Tag: Feuer
Was wir wissen
- Ort und Zeit: In München gibt es in der Nacht eine Brandattacke auf eine Baustelle. Gegen Mitternacht sollen aus einem Auto mehrere Brandsätze auf die Baustelle geworfen worden sein, wie ein Zeuge laut Polizei beobachtet.
- Details der Brandattacke: Mindestens einer der Brandsätze löst ein Feuer aus, das von Polizeikräften gelöscht wird. Spezialkräfte entschärfen einen weiteren Brandsatz.
- Schäden: Größerer Schaden entsteht nach Angaben der Polizei nicht.
- Festnahmen: Nach einer Fahndung werden an einer Tankstelle eine 28-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann festgenommen.
- Ziel der Attacke: Das Ziel des Angriffs ist nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamtes ein Unternehmen aus dem Rüstungsbereich.
- Warum sich das LKA einschaltet: Das LKA hat die Ermittlungen wegen eines vermuteten politischen Hintergrunds übernommen.
Was wir nicht wissen
- Betroffenes Unternehmen: Welches Unternehmen aus dem Rüstungsbereich Ziel der Attacke war, ist bisher unklar. Das LKA nennt den Namen nicht.
- Politischer Hintergrund: Ob es sich tatsächlich um einen Anschlagsversuch gegen ein Rüstungsunternehmen handelt, ist nicht abschließend geklärt. Das LKA vermutet dies und ermittelt in diese Richtung.
- Täter: Ob die beiden festgenommenen Personen mit der Tat in Verbindung stehen, ist bislang unklar. Dies wird nach Angaben der Polizei derzeit überprüft.
- Die Anzahl der Brandsätze: Die genaue Anzahl der verwendeten Brandsätze, ihre genaue Bauart sowie weitere Details zur Tatvorbereitung und möglichen Unterstützern sind nicht bekannt.
Kampf gegen die Flammen geht weiter
Schwieriges Gelände
Überschwemmungen an der Goldküste

Touristen in Athen bei ihrem Besuch des Parthenon-Tempels auf dem Akropolis-Hügel.
Foto: Angelos Tzortzinis/dpa
Wärmebildkameras und Löschkanonen
Evakuierung noch nicht aufgehoben
Keine Gefahr durch Brandgeruch
Reul warnt vor Spekulationen
WWF: Natur im Hohen Venn braucht Jahrzehnte zur Erholung
Die nordöstliche Flanke des Feuers ist der kritische Punkt
WWF: Natur im Hohen Venn braucht Jahrzehnte zur Erholung
Lage im Hürtgenwald entspannt sich weiter
An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.
Herr Pronto, warum gibt es in den letzten Jahren – abgesehen von einigen Ausnahmen – eine Häufung von Waldbränden in Deutschland?
In welchem Maße führen Brandstiftung oder die Unachtsamkeit von Menschen dazu, dass es zu einem Waldbrand kommt?
Wo sehen Sie das größte Defizit in Deutschland? Wo müssen wir noch mehr investieren und besser werden?
Inwiefern spielt die Art der Waldbewirtschaftung in Deutschland eine Rolle beim Waldbrandrisiko bzw. auch bei der möglichen Größe eines Waldbrandes?
Was sind jetzt die dringendsten Dinge, die wir hier in Deutschland umsetzen müssten?
Vielen Dank für das Interview!
Kiefernstreu: „Da läuft das Feuer einfach durch“
Eichhörnchen hilft beim Waldumbau
Bewohner mussten Häuser am Abend verlassen
Applaus für Einsatzkräfte

Die Feuerwehr wässert Wiesen vor Wohnbebauung.
Foto: Thomas Banneyer/dpa
Waldbrand in Belgien

Blick auf verbrannte Vegetation und verbrannten Waldboden bei Sourbrodt in Belgien. Weite Teile des Hohen Venn an der Grenze zu Deutschland sind von den Flammen betroffen.
Foto: Thomas Banneyer/dpa
Beißender Brandgeruch und gepackte Taschen
Man hält zusammen, will keine Panik
Hürtgenwald-Gey ist verschont – aber weit von Normalität entfernt
Was kann der Rauch verursachen?
Was kann man tun, um sich zu schützen?
- Empfehlungen der lokalen Behörden befolgen.
- Möglichst drinnen bleiben und Fenster und Türen geschlossen halten.
- Klimaanlagen nicht in einem Modus nutzen, in dem sie Außenluft hineinlassen und in den Innenräumen zirkulieren lassen.
- Draußen eine FFP2-Maske tragen.
- Bei Symptomen medizinischen Rat suchen.
Wer ist besonders gefährdet?
Wie nah am Brand wird es gefährlich für Menschen?
In Kürze:
- Mit dem Sommerwetter kämpfen Feuerwehren in Deutschland und Europa weiter gegen Waldbrände.
- Für mehr als 90 Prozent der Waldbrände ist laut WWF der Mensch verantwortlich.
- Weltweit liegen CO₂-Emissionen und verbrannte Flächen durch Waldbrände bislang unter den Werten vieler Vorjahre.
- In Deutschland liegen die CO₂-Emissionen durch Waldbrände dagegen über den Werten vieler Vorjahre.
- Europäische Versicherungsunternehmen sehen sich wegen Waldbränden mit steigenden Verlusten konfrontiert.
Mehrere Waldbrände in Deutschland

Aktuelle Waldbrandsituation im Hürtgenwald beim Ortsteil Gey. Die rötlichen Punkte stellen Brände dar.
Foto: Bildschirmfoto FireMap.Live
Feuer auch in Europa

Die geschätzte Waldbrandfläche von Luglon im Südwesten Frankreichs am Freitag, 14. August 2026.
Foto: Bildschirmfoto Google Maps
Meist menschengemachte Waldbrände
2026 bisher wenig Brände weltweit
Deutschland mit hohen Waldbrand-Emissionen
Geringe Margen bei europäischen Versicherern
Tagelanger Einsatz erwartet

Bei Tageslicht sollen die Löschhubschrauber wieder fliegen.
Foto: Thomas Banneyer/dpa
Mehrere Feuerwehrleute verletzt
Bundeswehr und Bundesländer helfen

Auch in der Nacht kämpfen Feuerwehrleute gegen die Flammen.
Foto: Thomas Banneyer/dpa
Weiterer Brand nur 60 Kilometer entfernt
Der Wald ist vermint – Hinterlassenschaft einer Schlacht

Archivbild eines eingesetzten Pionierpanzers. Dieser bietet Schutz vor Kriegsaltlasten und unterstützt die Einsatzkräfte beim Kampf gegen den Waldbrand.
Foto: SASCHA SCHUERMANN / AFP über Getty Images
Mitten in der Nacht stand die Polizei vor der Tür

Ein Löschhubschrauber bekämpft am Donnerstagabend die Flammen des Waldbrandes Nahe Hürtgenwald.
Foto: Jan Ohmen/dpa
Das Dumme ist: Es ist „Red Flag Day“ heute

Eine Person habe bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte schon auf dem Fensterbrett gesessen, hinter ihr schwarzer Rauch, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
Foto: Christophe Gateau/dpa
13 Menschen leicht verletzt
Zweiter Brand bindet weitere Kräfte
Waldbrand rückt näher

Der Waldbrand rückt näher: Seit dem Morgen läuft die Evakuierung in Gey. (Symbolbild)
Foto: Michael Matthey/dpa
Bundeswehr mit Panzer im Einsatz

Pionierpanzer der Bundeswehr. (Archivbild).
Foto: Bundeswehr/Michael Mandt/flickr
Auch Pflegeheim evakuiert
Straßen gesperrt
Anlaufstelle für Betroffene
Flammen rücken näher
Rund 1.800 Menschen betroffen
Einsatzkräfte kämpfen gegen den Brand

Der Waldbrand rückt näher: Seit dem Morgen läuft die Evakuierung in Gey. (Symbolbild)
Foto: Michael Matthey/dpa





























