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Wahlwochenende in Sachsen-Anhalt: Innenministerium rechnet mit vier Szenarien


In Kürze:

  • Schwerpunkt der Polizeipräsenz ist die Landeshauptstadt Magdeburg.
  • Bei einer Demo am Samstag werden 8.000 Teilnehmer erwartet.
  • Was passiert, wenn das Wahlergebnis für die AfD nicht so gut ausfällt, wie es die Prognosen prophezeien?
  • Ein Fall von möglichem Wahlbetrug ist in Dessau publik geworden.

 
Sachsen-Anhalt steht vor einem politisch und emotional aufgeladenen Wochenende. Am Sonntag, 6. September, wird ein neuer Landtag gewählt, zugleich sind zahlreiche Demonstrationen und Veranstaltungen angekündigt. Vor allem in Magdeburg bereitet sich die Polizei auf umfangreiche Einsätze vor. Für den Wahlabend sind die Sicherheitsbehörden zudem auf mögliche spontane Versammlungen eingestellt.

Verkehrsbehinderungen und Straßensperren

Die Polizei werde am Wochenende im Großeinsatz sein, so eine Sprecherin der Polizeiinspektion Magdeburg auf Anfrage von Epoch Times. Dabei kämen uniformierte wie auch zivile Ordnungshüter zum Einsatz. Derzeit lägen der örtlichen Versammlungsbehörde vier Anträge für Versammlungen am 6. September vor. Laut einer Übersicht der Polizei sind zwischen Freitag und Sonntag insgesamt 14 Kundgebungen und Aufzüge sowie je ein Auto- und ein Fahrradkorso angemeldet. Diese Zahl könne sich aber noch verändern. Des Weiteren seien weitere Wahlkampfveranstaltungen sowie entsprechende Stände geplant.

Die meisten Teilnehmer werden am Samstag, 5. September, erwartet. Ab Mittag erwarten die Initiatoren der Kundgebung „Sachsen-Anhalt WELTOFFEN“ laut einer weiteren Aufstellung von Demonstrationen, die Epoch Times vorliegt, 8.000 Teilnehmer.

Daher sei damit zu rechnen, dass es hauptsächlich im Bereich der Innenstadt sowie im ostelbischen Stadtgebiet zeitweise zu Verkehrsbehinderungen durch Straßensperren und andere Verkehrsregelungen kommen könne. Wer an dem Tag dort unterwegs sei, müsse sich auf Verzögerungen einstellen. Die Sprecherin rät daher, die genannten Bereiche möglichst zu umfahren bzw. den Weisungen der Polizei zu folgen.

Das Innenministerium geht von vier Szenarien aus. So rechneten die Sicherheitsbehörden mit größeren Demonstrationen aus dem bürgerlichen oder linken Spektrum, sollte die AfD allein oder als Teil einer Koalition regieren können. Schauplatz sei dabei vor allem Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg. Gleichzeitig könnten AfD-Anhänger und Rechtsextreme spontane Siegesfeiern oder Aufzüge veranstalten. Auseinandersetzungen zwischen den Lagern könnten nicht ausgeschlossen werden.

Aktionen seien auch zu erwarten, wenn der Verdacht eines Wahlbetrugs aufkomme. Dies könne der Fall sein, wenn die AfD deutlich schlechter abschneidet als von Umfragen erwartet, oder die SPD die Fünf-Prozent-Hürde für einen Verbleib im Landtag verpasst. Wahlbetrug schließt Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) praktisch aus. Gegenüber „BILD“ sagte sie: „Das Narrativ der geklauten Wahl wird jetzt schon vorbereitet. Wir sagen ganz klar: Die Wahlleiter haben das alles im Blick, es gibt überall auch Wahlbeobachter der AfD, zu Fälschungen kann es nicht kommen.“

Wahlbetrug in einem Pflegeheim?

Allerdings ist nun ein Fall eines Verdachts auf Fälschung von Briefwahlunterlagen in Dessau bekannt geworden. Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, geht es um eine 95-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims, die seit mehreren Jahren dement ist. Ihr Bevollmächtigter wollte die Wahlunterlagen einsehen und erfuhr dabei, dass für die Frau bereits per Briefwahl gewählt worden sein soll. Zunächst hieß es allerdings, dass eine Heimmitarbeiterin die Wahlunterlagen der Senioren geschreddert habe.

Als der Mann beim zuständigen Wahlbüro nachfragte, sagte man ihm dort, dass die 95-Jährige bereits gewählt habe. Daraufhin erstattete der Bevollmächtigte, der auch der Neffe der Frau ist, Strafanzeige gegen unbekannt. Für welche Partei das Kreuz auf den Briefwahlunterlagen gesetzt wurde, gaben Mitarbeiter im Wahlbüro unter Verweis auf den Datenschutz nicht bekannt.

Das dritte Szenario geht davon aus, dass die politischen Lager ungefähr gleichauf liegen. So rechnet das Innenministerium ebenfalls mit Demonstrationen, wenn zunächst nicht feststeht, wer eine Regierung bilden kann. Allerdings geht die Behörde davon aus, dass die allgemeine Situation weniger emotional ist, weil die Beteiligten die weitere politische Entwicklung abwarten müssen.

Wahlplakate gestohlen oder beschädigt

Als vierte Möglichkeit nennt das Ministerium sogenannte dezentrale Aktionen. So könnten radikale Gruppierungen spontan an verschiedenen Orten auftauchen, so etwa bei Wahlpartys. Einkalkuliert haben die Behörden in ihren Überlegungen auch Störungen in Wahllokalen oder nicht angemeldete Demonstrationen.
Wie brisant die Lage ist, zeigt sich auch in Zahlen des Innenministeriums aus den vergangenen Wochen: „Es gibt einen deutlichen Anstieg des Versammlungs- und Veranstaltungsaufkommens“, erläutert Innenministerin Zieschang. So seien es bis zur vergangenen Woche 1075. Weitere 500 kämen bis zum Urnengang am kommenden Sonntag hinzu.
Des Weiteren nennt die CDU-Politikerin etwa 900 aufgenommene Fälle im Zusammenhang mit beschädigten oder gestohlenen Wahlplakaten. Am häufigsten sei davon die AfD betroffen, es folgten Linke und CDU.
Bedrohungen, politische Beleidigungen und Attacken auf Wahlkämpfer registrierten die Behörden nach Aussage der CDU-Politikerin 66 Mal. Auch Politiker von AfD, Linken und FDP seien attackiert worden. „Es ist eine hochemotionale Wahl“, betont Zieschang. „Aber es gilt ganz klar: Wir gehen konsequent gegen jede Art von Gewalt oder Straftaten vor. Die politische Auseinandersetzung muss bei allen Unterschieden friedlich bleiben.“
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Briefwahl boomt – doch wie groß ist die Gefahr von Manipulation?


In Kürze:

  • Die Briefwahl hat seit den 2000er-Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.
  • In Magdeburg und Halle wurden bereits rund 87.500 Briefwahlanträge gestellt.
  • AfD-Bundessprecher Chrupalla und Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt Siegmund sprechen von möglichen Manipulationen, können aber keine konkreten Fälle benennen.
  • Für einen systematischen Missbrauch gibt es bislang keine Anhaltspunkte.

 
Am Wahlsonntag ins Wahllokal: Das ist heute in Deutschland keine Selbstverständlichkeit mehr.
Die Anzahl der Stimmen bei Wahlen, die per Briefwahl abgegeben werden, ist insbesondere seit Ende der 2000er-Jahre deutlich im Steigen begriffen. Das Phänomen zeigt sich bei Kommunalwahlen ebenso wie bei überregionalen Wahlen. Einige Wahlprozesse – wie die Sozialwahl – laufen faktisch ausschließlich auf dem Wege der Briefwahl ab. Die Corona-Zeit hat den Anteil der Briefwähler noch einmal deutlich ansteigen lassen.

Von der Ausnahme zur bequemen Option

Erstmals schuf der Gesetzgeber in Deutschland die Möglichkeit der Briefwahl für die Bundestagswahl 1957. Mit diesem Schritt sollte vorwiegend alten, kranken oder behinderten Menschen, für die der Weg ins Wahllokal mit enormen Schwierigkeiten verbunden war, die Wahlteilnahme ermöglicht werden. Der Anteil der Briefwahlstimmen an den Gesamtstimmen lag damals bei 4,9 Prozent. Auch im Wendejahr 1990 war er mit 9,4 Prozent noch einstellig.
Seit der Bundestagswahl 2009 müssen Wahlberechtigte, die per Briefwahl abstimmen wollen, keine besonderen Verhinderungsgründe mehr nennen. Zuvor war es erforderlich, den Antrag auf Übermittlung der Briefwahlunterlagen mit einer Begründung für die Abwesenheit am Wahltag zu versehen. Diese konnte etwa in gesundheitlich bedingter Verhinderung, aber auch in berufs- oder reisebedingter Ortsabwesenheit liegen.
Den bisher höchsten Briefwähleranteil gab es während der Corona-Zeit. So wurden bei der Bundestagswahl 2021 insgesamt 47,3 Prozent der Stimmen nicht am Wahltag an der Urne abgegeben. Diesen Rekordanteil erreichte die Bundestagswahl 2025 bei weitem nicht mehr – obwohl bei der Winterwahl immer noch 37 Prozent von dieser Option Gebrauch machten.

Briefwahl auch in Sachsen-Anhalt immer weiter verbreitet – doch deutlich seltener als in Bayern

Bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt zeichnet sich erneut eine hohe Nachfrage nach Briefwahlunterlagen ab.
In Magdeburg und Halle, den beiden größten Städten des Landes, sind nach Angaben der Stadtverwaltungen mit Stand zu Wochenbeginn etwa 87.500 Briefwahlanträge eingegangen. Die Anzahl der Wahlberechtigten, die diese anforderten, lag in Magdeburg bei etwa 48.300, das entspricht 26,8 Prozent. In Halle waren es mit rund 39.200 beziehungsweise 22,3 Prozent etwas weniger.
Die Wahlleitung in der Landeshauptstadt rechnet bis zum Wahltag damit, dass rund 30 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen anfordern. Es steht damit nicht fest, ob der Anteil der Antragsteller auch deckungsgleich mit jenem der letztendlichen Briefwähler sein wird. Es ist beispielsweise möglich, unter Mitnahme der zugesandten Briefwahlunterlagen doch noch im Wahllokal seine Stimme abzugeben.
Damit ist der Anteil der Antragsteller für die Briefwahl zwar auch in Sachsen-Anhalt im Steigen begriffen. Er liegt insgesamt jedoch immer noch deutlich unter jenem in Bundesländern wie Bayern. Dort lag die Briefwahlquote – auch aufgrund des komplexen Wahlsystems mit Kumulieren und Panaschieren bei Kommunalwahlen – bereits in den 1990er-Jahren höher als in anderen Bundesländern.
Bei der Bundestagswahl 2025 lag der Anteil dort bei 52,2 Prozent, vier Jahre zuvor sogar bei 62,4 Prozent. Zum Vergleich: In Sachsen-Anhalt wählten 2021 zur Bundestagswahl 34,2 Prozent per Brief (29,1 Prozent bei der Landtagswahl). Im Vorjahr waren es bei der Bundestagswahl 26,8 Prozent.

Mehrere Wahlergebnisse kippten nach Auszählung der Briefstimmen

Im Vorfeld der Landtagswahlen kommen vor allem aus der AfD vermehrt Behauptungen, die Briefwahl sei anfällig für Fehler und Manipulationen. Bundessprecher Tino Chrupalla sprach – ohne konkrete Beispiele nennen zu können – von Fällen, in denen Menschen in Pflegeheimen beim Wählen „der Stift sozusagen geführt“ worden sei.
Auch Sachsen-Anhalt-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sprach von „Tricksereien“, die durch die Briefwahl ermöglicht würden. Bereits in der Vergangenheit forderten AfD-Verbände die Abschaffung der Briefwahl.
Das Bundesverfassungsgericht hatte die Briefwahl in mehreren Urteilen als verfassungsmäßig zulässig beurteilt. Zwar seien die Integrität der Wahl, das Wahlgeheimnis und die Wahlfreiheit bei der Briefwahl, „nicht gleichermaßen gewährleistet“. Der Gesetzgeber biete derzeit jedoch ausreichende Gewähr für deren Schutz vor derartigen Gefahren.
Zu den wahrscheinlichen Hintergründen der Forderung der AfD, die Briefwahl abzuschaffen, dürfte der Umstand gehören, dass in mehreren Fällen die Wahl rechter Kandidaten für öffentliche Ämter am Ergebnis der Briefwahlstimmen scheiterte.

Gefälle zwischen Urne und Brief nicht bei allen Parteien gleich groß

Bei der Stichwahl für das Amt des Bundespräsidenten in Österreich 2016 hatte der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer nach Auszählung der Urnenstimmen vor seinem Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen gelegen.
Erst am darauffolgenden Tag fand die Auszählung der Briefwahlstimmen statt – und diese ergab eine so große Mehrheit für Van der Bellen, dass dieser auch insgesamt vorn lag. Auch bei der US-Präsidentenwahl 2020 lag der Demokrat Joe Biden in mehreren entscheidenden Bundesstaaten bei den am Wahltag abgegebenen Stimmen hinter Amtsinhaber Donald Trump. Auch hier drehte jeweils die Auszählung der per Brief eingesandten Stimmen das Ergebnis.
Bei mehreren Stichwahlen auf kommunaler Ebene lag der jeweilige AfD-Kandidat während der Liveauszählung der Urnenstimmen vorn – und scheiterte aufgrund des am Schluss ausgezählten Briefwahlergebnisses.
Tatsächlich lag auch bei überregionalen Wahlen wie der Bundestagswahl der Stimmenanteil der AfD unter Briefwählern deutlich unter jenem bei den Urnenwählern, wobei die Kluft im Verlauf der vergangenen Jahre immer größer wurde.
Bei der Bundestagswahl 2013 stimmten 3,9 Prozent der Briefwähler und 5 Prozent der Urnenwähler für die Partei. Vier Jahre später betrug das Gefälle 9,6 Prozent zu 13,9 Prozent. Im Jahr 2021 kam die AfD nur noch auf 6,7 Prozent bei den Briefwählern, aber immer noch auf 13,6 Prozent an der Urne. Im Vorjahr lautete das Verhältnis 13,2 Prozent zu 25,3 Prozent.

Es gab Fälle von Wahlbetrug – allerdings lediglich in Einzelfällen

Einen so großen Unterschied im Zuspruch zwischen Briefwählern und Urnenwählern gibt es sonst bei keiner Partei. Bei der FDP war das Gefälle jeweils am geringsten – zuletzt wählten jeweils 4,3 Prozent Brief- und Urnenwähler die Liberalen.
Überdurchschnittlich häufig wurden 2025 bei der Briefwahl die CSU (9,2 gegenüber 4,0 Prozent) und die Grünen (13,8 zu 10,3 Prozent) gewählt. Auch SPD (17,4 zu 15,8 Prozent) und CDU (24,1 zu 21,6 Prozent) schnitten bei der Briefwahl besser ab. Hingegen wurde auch die Linke häufiger an der Urne gewählt (9,4 Prozent verglichen mit 7,7 Prozent bei der Briefwahl).
Die Zahl nachgewiesener Manipulationen bei Briefwahlen liegt jedoch seit 2000 im einstelligen Bereich. In den meisten Fällen betrafen diese Kommunalwahlen – etwa 2002 in Dachau, 2006 im niedersächsischen Wietze, 2008 im bayerischen Roding oder 2014 in Stendal, Sachsen-Anhalt.
Im Jahr 2024 betraf ein Fall die Landtagswahl in Sachsen. In allen Fällen konnten die Manipulationsversuche aufgedeckt werden und beschäftigten in weiterer Folge die Justiz.
Für einen systematischen Missbrauch bei der Briefwahl gibt es jedoch keine Anhaltspunkte. Potenziell reduziert ist vor allem das Prinzip der geheimen Wahl gegenüber der Abstimmung im Wahllokal. Das gilt etwa bei der Stimmabgabe zu Hause oder im Pflegeheim. Ob jemand, der befürchtet, zu Hause bei der Stimmabgabe unter Druck gesetzt zu werden, überhaupt Briefwahlunterlagen anfordert, ist jedoch ungewiss.

Stimmabgabe im Pflegeheim: Pflegeschutzbund weist Anschuldigungen zurück

Auch in Pflegeheimen wird, wie der BIVA-Pflegeschutzbund betont, Hilfe beim Ausfüllen von Wahlunterlagen nur auf Verlangen geleistet. Im Regelfall sei es auch nicht das Pflegepersonal, das beim Ausfüllen der Stimmzettel assistiere, sondern Angehörige oder gerichtlich bestellte Betreuer.
Die Integrität der Briefwahl ist in Deutschland durch mehrere Sicherungssysteme geschützt. Die Ausstellung eines Wahlscheins wird durch einen Sperrvermerk dokumentiert. Damit ist dem Wahlvorstand im Wahllokal erkennbar, wer einen solchen beantragt hat. Eine weitere Stimmabgabe an der Urne ist damit ausgeschlossen.
Der Wahlschein ist darüber hinaus personalisiert. So müssen die Wahlberechtigten darauf Namen, Geburtsdatum und Anschrift angeben. Auf dem Wahlschein findet sich auch ein Formular für eine Versicherung an Eides statt. Darauf muss der Wähler unterschreiben und damit dokumentieren, den Stimmzettel persönlich und unbeobachtet ausgefüllt zu haben.

Strenge Kontrollen der Identität – aber Fehlerquellen bei der Stimmabgabe

Um die Identitätsprüfung von der Nachvollziehbarkeit der Stimmabgabe zu trennen, muss der Stimmzettel in einen verschlossenen Umschlag gesteckt werden. Dieser muss getrennt vom unterschriebenen Wahlschein in den Wahlbriefumschlag gesteckt werden.
Eine mögliche Fehlerquelle, die zu einer Zurückweisung des Wahlbriefs führt, ist es jedoch, den unterschriebenen Wahlschein entweder nicht mit in den Wahlbriefumschlag zu stecken oder ihn mit dem Stimmzettel zusammen in den Umschlag zu stecken. In beiden Fällen findet keine gültige Stimmabgabe statt.
Der mehrköpfige Briefwahlvorstand kontrolliert, sobald der Wahlbrief eingeht, die Unversehrtheit der Umschläge, den Wahlschein und die Unterschrift. Fehlt diese, wird der Wahlbrief zurückgewiesen.
Gleiches gilt für ungültige oder verspätete Wahlbriefe. Die verschlossenen Stimmzettel werden bis zur Auszählung am Wahltag in einer verschlossenen Urne aufbewahrt. Briefwahlvorstände arbeiten öffentlich und unterliegen ähnlichen Kontroll- und Beobachtungsmöglichkeiten wie Wahlvorstände im Wahllokal.
Warum aber wird die AfD so stark unterdurchschnittlich bei Briefwahlen gewählt? Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Einstellung zur Briefwahl als solcher. Wenn ein signifikanter Teil der Anhängerschaft einer Partei meint, die Briefwahl werde manipuliert, und Spitzenfunktionäre ihn in dieser Ansicht bestärken, werden potenzielle AfD-Wähler von vornherein keine Briefwahlunterlagen beantragen. Entsprechend geringer wird auch der Stimmenanteil unter den Briefwählern sein. Der Effekt ähnelt damit einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

Urnenwahl als Ritual vs. Briefwahl als Lifestyle-Element

Ferner gibt es generelle Faktoren, die dazu führen, dass sich Briefwahlergebnisse von Urnenergebnissen teilweise unterscheiden. So ist der Anteil der Briefwähler in größeren Städten regelmäßig deutlich höher als in ländlichen Gemeinden oder Dörfern. Dort ist der Gang zum Wahllokal häufiger noch als traditionelles oder familiäres Ritual verankert – in manchen Fällen verbunden mit dem Kirchgang oder der Teilnahme an anderen Gemeinschaftsveranstaltungen.
Auch nutzen Rentner oder jüngere Menschen, beispielsweise Studenten, häufiger die Möglichkeit der Briefwahl als etwa Berufstätige. Wohlhabende geben ihre Stimme ebenfalls häufiger per Brief ab als an der Urne. Ihre Bereitschaft, sich an Wahlen zu beteiligen, ist ebenfalls höher. Demgegenüber ist die Wahlbeteiligung unter sozial benachteiligten Bevölkerungsteilen generell gering. Darüber hinaus ist auch der Frauenanteil unter den Briefwählern überdurchschnittlich.
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25.08.2026 | US-Countrysängerin Dolly Parton gestorben | Slowakei vereitelt Anschlag auf Drohnenfabrik

HEUTE21:53 Uhr

Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem

Israel hat begonnen, ein Berufsbildungszentrum des UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA in Ost-Jerusalem räumen zu lassen. Israel wirft der UN-Organisation vor, von der Hamas unterwandert zu sein und beruft sich auf ein Gesetz von 2024, das UNRWA Aktivitäten auf israelischem Staatsgebiet verbietet. UNRWA zufolge fuhren Truppen mit mindestens vier gepanzerten Fahrzeugen gewaltsam auf das Gelände .

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HEUTE21:30 Uhr

Anti-Rassismus-Gremium der UNO rügt Indien

Ein UN-Gremium hat Indien aufgerufen, indigene Völker und benachteiligte Kasten wie die Dalit sowie Ausländer besser zu schützen, die von außergerichtlichen Tötungen, Folter und Gewalt durch Strafverfolgungsbehörden betroffen sind. Der Ausschuss forderte Indiens Regierung auf, alle derartigen Vorwürfe zu untersuchen und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen. 

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HEUTE20:51 Uhr

Klingbeil will härteren Kurs im Umgang mit China

Finanzminister Lars Klingbeil fordert einen härteren Kurs der Bundesregierung im Umgang mit China. In Neuhardenberg sei intensiv über das weitere Vorgehen diskutiert worden, China spiele nicht nach den Regeln. Man dürfe nicht naiv sein im Umgang mit China. Deutsche und europäische Produkte müssten stärker geschützt werden.

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HEUTE20:47 Uhr

Kurdenführer verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens

Der syrische Kurdenführer Maslum Abdi hat nach über einem Jahrzehnt die Auflösung der kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens verkündet. Er gebe „das Ende des Einsatzes“ bekannt und erkläre „in voller Verantwortung deren Auflösung als unabhängige Streitmacht“, sagte er im Präsidentenpalast in Damaskus. Im Januar wurde dazu ein Abkommen mit der syrischen Regierung geschlossen.

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HEUTE20:22 Uhr

Waldbrand am Stadtrand von Barcelona

Wegen eines Wald- und Buschbrandes am nördlichen Stadtrand von Barcelona haben die Behörden die Räumung der vordersten Häuserzeilen in Torre Baró angeordnet. Grund sei die starke Rauchentwicklung. Andere sollen ihre Häuser nicht zu verlassen und Fenster und Türen geschlossen halten. Mehrere Löschzüge mit 160 Brandbekämpfern sowie zwölf Löschflugzeuge und Hubschrauber seien im Einsatz.

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HEUTE20:07 Uhr

US-Countrysängerin Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben

Die US-Countrysängerin Dolly Parton ist tot. Sie starb im Alter von 80 Jahren, wie ihre Familie mitteilte. Die „Queen der Countrymusik“ wurde mit Hits wie „Jolene“ und der Ballade „I Will Always Love You“ bekannt – einer der erfolgreichsten Hits aller Zeiten. Sie war seit den 1970er-Jahren im Bereich Country- und Popmusik unterwegs und soll über 100 Millionen Alben verkauft haben. Für ihre Erfolge bekam sie zehn Grammys.
US-Sängerin Dolly Parton sagte bereits am Anfang des Jahres mehrere Konzerte ab. (Archivbild)

US-Sängerin Dolly Parton sagte bereits am Anfang des Jahres mehrere Konzerte ab. (Archivbild)

Foto: Will Oliver/epa/dpa

HEUTE19:49 Uhr

Slowakische Polizei vereitelt Brandanschlag auf Drohnenfabrik

Die slowakische Polizei hat nach eigenen Angaben einen geplanten Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik im Osten des Landes vereitelt. Wäre der Anschlag ausgeführt worden, hätte er „einen Großbrand verursachen können“, mindestens 70 Beschäftigte gefährdet und Sachwerte in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro beschädigen können. Zwei Verdächtige seien in der Slowakei und ein weiterer in Deutschland festgenommen worden, keiner sei slowakischer Staatsbürger.

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HEUTE19:36 Uhr

Fahrerlose Taxis in München: Waymo kündigt Start für 2027 an

Google-Schwesterfirma Waymo plant, Ende 2027 in München einen regulären fahrerlosen Fahrdienst für die Öffentlichkeit in Betrieb zu nehmen. Testfahrten starten in wenigen Wochen. In den USA haben die Fahrzeuge bisher über 350 Millionen Kilometer ohne menschliche Steuerung zurückgelegt, laut Waymo ist das System deutlich sicherer als bei menschlichen Fahrern. Die Zulassungsverfahren für Deutschland laufen.

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HEUTE18:49 Uhr

Deutschland nominiert Film von Sandra Wollner für Oscar

Deutschland schickt den Film „Everytime“ der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als „Bester internationaler Film“. „Everytime“ erzählt von Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Die Hauptrollen spielen Birgit Minichmayr, Carla Hüttermann und Tristán López. Regie führte Autorin Sandra Wollner.
Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.

Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.

Foto: Gregory Oke/TheBarricades, PanamaFilm/dpa

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HEUTE18:39 Uhr

Einspruch von Ghislaine Maxwell gegen Urteil abgelehnt

Ein US-Bundesrichter lehnte es ab, die Verurteilung von Ghislaine Maxwell (64) und ihr Strafmaß aufzuheben. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden und verübt ihre Strafe in einem Gefängnis in Texas. 2025 lehnte auch der US-Supreme Court ihren Antrag ab.

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HEUTE18:27 Uhr

Spitzenduell zwischen CDU und AfD in Sachsen-Anhalt

In der Sendung „Fakt ist!“ des MDR stellen sich in Magdeburg am Mittwochabend 20:15 Uhr zunächst Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sowie AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem Duell den Fragen der Moderatoren. Anschließend wird die Runde um die Kandidaten von Linkspartei, SPD, Grünen, FDP und BSW erweitert. Am 6. September wird ein neuer Landtag gewählt.

Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE17:41 Uhr

Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent

Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen. Industrieministerin Melanie Joly rief die Bürger auf, kanadische Unternehmen zu stärken.
HEUTE17:25 Uhr

Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen

Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.

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HEUTE17:16 Uhr

Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort

Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern. 

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HEUTE16:56 Uhr

Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt

Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
HEUTE16:42 Uhr

Forsa: Mehrheit glaubt nicht an Wirtschaftswende

Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent. 

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HEUTE16:13 Uhr

BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)

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HEUTE15:53 Uhr

Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden

13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.

Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.

Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images

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HEUTE15:31 Uhr

Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.

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HEUTE15:13 Uhr

EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.

Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.

Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images

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HEUTE15:02 Uhr

Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen

Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.

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HEUTE14:28 Uhr

Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie

Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.

Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.

Foto: Marina Demidiuk/iStock

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HEUTE13:52 Uhr

Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose

Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.

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HEUTE13:35 Uhr

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.

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HEUTE13:34 Uhr

UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“

UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.

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HEUTE12:46 Uhr

Deutsche Campingplätze werden beliebter

39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.

Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)

Foto: James Fearn/Getty Images

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HEUTE12:45 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.

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HEUTE12:41 Uhr

Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.

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HEUTE12:39 Uhr

Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.

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HEUTE12:36 Uhr

Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt

Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Bei der Vergabe von Trassen im deutschen Schienennetz entstehen regelmäßig Konflikte. (Archivbild)

Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

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HEUTE12:33 Uhr

Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt

Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.

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HEUTE12:27 Uhr

Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne

Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.

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HEUTE12:26 Uhr

VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken

VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE11:40 Uhr

Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang

Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.

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HEUTE11:39 Uhr

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.

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HEUTE11:25 Uhr

MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit

MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.

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HEUTE11:03 Uhr

Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.

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HEUTE10:59 Uhr

Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung

Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.

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HEUTE10:55 Uhr

Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft

Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.

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HEUTE10:04 Uhr

TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl

Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.

Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:00 Uhr

Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer

Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.

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HEUTE9:55 Uhr

Dax startet im Plus

Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.

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HEUTE9:29 Uhr

Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne

Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.

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HEUTE9:25 Uhr

Kabel an Bahnstrecke beschädigt

Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.

Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)

Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images

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HEUTE9:15 Uhr

Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.

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HEUTE9:10 Uhr

Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen

Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.

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HEUTE8:55 Uhr

Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken

2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus

Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.

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HEUTE8:16 Uhr

Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)

Foto: gorodenkoff / iStock

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HEUTE8:11 Uhr

Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht

Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.

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HEUTE8:06 Uhr

Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.

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HEUTE8:04 Uhr

Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen

Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.

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HEUTE7:57 Uhr

Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.

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HEUTE7:20 Uhr

Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Foto: Wolf von Dewitz/dpa

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HEUTE6:43 Uhr

Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen

Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.

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HEUTE6:33 Uhr

Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden

Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.

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HEUTE6:28 Uhr

Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.

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HEUTE6:26 Uhr

Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.

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HEUTE6:16 Uhr

Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs

Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.

Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.

Foto: Idriss Bigou-Gilles / AFP via Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen 
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.

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25.08.2026 | Slowakei vereitelt Anschlag auf Drohnenfabrik | Ab 2027 fahrerlose Taxis in München | Brand in Belgien wohl menschlichen Ursprungs

HEUTE19:49 Uhr

Slowakische Polizei vereitelt Brandanschlag auf Drohnenfabrik

Die slowakische Polizei hat nach eigenen Angaben einen geplanten Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik im Osten des Landes vereitelt. Wäre der Anschlag ausgeführt worden, hätte er „einen Großbrand verursachen können“, mindestens 70 Beschäftigte gefährdet und Sachwerte in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro beschädigen können. Zwei Verdächtige seien in der Slowakei und ein weiterer in Deutschland festgenommen worden, keiner sei slowakischer Staatsbürger.

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HEUTE19:36 Uhr

Fahrerlose Taxis in München: Waymo kündigt Start für 2027 an

Google-Schwesterfirma Waymo plant, Ende 2027 in München einen regulären fahrerlosen Fahrdienst für die Öffentlichkeit in Betrieb zu nehmen. Testfahrten starten in wenigen Wochen. In den USA haben die Fahrzeuge bisher über 350 Millionen Kilometer ohne menschliche Steuerung zurückgelegt, laut Waymo ist das System deutlich sicherer als bei menschlichen Fahrern. Die Zulassungsverfahren für Deutschland laufen.

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HEUTE18:49 Uhr

Deutschland nominiert Film von Sandra Wollner für Oscar

Deutschland schickt den Film „Everytime“ der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als „Bester internationaler Film“. „Everytime“ erzählt von Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Die Hauptrollen spielen Birgit Minichmayr, Carla Hüttermann und Tristán López. Regie führte Autorin Sandra Wollner.
Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.

Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.

Foto: Gregory Oke/TheBarricades, PanamaFilm/dpa

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HEUTE18:39 Uhr

Einspruch von Ghislaine Maxwell gegen Urteil abgelehnt

Ein US-Bundesrichter lehnte es ab, die Verurteilung von Ghislaine Maxwell (64) und ihr Strafmaß aufzuheben. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden und verübt ihre Strafe in einem Gefängnis in Texas. 2025 lehnte auch der US-Supreme Court ihren Antrag ab.

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HEUTE18:27 Uhr

Spitzenduell zwischen CDU und AfD in Sachsen-Anhalt

In der Sendung „Fakt ist!“ des MDR stellen sich in Magdeburg am Mittwochabend 20:15 Uhr zunächst Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sowie AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem Duell den Fragen der Moderatoren. Anschließend wird die Runde um die Kandidaten von Linkspartei, SPD, Grünen, FDP und BSW erweitert. Am 6. September wird ein neuer Landtag gewählt.

Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE17:41 Uhr

Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent

Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen.
HEUTE17:25 Uhr

Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen

Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.

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HEUTE17:16 Uhr

Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort

Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern. 

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HEUTE16:56 Uhr

Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt

Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
HEUTE16:42 Uhr

Forsa: Mehrheit glaubt nicht an Wirtschaftswende

Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent. 

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HEUTE16:13 Uhr

BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)

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HEUTE15:53 Uhr

Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden

13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.

Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.

Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images

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HEUTE15:31 Uhr

Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.

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HEUTE15:13 Uhr

EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.

Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.

Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images

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HEUTE15:02 Uhr

Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen

Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.

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HEUTE14:28 Uhr

Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie

Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.

Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.

Foto: Marina Demidiuk/iStock

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HEUTE13:52 Uhr

Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose

Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.

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HEUTE13:35 Uhr

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.

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HEUTE13:34 Uhr

UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“

UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.

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HEUTE12:46 Uhr

Deutsche Campingplätze werden beliebter

39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.

Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)

Foto: James Fearn/Getty Images

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HEUTE12:45 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.

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HEUTE12:41 Uhr

Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.

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HEUTE12:39 Uhr

Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.

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HEUTE12:36 Uhr

Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt

Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Bei der Vergabe von Trassen im deutschen Schienennetz entstehen regelmäßig Konflikte. (Archivbild)

Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

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Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt

Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.

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Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne

Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.

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VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken

VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

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Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang

Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.

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Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.

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MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit

MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.

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Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.

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Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung

Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.

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Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft

Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.

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TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl

Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.

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Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer

Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.

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Dax startet im Plus

Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.

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Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne

Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.

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Kabel an Bahnstrecke beschädigt

Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.

Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)

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Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.

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HEUTE9:10 Uhr

Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen

Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.

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HEUTE8:55 Uhr

Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken

2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus

Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.

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HEUTE8:16 Uhr

Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)

Foto: gorodenkoff / iStock

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HEUTE8:11 Uhr

Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht

Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.

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HEUTE8:06 Uhr

Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.

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HEUTE8:04 Uhr

Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen

Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.

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HEUTE7:57 Uhr

Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.

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HEUTE7:20 Uhr

Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Foto: Wolf von Dewitz/dpa

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HEUTE6:43 Uhr

Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen

Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.

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HEUTE6:33 Uhr

Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden

Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.

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HEUTE6:28 Uhr

Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.

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HEUTE6:26 Uhr

Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.

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HEUTE6:16 Uhr

Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs

Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.

Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.

Foto: Idriss Bigou-Gilles / AFP via Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen 
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.

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25.08.2026 | Kanada-Zölle gegen USA | Deutschland nominiert Film „ Everytime“ für Oscar | Brand in Belgien wohl menschlichen Ursprungs

HEUTE18:49 Uhr

Deutschland nominiert Film von Sandra Wollner für Oscar

Deutschland schickt den Film „Everytime“ der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als „Bester internationaler Film“. „Everytime“ erzählt von Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Die Hauptrollen spielen Birgit Minichmayr, Carla Hüttermann und Tristán López. Regie führte Autorin Sandra Wollner.
Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.

Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.

Foto: Gregory Oke/TheBarricades, PanamaFilm/dpa

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HEUTE18:39 Uhr

Einspruch von Ghislaine Maxwell gegen Urteil abgelehnt

Ein US-Bundesrichter lehnte es ab, die Verurteilung von Ghislaine Maxwell (64) und ihr Strafmaß aufzuheben. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden und verübt ihre Strafe in einem Gefängnis in Texas. 2025 lehnte auch der US-Supreme Court ihren Antrag ab.

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HEUTE18:27 Uhr

Spitzenduell zwischen CDU und AfD in Sachsen-Anhalt

In der Sendung „Fakt ist!“ des MDR stellen sich in Magdeburg am Mittwochabend 20:15 Uhr zunächst Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sowie AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem Duell den Fragen der Moderatoren. Anschließend wird die Runde um die Kandidaten von Linkspartei, SPD, Grünen, FDP und BSW erweitert. Am 6. September wird ein neuer Landtag gewählt.

Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE17:41 Uhr

Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent

Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen.
HEUTE17:25 Uhr

Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen

Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.

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HEUTE17:16 Uhr

Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort

Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern. 

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HEUTE16:56 Uhr

Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt

Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
HEUTE16:42 Uhr

Forsa: Mehrheit glaubt nicht an Wirtschaftswende

Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent. 

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HEUTE16:13 Uhr

BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)

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HEUTE15:53 Uhr

Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden

13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.

Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.

Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images

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HEUTE15:31 Uhr

Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.

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HEUTE15:13 Uhr

EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.

Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.

Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images

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HEUTE15:02 Uhr

Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen

Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.

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HEUTE14:28 Uhr

Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie

Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.

Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.

Foto: Marina Demidiuk/iStock

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HEUTE13:52 Uhr

Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose

Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.

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HEUTE13:35 Uhr

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.

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HEUTE13:34 Uhr

UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“

UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.

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HEUTE12:46 Uhr

Deutsche Campingplätze werden beliebter

39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.

Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)

Foto: James Fearn/Getty Images

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HEUTE12:45 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.

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HEUTE12:41 Uhr

Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.

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HEUTE12:39 Uhr

Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.

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HEUTE12:36 Uhr

Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt

Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Bei der Vergabe von Trassen im deutschen Schienennetz entstehen regelmäßig Konflikte. (Archivbild)

Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

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HEUTE12:33 Uhr

Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt

Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.

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HEUTE12:27 Uhr

Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne

Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.

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HEUTE12:26 Uhr

VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken

VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE11:40 Uhr

Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang

Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.

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HEUTE11:39 Uhr

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.

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HEUTE11:25 Uhr

MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit

MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.

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HEUTE11:03 Uhr

Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.

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HEUTE10:59 Uhr

Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung

Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.

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HEUTE10:55 Uhr

Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft

Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.

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HEUTE10:04 Uhr

TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl

Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.

Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:00 Uhr

Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer

Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.

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HEUTE9:55 Uhr

Dax startet im Plus

Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.

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HEUTE9:29 Uhr

Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne

Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.

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HEUTE9:25 Uhr

Kabel an Bahnstrecke beschädigt

Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.

Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)

Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images

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HEUTE9:15 Uhr

Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.

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HEUTE9:10 Uhr

Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen

Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.

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Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken

2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.

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Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus

Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.

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Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)

Foto: gorodenkoff / iStock

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Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht

Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.

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Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.

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Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen

Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.

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Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.

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Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

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Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen

Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.

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Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden

Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.

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Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.

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Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.

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Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs

Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.

Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.

Foto: Idriss Bigou-Gilles / AFP via Getty Images

 
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25.08.2026 | Kanada-Zölle gegen USA | Straße von Hormus von Minen geräumt | Brand in Belgien „offensichtlich“ menschlichen Ursprungs

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Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent

Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen.
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Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen

Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.

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HEUTE17:16 Uhr

Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort

Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern. 

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HEUTE16:56 Uhr

Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt

Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
HEUTE16:42 Uhr

Forsa: Mehrheit glaubt nicht an Wirtschaftswende

Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent. 

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HEUTE16:13 Uhr

BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung

Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)

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HEUTE15:53 Uhr

Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden

13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.

Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.

Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images

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HEUTE15:31 Uhr

Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.

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HEUTE15:13 Uhr

EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.

Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.

Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images

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HEUTE15:02 Uhr

Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen

Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.

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HEUTE14:28 Uhr

Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie

Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.

Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.

Foto: Marina Demidiuk/iStock

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HEUTE13:52 Uhr

Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose

Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.

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HEUTE13:35 Uhr

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.

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HEUTE13:34 Uhr

UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“

UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.

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HEUTE12:46 Uhr

Deutsche Campingplätze werden beliebter

39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.

Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)

Foto: James Fearn/Getty Images

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HEUTE12:45 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.

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HEUTE12:41 Uhr

Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.

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HEUTE12:39 Uhr

Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.

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HEUTE12:36 Uhr

Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt

Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Bei der Vergabe von Trassen im deutschen Schienennetz entstehen regelmäßig Konflikte. (Archivbild)

Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

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HEUTE12:33 Uhr

Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt

Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.

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HEUTE12:27 Uhr

Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne

Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.

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HEUTE12:26 Uhr

VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken

VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE11:40 Uhr

Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang

Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.

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HEUTE11:39 Uhr

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.

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HEUTE11:25 Uhr

MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit

MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.

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HEUTE11:03 Uhr

Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.

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HEUTE10:59 Uhr

Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung

Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.

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HEUTE10:55 Uhr

Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft

Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.

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HEUTE10:04 Uhr

TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl

Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.

Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:00 Uhr

Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer

Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.

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HEUTE9:55 Uhr

Dax startet im Plus

Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.

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HEUTE9:29 Uhr

Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne

Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.

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HEUTE9:25 Uhr

Kabel an Bahnstrecke beschädigt

Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.

Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)

Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images

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HEUTE9:15 Uhr

Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.

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HEUTE9:10 Uhr

Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen

Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.

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HEUTE8:55 Uhr

Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken

2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus

Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.

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HEUTE8:16 Uhr

Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)

Foto: gorodenkoff / iStock

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HEUTE8:11 Uhr

Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht

Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.

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HEUTE8:06 Uhr

Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.

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HEUTE8:04 Uhr

Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen

Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.

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HEUTE7:57 Uhr

Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.

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HEUTE7:20 Uhr

Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Foto: Wolf von Dewitz/dpa

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HEUTE6:43 Uhr

Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen

Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.

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HEUTE6:33 Uhr

Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden

Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.

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HEUTE6:28 Uhr

Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.

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HEUTE6:26 Uhr

Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.

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HEUTE6:16 Uhr

Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs

Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.

Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.

Foto: Idriss Bigou-Gilles / AFP via Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen 
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.

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25.08.2026 | Brand in Belgien „offensichtlich“ menschlichen Ursprungs | Nur 13 Prozent der Bürger mit Merz zufrieden

HEUTE15:53 Uhr

Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden

13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird

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HEUTE15:31 Uhr

Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.

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HEUTE15:13 Uhr

EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs

Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.

Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.

Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images

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HEUTE15:02 Uhr

Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen

Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwafenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.

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HEUTE14:28 Uhr

Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie

Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.

Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.

Foto: Marina Demidiuk/iStock

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HEUTE13:52 Uhr

Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose

Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.

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HEUTE13:35 Uhr

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.

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HEUTE13:34 Uhr

UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“

UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.

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HEUTE12:46 Uhr

Deutsche Campingplätze werden beliebter

39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.

Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)

Foto: James Fearn/Getty Images

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Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.

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Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.

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HEUTE12:39 Uhr

Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.

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HEUTE12:36 Uhr

Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt

Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Bei der Vergabe von Trassen im deutschen Schienennetz entstehen regelmäßig Konflikte. (Archivbild)

Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

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HEUTE12:33 Uhr

Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt

Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.

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HEUTE12:27 Uhr

Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne

Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.

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HEUTE12:26 Uhr

VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken

VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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HEUTE11:40 Uhr

Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang

Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.

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HEUTE11:39 Uhr

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.

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HEUTE11:25 Uhr

MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit

MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.

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HEUTE11:03 Uhr

Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.

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Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung

Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.

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Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft

Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.

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TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl

Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.

Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:00 Uhr

Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer

Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.

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HEUTE9:55 Uhr

Dax startet im Plus

Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.

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HEUTE9:29 Uhr

Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne

Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.

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HEUTE9:25 Uhr

Kabel an Bahnstrecke beschädigt

Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.

Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)

Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images

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HEUTE9:15 Uhr

Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.

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HEUTE9:10 Uhr

Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen

Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.

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HEUTE8:55 Uhr

Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken

2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus

Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.

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HEUTE8:16 Uhr

Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)

Foto: gorodenkoff / iStock

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HEUTE8:11 Uhr

Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht

Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.

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HEUTE8:06 Uhr

Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.

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HEUTE8:04 Uhr

Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen

Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.

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HEUTE7:57 Uhr

Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.

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HEUTE7:20 Uhr

Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Foto: Wolf von Dewitz/dpa

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HEUTE6:43 Uhr

Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen

Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.

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HEUTE6:33 Uhr

Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden

Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.

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HEUTE6:28 Uhr

Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.

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HEUTE6:26 Uhr

Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.

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HEUTE6:16 Uhr

Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs

Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.

Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.

Foto: Idriss Bigou-Gilles / AFP via Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen 
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.

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25.08.2026 | Auto bleibt erste Wahl | MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit | Steinmeier für weitere Zuwanderung

HEUTE14:28 Uhr

Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie

Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht mehr sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.

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HEUTE13:52 Uhr

Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose

Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.

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HEUTE13:35 Uhr

Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen

Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.

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HEUTE13:34 Uhr

UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“

UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.

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HEUTE12:46 Uhr

Deutsche Campingplätze werden beliebter

39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.

Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)

Foto: James Fearn/Getty Images

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HEUTE12:45 Uhr

Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.

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HEUTE12:41 Uhr

Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet

Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.

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HEUTE12:39 Uhr

Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.

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HEUTE12:36 Uhr

Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt

Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Bei der Vergabe von Trassen im deutschen Schienennetz entstehen regelmäßig Konflikte. (Archivbild)

Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

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HEUTE12:33 Uhr

Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt

Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.

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HEUTE12:27 Uhr

Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne

Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „Bild“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.

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HEUTE12:26 Uhr

VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken

VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.

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HEUTE11:40 Uhr

Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang

Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.

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HEUTE11:39 Uhr

Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.

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HEUTE11:25 Uhr

MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit

MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.

Der MDR warnt vor möglichen Folgen einer AfD-Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt: Bei einer Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könne MDR-Angebote im Land ab 2029 entfallen. (Symbolbild)

Foto: PixaseuI / iStock

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HEUTE11:03 Uhr

Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.

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HEUTE10:59 Uhr

Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung

Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.

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HEUTE10:55 Uhr

Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft

Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.

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HEUTE10:04 Uhr

TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl

Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.

Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)

Foto: Sean Gallup/Getty Images

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HEUTE10:00 Uhr

Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer

Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.

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HEUTE9:55 Uhr

Dax startet im Plus

Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.

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HEUTE9:29 Uhr

Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne

Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.

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HEUTE9:25 Uhr

Kabel an Bahnstrecke beschädigt

Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.

Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)

Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images

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HEUTE9:15 Uhr

Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.

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Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen

Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.

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Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken

2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.

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HEUTE8:36 Uhr

Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus

Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.

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Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)

Foto: gorodenkoff / iStock

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HEUTE8:11 Uhr

Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht

Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.

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Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen

Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.

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Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen

Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.

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Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen

In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.

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Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.

Foto: Wolf von Dewitz/dpa

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Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen

Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.

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Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden

Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.

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Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet

Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.

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HEUTE6:26 Uhr

Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt

Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.

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HEUTE6:16 Uhr

Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs

Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.

Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.

Foto: Idriss Bigou-Gilles / AFP via Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen 
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Euro, Schengen, Klima: AfD-Spitze bekräftigt in ARD und ZDF zentrale Forderungen


In Kürze:

  • Tino Chrupalla bezeichnete das Klima im ARD-Sommerinterview als „Nebenthema“ und forderte mehr Möglichkeiten zur Klimaanpassung.
  • Mit Blick auf Sachsen-Anhalt ließ Chrupalla dem Landesverband bei möglichen Regierungsoptionen weitgehend freie Hand.
  • Alice Weidel bekräftigte im ZDF-Sommerinterview die Forderung nach einem deutschen Austritt aus dem Euro und dem Schengen-Raum.
  • Beide AfD-Chefs griffen die sogenannte Brandmauer der anderen Parteien gegen ihre Partei scharf an.

 
Beide Bundessprecher der AfD führten am Sonntag, 23. August, ihre Sommerinterviews bei ARD und ZDF. Tino Chrupalla sprach mit dem Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios, Markus Preiß. Später strahlte das ZDF das Gespräch seines stellvertretenden Hauptstadtstudio-Leiters Wulf Schmiese mit Alice Weidel aus.
Im Unterschied zu manchen früheren Jahren fanden die Gespräche diesmal in einem anderen Rahmen statt. Statt Fragen und Statements von Bürgern aus Bereichen wie Medizin, Pflege oder Bildung direkt vor Ort einzubeziehen, wurden diese eingeblendet, damit die Befragten auf kritische Anmerkungen zu AfD-Programmpunkten antworten konnten.

Chrupalla fordert Klimaanpassung und Klimaanlagen

Zu den zentralen Themen des Sommerinterviews mit Tino Chrupalla gehörte der von Hitzewellen und Niedrigwasser geprägte Sommer selbst. Der AfD-Bundessprecher erklärte, seine Partei befürworte Maßnahmen zur Klimaanpassung. Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel als solchen müssten ökonomisch bezahlbar bleiben – und ihre Wirkung müsse nachweisbar sein.
Es sei erforderlich, dafür Sorge zu tragen, dass alle Menschen im Land Zugang zu Klimaanlagen erhielten – und sich den Strom dafür auch leisten könnten. Vor allem in Altenheimen, Krankenhäusern und Schulen müsse die Temperaturanpassung gewährleistet sein. Dort sehe er, so Chrupalla, „dass da keine Angebote geschaffen wurden, dass man das überhaupt noch leistbar machen kann“.
Man brauche zudem Kühlzonen, zu denen man durch Aufforstung des deutschen Waldes und eine Aussetzung von Rodungen für Windkraftanlagen beitragen könne. Der AfD-Chef betonte, er habe „nicht gesehen, dass wir einen exorbitant unterschiedlichen Sommer hatten zu anderen Jahren“. Er sprach von einem „normalen Sommer“.

AfD betrachtet Klima als „Nebenthema“ – Energiepreise beschäftigten Bürger stärker

Zumindest in Deutschland und auch in Europa insgesamt lagen die mittleren Temperaturen im Sommer 2026 bislang allerdings deutlich im Spitzenbereich. Mit 19,5 Grad Celsius war der Juni der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Auch der Juli lag dem Deutschen Wetterdienst zufolge deutlich über den Referenzzeiträumen der Jahre 1961 bis 1990 sowie 1991 bis 2020.
Chrupalla fügte hinzu, dass zur Klimaanpassung auch eine Flexibilisierung im Bereich der Arbeitszeiten gehöre. Als Malermeister sei ihm bewusst, dass es wegen der Farbverarbeitung kaum möglich sei, bei mehr als 30 Grad Fassaden zu streichen. Deshalb müsse es leichter sein, zu einem früheren Zeitpunkt mit der Arbeit zu beginnen. Südliche Länder wie Italien oder Spanien würden Deutschland „belächeln“, weil man überhaupt noch darüber diskutiere, ob Schulen Klimaanlagen bräuchten.
Insgesamt, so Chrupalla, sei Klima ein „Nebenthema“. Die Hauptprobleme aus Sicht der Bürger seien die hohen Preise für Gas und Strom, die Frage von Krieg und Frieden und die Rente. Die Menschen interessierten sich dafür, ob sie nach 45 Beitragsjahren von ihren Altersbezügen überhaupt noch leben könnten.

Chrupalla: AfD in Sachsen-Anhalt trifft Entscheidungen nach Wahl autonom

Was die bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt anbelangt, erklärte Chrupalla, der Landesverband mit seinem Vorsitzenden Ulrich Siegmund habe freie Hand bei der Frage einer möglichen Regierungsbeteiligung. Sollte Siegmund bereit sein, für eine solche Regierungsbeteiligung trotz einer möglichen Mehrheit auf den Posten des Ministerpräsidenten zu verzichten, würde sich der Bundesvorstand nicht einmischen.
Es sei zudem vor dem Wahlabend ohnehin zu früh, um über mögliche Optionen zu diskutieren, fügte Chrupalla hinzu. Man sei bereit, sich mit allen Parteien an einen Tisch zu setzen – die AfD selbst kenne keine „Brandmauer“ und reiche jedem die Hand. Aber, so der Bundessprecher weiter: „Wenn die anderen diese Hand wegschlagen und das machen die anderen Parteien, auch und gerade die CDU, dann müssen die das ihren Wählern erklären.“
Chrupalla verteidigte auch Forderungen aus der AfD in Sachsen-Anhalt, die Möglichkeit zur Briefwahl einzuschränken. Man wisse, so der Parteisprecher, dass „in vielen Einrichtungen je nach Trägerschaft ab und zu mal nicht immer alles dem Zufall überlassen“ worden sei. So werde Patienten von Pflegeheimen bei der Stimmabgabe „der Stift geführt“. Belegen könne man dies jedoch nicht, räumte Chrupalla ein. Auch wollte er kein Beispiel für ein Heim nennen, in dem Unregelmäßigkeiten geschehen seien. Allerdings stehe fest, dass manche Träger Wahlkampfauftritte anderer Parteien, aber nicht der AfD zuließen.

Bei Integration und Staatsbürgerschaftserwerb auch „kulturfremde“ Fachkräfte willkommen

Auf eine eingeblendete Wortmeldung des syrischstämmigen Leiters der Neurochirurgie im Harzklinikum, Salah Layka, erklärte Chrupalla, Menschen wie er müssten sich „nicht angesprochen fühlen“, wenn die AfD sich gegen die Aufnahme – nach ihrer Terminologie – „kulturfremder“ Fachkräfte ausspreche. Wenn diese integriert seien und den deutschen Pass hätten, seien sie auch seiner Partei willkommen.
Chrupalla verteidigte auch Forderungen wie jene nach einer „Bürgerwacht“. Immerhin gebe es auch in jedem Fußballstadion private Ordnerdienste, die Sicherheit gewährleisteten, wo die Eingriffsschwelle für die Polizei noch nicht erreicht sei. Die Polizei könne auch nicht alle Dorffeste schützen.
Bezüglich früherer Angehöriger rechtsextremer Organisationen in Diensten von AfD-Abgeordneten erklärte Chrupalla, „Jugendsünden“ seien nicht mehr beachtlich, wenn das Führungszeugnis sauber sei und sich die Betroffenen zuletzt einwandfrei verhalten hätten. Deutschland habe mit Joschka Fischer auch einen Außenminister gehabt, der in früheren Jahren im Extremismus beheimatet gewesen sei.

Interview mit Weidel fand in Wien statt

Das ZDF-Interview mit Chrupallas Sprecherkollegin Alice Weidel fand in Wien statt, wo sie politische Gespräche mit der FPÖ führte. Diese dienten der Vorbereitung auf eine mögliche Regierungsverantwortung. Die österreichischen Freiheitlichen seien in fünf Landesregierungen vertreten, deshalb seien sie für die AfD ideale Ansprechpartner.
Weidel kritisierte die Standortpolitik der deutschen Bundesregierung mit Blick auf die Automobilindustrie. Diese drücke einseitig Ideologie in den Markt und agiere mit Subventionen und Verboten.
Für die AfD gelte hingegen: „Wir schreiben niemandem vor, welchen Motor er produziert und wir schreiben auch dem Konsumenten nicht vor, welches Auto er nachfragen muss. Wir subventionieren auch nicht eine Motorenart einseitig, um die andere zu benachteiligen. Das ist Markt- und Technologieoffenheit.“
Weidel kündigte zudem an, im Fall einer AfD-Mehrheit auf Bundesebene den Euro abschaffen zu wollen. Dieser sei „instabil“ und eine „Weichwährung“. Deutschland sei es vor der Einführung des Euro „deutlich besser gegangen“. Aktuelle Umfragen zur Stimmungslage der Bevölkerung zu dieser Frage gibt es nicht. Im Jahr 2023 sprachen sich 71 Prozent gegen eine Abschaffung der gemeinsamen Währung aus.

Weidel will Schengen-Abkommen kündigen und Syrer nicht mehr einbürgern

Auch wolle Weidel den Schengen-Vertrag aufkündigen. Anlass dafür sei die Situation in Ceuta. Dort hatten bis zu 70.000 Menschen von Marokko aus versucht, in die spanische Exklave zu gelangen. Die meisten von ihnen kehrten wieder nach Marokko zurück. Spanien erlaubte rund 500 Personen – hauptsächlich unbegleiteten Minderjährigen – die Einreise auf das spanische Festland.
Weidel warf der Bundesregierung auch vor, syrische Geflüchtete nicht wieder in ihr Herkunftsland zurückzuführen. Stattdessen bürgere sie immer mehr von ihnen ein. Deutschland müsse aufhören, „Menschen einzubürgern, die eigentlich unser Land verlassen müssen“. Ob sie damit eine andere Position vertritt als ihr Sprecherkollege Chrupalla, der gegenüber der ARD das Bleiberecht von Personen wie Salah Layka ausdrücklich verteidigte, bleibt offen. Weidel beantwortete trotz mehrerer Nachfragen auch nicht, wie sie mit dem Problem fehlender Rücknahmeabkommen umgehen wolle.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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Gouverneurwahl in Kalifornien: Republikaner Hilton zieht in entscheidende Runde ein


In Kürze:

  • Republikaner Steve Hilton erreicht Stichwahl gegen Becerra
  • Wahlkampf zwischen Steuerreform und Status quo
  • Kalifornien bleibt demokratisch geprägt

 
Der Republikaner Steve Hilton hat im Rennen um das Gouverneursamt in Kalifornien die nächste Runde erreicht und zieht damit in die entscheidende Wahl im November ein. Dort trifft er auf den Demokraten Xavier Becerra, womit sich ein klarer parteipolitischer Zweikampf abzeichnet.
Die Associated Press berichtete am 9. Juni über Hiltons Weiterkommen, etwa eine Woche nach den Vorwahlen. Zu diesem Zeitpunkt lag er bei 24,9 Prozent der Stimmen, während Becerra auf 27,9 Prozent kam – bei rund 88 Prozent ausgezählter Stimmen.
Hilton startet jedoch als klarer Außenseiter in die Hauptwahl, da der überparteiliche Cook Political Report das Gouverneursamt als fest in demokratischer Hand einstuft.

Der demokratische Gouverneurskandidat von Kalifornien, Xavier Becerra, spricht während der CBS-Gouverneursdebatte in Kalifornien am 28. April 2026 am Pomona College in Claremont, Kalifornien.

Foto: Mario Tama/Getty Images

Hintergrund von Steve Hilton

Der frühere Fox-News-Moderator trat mit dem Versprechen an, Kalifornien wirtschaftlich wieder „golden“ zu machen. Dazu zählt unter anderem die Abschaffung der staatlichen Einkommensteuer für die ersten 100.000 Dollar Einkommen, der Abbau von Regulierungen, der Ausbau von Einfamilienhäusern sowie niedrigere Benzinpreise durch eine gesteigerte Ölproduktion im Bundesstaat.
Hilton, dessen Eltern aus Ungarn vor dem Kommunismus flohen, wuchs im Vereinigten Königreich auf und wurde 2021 Doppelbürger der USA und Großbritanniens.
Politisch stellt er sich gegen eine aus seiner Sicht überbordende Bürokratie und fordert mehr Effizienz sowie strengere Haushaltsdisziplin. Das unabhängige Analyse- und Haushaltsbüro des kalifornischen Parlaments (Legislative Analyst’s Office) warnt zugleich vor jährlichen Haushaltsdefiziten von rund 35 Milliarden US-Dollar in den kommenden Jahren.
In der Auszählung lag Hilton zunächst vorne, verlor jedoch an Boden, als zunehmend Briefwahlstimmen berücksichtigt wurden, bei denen Becerra stärker abschnitt. Nach kalifornischem Wahlrecht kann die endgültige Zertifizierung bis zu 37 Tage nach dem Wahltag dauern und muss spätestens am 10. Juli erfolgen.

Ergebnisse, Kandidatenfeld und Wahlverlauf

Hilton kritisierte die verzögerte Auszählung scharf und sprach von einem „weiteren demokratischen Fiasko“. Gleichzeitig forderte er volle Transparenz während des gesamten Auswertungsprozesses.
Im Ergebnis lag er knapp vor dem Milliardär und Demokraten Tom Steyer und sicherte sich einen Vorsprung von etwas über zwei Prozentpunkten, was rund 200.000 Stimmen mehr als der Drittplatzierte entspricht.
Xavier Becerra, ehemaliger US-Gesundheitsminister, Kongressabgeordneter und kalifornischer Generalstaatsanwalt, belegte den ersten Platz. Er hatte bereits in Umfragen geführt, nachdem der frühere Abgeordnete Eric Swalwell nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens aus dem Rennen ausgestiegen war.
Weitere Kandidaten erzielten deutlich geringere Ergebnisse: Sheriff Chad Bianco kam auf 10,1 Prozent, Katie Porter auf 4,4 Prozent und Matt Mahan auf 3,7 Prozent.
Insgesamt traten 61 Kandidaten an, davon erhielten 44 nur 0,1 Prozent der Stimmen oder weniger.

Der demokratische Gouverneurskandidat Kaliforniens, Tom Steyer, blickt während einer Pressekonferenz mit Gewerkschaftsmitgliedern im SoFi Stadium am 18. Mai 2026 in Inglewood, Kalifornien, in die Runde.

Foto: Justin Sullivan/Getty Images

Wählerstruktur und regionale Unterschiede

Die Wählerregistrierung in Kalifornien ist deutlich zugunsten der Demokraten geprägt: Rund 10,4 Millionen registrierte Demokraten stehen etwa 5,8 Millionen Republikanern sowie rund 5,3 Millionen Wählern ohne Parteizugehörigkeit gegenüber.
Bei der Stimmenverteilung zeigte sich dieses politische Gefälle auch geografisch. Xavier Becerra erzielte seine stärksten Ergebnisse in den Küstenregionen und großen städtischen Zentren, während Steve Hilton vor allem im ländlichen Binnenland mehr Unterstützung erhielt.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Republican Steve Hilton Advances in California Governor’s Race“. (deutsche Bearbeitung: zk)