Tag: Europäische Union
Wie könnte ein Verbot aussehen?
Was könnte die EU von den Konzernen verlangen?
Wer würde die Einschränkungen durchsetzen?
Welche Kritik gibt es?
Wann könnte das Verbot kommen?
In Kürze:
- Sachsen-Anhalt erhält bis 2027 rund 2,95 Milliarden Euro aus EU-Förderprogrammen.
- Grünen-Europaabgeordneter Daniel Freund bringt einen möglichen Förderstopp bei einer AfD-Regierung ins Gespräch.
- Der SPD-Abgeordnete Matthias Ecke kritisiert solche Überlegungen und setzt auf weitere EU-Förderung.
- EU-Gelder dürfen nicht allein wegen eines Wahlergebnisses zurückgehalten werden.
Sachsen-Anhalt erhält EU-Fördermittel von insgesamt 2,95 Milliarden Euro
MdEP Pürner brachte Anfrage an die EU-Kommission ein
Sozialdemokraten für weitere Förderung – Bund hätte hinreichend Handhabe
- Nach der massenhaften irregulären Einreise nach Ceuta demonstrierten am 2. September tausende Menschen in zahlreichen spanischen Städten.
- Die oppositionelle PP und Vox erhöhen den Druck auf Ministerpräsident Pedro Sánchez und fordern einen härteren Kurs in der Migrationspolitik.
- Die Krise kostet Spanien Hunderte Millionen Euro und wird zum ersten größeren Belastungstest für den neuen EU-Migrationspakt.
Aus der Grenzkrise wird eine politische Krise
Madrid mobilisiert 309 Millionen Euro
Ceuta als Test für den neuen EU-Migrationspakt
Rückführung trifft auf individuelle Verfahren
Milliarden Pakete kommen aus China an
Zoll seit Juli auch auf billige Ware
In Kürze:
- Natrium-Ionen-Batterien auf Kochsalzbasis stehen kurz vor der Massenproduktion.
- Natrium kommt in großem Umfang auch in Deutschland und anderen EU-Ländern vor.
- Der Abbau von Salz gilt als weniger umweltschädlich.
- China will noch in diesem Jahr ein Auto mit Natrium-Ionen-Batterie auf den Markt bringen.
Chance für Europa im weltweiten Wettbewerb
Bürokratie und Trägheit: Europas Unternehmen im Hintertreffen
Globaler Batteriemarkt um 20 Prozent gewachsen
Schwedens Grüne für Ausbau des Bergbaus
In Kürze:
- Elf EU-Staaten fordern einen stärkeren Einsatz qualifizierter Mehrheiten in der Außenpolitik.
- Deutschland und Frankreich wollen damit „obstruktive“ Vetos einzelner Mitgliedstaaten erschweren.
- Nach dem Ende der Amtszeit Viktor Orbáns in Ungarn sehen die Befürworter ein „Fenster der Möglichkeiten“ für eine Reform.
- Eine vollständige Abschaffung der Einstimmigkeit wäre allerdings selbst nur einstimmig möglich.
„Obstruktiver“ Gebrauch des Vetos würde EU behindern
Fünf Prinzipien für die Außenpolitik
Mehrheitsprinzip wurde mit der EU schrittweise ausgebaut – Frankreich blockierte lange
48 Vetos seit 2011 – auch von Staaten der Elfergruppe
In Kürze:
- Die EU will mit der Spar- und Investitionsunion mehr privates Kapital für europäische Unternehmen und strategische Investitionen mobilisieren.
- Von der Leyen spricht von rund 10 Billionen Euro an „trägen“ privaten Bankeinlagen.
- Die angestrebten Maßnahmen schaffen neuen Regulierungsbedarf. Von Zwangsmaßnahmen ist bisher keine Rede.
EU spricht von etwa 10 Billionen Euro an Bankeinlagen
effizienter in produktive Investitionen lenkt“.
Einfachere und günstigere Anlageprodukte
EU hofft auf „Hebelwirkung“ öffentlicher Beiträge und Garantien
Mehr Regulierung und europäische Aufsicht
In Kürze:
- Zweiter Anlauf bei der Einführung des digitalen Führerscheins.
- Nicht alle Handys erfüllen die technischen Voraussetzungen.
- Die Polizeigewerkschaft sieht derzeit noch rechtliche Probleme.
- 2021 scheiterte das Vorhaben an Sicherheitslücken.
Bis Ende 2030 digitale Führerscheine in der gesamten EU
Polizeigewerkschaft sieht Probleme
Kein wochenlanges Warten mehr
Erster Einführungsversuch scheiterte nach einer Woche
In Kürze:
- Bisher hat sich die EU-Kommission deutlich stärker auf Emissionsminderung als auf Klimaanpassung konzentriert.
- Nun deuten mehrere Entwicklungen auf einen möglichen Kurswechsel hin.
- In Deutschland fordert Bundesumweltminister Carsten Schneider, die Klimaanpassung ins Grundgesetz aufzunehmen.
- Die unmittelbare globale Wirkung von Netto-Null-Emissionen wäre begrenzt; ihre Auswirkungen auf die Temperaturentwicklung würden sich über längere Zeiträume entfalten.
Einseitige Fokussierung?
Schneider will Klimaanpassung ins Grundgesetz aufnehmen

Laut einer aktuellen Civey-Umfrage befürwortet eine knappe Mehrheit den Vorschlag von Umweltminister Carsten Schneider (SPD), Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz zu verankern.
Foto: Bildschirmfoto Civey
Kurswechsel der EU-Kommission
Beispiele für den EU-Kurswechsel
- Die EU-Kommission hat im Juli 2026 vorgeschlagen, die Regeln des EU-Emissionshandels gezielt zu überarbeiten und dabei die industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärker zu berücksichtigen.
- Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die CO₂-Vorgaben für neue Pkw ab 2035 zu lockern und den Herstellern mehr technologische Flexibilität einzuräumen.

Die Installation von Klimaanlagen kann Abhilfe bei Hitze schaffen und die Zahl der Hitzetoten reduzieren.
Foto: Grégory Dziedzic / Hans Lucas / AFP via Getty Images
Welche Wirkung hätte Netto-Null?
Bisherige EU-Strategie eine Frage der Glaubwürdigkeit?
In Kürze:
- Bisher hat sich die EU-Kommission deutlich stärker auf Emissionsminderung als auf Klimaanpassung konzentriert.
- Nun deuten mehrere Entwicklungen auf einen möglichen Kurswechsel hin.
- In Deutschland fordert Bundesumweltminister Carsten Schneider, die Klimaanpassung ins Grundgesetz aufzunehmen.
- Die unmittelbare globale Wirkung von Netto-Null-Emissionen wäre begrenzt; ihre Auswirkungen auf die Temperaturentwicklung würden sich über längere Zeiträume entfalten.
Einseitige Fokussierung?
Schneider will Klimaanpassung ins Grundgesetz aufnehmen

Laut einer aktuellen Civey-Umfrage befürwortet eine knappe Mehrheit den Vorschlag von Umweltminister Carsten Schneider (SPD), Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz zu verankern.
Foto: Bildschirmfoto Civey
Kurswechsel der EU-Kommission
Beispiele für den EU-Kurswechsel
- Die EU-Kommission hat im Juli 2026 vorgeschlagen, die Regeln des EU-Emissionshandels gezielt zu überarbeiten und dabei die industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärker zu berücksichtigen.
- Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die CO₂-Vorgaben für neue Pkw ab 2035 zu lockern und den Herstellern mehr technologische Flexibilität einzuräumen.

Die Installation von Klimaanlagen kann Abhilfe bei Hitze schaffen und die Zahl der Hitzetoten reduzieren.
Foto: Grégory Dziedzic / Hans Lucas / AFP via Getty Images
Welche Wirkung hätte Netto-Null?
Bisherige EU-Strategie eine Frage der Glaubwürdigkeit?
In Kürze:
- Mit dem Sommerwetter kämpfen Feuerwehren in Deutschland und Europa weiter gegen Waldbrände.
- Für mehr als 90 Prozent der Waldbrände ist laut WWF der Mensch verantwortlich.
- Weltweit liegen CO₂-Emissionen und verbrannte Flächen durch Waldbrände bislang unter den Werten vieler Vorjahre.
- In Deutschland liegen die CO₂-Emissionen durch Waldbrände dagegen über den Werten vieler Vorjahre.
- Europäische Versicherungsunternehmen sehen sich wegen Waldbränden mit steigenden Verlusten konfrontiert.
Mehrere Waldbrände in Deutschland

Aktuelle Waldbrandsituation im Hürtgenwald beim Ortsteil Gey. Die rötlichen Punkte stellen Brände dar.
Foto: Bildschirmfoto FireMap.Live
Feuer auch in Europa

Die geschätzte Waldbrandfläche von Luglon im Südwesten Frankreichs am Freitag, 14. August 2026.
Foto: Bildschirmfoto Google Maps
Meist menschengemachte Waldbrände
2026 bisher wenig Brände weltweit
Deutschland mit hohen Waldbrand-Emissionen
Geringe Margen bei europäischen Versicherern
In Kürze:
- Lettische Grenzschützer entdecken erstmals einen Tunnel, durch den 15 Menschen aus Belarus ins Land gelangt sein sollen.
- Riga beginnt die Operation „Vilkatis“ und verstärkt den Grenzschutz mit Militär sowie mit Drohnen und weiteren technischen Mitteln.
- Lettland spricht von einer hybriden Bedrohung durch die Instrumentalisierung unerlaubter Migration.
- Die Zahl der registrierten Grenzübertrittsversuche an der lettisch-belarussischen Grenze ist 2026 bereits deutlich gestiegen.
In Litauen bereits drei Tunnel entdeckt
Riga spricht von hybrider Bedrohung
Migrationsdruck verlagerte sich zuletzt in Richtung Lettland
Bezeichnung „Werwolf“ historisch belastet
In Kürze
- Zehntausende Migranten gelangten aus Marokko nach Ceuta – größte Ankunftswelle seit 2021.
- Spanien entsandte Soldaten und kündigte weitere Maßnahmen zur Grenzsicherung an.
- EU-Vertreter und mehrere Staaten fordern strengeren Außengrenzschutz und Rückführungen.
Spanien setzt Militär zur Grenzsicherung ein
Merz fordert Schutz der EU-Außengrenzen

Sánchez kündigt konkrete Maßnahmen an.
Foto: STR/AP/dpa
Unionspolitiker kritisieren Spaniens Migrationspolitik
EU-Kommission und europäische Partner reagieren
Streit über Schengen und europäische Verantwortung
In Kürze:
- Mit dem EU-Elektrifizierungsplan plant die EU-Kommission, den Verstromungsanteil zu erhöhen.
- Der Diplom-Ingenieur Frank Hennig sieht hingegen „völlig verschiedene“ Bedingungen in den einzelnen Staaten.
- Unternehmen in der EU erleiden seiner Aussage zufolge durch den Plan wettbewerbliche Nachteile gegenüber globalen Mitbewerbern.
- Um ausreichend flexibel verfügbaren Strom zu produzieren, müsse Deutschland in erster Linie die Gaskraft weiter ausbauen.
Herr Hennig, welche Maßnahmen plant die Europäische Union umzusetzen, um die Elektrifizierung voranzubringen? Haben Sie genauere Informationen dazu?
Eine Umsetzungsvariante des Elektrifizierungsplans der EU-Kommission: Ladesäulen für E-Autos für mehr Elektromobilität, gespeist von als sauber geltenden Kraftwerken.
Foto: chirawan/iStock
Inwiefern halten Sie eine Steigerung des Verstromungsanteils von 23 auf 32 Prozent in vier Jahren für realistisch?
Kann die Nutzung der fossilen Energieträger erfolgreich reduziert werden?
Was bedeutet der EU-Plan für die Unternehmen in der EU und vor allem für die in Deutschland? Manche beklagen die teils ohnehin schon strengen Klimaauflagen.
Welche Auswirkungen sind im deutschen Stromnetz mit der geplanten Elektrifizierung zu erwarten?
Die EU will mit dem Plan auch die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftlichen Potenziale stärken. Wie kann sie dies schaffen?
Haben andere Industrieländer oder Staatenbündnisse außerhalb der EU ähnlich ambitionierte Klimapläne?
Sehen Sie eine effizientere Lösung für eine schnelle Dekarbonisierung in der EU?
Was bedeutet der EU-Plan konkret für die Menschen?
Vielen Dank für das Interview!
In Kürze:
- Die EU-Kommission will die fossile Abhängigkeit von Europa verringern.
- Nach dem EU-Elektrifizierungsplan sollen saubere Energiequellen die gesamte Wirtschaft betreiben.
- Das bedeutet mehr Elektrifizierung der Industrie, mehr Elektromobilität und mehr Heizen mit Strom.
- Die Strompreise für Haushalte sollen unter das 2,5-Fache der Gaspreise fallen.
Was hat die EU-Kommission vor?
„Der beste Weg, Europas Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern, besteht darin, unsere Wirtschaft mit Strom aus sauberen, heimischen Quellen zu versorgen. Heute schlagen wir vor, Europa zum weltweit ersten elektrifizierten Kontinent zu machen.“
Industrie: Mehr Prozesse elektrifizieren
Verkehr: Elektromobilität ausweiten
Gebäude: Fokus auf elektrische Wärmepumpen

Status Quo verschiedener Energiekennwerte und die Ziele der EU-Kommission.
Foto: mf/Epoch Times; Daten: Cleanthinking, Bundesnetzagentur
Kommission will Strompreise senken
Wie der höhere Strombedarf gedeckt werden soll
„Den Schalter umlegen“
In Kürze:
- China reagiert auf das 21. EU-Sanktionspaket gegen Russland mit Exportkontrollen gegen 14 europäische Unternehmen, darunter Rheinmetall sowie zwei weitere deutsche Firmen.
- Die Maßnahmen betreffen Dual-Use-Güter und könnten die Versorgung der betroffenen Unternehmen mit wichtigen Rohstoffen und Technologien aus China erheblich erschweren.
- Experten erwarten zunehmenden Druck auf europäische Lieferketten, da Unternehmen ihre Abhängigkeit von chinesischen Vorprodukten und strategischen Rohstoffen weiter reduzieren müssen.
China begründet Gegensanktionen mit „Schutz nationaler Interessen“
Auch ausländische Partner chinesischer Unternehmen sind daran gebunden
Wie sich die Gegensanktionen auf Rheinmetall auswirken könnten
Bereits im April verhängte China Sanktionen gegen Taiwan-Lieferanten
In Kürze:
- Die USA stellen bis zu fünf Millionen US-Dollar für ausgewählte europäische Organisationen bereit.
- Gefördert werden Projekte zur Meinungsfreiheit, Migration, nationaler Souveränität und „Lawfare“.
- Friedrich Merz kritisiert mögliche Einflussversuche auf europäische Politik und Wahlen.
Trump-Regierung nennt Förderschwerpunkte

US-Außenminister Marco Rubio hält am 14. Februar 2026 auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz in München eine Grundsatzrede.
Foto: Johannes Simon/Getty Images
Kritik an Europas Regulierung
„Eine Auslöschung der Zivilisation“: Warnung vor Europas Entwicklung
Merz warnt vor möglicher Einflussnahme

Merz und Trump: Das Verhältnis der beiden ist inzwischen deutlich abgekühlt. (Archivbild)
Foto: Kay Nietfeld/dpa
In Kürze:
- Seit dem 1. Juli ist in neu zugelassenen Pkw in der EU das kamerabasierte Innenraumüberwachungssystem ADDW vorgeschrieben.
- Es soll Ablenkungen des Fahrers reduzieren, kann nach Einschätzung von Kritikern jedoch selbst eine Ablenkung darstellen.
- Je nach Kalibrierung genügen schon geringe Blickabweichungen des Fahrers, und das System schlägt Alarm.
- Datenschützer sehen derzeit keine grundsätzlichen Datenschutzprobleme, schließen Verstöße gegen Datenschutzvorschriften im Einzelfall jedoch nicht aus.
- Die Sicherheitssysteme stellen eine finanzielle Mehrbelastung dar.
Die Europäische Kommission verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf „nahe Null“ zu senken. Das entsprechende Konzept trägt den Namen „Vision Zero“.
Wie funktioniert die Innenraumüberwachung ADDW?

In modernen Autos schlägt ein Überwachungssystem Alarm, wenn ein Fahrer abgelenkt ist, wenn er etwa während der Fahrt sein Handy bedient.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Werden die Fahrer jetzt permanent überwacht?
- Das System darf die Bilddaten in Echtzeit nur rein lokal im Fahrzeug verarbeiten. Sobald das System eine Warnung ausgegeben oder verworfen hat, muss es die Rohdaten sofort und unwiderruflich löschen.
- Übertragungen in die Cloud, an den Autohersteller, Versicherungen oder Behörden sind verboten.
- Eine biometrische Gesichtserkennung zur Ablenkungswarnung ist ausdrücklich untersagt. Das ADDW-System erkennt nicht, welche Person genau hinter dem Steuer sitzt.
Kann die Überwachung die Unfallzahlen wirklich reduzieren?
Ist der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt, kann es schnell zu einem Auffahrunfall kommen.
Foto: Robert vt Hoenderdaal/iStock
Darf man das System abschalten, wenn es nervt?
Warum gibt es so viel Kritik?

Immer größere Touchscreens in Autos stellen eine Ablenkungsmöglichkeit des Fahrers dar.
Foto: Alexander Shapovalov/iStock
Was sagen Datenschützer zur Innenraumüberwachung?
Zusätzliche Kosten für Autofahrer?
In Kürze:
- Seit dem 1. Juli ist in neu zugelassenen Pkw in der EU das kamerabasierte Innenraumüberwachungssystem ADDW vorgeschrieben.
- Es soll Ablenkungen des Fahrers reduzieren, kann nach Einschätzung von Kritikern jedoch selbst eine Ablenkung darstellen.
- Je nach Kalibrierung genügen schon geringe Blickabweichungen des Fahrers, und das System schlägt Alarm.
- Datenschützer sehen derzeit keine grundsätzlichen Datenschutzprobleme, schließen Verstöße gegen Datenschutzvorschriften im Einzelfall jedoch nicht aus.
- Die Sicherheitssysteme stellen eine finanzielle Mehrbelastung dar.
Die Europäische Kommission verfolgt das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf „nahe Null“ zu senken. Das entsprechende Konzept trägt den Namen „Vision Zero“.
Wie funktioniert die Innenraumüberwachung ADDW?

In modernen Autos schlägt ein Überwachungssystem Alarm, wenn ein Fahrer abgelenkt ist, wenn er etwa während der Fahrt sein Handy bedient.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Werden die Fahrer jetzt permanent überwacht?
- Das System darf die Bilddaten in Echtzeit nur rein lokal im Fahrzeug verarbeiten. Sobald das System eine Warnung ausgegeben oder verworfen hat, muss es die Rohdaten sofort und unwiderruflich löschen.
- Übertragungen in die Cloud, an den Autohersteller, Versicherungen oder Behörden sind verboten.
- Eine biometrische Gesichtserkennung zur Ablenkungswarnung ist ausdrücklich untersagt. Das ADDW-System erkennt nicht, welche Person genau hinter dem Steuer sitzt.
Kann die Überwachung die Unfallzahlen wirklich reduzieren?
Ist der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt, kann es schnell zu einem Auffahrunfall kommen.
Foto: Robert vt Hoenderdaal/iStock
Darf man das System abschalten, wenn es nervt?
Warum gibt es so viel Kritik?

Immer größere Touchscreens in Autos stellen eine Ablenkungsmöglichkeit des Fahrers dar.
Foto: Alexander Shapovalov/iStock
































































