Tag: Katherina Reiche
In Kürze:
- Der Bund plant einen Pachtpreisdeckel für Windkraftanlagen.
- Das Ziel ist die Reduzierung von EEG-Förderkosten.
- Mehrere Verbände kritisieren die Pläne, weil sie einen Nachteil für Landwirte darstellen.
- Nach einer neuen Anpassung des Entwurfs soll aber der Zuschlag für Agri-PV bleiben.
Was will der Bund damit erreichen?
Kritik von Verbänden
Zuschlag für Agri-PV bleibt
In Kürze:
- Die deutschen Gasspeicher sind so leer wie selten zu dieser Zeit. Bereits jetzt zeichnet sich eine Gasmangellage im kommenden Winter ab.
- Weltpolitische Krisen erschweren die Wiederbefüllung und gefährden das Geschäftsmodell der Speicherbetreiber.
- Deutschland bezieht selbst kein Gas aus Russland, erhält aber dennoch über Umwege russisches Gas. Diese Importe fallen ab Januar 2027 weg.
- Einheimisches Gas könnte Deutschland für Jahrzehnte versorgen, die Förderung bleibt jedoch verboten.
- Zugleich setzt die Methanverordnung der EU die Versorgungssicherheit unter Druck.
- Die USA seien bereit, Europa zu versorgen, aber nicht unter derart „verrückten“ Bedingungen.

Die Temperaturen im Juni 2026 überstiegen das langfristige Mittel um +0,46 Grad Celsius. Der kurzfristige Abkühlungstrend bleibt weiter intakt, der langfristige Trend liegt unverändert bei +0,16 Grad Celsius pro Jahrzehnt, wobei die aktuell Temperaturabweichung leicht über dem Erwartungswert liegt.
Die Befüllung der deutschen Gasspeicher bis zur Heizsaison wird schwierig
„Die derzeitigen Preisentwicklungen setzen kaum Anreize zur Einspeicherung von Gas und gefährden damit die Versorgungssicherheit für den kommenden Winter.“
Gasmangellage schon heute absehbar?
Deutschland bezieht immer noch relevante Mengen Gas aus Russland

Tägliche Gasimporte Deutschlands nach Ländern. Der Direktimport aus Russland (grau) wurde 2022 eingestellt. Parallel dazu ist die Gesamtimportmenge (orange) erheblich gesunken. LNG (rosa) ist seither die viertwichtigste Bezugsquelle – ein Teil dessen stammt über Umwege dennoch aus Russland.
Foto: Bundesnetzagentur

Monatliche LNG-Importe aus Russland ausgewählter Länder in Milliarden Kubikmetern. Seit Januar 2021 hat sich das Gesamtvolumen erhöht, sowohl in Summe für Belgien, die Niederlande und Frankreich als auch für Europa insgesamt.
Foto: IEEFA
Gas-Notfallreserve ab 1. Januar 2027 geplant …
… aber Fracking bleibt verboten
- die Technik der Förderung des Schiefergases aus mehr als 1.000 Meter Tiefe eine Gefährdung des Grundwassers (bis zu 100 Meter Tiefe) ausschließt,
- das Erdbebenrisiko beim Fracking um ein Vielfaches niedriger ist als bei der herkömmlichen Erdgasförderung,
- Deutschland eine förderbare Gesamtmenge von 1.000 Milliarden Kubikmetern aufweist, was einer Förderdauer von 50 Jahren bei einer jährlichen Fördermenge von 20 Milliarden Kubikmetern entspricht,
- deutlich kostengünstiger wäre als der heutige Weltmarktpreis.
Verschärft ein Erdgaslieferstopp wegen der EU-Methanverordnung die Gasmangellage?
In Kürze:
- Gebäudemodernisierungsgesetz befindet sich noch im parlamentarischen Verfahren.
- Ein neues Gutachten hält die Lockerung des Heizungsgesetzes für verfassungswidrig.
- Ein Gutachten für die CDU/CSU-Fraktion sieht dagegen keine verfassungs- oder europarechtlichen Hindernisse.
Reiche verspricht mehr „Freiheit im Heizungskeller“
Freshfields: Abschwächung des Klimaschutzes verstößt gegen das Grundgesetz
Argumentation ähnlich wie in Greenpeace-Gutachten vom Februar
CDU/CSU sieht Spielraum bei den Klimaschutzinstrumenten
In Kürze:
- Bundestag berät erstmals über neues Gebäudemodernisierungsgesetz, welches das sogenannte Heizungsgesetz ersetzen soll
- 65-Prozent-Pflicht für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen entfällt
- Einbau von Öl- und Gasheizungen soll weiterhin erlaubt bleiben
- Aus der Opposition kommt Kritik
Reiche betrachtet Aus für Heizungsgesetz als überfällig
Neue Vorgaben für Energieversorger und Kostenverteilung im Heizsystem
Streit um neue Heizungspläne im Bundestag
Linke und Umweltverbände kündigen Klagen an
Lieferungen sollen über Jahrzehnte laufen
Projekt setzt auf erneuerbare Wasserkraft
In Kürze:
- Wirtschaftsministerin Katherina Reiche reist mit einer Wirtschaftsdelegation aus rund 40 Unternehmen nach China.
- Im Fokus stehen faire Wettbewerbsbedingungen, Lieferketten, Seltene Erden und bessere Marktchancen für deutsche Firmen.
- Mehrere EU-Staaten fordern eine härtere Linie gegenüber China – Deutschland setzt weiter auf wirtschaftliche Zusammenarbeit.
- Gleichzeitig wächst Deutschlands Abhängigkeit von China bei Akkus, Solarpanels, Antibiotika und wichtigen Rohstoffen.
Gespräche zu Handel und Schlüsselindustrien
Stetig steigendes deutsches Handelsdefizit mit China
Merz scheiterte in Brüssel mit Vorstoß zu Handelsabkommen
Zunehmendes Eskalationspotenzial im Handelskonflikt zwischen EU und China
Mehr Arbeitsvolumen gefordert
Steuerreform soll früher kommen
Bundesregierung will gleiche Rechte wie Frankreich
Pistorius will generell mehr staatliche Beteiligung
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Stromsteuer soll sinken
Zweifel am Heizungsgesetz
Zivilschutz
Trump macht Druck
Neuer Ministerpräsident
In Kürze:
- Wirtschaftsministerin Reiche fordert eine allgemeine Senkung der Stromsteuer.
- CSU-Chef Söder hält eine Verlängerung des Tankrabatts für möglich.
- Die SPD lehnt dauerhafte pauschale Entlastungen ab und setzt auf Steuerreformen.
- Trotz gesunkener Preise liegen Kraftstoffe weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau.
Reiche zieht positive Bilanz über den Tankrabatt
12-Uhr-Regel habe Intransparenz beseitigt
Reiche: Regierung hat nicht die Aufgabe, „Urlaubsflüge zu subventionieren“
Veränderungen bei Netzentgelten könnten Erleichterung bringen
Söder will Tankrabatt verlängern – Miersch gegen „Gießkanne“
In Kürze:
- Das Bundeskabinett hat ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz beschlossen, das das bisherige Heizungsgesetz entschärfen soll.
- Öl- und Gasheizungen sollen weiterhin eingebaut werden dürfen – verbunden mit einer schrittweisen Beimischung sogenannter klimafreundlicher Brennstoffe.
- Kritiker aus den Reihen der Grünen und der Union selbst halten mögliche Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht für wahrscheinlich.
- Streitpunkt ist, ob die Lockerungen mit dem Klimabeschluss von Karlsruhe aus dem Jahr 2021 vereinbar sind.
Reiche verspricht „alltagstaugliches“ Heizungsgesetz
Klimabeschluss erhob Netto-Null zum Verfassungsauftrag
Umweltjurist: Heizungsgesetz nicht sakrosankt – zusätzliche Emissionen jedoch zu kompensieren
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Beschäftigungsgarantie für PCK-Raffinerie
Pistorius in Kiew
AfD-Bürgermeister in Brandenburg
Klimamodell revidiert
„Völlig inakzeptabel“


































