Tag: Konjunktur
„Das Niedrigwasser im Rhein und die Hitzewelle bremsen die Erholung der Wirtschaft nur vorübergehend“, sagt BVR-Chefvolkswirt Andreas Bley.
Niedrigwasser sorgt für Wachstumspause
Viele Gastwirte geben auf
Arztpraxen machen nicht nur auf dem Land dicht
Deutsche Wirtschaft in der „Krisenzange“
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65 Jahre Mauerbau
Problematik mit Niedrigwasser
Wagenknecht lehnt Höcke-Angebot ab
Pleitewelle und Konjunktur
Waldbrände in Deutschland
In Kürze:
- Der DAX hat erstmals die Marke von 26.000 Punkten überschritten, trotz einer weiterhin schwachen deutschen Konjunktur.
- Starke Unternehmenszahlen, Exportzuwächse und Hoffnungen auf geopolitische Entspannung stützen die Kurse.
- Steigende Zinsen, Niedrigwasser, geopolitische Unsicherheit und die schwache Industrie beeinflussen die Entwicklung des DAX.
DAX-Rekord bei steigenden Zinsen und Inflation
Die Entwicklung von Börse und Realwirtschaft
Das ifo Institut, dessen Geschäftsklimaindex als Frühwarnsystem für die deutsche Konjunktur gilt, meldete für Juli einen Anstieg auf 86,6 Punkte nach 85,6 im Juni. Das war der dritte Zuwachs in Folge seit dem Tiefpunkt von 84,5 im April. Bei Betrachtung der wirtschaftlichen Teilbereiche zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Der gesamte Anstieg speiste sich aus verbesserten Erwartungen der befragten Unternehmen, während die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat sogar leicht nachgab. Optimismus über die Zukunft bei gleichzeitig schwächerer Einschätzung der Gegenwart ist ein Muster, das sich in der deutschen Konjunkturgeschichte wiederholt und sowohl vor tatsächlichen Trendwenden als auch vor Rückschlägen auftrat.
Exportrekord im Schatten der Straße von Hormus
Eine wichtige Zahl dieser Woche stammt aus der Außenhandelsstatistik: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert, 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste je in einem Monat gemessene Wert seit Beginn der saisonbereinigten Erhebung und liegt über dem bisherigen Rekord vom September 2022. Für das erste Halbjahr 2026 meldet die Behörde insgesamt ein Exportwachstum von 3,7 Prozent auf 816,6 Milliarden Euro, bei einem gleichzeitig überproportionalen Importzuwachs von 4,4 Prozent auf 711,6 Milliarden Euro. Der Außenhandelsüberschuss schrumpfte dadurch im Juni auf 15,4 Milliarden Euro, nach 19,3 Milliarden Euro im Mai.
Der Rekord steht im Zusammenhang mit der Entwicklung des internationalen Handels. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öltransport zentrale Straße von Hormus war infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran zeitweise nahezu zum Erliegen gekommen. Der ING-Analyst Carsten Brzeski formulierte im Juli die Vermutung, einige deutsche Branchen und Unternehmen hätten „vom Krieg im Nahen Osten profitiert“, weil asiatische Wettbewerber von der Sperrung stärker betroffen gewesen seien als europäische Exporteure. Diese Einschätzung stammt von einem einzelnen Marktbeobachter und ist keine amtlich bestätigte Analyse. Hinzu kommt, dass die Zahlen nominal ausgewiesen werden und damit die im Juni erneut gestiegenen Importpreise für Energie und Vorleistungsgüter nicht herausrechnen; ein Teil des Anstiegs könnte daher auf höhere Preise und nicht auf größere Liefermengen zurückzuführen sein.
Zwischen Börsenrekord und Niedrigwasser
DAX-Rekord und Konjunktur
Mai und Juni: 103.000 Jobs weniger als erwartet
Rhein erreicht neue Rekordtiefstände
Schifffahrt und Industrie unter Druck
Ökonomen warnen vor Wachstumsverlusten
Regionale Unterschiede bei den Spritpreisen

Das Niedrigwasser verteuert den Kraftstofftransport und verstärkt das Nord-Süd-Gefälle bei den Spritpreisen. (Symbolbild)
Foto: Ina Fassbender / AFP via Getty Images
Politik berät über Gegenmaßnahmen
Kritik an Bundesregierung und EU
Krise trifft die Branche unterschiedlich
Hohe Kosten bremsen Investitionen
Bürokratie belastet, Erwartungen bleiben verhalten
Noch keine wirtschaftlich tragfähige Auslastung
Neue Zollregeln der EU könnten helfen
Wirtschaftsvereinigung: Heimische Stahlfabrikanten bevorteilen
VDA: Besonders negativ zulasten deutscher Hersteller ausgewirkt
Chinesischer Verband: Zusätzliche Belastung für deutsche Hersteller
Was die deutschen Hersteller dazu sagen
Kaum Frühjahrsbelebung
Zahl der Bürgergeldempfänger nimmt ab
DGB: Bundesagentur nicht im Stich lassen
Lücken auf dem Ausbildungsmarkt
Betroffene haben „überdurchschnittlich hohe Ausfälle“
Kubaner dürfen wie ausländische Investoren investieren

Vor dem Bahnhof „Ferrocarriles de Cuba“ in Havanna: Am 18. Juni 2026 treten in Kuba neue Beschränkungen für den interprovinziellen Verkehr in Kraft – einschließlich einer Zuteilung von Fahrkarten nach „Dringlichkeitskriterien“.
Foto: Yamil Lage/AFP via Getty Images
Unterstützung von Raúl Castro
In Havanna fahren keine Busse mehr im Nahverkehr

Gebäude entlang des Malecón in Centro Habana, Havanna, am 17. Juni 2026.
Foto: Pablo Porciuncula/AFP via Getty Images
Stagnation erwartet
34 Milliarden Euro Kaufkraftverlust
Für tiefgreifende Reformen
Entscheidend sind die Rohölpreise
Energiepreise, Inflation und Irankonflikt
Baubranche sackt ab
Technologischer Fortschritt entscheidend
Reformen, die nicht wehtun, aber wenig bewirken
Inflation dürfte steigen































