Tag: Stromnetz
Herr Roßkopf, heute Morgen gab es eine Explosion nahe dem Augsburger Hauptbahnhof, die den Zugverkehr zum Erliegen brachte. Wie ordnen Sie den Vorfall ein? Und was passiert nun polizeitechnisch?
Müssen sich die Bürger jetzt Sorgen machen? Es gab ja im Bereich der Bahnhöfe immer mal wieder Vorfälle, Messerangriffe und verschiedene andere Sachen.
Zudem gab es ja gestern zwei Anschläge auf Umspannwerke nahe angrenzender Braunkohlekraftwerke, die zu Abschaltungen von Kraftwerksblöcken und somit zu Stromproduktionsausfällen führten. Wie ordnen Sie diese Vorfälle ein und was passiert in diesen Fällen nun polizeitechnisch?
Welche möglichen Täter sehen Sie hinter den Anschlägen auf die Umspannwerke?
Wird sich nun die Polizeiarbeit durch die Vorfälle verstärkt auf den Schutz kritischer Infrastruktur konzentrieren?
Brandenburgs Innenminister Jan Redmann will Betreibern kritischer Infrastruktur Rechte im Bereich Drohnenabwehr und Videoüberwachung verleihen, die sonst nur Polizeibehörden haben. Was halten Sie davon und wird das die Arbeit der Bundespolizei erleichtern?
Ist denn überhaupt eine adäquate Überwachung unserer Strominfrastruktur mit Zehntausenden Kilometern Fernleitungen und mehr als 300 Umspannwerken möglich?
Was würden Sie Bürgern mitgeben wollen, die sich aufgrund der Anschläge große Sorgen machen?
Und was würden Sie Betreibern von kritischer Infrastruktur raten?
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Anschläge in Deutschland
Sanktionen nach Drohnenvorfall
Austritte bei Thüringer BSW
Grünes Licht für neue Gaskraftwerke
IG Metall weist Werksschließungen zurück
In Kürze:
- SpaceX will in den kommenden drei Jahren rund 2,8 Milliarden US-Dollar in Gasturbinen und weitere Ausrüstung investieren.
- Die Anlagen sollen vor allem xAI mit Strom versorgen und die KI-Rechenzentren unabhängiger vom öffentlichen Netz machen.
- Der wachsende Energiebedarf von KI-Rechenzentren könnte langfristig die Nachfrage nach Erdgas und LNG erhöhen.
- Unmittelbare Auswirkungen auf die Gasversorgung Deutschlands und der EU sind durch das Projekt allerdings nicht zu erwarten.
Streit mit Verbänden um Gasturbinen-Projekt von SpaceX
Nicht nur xAI braucht immer mehr Strom für seine Rechenzentren
Größere Nachfrage nach Gasturbinen für Rechenzentren könnte Weltmarkt beeinflussen
In Kürze:
Niedrigwasser setzt konventionelle Kraftwerke unter Druck

Blick auf den Kaltwasserzulaufkanal des Kernkraftwerks Paks von der Donau aus am 31. Juli 2026 in Paks, Ungarn.
Foto: Janos Kummer/Getty Images
Solarstrom stabilisiert – Preise schwanken
Negative Strompreise vor allem in den Mittagsstunden – Kostenexplosion am Abend

In Deutschland werden immer mehr Solaranlagen gebaut. (Archivbild)
Foto: Marcus Brandt/dpa
Niedrigwasser als Stresstest für die Energieversorgung
In Kürze:
Niedrigwasser setzt konventionelle Kraftwerke unter Druck

Blick auf den Kaltwasserzulaufkanal des Kernkraftwerks Paks von der Donau aus am 31. Juli 2026 in Paks, Ungarn.
Foto: Janos Kummer/Getty Images
Solarstrom stabilisiert – Preise schwanken
Negative Strompreise vor allem in den Mittagsstunden – Kostenexplosion am Abend

In Deutschland werden immer mehr Solaranlagen gebaut. (Archivbild)
Foto: Marcus Brandt/dpa
Niedrigwasser als Stresstest für die Energieversorgung
In Kürze:
- OpenAI führte vertrauliche Gespräche mit der Bundesregierung über ein KI-Rechenzentrum in Deutschland.
- Energieversorgung, Netzkapazitäten und regulatorische Fragen verhinderten bislang die Umsetzung.
- Diskutiert wurde sogar die Versorgung mit französischem Kernenergiestrom.
- Stattdessen treibt OpenAI nun Großprojekte wie „Stargate UAE“ in den Vereinigten Arabischen Emiraten voran.
OpenAI wollte zum Partner des öffentlichen Sektors und großer Unternehmen werden
Gigawatt-Rechenzentrum stellte Energieversorgung vor Herausforderungen
Französischer Atomstrom als diskutierte Option
EU-Recht wurde zur zusätzlichen Herausforderung
Ausbau des Länderprogramms von OpenAI geht dennoch weiter – etwa in Abu Dhabi
In Kürze:
- Ein Tankstellenbetreiber im baden-württembergischen Lahr möchte neue Ladesäulen für E-Lkw einrichten.
- Obwohl ausreichend Netzinfrastruktur vorhanden ist, vergibt der Energieversorger keine Genehmigung für einen Anschluss.
- Laut dem Energieversorger kann der Netzausbau mit den zunehmenden Anschlussbegehren nicht mithalten.
Keine Genehmigung für weitere Ladepunkte
Genügend Netzinfrastruktur vorhanden?
Nachfrage vorhanden
Energieversorger warnte schon im April
„Die Auswirkungen für das Netz bedeuten, dass das derzeitige Tempo des Netzausbaus mit der ansteigenden Dynamik der Netzanschlussbegehren nicht mithalten kann“, so das E-Werk Mittelbaden im April.
In Kürze:
- Bis Ende Mai waren die diesjährigen Strompreise an der Börse schon 242 Stunden im Minusbereich.
- Laut Hochrechnung auf Basis der Entwicklung der vergangenen Jahre könnte daraus ein neuer Jahresrekord werden.
- Minuspreise entstehen, wenn Kraftwerke – besonders Solar – mehr Strom ins Netz einspeisen, als verbraucht werden kann.
- Mit jeder Stunde entsteht für die Bürger dadurch eine finanzielle Zusatzbelastung.

In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Stunden mit negativen Börsenstrompreisen erheblich erhöht. Aus dem Trend ergeben sich für das laufende Jahr Prognosen von 350 Stunden (auf Grundlage der Mai-Werte) bis knapp über 700 Stunden (aufgrund der Werte Januar bis Ende Mai). Stunden mit Preisen gleich Null sind in der Auswertung nicht berücksichtigt.
Foto: ts/Epoch Times, Daten: Bundesnetzagentur/SMARD
Wie entstehen Minuspreise?
Warnsignal im System
Machen Minuspreise den Strompreis günstiger?
In Kürze:
- Die EU will Europa bei Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien unabhängiger machen.
- Gleichzeitig wächst der Strombedarf, vor allem durch neue Rechenzentren für KI-Anwendungen.
- Um diese Entwicklung zu bewältigen, setzt Brüssel auf eine engere Verbindung von Energie- und Digitalpolitik.
Europas Weg zur technologischen Souveränität
„Künstliche Intelligenz ist der Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, Europa wettbewerbsfähiger, sicherer und technologisch souveräner zu machen. Der weltweite KI-Wettlauf ist noch lange nicht vorbei.“
Der unsichtbare Stromhunger der Künstlichen Intelligenz
Warnung vor einer Versorgungslücke
„Europa plant ehrgeizige digitale Infrastruktur, ohne sicherzustellen, dass das Stromsystem dies auch tragen kann.“
Zwischen Klimazielen und KI-Wettbewerb
Nach Einschätzung von Ciani könnte der zusätzliche Strombedarf der Rechenzentren nur durch nicht erneuerbare Energiequellen gedeckt werden, was die europäischen Dekarbonisierungsziele gefährden würde. Ebenso könnten steigende Strompreise Investitionen und wirtschaftliches Wachstum bremsen. Zudem bestehe die Gefahr, dass Netzengpässe und regulatorische Beschränkungen den weiteren Ausbau von Rechenzentren erschweren und damit die Entwicklung der europäischen KI-Infrastruktur beeinträchtigen.
Gleichzeitig sieht das Institut die Europäische Union im internationalen Wettbewerb unter Druck. Während die Vereinigten Staaten und China ihre Anteile an der weltweiten Rechenzentrumskapazität bis 2030 voraussichtlich weiter ausbauen werden, könnte Europas Anteil nach den herangezogenen Prognosen von 22 Prozent im Jahr 2023 auf 12 Prozent im Jahr 2030 sinken. Aus Sicht der Autorin zeigt sich darin die Diskrepanz zwischen den ehrgeizigen europäischen KI-Zielen und einer Energieplanung, die den zusätzlichen Strombedarf bislang nicht ausreichend berücksichtigt.
Der Praxistest beginnt erst
Polizei sucht nach Zeugen
„Prosumer“ sollen sich stärker an Netzfinanzierung beteiligen
Deutsche Stromnetze kosten jährlich rund 37 Milliarden Euro





























