Carissa Véliz, Philosophieprofessorin an der Universität Oxford, spricht am 26. Juni 2026 in Oxford, England, mit Jan Jekielek, dem Moderator der Sendung „American Thought Leaders“. - Foto: Epoch Times
In Kürze:
Wer Entscheidungenüber die eigene Zukunft von Vorhersagen abhängig macht, handelt womöglich unklug.
Wer nach den Vorhersagen anderer handele, gehorche ihnen, meint eine Professorin an der Universität Oxford.
Prognosemärkte sind ein Milliardengeschäft.
Manchmal ist es im Leben entscheidend, für die richtige Sache einzustehen – selbst dann, wenn man weiß, dass man verlieren wird.
Glücksspieler wetten auf gewinnorientierten Vorhersagemärkten inzwischen auf fast alles – von Wahlergebnissen bis hin zu alltäglichen Ereignissen. Nun warnt eine Philosophin der Universität Oxford davor, dass viele öffentliche Prognosen für Menschen, die Entscheidungen über ihre Zukunft treffen, verheerende Folgen haben könnten.
Carissa Véliz ist außerordentliche Professorin an der Philosophischen Fakultät und am Institut für KI-Ethik der Universität Oxford und Herausgeberin des „Oxford Handbook of Digital Ethics“. Am 11. August veröffentlichte EpochTV ein Interview mit ihr, in dem die Oxford-Professorin über die Risiken sprach, öffentlichen Vorhersagen über die Zukunft der Menschheit Beachtung zu schenken. Véliz erklärte, wie diese Aussagen den Lebensweg einzelner Menschen lenken oder aber aus der Bahn werfen können.
„Wenn Sie meine Vorhersage für bare Münze nehmen und einfach so handeln, als wäre sie wahr, dann gehorchen Sie. Und das wird noch heikler, wenn es um Vorhersagen über gesellschaftliche Entwicklungen geht“, sagte Véliz zu Jan Jekielek, dem Moderator der EpochTV-Sendung „American Thought Leaders“ (auf Deutsch etwa: „Amerikanische Vordenker“).
„Wenn ich Ihnen sage: ‚Morgen wird Sie die KI ersetzen‘, und Sie kündigen Ihre Stelle, weil sie sich nicht mehr lohnt, dann gehorchen Sie. Und wenn ich eine Führungskraft in der Tech-Branche bin, die dieses Produkt verkauft, nun, dann tun Sie mir einen Gefallen.“
„Es herrschte der sehr, sehr starke Glaube, dass es unvermeidlich sei, dass es zu einer massiven Überbevölkerung und Hungersnot kommen würde und dass dies eine Katastrophe wäre. Und das ist nie passiert“, sagte sie.
„Ein paar Jahrzehnte später galt es als unvermeidlich, dass wir bis ins Nichts schrumpfen würden und dass die Bevölkerung immer weiter zurückgehen würde. Und das ist [ebenfalls] nicht passiert.“
Werbetafel eines KI-Unternehmens in San Francisco am 16. September 2025. Die Oxford-Professorin Carissa Véliz meint, es könne riskant sein, auf der Grundlage von Prognosen über die Zukunft der Menschheit zu handeln – insbesondere nach düsteren Vorhersagen zur Künstlichen Intelligenz.
Foto: Justin Sullivan/Getty Images
Die Wirtschaft der Prognosemärkte
Zu den beliebtesten Formen öffentlicher Prognosen zählen heute Prognosemärkte. Prognosemärkte ermöglichen es Nutzern [Anm. d. Red.: ähnlich wie bei Wettbüros oder Wettbörsen], auf den Ausgang von Sportereignissen, Wahlen und Fernsehsendungen sowie zunehmend auch auf alltägliche Ereignisse zu wetten – etwa darauf, wie oft Elon Musk, der Eigentümer von X, in einer bestimmten Woche Beiträge auf der Plattform veröffentlichen wird.
Die beiden größten Anbieter auf diesem Markt, Polymarket und Kalshi, verzeichneten laut „Gambling Insider“ im Jahr 2025 ein kumuliertes nominales Handelsvolumen von rund 21,5 Milliarden US-Dollar (19,1 Milliarden Euro) beziehungsweise 17,1 Milliarden Dollar (15,2 Milliarden Euro).
Das monatliche Handelsvolumen ist in weniger als einem Jahr deutlich gestiegen.
Eine Analyse des Pew Research Centers, die auf Daten des Medien- und Informationsanbieters für digitale Vermögenswerte The Block beruht, zeigt, dass das weltweite monatliche Handelsvolumen von Kalshi und Polymarket zusammengenommen von weniger als 5 Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro) im September 2025 auf rund 24 Milliarden Dollar (21,3 Milliarden Euro) im April 2026 gestiegen ist.
Mit der zunehmenden Beliebtheit der Prognosemärkte wachsen auch die Bedenken: wegen mutmaßlicher Fälle von Insiderhandel, wegen der steigenden Spielsucht in den USA und weil inzwischen auf nahezu jeden Lebensbereich gewettet wird – bis hin zum Wetter.
Dieses Foto zeigt eine App von Polymarket, einer Online-Wettplattform, am 25. Februar 2026 in Chicago.
Foto: Scott Olson/Getty Images
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Eine Person prüft die Prognoseplattform Kalshi, kurz bevor der demokratische New Yorker Abgeordnete Alex Bores am 23. Juni 2026 im Freehand Hotel in New York City eine Rede vor seinen Anhängern hält, nachdem er seine Niederlage in der demokratischen Vorwahl für den 12. Kongresswahlbezirk von New York eingestanden hat.
Foto: Laura Brett/Getty Images
Eine Mehrheit der Amerikaner (61 Prozent) betrachtet Wetten auf Prognosemärkten eher als Glücksspiel denn als Investition. Das geht aus einer Umfrage des American Institute for Boys and Men und des Marktforschungsunternehmens Ipsos vom März hervor.
Laut einer „Politico“-Umfrage vom Juni sind 44 Prozent der Befragten der Meinung, dass Wetten auf Wahlergebnisse illegal sein sollten. 57 Prozent sprechen sich dafür aus, Nutzern das Wetten auf den Ausgang von Kriegen zu untersagen.
Unterdessen greifen immer mehr Medien bei ihrer Berichterstattung über Wahlen, Umfragen und Maßnahmen der US-Regierung auf Prognosemärkte wie Kalshi und Polymarket zurück.
Wähler, die nach Informationen und Hintergründen zu wichtigen Wahlkämpfen suchen, beschäftigen sich zunehmend mit dieser Berichterstattung, bevor sie ihre Stimme abgeben.
Doch diese öffentlich zugänglichen Prognosen, die von Glücksspiel und gewinnorientierten Geschäftsmodellen angetrieben werden, seien möglicherweise weniger präzise, als den Amerikanern bewusst sei, argumentierte Véliz.
„Unternehmen wollen Gewinn machen. Gewinn und Wahrheit, Präzision oder Wissenschaft lassen sich nicht immer gut miteinander vereinbaren. Es handelt sich also nicht um ein wissenschaftliches Umfeld, in dem wir versuchen, die Genauigkeit zu maximieren“, sagte sie.
Diese am 1. November 2023 in Washington, D.C., erstellte Fotomontage zeigt den Bildschirm eines Smartphones mit der Online-Wahlprognoseplattform PredictIt sowie ein Bild der zweiten Vorwahldebatte der Republikaner in Simi Valley, Kalifornien, vom 27. September 2023. Wähler, die sich über wichtige Wahlen informieren und den Kontext verstehen möchten, nutzen zunehmend die Prognosen von Wahlprognoseplattformen, bevor sie ihre Stimme abgeben.
Foto: Olivier Douliery/AFP via Getty Images
Ethik und Prognosen
Laut Véliz gibt es jedoch noch weitreichendere öffentliche Prognosen, die tiefgreifendere Auswirkungen auf das menschliche Verhalten und die Zukunftsplanung einer Person haben könnten.
Als KI-Magnaten mit dreisten Prognosen behauptet hätten, ihre Technologie werde Menschen bald in einer schwindelerregenden Anzahl von Arbeitsplätzen über zahlreiche Branchen hinweg ersetzen, sei dies nicht nur irreführend gewesen, sondern auch Marketing, „Wunschdenken“ oder „versteckte Machtspiele“, sagte sie.
„Wenn wir einfach davon ausgehen, dass die vorhergesagte Zukunft die Zukunft ist, und entsprechend handeln, gehorchen wir damit im Grunde schon im Voraus, denn sehr oft enthalten Vorhersagen einen versteckten Befehl“, so Véliz.
Dies könnte beispielsweise dazu führen, dass jemand einen Job kündigt, von dem er glaubt, dass er bald durch KI ersetzt wird – einfach, weil er davon ausgegangen ist, dass die Vorhersagen der Unternehmen, die das Produkt verkaufen, richtig sind.
Was aber, wenn präzise Vorhersagen lediglich eine Frage von mehr oder besseren Daten wären? Véliz hält diese Hoffnung für etwas fehlgeleitet.
„Wir sammeln all diese Daten mit dem Versprechen, dass mehr Daten auch besser sind, aber das ist nicht immer der Fall“, sagte sie.
„Denn oft ist die Suche nach etwas in den Daten wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Und den Heuhaufen noch größer zu machen, hilft dabei nicht weiter.“
Daten seien nur dann hilfreich, wenn sie relevant sind. Als Beispiel nannte sie die Erfassung menschlichen Verhaltens: Man sammele vielleicht Daten darüber, was eine Person tut, nachdem sie einen Kredit von einem Kreditinstitut erhalten hat, aber selten finde man Daten zum umgekehrten Fall.
„Wenn ich jemand anderem keinen Kredit gewähre, werde ich nie herausfinden können, wie gut es dieser Person ergangen wäre, hätte ich den Kredit gewährt“, sagte sie.
Menschen entscheiden sich möglicherweise sogar für Untätigkeit, wenn sie glauben, dass eine Prognose die Zukunft genau vorhersagt, was erhebliche Auswirkungen auf ihr Leben haben könnte.
„Das Paradoxe ist: Je mehr wir daran glauben, dass wir [etwas] schaffen können, desto besser sind unsere Chancen. Wenn man nicht glaubt, dass man es schaffen kann, und zu Hause bleibt, liegen die Erfolgschancen bei null“, sagte Véliz.
Werbung des KI-Unternehmens Artisan in San Frncisco am 5. Dezember 2024. Die Vorhersagen von KI-Größen, dass die Technologie den Menschen bald ersetzen werde, könnten sich als verkapptes Marketing erweisen, wenn sie sich selbst erfüllten.
Foto: Justin Sullivan/Getty Images
„Manchmal sind im Leben bestimmte Kämpfe so wichtig, dass ich aufrichtig der Meinung bin, es sei besser, sie zu führen und auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, selbst wenn man davon überzeugt ist, dass man verlieren wird.“
Dies gelte insbesondere bei der Kindererziehung, argumentierte Véliz. Wir mögen die Kinder ermutigen, in Situationen weiterzumachen, in denen sie vom Scheitern überzeugt seien, doch Beharrlichkeit sei für Erfolg und persönliches Wachstum unerlässlich.
„Bei den ganz wichtigen Kämpfen im Leben, bei denen es entscheidend ist, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen, ist es irgendwie unangebracht, abzuwägen, ob man gewinnen oder verlieren wird. Das spielt keine Rolle. So wichtig ist es“, sagte sie.
Allerdings seien nicht alle öffentlichen Vorhersagen zwangsläufig schlecht, wie zum Beispiel Wettervorhersagen oder medizinische Prognosen, so Véliz.
„Es gibt Situationen, in denen es heikel ist. Man kann das nicht pauschal sagen, denn manchmal braucht man ein Gespür für die Diagnose, und die Diagnose beinhaltet eine gewisse Prognose, um jemanden behandeln zu können“, erklärte sie.
Véliz, die in England lebt, sagte, sie überprüfe ihre Wetter-App mehrmals täglich, um die Vorhersagen zu verfolgen.
Eine Frau hält ein Apple iPhone 11 Pro in der Hand. Dank mobiler Apps können Millionen Amerikaner unkompliziert auf Politik, Sport und andere Themen wetten. (Archivbild)
Foto: grinvalds/Getty Images
Amerikaner, die im Mittleren Westen leben, verlassen sich möglicherweise auf diese Vorhersagen, um bei einer Tornado-Warnung Schutz zu suchen und zu überleben. Und diejenigen an der Golfküste überprüfen während der Hurrikansaison möglicherweise die Wetterprognosen für die nächsten ein oder zwei Wochen, um ihre Häuser auf ein potenziell katastrophales Ereignis vorzubereiten.
„Wofür ich plädiere, ist ein aufgeklärterer Umgang mit Vorhersagen – klarer zu unterscheiden zwischen den Dingen, die wir vorhersagen können, und denen, die wir nicht vorhersagen können – und dass die Illusion, wir könnten alles vorhersagen, uns in die Irre führen wird“, sagte Véliz.
Die Geschichte ist voll von Vorhersagen, an die man damals allgemein glaubte, die sich aber nie bewahrheitet haben.
„Ein paar Monate, bevor es den Gebrüdern Wright gelang, ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen, veröffentlichte die ‚New York Times‘ diesen vernichtenden Artikel, in dem es hieß, es würde 1 Million bis 10 Millionen Jahre dauern, bis Menschen in Flugzeugen fliegen könnten“, sagte sie.
Starke Polarlichter sind mit dem bloßen Auge erkennbar. - Foto: Jonah Lange/iStock
In Kürze:
Polarlichter sind ein beliebtes Himmelsphänomen, das meist weit im Norden und seltener in Mitteleuropa und südlicher zu sehen ist.
Seit Anbeginn der Zeit jagen Menschen diesem Lichtspektakel nach und halten es schriftlich und fotografisch fest.
Vor zwei Jahren durfte ich zum ersten Mal ein wahres Spektakel der Nordlichter miterleben. Die Aurora Borealis bot 2024 über den Großen Seen in den USA eine spektakuläre Show, und ich hatte das Glück, dabei zu sein. Es war genau so, wie man es sich vorstellt: beeindruckend, berauschend und himmlisch.
Die Lichter schienen vom Horizont auszugehen, was mich an ein Bild aus dem estländischen Nationalepos „Kalevipoeg“ von Friedrich Reinhold Kreutzwald (1803–1882) erinnerte. Darin segelt der gleichnamige Held auf einem silbernen Schiff bis an den Rand der Welt, wo er und seine Gefährten einem himmlischen Omen begegnen:
„Die Geister der Nordlichter Tanzten unter dem Himmel Mit silbernen Speeren blitzend, Goldene Schilde schwingend, […] damit sie uns eine Fackel leuchten, mit deren weißem Schein wir weiter in die Ferne blicken können.“
Es ist eine wunderschöne Beschreibung, doch ich fand meine eigene Kindheitsversion in ihrer Einfachheit immer genauso magisch: das Nordlicht als Sonnenlicht, das von arktischen Eisbergen reflektiert wird. Selbst jetzt, wo ich älter und weiser bin, kann ich nicht umhin zu denken, dass dies immer noch eine plausible Erklärung sein könnte.
Jäger und Verfolger
Für einige ist es vielleicht überraschend, wie viele Polarlichter-Apps es für das Smartphone gibt. Ich habe mich für „My Aurora Forecast & Alerts“ entschieden – genau wie über 5 Millionen andere Menschen. [Anm. d. Red.: Für deutschsprachige Benutzer eignet sich die kostenlose App „Aurora – Meine Polarlicht-Vorhersage“ am besten.]
Wie der Zufall es wollte, ertönte der Aurora-Alarm, als ich bereits auf dem Weg nach Norden und weniger als 1 Stunde von den Ufern des Ontariosees entfernt war. Es war eine mondlose Nacht, als ich meine Fahrt zu diesem Ort fortsetzte, den ich seit meiner Kindheit kannte. Der Ontariosee war mir so vertraut, dass ich ihn mit geschlossenen Augen hätte finden können.
Als ich mich dem Ufer näherte, sah ich das Flackern roter Rücklichter. Anscheinend war ich nicht der einzige Himmelsbeobachter, den es zu diesem Aussichtspunkt gezogen hatte. Hier begegnete ich ihnen zum ersten Mal – den „Jägern“ und den „Verfolgern“.
Polarlichter über einem Feld in Deutschland.
Foto: Animaflora/iStock
Einige richteten ihre Handys gen Himmel und stießen „Oohs“ und „Aahs“ aus, während andere eilig an Stativen und Objektiven hantierten. Manche saßen da und starrten voller Ehrfurcht in den Himmel. Wieder andere rückten enger zusammen und erlebten das Wunder gemeinsam Arm in Arm.
Ich kam mit den Menschen ins Gespräch und erfuhr, dass sie über Facebook miteinander vernetzt sind. Man kann ihrer Gruppe beitreten und erhält eine Benachrichtigung, wenn jemand „Es geht los!“ postet. Das ist eine Art Flashmob des 21. Jahrhunderts – und vielleicht sogar besser, als sich von einer App benachrichtigen zu lassen.
Häuser und Wohnungen leeren sich, die Jäger eilen in ihre Gärten und die Verfolger springen in ihre Autos, um sich an Aussichtspunkten mit dunklem Himmel zu treffen. Bald strömen Updates und Fotos herein. Wenn man abwartet, kann man sich zuerst von den Abenteuerlustigeren berichten lassen, bevor man sich selbst auf den Weg macht. Und diese Polarlichterjäger gibt es auf der ganzen Welt.
Bloßes Auge vs. Kamera
Das Erste, was man lernt, wenn man echte Polarlichter beobachtet, ist, dass das, was man mit bloßem Auge sieht, nicht das ist, was man durch das Handy- oder das Kameraobjektiv sieht. Ich blickte zu den weißen Lichtvorhängen hinauf, die vor dem dunklen Himmel tanzten. Auf den Handys der anderen war jedoch derselbe Himmel voller Magenta und Neongrün zu sehen. Ich war verwirrt.
Es stellte sich heraus, dass die Augen nicht über die nötige „Belichtungszeit“ verfügen, um zu sehen, was wirklich da ist. Eine gute Kamera verfälscht die Farben jedoch nicht, sondern gibt sie wieder. Es handelt sich also nicht um eine falsche Interpretation dessen, was man sieht, sondern um eine realitätsnähere Darstellung. Und wenn man sich oberhalb der Erdatmosphäre befindet, wird es noch besser.
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Für das menschliche Auge sind schwache Polarlichter kaum sichtbar. Hinzu kommt vielerorts Lichtverschmutzung durch Straßenbeleuchtung oder Verkehr. In diesem Fall ist der helle Schein am Horizont, der durch die Kamera verstärkt wurde, jedoch natürlichen Ursprungs.
Foto: ts/Epoch Times
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Über Mitteldeutschland zeigten sich im Januar 2026 dank Langzeitbelichtung auch kräftigere Farben, die auch mit bloßem Auge sichtbar waren. Ohne technische Hilfsmittel erschien der kräftigste Bereich jedoch eher wie der blasse Schimmer links über dem Baum.
Foto: ts/Epoch Times
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Je höher sich der Betrachter befindet, desto weniger Atmosphäre verschleiert die Sicht: Blick eines Piloten auf Nordpolarlichter.
Foto: Thomas Roell/iStock
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Astronauten auf der ISS sehen Polarlichter am besten: häufig von oben, teils von mittendrin.
Foto: EvgeniyQ/iStock
Astronauten auf der Internationalen Raumstation (kurz: ISS) können Polarlichter oberhalb der Erdatmosphäre sehen und nehmen sie als helle, gleichmäßige Lichter in voller Farbpracht wahr. Der NASA-Astronaut Don Pettit beschrieb es so: „Wir flogen nicht über dem Polarlicht; wir flogen mitten im Polarlicht.“ Pettit hielt eine weitere seltene blutrote Aurora in einem atemberaubenden Video fest.
Die Wissenschaft dahinter
Grundsätzlich ist es jedoch so, dass Polarlichter in Fairbanks, Alaska, eher farbenprächtiger sind als beispielsweise jene in New York. Das hat etwas mit der magnetischen Geometrie der Erde zu tun.
Fairbanks liegt in der Nähe des Auroraovals – eines sich verschiebenden Rings, der den geomagnetischen Nordpol umgibt, wo Polarlichter regelmäßig und intensiv auftreten. Ein entsprechendes Oval existiert auch rund um den Südpol, wo die Aurora Australis zu sehen ist (vor allem in Australien und Neuseeland). Dies sind die beiden Regionen, in denen geladene Teilchen von der Sonne durch das Erdmagnetfeld in die Atmosphäre geleitet werden und spektakuläre Lichtspiele erzeugen.
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Die Struktur der Magnetosphäre der Erde bestimmt, wo Sonnenwinde in die Atmosphäre gelangen und Polarlichter entstehen.
Das nördliche Polarlichtoval erstreckt sich größtenteils über Kanada und Grönland, ist aber nicht stationär. Sein Zentrum liegt nicht am geografischen Nordpol, sondern am magnetischen Pol, der seinerseits wandert.
Äquataorseitige Sichtbarkeitsgrenzen von Nordpolarlichtern über Eurasien in Abhängigkeit der geomagnetischen Aktivität. Kp = 3 bedeutet sehr niedrige Aktivität, Kp = 9 sehr hohe Aktivität.
Je weiter südlich, desto seltener sind Polarlichter über Europa zu sehen. Am häufigsten sind sie über Skandinavien zu sehen. Zusammengesetzte Satellitenaufnahme (Lichtverschmutzung und Polarlicht) der US Air Force.
Je weiter man von den Polarlichtovalen entfernt ist, desto seltener und weniger lebhaft sind die Polarlichter. Doch während eines besonders starken Sonnensturms hat fast jeder die Chance, einen Farbtupfer am Himmel zu sehen – selbst auf Hawaii oder in Südeuropa.
Bei den Nordlichtern im Jahr 2024 sah ich zunächst weiße Lichtvorhänge, die über den Himmel wogten. Schließlich konnte ich jedoch mit bloßem Auge neongrüne und magentafarbene Schleier entdecken. Obwohl die Farben etwas gedämpft wirkten, waren sie dennoch blendend schön.
Außerdem sah ich Säulen – senkrechte Lichtsäulen, die scheinbar direkt vom Horizont nach oben gingen. Am beeindruckendsten waren jedoch die „Lichtblitze“ über uns. „Schaut nach oben!“, rief ich meinen Mitjägern zu. Zwar schienen sie sich nur ungern von ihrer Ausrüstung losreißen zu wollen, doch schon bald blickten sie alle zum Zenit.
Die Lichtblitze lassen sich am ehesten so beschreiben, als würde Gott hinter einer Milchglastür eine Taschenlampe ein- und ausschalten. Es war kein Phänomen, das sich fotografieren ließ, aber es war ein Erlebnis, das man spüren musste.
Gemälde „Northern Lights. Study from North Norway“ von Anna Boberg (1864–1935).
Niemand versuchte mehr, Fotos zu machen. Stattdessen starrten alle in fassungsloser Stille in den Himmel. Kaum hörbar schwebte ein leises „Wow“ und „Was ist das?“ über dem Rauschen der brechenden Wellen am Ufer entlang. Für mich war es ein einmaliges Erlebnis. Doch warum erleben wir in letzter Zeit so viele Polarlichter?
Es scheint, als befänden wir uns in einer Phase erhöhter Sonnenaktivität. Das bedeutet, dass die Sonne ständig koronale Massenauswürfe ausstößt. Space.com erklärt: „Sonnenzyklen folgen einem Nummerierungssystem, das 1755 mit dem Sonnenzyklus 1 begann. Wir befinden uns derzeit im Sonnenzyklus 25, der im Dezember 2019 beim Sonnenminimum begann.“
Und bisher hat sich der Zyklus 25 als echter Hingucker erwiesen. Neben technischen Störungen bescherten uns die Sonnenauswürfe Polarlichter bis nach Florida in den USA und in den Mittelmeerraum. Laut Experten schwächte sich die Sonnenaktivität nicht so schnell ab.
Vor 2024 hatte ich die Nordlichter nur einmal gesehen, und das ist lange her. Auch meine Eltern haben sie damals beobachtet, und es war das einzige Mal in ihrem langen Leben, an das sie sich erinnern konnten, sie gesehen zu haben. Kommentare im Internet deuten darauf hin, dass wir sie häufiger sehen, weil wir Handys, Internet und mehr Menschen haben, die miteinander kommunizieren.
Als jemand, der regelmäßig in Zeitungsarchiven stöbert, kann ich Ihnen jedoch versichern, dass die Amerikaner schon lange vor dem Beginn des digitalen Zeitalters jedes noch so kleine Detail ihres Lebens dokumentierten. Zu den historisch dokumentierten Erscheinungen gehören ein leuchtend roter Himmel nach der Schlacht von Fredericksburg im Jahr 1862 und der „Aurora-Blitz“ von 1941.
Das Gemälde „Sami on skis in northern lights“ von Frants Diderik Bøe (1820–1891).
Im Jahr 1862 berichteten Soldaten und Zivilisten in Virginia: „Eine Aurora Borealis, von wundersamer Schönheit. Feurige goldene Lanzen – alle nach oben gerichtet und winkend.“ Manche sahen darin ein glorreiches Zeichen, andere ein schlechtes Omen, etwa den Tod von Königen und Helden.
Das Gemälde „Aurora Borealis“ von Frederic Edwin Church (1826–1900).
Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet daher: Sind die leuchtenden Nachthimmel, die wir heute sehen, lediglich zyklische Naturphänomene, oder sind sie himmlische Vorzeichen in einem großen Epos, dessen Ende noch geschrieben werden muss?
Ein Zwischenhoch bringt zum Wochenbeginn wieder mehr Sonne nach Deutschland. - Foto: Pia Bayer/dpa
Regnerisch und windig im Norden und in der Mitte, etwas mehr Sonne im Süden: Das wechselhafte Herbstwetter setzt sich am Sonntag fort.
Die neue Woche beginnt dann mit mehr freundlichen Abschnitten, auch wird es wärmer, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Bis 20 Grad sind am Oberrhein möglich.
Beim Sonntagsspaziergang darf die dicke Regenjacke dagegen nicht fehlen. Im Norden und in der Mitte gebe es wiederholt Schauer, im Umfeld der See auch Gewitter. Im Süden ist es wechselnd bewölkt, allerdings muss auch hier gelegentlich mit kurzen Schauern gerechnet werden.
„Der Wind aus westlichen Richtungen frischt besonders bei Schauern böig auf“, teilt der DWD mit. Die Temperaturen steigen auf maximal 14 Grad.
Mix aus Sonne und Wolken am Montag
Am Montag macht sich laut DWD Zwischenhocheinfluss bemerkbar. Hat sich der Frühnebel aufgelöst, gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken.
Besonders im Südwesten und im Nordwesten sowie im Norden überwiegen die freundlichen Abschnitte. Im Osten bleibt es bei Schauerneigung und etwa 14 Grad, im Westen erreichen die Temperaturen maximal 17 Grad.
Das freundliche Herbstwetter bleibt der Vorhersage zufolge am Dienstag der Süd- und Osthälfte erhalten, vom Westen bis in den Norden ziehen dagegen Wolken auf und es regnet.
An der Nordsee wird es windig. Im Norden werden etwa 16 Grad erreicht, am Oberrhein sind erneut etwa 20 Grad möglich. (dpa/red)
Die neue Woche beginnt wechselhaft. - Foto: Thomas Banneyer/dpa
Die neue Woche startet mit wechselhaftem Wetter. In der Nacht zum Montag verlagern sich von Westen und Südwesten nach Osten teils schauerartige Regenfälle. „Örtlich ist auch Blitz und Donner mit von der Partie“, sagt Meteorologe Nico Bauer vom Deutschen Wetterdienst.
Nachdem der Regen aus der Nacht im Südosten rasch abzieht, beginnt der Montag laut DWD zunächst weitgehend trocken „Zwischendurch kommt vor allem in der Südhälfte auch die Sonne zum Vorschein.“
Im Tagesverlauf ziehen von Nordwesten teils kräftige Schauer und Gewitter auf. „Regenfeste Kleidung ist somit im Tagesverlauf vor allem in der Nordwesthälfte angebracht“, sagt Bauer.
Diese einzelnen Gewitter können vom Westen und Norden bis zur Mitte ausgreifen und mit kleinkörnigem Hagel, stürmischen Böen und vereinzelt Sturmböen aufwarten. Die Temperaturen gehen am Montag etwas zurück und erreichen zwischen 20 und 26 Grad.
Wechselhafter im Norden, wärmer im Süden
Am Dienstag setzt sich im Norden das wechselhafte Wetter fort – dort gibt es wiederholt Schauer und vereinzelt Gewitter. Im Süden bleibt es bei zeitweiligem Sonnenschein häufig trocken. An der Nordsee werden um 20, an der Donau bis 25 Grad erreicht.
„Und auch am Mittwoch bleibt uns die Zweiteilung zwischen einem wechselhaften Norden und einem freundlichen und spätsommerlich warmen Süden erhalten“, sagt Meteorologe Bauer.
So gebe es in den südlichen Mittelgebirgen und in den Alpen bestes Wanderwetter, während vor allem in Nordseenähe etwas Regen dabei sei.
Und wie geht es danach weiter?
„Ab der zweiten Wochenhälfte könnte der Sommer mit lupenreinem Badewetter im Süden nochmals sein Comeback geben. Dann gelangt nämlich im Südwesten auch wieder die 30-Grad-Marke in Reichweite“, sagte Bauer.
Zum kommenden Wochenende nähmen die Unsicherheiten in der Vorhersage deutlich zu: „Ob es sich dabei nur um ein kurzes Intermezzo oder um eine längere Phase mit teils hochsommerlichen Temperaturen handelt, ist noch ungewiss.“ (dpa/red)
Es bleibt weiterhin sonnig – doch ab 25. August steht Deutschland laut Wetterdienst vor einer Zweiteilung beim Wetter. - Foto: Christoph Reichwein/dpa
Mit einem schönen Sommertag beginnt die neue Woche. Die Temperaturen steigen auf angenehme 22 bis 25 Grad und vielerorts wird der Montag ein freundlicher Tag, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagt. Im Südwesten sind 28 Grad möglich.
Lediglich im Nordosten und im Südwesten sind demnach einzelne Wolkenfelder unterwegs. „Diese dienen aber meist lediglich als Dekoration“, sagt Meteorologe Nico Bauer. Abgesehen von vereinzelten Schauern im äußersten Nordosten bleibe es weitgehend niederschlagsfrei.
Ab Dienstag erwartet Deutschland demnach eine Zweiteilung beim Wetter: Im Nordosten bleibt es sonnig und trocken, im Süden wird es wolkig – hier ist Regen in Sicht.
Regen zieht vom Südwesten in die Mitte
Zunächst ziehen am Vormittag im Südwesten dichte Wolkenfelder und es regnet gebietsweise etwas.
„Diese Niederschläge greifen im Tagesverlauf teils auch auf die mittleren Landesteile über. Nachfolgend treten im Südwesten Schauer und einzelne Gewitter auf“, sagt Meteorologe Bauer. Mit 20 bis 27 Grad liegen die Temperaturen weiter im angenehmen Bereich.
In der Wochenmitte bleibt es bei wechselhaftem Wetter im Südwesten und Westen sowie bei zeitweiliger Sonne im Nordosten. Es wird wärmer, am Oberrhein können laut DWD wieder 30 Grad erreicht werden.
Zu Beginn des kommenden Wochenendes könnte dann ein markanter Temperaturrückgang bevorstehen, sagt Bauer. (dpa/red)
Es wird noch einmal richtig heiß in Deutschland - Foto: Thomas Warnack/dpa
Eine Hitzewelle rollt auf Deutschland zu: Dabei sind Werte bis zu 39 Grad möglich, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagt.
Erst einmal wird es am Mittwoch in der Nordhälfte heiter, vielfach sonnig, trocken und vergleichsweise frisch mit 20 bis 26 Grad. Sonst erreichen die Temperaturen 26 bis 34 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten.
Am Donnerstag gibt es im Norden vereinzelt Schleierwolken, sonst wird es sonnig. „Meist scheint die Sonne von früh bis spät, oft sogar von einem wolkenlosen Himmel. Dazu ist auch wieder Schwitzen angesagt“, sagt DWD-Meteorologe Markus Übel. So sollen 30 bis 37 Grad erreicht werden. Etwas weniger heiß wird es demnach lediglich nordöstlich der Elbe und an den Küsten.
Heißester Tag der Woche wird wohl der Freitag
Am Freitag steigert sich die Hitze sogar noch, und das wird dann absehbar der heißeste Tag der Woche. „Dann werden landesweit 31 bis 38 Grad erreicht, in den wärmsten Regionen im Westen und Südwesten sind auch 39 Grad nicht ausgeschlossen.“
Am Samstag ist dann laut dem Wetterdienst der Höhepunkt der Hitzewelle überschritten. Im Westen und Nordwesten bilden sich demnach im Tagesverlauf Quellwolken und das Gewitterrisiko steigt allmählich an. „Vor allem im Nordwesten wird die 30-Grad-Marke dann nicht mehr geknackt.
Im Osten und Süden wird es allerdings erneut oft sonnig und mit 30 bis 37 Grad nochmals hochsommerlich heiß.“ Den Angaben zufolge sind im Westen und Nordwesten einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter möglich.
Ab Sonntag unbeständiger
„Ab Sonntag steht uns ein unbeständigerer Wetterabschnitt mit zunehmend gemäßigteren Temperaturen bevor“, sagt der Meteorologe. Das Potenzial für Schauer und Gewitter nehme deutlich zu.
Und: In der kommenden Woche seien gebietsweise auch mal Regenfälle über weitere Flächen möglich. Wie verbreitet und wie intensiv der Regen ausfällt, werde aber von den Modellen noch sehr unterschiedlich berechnet. (dpa/red)
Menschen ruhen sich an einem schwülen Sommertag am 27. Juni 2026 in einem Park in Berlin aus. - Foto: Maryam Majd/Getty Images
Die Menschen in Deutschland müssen sich erneut auf ein paar schweißtreibende Tage mit hochsommerlichen Temperaturen bis zu 38 Grad und Gewittern einstellen. Erst in der zweiten Wochenhälfte wird es etwas kühler, erklärt der Meteorologe Nico Bauer vom Deutschen Wetterdienst.
Die Hitze breitet sich am Montag von Süden weiter nach Norden aus. Die Temperaturen steigen im Südwesten auf bis zu 37 Grad. Am Nachmittag drohen einzelne heftige Gewitter, lokal besteht laut DWD auch Unwettergefahr.
Abkühlung wird es in der Nacht auf Dienstag kaum geben. In den Ballungsräumen im Westen Deutschlands wird vielerorts eine Tropennacht mit Tiefsttemperaturen von über 20 Grad erwartet. Zudem treten einzelne Schauer und Gewitter auf.
Am Dienstag wird der Höhepunkt dieser Hitze erwartet. Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 30 und 38 Grad.
Der Schwerpunkt wird im Südosten Deutschlands liegen. Örtlich besteht erneut Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen.
Schwülheiß und gewittrig wird es auch am Mittwoch in Teilen Deutschlands. Im Nordwesten werden vergleichsweise moderate Höchstwerte zwischen 25 und 29 Grad erwartet. „Nach Südosten hin geht das Schwitzen bei Spitzenwerten von bis zu 35 Grad und großer Schwüle aber weiter“, sagt Bauer.
Am Donnerstag ist dem Meteorologen zufolge die größte Hitze erst einmal vorbei. Die Höchsttemperaturen werden bei 24 bis 30 Grad erwartet. (dpa/red)
Die beste Abkühlung bei Hitzegraden ist für viele Menschen ein Besuch im Freibad. - Foto: Carsten Koall/dpa
Fast im ganzen Land wird heute die 30-Grad-Marke überschritten, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. In einigen Regionen werden es mehr als 35 Grad.
Das sind der Vorhersage zufolge Teile Nordrhein-Westfalens und Hessens sowie Rheinland-Pfalz und das Saarland, weite Teile Baden-Württembergs und Teile Frankens, wie DWD-Meteorologe Thorsten Kaluza sagte.
„Insbesondere am Oberrhein sind Höchstwerte von 38 Grad möglich“, erklärte der Meteorologe. Der DWD gab Warnungen vor starker Wärmebelastung für die Westhälfte und den Süden Deutschlands heraus.
Kühler bleibt es nur ganz im Norden
„Außen vor sind nur der äußerste Norden und Nordosten, das heißt die deutschen Nord- und Ostseeinseln, Teile Schleswig-Holsteins, Vorpommern, und der äußerste Nordosten Brandenburgs“, sagte der Meteorologe.
Tagsüber ist es vielfach heiter bis sonnig und trocken. Es folgt stellenweise eine tropische Nacht, es wird also nicht kühler als 20 Grad – insbesondere im Westen und in städtischen Regionen.
Den Höhepunkt erwartet der DWD am Donnerstag, es wird in weiten Teilen Deutschlands heiß – über 35 Grad. Werte bis 38 oder 39 Grad seien möglich, teilte der Wetterdienst mit.
Weniger warm wird es demnach im Norden, an der Nordseeküste und in Teilen Schleswig-Holsteins kann die 30-Grad-Marke unterschritten werden.
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland werden voraussichtlich die 35 Grad nicht erreichen, da im Tagesverlauf von Westen Wolken aufziehen, aus denen bis in den Norden teils kräftige Schauer fallen.
Vor allem der Norden muss sich auf kräftigere Gewitter einstellen, die West- und Südwesthälfte auf Sturmböen.
Eine Kaltfront drängt die größte Hitze am Freitag in den Süden. „Das bedeutet bei teils dichter Bewölkung in der Nordhälfte von der Küste aus nach Süden zunehmend 21 bis 29 Grad“, teilte Meteorologe Kaluza mit. Im Nordosten müsse mit Schauern und Gewittern gerechnet werden.
In Baden-Württemberg und Bayern werden es dagegen noch um 33 Grad, am östlichen Donauverlauf möglicherweise bis 36 Grad.
Auch im Süden sind kräftige Schauer und Gewitter möglich. Im Süden hält sich die Hitze voraussichtlich auch am Wochenende, wie der DWD vorhersagt. (dpa/red)
Wolken, Schauer und Gewitter bleiben vielen Teilen Deutschlands vorerst erhalten. - Foto: Uwe Lein/dpa
Blitz, Donner und teilweise Starkregen bleiben nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Süddeutschland auch am Wochenende Thema. „Sowohl heute als auch am Sonntag entstehen im Tagesverlauf teils kräftige Schauer und Gewitter, die lokal durch heftigen Starkregen und größeren Hagel unwetterartig ausfallen“, erklärt DWD-Meteorologe Thore Hansen mit Blick auf den Süden.
Der Norden muss sich ab der Nacht zum Sonntag auf unbeständiges Wetter mit Schauern und Gewittern einstellen, insbesondere in Nordseenähe. Im Südwesten wird es am Sonntag zunehmend freundlich.
25 Grad nur noch am Oberrhein
Die Luft hat sich spürbar abgekühlt, am Sonntag liegen die Höchstwerte verbreitet zwischen 19 und 24 Grad. Einzig am Oberrhein erwartet der DWD mit 25 Grad einen Sommertag.
Die neue Woche bringt dem Südwesten Hochdruckeinfluss, also mehr Sonne und weniger Schauer. „Je weiter nach Nordosten, desto stärker am Montag der Tiefdruckeinfluss, dort sind die Wolken meist in der Mehrzahl“, teilt Hansen mit. Auch mit Schauern und Gewittern muss dort gerechnet werden.
Die Temperaturen liegen der Vorhersage zufolge am Montag zwischen 19 und 26 Grad, die Höchstwerte werden für Südwestdeutschland erwartet. (dpa/red)
Forscher Marius Schaab (v.) von der TUM überprüft die Drohne, die in einen Krater auf Vulcano über Vulkangasen fliegen soll. - Foto: Andreas Schmitz/TUM
In Kürze:
Vulkanische Gase verändern sich vor einem Ausbruch.
Messungen aus der Ferne sind sicherer als im Vulkanfeld.
Ein Flugroboter der TU München arbeitet mit einem Laserstrahl zusammen.
Die Drohne der Uni Mainz fliegt direkt in die Vulkanfahne hinein.
Derzeit testen Teams von Vulkanologen verschiedene Methoden, um vulkanischen Gasen auf den Grund zu gehen und einen Einblick zu erhalten, was unter der Erde vor sich geht.
Zum einen sind Forscher der TU München mit einem Laser-Flugroboter-System auf der Liparischen Insel Vulcano vor Sizilien unterwegs. Sie berechnen indirekt die Gaskonzentration. Ein weiteres Team der Johannes Gutenberg-Universität Mainz nutzt ein anderes Prinzip und fliegt seine Drohne direkt in die vulkanischen Gase hinein.
Ohne Gefahr für Menschen
Jeder vulkanische Ort hat ein charakteristisches Spektrum an Gasen – der Ätna auf Sizilien „riecht“ anders als die Phlegräischen Felder bei Neapel oder die Liparischen Inseln. Das lässt sich messen, analysieren und vergleichen.
Kurz vor einem Ausbruch ändert sich häufig die Zusammensetzung der Gase. Bisher maßen Vulkanologen dazu unter erheblichen Gefahren die Gase am Boden. Diese Messungen sind nicht nur risikoreicher, sondern auch fehlerbehafteter, da auch umgebende Pflanzen und der Boden diese Gase abgeben können.
Je stärker Lava vom Erdinneren an die Oberfläche drückt, umso mehr Gase treten aus. Kohlenstoff- und Schwefelverbindungen sind daher Indikatoren dafür, wie hoch die Aktivität eines Vulkanfeldes aktuell ist. Besonders das Verhältnis von Kohlendioxid und Schwefeldioxid lässt Rückschlüsse darüber zu, was unter der Erdoberfläche passiert.
Es geht also darum, inmitten einer Mondlandschaft mit vulkanischen Gasen und schwefelhaltigem Dampf die Gaskonzentration an einem Ort – über dem Krater – zu bestimmen, den Menschen nicht erreichen können und ohne dass sich Menschen in Gefahr begeben müssen.
Nun schweben hingegen Flugroboter über den Gaswolken. „Das ist präziser und sicherer“, sagt Prof. Achim Lilienthal. Lilienthal ist stellvertretender Direktor des Robotikinstituts TUM MIRMI und Leiter des Lehrstuhls für Perzeption für intelligente Systeme der TUM School of Computation, Information and Technology. Er forscht seit vielen Jahren am Riechsinn von Robotern.
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Die Drohne spiegelt das Licht des Lasers zurück. Aus der Abschwächung des Strahls schließen die Wissenschaftler auf die Konzentration der Gase zurück. Im Bild: Marius Schaab.
Foto: Andreas Schmitz/TUM
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Der Laser findet autonom den Spiegel der Drohne (grüner Punkt).
Foto: Andreas Schmitz/TUM
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Das Forschungsteam arbeitet am Rande eines Kraters auf der Liparischen Insel Vulcano vor Sizilien.
Foto: Andreas Schmitz/TUM
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Am Krater treten Vulkangase aus. Ein ideales Gebiet für Forschungen.
Foto: Andreas Schmitz/TUM
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Patrick Hinsen (v.) und Marius Schaab verfolgen den Flug der Drohne im Krater.
Foto: Andreas Schmitz/TUM
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Thomas Wiedemann (l.) und Marius Schaab überprüfen die Position des Lasers.
Foto: Andreas Schmitz/TUM
Wie funktionieren die Messungen?
Das Prinzip der Münchner ist: Ein Laser am Boden richtet sich von selbst auf einen Reflektor am Flugroboter aus. Der von dem Laser ausgesandte Laserstrahl wird dort reflektiert und schwächt sich auf dem Weg durch die Wolke etwas ab. Durch die Differenz kann die Konzentration eines Gases, beispielsweise von Kohlendioxid, berechnet werden.
Der Flugroboter an sich fliegt eine festgelegte Route über und um die vulkanischen Gaswolken. In dieser Zeit wird bis zu 3.000-mal gemessen. Aus den Daten entsteht eine Karte der Gaskonzentration innerhalb einer bestimmten Höhe.
„Unser Ziel ist, das Messen und Kartieren zu automatisieren und einer künstlichen Intelligenz die Interpretation der Daten zu übergeben“, sagt Lilienthal.
Die Windverhältnisse am jeweiligen Ort werden mit eingerechnet. Das System wurde zuvor auch in einem Windkanal getestet. Ein großer Vorteil ist, dass keine Sensoren durch die ätzenden Gaswolken beschädigt werden.
Drohne der Uni Mainz fliegt direkt in die Vulkanfahne hinein
Die zweite Drohne nutzt ein anderes Prinzip und misst Gaskonzentrationen direkt über Sensoren an Bord: „Wir fliegen direkt in die Vulkanfahne hinein und können so die Konzentration entlang der abgeflogenen Wege bestimmen“, sagt Prof. Thorsten Hoffmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Der Chemiker hat ein System entwickelt, welches über Messzellen Licht einer bestimmten Wellenlänge absorbiert und so die Konzentration eines Gases bestimmen kann. Diese Drohne ist mit Sensoren ausgerüstet, die Gase, Partikel und verschiedene Elemente wie Chlor oder auch Brom messen können.
„Besonders wichtig sind uns die Gase Kohlendioxid und Schwefeldioxid, denn deren Verhältnis gibt uns Aufschluss darüber, was unter der Erde passiert. Die Löslichkeit dieser Gase im Magma hängt unter anderem vom Druck ab und verändert sich daher mit der Tiefe, sodass das austretende Gasgemisch Hinweise auf die Prozesse im Vulkansystem liefert“, sagt Hoffmann.
Beide Forschergruppen wollen die Auswirkungen von Vulkanausbrüchen sowie vulkanischen Emissionen auf die Atmosphäre besser verstehen. Zudem können Drohnen auch dort messen, wo kein Bergsteiger hinkommt. Als Nächstes wollen die Mainzer ihre Drohne am Ätna testen.
An einem Radweg: Die Mohnblumen blühen mancherorts bereits. - Foto: venemama/iStock
Der Frühsommer läuft auf Hochtouren. Spitzenwerte bis zu 35 Grad sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Dienstag der letzten Maiwoche im Südwesten Deutschlands möglich.
An diesem Pfingstsonntag erwartet der DWD im Süden und Südwesten Deutschlands Höchstwerte bis zu 34 Grad. Dabei ist es meist sonnig, nur im Norden und der Mitte zeigt sich der Himmel teilweise dunstig.
An der See und im Nordosten etwas kühler
Auch am Pfingstmontag (25. Mai) wird es vielfach sonnig und trocken. Die Temperaturen steigen laut DWD erneut auf 25 bis 34 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. An der See und im Nordosten werden 19 bis 25 Grad erwartet.
Am Dienstag (26. Mai) ist im Norden vor allem von Schleswig-Holstein bis Brandenburg mit dem Durchzug von Wolkenfeldern zu rechnen, jedoch nur vereinzelt mit Schauern. Ansonsten wird es erneut sehr sonnig.
Im Tagesverlauf ziehen über dem Schwarzwald und an den Alpen Quellwolken mit einem geringen Schauer- und Gewitterrisiko auf. Die Temperaturen liegen im Norden bei 20 bis 28 Grad. Im Südwesten sind sogar bis zu 35 Grad möglich.
Keine Hitzewarnung
„Für eine Hitzewarnung reicht dies aber noch nicht“, erklärt der Meteorologe Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des DWD. „Besonders die Nächte kommen noch kühl daher und sorgen für ausreichend Entspannung.“ Zudem seien auch die Gebäude bislang nicht entsprechend aufgeheizt.
Ende Mai habe die Sonne etwa die gleiche Strahlkraft wie Ende Juli, erklärte er. Dabei könne auch eine beachtliche Menge an UV-Strahlung in den bodennahen Luftschichten ankommen, erklärte er.
Am Montag und Dienstag werde entsprechend der teils wolkenlosen Bedingungen und der Sonnenkraft etwa südlich von Eifel, Westerwald, Rhön und Erzgebirge bei einem UV-Index von häufig 8 schon recht verbreitet eine sehr hohe gesundheitliche Gefährdung erwartet.
UV-Index von 9 im Allgäu und den Alpen möglich
Im Allgäu sowie allgemein auf den Alpenhöhen werde teilweise sogar ein Index von 9 erreicht, warnte der Meteorologe.
Moderater werde der UV-Index mit einem Wert von 4 und 5, was einer mittleren Gefährdung entspreche, im Norden, wo zeitweise Wolken die Sonne ausbremsten. (dpa/red)
An Pfingsten wird es sommerlich warm. - Foto: Christoph Soeder/dpa
Deutschland steht ein sommerliches Pfingstwochenende bevor. In der Südwesthälfte könnten die Temperaturen auf über 30 Grad steigen, sagte der Meteorologe Sebastian Schappert vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.
Von Sonntag bis Dienstag seien am Oberrhein sogar Höchstwerte bis 34 Grad möglich. In der Nordosthälfte wird es nicht ganz so warm.
Dort ist es am Samstag zunächst sonnig, tagsüber bilden sich am Himmel immer mehr Quellwolken. Kleine Niederschläge gibt es jedoch nur im äußersten Norden.
Die Temperaturen liegen zwischen 26 und 30 Grad, im Südwesten steigen sie bis auf 32 Grad. In der Nacht sinken die Werte auf 8 bis 16 Grad, im Norden kann es vereinzelt schauern.
Der Pfingstsonntag bringt dem Norden Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad, dort zeigen sich am Himmel teils dichtere Wolken, vereinzelt schauert es. Ansonsten liegen die Werte zwischen 27 und 33 Grad, am wärmsten wird es im Südwesten und Süden.
Ähnlich geht es am Pfingstmontag weiter, die Temperaturen erwärmen sich bei überwiegend blauem Himmel auf hochsommerliche 26 bis 33 Grad, mit den höchsten Werten im Südwesten.
In der Südwesthälfte bleibt es nach der derzeitigen Prognose des Wetterdienstes anschließend weiterhin sommerlich warm. Im Nordosten ist dagegen eine deutliche Abkühlung auf 20 bis 24 Grad in Sicht. (dpa/red)
Zu Pfingsten soll schönes Wetter werden. - Foto: VictorHuang/iStock
Nach zuletzt durchwachsenem Wetter wird es nun sommerlich: Bereits am Freitag wird nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts die 30-Grad-Marke stellenweise überschritten. Dies werde wohl entlang des Rheins und am Oberrhein der Fall sein, sagt Meteorologe Marcel Schmid.
Am Pfingstwochenende können sich auch andere Landesteile über schönes Wetter freuen: Der Wetterdienst rechnet verbreitet mit mehr als 30 Grad, unter anderem im Süden und im Westen. Bis zu 33 Grad seien möglich, sagt Schmid. Nachts bleibt es weiter kühl, die Temperaturen sinken auf 16 bis 9 Grad ab.
Mehr und mehr Sonnenschein
Ab Donnerstag gibt es der Vorhersage zufolge mehr und mehr Sonnenschein. Höchstwerte um 25 Grad sind möglich. Im Nordosten ist es allerdings noch wolkiger, dort wird es daher nicht viel wärmer als 20 Grad und auch mit einzelnen Schauern muss gerechnet werden. Im Südwesten können es bereits 26 Grad werden.
„Am Freitag gewinnt das Hoch definitiv die Oberhand und leitet ein heißes und oftmals sehr sonniges Pfingstwochenende ein“, sagt Schmid.
Am Freitag ziehen über den Norden und Osten einige Quellwolken, es besteht aber nur noch ein sehr geringes Schauerrisiko. Am Sonntag sind ganz vereinzelt Gewitter über dem Bergland möglich. Ansonsten bleibt es am Wochenende trocken.
An der See kühler
Die Temperaturen steigen von Tag zu Tag: Am Freitag liegen sie zwischen 20 und 25 Grad im Norden und Nordosten sowie in den Hochlagen der östlichen Mittelgebirge, ansonsten werden es 24 bis knapp 30 Grad.
Für Samstag werden Höchstwerte zwischen 25 und 31 Grad erwartet, im Südwesten bis 33 Grad. An der See bleibt es kühler.
Die 30-Grad-Marke ist nach Auskunft des DWD in diesem Jahr noch nicht überschritten worden. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 3. Mai in Brandenburg mit 29,4 Grad gemessen, beispielsweise in Cottbus. (dpa/red)
Frühsommer in den Alpen. - Foto: SerrNovik /iStock
Die Temperaturen in Deutschland steigen zum Wochenende wieder an. Nach einem kühleren Zwischentief sind am Freitag bis zu 22 Grad möglich, am Samstag bis zu 25 Grad und am Sonntag bis zu 27 Grad. Das teilte der Meteorologe Tobias Reinartz vom Deutschen Wetterdienst mit.
Am Freitag hängen viele Wolken über der Mitte Deutschlands, es regnet vereinzelt und kurz. Auch im west- und süddeutschen Bergland gehen örtlich Schauer nieder, im Schwarzwald und an den Alpen muss mit einzelnen Gewittern gerechnet werden.
Bodenfrost im Norden möglich
Die Höchstwerte liegen von Ost nach Süd zwischen 15 und 22 Grad, im Küstenbereich bei Seewind bei 13 Grad. Nachts kann es im Norden und Nordosten Bodenfrost geben, wie der Meteorologe mitteilte.
Der Samstag wird heiter, im Norden ist es teils wolkig. Schauer und Gewitter beschränken sich erneut auf das süddeutsche Bergland. Es ist etwas wärmer mit Höchsttemperaturen in der Nordosthälfte von 16 bis 21 Grad, sonst 21 bis 25 Grad. An den Küsten ist es kühler.
Kräftige Gewitter im Südwesten
Einen Sonntag mit schönem Ausflugswetter und einem Mix aus Sonne und Wolken wird es voraussichtlich in weiten Teilen Deutschlands geben – mit Ausnahme des Südwestens, für dort zeigt die Vorhersage Schauer und örtlich kräftige Gewitter.
Sonst ist es weitgehend trocken, nur im Bergland und im äußersten Norden kann es einzelne Schauer geben. Die Höchstwerte steigen im äußersten Norden und Nordwesten auf 15 bis 20 Grad, sonst auf 20 bis 27 Grad. Nachts fällt gebietsweise Regen, teils auch kräftig.
Die neue Woche könnte im Südosten mit kräftigen Gewittern beginnen, erklärt Meteorologe Reinartz. Die Entwicklung sei aber im Detail noch sehr unsicher.
„Dazu strömt am Montag aus Nordwesten wieder deutlich kühlere Luft ins Land, sodass es mit der Temperatur zum Wochenbeginn ein gutes Stück abwärtsgeht.“ (dpa/red)