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Das Auto als Abonnement – neues Geschäftsmodell in der Krisenbranche


In Kürze:

  • Autohersteller verlagern Einnahmen zunehmend vom Fahrzeugkauf auf digitale Dienste und Abonnements.
  • Vernetzte Fahrzeuge erzeugen umfangreiche Daten, die wirtschaftlich genutzt werden könnten.
  • EU Data Act und Datenschutzregeln bestimmen zunehmend, wer auf Fahrzeugdaten zugreifen und sie nutzen darf.

 
„Die Krise der Autoindustrie ist politisch bedingt“, sagt Johannes Gardelöf von der Auto-Nachrichtenagentur Car News & Pictures (CNP) gegenüber der schwedischsprachigen Ausgabe der Epoch Times. Gardelöf macht dafür insbesondere politische Vorgaben, steigende regulatorische Anforderungen und den Druck zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen verantwortlich.
Er arbeitet seit 35 Jahren in der Autobranche, hat aber noch nie zuvor erlebt, dass die Branche so hart um ihr Überleben kämpfen musste wie jetzt. Seiner Meinung nach haben gestiegene Anforderungen von Politikern und Bürokraten sowie der Druck zur Entwicklung von Elektroautos der europäischen Automobilindustrie große Schwierigkeiten verursacht. Gardelöf sagt:
„Wenn Politiker darüber entscheiden wollen, welche Autos wir kaufen sollen, schaffen sie Probleme.“
Laut Gardelöf entstehen infolge der Krise neue Geschäftsmodelle –  es gibt jedoch eine Reihe von Unsicherheiten, die berücksichtigt werden sollten. Die größte Veränderung liegt seiner Ansicht nach darin, wie die Autohersteller ihre Fahrzeuge verkaufen.
Ein zunehmender Trend besteht darin, dass Hersteller zusätzliche Einnahmen nach dem Fahrzeugkauf erzielen wollen. Bei manchen Fahrzeugen können bestimmte technische Funktionen bereits vorhanden sein, für deren Aktivierung oder Nutzung jedoch zusätzlich bezahlt werden muss. Nach Einschätzung Gardelöfs können zusätzliche Gebühren für Funktionen und digitale Dienste dazu führen, dass die Gesamtkosten eines Fahrzeugs über dessen Nutzungsdauer über dem ursprünglichen Kaufpreis liegen.

„Digital Extras“: Einparkhilfen, Fernsteuerung, Navigation

Da das Auto zunehmend vernetzt und softwaregesteuert ist, nutzen Hersteller Möglichkeiten, auch nach der Auslieferung des Fahrzeugs zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Dies kann durch Abonnements für digitale Dienste, Fernsteuerung, Navigation, Wartung, Unterhaltungssysteme und verschiedene Formen der Fahrerassistenz geschehen.
In einigen Fällen handelt es sich auch um Funktionen, bei denen die erforderliche Hardware bereits im Auto installiert ist, der Kunde jedoch für die Aktivierung bezahlen muss.
BMW sorgte für großes Aufsehen, als das Unternehmen in bestimmten Ländern begann, die Sitzheizung als Abonnement anzubieten. Kunden konnten monatlich, jährlich oder für einen längeren Zeitraum bezahlen, um die Funktion zu aktivieren. Das Modell ist ein Beispiel dafür, wie Autohersteller Teile ihrer Einnahmen vom einmaligen Fahrzeugverkauf auf die Nutzungsdauer des Fahrzeugs verlagern können.
Ähnliche Lösungen wurden beispielsweise für fortschrittliche Einparkhilfen, Fernsteuerung, Navigation und verschiedene Systeme zur Fahrerassistenz erprobt. Mercedes-Benz bietet über seinen digitalen Shop sogenannte „Digital Extras“ an, bei denen Kunden Dienste unter anderem in den Bereichen Navigation, Fernfunktionen und Sicherheit erwerben oder verlängern können.

Umbruch in der Autobranche

Für die Hersteller kann dieses Modell einen wiederkehrenden Cashflow schaffen. Eine Funktion wird nicht nur einmalig beim Autokauf verkauft, sondern kann über mehrere Jahre hinweg Einnahmen generieren. Das bedeutet, dass das Auto in höherem Maße zu einer digitalen Plattform wird.
Durch Updates über das Mobilfunknetz kann der Hersteller die Eigenschaften des Autos ändern, ohne dass das Fahrzeug in die Werkstatt gebracht werden muss. Neue Dienste können nach dem Kauf eingeführt werden, und der Kunde kann in bestimmten Fällen Funktionen nachkaufen, sobald der Bedarf entsteht.
Für die europäische Automobilindustrie eröffnet dieses Modell damit neben dem Fahrzeugverkauf eine weitere Möglichkeit, über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs Einnahmen zu erzielen.
Dieser Wandel vollzieht sich zu einer Zeit, in der die europäische Autoindustrie mit mehreren großen Problemen konfrontiert ist. Der Übergang zu Elektroautos erfordert umfangreiche Investitionen in Batterien, Fabriken, Halbleiter und Software. Gleichzeitig stehen die Unternehmen unter dem Druck hoher Energie- und Arbeitskosten sowie zunehmender Konkurrenz aus China.
Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, stellte im März 2025 den Aktionsplan der Kommission für die Automobilindustrie vor. Er sagte dabei, dass die Branche „vor großen technischen und wettbewerblichen Herausforderungen steht“. Die Kommission schlug unter anderem einen Innovationsfonds in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vor, der zu einer sichereren Lieferkette für Batterierohstoffe beitragen soll.

Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, hat sich für eine fossilfreie europäische Fahrzeugflotte eingesetzt. Im Aktionsplan der Kommission für die Automobilindustrie stellte er fest, dass die Branche „vor großen technischen und wettbewerblichen Herausforderungen steht“ (Brüssel, 5. März 2025)

Foto: Martin Bertrand/Hans Lucas/AFP via Getty Images

Fahrzeugdaten als mögliche zusätzliche Einnahmequelle

Gardelöf sieht weitere Möglichkeiten für die Autoindustrie, ihre Einnahmen zu steigern. Eine weitere potenzielle Einnahmequelle könnten die von vernetzten Fahrzeugen erzeugten Daten sein.
So wie digitale Plattformen wie Facebook Informationen über das Nutzerverhalten nutzen können, um gezielte Werbung zu verkaufen, könnten Automobilhersteller in Zukunft versuchen, die durch vernetzte Fahrzeuge gesammelten Informationen zu vermarkten.
Gardelöf sieht in der kommerziellen Nutzung von Fahrzeugdaten ein mögliches langfristiges Geschäftsmodell. Wie groß die daraus erzielbaren Einnahmen tatsächlich sein könnten, lässt sich derzeit jedoch schwer abschätzen.
Vernetzte Fahrzeuge können detaillierte Informationen über den Alltag und die Bewegungsmuster ihrer Nutzer liefern: wo sich das Fahrzeug befindet, welche Strecken gefahren werden, wie häufig es genutzt wird, wann es geladen oder betankt wird und welche Orte besucht werden.
Zusammen mit Informationen aus der App des Autos und dem Kundenkonto kann so ein detailliertes Bild der Gewohnheiten des Kunden entstehen.
Gardelöf ist der Ansicht, dass dieses Geschäftsmodell hervorragend zur Autoindustrie passt.

Ein Montagearbeiter bei Volkswagen am 24. Februar 2026.

Foto: Focke Strangmann/Getty Images

Fahrzeugdaten und Versicherungen

General Motors in den USA hat ebenfalls ein Geschäftsmodell mit vernetzten Autos getestet, die als Plattformen zur Datenerfassung genutzt werden.
Über den Dienst OnStar und die Funktion „Smart Driver“ sammelte General Motors unter anderem Daten über die genaue Position des Fahrzeugs und das Fahrverhalten des Nutzers. Nach Angaben der US-amerikanischen Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) umfassten diese Informationen unter anderem Geschwindigkeit, starkes Bremsen und Beschleunigen.
Nach Angaben der FTC wurden die erfassten Fahrzeug- und Fahrdaten unter anderem an die Datenunternehmen LexisNexis Risk Solutions und Verisk weitergegeben. Die Daten konnten anschließend unter anderem für versicherungsbezogene Zwecke genutzt werden.
Nach Darstellung der FTC informierten General Motors und OnStar die Kunden nicht ausreichend darüber, wie ihre Fahrzeug- und Fahrdaten erhoben und weitergegeben wurden. Die Behörde beanstandete insbesondere, dass für bestimmte Formen der Datennutzung und Weitergabe keine hinreichend klare und ausdrückliche Einwilligung der Kunden vorgelegen habe.
Am 14. Januar 2026 erließ die FTC eine endgültige Anordnung gegen General Motors und OnStar. Diese untersagt es den Unternehmen für fünf Jahre, bestimmte Daten über die Geolokalisierung und das Fahrverhalten von Verbrauchern an Verbraucherauskunfteien weiterzugeben.
Der EU Data Act schafft für Nutzer unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Zugang zu Daten, die durch vernetzte Produkte und damit auch durch bestimmte vernetzte Fahrzeuge erzeugt werden. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen können diese Daten mit Dritten geteilt werden. Dies kann neue Möglichkeiten für Werkstätten, Versicherungsgesellschaften und andere Akteure schaffen – aber auch die alleinige Kontrolle der Autohersteller über diese Informationen einschränken.

Wie kann man sich vor unerwünschter Nutzung und Weitergabe personenbezogener Daten schützen?

Besitzer eines Neuwagens können je nach Fahrzeug und Anbieter bestimmte vernetzte Zusatzdienste deaktivieren, beispielsweise Fernsteuerung, Fahrstatistiken, personalisierte Werbung oder Standortfreigabe. Einzelheiten finden sich in der Regel in den Datenschutzeinstellungen und den Datenschutzbestimmungen des Fahrzeugs.
Gastprofil: Verwenden Sie, sofern verfügbar, ein Gastprofil und verweigern Sie die Einwilligung zu Marketing und zur Weitergabe an Partnerunternehmen, um personenbezogene Daten zu schützen. Fragen Sie den Hersteller, welche Daten erfasst werden, wie lange sie gespeichert werden und welche Unternehmen Zugriff darauf erhalten. Gemäß der DSGVO kann der Fahrzeughalter in vielen Fällen Auskunft über personenbezogene Daten, deren Berichtigung und Löschung verlangen, wobei Ausnahmen gelten, wenn die Daten für gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsfunktionen benötigt werden.
Gesetzlich vorgeschriebene Datenerhebung: Einige Systeme lassen sich nicht deaktivieren. Die EU schreibt beispielsweise eCall in neuen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen vor. Das System kann bei einem schweren Unfall automatisch einen Notruf auslösen und eine Verbindung zur Notrufabfragestelle herstellen. Ereignisdatenschreiber können zudem Daten wie Geschwindigkeit und Bremsvorgänge bei einem Unfall speichern. Für diese Daten gelten gesetzliche Vorgaben zur Speicherung, zum Schutz und zum Zugriff. Eine Weitergabe an Behörden ist nur unter den jeweils geltenden gesetzlichen Voraussetzungen zulässig.
Der Artikel erschien im Original auf epochtimes.se unter dem Titel „Bilen blir en prenumeration – ny affärsmodell i krisande industri“. (deutsche Bearbeitung ks)
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Waldbrände in Deutschland und weltweit – So ist die Lage wirklich


In Kürze:

  • Mit dem Sommerwetter kämpfen Feuerwehren in Deutschland und Europa weiter gegen Waldbrände.
  • Für mehr als 90 Prozent der Waldbrände ist laut WWF der Mensch verantwortlich.
  • Weltweit liegen CO₂-Emissionen und verbrannte Flächen durch Waldbrände bislang unter den Werten vieler Vorjahre.
  • In Deutschland liegen die CO₂-Emissionen durch Waldbrände dagegen über den Werten vieler Vorjahre.
  • Europäische Versicherungsunternehmen sehen sich wegen Waldbränden mit steigenden Verlusten konfrontiert.

 
Hochsommerliche Temperaturen und Trockenheit begünstigen aktuell vielerorts die Ausbreitung von Waldbränden – in Deutschland und international. Einzelne Schlagzeilen können dabei schnell den Eindruck einer teils noch nie dagewesenen Entwicklung der Ausweitung von Bränden erwecken. Diese wird schließlich oftmals dem Klimawandel zugeschrieben.
Zunächst vorweg: Jeder Waldbrand stellt eine ernste Gefahr für Mensch und Natur dar. Feuer, wenn es unkontrolliert lodert, ist oftmals lebensbedrohlich. Gleichzeitig ist eine richtige Einordnung ebenso wichtig. Der Blick auf die wahren Ursachen der Brände und der Vergleich mit Daten aus der Vergangenheit bringt Klarheit.

Mehrere Waldbrände in Deutschland

Am Freitag, 14. August, loderte ein Waldbrand in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald. Die Flammen waren bis auf wenige Hundert Meter an den Ortsteil Gey herangerückt. Wegen der akuten Gefährdung mussten am frühen Freitagmorgen alle rund 1.800 Bewohner des Ortsteils ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Aktuelle Waldbrandsituation im Hürtgenwald beim Ortsteil Gey. Die rötlichen Punkte stellen Brände dar.

Foto: Bildschirmfoto FireMap.Live

Darüber hinaus gab es in Deutschland am Freitag, 14. August, drei weitere größere Waldbrände. Nahe der saarländischen Stadt Ottweiler im Landkreis Neunkirchen war die Feuerwehr seit Donnerstagnachmittag im Einsatz. Zwar hatte sie den Waldbrand unter Kontrolle, Andreas Kuhn, Sprecher der Feuerwehren, gab jedoch noch keine endgültige Entwarnung. „Auf der rund 3,6 Hektar großen Brandfläche in einem 10 Hektar (ha) großen Waldstück befinden sich weiterhin zahlreiche Hotspots und Glutnester“, teilte er mit.
Rund 100 Einsatzkräfte waren mit Löscharbeiten nahe der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Bengel beschäftigt. „Der Brand ist unter Kontrolle. Es gibt nur noch Glutnester“, informierte eine Sprecherin der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich am Freitagmorgen.
Seit Dienstagabend, 11. Augustbrannten zudem Waldflächen nahe der sächsischen Kreisstadt Plauen. In der Nacht zum Freitag waren dort rund 130 Einsatzkräfte im Einsatz. Sie versuchten, neu aufflammende Glutnester einzudämmen oder zu löschen. Zudem setzte die Feuerwehr eine Drohne ein, um Glutnester effektiver aufzuspüren. Nach Angaben der Stadt handelte es sich um einen der größten Brände der vergangenen Jahrzehnte in der Region.

Feuer auch in Europa

Die hohen Temperaturen begünstigen auch im Ausland zahlreiche Brandherde. Auch am Wochenende kämpften Feuerwehrleute besonders in Frankreich, Kroatien und Griechenland gegen die Feuer.
So brennt etwa seit Donnerstag, 13. August, ein Waldgebiet bei der südwestfranzösischen Gemeinde Luglon. Die zerstörte Fläche umfasst inzwischen rund 1.600 Hektar. Etwa 650 Menschen wurden bislang vorsorglich evakuiert. Auch in anderen Regionen Frankreichs brennen kleinere Waldgebiete.

Die geschätzte Waldbrandfläche von Luglon im Südwesten Frankreichs am Freitag, 14. August 2026.

Foto: Bildschirmfoto Google Maps

In Kroatien trieb starker Wind am Freitag einen Waldbrand in den küstennahen Ferienort Omiš nahe der Stadt Split. Die Feuer erfassten neben Waldgebieten auch Siedlungen. Laut lokalen Medien wurden 14 Menschen ins Krankenhaus eingeliefert, sieben davon befanden sich in lebensbedrohlichem Zustand.
Griechenland hat aufgrund mehrerer Waldbrände unlängst landesweit die höchste Waldbrandwarnstufe ausgerufen. Das Mittelmeerland leidet noch immer unter den Folgen von Bränden in diesem Monat. Bei Kassandria auf der Halbinsel Kassandra waren die Einsatzkräfte am Wochenende weiterhin mit den Folgen eines Waldbrandes beschäftigt. Landesweit herrscht weiterhin eine hohe bis extreme Brandgefahr. In den vergangenen Wochen haben die Sommer-Waldbrände in Griechenland fünf Menschen getötet und Tausende Hektar Wald zerstört.

Meist menschengemachte Waldbrände

Dabei sind Hitze und Trockenheit nicht die unmittelbare Ursache eines Waldbrandes. Sie schaffen jedoch Bedingungen, unter denen sich ein entstandenes Feuer schneller ausbreiten kann.
Laut der Umweltorganisation WWF haben nur rund 4 Prozent der Waldbrände natürliche Ursachen, etwa durch Blitzeinschläge. Für weit über 90 Prozent ist demnach der Mensch verantwortlich – beispielsweise durch Unachtsamkeit oder vorsätzliche Brandstiftung. Immer wieder tauchen Videos auf, die Menschen beim Legen von Feuer zeigen.
In Frankreich hat das Innenministerium kürzlich verkündet, dass die Behörden in diesem Sommer bereits 420 Personen festgenommen haben. Ihnen wird vorgeworfen, Brände in den französischen Départements absichtlich oder versehentlich ausgelöst zu haben. Unter den Festgenommenen sind 166 Minderjährige.
In bestimmten Fällen sind Feuer oder Waldbrände allerdings nicht grundsätzlich als Katastrophe anzusehen. Ökosysteme, die an Feuer angepasst sind, benötigen gelegentliche Brände, um sich zu verjüngen und zu regenerieren.

2026 bisher wenig Brände weltweit

Anhand der Waldbrandmeldungen aus Deutschland, Europa und anderen Regionen entsteht der Eindruck, dass 2026 ein besonders „feuriges“ Jahr ist. Die Daten von Copernicus, dem Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, zeigen jedoch ein anderes Bild.
Bei weltweiter Betrachtung zeigen die Daten, dass 2026 bisher ein deutliches Negativrekordjahr ist. Das bedeutet: In diesem Jahr wurden bislang so wenig CO₂-Emissionen durch Waldbrände verzeichnet wie seit 2003 nicht mehr. Da pro verbrannter Fläche normalerweise ähnlich viel CO₂ freigesetzt wird, lassen sich aus den Emissionsdaten Rückschlüsse auf die verbrannte Fläche ziehen.
Vom 1. Januar bis zum 13. August lagen die weltweiten CO₂-Emissionen durch Waldbrände im vergangenen Jahr bei gut 900 Megatonnen (Mt). In diesem Jahr waren es im gleichen Zeitraum bisher rund 707 Mt – ein Rückgang von etwa 22 Prozent. Vor 2025 lagen die Werte sogar noch höher, den bisherigen Höchststand gab es 2003 mit mehr als 1.400 Mt. Europa hat in diesem Jahr bislang rund 11 Mt CO₂ durch Waldbrände emittiert.
 
Die geringe verbrannte Fläche in diesem Jahr bestätigt auch das Datenportal „Our World in Data“. Dieses zeigt die weltweiten jährlichen Gesamtflächen seit 2012, die durch Waldbrände verbrannt wurden.
Auch hier liegt das laufende Jahr bislang auf dem niedrigsten Niveau und könnte einen neuen Negativrekord erreichen. Während im vergangenen Jahr in den ersten 31 Wochen 140 Millionen ha abgebrannt sind, waren es in diesem Jahr im gleichen Zeitraum 119 Millionen ha.

Deutschland mit hohen Waldbrand-Emissionen

Anders sieht es hingegen in Deutschland aus. Hier zeigen die Copernicus-Daten für das laufende Jahr einen Rekordwert. Waldbrände haben in diesem Jahr bis einschließlich zum 13. August mit 0,21 Mt so viele CO₂-Emissionen freigesetzt wie seit 2003 nicht mehr. Von diesem Aspekt her könnte man eine Rekordzahl an Waldbränden vermuten.
Bei der Betrachtung der verbrannten Fläche ist die Bundesrepublik jedoch laut „Our World in Data“ noch klar vom Rekord der vergangenen Jahre entfernt. Hier liegt das Jahr 2026 in den ersten 31 Wochen mit rund 6.000 ha auf Platz 3 – hinter 2022 und dem Spitzenreiter 2025, die zu diesem Zeitpunkt bereits jeweils mehr als 8.000 ha verbrannte Fläche aufwiesen.

Geringe Margen bei europäischen Versicherern

Die aktuellen Waldbrände sind derweil auch für europäische Versicherungsunternehmen ein akutes Thema. Laut der „Global Insurance Database“ des Informationsportals „GlobalData“ sehen sich diese mit steigenden Verlusten konfrontiert.
Besonders knapp wurde es 2024 in Frankreich. Dort beliefen sich die Prämien für Naturkatastrophen- und Brandversicherungen auf insgesamt 2,07 Milliarden Euro, während die Schadenssumme auf 1,9 Milliarden Euro kletterte.
Dies verdeutlicht, wie gering die Margen in diesem Hochrisikosegment sein können und wie schwierig das Jahr 2026 für die Versicherer werden könnte. Denn bezogen auf die verbrannte Landesfläche hat Frankreich mit rund 99.100 ha bis zur 31. Woche bereits alle Jahre seit 2012 übertroffen. Dabei dauern die Waldbrände im Nachbarland noch an. Je näher sie Ortschaften und Städte erreichen, desto höher können die Schäden ausfallen.
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Sammlung von Daten: Was Ihr Auto ohne Ihr Wissen auswertet


In Kürze:

  • Moderne Autos sammeln inzwischen durch Sensoren, Kameras, Mikrofone und GPS riesige Datenmengen.
  • Mehrere Unternehmen haben sich bereits auf die Erfassung und sogar den Weiterverkauf der Daten spezialisiert.
  • Datenschutzbehörden warnen vor möglicherweise unkorrektem Gebrauch personenbezogener Daten.

 
Autofahrer sind sich oft gar nicht über die riesige Datenmenge bewusst, die in ihrem Auto in Echtzeit übermittelt wird. Die Daten speisen ein unscheinbares Ökosystem, in dem Automobilhersteller, spezialisierte Start-ups und Versicherer um eine Ressource konkurrieren, die mittlerweile strategische Bedeutung erlangt hat.
Vom Bremsverhalten über die Standortbestimmung bis hin zu den täglichen Fahrten und bestimmten Nutzungsgewohnheiten des mit dem Auto verbundenen Smartphones zeichnen diese Daten ein äußerst präzises Bild des Fahrers. Dies geht so weit, dass nach Ansicht einiger Experten das moderne Auto manchmal mehr über seinen Besitzer weiß als dessen eigenes Mobiltelefon.

Massive Datenerfassung im Fahrzeuginneren

Laut Studien, auf die sich mehrere Akteure der Branche berufen, kann ein vernetztes Fahrzeug rund 25 GB Daten pro Betriebsstunde erzeugen. Diese allgemeine, nicht auf bestimmte Modelle bezogene Zahl wird immer wieder von verschiedenen Quellen genannt. Je nach Modell kann die Datenmenge niedriger oder höher sein. Auch eine aktuelle Untersuchung der französischen Tageszeitung „Le Parisien“ nennt diese Größenordnung.
Darin ist die Rede von „einem kolossalen Datenvolumen, das in Echtzeit ohne Ihr Wissen übertragen wird“. Gleichzeitig werde nur ein Bruchteil dieser Informationen tatsächlich genutzt, während der Rest in riesige Datenbanken fließe.
Die Daten sammeln Sensoren, Kameras, GPS, Mikrofone und die Navigationssoftware. Diese Einheiten erfassen Geschwindigkeit, Beschleunigungen, Bremsvorgänge, Lenkwinkel, Temperaturen, aber auch besuchte Orte oder Fahrgewohnheiten.
Die Fahrzeughersteller sind nach wie vor die Hauptinhaber dieser Datenströme. Sie speichern die Informationen auf ihren eigenen Servern, oft außerhalb der direkten Reichweite des Nutzers. Dies geschieht trotz der Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der spezifischen europäischen Richtlinien für vernetzte Fahrzeuge.

Start-ups und Versicherer auf der Suche nach neuen Daten

Rund um diese Ressource hat sich ein boomender Markt entwickelt. Start-ups haben sich auf die Erfassung, Aggregation und den Weiterverkauf von Fahrzeugdaten spezialisiert, insbesondere für die Bedürfnisse von Flottenmanagern, Mobilitätsanbietern oder Versicherungsgesellschaften.
In Frankreich bieten Start-ups wie Linkbycar an, Fahrzeuge verschiedener Marken zu vernetzen und deren Daten zu analysieren, um Dienstleistungen anzubieten, die von der vorausschauenden Wartung bis zur Optimierung von Versicherungsverträgen reichen. Auch in Deutschland gibt es solche Unternehmen wie CARUSO Dataplace oder autoaid.
Die Versicherer sehen in diesen Informationen ein leistungsstarkes Instrument zur Risikomodellierung. Frankreichs Versichererverband „France Assureurs“ betont, dass der Zugriff auf Fahrdaten es ermöglicht, Angebote individuell anzupassen, Betrug zu bekämpfen und die Schadenabwicklung zu verbessern. Voraussetzung dafür ist die Einhaltung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit, der ausdrücklichen Einwilligung und der Anonymisierung.

Zwischen Sicherheitsversprechen und wirtschaftlichen Herausforderungen

Die Automobilhersteller begründen die Erfassung eines Teils dieser Daten mit Sicherheits- und Komfortanforderungen. Ihren Argumenten zufolge ermöglicht die detaillierte Analyse des Fahrverhaltens, bestimmte Pannen vorherzusehen, Fahrerassistenzsysteme zu verbessern oder Software-Updates einzuspielen, die darauf abzielen, das Unfallrisiko zu verringern.
Diese Informationen dienen auch der Entwicklung neuer kostenpflichtiger Dienste, sei es in Form von vernetzten Abonnements, integrierten Versicherungsangeboten oder Optionen zur individuellen Gestaltung des Fahrerlebnisses. Einige Konzerne haben bereits eigene Versicherungsprodukte auf den Markt gebracht, die zumindest teilweise auf den vom Fahrzeug erfassten Fahrdaten basieren.
Der Hersteller wird dabei zu einem unverzichtbaren Vermittler zwischen dem Fahrer und anderen Akteuren, die an diesen Daten interessiert sind, seien es Versicherer, Autovermieter oder Mobilitätsunternehmen. Das erhöht den strategischen Wert dieser Informationen für die Automobilindustrie noch weiter.

Wachsame Datenschutzbehörden

Angesichts dieser Entwicklung warnen die Datenschutzbehörden immer wieder eindringlich. Der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) weist in seinen Leitlinien darauf hin, dass alle Fahrzeuginformationen, die direkt oder indirekt einem Fahrer oder Beifahrer zugeordnet werden können – insbesondere Standortdaten –, als personenbezogene Daten gelten.
Diese Leitlinien heben mehrere Grundsätze hervor. Dazu gehören die Beschränkung der Datenerhebung auf das Notwendige, klare rechtliche Voraussetzungen für die Weitergabe an Dritte, eine begrenzte Aufbewahrungsdauer sowie die Verschlüsselung der lokal oder in der Cloud gespeicherten Daten. Sie betonen zudem, dass der Nutzer einfachen Zugriff auf seine Informationen haben und sein Widerspruchs- oder Löschungsrecht ausüben können muss.
Für die Behörden steht viel auf dem Spiel: Es gilt zu verhindern, dass diese Daten, die kontinuierlich von Millionen von Fahrzeugen erzeugt werden, zu einem weit verbreiteten Instrument zur Überwachung von Bewegungen und Verhaltensweisen werden, ohne dass der betroffene Autofahrer eine echte Kontrolle darüber hat.

Kampf um die Datenkontrolle

Zwischen dem Versprechen einer sichereren Mobilität und der Befürchtung einer verstärkten Überwachung sind Fahrzeugdaten zu einem ständigen Verhandlungsthema geworden. Hersteller, Start-ups und Versicherer verweisen auf die potenziellen Vorteile in Bezug auf Verkehrssicherheit, innovative Dienste und eine differenziertere Preisgestaltung. Die Regulierungsbehörden versuchen hingegen, Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre festzulegen.
Da in den kommenden Jahren nahezu alle Neufahrzeuge vernetzt sein werden, bleibt die zentrale Frage: Wer entscheidet über die Nutzung dieser riesigen Datenmengen, die pro Fahrstunde generiert werden? Und zu wessen Gunsten?
Für Autofahrer ist das nicht nur eine technische Frage. Es geht um die Kontrolle über die eigenen Daten sowie um die Transparenz der Akteure, die diese Daten verwerten. Zudem stellt sich die Frage, ob man in voller Kenntnis der Sachlage entscheiden kann, welche Dienste es wert sind, dafür eine stärkere Einbeziehung des eigenen Alltags in die Algorithmen in Kauf zu nehmen.
Dieser Artikel erschien zuerst auf epochtimes.fr unter dem Titel „Voiture connectée : jusqu’à 25 Go de données générées par trajet, exploitées à votre insu“. (Übersetzung und redaktionelle Bearbeitung mf)
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Tatort Internet: LKA warnt vor Identitätsdiebstahl im Netz


In Kürze:

  • Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein warnt vor Identitätsdiebstahl.
  • Etwa jeder Zehnte ist in Deutschland davon betroffen.
  • Durch den bewussten Umgang mit Passwörtern, TANs und anderen Zugangsdaten kann man sich schützen.

 
Um sich finanziell zu bereichern, wenden Kriminelle immer wieder den sogenannten Identitätsdiebstahl an. Vor dieser Methode warnen jetzt das Landeskriminalamt und der Weiße Ring, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität, in Schleswig-Holstein.
Demnach kann sich der Identitätsdiebstahl auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Es können unbekannte Abbuchungen auf dem Bankkonto auftauchen oder Inkassoschreiben für Waren, die man nie bestellt hat. Im schlimmsten Fall können den Opfern Straftaten vorgeworfen werden, die sie nicht begangen haben.
Die Täter missbrauchen dabei die gestohlenen persönlichen Daten anderer Menschen. Hierzu zählen Namen, Anschriften, Geburtsdaten, Telefonnummern oder Bankverbindungen. An solche Daten können Kriminelle unter anderem über das Darknet gelangen. Je umfangreicher ein Datensatz ist, desto größer sind die Möglichkeiten für Betrug und weitere Straftaten.
In Deutschland wurden laut einer YouGov-Umfrage aus dem Jahr 2024 bereits rund 11 Prozent der erwachsenen Bevölkerung Opfer von Identitätsdiebstahl. Somit war bereits fast jeder neunte Bürger davon betroffen.

Wie stehlen Kriminelle Ihre Daten?

Ob Bankaktivität, Einkäufe im Internet oder Online-Kommunikationswege: Unsere Handlungen im Alltag haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend digitalisiert. Im Zuge dessen hat sich auch die Cyberkriminalität stark weiterentwickelt. Die Methoden werden immer professioneller und schwerer zu erkennen.
Ein heute gängiger Weg des Datendiebstahls sind laut dem Kriminalhauptkommissar Henning Dibbern von der Zentralstelle Cybercrime im Landeskriminalamt (LKA) die sogenannten Phishing-Angriffe. Diese können die Verbraucher per E-Mail, SMS oder Kurznachricht auf Messenger-Diensten erreichen.
Auf den ersten Blick stammen sie angeblich von Banken, Paketdiensten, Online-Shops oder Behörden. Diese Nachrichten wollen die Nutzer dazu bewegen, dem Absender ihre Zugangsdaten, Passwörter, TANs oder Kreditkarteninformationen mitzuteilen. „Das läuft häufig über Links, die man per E-Mail oder SMS zugeschickt bekommt“, teilt Dibbern mit.
Ergänzt werden die Daten einer Person durch Informationen, die unter anderem durch Datenlecks bei Unternehmen oder durch Schadsoftware auf Computern abgegriffen werden. „Man kann mit echten Daten quasi eine Person herstellen und im Namen dieser Person Straftaten begehen“, erklärt der Kriminalhauptkommissar.

Welche Betrugsmaschen treten besonders häufig auf?

Die Behörde nennt dabei die aktuell häufigsten Formen des Identitätsdiebstahls. Dazu zählen:
  • Phishing-E-Mails und SMS mit gefälschten Internetseiten.
  • Übernahme von E-Mail- und Social-Media-Konten durch gestohlene Passwörter.
  • Fake-Shops oder gefälschte Verkaufsplattformen, auf denen persönliche Daten abgegriffen werden.
  • Bestellungen oder Vertragsabschlüsse unter fremdem Namen.
Die Vorgehensweisen der kriminellen Datenjäger folgen dabei häufig ähnlichen Mustern. Die Nachrichten sind so aufgebaut, dass sie beim Empfänger entweder Zeitdruck erzeugen oder vor angeblichen Sicherheitsproblemen warnen. Inzwischen sind die Nachrichten oftmals so gestaltet, dass sie einen seriösen Eindruck erwecken.

So können Sie sich schützen

Betrügerische Nachrichten kann man meist beim genauen Blick etwa auf die Absendeadresse erkennen. Vorsicht ist geboten, wenn diese nicht erkennbar vom angegebenen Unternehmen oder der Behörde stammt.
Generell sollten Verbraucher mit digitalen Nachrichten stets kritisch umgehen. Ein bewusster Umgang mit persönlichen Daten, auch in den sozialen Medien, ist ein wichtiger Schutz vor Identitätsdiebstahl.
Im Folgenden sind wichtige Sicherheitsvorkehrungen aufgeführt, auf die Verbraucher achten sollten:
  • Geben Sie Passwörter, TANs oder Sicherheitscodes niemals auf Aufforderung per E-Mail, SMS oder Telefon weiter.
  • Prüfen Sie Internetadressen sorgfältig und öffnen Sie Links nur, wenn deren Echtheit zweifelsfrei feststeht.
  • Verwenden Sie für verschiedene Online-Dienste unterschiedliche, starke Passwörter und aktivieren Sie nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Installieren Sie Sicherheitsupdates zeitnah auf all Ihren Geräten.
  • Seien Sie misstrauisch bei Nachrichten, die Zeitdruck erzeugen oder ungewöhnliche Forderungen enthalten.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Kontoauszüge und Online-Konten auf unberechtigte Aktivitäten.

Was Nutzer im Verdachtsfall tun sollten

Wer vermutet, Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden zu sein, sollte unverzüglich seine Passwörter ändern. Bei dringendem Verdacht ist zudem gegebenenfalls ratsam, betroffene Konten sperren zu lassen und die jeweilige Bank oder den betroffenen Dienst zu informieren.
„Auch wenn die Daten weg sind, ist nicht zwangsläufig ein finanzieller Schaden entstanden“, betont Dibbern. „Oft kann man den durch überlegtes Handeln verhindern.“
Der Kriminalhauptkommissar rät Betroffenen, verdächtige Nachrichten zu dokumentieren. Anschließend sollte Anzeige bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle oder über die Online-Wache der Landespolizei erstatt werden.

Welche Folgen hat Identitätsdiebstahl für Betroffene?

Zu bedenken ist auch, dass die Täter lange Zeit nach einem Datendiebstahl noch Identitäten missbrauchen können. Stellt das Opfer Unregelmäßigkeiten fest, sind ebenfalls Konten zu sperren, Passwörter zu ändern und Strafanzeige zu erstatten. Ebenso sollten Betroffene ihre Bonität überprüfen.
Oftmals müssen Geschädigte nachweisen, dass sie abgeschlossene Verträge oder Bestellungen nicht selbst getätigt haben. „Das Perfide ist auch, dass Daten als eine Art wiederverwertbarer Rohstoff gehandelt werden“, bestätigt Dibbern. „Wir kennen Fälle, wo Daten gestohlen und Jahre später erneut für die Erstellung eines Fake-Accounts benutzt wurden.“
Ein solches Erlebnis sorgt nicht nur für einen organisatorischen Aufwand. Der Nutzer verliert zudem das Vertrauen in digitale Angebote und Dienste.
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Verstoß gegen die Mietpreisbremse: So viel zahlen Mieter im Schnitt zu viel

Private Vermieter überhöhen ihre Mieten fast genauso stark wie gewerbliche Anbieter. Das zeigten neue Daten des Rechtsdienstleisters Conny, über die das „Handelsblatt“ berichtet.
Grundlage der Analyse war ein Datensatz mit 9.350 Fällen, in denen Conny einen Verstoß gegen die Mietpreisbremse festgestellt hatte. Die Vermieter wurden dabei in drei Gruppen unterteilt: gewerbliche und andere Vermieter mit einem Anteil von knapp 80 Prozent, private Vermieter mit einem Anteil von gut 19 Prozent sowie nicht gewinnorientierte Vermieter mit einem Anteil von einem Prozent.
Bei mehr als jedem vierten privaten Vermieter, in 26,9 Prozent der Fälle, lag die Vertragsmiete den Daten zufolge mindestens doppelt so hoch wie die Mietspiegelmiete.

Hunderte Euro zu viel Miete im Monat

Laut „Conny“ verlangten private Vermieter im Schnitt rund 338 Euro monatlich zu viel Miete, gewerbliche Vermieter rund 348 Euro. Aufs Jahr gerechnet zahlten Mieter von Privatvermietern damit im Schnitt 4.061 Euro zu viel, Mieter von gewerblichen Vermietern wie Deutsche Wohnen/Vonovia oder Heimstaden im Schnitt 4.178 Euro.
Conny-Gründer Daniel Halmer widersprach damit der These, private Vermieter verstießen nur aus Unwissenheit oder Versehen gegen die Mietpreisbremse. In mindestens 73 Prozent der Fälle mit privaten Vermietern sei laut Conny eine professionelle Hausverwaltung eingeschaltet gewesen.
„Hausverwaltungen kennen die gesetzlichen Vorgaben der Mietpreisbremse“, sagte Halmer der Zeitung. Vermieter, die gegen die Mietpreisbremse verstießen, täten das nicht aus Versehen. (dts/red)
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Verstoß gegen die Mietpreisbremse: So viel zahlen Mieter im Schnitt mehr

Private Vermieter überhöhen ihre Mieten fast genauso stark wie gewerbliche Anbieter. Das zeigten neue Daten des Rechtsdienstleisters Conny, über die das „Handelsblatt“ berichtet.
Grundlage der Analyse war ein Datensatz mit 9.350 Fällen, in denen Conny einen Verstoß gegen die Mietpreisbremse festgestellt hatte. Die Vermieter wurden dabei in drei Gruppen unterteilt: gewerbliche und andere Vermieter mit einem Anteil von knapp 80 Prozent, private Vermieter mit einem Anteil von gut 19 Prozent sowie nicht gewinnorientierte Vermieter mit einem Anteil von einem Prozent.
Bei mehr als jedem vierten privaten Vermieter, in 26,9 Prozent der Fälle, lag die Vertragsmiete den Daten zufolge mindestens doppelt so hoch wie die Mietspiegelmiete.

Hunderte Euro zu viel Miete im Monat

Laut „Conny“ verlangten private Vermieter im Schnitt rund 338 Euro monatlich zu viel Miete, gewerbliche Vermieter rund 348 Euro. Aufs Jahr gerechnet zahlten Mieter von Privatvermietern damit im Schnitt 4.061 Euro zu viel, Mieter von gewerblichen Vermietern wie Deutsche Wohnen/Vonovia oder Heimstaden im Schnitt 4.178 Euro.
Conny-Gründer Daniel Halmer widersprach damit der These, private Vermieter verstießen nur aus Unwissenheit oder Versehen gegen die Mietpreisbremse. In mindestens 73 Prozent der Fälle mit privaten Vermietern sei laut Conny eine professionelle Hausverwaltung eingeschaltet gewesen.
„Hausverwaltungen kennen die gesetzlichen Vorgaben der Mietpreisbremse“, sagte Halmer der Zeitung. Vermieter, die gegen die Mietpreisbremse verstießen, täten das nicht aus Versehen. (dts/red)
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„220 Millionen Datensätze“: Trump wirft China „größten Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte“ vor

US-Präsident Donald Trump hat schwere Vorwürfe gegen China erhoben. Neu freigegebene Geheimdienstinformationen würden erhebliche chinesische Cyberaktivitäten gegen die amerikanische Wahlinfrastruktur zeigen.
„Die Dokumente decken fünf wichtige Problembereiche ab. Erstens zeigen sie, dass die Volksrepublik China über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg, beginnend im Wahlzyklus 2020, …
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Bei der Fußball-WM finden am heutigen Tag keine Spiele statt.

 
HEUTE13:40 Uhr

Klinsmann: Kap Verde brachte Argentinien „arg in Bedrängnis“

Jürgen Klinsmann gehört während der WM zur technischen Studiengruppe der FIFA. Diese analysiert alle Spiele auf neue technische Trends. In einem Zwischenfazit der FIFA sagt er: „Wir haben viele herrliche Überraschungen erlebt. Dank der insgesamt 48 Teams gab es mehr Außenseiter, die sich gut geschlagen haben.“
Konkret nannte er Kap Verde, dessen Team Argentinien „arg in Bedrängnis“ gebracht habe. Die Mannschaften seien „aus gutem Grund“ dabei. „Wenn man sich in einer Region wie Afrika durchsetzt, muss man ein gutes Team haben. Die Debütanten sorgen bei diesem Turnier für viel Freude und viele überraschende Momente. “
Auch bei den Zuschauerzahlen sei die Bilanz fantastisch. „Alle Stadien sind ausverkauft, die Atmosphäre ist gigantisch, und überall in den USA und darüber hinaus herrscht Partystimmung.“
Er sieht die WM sowohl auf als auch neben dem Spielfeld ein riesiger Erfolg. Alle aus dem Ausland angereisten Fans sind von dem, was sie erlebt und gesehen haben, zweifellos total begeistert.“
 
HEUTE10:17 Uhr

2014er-Weltmeister könnten Deutschland helfen

DFB-Sportdirektor Rudi Völler wünscht sich mehrere 2014er-Weltmeister in entscheidender Rolle beim Deutschen Fußball-Bund. „Da gibt es welche, die nach mir oder auch mit mir, Thema werden können“, sagte Völler in einer Medienrunde mit „Bild“, „Frankfurter Rundschau“, der „Funke Mediengruppe“, „Kicker“ und „Süddeutscher Zeitung“ in Frankfurt am Main.
„Da gibt es einige dabei, die das wollen und das wird auch so kommen“, sagte der 66-Jährige weiter und forderte: „Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen.“ Namentlich nannte der Weltmeister von 1990 Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira.
„Hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Das sind Namen, die kann ich mir alle vorstellen, irgendwann mal beim DFB in irgendeiner Rolle, ob mit mir oder nach mir“, befand Völler, der seinen bis 2028 laufenden Vertrag beim DFB erfüllen will.
Mertesacker, der mehrere Jahre Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Arsenal war, hatte sich bereits für einen Posten beim DFB angeboten. Auch Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Mertesacker dem DFB schon empfohlen.
Zwei Ex-Weltmeister - aber auch zwei für den DFB? Thomas Müller (l) und Mats Hummels. (Archivbild)

Zwei Ex-Weltmeister – aber auch zwei für den DFB? Thomas Müller (l) und Mats Hummels. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
GESTERN21:35 Uhr

Schweiz im Viertelfinale

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat die Schweiz das Achtelfinale gegen Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen gewonnen. Nach 90 und nach 120 Minuten stand es 0:0. Beide Mannschaften hatten in der regulären Spielzeit Mühe, klare Torchancen zu kreieren.
Kolumbien hatte durch Gustavo Puerta die beste Gelegenheit in der ersten Halbzeit, doch der Schweizer Torhüter Gregor Kobel parierte vorbildlich. Auf der anderen Seite scheiterte Fabian Rieder mit einem gefährlichen Schuss an Kolumbiens Keeper Camilo Vargas.
In der Verlängerung erhöhte Kolumbien den Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, doch die Schweizer Abwehr hielt stand. Im Gegenzug versuchten sie ebenfalls, zum Torerfolg zu kommen, doch die kolumbianische Defensive um Davinson Sánchez und Yerry Mina zeigte sich stabil. Im Elfmeterschießen hatten die Schweizer letztlich die besseren Nerven.
Damit trifft die Schweiz am Samstag im Viertelfinale auf Argentinien.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN19:54 Uhr

Argentinien dreht Achtelfinale gegen Ägypten

Argentinien hat im WM-Achtelfinale gegen Ägypten einen 0:2-Rückstand noch gedreht und sich mit einem 3:2-Erfolg den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Der Außenseiter erwischte am Dienstag in Atlanta den besseren Start.
Yasser Ibrahim brachte Ägypten früh per Kopf in Führung (15.). Die große Chance zum schnellen Ausgleich vergab Lionel Messi, dessen Strafstoß in der 21. Minute von Torhüter Mostafa Shoubeir gehalten wurde. Im weiteren Verlauf bestimmte der Titelverteidiger weite Strecken der Partie, scheiterte jedoch immer wieder am stark aufgelegten ägyptischen Schlussmann. Messi traf zudem mit einem Freistoß nur den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel glaubte Ägypten zunächst an das 2:0, doch ein Treffer von Mostafa Zico wurde nach Videobeweis wegen eines vorausgegangenen Fouls aberkannt. Wenige Minuten später erhöhte Zico nach einem Konter dann wirklich auf 2:0 (67.). Argentinien gab sich jedoch nicht geschlagen. Cristian Romero verkürzte nach einer Flanke von Messi per Kopf auf 1:2 (79. Minute). In der 84. Minute sorgte Messi mit seinem achten Turniertor für den Ausgleich zum 2:2.
In der Nachspielzeit gelang dem Titelverteidiger schließlich die komplette Wende: Nach einer Flanke köpfte Enzo Fernandez in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:2 ein. Damit spielt Argentinien im Viertelfinale gegen den Sieger der noch ausstehenden Begegnung zwischen der Schweiz und Kolumbien.
 
GESTERN4:18 Uhr

Dritter Gastgeber raus

Bei der Fußball-WM hat sich Belgien mit einem überzeugenden 4:1-Sieg gegen Gastgeber USA den Einzug ins Viertelfinale gesichert. Die Roten Teufel zeigten in dem vom Skandal um die zurückgenommene Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun überschatteten Achtelfinale von Beginn an eine starke Leistung.
Bereits früh ging Belgien durch Charles De Ketelaere in Führung (9.). Die USA konnten später durch Malik Tillman ausgleichen (31.), dessen Freistoß von Vanaken unhaltbar abgefälscht wurde. Doch nur zwei Minuten später stellte De Ketelaere mit einem Kopfball nach einer Flanke von Trossard den alten Abstand wieder her.
In der zweiten Halbzeit nutzte Belgien einen Fehler von US-Keeper Freese, der zu lange zögerte, um den Ball zu klären. Hans Vanaken traf aus 30 Metern ins leere Tor und erhöhte auf 3:1 (57.). Romelu Lukaku setzte in der Nachspielzeit nach einem Ballverlust der USA den Schlusspunkt (90.+3). Mit diesem Sieg trifft Belgien im Viertelfinale am Freitag um 21:00 Uhr auf Spanien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 7.7.). Alle drei Gastgeber sind im Achtelfinale ausgeschieden, zuletzt unterlag die USA gegen Belgien. Im Favoriten-Duell Portugal-Spanien zitterte sich Spanien weiter.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN0:05 Uhr

Spiele am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 02:00 Uhr: USA gegen Belgien in Seattle, USA (Übertragung: ARD)
  • 18:00 Uhr: Argentinien gegen Ägypten in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
  • 22:00 Uhr: Schweiz gegen Kolumbien in Vancouver, Kanada (Übertragung: ARD)
 
6. Juli23:21 Uhr

Spanien lässt Ronaldos WM-Traum platzen

Spanien hat sich im WM-Achtelfinale mit 1:0 gegen Portugal durchgesetzt. Das entscheidende Tor fiel erst in der Nachspielzeit durch Mikel Merino (90.+1), der nach einem Steckpass von Ferran Torres die portugiesische Defensive überlistete und mit einem Flachschuss ins kurze Eck traf.
Die Partie begann intensiv, mit Chancen auf beiden Seiten während der ersten 45 Minuten. In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel spannend, doch beide Teams taten sich schwer, klare Torchancen zu kreieren. Spanien erhöhte später den Druck und brachte frische Kräfte wie Ferran Torres und Mikel Merino, die letztlich den Unterschied machten. Mit diesem Sieg zieht Spanien ins Viertelfinale ein und trifft dort auf den Sieger der Partie zwischen den USA und Belgien.
Für  den 41-jährigen Ronaldo bleibt der WM-Titel mit Portugal verwehrt – trotz seiner beeindruckenden Karriere. Zwar hatte der mehrfache Weltfußballer seinen Abgang aus der Nationalmannschaft bislang nicht verkündet, doch eine Rückkehr von Ronaldo bei der WM 2030 als dann 45-Jähriger gilt als nahezu ausgeschlossen.
Sicher ist dagegen der Abschied von Trainer Roberto Martínez: „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, so der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien.
 
6. Juli15:20 Uhr

Balogun darf gegen Belgien spielen

Die USA können im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Stürmer Folarin Balogun setzen. Die FIFA wies den Einspruch des belgischen Verbands gegen die ausgesetzte Rotsperre als unzulässig zurück. Damit ist der 25-Jährige für das Duell in Seattle spielberechtigt.
In 13 Absätzen erklärte der Fußball-Weltverband FIFA die umstrittene Entscheidung und die Abläufe aus ihrer Sicht. Demnach habe Baloguns Rote Karte Bestand und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte wurde damit nicht zurückgezogen. Die FIFA habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen.
Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: „Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen.“ Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die FIFA stützte, wurde nicht mitgeteilt.
 
6. Juli5:48 Uhr

Neymar tritt aus Nationalteam zurück

Altstar Neymar hat nach Brasiliens Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende“, sagte der 34-Jährige nach der 1:2-Niederlage gegen Norwegen. „Ich habe hier angefangen, ich habe hier aufgehört.“
Für die Brasilianer endete die WM so früh wie seit 36 Jahren nicht mehr. Neymar brach nach der Niederlage im Final-Stadion von East Rutherford in Tränen aus. Der einstige Topstürmer des FC Barcelona bestritt insgesamt 130 Länderspiele für den Rekordweltmeister und ist noch vor Pelé Rekordtorschütze des Landes.
Gegen Norwegen wurde er eingewechselt und erzielte per Foulelfmeter in der Nachspielzeit sein 80. Tor für die Seleção. Sein Debüt hatte er 2010 in einem Testspiel gegen die USA (2:0) ebenfalls in East Rutherford gefeiert – und dabei auch sein erstes Tor für die brasilianische Nationalmannschaft erzielt.
Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.

Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.

Foto: Lynne Sladky/AP/dpa

 
6. Juli5:13 Uhr

England siegt 3:2

Im WM-Achtelfinalspiel hat sich England mit 3:2 gegen Co-Gastgeber Mexiko durchgesetzt. Die Partie, die aufgrund eines Gewitters mit einstündiger Verspätung begann, bot den Zuschauern im Aztekenstadion ein spannendes Duell.
Jude Bellingham brachte die Engländer zunächst mit einem Kopfball in Führung (36.). Nur zwei Minuten später erhöhte Bellingham auf 2:0, dank Vorarbeit von Harry Kane. Doch Mexiko ließ sich nicht beirren und verkürzte noch vor der Pause (42.) durch Julian Quinones auf 1:2.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv. Die Partie wurde zudem zunehmend hitziger, was sich in mehreren Gelben Karten und einer Roten Karte für Jarell Quansah zeigte. Aber England blieb auch in Unterzahl dran und erhielt in der 58. Minute einen Elfmeter, den Kane souverän zum 3:1 verwandelte. Mexiko kämpfte auch im Anschluss weiter und kam in der 69. Minute durch einen von Raul Jimenez verwandelten Strafstoß nochmal heran.
Mit dem Sieg zieht England ins Viertelfinale ein und trifft dort am Samstag um 23:00 Uhr auf Norwegen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 6.7.). Mit Mexiko ist der zweite Gastgeber aus dem Turnier ausgeschieden. Publikumsliebling Norwegen hat seinerseits Brasilien ins Aus geschossen und trifft am Samstag, 11.7., auf England.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 6.7.). Mit Mexiko ist der zweite Gastgeber aus dem Turnier ausgeschieden. Publikumsliebling Norwegen hat seinerseits Brasilien ins Aus geschossen und trifft am Samstag, 11.7., auf England.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
6. Juli2:00 Uhr

Wieder Anpfiff verschoben

Wieder Regen und Gewitter. Wieder wird ein Spiel verschoben. Das Achtelfinale zwischen Mitgastgeber Mexiko und England wird wegen der Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt vorerst um eine Stunde verschoben. Neue Anstoßzeit ist damit 19:00 Uhr Ortszeit (03:00 Uhr MESZ). „Die Sicherheit aller Beteiligten hat für die FIFA oberste Priorität“, hieß es im Live-Ticker des Weltverbandes.
Schon das Sechzehntelfinale gegen Ecuador im ehrwürdigen Aztekenstadion hatte aus Sicherheitsgründen wegen eines Gewitters mit 60 Minuten Verspätung begonnen. Mexiko gewann die Partie 2:0.
 
6. Juli1:00 Uhr

Spiele am Montag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 02:00 Uhr: Mexiko gegen England in Mexiko City, Mexiko
  • 21:00 Uhr: Portugal gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
6. Juli0:11 Uhr

Norwegen rudert ins Viertelfinale

Bei der Fußball-WM hat Norwegen im Achtelfinale Brasilien mit 2:1 besiegt. Nach Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Kroatien hat mit Norwegen nun zum sechsten Mal in Folge ein europäisches Team einen WM-Titel für Brasilien verhindert.
Das Spiel begann mit einer dominanten Anfangsphase der Norweger, die jedoch zunächst keine Tore erzielten. Brasilien hatte in der ersten Halbzeit die Gelegenheit, durch einen Elfmeter in Führung zu gehen, doch Bruno Guimaraes scheiterte am norwegischen Torhüter Nyland. Der vereitelte mehrere Chancen der Brasilianer.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Norwegen, schoss aber keine Tore. Brasilien versuchte, durch Einwechslungen wie Neymar und Endrick das Spiel zu beleben, fand jedoch keine Lücke in der norwegischen Abwehr. Erling Haaland beförderte schließlich mit geballter Wikinger-Kraft den Ball per Kopf in brasilianische Tor und holte die 1:0 Führung (79.). In der 90. Minute legte er per Linksschuss nach. Kurz vor Ende bekam Brasilien nochmal einen Elfmeter, den Neymar sicher verwandelte, doch das Spiel endete 2:1 für Norwegen.
 
5. Juli21:08 Uhr

Das historische „Angstgegner-Phänomen“

Auf der einen Seite steht die erfolgreichste Fußballnation des Planeten, Brasilien. Auf der anderen Seite steht die skandinavische Urgewalt Norwegen, die nach 28 Jahren Abwesenheit wieder auf der größten Bühne der Welt auftrumpft.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, was dieses Spiel so elektrisierend macht. Norwegen ist eine der wenigen Nationalmannschaften, gegen die Brasilien noch nie gewonnen hat. In vier Begegnungen gab es zwei Unentschieden und zwei Siege für die Skandinavier. Unvergessen ist die WM 1998, als Norwegen die Seleção in der Gruppenphase sensationell mit 2:1 schlug.

 
5. Juli20:34 Uhr

US-Star Balogun darf nach Rot doch spielen

Beim Sieg über Bosnien-Herzegowina sah Folarin Balogun die Rote Karte nach einem Foul. Eigentlich sollte der wichtige Torjäger der USA gegen Belgien gesperrt sein. Doch nun kommt es anders.
Co-Gastgeber USA kann im Achtelfinale der Fußball-WM doch mit Folarin Balogun planen. Der 25-Jährige ist trotz seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale im Duell mit Belgien am Dienstag (2:00 Uhr/ARD) spielberechtigt, wie der Weltverband FIFA am Sonntag bestätigte.
Als Begründung nannte die FIFA Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach Baloguns Sperre für ein Jahr zu Bewährung ausgesetzt wird. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit „einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere“ erlauben, werde die Sanktion vollstreckt. Sollte sich Balogun bei dieser WM kein weiteres Vergehen leisten, steht schon jetzt fest, dass die Strafe dann zu einem Zeitpunkt folgen würde, der nicht annähernd so wichtig ist wie nun beim Achtelfinale gegen Belgien.
Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.

Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.

Foto: Jeff Chiu/AP/dpa

 
5. Juli2:00 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaft tritt bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Brasilien gegen Norwegen in New York, USA
 
5. Juli1:22 Uhr

Frankreich siegt 1:0 gegen Paraguay

Bei der Fußball-WM hat Frankreich das Achtelfinale gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay knapp mit 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Kylian Mbappé in der 70. Minute per Elfmeter.
Die Partie begann mit einem dominanten Frankreich, das von Beginn an Druck auf die Defensive Paraguays ausübte. Paraguay beschränkte sich weitgehend auf die Verteidigung und versuchte, mit gelegentlichen Kontern für Entlastung zu sorgen. Das torlose Remis zur Halbzeitpause konnten die Mittelamerikaner klar als Triumph verbuchen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Frankreich den Druck weiter. Nach einem Foul an Désiré Doué im Strafraum entschied der Schiedsrichter nach Video-Überprüfung auf Elfmeter. Mbappé verwandelte souverän und brachte die Équipe Tricolore in Führung.
Paraguay bemühte sich in der Schlussphase um den Ausgleich, erzielte jedoch keine Treffer. Damit trifft Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale auf das Team aus Marokko, das Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier gekegelt hat.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
4. Juli21:07 Uhr

Kanada gegen Marokko endet 0:3

Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston mehr Mühe als erwartet. Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).
Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Paraguay. Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt in der 22. Minute ausgewechselt werden.
Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.

Jonathan David (#10) aus Kanada schießt im Achtelfinalspiel der WM zwischen Kanada und Marokko am 4. Juli 2026 im Houston Stadium in Texas auf das Tor von Yassine Bounou (#1) aus Marokko. Das Spiel endete 3:0 für Marokko.

Foto: Alex Slitz/Getty Images

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
4. Juli16:22 Uhr

Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
4. Juli11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
4. Juli6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
4. Juli6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
4. Juli6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wird die Fußball-WM 2026 heute offiziell eröffnet

Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wurde die Fußball-WM 2026 offiziell eröffnet.

Foto: Hector Vivas/Getty Images

 
4. Juli12:00 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaft tritt bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Brasilien gegen Norwegen in New York, USA

 
HEUTE4:55 Uhr

Brasilien am Boden

Altstar Neymar weinte bitterlich. Carlo Ancelotti reichte dem auf dem Rücken liegenden Vinícius Júnior die Hand und versuchte nicht nur in diesem Moment, die stolze Fußball-Nation nach ihrem schlechtesten WM-Abschneiden seit 36 Jahren direkt wieder aufzurichten. Dort, wo der Rekordweltmeister am 19. Juli um seinen sechsten Titel spielen wollte, erlebte er den nächsten sportlichen Alptraum.
„Natürlich ist jeder tief enttäuscht“, sagte Ancelotti nach dem 1:2 im Achtelfinale gegen Norwegen. Manchmal müsse man eben „mit der Traurigkeit und dem bitteren Geschmack einer Niederlage umgehen“, erklärte der 67-Jährige. „Wir müssen nun neue Ideen finden. Es ist nicht das Ende, es ist der Beginn einer neuen Zeit.“ Die allerdings ohne Neymar anbrechen wird.
Für den 34-Jährigen ist Schluss im Nationalteam. „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende“, sagte Brasiliens Rekordtorschütze. Per Elfmeter hatte er in der Nachspielzeit noch seinen 80. Treffer im 130. Länderspiel erzielt. Da hatte Norwegens Superstar Erling Haaland die Südamerikaner mit seinem Doppelpack jedoch schon erledigt.
„Wir haben keine spektakuläre WM gespielt, aber eine gute“, resümierte Ancelotti. Der Italiener war als erster ausländischer Trainer in der Geschichte der brasilianischen Nationalmannschaft angetreten, um ihre schon 24 Jahre andauernde Titellosigkeit bei Weltmeisterschaften zu beenden.
Fünfmal hat der Trainer-Routinier die Champions League gewonnen, dazu Meisterschaften in Italien, England, Frankreich, Spanien und Deutschland. „Morgen starten wir neu“, kündigte Ancelotti direkt an.
 
HEUTE0:11 Uhr

Brasilien🇧🇷 vs. Norwegen🇳🇴 – Hitzeschlacht in New York

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Norwegen im Achtelfinale Brasilien mit 2:1 besiegt. Nach Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Kroatien hat mit Norwegen nun zum sechsten Mal in Folge ein europäisches Team einen WM-Titel für Brasilien verhindert.
Das Spiel begann mit einer dominanten Anfangsphase der Norweger, die sich jedoch zunächst nicht in Zählbares ummünzen ließ. Brasilien hatte in der ersten Halbzeit die Gelegenheit, durch einen Elfmeter in Führung zu gehen, doch Bruno Guimaraes scheiterte am norwegischen Torhüter Nyland. Der zeigte eine herausragende Leistung und vereitelte mehrere Chancen der Brasilianer.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Norwegen den Druck und kam durch Haaland zu einer weiteren Möglichkeit, die jedoch noch zunächst ungenutzt blieb. Brasilien versuchte, durch Einwechslungen wie Neymar und Endrick das Spiel zu beleben, fand jedoch keine Lücke in der norwegischen Abwehr. Der norwegische Trainer Solbakken bewies ein glückliches Händchen mit der Einwechslung von Schjelderup, der die entscheidende Vorlage zum Siegtreffer lieferte.
Erling Haaland nahm den Ball an und wuchtete ihn in der 79. Minute mit geballter Wikinger-Kraft per Kopf in brasilianische Tor. Haaland wollte noch mehr, in der 90. Minute legte er per Linksschuss nach. In der Nachspielzeit bekam Brasilien nochmal einen Elfmeter, den Neymar sicher verwandelte – es hat den Südamerikanern nichts mehr genutzt.
Norwegen trifft damit am Samstag im Viertelfinale in Miami auf den Sieger der Partie Mexiko-England, die später am Abend ausgetragen wird.
 
GESTERN21:08 Uhr

Das historische „Angstgegner-Phänomen“

Auf der einen Seite steht die erfolgreichste Fußballnation des Planeten, Brasilien. Auf der anderen Seite steht die skandinavische Urgewalt Norwegen, die nach 28 Jahren Abwesenheit wieder auf der größten Bühne der Welt auftrumpft.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, was dieses Spiel so elektrisierend macht. Norwegen ist eine der wenigen Nationalmannschaften, gegen die Brasilien noch nie gewonnen hat. In vier Begegnungen gab es zwei Unentschieden und zwei Siege für die Skandinavier. Unvergessen ist die WM 1998, als Norwegen die Seleção in der Gruppenphase sensationell mit 2:1 schlug.

Taktisch erwartet uns das klassische Duell zwischen spielerischer Dominanz und eiskalter Umschalt-Effizienz.

Die Seleção marschierte mit spektakulärem Offensivfußball durch die Turniertage und schaltete zuletzt Japan im Sechzehntelfinale mit 2:1 aus. Angeführt von einem überragenden Vinícius Júnior, der bereits vier Turniertore erzielt hat, verfügt Brasilien über eine unberechenbare Offensive. Auch wenn Mittelfeldmotor Lucas Paquetá verletzt ausfällt, könnten der reaktivierte Superstar Neymar oder Jungstar Endrick heute den Unterschied ausmachen.

Die Wikinger leben von der Physis und der Genialität ihres Kapitäns Martin Ødegaard sowie der Wucht ihres Rekordstürmers Erling Haaland. Haaland steht bereits bei fünf WM-Treffern und schoss die Elfenbeinküste im Alleingang ins Achtelfinale. Die Taktik von Trainer Ståle Solbakken ist klar: kompakt in der Defensive stehen und Haaland mit präzisen, schnellen Steilpässen in Szene setzen. Jede Unachtsamkeit in der brasilianischen Abwehr wird vom City-Stürmer gnadenlos bestraft.

 
GESTERN20:34 Uhr

Trump dankt FIFA: US-Star Balogun darf nach Rot doch spielen

Beim Sieg über Bosnien-Herzegowina sah Folarin Balogun die Rote Karte nach einem Foul. Eigentlich sollte der wichtige Torjäger der USA gegen Belgien gesperrt sein. Doch nun kommt es anders.
Co-Gastgeber USA kann im Achtelfinale der Fußball-WM doch mit Folarin Balogun planen. Der 25-Jährige ist trotz seiner Roten Karte aus dem Sechzehntelfinale im Duell mit Belgien am Dienstag (2.00 Uhr/ARD und MagentaTV) spielberechtigt, wie der Weltverband FIFA am Sonntag bestätigte. Zunächst hatte „The Athletic“ berichtet.
Als Begründung nannte die FIFA Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach Baloguns Sperre für ein Jahr zu Bewährung ausgesetzt wird. Sollte sich der Angreifer in dieser Zeit „einen weiteren Verstoß gleicher Art und Schwere“ erlauben, werde die Sanktion vollstreckt. Sollte sich Balogun bei dieser WM kein weiteres Vergehen leisten, steht schon jetzt fest, dass die Strafe dann zu einem Zeitpunkt folgen würde, der nicht annähernd so wichtig ist wie nun beim Achtelfinale gegen Belgien.
Die aufgehobene Sperre begeisterte auch US-Präsident Donald Trump. Auf seinem Netzwerk Truth Social schrieb er: „Vielen Dank an die FIFA, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist und eine große Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt.“ Dahinter schrieb er: „President DONALD J. TRUMP.“ Der 80-Jährige war bislang bei keinem WM-Spiel vor Ort, wird aber spätestens zum Endspiel am 19. Juli in East Rutherford bei New York im Stadion erwartet.
Balogun hatte beim 2:0-Erfolg gegen Bosnien-Herzegowina seinen Gegenspieler Tarik Muharemovic in einem Zweikampf hart, aber offensichtlich unabsichtlich getroffen. Schiedsrichter Raphael Claus aus Brasilien schaute sich die Szene noch einmal an und entschied auf Rot. „Für mich ist das niemals eine Rote Karte. Das war niemals Absicht“, sagte US-Trainer Mauricio Pochettino.
Die Aufhebung einer Sperre nach einer Roten Karte ist bei diesem Turnier ein Novum. Balogun ist im US-Team der wichtigste Offensivspieler neben Christian Pulisic. Trainer Pochettino kann damit für das Achtelfinale im Lumen Field in Seattle sein bestes Team einsetzen. Auch bei Gegner Belgien sind keine Ausfälle absehbar.
Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.

Balogun darf nach seinem Platzverweis wieder spielen.

Foto: Jeff Chiu/AP/dpa

 
GESTERN14:46 Uhr

Das teure Klopp-Paket beginnt mit Red Bull

Jürgen Klopp verkündete in New York sein Bekenntnis zum Bundestrainer-Job. Ja, ich will! „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte der 59-Jährige in einem Interview bei „MagentaTV“.
Noch sind keine Detail-Verhandlungen geführt worden mit der DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf sowie DFB-Vize und Klopp-Intimus Hans-Joachim Watzke. Das Duo will zeitnah zum Wunschkandidaten in die USA fliegen.
Noch ist auch Klopps Vertrag als Head of Global Soccer mit dem Getränke-Konzern Red Bull nicht aufgelöst. Das Klopp-Paket wird teuer für den DFB. Medienprofi Klopp ebnete smart den Weg: „Es ist ja schwierig, Gesprächen vorzugreifen. Aber wir haben natürlich auch schon Dinge angetextet“, sagte er in Richtung von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.
Klopp kommt – und die DFB-Elf spielt automatisch wieder um Titel mit Nein, entgegnet Klopp energisch: „Der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern.“
Wie sähe ein Klopp-Kosmos aus? Er sprach von „absoluter Leidenschaft“. Das würde für alle, angefangen bei den Spielern um Kapitän Joshua Kimmich, das Leitbild einer vom Menschenfänger Klopp angeführten Neuausrichtung sein.
 
GESTERN1:22 Uhr

Frankreich siegt 1:0 gegen Paraguay

Bei der Fußball-WM hat Frankreich das Achtelfinale gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay knapp mit 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Kylian Mbappé in der 70. Minute per Elfmeter.
Die Partie begann mit einem dominanten Frankreich, das von Beginn an Druck auf die Defensive Paraguays ausübte. Paraguay beschränkte sich weitgehend auf die Verteidigung und versuchte, mit gelegentlichen Kontern für Entlastung zu sorgen. Das torlose Remis zur Halbzeitpause konnten die Mittelamerikaner klar als Triumph verbuchen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Frankreich den Druck weiter. Nach einem Foul an Désiré Doué im Strafraum entschied der Schiedsrichter nach Video-Überprüfung auf Elfmeter. Mbappé verwandelte souverän und brachte die Équipe Tricolore in Führung.
Paraguay bemühte sich in der Schlussphase um den Ausgleich, erzielte jedoch keine Treffer. Damit trifft Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale auf das Team aus Marokko, das Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier gekegelt hat.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
4. Juli21:07 Uhr

Kanada gegen Marokko endet 0:3

Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston mehr Mühe als erwartet. Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).
Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Paraguay. Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt in der 22. Minute ausgewechselt werden.
Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.

Jonathan David (#10) aus Kanada schießt im Achtelfinalspiel der WM zwischen Kanada und Marokko am 4. Juli 2026 im Houston Stadium in Texas auf das Tor von Yassine Bounou (#1) aus Marokko. Das Spiel endete 3:0 für Marokko.

Foto: Alex Slitz/Getty Images

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
4. Juli16:22 Uhr

Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
4. Juli11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
4. Juli6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
4. Juli6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
4. Juli6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wird die Fußball-WM 2026 heute offiziell eröffnet

Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wurde die Fußball-WM 2026 offiziell eröffnet.

Foto: Hector Vivas/Getty Images

 
4. Juli12:00 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
Categories
ticker

TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaft tritt bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Brasilien gegen Norwegen in New York, USA

 
HEUTE14:46 Uhr

Das teure Klopp-Paket beginnt mit Red Bull

Jürgen Klopp verkündete in New York sein Bekenntnis zum Bundestrainer-Job. Ja, ich will! „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte der 59-Jährige in einem Interview bei „MagentaTV“.
Noch sind keine Detail-Verhandlungen geführt worden mit der DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf sowie DFB-Vize und Klopp-Intimus Hans-Joachim Watzke. Das Duo will zeitnah zum Wunschkandidaten in die USA fliegen.
Noch ist auch Klopps Vertrag als Head of Global Soccer mit dem Getränke-Konzern Red Bull nicht aufgelöst. Das Klopp-Paket wird teuer für den DFB. Medienprofi Klopp ebnete smart den Weg: „Es ist ja schwierig, Gesprächen vorzugreifen. Aber wir haben natürlich auch schon Dinge angetextet“, sagte er in Richtung von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.
Klopp kommt – und die DFB-Elf spielt automatisch wieder um Titel mit Nein, entgegnet Klopp energisch: „Der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern.“
Wie sähe ein Klopp-Kosmos aus? Er sprach von „absoluter Leidenschaft“. Das würde für alle, angefangen bei den Spielern um Kapitän Joshua Kimmich, das Leitbild einer vom Menschenfänger Klopp angeführten Neuausrichtung sein.
 
HEUTE1:22 Uhr

Frankreich siegt 1:0 gegen Paraguay

Bei der Fußball-WM hat Frankreich das Achtelfinale gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay knapp mit 1:0 gewonnen. Das entscheidende Tor erzielte Kylian Mbappé in der 70. Minute per Elfmeter.
Die Partie begann mit einem dominanten Frankreich, das von Beginn an Druck auf die Defensive Paraguays ausübte. Paraguay beschränkte sich weitgehend auf die Verteidigung und versuchte, mit gelegentlichen Kontern für Entlastung zu sorgen. Das torlose Remis zur Halbzeitpause konnten die Mittelamerikaner klar als Triumph verbuchen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Frankreich den Druck weiter. Nach einem Foul an Désiré Doué im Strafraum entschied der Schiedsrichter nach Video-Überprüfung auf Elfmeter. Mbappé verwandelte souverän und brachte die Équipe Tricolore in Führung.
Paraguay bemühte sich in der Schlussphase um den Ausgleich, erzielte jedoch keine Treffer. Damit trifft Frankreich am Donnerstag im Viertelfinale auf das Team aus Marokko, das Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier gekegelt hat.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Neben Marokko (3:0 gegen Co-Gastgeber Kanada) hat auch Frankreich das Ticket für das Viertelfinale gelöst. Die beiden historisch eng verbundenen Länder treffen am Donnerstags in Boston aufeinander.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN21:07 Uhr

Kanada gegen Marokko endet 0:3

Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston mehr Mühe als erwartet. Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).
Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Paraguay. Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt in der 22. Minute ausgewechselt werden.
Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.

Jonathan David (#10) aus Kanada schießt im Achtelfinalspiel der WM zwischen Kanada und Marokko am 4. Juli 2026 im Houston Stadium in Texas auf das Tor von Yassine Bounou (#1) aus Marokko. Das Spiel endete 3:0 für Marokko.

Foto: Alex Slitz/Getty Images

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 4.7.). Im ersten Achtelfinale der WM hat Marokko 3:0 gewonnen. Damit ist Gastgeber Kanada aus dem Turnier ausgeschieden. Im zweiten Spiel des Tages treten um 23:00 Uhr Frankreich und Paraguay gegeneinander an.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
GESTERN16:22 Uhr

Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Jürgen Klopp hat die Gespräche mit dem DFB bestätigt. (Archiv-Foto)

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
GESTERN11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
GESTERN6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
GESTERN6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
GESTERN6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wird die Fußball-WM 2026 heute offiziell eröffnet

Im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wurde die Fußball-WM 2026 offiziell eröffnet.

Foto: Hector Vivas/Getty Images

 
GESTERN12:00 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia

 
HEUTE21:07 Uhr

Kanada gegen Marokko endet 0:3

Marokko hat Co-Gastgeber Kanada aus dem Turnier geworfen und steht als erstes Team im Viertelfinale der Fußball-WM. Die Auswahl von Nationaltrainer Mohamed Ouahbi hatte beim 3:0 (0:0) in Houston mehr Mühe als erwartet. Azzedine Ounahi traf nach einer schwachen ersten Halbzeit zweimal (50. und 82. Minute). Soufiane Rahimi ließ Marokko in der Nachspielzeit noch einmal jubeln (90.+8).
Nach Platz vier bei der WM 2022 wartet auf Marokko nun im Viertelfinale entweder der große Favorit Frankreich oder Paraguay. Offen ist, ob Bayern-Neuzugang Ismael Saibari dann wieder mitspielen kann – der Offensivstar musste verletzungsbedingt in der 22. Minute ausgewechselt werden.
Für Kanada endet dagegen das Turnier – das Team von Jesse Marsch verabschiedet sich mit dem Erfolg, dank der ersten WM-Punkte überhaupt so weit gekommen zu sein wie noch nie.
 
HEUTE16:22 Uhr

Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
 
HEUTE11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
HEUTE6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
HEUTE6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
HEUTE6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia

 
HEUTE21:07 Uhr

Kanada spielt gegen Marokko

Das Spiel Kanada gegen Marokko hat in Houston begonnen. In der ersten Halbzeit fielen keine Tore. Das erste Tor fiel in der 50. Minute für Marokko, das zweite in der 82. Minute. Torschütze war beide Male Azzedine Ounahi.
Ein drittes Tor fiel in der Nachspielzeit für Marokko, Torschütze war Soufiane Rahimi.
Marokko liegt im direkten Vergleich klar vorn, in vier Duellen blieb die Mannschaft ungeschlagen und holte drei Siege und ein Unentschieden.

Kanadas Verteidiger Nr. 19, Alphonso Davies, am 28. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood nach dem Spiel zwischen Südafrika und Kanada.

Foto: Etienne Laurent/AFP via Getty Images

 
HEUTE16:22 Uhr

Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
 
HEUTE11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
HEUTE6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
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Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
HEUTE6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia

 
HEUTE19:53 Uhr

Kanada spielt gegen Marokko

Das Spiel Kanada gegen Marokko hat in Houston begonnen. In der ersten Halbzeit fielen keine Tore.
Marokko liegt im direkten Vergleich klar vorn, in vier Duellen blieb die Mannschaft ungeschlagen und holte drei Siege und ein Unentschieden.
Kanada baut auch auf Alphonso Davies, der als Linksverteidiger zunächst auf der Bank sitzt. 

Kanadas Verteidiger Nr. 19, Alphonso Davies, am 28. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood nach dem Spiel zwischen Südafrika und Kanada.

Foto: Etienne Laurent/AFP via Getty Images

 
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Fahrplan für Jürgen Klopp

Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.
Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung.
Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für „MagentaTV“ im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.
Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.
 
HEUTE11:15 Uhr

Kolumbien beeindruckt weiter

Noch jeweils ein Sieg und dann treffen in Kansas City im Viertelfinale Argentinien und Kolumbien aufeinander. Es wäre eine Neuauflage des Endspiels der Copa América von 2024.
Im Achtelfinale bekommt es Kolumbien nun am 7. Juli in Vancouver mit der Schweiz zu tun. Argentinien spielt am selben Tag in Atlanta gegen Ägypten. Werden beide Teams ihrer Favoritenrolle gerecht, kommt es zum Showdown in Kansas City.
Kolumbiens Trainer Nestor Lorenzo wollte so weit noch nicht vorausschauen. Er warnte vor den Schweizern. „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach“, sagte der Argentinier, für den ein Duell mit Lionel Messi und Co. auch persönlich ein Highlight wäre.
 
HEUTE6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
HEUTE6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber „MagentaTV“. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
HEUTE6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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ticker

TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Achtelfinale gegeneinander an:
  • 19:00 Uhr: Kanada gegen Marokko in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
  • 23:00 Uhr: Paraguay gegen Frankreich in Philadelphia

 
HEUTE6:39 Uhr

König Charles III. hasst Fußball

Dies dürfte die Millionen englischen Fußball-Fans nicht entzücken: Inmitten der Weltmeisterschaft hat Prinz William enthüllt, dass König Charles III. absolut nichts für diesen Sport übrig hat. „Mein Vater hasst Fußball“, sagte der britische Thronfolger am Freitag in einem Podcast mit US-Footballstar Travis Kelce.
Der als enthusiastischer Fußball-Fan bekannte William kündigte unter anderem an, dass er zum WM-Finale in die USA kommen werde, wenn das englische Team einzieht. Auf die Frage, ob er seine Fußballleidenschaft von seinem Vater habe, antworte der britische Kronprinz: „Absolut nicht. Mein Vater hasst Fußball.“
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.

Schlüsselspieler im englischen Team ist Harry Kane.

Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa

 
HEUTE6:24 Uhr

Klopp wäre bereit

Jürgen Klopp hat Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund für das Bundestrainer-Amt bestätigt, rechnet aber nicht mit einer kurzfristigen Einigung. „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte Klopp gegenüber MagentaTV. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete Klopp mit einem Wort: „Zeit“.
Zunächst müsse er mit seinem jetzigen Arbeitgeber Red Bull die Vertragsangelegenheiten klären, wo er derzeit Chefstratege ist. Aber auch mit dem DFB rechnet der 59-Jährige mit grundlegenden Verhandlungen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp.
Nagelsmann hatte am Freitag – vier Tage nach dem WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay – das Amt aufgegeben. Den 38-Jährigen lobte Klopp ausdrücklich: „Julian ist ein außergewöhnlicher Trainer. Das wird er in seinem Trainerleben noch ganz oft beweisen dürfen“, sagte Klopp.
 
HEUTE6:01 Uhr

Achtelfinale zwischen England und Mexiko wird nicht verlegt

Das Achtelfinale zwischen Co-Gastgeber Mexiko und England soll entgegen vorheriger Gerüchte wie ursprünglich geplant angepfiffen werden. Britische Medien berichteten am Abend, es bleibe bei der Anstoßzeit am Sonntag 18:00 Uhr (02:00 Uhr MESZ) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt.
Zuvor war über die Vorverlegung der Partie um bis zu sechs Stunden wegen der Sorge vor schweren Gewittern debattiert worden. Der Weltverband FIFA hatte diese Gespräche nicht bestätigt. Den mexikanischen und den englischen Verband trafen die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet.
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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IFG-Änderung: Jetzt beschweren sich sogar Flugzeugpiloten

Die am Donnerstag nach dem Koalitionsausschuss bekannt gewordene Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) ruft nun sogar Kritik aus unerwarteter Richtung hervor: Die Pläne der Bundesregierung seien „ein schwerer Angriff auf staatliche Transparenz und demokratische Kontrolle“, heißt es in einer am Freitag verbreiteten Stellungnahme der Pilotenvereinigung Cockpit.
Wer den Zugang zu amtlichen Informationen künftig von einem „berechtigten Interesse“ abhängig machen, auf natürliche Personen beschränken und zugleich die finanziellen Hürden erhöhen wolle, stelle den wesentlichen Grundgedanken des Informationsfreiheitsgesetzes infrage.
Seit 2006 gilt bei Bundesbehörden ein voraussetzungsloser Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen. Bürger, aber auch Verbände und andere Organisationen müssen bislang gerade nicht gegenüber einer Behörde rechtfertigen, warum sie staatliches Handeln nachvollziehen wollen.
„Genau das ist der Kern von Informationsfreiheit: Nicht der Antragsteller muss erklären, warum er Informationen benötigt – der Staat muss begründen, warum Informationen nicht offengelegt werden dürfen“, sagte Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Dieses Prinzip droht nun ins Gegenteil verkehrt zu werden.“
Sollten Auskunftsrechte künftig auf „natürliche Personen“ mit einem „berechtigten Interesse“ beschränkt werden, wäre das Informationsfreiheitsgesetz in seiner heutigen Funktion faktisch entkernt. Verbände als juristische Personen könnten möglicherweise nicht mehr selbst antragsberechtigt sein.
„Ein Berufs- oder Branchenverband, der Unterlagen zu Gesetzgebungsverfahren oder staatlichen Entscheidungsgrundlagen einsehen möchte, müsste dann womöglich eine einzelne Person vorschicken, die ihr persönliches `berechtigtes Interesse` gegenüber der Behörde darlegt“, so Pinheiro. „Das ist absurd.
Wenn Behörden künftig selbst darüber entscheiden können, ob ein Interesse an ihren Entscheidungsgrundlagen `berechtigt` genug ist, wird aus einem Informationsrecht ein behördlich gewährtes Informationsprivileg.“ (dts/red)
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Bundesregierung fehlt Lagebild zu chinesischen Bauteilen

Der Bundesregierung fehlt ein umfassendes Lagebild, welche chinesischen Komponenten wo in der kritischen Infrastruktur in Deutschland verbaut sind. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über welche die FAZ berichtet.

Energieanlagen zunehmend im Fokus

Die Regierung sieht zwar die Gefahren, die von chinesischer Technik in Autos, Windrädern und Hafenkränen ausgehen können. Nach eigener Aussage bewertet sie die Cybersicherheit vernetzter Energieanlagen als immer wichtiger werdendes Thema für die Elektrizitätsversorgung in Deutschland und Europa.
Laut Bundesinnenministerium sei man aber immer noch dabei, technische und regulatorische Gegenmaßnahmen zu prüfen.
Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter, Vorsitzender des Europaausschusses des Bundestags, sagte der FAZ, die Antwort der Bundesregierung bestätige seine schlimmsten Vermutungen zu den Sicherheitsrisiken chinesischer Technologien im Bereich der kritischen Infrastruktur.
Es bestätige sich die Sorge, dass Chinas Einfluss auf die kritische Infrastruktur in Deutschland ein hohes Sicherheitsrisiko darstelle. Dass Deutschland keine umfassende Übersicht über verbaute chinesische Komponenten habe, sei hochriskant. „Es ist höchste Zeit, hier konkrete Maßnahmen umzusetzen.“ (dts/red)
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deutschland

Eudi-Wallet-Start in Gefahr: Deutschlands digitale Brieftasche im Chaos-Modus

Der Zeitplan für Deutschlands geplante digitale Brieftasche, die sogenannte Eudi-Wallet, gerät zunehmend ins Wanken.
Weniger als sieben Monate vor dem avisierten Starttermin am 2. Januar 2027 mehren sich die Anzeichen, dass das Prestigeprojekt von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden kann.
Das berichtet der „Tagesspiegel“ nach Gesprächen mit zahlreichen am Projekt beteiligten Akteuren. Demnach leidet das Projekt unter chaotischem Projektmanagement und ständig verschobenen Fristen.

Interessenkonflikte und ignorierte Risiken

Die federführende Bundesagentur für Sprunginnovationen (Sprind) hatte 2024 den Auftrag übernommen – obwohl sie für die operative Umsetzung eines solchen Großprojekts nicht konzipiert ist.
Hinzu kommen Interessenkonflikte: Der Projektleiter arbeitete parallel für die Open Wallet Foundation (OWF), eine Lobbyorganisation der Digitalidentitäts-Branche, deren CTO zugleich in der Sprind-Jury saß. Die Sprind sieht darin kein Problem.
Sorgen gibt es auch, was die technische Sicherheit betrifft. Intern sollen Sicherheitsbedenken aufgetaucht sein, die weit über Verfahrensfragen hinausgehen, berichten Insider. Im Hintergrund sei zu hören, dass diese Bedenken sowohl von der Sprind als auch der BSI-Hausleitung ignoriert worden sein sollen.

Verbraucherschützer warnen vor Daten-Risiko

Das BSI zieht sich auf die Aussage zurück, man könne eine abgeschlossene Sicherheitsbewertung erst abgeben, wenn die Entwicklung vollständig vorliegt.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) warnt vor einem „Cookie-Banner 2.0“: Ohne technische Schutzmechanismen müssten Nutzer bei jeder Datenabfrage selbst entscheiden, ob diese legitim ist – mit weit sensibleren Daten als bisher.
Zudem bleibt die Wallet zum geplanten Starttermin inhaltlich weit hinter den Erwartungen zurück. Verfügbar sein sollen zunächst nur Basisdaten wie Name, Geburtsdatum und Adresse sowie einfache digitale Nachweise.
Qualifizierte elektronische Signaturen, Pseudonyme, Zahlungsautorisierung und Datenportabilität fehlen zum Start. Auch der sogenannte Zero-Knowledge-Proof wird nicht rechtzeitig einsatzbereit sein – ein Verfahren, das etwa den Nachweis des Mindestalters ermöglicht, ohne das Geburtsdatum selbst preiszugeben. (dts/red)
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ausland

EU-Rechnungshof kritisiert massive Transparenzprobleme beim Corona-Wiederaufbaufonds

In Kürze:

  • Prüfer kritisieren den Umgang mit Geldern aus dem Hilfspaket gegen die Pandemiefolgen.
  • Bisher flossen 577 Milliarden Euro aus dem regionalen Hilfsfonds.
  • Acht von zehn überprüften Ländern erfassen die Daten systematisch, Deutschland jedoch nicht.
  • Es fehlen Möglichkeiten, Ergebnisse und Effekte des regionalen Hilfsfonds zu messen.

 
Wirtschaftsprüfer der Europäischen Union kritisieren den Umgang mit den Geldern aus dem milliardenschweren EU-Hilfspaket zur Bewältigung der Pandemiefolgen im Jahr 2021 scharf. Die Kritik umfasst insbesondere mangelnde Transparenz. Laut einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs (EuRH), der die Verwendung öffentlicher Gelder prüft und die Rechenschaftspflicht stärken soll, ist in vielen Fällen schwer nachvollziehbar, wohin das Geld letztlich geflossen ist.

Mit RRF-Fonds die Folgen der Pandemie abfedern

„Das Vertrauen der EU-Bürger in die öffentlichen Finanzen sinkt, wenn die Verwendung der Gelder nicht vollständig transparent ist. Die Öffentlichkeit hat das Recht, zu erfahren, wohin öffentliche Gelder fließen, wer sie erhält und wie viel tatsächlich ausgegeben wird“, erklärte Ivana Maletic vom EuRH, die die Prüfung leitete.
Ziel des befristeten milliardenschweren Wiederaufbaufonds RRF (Recovery and Resilience Facility) war es, die Mitgliedstaaten bei der Erholung von der durch die teils weitreichenden Einschränkungen während der COVID-19-Pandemie verursachten Wirtschaftskrise zu unterstützen. Besonders betroffen waren dabei mehrere Wirtschaftsbereiche. Die Maßnahmen sollten vor allem die Energiewende und die Digitalisierung der Gesellschaft fördern.
Einige Mitgliedstaaten haben digitale Scorecards zur Nachverfolgung der Mittel eingerichtet. Laut der Europäischen Kommission, die zehn Länder als repräsentative Stichprobe untersuchte, lässt sich jedoch auch dort nicht vollständig nachvollziehen, wohin alle Zahlungen geflossen sind. Neben Deutschland prüften die Revisoren Österreich, Bulgarien, Estland, Frankreich, Lettland, Malta, die Niederlande, Rumänien und Spanien.
Die RRF-Managementinformationssysteme der Mitgliedstaaten unterscheiden sich deutlich. In der Stichprobe erfassen acht Staaten die Verwendung der RRF-Mittel systematisch: Österreich, Bulgarien, Estland, Lettland, Malta und Rumänien vollständig, die Niederlande und Spanien ohne tatsächliche Kosten. Zwei weitere Länder, Frankreich und Deutschland, verlassen sich ausschließlich auf bedarfsorientierte Abfragen. Beide führen laut Bericht (Seite 16) keine zentralen Datensysteme und müssen Informationen direkt bei den umsetzenden Stellen anfordern.

Monatelanges Warten auf Auskünfte

Die meisten der analysierten Staaten, darunter auch Deutschland, veröffentlichten lediglich die Höhe der RRF-EU-Finanzierung für jeden Empfänger. Bulgarien, Frankreich und Spanien führten hingegen zusätzlich zur Gesamthöhe der öffentlichen Finanzierung auch die nationale Kofinanzierung auf.
„In manchen Fällen sind die Informationen schwer zugänglich. In vier von zehn Mitgliedstaaten werden Daten nur auf Anfrage erhoben. Teilweise mussten wir mehrere Monate auf grundlegende Informationen warten, und in einem Fall konnten wir sie überhaupt nicht erhalten“, schilderte Ivana Maletic die Umstände bei der Vorstellung des Berichts. Es gehe nicht darum, ob das Geld ausgegeben wurde, sondern um Transparenz. „Nachvollziehbarkeit ist nicht optional, sondern unerlässlich“, betonte Maletic.
Aufgrund der Mängel kann die Europäische Kommission nicht beurteilen, ob die Mitgliedstaaten die Mittel effektiv eingesetzt haben. Das bedeutet nicht zwingend, dass die Kosten überschritten wurden. In einigen Ländern fielen die tatsächlichen Kosten sogar niedriger aus als geschätzt. Laut dem EuRH besteht in beiden Fällen jedoch das Risiko, dass die den Ländern zugewiesenen Beträge am Ende deutlich von den tatsächlichen Kosten abweichen.
Ein Problem, auf das die Prüfer hinweisen, ist, dass die Mitgliedstaaten lediglich die 100 größten Empfänger von Geldern aus dem RRF melden müssen. Dies können Kommunen oder staatliche Unternehmen sein, die ihrerseits Mittel an Tausende private Unternehmen, Organisationen und weitere kleinere Akteure weiterleiten.

Kommission fordert Informationen zu allen Begünstigten

Der EuRH fordert, dass die Bürger Informationen über alle Begünstigten erhalten. Die Europäische Kommission ist jedoch nicht bereit, dieser Forderung nachzukommen. In einer formellen Stellungnahme zum EuRH-Bericht verweist die Kommission darauf, dass sie den Mitgliedstaaten Leitlinien zur Datenerhebung bereitgestellt habe. Zudem gebe es keine Rechtsgrundlage, um solche nationalen Daten zentral zu erfassen oder auszuwerten.
Die mangelnde Transparenz ist teilweise systembedingt. Üblicherweise zahlt die Kommission Mittel erst nachträglich als Erstattung nach nachgewiesenen Ausgaben aus. Im vorliegenden Fall einigten sich die EU-Staaten jedoch darauf, einen Teil der Gelder im Voraus auszuzahlen. Damit handelt es sich um den ersten groß angelegten Einsatz von nicht strikt kostengebundenen Mitteln in der EU. Eine Einschränkung blieb jedoch bestehen: Die Unterstützung sollte gezielt zuvor von der Kommission identifizierten Problembereichen in den Mitgliedstaaten zugutekommen.
Der RRF war auf rund 720 Milliarden Euro begrenzt. Bis Ende Januar 2026 hatte die Kommission insgesamt 577 Milliarden Euro bereitgestellt, davon 360 Milliarden Euro als Zuschüsse und 217 Milliarden Euro als Darlehen. Die Initiative läuft im August aus, während Auszahlungen noch bis Ende 2026 möglich sind.
Ivana Maletic betonte, dass die Schwächen des RRF nicht in den regulären langfristigen EU-Haushalt übertragen werden sollten. Die Europäische Kommission hingegen sieht das Modell, bei dem die Mitgliedstaaten selbst für die Verwendung der Mittel verantwortlich sind, als mögliches Vorbild für künftige Haushaltsmechanismen. „Dieser Ansatz hat sich als effektiv erwiesen“, so ein Sprecher der Exekutivagentur.

Kaum Strukturen, um große Summen zu verwalten

Es ist stets komplex, wenn die EU Mittel an 27 Mitgliedstaaten verteilt, erklärte die Ökonomin Monika Hjeds Löfmark vom Schwedischen Institut für Europäische Politikstudien. Im Fall des RRF waren die finanziellen Mittel zudem außergewöhnlich hoch und wurden in kurzer Zeit beschlossen.
„Man wollte eine tiefe und lang anhaltende Rezession vermeiden, die die Union spalten könnte. Es war eine besondere Zeit mit vielen Maßnahmen weltweit. Die Überlegung war: Besser handeln als abwarten“, so Hjeds Löfmark gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
„Man muss jedoch auch im Nachhinein betrachten, wie die Hilfen tatsächlich eingesetzt wurden. Es flossen sehr schnell große Summen und viele Länder verfügten weder über ausreichende Kapazitäten noch über die notwendigen Strukturen, um diese effektiv zu verwalten.“
Die Kommission hat den Mitgliedstaaten Ziele und Vorgaben anhand bestimmter Indikatoren gesetzt. Viele dieser Kennzahlen sind jedoch unzureichend und werden zwischen den Ländern unterschiedlich gemessen. Laut Hjeds Löfmark liegen die zentralen Probleme des RRF darin, dass der Prozess sehr schnell umgesetzt wurde und dass gerade jene Länder mit den größten Finanzhilfen oft über die schwächsten Institutionen und die geringste Transparenz verfügen. Ersteres sei durch die Krisensituation erklärbar, Letzteres liege in der Struktur des Systems selbst. Gerade diese Staaten bräuchten jedoch besonders viel Unterstützung.
Sie äußert zudem Kritik daran, dass die Kommission selbst im Bestreben nach einem Erfolg zu wenig Transparenz gezeigt habe. „Es hätte mehr Offenheit über die bestehenden Probleme geben müssen. Der Fokus lag stark darauf, eine Erfolgsgeschichte darzustellen.“ Außerdem betonte Hjeds Löfmark, dass ein grundsätzliches Betrugsrisiko stets vorhanden sei.

Betrugsfälle mit Fondsgeldern aufgedeckt

Die Europäische Staatsanwaltschaft hat zahlreiche Betrugsfälle im Zusammenhang mit RRF-Mitteln aufgedeckt. Berichten zufolge gab es Fälle in Italien, wobei davon auszugehen ist, dass ähnliche Vorfälle auch in anderen Mitgliedstaaten vorkamen. Gleichzeitig muss dies im Kontext des ursprünglichen Ziels betrachtet werden: der Vermeidung einer Rezession sowie der Förderung von Digitalisierung und ökologischem Wandel.
Hat das Maßnahmenpaket die beabsichtigte Wirkung erzielt? Es gibt Hinweise darauf, dass es dämpfend auf die Rezession gewirkt hat, allerdings konnte der EuRH dies nicht umfassend untersuchen. Aufgrund der Struktur des RRF ist eine klare Messung von Ergebnissen und Effekten nur eingeschränkt möglich, da eindeutige Indikatoren für die vielfältigen Ziele fehlen.
Hjeds Löfmark geht zudem davon aus, dass der RRF kein einmaliges Instrument bleibt. „Ich denke nicht, dass so schnell wieder Geld in diesem Umfang zur Verfügung stehen wird. Aber es wird erhebliche Summen geben und die Länder werden stärker in der Verantwortung stehen, deren Einsatz sicherzustellen“, sagte sie.
Gegen Ende der Pandemie und in der Zeit danach stiegen die Preise deutlich an. Ökonomen diskutieren derzeit über die Ursachen dieses Inflationshöhepunkts, der auf eine lange Phase stabiler Preisniveaus folgte. „Mir ist keine Studie bekannt, die untersucht, ob der RRF konkret zur Inflation beigetragen hat, aber theoretisch wäre ein Einfluss möglich“, so Hjeds Löfmark. „Hinzu kam ein allgemeiner Inflationsdruck. Es ist schwer zu trennen, welcher Anteil auf den RRF und welcher auf andere Faktoren zurückzuführen ist.“ Die Effekte lassen sich nur schwer von anderen fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen während der Pandemie isolieren.
Dieser Artikel erschien im Original auf epochtimes.se unter dem Titel „Granskare slår ner på EU-stödet efter pandemin“. (deutsche Bearbeitung: os)
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EU will Rekordstrafe gegen Google

Die EU steht kurz davor, eine Rekordstrafe gegen Google wegen Verstoßes gegen das Digitalgesetz zu verhängen. Ein Verfahren gegen den US-Konzern steht vor dem Abschluss, wie das „Handelsblatt“ am Freitag unter Berufung auf „Kommissionskreise“ berichtete.
Konkret wirft die EU Google und dessen Mutterkonzern Alphabet vor, die eigenen Dienste in seiner Online-Suche zu bevorzugen. Die Beamten wollen eine Strafe im hohen dreistelligen Millionenbereich verhängen. Das letzte Wort habe aber Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Die Entscheidung solle noch vor der Sommerpause offiziell verkündet werden, sagten Insider. Dabei werde es sich um die höchste Strafe handeln, die die EU bisher bei einem Verstoß gegen das neue Gesetz für digitale Dienste (Digital Markets Act, DMA) verhängt habe.
Die Kommission kann bei Verstößen eine Strafe in Höhe von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes anordnen. Dieser lag bei Google 2025 bei 400 Milliarden Dollar.
Laut „Handelsblatt“-Bericht soll die Strafe deutlich unter dem Höchstmaß bleiben, weil Google der Kommission in mehreren Punkten entgegengekommen sei. Die EU erwartet jedoch weitere Zugeständnisse, etwa bei der sogenannten „KI-Übersicht“.
„Deswegen führen unsere Dienststellen derzeit intensive Gespräche mit Google über künftige Lösungen zur Einhaltung der Vorschriften“, sagte ein Kommissionssprecher dem „Handelsblatt“. (dts/red)
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Peking verweigert Kooperation: Eskalation zwischen EU und China bei Untersuchung der staatlichen Subventionen


In Kürze:

  • Die Europäische Kommission kritisiert staatliche Subventionierung chinesischer Unternehmen.
  • Peking untersagt chinesischen Unternehmen, bei Untersuchungen mit der Europäischen Kommission zu kooperieren.
  • Nuctech stattet weltweit Flughäfen mit Sicherheitssystemen aus.
  • Peking bezeichnet die europäische Verordnung zum Subventionsverbot als Diskriminierung.

 
China hat inländischen Unternehmen untersagt, mit der Antisubventionsuntersuchung der Europäischen Union gegen Nuctech zu kooperieren. Bei Nuctech handelt es sich um einen bedeutenden chinesischen Hersteller von Flughafensicherheitstechnik.

China untersagt Kooperation mit EU-Untersuchung zu Nuctech

Wie aus einer Online-Erklärung vom 15. Mai hervorgeht, teilte das chinesische Justizministerium mit, gemeinsam mit dem Handelsministerium und weiteren Behörden festgestellt zu haben, dass die grenzüberschreitende Untersuchung der EU im Fall Nuctech eine „unzulässige extraterritoriale Gerichtsbarkeit“ darstelle und gegen chinesische Vorschriften verstoße.
Keine juristische oder natürliche Person dürfe den Maßnahmen der EU Folge leisten oder diese unterstützen, erklärte das Ministerium. Die Anordnung gelte ab sofort.
Dieser Schritt markiert die erste Anwendung einer im April in Kraft getretenen neuen Verordnung. Sie soll inländische Unternehmen vor ausländischen Maßnahmen schützen, die von den Behörden als „unzulässige extraterritoriale Gerichtsbarkeit“ eingestuft werden.
Nuctech ist ein staatliches Unternehmen und stellt weltweit Sicherheitsausrüstung – darunter Röntgenscanner, Sprengstoffdetektoren und Wärmebildkameras – sowie entsprechende Dienstleistungen für Flughäfen, Häfen und Grenzzollstellen bereit.
Angesichts der raschen Expansion des chinesischen Anbieters in Europa und anderen Auslandsmärkten haben sich die Bedenken hinsichtlich seiner Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) verstärkt. Zu den Gründern des Unternehmens zählt Hu Haifeng, Sohn von Hu Jintao, der von 2002 bis 2012 Parteichef der KPCh war.

EU-Untersuchung zu Nuctech und Streit über Subventionsregeln

Im Dezember 2025 leitete die Europäische Kommission eine „eingehende“ Untersuchung gegen Nuctech auf Grundlage der Verordnung über ausländische Subventionen ein. Die Kommission erklärte, es gebe Hinweise darauf, dass mehrere von Peking ergriffene Maßnahmen zugunsten des staatlichen Unternehmens als ausländische Subventionen einzustufen sein könnten. Dazu zählen Zuschüsse, steuerliche Vergünstigungen sowie bevorzugte Finanzierungsvereinbarungen.
Europäische Regulierungsbehörden äußerten die Sorge, dass staatliche Subventionen aus Peking dem chinesischen Unternehmen einen unfairen Vorteil gegenüber europäischen Wettbewerbern verschaffen könnten.
„Systeme zur Bedrohungserkennung – einschließlich der an Häfen und Flughäfen eingesetzten Sicherheits- und Inspektionsscanner – spielen eine wesentliche Rolle dabei, sicherzustellen, dass Europa offen und zugleich sicher bleibt“, erklärte Teresa Ribera, die Kartellrechtschefin der Europäischen Kommission, im Dezember 2025. „Daher streben wir gleiche Wettbewerbsbedingungen auf dem Markt für solche Systeme an, um faire Chancen für Wettbewerber sowie für Kunden wie Grenzschutzbehörden zu gewährleisten.“
In einer Stellungnahme kritisierte das chinesische Handelsministerium, dass europäische Regulierungsbehörden übermäßig viele Informationen von chinesischen Unternehmen anforderten. Zudem warf es ihnen vor, im Nuctech-Fall die Kooperation chinesischer Banken zu verlangen. Die Maßnahmen hätten „erhebliche negative Auswirkungen“ auf den normalen Geschäftsbetrieb sowie die Investitionstätigkeit zahlreicher chinesischer Unternehmen und Banken. Darüber hinaus bekräftigte das Ministerium, dass es die EU-Verordnung über ausländische Subventionen ablehne.

Peking klagt vor dem Gerichtshof in Luxemburg

Seit Inkrafttreten der Verordnung über ausländische Subventionen der EU hat sich Brüssel wiederholt darauf berufen, um gegen chinesische Unternehmen zu ermitteln. Ein Sprecher des chinesischen Justizministeriums verurteilte dies in einer Stellungnahme vom 15. Mai als diskriminierend.
Unternehmen, die gegen die Verordnung der Europäischen Kommission über ausländische Subventionen verstoßen, drohen Geldbußen von bis zu 10 Prozent ihres weltweiten Umsatzes.
Im April 2024 führte die Kommission unangekündigte Inspektionen in den Einrichtungen von Nuctech in Polen und den Niederlanden durch. Das Unternehmen reichte daraufhin Klage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg ein.
In Europa bestehen Bedenken, dass Kontrollsysteme sensible personenbezogene Daten erfassen könnten. Kritiker verweisen dabei auf das chinesische Gesetz zur nationalen Sicherheit und befürchten, dass solche Daten dem kommunistischen Regime zugänglich werden könnten. Bereits 2021 blockierte Litauen einen Vertrag mit einer Nuctech-Tochtergesellschaft über die Lieferung von Sicherheitsausrüstung für den Flughafen des Landes. In den Vereinigten Staaten setzte das US-Handelsministerium Nuctech im Jahr 2020 aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit auf seine Handelssperrliste.
Die kanadische Regierung stornierte im selben Jahr einen Vertrag mit Nuctech über 6,8 Millionen US-Dollar zur Lieferung von Sicherheitsausrüstung für 170 diplomatische Vertretungen weltweit, nachdem öffentliche Proteste aufgekommen waren.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „China Tells Companies Not to Comply With EU’s Probe Into Nuctech“ (deutsche Bearbeitung: os)