Category: vital
In Kürze:
- Neue Kleidung hat einen langen Weg hinter sich und kann Schmutz, Bakterien, Staub oder Schimmel angesammelt haben.
- Doch auch bei der Herstellung kommen Kleidungsstücke mit vielen verschiedenen Chemikalien in Berührung, die in den Fasern verbleiben.
- Wer nach einem Kleiderkauf einen unerklärten Dermatitisschub erlebt, sollte seine Neuware immer waschen.
- Bei empfindlicher Haut eignet sich ein parfüm- und farbstofffreies Waschmittel ohne Konservierungsstoffe am besten.
Ihre neue Kleidung hat eine Vorgeschichte
Die „chemische Suppe“ beim Weben und Färben
Die Probleme unserer ersten Schutzbarriere
Kleidung vor dem Tragen sinnvoll waschen
Das chemische Dilemma und das Immunsystem
- Seife und Wasser anstelle von Bleichmitteln oder antimikrobiellen Produkten verwendet, die neben schädlichen auch gesunde Mikroben entfernen können.
- ein vielfältiges Darmmikrobiom mit nützlichen Bakterien hat.
In Kürze:
- Thymian wird seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzpflanze geschätzt.
- Das mediterrane Kraut wirkt unter anderem schleimlösend, entzündungshemmend und antibakteriell.
- Ob bei Husten und Erkältungen, für die Verdauung oder in der Küche – Thymian ist vielseitig einsetzbar.
Thymian bei Husten und Erkältungen …
… für die Verdauung und gegen Bakterien
… bei Schmerzen und Entzündungen
… und in der Küche
In Kürze:
- Noch nie wurden so viele Medikamente verschrieben wie heute. Versicherte der Techniker Krankenkasse erhielten 2025 im Schnitt 292 Tagesdosen.
- Zahlreiche Arzneimittel lindern gezielt Beschwerden oder verhindern Komplikationen – und schaffen durch Wechselwirkungen untereinander neue.
- 2021 hat fast jeder zweite gesetzlich Versicherte ab 65 Jahren mindestens ein potenziell ungeeignetes Arzneimittel erhalten.
- Das Bundesgesundheitsministerium ging im April 2026 von jährlich rund 250.000 Krankenhauseinweisungen infolge von Medikationsfehlern aus.
- Veränderung ist möglich aber unbequem: Sie verlangt täglich neue Entscheidungen, zeigt sich oft aber erst nach Wochen oder Monaten.
Polypharmazie und ihre Nebenwirkung
Patienten in der Medikamente-Wechselwirkung-Spirale
58.000 arzneimittelbedingte Todesfälle
Dilemma der Ärzte
Was Sie tun können
Bequeme Medikamente statt Arbeit
Wer profitiert am Ende?
Fazit: Eine Frage kann helfen
Was macht es so reichhaltig und cremig?
Die Hauptzutaten
Hilfreiche Alternativen
Vorbereitungs- und Aufbereitungstipps
Mein Schokoladeneis für vier Portionen
150 Gramm Kristallzucker
1 Teelöffel Vanilleextrakt
30 Gramm natürliches oder alkalisiertes Kakaopulver
1 Prise grobes Meersalz oder Steinsalz
1 Messerspitze Instant-Espressopulver (optional)
480 Milliliter Schlagsahne
1 Esslöffel heller Maissirup (optional)
115 Gramm Zartbitterschokolade (keine Schokoladendrops), grob in zentimetergroße Stücke gehackt

Zubereitung einer Eiscremebasis mit Schokogeschmack.
Foto: Pawel Kacperek/iStock
Die Herstellung
- Wenn Ihre Eismaschine eine Schüssel hat, die vor dem Rühren der Zutaten im Gefrierschrank abkühlen muss, erledigen Sie diesen Schritt am Vorabend der geplanten Eiszubereitung.
- Verquirlen Sie die Eigelbe mit 50 Gramm Kristallzucker und dem Vanilleextrakt in einer großen, hitzebeständigen Schüssel.
- Sieben Sie das Kakaopulver in einen großen Topf. Rühren Sie die restlichen 100 Gramm Zucker, das grobe Salz und – falls gewünscht – das Instant-Espressopulver unter. Rühren Sie 60 Milliliter Vollmilch schrittweise unter, bis eine glatte Masse entsteht. Falls die Paste zu dickflüssig ist, um den Kakao vollständig aufzulösen, geben Sie bei Bedarf etwas mehr Milch hinzu.
- Fügen Sie die restlichen 180 Milliliter Vollmilch, die Sahne und – falls gewünscht – den hellen Maissirup hinzu. Erhitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze und unter ständigem, sanftem Rühren mit dem Schneebesen, bis sie leicht köchelt.
- Nehmen Sie den Topf vom Herd. Quirlen Sie etwa die Hälfte der kakaohaltigen Flüssigkeit schrittweise in die Eiermasse, um die Temperatur anzugleichen. Geben Sie dann den Rest der Kakaoflüssigkeit langsam hinzu und verquirlen Sie alles gut.
- Wenn die gesamte Eimasse in der Schokoladencreme ist, bringen Sie den Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren auf etwa 77 Grad Celsius. Sie erkennen die richtige Temperatur auch daran, dass die Masse so dickflüssig geworden ist, dass sie an der Rückseite eines Löffels haften bleibt oder sich beim Durchziehen mit dem Finger eine Linie in der Masse bildet.
- Nehmen Sie den Topf vom Herd. Fügen Sie die gehackte Zartbitterschokolade unter Rühren hinzu, bis sie vollständig geschmolzen ist.
- Lassen Sie den Topf abgedeckt abkühlen und kühlen Sie ihn über Nacht oder bis zu zwei Tage im Kühlschrank. Anmerkung: Falls Sie nicht so lange warten können, können Sie die Eiscremebasis auch in einem Eisbad abkühlen. Füllen Sie die Basis dazu in einen wiederverschließbaren 4-Liter-Gefrierbeutel, drücken Sie die überschüssige Luft heraus und verschließen Sie den Beutel. Legen Sie den Beutel anschließend in eine große Schüssel mit kaltem Wasser und geben Sie Eiswürfel hinzu. Nach circa 1 Stunde ist die Masse gut durchgekühlt.
- Rühren Sie die Eiscremebasis nach dem Kühlen durch und geben Sie sie in die Schüssel der Eismaschine. Lassen Sie sie gemäß der Bedienungsanleitung 20 bis 35 Minuten rühren, bis die Masse die Konsistenz von Softeis erreicht hat. Wer Softeis bevorzugt, kann es sofort genießen. Für festeres Eis muss die Masse jedoch in einen luftdichten Behälter gefüllt werden. Haben Sie keinen solchen zur Hand, können Sie die Masse auch in eine Kastenform füllen. Decken Sie die Oberfläche der Masse in diesem Fall mit Back- oder Wachspapier ab, um die Bildung von Eiskristallen durch Kondenswasser zu verhindern. Nach 8 Stunden Gefrierzeit ist das Eis verzehrfertig. Sollte es sich nur schwer portionieren lassen, können Sie es vorher einige Minuten bei Zimmertemperatur antauen lassen.

Hmmm, das schmeckt nicht nur den Kleinen.
Foto: Syldavia/iStock
10 Alltagsgewohnheiten, die die Gewichtsabnahme sabotieren können
Gewohnheit 1: Regelmäßiger Konsum von zuckerhaltigen Getränken oder Alkohol
Gewohnheit 2: Zu wenig Eiweiß und Ballaststoffe bei den Mahlzeiten
- Eier
- Rindfleisch aus Weidehaltung
- griechischer Joghurt
- Hüttenkäse
- Tofu
- Fisch
- Hähnchen oder
- ein gut ausgewähltes Proteinpulver
- Flohsamenschalen (nahezu 100 % reine Ballaststoffe),
- Chia- oder Leinsamen (sehr hoher Ballaststoffanteil),
- Himbeeren oder Brombeeren (wenig Zucker, dafür viele Ballaststoffe),
- Gemüsesorten wie Rosen-, Blumen- und Grünkohl oder Brokkoli.
Gewohnheit 3: Unregelmäßiger Schlafrhythmus
Gewohnheit 4: Essen bei Ablenkung
Gewohnheit 5: Ständiges Naschen über den Tag verteilt
Gewohnheit 6: Extras unterschätzen
Gewohnheit 7: Übermäßige Portionen essen
Gewohnheit 8: Im Stehen essen
Gewohnheit 9: Häufige Restaurantbesuche und das Nichtberücksichtigen von Resten
Gewohnheit 10: Den größten Teil des Tages sitzend verbringen
Konsequente Veränderungen summieren sich
Ein gesundes Gewicht zu halten beginnt damit, sich selbst wie jemanden zu behandeln, der es wert ist, umsorgt zu werden. Wenn Sie das tun, fühlt sich gutes Essen ganz anders an. Sie entscheiden sich für nahrhafte Lebensmittel, weil Ihr Körper es verdient – nicht weil Sie versuchen, „brav“ zu sein. Sie hören auf, wenn Sie satt sind, weil Sie auf Ihren Körper hören – nicht weil Sie sich selbst bestrafen.
In meiner klinischen Arbeit sind die Klienten, die dauerhafte Veränderungen bewirken, nicht diejenigen mit der stärksten Willenskraft. Es sind diejenigen, die kleine, wiederholbare Gewohnheiten aufbauen, die die Sättigungs- und Stoffwechselhormone unterstützen, wodurch die gesamte Kalorienaufnahme auf natürliche Weise sinkt.
Das Ziel ist es nicht, alle zehn Gewohnheiten auf einmal umzusetzen oder jeden Tag perfekt zu sein. Wählen Sie ein paar aus, die zu Ihrem Leben passen, und praktizieren Sie diese konsequent. Betrachten Sie sie als sanfte Verbesserungen, die Sie über Wochen und Monate hinweg kultivieren, um Ihren Kurs zu ändern. Nachhaltiger Fettabbau funktioniert nicht durch große Gesten, sondern durch kleine, wiederholbare Verhaltensweisen, die voll und ganz mit Ihren Zielen übereinstimmen.
Zuerst erschienen auf theepochtimes.com unter dem Titel „10 Things to Avoid If You’re Determined to Lose Weight“. (deutsche Bearbeitung kr)
Professor Brooks Lebensrätsel
„Warum leben Sie?“
„Wofür würden Sie Ihr Leben geben?“
Was die Daten und die Wissenschaft sagen

Starke soziale Beziehungen zählen beständig zu den wichtigsten Faktoren für langfristiges Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit.
Foto: Jose Calsina
Dinge lieben, Menschen benutzen, sich selbst anbeten
Das Geheimnis der zwei Fragen

Viele Menschen finden einen tieferen Sinn im Leben, indem sie sich um Familienmitglieder kümmern und in zukünftige Generationen investieren.
Foto: Halfpoint/iStock
Klopfe an, und eine Tür wird sich öffnen
Brooks auf dem Jakobsweg
In Kürze:
- Rosmarin bringt mediterrane Aromen in die Speisen und das von herzhaft bis süß.
- Das Küchenkraut ist seit Jahrtausenden auch als Heilkraut bekannt.
- Rosmarin enthält ätherische Öle, Terpene, Polyphenole, Flavonoide, Bitter- und Gerbstoffe und wirkt antibakteriell, schmerzstillend, entzündungshemmend und antioxidativ.
- Mit einigen Tipps gelingt die Kultivierung im Topf oder Garten.
Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendungen
Rosmarin in der Küche
Tipps für Anbau und Pflege
In Kürze:
- Meditation hilft nicht nur bei Stress, sondern hat auch positive Wirkungen auf den ganzen Körper.
- Das Gehirn profitiert davon, wobei sich unter anderem Konzentration, Gedächtnis und emotionale Regulation verbessern.
- Ähnlich wie Beten erfüllt Meditation einen Menschen mit einem Gefühl der Ehrfurcht und Demut, was eine positive Einstellung zum Leben fördert.
- Es gibt einige Tipps, die Anfängern helfen können, sich die heilende Wirkung der Meditation leichter zunutze zu machen.
Meditation – ein Balsam fürs Gehirn
Mit Antidepressiva vergleichbar
Beruhigt das Herz und lindert Schmerzen
Das Gebet ist eine Form der Meditation
In die Stille: Tipps für Anfänger
- kontrolliertes Atmen,
- das schrittweise Ausblenden abschweifender Gedanken,
- das Erreichen eines ruhigen, klaren Geisteszustands.
Gedankenlesen im Pflanzenreich?
Backster ging in seinen Versuchen noch weiter: Er erwog, ein Blatt der Pflanze anzuzünden, um deren Reaktion zu testen. Noch bevor er jedoch ein Streichholz entzündete, schlug die Nadel des Lügendetektors heftig aus. Das aufgezeichnete Signal glich den Reaktionen, die bei Menschen in Angst- oder Stresssituationen gemessen werden.
Seine Beobachtungen hielt Backster später in dem Buch „Primary Perception“ fest. Er stellte die These der sogenannten „primären Wahrnehmung“ auf. Darunter verstand er die Idee, dass Bewusstsein nicht an ein zentrales Nervensystem gebunden ist, sondern bereits auf zellulärer Ebene existiert. Nach seiner Auffassung verfügen selbst Pflanzen über eine bislang nicht definierte Form der Wahrnehmung.
In der Wissenschaft stießen seine Behauptungen auf breite Ablehnung. Fachleute kritisierten die Methoden scharf, da sich die Effekte bei unabhängigen Wiederholungsversuchen nicht reproduzieren ließen.
Backster führte diese Fehlschläge darauf zurück, dass Pflanzen auf die tatsächliche Haltung des Beobachters reagierten: Eine skeptische oder unbeteiligte Einstellung der Forscher habe seiner Ansicht nach die feinfühlige Wahrnehmung der Pflanzen blockiert.
Er argumentierte, dass Pflanzen nicht wie klassische Messobjekte in einem Labor funktionieren. Nach seiner Theorie reagierten die Pflanzen direkt auf die echten Absichten und Gefühle der anwesenden Menschen. Wenn Wissenschaftler ein Experiment nur durchführten, um seine Thesen zu widerlegen oder die Pflanze skeptisch zu beobachten, spürte die Pflanze diese Distanz oder Täuschung und „blockierte“ oder zeigte keine Reaktionen mehr. Nur bei echter, authentischer Absicht, so Backsters Begründung, ließen sich die Signale messen.
Kommunikation ohne Nervenzellen
Auch wenn Backsters Thesen von der Fachwelt verworfen wurden: Dass Pflanzen miteinander kommunizieren, ist heute keine Vermutung mehr, sondern gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis. Sie besitzen zwar keine Neuronen, tauschen aber dennoch problemlos Informationen aus – etwa um sich vor Gefahren zu warnen.
Frisst etwa eine Raupe an einem Blatt, setzt die Pflanze laut Untersuchungen den Botenstoff Glutamat frei. Dieser Neurotransmitter spielt auch im menschlichen Nervensystem eine zentrale Rolle. Das Glutamat löst innerhalb der Pflanze eine Kettenreaktion aus: Noch unbeschädigte Pflanzenteile werden so über die Verletzung informiert und können Abwehrmechanismen aktivieren.
Darüber hinaus senden Pflanzen auch Warnsignale an ihre Umgebung. Bei einem Schädlingsbefall geben sie flüchtige chemische Verbindungen an die Luft ab. Benachbarte Pflanzen nehmen diese Signale wahr und bereiten sich ebenfalls darauf vor, den drohenden Angriff abzuwehren.
Vom Skeptizismus zur wissenschaftlichen Tatsache
Im Jahr 1983 dokumentierte der Forscher David Rhoades als Erster, dass Pflanzen Warnsignale über die Luft übertragen können. Anfänglich stieß auch er auf erheblichen Widerstand in der Fachwelt – vor allem, weil das Phänomen völlig neu war und beinahe wie Fantasie klang. Im Laufe der Zeit wurde seine Theorie jedoch gründlich überprüft, bestätigt und schließlich in wissenschaftlichen Studien bei mehr als 30 verschiedenen Pflanzenarten erfolgreich nachgewiesen.
Einen visuellen Beweis lieferte 2023 ein japanisches Forschungsteam: Mithilfe spezieller Videotechnik filmten die Wissenschaftler, wie eine gesunde Pflanze flüchtige chemische Stoffe einer beschädigten Nachbarpflanze registrierte. Innerhalb von Sekunden löste dieser Kontakt interne Alarmsignale aus, die sich von einem Blatt über die gesamte Pflanze ausbreiteten.
Neueste Experimente belegen zudem, dass der Informationsaustausch nicht nur auf chemischem Weg funktioniert: Pflanzen nutzen für ihre Kommunikation auch elektrische Signale.
Pflanzen mit Gedächtnis?
Einige Arten scheinen zudem über gewisse kognitive Fähigkeiten zu verfügen. Ein bekanntes Beispiel ist die Venusfliegenfalle: Untersuchungen zeigen, sie schnappt keineswegs reflexartig zu, sobald ein Objekt sie berührt. Stattdessen registriert und verarbeitet die Pflanze die Signale, bevor sie ihre Falle schließt.
Im Inneren der Klappfalle sitzen winzige Auslösehaare. Wird nur ein einzelnes Haar berührt, passiert zunächst nichts. Erst eine zweite Berührung innerhalb von 15 bis 20 Sekunden führt dazu, dass die Falle zuschnappt.
Doch selbst im geschlossenen Zustand beginnt die Verdauung nicht sofort. Die Pflanze prüft zunächst, ob sie tatsächlich ein lebendes Insekt gefangen hat. Während sich die Beute im Inneren wehrt, löst sie die Auslösehaare wiederholt aus. Erst nach etwa fünf Reizen beginnt die Venusfliegenfalle mit der Ausschüttung von Verdauungsenzymen.
Die Pflanze zählt die mechanischen Impulsmuster somit effektiv mit. Auf Basis dieser Informationen trifft sie eine zweckmäßige Reaktion – und das völlig ohne Gehirn oder zentrales Nervensystem.
Kalkuliertes Risiko im Wurzelreich
Dass Pflanzen verfeinerte Überlebensstrategien nutzen, zeigt auch ein Experiment mit Erbsenpflanzen. Forscher teilten das Wurzelsystem einzelner Pflanzen auf zwei verschiedene Töpfe auf. Während ein Topf gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt wurde, schwankte das Angebot im zweiten Topf stark – auch wenn die Nährstoffmenge im Durchschnitt in beiden Töpfen identisch war.
Die Wissenschaftler wollten beobachten, in welchen Topf die Pflanze mehr Energie für neues Wurzelwachstum investieren würde. Dabei zeigte sich ein erstaunliches Verhalten:
Reichte die stabile Nährstoffquelle im ersten Topf problemlos zum Überleben aus, ging die Pflanze auf Nummer sicher und verstärkte dort ihr Wurzelwachstum. War die verlässliche Versorgung jedoch dauerhaft zu gering, änderte die Pflanze ihre Strategie. Sie ging ein kalkuliertes Risiko ein und verstärkte das Wurzelwachstum im Topf mit dem schwankenden Angebot. Sie zog somit die Chance auf ausreichende Nahrung der Gewissheit einer Mangelsituation vor.
Die Forscher schlussfolgerten daraus, dass Pflanzen über eine Form von „Risikosensibilität“ verfügen – ein Entscheidungsverhalten, das verblüffend an die Logik von Anlegern auf dem Finanzmarkt erinnert.
Töne aus dem Ultraschallbereich
Pflanzen reagieren jedoch nicht nur auf mechanische Reize oder chemische Signale: Untersuchungen zeigen, dass sie unter Stress sogar Töne erzeugen. Was Menschen als absolute Stille in der Natur wahrnehmen, könnte für viele Tierarten daher in Wahrheit eine recht geräuschvolle Kulisse sein.
Eine Studie aus dem Jahr 2023 belegt, dass dehydrierte oder verletzte Pflanzen Klickgeräusche von sich geben. Diese Töne liegen im Ultraschallbereich, verbreiten sich über die Luft und lassen sich mit Spezialmikrofonen aufzeichnen. So registrierten Forscher bei einer unterversorgten Tomatenpflanze etwa 35 Klicks pro Stunde. Gut gewässerte Pflanzen blieben hingegen nahezu stumm.
Die Töne erwiesen sich als so spezifisch, dass ein KI-Modell allein anhand des Geräuschmusters erkennen konnte, ob die Pflanze unter Wassermangel litt oder beschädigt worden war.
Als Ursache vermuten die Wissenschaftler ein physikalisches Phänomen namens Kavitation: Dabei bilden sich im Wassertransportsystem der Pflanze winzige Dampfblasen, die schließlich platzen. Für das menschliche Gehör sind diese Frequenzen zwar unhörbar, für Insekten und andere Tiere jedoch gut wahrnehmbar. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass etwa Motten diese Signale gezielt nutzen: Bei der Eiablage meiden sie gestresste Pflanzen und steuern bevorzugt gesunde Exemplare an.
Lernfähig ohne Gehirn
Dass Pflanzen Reize nicht nur verarbeiten, sondern auch aus Erfahrungen lernen können, zeigte ein Experiment aus dem Jahr 2014. Die Forscherin Monica Gagliano und ihr Team untersuchten dazu die Mimose (Mimosa pudica) – eine Pflanze, die bekannt dafür ist, bei der kleinsten Berührung schlagartig ihre Blätter zusammenzufalten.
Für die Studie ließen die Wissenschaftler im Topf gezogene Mimosen wiederholt aus geringer Höhe auf ein weiches Kissen fallen. Für die Pflanze war dieser Sturz zwar eine unerwartete, aber völlig harmlose Erschütterung. Zu Beginn faltete die Mimose nach jedem Sturz ihre Blätter ein. Nach mehreren Wiederholungen schwächte sich die Reaktion jedoch ab, bis die Pflanze schließlich nicht mehr ihre Blätter faltete. Sie hatte offenbar gelernt, dass von dem Reiz keine Gefahr ausging, und sparte sich den Energieaufwand.
Wurde die Pflanze jedoch einem anderen, unbekannten Reiz ausgesetzt, faltete sie ihre Blätter erneut zusammen. Als das Team das ursprüngliche Fall-Experiment einen Monat später wiederholte, zeigte sich der Gewöhnungseffekt noch immer: Die Pflanze reagierte weiterhin gelassen.
Für die Forscher war dies ein starkes Indiz für eine Art von Langzeitgedächtnis. Sie schlussfolgerten, dass Lern- und Erinnerungsprozesse keineswegs an tierische Gehirne oder Nervensysteme gebunden sind. Komplexe neuronale Netzwerke seien zwar eine hochentwickelte Lösung der Natur, eine zwingende Voraussetzung für Lernfähigkeit scheinen sie laut den Studienergebnissen jedoch nicht zu sein.
In Kürze:
- Ob Muskeln, Knochen oder Nervenzellen – Vitamin B12 ist für uns lebensnotwendig.
- Sein Mangel sorgt für Beschwerden wie Gehirnnebel, Gleichgewichtsstörungen oder Muskelschwäche.
- Da auch das Altern solche Symptome verursachen kann, verstärkt ein Mangel die Beschwerden zusätzlich, wie kürzlich in ersten Tierstudien nachgewiesen wurde.
- Gezielte Ernährung, Supplementierung und ein Blick auf die eingenommenen Medikamente können einem Mangel entgegenwirken.
Vitamin B12 und die alternde Zelle
Warum wir einen Vitamin-B12-Mangel leicht übersehen
Wir brauchen nur winzige Mengen an Vitamin B12
Symptome, auf die man achten sollte
- Kribbeln in Händen und Füßen,
- Erschöpfung und Müdigkeit,
- Gehirnnebel,
- Gedächtnisschwäche,
- belegte Zunge,
- Gleichgewichtsstörungen,
- Koordinationsstörungen,
- Schwierigkeiten beim Gehen,
- Muskelschwäche,
- Depression und Stimmungsschwankungen.
- Atemnot,
- Sehstörungen,
- Gewichtsverlust.
Die Haut als Spiegel eines überlasteten Systems
Die Rolle der Darm-Haut-Achse
Stress als unsichtbarer Brandbeschleuniger
Die Kraft alter Heilmethoden im modernen Entzündungszeitalter
Vier Cremes, aber keine ganzheitliche Veränderung
Fazit
Zutaten für das Zitronen-Buttermilch-Sorbet
- 2 Tassen fettarme (oder Vollfett-)Buttermilch
- 3 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Tasse Zucker
- 1 Esslöffel Maissirup
- eine Prise Salz
Kohlenhydrate: 61 g
davon Zucker: 61 g
Eiweiß: 4 g
Fett: 1 g
davon gesättigte Fettsäuren: 1 g
Cholesterin: 5 mg
Natrium: 222 mg

Zutaten, um ein Zitronen-Buttermilch-Sorbet selbst herzustellen.
Foto: Jennifer Segal
Schritt für Schritt zum guten Gelingen

Die Basis des Zitronen-Buttermilch-Sorbets, ob mit oder ohne Eismaschine.
Foto: Jennifer Segal

Gekühlte Grundmasse.
Foto: Jennifer Segal
Schritt 3 – Einfrieren: Die Mischung in einen gefriergeeigneten Behälter füllen und die Oberfläche glatt streichen. Mindestens 3 Stunden einfrieren, oder bis die Masse fest genug zum Portionieren ist.

Portionierfertiges Zitronen-Buttermilch-Sorbet. Guten Appetit!
Foto: Jennifer Segal
Lecker-eisiges Finale
Soziales Umfeld verändert sich im Lauf des Lebens
Der Duft von Schokolade erleichtert das Training
- dunkler Schokolade,
- Milchschokolade,
- Wasser (bei einer Kontrollgruppe).
Dunkle Schokolade hatte die stärkere Wirkung
Die psychologische Wirkung von Düften
Teil eines umfassenderen Musters
- Pfefferminze steht mit erhöhter Aufmerksamkeit und Ausdauer in Verbindung.
- Lavendel fördert die Entspannung.
- Zitrusdüfte werden mit einer verbesserten Stimmung und Motivation assoziiert.
- Ammoniak steht mit einem gesteigerten Fokus bei hochintensiven Sportarten in Verbindung.
Eine der häufigsten Knie-Operationen hilft bei alterungsbedingten Meniskus-Schäden langfristig nicht besser als eine bloße Schein-Operation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Das Verfahren könnte das Gelenk auf Dauer sogar eher schädigen und den Verschleiß beschleunigen.
Bei dem Eingriff, einer sogenannten Kniespiegelung, schneiden Ärzte beschädigte Teile der Knorpelscheibe (des Meniskus) im Knie ab. Dadurch sollen Symptome am Kniegelenk wie Blockaden, Einklemmungsgefühle und anhaltende Schmerzen gelindert werden, die durch Meniskusrisse entstehen.
An der Studie nahmen 146 Erwachsene zwischen 35 und 65 Jahren teil, die länger als drei Monate unter Knieschmerzen litten und bei denen gleichzeitig ein degenerativer Meniskusriss diagnostiziert wurde. Das Ergebnis nach zehn Jahren: Patienten, die tatsächlich operiert wurden, hatten im Alltag weder weniger Schmerzen noch war ihr Knie beweglicher als bei denjenigen, die nur zum Schein operiert wurden.
Vor der Knie-OP: Diese überraschende Erkenntnis sollten Sie unbedingt kennen
Der Meniskus ist eine halbmondförmige Knorpelscheibe, die im Knie als Stoßdämpfer zwischen Oberschenkel und Schienbein dient. Risse in diesem Gewebe gehören zu den häufigsten Knieverletzungen überhaupt. Das operative Entfernen der beschädigten Teile hat sich zu einem der weltweit am häufigsten durchgeführten Eingriffe in der Orthopädie entwickelt.
Ursprünglich wurde die Operation vor allem bei jüngeren Patienten nach Sportunfällen oder Stürzen eingesetzt, bei denen der Riss die Beschwerden eindeutig auslöste. Mit dem Vormarsch der Kernspintomografie (MRT) entdeckte man solche Risse jedoch immer öfter auch bei älteren Menschen mit Knieschmerzen – und wandte den Eingriff zunehmend auch bei diesen altersbedingten Schäden an.
Spätfolgen der Meniskus-OP
Symptome behandeln, nicht das Gelenk
Wann eine Operation sinnvoll ist
Die Studienergebnisse lassen sich allerdings nicht auf alle Arten von Meniskusverletzungen übertragen. Die Untersuchung bezog sich gezielt auf altersbedingte, verschleißbedingte Risse bei Menschen im mittleren Alter.
Bei verletzungsbedingten Rissen durch Unfälle, die häufiger bei jüngeren Menschen vorkommen, kann eine Operation nach wie vor sinnvoll sein. Dazu zählen sogenannte Korbhenkelrisse, bei denen sich ein großes Gewebestück im Gelenk verfängt und das Knie mechanisch blockiert, sowie instabile Lappenrisse mit beweglichen Knorpelteilen.
„Solche Korbhenkelrisse bleiben eine wichtige Ausnahme“, betont Studienleiter Jarvinen. „Da das Gelenk hier tatsächlich mechanisch blockiert ist, kommt man um einen Eingriff oft nicht herum.“
Zuerst erschienen auf theepochtimes.com unter dem Titel „1 of the Most Common Knee Surgeries May Be Doing More Harm Than Good“. (deutsche Bearbeitung kr)
Ab wann sind die Abnehmtabletten in Deutschland verfügbar?
Für wen kommt das Medikament infrage?

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes von 2025 sind in Deutschland 17,9 Prozent der Erwachsenen adipös. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
Wie wirken die Tabletten?
Und wo gibt es Unterschiede?

Um Gewicht zu verlieren, reicht kein Abnehmmedikament allein. Ernährung und Sport spielen eine wichtige Rolle. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
Wie groß ist der Effekt?
Gibt es Nebenwirkungen?

Die Wegovy-Abnehmspritze gibt es in Deutschland seit Juli 2023. (Symbolbild)
Foto: Steffen Trumpf/dpa
Was sagen die Experten zu Online-Angeboten für die Abnehmpille?
Anstehende Veränderungen
Mehr Einkommen für die Landwirtschaft

Menschen stehen am 12. März 2026 bei „Raising Cane’s Chicken Fingers“ in Washington Schlange. Im Jahr 2025 gaben die Amerikaner rund 55 Prozent ihrer Ausgaben für Lebensmittel für Speisen aus, die sie außer Haus in Restaurants und Fast-Food-Ketten aßen oder über Lieferdienste bezogen.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times

Joel Salatin, Inhaber der „Polyface Farm“, setzt sich vehement für eine naturnahe Landwirtschaft ein.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung der „Polyface Farm“
Rettung des Familienbetriebs

Edwin Shank, Inhaber von „Family Cow“, und seine Familie auf diesem Archivfoto. Das Unternehmen aus Chambersburg, Pennsylvania, liefert Weidefleisch vom Rind, Schweine- und Geflügelfleisch aus Freilandhaltung, Rohmilchprodukte und andere regenerative Produkte an Tausende von Haushalten. Mit freundlicher Genehmigung von „Family Cow“.
„Das Überleben der Kooperierenden“

Joel Salatin, Inhaber der „Polyface Farm“, hält im Juni 2024 auf dem „Food Independence Summit“ in Walnut Creek, Ohio, einen Kurs zum Thema Hühnerschlachtung ab.
Foto: Everitt Townsend
Gesund durch Rückzug aus dem industriellen Lebensmittelsystem
Basis-Strategie zur Umgehung der Konzern-Lieferketten

Investition in die Ernährung


Eine Auswahl an Käse und Wurstwaren in der Metzgerei „Main Street Meats“ in Chattanooga, Tennessee. Das Geschäft bezieht seine Produkte von lokalen Bauernhöfen. Das Foto entstand am 23. Juni 2017.
Foto: Crystal Shi/Epoch Times
Eine Kuh als „Lehrer“ des Lebens

Eine Frau kauft am 7. Januar 2024 in einem Lebensmittelgeschäft in Columbia, Maryland, ein. Die Expertin für Selbstversorgung, Ruth Ann Zimmerman, ermutigt Supermarktkunden, zu fragen: „Wo ist das gewachsen, wer hat es angebaut und wie wurde es angebaut?“
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Erste Anzeichen für neurologische Erkrankungen, wie Demenz oder Parkinson, können sich statt im Gedächtnis in den Beinen zeigen. Entgegen der weit verbreiteten Annahme ist ein unsicherer oder verlangsamter Gang im Alter kein reines Verschleißsymptom.
Denn das Gehen erfordert die blitzschnelle Zusammenarbeit zahlreicher Gehirnareale. Das Gehirn steuert nicht nur die Schritte, sondern analysiert kontinuierlich Umwelt, Balance und Körperhaltung. Subtile Abweichungen in Koordination und Geschwindigkeit können deshalb Jahre vor Gedächtnisstörungen auf Probleme im Hirn hinweisen. Sobald das neuronale Zusammenspiel gestört ist, verlangsamt sich der Schritt.
3 Hirnerkrankungen, die sich zuerst auf Ihren Gang auswirken können
1. Frühe Demenz
2. Parkinson-Krankheit
3. Kleingefäßerkrankung
Auch chronische Entzündungen beeinträchtigen das Gehen
- Schädigung von Nervenzellen: Entzündungsfaktoren wie die proinflammatorischen Zytokine IL-6 und TNF-α können Nervenzellen angreifen und so die Übertragung von Nervensignalen verlangsamen.
- Läsionen der weißen Substanz: Die „Leitungen“ im Gehirn, die für die Übertragung motorischer Befehle zuständig sind, werden geschädigt, was die Gangsteuerung beeinträchtigt.
- Dopaminmangel: Chronische Entzündungen hemmen die Dopaminausschüttung, wodurch die Einleitung von Bewegungen langsamer und mühsamer wird.
- Störungen der Muskelkoordination: Verzögerte Signale aus dem Gehirn stören das Timing der Muskelkontraktionen, was zu einem langsameren und unsicheren Gang führt.
5 Veränderungen beim Gehen, die Sie nicht ignorieren sollten
- Beim Gehen auf den Boden zu schauen: Normalerweise sollte der Blick beim Gehen ganz natürlich nach vorne gerichtet sein. Wenn Sie anfangen, gewohnheitsmäßig auf den Boden zu schauen, kann dies auf eine Verschlechterung des Gleichgewichts und des räumlichen Urteilsvermögens hindeuten.
- Mehr Schritte zum Abbiegen benötigen: Da die Reaktion des Gehirns auf Richtungswechsel langsamer wird, muss das Abbiegen in mehrere kleine Schritte unterteilt werden.
- Schwierigkeiten, beim Gehen und Sprechen das Gleichgewicht zu halten: Wenn Sie beim Gehen und Sprechen leicht das Gleichgewicht verlieren, spricht man von einer „Dual-Task-Störung“; dies deutet auf eine nachlassende Fähigkeit des Gehirns hin, zwei Dinge gleichzeitig zu verarbeiten. Es ist ein deutliches Warnzeichen für einen kognitiven Rückgang.
- Zunehmend kürzere Schritte: Wenn Ihre Schritte merklich kürzer und langsamer werden, insbesondere morgens oder in ungewohnter Umgebung, könnte dies ein Warnzeichen sein.
- Asymmetrischer Armschwung: Wenn ein Arm normal schwingt, der andere jedoch nicht, kann dies auf ein Problem mit der einseitigen Nervenleitung hindeuten.
Förderung der Gehirngesundheit durch den Lebensstil
Zuerst erschienen auf theepochtimes.com unter dem Titel „Before Memory Fades, Your Walk May Reveal 5 Hidden Brain Disorders“. (deutsche Bearbeitung kr)
Eine kleine Studie mit interessantem Hinweis
Warum zuckerhaltiger Kaugummi?
Kaugummi ist nicht die Lösung
Den Nitrat-Nitrit-Stoffwechselweg auf natürliche Weise unterstützen
Zuerst erschienen auf theepochtimes.com unter dem Titel „Scientists Discover an Unexpected Way to Boost Beet Juice’s Blood Pressure Benefits“. (deutsche Bearbeitung kr)












































































