTE9:20 Uhr

Selenskyj hofft auf mehr Hilfe

Russische Angriffe haben in der Nacht erneut in mehreren ukrainischen Städten Schäden verursacht. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj gab es Angriffe auf Charkiw, Pawlohrad und in den Regionen Schytomyr, Mykolajiw, Kiew, Cherson, Sumy, Dnipro, Saporischschja und Donezk. Er forderte erneut mehr Druck und Sanktionen gegen Russland sowie eine verstärkte Luftverteidigung für die Ukraine.

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HEUTE9:06 Uhr

Tote und Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Großstadt Belgorod sind laut Behörden mindestens 3 Menschen gestorben, 25 verletzt und vier Wohnblocks beschädigt worden. Russland meldete zudem Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer. Angaben zu militärischen Zielen des Angriffs gab es nicht.

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HEUTE8:52 Uhr

Sonntagstrend: AfD weiterhin stärkste Kraft vor Union – Grüne und BSW verlieren

Die AfD bleibt mit 28 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage von INSA für die „BILD am Sonntag“ weiterhin stärkste Kraft und liegt deutlich vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Dahinter folgen die Grünen mit 13 Prozent (-1). Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent (-1).

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HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen

Am 18. August soll am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden. Innenminister Alexander Dobrindt will die Forschung zur Drohnensicherheit ausbauen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte der Minister.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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09.08.2026 | Beinahezusammenstoß zweier Flugzeuge in Sydney | Iran stellt neue Bedingungen | Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht die CDU Sachsen-Anhalt

HEUTE10:11 Uhr

Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht die CDU in Sachsen-Anhalt

Unionsfraktionschef Thorsten Frei zufolge entscheidet die CDU in Sachsen-Anhalt nicht allein über eine mögliche Beteiligung an einer AfD-Regierung. Das Kooperationsverbot gelte bundesweit. Normalerweise hält sich die Bundespartei aus einer Regierungsbildung in den Ländern heraus. Frei widersprach Spekulationen, Merz könnte als Parteichef und Kanzler abgelöst werden.
HEUTE9:45 Uhr

Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney

Am Flughafen Sydney musste ein Airbus A320 von Jetstar vor dem Start abrupt abbremsen, weil sich an einer Rollfeld-Kreuzung ein Flugzeugschlepper mit einer Boeing 777 von Qatar Airways näherte. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung der A320 wurde verletzt. Zwischen beiden Flugzeugen waren nur wenige Meter Abstand.

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HEUTE9:32 Uhr

Störche in der Stadt

Weißstörche breiten sich massiv in Novi Sad in Serbien aus. Laut der serbischen Gesellschaft für Vogelschutz und -forschung gilt dieser Ort als die größte städtische Kolonie von Weißstörchen auf dem Balkan und als zweitgrößte in Europa.

Am 8. August 2026 ruht sich ein Schwarm Weißstörche entlang einer Autobahn am Stadtrand von Novi Sad in Serbien.

Foto: Nenad Mihajlovic/AFP via Getty Images

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HEUTE9:06 Uhr

Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Großstadt Belgorod sind laut Behörden mindestens 13 Menschen verletzt und vier Wohnblocks beschädigt worden. Russland meldete zudem Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer.

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HEUTE8:52 Uhr

Sonntagstrend: AfD weiterhin stärkste Kraft vor Union – Grüne und BSW verlieren

Die AfD bleibt mit 28 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage von INSA für die „BILD am Sonntag“ weiterhin stärkste Kraft und liegt deutlich vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Dahinter folgen die Grünen mit 13 Prozent (-1). Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent (-1).

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HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen

Am 18. August soll am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden. Innenminister Alexander Dobrindt will die Forschung zur Drohnensicherheit ausbauen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte der Minister.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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09.08.2026 | AfD weiter stärkste Kraft vor Union | Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney | Iran stellt neue Bedingungen

HEUTE9:45 Uhr

Beinahezusammenstoß von zwei Flugzeugen in Sydney

Am Flughafen Sydney musste ein Airbus A320 von Jetstar vor dem Start abrupt abbremsen, weil sich an einer Rollfeld-Kreuzung ein Flugzeugschlepper mit einer Boeing 777 von Qatar Airways näherte. Ein Mitglied der Kabinenbesatzung der A320 wurde verletzt. Zwischen beiden Flugzeugen waren nur wenige Meter abstand.
 

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HEUTE9:06 Uhr

Verletzte bei Angriff auf russische Grenzstadt Belgorod

Durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Großstadt Belgorod sind laut Behörden mindestens 13 Menschen verletzt und vier Wohnblocks beschädigt worden. Russland meldete zudem Drohnenangriffe auf Noworossijsk und Gelendschik am Schwarzen Meer.

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HEUTE8:52 Uhr

Sonntagstrend: AfD weiterhin stärkste Kraft vor Union – Grüne und BSW verlieren

Die AfD bleibt mit 28 Prozent in der aktuellen Wahlumfrage von INSA für die „BILD am Sonntag“ weiterhin stärkste Kraft und liegt deutlich vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Dahinter folgen die Grünen mit 13 Prozent (-1). Die SPD bleibt unverändert bei 12 Prozent, die Linke bei 11 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent (-1).

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HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt: Neues Zentrum soll zu Drohnensicherheit forschen

Am 18. August soll am Testflughafen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden. Innenminister Alexander Dobrindt will die Forschung zur Drohnensicherheit ausbauen. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“, sagte der Minister.

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Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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09.08.2026 | Iran stellt neue Bedingungen zur Straße von Hormus | 10.000 demonstrieren in Plauen gegen Merz | Berliner Museumsinsel: Altes Museum hat Risse in den Wänden

HEUTE8:23 Uhr

Berliner Museumsinsel: Altes Museum muss saniert werden

Das Alte Museum auf der Berliner Museumsinsel weist laut der Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, Risse in den Wänden auf. Es soll in den 2030er Jahren generalsaniert werden. Erste Teile des Pergamonmuseums öffnen 2027, vollständig öffnen soll es 2037. Für die Sanierungskosten sind 1,5 Milliarden Euro kalkuliert.
Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Der erste Teil des Pergamonmuseums soll nächsten Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Foto: Markus Lenhardt/dpa

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HEUTE7:01 Uhr

Dobrindt warnt vor hybriden Angriffen auf Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt vor einer anhaltend hohen Bedrohung Deutschlands durch hybride Angriffe aus dem Ausland. Man befinde sich nicht im Krieg, aber sei „tägliches Ziel hybrider Kriegsführung“. Am 18. August soll am Testflughafen in Cochstedt in Sachsen-Anhalt eine neue Forschungseinrichtung für Drohnensicherheit errichtet werden.

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HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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HEUTE6:32 Uhr

Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad.

Foto: Carsten Koall/dpa

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HEUTE6:00 Uhr

INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
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09.08.2026 | Iran stellt neue Bedingungen zur Straße von Hormus | 10.000 demonstrieren in Plauen gegen Bundesregierung | INSA: Mehrheit gegen Aus für „Rente mit 63“

HEUTE6:55 Uhr

Iran stellt weitreichende Bedingungen zur Straße von Hormus

Teheran knüpft die Wiedereröffnung der Straße von Hormus an neue weitreichende Bedingungen: Ende des Krieges gegen den Iran, Anzug der US-Truppen, Ende der Seeblockade gegen iranische Häfen, vollständige Entschädigung des Iran für Kriegsschäden, Aufhebung der Sanktionen, bedingungslose Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

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Rund 10.000 Menschen demonstrieren in Plauen gegen Politik der Bundesregierung

Im sächsischen Plauen forderten gestern rund 10.000 Menschen unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Neuwahlen und eine Einführung von Volksentscheiden. Das „Projekt M1llion“ machte mit acht Versammlungen, vier Autokorsos und einem Marsch durch die Stadt auf ihr Vorhaben aufmerksam. Laut der Polizei verliefen die Versammlungen allesamt friedlich.

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HEUTE6:27 Uhr

Wetterdienst warnt vor Hitze in vier Bundesländern

Für Teile Süddeutschlands hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab 11:00 Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen, gebietsweise auch mit Gewittern. Eine größere Abkühlung ist erst einmal nicht in Sicht.

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INSA: Mehrheit gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Laut einer INSA-Umfrage lehnen 68 Prozent der Deutschen eine Abschaffung der „Rente mit 63“ ab, 24 Prozent befürworten sie. 56 Prozent wollen sie nutzen oder haben dies getan. Sozialausgaben auf Minijobs lehnen 61 Prozent der Menschen ab. Insgesamt zeigen sich die Deutschen unzufrieden mit der Rentenpolitik der Bundesregierung: 77 Prozent sind mit ihr unzufrieden.

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HEUTE5:18 Uhr

Waldbrand in Kanada – 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes, dem „Bald-Range-Feuer“, den Notstand ausgerufen. Über 20.000 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, teilweise auch aus der Luft. Starker Wind hatte den Waldbrand am späten Freitagabend angefacht und sich weiter ausbreiten lassen. Das Feuer zerstörte bereits viele Häuser über.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
 

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DAX-Rekord trotz schwacher Konjunktur: Was treibt den Anstieg?


In Kürze:

  • Der DAX hat erstmals die Marke von 26.000 Punkten überschritten, trotz einer weiterhin schwachen deutschen Konjunktur.
  • Starke Unternehmenszahlen, Exportzuwächse und Hoffnungen auf geopolitische Entspannung stützen die Kurse.
  • Steigende Zinsen, Niedrigwasser, geopolitische Unsicherheit und die schwache Industrie beeinflussen die Entwicklung des DAX.

 
Am vergangenen Montag überschritt der deutsche Leitindex DAX erstmals in seiner Geschichte die Marke von 26.000 Punkten. Zwei Handelstage später folgte mit rund 26.403 Punkten zum Handelsbeginn die nächste Bestmarke. Zum Börsenschluss am Mittwoch fiel der DAX auf rund 26.144 Punkte. Am Freitag lag er bei etwa 26.300 Punkten.
Der DAX und die Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft sind nicht unmittelbar gleichzusetzen. Der Aktienindex bildet die Entwicklung der im DAX enthaltenen Unternehmen und die Erwartungen der Anleger hinsichtlich ihrer künftigen Gewinne ab. Diese werden unter anderem von Zinsentscheidungen, geopolitischen Risiken und der Entwicklung der Industrie beeinflusst.

DAX-Rekord bei steigenden Zinsen und Inflation

Die jüngste Rally wurde unter anderem von der Hoffnung auf eine diplomatische Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran begleitet. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang der Woche einen geplanten Großangriff auf den Iran ausgesetzt und Verhandlungen angekündigt. Zudem legten DAX-Unternehmen wie Fresenius und Siemens Energy starke Halbjahreszahlen vor. Beide Aktien stiegen nach der Veröffentlichung der Zahlen.
Im internationalen Vergleich entwickelte sich der DAX weniger stark: Während einzelne asiatische Indizes wie der südkoreanische KOSPI oder der japanische NIKKEI in diesem Jahr zeitweise Zuwächse im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich verzeichneten, bewegte sich der deutsche Leitindex seit Jahresbeginn moderater.
Die Entwicklung des DAX steht auch im Zusammenhang mit dem geldpolitischen Umfeld: Die Europäische Zentralbank hat ihre Leitzinsen nach fast einjähriger Pause im Juni erstmals seit knapp drei Jahren wieder angehoben, um 25 Basispunkte auf einen Einlagesatz von 2,25 Prozent. Nach Darstellung der Notenbank war die Entscheidung eine Reaktion auf neu aufgeflammten Inflationsdruck, den die EZB selbst mit dem Energiepreisschock infolge des Nahost-Kriegs begründet. Die Inflationsrate im Euroraum lag im Juni laut Eurostat bei rund 2,9 Prozent und damit über dem mittelfristigen Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank.
Steigende Zinsen verteuern normalerweise die Finanzierung von Unternehmen und schmälern rechnerisch den Gegenwartswert künftiger Gewinne, was Aktienbewertungen tendenziell belastet. Der Anstieg des DAX lässt sich unter anderem mit unternehmensspezifischen Sondereffekten erklären.

Die Entwicklung von Börse und Realwirtschaft

Das ifo Institut, dessen Geschäftsklimaindex als Frühwarnsystem für die deutsche Konjunktur gilt, meldete für Juli einen Anstieg auf 86,6 Punkte nach 85,6 im Juni. Das war der dritte Zuwachs in Folge seit dem Tiefpunkt von 84,5 im April. Bei Betrachtung der wirtschaftlichen Teilbereiche zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Der gesamte Anstieg speiste sich aus verbesserten Erwartungen der befragten Unternehmen, während die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat sogar leicht nachgab. Optimismus über die Zukunft bei gleichzeitig schwächerer Einschätzung der Gegenwart ist ein Muster, das sich in der deutschen Konjunkturgeschichte wiederholt und sowohl vor tatsächlichen Trendwenden als auch vor Rückschlägen auftrat.

Mit Blick auf die Realwirtschaft zeigt sich folgendes Bild: Die Produktion im Produzierenden Gewerbe stieg im Juni 2026 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, im Dreimonatsvergleich lag sie 0,7 Prozent über dem Niveau der drei Vormonate.
Das Bundeswirtschaftsministerium wertete dies als Zeichen dafür, dass sich die Industrieproduktion „ungeachtet der außenwirtschaftlichen Belastungen im vergangenen Quartal als recht widerstandsfähig erwiesen“ habe. Das Ministerium nannte als Erklärung eine „relative Verbesserung der Wettbewerbsposition bei den energieintensiven Industrien in Deutschland im Vergleich zu den asiatischen Konkurrenten“.
Die Entwicklung der deutschen Industrie steht dabei auch im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten. Die relative Wettbewerbsposition der energieintensiven Industrien in Deutschland gegenüber asiatischen Konkurrenten kann sich dabei verbessern, wenn diese stärker von den Auswirkungen des Konflikts betroffen sind.

Exportrekord im Schatten der Straße von Hormus

Eine wichtige Zahl dieser Woche stammt aus der Außenhandelsstatistik: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert, 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste je in einem Monat gemessene Wert seit Beginn der saisonbereinigten Erhebung und liegt über dem bisherigen Rekord vom September 2022. Für das erste Halbjahr 2026 meldet die Behörde insgesamt ein Exportwachstum von 3,7 Prozent auf 816,6 Milliarden Euro, bei einem gleichzeitig überproportionalen Importzuwachs von 4,4 Prozent auf 711,6 Milliarden Euro. Der Außenhandelsüberschuss schrumpfte dadurch im Juni auf 15,4 Milliarden Euro, nach 19,3 Milliarden Euro im Mai.

Der Rekord steht im Zusammenhang mit der Entwicklung des internationalen Handels. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öltransport zentrale Straße von Hormus war infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran zeitweise nahezu zum Erliegen gekommen. Der ING-Analyst Carsten Brzeski formulierte im Juli die Vermutung, einige deutsche Branchen und Unternehmen hätten „vom Krieg im Nahen Osten profitiert“, weil asiatische Wettbewerber von der Sperrung stärker betroffen gewesen seien als europäische Exporteure. Diese Einschätzung stammt von einem einzelnen Marktbeobachter und ist keine amtlich bestätigte Analyse. Hinzu kommt, dass die Zahlen nominal ausgewiesen werden und damit die im Juni erneut gestiegenen Importpreise für Energie und Vorleistungsgüter nicht herausrechnen; ein Teil des Anstiegs könnte daher auf höhere Preise und nicht auf größere Liefermengen zurückzuführen sein.

Zwischen Börsenrekord und Niedrigwasser

Während der DAX neue Rekorde erreicht, steht die Industrie vor einem weiteren Problem: dem historischen Niedrigwasser auf dem Rhein. Das Bundeswirtschaftsministerium bezeichnete die niedrigen Pegelstände als „Herausforderung für die regionale Rohstoff- und Materialversorgung von Industrieunternehmen“ und schloss bei anhaltend geringen Transportkapazitäten „temporäre Einschränkungen bei der Produktionstätigkeit von betroffenen Unternehmen“ nicht aus.
Ein anhaltend hoher Exportüberschuss kann kurzfristig Beschäftigung in exportorientierten Branchen sichern. Eine sich aufhellende Erwartungshaltung der Unternehmen kann sich mittelfristig in höheren Investitionen niederschlagen, sofern sie sich verstetigt. Für Anleger mit breit gestreuten Portfolios bedeutet der Rekordstand einen Buchgewinn.

DAX-Rekord und Konjunktur

Das Niedrigwasser am Rhein bleibt ein wetterabhängiges Risiko für die Produktion. Die Konzentration des DAX auf einzelne Schwergewichte bedeutet, dass Kursbewegungen bei Technologie- oder Energiewerten den Gesamtindex überproportional beeinflussen können. Die Entwicklung an der Straße von Hormus sowie die geldpolitischen Entscheidungen der EZB können ebenfalls Einfluss auf die Aktienmärkte haben. Die nächsten Zinsentscheide fallen am 10. September und 29. Oktober 2026.
Die Entwicklung der ifo-Erwartungskomponente sowie die Belastbarkeit des Exportrekords vom Juni hängen unter anderem von der weiteren Entwicklung der deutschen Wirtschaft, der internationalen Handelsbedingungen und der geopolitischen Lage ab. Der DAX bildet die Entwicklung der im Index enthaltenen Unternehmen und nicht die gesamte deutsche Volkswirtschaft ab.
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US-Minister Hegseth widerspricht Bericht über Munitionsknappheit

US-Kriegsminister Pete Hegseth wies am 4. August einen CNN-Bericht zurück, in dem ungenannte Quellen behaupteten, die Bestände des US-Militärs an wichtigen Raketenabwehrsystemen seien angesichts des andauernden Krieges mit dem Iran auf ein „gefährlich niedriges“ Niveau gesunken.
CNN berichtete zuvor, dass das US-Militär laut diesen Quellen seit Beginn des Krieges mit dem Iran Ende Februar fast 80 Prozent seiner Raketenabwehrsysteme aufgebraucht habe. In dem CNN-Bericht wurde zudem behauptet, die US-Armee habe bei Militäroperationen gegen Teheran „praktisch alle“ ihre Langstrecken-Boden-Luft-Raketen aufgebraucht.
Hegseth widersprach dem Bericht und bezeichnete ihn als Falschmeldung.
„Dieser Text ist NICHT WAHR, CNN. Schämt euch“, schrieb der Pentagon-Chef in einem Beitrag auf X. „Wir hassen die Fake-News-Medien nicht genug.“
 

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Hegseth bezog sich dabei auf einen Lauftext von CNN, in dem es hieß: „Quellen: Die USA haben fast 80 [Prozent] ihrer wichtigsten Raketenabwehrsysteme im Krieg gegen den Iran eingesetzt; hochrangige Kommandeure warnen vor gefährlich niedrigen Beständen.“

Waffenstillstand, 13 Tage Angriffe, Verhandlungen

Die Vereinigten Staaten und der Iran unterzeichneten im Juni ein vorläufiges Abkommen, um den Krieg zu beenden und die Straße von Hormus, eine wichtige globale Transportroute für Öl und Gas, wieder vollständig zu öffnen.
Der Waffenstillstand brach am 7. Juli zusammen, nachdem Präsident Donald Trump ihn für beendet erklärt und Luftangriffe angeordnet hatte, wobei er den Iran beschuldigte, Schiffe in der Meerenge angegriffen zu haben. Die iranischen Streitkräfte reagierten mit Vergeltungsschlägen gegen Länder im Nahen Osten, in denen US-Militärstützpunkte stationiert sind.
Die Angriffe dauerten 13 Tage an, bevor Trump eine Pause anordnete, um Verhandlungen zu ermöglichen. Das US-Militär nahm die Angriffe später wieder auf, nachdem Teheran weitere Raketenangriffe auf US-Streitkräfte im Nahen Osten versucht hatte.
Trump sagte am 2. August, er habe größere US-Angriffe abgesagt, nachdem Verbündete aus der Golfregion ihn davon überzeugt hätten, dass eine Einigung mit dem Iran bezüglich der Straße von Hormus unmittelbar bevorstehe. „Jetzt führen wir Gespräche mit ihnen in Form von Verhandlungen“, sagte er gegenüber Reportern.
Die Vereinigten Staaten und Israel hatten am 28. Februar erstmals Luftangriffe gestartet, um die nukleare Bedrohung durch den Iran zu neutralisieren, wobei der iranische Führer Ali Khamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Vergeltungsschlägen gegen Nachbarländer, in denen sich US-Militärstützpunkte befinden.

Trump: Es ist mehr als genug Munition da

Trump sagte am 3. März, das Land verfüge über mehr als genug Munition, um die Militäroperation durchzuführen.
„Die Munitionsvorräte der Vereinigten Staaten waren im mittleren und oberen mittleren Bereich noch nie so hoch oder besser“, schrieb Trump damals in einem Beitrag auf Truth Social. „Wie mir heute mitgeteilt wurde, verfügen wir über einen praktisch unbegrenzten Vorrat an diesen Waffen. Mit diesen Vorräten allein lassen sich Kriege ‚für immer‘ und sehr erfolgreich führen.“
Der Präsident berief sich im Juni auf das Verteidigungsproduktionsgesetz, um die Waffenproduktion anzukurbeln. Die derzeitigen Bedingungen in der Rüstungsindustrie würden eine direkte Bedrohung für die nationale Verteidigung darstellen.
In seinem Memo nannte Trump „begrenzte Produktionskapazitäten, anfällige Lieferketten, Abhängigkeiten von langen Vorlaufzeiten und damit verbundene Produktionsengpässe“ als Faktoren, die die Fähigkeit des Landes beeinträchtigten, seine Munitionsvorräte aufrechtzuerhalten und auszubauen.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Hegseth Rejects Media Report on US Missile Stockpile Concerns“. (deutsche Bearbeitung ks)
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06.08.2026 | Weltkriegsbombe in Köln – RTL-Sendezentrum wird evakuiert | Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten

HEUTE13:00 Uhr

Weltkriegsbombe in Köln entdeckt: RTL-Sendezentrum wird evakuiert

In Köln ist eine US-Weltkriegsbombe im Rhein entdeckt worden, die nun entschärft wird. Ein Evakuierungsradius von 400 Metern wurde eingerichtet, auch das RTL-Sendezentrum ist betroffen. Der Nachrichtensender ntv bezieht ab 15 Uhr ein mobiles Studio vor dem Hyatt-Hotel außerhalb des Evakuierungsbereichs. RTL sendet derweil aus seinem Studio in Berlin.

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HEUTE12:18 Uhr

Insolvenzen auf hohem Niveau

Im Juli gab es in Deutschland 1.689 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften, verglichen mit Juli 2025 waren es 7 Prozent mehr. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle ging die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze leicht zurück, läge aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Besonders betroffen waren unternehmensnahe Dienstleistungen sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

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HEUTE11:32 Uhr

Kiel Institut: schwächerer Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Der Preisanstieg von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern hat sich laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft abgeschwächt. Wohnungen verteuerten sich um 0,3 Prozent, Häuser um 1,8 Prozent. In Stuttgart, wo die kriselnde Automobilindustrie wichtiger Arbeitgeber ist, fielen die Preise um 1,6 Prozent. Zahlen für Berlin, Hamburg und München liegen bisher nicht vor.

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HEUTE10:51 Uhr

Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten

Die französische La Poste fordert Mitarbeiter, die wegen der Brände in der Gironde nicht zur Arbeit kommen konnten, auf, nachträglich Urlaub zu nehmen oder ihre Arbeitsstunden nachzuholen. Während der Brände, den Straßensperrungen und Evakuierungen, waren Postämter und Sortierzentren geschlossen, auch die Sortierzentrale in Cestas.

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HEUTE10:37 Uhr

Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit gestern vermisste Dreijährige aus Preetz tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten in dem Ort im Kreis Plön ein lebloses Kleinkind, bei dem es sich wahrscheinlich um das gesuchte autistische Mädchen handelt. Das Kind war von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden.

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HEUTE10:32 Uhr

US-Zölle von 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt

Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlungsforderungen insgesamt auf knapp 129 Milliarden Dollar, eingenommen wurden rund 166 Milliarden Dollar.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Einigung, warnt aber zugleich: Auch die aktuell geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent für Pkw und deren Teile stellen weiterhin eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar. (Archivbild)

Wegen der von US-Präsident Trump verhängen Zölle verteuerte sich der Export auch zunächst für Deutschland.

Foto: Sina Schuldt/dpa

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HEUTE10:20 Uhr

Regierungs- und Armeechef Pakistans reisen nach Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind bis Samstag zu Besuch in Saudi-Arabien. Sie sollen unter anderem Gespräche im USA-Iran-Krieg führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien. Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump ein Aussetzen der Angriffe bekannt, da sich eine neue Vereinbarung abzeichne.

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HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.
«Je heißer es ist, desto mehr zieht es Menschen ans Wasser», sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

„Je heißer es ist, desto mehr zieht es Menschen ans Wasser“, sagte die DLRG-Präsidentin Ute Vogt.

Foto: Federico Gambarini/dpa

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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HEUTE9:23 Uhr

Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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HEUTE8:17 Uhr

Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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HEUTE7:32 Uhr

Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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HEUTE4:45 Uhr

Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | Postler sollen wegen Gironde-Waldbränden nacharbeiten oder Urlaub nehmen | DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

HEUTE10:51 Uhr

Postler sollen wegen Gironde-Waldbränden nacharbeiten oder Urlaub nehmen

Die französische La Poste fordert Mitarbeiter, die wegen der Brände in der Gironde nicht zur Arbeit kommen konnten, auf, Urlaub zu nehmen oder ihre Arbeitsstunden nachzuholen. Während der Brände, den Straßensperrungen und Evakuierungen, waren Postämter und Sortierzentren geschlossen, auch die Sortierzentrale in Cestas. Zustellrunden wurden ausgesetzt, fast 700.000 Sendungen verzögerten sich. Beschäftigte und Gewerkschaften fordern eine Sonderfreistellung und Mitgefühl für die über 500 betroffenen Postmitarbeiter.

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HEUTE10:37 Uhr

Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit gestern vermisste Dreijährige aus Preetz tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten in dem Ort im Kreis Plön ein lebloses Kleinkind, bei dem es sich wahrscheinlich um das gesuchte autistische Mädchen handelt. Das Kind war von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden.

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HEUTE10:32 Uhr

US-Zölle von 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt

Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlungsforderungen insgesamt auf knapp 129 Milliarden Dollar, eingenommen wurden rund 166 Milliarden Dollar.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Einigung, warnt aber zugleich: Auch die aktuell geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent für Pkw und deren Teile stellen weiterhin eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar. (Archivbild)

Wegen der von US-Präsident Trump verhängen Zölle verteuerte sich der Export auch zunächst für Deutschland.

Foto: Sina Schuldt/dpa

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HEUTE10:20 Uhr

Regierungs- und Armeechef Pakistans reisen nach Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind bis Samstag zu Besuch in Saudi-Arabien. Sie sollen unter anderem Gespräche im USA-Iran-Krieg führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien. Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump ein Aussetzen der Angriffe bekannt, da sich eine neue Vereinbarung abzeichne.

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DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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HEUTE9:23 Uhr

Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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HEUTE8:17 Uhr

Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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HEUTE7:32 Uhr

Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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HEUTE4:45 Uhr

Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten | DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

HEUTE11:32 Uhr

Kiel Institut: schwächerer Preisanstieg bei Wohnimmobilien

Der Preisanstieg von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern hat sich laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft abgeschwächt. Wohnungen verteuerten sich um 0,3 Prozent, Häuser um 1,8 Prozent. In Stuttgart, wo die kriselnde Automobilindustrie wichtiger Arbeitgeber ist, fielen die Preise um 1,6 Prozent. Zahlen für Berlin, Hamburg und München liegen bisher nicht vor.

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HEUTE10:51 Uhr

Frankreich: Post-Angestellte sollen wegen Waldbränden nacharbeiten

Die französische La Poste fordert Mitarbeiter, die wegen der Brände in der Gironde nicht zur Arbeit kommen konnten, auf, nachträglich Urlaub zu nehmen oder ihre Arbeitsstunden nachzuholen. Während der Brände, den Straßensperrungen und Evakuierungen, waren Postämter und Sortierzentren geschlossen, auch die Sortierzentrale in Cestas.

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HEUTE10:37 Uhr

Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden

Nach einer großangelegten Suchaktion ist eine seit gestern vermisste Dreijährige aus Preetz tot aufgefunden worden. Einsatzkräfte entdeckten in dem Ort im Kreis Plön ein lebloses Kleinkind, bei dem es sich wahrscheinlich um das gesuchte autistische Mädchen handelt. Das Kind war von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden.

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HEUTE10:32 Uhr

US-Zölle von 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt

Die US-Regierung hat seit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs gegen Trumps Zollpolitik fast 100 Milliarden Dollar an Unternehmen zurückgezahlt. Der US-Zoll schätzt die Rückzahlungsforderungen insgesamt auf knapp 129 Milliarden Dollar, eingenommen wurden rund 166 Milliarden Dollar.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt die Einigung, warnt aber zugleich: Auch die aktuell geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent für Pkw und deren Teile stellen weiterhin eine spürbare Herausforderung für die deutsche Automobilindustrie dar. (Archivbild)

Wegen der von US-Präsident Trump verhängen Zölle verteuerte sich der Export auch zunächst für Deutschland.

Foto: Sina Schuldt/dpa

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HEUTE10:20 Uhr

Regierungs- und Armeechef Pakistans reisen nach Saudi-Arabien

Der pakistanische Regierungschef Shebaz Sharif und Armeechef Asim Munir sind bis Samstag zu Besuch in Saudi-Arabien. Sie sollen unter anderem Gespräche im USA-Iran-Krieg führen. Pakistan vermittelt zwischen den Kriegsparteien. Vor einigen Tagen gab US-Präsident Donald Trump ein Aussetzen der Angriffe bekannt, da sich eine neue Vereinbarung abzeichne.

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HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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HEUTE9:23 Uhr

Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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HEUTE8:17 Uhr

Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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HEUTE7:32 Uhr

Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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HEUTE4:45 Uhr

Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | Deutsche Konzerne profitieren von US-Rechenzentren-Boom | Niedrigwasser: Verkehrsminister lädt zu Spitzentreffen

HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE8:27 Uhr

Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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HEUTE8:17 Uhr

Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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HEUTE7:52 Uhr

Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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HEUTE7:32 Uhr

Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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HEUTE7:12 Uhr

Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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HEUTE6:41 Uhr

Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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HEUTE6:23 Uhr

Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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HEUTE5:25 Uhr

Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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HEUTE4:45 Uhr

Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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06.08.2026 | DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland | Niedrigwasser: Verkehrsminister lädt zu Spitzentreffen

HEUTE10:11 Uhr

DLRG: Schon mindestens 261 Badetote in Deutschland

In deutschen Gewässern sind seit Januar 2026 schon 261 Menschen ertrunken – 15 mehr als Vorjahreszeitraum. Allein im Juni waren es über 100. 90 Prozent der Todesfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern im Binnenland. Fast alle Opfer waren Männer oder Jungen – laut DLRG-Präsidentin Vogt wegen leichtsinnigem Verhalten in Verbindung mit Alkohol oder Drogen.

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HEUTE9:55 Uhr

Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lkw

Angesichts des Niedrigwassers erwägt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger laut „BILD“ als Notfallmaßnahme eine vorübergehende Aufhebung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen. Auch zusätzliche Gütertransporte auf der Schiene werden geprüft – allerdings laufen entlang des Rheins derzeit umfangreiche Bauarbeiten und Streckensanierungen.

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HEUTE9:46 Uhr

Russland greift Schiff im Schwarzen Meer an

Die Ukraine wirft Russland einen neuen Angriff auf einen Getreidefrachter im Schwarzen Meer vor. Demnach kam mindestens ein Mensch ums Leben, drei weitere sind verletzt, die Crew wurde an Land gebracht. Moskau spricht von militärischen Zielen und bestätigt Angriffe auf zwei Schiffe südlich und östlich von Odessa: Kiew nutze Getreidefrachter für den Transport militärischer Gütern.
In der Schwarzmeer-Region herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg. (Archivbild)

Im Schwarzen Meer herrscht ein von Kiew so bezeichneter Seekrieg mit Russland. (Archivbild)

Foto: Michael Shtekel/AP/dpa

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HEUTE9:44 Uhr

Russland weist Bericht über Rekrutierung kolumbianischer Söldner zurück

Die russische Botschaft in Kolumbien weist eine mögliche Verwicklung in die Rekrutierung von Söldnern aus dem südamerikanischen Land für den Ukrainekrieg zurück. Die Botschaft habe „weder eine Verbindung zu den im Bericht genannten Rekrutierern noch die geringste Ahnung, wie diese ihre Aktivitäten finanzieren“.

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Sprengstofffund auf Norderney: Ermittlungen dauern an

Nach dem Sprengstofffund an einem Strand der Nordseeinsel Norderney gehen die Ermittlungen zur Herkunft weiter. Entschärfer des LKA bargen den angespülten Gegenstand und transportierten ihn ab, alle Sperrungen wurden aufgehoben. Laut Polizei handelte es sich um einen für kommerzielle Sprengungen unter kontrollierten Bedingungen verwendeten Stoff.

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HEUTE9:06 Uhr

US-Arzneimittelbehörde FDA lässt mRNA-Impfstoff von Moderna gegen Grippe zu

Die FDA hat nach Angaben des Pharmakonzerns Moderna einen neuen Grippe-Impfstoff des Unternehmens zugelassen. mFlusiva ist der erste Influenza-Impfstoff des US-Konzerns auf mRNA-Basis und für Menschen ab 50 Jahren zugelassen. Er soll in den USA ab der kommenden Grippesaison verfügbar sein.

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HEUTE8:59 Uhr

Ifo-Institut für Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes

Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, um die Komplexität des Systems zu reduzieren und Mehreinnahmen für den Staat zu erzielen. Alle Güter mit 7 Prozent Mehrwertsteuer, vor allem Lebensmittel, könnten sich um bis zu 12 Prozent verteuern. Für Haushalte bis 55.000 Euro Bruttoeinkommen schlägt er Gutschriften von je 360 Euro im Jahr vor. Der Staat hätte mehr als 36 Milliarden Euro zusätzlich.

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HEUTE8:43 Uhr

Deutsche Konzerne profitieren von Boom bei US-Rechenzentren

Der Boom von neuen Rechenzentren in den USA treibt auch das Wachstum deutscher Unternehmen. Laut „Handelsblatt“ profitieren neben Siemens, Siemens Energy und RWE auch Hochtief, 2G, Deutz, Pfisterer und Technotrans. Die Aktien der jeweiligen Unternehmen stiegen binnen eines Jahres zwischen 22 und 130 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Erneut weniger neue Ausbildungsverträge

2025 wurden in Deutschland 461.900 Ausbildungsverträge neu geschlossen, 2,8 Prozent weniger als 2024. Bei Männern ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker am beliebtesten, gefolgt von Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie einer als Elektroniker. Frauen wählten am häufigsten eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Die Zahl deutscher Azubis sank um 6 Prozent, die ausländischer stieg um 18 Prozent. 

Ein Mechatroniker bei einem Software-Update.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Auftragseingang der Industrie gestiegen

Das verarbeitende Gewerbe verzeichnet im Juni 3,1 Prozent mehr Aufträge als im Mai. Ohne  Großaufträge lag der Auftragseingang um 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deutliche Anstiege gäbe es im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent). Die Auslandsaufträge stiegen im Juni 2026 um 0,2 Prozent.

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Frei zu Bundespräsident: Nachfolger sollte „gefestigten Persönlichkeit“ sein

Unionsfraktionschef Thorsten Frei fordert für die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier eine gefestigten Persönlichkeit mit möglichst unerschütterlicher Autorität und großen Fachkunde der politischen Abläufe. Sie soll in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügen. Möglich sei Boris Rhein, persönlich wünscht sich Frei eine Frau als Bundespräsidentin.

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Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

Siemens hat nach Steuern von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn gemacht, rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf den Rekord von fast 28 Milliarden. Der Konzern profitierte auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei Siemens Healthineers. Die zuletzt etwas schwächere Geschäftssparte Digital Industries steigerte sich um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. 

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Investoren-Affäre: FIFA-Spitze stellt sich voll hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa Präsident Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. Zugleich wurden in der Investoren-Affäre Fehler eingestanden und um Entschuldigung gebeten. Angriffe auf ihre Integrität werde die FIFA nicht dulden.
Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt. (Archivbild)

Mattias Grafström wird als möglicher FIFA-Herausforderer gehandelt.

Foto: Harold Cunningham/FIFA/dpa

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Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen

Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist Wissenschaftlern zufolge auf dem Mond eingeschlagen. Die Europäische Südsternwarte in Chile entdeckte den Aufprall durch entsprechende Spektrallinien mit Hilfe ihres Very Large Telescope. Eine Bestätigung der NASA steht noch aus. Auf dem Mond schlagen zwar regelmäßig Meteoriten ein, Kollisionen mit Raketenteilen oder anderem Weltraumschrott sind aber selten.

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Niedrigwasser: Verkehrsminister Bilger lädt zu Spitzentreffen in Bonn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) berät heute um 13:30 Uhr mit Vertretern von Schifffahrt, Häfen und Wirtschaft in Bonn. Die Schiffe können derzeit deutlich weniger Ladung transportieren, was die Transportkosten für die Wirtschaft und Industriebranchen mit Massenguttransporten belastet.

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Kritik an Regierungsplänen zur E-Bonpflicht

Der Handelsverband Deutschland (HDE), das Bäckerhandwerk und der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) kritisieren Pläne zur geplanten E-Bonpflicht. Das Finanzministerium will digitale Kassenbons ab 2028 zum Standard machen, Papierbelege gebe es dann nur auf Nachfrage. Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD noch die komplette Abschaffung der Bonpflicht angekündigt.

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Guatemala: Behörden erklären Vulkanausbruch für beendet

Nach insgesamt 50 Stunden seit Beginn des Ausbruchs des Volcán de Fuego sei dieser abgeschlossen, teilte das Nationale Institut für Vulkanologie mit. Trotz nachlassender Eruptionen seien plötzliche Lavaströme nicht ausgeschlossen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass einige Bewohner sich auf den Rückweg in ihre Häuser gemacht hätten.  Rund 1.700 Menschen waren evakuiert worden.

Der Volcán de Fuego, auch „Feuervulkan“ genannt, bei einem Ausbruch im August 2021 – gesehen von der etwa 70 km entfernten Hauptstadt Ciudad de Guatemala.

Foto: Luis Acosta/AFP via Getty Images

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Tanker-Besatzung meldet zwei Explosionen in Straße von Hormus

Nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde UKMTO hörte die Besatzung eines Öltankers in der Nacht in der Straße von Hormus zwei Explosionen. Der Vorfall habe sich gut 15 Kilometer vor der Küste Omans ereignet, Tanker und Besatzung waren nicht betroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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