Tag: Konjunktur
In Kürze:
- Die deutschen Industrieaufträge stiegen im Juli deutlich, allerdings vor allem durch Großbestellungen und eine stärkere Inlandsnachfrage.
- Staatliche Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur stützen die Konjunktur, während Konsum, Arbeitsmarkt und wichtige Industriebranchen weiter Schwächen zeigen.
- Deutschlands Wirtschaft befindet sich auf Erholungskurs. Für einen breit getragenen Aufschwung müssten jedoch private Investitionen, Beschäftigung und Konsum stärker zulegen.
Staatliche Nachfrage stützt die Industrie
Die Gesamtwirtschaft wächst wieder
Inflation und Arbeitsmarkt bremsen
Wichtige Industriebranchen bleiben schwach
Staatsausgaben allein reichen nicht
Schwache private Nachfrage
Impulse aus dem Ausland und der Finanzpolitik
Inflation 2027 mit bis 3,0 Prozent erwartet
Bestellungen im bisherigen Jahresverlauf positiv
In Kürze:
- Untersuchung von Creditreform: Rund 188.000 Unternehmen schlossen 2025 in Deutschland – 10 Prozent mehr als im Vorjahr.
- Nur rund 13 Prozent der Schließungen waren Insolvenzen; häufig spielen auch wirtschaftliche Entscheidungen oder fehlende Nachfolger eine Rolle.
- Die Zahl allein zeigt nicht, wie viel wirtschaftliche Leistung verloren geht – zugleich entstehen neue Unternehmen und bestehende Betriebe übernehmen Beschäftigte, Kunden oder Aufträge.
Wie die 188.000 Schließungen ermittelt werden
Warum Firmen ohne Insolvenz aufgeben
Wenn der Unternehmer in Rente geht
Industrie, Bau und Gastronomie mit mehr Schließungen
Warum das Statistische Bundesamt andere Zahlen nennt
Was die Zahlen offenlassen
Asiatische Konkurrenz leidet schwer unter Iran-Krieg
Grundlegende Probleme in Deutschland ungelöst
Helaba legt mehr Geld für weitere Rückschläge zurück
Auch Autoindustrie etwas optimistischer
Schwerpunkt: Wirtschaft
Technische Innovation und KI
Drohnen-Angriffe in Leipzig
Hitze, Dürre, Erderwärmung
Grünen fordern ein „Klimakabinett“
Linken: Merz agiert zugunsten der Wirtschaft
Fokus Wirtschaft: Gäste geladen
Vorstellung neuer Tytan-Drohne
Reizthema Hitzeschutz
Notwendige Zeit fürs Team-Building
„Das Niedrigwasser im Rhein und die Hitzewelle bremsen die Erholung der Wirtschaft nur vorübergehend“, sagt BVR-Chefvolkswirt Andreas Bley.
Niedrigwasser sorgt für Wachstumspause
Viele Gastwirte geben auf
Arztpraxen machen nicht nur auf dem Land dicht
Deutsche Wirtschaft in der „Krisenzange“
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65 Jahre Mauerbau
Problematik mit Niedrigwasser
Wagenknecht lehnt Höcke-Angebot ab
Pleitewelle und Konjunktur
Waldbrände in Deutschland
In Kürze:
- Der DAX hat erstmals die Marke von 26.000 Punkten überschritten, trotz einer weiterhin schwachen deutschen Konjunktur.
- Starke Unternehmenszahlen, Exportzuwächse und Hoffnungen auf geopolitische Entspannung stützen die Kurse.
- Steigende Zinsen, Niedrigwasser, geopolitische Unsicherheit und die schwache Industrie beeinflussen die Entwicklung des DAX.
DAX-Rekord bei steigenden Zinsen und Inflation
Die Entwicklung von Börse und Realwirtschaft
Das ifo Institut, dessen Geschäftsklimaindex als Frühwarnsystem für die deutsche Konjunktur gilt, meldete für Juli einen Anstieg auf 86,6 Punkte nach 85,6 im Juni. Das war der dritte Zuwachs in Folge seit dem Tiefpunkt von 84,5 im April. Bei Betrachtung der wirtschaftlichen Teilbereiche zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Der gesamte Anstieg speiste sich aus verbesserten Erwartungen der befragten Unternehmen, während die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat sogar leicht nachgab. Optimismus über die Zukunft bei gleichzeitig schwächerer Einschätzung der Gegenwart ist ein Muster, das sich in der deutschen Konjunkturgeschichte wiederholt und sowohl vor tatsächlichen Trendwenden als auch vor Rückschlägen auftrat.
Exportrekord im Schatten der Straße von Hormus
Eine wichtige Zahl dieser Woche stammt aus der Außenhandelsstatistik: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert, 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste je in einem Monat gemessene Wert seit Beginn der saisonbereinigten Erhebung und liegt über dem bisherigen Rekord vom September 2022. Für das erste Halbjahr 2026 meldet die Behörde insgesamt ein Exportwachstum von 3,7 Prozent auf 816,6 Milliarden Euro, bei einem gleichzeitig überproportionalen Importzuwachs von 4,4 Prozent auf 711,6 Milliarden Euro. Der Außenhandelsüberschuss schrumpfte dadurch im Juni auf 15,4 Milliarden Euro, nach 19,3 Milliarden Euro im Mai.
Der Rekord steht im Zusammenhang mit der Entwicklung des internationalen Handels. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öltransport zentrale Straße von Hormus war infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran zeitweise nahezu zum Erliegen gekommen. Der ING-Analyst Carsten Brzeski formulierte im Juli die Vermutung, einige deutsche Branchen und Unternehmen hätten „vom Krieg im Nahen Osten profitiert“, weil asiatische Wettbewerber von der Sperrung stärker betroffen gewesen seien als europäische Exporteure. Diese Einschätzung stammt von einem einzelnen Marktbeobachter und ist keine amtlich bestätigte Analyse. Hinzu kommt, dass die Zahlen nominal ausgewiesen werden und damit die im Juni erneut gestiegenen Importpreise für Energie und Vorleistungsgüter nicht herausrechnen; ein Teil des Anstiegs könnte daher auf höhere Preise und nicht auf größere Liefermengen zurückzuführen sein.
Zwischen Börsenrekord und Niedrigwasser
DAX-Rekord und Konjunktur
Mai und Juni: 103.000 Jobs weniger als erwartet
Rhein erreicht neue Rekordtiefstände
Schifffahrt und Industrie unter Druck
Ökonomen warnen vor Wachstumsverlusten
Regionale Unterschiede bei den Spritpreisen

Das Niedrigwasser verteuert den Kraftstofftransport und verstärkt das Nord-Süd-Gefälle bei den Spritpreisen. (Symbolbild)
Foto: Ina Fassbender / AFP via Getty Images
Politik berät über Gegenmaßnahmen
Kritik an Bundesregierung und EU
Krise trifft die Branche unterschiedlich
Hohe Kosten bremsen Investitionen
Bürokratie belastet, Erwartungen bleiben verhalten
Noch keine wirtschaftlich tragfähige Auslastung
Neue Zollregeln der EU könnten helfen
Wirtschaftsvereinigung: Heimische Stahlfabrikanten bevorteilen







































