Tag: Wirtschaftspolitik
„Wir glauben an Deutschland. Wir wollen hier investieren“.
Politik sucht Schulterschluss mit Managern
In Kürze:
- In der Autoindustrie arbeiteten Mitte 2026 über 40.000 Menschen weniger als ein Jahr zuvor – trotz anhaltender Klagen über Fachkräftemangel.
- Viele offene Stellen passen nicht automatisch zu den Beschäftigten, die in Autoindustrie, Zulieferbetrieben oder Chemie ihre Stelle k.
- Wichtig ist eine genaue Diagnose, ob Personal fehlt, Aufträge fehlen oder Standortkosten und Nachfrage nicht mehr stimmen.
Der Arbeitsmarkt sendet widersprüchliche Signale
Unternehmen bauen Kapazitäten ab
Warum offene Stellen und freie Arbeitskräfte oft nicht zusammenfinden
Personalabbau erscheint nicht immer als Arbeitslosigkeit
Eine genauere Diagnose wäre der erste Schritt
Ein Jahrestag ist Anlass für die Reise
Wüst bekräftigt: Möchte Ministerpräsident bleiben
Neue Tonlage seit Besuchen von Merz und Wadephul
„Die größte Bremse für Europa ist Europa selbst“
„Im Ergebnis soll es bessere Finanzierungsbedingungen für junge Unternehmen, mehr Chancen für Investoren und einen starken Impuls für den Wirtschaftsstandort Deutschland geben“, teilte die KfW in Frankfurt mit.
Deutschland bei Wagniskapital im Rückstand
Keine Pflicht zu Bevorzugung
USA und Großbritannien gleich behandelt, China nicht
Qualität als Kriterium
Abgeordnete: Wirtschaft nicht abschotten
„Erhebliches Wachstumspotenzial“
Zollkonflikt eskaliert
In Kürze:
- Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will Deutschland wieder zu einem attraktiven Investitionsstandort machen.
- Ihr Ministerium verweist auf mehr als 8,5 Milliarden Euro jährliche Entlastung durch Bürokratieabbau.
- Mit dem Deutschlandfonds sollen öffentliche Mittel private Investitionen von bis zu 130 Milliarden Euro mobilisieren.
Reiche: Deutschland soll wieder Ziel von Investitionen werden
Rückbau von Bürokratie soll Entlastung von 8,5 Milliarden Euro gebracht haben
Reiche verweist auf Entlastung für Stromkunden – Preisniveau bleibt aber hoch
Internationale Investorenkonferenz für Oktober geplant
Vier Handelsabkommen als Teil der Bilanz
In Kürze:
- Sachsen-Anhalts Wirtschaft zeigt erste Erholungssignale, zugleich sinkt die Beschäftigung.
- Während die CDU Wirtschaftsförderung für Großinvestoren befürwortet, setzt die AfD auf den Mittelstand.
- Linke, SPD und BSW wollen Unternehmen fördern, die Tarifverträge einhalten.
Industriepolitik: Großansiedlungen oder Mittelstand?
Energie als industriepolitische Trennlinie
Weniger Beschäftigte trotz steigender Umsätze
Löhne zwischen Kaufkraft und Kosten
Unterschiedliche Antworten auf denselben Strukturwandel
In Kürze:
- Wirtschaft und KI: Die Bundesregierung will Wettbewerbsfähigkeit, industrielle KI und technologische Souveränität stärken.
- Reformen im Fokus: Bürokratieabbau, Mittelstand, Handwerk, Start-ups und Wohnungsbau stehen ebenfalls auf der Agenda.
- Konfliktpotenzial: Bei Dürre, Klimaschutz und der geplanten Rentenreform liegen Union und SPD beziehungsweise Teile der Union auseinander.

Bundeskanzler Friedrich Merz gibt bei seiner Ankunft in Neuhardenberg zur zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg eine Stellungnahme ab. Die Bundesregierung steht unter Druck, Reformen bei Steuern, Pflege und Bürokratie voranzutreiben.
Foto: Sean Gallup/Getty Images
Merz will zur Kabinettsklausur Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt stellen
KI, Forschung und Technologie sollen kein Neuland bleiben
Kabinettsklausur nach Kritik aus Verbänden unter Erfolgsdruck
Reaktion auf Hitze und Dürre als potenzielles Konfliktthema
Bas gegen Aufschnüren des Rentenpakets – CDA fordert „faire“ Reformen
In Kürze:
- Der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) Christoph Ahlhaus kritisiert die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf.
- Der Mittelstand vermisst nach seinen Worten eine klare Reformagenda und mehr Führung durch Kanzler Friedrich Merz.
- Gefordert werden unter anderem weniger Bürokratie, niedrigere Sozialabgaben und Reformen bei Rente und GKV.
- Ahlhaus warnt zudem vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt für Investoren und Fachkräfte.
BVMW mahnte bereits zu Beginn des Jahres Richtlinienkompetenz an
„Historischer Pleiterekord“ erreicht den Mittelstand
Ahlhaus fordert Bewegung – und warnt vor AfD-Sieg bei Landtagswahl
In Kürze:
- Der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Christoph Ahlhaus, kritisiert die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf.
- Der Mittelstand vermisse nach seinen Worten eine klare Reformagenda und mehr Führung durch Kanzler Merz.
- Gefordert werden unter anderem weniger Bürokratie, niedrigere Sozialabgaben und Reformen bei Rente und GKV.
- Ahlhaus warnt zudem vor den Folgen einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt für Investoren und Fachkräfte.
BVMW mahnte zu Beginn des Jahres Richtlinienkompetenz an
„Historischer Pleiterekord“ erreicht den Mittelstand
Ahlhaus fordert Bewegung – und warnt vor AfD-Sieg bei Landtagswahl
In Kürze:
- Der Goldpreis steigt auf den höchsten Stand seit Mai.
- Anleger erwarten mit Spannung die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh.
- Aktuell kostet eine Unze Gold rund 4.644 Dollar.
Unsicheres Umfeld, Goldpreis steigt
Ökonom: Anleger erkennen Bluff der Fed
Anleger stocken Gold-ETFs auf
In Kürze:
- Deutsche Unternehmen investierten im ersten Halbjahr 2026 nur 4,3 Milliarden Euro in den USA – 65 Prozent weniger als im Vorjahr.
- US-Zölle und handelspolitische Unsicherheit belasten laut DIHK die Investitionspläne, sind aber nicht die einzigen möglichen Ursachen.
- Von einem Rückzug aus den USA kann bislang keine Rede sein: Nordamerika bleibt ein wichtiger Investitionsstandort, während deutsche Unternehmen insgesamt zurückhaltend investieren.
Deutsche Unternehmen bleiben in den USA
Unternehmen beklagen Unsicherheit
Investitionsschwäche nicht nur in den USA
Zölle wirken in zwei Richtungen
USA bleiben wichtiger Markt
Investitionspause oder Trend?
Industrie: Reformen umsetzen
Mini-Wachstum von 0,5 Prozent und Reformpaket
Dulger: Zu hohe Abgaben, zu hohe Energiekosten
BDI: In Firmen muss wieder Vertrauen entstehen
Zu spät im „Fitnessstudio“?
Neue Regeln für die Förderung
KfW: Bestehende Zusagen gelten
In Kürze:
- IW-Studie: Fast vier von fünf Unternehmen berichten weiterhin von einer steigenden Bürokratiebelastung und einem wachsenden Verwaltungsaufwand.
- Regierung und NKR: Die Bundesregierung hat erste Entlastungsmaßnahmen eingeleitet. Der Nationale Normenkontrollrat sieht Anzeichen für eine Trendwende, hält weitere Schritte zum Bürokratieabbau jedoch für erforderlich.
- Bilanz nach einem Jahr: Ob die angekündigten Reformen Unternehmen tatsächlich spürbar entlasten, lässt sich nach Einschätzung der Studienautoren derzeit noch nicht abschließend bewerten.
Unternehmen berichten von wachsender Belastung

Quelle: Statistisches Bundesamt
Foto: Destatis
Entlastungsmaßnahmen und internationale Vergleiche

Quelle: 2023, OECD Product Market Regulation Indicators
Unterschiedliche Bewertung der bisherigen Reformen
In Kürze:
- 34 Reformen beschlossen: Bürokratieabbau, Steuerentlastungen und Investitionen sollen Wachstum fördern.
- Große Baustellen bleiben: Rente, Sozialstaat und Standortreformen werden weitgehend vertagt.
- Erster Schritt: Das Paket setzt Impulse, bleibt aber hinter den Wahlversprechen zurück.
und Beschäftigung“. Es soll die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, Bürger steuerlich entlasten und den Sozialstaat zukunftsfest machen.
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Ein Bündel zahlreicher Reformschritte

Die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD am 2. Juli 2026 im Garten des Bundeskanzleramts in Berlin auf einer Pressekonferenz, einen Tag nach den Beratungen des Koalitionsausschusses über ein umfangreiches Reformpaket.
Foto: Sandra Steins/Bundesregierung via Getty Images
Der Abstand zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Wirtschaftspolitik: Impulse ohne großen Befreiungsschlag
Arbeitsmarkt: Mehr Kontrolle statt grundlegender Reformen
Der eigentliche Test steht noch bevor
In Kürze:
- Der Koalitionsausschuss hat ein 34-Punkte-umfassendes Reformpaket für Wachstum und Beschäftigung beschlossen.
- Geplant sind unter anderem Steuerentlastungen für Familien, Änderungen bei Krankschreibungen und befristeten Arbeitsverträgen.
- Union und SPD begrüßen das Paket, während Opposition und Sozialverbände deutliche Kritik äußern.
- Offene Streitpunkte wie Rentenbeiträge und Arbeitszeitreform wurden vertagt.
Das am Donnerstag, 2. Juli, vorgestellte Reformpaket der Bundesregierung hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Der Koalitionsausschuss hat sich in seiner Sitzung, die am Mittwochabend begann, auf ein „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ geeinigt.


















































