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UFO-Forscher: Ans Licht bringen, was andere im Schatten halten


In Kürze:

  • Ein neues Buch des Autors und ehemaligen US-Beamten Jay Stratton beschäftigt sich mit UFOs und außerirdischen Lebensformen.
  • Seiner Aussage nach hätten gewisse Kreise der Öffentlichkeit rund 80 Jahre lang das Wissen vorenthalten.
  • Ein Astrophysiker bemängelt jedoch, dass Stratton keinerlei Beweise für seine Aussagen vorlege.

 
Seit jeher fragen sich die Menschen, ob es wirklich außerirdisches intelligentes Leben im Weltraum gibt. Brisante Antworten dazu will ein neues Buch aus den USA liefern. Es trägt den Titel „Out of the Shadows: Revealing the Truth About Non-Human Intelligent Life“ (auf Deutsch etwa: Aus dem Schatten heraus – Die Enthüllung der Wahrheit über nicht-menschliches intelligentes Leben).
Die am 13. Oktober offiziell erschienene Autobiografie stammt von Jay Stratton. Er war nach Angaben des Verlags der ranghöchste Beamte der US-Regierung im Bereich der Untersuchung von UFOs und UAPs sowie von außerirdischem intelligentem Leben. Seit einigen Jahren verwenden US-Behörden zunehmend den Begriff UAP (Unidentified Anomalous Phenomena, unbekannte anomale Phänomene) anstelle des geläufigen Begriffs UFO (Unidentified Flying Object, unbekanntes Flugobjekt).
Stratton war Mitbegründer des ersten offiziellen UAP-Untersuchungsprogramms der US-Regierung seit 1969. Über 32 Jahre lang diente er den USA auf dem Schlachtfeld und als hochrangiges Mitglied der Nationalen Geheimdienstgemeinschaft.
UFO-Forscher

Jay Stratton nimmt am 18. November 2025 in New York City an einer Veranstaltung teil.

Foto: Dia Dipasupil/Getty Images

Laut der Beschreibung erzählt Stratton in dem Buch, wie er in seiner Laufbahn auf ein Video eines hochentwickelten Flugobjekts über einem Nuklearwaffenstandort gestoßen sei. Es habe Manöver ausgeführt, die zur damaligen Zeit nicht nachvollziehbar gewesen seien. Daraufhin habe er sich plötzlich mit der Untersuchung der bedeutendsten Bedrohung für die nationale Sicherheit konfrontiert gesehen, mit der er je zu gehabt habe.
Im Rahmen der Geheimhaltung der Luft- und Raumfahrtprogramme soll Stratton allmählich erfahren haben, dass es ein streng geheimes Programm zur Bergung und zum Reverse Engineering, also der Nachkonstruktion von nicht verständlicher Technologie, abgestürzter UAP gebewissenschaftlichen. Dieses Programm und die dahinterstehenden Kreise würden seit nunmehr 80 Jahren die Existenz von außerirdischem intelligentem Leben verheimlichen und vertuschen. Nicht einmal der US-Kongress und der Präsident wüssten darüber Bescheid.
Im Jahr 2024 wies jedoch das US-Verteidigungsministerium die Vorwürfe, die Wahrheit über UFOs vertuschen zu wollen, zurück. Demnach lägen nach verschiedenen Überprüfungen seit 1945 keine Beweise vor, wonach die US-Regierung oder private Unternehmen außerirdische Technologie heimlich geborgen oder Reverse Engineering betrieben hätten.

Stratton: Wir sind nicht allein im Universum

Am 13. Oktober ließ sich Stratton von dem Moderator Bret Baier des US-amerikanischen Nachrichtensenders „Fox News“ interviewen. Eine der ersten Fragen von Baier lautete schlicht: „Sind wir allein?“ Die direkte Antwort von Stratton:
„Nein, das sind wir nicht. Die Menschheit ist nicht die einzige intelligente Lebensform im Universum. Ebenso wissen wir nicht, zu welchem Zweck nicht-menschliche intelligente Lebensformen hierherkommen, und das gibt Anlass zur Sorge.“
Stratton erklärte dem Moderator, er habe nicht-menschliche Lebewesen und nicht-menschliche Flugobjekte mit eigenen Augen gesehen. Diese Flugobjekte befänden sich im Besitz der US-Regierung und einiger privater Auftragnehmern. Seiner Ansicht nach verfügten auch China und Russland über nicht-menschliche Flugobjekte und betrieben ebenfalls Reverse Engineering.
„Dieses Buch ist mir sehr wichtig, ich möchte den Menschen davon berichten“, schilderte Stratton in dem Interview. „Ich habe fast 20 Jahre lang hinter den Kulissen zu UAPs recherchiert, und jetzt möchte ich an die Öffentlichkeit treten, damit die Menschen erfahren, dass die Welt ein Recht darauf hat, die Wahrheit über UAPs und die Existenz nicht-menschlicher intelligenter Lebensformen zu erfahren.“
Stratton erklärte gegenüber mehreren Medien, dass er 1989, als er mit 17 Jahren zur Armee gegangen sei, nicht im Traum daran gedacht habe, dass sein Lebensweg ihn dazu führen würde, UAPs aufzuspüren. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2022 war er mindestens 16 Jahre lang an der UAP-Forschung des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste beteiligt.

Kritik von erfahrenem Wissenschaftler

Avi Loeb ist Astrophysiker an der Harvard University und Vorsitzender des neu gegründeten wissenschaftlichen UAP-Beirates der US-Regierung. Er veröffentlichte einen Artikel, in dem er Strattons Aussagen infrage stellte. Der Astrophysiker verlangte von Stratton konkrete Beweise. Loeb schrieb:
„Bitte legen Sie digitale Daten oder Sachbeweise vor – wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man Menschen allein mit mündlichen Aussagen überzeugen kann. Wir wollen Beweise sehen – Beweise, die plausibel belegen, dass UAPs von außerirdischer Technologie stammen.“
Loeb sagte, es stehe außer Frage, dass Stratton über umfangreiche Erfahrung und hohes fachliches Ansehen verfüge, „aber seine Aussagen werden nicht durch öffentlich zugängliche, überprüfbare Daten gestützt“. Der Astrophysiker fuhr fort: „Wir müssen die Flugobjekte, die Jay angeblich gesehen hat […], mit eigenen Augen sehen, bevor wir seine Aussagen akzeptieren können.“
Loeb fügte hinzu, dass er Stratton vor über einem Monat zu einem Treffen mit Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats für UAP eingeladen habe, jedoch keine Antwort von Stratton erhalten habe.

Viele UFO-Videos noch nicht analysiert

US-Präsident Trump erteilte im Februar dieses Jahres Anweisungen zu UAP-bezogenen Phänomenen und forderte die US-Regierung auf, Regierungsunterlagen zum Thema UAP, UFO und außerirdisches Leben ausfindig zu machen, zu prüfen, freizugeben und zu veröffentlichen.
Da viele dieser Unterlagen noch nicht analysiert und verifiziert wurden, können sie keine direkten und schnellen Antworten darauf liefern, ob außerirdisches Leben und außerirdische Technologien die Erde bereits besucht haben. Das US-Kriegsministerium hat bei einigen Videos bereits die Schlussfolgerung gezogen, dass es sich um „Ballons“, „Vögel“ oder andere für den Menschen erkennbare Objekte handle, doch viele Videos befinden sich weiterhin im Status „zur Analyse ausstehend“.
Ein im August von Forschern des wissenschaftlichen UAP-Beirats veröffentlichter wissenschaftlicher Bericht besagt jedoch, dass vielen der veröffentlichten Videos entscheidende Daten fehlten. Somit bleibt das Rätsel um UFOs vorerst noch ungelöst, doch das Interesse der Menschen daran ist ungebrochen.

Enthüllungsfilm vor dem Enthüllungsbuch

Stratton hat sich vor diesem Buch bereits im 2025 erschienenen Dokumentarfilm „The Age of Disclosure“ (Das Zeitalter der Enthüllung) zur Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen geäußert. In diesem Dokumentarfilm kamen neben Stratton weitere 33 ranghohe Persönlichkeiten aus den USA zu Wort und äußerten ähnliche Erfahrungen. Dazu zählen US-Kongressabgeordnete, hochrangige Vertreter der US-Geheimdienste, des Verteidigungsministeriums und des Militärs, Wissenschaftler, technische Berater, Personen aus UAP-Projekten sowie Augenzeugen.
Strattons neues Buch gleicht einem Bericht aus erster Hand. Es soll dem Leser Enthüllungen hinter den Kulissen offenbaren. Zudem werden darin Begegnungen dargelegt, die Strattons Verständnis vom Platz der Menschheit im Universum tiefgreifend verändert und einen beunruhigenden Tribut von ihm und seiner Familie gefordert hätten.

Das Buchcover des neuen Buches „Out of the Shadows“ vom Autor und ehemaligen ranghohen US-Beamten Jay Stratton.

Foto: Bildschirmfoto/HarperCollinsPublisher

Mit Material von epochtimes.com
Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde am 23. Oktober aktualisiert, um deutlich zu machen, dass Stratton pensioniert ist.
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UFO-Forscher: Ans Licht bringen, was andere im Schatten halten


In Kürze:

  • Ein neues Buch des Autors und US-Beamten Jay Stratton beschäftigt sich mit dem Thema UFOs und außerirdische Lebensformen.
  • Seiner Aussage nach hätten gewisse Kreise über 80 Jahre lang das Wissen der Öffentlichkeit vorenthalten.
  • Ein Astrophysiker bemängelt jedoch, dass Stratton keinerlei Beweise zu seinen Aussagen vorlegt.

 
Seit jeher fragen sich die Menschen, ob es wirklich außerirdisches intelligentes Leben im Weltraum gibt. Brisante Antworten dazu will ein neues Buch aus den USA liefern. Es trägt den Titel „Out of the Shadows: Revealing the Truth about non-human intelligent Life“ (auf Deutsch etwa: Aus dem Schatten heraus: Die Enthüllung der Wahrheit über nicht-menschliches intelligentes Leben).
Die am 13. Oktober offiziell erschienene Autobiografie stammt von Jay Stratton. Er war der ranghöchste Beamte der US-Regierung im Bereich der Untersuchung von UFOs und UAPs sowie von außerirdischem intelligentem Leben. Seit einigen Jahren verwenden US-Behörden zunehmend den Begriff UAP (Unidentified Anomalous Phenomena, unbekannte anomale Phänomene) anstelle des geläufigen Begriffs UFO (Unidentified Flying Object, unbekanntes Flugobjekt).
Stratton war Mitbegründer verschiedener Luft- und Raumfahrtprogramme in den USA und Leiter der Arbeitsgruppe für unidentifizierte Luftphänomene der ersten regierungsweiten UAP-Untersuchung. Über 32 Jahre lang diente er den USA auf dem Schlachtfeld und als hochrangiges Mitglied der Nationalen Geheimdienstgemeinschaft.
UFO-Forscher

Jay Stratton nimmt am 18. November 2025 in New York City an einer Veranstaltung teil.

Foto: Dia Dipasupil/Getty Images

Laut der Beschreibung erzählt Stratton in dem Buch, wie er in seiner Laufbahn auf ein Video eines hochentwickelten dreieckigen Flugobjekts über einem Nuklearwaffenstandort stieß. Es habe Manöver ausgeführt, die zur damaligen Zeit nicht nachvollziehbar gewesen seien. Daraufhin habe er sich plötzlich mit der Untersuchung der bedeutendsten Bedrohung für die nationale Sicherheit konfrontiert gesehen, mit der er je zu tun hatte.
Im Rahmen der Geheimhaltung der Luft- und Raumfahrtprogramme soll Stratton allmählich erfahren haben, dass es ein streng geheimes Programm zur Bergung und zum Reverse Engineering, also der Nachkonstruktion von nicht verständlicher Technologie, abgestürzter UAP gibt. Dieses Programm und die dahinterstehenden Kreise würden seit nunmehr 80 Jahren die Existenz von außerirdischem intelligentem Leben verheimlichen und vertuschen. Nicht einmal der US-Kongress und der Präsident wüssten darüber Bescheid.
Im Jahr 2024 wies jedoch das US-Verteidigungsministerium die Vorwürfe, die Wahrheit über UFOs vertuschen zu wollen, zurück. Demnach liegen nach verschiedenen Überprüfungen seit 1945 keine Beweise vor, wonach die US-Regierung oder private Unternehmen außerirdische Technologie heimlich geborgen oder Reverse Engineering betrieben hätten.

Stratton: Wir sind nicht allein im Universum

Am 13. Oktober ließ sich Stratton von dem Moderator Bret Baier des US-amerikanischen Nachrichtensenders „FoxNews“ interviewen. Eine der ersten Fragen von Baier lautete schlicht: „Sind wir allein?“ Die direkte Antwort von Stratton:
„Nein, das sind wir nicht. Die Menschheit ist nicht die einzige intelligente Lebensform im Universum. Ebenso wissen wir nicht, zu welchem Zweck nicht-menschliche intelligente Lebensformen hierherkommen, und das gibt Anlass zur Sorge.“
Stratton erklärte dem Moderator, er habe nicht-menschliche Lebewesen und nicht-menschliche Flugobjekte mit eigenen Augen gesehen. Diese Flugobjekte befänden sich im Besitz der US-Regierung und einigen privaten Auftragnehmern. Seiner Ansicht nach verfügen auch China und Russland über nicht-menschliche Flugobjekte und betreiben ebenfalls Reverse Engineering.
„Dieses Buch ist mir sehr wichtig, ich möchte den Menschen davon berichten“, schilderte Stratton in dem Interview. „Ich habe fast 20 Jahre lang hinter den Kulissen zu UAPs recherchiert, und jetzt möchte ich an die Öffentlichkeit treten, damit die Menschen erfahren, dass die Welt ein Recht darauf hat, die Wahrheit über UAPs und die Existenz nicht-menschlicher intelligenter Lebensformen zu erfahren.“
Stratton erklärte gegenüber mehreren Medien, dass er 1989, als er mit 17 Jahren zur Armee ging, nicht im Traum daran gedacht hätte, dass sein Lebensweg ihn dazu führen würde, UAPs aufzuspüren. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2022 war er mindestens 16 Jahre lang an der UAP-Forschung des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste beteiligt.

Kritik von erfahrenem Wissenschaftler

Avi Loeb ist Astrophysiker an der Harvard-Universität und Vorsitzender des neu gegründeten Wissenschaftlichen UAP-Beirates der US-Regierung. Er veröffentlichte einen Artikel, in dem er Strattons Aussagen infrage stellte. Der Astrophysiker verlangte von Stratton konkrete Beweise. Loeb schrieb:
„Bitte legen Sie digitale Daten oder Sachbeweise vor – wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man Menschen allein mit mündlichen Aussagen überzeugen kann. Wir wollen Beweise sehen – Beweise, die plausibel belegen, dass UAPs von außerirdischer Technologie stammen.“
Loeb sagte, es stehe außer Frage, dass Stratton über umfangreiche Erfahrung und hohes fachliches Ansehen verfüge, „aber seine Aussagen werden nicht durch öffentlich zugängliche, überprüfbare Daten gestützt“. Der Astrophysiker fuhr fort: „Wir müssen die Flugobjekte, die Jay angeblich gesehen hat […] mit eigenen Augen sehen, bevor wir seine Aussagen akzeptieren können.“
Loeb fügte hinzu, dass er Stratton vor über einem Monat zu einem Treffen mit Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats für UAP eingeladen habe, jedoch keine Antwort von Stratton erhalten habe.

Viele UFO-Videos noch nicht analysiert

US-Präsident Trump erteilte im Februar dieses Jahres Anweisungen zu UAP-bezogenen Phänomenen und forderte die US-Regierung auf, Regierungsunterlagen zum Thema UAP, UFO und außerirdisches Leben ausfindig zu machen, zu prüfen, freizugeben und zu veröffentlichen.
Da diese Unterlagen noch nicht analysiert und verifiziert wurden, können sie keine direkten und schnellen Antworten darauf liefern, ob außerirdisches Leben und außerirdische Technologien die Erde bereits besucht haben. Das Verteidigungsministerium hat bei einigen Videos bereits die Schlussfolgerung gezogen, dass es sich um „Ballons“, „Vögel“ oder andere für den Menschen erkennbare Objekte handelt, doch viele Videos befinden sich weiterhin im Status „zur Analyse ausstehend“.
Ein im August von Forschern des UAP-Wissenschaftsbeirats veröffentlichter wissenschaftlicher Bericht besagt jedoch, dass vielen der veröffentlichten Videos entscheidende Daten fehlen. Somit bleibt das Rätsel um UFOs vorerst noch ungelöst, doch das Interesse der Menschen daran ist ungebrochen.

Enthüllungsfilm vor dem Enthüllungsbuch

Stratton hat sich vor diesem Buch bereits im 2025 erschienenen Dokumentarfilm „The Age of Disclosure“ (Das Zeitalter der Enthüllung) zur Existenz von UFOs und außerirdischen Lebensformen geäußert. In diesem Dokumentarfilm kamen neben Stratton weitere 33 ranghohe Persönlichkeiten aus den USA zu Wort und äußerten ähnliche Erfahrungen. Dazu zählen US-Kongressabgeordnete, hochrangige Vertreter der US-Geheimdienste, des Verteidigungsministeriums und des Militärs, Wissenschaftler, technische Berater, Personen aus UAP-Projekten sowie Augenzeugen.
Strattons neue Buch gleicht einem Bericht aus erster Hand. Es soll es dem Leser Enthüllungen hinter den Kulissen offenbaren. Zudem werden darin Begegnungen dargelegt, die Strattons Verständnis vom Platz der Menschheit im Universum tiefgreifend verändert und einen beunruhigenden Tribut von ihm und seiner Familie gefordert hätten.

Das Buchcover des neuen Buches „Out of the Shadow“ vom Autor und ranghohen US-Beamten Jay Stratton.

Foto: Bildschirmfoto HarperCollinsPublisher

Mit Material von epochtimes.com
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Zweiter Teil der freigegebenen UFO-Akten: Aufnahmen vom Abschuss eines UFOs


In Kürze:

  • Das Pentagon veröffentlicht die zweite größere Sammlung von UFO-Akten.
  • Darunter ist ein Video, das den Abschuss eines UFOs belegen soll.
  • Die Dateien beinhalten Sichtungen in den USA und in anderen Ländern.
  • Erstmals veröffentlichen die USA ein CIA-Dokument von 1973.
  • Ebenso gibt es Audioaufnahmen der NASA zu beobachteten Anomalien bei den Mercury- und Apollo-Missionen.

 
Das US-Pentagon hat am Freitag, 22. Mai, die zweite größere Sammlung geheimer UFO-Akten freigegeben. Darin sind zahlreiche Fotos, Videos und PDF-Dokumente. Die Bildmaterialien zeigen unidentifizierte Flugobjekte (UFOs), die auch als „Unidentified Anomalous Phenomena“ (UAP) bezeichnet werden.
In manchen Aufnahmen ist zu erkennen, wie – laut den Dokumenten F-16-Kampfjets – diese Flugobjekte abgeschossen haben. Ebenfalls hat die US-Regierung Tonaufnahmen von Astronauten veröffentlicht, die eine Reihe unerklärlicher Phänomene beschreiben.
Zusammenschnitt mehrerer Videos, die die US-Regierung am 22. Mai 2026 erstmals zur Sichtung unerklärlicher Flugobjekte veröffentlicht hat. Foto: US-Kriegsministerium
Bereits am 8. Mai hat die US-Regierung den ersten Teil der neuen UFO-Akten freigegeben. Dabei haben die damaligen Apollo-Astronauten mehrfach über ungewöhnliche Lichtphänomene berichtet. Zudem enthielten die Dokumente Untersuchungen des FBI eines zigarrenförmigen Objektes über einer Testanlage in den Vereinigten Staaten.

UFO-Abschuss über großem See

Ein Video, das den Angaben zufolge am 12. Februar 2023 über dem Huronsee zwischen dem US-Bundesstaat Michigan und Kanada entstand, zeigt ein luftballonförmiges Objekt. Es ist zu erkennen, wie ein anderes Objekt, offenbar eine abgeschossene Rakete der US-Luftwaffe, dieses Flugobjekt zerstört hat.
Laut den Angaben des Verteidigungsministeriums hat ein Infrarotsensor an Bord einer Plattform des US-Militärs diese Aufnahmen gemacht. Das getroffene UFO ist „in einem radialen Muster zersplittert, was auf ein hochenergetisches Ereignis hindeutet“.
Eines der Videos, die die US-Regierung am 22. Mai 2026 erstmals zur Sichtung unerklärlicher Flugobjekte veröffentlicht hat, zeigt den möglichen Abschuss eines UFOs durch die US-Luftwaffe. Foto: US-Kriegsministerium
Das US-Kriegsministerium gab nicht bekannt, was von dem Objekt heruntergefallen war. Die Behörden machten keine Angaben dazu, ob sie versucht haben, die Trümmerteile zu bergen. Die englischsprachige Ausgabe der Epoch Times wandte sich an das Ministerium, um weitere Informationen zu erhalten.

Video zeigt UFO-Formation

Darüber hinaus veröffentlichte das Kriegsministerium ein Video, das „vier kontrastreiche Bereiche“ zeigt, die offenbar eine Formation bilden, wie aus einem Video hervorgeht.
UFO

Ein Bildschirmfoto aus einem Video mit dem Titel „UAP USO Formation“. USO steht für „unidentified submerged object“ (unbekanntes Unterwasserobjekt).

Foto: US-Kriegsministerium

UFO

Vier unerklärliche Objekte, die sich in einem Videoausschnitt in dieselbe Richtung bewegen.

Foto: US-Kriegsministerium

Das achtminütige Video, das die Behörde bearbeitet und digital verändert hat, zeigte vier Objekte, die sich parallel zueinander bewegten. Laut dem Ministerium wurden sie „im Laufe der Zeit immer undeutlicher, da die Videoqualität nachließ“. Die US-Behörde gab weder das Datum noch den Ort der unerklärlichen Formation bekannt.

Sichtungen auch in anderen Ländern

Die neu veröffentlichten Sichtungen beschränken sich jedoch nicht nur auf Nordamerika. Ein weiteres im August 2022 aufgenommenes Video zeigte ein UFO im Zuständigkeitsbereich des US-Zentralkommandos im Iran. Das Ministerium sprach von „vier kontrastreichen Bereichen“. Bei drei Objekten handelt es sich offenbar um Schiffe, die sich auf dem Wasser fortbewegen. Das vierte Objekt schwebte hingegen knapp über der Wasseroberfläche und raste an den Schiffen vorbei.
Eines der Videos, die die US-Regierung am 22. Mai 2026 erstmals zur Sichtung unerklärlicher Flugobjekte veröffentlicht hat, zeigt ein Objekt, das sich in hohem Tempo nur wenige Meter über der Wasseroberfläche schwebend fortbewegt (links unten). Foto: US-Kriegsministerium
Auf einem weiteren Video ist eine UFO-Sichtung in Syrien aus dem Jahr 2021 dokumentiert. Ein anderes Video, aufgenommen im November 2020, zeigt ein „kugelförmiges UFO [über Afghanistan], das in die Wolken hinein- und wieder herausflog“. Noch ein Video beginnt zunächst in Farbe und zeigt ein helles UFO über dem Wasser vor der Ostküste der USA.

CIA-Bericht von 1973 erstmals veröffentlicht

Die jüngste Veröffentlichung umfasste zudem einen Geheimdienstbericht der CIA aus der Sowjetunion. Dieser entstand im Jahr 1973, also vor 53 Jahren.

CIA-Bericht von 1973.

Der Bericht enthüllte, dass eine ungenannte Quelle auf dem Waffen-Testgelände Sary Shagan in Kasachstan ein „scharfes, (hell)grünes, kreisförmiges Objekt oder eine Masse am Himmel“ beobachtet hatte.
Die Quelle, bei der es sich um einen ehemaligen sowjetischen Staatsbürger handelte, berichtete, dass sich „der grüne Kreis ausdehnte und sich innerhalb kurzer Zeit mehrere grüne konzentrische Kreise um das Objekt bildeten“. Laut dem Zeugen gingen von dem Phänomen keine Geräusche aus.

NASA-Audio: Kleine weiße Objekte

In Weiteren enthalten die nun veröffentlichten Dateien mehrere Audioausschnitte der NASA von ihren Mercury- und Apollo-Missionen. In einer Aufnahme von der Mercury-Atlas-7-Mission am 24. Mai 1962 beschrieb Pilot Scott Carpenter reflektierende weiße Partikel, die sich „zufällig“ bewegten. Diese sollen „genau wie Schneeflocken ausgesehen“ haben. Dabei berichtete er, dass sich das Phänomen schneller als sein Raumschiff bewegt habe.
Auch im Rahmen der Mercury-Atlas-8-Mission gab es ähnliche Meldungen. Am 3. Oktober 1962 beschrieb der Astronaut Walter Schirra „kleine weiße Objekte, die offenbar aus der Kapsel selbst kommen und davondriften“.
Wenige Minuten später meldete Schirra einen Lichtblitz in seinem Fenster. „Ich sehe einen regelrechten Lichtblitz im Fenster, und ich weiß wirklich nicht, was das ist“, sagte Schirra.

Trump: Versprechen erfüllt

Mit der Veröffentlichung dieser Materialien hat US-Präsident Donald Trump seiner eigenen Aussage zufolge sein zuvor abgegebenes Versprechen erfüllt, zu diesem Thema für „maximale Transparenz“ zu sorgen.
Die Interpretation, ob diese Flugobjekte tatsächlich in Zusammenhang mit außerirdischem Leben stehen, überlässt Trump jedoch den Bürgern. „Die Menschen können mit diesen neuen Dokumenten und Videos selbst entscheiden: ‚Was zum Teufel ist hier los?‘“, schrieb der Präsident.
 
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Highlights From the 2nd Batch of Declassified UFO Files Include a UAP Shootdown“. (deutsche Bearbeitung: mf)
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USA: Pentagon beginnt mit der Freigabe von UFO-Akten

In Kürze:

  • Die von Trump angekündigte Veröffentlichung von UFO-Akten hat begonnen.
  • FBI-Chef Patel weicht der Frage zur Existenz von UFOs aus.
  • Veteran berichtet von Repressalien seitens des Pentagons nach UFO-Meldungen.

 
Wie angekündigt hat das US-Kriegsministerium am Freitag, 8. Mai, die ersten UFO-Dokumente freigegeben. In einem Beitrag auf X erklärte das Ministerium, die erste Veröffentlichung „neuer, bisher unveröffentlichter Akten zu unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP)“ sei Teil des „Präsidentiellen Entsiegelungs- und Meldesystems für UAP-Begegnungen (PURSUE)“.

Hegseth: Bekenntnis zur Transparenz

Kriegsminister Pete Hegseth sagte, diese Akten, „die hinter Geheimhaltungsstufen verborgen sind, haben seit Langem berechtigte Spekulationen genährt“. Es sei an der Zeit, dass sich die amerikanische Bevölkerung selbst ein Bild davon machen könne. „Diese Freigabe der Dokumente beweist das ernsthafte Bekenntnis der Trump-Regierung zu beispielloser Transparenz“, fügte er hinzu.
Das Pentagon setzte Trumps Exekutivanordnung vom Februar 2026  um und veröffentlichte mehr als 160 Akten, die bis zu 80 Jahre zurückreichen. Ein Beispiel dafür ist die FBI-Akte 62-HQ-83894 auf der neuen Website war.gov/UFO. Sie enthält Ermittlungsberichte, Augenzeugenaussagen und öffentliche Berichte über unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) aus dem Zeitraum von Juni 1947 bis Juli 1968.
Die Akten enthalten Berichte über aufsehenerregende Vorfälle, fotografische Beweise von Orten wie Oak Ridge in Tennessee und technische Vorschläge zu „potenziellen Antriebssystemen“. Angesichts des großen Umfangs dieser Aufgabe erklärte das Kriegsministerium, dass es neue Materialien fortlaufend veröffentlichen werde, sobald diese entdeckt und freigegeben worden seien. Die Veröffentlichung erfolgt demnach in mehreren Tranchen alle paar Wochen.
In einem Interview mit Sean Hannity in dessen Podcast „Hang Out With Sean Hannity“ am Dienstag, 5. Mai erklärte FBI-Chef Kash Patel, dass seine Behörde bereits weitere Informationen zu UFOs übermittelt habe, die in Kürze veröffentlicht würden. „Es gibt nichts zu diesem Thema, was wir nicht veröffentlichen wollen“, sagte er.

Trump äußert sich nicht zur Existenz von UFOs

Auf Hannitys Frage, ob die Behörden jemals außerirdische Lebensformen gefunden hätten, antwortete Patel: „Dazu habe ich keine konkreten Informationen.“ Hannity erwiderte daraufhin, Trump schweige, wenn er nach UFOs gefragt werde.
In einem kurzen Beitrag vom Donnerstag, 7. Mai, auf X schrieb die Abgeordnete Anna Luna (Republikaner): „8 Uhr morgens“. Dies galt als Hinweis auf die erwartete Veröffentlichung der Akten. Luna leitet die Task-Force des Aufsichtsausschusses des Repräsentantenhauses zur Freigabe von Bundesgeheimnissen.
Während einer Anhörung des Aufsichtsausschusses des Repräsentantenhauses am 9. September 2025 sagten mehrere ehemalige und amtierende Beamte des US-Kriegsministeriums aus, dass sie während ihrer Militärzeit UFOs beziehungsweise unbemannte Flugobjekte gesehen hätten. Die Anhörung trug den Titel „Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens durch Transparenz bei UAP und Schutz von Hinweisgebern“.
Der Luftwaffenveteran Dylan Borland berichtete den Abgeordneten, dass er nach seiner Meldung über ein angebliches UFO, das er 2012 auf einem Militärstützpunkt gesehen hatte, anhaltenden Repressalien und Vergeltungsmaßnahmen seitens des Pentagons ausgesetzt gewesen sei. „Ich sah ein etwa 30 Meter langes gleichseitiges Dreieck in der Nähe des NASA-Hangars auf dem Stützpunkt starten“, sagte Borland.

Flüssigkeit, die um das Flugobjekt floss

„Das Flugobjekt störte mein Telefon, war geräuschlos, und das Material, aus dem es bestand, wirkte flüssig oder dynamisch“, schilderte er. „Ich befand mich einige Minuten unter dem dreieckigen Flugobjekt. Dann stieg es innerhalb von Sekunden rasant auf die Höhe eines Verkehrsflugzeugs auf. Kinetische Störungen, Geräusche oder Windverdrängung zeigte es dabei nicht.“
Das Flugobjekt selbst sei mit schwarzer, metallischer Fluglackierung versehen gewesen. Darüber habe sich eine Art goldene Lava-Plasma-Schicht befunden, eine Art Flüssigkeit, die über und um das Flugobjekt geflossen sei. Am Ende der Anhörung sagte Luna mit Bezug auf die Veröffentlichungen: „Wir können das Vertrauen in die Regierung nicht aufrechterhalten, wenn wir die amerikanische Bevölkerung im Dunkeln lassen.“
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Department of War Begins UFO Files Release“. (deutsche Bearbeitung: os)