Tag: Forschung
Erdkruste ist viermal verrutscht
Gefiederter Sieger im Energieaufwand

Zwei der schwersten flugfähigen Vögel der Welt, der Andenkondor (l.) und der Trompeterschwan (r.), haben zwar etwa die gleiche Masse, aber einen sehr unterschiedlichen Energieaufwand beim Fliegen.
Foto: kms/Epoch Times; nach Donyanedomam, Gerald DeBoer/iStock
81,8 Millionen Deutsche bis 2045
Alte Salbe gegen moderne Keime

In der altenglischen medizinischen Handschrift „Bald’s Leechbook“ aus dem 10. Jahrhundert steht das Rezept für eine Augensalbe geschrieben, die noch heute gegen multiresistente Keime hilft.
Foto: gemeinfrei
Was wäre, wenn es eine Zeit vor dem Urknall gab?
Eis so hart wie Beton

Israelische Forscher haben ein „Super-Eis“ entwickelt, dass robuster als normales Eis ist.
Foto: Chen Adar
Haut ist bei Männern und Frauen unterschiedlich
Bunter Ursprung unserer Blumen

Auf der Welt gibt es rund 300.000 verschiedene Arten von Blütenpflanzen.
Foto: southtownboy/iStock
Starke Sonne machte Leben
Neandertaler mit Speerwunde

Bereits vor 300.000 Jahren nutzten Menschen Holzspeere zum Jagen wie diese Exemplare aus Schöningen in Niedersachsen zeigen.
Foto: DagdaMor/Wikimedia Commons | CC BY 4.0
Luft überführt Einbrecher
Fleisch ist im hohen Alter gut

Laut einer neuen Studie ist es für Senioren vorteilhaft, regelmäßig Fisch und Fleisch sowie Eier oder Milchprodukte in ihre Ernährung zu integrieren.
Foto: vladans/iStock
KI am Lügendetektor
Machen mehr Katzen glücklicher?

Das Streicheln einer echten Katze hat nachweislich einen langen positiven Effekt auf die Psyche.
Foto: Dima Berlin/iStock
„Phönix-Planet“ entdeckt
Galileo war’s?
Eine Seite aus „De Tellescopiis Stellarum“ (1666) von Ignacio Muñoz mit der Funktionszeichnung des Vierlinsen-Fernrohrs.
Foto: gemeinfrei
Antibiotika besser ohne Smoothie
Idefix auf dem Weg zum Mars
Kräuterkunde bei den Elefanten

Sprichwörtlich sind Elefanten im Porzellanladen zu finden – mit ihrem Kräuterwissen, wären sie jedoch in einer Apotheke vermutlich besser aufgehoben.
Foto: Anna_Om/iStock
Schon gewusst?
Wellen gegen Hurrikan
Schlechte Augen wegen schlechter Luft
Kein Weg zu weit

So sehen traditionelle Boote der Polynesier aus.
Foto: Leamus/iStock
Galaktisch-gute Lage
In Kürze:
- Fossilien von Dinosauriern und anderen Lebewesen gehören zum sogenannten Naturerbe, das immer häufiger in Auktionshäusern versteigert wird.
- Gelangen diese Objekte in Privatsammlungen, kann Laien und Forschern der Zugang zu den Relikten verwehrt werden.
- Damit geht der Gesellschaft ein Stück Geschichte verloren und steht nicht mehr zur wissenschaftlichen Untersuchung zur Verfügung.
- Fachleute befürchten dadurch massive Wissensverluste und die Bewerbung einer neuen Kategorie von Luxusgütern.
Naturerbe als Trophäe verkannt

„Gus“ gehört zu den vollständigsten jemals gefundenen Tyrannosaurus-rex-Skeletten.
Foto: Timothy A. Clary/AFP via Getty Images

Dinosaurier im Museum für Naturkunde Berlin.
Foto: Yasemin Ozdemir/iStock
Ein Fossil, immer neue Entdeckungen

Heute ist bekannt, dass ein höherer Kohlenstoffdioxid- und Sauerstoffgehalt zum Aufstieg der Dinosaurier beigetragen hat.
Foto: Warpaintcobra/iStock
Nachträgliche Entdeckungen

Mit einer Isotopenanalyse kann der Herkunftsort eines Menschen oder Tieres nachgewiesen werden.
Foto: kms/Epoch TImes
Gemeinsames Naturerbe – unter dem Hammer
Taktgeber in der Erde
Neuartige Legierung in Hiroshima entstanden

Bei der Explosion der Atombombe über dem japanischen Hiroshima entstand eine neuartige Legierung, wie sie unter normalen Umständen niemals gebildet hätten wäre.
Foto: gemeinfrei
Infektionen verursachen global jeden achten Krebsfall
Schon gewusst?

Das Grab von Immanuel Kant, neben dem Königsberger Dom in Kaliningrad, ist aus rotem Rhyolith gebaut.
Foto: Elena Odareeva/iStock
Bäume haben ein Körpergefühl
See unter Venedig

Neben seinen vielen Kanälen hat Venedig nun auch nachweislich einen unterirdischen See.
Foto: adisa/iStock
Beschädigte Schriftrollen bald lesbar
Tapete gewinnt Strom aus Luftfeuchtigkeit
2.800 Jahre altes Hochhaus entdeckt

Modell des mehrgeschossigen Palastes von Yeha in einer Variante mit acht Stockwerken.
Foto: artefacts-berlin.de; Bauforschung: Mike Schnelle (DAI Orient-Abteilung)
Erkrankungsrisiken hängen auch von Schlafphasen ab
Fische helfen beim Schiffesuchen

Wracks sind oft Hotspots der Artenvielfalt, sodass die Meereslebewesen indirekt bei der Suche nach versunkenen Schiffen helfen können.
Foto: johnandersonphoto/iStock
In Kürze:
- Verfassungsschutz warnt vor Spionagerisiken bei Forschungskooperationen mit China.
- Im Fokus stehen unter anderem KI, Quantentechnologie und Hyperschalltechnik.
- Bund, Länder und Wissenschaft wollen Forschungskooperationen stärker auf konkrete Sicherheitsrisiken prüfen.
Bundesverband der Deutschen Industrie reagiert
BDI: Wissen und technologische Souveränität schützen
Universitäten – ein unterschätztes Spionagefeld
„Die Eheleute Xuejun C. und Hua S. arbeiten für einen chinesischen Geheimdienst. Um an wissenschaftliche Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie zu gelangen, bauten sie Kontakte zu zahlreichen Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf, darunter insbesondere Lehrstuhlinhaber für die Bereiche Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik oder Künstliche Intelligenz.“
Weiter heißt es, dass sich die beiden für ihre Zwecke „als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers“ ausgegeben hätten. Zudem hätten sie einige Wissenschaftler unter dem Vorwand, „gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum zu halten“, nach China gelockt. Die Vorträge hätten dann aber vor „Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen“ stattgefunden.
Sicherheitsrisiken bei Forschungskooperationen
CISPA-Fall zeigt konkrete Sicherheitslücken
In Kürze:
- Rund 90 Prozent aller Waren werden zumindest streckenweise in Containern transportiert. Früher übernahmen Holzfässer diese Funktion.
- Holzfässer transportierten nicht nur Waren, sondern auch Informationen über ihren Inhalt, Eigentümer und ihre Geschichte.
- Allein im 12. und 13. Jahrhundert stammten vier von fünf Fässern von westdeutschen Küfern.
- Unter Tausenden Markierungen führen historische Fässer unter anderem zu einem deutschen Plantagenbesitzer – und dem Schiff, dass kurz vor dem Ziel versank.

Noch im 19. Jahrhundert prägten Holzfässer das Bild vieler Städte.
Foto: Campwillowlake/iStock
- „wat in het vat zit verzuurt niet“ (Was im Fass ist, wird nicht sauer)
- „een vat vol tegenstrijdigheden“ (ein Fass voller Widersprüche)
- „like shooting fish in a barrel“ (wie Fische im Fass fangen, also ein Kinderspiel)
- „an empty barrel makes the most noise“ (Ein leeres Fass macht am meisten Lärm)
- ein Fass aufmachen
- das schlägt dem Fass den Boden aus
- Was zuerst ins Fass kommt, darnach schmeckt alles weitere
Holzfässer aus deutschen Werkstätten

Handwerker, die Fässer herstellen, werden Küfer, Böttcher oder Fassbinder genannt.
Foto: gemeinfrei
Gepackt nach Vorschrift
„Wir lieben unsere Regeln wirklich, nicht wahr? In dieser Hinsicht war es früher nicht viel anders“, sagt Oosterbaan.
Mehr Holzfässer, mehr Wissen
„Wir leben in einem großen, feuchten Delta. In vielerlei Hinsicht sitzen wir auf einer Goldmine“, sagt Oosterbaan. „Kaum ein Monat vergeht, ohne dass irgendwo in den Niederlanden ein Fass ausgegraben wird.“

Ein Holzfass, das in einem römisches Kastell ein zweites Leben als Brunnen bekam.
Ordnung in Tausende Markierungen bringen
- Konstruktionsmarkierungen: sie wurden von den Küfern angebracht, um den Zusammenbau der Fässer zu erleichtern
- Küfermarkierungen: damit konnten die Handwerker identifiziert werden, die das jeweilige Fass bauten
- Zulassungs- oder Ablehnungszeichen: vor ihrem Einsatz wurden neue, aber auch wiederverwendete Fässer auf ihre Norm geprüft und entsprechend gekennzeichnet. Abgelehnte Fässer konnten anschließend ausgebessert werden.
- Inhaltsmarkierungen: Auf einigen Fässern waren Zeichen angebracht, die Auskunft über den Inhalt gaben. Waren diese mit Fisch befüllt, verwiesen die Markierungen auf das Fangdatum. Auch die Ware wurde von Inspektoren auf die richtige Ladung und Qualität geprüft und mit Zulassungs- oder Ablehnungszeichen versehen.
- Identifikationszeichen: sie gaben an, welcher Person oder welchem Unternehmen die gefüllten Fässer gehören – ein Zeichen, das besonders für Biertransporte wichtig war
- Zählmarken: diese einfachen Strichlisten dienten der Mengenüberwachung, die für die korrekte Abrechnung und Steuererhebung, zum Beispiel von alkoholischen Getränken, wichtig waren
- persönliche Markierungen: sie sind mit heutigen Unterschriften gleichzusetzen und stammen meist von Händlern oder Haushalten

Auswahl von Markierungen die auf Fässern aus dem Schiffswrack „Burgzand Noord 4“ gefunden wurden.

„Die Vorsteher der Küfer- und Weinhändlerzunft“, gemalt von Gerbrand van den Eeckhout (1621–1674).
Foto: gemeinfrei
Eine unerwartete Entdeckung
„Das war eine dieser Nebenbeschäftigungen, denen ich einfach nicht widerstehen konnte“, sagt Oosterbaan.

Eine ehemalige Kaffeeplantage in Suriname, wo auch Matheus Sigismundus Pallak Abbaugebiete besaß.
Foto: Gert-Jan van Vliet/iStock
Defizite in Forschung und Entwicklung
Stagnierende Investitionen
Ein Gehirn = zwei Organe?
Römischer Münzschatz in NRW entdeckt

Ein Teil der über 900 entdeckten Münzen bei Wesseling in Nordrhein-Westfalen.
Foto: Marcel Zanjani/LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Himalaya unter der Antarktis
Selbst heilende Pilz-Kleidung
T. rex war Warmblüter
Sonne wird vorhersehbar

Sonneneruption, aufgenommen von der Sonde „Solar Orbiter“
Foto: Solar Orbiter/EUI Team/ESA & NASA/dpa
Was wäre, wenn Yellowstone ausbricht?
Lemuren performen wie Opernsänger

Der Indri ist weltweit der einzige bekannte singende Lemur.
Foto: Artush/iStock
Unordnung für grünen Wasserstoff
Beeren gegen Fett

Beeren verhindern eine übermäßige Fettansammlung in den Muskeln.
Foto: Zakharova_Natalia/iStock
Erde wird runder – und weniger rund
Sprache entstand am Lagerfeuer

Einer Theorie zufolge könnte Lagerfeuer bei der Entwicklung der Sprache geholfen haben.
Foto: Dmytro Aslanian/iStock
Strand, Meer, Mars
Gehen bringt Verdauung in Schwung

Bereits wenige Minuten laufen kann die Verdauung in Bewegung bringen und Verstopfungen vorbeugen.
Foto: Anton Borisov/iStock
In Kürze:
- Römischer Beton hatte im Vergleich zu dem heutigen klassischen Beton deutlich mehr Bestandteile als Sand, Kalk und Wasser.
- Das verlieh dem antiken Baustoff Selbstheilungskräfte und setzte bei seiner Herstellung weniger Kohlenstoffdioxid frei.
- Deutsche Forscher wollen den alten Beton reproduzieren und eine antike Zutat, vulkanische Asche, durch verbrannte Abfälle ersetzen.
- Zusätzlich sollen gut verfügbare und kostengünstige Substanzen den neuen alten Beton schneller härten lassen und den Selbstheilungseffekt imitieren.
Moderne Stolpersteine
„Beton hält in den gemäßigten Breiten etwa 70 Jahre, in den Tropen höchstens 30“, sagt Sebastian Bette, beteiligter Forscher am Max-Planck-Institut.
Beton – ein chemisches Kuddelmuddel
Heutiger Beton ist im Wesentlichen ein Sand-Kalk-Wasser-Gemisch.
Foto: Cineberg/iStock
Vulkanasche als wesentliche Zutat

Das Pantheon in Rom besitzt unter anderem eine massive Betonkuppel.
Foto: TomasSereda/iStock
Müll statt Vulkanasche
Geheime Zutat für weniger CO₂

Ein Stück des Römerkanals, auch Eifelwasserleitung genannt, in Buschhoven nahe Bonn. Das Aquädukt wurden aus römischen Beton (auch opus caementicium genannt) gefertigt und mit gemauerten Bögen aus Naturstein versehen.
Foto: Haspi, Wikimedia Commons | CC BY-SA 3.0
In Kürze:
- Vor der Küste Norwegens haben Forscher versteinertes Erbrochenes von 150 Millionen Jahre alten Urzeitechsen gefunden.
- Verursacher waren sogenannte Plesiosaurier, die wie Eulen und Katzen heute, die unverdaulichen Überreste ihrer Nahrung ausspuckten.
Ran an die Küste und losgewürgt

Bohrkernaufnahme von 160 Millionen Jahre altem Sand, der eine Ansammlung von Muscheln und Pflanzenresten enthält, die als Erbrochenes eines Plesiosauriers interpretiert wird.
Foto: Dirk Knaust | CC BY
„Durchforsten, was ausgestorbene Tiere ausgespuckt haben“
Fahrerlos in die Filiale

Premiere im deutschen Lebensmitteleinzelhandel: Lidl und Einride haben den E-LKW mit autonomer Fahrfunktion auf öffentliche Straßen gebracht.
Foto: Lidl
Ihr Kaffee hat ein Gedächtnis

Eine Tasse Kaffee am Morgen kann erstaunliches leisten: die Stimmung aufhellen und eine Erinnerung bergen.
Foto: dmf87/iStock
Fehlendes Chromosom könnte Krebs begünstigen
Liegt Nofretete hinter Tutanchamun?
Wilde Honigbienen auf Roter Liste

Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) steht auf der Roten Liste als „stark gefährdet“.
Foto: Samuel Ray/iStock
Alkohol aus dem Erdreich
Fraß unsere Sonne eine Supererde?
250 Jahre versteckt

Die neu entdeckte Wildkatze Leopardus tilcayo aus Bolivien.
Künstliches Knie im Gehirn
Burg in Universität gefunden

Zeichnung der Burg Roebuck von dem Maler Gabriel Beranger aus dem Jahr 1768.
Foto: gemeinfrei
Dicker ist besser
Menschliche Zellen in Mäusen

Für den Tierversuch wurden die Mäuse so genetisch verändert, dass der Großteil ihres Neokortex und Hippocampus nicht gebildet wurde.
Foto: JacobStudio/iStock
Schon gewusst? Heißes Eis im All
Nicht alle Wege führen nach Rom

Rekonstruierter Verlauf der 299.171 Kilometer römische Straßen, die in der Studie untersucht wurden.
Foto: Pažout et al. (2026) | CC BY 4.0 ; Zuschnitt Epoch Times
Jahrelange Nachbeben nach Atomwaffentest
Erster Riese Europas

Künstlerische Darstellung eines Diplodocus.
Foto: gemeinfrei
Eine Allianz für wertebasierte KI
Alternative zu unkontrollierbaren Systemen
Enge Partnerschaft als Reaktion auf Trump
In Kürze:
- Im Känozoikum gab es arktische Geparden und Elefanten mit Hauer-artigen Stoßzähnen, die spätestens 11.700 Jahre vor heute ausstarben.
- Spanische Wissenschaftler fanden heraus, dass die Elefanten der Gattung Deinotherium verschwanden, weil sie zu langsam neue Arten hervorbrachten.
- Parallel entdeckten US-amerikanische Forscher, dass der amerikanische Gepard eher ein Puma war und aufgrund zu geringer genetischer Vielfalt die Eiszeit nicht überlebte.
Zu wenig Tiere für Hauerelefanten
Zu wenig Gene der arktischen Geparden

Künstlerische Darstellung eines „amerikanischen Geparden“, der vor 12.000 Jahren ausstarb.

EU-Präsidentin Ursula von der Leyen (ml) und der französische Präsident Emmanuel Macron (mr) am 10. September 2026 beim Internationalen Weltraumgipfel im Grand Palais in Paris.
Foto: Aurelien Morissard/POOL/AFP via Getty Images
Ein Weltraumbahnhof in Europa
Macron: Europa sollte eigenes Programm für bemannte Raumflüge entwickeln
Bär lobt Erfolg von Isar Aerospace
Isar Aerospace will Produktion hochfahren

Die Rakete von Isar Aerospace auf dem Startplatz in Norwegen. (Handout)
Foto: Brady Kenniston/Isar Aerospace, Photo Wingmen Media/AP/dpa
Raumfahrttreffen in Paris
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