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Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen

Bei einer Freiluftmesse im Herzen von Paris haben am Samstag hunderttausende Menschen an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. Nach Schätzungen des Vatikans versammelten sich etwa 800.000 Menschen zu der Messe im Zentrum der französischen Hauptstadt.
Zuvor war der Papst im Papamobil über die Champs-Elysées gefahren, wo er von zahlreichen Gläubigen bejubelt wurde.
An der Messe auf dem Place de la Concorde nahmen auch zahlreiche Politiker teil, unter anderem die Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. Laut Vatikan versammelten sich 800.000 Besucher auf der mehr als zwei Kilometer langen Strecke zwischen dem Triumphbogen und dem Platz.

„Sinn des Lebens“

In seiner Predigt rief das Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, über den Sinn des Lebens nachzudenken: „Was suchen wir wirklich im Leben?“, fragte er.
In seiner Predigt ermutigte Papst Leo XIV. insbesondere Jugendliche und diejenigen, die sich auf die Taufe vorbereiten, „lebendige Zeugen einer Zivilisation der Liebe“ zu werden.
Die Messe endet mit einem „Salve Regina“, einem traditionellen Marienlied, das der Past vor einer silbernen Marienstatue sang, die sonst in der Kathedrale Notre-Dame aufbewahrt wird.

Mehr Erwachsenentaufen

In Frankreich ist die Zahl der Erwachsenentaufen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. In diesem Jahr haben sich insgesamt knapp 21.400 Jugendliche und überwiegend junge Erwachsene taufen lassen – ein Phänomen, das im Vatikan aufmerksam beobachtet wird.
„Ich dachte immer, die Messe ist für alte Menschen, aber in meiner Pfarrei ist das gar nicht so, da geht es sehr lebendig zu“, sagte die 31 Jahre alte Angeline Mandoux, die sich auf die Taufe vorbereitet.
Am Samstagabend wollte der Papst in den südfranzösischen Pilgerort Lourdes weiterreisen. Dort ist am Sonntag auch ein Treffen mit sieben Menschen geplant, die in ihrer Kindheit Opfer sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche oder Angestellte an katholischen Schulen geworden sind.
Am Montag will Leo XIV. zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs im lothringischen Metz eine politische Rede zu den Wurzeln Europas halten, zu der Präsident Macron sämtliche europäischen Staats- und Regierungschefs eingeladen hat. Bislang ist nicht bekannt, wer von ihnen kommen will. (afp/red)
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15.09.2026 | 20 Schüler durch Reizgas verletzt | CDU Meck-Pomm verlegt Wahlparty | Gates-Stiftung gibt eine Milliarde Dollar für KI

HEUTE12:57 Uhr

Leichtathletik-WM 2031 findet in München statt

Der Leichtathletik-Weltverband hat die WM 2031 an München ergeben, die Titelkämpfe 2029 werden in Nairobi ausgetragen werden. Die nächsten Titelkämpfe steigen im September 2027 in Peking. Das Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder beteiligt sich zu einem Drittel an den Durchführungskosten, die weiteren Drittel tragen die Stadt und der Bund. Rund 123 Millionen Euro sind vorgesehen.
Die European Championships sorgten 2022 für große Begeisterung im Münchner Olympiastadion. Nun findet 2031 eine WM in der bayerischen Landeshauptstadt statt. (Archivbild)

Die European Championships sorgten 2022 für große Begeisterung im Münchner Olympiastadion. Nun findet 2031 eine WM in der bayerischen Landeshauptstadt statt. (Archivbild)

Foto: Sven Hoppe/dpa

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HEUTE12:34 Uhr

Presse macht Druck: CDU Mecklenburg-Vorpommern verlegt Wahlparty

Die CDU Mecklenburg-Vorpommern verlegt ihre Wahlparty zur Landtagswahl wegen großen Medieninteresses vom Schweriner Café Prag ins Tanzstudio Schleebusch. Dort sollten Journalisten weitgehend draußen bleiben und nur das NDR berichten. Nun können offenbar auch zahlreiche weitere Presseakkreditierungen erteilt werden. In Umfragen für MV liegt die CDU bei 6 bis 8 Prozent, 2021 waren es 13,3 Prozent.

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HEUTE12:11 Uhr

Ministerin Prien: Bildung muss Topthema in Deutschland werden

Nach der neuen Pisa-Studie fordert Bildungsministerin Karin Prien von der Bundesregierung eine deutlich höhere Priorität für Bildung – Bildung müsse Top-Thema auf allen staatlichen Ebenen sein. Zum Schutz vor den Folgen exzessiven Social-Media-Konsums kündigte Prien kurzfristige Maßnahmen an.
Für Pisa 2025 wurden 6.700 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren getestet. (Symbolbild)

Für Pisa 2025 wurden 6.700 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren getestet. (Symbolbild)

Foto: picture alliance / dpa

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HEUTE11:53 Uhr

US-Richter verschiebt Umsetzung neuer Visum-Regelungen

US-Bundesrichter Dennis Saylor stoppte die Umsetzung verschärfter Visa-Regeln für ausländische Studenten und Journalisten vorläufig. Eine neue Anhörung ist am 2. Oktober vorgesehen. Studentenvisa sollten auf 4 Jahre, Journalistenvisa auf 240 Tage begrenzt werden. Für Journalisten aus China sollte der Aufenthalt auf 90 Tage mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere 90 Tage begrenzt werden.

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HEUTE11:38 Uhr

ZEW-Konjunkturerwartungen bleiben stabil

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland verbesserten sich im September 2026 leicht um 0,5 Punkte auf 34,7 Zähler. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage steigt kräftig um 14 Punkte auf -47, 1 Punkten. Die Erwartungen für die Eurozone sinken dagegen im September.

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HEUTE11:23 Uhr

Rendite von Staatsanleihen steigt

Der Ausverkauf bei Staatsanleihen hält an: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg bis auf 5,025 Prozent – der höchste Stand seit der Finanzkrise 2007. Auch die Eurozone und Deutschland sind betroffen: Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg auf 3,57 Prozent, Ende Februar waren es rund 2,6 Prozent. Der Anstieg hat Folgen für Immobilienkäufer und Bauherren in Deutschland, da sich die Bauzinsen an zehnjährigen Bundesanleihen orientieren.

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HEUTE11:06 Uhr

Ätna-Aschewolke behindert Flugverkehr über Sizilien

Auf Sizilien bleibt der Flughafen von Catania wegen einer neuen, 4 Kilometer hohen Aschewolke des Vulkans Ätna weiterhin gesperrt. Alle Starts und Landungen in der Nähe der 300.000-Einwohner-Stadt wurden von den Behörden bis 14:30 Uhr abgesagt. Es fielen bereits mehrere Dutzend Flüge aus, darunter internationale Verbindungen. Für den Flugverkehr gilt Warnstufe rot, die höchste von vier Stufen.
Der Ätna ist der aktivste Vulkan Europas. (Foto: Archiv)

Der Ätna ist der aktivste Vulkan Europas.

Foto: Archiv

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HEUTE10:59 Uhr

Polizei findet Waffenlager nahe Landstraße in Rheinland-Pfalz

Die Polizei hat nahe eines Parkplatzes an einer Landstraße in Speyer (Rheinland-Pfalz) ein Waffen- und Munitionslager gefunden. Der Besitzer ist unklar. Es handelte sich um mehrere Langwaffen, Schrotflinten, Jagdgewehre und mehrere Kurzwaffen. Zudem entdeckten die Ermittler in der Nähe eine Maschinenpistole, eine Signalpistole und mehrere tausend Stück Munition für verschiedene Waffen.

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HEUTE10:43 Uhr

Benzinpreis steigt weiter – erneut Allzeithoch erreicht

Der Spritpreis steigt weiter: Am Montag kostete Super E10 im Tagesdurchschnitt 2,286 Euro. Der Preis für Diesel stieg auf 2,412 Euro pro Liter. Der Öl-Preis liegt für ein Fass der Nordseesorte Brent bei 107,55 US-Dollar.

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HEUTE10:37 Uhr

Erstmals mehr als 100.000 Menschen im Alter von 100 Jahren oder älter in Japan

In Japan leben erstmals mehr als 100.000 Menschen im Alter von 100 Jahren oder älter. Die neueste Regierungsstudie listet 107.677 Menschen in dieser Altersgruppe auf, rund 90 Prozent davon sind Frauen. Mit einem Durchschnittsalter von 49,9 Jahren ist Japan das Land mit der zweitältesten Bevölkerung weltweit. Nur in Monaco liegt der Altersdurchschnitt höher.

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HEUTE10:25 Uhr

Trotz Trump-Ansage: Ukraine greift russische Anlage an

Die Ukraine hat in der Nacht mit Drohnen eine Industrieanlage in der Region Samara im Südosten Russlands angegriffen. Rund 40 Drohnen seien abgeschossen worden. Laut ukrainischen Berichten handelte es sich um eine Ölraffinerie. Am 14. September kündigte US-Präsident Donald Trump an, Kiew und Moskau wollten auf Angriffe auf gegnerische Energieanlagen verzichten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb dazu auf X, dass ein deeskalierender Schritt mit Blick auf kritische Infrastruktur „ein erster Schritt in Richtung Frieden“ sein könnte.
Die Ukraine beschoss russischen Angaben zufolge eine Industrieanlage. (Archivbild)

Die Ukraine beschoss russischen Angaben zufolge eine Industrieanlage. (Archivbild)

Foto: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

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HEUTE10:17 Uhr

Offenbar Reizgas gesprüht: 20 Schüler aus Dresdner Schule in Krankenhaus

Atemnot und Reizhusten: 20 Schüler aus einer Dresdner Oberschule sind mutmaßlich durch Reizstoffe verletzt und in Krankenhäusern behandelt worden. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Einsatzkräfte der Feuerwehr räumten das Schulgebäude und lösten einen „Massenanfall von Verletzten“ aus.

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HEUTE10:12 Uhr

Dänische Armee: Russland feuert Leuchtkugeln auf Hubschrauber der Luftwaffe

Ein russisches Kriegsschiff hat nach dänischen Angaben über der Ostsee zwei Leuchtraketen auf einen Hubschrauber der dänischen Armee abgefeuert. Der Hubschrauber war demnach auf einem „routinemäßigen Fotoeinsatz“. Eine der Raketen sei ganz knapp vorbei geflogen. Außenminister Rasmussen nannte den Vorfall „völlig inakzeptabel“; der russische Botschafter sei einberufen worden.

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HEUTE9:59 Uhr

Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm

Der Zugverkehr in weiten Teilen der zentralen und nördlichen Niederlande kam durch Sabotage an Gleisanlagen zum Erliegen. Unbekannte legten laut Netzbetreibers ProRail auf verschiedenen Streckenabschnitten vorsätzlich Rohre über die Gleise. Ermittlungen laufen; die Freigabe der Strecken hat zunächst oberste Priorität. 
HEUTE9:47 Uhr

Käse, Aluminium, Stahl: 50-prozentige US-Zölle gegen Kanada in Kraft

Auf verschiedene kanadische Käsesorten, Motorboote, Papier, Aluminium- und Stahlprodukte sowie bestimmte Möbelstücke erheben die USA nun 50 Prozent Zoll. Ausgenommen sind Toilettenpapier, Papiertaschentücher, Angel- und Fischereizubehör, Whisky in Gefäßen von mehr als vier Litern, Streusalz und Zement. Kanada reagierte mit Gegenzöllen.

Der kanadische Finanzminister Francois-Philippe Champagne am 14. September 2026 in Toronto, Ontario. Am 15. September beginnt das „Canada Investment Summit“, bei dem sich weltweit führende CEOs und Wirtschaftsführer treffen. Laut Champagne verfügen die Anwesenden über mehr als 120 Billionen kanadische Dollar (86 Billionen US-Dollar) an globalem Kapital.

Foto: Valerie Macon/AFP via Getty Images

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HEUTE9:37 Uhr

Großhandelspreise legen deutlich zu

Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel stiegen im August 2026 um 6,8 Prozent verglichen mit August 2025. Ausschlaggebend ist weiterhin der Kriege im Nahen Osten und die dadurch erhöhten Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe. Die Preise lagen hier 36,1 Prozent über denen von August 2025. Auch die Kosten für Nicht-Eisen-Erzen, -Metalle und -Metallhalbzeug sowie chemische Erzeugnisse stiegen zweistellig.

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HEUTE8:57 Uhr

Gates-Stiftung will mit Milliarde Dollar KI-Zugang fördern

Die Stiftung von Microsoft-Mitgründer Bill Gates will mit einer Milliarde Dollar binnen zwei Jahren breiteren Zugang zu KI fördern. Jeweils rund 40 Prozent sollen in Bildung und Gesundheitswesen investiert werden, 10 Prozent in die Agrarwirtschaft und 10 Prozent in digitale Grundlagen. Gates fordert eine staatliche Regulierung von KI.

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HEUTE8:49 Uhr

Satellit „Flex“ soll Stress von Pflanzen sichtbar machen

Die Eva hat die Satelliten „Flex“ sowie Sentinel-3C mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana gestartet. „Flex“ misst die Fluoreszenz von Chlorophyll, um den Stress von Pflanzen sowie Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe zu untersuchen.  Sentinel-3C, ein Satellit des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus, sammelt Daten zu Ökosystemen im Meer wie Temperaturen, die Höhe von Wellen und Meeresströumungen.

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HEUTE8:19 Uhr

Aufwärtstrend bei Stimmung deutscher Einzelhändler gebrochen

Die Geschäftsstimmung deutscher Einzelhändler hat sich im August nicht weiter verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Sektor blieb unverändert bei minus 29,0 Punkten. Händler bewerteten ihre Geschäftslage schlechter, die Erwartungen verbesserten sich leicht. Die privaten Konsumausgaben steigen kaum.
Wenn die Menschen für Energie und Lebensmittel mehr zahlen müssen, halten sie sich beim Konsum zurück. Das bekommt der Einzelhandel zu spüren. (Symbolbild)

Wenn die Menschen für Energie und Lebensmittel mehr zahlen müssen, halten sie sich beim Konsum zurück. Das bekommt der Einzelhandel zu spüren. (Symbolbild)

Foto: Michael Brandt/dpa

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HEUTE8:07 Uhr

Wadephul wirbt für Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Außenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach Genf, um für einen deutschen Sitz im UN-Menschenrechtsrat zu werben. Er trifft sich unter anderem mit der WHO und dem nternationalen Komitee des Roten Kreuz. Der Minister verwies darauf, dass der weltweite Bedarf für humanitäre Hilfe steige, die Mittel aber gleichzeitig sinken. Deutschland werde sich weiterhin engagieren.

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HEUTE7:48 Uhr

Viele junge Deutsche wollen Firmen gründen – wenige tun es

40 Prozent der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland haben laut einer Befragung der Bertelsmann Stiftung Interesse an einer Firmengründung. Nur 3 Prozent setzten diesen Schritt um. Fast jeder Zehnte will sich bis zu seinem 30. Geburtstag selbstständig machen. Die größte Hürde ist ein sicheres Angestelltenverhältnis, gefolgt von fehlendem Wissen und dem Stress der Selbstständigkeit.

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HEUTE7:30 Uhr

USA bestätigen erstmals Stationierung von Waffen im Weltall

Die US Space Force hat offiziell die Stationierung von Waffen im Weltall bestätigt. Es kämen „kinetische und nicht-kinetische Mittel“ zum Einsatz, die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden könnten. Space Force erklärte, China entwickele und betreibe „Weltraum- und Weltraumabwehrfähigkeiten als Teil einer Strategie zur Modernisierung des Militärs“. Russland wiederum betrachte „den Weltraum als Kriegsschauplatz“. 

Ein Wettersatellit (Symbolbild).

Foto: aapsky/iStock (mit Material der NASA)

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HEUTE7:15 Uhr

Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab

Der Oberste US-Gerichtshof hat den Eilantrag von Präsident Donald Trump zur Einschränkung der Briefwahl vor den Zwischenwahlen im November abgelehnt. Richter Brett Kavanaugh erklärte, Trumps Vorhaben könne langfristig zwar rechtmäßig sein, doch es gebe „nicht genügend Zeit“, um die Regelung „angemessen umzusetzen“. Zuvor hatte ein Berufungsgericht Trumps Dekret blockiert.

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HEUTE7:13 Uhr

Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen. Laut Gerichtsunterlagen sind die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt, die Details dazu sind unbekannt. Die Klage gegen OpenAI bleibt bestehen.

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HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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HEUTE6:14 Uhr

Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.
Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

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HEUTE5:55 Uhr

Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, will die Strafverfolgung im Bereich der organisierten Kriminalität stärken. Sie plädiert für zusätzliches Personal, etwa bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Eralp lehnt den Begriff „Clankriminalität“ ab. Die Polizei müsse gezielter eingesetzt, Sozialarbeit und Prävention gestärkt werden.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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15.09.2026 | 20 Schüler in Dresden durch Reizgas verletzt | Sabotage legt Bahnverkehr in Niederlanden lahm | Gates-Stiftung gibt eine Milliarde Dollar für Zugang zu KI

HEUTE10:17 Uhr

Offenbar Reizgas gesprüht: 20 Schüler aus Dresdner Schule in Krankenhaus

Atemnot und Reizhusten: 20 Schüler aus einer Dresdner Oberschule sind mutmaßlich durch Reizstoffe verletzt und in Krankenhäusern behandelt worden. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Einsatzkräfte der Feuerwehr räumten das Schulgebäude und lösten einen „Massenanfall von Verletzten“ aus.

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HEUTE10:12 Uhr

Dänische Armee: Russland feuert Leuchtkugeln auf Hubschrauber der Luftwaffe

Ein russisches Kriegsschiff hat nach dänischen Angaben über der Ostsee zwei Leuchtraketen auf einen Hubschrauber der dänischen Armee abgefeuert. Der Hubschrauber war demnach auf einem „routinemäßigen Fotoeinsatz“. Eine der Raketen sei ganz knapp vorbei geflogen. Außenminister Rasmussen nannte den Vorfall „völlig inakzeptabel“; der russische Botschafter sei einberufen worden.

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HEUTE9:59 Uhr

Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm

Der Zugverkehr in weiten Teilen der zentralen und nördlichen Niederlande kam durch Sabotage an Gleisanlagen zum Erliegen. Unbekannte legten laut Netzbetreibers ProRail auf verschiedenen Streckenabschnitten vorsätzlich Rohre über die Gleise. Ermittlungen laufen; die Freigabe der Strecken hat zunächst oberste Priorität. 

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HEUTE9:47 Uhr

Käse, Aluminium, Stahl: 50-prozentige US-Zölle gegen Kanada in Kraft

Auf verschiedene kanadische Käsesorten, Motorboote, Papier, Aluminium- und Stahlprodukte sowie bestimmte Möbelstücke erheben die USA nun 50 Prozent Zoll. Ausgenommen sind Toilettenpapier, Papiertaschentücher, Angel- und Fischereizubehör, Whisky in Gefäßen von mehr als vier Litern, Streusalz und Zement. Kanada reagierte mit Gegenzöllen.

Der kanadische Finanzminister Francois-Philippe Champagne am 14. September 2026 in Toronto, Ontario. Am 15. September beginnt das „Canada Investment Summit“, bei dem sich weltweit führende CEOs und Wirtschaftsführer treffen. Laut Champagne verfügen die Anwesenden über mehr als 120 Billionen kanadische Dollar (86 Billionen US-Dollar) an globalem Kapital.

Foto: Valerie Macon/AFP via Getty Images

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HEUTE9:37 Uhr

Großhandelspreise legen deutlich zu

Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel stiegen im August 2026 um 6,8 Prozent verglichen mit August 2025. Ausschlaggebend ist weiterhin der Kriege im Nahen Osten und die dadurch erhöhten Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe. Die Preise lagen hier 36,1 Prozent über denen von August 2025. Auch die Kosten für Nicht-Eisen-Erzen, -Metalle und -Metallhalbzeug sowie chemische Erzeugnisse stiegen zweistellig.

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HEUTE8:57 Uhr

Gates-Stiftung will mit Milliarde Dollar KI-Zugang fördern

Die Stiftung von Microsoft-Mitgründer Bill Gates will mit einer Milliarde Dollar binnen zwei Jahren breiteren Zugang zu KI fördern. Jeweils rund 40 Prozent sollen in Bildung und Gesundheitswesen investiert werden, 10 Prozent in die Agrarwirtschaft und 10 Prozent in digitale Grundlagen. Gates fordert eine staatliche Regulierung von KI.

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HEUTE8:49 Uhr

Satellit „Flex“ soll Stress von Pflanzen sichtbar machen

Die Eva hat den Erdbeobachtungssatelliten „Flex“ mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der Satellit misst die Fluoreszenz von Chlorophyll, um den Stress von Pflanzen sowie Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe zu untersuchen. Die Mission dauert drei Jahre.

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HEUTE8:19 Uhr

Aufwärtstrend bei Stimmung deutscher Einzelhändler gebrochen

Die Geschäftsstimmung deutscher Einzelhändler hat sich im August nicht weiter verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Sektor blieb unverändert bei minus 29,0 Punkten. Händler bewerteten ihre Geschäftslage schlechter, die Erwartungen verbesserten sich leicht. Die privaten Konsumausgaben steigen kaum.
Wenn die Menschen für Energie und Lebensmittel mehr zahlen müssen, halten sie sich beim Konsum zurück. Das bekommt der Einzelhandel zu spüren. (Symbolbild)

Wenn die Menschen für Energie und Lebensmittel mehr zahlen müssen, halten sie sich beim Konsum zurück. Das bekommt der Einzelhandel zu spüren. (Symbolbild)

Foto: Michael Brandt/dpa

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HEUTE8:07 Uhr

Wadephul wirbt für Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Außenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach Genf, um für einen deutschen Sitz im UN-Menschenrechtsrat zu werben. Er trifft sich unter anderem mit der WHO und dem nternationalen Komitee des Roten Kreuz. Der Minister verwies darauf, dass der weltweite Bedarf für humanitäre Hilfe steige, die Mittel aber gleichzeitig sinken. Deutschland werde sich weiterhin engagieren.

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HEUTE7:48 Uhr

Viele junge Deutsche wollen Firmen gründen – wenige tun es

40 Prozent der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland haben laut einer Befragung der Bertelsmann Stiftung Interesse an einer Firmengründung. Nur 3 Prozent setzten diesen Schritt um. Fast jeder Zehnte will sich bis zu seinem 30. Geburtstag selbstständig machen. Die größte Hürde ist ein sicheres Angestelltenverhältnis, gefolgt von fehlendem Wissen und dem Stress der Selbstständigkeit.

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HEUTE7:30 Uhr

USA bestätigen erstmals Stationierung von Waffen im Weltall

Die US Space Force hat offiziell die Stationierung von Waffen im Weltall bestätigt. Es kämen „kinetische und nicht-kinetische Mittel“ zum Einsatz, die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden könnten. Space Force erklärte, China entwickele und betreibe „Weltraum- und Weltraumabwehrfähigkeiten als Teil einer Strategie zur Modernisierung des Militärs“. Russland wiederum betrachte „den Weltraum als Kriegsschauplatz“. 

Ein Wettersatellit (Symbolbild).

Foto: aapsky/iStock (mit Material der NASA)

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HEUTE7:15 Uhr

Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab

Der Oberste US-Gerichtshof hat den Eilantrag von Präsident Donald Trump zur Einschränkung der Briefwahl vor den Zwischenwahlen im November abgelehnt. Richter Brett Kavanaugh erklärte, Trumps Vorhaben könne langfristig zwar rechtmäßig sein, doch es gebe „nicht genügend Zeit“, um die Regelung „angemessen umzusetzen“. Zuvor hatte ein Berufungsgericht Trumps Dekret blockiert.

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HEUTE7:13 Uhr

Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen. Laut Gerichtsunterlagen sind die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt, die Details dazu sind unbekannt. Die Klage gegen OpenAI bleibt bestehen.

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HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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HEUTE6:14 Uhr

Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.
Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

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HEUTE5:55 Uhr

Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, will die Strafverfolgung im Bereich der organisierten Kriminalität stärken. Sie plädiert für zusätzliches Personal, etwa bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Eralp lehnt den Begriff „Clankriminalität“ ab. Die Polizei müsse gezielter eingesetzt, Sozialarbeit und Prävention gestärkt werden.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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15.09.2026 | Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm | Gates-Stiftung will mit Milliarde Dollar KI-Zugang fördern

HEUTE9:59 Uhr

Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm

Der Zugverkehr in weiten Teilen der zentralen und nördlichen Niederlande kam durch Sabotage an Gleisanlagen zum Erliegen. Unbekannte legten laut Netzbetreibers ProRail auf verschiedenen Streckenabschnitten vorsätzlich Rohre über die Gleise. Ermittlungen laufen; die Freigabe der Strecken hat zunächst oberste Priorität. 

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HEUTE9:47 Uhr

Käse, Aluminium, Stahl: 50-prozentige US-Zölle gegen Kanada in Kraft

Auf verschiedene kanadische Käsesorten, Motorboote, Papier, Aluminium- und Stahlprodukte sowie bestimmte Möbelstücke erheben die USA nun 50 Prozent Zoll. Ausgenommen sind Toilettenpapier, Papiertaschentücher, Angel- und Fischereizubehör, Whisky in Gefäßen von mehr als vier Litern, Streusalz und Zement. Kanada reagierte mit Gegenzöllen.

Der kanadische Finanzminister Francois-Philippe Champagne am 14. September 2026 in Toronto, Ontario. Am 15. September beginnt das „Canada Investment Summit“, bei dem sich weltweit führende CEOs und Wirtschaftsführer treffen. Laut Champagne verfügen die Anwesenden über mehr als 120 Billionen kanadische Dollar (86 Billionen US-Dollar) an globalem Kapital.

Foto: Valerie Macon/AFP via Getty Images

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HEUTE9:37 Uhr

Großhandelspreise legen deutlich zu

Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel stiegen im August 2026 um 6,8 Prozent verglichen mit August 2025. Ausschlaggebend ist weiterhin der Kriege im Nahen Osten und die dadurch erhöhten Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe. Die Preise lagen hier 36,1 Prozent über denen von August 2025. Auch die Kosten für Nicht-Eisen-Erzen, -Metalle und -Metallhalbzeug sowie chemische Erzeugnisse stiegen zweistellig.

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HEUTE8:57 Uhr

Gates-Stiftung will mit Milliarde Dollar KI-Zugang fördern

Die Stiftung von Microsoft-Mitgründer Bill Gates will mit einer Milliarde Dollar binnen zwei Jahren breiteren Zugang zu KI fördern. Jeweils rund 40 Prozent sollen in Bildung und Gesundheitswesen investiert werden, 10 Prozent in die Agrarwirtschaft und 10 Prozent in digitale Grundlagen. Gates fordert eine staatliche Regulierung von KI.

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HEUTE8:49 Uhr

Satellit „Flex“ soll Stress von Pflanzen sichtbar machen

Die Eva hat den Erdbeobachtungssatelliten „Flex“ mit einer Vega-C-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana gestartet. Der Satellit misst die Fluoreszenz von Chlorophyll, um den Stress von Pflanzen sowie Kohlenstoff- und Wasserkreisläufe zu untersuchen. Die Mission dauert drei Jahre.

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Aufwärtstrend bei Stimmung deutscher Einzelhändler gebrochen

Die Geschäftsstimmung deutscher Einzelhändler hat sich im August nicht weiter verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Sektor blieb unverändert bei minus 29,0 Punkten. Händler bewerteten ihre Geschäftslage schlechter, die Erwartungen verbesserten sich leicht. Die privaten Konsumausgaben steigen kaum.
Wenn die Menschen für Energie und Lebensmittel mehr zahlen müssen, halten sie sich beim Konsum zurück. Das bekommt der Einzelhandel zu spüren. (Symbolbild)

Wenn die Menschen für Energie und Lebensmittel mehr zahlen müssen, halten sie sich beim Konsum zurück. Das bekommt der Einzelhandel zu spüren. (Symbolbild)

Foto: Michael Brandt/dpa

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HEUTE8:07 Uhr

Wadephul wirbt für Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Außenminister Johann Wadephul (CDU) reist nach Genf, um für einen deutschen Sitz im UN-Menschenrechtsrat zu werben. Er trifft sich unter anderem mit der WHO und dem nternationalen Komitee des Roten Kreuz. Der Minister verwies darauf, dass der weltweite Bedarf für humanitäre Hilfe steige, die Mittel aber gleichzeitig sinken. Deutschland werde sich weiterhin engagieren.

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HEUTE7:48 Uhr

Viele junge Deutsche wollen Firmen gründen – wenige tun es

40 Prozent der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland haben laut einer Befragung der Bertelsmann Stiftung Interesse an einer Firmengründung. Nur 3 Prozent setzten diesen Schritt um. Fast jeder Zehnte will sich bis zu seinem 30. Geburtstag selbstständig machen. Die größte Hürde ist ein sicheres Angestelltenverhältnis, gefolgt von fehlendem Wissen und dem Stress der Selbstständigkeit.

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HEUTE7:30 Uhr

USA bestätigen erstmals Stationierung von Waffen im Weltall

Die US Space Force hat offiziell die Stationierung von Waffen im Weltall bestätigt. Es kämen „kinetische und nicht-kinetische Mittel“ zum Einsatz, die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden könnten. Space Force erklärte, China entwickele und betreibe „Weltraum- und Weltraumabwehrfähigkeiten als Teil einer Strategie zur Modernisierung des Militärs“. Russland wiederum betrachte „den Weltraum als Kriegsschauplatz“. 

Ein Wettersatellit (Symbolbild).

Foto: aapsky/iStock (mit Material der NASA)

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Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab

Der Oberste US-Gerichtshof hat den Eilantrag von Präsident Donald Trump zur Einschränkung der Briefwahl vor den Zwischenwahlen im November abgelehnt. Richter Brett Kavanaugh erklärte, Trumps Vorhaben könne langfristig zwar rechtmäßig sein, doch es gebe „nicht genügend Zeit“, um die Regelung „angemessen umzusetzen“. Zuvor hatte ein Berufungsgericht Trumps Dekret blockiert.

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HEUTE7:13 Uhr

Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen. Laut Gerichtsunterlagen sind die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt, die Details dazu sind unbekannt. Die Klage gegen OpenAI bleibt bestehen.

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HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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HEUTE6:14 Uhr

Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.
Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

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HEUTE5:55 Uhr

Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, will die Strafverfolgung im Bereich der organisierten Kriminalität stärken. Sie plädiert für zusätzliches Personal, etwa bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Eralp lehnt den Begriff „Clankriminalität“ ab. Die Polizei müsse gezielter eingesetzt, Sozialarbeit und Prävention gestärkt werden.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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15.09.2026 | Trumps Eilantrag zur Briefwahl-Einschränkung abgelehnt | US-Waffen im Weltall | Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten

HEUTE7:48 Uhr

Viele junge Deutsche wollen Firmen gründen – wenige tun es

40 Prozent der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland haben laut einer Befragung der Bertelsmann Stiftung Interesse an einer Firmengründung. Nur 3 Prozent setzten diesen Schritt um. Fast jeder Zehnte will sich bis zu seinem 30. Geburtstag selbstständig machen. Die größte Hürde ist ein sicheres Angestelltenverhältnis, gefolgt von fehlendem Wissen und dem Stress der Selbstständigkeit.

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HEUTE7:30 Uhr

USA bestätigen erstmals Stationierung von Waffen im Weltall

Die US Space Force hat offiziell die Stationierung von Waffen im Weltall bestätigt. Es kämen „kinetische und nicht-kinetische Mittel“ zum Einsatz, die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden könnten. Space Force erklärte, China entwickele und betreibe „Weltraum- und Weltraumabwehrfähigkeiten als Teil einer Strategie zur Modernisierung des Militärs“. Russland wiederum betrachte „den Weltraum als Kriegsschauplatz“. 

Ein Wettersatellit (Symbolbild).

Foto: aapsky/iStock (mit Material der NASA)

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HEUTE7:15 Uhr

Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab

Der Oberste US-Gerichtshof hat den Eilantrag von Präsident Donald Trump zur Einschränkung der Briefwahl vor den Zwischenwahlen im November abgelehnt. Richter Brett Kavanaugh erklärte, Trumps Vorhaben könne langfristig zwar rechtmäßig sein, doch es gebe „nicht genügend Zeit“, um die Regelung „angemessen umzusetzen“. Zuvor hatte ein Berufungsgericht Trumps Dekret blockiert.

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HEUTE7:13 Uhr

Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen. Laut Gerichtsunterlagen sind die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt, die Details dazu sind unbekannt. Die Klage gegen OpenAI bleibt bestehen.

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HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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HEUTE6:14 Uhr

Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.
Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

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HEUTE5:55 Uhr

Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, will die Strafverfolgung im Bereich der organisierten Kriminalität stärken. Sie plädiert für zusätzliches Personal, etwa bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Eralp lehnt den Begriff „Clankriminalität“ ab. Die Polizei müsse gezielter eingesetzt, Sozialarbeit und Prävention gestärkt werden.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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15.09.2026 | Trumps Eilantrag zur Briefwahl-Einschränkung abgelehnt | Drohne über Litauen durch NATO abgeschossen

HEUTE7:15 Uhr

Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab

Der Oberste US-Gerichtshof hat den Eilantrag von Präsident Donald Trump zur Einschränkung der Briefwahl vor den Zwischenwahlen im November abgelehnt. Richter Brett Kavanaugh erklärte, Trumps Vorhaben könne langfristig zwar rechtmäßig sein, doch es gebe „nicht genügend Zeit“, um die Regelung „angemessen umzusetzen“. Zuvor hatte ein Berufungsgericht Trumps Dekret blockiert.

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HEUTE7:13 Uhr

Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen. Laut Gerichtsunterlagen sind die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt, die Details dazu sind unbekannt. Die Klage gegen OpenAI bleibt bestehen.

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HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.
Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

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HEUTE5:55 Uhr

Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, will die Strafverfolgung im Bereich der organisierten Kriminalität stärken. Sie plädiert für zusätzliches Personal, etwa bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Eralp lehnt den Begriff „Clankriminalität“ ab. Die Polizei müsse gezielter eingesetzt, Sozialarbeit und Prävention gestärkt werden.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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15.09.2026 | Trumps Eilantrag zur Briefwahl-Einschränkung abgelehnt | Drohne über Litauen durch NATO abgeschossen | USA-Waffen im Weltall

HEUTE7:30 Uhr

USA bestätigen erstmals Stationierung von Waffen im Weltall

Die US Space Force hat offiziell die Stationierung von Waffen im Weltall bestätigt. Es kämen „kinetische und nicht-kinetische Mittel“ zum Einsatz, die sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden könnten. Space Force erklärte, China entwickele und betreibe „Weltraum- und Weltraumabwehrfähigkeiten als Teil einer Strategie zur Modernisierung des Militärs“. Russland wiederum betrachte „den Weltraum als Kriegsschauplatz“. 

Ein Wettersatellit (Symbolbild).

Foto: aapsky/iStock (mit Material der NASA)

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HEUTE7:15 Uhr

Oberstes US-Gericht lehnt Trumps Eilantrag zu Briefwahl-Einschränkung ab

Der Oberste US-Gerichtshof hat den Eilantrag von Präsident Donald Trump zur Einschränkung der Briefwahl vor den Zwischenwahlen im November abgelehnt. Richter Brett Kavanaugh erklärte, Trumps Vorhaben könne langfristig zwar rechtmäßig sein, doch es gebe „nicht genügend Zeit“, um die Regelung „angemessen umzusetzen“. Zuvor hatte ein Berufungsgericht Trumps Dekret blockiert.

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HEUTE7:13 Uhr

Musk lässt Wettbewerbsklage gegen Apple fallen

Elon Musk lässt seine Klage, in der er Apple unfairen Wettbewerb vorwirft, fallen. Laut Gerichtsunterlagen sind die Vorwürfe gegen Apple ausgeräumt, die Details dazu sind unbekannt. Die Klage gegen OpenAI bleibt bestehen.

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HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.
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Kampfjets der NATO holen über Litauen eine Drohne vom Himmel. (Archivbild)

Foto: Mindaugas Kulbis/AP/dpa

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Berliner Linke will Kampf gegen Organisierte Kriminalität stärken

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, will die Strafverfolgung im Bereich der organisierten Kriminalität stärken. Sie plädiert für zusätzliches Personal, etwa bei Steuerhinterziehung und Schutzgelderpressung. Eralp lehnt den Begriff „Clankriminalität“ ab. Die Polizei müsse gezielter eingesetzt, Sozialarbeit und Prävention gestärkt werden.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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15.09.2026 | Drohne über Litauen durch NATO abgeschossen | Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten | Pariser Papier-Metroticket wird abgeschafft

HEUTE6:28 Uhr

Pariser Metroticket ändert sich

Das Pariser Metroticket in Form eines Streifens aus festem Papier soll am 15. Dezember aus dem Verkehr gezogen werden. Die Abschaffung war bereits Anfang 2022 angekündigt worden. Wegen praktischer Probleme mit Karten und Apps blieben sie jedoch weiterhin im Einsatz. Eine Fahrt kostet derzeit 2,55 Euro.

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HEUTE6:14 Uhr

Drohne über Litauen von NATO abgeschossen – Präsident lobt „Einsatzbereitschaft“

NATO-Kampfjets haben laut Litauens Präsident Gitanas Nauseda eine Drohne nahe des Kaunas-Sees im Zentrum des Landes abgeschossen. Zur Herkunft der Drohne gibt es bisher keine Angaben. Litauens Außenminister Kestutis Budrys bedankte sich bei den Verbündeten.

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HEUTE5:30 Uhr

Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begrüßt am Dienstag den irakischen Ministerpräsidenten Ali al-Saidi mit militärischen Ehren um 15 Uhr in Berlin. Gesprochen wird danach unter anderem um die bilateralen Beziehungen, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak und die regionalpolitische Lage. Im Irak sind zahlreiche Milizen aktiv, die vom Iran unterstützt werden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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30.08.2026 | Fährunglück vor Zypern | Mindestens sieben Verletzte nach Gewalttat in Niedersachsen | Klingbeil bei G20-Finanztreffen in den USA

GESTERN22:12 Uhr

Hunderte demonstrieren gegen zunehmende Schusswaffengewalt in Brüssel

Hunderte Menschen demonstrierten am Sonntag im Brüsseler Stadtteil Saint-Gilles gegen Schusswaffengewalt und Drogenkriminalität. Laut Staatsanwalt Julien Moinil gab es seit 2025 rund 170 Schusswaffenvorfälle, 69 davon in diesem Jahr; die meisten standen mit Drogenkriminalität in Verbindung.

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GESTERN22:05 Uhr

Mindestens sieben Verletzte nach Gewalttat in Niedersachsen

Bei einer Auseinandersetzung in Hessisch Oldendorf sind mindestens sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Nach Zeugenaussagen gab es Stich- und Schussverletzungen; mehrere Menschen wurden von Autos angefahren. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen; laut Polizei stehen sie mutmaßlich in Beziehung zu den Opfern.

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GESTERN21:56 Uhr

Vierter WM-Titel: Hockey-Herren feiern historischen Erfolg

Deutschlands Hockey-Herren haben in Wavre das WM-Finale gegen Spanien durch Michel Struthoffs Treffer (44.) mit 1:0 gewonnen. Es ist der vierte WM-Titel und der Ausgleich mit Rekordsieger Pakistan. Die Damen wurden Sechste; der DHB trennte sich von Bundestrainerin Janneke Schopmann.

Deutschland ist zum vierten Mal Hockey-Weltmeister.

Deutschland ist zum vierten Mal Hockey-Weltmeister.

Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa

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GESTERN21:24 Uhr

Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen – Acht Tote

Nach dem Fährunglück vor Zypern wurden Kapitän und sieben Crewmitglieder festgenommen. Die Zahl der Toten stieg auf acht, nach weiteren Menschen wird gesucht. Die Fähre mit 267 Menschen an Bord kenterte kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia auf dem Weg nach Mersin.

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GESTERN20:56 Uhr

Merz: Regierung hat Reaktion auf Drohnenvorfall in Leipzig weitgehend festgelegt

Die Bundesregierung will in den nächsten Tagen ihre Reaktion auf die Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig verkünden. Kanzler Merz sagte, die Ermittlungen würden abgeschlossen; die Reaktion werde mit EU und Nato abgestimmt. Ob Russland verantwortlich ist, ließ er offen.

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GESTERN20:38 Uhr

Frankreichs Ex-Premier Philippe will konservative Parteien in neuem Bündnis einen

Frankreichs Mitte-Rechts-Kandidat Édouard Philippe wirbt acht Monate vor der Präsidentschaftswahl für ein Bündnis oder eine neue Partei der Konservativen. Für die Parlamentswahl fordert er gemeinsame Kandidaten. Umfragen sehen Marine Le Pen vorn; Gérald Darmanin unterstützt Philippe.

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GESTERN20:19 Uhr

WM-Ticket fast sicher: Schröder-Team mit Zittersieg in Polen

Deutschlands Basketballer haben in Polen 96:94 nach Verlängerung gewonnen. Mit sieben Siegen aus acht Spielen kann das Team am 27. November in Lettland die Qualifikation für die WM 2027 in Katar sichern. Dennis Schröder erzielte 18 Punkte.

Die deutschen Basketballer um Johannes Thiemann (r) hatten in der WM-Qualifikation in Polen große Schwierigkeiten.

Die deutschen Basketballer um Johannes Thiemann (r) hatten in der WM-Qualifikation in Polen große Schwierigkeiten.

Foto: Adam Warzawa/PAP/dpa

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GESTERN19:52 Uhr

König Harald wird am 9. September beigesetzt

Das Begräbnis des norwegischen Königs Harald V. findet am 9. September in Oslo statt. Nach der Trauerfeier im Dom wird er in der Kirche von Akershus beigesetzt. Bis zum Vortag können Besucher in der Schlosskapelle Abschied nehmen.

Die Beisetzung von König Harald V. - hier ein Gedenkgottesdienst - findet am 9. September statt.

Die Beisetzung von König Harald V. – hier ein Gedenkgottesdienst – findet am 9. September statt.

Foto: Cornelius Poppe/NTB/dpa

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GESTERN19:27 Uhr

Nach Schüssen bei Rave-Event: Polizei hat drei Hypothesen zur Tat

Nach Schüssen am Rand einer Rave-Veranstaltung in Aarau ist die Täterschaft weiter nicht gefasst. Eine 22-Jährige wurde getötet, fünf weitere Menschen verletzt; niemand schwebte zuletzt in Lebensgefahr. Die Polizei prüft Terrorakt, Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu.

GESTERN18:46 Uhr

Klingbeil berät mit G20-Finanzministern im US-Bundesstaat North Carolina

Klingbeil nimmt ab Montag in Asheville (USA) am zweitägigen G20-Treffen der Finanzminister und Zentralbanker teil. Geplant sind Gespräche mit den Finanzministern Kanadas und Indiens sowie ein BMW-Werkbesuch. Die USA wollen Irans Isolation und Sanktionen thematisieren.

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GESTERN17:42 Uhr

1. Bundesliga: Freiburg feiert deutlichen Sieg gegen Bremen

Der SC Freiburg hat Werder Bremen im ersten Sonntagsspiel der neuen Bundesliga-Saison 4:1 besiegt. Yuito Suzuki traf dreimal, Igor Matanovic einmal; Dariusz Stalmach erzielte Bremens Ehrentreffer. Am Samstag spielt Freiburg in Paderborn, Bremen gegen Leipzig.

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GESTERN17:28 Uhr

Erstes Ministertreffen von neuem Verteidigungsbündnis in Istanbul

Minister aus Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan beraten am Montag erstmals in Istanbul über ihr Militärbündnis. Geplant ist ein Strategie-Ausschuss; zudem geht es um Verteidigungsfähigkeiten, Rüstungskooperation und die Kompatibilität der Armeen. Bei einem Angriff besteht Beistandspflicht.

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GESTERN17:05 Uhr

Streit über Russland-Kurs: Opposition fordert Aufklärung

Die Bundesregierung will Russland laut Regierungskreisen diese Woche öffentlich für den versuchten Sprengstoffdrohnen-Anschlag in Leipzig verantwortlich machen und nationale Schritte sowie neue EU-Sanktionen einleiten. Linke und AfD warnen vor Vorverurteilung und Aufrüstung, SPD und Grüne fordern Konsequenzen.

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GESTERN16:13 Uhr

Österreich verzeichnet für Juni und Juli mehr Hitzetote als je zuvor

In Österreich wurden im Juni und Juli 646 hitzebedingte Todesfälle verzeichnet – mehr als je zuvor. Die Ages berechnete die Zahl anhand eines statistischen Modells; der bisherige Höchstwert lag 2024 bei 570 Fällen.

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GESTERN15:10 Uhr

Fähre vor Zypern gekentert – mindestens sieben Tote

Vor Zypern ist eine Fähre mit 267 Menschen an Bord kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia auf dem Weg nach Mersin gekentert. Mindestens sieben Menschen starben, 172 wurden gerettet; die Rettungsaktion läuft. Warum Wasser eindrang, war zunächst unklar.
Die türkische Küstenwache hilft bei der Rettung. (Archivbild)

Die türkische Küstenwache hilft bei der Rettung. (Archivbild)

Foto: John Macdougall/dpa

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GESTERN14:49 Uhr

Neues Weltraumteleskop „Nancy Grace Roman“ ist gestartet

Nasa hat das Weltraumteleskop „Nancy Grace Roman“ mit einer Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX von Cape Canaveral gestartet. Es soll in etwa einem Monat seine 1,6 Millionen Kilometer entfernte Umlaufbahn erreichen und ab Anfang 2027 Exoplaneten, explodierende Sterne und Schwarze Löcher erforschen.

Das Weltraumteleskop wurde nach einer der ersten Frauen in leitender Position bei der Nasa benannt.

Das Weltraumteleskop wurde nach einer der ersten Frauen in leitender Position bei der Nasa benannt.

Foto: John Raoux/AP/dpa

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GESTERN13:33 Uhr

Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert

Eine Fähre mit 267 Menschen an Bord ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Küstenwache und Rettungsteams sind im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli. Auf Bildern von „CNN Türk“ war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Die Fähre kenterte in stürmischer See etwa zwei Kilometer nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Tasucu.

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GESTERN13:16 Uhr

Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

1.000 Einheimische protestieren auf Mallorca erneut gegen den Massentourismus auf der Insel protestiert. Sie bildeten eine Sitzkette von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer und hielten Plakate wie „Your paradise, our hell“ (Euer Paradies, unsere Hölle), „Waiting line for a rent in Palma“ (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch „Tourist go home“. Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich.

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GESTERN12:48 Uhr

Gedenkgottesdienst mit Königsfamilie für Harald V.

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat seines verstorbenen Vaters Harald V. mit dem Besuch eines Trauergottesdienstes gedacht. Viele Menschen reihten sich an der Kirche von Asker bei Oslo auf, um einen Blick auf den 53-Jährigen und die königliche Familie werfen zu können. Im ganzen Land fanden Trauergottesdienste statt. Harald V. hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens.

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GESTERN11:21 Uhr

Ukrainisches Munitionslager lag in einem Wohngebiet – 38 Tote

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Zahl der Toten bei 38, vier Menschen werden noch vermisst. Erst gestern wurde bekannt, dass das Munitionslager in einem Wohngebiet liegt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims. 
Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

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GESTERN11:14 Uhr

Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet unplanmäßig in Paris

Wegen Dampfentwicklung aus einer Bordküche ist der Flug EW 590 einer Boeing 737 mit 131 Passagieren von Köln-Bonn nach Mallorca am 29. August außerplanmäßig auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris gelandet. Die Passagiere erhielten Hotelübernachtungen, die nötigen Transfers und Umbuchungen. Die Landung sei vorsorglich und unter dem Status „normal“ erfolgt; die Sicherheit war nicht gefährdet.

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GESTERN10:22 Uhr

Russland kündigt Vergeltung an

Russland hat „massive Angriffe“ gegen „Einrichtungen des Energiesektors“ in der Ukraine als Vergeltung für die Attacken Kiews auf zivile Infrastruktur und den russischen Öl- und Energiekomplex angekündigt. Die russische Armee griff ein Asbest- und Zementkombinat an, in dessen Räumen laut Moskau Sprengstoffe lagerten, sowie eine Produktionsstätte für Drohnen und Munition. Die Ukraine griff mit Drohnen eine Ölraffinerie im Nordosten an, was zu einem Brand führte.

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GESTERN10:10 Uhr

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten tatverdächtig Mann fest, zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten Ermittler keine Angaben. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie ihren  Verletzungen. 

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GESTERN9:56 Uhr

Venedig streicht Jury-Pressekonferenz

Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten einen Zusammenhang mit politischen Fragen zum Gazakrieg. Die Festivalleitung bestritt in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“.
Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa

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GESTERN8:52 Uhr

Island-Referendum: Gegner kurz vor Auszählungsende vorne

Beim Referendum in Island über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU liegen die Gegner kurz vor dem Ende der Auszählungen vorne. Sie lagen am Sonntag laut Online-Auszählung mit 51,8 Prozent vor den Befürwortern, die auf 48,2 Prozent kamen. Es standen nur noch einige Stimmen aus zwei von Islands sechs Wahlkreisen aus.

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GESTERN8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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GESTERN7:35 Uhr

ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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GESTERN7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
GESTERN6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt viel Öl – die Förderanlagen zerfielen unter der verstaatlichten Wirtschaft.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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GESTERN6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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GESTERN6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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GESTERN6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Gold, Porzellan, Edelsteine: Neue Gewalt hinter Museumseinbrüchen in Europa


In Kürze:

  • Illegaler Kunsthandel wird von der UNESCO als drittgrößter krimineller Handel der Welt eingestuft, direkt hinter dem Drogen- und Waffenhandel.
  • Täter gehen bei Einbrüchen in Museen zunehmend aggressiver vor.
  • Ein Polizeispezialist vermutet die Auftraggeber in den chinesischen Triaden.

 
Museumsdiebstähle in ganz Europa werden zunehmend gewalttätiger – Kriminelle konzentrieren sich dabei verstärkt auf drei Arten von Beute: Edelmetalle, Edelsteine und chinesische Kulturgüter. Davor warnte Europol, die Strafverfolgungsbehörde der EU, in einem am 24. August veröffentlichten Bericht.
In dem Spotlight-Bericht „Changing Tactics, Changing Targets: The Evolving Nature of Museum Heists“ („Veränderte Taktiken, veränderte Ziele: Die sich wandelnde Natur von Museumsraubüberfällen)“ stellt Europol fest, dass Museumsdiebstahl lange Zeit als gewaltfreies Verbrechen galt, bei dem die Täter vor allem unauffälliges und heimliches Vorgehen setzten.
Jüngste Fälle zeichneten jedoch ein neues Bild: Die Täter setzen Vorschlaghämmer, Äxte, Brecheisen und sogar Sprengstoff ein, um in die Räumlichkeiten und Vitrinen einzudringen. Auch Schusswaffen kommen zum Einsatz, um Wachpersonal und Besucher einzuschüchtern.

„Kriminalität als Dienstleistung“ und die gezielte Jagd auf chinesische Kulturgüter

Die Behörde sieht Anzeichen für einen neuen Typ von Tätern, die über soziale Medien angeworben werden und ihre Dienste gegen Bezahlung anbieten.
Auch die Ziele der Einbrecher ändern sich. Im Bericht heißt es: „Eine weitere Entwicklung betrifft die gezielte Beutejagd auf chinesische Kulturgüter“.
Als Beispiele für jüngste Verluste nennt Europol Porzellanteller aus dem 12. und 13. Jahrhundert, Krüge aus der Ming-Dynastie sowie emaillierte Bronzevasen aus der Ming- und Qing-Dynastie.
Solche Diebstähle zeugten von „gezielter Vorbereitung, einschließlich vorheriger Erkundung und Planung, statt wahlloser Plünderung“. Antikes chinesisches Porzellan werde „wahrscheinlich von Kunstschmugglern aus finanziellen Gründen gezielt ins Visier genommen“ und könne „wahrscheinlich leicht auf dem Kunstmarkt verkauft werden“.

Strukturiert wie organisierte Kriminalität

Illegaler Kunsthandel wird „von der UNESCO als drittgrößter krimineller Handel der Welt eingestuft, direkt hinter dem Drogen- und Waffenhandel“, erklärt der französische Journalist Luc Larriba im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
Larriba ist Autor des Buches „Art Trafficking: An Investigation Inside the OCBC“. Die OCBC ist eine spezielle französische Polizeieinheit für Kriminalität im Bereich von Kulturgütern.
Die Diebstähle seien das Werk „echter organisierter Kriminalität, die in Ebenen strukturiert ist, genau wie der Drogen- oder Waffenhandel“. Larriba sagt: „Es kann ganz oben beginnen, bei einem Auftraggeber, und sich dann über verschiedene Ebenen hinweg entfalten.“

Diebstähle in Château de Fontainebleau

Auch chinesische Kunstgegenstände und Edelmetalle in Frankreich sind schon Ziel von Diebstählen geworden.
Am 1. März 2015 brachen Einbrecher in das Chinesische Museum im Château de Fontainebleau südöstlich von Paris ein. Innerhalb von sieben Minuten waren sie wieder verschwunden. Sie erbeuteten rund 15 Kunstwerke, darunter die Krone des Königs von Siam und eine Cloisonné-Chimäre aus der Qianlong-Zeit.
Die gestohlenen Stücke wurden nie wiedergefunden und die Täter konnten bis heute nicht identifiziert werden.
Ein anderer Versuch wurde im Dezember 2019 vereitelt: Fünf Spanier und ein chinesischer Staatsangehöriger wurden in der Nähe des Schlosses festgenommen und vorläufig wegen krimineller Verschwörung und organisierten Diebstahls angeklagt.

Polizeispezialist: Auftraggeber werden in den Triaden vermutet

Ein auf solche Fälle spezialisierter französischer Polizeibeamter sagte gegenüber der französischen Zeitung „Journal du Dimanche“, der Auftraggeber der Aktion könne nur einer chinesischen Triade angehören. Diese Stücke seien auf dem Kunstmarkt unverkäuflich und für China bestimmt gewesen.
Die Ermittler fanden zudem zwei Fotos auf dem Mobiltelefon des chinesischen Staatsangehörigen. Darauf waren Gegenstände zu sehen, die bei dem Raubüberfall von 2015 gestohlen worden waren.
Im September 2025 wurden drei chinesische Porzellanobjekte, die als nationale Kulturgüter eingestuft sind, aus dem Nationalmuseum Adrien Dubouché in Limoges in Zentralfrankreich gestohlen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur.
Weniger als zwei Wochen später erbeutete ein einzelner Einbrecher fast 6 Kilogramm Goldnuggets aus dem Nationalmuseum für Naturgeschichte in Paris. Ihren Wert bezifferte Staatsanwältin Laure Beccuau auf 1,5 Millionen Euro.
Am 30. September wurde in Barcelona eine 24-jährige Chinesin festgenommen. Sie soll versucht haben, fast ein Kilogramm eingeschmolzenes Gold aus dem Weg zu schaffen und sich auf die Rückkehr nach China vorzubereiten. Sie wurde wegen organisierten Diebstahls und krimineller Verschwörung angeklagt und bis zum Prozess inhaftiert.
„Die chinesische organisierte Kriminalität ist in diesem Bereich in Europa offensichtlich aktiv. Das ist ein offenes Geheimnis“, sagte Larriba. Ihre Netzwerke „sind äußerst diskret, können aber rücksichtslos sein“, fügte er hinzu.
„Die Grenzen zwischen Kunsthandel und Drogen- sowie Waffenhandel verschwimmen. Der Handel mit Kulturgütern eröffnet enorme Möglichkeiten zur Geldwäsche.“

Jenseits der Triaden

André Gattolin, ehemaliger französischer Senator und China-Spezialist, sieht hinter diesen Aktivitäten noch eine größere Macht. Die Triaden „dienen oft als bequemer Sündenbock“, sagte er der englischsprachigen Epoch Times und verwies dabei auf ihre – wie er es nannte – Unterordnung unter das chinesische Regime.
„Die Mafia ist mächtig, aber die Kommunistische Partei übt die Kontrolle über sie aus“, sagte er. „Auch wenn der Staat diese Diebstähle nicht unbedingt organisiert, ermöglicht er sie.“
„Die Mafia dient der Zentralregierung oft als Hilfstruppe, insbesondere außerhalb Chinas, und wird oft als Instrument transnationaler Unterdrückung eingesetzt.“
 
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Europol Warns of Violent Museum Heists as Chinese Artifacts Become Prime Targets“. (deutsche Bearbeitung ks)
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30.08.2026 | Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert | Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet außerplanmäßig in Paris

HEUTE13:33 Uhr

Fähre mit 267 Menschen vor Zypern gekentert

Eine Fähre mit 267 Menschen an Bord ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Küstenwache und Rettungsteams sind im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli. Auf Bildern von „CNN Türk“ war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Die Fähre kenterte etwa zwei Kilometer nach dem Ablegen von Kyrenia in Richtung des türkischen Hafens Tasucu.

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HEUTE13:16 Uhr

Erneute Demonstration gegen Massentourismus auf Mallorca

1.000 Einheimische protestieren auf Mallorca erneut gegen den Massentourismus auf der Insel protestiert. Sie bildeten eine Sitzkette von der Plaza de España bis zum Regierungssitz am Meer und hielten Plakate wie „Your paradise, our hell“ (Euer Paradies, unsere Hölle), „Waiting line for a rent in Palma“ (Warteschlange für eine Mietwohnung in Palma) oder auch „Tourist go home“. Für den Protest zeichneten die Umweltverbände GOB und Terraferida verantwortlich.

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HEUTE12:48 Uhr

Gedenkgottesdienst mit Königsfamilie für Harald V.

Norwegens neuer König Haakon VIII. hat seines verstorbenen Vaters Harald V. mit dem Besuch eines Trauergottesdienstes gedacht. Viele Menschen reihten sich an der Kirche von Asker bei Oslo auf, um einen Blick auf den 53-Jährigen und die königliche Familie werfen zu können. Im ganzen Land fanden Trauergottesdienste statt. Harald V. hatte seit 1991 auf dem Thron gesessen und galt weithin als Verkörperung eines offenen und toleranten Norwegens.

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HEUTE11:21 Uhr

Ukrainisches Munitionslager lag in einem Wohngebiet – 38 Tote

Nach den von Russland ausgelösten Explosionen in einem Munitionsdepot nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Zahl der Toten bei 38, vier Menschen werden noch vermisst. Erst gestern wurde bekannt, dass das Munitionslager in einem Wohngebiet liegt. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Bewohner eines Altenheims. 
Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Das Munitionslager hätte nach Angaben ukrainischer Behörden nicht in einem Wohngebiet angelegt werden dürfen.

Foto: Dan Bashakov/AP/dpa

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HEUTE11:14 Uhr

Dampf aus der Küche – Boeing 737 landet unplanmäßig in Paris

Wegen Dampfentwicklung aus einer Bordküche ist der Flug EW 590 einer Boeing 737 mit 131 Passagieren von Köln-Bonn nach Mallorca am 29. August außerplanmäßig auf dem Flughafen Charles de Gaulle in Paris gelandet. Die Passagiere erhielten Hotelübernachtungen, die nötigen Transfers und Umbuchungen. Die Landung sei vorsorglich und unter dem Status „normal“ erfolgt; die Sicherheit war nicht gefährdet.

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HEUTE10:22 Uhr

Russland kündigt Vergeltung an

Russland hat „massive Angriffe“ gegen „Einrichtungen des Energiesektors“ in der Ukraine als Vergeltung für die Attacken Kiews auf zivile Infrastruktur und den russischen Öl- und Energiekomplex angekündigt. Die russische Armee griff ein Asbest- und Zementkombinat an, in dessen Räumen laut Moskau Sprengstoffe lagerten, sowie eine Produktionsstätte für Drohnen und Munition. Die Ukraine griff mit Drohnen eine Ölraffinerie im Nordosten an, was zu einem Brand führte.

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HEUTE10:10 Uhr

Oberbayern: 31 Jahre alte Britin in Bahnhof in Rosenheim erstochen

Im Rosenheimer Bahnhof ist eine 31 Jahre alte Britin erstochen worden. Die Polizei nahm einen 27 Jahre alten tatverdächtig Mann fest, zum Motiv des aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stammenden Angreifers machten Ermittler keine Angaben. Die Frau kam noch ins Krankenhaus, dort erlag sie ihren  Verletzungen. 

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HEUTE9:56 Uhr

Venedig streicht Jury-Pressekonferenz

Bei den Filmfestspielen in Venedig gibt es dieses Mal keine Jury-Pressekonferenz zum Auftakt. Branchenkenner vermuten einen Zusammenhang mit politischen Fragen zum Gazakrieg. Die Festivalleitung bestritt in einer Anfrage des US-Magazins „Deadline“, dass die Entscheidung deswegen getroffen worden sei, und sprach stattdessen von einem „Terminkonflikt“.
Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Die Jury im vergangenen Jahr, mit Jurypräsident Alexander Payne (2.v.r.). (Archivbild)

Foto: Alessandra Tarantino/Invision/AP/dpa

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HEUTE8:52 Uhr

Island-Referendum: Gegner kurz vor Auszählungsende vorne

Beim Referendum in Island über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU liegen die Gegner kurz vor dem Ende der Auszählungen vorne. Sie lagen am Sonntag laut Online-Auszählung mit 51,8 Prozent vor den Befürwortern, die auf 48,2 Prozent kamen. Es standen nur noch einige Stimmen aus zwei von Islands sechs Wahlkreisen aus.

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HEUTE8:16 Uhr

Ein Anführer des Drogenkartells Tren de Aragua festgenommen

Laut der peruanischen Regierung wurde Ibelmery Adon Colina Maldonado in Lima festgenommen – ein Anführer des venezolanischen Drogenkartells Tren de Aragua. Er gilt als Anführer des Kartells in Chile. Die Organisation ist für Menschenhandel, Mord, Entführungen, Raub, Drogenhandel und Erpressung bekannt. Bei Fahndung und Festnahme arbeiteten die peruanische Polizei, das FBI und die chilenische Polizei zusammen.

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HEUTE7:35 Uhr

ING-Ökonom fürchtet Gasmangellage bei kaltem Winter

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski warnt wegen derzeit nur zur Hälfte gefüllten Gasspeicher vor einer möglichen Gasmangellage in Deutschland. Er fordert zusätzliches LNG, etwa aus den USA oder Norwegen. Man könne auch zeitweise stärker Kohle einsetzen. Brzeski rechnet mit Gaspreisen von rund 70 Euro je Megawattstunde, beim Öl ungefähr 90 Dollar je Barrel und eine Inflationsrate im August von über Drei Prozent.

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HEUTE7:26 Uhr

Schüsse bei Techno-Festival in der Schweiz – mehrere Opfer

In Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Polizei in der Nacht einen Großeinsatz gestartet, nachdem bei einer Pferderennbahn Schüsse auf eine Menschenmenge abgefeuert worden sind. Laut Polizei gibt es „mehrere Opfer“. Ob darunter Tote sind, blieb unklar. Zum dem Zeitpunkt fand dort das Techno-Festival „Aarau Rave VOL. 7“ statt.
HEUTE6:56 Uhr

Präsidentin: Venezuela behält Souveränität über seine Öl-Ressourcen

Venezuela behält im Rahmen des US-Ölabkommens die Kontrolle über seine Ölvorkommen, sagt Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Das Abkommen soll Kapital und Technologie bringen. Mit über 303 Milliarden Barrel hat das Land die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. US-Energiekonzerne reagierten bislang zurückhaltend – wegen der schlechten Infrastruktur und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.

Ölplattformen in Cabimas, südlich des Maracaibo-Sees, Bundesstaat Zulia, Venezuela, am 31. Januar 2026. Venezuela besitzt viel Öl – die Förderanlagen zerfielen unter der verstaatlichten Wirtschaft.

Foto: Maryorin Mendez/AFP via Getty Images

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HEUTE6:34 Uhr

Medien: Bahn investiert 210 Millionen Euro in „XXL-Waschprogramm“

Die Deutsche Bahn will bis 2030 insgesamt 210 Millionen Euro in ein „XXL-Waschprogramm“ für sauberere Bahnhöfe und Züge sowie mehr Sicherheit investieren. Damit werde das bestehende Sofortprogramm gegen Schmutz und Vandalismus verlängert, berichtete die „BILD am Sonntag“. Auch die Zahl der Reinigungskräfte, die in Fernzügen Toiletten säubern, soll auf 220 verdoppelt werden.

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HEUTE6:19 Uhr

USA stellen 3,6 Millionen Dollar für Katastrophenregion in Nepal bereit

Die USA haben 3,6 Millionen Dollar (3,11 Millionen Euro) an Hilfen für die Menschen in der Katastrophenregion in Nepal nach der Sturzflut bereit gestellt. Das Außenministerium teilte mit, mit dem Geld würden auch „bis zu drei Monate Nothilfe mit Lebensmitteln für bis zu 10.000 von Überschwemmungen betroffene Haushalte“ finanziert.

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HEUTE6:00 Uhr

San José: Deutscher Konsul in Costa Rica verunglückt

In Costa Rica ist der deutsche Konsul Mario Genz (53) im Freizeitzentrum am Ufer der Lagune Río Cuarto in der Provinz Alajuela verunglückt. Er geriet beim Schwimmen in der Lagune aus ungeklärter Ursache in Not, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Genz sei „ein zertifizierter Taucher“ und ein häufiger Besucher der Lagune Río Cuarto gewesen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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23.08.2026 | Autorennen in Washington | Paris räumt illegales Camp vor Rathaus | Sechs EU-Finanzminister für Übergewinnsteuer

HEUTE10:02 Uhr

Kasachstan wählt erstmals nach Verfassungsreform neues Parlament

In Kasachstan stimmen rund 12,6 Millionen Wahlberechtigte über die 145 Abgeordneten des neuen Einkammerparlaments mit dem Namen Kurultai ab. Der Senat als zweite Parlamentskammer wurde mit Annahme der neuen Verfassung im März abgeschafft. Kritiker werfen Präsident Tokajew vor, mit den Reformen seine Macht weiter zu festigen. Zur Wahl sind sieben Parteien zugelassen; mehrere Oppositionsgruppen sind verboten.

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HEUTE9:40 Uhr

Sechs EU-Finanzminister für Übergewinnsteuer

Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Portugal und Spanien plädieren für eine europaweite Übergewinnsteuer auf Ölkonzerne, die seit den Unruhen im Nahen Osten hohe Gewinne einfahren. Die Finanzminister wandten sich dazu an die turnusmäßige EU-Ratspräsidentschaft, die derzeit Irland inne hat. Sie fordern, eine solche Abgabe beim Treffen der EU-Finanzminister in Dublin im September zu besprechen.

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HEUTE9:34 Uhr

Wadephul sagt Ukraine weitere 50 Millionen Euro zu

Außenminister Johann Wadephul sagte der Ukraine bei einem Besuch in Kiew 50 Millionen Euro humanitäre Hilfe zu. Er werde versuchen, Bündnispartner zur Abgabe von Patriot-Abwehrraketen zu bewegen und Bestände der Bundeswehr zu prüfen. Die Bundeswehr hat bereits fünf Systeme an die Ukraine abgegeben und sieht eigentlich keine Möglichkeit, weitere eigene zu liefern. Sie sei schon an ihre Reserven herangegangen. 

Ein Flugabwehrraketensystem Patriot.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE9:16 Uhr

Rotkäppchen-Mumm warnt vor Erhöhung der Schaumweinsteuer

Die Sektkellereien Rotkäppchen-Mumm warnen vor den Folgen der geplanten Erhöhung der Schaumweinsteuer. Chefin Silvia Wiesner nennt diese sozial ungerecht und befürchtet wirtschaftlichen Schaden. 20 Prozent mehr Steuer auf eine Sektflasche würden eine Erhöhung von 20 Cent pro Flasche zuzüglich Mehrwertsteuer bedeuten.

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HEUTE8:47 Uhr

Paris räumt illegales Camp vor Rathaus

Die Stadt Paris räumt seit den Morgenstunden ein Zeltlager mit 253 Menschen vor dem Rathaus von Paris Centre im Stadtteil Marais. Sie wurden in städtische Unterkünfte gebracht. Der Einsatz beendet eine mehrwöchige Besetzung im Zentrum der Hauptstadt. Das Lager beherbergte hauptsächlich Migranten, darunter sowohl Ausländer mit gültigem Aufenthaltsstatus als auch Menschen ohne Papiere.

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HEUTE8:18 Uhr

Südkorea schickt erstmals Frachter über Arktis nach Europa

Südkorea testet die Nordostpassage durch die Arktis nach Europa: Das Containerschiff „PanStar Acro“ legte am 22. August in der Stadt Busan ab. Es soll unter anderem mit Chemieprodukten und Gebrauchtwagen die Häfen in Felixstowe (Großbritannien), Rotterdam (Niederlande) und Danzig (Polen) anlaufen. Die Fahrt soll inklusive Rückkehr 45 Tage dauern und Daten für den kommerziellen Schiffsverkehr sammeln.

Die Nordostpassage ist nur saisonal ohne Eisbrecher schiffbar.

Foto: LYagovy/iStock

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HEUTE7:57 Uhr

Iran droht: Wer sich an Wirtschaftskrieg der USA beteiligt, wird als Feind betrachtet

Teheran droht allen Länder, die sich an wirtschaftlichen Sanktionen der USA gegen den Iran beteiligen, mit einer Einstufung als „Feinde“. Sicherheitsratschef Mohsen Resai kündigte bei weitere Sanktionen Angriffe auf US-Erdöl- und andere Unternehmen rund um den Iran an. Bisher habe sein Land „keinerlei wirtschaftlichen Interessen Amerikas angegriffen“, sondern lediglich Militärstützpunkte. 

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HEUTE7:43 Uhr

Erdbeben in Japan: Dutzende Verletzte bei Erdstoß nahe Tokio

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 in der Nähe von Tokio sind dutzende Menschen verletzt worden. Das Beben erschütterte gegen 2:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr MESZ am 22.8.) den südlichen Teil der Präfektur Ibaraki. Der Bahnverkehr im Großraum Tokio war beeinträchtigt. Eine Tsunami-Meldung gab es nicht, gewarnt wird von Erdrutschen und Nachbeben.

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HEUTE7:21 Uhr

Merz vor Kabinettsklausur: Wachstum und Beschäftigung sind das Wichtigste

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Wirtschaftswachstum und Beschäftigung vor der Kabinettsklausur als die wichtigsten Themen an. Er fordert Tempo bei den Gesetzgebungsverfahren für die vor der Sommerpause beschlossenen Reformen. Es gehe um eine „schnelle und umfassende Entlastung für die Wirtschaft, gerade auch für Handwerk und Mittelstand“. Die Kabinettsklausur findet am 25. und 26. August auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg statt.
HEUTE6:56 Uhr

Medaille für Marathon-Läufer in Sydney zeigt Münchner Allianz-Arena

Bei der Vorstellung der Medaille für den Sydney-Marathon am 30. August räumen die Organisatoren einen Fehler ein. Sie zeigt Sehenswürdigkeiten an der Laufstrecke, darunter das Opernhaus, die Harbour Bridge – und die Allianz-Arena in München. Die Münchner nahmen auf Instagram das Missgeschick mit Humor. Die Medaille wird an alle Teilnehmer überreicht, gerechnet wird mit über 40.000 Läufern.

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HEUTE6:37 Uhr

„Spektakuläre Kulisse“: Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor

Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit absolvierten 25 IndyCar-Fahrer Training und Qualifikation in Washington. Die US-Rennsportserie ähnelt der europäischen Formel 1. US-Präsident Trump soll in „The Beast“ eine Ehrenrunde drehen und das Rennen starten. Erwartet werden bis zu 100.000 Besucher, die Fahrer absolvieren mit bis zu 298 Stundenkilometern 147 Runden.

Autos versammeln sich in der Boxengasse für den „First Freedom 250 Grand Prix“ am 22. August 2026 in Washington, DC. US-Präsident Donald Trump hat das Autorennen am Wochenende als Teil der einjährigen Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum der Vereinigten Staaten ins Leben gerufen.

Foto: Finn Gomez/Getty Images

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HEUTE6:19 Uhr

EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft droht mit bundesweiten Streik im Regionalverkehr im Januar – falls das Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf auf Sanitäter, Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger  nicht noch in diesem Jahr in den Bundestag kommt. Die Regierung stellte im Februar in Aussicht, dass Bahnmitarbeiter als besonders gefährdete Berufsgruppe hinzugefügt werden sollen. Ob das geschieht, ist offen. Das Justizministerium sieht den Entwurf in Abstimmung.

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HEUTE6:00 Uhr

Linnemann will Rentenansprüche für pflegende Angehörige sichern

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will geplante Einsparungen bei Rentenansprüchen für pflegende Angehörige stoppen. Geplant ist, dass für künftige Rentenansprüche noch 70 Prozent der entsprechenden Beträge gezahlt werden sollen. Die Rentenpunkte sollen erhalten bleiben. Die Koalition müsse dafür einen Gegenfinanzierung finden.

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HEUTE5:45 Uhr

US-Konzerne fordern neue Gespräche zwischen den USA und Kanada im Zollstreit

Die einflussreiche US-Managervereinigung Business Roundtable hat die Regierungen in Washington und Ottawa im Zollstreit zwischen den beiden Nachbarländern zu neuen Gesprächen aufgerufen. Die neuen Zölle drohten die Kosten für US-Unternehmen in die Höhe zu treiben, erklärte die Lobbygruppe, in der die Chefs von rund 200 großen Konzernen zusammengeschlossen sind. Auch Verbraucher würden getroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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23.08.2026 | Autorennen in Washington | Paris räumt illegales Camp vor Rathaus | Selenskyj: Wahlen im Krieg würden Land „spalten“

HEUTE10:33 Uhr

Selenskyj: Wahlen im Krieg würden die Ukraine „spalten“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weist die Forderung des früheren Verteidigungsministers Mychailo Fedorow nach Neuwahlen im Krieg zurück – Wahlen seien als solche in einem Krieg ein großes Risiko. Das sei ein „Tsunami für das Land, der die Ukraine spalten wird“. Fedorow (35) rief zuvor dazu auf, einen „legalen, sicheren und realistischen Mechanismus“ zu finden, um trotz der russischen Invasion Wahlen zu ermöglichen. Die Demokratie dürfe nicht von Russland als Geisel genommen werden.

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HEUTE10:26 Uhr

Thüringen verlangt mehr Transparenz bei Bonitätsbewertung

Thüringens Verbraucherschutzministerin Beate Meißner (CDU) fordert mehr Transparenz bei der Bonitätsbewertung durch Auskunfteien wie die Schufa. Seit dem Frühjahr bewertet die Schufa die Bonität auf einer Skala von 100 bis 999 Punkten, jedoch nutzt nur ein Viertel der Schufa-Vertragspartner den neuen Score. Verbraucherzentralen sammeln bis 31. August Fälle zu falschen oder veralteten Daten, schwerer Korrektur oder unerwartet niedrigeren oder verschlechterten Scores.

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HEUTE10:02 Uhr

Kasachstan wählt erstmals nach Verfassungsreform neues Parlament

In Kasachstan stimmen rund 12,6 Millionen Wahlberechtigte über die 145 Abgeordneten des neuen Einkammerparlaments mit dem Namen Kurultai ab. Der Senat als zweite Parlamentskammer wurde mit Annahme der neuen Verfassung im März abgeschafft. Kritiker werfen Präsident Tokajew vor, mit den Reformen seine Macht weiter zu festigen. Zur Wahl sind sieben Parteien zugelassen; mehrere Oppositionsgruppen sind verboten.

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HEUTE9:40 Uhr

Sechs EU-Finanzminister für Übergewinnsteuer

Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Portugal und Spanien plädieren für eine europaweite Übergewinnsteuer auf Ölkonzerne, die seit den Unruhen im Nahen Osten hohe Gewinne einfahren. Die Finanzminister wandten sich dazu an die turnusmäßige EU-Ratspräsidentschaft, die derzeit Irland inne hat. Sie fordern, eine solche Abgabe beim Treffen der EU-Finanzminister in Dublin im September zu besprechen.

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HEUTE9:34 Uhr

Wadephul sagt Ukraine weitere 50 Millionen Euro zu

Außenminister Johann Wadephul sagte der Ukraine bei einem Besuch in Kiew 50 Millionen Euro humanitäre Hilfe zu. Er werde versuchen, Bündnispartner zur Abgabe von Patriot-Abwehrraketen zu bewegen und Bestände der Bundeswehr zu prüfen. Die Bundeswehr hat bereits fünf Systeme an die Ukraine abgegeben und sieht eigentlich keine Möglichkeit, weitere eigene zu liefern. Sie sei schon an ihre Reserven herangegangen. 

Ein Flugabwehrraketensystem Patriot.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE9:16 Uhr

Rotkäppchen-Mumm warnt vor Erhöhung der Schaumweinsteuer

Die Sektkellereien Rotkäppchen-Mumm warnen vor den Folgen der geplanten Erhöhung der Schaumweinsteuer. Chefin Silvia Wiesner nennt diese sozial ungerecht und befürchtet wirtschaftlichen Schaden. 20 Prozent mehr Steuer auf eine Sektflasche würden eine Erhöhung von 20 Cent pro Flasche zuzüglich Mehrwertsteuer bedeuten.

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HEUTE8:47 Uhr

Paris räumt illegales Camp vor Rathaus

Die Stadt Paris räumt seit den Morgenstunden ein Zeltlager mit 253 Menschen vor dem Rathaus von Paris Centre im Stadtteil Marais. Sie wurden in städtische Unterkünfte gebracht. Der Einsatz beendet eine mehrwöchige Besetzung im Zentrum der Hauptstadt. Das Lager beherbergte hauptsächlich Migranten, darunter sowohl Ausländer mit gültigem Aufenthaltsstatus als auch Menschen ohne Papiere.

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HEUTE8:18 Uhr

Südkorea schickt erstmals Frachter über Arktis nach Europa

Südkorea testet die Nordostpassage durch die Arktis nach Europa: Das Containerschiff „PanStar Acro“ legte am 22. August in der Stadt Busan ab. Es soll unter anderem mit Chemieprodukten und Gebrauchtwagen die Häfen in Felixstowe (Großbritannien), Rotterdam (Niederlande) und Danzig (Polen) anlaufen. Die Fahrt soll inklusive Rückkehr 45 Tage dauern und Daten für den kommerziellen Schiffsverkehr sammeln.

Die Nordostpassage ist nur saisonal ohne Eisbrecher schiffbar.

Foto: LYagovy/iStock

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HEUTE7:57 Uhr

Iran droht: Wer sich an Wirtschaftskrieg der USA beteiligt, wird als Feind betrachtet

Teheran droht allen Länder, die sich an wirtschaftlichen Sanktionen der USA gegen den Iran beteiligen, mit einer Einstufung als „Feinde“. Sicherheitsratschef Mohsen Resai kündigte bei weitere Sanktionen Angriffe auf US-Erdöl- und andere Unternehmen rund um den Iran an. Bisher habe sein Land „keinerlei wirtschaftlichen Interessen Amerikas angegriffen“, sondern lediglich Militärstützpunkte. 

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HEUTE7:43 Uhr

Erdbeben in Japan: Dutzende Verletzte bei Erdstoß nahe Tokio

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 in der Nähe von Tokio sind dutzende Menschen verletzt worden. Das Beben erschütterte gegen 2:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr MESZ am 22.8.) den südlichen Teil der Präfektur Ibaraki. Der Bahnverkehr im Großraum Tokio war beeinträchtigt. Eine Tsunami-Meldung gab es nicht, gewarnt wird von Erdrutschen und Nachbeben.

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HEUTE7:21 Uhr

Merz vor Kabinettsklausur: Wachstum und Beschäftigung sind das Wichtigste

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Wirtschaftswachstum und Beschäftigung vor der Kabinettsklausur als die wichtigsten Themen an. Er fordert Tempo bei den Gesetzgebungsverfahren für die vor der Sommerpause beschlossenen Reformen. Es gehe um eine „schnelle und umfassende Entlastung für die Wirtschaft, gerade auch für Handwerk und Mittelstand“. Die Kabinettsklausur findet am 25. und 26. August auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg statt.
HEUTE6:56 Uhr

Medaille für Marathon-Läufer in Sydney zeigt Münchner Allianz-Arena

Bei der Vorstellung der Medaille für den Sydney-Marathon am 30. August räumen die Organisatoren einen Fehler ein. Sie zeigt Sehenswürdigkeiten an der Laufstrecke, darunter das Opernhaus, die Harbour Bridge – und die Allianz-Arena in München. Die Münchner nahmen auf Instagram das Missgeschick mit Humor. Die Medaille wird an alle Teilnehmer überreicht, gerechnet wird mit über 40.000 Läufern.

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HEUTE6:37 Uhr

„Spektakuläre Kulisse“: Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor

Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit absolvierten 25 IndyCar-Fahrer Training und Qualifikation in Washington. Die US-Rennsportserie ähnelt der europäischen Formel 1. US-Präsident Trump soll in „The Beast“ eine Ehrenrunde drehen und das Rennen starten. Erwartet werden bis zu 100.000 Besucher, die Fahrer absolvieren mit bis zu 298 Stundenkilometern 147 Runden.

Autos versammeln sich in der Boxengasse für den „First Freedom 250 Grand Prix“ am 22. August 2026 in Washington, DC. US-Präsident Donald Trump hat das Autorennen am Wochenende als Teil der einjährigen Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum der Vereinigten Staaten ins Leben gerufen.

Foto: Finn Gomez/Getty Images

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HEUTE6:19 Uhr

EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft droht mit bundesweiten Streik im Regionalverkehr im Januar – falls das Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf auf Sanitäter, Feuerwehrleute, Ärzte und Pfleger  nicht noch in diesem Jahr in den Bundestag kommt. Die Regierung stellte im Februar in Aussicht, dass Bahnmitarbeiter als besonders gefährdete Berufsgruppe hinzugefügt werden sollen. Ob das geschieht, ist offen. Das Justizministerium sieht den Entwurf in Abstimmung.

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HEUTE6:00 Uhr

Linnemann will Rentenansprüche für pflegende Angehörige sichern

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann will geplante Einsparungen bei Rentenansprüchen für pflegende Angehörige stoppen. Geplant ist, dass für künftige Rentenansprüche noch 70 Prozent der entsprechenden Beträge gezahlt werden sollen. Die Rentenpunkte sollen erhalten bleiben. Die Koalition müsse dafür einen Gegenfinanzierung finden.

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HEUTE5:45 Uhr

US-Konzerne fordern neue Gespräche zwischen den USA und Kanada im Zollstreit

Die einflussreiche US-Managervereinigung Business Roundtable hat die Regierungen in Washington und Ottawa im Zollstreit zwischen den beiden Nachbarländern zu neuen Gesprächen aufgerufen. Die neuen Zölle drohten die Kosten für US-Unternehmen in die Höhe zu treiben, erklärte die Lobbygruppe, in der die Chefs von rund 200 großen Konzernen zusammengeschlossen sind. Auch Verbraucher würden getroffen.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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Merz bei der größten Militärparade zum französischen Nationalfeiertag

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und 23 weitere Staats- und Regierungschefs haben am Dienstag, in Paris die bislang größte Militärparade zum französischen Nationalfeiertag mitverfolgt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Spitzenvertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zu den Feierlichkeiten am 14. Juli eingeladen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (Mitte) gestikuliert neben dem britischen Premierminister Keir Starmer (links), dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (3. von links) und seiner Frau Olena Selenska (2. von links), der Präsidentin der französischen Nationalversammlung, Jaçel Braun-Pivet (4. von links), der Frau des französischen Präsidenten, Brigitte Macron (Mitte-rechts), dem Präsidenten des französischen Senats, Gérard Larcher (3. von rechts), und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (2. von rechts) auf der Place de la Concorde während der jährlichen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 2026 in Paris.

Foto: Benoit Tessier / POOL / AFP via Getty Images

Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur sogenannten Koalition der Willigen zählen, marschierten bei der Parade auf der Prachtstraße Champs-Elysées mit.

Bundeswehr beteiligt sich an Parade

Zu den Teilnehmern zählten 21 Bundeswehrsoldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt, das der Deutsch-Französischen Brigade untersteht. Auch vier Flugzeuge der Bundeswehr flogen bei der Flugschau mit: ein Eurofighter, eine A400M und zwei C-130J.

Ukraine im Mittelpunkt der Feierlichkeiten

Die Kunstfliegerstaffel Patrouille de France eröffnete wie üblich die Militärparade mit einem Flug über die Champs-Elysées, bei dem sie blau-weiß-rote Rauchwolken am Himmel hinterließ – die französischen Nationalfarben. Die neun Alphajets wurden von zwei Mirage-Jets begleitet, in denen ukrainische Kopiloten saßen, die in Frankreich ausgebildet worden waren. Unter den Fußtruppen waren 25 ukrainische Soldaten der Präsidentengarde.
Auf der Ehrentribüne saß Macron neben seiner Frau Brigitte, umgeben von zahlreichen Staats- und Regierungschefs, unter ihnen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der britische Premierminister Keir Starmer, der polnische Regierungschef Donald Tusk und seine dänische Kollegin Mette Frederiksen.

Rekordbeteiligung bei der Militärparade

Insgesamt marschierten rund 6700 Teilnehmer zu Fuß mit, so viele wie nie zuvor. Auf dem Programm standen zudem 98 Flugzeuge, 31 Hubschrauber und 315 Fahrzeuge.
Frankreich wolle auf diese Weise „die Wiederaufrüstung Frankreichs, seine strategische Autonomie und das strategische Erwachen Europas“ würdigen, betonte der Elysée.
Es ist zugleich für Macron der letzte Nationalfeiertag im Amt, im Frühjahr 2027 stehen Präsidentschaftswahlen in Frankreich an.

Strenge Sicherheitsmaßnahmen

Erstmals mussten sich Zuschauer zuvor anmelden, um einen QR-Code zu erhalten, der ihnen Zugang verschafft. Die Präsenz der zahlreichen Staats- und Regierungschefs spreche für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, erklärte der Staatsrat.
 

Weitere Unterstützung für die Ukraine

Am Vortag hatten etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs der Ukraine-Unterstützerkoalition sich bei einem Treffen in Paris auf eine weitere Unterstützung für Kiew verständigt.
Macron gab bekannt, dass die Ukraine 16 französische Rafale-Kampfjets kaufen wolle. Die geplante internationale Schutztruppe soll in den kommenden Monaten erstmals gemeinsame Manöver in Nachbarländern der Ukraine unternehmen. (afp/red)
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Koalition der Willigen berät in Paris über Ukraine-Hilfe und Sicherheitsgarantien


In Kürze:

  • Vertreter der „Koalition der Willigen“ beraten in Paris über Militärhilfe und Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
  • Parallel verhandeln die EU-Außenminister in Brüssel über ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland.
  • Innerhalb der NATO gibt es unterschiedliche Positionen zur weiteren Unterstützung Kiews.
  • Die Kämpfe in der Ukraine dauern an; Angaben beider Kriegsparteien lassen sich vielfach nicht unabhängig überprüfen.

 
In Paris kommen am Montag, dem 13. Juli, Vertreter der sogenannten Koalition der Willigen auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammen. Die westlichen Unterstützer der Ukraine beraten über mögliche Maßnahmen zur Absicherung eines Waffenstillstands, darunter Raketenabwehr und gemeinsame Militärmanöver.

Ukraine drängt auf raschen Nachschub an Patriot-Munition

Bundeskanzler Friedrich Merz wird Deutschland vertreten. Ob der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich anwesend sein wird, ist noch offen. Neben weiterer Militärhilfe für Kiew und der Stärkung der Flug- und Raketenabwehr geht es auch um Sicherheitsgarantien im Fall eines Waffenstillstands. Die westlichen Unterstützerländer sehen sich im Fall eines Friedensschlusses als Kern einer möglichen multinationalen Unterstützungsmission. Russland lehnt dies vehement ab.
Selenskyj bemüht sich um neue Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme in der Ukraine, um russische ballistische Raketen abwehren zu können. Beim NATO-Gipfel in Ankara gab es zudem neue Hilfszusagen für die Ukraine. US-Präsident Donald Trump soll Kiew eine Lizenz zur eigenständigen Produktion entsprechender Lenkflugkörper in Aussicht gestellt haben. Derzeit ist die Munition jedoch knapp, und die Produktion in den USA benötigt Zeit.
Zu dem Treffen werden in Frankreich Vertreter aus etwa 25 Staaten erwartet. Die sogenannte Koalition der Willigen umfasst mehr als 35 Staaten. Ihre federführenden Kräfte sind London und Paris. Die Mitglieder beanspruchen eine Rolle bei der Umsetzung von Sicherheitsgarantien und als mögliche Friedenstruppen, sollte es zu einem Ende der Kampfhandlungen kommen.

EU berät über weitere Sanktionen – und hofft auf USA

Parallel dazu beraten die EU-Außenminister in Brüssel über ein weiteres mögliches Sanktionspaket. Dieses würde weitere Personen, Einrichtungen und Organisationen aus Russland betreffen sowie zusätzliche Handelsbeschränkungen und andere Maßnahmen vorsehen. Ob es zu einem entsprechenden Beschluss kommt, ist noch offen.
Deutschland wird durch Minister Johann Wadephul vertreten, aus der Ukraine reist dessen Amtskollege Andrij Sybiha zu informellen Gesprächen an. Da bisher kein europäisches Sanktionspaket den Kreml zu den erhofften Zugeständnissen bewegen konnte, setzt Brüssel auf Unterstützung aus den USA.
Mehrere US-Senatoren teilten in der Vorwoche mit, mit der US-Regierung eine Einigung erzielt zu haben, um ein überarbeitetes Gesetz für weitere Russland-Sanktionen voranzubringen. Die Regierung Trump bemüht sich parallel um eine Beendigung des Konflikts. Zu den Unterzeichnern einer entsprechenden Erklärung gehörte auch der als Ukraine-Unterstützer bekannte Lindsey Graham, der jedoch am Wochenende kurz nach seiner Rückkehr von einem Besuch in Kiew verstarb.

Mehrere NATO-Staaten mit Vorbehalten gegen weitere Militärpakete für Ukraine

Der Mitteilung zufolge sollen die USA Strafzölle für Staaten vorsehen, die weiterhin Öl und Gas aus Russland beziehen. Eine entsprechende Initiative hatte es bereits im Vorjahr gegeben. Die Demokraten hatten jedoch eine weitere Beratung des Gesetzentwurfs blockiert, weil sie dem Präsidenten angesichts der damals noch ausstehenden Entscheidung des Supreme Courts keine zusätzlichen Zollbefugnisse einräumen wollten.
Eine Erklärung des Weißen Hauses zu der angeblichen Einigung liegt bislang nicht vor. Präsident Trump hatte entsprechende Sanktionen bereits in Aussicht gestellt, zugleich aber angekündigt, wichtige Verbündete von den Strafzöllen auszunehmen. Dazu sollten etwa Japan oder Ungarn gehören.
Innerhalb der NATO gibt es zudem Widerstände gegen das geplante 70-Milliarden-Euro-Paket für die Ukraine. Der slowakische Präsident Peter Pellegrini bekräftigte, dass sich sein Land weder militärisch noch finanziell an neuen Hilfspaketen beteiligen werde. Er verwies darauf, dass auch andere Staaten der Allianz wie Tschechien oder Ungarn Vorbehalte hätten und stattdessen stärkere diplomatische Bemühungen forderten. Die USA hatten diese seit Amtsantritt der Regierung Trump verstärkt vorangetrieben – der Krieg im Iran hat den Fokus Washingtons jedoch vorerst von der Ukraine-Krise abgelenkt.

Kämpfe gehen weiter – Angaben nicht unabhängig überprüfbar

Unterdessen dauern die Kämpfe im Osten und Südosten der Ukraine an. Ukrainischen Angaben zufolge liegen die Schwerpunkte derzeit im Raum Kostjantyniwka, Kramatorsk und Slowjansk. Russland meldet eigene Angriffe auf Hafenanlagen in Tschornomorsk bei Odessa, bei denen militärisch genutzte Einrichtungen getroffen worden seien.
Russische Medien berichten zudem, innerhalb eines Tages 220 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben. In der von Russland kontrollierten Stadt Enerhodar habe es nach Beschuss vier Tote und mehrere Verletzte gegeben. Die Angaben beider Seiten konnten nicht unabhängig überprüft werden.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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Die Mächtigsten der Welt wollen die globale wirtschaftliche Zusammenarbeit vorantreiben


In Kürze:

  • Évian ist zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfels der Mächtigsten der Welt
  • Krieg und wirtschaftliche Zusammenarbeit sind Hauptthemen der Gespräche
  • Fast 20.000 Sicherheitskräfte sollen den Schutz der Teilnehmer gewährleisten
  • Tausende bei Protesten gegen G-7-Gipfel in Genf
  • Schweiz beklagt hohe Sicherheitskosten

 
Präsident Donald Trump will am Montagnachmittag im französischen Évian eintreffen, um am G-7-Gipfel teilzunehmen. Das teilte das Weiße Haus mit. Demnach sind dort auch gesonderte Treffen mit führenden Politikern aus dem Nahen Osten geplant.

Trump will weltweites Wirtschaftswachstum fördern

Die Gespräche finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem die USA und der Iran – unter Vermittlung Pakistans – offenbar Fortschritte bei der Finalisierung eines Friedensabkommens erzielen, schreibt die englischsprachige Epoch Times. Dieses sieht auch vor, dass der Iran in den kommenden Tagen sein Nuklearmaterial übergibt.
Zur Sprache sollen hochrangigen Regierungsvertretern zufolge auch der Ukraine-Krieg und das Friedensabkommen für den Gazastreifen kommen. Außerdem sind Gespräche zwischen dem Libanon und Israel vorgesehen.
Trump, der am 14. Juni, seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, trifft am Montagabend zunächst mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zwecks bilateraler Gespräche zusammen. Anschließend wird er sich den übrigen G7-Staats- und Regierungschefs für die offizielle Begrüßung und das Arbeitsessen anschließen.
Bilaterale Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind nicht geplant, wenngleich die beiden Staats- und Regierungschefs am Rande des Gipfels zusammentreffen könnten.

Drei Tage werden die Staats- und Regierungschefs am Genfer See tagen.

Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Den Nachmittag sowie den Mittwochvormittag wird Trump anschließend mit den Staats- und Regierungschefs der G7 sowie mit Partnerländern verbringen. Zu den G7 gehören neben den USA Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan. Im Mittelpunkt steht dabei die Beratung über für beide Seiten vorteilhafte internationale Investitionspartnerschaften. Dabei wird der US-Präsident die führenden Industrienationen voraussichtlich dazu aufrufen, weltweites Wirtschaftswachstum „durch den Abbau bürokratischer Hürden und ein reichhaltiges Energieangebot“ zu fördern, wie ein hochrangiger Regierungsvertreter mitteilte.
Dazu kommen Themen wie die Förderung von Innovationen und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten sowie ein verstärktes Vorgehen gegen illegale Einwanderung und Drogenschmuggel. Zudem wird er unter anderem für den Einsatz von KI-Technologien werben, bei deren Entwicklung die USA weltweit führend sind.
Macron hat insgesamt 16 Nationen zur Teilnahme an dem Gipfel eingeladen.

Macron für ausgewogenere Volkswirtschaften

Am letzten Tag des Gipfels will Trump zu bilateralen Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammentreffen. Mit Letzterem sind Gespräche über ein möglicherweise kurz vor dem Abschluss stehenden bilateralen Handelsabkommen vorgesehen.
Frankreich hatte im Vorfeld des Gipfels erklärt, dass es die Diskussion über globale wirtschaftliche Zusammenarbeit vorantreiben wolle. Damit setzt das Land seine Bemühungen fort, „eine starke industrielle Basis in Europa wiederherzustellen und den Handel sowohl mit China als auch mit den Vereinigten Staaten ins Gleichgewicht zu bringen“. Macron erklärte in einem Beitrag auf X:
„Indem wir ausgewogenere Volkswirtschaften aufbauen, schaffen wir die Voraussetzungen für nachhaltiges, stabiles und gemeinsames Wachstum.“
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich am Samstag gegenüber Reportern und bezeichnete es als sehr klug und angemessen, dass Frankreich das Thema der globalen Ungleichgewichte auf die G7-Agenda gesetzt habe. Dies sei ein Aspekt, bei dessen Bewältigung Trump seit Jahren weltweit vorangegangen sei – zeitweise sogar im Alleingang.
Die USA seien bereit, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die globalen Handelsungleichgewichte zu beheben. Diese würden vor allem durch Länder mit großen Überschüssen wie China, aber auch durch die Europäische Union verursacht, in die US-Produktionskapazitäten verlagert worden waren, bevor Trump nach seinem Amtsantritt Druck ausgeübt hatte.

Höchste Sicherheitsvorkehrungen

Nach dem Gipfel wird Trump am Mittwochabend an einem Abendessen mit Macron im Schloss von Versailles bei Paris teilnehmen, um den 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit zu würdigen, bevor er nach Washington zurückkehrt. Die USA werden am 1. Januar 2027 die rotierende G7-Präsidentschaft übernehmen.
Kurz vor Beginn des G-7-Gipfels in Frankreich hat es am Sonntag im schweizerischen Genf eine Großdemonstration gegen den G-7-Gipfel gegeben. Unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet die „Tagesschau“ von bis zu 50.000 Teilnehmern, die gegen die Politik der sieben mächtigen Industrienationen auf die Straße gingen. Zur Koalition der G7-Gegner zählen unter anderem propalästinensische und antikapitalistische Aktivisten, berichten Agenturen.
Mehrere Nichtregierungsorganisationen prangern das Fehlen international bedeutender Themen beim G-7-Gipfel an. Dazu gehöre der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels oder die Solidarität mit Entwicklungsländern. Auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die extreme Konzentration des Reichtums stünden nicht auf der Tagesordnung, kritisieren sie.
 

2003 waren Gerhard Schröder (r.) und Frankreichs Präsident Jacques Chirac vereint mit ihrem „Nein“ gegen den Irakkrieg.

Foto: GERARD FOUET/AFP/Getty Images

Schweiz trägt Sicherheitsrisiko

Die Proteste finden in Genf statt, weil dort ab Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Mitgliedsländer und der fünf Gaststaaten eintreffen. Von Genf in der Schweiz bis zum französischen Évian-les-Bains am französischen Südufer des Genfer Sees sind es knapp 45 Kilometer. Die Schweiz, die offiziell nicht am Gipfel teilnimmt, muss trotzdem hohe Sicherheitskosten aufbringen. Auf französischer Seite sind etwa 16.000 Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Die Schweiz beteiligt sich mit etwa 4.000 Soldaten an der Absicherung. Auch am Genfer Flughafen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
In Genf hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Geschäfte ihre Schaufenster mit Sperrholzplatten wegen befürchteter Ausschreitungen bei den Protesten der G7-Gegner geschützt. Das Uni-Krankenhaus baute Zelte auf, um möglicherweise Verletzte schnell versorgen zu können. Ein ursprünglich geplanter Gegengipfel im französischen Annemasse war wegen der hohen Sicherheitsauflagen abgesagt worden.

Fünf weitere Länder bei einigen Programmteilen dabei

In der Schweiz ist der G8-Gipfel in Évian von 2003 (damals noch mit Russland) in schlechter Erinnerung geblieben. Da das kleine Kurstädchen am Genfer See wie ein Bunker abgeriegelt war, verlagerten sich die Proteste in die schweizer Städte Lausanne und Genf.  Demonstranten lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zahlreiche Geschäfte wurden verwüstet. Die Schäden wurden auf etwa sechs Millionen Schweizer Franken geschätzt. Bis heute fordert die Schweiz vergeblich Entschädigungszahlungen. Als Geste wurde der Schweizer Bundespräsident, Guy Parmelin, zu einem Abendessen des Gipfels geladen.
Zu einigen Programmteilen des bis Mittwoch dauernden Gipfels sind auch die Staats- und Regierungschefs der Partnerländer Brasilien, Südkorea, Ägypten, Indien und Kenia eingeladen. Dies soll der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, die G7-Gruppe sei eine elitäre Gruppe, die über die Köpfe anderer hinweg entscheide.
Die Staats- und Regierungschefs residieren während des Gipfels alle in derselben Luxusherberge, vermelden Agenturen. Das Hôtel Royal am Südufer des Genfer Sees ist nach 2003 zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfeltreffens der Mächtigen. Damals übernachteten in den größten Suiten des Hauses auf der fünften Etage der damalige US-Präsident George Bush, Frankreichs Präsident Jacques Chirac sowie der russische Präsident Wladimir Putin. Damals spaltete der Irakkrieg die Gipfelteilnehmer. Bei der Verteilung der Zimmer wurde nicht lange gefackelt: „Putin im Ostflügel, Bush im Westflügel und Chirac in der Mitte“, sagt Roger Mercier, damals Chef des Unternehmens Évian Resort. Das Luxushotel bereitet sich seit etwa einem Jahr auf das G7-Gipfeltreffen vor.

Vorbereitungen laufen seit einem Jahr

Seinen Namen verdankt das Hotel dem britischen König Eduard VII., für den von Beginn an eine Suite reserviert war. Das Hotel eröffnete 1909, doch der König starb ein Jahr später, ohne dort gewesen zu sein. Nach Angaben des Hotels mieteten sich in den folgenden Jahren zahlreiche Prominente ein. Dazu gehörten die US-Schauspielerin Rita Hayworth, Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr oder die britische Königin Elizabeth II. Der französische Schriftsteller Marcel Proust soll dort einige Kapitel seines Buchs „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ geschrieben haben.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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G7-Gipel: Die Mächtigsten der Welt wollen die globale wirtschaftliche Zusammenarbeit vorantreiben


In Kürze:

  • Évian ist zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfels der Mächtigsten der Welt
  • Krieg und wirtschaftliche Zusammenarbeit sind Hauptthemen der Gespräche
  • Fast 20.000 Sicherheitskräfte sollen den Schutz der Teilnehmer gewährleisten
  • Tausende bei Protesten gegen G-7-Gipfel in Genf
  • Schweiz beklagt hohe Sicherheitskosten

 
Präsident Donald Trump will am Montagnachmittag im französischen Évian eintreffen, um am G-7-Gipfel teilzunehmen. Das teilte das Weiße Haus mit. Demnach sind dort auch gesonderte Treffen mit führenden Politikern aus dem Nahen Osten geplant.

Trump will weltweites Wirtschaftswachstum fördern

Die Gespräche finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem die USA und der Iran – unter Vermittlung Pakistans – offenbar Fortschritte bei der Finalisierung eines Friedensabkommens erzielen, schreibt die englischsprachige Epoch Times. Dieses sieht auch vor, dass der Iran in den kommenden Tagen sein Nuklearmaterial übergibt.
Zur Sprache sollen hochrangigen Regierungsvertretern zufolge auch der Ukraine-Krieg und das Friedensabkommen für den Gazastreifen kommen. Außerdem sind Gespräche zwischen dem Libanon und Israel vorgesehen.
Trump, der am 14. Juni, seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, trifft am Montagabend zunächst mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zwecks bilateraler Gespräche zusammen. Anschließend wird er sich den übrigen G7-Staats- und Regierungschefs für die offizielle Begrüßung und das Arbeitsessen anschließen.
Bilaterale Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind nicht geplant, wenngleich die beiden Staats- und Regierungschefs am Rande des Gipfels zusammentreffen könnten.

Drei Tage werden die Staats- und Regierungschefs am Genfer See tagen.

Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Den Nachmittag sowie den Mittwochvormittag wird Trump anschließend mit den Staats- und Regierungschefs der G7 sowie mit Partnerländern verbringen. Zu den G7 gehören neben den USA Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan. Im Mittelpunkt steht dabei die Beratung über für beide Seiten vorteilhafte internationale Investitionspartnerschaften. Dabei wird der US-Präsident die führenden Industrienationen voraussichtlich dazu aufrufen, weltweites Wirtschaftswachstum „durch den Abbau bürokratischer Hürden und ein reichhaltiges Energieangebot“ zu fördern, wie ein hochrangiger Regierungsvertreter mitteilte.
Dazu kommen Themen wie die Förderung von Innovationen und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten sowie ein verstärktes Vorgehen gegen illegale Einwanderung und Drogenschmuggel. Zudem wird er unter anderem für den Einsatz von KI-Technologien werben, bei deren Entwicklung die USA weltweit führend sind.
Macron hat insgesamt 16 Nationen zur Teilnahme an dem Gipfel eingeladen.

Macron für ausgewogenere Volkswirtschaften

Am letzten Tag des Gipfels will Trump zu bilateralen Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammentreffen. Mit Letzterem sind Gespräche über ein möglicherweise kurz vor dem Abschluss stehenden bilateralen Handelsabkommen vorgesehen.
Frankreich hatte im Vorfeld des Gipfels erklärt, dass es die Diskussion über globale wirtschaftliche Zusammenarbeit vorantreiben wolle. Damit setzt das Land seine Bemühungen fort, „eine starke industrielle Basis in Europa wiederherzustellen und den Handel sowohl mit China als auch mit den Vereinigten Staaten ins Gleichgewicht zu bringen“. Macron erklärte in einem Beitrag auf X:
„Indem wir ausgewogenere Volkswirtschaften aufbauen, schaffen wir die Voraussetzungen für nachhaltiges, stabiles und gemeinsames Wachstum.“
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich am Samstag gegenüber Reportern und bezeichnete es als sehr klug und angemessen, dass Frankreich das Thema der globalen Ungleichgewichte auf die G7-Agenda gesetzt habe. Dies sei ein Aspekt, bei dessen Bewältigung Trump seit Jahren weltweit vorangegangen sei – zeitweise sogar im Alleingang.
Die USA seien bereit, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die globalen Handelsungleichgewichte zu beheben. Diese würden vor allem durch Länder mit großen Überschüssen wie China, aber auch durch die Europäische Union verursacht, in die US-Produktionskapazitäten verlagert worden waren, bevor Trump nach seinem Amtsantritt Druck ausgeübt hatte.

Höchste Sicherheitsvorkehrungen

Nach dem Gipfel wird Trump am Mittwochabend an einem Abendessen mit Macron im Schloss von Versailles bei Paris teilnehmen, um den 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit zu würdigen, bevor er nach Washington zurückkehrt. Die USA werden am 1. Januar 2027 die rotierende G7-Präsidentschaft übernehmen.
Kurz vor Beginn des G-7-Gipfels in Frankreich hat es am Sonntag im schweizerischen Genf eine Großdemonstration gegen den G-7-Gipfel gegeben. Unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet die „Tagesschau“ von bis zu 50.000 Teilnehmern, die gegen die Politik der sieben mächtigen Industrienationen auf die Straße gingen. Zur Koalition der G7-Gegner zählen unter anderem propalästinensische und antikapitalistische Aktivisten, berichten Agenturen.
Mehrere Nichtregierungsorganisationen prangern das Fehlen international bedeutender Themen beim G-7-Gipfel an. Dazu gehöre der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels oder die Solidarität mit Entwicklungsländern. Auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die extreme Konzentration des Reichtums stünden nicht auf der Tagesordnung, kritisieren sie.
 

2003 waren Gerhard Schröder (r.) und Frankreichs Präsident Jacques Chirac vereint mit ihrem „Nein“ gegen den Irakkrieg.

Foto: GERARD FOUET/AFP/Getty Images

Schweiz trägt Sicherheitsrisiko

Die Proteste finden in Genf statt, weil dort ab Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Mitgliedsländer und der fünf Gaststaaten eintreffen. Von Genf in der Schweiz bis zum französischen Évian-les-Bains am französischen Südufer des Genfer Sees sind es knapp 45 Kilometer. Die Schweiz, die offiziell nicht am Gipfel teilnimmt, muss trotzdem hohe Sicherheitskosten aufbringen. Auf französischer Seite sind etwa 16.000 Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Die Schweiz beteiligt sich mit etwa 4.000 Soldaten an der Absicherung. Auch am Genfer Flughafen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
In Genf hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Geschäfte ihre Schaufenster mit Sperrholzplatten wegen befürchteter Ausschreitungen bei den Protesten der G7-Gegner geschützt. Das Uni-Krankenhaus baute Zelte auf, um möglicherweise Verletzte schnell versorgen zu können. Ein ursprünglich geplanter Gegengipfel im französischen Annemasse war wegen der hohen Sicherheitsauflagen abgesagt worden.

Fünf weitere Länder bei einigen Programmteilen dabei

In der Schweiz ist der G8-Gipfel in Évian von 2003 (damals noch mit Russland) in schlechter Erinnerung geblieben. Da das kleine Kurstädchen am Genfer See wie ein Bunker abgeriegelt war, verlagerten sich die Proteste in die schweizer Städte Lausanne und Genf.  Demonstranten lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zahlreiche Geschäfte wurden verwüstet. Die Schäden wurden auf etwa sechs Millionen Schweizer Franken geschätzt. Bis heute fordert die Schweiz vergeblich Entschädigungszahlungen. Als Geste wurde der Schweizer Bundespräsident, Guy Parmelin, zu einem Abendessen des Gipfels geladen.
Zu einigen Programmteilen des bis Mittwoch dauernden Gipfels sind auch die Staats- und Regierungschefs der Partnerländer Brasilien, Südkorea, Ägypten, Indien und Kenia eingeladen. Dies soll der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, die G7-Gruppe sei eine elitäre Gruppe, die über die Köpfe anderer hinweg entscheide.
Die Staats- und Regierungschefs residieren während des Gipfels alle in derselben Luxusherberge, vermelden Agenturen. Das Hôtel Royal am Südufer des Genfer Sees ist nach 2003 zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfeltreffens der Mächtigen. Damals übernachteten in den größten Suiten des Hauses auf der fünften Etage der damalige US-Präsident George Bush, Frankreichs Präsident Jacques Chirac sowie der russische Präsident Wladimir Putin. Damals spaltete der Irakkrieg die Gipfelteilnehmer. Bei der Verteilung der Zimmer wurde nicht lange gefackelt: „Putin im Ostflügel, Bush im Westflügel und Chirac in der Mitte“, sagt Roger Mercier, damals Chef des Unternehmens Évian Resort. Das Luxushotel bereitet sich seit etwa einem Jahr auf das G7-Gipfeltreffen vor.

Vorbereitungen laufen seit einem Jahr

Seinen Namen verdankt das Hotel dem britischen König Eduard VII., für den von Beginn an eine Suite reserviert war. Das Hotel eröffnete 1909, doch der König starb ein Jahr später, ohne dort gewesen zu sein. Nach Angaben des Hotels mieteten sich in den folgenden Jahren zahlreiche Prominente ein. Dazu gehörten die US-Schauspielerin Rita Hayworth, Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr oder die britische Königin Elizabeth II. Der französische Schriftsteller Marcel Proust soll dort einige Kapitel seines Buchs „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ geschrieben haben.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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Historische Puschkin-Ausgaben gestohlen: Haft für sechs Georgier

Wegen des Diebstahls seltener Ausgaben russischer Literaturklassiker aus französischen Bibliotheken sind in Frankreich sechs Georgier zu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilt worden.
Die sechs Angeklagten – fünf Männer und eine Frau – wurden in der Nacht auf Samstag allesamt der kriminellen Verschwörung mit der Absicht, eine Straftat zu begehen, für schuldig befunden. Einige von ihnen wurden zudem wegen Diebstahls eines ausgestellten Kulturguts verurteilt.
Die Diebe schlugen auch in Deutschland, der Schweiz, Polen und Tschechien zu. Unter der Führung eines Ermittlerteams der Behörden Europol und Eurojust wurden im Jahr 2024 mehrere Menschen festgenommen.

Wert von mehreren Millionen

Die Diebe stahlen Bücher im Gesamtwert von mehreren Millionen Euro, darunter Werke der russischen Schriftsteller und Dichter Alexander Puschkin, Nikolai Gogol und Michail Lermontow.
Zwei der Angeklagten wurden in Abwesenheit verurteilt, da sie bereits in ihrer Heimat Georgien verhaftet worden waren, das seine Staatsbürger nicht ausliefert. Zwei weitere waren bereits in anderen Ländern wegen ähnlicher Verbrechen verurteilt und inhaftiert worden und wurden nun vorübergehend an Frankreich überstellt.
Die höchste Strafe erhielt mit sieben Jahren Haft und einem lebenslangen Einreiseverbot nach Frankreich der 50-jährige Micheil S. Er war im vergangenen Jahr bereits in Litauen wegen des organisierten Diebstahls von Publikationen aus dem 19. Jahrhundert im Wert von 606.000 Euro zu drei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Organisierte Kriminalität

Die Staatsanwaltschaft erklärte, der Diebstahl der sechs Angeklagten sei „massiv, organisiert, geplant und mit Sorgfalt und Zynismus durchgeführt“ worden. „Puschkins Originalwerke sind in Russland nationale Kulturgüter“, hieß es weiter. „Ein Werk von Puschkin in Russland zu besitzen, bedeutet, einen Teil der nationalen Identität zu besitzen.“
Die Staatsanwaltschaft betonte den „internationalen Charakter dieses Falles“. Gegen die Angeklagten laufen verschiedene Verfahren in mehreren europäischen Ländern.
Die Diebstähle in Frankreich ereigneten sich in Jahr 2023 in der Diderot-Bibliothek der École Normale Supérieure (ENS) in der Stadt Lyon sowie in der Nationalbibliothek Frankreichs (BnF) und der Universitätsbibliothek für Sprachen und Zivilisationen (Bulac) in Paris.
Den Ermittlern zufolge maßen und fotografierten die Diebe in den Bibliotheken seltene und wertvolle Werke und kehrten später zurück, um sie durch Fälschungen zu ersetzen. So suchte etwa Micheil S. zwischen März und Oktober 2023 insgesamt 40 Mal die Nationalbibliothek auf, um Einsicht in Manuskripte – vor allem von Puschkin – zu beantragen. Dabei gab er an, zum Thema Demokratie in der russischen Literatur des 19. Jahrhunderts zu forschen.
Im November stellte die Bibliothek dann fest, dass neun Werke durch Fälschungen ersetzt worden waren, was zu einem Schaden von rund 650.000 Euro führte.  (afp/red)
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G7 beraten über KI und Schutz von Minderjährigen im Internet

Die G7-Digitalminister haben am Freitag, 29. Mai, in Paris über den Schutz von Minderjährigen im Internet sowie über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) beraten.
Die Vorgespräche dazu seien sehr gut gewesen, sagte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) bei seinem Eintreffen. Seine französische Kollegin Anne Le Hénanff zeigte sich hoffnungsvoll, dass die Vertreter der sieben Industrieländer sich auf eine gemeinsame Position zu KI und zur Cybersicherheit einigen würden.

Uneinig über Umweltfolgen der KI

Es besteht jedoch wenig Aussicht auf eine gemeinsame Stellungnahme zu den Folgen der KI für die Umwelt, etwa den massiven Energie- und Kühlwasserverbrauch der Rechenzentren. Eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Auswirkungen der digitalen Technologien auf die Umwelt“ sei für Vertreter der USA nicht akzeptabel gewesen.
Der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure erklärte dazu, dass es „wie immer bei den G7 Themen gibt, bei denen man sich einig ist, und andere, bei denen das nicht der Fall ist“. Es seien sich aber zumindest alle einig, dass die Ressourcen für KI „möglichst effizient“ eingesetzt werden sollten.

Vorbereitung auf G7-Gipfel

Die Beratungen der Digitalminister dienen als Vorbereitung für den G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Juni im französischen Evian.
Frankreich hatte im Januar den rotierenden Vorsitz der Gruppe der sieben großen Industrienationen übernommen. Dazu gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Kanada, Großbritannien, Japan und Italien. (afp/red)
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Frankreichs Friedhöfe sollen grüner werden

Mehrere Pariser Vorstädte versuchen derzeit, die für Frankreich typischen Grabsteinwüsten zu begrünen und so kleine innerstädtische Oasen zu schaffen.
„In der Stadt gibt es nicht viele freie Flächen, die sich begrünen lassen. Aber die Friedhöfe gehören auf jeden Fall dazu“, sagt Martin Hendel vom Institut für Energien von morgen.

27 Kilometer Schatten

Die Stadt Montreuil im Osten von Paris hat bereits vor zehn Jahren mit der Umgestaltung ihres Friedhofs begonnen und sieht nun die Erfolge.
Das 27 Kilometer lange Wegenetz wurde mit Bäumen bepflanzt, deren Schatten neue Besucher anziehen. „Sonntagmorgens kommen häufig Papas mit ihren Babys“, berichtet Thierry Marteau von der Friedhofsverwaltung.
„Vor ein paar Jahren gab es hier nicht einen einzigen Grashalm, nur Steine“, erinnert er sich. Die asphaltierten Wege wurden verschmälert, um ihre Ränder mit Grasflächen zu begrünen.
Sobald eine Konzession für ein Grab ausgelaufen ist, wird die Grabsteinplatte entfernt, um Platz für Pflanzen zu schaffen.

Gräber sind meist mit Steinplatten bedeckt

Andere Städte im Großraum Paris haben ebenfalls damit begonnen, ihre Friedhöfe grüner zu machen. Allerdings betrifft der Wandel bislang nur die Friedhofsanlage, nicht die Gräber selbst.
Im Unterschied zu Deutschland sind diese in Frankreich meist mit Steinplatten bedeckt. Darauf stehen hin und wieder Blumengestecke, meist jedoch nur Plastikblumen. (afp/red)