Tag: Spionage
Kameras zeichneten auch Sicherheitscodes auf
Kein Verbot für die Nutzung chinesischer Autos
In Kürze:
- Die Bundesregierung will BND und Verfassungsschutz mehr Befugnisse zur Abwehr von Spionage, Sabotage und hybriden Angriffen geben.
- Geplant sind unter anderem Staatstrojaner, KI-gestützte Datenanalysen und erweiterte biometrische Abgleiche.
- Kritiker warnen vor Eingriffen in Grundrechte, ärztliche Vertraulichkeit und Datenschutz. Der Bundestag berät noch, verfassungsrechtliche Fragen sind offen.
Reform schon länger geplant
Bald „echte“ Geheimdienste?
Was bringt die Reform für die Bürger?
Staatstrojaner
Wie erhält man Auskunft über gesammelte Daten?
KI zur Datenanalyse
Biometrischer Datenabgleich
Arztgeheimnis betroffen
Aufweichung des Trennungsgebots
Kontrolle soll gebündelt werden
Muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden?
Ermittler werfen Hanning jahrelange Nutzung geheimer BND-Informationen vor
Analyse für ausländischen Nachrichtendienst?
Hanning wechselte nach dem BND in die Privatwirtschaft
Nouripour fordert Prüfung von Anschlussjobs
SPD fordert strengere Regeln und längere Karenzzeiten
Henrichmann fordert zunächst vollständige Aufklärung
Kiesewetter warnt vor Folgen für die Nachrichtendienste
Kritik an der Nutzung früherer Kontakte
Welche Informationen tatsächlich abgeflossen sind, ist offen
Ermittlungen gegen Hanning und D. dauern an
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Dem ehemaligen BND-Chef August Hanning wird vorgeworfen, Geheimhaltungsbedürftige Dokumente des BND über seinen ehemaligen Büroleiter erhalten zu haben und diese weitergegeben zu haben. Wie ordnen Sie diesen Vorwurf ein?
Es steht im Raum, dass Herr Hanning die geheimhaltungsbedürftigen Informationen, die er erhalten haben soll, auch für seine private Beratertätigkeit genutzt habe, um sie gewinnbringend zu verwerten. Herr Hanning ist ja Präsident der Schweizer Sicherheitsberatungsfirma Pluteus AG, für die Sie als Berater tätig waren oder sind. Wie realistisch ist denn dieser Vorwurf?
Es ist nicht unüblich, dass ehemalige Mitarbeiter der deutschen Nachrichtendienste nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt für Sicherheitsberatungsfirmen arbeiten. Wie hoch sehen Sie dabei das Sicherheitsrisiko, dass Daten genutzt werden, die einer Geheimhaltungsstufe unterstehen und dass Sicherheitsgrenzen und Gesetze überschritten werden?
Angeblich hat man einen elektronischen Datenträger gefunden auf dem diese Daten gewesen sein sollen. Wie realistisch ist das, dass so was tatsächlich zu Hause gefunden wird?
Jetzt mal angenommen, das bewahrheitet sich doch, dass da was abgeflossen ist, was hätte das für Auswirkungen auf die Sicht der ausländischen Geheimdienste auf die deutschen Nachrichtendienste?
Die Generalbundesanwaltschaft spricht davon, dass Dokumente gefunden worden seien, die dazu dienten, im Kanzleramt die nachrichtendienstliche Lage darzustellen. Wie sensibel sind diese Dokumente?
Und Sie sehen besondere Kontakte bei Herrn Hanning ins Ausland, die auf irgendeine Art und Weise verdächtig erscheinen würden?
Vielen Dank für das Interview!
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Ex-BND-Chef verhaftet
Erster AfD-Landtagspräsident
Euro auf Jahrestief
Ersten Tankstellen geht der Sprit aus
Weniger Geld für Klimaschutz
Mutmaßlicher Verrat an Russland
Ex-BND-Chef Hanning hatte Journalisten im Visier
Ein Maulwurf unter deutsch-amerikanischen Freunden
Spähen unter Verbündeten
Ein Spion in der Gegenspionage
Geheime Pläne, offene Wasserhähne
Weitergabe von Informationen gegen Geld?
Ermittlungen kamen durch Block-Fall ins Laufen
In Kürze:
- BND-Chef Martin Jäger warnt vor einem „Schattenkrieg“ Russlands gegen Deutschland und weiteren hybriden Angriffen.
- Verfassungsschutzchef Sinan Selen sieht eine zunehmende Vernetzung extremistischer Strukturen und warnt vor Desinformation und Einflussnahme.
- MAD-Chefin Martina Rosenberg berichtet von zunehmendem Extremismus in der Bundeswehr, zugleich aber auch von einem sensibleren Meldeverhalten.
BND warnt vor Gefahr eines gewaltsamen Konflikts mit Russland
Verfassungsschutz sieht Ausweitung des operativen Handelns russischer Dienste
Risiko durch Autos und digitale Geräte aus China?
Mit Peking auch in der Forschung weiter zusammenarbeiten – aber Daten besser schützen
„Disruptive Wirkung sozialer Medien“ bewirke „Übermittlungsdefizit“ eigener Botschaften
Selen warnt vor zunehmender Aktionsorientierung von Extremisten
BND, Verfassungsschutz und MAD wollen Zusammenarbeit neu ordnen
In Kürze:
- Das FBI nimmt eine mutmaßliche Spionin am Flughafen in Los Angeles fest.
- Sie soll den Sohn des taiwanischen Präsidenten überwacht haben.
- Laut Strafanzeige arbeitete sie auf Anweisung Chinas.
Überwachung des Sohnes des taiwanischen Präsidenten
Vorwurf: nicht registrierte Agentin
In Kürze:
- Verfassungsschutz warnt vor Spionagerisiken bei Forschungskooperationen mit China.
- Im Fokus stehen unter anderem KI, Quantentechnologie und Hyperschalltechnik.
- Bund, Länder und Wissenschaft wollen Forschungskooperationen stärker auf konkrete Sicherheitsrisiken prüfen.
Bundesverband der Deutschen Industrie reagiert
BDI: Wissen und technologische Souveränität schützen
Universitäten – ein unterschätztes Spionagefeld
„Die Eheleute Xuejun C. und Hua S. arbeiten für einen chinesischen Geheimdienst. Um an wissenschaftliche Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie zu gelangen, bauten sie Kontakte zu zahlreichen Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf, darunter insbesondere Lehrstuhlinhaber für die Bereiche Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik oder Künstliche Intelligenz.“
Weiter heißt es, dass sich die beiden für ihre Zwecke „als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers“ ausgegeben hätten. Zudem hätten sie einige Wissenschaftler unter dem Vorwand, „gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum zu halten“, nach China gelockt. Die Vorträge hätten dann aber vor „Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen“ stattgefunden.
Sicherheitsrisiken bei Forschungskooperationen
CISPA-Fall zeigt konkrete Sicherheitslücken
- Zuerst treten sie über soziale Medien, Job-Plattformen oder Internet-Marktplätze für freiberufliche Aufträge in Kontakt mit Softwareentwicklern und anderen IT-Fachleuten, die Arbeit suchen. Dabei treten sie unter anderem als Vertreter von KI-Firmen oder Unternehmen aus der Kryptobranche auf.
- Im Verlauf des vermeintlichen Online-Bewerbungsprozesses soll der Job-Kandidat eine Aufgabe erfüllen, für die er eine Datei herunterladen soll. Die enthält ein Schadprogramm.
- Sobald sich die Angreifer damit so Zugang zum System des Betroffenen verschafft hat, stehlen sie sensible Daten und Kryptowährung. Trojaner halten Zugangswege für weitere Angriffe auf andere Systeme des Opfers aufrecht.
IT-Fachkräfte aus Nordkorea verschleiern ihre Herkunft
Umgehung von Sanktionen
- Zuerst treten sie über soziale Medien, Job-Plattformen oder Internet-Marktplätze für freiberufliche Aufträge in Kontakt mit Softwareentwicklern und anderen IT-Fachleuten, die Arbeit suchen. Dabei treten sie unter anderem als Vertreter von KI-Firmen oder Unternehmen aus der Kryptobranche auf.
- Im Verlauf des vermeintlichen Online-Bewerbungsprozesses soll der Job-Kandidat eine Aufgabe erfüllen, für die er eine Datei herunterladen soll. Die enthält ein Schadprogramm.
- Sobald sich die Angreifer damit so Zugang zum System des Betroffenen verschafft hat, stehlen sie sensible Daten und Kryptowährung. Trojaner halten Zugangswege für weitere Angriffe auf andere Systeme des Opfers aufrecht.
IT-Fachkräfte aus Nordkorea verschleiern ihre Herkunft
Umgehung von Sanktionen
MAD warnt vor China
In Kürze:
- Laut Anthropic nutzten chinesische Staatsakteure Claude zur Erstellung von Dossiers über Falun Gong, katholische Kardinäle und weitere religiöse Gruppen.
- Eine Operation erzeugte innerhalb von 30 Tagen 2.475 Dossiers und Berichte, offenbar für interne Staatssicherheitsbehörden bestimmt.
- Anthropic sperrte die betroffenen Accounts und identifizierte weitere Konten zur Überwachung von Dissidenten und Menschenrechtsgruppen.
„Nachrichtendienstliche Sammelstelle“
Falun Gong: Von der Verbreitung zur Verfolgung
Breiter angelegte Druckkampagne
Operationsplan gefordert
Warnung vor Destabilisierung
Etwas weniger Angriffe durch kriminelle Banden
Die meisten Attacken kamen aus Russland und China
Schon bei Vorbereitungen aufgeflogen
Erinnerungen an andere Vorfälle
In Kürze:
- Chinas SAIC plant in Spanien ein großes Werk für Elektroautos – direkt an einem wichtigen Marinehafen.
- Spanische Sicherheitsexperten warnen vor möglichen Risiken durch Spionage, Sabotage für die militärische Infrastruktur.
- Ein NATO-Berater mahnt Europa, strategische Abhängigkeiten durch chinesische Investitionen nicht zu unterschätzen.



































