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Rooibos-Tee: Das gesundheitliche Potenzial von Südafrikas Nationalgetränk


In Kürze:

  • Rooibos ist das koffeinfreie und tanninarme Nationalgetränk Südafrikas.
  • Er ist reich an antioxidativen Verbindungen, die laut ersten Studien dazu beitragen können Entzündungen zu lindern und Blutgefäße und Gehirnzellen zu schützen.
  • Es gibt roten und grünen Rooibos, die sich im Geschmack und in ihren Eigenschaften unterscheiden.
  • Doch nicht nur die Art von Rooibos, sondern auch die Zubereitungsmethode kann Inhaltsstoffe und Geschmack beeinflussen.

 
In den Cederbergen Südafrikas färbt sich ein spindeldürrer grüner Strauch tief rotbraun, wenn er in der Sonne trocknet.
Dieser Strauch ist Aspalathus linearis, besser bekannt als Rooibos. In freier Natur wächst er nirgendwo sonst auf der Welt. Seit Generationen ist er Südafrikas alltäglicher Tee – koffeinfrei, tanninarm und von Kindheit an ein fester Bestandteil des Familienlebens.
Rooibos

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Marthane Swart

Nun untersuchen Wissenschaftler genauer, was tatsächlich in einer Tasse Rooibos-Tee steckt. Die ersten Ergebnisse deuten darauf hin, dass seine antioxidativen Verbindungen mehr können als nur den Durst zu stillen. 

Was in Rooibos drinsteckt

Rooibos

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Marthane Swart

Rooibos-Tee gibt es in zwei Varianten: fermentiert (rot) und unfermentiert (grün). Beide sind reich an polyphenolischen Antioxidantien – pflanzlichen Verbindungen, die freie Radikale neutralisieren und dadurch laut Untersuchungen vor Entzündungen und Zellschäden schützen. Dazu gehören unter anderem die Pflanzenstoffe Aspalathin, Nothofagin und Quercetin.
Aspalathin und Nothofagin kommen vorwiegend in grünem Rooibos vor und in der Natur sonst fast nirgendwo. Beide sind starke Antioxidantien und Entzündungshemmer.
In einer Studie reduzierten die beiden Verbindungen zusammen Entzündungen der Blutgefäße in menschlichen Zellen und bei Mäusen, die durch einen hohen Glukosespiegel verursacht wurden. Das ist ein Ergebnis, das laut den Forschern auf zukünftige Behandlungsmöglichkeiten für Diabetesfolgeerkrankungen hindeuten könnte.
Quercetin ist bekannt für seine starken antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkungen, die die Zellen vor Schäden schützen und die Herzgesundheit unterstützen.
In Studien am Menschen verbesserte Rooibos die Cholesterinwerte und senkte den Blutzucker. Die Wirkungen zeigten sich sowohl bei gesunden Menschen als auch bei Personen mit bestehenden chronischen Erkrankungen.
Studien weisen auf positive Effekte in folgenden Bereichen hin:
Ferner sei Rooibos in Südafrika bei Ausdauersportlern beliebt, da er koffeinfrei und reich an Antioxidantien sei, schrieb Marthane Swart in einer E-Mail an Epoch Times.
„Experimentelle Untersuchungen deuten zudem darauf hin, dass Rooibos körperliche Ermüdung bei wiederholtem, anstrengendem Training verringern und einen gewissen Schutz vor den Auswirkungen großer Höhen bieten könnte“, so das Sekretariat des South African Rooibos Council.

Potential für das Gehirn

Ein weiterer Bereich der Rooibos-Forschung ist die Auswirkung auf das Gehirn. Laut ersten Untersuchungen in Labor-, Zell- und Tiermodellen könnten die in Rooibos enthaltenen Verbindungen das Gehirn schützen.
Forschungsergebnisse zeigen, dass die einzigartigen Polyphenole in Rooibos, wie Aspalathin und Nothofagin, dazu beitragen können, 
  • Entzündungen im Gehirn zu reduzieren,
  • oxidativen Stress zu verringern
  • Mechanismen zu modulieren, die mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer in Verbindung stehen.
Wie die medizinische Biochemikerin Taskeen Docrat in ihrer Metaanalyse aus dem Jahr 2024 feststellte, sind die neuroprotektiven Wirkungen von Rooibos nicht auf eine einzelne antioxidative Verbindung zurückzuführen.
„Die neuroprotektiven Wirkungen gehen wahrscheinlich auf das Zusammenspiel der gesamten Mischung der vorhandenen Verbindungen zurück“, schrieb Docrat in einer E-Mail an Epoch Times.
Dieser Mechanismus deutet laut Docrat auf drei Fähigkeiten von Rooibos hin:
  1. Entzündungen im Gehirn zu reduzieren.
  2. Oxidativen Stress zu lindern.
  3. Gesunde Mitochondrien – die energieproduzierenden Strukturen in den Zellen – zu unterstützen.
Der Metaanalyse zufolge weisen Studien darauf hin, dass Rooibos-Verbindungen reaktive Sauerstoffspezies neutralisieren und die Verarbeitung von Amyloid-beta im Gehirn beeinflussen können – jenem Proteinfragment, das als zentraler Auslöser der Alzheimer-Krankheit gilt, so die Biochemikerin.
Die meisten der in Docrats Übersichtsarbeit berücksichtigten Studien basieren jedoch auf Zell- oder Tiermodellen. Es bestehe Bedarf an weiterer klinischer Forschung, die sich speziell auf neurodegenerative Biomarker und kognitive Ergebnisse am Menschen konzentriere, fügte sie hinzu.

Rot oder grün: Was ist der Unterschied?

Rooibos

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Marthane Swart

Sowohl roter als auch grüner Rooibos stammen von derselben Pflanze. Der Unterschied zwischen den beiden Arten liegt in der Verarbeitung nach der Ernte.
Laut Swart wird roter Rooibos traditionell geschnitten, zerkleinert und befeuchtet, um anschließend oxidieren zu können. Durch diesen Prozess verfärben sich die Blätter von grün zu rotbraun, was dem Tee seinen milden, natürlich süßen Geschmack verleiht. Anschließend werden die Blätter in der Sonne getrocknet.
Bei grünem Rooibos entfällt der größte Teil dieser Oxidation. Er bleibt grün und schmeckt leichter und grasiger.
Da er weniger stark verarbeitet ist, enthält grüner Rooibos mehr Aspalathin und weist in Labortests im Allgemeinen eine stärkere antioxidative Wirkung auf. Roter Rooibos enthält jedoch ebenfalls viele nützliche Inhaltsstoffe. Zudem wird er von den meisten Menschen getrunken und ist am besten erforscht.

Wie man Rooibos aufbrüht

Rooibos

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Marthane Swart

Auch die Zubereitungsmethode kann die Inhaltsstoffe beeinflussen. Docrat empfiehlt, Rooibos fünf bis zehn Minuten in kochendem Wasser ziehen zu lassen, um möglichst viele Polyphenole, darunter auch Aspalathin, freizusetzen. Wie viel davon jedoch vom Körper beim Trinken tatsächlich aufgenommen werden kann, muss erst in weiteren Studien untersucht werden.
Im Gegensatz zu vielen Teesorten ist Rooibos von Natur aus tanninarm, sodass er selbst bei längerer Ziehzeit selten bitter wird. Tatsächlich bringe eine längere Ziehzeit, so Swart, eher seine natürliche Süße und seinen honigartigen Geschmack zur Geltung. 
In Südafrika wird er typischerweise pur oder mit Milch, Zitrone, Honig oder Zucker serviert. Auch wird er stark aufgebrüht auf Eis getrunken oder zu Cocktails, Lattes und einem südafrikanischen Favoriten verarbeitet: dem „roten Cappuccino“. Dabei ersetzt man den Kaffee durch Rooibos.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Rooibos Tea May Reduce Inflammation and Protect the Aging Brain“ (redaktionelle Bearbeitung: as)
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EU hebt Sanktionen gegen zwei russische Oligarchen auf

Nach tagelangen Diskussionen haben die EU-Länder sich darauf geeinigt, ihre Russland-Sanktionen gegen rund 3.000 Menschen und Organisationen um 36 Monate zu verlängern – mit zwei Ausnahmen: Die russischen Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman werden von der Sanktionsliste gestrichen, wie aus Diplomatenkreisen verlautete.
Lettland, das lange gegen die Aufhebung der Sanktionen gegen die beiden russischen Milliardäre protestiert hatte, enthielt sich bei der Entscheidung der Stimme.
Mit der Einigung können die übrigen Sanktionen nun um drei Jahre verlängert werden – anstatt der bisher üblichen sechs Monate. Die Frist für die Verlängerung der Strafmaßnahmen wäre um Mitternacht ausgelaufen.

Es geht um Usmanow und Fridman

Lettland hatte die Einigung am Montagabend noch blockiert. „Die Haltung der lettischen Regierung ist unerschütterlich. Die EU-Sanktionen gegen Russland müssen verschärft, nicht abgeschwächt werden“, erklärte Außenministerin Baiba Braze im Onlinedienst X.
In der vergangenen Woche hatte die EU die Frist für die Verlängerung der Sanktionen bereits wegen des Streits um die Aufhebung der Sanktionen gegen Usmanow und Friedman bereits auf Mitternacht in der Nacht zum Mittwoch verschoben.
Auf die Aufhebung der Sanktionen gegen Usmanow drängten vor allem Frankreich und die Slowakei. Paris begründete seine Forderung mit Angelegenheiten „nationaler Sicherheit“, ohne öffentlich Details zu nennen.
Ein hochrangiger Diplomat in Brüssel sagte der Nachrichtenagentur AFP, Paris habe seine Forderung mit einem möglichen Abkommen über in Aserbaidschan festgehaltene französische Staatsbürger in Zusammenhang gebracht.

Fridmann verklagte Luxemburg auf rund 16 Milliarden Euro

Luxemburg wollte seinerseits einer Streichung des Metall-Tycoons Usmanow von der Sanktionsliste nur zustimmen, wenn auch die Sanktionen gegen Banken-Magnat Fridman aufgehoben würden. Fridman hat Luxemburg wegen des Einfrierens seiner dortigen Vermögenswerte auf Schadenersatz in Höhe von rund 16 Milliarden Euro verklagt.
Usmanow und Fridman gehören zu dutzenden russischen Geschäftsleuten, die die EU wegen der Sanktionen verklagen. Beide sind bereits seit 2022 auf der Sanktionsliste. Brüssel wirft ihnen vor, mit ihren Unternehmen bedeutende Einnahmen für den Kreml zu generieren.
Dass die beiden nun nicht mehr auf der Sanktionsliste stehen, sorgte in Brüssel für Irritationen. „Das sendet wirklich das Signal, dass man sich mithilfe von Erpressung von der Liste streichen lassen kann“, kritisierte ein EU-Diplomat. Es sei „schockierend“, dass „ausgerechnet Frankreich“ die Verlängerung der gesamten Sanktionen auf diese Weise blockiert habe.
Morgennebel wabert über dem Tegernsee - in der Promi-Gegend südlich von München werden einige Häuser mit dem russischen Oligarchen Alischer Usmanow in Verbindung gebracht.

Morgennebel wabert über dem Tegernsee – in der Promi-Gegend südlich von München werden einige Häuser mit dem russischen Oligarchen Alischer Usmanow in Verbindung gebracht.

Foto: Matthias Balk/dpa

Die verhängten Sanktionen müssen einstimmig von den EU-Ländern verlängert werden. Die Sanktionen umfassen das Einfrieren der Vermögen sowie ein Einreise- und Geschäftsverbot.

Ukraine übt Kritik, Moskau fordert Aufhebung von weiteren Sanktionen

Die Sanktionen umfassen das Einfrieren der Vermögen sowie ein Einreise- und Geschäftsverbot. Mehrere EU-Staaten, allen voran Polen und die baltischen Länder, haben sich nachdrücklich gegen die Aufhebung jeglicher Sanktionen ausgesprochen.
Auch die Ukraine äußerte im Vorfeld scharfe Kritik an der möglichen Streichung der russischen Geschäftsmänner von der Liste. Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete ein solches mögliches Vorgehen der EU auf X als „inakzeptabel“ und „schlechtes Signal in Richtung Russland“. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte ebenfalls auf X eine „rechtzeitige und bedingungslose Verlängerung der individuellen Sanktionen“.
Der Kreml nutzte seinerseits die Pattsituation in Brüssel, um die EU zur Aufhebung der Sanktionen gegen „alle russischen Geschäftsleute“ aufzurufen. (afp/red)
 
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Linkenabgeordneter Koçak lässt nach Kritik Parlamentsämter ruhen


In Kürze:

  • Der Linkenabgeordnete Koçak lässt seine politischen Funktionen ruhen.
  • Davor kündigte er nach der Veröffentlichung eines Chatverlaufs mit einem Remmo-Sohn eine Aufarbeitung an.
  • Auf einer Wahlparty der Neuköllner Linken war Issa Remmo und ein Vertreter einer vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Palästina-Organisation erschienen.
  • Die Grünen fordern den Ausschluss Koçaks aus der Linken-Fraktion.

 
Der Berliner Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, Ferat Koçak, lässt vorerst seine Parlamentsämter ruhen.
„Ferat Koçak hat uns mitgeteilt, dass er sich bis auf Weiteres, bis volle Transparenz hergestellt ist, zurückziehen wird“, sagte Linken-Fraktionschef Sören Pellmann in Berlin am Dienstag, 22. September. Koçak werde zunächst nicht mehr an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen.
Die Fraktion stelle sich dabei hinter den Abgeordneten. Man glaube bisher seinen Aussagen, „bis anderes gegebenenfalls zutage kommt“, so Pellmann.
Davor hatte Koçak eine Aufarbeitung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe im Zusammenhang mit seinen Kontakten zu Mitgliedern des Remmo-Clan angekündigt. Dabei geht es um Chat-Nachrichten sowie eine Wahlparty in Neukölln am vergangenen Sonntag.
Der im Berliner Bezirk Neukölln direkt gewählte Politiker ist seit dem Wahlsonntag, 20. September, ins Visier öffentlicher Kritik geraten.
Die Linkspartei mit Spitzenkandidatin Elif Eralp hatte an dem Tag die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus klar gewonnen und könnte zusammen mit SPD und Grünen eine Koalition schmieden.

Issa Remmo auf Wahlparty aufgetaucht – Vorwürfe wegen Fotos mit Palästina-Extremisten

Noch am Wahlabend wurde bekannt, dass der berüchtigte Unternehmer Issa Remmo bei der Wahlparty des Linken-Bezirksverbands in Neukölln aufgetaucht war.
Dieser gilt als Oberhaupt einer auch in Berlin verankerten Großfamilie mit Wurzeln im Libanon, die Polizeibehörden mit organisierter Kriminalität in Zusammenhang bringen. Als eine der spektakulärsten Straftaten, für die Mitglieder des Remmo-Clans verurteilt wurden, gilt der Juwelenraub im Grünen Gewölbe in Dresden im Jahr 2019. Issa Remmo selbst weist bislang zwar einige Festnahmen, aber keine strafrechtlichen Verurteilungen auf.
Darüber hinaus fand sich mit Ibrahim Ibrahim ein Vertreter der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Gruppierung „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ bei der Party ein. Er bat Koçak offenbar um ein gemeinsames Foto – ein Wunsch, dem dieser später veröffentlichten Bildern zufolge auch entsprach.
Der Linken-Politiker erklärte später auf X, Ibrahim nicht gekannt zu haben und an jenem Abend mehrere hundert Selfiewünsche auf der öffentlich zugänglichen Wahlparty erfüllt zu haben.
Zudem distanziere er sich „ausdrücklich“ von „gewalt- oder terrorverherrlichenden Aussagen der genannten Person“.

Remmo-Sohn veröffentlichte Ausschnitt aus Korrespondenz mit Abgeordnetem

Die Linke distanzierte sich von dem Remmo-Besuch am Wahlabend und erklärte, der Clanchef sei nicht eingeladen gewesen und wieder hinausgeschickt worden. „Mit organisierter Kriminalität haben wir nichts zu tun, die bekämpfen wir“, sagte Eralp noch am Sonntagabend.
Für eine Einladung vonseiten der Partei gibt es tatsächlich keine belastbaren Anhaltspunkte. Allerdings hat der Sohn des Familienoberhauptes, Firas Remmo, nach Bekanntwerden des Besuchs auf Instagram Teile einer Korrespondenz zwischen ihm und Koçak veröffentlicht. Mittlerweile hat er den Post wieder entfernt.
Bildschirmfotos dokumentieren jedoch, dass es einen Kontakt über das soziale Netzwerk zwischen beiden gegeben habe.
Dabei habe Koçak Remmo darum gebeten, seinem Vater „Grüße mit Respekt“ zu übermitteln. Auch soll er gefragt haben, wann dieser an einem bestimmten Tag im Büro sei, und hinzugefügt, er könne am „Vormittag vorbeikommen“. Außerdem wies er ihn auf seine WhatsApp-Verbindung hin.
Welche Vorgeschichte der Chat hatte, ist nicht erkennbar.
Koçak übersandte Remmo in weiterer Folge noch ein Video von einer Rede, die er im Bundestag im Januar 2026 zur sogenannten Clankriminalität gehalten hatte. In dieser hatte er sich unter anderem gegen Stigmatisierung von Menschen aufgrund ihres Nachnamens gewandt und der AfD attestiert, diese sei selbst ein „krimineller Clan“.
Im Chat bat Koçak Remmo, das Video mit „allen euren Leuten“ zu teilen.
Remmo antwortete mit „Gerne, Bruder“, was sein Chatpartner mit einem Herz-Emoji quittierte. Unter dem Screenshot schrieb Remmo:
„Wir sind Teil von etwas Großem. Wir stehen zusammen, wir halten zusammen und wir kämpfen zusammen für unsere Ziele. Denn wir sind nicht hier, um nur dabei zu sein – wir sind hier, um zu schaffen, zu bewegen und zu gewinnen. Wir sind Sieger, wir sind Macher, wir sind ein Team. Und gemeinsam schaffen wir Dinge, die allein niemals möglich wären.“

Koçak will seinen Social-Media-Chatpartner nicht gekannt haben

Auf X erklärte der Linken-Abgeordnete, die Berichte über die Chatverläufe hätten die Öffentlichkeit „zu Recht“ verunsichert. Anschließend fügte er hinzu:
„Kontakte von Mandatsträgern zu Personen, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden, sind durch nichts zu rechtfertigen. Ich verstehe, dass schon der Anschein solcher Nähe lückenlos ausgeräumt werden muss.“
Remmo habe sich bei ihm im Zuge eines Aufrufs gemeldet, sich an politischen Aktionen zu beteiligen. Dabei, so Koçak, habe er mit ihm geschrieben „wie mit jedem anderen Neuköllner auch und seinen Vater mit Höflichkeit zurückgegrüßt“.
Inwieweit die Rede zuvor auf den Vater gekommen sei, ist aus dem Chatausschnitt nicht erkennbar.
Zu diesem Zeitpunkt sei ihm nicht bekannt gewesen, um wen es bei seinem Gesprächspartner oder dessen Vater handele. Dies sei ihm erst später bewusst geworden.
Auf Instagram tritt Firas Remmo unter dem Benutzernamen „firas_i_rammo“ auf. Dass Koçak ihm danach erneut im Zusammenhang mit der Rede geschrieben habe, sei „ein Fehler, für den ich um Entschuldigung bitte“. Koçak schließt seine Erklärung mit der Aussage:
„Als Person des öffentlichen Lebens trage ich besondere Verantwortung. Ich werde mir jetzt die Zeit nehmen, um jeden Zweifel auszuräumen und in Absprache mit meinem Team mein Kommunikationsverhalten aufzuarbeiten und volle Transparenz herzustellen.“

Forderung nach Ausschluss aus Fraktion

Es ist ungewiss, wie stark die Angelegenheit mögliche Koalitionsverhandlungen der Linkspartei mit SPD und Grünen belasten könnte.
Koçak selbst sitzt nicht im Abgeordnetenhaus, aber der Bezirksverband Neukölln gilt bei den potenziellen Koalitionspartnern als suspekt – vor allem im Zusammenhang mit antisemitischen Vorfällen.
Bundesvertreter der möglichen Koalitionspartner äußerten sich deutlich zu dem Fall.
Die Grünen forderten die Linkspartei auf, Koçak aus ihrer Fraktion auszuschließen.
Koçak falle immer wieder auf „mit einer Nähe zu Personen, die Terror verherrlichen, die den Staat Israel infrage stellen, die mit antisemitischen Vorfällen auffallen“, sagte Ko-Fraktionschefin Katharina Dröge in Berlin. Sie frage daher Linken-Ko-Fraktionschefin Heidi Reichinnek „ganz persönlich: Kann so jemand Teil der Bundestagsfraktion der Linken sein?“
Dröge attestierte der Linken im Berliner Bezirk Neukölln „ein massives Problem mit dem Thema Antisemitismus“. Die Grünen gingen nun „mit Haltelinien“ in die Koalitionsgespräche. Dazu gehöre „Klarheit im Kampf gegen Antisemitismus“.
SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese forderte von Koçak in den Zeitungen der FUNKE Mediengruppe „klare Konsequenzen“. Eine Entschuldigung reiche nicht aus, „zumal sie mehr als unglaubwürdig wirkt“.
Die frühere Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und prominente Linken-Politikerin Petra Pau mahnte Koçak, Verantwortung zu übernehmen:
„Als MdB hast Du eine Verantwortung, ich kann nicht mehr an Naivität glauben“, schrieb Pau auf X.

Zwielichtige Gäste auf Wahlpartys nicht auf Linke beschränkt

Auftritte in der Öffentlichkeit umstrittener Persönlichkeiten bei Wahlpartys sind auch anderen Parteien nicht fremd. So sah sich die AfD Sachsen-Anhalt jüngst veranlasst, den Streamer Matthäus Westfal, auch bekannt als „Aktivist Mann“, des Saales zu verweisen und zu sanktionieren, nachdem dieser dort eine „SPIEGEL“-Journalistin belästigt und angepöbelt hatte.
Issa Remmo war im Januar 2025 als Teil einer von einem CDU-Abgeordneten eingeladenen Besuchergruppe im Berliner Abgeordnetenhaus erschienen. Dieser erklärte, von dessen Besuchsabsichten nichts gewusst zu haben.
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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22.09.2026 | Merz räumt in Fraktion Mitschuld an Wahlniederlagen ein | Trump ruft zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

HEUTE17:22 Uhr

Trump ruft Staaten zu Austritt aus Strafgerichtshof auf

US-Präsident Donald Trump hat die Nationen weltweit zum Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof aufgerufen. „Ich fordere alle Staaten, die Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs sind, auf, sofort aus dieser skrupellosen Institution auszutreten“, sagte er in seiner Rede bei der UN-Vollversammlung in New York.

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HEUTE17:20 Uhr

UN-Rede: Trump kündigt Bau von zwei US-Militärstützpunkten auf Grönland an

US-Präsident Donald Trump will die US-Militärpräsenz auf Grönland deutlich ausbauen. Er kündigte den Bau von zwei sehr großen Militärstützpunkten vor der UN-Vollversammlung in New York an. Im Anschluss wollte er mit Vertretern Dänemarks und Grönlands ein Sicherheitsabkommen unterzeichnen, auf das sich alle Seiten in der vergangenen Woche geeinigt hatten.
HEUTE17:07 Uhr

Merz räumt in Fraktion Mitschuld an Wahlschlappen ein

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der Unionsfraktion offenbar eine Mitschuld an den schlechten Ergebnissen der Union bei den vergangenen Landtagswahlen eingeräumt. Laut der „Rheinischen sagte Merz nach Angaben mehrerer Teilnehmer: „Ich habe meinen Anteil an diesen Wahlergebnissen.“ Zugleich verteidigte er den Reformkurs der Bundesregierung, weitere Belastungen für die junge Generation dürfe es nicht geben. Die SPD müsse „jeden Zweifel“ ausräumen, mit der Linken in Berlin zusammenzuarbeiten, soll der Kanzler gesagt haben.

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HEUTE17:07 Uhr

Trump hält Iran-Abkommen nach Kongresswahlen für möglich

US-Präsident Donald Trump hält ein Friedensabkommen mit dem Iran nach den Kongresswahlen am 3. November für möglich. „Ich glaube, wir werden ein Abkommen direkt nach der Wahl schließen“, sagte er vor der UN-Vollversammlung in New York. Eine andere Option sei es, die Islamische Republik „in die Hölle“ zu schicken. Trump sagte, er müsse entscheiden, ob er den Iran „vernichte“ oder einen „Deal“ mit Teheran schließe und zeigte sich überzeugt von einer Einigung.
US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

US-Präsident Donald Trump trifft zu seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ein.

Foto: Stefan Jeremiah/FR171756 AP/AP/dpa

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HEUTE17:00 Uhr

Nach Wahlsieg in Berlin: Linke will diese Woche mit Grünen und SPD sprechen

Nach ihrem Wahlsieg in Berlin will die Linkspartei noch in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD führen. Über Sondierungen entscheidet ein Parteitag am Freitag. Elif Eralp wurde beim ersten Treffen der neugewählten Abgeordneten einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. Wegen Clan-Kontakten und Antisemitismus-Vorwürfen steht der Berliner Landesverband massiv in der Kritik. Rechnerisch wäre auch eine Koalition von CDU, Grünen und SPD möglich.

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HEUTE16:48 Uhr

Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für René Benko

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Der 49-Jährige habe seine Gläubiger geschädigt, indem er einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet hat, obwohl es um sein Signa-Firmen-Imperium bereits sehr kritisch stand, so das Gericht. Benko bestreitet die Vorwürfe.

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HEUTE16:07 Uhr

Militärflugzeug an US-Airbase Spangdahlem abgestürzt

Bei einem Flugzeugabsturz im Bereich der Airbase Spangdahlem der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag nach Behördenangaben ein Mensch verletzt worden. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm waren im Einsatz, wie die Kreisverwaltung in Bitburg mitteilte.
HEUTE16:02 Uhr

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet – Rekordzahl von Ausstellern

3.170 Aussteller zeigen ihre neuesten Fahrzeuge sowie Verkehrstechnik auf der Innotrans Berlin. Gezeigt werden 180 Weltpremieren, darunter neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und fahrerlose Fahrzeuge. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt mit weiteren Beteiligten das Konzept für den europäischen Nachtzugverkehr „Alisa“ vor.

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HEUTE15:51 Uhr

Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

Haushalte in Deutschland müssen laut einer co2online-Studie erneut mit höheren Heizkosten bei Heizöl und Holzpellets rechnen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rechnen sie bei Heizöl mit 1.275 Euro (+24 Prozent), bei Holzpellets mit 870 Euro (+17) Jahres-Heizkosten. Bei Erdgas werden 1.120 Euro (-4 Prozent) erwartet, bei Fernwärme 1.310 Euro (+1) und bei Wärmepumpen 735 Euro (+3).
Um Preise bei der Fernwärme dreht sich eine Klage der Verbraucherschützer gegen den Anbieter Eon. (Archivbild)

Rohrleitungen für Fernwärme.

Foto: Thomas Banneyer/dpa

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HEUTE15:27 Uhr

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh kandidiert nicht wieder

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh (49) will nach dem Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl nicht wieder für das Amt kandidieren. Die SPD kam mit 12,1 Prozent auf den fünften Platz – ein historischer Tiefstand. „Die Partei würde den Weg in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, wenn bei einem derartigen Desaster die Verantwortlichen nicht den Schritt in die zweite Reihe wagen“, sagte Saleh.

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HEUTE15:12 Uhr

Tödlicher Schusswaffenvorfall in Kanada: British Columbia verklagt OpenAI

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI verklagt – weil der ChatGPT-Anbieter vor einem tödlichen Schusswaffenvorfall nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte. Die 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule in Tumbler Ridge eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte sie ihre Mutter sowie ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

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HEUTE15:07 Uhr

IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn – Arbeitgeber: „Realitätsfern“

Die IG Metall fordert für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall sagt, er sei „fassungslos“ und wies die Forderungen als „realitätsfern“ zurück. Mit solchen Forderungen in der Krise gefährde die Gewerkschaft zehntausende Arbeitsplätze.

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HEUTE15:00 Uhr

Angler fischen vor Florida Militärdrohne aus dem Meer

Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen Angler vor Florida eine US-Militärdrohne aus dem Meer. Der Skipper Daniel Arsenault hatte angelnde Militär-Hubschrauberpiloten an Bord, die das seltsame Objekt rasch identifizierten. Laut dem nahen Luftwaffenstützpunkts Eglin sei vor eigenen Tage eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test ins Meer gestürzt. Inzwischen ist diese wieder im Besitz des Verteidigungsministeriums.

Ein Drohnenschiff mit einem unbemannten Flugsystem während einer Aktion im Rahmen der „Special Operations Forces Week“ am 20. Mai 2026 in Tampa, Florida (Symbolbild).

Foto: Luke Sharrett/Getty Images

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HEUTE14:56 Uhr

AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Regierungsübernahme vor

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt reisen sechs Politiker der AfD-Landtagsfraktion zum Austausch mit der FPÖ und Herbert Kickl nach Wien. Laut Ulrich Siegmund interessiert die AfD die praktischen Erfahrungen der Partei in der Regierungsverantwortung.

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HEUTE14:38 Uhr

Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

Ferat Kocak (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.
HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.
Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Foto: Patrick Pleul/dpa

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern.

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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deutschland gesellschaft ticker

F-16-Kampfjet auf US-Airbase in der Eifel abgestürzt – Pilot rettete sich per Schleudersitz

Im Bereich der US-Airbase Spangdahlem in der rheinland-pfälzischen Eifel ist ein Kampfjet vom Typ F16 abgestürzt. Dabei sei nach ersten Erkenntnissen ein Mensch verletzt worden, teilte der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit.
Eine Sprecherin der Airbase sprach von einem „Vorfall“ mit einem Flugzeug auf dem Vorfeld. Der Pilot habe sich „sicher“ mit dem Schleudersitz retten können und werde medizinisch versorgt.
Der „Südwestrundfunk“ berichtete unter Berufung auf Augenzeugen von einer schwarzen Rauchsäule im Bereich der US-Airbase.
Der mutmaßliche Unglücksort soll sich in der Verlängerung der Startbahn auf Höhe des Golfplatzes befinden. Deutsche Einsatzkräfte aus den Kreisen Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm wurden alarmiert.
Dem SWR zufolge sollen am Nachmittag zwei Maschinen gestartet sein, von denen eine abgestürzt sei. Der Pilot habe offenbar den Schleudersitz betätigt und die Maschine verlassen können.

Die Feuerwehr war im Einsatz.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

„Zum Unfallhergang sowie zu weiteren Einzelheiten des Ereignisses können seitens des Eifelkreises derzeit keine Angaben gemacht werden“, so die Kreisbehörde.

Rund 20 Jets stationiert

In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel, die weltweit Einsätze der US Air Force und der NATO unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes.
Der Standort zählt nach jüngsten Angaben rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter – plus Angehörige. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.
Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt. Der Pilot hatte sich damals bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet: Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Ein F-16-Kampfflugzeug über dem Stützpunkt der US-Luftwaffe in Spangdahlem (Symbolbild).

Foto: Maja Hitij/Getty Images

Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern in der Pfalz als eine der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär.
Vor einigen Jahren gab es Abzugspläne, die die US-Regierung aber nicht umsetzte und 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung sorgte damals in der Eifel für große Erleichterung. (dpa/dts/red)
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deutschland ticker wirtschaft

Planet Labs startet im Herbst Satellitenproduktion in Berlin

Das US-Unternehmen Planet Labs will im Herbst mit dem Bau von Satelliten in Deutschland beginnen. Die gesamte Fertigung und Erprobung der Satelliten solle in Berlin stattfinden, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens in Deutschland, Martin Polak, dpa. Die neue Produktionsstätte sei der erste vollwertige Fertigungsstandort des Unternehmens neben San Francisco in den USA.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verwies bei der Vorstellung des Vorhabens auf die Bedeutung von Satelliten für Sicherheit und technologische Souveränität. Das gelte sowohl im zivilen Bereich als auch im Spannungs- und Verteidigungsfall.

Fertigung von bis zu 60 Satelliten pro Jahr

Der erste in Berlin gebaute Satellit solle vor Ende des Jahres fertig sein, sagte Polak. Die Anlage könne auf eine Kapazität von bis zu 60 Satelliten pro Jahr ausgebaut werden. Zum genauen Umfang der Investition machte das Unternehmen keine Angaben.
Es hieß aber, man erwarte, dass ein achtstelliger Betrag überstiegen werde. Derzeit arbeiten nach Unternehmensangaben knapp 150 Mitarbeiter in der Berliner Niederlassung. Diese Zahl solle um weitere 70 wachsen.
Die sogenannten Pelican-Satelliten, die in Berlin gebaut werden sollen, liefern laut Planet Labs hochauflösende Bilder für die Erdbeobachtung.
Reiche sagte mit Blick auf die Bedrohung durch Russland: „Russland bedroht die EU täglich. Russland bedroht Deutschland täglich.“ Deutschland und Europa müssten in der Lage sein, Erdbeobachtung eigenständig und mit eigenen Daten zu betreiben. „Und diese Partnerschaften gehen wir hier ein, um handlungsfähig zu bleiben“, sagte Reiche weiter.

Unternehmen: Betreuen problemlos Regierungskunden in Europa

Auf Fragen nach einem möglichen Einfluss der US-Regierung und amerikanischer Behörden auf sensible Daten reagierte Planet Labs beschwichtigend. „Seit über zehn Jahren betreuen wir ohne Schwierigkeiten Regierungskunden in ganz Europa“, versicherte Polak.
„Unser Ziel ist es, Abhängigkeiten dort zu verringern, wo sie für europäische Kunden am wichtigsten sind, und ihre operative Widerstandsfähigkeit sowie ihre Kontrolle in Europa zu stärken.“
Das geschehe unter anderem durch die Satellitenfertigung in Berlin, den Missionsbetrieb von Deutschland aus, europäische Bodenstationen und Daten, die in europäischer Cloud-Infrastruktur gespeichert würden. Detailfragen zu einem möglichen Zugriff oder Einfluss von US-Behörden beantwortete Polak nicht. (dpa/red)
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22.09.2026 | Heizkosten steigen 2026 an | Clan-Kontakte: Linken-Abgeordneter lässt Parlamentsfunktionen ruhen | Angler fischen Militärdrohne

HEUTE16:07 Uhr

Militärflugzeug an US-Airbase Spangdahlem abgestürzt

Bei einem Flugzeugabsturz im Bereich der Airbase Spangdahlem der US-Streitkräfte in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag nach Behördenangaben ein Mensch verletzt worden. Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes des Eifelkreises Bitburg-Prüm waren im Einsatz, wie die Kreisverwaltung in Bitburg mitteilte. Weitere Einzelheiten zum Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt.

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HEUTE16:02 Uhr

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet – Rekordzahl von Ausstellern

3.170 Aussteller zeigen ihre neuesten Fahrzeuge sowie Verkehrstechnik auf der Innotrans Berlin. Gezeigt werden 180 Weltpremieren, darunter neue Fahrzeuge mit alternativen Antrieben und fahrerlose Fahrzeuge. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt mit weiteren Beteiligten das Konzept für den europäischen Nachtzugverkehr „Alisa“ vor.

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HEUTE15:51 Uhr

Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

Haushalte in Deutschland müssen laut einer co2online-Studie erneut mit höheren Heizkosten bei Heizöl und Holzpellets rechnen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rechnen sie bei Heizöl mit 1.275 Euro (+24 Prozent), bei Holzpellets mit 870 Euro (+17) Jahres-Heizkosten. Bei Erdgas werden 1.120 Euro (-4 Prozent) erwartet, bei Fernwärme 1.310 Euro (+1) und bei Wärmepumpen 735 Euro (+3).
Um Preise bei der Fernwärme dreht sich eine Klage der Verbraucherschützer gegen den Anbieter Eon. (Archivbild)

Rohrleitungen für Fernwärme.

Foto: Thomas Banneyer/dpa

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HEUTE15:27 Uhr

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh kandidiert nicht wieder

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh (49) will nach dem Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl nicht wieder für das Amt kandidieren. Die SPD kam mit 12,1 Prozent auf den fünften Platz – ein historischer Tiefstand. „Die Partei würde den Weg in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, wenn bei einem derartigen Desaster die Verantwortlichen nicht den Schritt in die zweite Reihe wagen“, sagte Saleh.

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HEUTE15:12 Uhr

Tödlicher Schusswaffenvorfall in Kanada: British Columbia verklagt OpenAI

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI verklagt – weil der ChatGPT-Anbieter vor einem tödlichen Schusswaffenvorfall nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte. Die 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule in Tumbler Ridge eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte sie ihre Mutter sowie ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

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HEUTE15:07 Uhr

IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn – Arbeitgeber: „Realitätsfern“

Die IG Metall fordert für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall sagt, er sei „fassungslos“ und wies die Forderungen als „realitätsfern“ zurück. Mit solchen Forderungen in der Krise gefährde die Gewerkschaft zehntausende Arbeitsplätze.

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HEUTE15:00 Uhr

Angler fischen vor Florida Militärdrohne aus dem Meer

Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen Angler vor Florida eine US-Militärdrohne aus dem Meer. Der Skipper Daniel Arsenault hatte angelnde Militär-Hubschrauberpiloten an Bord, die das seltsame Objekt rasch identifizierten. Laut dem nahen Luftwaffenstützpunkts Eglin sei vor eigenen Tage eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test ins Meer gestürzt. Inzwischen ist diese wieder im Besitz des Verteidigungsministeriums.

Ein Drohnenschiff mit einem unbemannten Flugsystem während einer Aktion im Rahmen der „Special Operations Forces Week“ am 20. Mai 2026 in Tampa, Florida (Symbolbild).

Foto: Luke Sharrett/Getty Images

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HEUTE14:56 Uhr

AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt bereitet sich auf Regierungsübernahme vor

Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt reisen sechs Politiker der AfD-Landtagsfraktion zum Austausch mit der FPÖ und Herbert Kickl nach Wien. Laut Ulrich Siegmund interessiert die AfD die praktischen Erfahrungen der Partei in der Regierungsverantwortung.

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HEUTE14:38 Uhr

Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

Ferat Kocak (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.
HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.
Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Foto: Patrick Pleul/dpa

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

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Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

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Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern.

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Militärjet auf US-Airbase in der Eifel abgestürzt – ein Verletzter

Im Bereich der US-Airbase Spangdahlem in der rheinland-pfälzischen Eifel ist ein Militärflugzeug abgestürzt. Dabei sei nach ersten Erkenntnissen ein Mensch verletzt worden, teilte der Eifelkreis Bitburg-Prüm mit.
„Zum Unfallhergang sowie zu weiteren Einzelheiten des Ereignisses können seitens des Eifelkreises derzeit keine Angaben gemacht werden“, so die Kreisbehörde. Die US-Luftwaffe machte auf Anfrage zunächst keine Angaben zu dem Unglück.
Anwohner berichteten dem SWR zufolge von einer großen Rauchsäule und Sirenengeheul. Der mutmaßliche Unglücksort soll sich in der Verlängerung der Startbahn auf Höhe des Golfplatzes befinden. Deutsche Einsatzkräfte aus den Kreisen Bernkastel-Wittlich und Bitburg-Prüm wurden alarmiert.
Dem SWR zufolge sollen am Nachmittag zwei Maschinen gestartet sein, von denen eine abgestürzt sei. Der Pilot habe offenbar den Schleudersitz betätigt und die Maschine verlassen können.

Die Feuerwehr war im Einsatz.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Rund 20 Jets stationiert

In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel, die weltweit Einsätze der US Air Force und der NATO unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes.
Der Standort zählt nach jüngsten Angaben rund 5.000 militärische und zivile Mitarbeiter – plus Angehörige. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.
Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt. Der Pilot hatte sich damals bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet: Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Ein F-16-Kampfflugzeug über dem Stützpunkt der US-Luftwaffe in Spangdahlem (Symbolbild).

Foto: Maja Hitij/Getty Images

Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern in der Pfalz als eine der wichtigsten Flugplätze für das US-Militär.
Vor einigen Jahren gab es Abzugspläne, die die US-Regierung aber nicht umsetzte und 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung sorgte damals in der Eifel für große Erleichterung. (dpa/dts/red)
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Kann der Bund Vergesellschaftungen wirksam verbieten?

Die Bundesregierung will verhindern, dass Berlin Mietwohnungsbestände von Konzernen in Gemeineigentum überführt. Für die Linke, die bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag stärkste Kraft wurde, ist die Umsetzung ihres Vergesellschaftungsziels ein zentrales Anliegen.
Das Projekt, von dem sich die Partei günstige Mieten erhofft, dürfte auch bei den von ihr angestrebten Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD eine Rolle spielen.
Ob der Bund ein solches Verbot von Vergesellschaftungen per Gesetz durchsetzen kann, ist umstritten. Ausarbeiten soll den Entwurf dafür nun das Bundesinnenministerium. Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Was hat die Bundesregierung konkret vor?

Am 2. Juli haben die Spitzen der schwarz-roten Koalition beschlossen, per Bundesgesetz dafür zu sorgen, „dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist“. Bislang gibt es allerdings noch keinen Gesetzentwurf, sondern nur einen Beschluss des Koalitionsausschusses.
Rechtlich geht es vor allem um Artikel 15 des Grundgesetzes. Danach können „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel“ durch ein Gesetz, das auch die Entschädigung regelt, in Gemeineigentum überführt werden. In der politischen Debatte ist oft von „Enteignung“ die Rede. Verfassungsrechtlich ist dies jedoch ein anderes Instrument.
Die Union fürchtet einen Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Nach der Berlin-Wahl sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU):
„Es geht vor allem darum, an die internationalen Investoren eine klare Botschaft zu senden, die da lautet: Es gibt in Deutschland keine Enteignungen von privatem Eigentum.“

Kann der Bund das überhaupt regeln?

Ja, allerdings sind die Hürden hoch. Die Vergesellschaftung von Grund und Boden zählt zum Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung. Das bedeutet, dass hier weder Bund noch das jeweils betreffende Land über eine ausschließliche Zuständigkeit verfügt.
Der Bund darf hier nur dann gesetzgeberisch tätig werden, wenn dies zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder zur Wahrung der Rechts- und Wirtschaftseinheit erforderlich ist. Ein einfaches Gesetz, das lediglich festhält, dass Länder nicht vergesellschaften dürfen, könnte womöglich als unzulässige reine Negativgesetzgebung vor dem Bundesverfassungsgericht angegriffen werden.
Insofern müsste ein Verbot wohl konkret mit einem positiven Ziel verknüpft werden, etwa der Schaffung zusätzlichen Wohnraums oder erleichterten Möglichkeiten für den Erwerb von Wohneigentum.
Mehrere Juristen, die das Vorhaben auf der Plattform Verfassungsblog analysiert haben, sehen verfassungsrechtliche Bedenken, was ein Verbot landesrechtlicher Vergesellschaftungen angeht, wenn solche Verbote „ausdrücklich lediglich dem Zweck dienen, eine landesrechtliche Regelung zu verhindern, ohne einen positiven Regelungsgehalt zu haben“.
Theoretisch könnte die Koalition von Union und SPD auch versuchen, eine Grundgesetzänderung anzustreben, mit dem Ziel, Artikel 15 zu ändern. Diesen Weg will man aber ganz offensichtlich nicht beschreiten, vielleicht auch weil die Chancen, dafür im Bundestag eine Zwei-Drittel-Mehrheit ohne Stimmen der AfD zu erreichen, gering sein dürften.

Warum kümmert sich das Innenministerium um den Entwurf?

Für das Mietrecht trägt das von Stefanie Hubig geleitete Bundesjustizministerium die Verantwortung, um Bau- und Wohnungspolitik kümmert sich Verena Hubertz (beide SPD). Ihre Ministerien sind eingebunden in die regierungsinternen Abstimmungen zu dem Vorhaben, die im Moment laufen.
Den Hut hat das Bundesinnenministerium auf, das, wie das Justizministerium auch, ein sogenanntes Verfassungsressort ist.
Die SPD tritt zwar auf Bundesebene nicht für die Vergesellschaftung von Wohnraum ein, geht das Thema aber nicht mit dem gleichen Furor an wie die CDU und die CSU, die mit Alexander Dobrindt aktuell den Bundesinnenminister stellt. Hubig sagte Ende Juli dem „Handelsblatt“, ein pauschales Verbot durch den Bund sei „sicher nicht möglich“.

Hat es Enteignungen oder ähnliche Eingriffe schon gegeben?

Ja, aber keine Vergesellschaftung.
  • Schloss und Park Reinhardsbrunn in Thüringen: Das Landesverwaltungsamt erließ 2018 einen Enteignungsbeschluss für die denkmalgeschützte Anlage im Landkreis Gotha. Ziel war, das vom Verfall bedrohte Kulturdenkmal zu sichern.
  • Kreisstraße K8 in Flensburg: Für den Bau einer Umgehungsstraße benötigte die Stadt Flensburg Grundstücksteile eines Landwirts. Nach gescheiterten Verhandlungen erging 2017 ein Enteignungsbeschluss. Die Straße wurde 2019 fertiggestellt. Nachdem das Oberverwaltungsgericht Schleswig den zugrunde liegenden Bebauungsplan 2022 wegen Mängeln für rechtswidrig erklärt hatte, hob die Enteignungsbehörde den Beschluss Ende 2023 auf. Die Flächen fielen an den Eigentümer zurück. Wie der NDR berichtete, dauert der Streit immer noch an und beschäftigt diese Woche die Ratsversammlung.
Seit Gründung der Bundesrepublik ist Artikel 15 des Grundgesetzes noch nie angewandt worden. Es gab zwar mehrere Rekommunalisierungen und staatliche Übernahmen. Etwa wurde Ende 2022 Uniper in einer milliardenschweren Rettungsaktion durch die Bundesregierung nahezu komplett verstaatlicht.
Andere Beispiele sind der schrittweise Rückkauf der Hamburger Energienetze. Diese Vorgänge beruhten auf Kapitalmaßnahmen oder Kaufverträgen und waren keine Vergesellschaftungen im verfassungsrechtlichen Sinn.
Ziel einer Vergesellschaftung ist insbesondere der staatliche Einfluss auf die Wirtschaft. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages führte 2019 aus: „Da eine staatliche Aneignung von Wohneigentum zur Verhinderung überhöhter Mietpreise das Ziel haben dürfte, den Wohnraum dem freien Markt zu entziehen, wird dafür vorrangig eine Vergesellschaftung in Betracht kommen.“ (dpa/red)
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Ein Erbe des Kaiserreichs: Was unterscheidet gesetzliche und private Kassen?

Die Wurzeln reichen zurück in eine andere Zeit: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist eine der Institutionen in der Bundesrepublik, die noch aus der Zeit des Kaiserreichs stammen und deren Grundsätze – etwa die Versicherungspflicht für weite Bevölkerungskreise – sich seit ihrer Gründung 1883 bis heute erhalten haben.
Auch das Nebeneinander von gesetzlichen und privaten Kassen reicht in diese Zeit zurück. Es ist eine Zweiteilung, die heute von manchen als sozial ungerecht empfunden wird und aktuell für politische Debatten sorgt.

Solidarprinzip vs. Krankheitsrisiko

Die tragende Säule des Systems der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist das Solidarprinzip. Die Versicherten zahlen einen nach Einkommen gestaffelten Beitrag. Bei den anschließenden Leistungen für Erkrankte – also etwa Arztbehandlung und Medikamente – spielt das Einkommen aber keine Rolle.
Die Beiträge bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) werden ganz anders kalkuliert: Hier wird das Krankheitsrisiko – und damit auch Kostenrisiko – jedes einzelnen Versicherten geprüft, und auf dieser Grundlage wird die Prämie berechnet.
Die PKV kann also Menschen, die absehbar hohe medizinische Kosten verursachen, mit entsprechend hohen Prämien belegen. Sie versichert tendenziell jüngere und gesündere Menschen. Das Risiko für chronisch Kranke oder ältere Menschen verbleibt in der GKV.
Aktuell sind rund 90 Prozent der Versicherten in der GKV – das entspricht rund 74,5 Millionen Menschen. In der PKV sind rund zehn Prozent, das entspricht neun Millionen Menschen.

Warum wird diese Zweiteilung kritisiert?

Das nebeneinander von GKV und PKV wird als Zwei-Klassen-Medizin und als Bruch mit dem Solidarprinzip kritisiert. Die privaten Kassen sind finanziell besser aufgestellt und können Ärzten höhere Honorare zahlen.
Deswegen werden ihre Versicherten oft bei der Terminvergabe bevorzugt. Hinzu kommen bessere Leistungen wie etwa Chefarztbehandlungen und moderne Medizinmethoden.
In die PKV wechseln vor allem Menschen mit hohem Einkommen, Beamte und Selbstständige. Dadurch fehlen der gesetzlichen Solidargemeinschaft wichtige Beitragszahler.

Versicherungspflicht zunächst für Arbeiter und Handwerker

Gegründet wurde die GKV im Kaiserreich mit dem Ziel, Industriearbeiter und Beschäftigte in Handwerks- und Gewerbebetrieben vor dem Kostenrisiko von Erkrankungen zu schützen. Der Kreis der Versicherten wurde dann ständig ausgeweitet, ebenso der Leistungskatalog.
Heute ist im Sozialgesetzbuch V festgeschrieben, wer in der GKV pflichtversichert ist: Arbeitnehmer, Auszubildende, Arbeitslose, Rentner, Studenten, Künstler sowie Land und Forstwirte.

Ausnahmen von der Versicherungspflicht

Menschen, deren Jahresgehalt eine bestimmte Grenze überschreitet, sind von der Versicherungspflicht ausgenommen – aktuell ist das ein Jahresgehalt von 77.400 Euro. Bei ihnen geht der Staat davon aus, dass sie weniger schutzbedürftig sind und das Risiko von Erkrankungen finanziell selbst absichern können.
Auch Beamte müssen nicht in die GKV, weil sie anderweitig hinreichend abgesichert sind – etwa durch das Beihilfesystem für Staatsbedienstete. Weitere Ausnahmen sind im Sozialgesetzbuch festgeschrieben: Selbstständige, Geistliche, Richter und Soldaten.
Auch das System der Privatkassen reicht weit in die Geschichte zurück. Schon im Kaiserreich spielten sie eine wichtige Rolle, weil die GKV zunächst fast ausschließlich auf Arbeiter beschränkt war. (afp/red)
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22.09.2026 | Clan-Kontakte: Linken-Abgeordneter lässt Parlamentsfunktionen ruhen | Heizöl verteuert Heizkosten um 24 Prozent | Angler fischen Militärdrohne

HEUTE15:51 Uhr

Prognose: Heizkosten steigen 2026 an

Haushalte in Deutschland müssen laut einer co2online-Studie erneut mit höheren Heizkosten bei Heizöl und Holzpellets rechnen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus rechnen sie bei Heizöl mit 1.275 Euro (+24 Prozent), bei Holzpellets mit 870 Euro (+17) Jahres-Heizkosten. Bei Erdgas werden 1.120 Euro (-4 Prozent) erwartet, bei Fernwärme 1.310 Euro (+1) und bei Wärmepumpen 735 Euro (+3).
Um Preise bei der Fernwärme dreht sich eine Klage der Verbraucherschützer gegen den Anbieter Eon. (Archivbild)

Rohrleitungen für Fernwärme.

Foto: Thomas Banneyer/dpa

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HEUTE15:27 Uhr

Berlins SPD-Fraktionschef Saleh kandidiert nicht wieder

Der Berliner SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh (49) will nach dem Ergebnis bei der Abgeordnetenhauswahl nicht wieder für das Amt kandidieren. Die SPD kam mit 12,1 Prozent auf den fünften Platz – ein historischer Tiefstand. „Die Partei würde den Weg in die Bedeutungslosigkeit fortsetzen, wenn bei einem derartigen Desaster die Verantwortlichen nicht den Schritt in die zweite Reihe wagen“, sagte Saleh.

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HEUTE15:12 Uhr

Tödlicher Schusswaffenvorfall in Kanada: British Columbia verklagt OpenAI

Die kanadische Provinz British Columbia hat OpenAI verklagt – weil der ChatGPT-Anbieter vor einem tödlichen Schusswaffenvorfall nicht vor verdächtigen Aktivitäten im Account der späteren Täterin gewarnt hatte. Die 18-Jährige hatte im Februar in einer Schule in Tumbler Ridge eine Lehrerin und fünf Schulkinder getötet. Zuvor hatte sie ihre Mutter sowie ihren elfjährigen Stiefbruder getötet. Sie nahm sich schließlich selbst das Leben.

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HEUTE15:07 Uhr

IG Metall fordert 5 Prozent mehr Lohn – Arbeitgeber: „Realitätsfern“

Die IG Metall fordert für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall sagt, er sei „fassungslos“ und wies die Forderungen als „realitätsfern“ zurück. Mit solchen Forderungen in der Krise gefährde die Gewerkschaft zehntausende Arbeitsplätze.

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HEUTE15:00 Uhr

Angler fischen vor Florida Militärdrohne aus dem Meer

Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen Angler vor Florida eine US-Militärdrohne aus dem Meer. Der Skipper Daniel Arsenault hatte angelnde Militär-Hubschrauberpiloten an Bord, die das seltsame Objekt rasch identifizierten. Laut dem nahen Luftwaffenstützpunkts Eglin sei vor eigenen Tage eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test ins Meer gestürzt. Inzwischen ist diese wieder im Besitz des Verteidigungsministeriums.

Ein Drohnenschiff mit einem unbemannten Flugsystem während einer Aktion im Rahmen der „Special Operations Forces Week“ am 20. Mai 2026 in Tampa, Florida (Symbolbild).

Foto: Luke Sharrett/Getty Images

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HEUTE14:38 Uhr

Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.
HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.
Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Die „Perle der Lausitz“ wird Spremberg auch genannt.

Foto: Patrick Pleul/dpa

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern. Schwerer Seegang infolge eines Hurrikans. (Symbolbild)

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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USA versprechen sich von Abkommen dauerhafte Sicherheitsrechte in Grönland


In Kürze:

  • Die USA, Dänemark und Grönland unterzeichnen ein neues Sicherheitsabkommen.
  • Washington soll weitreichende Befugnisse im Verteidigungsfall Grönlands erhalten.
  • Auch die EU und Kanada verstärken ihre Zusammenarbeit.

 
Während Arktis und Nordatlantik als strategische Räume immer mehr an Bedeutung gewinnen, haben die USA, Dänemark und Grönland vor, ein Sicherheitsabkommen zu schließen.
Das Abkommen für die arktische Insel, das US-Präsident Donald Trump am 18. September verkündet hatte, sichere laut Trump den USA die dauerhafte Kontrolle über alle Sicherheitsbelange von Grönland.
Die drei Parteien planen, das Abkommen am Dienstag, 22. September, am Rande der UN-Generalversammlung zu unterzeichnen. Diese beginnt am Dienstag, 22. September, in New York. Anschließend muss die Vereinbarung die erforderlichen parlamentarischen Verfahren durchlaufen. Einzelheiten des Abkommens haben bisher weder Trump noch US-Außenminister Marco Rubio bekannt gegeben. Der Präsident hat sich lediglich auf Truth Social zu Eckpunkten der Vereinbarung geäußert.

USA erhalten für Grönland umfassende Sicherheitsbefugnisse

Laut Trump würden die USA faktisch freie Hand bei der Veranlassung verteidigungspolitischer Schritte auf der Insel erhalten. Die USA soll die Möglichkeit haben, jene Maßnahmen zu ergreifen, die es zur Sicherung und Verteidigung Grönlands sowie der USA für notwendig erachtet.
Künftig soll kein geopolitischer Gegner der USA ohne ausdrückliche Zustimmung Washingtons erlaubt sein, militärisch präsent zu sein. Dies bedeutet etwa die Eröffnung einer Militärbasis, die Stationierung von Truppen sowie das Tätigen strategisch sensibler Investitionen.
Gemeint sind damit wohl China, Russland und andere nicht der NATO zugehörige Staaten. Grönland soll zudem dauerhaft Teil des strategischen Verteidigungsraums Nordamerikas sein.

Derzeit bereits eine Weltraum-Beobachtungsstation mit Militärflughafen in Betrieb

Trump hat in Aussicht gestellt, dass die USA bald ihre militärische Präsenz ausbauen würden. Bislang gibt es die Pituffik Space Base. Diese wurde als Militärflugplatz im Auftrag der USA und Dänemarks in den 1950er-Jahren errichtet. Die Basis dient hauptsächlich der Überwachung von Raketenstarts und Weltraumaktivitäten.
Offen ist jedoch, ob und gegebenenfalls in welcher Form Grönland in das nordamerikanische Luftverteidigungssystem NORAD der USA und Kanadas einbezogen wird. Zu dieser Frage gibt es noch keine eindeutige Äußerung des Pentagons. Vergangene Woche haben die USA NORAD zugerechnete F-16-Kampfflugzeuge auf die Insel verlegt.

Regierungen in Nuuk und Kopenhagen äußern Zufriedenheit

Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen zeigte sich in einer ersten Reaktion zufrieden mit der Vereinbarung. Diese werde die Sicherheit Grönlands, Dänemarks, der USA und des westlichen Bündnisses insgesamt stärken. Nielsen betonte zugleich, dass die Vereinbarung auch grönländische Interessen berücksichtige.
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen begrüßte die Aussicht auf ein Abkommen. Die Sicherheit im arktischen Raum und im Nordatlantik sei von herausragender Bedeutung für die NATO und für Europa. Gleichzeitig betonte sie die Souveränität und territoriale Integrität des Königreichs Dänemark sowie das Selbstbestimmungsrecht der Grönländer.
Bereits kurz nach Amtsantritt der Regierung Trump wurde Grönland zum Zankapfel zwischen den USA und Dänemark und in weiterer Folge der EU. Der US-Präsident hatte die strategische Bedeutung der 2,166 Millionen Quadratkilometer großen, aber nur von etwa 56.000 Menschen besiedelten Insel betont.

Trump brachte Grönland schon früh nach Amtsantritt auf

Trump kündigte auch an, dass die USA „gemeinsam mit der Bevölkerung Grönlands an dessen Entwicklung und Aufbau arbeiten“ würden.
Unter dem Boden Grönlands, das zu 80 Prozent aus Eis besteht, werden wirtschaftlich bedeutsame Rohstoffe vermutet, für deren Bergung der Insel die Infrastruktur fehlt. Die Rede ist unter anderem von Gold, Platin, Kupfer, Zink, Nickel, Molybdän und Eisen. Als möglich erscheint auch das Vorkommen von Diamanten.
Dazu kommt die militärische Bedeutung. Grönland liegt geografisch auf dem nordamerikanischen Kontinent. Dies schafft zum einen das Risiko eines möglichen Aufmarschgebietes für geostrategische Rivalen der USA, zum anderen könnten auf US-Territorium abgefeuerte Raketen einen Weg über die Insel nehmen.
Trump hatte auf diese Umstände hingewiesen und in diesem Kontext mehrfach auch einen Kauf der Insel als mögliche Option ins Spiel gebracht. Dänemark lehnte diese Option ab. Bereits 1867 und 1946 hatten die Amerikaner Kaufangebote vorgelegt. Trump untermauerte seine Forderung unter anderem durch die Androhung von Importzöllen auf dänische Waren im Umfang von 25 Prozent.
Bewegung kam in die Angelegenheit, als Trump auch eine mögliche militärische Lösung ins Spiel brachte. Von da an zeigten sich die Regierung in Kopenhagen sowie die EU, die sich an die Seite Dänemarks gestellt hatte, über verteidigungspolitische Fragen zu Grönland gesprächsbereit.

EU versucht, größere Bedeutung in der Region zu erlangen

Die Erfahrungen mit der dänischen Kolonialherrschaft hatten Unabhängigkeitsbestrebungen auf der Insel gestärkt. Allerdings lehnte eine Mehrheit der Bewohner von Grönland laut Umfragen eine staatsrechtliche Angliederung an die USA ab.
Die aktuelle Vereinbarung soll keinen Eigentums- oder Gebietswechsel schaffen.
Unterdessen versucht auch die EU, ihre Bedeutung für Grönland auszubauen. Anfang September vereinbarte Brüssel mit der Regierung in Nuuk ein Partnerschaftspaket über 200 Millionen Euro. Die Mittel sollen, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, neue wirtschaftliche und andere Möglichkeiten schaffen und das Engagement der EU in Grönland und der Arktis stärken.
Parallel zum Ausbau der Beziehungen zu Grönland strebt die EU auch eine engere strategische Partnerschaft mit Kanada an. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte zuletzt sogar eine „assoziierte EU-Mitgliedschaft“ Kanadas ins Gespräch.
Angesichts der wachsenden geopolitischen Bedeutung von Arktis und Nordatlantik könnte dies die Zusammenarbeit zwischen Europa und Kanada vertiefen. Kanadas Premierminister Mark Carney begrüßte den Vorstoß grundsätzlich, betonte jedoch, dass die konkrete Ausgestaltung noch offen sei und im kanadischen Parlament beraten werden müsse.
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22.09.2026 | Grüne fordern Linke zu Ausschluss von Abgeordnetem Kocak aus Fraktion auf | Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

HEUTE14:18 Uhr

Grüne fordern Linke zu Ausschluss von Abgeordnetem Kocak aus Fraktion auf

Nach Vorwürfen wegen Kontakten zum Remmo-Clan haben die Grünen die Linkspartei aufgefordert, den Bundestagsabgeordneten Ferat Kocak aus ihrer Fraktion auszuschließen. Die Linke in Berlin war in Erklärungsnöte geraten, weil Clan-Chef Issa Remmo eine Wahlparty der Linken besuchte. Später berichteten Medien über Chatnachrichten zwischen dem Kocak und Remmo-Sohn Firas Remmo. Kocak entschuldigte sich dafür und gab an, auf Anhieb nicht gewusst zu haben, um wen es sich gehandelt habe.

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.

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HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

Milliardenmarkt KI: Die Investitionen in Software steigen um 65 Prozent – ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern. Schwerer Seegang infolge eines Hurrikans. (Symbolbild)

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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22.09.2026 | Clan-Kontakte: Linken-Bundestagsabgeordneter Kocak lässt Funktionen ruhen | Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

HEUTE14:38 Uhr

Forsa: AfD weiterhin vor CDU und Grünen

Die AfD bleibt weiterhin laut Forsa in Wählergunst mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die Union erreicht 20 Prozent, gefolgt von den Grünen (17), SPD (12) und Linken (12). Die FDP erreicht unverändert vier Prozent, das BSW drei Prozent. Der Anteil der Nichtwähler liegt bei 25 Prozent. 54 Prozent der Befragten glauben, dass keine Partei in der Lage ist, die Probleme in Deutschland zu lösen.

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HEUTE14:18 Uhr

Clan-Kontakte: Linken-Bundestagsabgeordneter Kocak lässt Funktionen ruhen

Nach der heftigen Kritik an Kontakten ins Berliner Clan-Milieu lässt der Berliner Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Kocak seine Parlamentsfunktionen vorerst ruhen. Er werde bis auf weiteres nicht an Sitzungen des Bundestags-Innenausschusses teilnehmen und nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Kocak hatte sich zuvor zu seinen Kontakten zum Berliner Remmo-Clan geäußert. So tauschte er sich mit dem Sohn von Clanchef Issa Remmo, Firas, in Chats aus.

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HEUTE13:58 Uhr

Hausexplosion in Weimar: Weiter keine Spur von vermisstem Mann

Nach den Detonationen am 13. September in Weimar bleibt der 61-jährige Hausbesitzer vermisst. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat mit Gasflaschen aus; mehrere wurden im Schutt gefunden. Such- und Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, die Ermittlungen dauern an.

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HEUTE13:49 Uhr

Israel droht mit Räumung Gazas im Falle neuer Entführung

Israels Verteidigungsminister Israel Katz droht mit der Räumung der gesamten Stadt Gaza, sollte erneut ein israelischer Soldat oder Zivilist entführt werden. Er beruft sich auf Geheimdienstinformationen zu entsprechenden Hamas-Absichten; Details nannte er nicht. Die Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar.

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HEUTE13:33 Uhr

21 Festnahmen bei Durchsuchungen gegen illegale Zigarettenfabrik in NRW

Bei Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen sind 21 Menschen festgenommen worden. Ihnen werden Steuerhinterziehung und gewerbsmäßige Steuerhehlerei vorgeworfen. Sie sollen in einer illegalen Fabrik gefälschte, unversteuerte Zigaretten hergestellt und auf dem Schwarzmarkt verkauft haben.
Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte - hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Illegal hergestellte Zigaretten samt dazugehöriger Maschine, die der deutsche Zoll beschlagnahmen konnte – hier ein Archivfoto vom Februar 2026.

Foto: Henning Kaiser/dpa

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HEUTE13:31 Uhr

Macron lädt zum Papstbesuch alle EU-Staats- und Regierungschefs ein

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die EU-Staats- und Regierungschefs zur politischen Rede von Papst Leo XIV. am 28. September in Metz eingeladen. Der Papst besucht Frankreich vom 25. bis 28. September und will an Europas Wurzeln erinnern sowie zu Frieden und Versöhnung aufrufen.

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HEUTE13:08 Uhr

Große US-Sender schränken Trump-Berichterstattung ein

Nach Hausverboten für CNN, MS NOW und Politico im Weißen Haus schränkten CNN, ABC, CBS, Fox News und NBC die Berichterstattung über Trumps Auftritte dort ein. CNN, MS NOW und Politico wollen klagen; AFP und andere geben Fotos vom neuen Hubschrauberlandeplatz verzögert heraus.

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HEUTE12:29 Uhr

Center Parcs will Ferienpark im Lausitzer Seenland in Brandenburg bauen

Center Parcs will für 300 Millionen Euro 500 bis 700 Ferienhäuser auf rund 90 Hektar in der Lausitzer Seenlandschaft bauen. Das Unternehmen prüft das Projekt zunächst 18 Monate lang; Machbarkeit, Umwelt und Raumplanung werden untersucht. Ein Eröffnungstermin ist offen.

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HEUTE11:18 Uhr

Fast 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Demenz

In Deutschland leben fast 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. Ohne wirksame Therapie dürfte die Zahl wegen der steigenden Lebenserwartung bis 2050 auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen, teilte die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft mit. Etwa zwei Drittel haben Alzheimer.

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HEUTE11:11 Uhr

Deutscher KI-Markt wächst 2026 um fast die Hälfte

Die Ausgaben für KI in Deutschland steigen 2026 laut Bitkom/IDC um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro. Generative KI verdoppelt sich voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro und umfasst rund 40 Prozent des Marktes. Für 2027 wird ein Wachstum auf 40,3 Milliarden Euro erwartet.

Milliardenmarkt KI: Die Investitionen in Software steigen um 65 Prozent – ein Ende des Aufwärtstrends ist nicht in Sicht. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:28 Uhr

Iranische Führung reist zur UN-Vollversammlung

Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist vor der UN-Generaldebatte in New York eingetroffen und plant Gespräche. Präsident Massud Peseschkian soll die Delegation anführen und iranische Positionen verteidigen. Der Iran-Krieg dürfte Hauptthema sein; einem Teil der Delegation wurde die Einreise verweigert.

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HEUTE10:11 Uhr

Ischinger warnt vor Folgen der Regierungskrise

Der frühere Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger warnt im „Handelsblatt“ vor Folgen der deutschen Regierungskrise für Europa. Europas Sicherheit sei wie seit dem Kalten Krieg nicht bedroht; die Abschreckung gegenüber Russland könne geschwächt sein. Merz’ UN-Reiseabsage sei ein falsches Zeichen.

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HEUTE10:04 Uhr

Nach 30 Jahren: Kölner „Tatort“-Kommissar Klaus Behrendt verabschiedet sich 2027

Klaus Behrendt verabschiedet sich im Herbst 2027 nach 30 Jahren vom Kölner „Tatort“. In der 100. Folge ist er letztmals als Kommissar Max Ballauf zu sehen; er scheidet aus persönlichen Gründen aus. Dietmar Bär bleibt als Freddy Schenk dabei.
Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Behrendt (r) drehte seit Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Dietmar Bär, der Kommissar Schenk spielte. (Archivbild)

Foto: Oliver Berg/dpa

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HEUTE9:50 Uhr

Öffentliches Finanzvermögen steigt deutlich

Das Finanzvermögen des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stieg 2025 um 5,9 Prozent auf 1.199,1 Milliarden Euro. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung verzeichneten Zuwächse.

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HEUTE9:31 Uhr

Evonik kündigt Abbau von 3.200 Stellen ab

Der Chemiekonzern Evonik hat den Abbau von 3.200 Stellen angekündigt. 2.150 davon entfallen auf Deutschland, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

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HEUTE9:23 Uhr

Venezuelas Übergangspräsidentin in New York eingetroffen – Treffen mit Trump

Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez ist in New York eingetroffen und nimmt erstmals seit 2018 an der UN-Generaldebatte teil. Am Dienstag soll sie erstmals US-Präsident Donald Trump treffen. Rodríguez folgte auf Nicolás Maduro, der in den USA in Haft sitzt.

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HEUTE8:47 Uhr

Kolumbien: Waldbrand in Touristenstadt Villa de Leyva größtenteils unter Kontrolle

Ein Waldbrand nahe Villa de Leyva in Kolumbien ist nach Einschätzung der Feuerwehr zu 75 Prozent unter Kontrolle. Einige Brandherde werden noch bekämpft. 76 Menschen wurden evakuiert, fast 340 Hektar verbrannten; ein Hotel wurde beschädigt.

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HEUTE8:38 Uhr

Bahn-Industrie erwartet deutliches Marktwachstum in kommenden Jahren

Die Bahn-Industrie erwartet laut Unife bis 2031 jährlich 3,2 Prozent Wachstum. Wichtigster Markt bleibt Asien-Pazifik, die größten Zuwächse werden in Afrika und im Nahen Osten erwartet. Verbandschef Martin Sion spricht von einer „vierten Revolution“ durch intelligentere Züge und effizientere Systeme.

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HEUTE8:20 Uhr

Durchbruch in Verhandlungen über EU-Freihandelsabkommen mit den Philippinen

EU und die Philippinen haben bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen Durchbruch erzielt. Die formale Unterzeichnung soll in den kommenden Monaten erfolgen. Das Abkommen soll neue Exportmärkte erschließen und Lieferketten stabilisieren.
Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Von der Leyen besuchte den Präsidenten der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., 2023 in Manila. Die Seiten einigten sich, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen wieder aufzunehmen. (Archivbild)

Foto: Aaron Favila/Pool AP/AP/dpa

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HEUTE7:39 Uhr

Mindestens vier Tote in Japan durch Taifun

Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen getötet, sechs weitere wurden im Großraum Tokio vermisst. Erdrutsche und Überschwemmungen beschädigten Dutzende Häuser; Straßen sowie Bahn- und Flugverkehr waren teils beeinträchtigt. Der aufgeweichte Boden birgt weitere Erdrutschgefahr.

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HEUTE7:26 Uhr

Weißes Haus startet „Trump TV“

Mitten im Streit um die Medienberichterstattung ist das Weiße Haus mit „Trump TV“ online gegangen. Der rund um die Uhr geplante Kanal zeigte zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen der US-Streitkräfte. Laut Weißem Haus soll der Stream auch Ankündigungen und Nachrichten aus der Regierung senden. Eigene journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen.

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HEUTE7:18 Uhr

Planet Labs startet bald Satellitenproduktion in Berlin

Planet Labs will ab Herbst in Berlin Satelliten bauen und testen. Der erste „Pelican“ soll vor Jahresende fertig sein, die Produktion auf bis zu 60 Satelliten jährlich wachsen. Die Investition soll einen achtstelligen Betrag übersteigen; 70 neue Stellen sind geplant.

Bau von Pelican-Satelliten zur hochauflösenden Erdbeobachtung in Berlin. (Symbollbild)

Foto: Astrium/Getty Images

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HEUTE7:10 Uhr

Berlin: Grüne Jugend befürwortet Bündnis mit Linken

Nach dem Wahlsieg der Linken (25,7 Prozent) in Berlin ruft die Grüne Jugend zur rot-grün-roten Koalition auf. CDU-SPD-Grüne seien keine Antwort, sagte Vorsitzender Luis Bobga. Streitpunkt für Gespräche ist der Umgang der Linken mit Antisemitismus.

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HEUTE7:07 Uhr

Umfrage: Mehr als zwei Drittel für Spritpreisdeckel

69 Prozent der Deutschen befürworten laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von „Stern“ und RTL einen Preisdeckel für Kraftstoffe, 26 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten liegt die Zustimmung bei 81, im Westen bei 67 Prozent. Befragt wurden 1.001 Menschen am 17. und 18. September.

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HEUTE6:46 Uhr

Früherer CSU-Chef Edmund Stoiber wird 85

Der frühere CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird am Montag 85 Jahre alt. Im Februar gab er den Vorsitz im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München auf. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz soll er weiterhin regelmäßig telefonieren.

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HEUTE6:42 Uhr

Xi besucht Trump: Persönlicher Empfang und Bankett mit Tech-Konzernchefs

US-Präsident Donald Trump empfängt Chinas Staatschef Xi Jinping am Donnerstag in Washington mit militärischen Ehren und Staatsbankett. Beide wollen laut Peking die „strategische Stabilität“ verbessern. Themen sind Handel, Iran, Ukraine, KI und Taiwan.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking am 14. Mai 2026. (Archivbild)

Foto: Alex Wong/Getty Images

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HEUTE6:36 Uhr

Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts stirbt nach Unfall auf Oktoberfest

Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts nach einem Betriebsunfall gestorben. Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr. Für Fahrgäste bestand laut Polizei keine Gefahr; die Kripo ermittelt.

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HEUTE6:34 Uhr

AfD erörtert Bedingungen für Zusammenarbeit mit Union

Die AfD prüft laut „Bild“ eine mögliche Zusammenarbeit mit einer CDU/CSU-Minderheitsregierung. Ein internes Papier nennt fallweise Kooperation und Bedingungen wie Gleichbehandlung und parlamentarische Einbindung. Denkbar seien schärferes Staatsangehörigkeitsrecht, Kernenergie und weniger Bürgergeld für ukrainische Flüchtlinge.

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HEUTE6:28 Uhr

Infantino bereit für Reformen – Aber kein Rückzug

FIFA-Präsident Gianni Infantino bietet angesichts der Kritik an seinem Führungsstil eine unabhängige Prüfung der FIFA-Governance und Gespräche über Reformen an. Einen Verzicht auf die Kandidatur für eine vierte Amtszeit beim FIFA-Kongress im März 2027 kündigte er nicht an.

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HEUTE6:11 Uhr

Gefährlicher Hurrikan „Polo“ im Pazifik vor Mexiko

Vor Mexikos Pazifikküste hat sich Hurrikan „Polo“ gebildet. Der Sturm hatte am Montag Stärke eins und soll bis Mittwoch Stärke fünf erreichen, ohne direkt auf Land zu treffen. Es drohen lebensgefährliche Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen.

Hohe Wellen treffen auf die Ufermauer vor Häusern. Schwerer Seegang infolge eines Hurrikans. (Symbolbild)

Foto: Mario Tama/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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BMW drängt auf höhere Preise für chinesische Autos in Europa

Der neue Vorstandsvorsitzende von BMW, Milan Nedeljkovic, fordert, dass chinesische Autohersteller ihre Fahrzeuge in Europa zu höheren Preisen verkaufen als bislang. „Wir sehen, dass in Europa ein enormer Preisdruck entstanden ist, weil die Preise vieler chinesischer Autos nicht nach marktwirtschaftlichen Mechanismen entstanden sind“, sagte Nedeljkovic der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Die europäische Politik müsse deshalb gegenüber China auf „marktadäquate Preise“ chinesischer Hersteller in Europa pochen, forderte Nedeljkovic. Der Automanager wirbt für „freiwillige Vereinbarungen, basierend auf fairen Rahmenbedingungen“.
Das seien Verhandlungen, die auf politischer Ebene jetzt geführt werden müssten. Ansonsten drohten weitere EU-Zölle auf chinesische Autoimporte, die ein noch stärkerer Eingriff in den Markt wären. „Wir stellen uns dem Wettbewerb. Aber eine Wettbewerbsverzerrung durch nicht nachvollziehbare Preise ist gefährlich“, sagte der BMW-Chef.

Kritik an der 35-Stunden-Woche vor Tarifrunde

Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen in der Metallindustrie kritisierte Nedeljkovic zugleich die in der Branche seit Jahrzehnten geltende 35-Stunden-Woche. „Natürlich ist die 35-Stunden-Woche ein Hindernis für innovative neue Industrien, die im globalen Wettbewerb um Schnelligkeit stehen“, sagte der BMW-Chef. Die Arbeitskosten in Deutschland seien zu hoch.
Der BMW-Chef äußerte sich in der FAZ auch zu den Wahlerfolgen der AfD und warnte vor den Folgen für die Wirtschaft. „Rechtspopulismus und Nationalismus sind Gift für einen weltoffenen Wirtschaftsstandort, der vom Welthandel lebt. Wer Abschottung und Isolationismus fordert, der kann nicht im Interesse des Standorts Deutschland und unseres Wohlstands handeln“, sagte Nedeljkovic. (dts/red)
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EU kritisiert Freiheitseinschränkungen in Hongkong und Macao

Die Europäische Kommission beklagt eine zunehmende Einschränkung von Grundfreiheiten in Hongkong und Macao. Das geht aus den Jahresberichten für die Regionen an das Europäische Parlament und den Rat hervor, welche die Brüsseler Behörde am Dienstag veröffentlicht hat.

Macao: Erste Festnahme unter neuem Sicherheitsgesetz und Mediendruck

Der Bericht für Macao deckt demnach die Entwicklungen im Jahr 2025 ab und hebt hervor, dass der zunehmende Fokus auf nationale Sicherheit die Grundfreiheiten vor Ort weiter untergrabe. So wurde zum Beispiel der ehemalige prodemokratische Abgeordnete Au Kam San wegen angeblicher „Kollaboration mit ausländischen Kräften“ festgenommen. Dies war die erste Verhaftung unter dem neuen Gesetz zur Wahrung der nationalen Sicherheit. Seit seiner Verhaftung befindet sich Au Kam San in Untersuchungshaft.
Im Oktober kündigte zudem das unabhängige Medienunternehmen „All About Macau“ seine Schließung an und verwies auf den zunehmenden Druck und das Risiko, nachdem die Regierung die Registrierung des Unternehmens aufgehoben hatte.

Hongkong: Neue Strafverfolgungen gegen Aktivisten und Angehörige

Auch der Bericht für Hongkong geht auf die zunehmende Fokussierung der Regierung auf nationale Sicherheit im fünften Jahr nach der Einführung des Nationalen Sicherheitsgesetzes ein. Im Jahr 2025 setzten sich die Prozesse gegen prodemokratische Aktivisten, Befürworter und Politiker unter dem Nationalen Sicherheitsgesetz und anderen Gesetzen fort.Die Behörden leiteten auch neue Strafverfolgungen aus Gründen der nationalen Sicherheit ein.
Der Aktivist Joshua Wong wurde neu wegen „Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften“ angeklagt, während er bereits eine Haftstrafe in einem Subversionsverfahren verbüßte. Zudem wurde der Vater der im Exil lebenden Aktivistin Anna Kwok wegen des Versuchs, mit den finanziellen Vermögenswerten seiner Tochter umzugehen, strafrechtlich verfolgt. Dies war das erste Mal, dass ein Verwandter eines gesuchten Aktivisten wegen eines Verstoßes gegen die nationale Sicherheit angeklagt wurde. (dts/red)
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Alternativen zu China und den USA: Wie sich die EU um Handelspartner bemüht

US-Präsident Donald Trump sorgt mit seinen Zolldrohungen immer wieder für Unsicherheit, die Beziehungen mit China sind angespannt – die EU sucht deshalb nach anderen Handelspartnern. In den vergangenen zwei Jahren hat sie eine ganze Reihe Freihandelsabkommen ausgehandelt. Nach einem Durchbruch in der Nacht sollen nun die Philippinen dazukommen. Ein Überblick:

Philippinen

Die EU und die Philippinen haben sich darauf geeinigt, die Zölle auf zahlreiche Produkte zu senken oder abzuschaffen. Das geplante Freihandelsabkommen geht nun in die juristische Detailarbeit und soll „in den kommenden Monaten“ unterzeichnet und anschließend ratifiziert werden.
Europäische Unternehmen hoffen auf Exportgewinne im Maschinenbau und beim Verkauf von Medikamenten. Die Landwirtschaft liefert vor allem Schweinefleisch, Geflügel und alkoholische Getränke an den Inselstaat. Die EU hofft zudem auf einen Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen auf den Philippinen.

Mexiko

Die EU und Mexiko haben ihr Handelsabkommen in diesem Jahr erweitert. Die Neufassung schafft zahlreiche Zölle ab, insbesondere auf europäische Agrarprodukte. Vor Trumps zweiter Amtszeit gab es in jahrelangen Verhandlungen wenig Bewegung, inzwischen ist die Neufassung des Handelsabkommens unterschrieben und ratifiziert.

Kanada

Kanada rückt wegen seines Zollstreits mit Trump näher an Europa. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schlug in der vergangenen Woche gar eine „assoziierte Mitgliedschaft“ Kanadas in der EU vor, wie die Zusammenarbeit genau aussehen soll, ist aber unklar. Ein Freihandelsabkommen gibt es schon: Ceta ist zwar nicht in allen EU-Staaten ratifiziert, die Abschaffung der Zölle aber seit Jahren vorläufig in Kraft.

Mercosur

Auch das wohl umstrittenste Freihandelsabkommen der EU ist seit Anfang Mai vorläufig in Kraft. Das Abkommen mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay schafft die meisten Zölle auf beiden Seiten ab. Die Europäer exportieren vor allem Autos und chemische Produkte nach Südamerika, während die Mercosur-Länder landwirtschaftliche Erzeugnisse und Rohstoffe liefern.
Die Ratifizierung im Europaparlament steht noch aus, weil die Abgeordneten nach Protesten der Landwirte den Europäischen Gerichtshof (EuGH) auf den Plan gerufen haben. Wie im Fall Kanadas könnte die vorläufige Anwendung aber jahrelang weiterlaufen.

Indien

Die EU war Ende Januar eine der ersten Regionen, die überhaupt ein Handelsabkommen mit Indien schlossen. Indien erklärte sich bereit, seine traditionell hohen Schutzzölle schrittweise abzubauen. Das Abkommen muss noch juristisch geprüft werden, EU-Handelskommissar Maros Sefcovic zeigte sich am Dienstag aber optimistisch, dass eine Unterzeichnung vor Jahresende gelingt. Danach muss es auf beiden Seiten ratifiziert werden.

Australien

Die EU will sich in Australien den Zugang zu Rohstoffen wie Aluminium, Lithium und Mangan sichern. Australien sagt in dem im März vereinbarten Abkommen zu, die Zölle auf Rohmaterialien zu senken und keine Exportzölle und -beschränkungen einzuführen. Darüber hinaus schafft das Abkommen die Zölle auf zahlreiche weitere Produkte ab. Das Abkommen ist wie der Vertrag mit Indien noch nicht abgeschlossen.

Indonesien

Auch Indonesien verfügt über wichtige Rohstoffe. Das südostasiatische Land will seine Ausfuhrzölle und -teilverbote zwar beibehalten, um den Aufbau einer eigenen Industrie im Land zu erleichtern. Die EU sicherte sich nach Angaben aus Brüssel aber eine Vorzugsbehandlung gegenüber anderen Staaten. Das Abkommen ist ebenfalls noch nicht in Kraft, Sefcovic strebt auch hier einen Abschluss in diesem Jahr an.

Laufende Verhandlungen

Die EU verhandelt mit weiteren Staaten über Freihandelsabkommen, am weitesten fortgeschritten sind die Gespräche Sefcovic zufolge mit Thailand. Auch mit Malaysia laufen die Verhandlungen. Weitere Gespräche gibt es mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) sowie mit Kenia.
Sefcovic verwies zudem auf Verhandlungen mit den Staaten des transpazifischen Bündnisses CPTPP über eine engere Zusammenarbeit, etwa im digitalen Bereich. Dem Bündnis gehören zwölf Länder an, darunter Australien, Kanada, Chile, Mexiko, Japan und seit 2023 auch Großbritannien. Es war zustande gekommen, nachdem sich die USA in Trumps erster Amtszeit aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen zurückgezogen hatten. (afp/red)
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Nach Wahlsieg in Berlin: Linke plant zügige Gespräche mit Grünen und SPD

Nach ihrem Wahlsieg bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin will die Linkspartei noch in dieser Woche erste Gespräche mit Grünen und SPD über eine mögliche Zusammenarbeit führen. Die Vorgespräche sollen der Vorbereitung von Sondierungen dienen, über welche die Linke auf einem Parteitag am Freitag abstimmen will, wie der Landesverband am Dienstag mitteilte.
Die Landesvorsitzenden der Berliner Linken, Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer, äußerten sich zuversichtlich, dass die Delegierten dem Vorschlag des Landesvorstands zur Aufnahme von Sondierungsgesprächen „zustimmen und der Parteitag unsere Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp und das Sondierungsteam mit Rückenwind in die Sondierungsgespräche schickt“.

Die Ausgangslage nach der Wahl

Die Linkspartei war bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag mit 25,7 Prozent stärkste Kraft geworden. Es folgten CDU, AfD, Grüne und SPD. Neben einer rot-grün-roten Koalition wäre rechnerisch auch eine Zusammenarbeit von CDU, Grünen und SPD möglich.

Streitpunkt Enteignungen großer Wohnungsunternehmen

Vor allem die Pläne der Linken zur Enteignung großer Wohnungsunternehmen und ihr Umgang mit Antisemitismus stoßen bei anderen Parteien teils auf Kritik. Linken-Spitzenkandidatin Eralp kündigte dennoch an, an den Enteignungsplänen festzuhalten.
Die Grünen unterstützen die Pläne weitgehend, die SPD ist aber gegen Enteignungen. Die Forderung nach einer sogenannten Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen könnte zu einem zentralen Streitpunkt in möglichen Sondierungen werden.

Antisemitismusvorwürfe als Belastung für Gespräche

Auch der Umgang der Linken mit dem Thema Antisemitismus ist ein kritischer Punkt für mögliche Koalitionsgespräche. Gegen Teile der Berliner Linken gibt es immer wieder Antisemitismusvorwürfe. Die Partei weist das zurück und betont, ihr gehe es gleichermaßen um den Schutz jüdischen Lebens wie der Palästinenser. (afp/red)
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Tödlicher Wiesn-Unfall: Wie konnte das passieren?

Auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts bei einem Unfall ums Leben gekommen. Wie konnte das passieren? Und wie geht es nun weiter?

Was ist geschehen?

Ein 52 Jahre alter Mitarbeiter des Fahrgeschäfts „Hangover“, ein 85 Meter hoher Freefall-Tower, wurde am Montagabend von der herunter rauschenden Gondel getroffen und möglicherweise auch eingequetscht. Laut Fahrgeschäfts-Homepage beträgt die Fallgeschwindigkeit bis zu 90 Kilometer in der Stunde.
Einsatzkräften gelang es, den Mann wiederzubeleben, er starb aber kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Bereich rund um das Fahrgeschäft wurde für den großen Rettungseinsatz abgesperrt.

Wie konnte es dazu kommen?

Zu den genauen Umständen des mutmaßlichen Betriebsunfalls werde noch ermittelt, teilte die Polizei mit. Am Abend hieß es, der Mann habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen. Warum, das war zunächst unklar und sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte Polizeisprecher Thomas Schelshorn.
Auch der Betreiber konnte dazu am Morgen danach noch nichts sagen, Besprechungen liefen. Die Polizei bat Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
In einer Pressemitteilung der Betreiberfamilie hieß es, die Familie arbeitet eng mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen, um diese bei der Klärung der Frage zu unterstützen, wie es „zu diesem für die Schaustellerfamilie einmaligen Vorfall“ habe kommen können und welche Konsequenzen gegebenenfalls zu ziehen seien.
„Unser ganzes Team ist geschockt und entsetzt“, erklärte Dirk Metz, der Sprecher der Betreiberfamilie Schneider.
Auch Yvonne Heckel, Sprecherin der Veranstaltungsgesellschaft der Münchner Schausteller, zeigte sich bestürzt: „Wir sind eine große Wiesnfamilie und die Anteilnahme, egal von welchem Bereich, sei es von denen, die für den Strom oder für den Müll zuständig sind, die Beileidsbekundungen, waren enorm heute früh und die Kollegen, die sind sprachlos“, sagte sie dem Bayerischen Rundfunk.
Am Donnerstag solle es im Rahmen des Schaustellergottesdienstes Raum und Zeit geben, um den Kollegen zu trauern.

Waren auch Fahrgäste betroffen?

Laut Polizei und Aicher Ambulanz wurden keine Fahrgäste körperlich verletzt. Allerdings waren nach Angaben von Aicher-Sprecher Julian Tanzer Kriseninterventionsteams vor Ort, um denjenigen, die den Unfall mit ansehen mussten, zu helfen.
Wie viele Menschen betroffen waren, konnte Tanzer nicht sagen. Laut Fahrgeschäfts-Homepage haben 24 Menschen in der Gondel Platz. Ob sie komplett besetzt war, war aber zunächst unklar.
„Jeder, der eine Betreuung gewollt hatte, hatte die Möglichkeit, eine zu bekommen“, sagte Tanzer. „Es war aus meiner Sicht trotz der dramatischen Situation kontrolliert und geordnet, wie es in einer so ernsten Situation ablaufen muss.“

Wie geht es nun mit dem „Hangover“ weiter?

Das war am Morgen nach dem Unfall zunächst unklar. Er wisse noch nicht, ob und wann der Freefall-Tower wieder geöffnet werden könne, sagte der Betreiber auf Anfrage.
„Nachdem es kein technisches Problem sein wird, so wie es jetzt aussieht, werden wir auf alle Fälle wieder öffnen“, sagte Schausteller-Sprecherin Heckel dem BR. „Das steht schon mal fest. Zu welchem Zeitpunkt kann man nicht sagen. Jetzt ist einfach die Bestandsaufnahme von allen möglichen Sicherheitsbehörden“, sagte sie. Beteiligt seien Gewerbeaufsichtsamt TÜV Süd und die Lokalbaukommission. „Hier wird noch ganz, ganz viel geschehen und die nehmen sich die Zeit, die sie brauchen.“
Laut Homepage hatte der Tower einst 2,8 Millionen Euro gekostet – und seine Premiere im Juli 2015. Nach dem Oktoberfest, das noch bis zum 4. Oktober dauert, sind als weitere Stationen in diesem Jahr die Deutzer Kirmes in Köln und von Ende November bis Anfang Januar dann das Winter Wonderland im Londoner Hyde Park geplant.

Ist es der erste Vorfall mit einem Fahrgeschäft auf der Wiesn?

Nein. Auf dem Oktoberfest markiert der Unfall bereits den zweiten Vorfall mit einem Fahrgeschäft in diesem Jahr. In einem stehengebliebenen Drehkarussell hatten Fahrgäste am Samstagabend etwa zwei Minuten lang kopfüber ausharren müssen, bevor sie aus ihren Sitzen geholt werden konnten. Grund der Panne war wohl ein defekter Sensor. Der TÜV prüfte das Karussell erneut, bevor es noch am gleichen Abend wieder freigegeben wurde.

Wie gingen Oktoberfest-Unfälle früherer Jahre aus?

Manche glimpflich, doch manche auch tödlich. 2024 kam ein 20-Jähriger bei einer Testfahrt am Olympia Looping ums Leben. Der Arbeiter hatte sich im Gleisbereich aufgehalten und war von einem Zug erfasst worden. Im Jahr zuvor stürzte beim Fest-Abbau ein 50-jähriger Arbeiter aus etwa fünf Metern Höhe und verletzte sich dabei lebensgefährlich.
Am ersten Wiesn-Tag 2023 wurden bei der Kollision zweier Achterbahnwaggons neun Fahrgäste leicht verletzt. 2019 fiel ein Zweijähriger aus einem Karussell und brach sich beide Beine. (dpa/red)
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EU-Handelskammer: Chinas Exportboom „nicht tragbar“ – dennoch kein Ende in Sicht

Vertreter von EU-Unternehmen in China halten die anhaltende Schwäche des Landes beim inländischen Konsum und den zum Teil daraus resultierenden Exportboom für zunehmend problematisch. „Der derzeitige Kurs ist nicht tragbar“, sagte der Präsident der EU-Handelskammer in Peking, Jens Eskelund, am Dienstag.
Zugleich sehe er „keinerlei Anzeichen“ dafür, dass sich an dem massiven Ungleichgewicht mittelfristig etwas ändert.

Riesige Exportüberschüsse und schwacher Binnenkonsum

Chinas Anteil an den weltweiten Containerexporten belief sich im vergangenen Jahr auf 37 Prozent, erklärt die EU-Handelskammer in ihrem Jahresbericht. Im vergangenen Jahr verzeichnete die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt einen massiven Exportüberschuss von 1,2 Billionen Dollar. Das Außenhandelsdefizit der EU im Handel mit China hat nach chinesischen Angaben Ende August 242 Milliarden Euro erreicht.
Diese Situation sei zwar zum Teil auf die weltweite Nachfrage nach chinesischen Produkten zurückzuführen. Sie lasse sich aber „weitgehend“ durch das Missverhältnis zwischen dem raschen Ausbau der Produktionskapazitäten in der Industrie in der Volksrepublik und dem schwachen Konsumwachstum erklären, heißt es in dem Bericht. Seit dem Ende der Corona-Pandemie kommt der Konsum der Chinesen nicht in Schwung. Zugleich steigt die Industrieproduktion des Landes seitdem massiv.

EU fordert fairen China-Handel

In der EU wächst die Sorge mit Blick auf das massive Ungleichgewicht im Handel mit China. Brüssel führt die Exportschwemme auch auf unlautere Praktiken auf chinesischer Seite wie Subventionen und eine künstlich unterbewertete Währung zurück.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte in der vergangenen Woche an, „alle verfügbaren Instrumente“ zu nutzen, um das Problem anzugehen.
Die EU-Handelskammer vertritt mehr als 1600 in China aktive europäische Unternehmen. Diese leiden dem Bericht zufolge vor allem unter bürokratischen Hindernissen, die von Peking eigentlich einfach beseitigt werden könnten.
Auch auf politischer Ebene wird das Thema debattiert: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) telefonierte am Montag mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi.
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes kamen dabei auch die Handelsbeziehungen zur Sprache. „Handelsbeziehungen müssen auf fairen Regeln und wirklich gleichen Wettbewerbsbedingungen beruhen“, erklärte das Ministerium auf X.(afp/red)