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Tempo-Rekord mit Bobby-Car: 149,875 km/h

Marcel Paul aus Hessen hat mit einem umgebauten Bobby-Car einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.
Der 34-Jährige erreichte nach Angaben des Rekord-Instituts für Deutschland auf einer Bergstraße in Österreich 149,875 Stundenkilometer. Damit war Paul deutlich schneller als bei seinem Rekord von 2022, als er 130,72 km/h erreichte.
Die Strecke mit bis zu 16 Prozent Gefälle war 2,4 Kilometer lang. Paul räumte ein, dass die Abfahrt diesmal besonders schwierig war. „Das lag an einigen leichten Kurven, in denen ich die Ideallinie fahren musste“, sagte der Elektrotechnik-Ingenieur der dpa.
Neuer Weltrekordhalter: Marcel Paul

Neuer Weltrekordhalter: Marcel Paul.

Foto: Jason Tschepljakow/dpa

Gute Trainingsbedingungen in der Heimat

Paul kommt aus Gedern im hessischen Wetteraukreis. Dort habe er sehr gute Trainingsbedingungen. Eine Strecke, auf der er rund 100 Stundenkilometer erreiche, liege sehr nahe an seinem Haus, sagte Paul. Im Sommer übe er etwa einmal die Woche.
In den vergangenen Jahren hatte der Bobby-Car-Experte eine Pause eingelegt. Stattdessen war er auf der Suche nach der perfekten Straße für einen Rekordversuch.
Offiziell gemessen: Mit 149,875 Kilometern pro Stunde ist Marcel Paul mit einem Bobby-Car gerast.

Offiziell gemessen: Mit 149,875 Kilometern pro Stunde ist Marcel Paul mit einem Bobby-Car gerast.

Foto: Jason Tschepljakow/dpa

Bremsweg war 230 Meter lang

Sein Ziel war es nicht zuletzt, seinen Rekord von 148,45 Stundenkilometern, den er 2023 mit einem E-Bobby-Car aufgestellt hatte, diesmal ohne Motor zu überbieten.
Nebenbei stellte er auf der gleichen Strecke – der Sellraintalstraße – auch eine Bestleitung mit einem serienmäßigen Rutschauto auf. Dabei erreichte er laut Rekord-Institut 108,892 km/h.
Zum Bremsen verwendet Paul nach eigenen Angaben normale Hallenturnschuhe. „Diesmal war der Bremsweg 230 Meter lang“, sagte der Rekordhalter. (dpa/red)
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Tempo-Rekord mit Bobby-Car: 149,875 km/h

Marcel Paul aus Hessen hat mit einem umgebauten Bobby-Car einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.
Der 34-Jährige erreichte nach Angaben des Rekord-Instituts für Deutschland auf einer Bergstraße in Österreich 149,875 Stundenkilometer. Damit war Paul deutlich schneller als bei seinem Rekord von 2022, als er 130,72 km/h erreichte.
Die Strecke mit bis zu 16 Prozent Gefälle war 2,4 Kilometer lang. Paul räumte ein, dass die Abfahrt diesmal besonders schwierig war. „Das lag an einigen leichten Kurven, in denen ich die Ideallinie fahren musste“, sagte der Elektrotechnik-Ingenieur der dpa.
Neuer Weltrekordhalter: Marcel Paul

Neuer Weltrekordhalter: Marcel Paul.

Foto: Jason Tschepljakow/dpa

Gute Trainingsbedingungen in der Heimat

Paul kommt aus Gedern im hessischen Wetteraukreis. Dort habe er sehr gute Trainingsbedingungen. Eine Strecke, auf der er rund 100 Stundenkilometer erreiche, liege sehr nahe an seinem Haus, sagte Paul. Im Sommer übe er etwa einmal die Woche.
In den vergangenen Jahren hatte der Bobby-Car-Experte eine Pause eingelegt. Stattdessen war er auf der Suche nach der perfekten Straße für einen Rekordversuch.
Offiziell gemessen: Mit 149,875 Kilometern pro Stunde ist Marcel Paul mit einem Bobby-Car gerast.

Offiziell gemessen: Mit 149,875 Kilometern pro Stunde ist Marcel Paul mit einem Bobby-Car gerast.

Foto: Jason Tschepljakow/dpa

Bremsweg war 230 Meter lang

Sein Ziel war es nicht zuletzt, seinen Rekord von 148,45 Stundenkilometern, den er 2023 mit einem E-Bobby-Car aufgestellt hatte, diesmal ohne Motor zu überbieten.
Nebenbei stellte er auf der gleichen Strecke – der Sellraintalstraße – auch eine Bestleitung mit einem serienmäßigen Rutschauto auf. Dabei erreichte er laut Rekord-Institut 108,892 km/h.
Zum Bremsen verwendet Paul nach eigenen Angaben normale Hallenturnschuhe. „Diesmal war der Bremsweg 230 Meter lang“, sagte der Rekordhalter. (dpa/red)
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Fliegende Kirschkerne und eine Diesellok am Seil

111 Menschen haben gemeinsam eine Diesellok samt zwei Waggons 111 Meter weit an Seilen gezogen. Der kollektive Kraftakt während des Brezelfests in Speyer hat nach Angaben der Organisatoren unfallfrei geklappt.
Auch andernorts in Deutschland gab es kuriose Veranstaltungen: Im hessischen Witzenhausen spuckten Hunderte Teilnehmer Kirschkerne um die Wette und in Plau am See kämpften 22 Teams um den Titel der kreativsten „Badewanne“.

Muskelkraft gegen Lok

„In gut zwei Minuten war die Lok im Ziel. Jeder war überrascht, wie schnell das Ganze funktioniert hat“, berichtete der Vorsitzende des Verkehrsvereins Speyer, Uwe Wöhlert, dpa.
Mit dabei waren 19 Teams aus der Region, von Gewichthebern und Ringern bis zu Stadtwerken und Verwaltung. Die Lok und die Waggons zusammen wogen den Angaben zufolge 111 Tonnen.
Es gab zwei je 50 Meter lange Seile, die über den Schultern der Teilnehmer lagen. Die 111 Menschen liefen teils im Gleisbett. Es sei niemand gestürzt oder gestolpert, sagte Wöhlert.
Die Organisatoren hatten das Muskelkraft-Event als Weltrekordversuch angemeldet. Geplant ist ein Eintrag beim Rekordinstitut für Deutschland (RID). Ein Notar hat das Geschehen verfolgt.

30 Meter lange Spuckebahn in Hessen gebaut

Ähnlich ambitioniert, aber unter ganz anderen Vorzeichen traten im hessischen Witzenhausen Hunderte Kinder, Frauen und Männer im Kirschsteinweitspucken gegeneinander an. Die Sieger dürfen sich Deutsche Meister in der Disziplin nennen.
Das Reglement sieht vor, dass das Spucken „ausschließlich mit dem bloßen Mund“ erfolgt. „Jegliche Hilfsmittel oder Veränderungen am Kirschstein sind nicht gestattet“, heißt es dort.
Der verwendete Kirschstein muss aus den zur Verfügung gestellten Kirschen stammen. Jeder Teilnehmer hat drei Spuckversuche. Es zählt nicht das erste Aufkommen, sondern der Punkt, an dem der Stein liegenbleibt.
Das Reglement sieht vor, dass das Spucken «ausschließlich mit dem bloßen Mund» erfolgt.

Das Reglement sieht vor, dass das Spucken „ausschließlich mit dem bloßen Mund“ erfolgt.

Foto: Kai Moorschlatt/dpa

Seit 1985 finden die Deutschen Meisterschaften im Kirschsteinweitspucken schon in Witzenhausen im Rahmen der jährlichen Kesperkirmes statt. Den Titel als Deutsche Meisterin beim Kirschsteinweitspucken verteidigte Frederike Brübach – mit mehr als zwölf Metern.

Buntes Badewannen-Rennen in Plau am See

Deutlich bunter ging es in Plau am See (Mecklenburg-Vorpommern) zu, wo sich die Elde wieder in eine Rennstrecke für auffällig geschmückte Boote verwandelte.
Bei sommerlichen Temperaturen bis zu 29 Grad traten 22 Teams mit ihren „Badewannen“, meist schwimmfähigen Plattformen, gegeneinander an und kämpften unter anderem um den Titel der kreativsten Kreation.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der traditionellen Badewannenrallye stellten sich sowohl der Wertung der Besucher als auch einer Jury.

Die Teilnehmer der traditionellen Badewannenrallye stellten sich sowohl der Wertung der Besucher als auch einer Jury.

Foto: Philip Dulian/dpa

Die Teilnehmer der traditionellen Badewannenrallye stellten sich dabei sowohl der Wertung der Besucher als auch einer Jury. Die Rallye fand in diesem Jahr zum 32. Mal statt.
Gepaddelt wurde auf einer Strecke von etwa 500 Metern zwischen der Plauer Schleuse und der historischen Hubbrücke. Am Abend sollten die Teilnehmer dann noch ausgezeichnet werden. (dpa/red)