Tag: Sicherheitspolitik
In Kürze:
- Die Bundesregierung will BND und Verfassungsschutz mehr Befugnisse zur Abwehr von Spionage, Sabotage und hybriden Angriffen geben.
- Geplant sind unter anderem Staatstrojaner, KI-gestützte Datenanalysen und erweiterte biometrische Abgleiche.
- Kritiker warnen vor Eingriffen in Grundrechte, ärztliche Vertraulichkeit und Datenschutz. Der Bundestag berät noch, verfassungsrechtliche Fragen sind offen.
Reform schon länger geplant
Bald „echte“ Geheimdienste?
Was bringt die Reform für die Bürger?
Staatstrojaner
Wie erhält man Auskunft über gesammelte Daten?
KI zur Datenanalyse
Biometrischer Datenabgleich
Arztgeheimnis betroffen
Aufweichung des Trennungsgebots
Kontrolle soll gebündelt werden
Muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden?
In Kürze
- Ein China-naher Forscher nutzte Claude, um eine Software zur elektronischen Kriegsführung gegen zwölf Ziele in Taiwan zu entwickeln.
- Anthropic sieht Verbindungen zur Akademie der Militärwissenschaften der Volksbefreiungsarmee, nennt aber keine formelle Zugehörigkeit.
- In einem weiteren Fall nutzte ein chinesischer Rüstungshersteller Claude für ein Anti-Torpedo-Waffenprojekt; beide Konten wurden gesperrt.
Taiwan-Szenario
Claude im gesamten Zielprozess eingesetzt
Verbindung zu PLA-Forschungseinrichtungen
Weiteres chinabezogenes Anti-Torpedo-Projekt
In Kürze:
- Andy Burnham übernimmt nach seiner Wahl zum Labour-Vorsitzenden das Amt des britischen Premierministers.
- Seine Politik orientiert sich am sogenannten Makerfield-Test, der den Nutzen für die Bevölkerung in den Mittelpunkt stellt.
- Gegenüber der EU setzt Burnham auf Zusammenarbeit, räumt der Innenpolitik jedoch klar Vorrang ein.
Aufstieg zum Premierminister binnen eines Monats

Andy Burnham hat die Nachwahl im Kreis Makerfield gewonnen.
Foto: Peter Byrne/PA Wire/dpa
Britische Premierminister wechseln häufig

Keir Starmer ist an etlichen Krisen gescheitert.
Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa
Wie „links“ ist Burnham?
Burnhams Außenpolitik

Der neue Verteidigungsminister war früher beim Militär. (Symbolbild)
Foto: Matt Dunham/AP/dpa
Makerfield-Test als Kriterium für Politik
Zwischen London und Brüssel
In Kürze:
- Bundeswehr schließt Feldlager in Erbil nach US-Rückzug.
- Deutschland unterstützte Peschmerga seit 2015 im Kampf gegen den IS.
- Kurdische Kräfte wünschen weitere deutsche Militärhilfe.
Mit Milan gegen „Mad-Max“-Cars des IS
Bis jetzt ging es um IS-Bekämpfung
Abhängig von den USA

Ein kurdischer Peschmerga-Kämpfer trägt einen Kameraden, während ein deutscher Militärausbilder in einem Ausbildungskurs am 3. November 2015 in Erbil, Irak, Aufsicht führt.
Foto: John Moore/Getty Images
Peschmerga wollen weiterhin Bundeswehr
Grüne schlagen für Sommerferien 49-Euro-Ticket für Familien vor
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Taifun „Bavi“: Mehr als 900.000 Menschen in China in Sicherheit gebracht
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Deutsch-französische Woche: Merz und Macron sehen sich an vier Tagen

Friedrich Merz und Emmanuel Macron am 24.06.2026
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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Böschungsbrand stoppt Bahnverkehr zwischen Düsseldorf und Köln
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Staatsministerin kritisiert Sparpläne bei Integrationspolitik
«Ein Integrationsturbo für Geflüchtete und Sparpolitik bei den Jobcentern passen nicht zusammen», sagt Städtetag-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy.
Foto: Jens Kalaene/dpa
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Ein Wirtschaftsaufschwung liegt in weiter Ferne, dementsprechend schwierig ist laut Ifo-Institut die Lage vieler Unternehmen. (Archivbild)
Foto: Leonie Asendorpf/dpa
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Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen

Touristen fahren auf dem kubanischen Malecon in klassischen Cabriolets an der US-Botschaft vorbei.
Foto: Desmond Boylan/AP
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Johann Wadephul. (Archivbild)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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Foto: Desmond Boylan/AP
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Deutsche U-Boote auch in Norwegen und Kanada gebaut

Ein deutsches U-Boot vom Typ U34 ist auf der U-Boot-Werft von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) während eines Besuchs des deutschen Verteidigungsministers Boris Pistorius (SPD) und des indischen Verteidigungsministers Rajnath Singh (beide nicht im Bild) am 22. April 2026 in Kiel zu sehen.
Foto: Morris MacMatzen/Getty Images
Historische Skandale wegen Schmiergelder
Bester Schleicher in der Tiefe
TKMS gibt historischen Auftragsbestand bekannt
In Kürze:
- NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnt nach Chinas Raketentest vor einer Unterschätzung der Führung in Peking.
- Die USA kritisieren den raschen Ausbau des chinesischen Atomwaffenarsenals und fordern mehr Transparenz.
- Mehrere Staaten im Indopazifik, darunter Japan, Australien und die Philippinen, verurteilen den Test als Provokation.
Raketentest und gemeinsame Übung mit Russland am selben Tag
Rätsel um den Typ der verwendeten Rakete
China baut Atom- und Raketenarsenal weiter aus
Anrainerstaaten verurteilen Raketentest als „Provokation“
In Kürze:
- US-Europa-Spannung: Diskussion über mögliche Reduzierung amerikanischer Sicherheitszusagen in der NATO
- Verteidigungsausgaben: Streit um das 5-Prozent-Ziel und europäische Finanzierungslücken
- Geopolitische Konflikte: Ukraine, Iran und Abschreckung Russlands im Fokus
Kernpunkt des Treffens: Signal an Putin
Was passiert mit den 5 Prozent?
Ukraine und Iran
Trump: „Sie wollen nicht bezahlen“
Weiteres „Spaltungspotenzial“
„Hautnah dabei“?

Auf einer riesigen Werbetafel in Berlin ist am 16. Januar 2026 eine Anzeige der Bundeswehr zu sehen. Der Slogan „Frei. Will. Ich.“ spielt auf das Wort „Freiwillig“ an, da die Wehrpflicht in Deutschland noch nicht wieder eingeführt wurde.
Foto: John MACDOUGALL / AFP via Getty Images
Trotz hohem Interesse bleiben Rekruten aus
„Alle wollen Frieden, aber nix dafür tun“
Ministerium: Interesse um 8 Prozent gestiegen
Patriot-Lieferungen verzögern sich
E5 bekräftigen Unterstützung für NATO
Ukraine-Hilfe hat weiter Priorität
An der Spitze fehlen überzeugte Europäer
Gespräche über Iran-Abkommen
Solidarität mit den Golfstaaten
In Kürze:
- Sechsmonatige Überprüfung der US-Streitkräfte in Europa
- Druck auf NATO-Staaten wegen Verteidigungsausgaben steigt
- USA fordern stärkere europäische Verteidigungsverantwortung

Atomwaffenübung der NATO. (Archivbild)
Foto: Tom Reynolds/LOCKHEED MARTIN AERONAUTICS/EPA/dpa
Druck auf NATO-Verbündete und Lastenteilung
Konsequenzen bei fehlender Zielerfüllung
„Zu lange war die NATO ein Papiertiger und eine Einbahnstraße. Damit ist Schluss“,
Verteidigungsausgaben und Budgetpläne
US-Beiträge bereits gekürzt
Nukleare Abschreckung bleibt bestehen
Trotz der Änderungen in der Einsatzplanung erklärten NATO-Beamte, dass die nukleare Abschreckung des Bündnisses weiterhin intakt bleibe.
In einer Erklärung nach einer Sitzung der NATO-Atomplanungsgruppe bekräftigten die Verbündeten, dass sie eine „sichere, geschützte, wirksame und glaubwürdige nukleare Haltung“ aufrechterhielten, um Frieden zu bewahren, Zwang zu verhindern und Aggression abzuschrecken.
Sie bezeichneten die strategischen Nuklearstreitkräfte des Bündnisses als die „oberste Garantie der Sicherheit der Verbündeten“, die die Abschreckungsarchitektur der NATO untermauern.
Flugzeugträger und Kampfjets betroffen
NATO setzt auf mehr Eigenverantwortung
Ist es überhaupt notwendig, dass es in Deutschland Schutzraumplätze für jeden Einwohner gibt?
Liegt das aus Ihrer Sicht an einer Art Krisenmüdigkeit – also daran, dass das Bewusstsein trotz anhaltender Bedrohung abnimmt?
Im politischen Raum wird zudem die Jahreszahl 2029 genannt, bis zu der Deutschland im zivilen und militärischen Bereich besser aufgestellt sein soll. Das ist aus meiner Sicht sehr ambitioniert. Die zivile Seite wird bis dahin kaum in der Lage sein, die notwendigen Strukturen im Zivilschutz aufzubauen.
Die derzeit vorgesehenen Mittel in Höhe von rund 10 Milliarden Euro fließen zudem vor allem in nachgelagerte Strukturen wie Hilfsorganisationen. Das ist zwar wichtig, ersetzt aber keine präventive Schutzinfrastruktur.
Der Aufbau echter Schutzräume ist kurzfristig kaum realisierbar. Länder wie die Schweiz, Finnland, Schweden oder Norwegen haben solche Systeme über Jahrzehnte hinweg entwickelt. Das lässt sich nicht kurzfristig nachholen – weder organisatorisch noch finanziell.
Hinzu kommt, dass eine flächendeckende Umsetzung erhebliche Kosten verursachen würde. Da sind wir bei etwa 5.000 bis 10.000 Euro Schutzkosten pro Person sowie einer Umsetzungsdauer von rund 30 Jahren. Unterm Strich bleibt damit die Frage, ob und in welchem Umfang sich ein Land langfristig tatsächlich auf Krisen vorbereiten will. Derzeit steht diese strukturelle Vorsorge jedoch nicht im Vordergrund.




















