Tag: Wirtschaftspolitik
„Erhebliches Wachstumspotenzial“
Zollkonflikt eskaliert
In Kürze:
- Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will Deutschland wieder zu einem attraktiven Investitionsstandort machen.
- Ihr Ministerium verweist auf mehr als 8,5 Milliarden Euro jährliche Entlastung durch Bürokratieabbau.
- Mit dem Deutschlandfonds sollen öffentliche Mittel private Investitionen von bis zu 130 Milliarden Euro mobilisieren.
Reiche: Deutschland soll wieder Ziel von Investitionen werden
Rückbau von Bürokratie soll Entlastung von 8,5 Milliarden Euro gebracht haben
Reiche verweist auf Entlastung für Stromkunden – Preisniveau bleibt aber hoch
Internationale Investorenkonferenz für Oktober geplant
Vier Handelsabkommen als Teil der Bilanz
In Kürze:
- Sachsen-Anhalts Wirtschaft zeigt erste Erholungssignale, zugleich sinkt die Beschäftigung.
- Während die CDU Wirtschaftsförderung für Großinvestoren befürwortet, setzt die AfD auf den Mittelstand.
- Linke, SPD und BSW wollen Unternehmen fördern, die Tarifverträge einhalten.
Industriepolitik: Großansiedlungen oder Mittelstand?
Energie als industriepolitische Trennlinie
Weniger Beschäftigte trotz steigender Umsätze
Löhne zwischen Kaufkraft und Kosten
Unterschiedliche Antworten auf denselben Strukturwandel
In Kürze:
- Wirtschaft und KI: Die Bundesregierung will Wettbewerbsfähigkeit, industrielle KI und technologische Souveränität stärken.
- Reformen im Fokus: Bürokratieabbau, Mittelstand, Handwerk, Start-ups und Wohnungsbau stehen ebenfalls auf der Agenda.
- Konfliktpotenzial: Bei Dürre, Klimaschutz und der geplanten Rentenreform liegen Union und SPD beziehungsweise Teile der Union auseinander.

Bundeskanzler Friedrich Merz gibt bei seiner Ankunft in Neuhardenberg zur zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg eine Stellungnahme ab. Die Bundesregierung steht unter Druck, Reformen bei Steuern, Pflege und Bürokratie voranzutreiben.
Foto: Sean Gallup/Getty Images
Merz will zur Kabinettsklausur Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt stellen
KI, Forschung und Technologie sollen kein Neuland bleiben
Kabinettsklausur nach Kritik aus Verbänden unter Erfolgsdruck
Reaktion auf Hitze und Dürre als potenzielles Konfliktthema
Bas gegen Aufschnüren des Rentenpakets – CDA fordert „faire“ Reformen
In Kürze:
- Der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) Christoph Ahlhaus kritisiert die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf.
- Der Mittelstand vermisst nach seinen Worten eine klare Reformagenda und mehr Führung durch Kanzler Friedrich Merz.
- Gefordert werden unter anderem weniger Bürokratie, niedrigere Sozialabgaben und Reformen bei Rente und GKV.
- Ahlhaus warnt zudem vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt für Investoren und Fachkräfte.
BVMW mahnte bereits zu Beginn des Jahres Richtlinienkompetenz an
„Historischer Pleiterekord“ erreicht den Mittelstand
Ahlhaus fordert Bewegung – und warnt vor AfD-Sieg bei Landtagswahl
In Kürze:
- Der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Christoph Ahlhaus, kritisiert die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung scharf.
- Der Mittelstand vermisse nach seinen Worten eine klare Reformagenda und mehr Führung durch Kanzler Merz.
- Gefordert werden unter anderem weniger Bürokratie, niedrigere Sozialabgaben und Reformen bei Rente und GKV.
- Ahlhaus warnt zudem vor den Folgen einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt für Investoren und Fachkräfte.
BVMW mahnte zu Beginn des Jahres Richtlinienkompetenz an
„Historischer Pleiterekord“ erreicht den Mittelstand
Ahlhaus fordert Bewegung – und warnt vor AfD-Sieg bei Landtagswahl
In Kürze:
- Der Goldpreis steigt auf den höchsten Stand seit Mai.
- Anleger erwarten mit Spannung die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh.
- Aktuell kostet eine Unze Gold rund 4.644 Dollar.
Unsicheres Umfeld, Goldpreis steigt
Ökonom: Anleger erkennen Bluff der Fed
Anleger stocken Gold-ETFs auf
In Kürze:
- Deutsche Unternehmen investierten im ersten Halbjahr 2026 nur 4,3 Milliarden Euro in den USA – 65 Prozent weniger als im Vorjahr.
- US-Zölle und handelspolitische Unsicherheit belasten laut DIHK die Investitionspläne, sind aber nicht die einzigen möglichen Ursachen.
- Von einem Rückzug aus den USA kann bislang keine Rede sein: Nordamerika bleibt ein wichtiger Investitionsstandort, während deutsche Unternehmen insgesamt zurückhaltend investieren.
Deutsche Unternehmen bleiben in den USA
Unternehmen beklagen Unsicherheit
Investitionsschwäche nicht nur in den USA
Zölle wirken in zwei Richtungen
USA bleiben wichtiger Markt
Investitionspause oder Trend?
Industrie: Reformen umsetzen
Mini-Wachstum von 0,5 Prozent und Reformpaket
Dulger: Zu hohe Abgaben, zu hohe Energiekosten
BDI: In Firmen muss wieder Vertrauen entstehen
Zu spät im „Fitnessstudio“?
Neue Regeln für die Förderung
KfW: Bestehende Zusagen gelten
In Kürze:
- IW-Studie: Fast vier von fünf Unternehmen berichten weiterhin von einer steigenden Bürokratiebelastung und einem wachsenden Verwaltungsaufwand.
- Regierung und NKR: Die Bundesregierung hat erste Entlastungsmaßnahmen eingeleitet. Der Nationale Normenkontrollrat sieht Anzeichen für eine Trendwende, hält weitere Schritte zum Bürokratieabbau jedoch für erforderlich.
- Bilanz nach einem Jahr: Ob die angekündigten Reformen Unternehmen tatsächlich spürbar entlasten, lässt sich nach Einschätzung der Studienautoren derzeit noch nicht abschließend bewerten.
Unternehmen berichten von wachsender Belastung

Quelle: Statistisches Bundesamt
Foto: Destatis
Entlastungsmaßnahmen und internationale Vergleiche

Quelle: 2023, OECD Product Market Regulation Indicators
Unterschiedliche Bewertung der bisherigen Reformen
In Kürze:
- 34 Reformen beschlossen: Bürokratieabbau, Steuerentlastungen und Investitionen sollen Wachstum fördern.
- Große Baustellen bleiben: Rente, Sozialstaat und Standortreformen werden weitgehend vertagt.
- Erster Schritt: Das Paket setzt Impulse, bleibt aber hinter den Wahlversprechen zurück.
und Beschäftigung“. Es soll die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, Bürger steuerlich entlasten und den Sozialstaat zukunftsfest machen.
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Ein Bündel zahlreicher Reformschritte

Die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD am 2. Juli 2026 im Garten des Bundeskanzleramts in Berlin auf einer Pressekonferenz, einen Tag nach den Beratungen des Koalitionsausschusses über ein umfangreiches Reformpaket.
Foto: Sandra Steins/Bundesregierung via Getty Images
Der Abstand zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Wirtschaftspolitik: Impulse ohne großen Befreiungsschlag
Arbeitsmarkt: Mehr Kontrolle statt grundlegender Reformen
Der eigentliche Test steht noch bevor
In Kürze:
- Der Koalitionsausschuss hat ein 34-Punkte-umfassendes Reformpaket für Wachstum und Beschäftigung beschlossen.
- Geplant sind unter anderem Steuerentlastungen für Familien, Änderungen bei Krankschreibungen und befristeten Arbeitsverträgen.
- Union und SPD begrüßen das Paket, während Opposition und Sozialverbände deutliche Kritik äußern.
- Offene Streitpunkte wie Rentenbeiträge und Arbeitszeitreform wurden vertagt.
Das am Donnerstag, 2. Juli, vorgestellte Reformpaket der Bundesregierung hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Der Koalitionsausschuss hat sich in seiner Sitzung, die am Mittwochabend begann, auf ein „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ geeinigt.
Union und SPD größtenteils mit Reformpaket zufrieden
Linke spricht von „Programm des Misstrauens und der Ignoranz“
Kritik auch von Grünen, AfD und Juso
Sozialverbände vermissen Akzente für Einkommensschwache
Mercosur als Kampfansage an Trump
Südamerika als Wirtschaftspartner – EU vs. China
Wadephul preist Europa als riesigen und verlässlichen Markt
Ärger um Merz‘ Stadtbild-Äußerung dürfte verraucht sein
Wadephul gegen Zolldrohungen und kritische Abhängigkeiten
Mercosur als Kampfansage an Trump
Argentinien als Wirtschaftspartner
Freiheitskämpfer gewürdigt, River-Plate-Stadion besichtigt
Ärger um Merz‘ Stadtbild-Äußerung dürfte verraucht sein
Besser als dargestellt
Bürokratie
Ermittlungen könnten Folgen für Handel haben
In Kürze:
- Fast jedes dritte bedeutende deutsche Patent gehört inzwischen ausländischen Eigentümern.
- China hat seinen Einfluss auf deutsche Technologie durch Investitionen und Übernahmen deutlich ausgebaut.
- Größere Sorge als der Patentverkauf ist der Rückgang der deutschen Innovationskraft im globalen Wettbewerb.
Chinas Griff nach deutscher Technologie
Aufkaufen statt aufholen
„Wir müssen mit den Chinesen reden, ihnen klar machen, dass sie, wenn sie bei uns Unternehmen erwerben wollen, deutschen Firmen im Umkehrschluss das Gleiche erlauben müssen. Anders geht es nicht.“
Die größere Sorge
Der Maschinenbau hält dagegen
Offene Märkte, ungleiche Regeln
Mehr erfinden statt nur bewahren
Bundesregierung setzt auf Offenheit und Schutzmechanismen
In Kürze:
- Merz stimmt Bundestag auf Europäischen Rat am 18. und 19. Juni ein.
- Bundesregierung sieht Deutschland vor wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen.
- EU soll ihre Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Widerstandsfähigkeit stärken.
- Opposition kritisiert Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik der Regierung.



















































