Was für Klopp als Bundestrainer spricht und was dagegen
Noch hat sich der Deutsche Fußball-Bund nicht von Julian Nagelsmann nach dessen gescheiterter Weltmeister-Mission in Amerika getrennt, da scheint „Kloppo“ bereits in den Startlöchern zu stehen. Jürgen Klopp soll quasi als Messias die am Boden liegende Fußball-Nation Deutschland wieder aufrichten.
Eine Volksbefragung über den besten Kandidaten würde vermutlich zu einem eindeutigen Ergebnis führen. Klopp kommt an bei den Fans, mit ihm könnte der Fokus voll auf die Zukunft gerichtet werden nach dem nächsten Turnier-Flop.
Jürgen Klopp besucht das WM-Gruppenspiel E zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium am 14. Juni 2026 in Houston, Texas.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Für Klopp spricht viel. Seine Empathie. Seine Menschenführung. Er holt aus Spielern alles raus. Er kann im Gegensatz zum viel jüngeren Nagelsmann (38) internationale Erfolge vorweisen. Mit dem FC Liverpool gewann er die Champions League und die englische Meisterschaft. Und mit Borussia Dortmund brachte er zeitweise sogar die Übermacht des FC Bayern München ins Wanken. Er vermag es, Potenziale zu heben und Spieler groß zu machen.
Doch Klopp hat einen langfristigen Vertrag bis 2029 als Head of Global Soccer bei Red Bull. Das sei „kein Halbtagsjob“, sagte er selbst. Er soll nach Angaben der Geschäftsführung des österreichischen Getränkekonzerns (Oliver Mintzlaff) keine Ausstiegsklausel beinhalten. Auch eine mündliche Freigabevereinbarung für den DFB als Nationaltrainer oder ein Sonderkündigungsrecht ist dementiert worden. Der DFB müsste also mit Red Bull verhandeln – und Ablöse zahlen?
HEUTE4:16 Uhr
Gastgeber USA gewinnt gegen Bosnien-Herzegowina
Die USA haben sich im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft mit einem 2:0-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina durchgesetzt. Bereits in der ersten Halbzeit brachte Folarin Balogun die USA in Führung (45.). Trotz einer umstrittenen Roten Karte für Balogun in der zweiten Halbzeit konnten die Amerikaner ihren Vorsprung halten und sogar ausbauen. In der 82. Minute erhöhte Malik Tillman auf 2:0.
Die Bosnier versuchten in der Schlussphase alles, um den Anschluss zu erzielen, doch die US-amerikanische Abwehr stand sicher. Die USA nutzten ihre Chancen effizient und ließen die Uhr geschickt herunterlaufen, um den Sieg zu sichern. Mit dem Erfolg der US-Amerikaner sind bei dieser WM alle drei Gastgeberländer ins Achtelfinale eingezogen und die USA wird am Montag im Achtelfinale auf Belgien treffen.
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Erst ein Tor, dann eine Rote Karte: Folarin Balogun (#20, USA) brachte sein Team in der 45. Minute in Führung und knapp 20 Minuten später in Unterzahl.
Foto: Michael Steele/Getty Images
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Der US-Torwart Matt Freese (#24) verteidigte seinen Kasten dreimal erfolgreich und verhinderte die Gegentore Bosniens zuverlässig.
Foto: Michael Steele/Getty Images
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Trotz Unterzahl setzte sich Malik Tillman (#17, USA) rund 15 Minuten vor SPielende nochmals durch und erhöhte auf 2:0. DIE USA sind im Achtelfinale, Bosnien-Herzegowina ausgeschieden.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 2.7.). England und Belgien sind weiter, Bosnien-Herzegowina ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE3:56 Uhr
Vier Tote bei Fan-Feier in Mexiko
Bei einer riesigen Feier von Fußballfans in Mexiko sind in der Nacht zum Mittwoch mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Eine 19-jährige Frau, ein 44-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau seien in Mexiko-Stadt erstickt, teilten die Behörden in der mexikanischen Hauptstadt mit. Zudem starb demnach ein 30-jähriger Mann an einem epileptischen Anfall. Zuvor hatten die Behörden zwei Todesopfer gemeldet. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bekundete „Solidarität und Unterstützung“ für die Familien der Opfer.
Mehr als eine Million Menschen hatten nach Angaben der Stadtverwaltung auf den Straßen von Mexiko-Stadt den Einzug ihres Teams ins Achtelfinale der WM gefeiert. Die meisten von ihnen versammelten sich rund um das Unabhängigkeitsdenkmal Ángel de la Independencia.
HEUTE1:02 Uhr
Belgien gewinnt in Verlängerung
Bei der Fußball-WM hat Belgien die Mannschaft aus dem Senegal im Sechzehntelfinale mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen. Nach 90 Minuten stand es 2:2 – und nach 85 Minuten noch 2:0 für die Afrikaner.
Die zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung und gingen früh per Kopfball durch Habib Diarra in Führung (25.). In der zweiten Halbzeit erhöhte Senegal dank dem Tor von Ismaila Sarr auf 2:0 (51.). Belgien bemühte sich, den Anschluss zu finden, doch die Senegalesen verteidigten kompakt und ließen kaum Chancen zu.
Erst in den letzten Minuten brachte sich Belgien binnen weniger Sekunden wieder ins Spiel: Romelu Lukaku und Youri Tielemans trafen kurz vor dem vermeintlichen Ende der Partie (86. und 89.). Mit dem Ausgleich rettet sich Belgien in die Verlängerung.
Und in der besorgte der Videoschiedsrichter den Belgiern einen Elfmeter nach Foul an Youri Tielemans, die Aufnahmen wurden minutenlang gecheckt. Tielemans verwandelte selber – und die „Roten Teufel“ waren damit eine Runde weiter. Belgien trifft am Montag im Achtelfinale auf den Gewinner der Partie USA gegen Bosnien-Herzegowina.
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Habib Diarra (#21, Senegal) traf in der 24. Minute zum 1:0. Ein zweites Tor für die Afrikaner fiel kurz nach der Halbzeitpause durch Ismaila Sarr (#18).
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Das Aus für Belgien erschien schon besiegelt, als Romelu Lukako (#9, nicht im Bild) in der 86. Minute mit dem 2:1 leichte Hoffnung aufkommen ließ. Nur drei Minute später köpfte Youri Tielemans (#8) Belgien in die Verlängerung.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Die Freude ist groß bei Youri Tielemans (#8) und seinen belgischen Teamkollegen. In Letzer Minute (120+5.) verwandelte einen Strafstoß und verhinderte das Elftmeterschießen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
GESTERN20:40 Uhr
England gewinnt WM-Sechzehntelfinale gegen DR Kongo
England hat am Mittwochabend das WM-Sechzehntelfinale gegen die DR Kongo mit 2:1 gewonnen und sich damit den Einzug ins Achtelfinale gesichert.
Die DR Kongo erwischte den besseren Start und ging bereits in der 7. Minute durch einen Flachschuss von Brian Cipenga in Führung. England tat sich zunächst schwer, steigerte sich jedoch im Verlauf der ersten Halbzeit deutlich. Jude Bellingham, Marcus Rashford und Harry Kane vergaben aussichtsreiche Möglichkeiten oder scheiterten am stark reagierenden kongolesischen Torhüter Lionel Mpasi-Nzau. Auf der Gegenseite hätte Yoane Wissa kurz vor der Pause beinahe erhöht, traf in der 42. Minute jedoch nur den Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Three Lions zunehmend die Kontrolle und drängten den Außenseiter tief in dessen Hälfte. Trotz mehrerer Abschlüsse und zahlreicher Flanken fehlte zunächst die Präzision oder Mpasi-Nzau war erneut zur Stelle.
Der verdiente Ausgleich fiel schließlich in der 75. Minute: Nach einer Flanke des kurz zuvor eingewechselten Anthony Gordon setzte sich Harry Kane im Strafraum durch und köpfte zum 1:1 ein.
Elf Minuten später drehte England die Partie endgültig. Nachdem Mpasi-Nzau zunächst einen Abschluss von Jude Bellingham abgewehrt hatte, legte Gordon den Ball für Kane auf. Der Angreifer traf in der 86. Minute zum Endstand von 2:1. Im Achtelfinale trifft England damit auf Mexiko.
WM: Der Engländer Harry Kane jubelt nach seinem Tor zum 1:1 gegen die DR Kongo neben Jude Bellingham.
Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
GESTERN18:37 Uhr
Schiri-Boss: Entscheidung beim vermeintlichen Tah-Tor war korrekt
Die vieldiskutierte Entscheidung, ein vermeintliches Tor von Jonathan Tah im WM-Sechzehntelfinale gegen Paraguay nicht zu geben, war laut FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina korrekt. In einem Beitrag des Weltverbands schrieb der Italiener grundsätzlich über Situationen wie die in der Verlängerung des am Ende von Deutschland verlorenen K.-o.-Spiels.
„Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden“, sagte Collina. Er nannte Waldemar Anton in seinen Ausführungen nicht beim Namen, sein Beitrag endete aber mit einem großen Foto von genau dieser strittigen Szene. Der Körperkontakt des DFB-Verteidigers mit Paraguays Torwart wird dabei grafisch hervorgehoben.
GESTERN16:47 Uhr
Niederlande-Coach Koeman tritt zurück: „Stolz und dankbar“
Ronald Koeman hört nach dem frühzeitigen WM-Aus gegen Marokko als Nationaltrainer der Niederlande auf. Die Entscheidung, seinen Vertrag nicht zu verlängern, habe er vergangene Nacht getroffen, gab der 63-Jährige via Instagram in einer persönlichen Stellungnahme bekannt. Mit Blick auf seine Laufbahn zeigte er sich „vor allem stolz und dankbar“. Er habe das Privileg gehabt, bei zahlreichen Spitzenvereinen wie dem FC Barcelona oder Ajax Amsterdam und in zwei Amtszeiten die niederländische Nationalmannschaft zu trainieren.
GESTERN6:05 Uhr
Mexiko souverän gegen Ecuador weiter
Gastgeber Mexiko hat das Sechzehntelfinale gegen Ecuador souverän mit 2:0 gewonnen. Der Sieg von „El Tri“ vor dem heimischen Publikum in Mexiko-Stadt war in der wegen eines Gewitters um eine Stunde verzögerten Partie zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre dominierte das Spiel von Beginn an und ging früh durch einen sehenswerten Treffer von Julian Quinones in Führung (22.). Raul Jimenez erhöhte wenig später auf 2:0 (31.).
In der zweiten Halbzeit versuchte Ecuador, den Druck zu erhöhen, fand jedoch kein Durchkommen gegen die gut organisierte mexikanische Abwehr. Mexiko hingegen blieb gefährlich und hätte durch Raul Jimenez und Gilberto Mora beinahe das dritte Tor erzielt. Die letzten zwei Minuten musste Ecuador nach Rot für Piero Hincapie in Unterzahl spielen – weitere Tore fielen nicht mehr.
Im Achtelfinale trifft Mexiko am kommenden Montag um 2:00 Uhr deutscher Zeit erneut im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt auf den Sieger der Partie England–Demokratische Republik Kongo. Mexiko ist bei der WM weiter ohne Gegentor. Zudem erreichte Mexiko bei seinen Heim-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 stets das Viertelfinale.
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Das Spiel Mexiko-Ecuador wurde wegen des Wetters um eine Stunde verschoben. Viele Fans harrten trotzen Regen im Stadionrund aus.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Ecuadors Stürmer Kevin Rodriguez (#11) und Mexikos Verteidiger Johan Vasquez (#5) haben den Ball fest im Blick.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
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Kann sich über ein 2:0 Sieg und das Weiterkommen freuen. Ein Fan der Mexikanischen Nationalmannschaft vor dem Sechzehntelfinale im Stadion in Mexiko-Stadt.
Foto: David Ramos/Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 1.7.). Norwegen schoss sich als erstes europäische Land ins Achtelfinale. Frankreich besiegte Schweden und Mexiko kam gegen Deutschland-Bezwinger Ecuador weiter.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN5:14 Uhr
Fußball auf dem Mond?
Die US-Raumfahrtagentur NASA will im Falle eines WM-Siegs der USA einen Fußball auf den Mond schicken. Dies versprach Nasa-Chef Jared Isaacman am Dienstag als „kleinen Motivationsschub“. „Also, Team USA: Erledigt Euren Teil“, sagte er. Experten zufolge ist ein WM-Sieg der USA allerdings eher unwahrscheinlich.
Die NASA hatte bereits einen Fußball auf die Internationale Raumstation ISS geschickt. Damit sollte die gemeinsame Ausrichtung der derzeit laufenden Weltmeisterschaft durch die USA, Kanada und Mexiko gewürdigt werden. Sollten die USA das Turnier gewinnen, werde ein Ball noch weiter ins All gebracht.
„Wenn die USA die Weltmeisterschaft gewinnen, werden wir definitiv Platz für einen Ball finden“, sagte Carlos Garcia-Galan, NASA-Programmmanager für die in einigen Jahren geplante Mondbasis.
Wegen eines heftigen Gewittersturms ist in Mexiko-Stadt der Anpfiff für Spiel zwischen Mexiko und Ecuador verschoben worden. „Das Spiel verzögert sich“, hieß es auf den Anzeigetafeln im Aztekenstadion, über dem zu diesem Zeitpunkt starker Regen niederging. Eine voraussichtliche neue Anstoßzeit wurde zunächst nicht genannt.
GESTERN1:30 Uhr
Spiele am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Mexiko gegen Ecuador in Mexiko City, Mexiko
18:00 Uhr: England gegen Demokratische Republik Kongo in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
22:00 Uhr: Belgien gegen Senegal in Seattle, USA (Übertragung: ARD)
GESTERN1:12 Uhr
Franzosen zaubern mit Herz
Frankreich hat das Sechzehntelfinale gegen Schweden mit 3:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und zeigten ihre Offensivstärke eindrucksvoll. Kylian Mbappé eröffnete den Torreigen aber erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit (45.) mit einem Schuss ins lange Eck. In der zweiten Halbzeit setzte Frankreich seinen Sturmlauf fort. Bradley Barcola erhöhte zügig auf 2:0 (53.). Kylian Mbappé machte schließlich den Deckel drauf (74.).
Schweden hatte einige gute Ansätze, konnte jedoch die französische Defensive nicht überwinden. Die Franzosen hingegen ließen keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und zeigten, warum sie als einer der Favoriten auf den Titel gelten. Frankreich trifft damit am Samstag im Achtelfinale auf Deutschland-Bezwinger Paraguay. Der Sieger dieser Partie wird im Viertelfinale auf Kanada oder Marokko treffen.
Kylian Mbappé fiel in der Partie jedoch nicht nur durch seine nächsten Tore, seine Tricks und seine perfekte Technik auf. Sein Jubel über das 1:0 war eine besonders bewegende Szene: Der 27-Jährige rannte direkt zu Bundestrainer Didier Deschamps an die Seitenlinie, die Kollegen folgten ihm. Nach dem Tod seiner Mutter hatte der Coach das letzte Gruppenspiel gegen Norwegen (4:1) verpasst.
Das sei Teil ihrer „DNA“, sagte Mbappé über die französische Mannschaft und ihren Trainer. „Wir stehen alle zusammen.“ Deschamps mache eine schwere Zeit durch. Aber: „Er ist bei uns nie allein. Wir werden ihn unterstützen.“ Die Geste habe ihn berührt, erklärte der 57-Jährige, der sowohl als Spieler als auch als Trainer schon Weltmeister wurde, und nach diesem Turnier abtreten wird – egal, welches Ergebnis die Les Bleus erzielen.
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Jacob Widell Zetterstrom (#1, Schweden) verteidigte sein Tor lange erfolgreich. Erstmals in der 45. Minute gelang es Kylian Mbappé (#10, Frankreich, nicht im Bild) die letzte Abwehr zu bezwingen. Foto Frank Fife/AFP via Getty Images
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Jules Kounde (#5, Frankreich) beweist auch in der Luft Ballkontrolle im Sechzehntelfinale gegen Schweden.
Foto: Al Bello/Getty Images
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Kylian Mbappé (#10, Frankreich) beherrscht den Ball und das Spiel. Mitte der zweite Halbzeit erhöhte er auf den Endstand von 3:0 und besiegelte das Aus der Skandinavier.
Foto: Al Bello/Getty Images
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Mbappé war als Doppeltorschütze erneut ein zentraler Spieler für Frankreich.
Foto: Tom Weller/dpa
30. Juni21:20 Uhr
Norwegen gewinnt mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste
Norwegen steht das erste Mal seit 28 Jahren in einem WM-Achtelfinale. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde.
Torschütze Antonio Nusa (l) war einer der auffälligsten Spieler bei Norwegen.
Foto: Tony Gutierrez/AP Photo/dpa
RB Leipzigs Offensivspieler Nusa erzielte im Dallas Stadion mit einem feinen Schlenzer in den Winkel den 1:0-Führungstreffer für Norwegen (39. Minute). Nach dem Ausgleich durch Amad Diallo (74.) schob der bis dahin zurückhaltende Haaland in der 86. Minute den Ball aus kurzer Distanz zum umjubelten Sieg ins Tor.
Norwegen wird nun gegen Brasilien um den Viertelfinal-Einzug spielen – am Sonntag (22 Uhr).
Der Norweger Martin Odegaard (Nr. 10) und seine Mannschaftskameraden feiern gemeinsam mit den Fans den 2:1-Sieg im Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Norwegen im Dallas Stadium am 30. Juni 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
30. Juni17:49 Uhr
DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.
30. Juni16:00 Uhr
Vor Abreise: Letztes Team-Meeting mit Nagelsmann im WM-Camp
Nach einer letzten kurzen Nacht im WM-Camp in Winston-Salem laufen beim Deutschen Fußball-Bund die Vorbereitungen auf die Heimreise. Am heutigen Vormittag Ortszeit sollte es noch ein Abschlussmeeting der Nationalspieler und des Stabes ums Team im Teamhotel The Graylyn Estate geben.
Eine geschlossene Abreise aus North Carolina wird es im Anschluss nicht geben. Die Akteure um Kapitän Joshua Kimmich sollen im Laufe des Tages individuell ihre Heimreise antreten, wie der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurde.
Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in Foxborough hat die Verbandsführung um Präsident Bernd Neuendorf bislang noch nicht auf die Ankündigung von Julian Nagelsmann reagiert, als Chefcoach weitermachen zu wollen.
„Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, hatte Nagelsmann nach dem verpassten Einzug ins Achtelfinale noch am Spielort gesagt.
Der Vertrag des 38-Jährigen läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028, für die sich das DFB-Team aber erst noch qualifizieren muss. Er bereite die EM und auch die im September beginnende neue Nations-League-Runde „gerne“ vor, wenn der DFB das wolle.
30. Juni10:18 Uhr
So geht es weiter für die Nationalmannschaft
Die Nationalmannschaft hat nun fast drei Monate Länderspielpause. Die nächste Bewährungsprobe – ob mit Julian Nagelsmann oder einem anderen Bundestrainer – steht am 24. September in den Niederlanden an.
Dann beginnt die nächste Auflage der Nations League. Neu ist, dass die ersten vier Partien innerhalb von zehn Tagen stattfinden. Weitere Kontrahenten in der A-Staffel sind für die DFB-Auswahl Griechenland am 27. September in Augsburg und auswärts am 4. Oktober sowie Serbien am 1. Oktober in München und auswärts am 13. November.
Der Abschluss der Gruppenphase steht am 16. November im Berliner Olympiastadion wieder gegen die Niederlande an. Die K.o.-Runde in dem UEFA-Wettbewerb findet im März 2027, das Final Four im Juni 2027 statt.
Noch in diesem Jahr und zwar Anfang Dezember werden die Qualifikationsgruppen für die EM 2028 in Belfast in Nordirland ausgelost. Die Ausscheidungsrunde für das Turnier in England, Schottland, Wales und Irland beginnt im Spätsommer 2027.
30. Juni8:09 Uhr
Nationalmannschaft zurück im WM-Quartier
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
30. Juni5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
30. Juni5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
30. Juni1:59 Uhr
Spiele am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
30. Juni1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
30. Juni1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
30. Juni1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
30. Juni0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
30. Juni0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
29. Juni23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
29. Juni23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
29. Juni23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
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29. Juni22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
29. Juni21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
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Japan feierte das 1:0 durch Bundesliga-Profi Sano.
Foto: Eric Smith/FR171023 AP/AP/dpa
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Siegtorschütze Martinelli feiert.
Foto: Ashley Landis/AP/dpa
29. Juni15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
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Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
29. Juni12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
29. Juni0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
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28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
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28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Am Denkmal für den Freiheitskämpfer José de San Martín legte Wadephul zunächst einen Kranz nieder. - Foto: Boris Roessler/dpa
Auf der Suche nach neuen Verbündeten: Außenminister Johann Wadephul setzt seine mehrtägige Südamerikareise in Argentinien fort. Bei einem Treffen mit seinem Kollegen Pablo Quirno wollte der CDU-Politiker am Nachmittag (Ortszeit) eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bergbau- und Rohstoffbereich unterzeichnen. Am Denkmal für den lateinamerikanischen Freiheitskämpfer José de San Martín aus der Zeit der Unabhängigkeitskriege im 19. Jahrhundert legte Wadephul zunächst einen Kranz nieder.
San Martín steht in Argentinien für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Diese Grundgedanken spielen auch heute noch für die Menschen in Lateinamerika eine wichtige Rolle.
An den Gesprächen mit Quirno sollten zeitweise auch mitreisende deutsche Wirtschaftsvertreter etwa aus der rohstoffverarbeitenden und der Rüstungsindustrie teilnehmen. Grund für die Außenwirtschaftsdiplomatie Wadephuls: Deutschland will sich unabhängiger von China machen.
Außerdem will die Bundesregierung Werte- und Handelspartnerschaften festigen, nachdem die transatlantische Partnerschaft mit der US-Regierung von Donald Trump Risse bekommen hat. Die Zollpolitik des US-Präsidenten gilt zudem als unberechenbar.
Argentinien hat große Rohstoffvorkommen. Gold, Silber und Lithium machen etwa 95 Prozent der Bergbauexporte aus. Zudem entstehen weitere Bergbauprojekte zur Förderung von Kupfer und Lithium. Letzteres ist wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, die etwa in E-Autos, Smartphones und Laptops sowie in der Solar- und Windenergie verwendet werden.
Warum Südamerika eine Herausforderung für Wadephul ist:
Mercosur als Kampfansage an Trump
Wadephul preist das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem „Gemeinsamen Markt des Südens“ als Meilenstein mit riesigem Wachstumspotenzial für Deutschland und Europa. Die Vereinbarung gilt als Kampfansage an die protektionistische Zollpolitik Trumps. Auch Wadephul betont, das Abkommen stehe „für Freihandel statt Zölle, für Wettbewerb statt Protektionismus“ – natürlich ohne den Namen Trump zu nennen.
Die Herausforderung: Weder Kanzler Friedrich Merz noch der Außenminister (Motto: Außenpolitik aus einem Guss) wollen es sich mit Trump verscherzen. Gerade vor dem Nato-Gipfel kommende Woche in Ankara, wo sich Deutschland eine klare Zusage Trumps erwartet, dass die USA auch künftig hinter den europäischen Verbündeten stehen, dürfte die Werbetour durch Südamerika da ein Spagat sein. Bei seiner Reise nach Südamerika hatte Wadephul am Montag denn auch als Erstes einen Zwischenstopp in Washington eingelegt, um bei seinem US-Kollegen Marco Rubio für die deutschen Nato-Positionen zu werben.
Mercosur-Abkommen: Der Deal mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay schafft laut EU-Kommission einen Markt mit etwa 720 Millionen Menschen und senkt Zölle in Milliardenhöhe. Das Abkommen soll durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln.
Südamerika als Wirtschaftspartner – EU vs. China
Paraguay: Importiert werden vor allem Chemieprodukte, Kraftfahrzeuge, Maschinen und Elektrotechnik. Aber: Bei den Importen lagen 2025 China mit fast 35 Prozent und Brasilien mit knapp 23 Prozent an der Spitze. Das dürfte auf absehbare Zeit so bleiben – trotz der Wirtschaftsdiplomatie Wadephuls.
Argentinien: Mehr als 190 deutsche Unternehmen sind hier aktiv. Doch Peking, zu dem die Regierung einen pragmatischen Kurs fährt, bleibt unverzichtbar. Mit den USA hat Buenos Aires ein Handels- und Investitionsabkommen geschlossen und eine verstärkte Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen vereinbart. Wie groß ist die Lücke, die für Deutschland und die EU bleibt?
Brasilien: Für Deutschland Top-Handelspartner in Südamerika. China ist allerdings schon seit 2009 größter Handelspartner, auch politisch rückt man näher zusammen. Zugleich sitzt das Land auf riesigen Rohstoffvorräten.
Wadephul preist Europa als riesigen und verlässlichen Markt
Lange hat Deutschland die Entwicklung einer stärkeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Südamerika in weiten Teilen China überlassen. Wadephul setzt nun darauf, dass die Verantwortlichen merken, dass es neues deutsches Interesse an Südamerika gibt. Europa sei schließlich ein riesiger Markt sowie eine verlässliche und kaufkraftstarke Weltregion. Aber viele Staaten sehen die EU im Vergleich zu China als zu lahm bei Investitionsentscheidungen.
Ärger um Merz‘ Stadtbild-Äußerung dürfte verraucht sein
Immerhin dürfte sich Wadephul in Brasilien nicht mehr mit den „Stadtbild“-Äußerungen des Kanzlers vom November herumschlagen müssen. Merz hatte sich nach der Rückkehr von der Weltklimakonferenz in der brasilianischen Amazonsstadt Belém auf eine Weise über die arme Stadt geäußert, die viele Brasilianer als beleidigend und abschätzig empfanden. Auch der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kritisierte Merz, versöhnte sich dann aber beim G20-Gipfel in Johannesburg wieder mit ihm. (dpa/red)
Außenminister Johann Wadephul (CDU, l.) beim Treffen mit seinem argentinischen Kollegen Pablo Quirno in der Hauptstadt Buenos Aires. - Foto: Boris Roessler/dpa
Deutschland und Argentinien wollen im Bergbau- und Rohstoffbereich enger als bisher zusammenarbeiten. „Je mehr Handelskonflikte und Krisen unsere Lieferketten empfindlich treffen, umso mehr müssen wir uns wirtschaftlich breiter und widerstandsfähiger aufstellen“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) nach der Unterzeichnung einer entsprechenden Absichtserklärung mit seinem argentinischen Kollegen Pablo Quirno in der Hauptstadt Buenos Aires.
Deutschland will mit dem Abkommen seine starke Abhängigkeit von China bei den für Zukunftstechnologien wichtigen sogenannten Seltenen Erden und kritischen Mineralien verringern. Außerdem will die Bundesregierung in Lateinamerika Werte- und Handelspartnerschaften festigen, nachdem die transatlantische Partnerschaft mit der US-Regierung von Donald Trump Risse bekommen hat. Die Zollpolitik des US-Präsidenten gilt als unberechenbar.
Argentinien hat große Rohstoffvorkommen. Gold, Silber und Lithium machen etwa 95 Prozent der Bergbauexporte aus. Zudem entstehen weitere Bergbauprojekte zur Förderung von Kupfer und Lithium.
Wadephul gegen Zolldrohungen und kritische Abhängigkeiten
Wadephul sagte beim Treffen mit Quirno, Deutschland brauche Chips für Mobiltelefone, Lithium für E-Batterien und Metalle für die Industrie. „Dabei können und wollen wir es uns nicht leisten, wenn Zollandrohungen aus dem Ruder zu laufen drohen und wenn kritische Abhängigkeiten, etwa von Rohstoffexporten, als politisches Druckmittel genutzt werden.“ Die unkalkulierbare Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump oder die deutschen Abhängigkeiten von China sprach er nicht ausdrücklich an.
Deutschland habe die Spitzentechnologie, um die Rohstoffe zu verarbeiten und wolle vor Ort Kapazitäten zur Weiterverarbeitung schaffen, sagte Wadephul. Dies sei ein Gewinn für beide Seiten. Man lege zudem Wert darauf, dass bei deutschen Investitionen Umwelt- und Sozialstandards eingehalten würden.
Quirno betonte: „Wir kennen Deutschlands technologische Stärke. Argentinien hat die natürlichen Ressourcen.“ Man könne nicht nur wirtschaftlich voneinander profitieren, sondern sei auch durch gemeinsame politische Werte verbunden: „Dies betrifft vor allem die Verteidigung des Privatbesitzes, der Freiheit und des Lebens. Wir sind uns zudem einig in der Verurteilung der russischen Invasion in die Ukraine.“
Mercosur als Kampfansage an Trump
Wadephul und Quirno lobten das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem „Gemeinsamen Markt des Südens“. Die Vereinbarung gilt auch als Kampfansage an die protektionistische Zollpolitik Trumps.
Wadephul hatte schon früher betont, das Abkommen stehe „für Freihandel statt Zölle, für Wettbewerb statt Protektionismus“ – natürlich ohne den Namen Trump zu nennen. Denn weder Kanzler Friedrich Merz noch der Außenminister wollen es sich mit Trump verscherzen. Das gilt gerade vor dem Nato-Gipfel in Ankara kommende Woche, wo sich Deutschland eine Zusage Trumps erwartet, dass die USA auch künftig hinter den europäischen Verbündeten stehen.
Der Mercosur-Deal mit Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay schafft laut EU-Kommission einen Markt mit etwa 720 Millionen Menschen und senkt Zölle in Milliardenhöhe. Das Abkommen soll durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln.
Argentinien als Wirtschaftspartner
Mehr als 190 deutsche Unternehmen sind in Argentinien aktiv. Doch Peking, zu dem die Regierung einen pragmatischen Kurs fährt, bleibt unverzichtbar. Mit den USA hat Buenos Aires ein Handels- und Investitionsabkommen geschlossen und eine verstärkte Zusammenarbeit bei kritischen Rohstoffen vereinbart.
Sowohl Wadephul wie Quirno sahen allerdings trotzdem genügend Raum für noch mehr Kooperation in diesem Bereich. Der Argentinier sagte, man arbeite auch mit den USA zusammen für verlässlich und zukunftssichere Wertschöpfungs- und Versorgungsketten. Argentinien verfüge über ausreichende natürliche Ressourcen, um die westliche Welt mit kritischen Rohstoffen schon zu versorgen. Wadephul betonte, man sehe sich nicht in einer Konkurrenzsituation mit den USA.
Zu Beginn seines Besuches hatte Wadephul am Denkmal für den lateinamerikanischen Freiheitskämpfer José de San Martín aus der Zeit der Unabhängigkeitskriege einen Kranz niedergelegt. San Martín steht in Argentinien für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Am Nachmittag ließ sich der Bundesaußenminister das Stadion des Fußballvereins River Plate in Buenos Aires zeigen. Geplant war auch ein Besuch der Gedenkstätte Parque de la Memoria für die Opfer der Militärdiktatur.
Ärger um Merz‘ Stadtbild-Äußerung dürfte verraucht sein
Bei allen Herausforderungen der Wirtschaftsdiplomatie für Wadephul in Südamerika: Bei seinem am Donnerstag und Freitag geplanten Besuch in Brasilien dürfte er sich immerhin nicht mehr mit den „Stadtbild“-Äußerungen des Kanzlers vom November herumschlagen müssen.
Merz hatte sich nach der Rückkehr von der Weltklimakonferenz in der brasilianischen Amazonasstadt Belém auf eine Weise über die arme Stadt geäußert, die viele Brasilianer als beleidigend und abschätzig empfanden. Auch der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva kritisierte Merz, versöhnte sich dann aber beim G20-Gipfel in Johannesburg wieder mit ihm. (dpa/red)
Norwegen steht das erste Mal seit 28 Jahren in einem WM-Achtelfinale. Bundesligaprofi Antonio Nusa mit einem Traumtor und Superstar Haaland mit einem ein später Treffer sorgten für einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen die Elfenbeinküste in der ersten K.-o.-Runde.
RB Leipzigs Offensivspieler Nusa erzielte im Dallas Stadion mit einem feinen Schlenzer in den Winkel den 1:0-Führungstreffer für Norwegen (39. Minute). Nach dem Ausgleich durch Amad Diallo (74.) schob der bis dahin zurückhaltende Haaland in der 86. Minute den Ball aus kurzer Distanz zum umjubelten Sieg ins Tor.
Norwegen wird nun gegen Brasilien um den Viertelfinal-Einzug spielen – am Sonntag (22 Uhr).
HEUTE17:49 Uhr
DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr
Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.
HEUTE16:00 Uhr
Vor Abreise: Letztes Team-Meeting mit Nagelsmann im WM-Camp
Nach einer letzten kurzen Nacht im WM-Camp in Winston-Salem laufen beim Deutschen Fußball-Bund die Vorbereitungen auf die Heimreise. Am heutigen Vormittag Ortszeit sollte es noch ein Abschlussmeeting der Nationalspieler und des Stabes ums Team im Teamhotel The Graylyn Estate geben.
Eine geschlossene Abreise aus North Carolina wird es im Anschluss nicht geben. Die Akteure um Kapitän Joshua Kimmich sollen im Laufe des Tages individuell ihre Heimreise antreten, wie der Deutschen Presse-Agentur bestätigt wurde.
Nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in Foxborough hat die Verbandsführung um Präsident Bernd Neuendorf bislang noch nicht auf die Ankündigung von Julian Nagelsmann reagiert, als Chefcoach weitermachen zu wollen.
„Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, hatte Nagelsmann nach dem verpassten Einzug ins Achtelfinale noch am Spielort gesagt.
Der Vertrag des 38-Jährigen läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028, für die sich das DFB-Team aber erst noch qualifizieren muss. Er bereite die EM und auch die im September beginnende neue Nations-League-Runde „gerne“ vor, wenn der DFB das wolle.
HEUTE10:18 Uhr
So geht es weiter für die Nationalmannschaft
Die Nationalmannschaft hat nun fast drei Monate Länderspielpause. Die nächste Bewährungsprobe – ob mit Julian Nagelsmann oder einem anderen Bundestrainer – steht am 24. September in den Niederlanden an.
Dann beginnt die nächste Auflage der Nations League. Neu ist, dass die ersten vier Partien innerhalb von zehn Tagen stattfinden. Weitere Kontrahenten in der A-Staffel sind für die DFB-Auswahl Griechenland am 27. September in Augsburg und auswärts am 4. Oktober sowie Serbien am 1. Oktober in München und auswärts am 13. November.
Der Abschluss der Gruppenphase steht am 16. November im Berliner Olympiastadion wieder gegen die Niederlande an. Die K.o.-Runde in dem UEFA-Wettbewerb findet im März 2027, das Final Four im Juni 2027 statt.
Noch in diesem Jahr und zwar Anfang Dezember werden die Qualifikationsgruppen für die EM 2028 in Belfast in Nordirland ausgelost. Die Ausscheidungsrunde für das Turnier in England, Schottland, Wales und Irland beginnt im Spätsommer 2027.
HEUTE8:09 Uhr
Nationalmannschaft zurück im WM-Quartier
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
HEUTE5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
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HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Die Deutsche Nationalmannschaft verlässt mit hängenden Köpfen und als Verlierer das Spielfeld, Boston und die Fußball-WM 2026. - Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
Tief in der amerikanischen Nacht ist die Fußball-Nationalmannschaft ein letztes Mal in ihrem WM-Quartier in Winston-Salem angekommen. Das Charterflugzeug landete nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde in Foxborough auf dem kleinen Stadtflughafen Smith Reynolds Airport in North Carolina.
Julian Nagelmann verließ als einer der ersten den Flieger und ging mit seinem silbernen Rollkoffer über das Flugfeld. Der Bundestrainer hatte einen Rücktritt trotz des viel zu frühen Ausscheidens ausgeschlossen.
Mit der DFB-Elf waren auch Verbandspräsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler und Geschäftsführer Andreas Rettig nach Winston-Salem zurückgekehrt.
Das Trio muss nun entscheiden, ob Nagelsmann tatsächlich im Amt bleiben und seinen bis zur EM 2028 datierten Vertrag erfüllen darf. Nach den letzten WM-Enttäuschungen 2018 und 2022, als jeweils nach der Gruppenphase Schluss war, waren Joachim Löw und Hansi Flick als Bundestrainer noch im Amt geblieben.
Brasilien: Bei der WM gibt es „kein einfaches Spiel“
Mit seiner jahrzehntelangen Titelerfahrung sprach Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti das, was die brasilianische Seleção an diesem Nachmittag in Houston erst lernen musste, gelassen aus. „Man muss eben auch mal leiden können, richtig?“, sagte der Nationaltrainer nach dem hart erarbeiteten 2:1 in der ersten K.-o.-Runde der Fußball-WM gegen Japan. „Das ist normal. Das gehört dazu. Leiden ist Teil des Spiels, genau wie die Erleichterung danach.“
„Ich hatte Vertrauen in unsere Mannschaft“, sagte Ancelotti. Den Siegtorschützen Martinelli hatte der „Mister“, der die Champions League als Trainer so oft gewonnen hat wie niemand anders, in der 66. Minute eingewechselt.
Wenn ein Spieler ausgewechselt werde, ein anderer reinkomme, „und das Niveau hoch bleibt, ist das immer wichtig, um Titel zu gewinnen“, sagte Abwehrspieler Casemiro, der in der 56. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte.
Japan war in der ersten, aus brasilianischer Sicht deutlich schwächeren Halbzeit, nicht unverdient in Führung gegangen. Die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hing auch mit Vinícius Júnior zusammen, der auf seiner linken Seite plötzlich viel druckvoller spielte. Japans Trainer und die Spieler verbeugten sich nach ihrer Niederlage vor ihren Fans.
🥹🇯🇵 ¡UFFFF… QUÉ POSTAL!
Tras la dolorosa eliminación de Japón en la Copa del Mundo, Hajime Moriyasu, con lágrimas en los ojos, se acercó a la afición que acompañó a la selección durante todo el torneo e hizo una última reverencia (ojigi), el tradicional gesto japonés para… pic.twitter.com/bBSVyJMsXv
— Motivaciones Fútbol (@MotivacionesF) June 29, 2026
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„Wir können mit dem, was wir tun, niemals zufrieden sein“, sagte Ancelotti. „Wir wollen auf dem höchsten Niveau spielen.“
Der kommende Gegner im Achtelfinale, in der Verlosung nach Spielschluss waren Norwegen und die Elfenbeinküste, spielte bei den Brasilianern erst einmal keine große Rolle. Abwehrspieler Gabriel Magalhães sagte, „Wir werden uns jetzt auf jeden Fall ausruhen und unter der Woche werden wir darüber nachdenken.“ Bei der WM gebe es „kein einfaches Spiel“.
HEUTE5:57 Uhr
Niederlande tut es Deutschland gleich
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
GESTERN12:25 Uhr
Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
28. Juni23:16 Uhr
Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
1 / 4
Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
2 / 4
Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
3 / 4
Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
4 / 4
Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
1 / 12
A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
2 / 12
B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
3 / 12
C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
4 / 12
D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
5 / 12
E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
6 / 12
F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
7 / 12
G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
8 / 12
H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
9 / 12
I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
10 / 12
J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Die Deutsche Nationalmannschaft verlässt mit hängenden Köpfen und als Verlierer das Spielfeld, Boston und die Fußball-WM 2026. - Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Niederlande gegen Marokko in Monterrey, Mexiko
19:00 Uhr: Elfenbeinküste gegen Norwegen in Dallas, USA (Übertragung: ARD)
23:00 Uhr: Frankreich gegen Schweden in New York, USA
Bei der Fußball-WM hat Marokko das Sechzehntelfinale gegen die Niederlande mit 3:2 im Elfmeterschießen gewonnen. Das Spiel begann zunächst mit einem leichten Vorteil für die Niederländer. Marokko fand jedoch schnell ins Spiel und erarbeitete sich durch Hakimi und El Khannouss einige gefährliche Chancen. Letztendlich endete die erste Halbzeit torlos, wobei Marokko insgesamt die besseren Möglichkeiten hatte.
In der zweiten Halbzeit drängte Marokko weiter auf die Führung, scheiterte jedoch immer wieder an der niederländischen Defensive und Torhüter Verbruggen. Die Niederlande nutzten unterdessen eine ihrer wenigen Chancen zur Führung durch Cody Gakpo (72.). Das hätte auch fast gereicht, aber in der Nachspielzeit sorgte dann Issa Diop doch noch für den Ausgleich (90.+1).
In der Verlängerung neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Dort behielt das Team aus Nordafrika die etwas besseren Nerven – auch wenn beide Mannschaften mehrere Elfmeter vergaben. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Ismael Saibari. Im Achtelfinale treffen die Marokkaner am Samstag um 19 Uhr in Houston auf Co-Gastgeber Kanada.
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Brian Brobbey (#19, Niederlande) im Deikampf mit dem marokkanischen Torschützen Issa Diop (#14) und seinem Teamkollegen Chadi Riad (#18, Marokko).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Ismael Saibari (#11, Marokko) und Jan-Paul van Hecke (#6, Niederlande) streiten um den Ball im Sechzehntelfinale.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bart Verbruggen (#1), Torwart der Niederlande verhindert erfolgreich einen zweiten Treffer der marokkanischen Elf. Auch nach Verlängerung bleibt es beim 1:1.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Aus der Begegnung mit Ismael Saibari (#11, Marokko, nicht im Bild) geht der Niederländer Jan-Paul van Hecke (#6) mit einer blutenden Kopfwunde hervor, die noch auf dem Spielfeld behandelt wird.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Issa Diop (#14, Marokko) erköpft den Ausgleich (90+1.).
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Der niederländische Torhüter kassierte im Elfmeterschießen ein Tor zu viel. Seine Teamkollegen konnten Marokkos drei Treffern nur zwei entgegensetzten.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
Spielbaum der WM 2026 (Stand 30.6.). Beide europäischen Mannschaften, die bisher gespielt haben – Deutschland und Niederlande – sind im nach 1:1-Unentschieden und Elfmeterschießen ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE5:23 Uhr
Nagelsmann und Kimmich wollen bleiben
Julian Nagelsmann will auch nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte noch im Stadion von Foxborough nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay und dem damit verpassten Einzug ins Achtelfinale seine Bereitschaft, den bis nach der EM 2028 laufenden Vertrag erfüllen zu wollen.
„Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte Nagelsmann bei MagentaTV. „Ich stehe zur Verfügung. Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen.“
Trotz Niederlage möchte Julian Nagelsmann Bundestrainer bleiben – wenn er darf.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Der Verband mit Präsident Bernd Neuendorf an der Spitze muss sich nun intern beraten, ob Nagelsmann bleibt. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge dürfte zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt werden. Der 59-Jährige ist als sehr erfolgreicher Trainer bei Borussia Dortmund dem FC Liverpool bekannt. Mit dem BVB wurde er deutscher Meister, mit Liverpool gewann er die Champions League.
Auch Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach seinem dritten frühen WM-Aus in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV.
„Fakt ist, dass wir das all den Menschen zu Hause nicht geben konnten. Das ist sehr, sehr schade. Gerade in einer Zeit, wo es uns, glaube ich, extrem guttun würde in Deutschland, wenn wir was haben, worauf man stolz sein kann. Die Nationalmannschaft ist es leider gerade nicht“, so Kimmich.
Kapitän Joshua Kimmich würde bei der WM 2030 einen neuen Anlauf wagen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
HEUTE1:45 Uhr
Bitteres Aus für die Elf
Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Die Partie begann mit klarer technischer Überlegenheit der Deutschen, doch stattdessen gab es mit dem Tor von Julio Enciso (42.) einen herben Rückschlag für die Deutsche Elf.
Nach der Halbzeitpause erhöhte Deutschland den Druck und wurde belohnt. Kai Havertz glich per Kopf aus, nachdem Florian Wirtz eine präzise Flanke aus dem Halbfeld geschlagen hatte (54.). Die deutsche Mannschaft versuchte, das Spiel zu kontrollieren, doch Paraguay verteidigte kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu.
Das Spiel ging als erste Partie bei dieser WM in die Verlängerung und Paraguay zeigte sich auch dort als zäher Gegner. Nach einer Ecke in der 102. Minute wuchtete Tah den Ball per Kopf in Paraguays Tor, aber der Treffer wurde nach Begutachtung der Videoaufnahmen zurückgenommen, weil Waldemar Anton den gegnerischen Torhüter zu Boden brachte – eine umstrittene Entscheidung.
Im Elfmeterschießen hatte Paraguay schließlich die besseren Nerven. Kai Havertz und Nick Woltemade verschossen ihre Versuche, während Jonathan Tah das Tor verfehlte. Damit trifft Paraguay im Achtelfinale am 4. Juli um 23:00 Uhr auf den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden.
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Die erste Halbzeit spielte sicht gößtenteils in der Hälfte von Paraguay ab. Chancen erspielte sich die Elf von Julian Nagelsmann dennoch nur wenige.
Foto: Frank Fife/AFP via Getty Images)
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Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Der Ball liegt die größte Zeit auf den Fuß der Deutschen.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Florian Wirtz (#17) bereitete gegen Ende der regulären Spielzeit mehrere Abschlüsse. Zu Erfolg führten sie nicht.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Stehen im gleichen Tor: Orlando Gill (#12, Paraguay) und Manuel Neuer (#1, Deutschland) beim Elfmeterschießen vor der deutschen Fankurve.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Orlando Gill (#12, Paraguay) hat großen Anteil am Weiterkommen seiner Mannschaft, in dem er zwei von sechs Elfmetern hielt.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) hält den „Matchball“ von Fabian Balbuena (#5, Paraguay, nicht im Bild) im Elfmeterschießen und sorgte dafür, dass auch dieses in die Verlängerung geht – mit dem besseren Ende für Paraguay.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE1:30 Uhr
Paraguay gewinnt das Elfmeterschießen mit 4:3
Deutschland ist nach einem spannenden Elfmeterschießen ausgeschieden. Damit steht Paraguay im Achtelfinale. Erstmals verliert Deutschland ein Duell im Elfmeterschießen und scheidet zum dritten Mal hintereinander in der Fußball-Weltmeisterschaft aus.
HEUTE1:12 Uhr
Jetzt fällen die Torhüter die Entscheidung
Auch die Verlängerung ist beendet. Weil Deutschlands Tor durch Jonathan Tah nicht zählt, steht es nach rund 130 Minuten immer noch 1:1. Jetzt geht es ins Elfmeterschießen vor dem Tor der deutschen Fans.
HEUTE0:46 Uhr
Schiedsrichter verhindert 2:1 für Deutschland
Die 13. Ecke führt Deutschland zum Erfolg: Jonathan Tah köpft den Ball in der 102. Minute ins Tor. Doch Paraguay lässt das Tor überprüfen und bekommt Recht: Ein angebliches Foul macht das deutsche Tor ungültig und es steht wieder 1:1.
Jonathan Tah (#4, Deutschland) köpfte den Ball ins Netz. Nach Beschwerde von Paraguay und Videobeweis wurde das Tor zurückgenommen.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
HEUTE0:29 Uhr
Deutschland gegen Paraguay 1:1
Nach 90 Minuten steht es in der Partie zwischen Deutschland und Paraguay unentschieden. Nach einer kurzen Pause wird es in die Verlängerung gehen.
GESTERN23:48 Uhr
Tor für Deutschland
Nach einer Flanke von Florian Wirtz erzielt Kai Havertz per Kopf den Ausgleich. Es ist schon sein dritter Turniertreffer.
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Kai Havertz (#7) verwandelt eine Flanke von der linken Außenlinie zum 1:1 in der 54. Minute.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Paraguays Torwart Orlando Gill (#12) konnte den Kopfball von Havertz (nicht im Bild) nicht kontrollieren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
GESTERN23:41 Uhr
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Für Deutschland geht es in die zweite Halbzeit – doch ohne Felix Nmecha. Dieser wird durch Leon Goretzka ersetzt.
GESTERN23:12 Uhr
1:0 für Paraguay zur Halbzeitpause
Mit einem Kopfball vom Elfmeterpunkt erzielte Julio Enciso in der 42. Minute das Tor zum 1:0 gegen Deutschland. Obwohl die Deutsche Elf die erste 45 Minuten dominierte, sprang bislang kein Tor dabei heraus. Nach der Halbzeitpause muss das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann zulegen, sondern Platzt der Traum vom Weltmeistertitel.
Felix Nmecha (#23, Deutschland) und Andres Cubas (#14, Paraguay) im Zweikampf.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Julio Enciso (#19) köpft Paraguay vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung kurz vor der Halbzeit.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
GESTERN22:30 Uhr
Spiel Deutschland vs. Paraguay beginnt
Das Spiel zwischen Deutschland und Paraguay hat begonnen. Als Favorit der Partie gilt die Deutsche Elf, die mit folgenden Spielern in der Startaufstellung beginnen: Manuel Neuer im Tor, Kapitän Joshua Kimmich, Nathaniel Brown, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Aleksandar Pavlović, Felix Nmecha, Florian Wirtz, Deniz Undav, Leroy Sané und Kai Havertz.
GESTERN21:07 Uhr
Brasilien schlägt Japan in letzter Minute
Brasilien hat sich im Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 2:1 gegen Japan durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer starken Defensivleistung der Japaner, die es den Brasilianern schwer machten, zu klaren Chancen zu kommen. Wenig später nutzte Kaishu Sano einen Ballgewinn an der Mittellinie und traf nach einem Solo aus 18 Metern zur Führung für Japan (29.). Brasilien tat sich schwer, die kompakte Abwehr der Japaner zu durchbrechen, und ging mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Brasilien den Druck und kam durch Casemiro zum Ausgleich (56.). Japan hielt weiter kämpferisch dagegen, doch die Brasilianer blieben das dominierende Team und drängten auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit war es schließlich Gabriel Martinelli, der den Sieg für Brasilien sicherte (90.+5). Trotz einer starken Leistung konnte Japan den Angriffen der Brasilianer letztlich nicht standhalten und schied aus dem Turnier aus.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 29.6.). Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN15:08 Uhr
Mehrere Tierorakel tippen auf deutschen Sieg gegen Paraguay
Vor dem ersten K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft der Männer in den USA, Kanada und Mexiko am Montagabend haben mehrere Tierorakel auf einen deutschen Sieg gegen Paraguay getippt. Nachdem der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt hatte, entschied sich das viereinhalb Tonnen schwere Rüsseltier am Montag für einen Sieg der deutschen Elf, wie der Zoo mitteilte.
Tarak musste sich demnach zwischen zwei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen für Deutschland und einem für Paraguay. Dabei habe Tarak den Deutschland-Ball nach einer Ehrenrunde zielstrebig angesteuert, hieß es weiter. Dies sei als zäher Beginn der deutschen Elf zu deuten, die sich letztlich aber durchsetzen werde.
Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo hat bislang alle Deutschland-Spiele richtig getippt. (Symbolbild)
Foto: MORRIS MAC MATZEN/AFP via Getty Images
Im Leipziger Zoo fiel die Entscheidung der dortigen Aras am Montag ebenfalls zugunsten Deutschlands aus. Die Papageien hatten die Wahl zwischen zwei Weidenbällen mit den Flaggen der beiden Mannschaften. Wie der Zoo mitteilte, hoben ein Bechsteinara und ein Grünflügelara schließlich den deutschen Ball an – allerdings erst spät, was für ein enges Spiel mit vielen Toren und am Ende einen deutschen Sieg spreche.
Auch im Tierpark Chemnitz orakelten Tiere vor dem K.o.Spiel: Die Stachelschweine tippten bei einer Art Ballspiel nach Angaben der Stadtverwaltung ebenfalls auf Deutschland.
Der Ameisenbär Taio im Allwetterzoo Münster entschied sich am Montag hingegen nach Angaben des Zoos für Paraguay. Bei seinen bisherigen Tipps lag der Ameisenbär aber bislang konstant daneben.
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Nagelsmann: Bei Niederlage gegen Paraguay ist „alles shit“
Julian Nagelsmann ist sich der großen Bedeutung des K.-o.-Spiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay bewusst. „Im Fußball geht es nur ums Gewinnen. Wenn du gewinnst, ist alles perfekt. Wenn du verlierst, ist alles shit. Also müssen wir gewinnen“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz vor der Partie der WM-Zwischenrunde heute (22:30 Uhr/Übertragung ZDF) in Foxborough auf die Frage eines brasilianischen Journalisten auf Englisch.
Die DFB-Elf hat bei der ersten WM mit 48 Teams erstmals seit dem Titelgewinn 2014 in Brasilien wieder die Gruppenphase überstanden. Dennoch gab es nach dem enttäuschenden 1:2 gegen Ecuador viel Kritik an der Spielweise und der Einstellung. Nagelsmann will die Kommentare von außen nun möglichst ausblenden.
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, beobachtet eine Trainingseinheit der deutschen Mannschaft einen Tag vor dem Sechzehntelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Deutschland und Paraguay an der Winston-Salem State University am 28. Juni 2026 in Winston-Salem, North Carolina.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich irgendeine Beweispflicht habe gegenüber anderen als Bundestrainer. Wir freuen uns, wenn alle Fans uns unterstützen. Wir freuen uns auch, wenn die Experten, die Kritiker, nach dem Spiel sagen, es war gut. Aber in erster Linie geht es darum, dass wir uns so präparieren, dass wir in der Lage sind, ein gutes Spiel zu machen“, sagte der 38-Jährige.
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Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
19:00 Uhr: Brasilien gegen Japan in Houston, USA (Übertragung: ZDF)
22:30 Uhr: Deutschland gegen Paraguay in Boston, USA (Übertragung: ZDF)
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Kanada erreicht WM-Achtelfinale
Kanada hat sich im ersten Sechzehntelfinale der Fußball-WM 2026 mit 1:0 gegen Südafrika durchgesetzt. Damit sicherte sich Kanada erstmals den Einzug ins Achtelfinale, wo sie auf den Sieger der Partie zwischen den Niederlanden und Marokko treffen werden.
Das Spiel begann gemächlich, wobei Kanada die aktivere Mannschaft war. In der ersten Halbzeit gab es einige Chancen für die Kanadier, doch weder Jonathan David noch Cornelius konnten ihre Möglichkeiten nutzen. Südafrika hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und kam nur selten gefährlich vor das kanadische Tor.
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel zunächst zerfahren, doch Kanada erhöhte den Druck, ohne wirklich gefährlich zu werden. Alphonso Davies, der in der 75. Minute eingewechselt wurde, brachte frischen Wind in die Partie. Trotz einiger Chancen blieb es bis zur Nachspielzeit torlos, bevor Stephen Eustaquio schließlich den Siegtreffer erzielte (90.+2). Damit hat Kanada erstmals die Gruppenphase einer Fußball-WM überstanden – und steht nun sogar im Achtelfinale.
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Die Südafrikaner Ime Okon (l., #21) und Khuliso Mudau (r., #20) verteidigen mit vollem Körpereinsatz den Kanadier Tani Oluwaseyi (m., #12).
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Die Spieluhr zeigte 90+2 als Stephen Eustaquio (#7) von Kanada das entscheidende Tor schoss.
Foto: Harry How/Getty Images
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Die Kanadische Nationalmannschaft jubelt über das Last-Minute-Tor.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Die Fans haben allen Grund zur Freude: Ihre „Ahornblätter“ (der Spitzname der Mannschaft) überstanden erstmals die erste Phase der K.o.-Runden.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:26 Uhr
Brown bereit für Paraguay
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
28. Juni20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
Foto: ts/Epoch Times
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Vorfreude auf das nächste Spiel? Schon morgen tritt die Deutsche Elf gegen Paraguay im „Alles-oder-nichts-Spiel“ an. - Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Sechzehntelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Südafrika gegen Kanada in Los Angeles, USA (Übertragung: ARD)
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am morgigen Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
Die Deutsche Elf ist zumindest personell bestens gewappnet für den Start in die entscheidende WM-Phase. Außenverteidiger Nathaniel Brown stand auch beim letzten Training vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Montag, 22:30 Uhr) in Winston-Salem auf dem Platz. Auch er dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit für die Partie in Foxborough zur Verfügung stehen.
„Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler bereits am Vortag gesagt, als der 23 Jahre alte Brown nach Adduktorenproblemen zum Start der kurzen Vorbereitung auf Paraguay ins Teamtraining zurückgekehrt war.
„Jetzt geht die WM richtig los“, sagte Völler zur K.-o.-Phase. Der 66-Jährige verbreitete Zuversicht auf das Weiterkommen. „Der Glaube ist da.“ Gegner im Achtelfinale wäre dann am kommenden Samstag in Philadelphia Frankreich oder Schweden.
Nathaniel Brown beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
HEUTE20:00 Uhr
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf
Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist offiziell zu Ende gegangen. Von den 48 Teilnehmern mussten 16 das Turnier verlassen – unter anderem Fan-Liebling Schottland, der zweimalige Weltmeister Uruguay (1930, 1950) und Debütant Curaçao.
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter. Letztere bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea musste für das Weiterkommen vergeblich auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
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B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland musste hoffen und nun doch abreisen. Für Haiti war das Aus sicher.
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E: Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter. Ecuador zog als einer der acht besten Gruppendritten ebenfalls in die K.o.-Phase ein.
Foto: ts/Epoch Times
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sicherten den Niederlanden den Gruppensieg, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Für Iran war die Hoffnung vergebens.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hatte es nicht selbst in der Hand, ist aber weiter. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Den Beginn in der K.-o.-Phase machen heute Südafrika und Kanada um 21:00 Uhr (MESZ). Ab sofort geht es für die Teams nur noch mit einem Sieg in die nächste Runde – dafür sind ab sofort Verlängerung und im Elfmeterschießen möglich, um den Sieger zu ermitteln.
Spielbaum der WM 2026. Bei einem Sieg gegen Paraguay, käme der nächste Gegner aus einem unserer Nachbarländer.
Gruppenplatzierungen und weiterer Turnierverlauf stehen fest
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A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
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Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
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C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
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D: Die USA sicherten sich als eine der ersten Nationen den Einzug ins Sechzehntelfinale. Australien belegt dank des besseren Torverhälnit Rang 2 der Gruppe D. Auch Paraguay ist weiter und trifft im 3. Spiel der K.o.Phase auf Deutschland.
Foto: ts/Epoch Times
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E Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
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F: Zwei Siege und ein Unentschieden sichern den Niederlanden den Gruppenersten, Japan und Schweden folgen der Oranje ins Sechzehtelfinale. Für Tunesien ist die WM auf dem Rasen beendet.
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G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
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H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
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I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
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J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
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K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
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L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
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Spielbaum der WM 2026: Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, 29.6., statt. In Boston tritt die DFB-Elf 22:30 Uhr deutscher Zeit gegen Paraquay an.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE6:21 Uhr
Österreich zittert kurz
Mit dem vor dem Spiel von vielen erwarteten Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gesichert. Vor 69.045 Zuschauern endete das Spiel 3:3.
Mit der ersten guten Chance des Spiels ging Österreich zunächst durch Marko Arnautovic in Führung (28.). Nun waren die Algerier gefordert, eine Niederlage hätte schließlich das Aus bedeutet. Und in der Tat drängten die Nordafrikaner auf den Ausgleich. Diesen erzielte Rafik Belghali (45.) mit einem starken Solo-Schuss kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit stand Österreich wieder unter Druck. Ein weiteres Gegentor und das Team Austria hätte die Heimreise antreten müssen. Doch die Österreicher kamen gut aus der Kabine und gingen schnell wieder durch Marcel Sabitzer in Führung (55.). Jetzt war es wieder Algerien, das gefordert war – und das durch Riyad Mahrez erneut lieferte (60.). Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse: Erst traf Algerien, erneut durch Riyad Mahrez (90.+3), doch der neu eingewechselte Sasa Kalajdzic konterte schnell Österreichs Schock (90.+6).
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Österreichs Torwart Alexander Schlager (#1) konnte den Einschlag nicht verhindern. Riyad Mahrez (#7 Algerien) punktete gegen ihn gleich doppelt.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Sasa Kalajdzic (#14, Österreich, unten rechts) erzielte kurz vor Abpfiff (90+6.) den 3:3-Ausgleich und -Endstand.
Foto: Francois Nel/Getty Images
Ergebnisse der Grupp J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE6:13 Uhr
Argentinien feiert WM-Jubiläumssieg
Mit Lionel Messi als treffsicherer Joker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich zum WM-Gruppenabschluss trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).
Den Führungstreffer erzielte Giovani Lo Celso (19.) im Messi-Stil mit links und einem Freistoß-Schlenzer in den Winkel. Es war zugleich das erste argentinische Tor bei dieser WM, das nicht von Messi erzielt wurde. Noch in der ersten Halbzeit legte Lautaro Martínez (31.) per Foulelfmeter nach.
Die zweite Halbzeit hatte gerade begonnen, da forderten die Fans mit „Messi, Messi“-Rufen die Einwechslung ihres Lieblings. Zunächst aber erzielte Neuling Jordanien sein Anschlusstor durch Musa Al-Taamari (55.) zum 1:2. Nach einer Stunde kam dann Messi ins Spiel und schoss 15 Minuten vor Ende der Partie (80.) das entscheidende Tor zum 3:1-Sieg.
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Jordaniens Stürmer Ali Olwan (#9) im Zweikampf mit dem Torschützen des 1:0: Giovani Lo Celso (#11, Argentinien).
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Eingewechselt, Freistoß, Tor: Lionel Messi (#10) erzielt im Spiel gegen Jordanien das dritte Tor für Argentinien.
Foto: Aric Becker/AFP via Getty Images
HEUTE3:43 Uhr
Kongo besiegt Usbekistan
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Kongo das Spiel gedreht und Usbekistan mit einem 3:1-Sieg aus dem Turnier geworfen. Zunächst hatte Usbekistan in Atlanta den besseren Start und Eldor Shomurodov sorgte für den Führungstreffer zum 0:1 (10.). Trotz einiger Chancen und Gelber Karten verlief die restliche Halbzeit torlos.
In der zweiten Halbzeit visierte Kongo den Ausgleich an und das Spielgeschehen ereignete sich vermehrt in der Spielfeldhälfte der Usbeken. Yoane Wissa erzielte dann das ersehnte Ausgleichtor für Kongo (68.) und leitete damit die Wende ein. Schließlich folgten zwei weitere Tore durch Fiston Mayele (78.) und erneut Yoane Wissa (90.+1).
Mit seinem Sieg sicherte sich Kongo Platz 3 der Gruppe K und schoss Usbekistan aus der Fußball-WM 2026. In der selben Gruppe belegt Kolumbien den ersten Platz vor dem WM-Favoriten Portugal.
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Eldor Shomurodov (#14) brachte Usbekistan gegen Kongo in der 10. Minute in Führung.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Per Elfmeter erzielte Yoane Wissa (#20, DR Kongo) in der 68. Minute den Ausgleichstreffer und holte das Momentum auf Seite der Afrikaner, die dann noch zweimal nachlegten.
Foto: Lars Baron/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE3:36 Uhr
Portugal verpasst Gruppensieg mit 0:0
WM-Mitfavorit Portugal und Kolumbien haben sich mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Partie begann lebhaft, mit einem Kolumbien, das früh Druck ausübte und durch Jhon Córdoba die erste gute Chance hatte. Portugal antwortete mit einem gefährlichen Vorstoß über Joao Félix, dessen Abschluss jedoch knapp über das Tor ging.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Kolumbien den Druck und kam durch Luis Suárez und James Rodríguez zu weiteren Gelegenheiten. Portugals Torhüter Diogo Costa zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite verpasste Cristiano Ronaldo eine gute Möglichkeit, als er aus einer Abseitsposition heraus knapp das Tor verfehlte. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.
Für beide war schon vorher ein Weiterkommen sicher. Nun geht aber Kolumbien als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale gegen Ghana, während Portugal sich als Gruppenzweiter mit Kroatien auseinandersetzen muss.
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Viele spektakuläre Momente, aber keine Tore: Portugal und Kolumbien trennen sich 0:0.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Davinson Sanchez (#23, Kolumbien) erzielte ein Kopfballtor, stand jedoch zuvor im Abseits.
Foto: Cianflone/Getty Images
HEUTE1:14 Uhr
2:0 für England gegen Panama
Bei der Fußball-WM hat zum Abschluss der Gruppe L England gegen Panama mit 2:0 gewonnen. Die Partie begann mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. England dominierte zwar das Spielgeschehen, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine entscheidenden Akzente setzen. Panama verteidigte engagiert und ließ den Favoriten kaum zur Entfaltung kommen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte England das Tempo und wurde schließlich belohnt. Nach einer Ecke von Bukayo Saka kam der Ball zu Jude Bellingham, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (62.). Wenig später (67.) legte Harry Kane per Kopfball das 2:0 nach. Panama versuchte, zurück ins Spiel zu finden, blieb jedoch in der Offensive meistens harmlos.
Ein Weiterkommen von England und Ghana war bereits sicher. Nun zieht England als Gruppenerster, Kroatien als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale. Ghana ist Gruppendritter, aber dank eines Sieges und eines Unentschiedens sicher weiter. Panama scheidet als Gruppenletzter aus.
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Torschützen unter sich: Jude Bellingham (#10) und Harry Kane (#9) schossen England im Abstand von Minuten (62. und 67.) zum 2:0-Sieg gegen Panama. Die Mittelamerikaner scheiden damit sieg- und torlos aus dem Turnier aus.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Englands Stürmer Harry Kane (#09) traf für England zum 2:0 gegen Panama.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
HEUTE1:08 Uhr
2:1 zwischen Kroatien und Ghana
Kroatien folgt Ghana in die K.o.-Phase der WM 2026 und verlängert die Nationalmannschaftskarriere von Altstar Luka Modrić um mindestens ein weiteres Spiel. Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31.) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich für Ghana ausgeglichen.
Die Auswahl von Trainer Zlatko Dalic gewann das letzte Spiel der Vorrunde gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter England für das Sechzehntelfinale. Der viermalige Afrikameister hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher. Für Kroatien folgt nun ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo.
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Kamaldeen Sulemana (#22, Ghana) und Nikola Vlasic (#13, Kroatien) im Zweikampf.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Derrick Luckassen (#23, Ghana) erzielte in der 73. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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In der 83. Minute lässt Nikola Vlasic (#13, Kroatien, nicht im Bild) Benjamin Asare (#16, Ghana) keine Chance und versenkt den Ball knapp neben dem Aluminium im Netz. Endstand 2:1 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:31 Uhr
Schweden trainiert – vor eingestürzter Tribüne
Die Schweden trainieren derzeit im Dallas Stadion des FC Dalles in Dalles. Sie konnten des gesamten Platz nutzen – doch in Hintergrund ist zu sehen, dass eine Tribüne eingestürzt ist. Verletzt wurde niemand.
Das Stadion befindet sich derzeit im Umbau und wird für 182 Millionen Dollar (rund 160 Mill. Euro) renoviert. Vermutet wird durch den Manager der schwedischen Nationalmannschaft, dass etwas abgerissen werden sollte und in die falsche Richtung gefallen ist.
Die schwedischen Spieler trainieren im FC Dallas Stadiom (Toyota Stadion) in Dallas.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
GESTERN17:43 Uhr
Völler verbreitet Zuversicht vor Paraguay
DFB-Sportdirektor Rudi Völler richtet den Fokus zum Start in die K.o.-Phase alleine auf den nächsten Gegner Paraguay.
„Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen“, sagte der 66-Jährige zum Sechzehntelfinale der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Foxborough: „Das ist ein K.o.-Spiel: Runde weiter oder nach Hause fahren.“
Mit anschließenden Top-Gegnern wie dem möglichen Achtelfinalgegner Frankreich, der Niederlande (Viertelfinale) und Spanien (Halbfinale) mochte sich Völler in Winston-Salem noch nicht beschäftigen.
Er traut dem DFB-Team trotz des Stimmungsdämpfers beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador alles zu in Amerika. „Wir haben eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen, wenn sie wirklich am Limit ist, jeden schlagen kann.“
US-Bundesbehörden beschlagnahmen fast 400 illegale WM-Internetstreams
Wie das US-Justizministerium mitteilte, haben die US-Bundesbehörden fast 400 Internetseiten beschlagnahmt, die illegal die FIFA-Weltmeisterschaftsfinals streamten und damit gegen das Urheberrecht verstießen.
„Die unerlaubte Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft verstößt gegen geistige Eigentumsrechte und fördert kriminelle Organisationen“, sagte Ivan Arvelo, Direktor des Nationalen Koordinierungszentrums für geistige Eigentumsrechte.
Laut dem US-Justizministerium wurden Server und Domains in Peru und Bulgarien ins Visier genommen. Beide Länder sind bekannte Zentren der Online-Piraterie und stehen im Verdacht, mit illegalen Streaming-Angeboten für Spiele der Weltmeisterschaft in Verbindung zu stehen. Weitere Operationen fanden in Kroatien, Rumänien, Polen und Kolumbien statt.
„Wenn Sie Ihr Netzwerk für illegale Streaming-Seiten öffnen, gehen Sie ein erhebliches Risiko ein“, sagte Eric Weindorf, Sonderagent und Leiter des Washingtoner Feldbüros der US-Einwanderungs- und Zollbehörde.
GESTERN10:25 Uhr
Trinkpausen sorgen für Debatte
Erholungspausen auch bei 20 Grad, Pfiffe von den Rängen, aber auch Fürsprecher. Die Trinkpausen bei dieser WM sorgen für Diskussionen.
Der eigentliche Grundgedanke ist der Schutz der Fußballer. Die Debatte entzündet sich unter anderem an der Festlegung, dass die Pausen bei dieser Weltmeisterschaft für jedes Spiel gelten – egal ob die Temperatur 35 oder 20 Grad beträgt.
Neben dem eigentlichen Sinn, dem Trinken, ist die Unterbrechung für viele Trainer eine willkommene Möglichkeit, kurz mit den Spielern zu reden, sie zu motivieren, zu beruhigen oder taktische Dinge anzusprechen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nutzte sie nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Curaçao im ersten deutschen Spiel bei dieser WM, um seine Mannschaft zu ordnen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (M/r) nutzte die Trinkpause, um taktische Dinge zu erklären. (Archivbild)
Foto: Federico Gambarini/dpa
Die meisten Coaches bei der WM befürworten die Pausen oder beschweren sich zumindest nicht darüber. „Es ist wie ein kleiner Timeout und es macht es leichter, den Spielern Anweisungen zu geben“, sagte Algeriens Trainer Vladimir Petkovic. Unter anderem Österreichs Coach Ralf Rangnick und Belgiens Trainer Rudi Garcia äußerten sich ebenfalls positiv.
Nagelsmann kam die Unterbrechung im Curaçao-Spiel zwar entgegen, generell sieht er aber nur begrenzte Einfluss-Möglichkeiten. „Du kannst in den drei Minuten keine komplette taktische Analyse machen“, erklärte der 38-Jährige. „Es bleiben nur 30, 40 Sekunden Zeit, einzugreifen. Aber die Zeit reicht nicht, um etwas komplett umzustellen.“
Werbepause für TV-Sender
Dass die Pausen auch gemacht werden, wenn es gar nicht heiß ist, sorgt für große Kritik. Ein Vorwurf: Es geht mal wieder nur ums Geldverdienen. Wenn Pause ist, kann man Werbung machen.
Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. Die Werbeeinnahmen sind 30 Prozent höher als bei der EM 2024. In den USA werden Werbeblöcke gezeigt, die Pausen werden von Unternehmen „präsentiert“. In der ARD, dem ZDF und Magenta TV zeigen auch die Rechteinhaber in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Werbung in den Unterbrechungen.
GESTERN7:09 Uhr
Siegtor in den letzten Minuten aberkannt
Das Spiel zwischen Ägypten und Iran endet mit einem 1:1-Unentschieden. Im WM-Stadion von Seattle traf zunächst Mahmoud Saber für Ägypten (5.) und wenig später Ramin Rezaeian für den Iran (14.). Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir (11.).
In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit schoss Shoja Khalilzadeh dann das vermeintliche Tor zum 2:1 für den Iran. Nach einer Videoüberprüfung zogen die Schiedsrichter den Treffer zurück, da sich Khalilzadeh im Abseits befand.
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Ramin Rezaeian (#23, Iran) trifft aus scheinbar unmöglichem Winkel und gleicht in der 13. Minute aus.
Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
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Des einen Freud
Foto: Torwart Mostafa Shoubir #23, Ägypten, des anderen Leid. Iranische Spieler können ihre vertane Chance nicht fassen.
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Mehdi Taremi (#9, Iran) scheitert aus elf Metern Entfernung am ägyptischen Torwart Mostafa Shoubir (#23). Endstand: 1:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN7:04 Uhr
Belgien gewinnt 5:1 gegen Neuseeland
Belgiens Fußballer haben ein Aus in der Gruppe G dank Doppeltorschütze Leandro Trossard abgewendet und den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Starspieler Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Neuseeland.
Doppeltorschütze Trossard (28./50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg der Belgier vor 52.497 Zuschauern. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 für die Neuseeländer erzielen.
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Leandro Trossard (#10, Belgien) geht als Sieger aus dem Getümmel hervor. Gegen Neuseeland traf er doppelt.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Marko Stamenic (#8, Neuseeland) macht Jeremy Doku (#11, Belgien) der Ball streitig.
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Verstehen sich trotz 5:1: Fans von Belgien und Neuseeland in Vancouver, British Columbia.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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„Obelgix“ freut sich über den 5:1-Sieg und das Weiterkommen seiner Mannschaft. Im Sechzehntelfinale treffen die Belgier weder auf die Gallier noch die Römer.
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
GESTERN6:00 Uhr
Deutschland spielt gegen Paraguay
Die deutsche Elf trifft bei der WM im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Durch den Sieg Spaniens gegen Uruguay herrscht für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann nun endgültig Klarheit über den Gegner im ersten K.-o.-Duell. Das Spiel gegen die Südamerikaner findet am Montagabend um 22:30 Uhr nahe Boston statt.
Das bislang letzte WM-Duell zwischen den beiden Nationen gab es bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Damals siegte Deutschland im Achtelfinale dank eines späten Treffers von Oliver Neuville mit 1:0.
Oliver Neuville im Duell mit zwei Fußballern aus Paraguay bei der WM 2002.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
Für die Verteilung der Gruppendritten gab es aufgrund des komplexen WM-Modus insgesamt 495 Szenarien – alle verbliebenen ergeben nun schon vor Abschluss der kompletten Vorrunde Paraguay als deutschen Gegner. Schottland und Schweden fielen als letzte mögliche Alternativen heraus.
Außerdem steht der weitere Weg durch das Turnier bei einem möglichen Sieg schon fest. Sollte Deutschland weiterkommen, geht es gegen den Sieger der Partie zwischen Topfavorit Frankreich und Schweden, die am Dienstag um 23:00 Uhr in East Rutherford, USA, aufeinandertreffen.
GESTERN4:17 Uhr
Unentschieden im zweiten Duell der Gruppe H
In der zweiten Partie der Gruppe H hatten die Zuschauer in Houston, USA, wenig zu jubeln. Der afrikanische Inselstaat Kap Verde beendete das Spiel gegen Saudi-Arabien mit einem 0:0-Unentschieden. Damit gelang Kap Verde, einem Land mit nur 600.000 Einwohnern, die Sensation: Sie stehen in der K.-o.-Runde.
Zum Abschluss von WM-Gruppe H ist Spanien auf Platz 1, Kap Verde nach drei Unentschieden auf Platz 2, Uruguay landet auf Platz 3 ohne Chancen auf ein Weiterkommen, für Saudi-Arabien ist die WM als Gruppenletzter ebenfalls vorbei.
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Verzweiflung bei Saudi-Arabien Spielern im torlosen Spiel gegen Kap Verde.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Nawaf Boushal ( #13, Saudi-Arabien) im Zweikampf mit Kap Verdes Stürmer Dailon Livramento (#19).
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Salem Al-Dawsari (#10, Saudi-Arabien) hat den Ball. Ryan Mendes (#20, Kap Verde) will ihn.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Die „Blauen Hai“ von Kap Verde hatten keinen Biss. Das Spiel gegen Saudi-Arabien endet 0:0. Kap Verde ist mit drei Unentschieden dennoch weiter. Saudi-Arabien ist ausgeschieden.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN4:14 Uhr
Spanien gewinnt mühevoll
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien am Abend nur mit viel Mühe und mit einem 1:0 gegen Uruguay durchgesetzt. Die La Roja starteten stark, setzten Uruguay von Beginn an unter Druck und dominierten das Spielgeschehen. Der entscheidende Treffer fiel jedoch erst zum Ende der ersten Halbzeit durch Alex Baena (42.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte Uruguay den Druck und spielte offensiver, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Spanier verteidigten geschickt und ließen kaum Chancen zu. In der Schlussphase des Spiels wurde Agustin Canobbio nach einem rüden Foulspiel mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, was die Hoffnungen Uruguays weiter schmälerte.
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Alex Baena (#15, Spanien) brachte sein Team gegen Uruguay in der 42. Minute in Führung. Weitere Tore fielen nicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Fernando Muslera (#23. Uruguay) verhinderte weitere Tore der Spanier.
Foto: Carl de Souza/AFP via Getty Images
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Kurz vor Abpfiff verwiese Ismail Elfath shows Uruguays Stürmer Agustin Canobbio (#14) in Zapopan, Mexiko, des Rasens.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Uruguay gegen Spanien in Guadalajara, Mexiko
02:00 Uhr: Kap Verde gegen Saudi-Arabien in Houston, USA
05:00 Uhr: Neuseeland gegen Belgien in Vancouver, Kanada
05:00 Uhr: Ägypten gegen Iran in Seattle, USA
23:00 Uhr: Panama gegen England in New York, USA
23:00 Uhr: Kroatien gegen Ghana in Philadelphia, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
26. Juni23:10 Uhr
Senegal besiegt Irak mit 5:0
Mit einem Sieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-WM deutlich verbessert und das Turnier für Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg bei der Weltmeisterschaft und dürfen auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen.
Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4.), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner, dem der Titel mehrere Wochen nach dem siegreichen Skandal-Finale gegen Marokko vom Kontinentalverband aberkannt worden war.
Für die Iraker, die nach einer frühen Roten Karte für Rebin Sulaka (14.) lange in Unterzahl spielen mussten, endete die zweite WM-Teilnahme nach 1986 genauso wie die Premiere vor 40 Jahren: Sie müssen nach drei Vorrunden-Niederlagen ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.
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Kein Torwart in Sicht: Senegal ließ es fünf Mal im Netz von Jalal Hassan (#12, Irak, nicht im Bild) klingeln. Hier trifft Ismaila Sarr (#18, Senegal) in der 56. Minute zum 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Pape Gueye (#26, Senegal) erhöhte im Spiel gegen den Irak in der 59. Minute zum 3:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Schiedsrichter Anthony Taylor sah den Videobeweis, Rebin Ghareeb (#2, Irak) daraufhin in der 13. Minute die Rote Karte. Einschließlich Nachspielzeiten stand Irak 94 Minuten in Unterzahl auf dem Rasen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Erbegnisse der Gruppe I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
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26. Juni22:00 Uhr
Dembélé-Hattrick schockt Norwegen
Frankreich dominiert dank Dembélés Effizienz das Spiel und gewinnt 4:1 gegen Norwegen. Die Nordmänner, ohne den in der Startelf stehenden Erling Haaland, zeigten sich defensiv anfällig, konnten aber durch Aasgaard kurzzeitig verkürzen.
Für die Équipe Tricolore war das Tor von Ousmane Dembélé ein Traumstart (7.) und brachte Frankreich früh in Führung. Wenig später folgte das nächste Tor: Erneut bediente Real-Madrid-Star Kylian Mbappé seinen Teamkollegen Dembélé, der den Ball im Tor versenkte (20.). Bereits eine Minute später kam die Antwort der Norweger mit einem Treffer von Thelo Aasgaard (21.). Doch noch in der ersten Halbzeit folgte das dritte Tor Frankreichs durch Dembélé (32.).
In der zweiten Halbzeit schaltete die Équipe Tricolore spürbar einen Gang zurück, behielt aber die Kontrolle über das Geschehen. Die Norweger zeigten dennoch großen Kampfgeist, jedoch ohne Tore erzielen zu können. Als sich alle bereits an das 3:1 glaubten, schlugen die Franzosen noch einmal zu und Désiré Doué erzielte das 4:1 (90+4).
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Mike Maignan (#16, Frankreich) packte zu und hält den Elfmeter von Norwegens Jorgen Strand Larsen (#11).
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Egil Selvik (#13, Norwegen) konnte sich viermal nicht wehren.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Das Stadion in Boston wurde kurzfristig zum vermutlich größten „Ruderboot“ der Welt.
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Ousmane Dembele (#7, Frankreich) traf in einer guten Halben Stunde drei Mal. In der 32. Minute erhöhte er für Frankreich auf 3:1.
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Norwegens Erling Haaland (#9) durfte (musste) das Spiel von der Bank verfolgen. Weil seine Mannschaft schon sicher weiter war, konnte er sich schonen.
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26. Juni17:04 Uhr
Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld
Julian Nagelsmann plant nach der ersten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft keine radikalen Umbauten. Der Bundestrainer schloss nach dem 1:2 gegen Ecuador im für die Tabelle nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel vor allem eine Versetzung von Kapitän Joshua Kimmich ins Mittelfeld für das erste K.-o.-Spiel am Montag in der Runde der letzten 32 aus. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha haben weiter sein Vertrauen.
„Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz in East Rutherford mit Blick auf das Sechzehntelfinale gegen einen noch nicht feststehenden Gruppendritten. Kimmich selbst sagte dazu: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, verlässt nach der 1:2-Niederlage das Spielfeld in East Rutherford, New Jersey.
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26. Juni16:57 Uhr
Wie Nagelsmann das Zauberduo „Wusiala“ starkredet
Er kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter.
Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei „Wusiala“.
Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“
Zum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln – er auch. Er hat ja schon getroffen.“ Beim 7:1 gegen Curaçao. „Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“
Jamal Musiala (r.) aus Deutschland feiert gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joshua Kimmich (m.) und Florian Wirtz (l.) das vierte Tor seiner Mannschaft während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Finnland am 31. Mai 2026 in Mainz, Deutschland.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
26. Juni6:14 Uhr
Türkei besiegt USA knapp
Die Türkei hat im Spiel gegen die USA kurz vor Abpfiff der Partie das 3:2 erzielen können. In der Partie gerieten die Türken früh in Rückstand, als Auston Trusty den Ball ins Tor beförderte (3.). Doch die Mannschaft von Vincenzo Montella zeigte Kampfgeist und glich wenig später aus durch Arda Güler aus (10.). Noch in der ersten Halbzeit gingen die Türken dann durch Baris Yilmaz in Führung (31.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte die USA durch Sebastian Berhalter den Ausgleich (49.). In der Nachspielzeit gelang Kaan Ayhan den entscheidenden Treffer für die Türkei (90+8). Trotz des Sieges ist das WM der Türkei längst besiegelt, während die USA trotz Niederlage Erster der Gruppe D ist.
Im parallelen Spiel zwischen Paraguay und Australien – ebenfalls aus der Gruppe D – gab es ein 0:0 Unentschieden. Australien ist mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden als Gruppenzweiter fix. Ob es für Paraguay als Dritter der Gruppe bei der WM weitergeht, ist noch offen.
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Mit vollem Körpereinsatz dabei: Fans der US-Nationalmannschaft beim letzten Vorrunden-Spiel gegen die Türkei in Los Angeles.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Auston Trusty (#6, USA) brachte sein Team früh in Führung (3. Minute). Kurz vor Abpfiff erhöhte Kaan Ayhan
Foto: #22 für die Türkei auf 3:2. Die USA waren bereits zuvor sicher weiter, die Türkei trotz Sieg ausgeschieden. Alex Grimm/Getty Images
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Julio Enciso (#19, Paraguay) und Jackson Irvine (#22, Australien) kämpfen um den Ball in Santa Clara, Kalifornien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Australien spielte nicht nur gegen Paraguay sondern zeitweise auch gegen die Sonne ab. Ob das Gegenlicht Jackson Irvine (#22) das Tor verwehrte ist nicht bekannt.
Foto: Stu Forster/Getty Images
26. Juni3:12 Uhr
Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
In der Nacht hat sich Japan durch ein 1:1 im Duell mit Schweden den zweiten Platz in Gruppe F und somit den direkten Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Im Parallelspiel hat die Niederlande ihre Pflichtaufgabe gegen Tunesien mit 3:1 erledigt und den 1. Platz in der Gruppe verteidigt.
Im Spiel Japan gegen Schweden tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und wollten keine Fehler machen. In der ersten Halbzeit gab es wenige klare Torchancen. Nach der Halbzeitpause nahm das Spiel an Fahrt auf. In Führung ging dann Japan durch Daizen Maeda (56.). Schweden ließ sich davon nicht beirren und glich wenig später aus durch Anthony Elanga aus (62.). Trotz Bemühungen bliebt das restliche Spiel torlos.
Trotz des Unentschiedens zieht auch Schweden als einer der besten Gruppendritten in das Sechzehntelfinale ein. In der Partie Niederlande gegen Tunesien stand das Ausscheiden in der Gruppenphase für die Nordafrikaner schon vor dem letzten Gruppenspiel fest. Für die Niederlande geht es in der ersten K.o.-Runde am Dienstag (30.6.) gegen Marokko.
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Torwart Zion Suzuki (#1, Japan) verteidigt hier erfolgreich. Einmal versenkte Schweden den Ball dennoch in seinem Netz.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Daizen Maeda (#11, Japan) schoss in der 56. Minute das Auftakttor im Spiel gegen Schweden. Nur 6 Minuten später glichen die Schweden zum 1:1-Endstand aus.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Niederländische Fans sammeln sich in Downtown Kansas City bevor sie gemeinsam zum Stadium laufen.
Foto: Alfred Davies/AFP via Getty Images
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Brian Brobbey (#19) traf für die Niederlande in der 7. Minute bereits zum 2:0. Nach der Halbzeit gelang Tunesien der Anschlusstreffer, bevor die Niederlande die Führung erneut vergrößerte. Endstand 3:1. Damit ist Niederlande Gruppenerster und Tunesien ausgeschieden.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
26. Juni0:05 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
01:00 Uhr: Tunesien gegen Niederlande in Kansas City, USA
01:00 Uhr: Japan gegen Schweden in Dallas, USA
04:00 Uhr: Türkei gegen USA in Los Angeles, USA
04:00 Uhr: Paraguay gegen Australien in San Francisco
21:00 Uhr: Norwegen gegen Frankreich in Boston, USA
21:00 Uhr: Senegal gegen Irak in Toronto, Kanada
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr statt. Der Gegner ist derzeit noch unbekannt.
25. Juni23:59 Uhr
Deutschland 1:2 Ecuador / Curaçao 0:2 Elfenbeinküste
Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Ecuador mit 1:2 verloren. Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Leroy Sané (2.), der nach einer Vorlage von Florian Wirtz per Linksschuss traf. Es war laut diverser Statistik-Experten der früheste deutsche Treffer bei einer WM seit 1934. Doch Ecuador ließ sich nicht beirren und glich bereits wenig später durch Nilson Angulo aus (9.).
Während für Deutschland schon vor dem Fußballabend ein Weiterkommen sicher war, musste Ecuador gewinnen, um das Sechzehntelfinale zu erreichen. Die Südamerikaner präsentierten sich flink, kraftvoll und bereiteten den Deutschen zunehmende Sorgen. Auch der in der zweiten Halbzeit wieder eingewechselte „Joker“ Deniz Undav konnte nicht punkten. Stattdessen erhöhte Ecuador den Druck und belohnte sich mit dem Siegtreffer (78.).
In der parallel in Gruppe E ausgetragenen Partie gewann die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 2:0. Deutschland ist trotzdem Sieger der Gruppe E. Außerdem kommt die Elfenbeinküste als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde. Ecuador ist mit vier Punkten auf Platz 3 der Tabelle ebenfalls gut genug für ein Weiterkommen, Curaçao scheidet aus.
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Leroy Sane erzielte das schnellste deutsche WM-Tor seit 1934 und brachte Deutschland früh in Führung.
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Manuel Neuer (#1) verhindert in der 62. Minute die Führung Ecuadors.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Gonzalo Plata (#19) bekommt den Ball nach einer Ecke auf den Fuß und bringt Ecuador in Führung.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Trifft für seine Mannschaft und schießt sie ins Sechzehntelfinale: Nicolaus Pepe (#19, Elfenbeinküste).
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Tyrese Noslin (Curaçao) und Christopher Operi (Elfenbeinküste) brachte die Rückennummer, beide #13, kein Torglück.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni15:50 Uhr
Reaktionen von Fans
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Interessante Reaktionen von Südkoreanischen Fans, während sie am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 das WM-Spiel zwischen Südkorea und Südafrika auf einer Großleinwand auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Weiter Reaktionen von Koreanischen Fans am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Ein Fan im Hasenkostüm.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, jubelt, während er am 25. Juni 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika auf Großleinwänden verfolgt.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
25. Juni13:02 Uhr
Gündogan kritisiert TV-Experten
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. „Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben“, so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. „Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel.“
Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde „noch“ die Aufstellung machen, empfand Gündogan als „flapsigen Spruch“ und „etwas unglücklich“. Aber: „Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht“, so Gündogan.
Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes bei der EM 2024 in Deutschland an.
25. Juni9:35 Uhr
Undav bleibt Joker
Julian Nagelsmann wird gegen Ecuador die Startelf lediglich auf zwei Positionen verändern. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir müssen“, kündigte der Bundestrainer an.
Antonio Rüdiger wird im Abwehrzentrum Nico Schlotterbeck ersetzen, für den das Turnier nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß vorzeitig beendet ist.
David Raum ersetzt auf der linken Außenverteidigerposition Nathaniel Brown. Der Frankfurter klagt über muskuläre Probleme an den Adduktoren und absolvierte beim Abschlusstraining in Winston-Salem ein individuelles Programm. Für Rüdiger und Raum ist es jeweils der erste WM-Einsatz in der Startformation.
Der dreifache Torschütze Undav soll wie zuvor wieder Schwung von der Bank bringen. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Nagelsmann zu Wechseln.
Deniz Undav beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Der 29-jährige Undav, der die Pressekonferenz gemeinsam mit Nagelsmann bestritt, akzeptiert seine Joker-Rolle, wie er erklärte. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Rolle: „Ich bin zweimal von der Bank gekommen – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen.“
Trotz seiner nur 58 Minuten mischt Undav mit seinen drei Treffern unter den Toptorjägern der WM mit. Angeführt wird die Torschützenliste von Weltmeister Lionel Messi mit fünf Treffern. Auch Undav ist von dem Argentinier begeistert, der gestern 39 wurde. „Ich genieße seine Spiele. Er läuft zwar nur noch sieben oder acht Kilometer im Spiel. Aber was er mit dem Ball macht, ist überragend.“
25. Juni8:01 Uhr
Südafrika feiert und feiert und feiert
Nach dem historischen Einzug in die K.-o.-Phase der WM gab es bei Südafrikas Fußballern kein Halten mehr. Trainer Hugo Broos sank überwältigt auf die Knie, seine Schützlinge tanzten auf dem Rasen ausgelassen eine Polonaise.
„Das ist ein sehr emotionaler Moment. Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt. Selbst in den vergangenen Wochen, als die Kritik sehr, sehr hart war“, sagte Trainer Broos.
Die Zusammenarbeit mit den Spielern sei für ihn „vielleicht etwas Einzigartiges. Ich bin zwar der Trainer, aber eigentlich auch nicht. Ich sehe mich eher als ihren Freund. Es ist eine fantastische Beziehung“, schilderte Broos das Verhältnis und stellte fest: „Ich denke, was wir bisher geleistet haben, ist schon ein kleines Wunder.“
Die südafrikanischen Spieler grüßen die Fans, als sie nach dem 1:0-Sieg gegen die Republik Korea am 24. Juni 2026 im Monterrey-Stadion in Guadalupe, Mexiko, den Platz verlassen.
Foto: David Ramos/Getty Images
25. Juni5:22 Uhr
Mexiko schießt Tschechien ins Aus
Tschechien hat sein letztes Vorrundenspiel mit 3:0 verloren. Gegner Mexiko stand schon vorher als Sieger von Gruppe A fest und hatte es in der Partie während der ersten Halbzeit ruhig angehen lassen. Tschechien hingegen musste gewinnen, um sich eine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren, konnte jedoch keine hochkarätigen Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Tschechien den Druck, was Mexiko die Möglichkeit gab, Fehler auszunutzen. So brachte Mateo Chavez die Mexikaner spät in Führung (55.), nachdem Tschechien den Ball auf Höhe der Mittellinie verlor. Mexiko nutzte die sich bietenden Räume weiter aus und erhöhte durch Julian Quinones auf 2:0 (61.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Alvaro Fidalgo den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand (90+4.).
Mexiko wird damit am 30. Juni gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen C, E, F, H oder I antreten. Zudem ist in Gruppe A Südafrika als Zweiter sicher und damit ebenfalls im Sechzehntelfinale. Südkorea muss dagegen als Dritter auf ein Weiterkommen hoffen. Für Tschechien ist die WM schon sicher zu Ende.
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Lukas Cerv (#12, Tschechien) wird von Guillermo Martinez (#22, Mexiko) im Zweikampf herausgefordert.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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B-Note super: Israel Reyes (#15, Mexiko) mit einem Fallrückzieher aus dem Lehrbuch. Die Tore schossen indes andere.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Hat keinen Ball reingelassen: Mexikos Torwart Guillermo Ochoa (#13) wird von seinen Teamkollegen nach dem 3:0-Sieg gegen Tschechien gefeiert.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
Platzierungen der Gruppe A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni5:10 Uhr
Historisch: Südafrika übersteht erstmals WM-Vorrunde
Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreicht und damit nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Das Team des belgischen Trainers Hugo Broos gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und schloss die Gruppe A als Zweiter ab.
Die Ausgangslage war klar: Den Asiaten reichte ein Remis zum sicheren Weiterkommen. Südafrika dagegen musste voll auf Sieg spielen. Den besseren Start erwischte Südkorea, doch trotz mehrerer Chancen erzielten die Südkoreaner um Bayern-Profi Min-jae Kim kein Tor. Die erste Halbzeit verlief insgesamt torlos.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel aus der Südkoreaner trotz Auswechslungen weiterhin müde. Stattdessen blieb Südafrika am Drücker und belohnte sich nach gut einer Stunde. Vor 51.243 Zuschauern in Monterrey sorgte Thapelo Maseko mit seinem Treffer in der 63. Minute für grenzenlosen Jubel bei Bafana Bafana.
Im Sechzehntelfinale trifft Südafrika am Sonntag in Inglewood bei Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada. Südkorea beendete die Vorrunde mit drei Punkten auf Rang drei und muss jetzt um das Weiterkommen zittern.
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Für Bayern-Profi Min-Jae Kim (#4) und sein südkoreanisches Team hätte ein Unentschieden zum Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gereicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Die Fußballer um Thapelo Maseko (#12) von Südafrika mussten das Spiel gegen Südkorea gewinnen – und das haben sie mit 1:0.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Die südkoreanischen Fans müssen nun die Daumen drücken, dass ihr Team doch noch weiterkommt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
25. Juni2:18 Uhr
Marokko besiegt Haiti
Die Partie Marokko gegen Haiti begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Haiti, als Lenny Joseph mit der Hacke traf (10.). Marokko glich durch Achraf Hakimi aus, der nach einem abgefälschten Schuss über die Torlinie drückte (39.). Kurz vor der Halbzeitpause gelang Haiti erneut die Führung durch Wilson Isidor (43.). Doch Marokko ließ sich nicht beirren und glich noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ismael Saibari aus (45+1.).
In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko zunehmend die Kontrolle. Soufiane Rahimi brachte die Nordafrikaner dann erstmals in Führung (78.). Den Schlusspunkt setzte Gessime Yassine in der 89. Minute. Trotz des doch am Ende deutlichen Sieges reichte es für Marokko nur für den zweiten Platz in der Gruppe und einen Punktegleichstand mit Brasilien. Für Haiti ist dagegen die WM beendet.
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Auf hohem Niveau: Lenny Joseph (#16, Haiti) und Redouane Halhal (#25, Marokko) beim Kopfballduell in Atlanta.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Vorbeischießen unmöglich: Achraf Hakimi (#2, Marokko) erzielte gegen Haiti den Auftakttreffer für seine Mannschaft aus nächster Nähe.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Aus der Distanz: Wilson Isidor (#18, Haiti) brachte Haiti zum zweiten Mal in Führung. In der zweiten Hälfte zog Marokko nach un der Inselstaat ist nach seiner 2:4-Niederlage gegen Marokko aus der WM ausgeschieden.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Platzierungen der Gruppe C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni2:11 Uhr
Brasilien durch Sieg gegen WM-Liebling Gruppenerster
Brasilien hat souverän mit 3:0 gegen Schottland gewonnen und sich somit den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Bereits früh nutzte Vinicius Junior einen Fehler der Schotten aus und brachte die Selecao in Führung (7.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Vinicius Junior per Kopf nach einer Flanke auf 2:0 (45+3.).
In der zweiten Halbzeit setzte Brasilien seinen dominanten Auftritt fort. Matheus Cunha traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 3:0 (60.). Die Schotten hatten kaum Chancen und konnten die brasilianische Abwehr nicht in Bedrängnis bringen. Superstar Neymar feierte nach 981 Tagen sein Comeback im Nationalteam und wurde in der 76. Minute eingewechselt.
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Konnte sich zweimal durchsetzten: Vinicius Junior (#7, Brasilien) traf in der ersten Halbzeit doppelt.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Fußball mit Köpfchen: Mit einem Tor in der 7. Minuten brachte Brasiliens Nummer 7, Vinicius Junior sein Team gegen Schottland früh in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er nach und erhöhte auf 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Matheus Cunha (#9, Brasilien) traf nach eine Stunde Spielzeit zum 3:0-Endstand. Die letzte halbe Stunde blieben die Netze leer.
Foto: Michael Reaves/Getty Images)
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Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
25. Juni0:05 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
00:00 Uhr: Marokko gegen Haiti in Atlanta, USA
03:00 Uhr: Tschechien gegen Mexiko in Mexiko-Stadt
03:00 Uhr: Südafrika gegen Südkorea in Monterrey, Mexiko
22:00 Uhr: Ecuador gegen Deutschland in New York, USA
22:00 Uhr: Curaçao gegen Elfenbeinküste in Philadelphia, USA
24. Juni23:02 Uhr
Schweiz ist Gruppensieger
Die Schweiz hat Kanada in Gruppe B mit 2:1 besiegt und sich damit den Gruppensieg gesichert. Durch den Erfolg darf die Nati in die K.-o.-Phase einziehen und spielt am 3. Juli (Gegner noch unbekannt), während Kanada seine WM-Reise mit einem Spiel gegen Südafrika am 28. Juni fortsetzt. Auch für Bosnien-Herzegowina geht es in das Sechzehntelfinale, nicht aber für Katar.
Silvan Widmer (#3) und seine Schweizer Teamkollegen haben sich mit einem 2:1 gegen Kanada in die K.o.-Runde geschossen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Die Ergebnisse der Gruppe B.
Foto: ts/Epoch Times
24. Juni23:54 Uhr
Klopp über deutsche Elf: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador heute rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.
Mit dem vor dem Spiel von vielen erwarteten Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gesichert. Vor 69.045 Zuschauern endete das Spiel 3:3.
Mit der ersten guten Chance des Spiels ging Österreich zunächst durch Marko Arnautovic in Führung (28.). Nun waren die Algerier gefordert, eine Niederlage hätte schließlich das Aus bedeutet. Und in der Tat drängten die Nordafrikaner auf den Ausgleich. Diesen erzielte Rafik Belghali (45.) mit einem starken Solo-Schuss kurz vor Abpfiff der ersten Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit stand Österreich wieder unter Druck. Ein weiteres Gegentor und das Team Austria hätte die Heimreise antreten müssen. Doch die Österreicher kamen gut aus der Kabine und gingen schnell wieder durch Marcel Sabitzer in Führung (55.). Jetzt war es wieder Algerien, das gefordert war – und das durch Riyad Mahrez erneut lieferte (60.). Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse: Erst traf Algerien, erneut durch Riyad Mahrez (90.+3), doch der neu eingewechselte Sasa Kalajdzic konterte schnell Österreichs Schock (90.+6).
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Österreichs Torwart Alexander Schlager (#1) konnte den Einschlag nicht verhindern. Riyad Mahrez (#7 Algerien) punktete gegen ihn gleich doppelt.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Sasa Kalajdzic (#14, Österreich, unten rechts) erzielte kurz vor Abpfiff (90+6.) den 3:3-Ausgleich und -Endstand.
Foto: Francois Nel/Getty Images
Ergebnisse der Grupp J: Argentinien sichert sich mit drei Siegen Tabellenplatz 1. Österreich dank des besseren Torverhältnisses Platz 2. Algerien ist ebenfalls weiter.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE6:13 Uhr
Argentinien feiert WM-Jubiläumssieg
Mit Lionel Messi als treffsicherer Joker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich zum WM-Gruppenabschluss trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70).
Den Führungstreffer erzielte Giovani Lo Celso (19.) im Messi-Stil mit links und einem Freistoß-Schlenzer in den Winkel. Es war zugleich das erste argentinische Tor bei dieser WM, das nicht von Messi erzielt wurde. Noch in der ersten Halbzeit legte Lautaro Martínez (31.) per Foulelfmeter nach.
Die zweite Halbzeit hatte gerade begonnen, da forderten die Fans mit „Messi, Messi“-Rufen die Einwechslung ihres Lieblings. Zunächst aber erzielte Neuling Jordanien sein Anschlusstor durch Musa Al-Taamari (55.) zum 1:2. Nach einer Stunde kam dann Messi ins Spiel und schoss 15 Minuten vor Ende der Partie (80.) das entscheidende Tor zum 3:1-Sieg.
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Jordaniens Stürmer Ali Olwan (#9) im Zweikampf mit dem Torschützen des 1:0: Giovani Lo Celso (#11, Argentinien).
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Eingewechselt, Freistoß, Tor: Lionel Messi (#10) erzielt im Spiel gegen Jordanien das dritte Tor für Argentinien.
Foto: Aric Becker/AFP via Getty Images
HEUTE3:43 Uhr
Kongo besiegt Usbekistan
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Kongo das Spiel gedreht und Usbekistan mit einem 3:1-Sieg aus dem Turnier geworfen. Zunächst hatte Usbekistan in Atlanta den besseren Start und Eldor Shomurodov sorgte für den Führungstreffer zum 0:1 (10.). Trotz einiger Chancen und Gelber Karten verlief die restliche Halbzeit torlos.
In der zweiten Halbzeit visierte Kongo den Ausgleich an und das Spielgeschehen ereignete sich vermehrt in der Spielfeldhälfte der Usbeken. Yoane Wissa erzielte dann das ersehnte Ausgleichtor für Kongo (68.) und leitete damit die Wende ein. Schließlich folgten zwei weitere Tore durch Fiston Mayele (78.) und erneut Yoane Wissa (90.+1).
Mit seinem Sieg sicherte sich Kongo Platz 3 der Gruppe K und schoss Usbekistan aus der Fußball-WM 2026. In der selben Gruppe belegt Kolumbien den ersten Platz vor dem WM-Favoriten Portugal.
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Eldor Shomurodov (#14) brachte Usbekistan gegen Kongo in der 10. Minute in Führung.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Per Elfmeter erzielte Yoane Wissa (#20, DR Kongo) in der 68. Minute den Ausgleichstreffer und holte das Momentum auf Seite der Afrikaner, die dann noch zweimal nachlegten.
Foto: Lars Baron/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe K: Ein torloses Unentschieden gegen Portugal hält Kolumbien auf Tabellenplatz 1. Außerdem weiter sind Portugal und die Demokratische Republik Kongo.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE3:36 Uhr
Portugal verpasst Gruppensieg mit 0:0
WM-Mitfavorit Portugal und Kolumbien haben sich mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Partie begann lebhaft, mit einem Kolumbien, das früh Druck ausübte und durch Jhon Córdoba die erste gute Chance hatte. Portugal antwortete mit einem gefährlichen Vorstoß über Joao Félix, dessen Abschluss jedoch knapp über das Tor ging.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Kolumbien den Druck und kam durch Luis Suárez und James Rodríguez zu weiteren Gelegenheiten. Portugals Torhüter Diogo Costa zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt sein Team im Spiel. Auf der anderen Seite verpasste Cristiano Ronaldo eine gute Möglichkeit, als er aus einer Abseitsposition heraus knapp das Tor verfehlte. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.
Für beide war schon vorher ein Weiterkommen sicher. Nun geht aber Kolumbien als Gruppenerster ins Sechzehntelfinale gegen Ghana, während Portugal sich als Gruppenzweiter mit Kroatien auseinandersetzen muss.
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Viele spektakuläre Momente, aber keine Tore: Portugal und Kolumbien trennen sich 0:0.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Davinson Sanchez (#23, Kolumbien) erzielte ein Kopfballtor, stand jedoch zuvor im Abseits.
Foto: Cianflone/Getty Images
HEUTE1:14 Uhr
2:0 für England gegen Panama
Bei der Fußball-WM hat zum Abschluss der Gruppe L England gegen Panama mit 2:0 gewonnen. Die Partie begann mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. England dominierte zwar das Spielgeschehen, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keine entscheidenden Akzente setzen. Panama verteidigte engagiert und ließ den Favoriten kaum zur Entfaltung kommen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte England das Tempo und wurde schließlich belohnt. Nach einer Ecke von Bukayo Saka kam der Ball zu Jude Bellingham, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf (62.). Wenig später (67.) legte Harry Kane per Kopfball das 2:0 nach. Panama versuchte, zurück ins Spiel zu finden, blieb jedoch in der Offensive meistens harmlos.
Ein Weiterkommen von England und Ghana war bereits sicher. Nun zieht England als Gruppenerster, Kroatien als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale. Ghana ist Gruppendritter, aber dank eines Sieges und eines Unentschiedens sicher weiter. Panama scheidet als Gruppenletzter aus.
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Torschützen unter sich: Jude Bellingham (#10) und Harry Kane (#9) schossen England im Abstand von Minuten (62. und 67.) zum 2:0-Sieg gegen Panama. Die Mittelamerikaner scheiden damit sieg- und torlos aus dem Turnier aus.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Englands Stürmer Harry Kane (#09) traf für England zum 2:0 gegen Panama.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe L: England, Kroatien und Ghana sichern sich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Panama verlässt sieg- und torlos das Turnier.
Foto: ts/Epochtimes
HEUTE1:08 Uhr
2:1 zwischen Kroatien und Ghana
Kroatien folgt Ghana in die K.o.-Phase der WM 2026 und verlängert die Nationalmannschaftskarriere von Altstar Luka Modrić um mindestens ein weiteres Spiel. Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31.) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich für Ghana ausgeglichen.
Die Auswahl von Trainer Zlatko Dalic gewann das letzte Spiel der Vorrunde gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter England für das Sechzehntelfinale. Der viermalige Afrikameister hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher. Für Kroatien folgt nun ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo.
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Kamaldeen Sulemana (#22, Ghana) und Nikola Vlasic (#13, Kroatien) im Zweikampf.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Derrick Luckassen (#23, Ghana) erzielte in der 73. Minute den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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In der 83. Minute lässt Nikola Vlasic (#13, Kroatien, nicht im Bild) Benjamin Asare (#16, Ghana) keine Chance und versenkt den Ball knapp neben dem Aluminium im Netz. Endstand 2:1 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:31 Uhr
Schweden trainiert – vor eingestürzter Tribüne
Die Schweden trainieren derzeit im Dallas Stadion des FC Dalles in Dalles. Sie konnten des gesamten Platz nutzen – doch in Hintergrund ist zu sehen, dass eine Tribüne eingestürzt ist. Verletzt wurde niemand.
Das Stadion befindet sich derzeit im Umbau und wird für 182 Millionen Dollar (rund 160 Mill. Euro) renoviert. Vermutet wird durch den Manager der schwedischen Nationalmannschaft, dass etwas abgerissen werden sollte und in die falsche Richtung gefallen ist.
Die schwedischen Spieler trainieren im FC Dallas Stadiom (Toyota Stadion) in Dallas.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
GESTERN17:43 Uhr
Völler verbreitet Zuversicht vor Paraguay
DFB-Sportdirektor Rudi Völler richtet den Fokus zum Start in die K.o.-Phase alleine auf den nächsten Gegner Paraguay.
„Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen“, sagte der 66-Jährige zum Sechzehntelfinale der Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Foxborough: „Das ist ein K.o.-Spiel: Runde weiter oder nach Hause fahren.“
Mit anschließenden Top-Gegnern wie dem möglichen Achtelfinalgegner Frankreich, der Niederlande (Viertelfinale) und Spanien (Halbfinale) mochte sich Völler in Winston-Salem noch nicht beschäftigen.
Er traut dem DFB-Team trotz des Stimmungsdämpfers beim 1:2 im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador alles zu in Amerika. „Wir haben eine Mannschaft, die an richtig guten Tagen, wenn sie wirklich am Limit ist, jeden schlagen kann.“
US-Bundesbehörden beschlagnahmen fast 400 illegale WM-Internetstreams
Wie das US-Justizministerium mitteilte, haben die US-Bundesbehörden fast 400 Internetseiten beschlagnahmt, die illegal die FIFA-Weltmeisterschaftsfinals streamten und damit gegen das Urheberrecht verstießen.
„Die unerlaubte Übertragung von Spielen der Weltmeisterschaft verstößt gegen geistige Eigentumsrechte und fördert kriminelle Organisationen“, sagte Ivan Arvelo, Direktor des Nationalen Koordinierungszentrums für geistige Eigentumsrechte.
Laut dem US-Justizministerium wurden Server und Domains in Peru und Bulgarien ins Visier genommen. Beide Länder sind bekannte Zentren der Online-Piraterie und stehen im Verdacht, mit illegalen Streaming-Angeboten für Spiele der Weltmeisterschaft in Verbindung zu stehen. Weitere Operationen fanden in Kroatien, Rumänien, Polen und Kolumbien statt.
„Wenn Sie Ihr Netzwerk für illegale Streaming-Seiten öffnen, gehen Sie ein erhebliches Risiko ein“, sagte Eric Weindorf, Sonderagent und Leiter des Washingtoner Feldbüros der US-Einwanderungs- und Zollbehörde.
GESTERN10:25 Uhr
Trinkpausen sorgen für Debatte
Erholungspausen auch bei 20 Grad, Pfiffe von den Rängen, aber auch Fürsprecher. Die Trinkpausen bei dieser WM sorgen für Diskussionen.
Der eigentliche Grundgedanke ist der Schutz der Fußballer. Die Debatte entzündet sich unter anderem an der Festlegung, dass die Pausen bei dieser Weltmeisterschaft für jedes Spiel gelten – egal ob die Temperatur 35 oder 20 Grad beträgt.
Neben dem eigentlichen Sinn, dem Trinken, ist die Unterbrechung für viele Trainer eine willkommene Möglichkeit, kurz mit den Spielern zu reden, sie zu motivieren, zu beruhigen oder taktische Dinge anzusprechen. Bundestrainer Julian Nagelsmann nutzte sie nach dem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Curaçao im ersten deutschen Spiel bei dieser WM, um seine Mannschaft zu ordnen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (M/r) nutzte die Trinkpause, um taktische Dinge zu erklären. (Archivbild)
Foto: Federico Gambarini/dpa
Die meisten Coaches bei der WM befürworten die Pausen oder beschweren sich zumindest nicht darüber. „Es ist wie ein kleiner Timeout und es macht es leichter, den Spielern Anweisungen zu geben“, sagte Algeriens Trainer Vladimir Petkovic. Unter anderem Österreichs Coach Ralf Rangnick und Belgiens Trainer Rudi Garcia äußerten sich ebenfalls positiv.
Nagelsmann kam die Unterbrechung im Curaçao-Spiel zwar entgegen, generell sieht er aber nur begrenzte Einfluss-Möglichkeiten. „Du kannst in den drei Minuten keine komplette taktische Analyse machen“, erklärte der 38-Jährige. „Es bleiben nur 30, 40 Sekunden Zeit, einzugreifen. Aber die Zeit reicht nicht, um etwas komplett umzustellen.“
Werbepause für TV-Sender
Dass die Pausen auch gemacht werden, wenn es gar nicht heiß ist, sorgt für große Kritik. Ein Vorwurf: Es geht mal wieder nur ums Geldverdienen. Wenn Pause ist, kann man Werbung machen.
Das britische TV-Netzwerk ITV erwartet die kommerziell erfolgreichste Fußballübertragung seiner Geschichte. Die Werbeeinnahmen sind 30 Prozent höher als bei der EM 2024. In den USA werden Werbeblöcke gezeigt, die Pausen werden von Unternehmen „präsentiert“. In der ARD, dem ZDF und Magenta TV zeigen auch die Rechteinhaber in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Werbung in den Unterbrechungen.
GESTERN7:09 Uhr
Siegtor in den letzten Minuten aberkannt
Das Spiel zwischen Ägypten und Iran endet mit einem 1:1-Unentschieden. Im WM-Stadion von Seattle traf zunächst Mahmoud Saber für Ägypten (5.) und wenig später Ramin Rezaeian für den Iran (14.). Mehdi Taremi scheiterte zudem mit einem Foulelfmeter an Ägyptens Torwart Ufa Schobeir (11.).
In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit schoss Shoja Khalilzadeh dann das vermeintliche Tor zum 2:1 für den Iran. Nach einer Videoüberprüfung zogen die Schiedsrichter den Treffer zurück, da sich Khalilzadeh im Abseits befand.
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Ramin Rezaeian (#23, Iran) trifft aus scheinbar unmöglichem Winkel und gleicht in der 13. Minute aus.
Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
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Des einen Freud
Foto: Torwart Mostafa Shoubir #23, Ägypten, des anderen Leid. Iranische Spieler können ihre vertane Chance nicht fassen.
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Mehdi Taremi (#9, Iran) scheitert aus elf Metern Entfernung am ägyptischen Torwart Mostafa Shoubir (#23). Endstand: 1:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
Ergebnisse der Gruppe G: Belgien und Ägypten sind sicher weiter, Neuseeland sicher ausgeschieden. Iran kann noch hoffen.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN7:04 Uhr
Belgien gewinnt 5:1 gegen Neuseeland
Belgiens Fußballer haben ein Aus in der Gruppe G dank Doppeltorschütze Leandro Trossard abgewendet und den Einzug in die Runde der letzten 32 geschafft. Das Team um Starspieler Kevin De Bruyne gewann in Vancouver ungefährdet mit 5:1 (1:0) gegen Neuseeland.
Doppeltorschütze Trossard (28./50.), De Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (90.+4) sorgten mit ihren Treffern für den Erfolg der Belgier vor 52.497 Zuschauern. Elijah Just (84.) konnte zumindest den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 für die Neuseeländer erzielen.
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Leandro Trossard (#10, Belgien) geht als Sieger aus dem Getümmel hervor. Gegen Neuseeland traf er doppelt.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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Marko Stamenic (#8, Neuseeland) macht Jeremy Doku (#11, Belgien) der Ball streitig.
Foto: Alex Grimm/Getty Images)
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Verstehen sich trotz 5:1: Fans von Belgien und Neuseeland in Vancouver, British Columbia.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
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„Obelgix“ freut sich über den 5:1-Sieg und das Weiterkommen seiner Mannschaft. Im Sechzehntelfinale treffen die Belgier weder auf die Gallier noch die Römer.
Foto: Emilee Chinn/Getty Images
GESTERN6:00 Uhr
Deutschland spielt gegen Paraguay
Die deutsche Elf trifft bei der WM im Sechzehntelfinale auf Paraguay. Durch den Sieg Spaniens gegen Uruguay herrscht für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann nun endgültig Klarheit über den Gegner im ersten K.-o.-Duell. Das Spiel gegen die Südamerikaner findet am Montagabend um 22:30 Uhr nahe Boston statt.
Das bislang letzte WM-Duell zwischen den beiden Nationen gab es bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. Damals siegte Deutschland im Achtelfinale dank eines späten Treffers von Oliver Neuville mit 1:0.
Oliver Neuville im Duell mit zwei Fußballern aus Paraguay bei der WM 2002.
Foto: Sandra Behne/Bongarts/Getty Images
Für die Verteilung der Gruppendritten gab es aufgrund des komplexen WM-Modus insgesamt 495 Szenarien – alle verbliebenen ergeben nun schon vor Abschluss der kompletten Vorrunde Paraguay als deutschen Gegner. Schottland und Schweden fielen als letzte mögliche Alternativen heraus.
Außerdem steht der weitere Weg durch das Turnier bei einem möglichen Sieg schon fest. Sollte Deutschland weiterkommen, geht es gegen den Sieger der Partie zwischen Topfavorit Frankreich und Schweden, die am Dienstag um 23:00 Uhr in East Rutherford, USA, aufeinandertreffen.
GESTERN4:17 Uhr
Unentschieden im zweiten Duell der Gruppe H
In der zweiten Partie der Gruppe H hatten die Zuschauer in Houston, USA, wenig zu jubeln. Der afrikanische Inselstaat Kap Verde beendete das Spiel gegen Saudi-Arabien mit einem 0:0-Unentschieden. Damit gelang Kap Verde, einem Land mit nur 600.000 Einwohnern, die Sensation: Sie stehen in der K.-o.-Runde.
Zum Abschluss von WM-Gruppe H ist Spanien auf Platz 1, Kap Verde nach drei Unentschieden auf Platz 2, Uruguay landet auf Platz 3 ohne Chancen auf ein Weiterkommen, für Saudi-Arabien ist die WM als Gruppenletzter ebenfalls vorbei.
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Verzweiflung bei Saudi-Arabien Spielern im torlosen Spiel gegen Kap Verde.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Nawaf Boushal ( #13, Saudi-Arabien) im Zweikampf mit Kap Verdes Stürmer Dailon Livramento (#19).
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Salem Al-Dawsari (#10, Saudi-Arabien) hat den Ball. Ryan Mendes (#20, Kap Verde) will ihn.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
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Die „Blauen Hai“ von Kap Verde hatten keinen Biss. Das Spiel gegen Saudi-Arabien endet 0:0. Kap Verde ist mit drei Unentschieden dennoch weiter. Saudi-Arabien ist ausgeschieden.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
Ergebnisse der Gruppe H: Spanien und Kap Verde schaffen den Einzug in die K.o-Phase. Uruguay und Saudi-Arabien sind ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN4:14 Uhr
Spanien gewinnt mühevoll
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien am Abend nur mit viel Mühe und mit einem 1:0 gegen Uruguay durchgesetzt. Die La Roja starteten stark, setzten Uruguay von Beginn an unter Druck und dominierten das Spielgeschehen. Der entscheidende Treffer fiel jedoch erst zum Ende der ersten Halbzeit durch Alex Baena (42.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte Uruguay den Druck und spielte offensiver, um den Ausgleich zu erzwingen. Doch die Spanier verteidigten geschickt und ließen kaum Chancen zu. In der Schlussphase des Spiels wurde Agustin Canobbio nach einem rüden Foulspiel mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, was die Hoffnungen Uruguays weiter schmälerte.
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Alex Baena (#15, Spanien) brachte sein Team gegen Uruguay in der 42. Minute in Führung. Weitere Tore fielen nicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Fernando Muslera (#23. Uruguay) verhinderte weitere Tore der Spanier.
Foto: Carl de Souza/AFP via Getty Images
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Kurz vor Abpfiff verwiese Ismail Elfath shows Uruguays Stürmer Agustin Canobbio (#14) in Zapopan, Mexiko, des Rasens.
Foto: Alfredo Estrella/AFP via Getty Images
GESTERN0:05 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Uruguay gegen Spanien in Guadalajara, Mexiko
02:00 Uhr: Kap Verde gegen Saudi-Arabien in Houston, USA
05:00 Uhr: Neuseeland gegen Belgien in Vancouver, Kanada
05:00 Uhr: Ägypten gegen Iran in Seattle, USA
23:00 Uhr: Panama gegen England in New York, USA
23:00 Uhr: Kroatien gegen Ghana in Philadelphia, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr gegen Paraguay statt.
26. Juni23:10 Uhr
Senegal besiegt Irak mit 5:0
Mit einem Sieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-WM deutlich verbessert und das Turnier für Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg bei der Weltmeisterschaft und dürfen auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen.
Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4.), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner, dem der Titel mehrere Wochen nach dem siegreichen Skandal-Finale gegen Marokko vom Kontinentalverband aberkannt worden war.
Für die Iraker, die nach einer frühen Roten Karte für Rebin Sulaka (14.) lange in Unterzahl spielen mussten, endete die zweite WM-Teilnahme nach 1986 genauso wie die Premiere vor 40 Jahren: Sie müssen nach drei Vorrunden-Niederlagen ohne Erfolgserlebnis die Heimreise antreten.
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Kein Torwart in Sicht: Senegal ließ es fünf Mal im Netz von Jalal Hassan (#12, Irak, nicht im Bild) klingeln. Hier trifft Ismaila Sarr (#18, Senegal) in der 56. Minute zum 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Pape Gueye (#26, Senegal) erhöhte im Spiel gegen den Irak in der 59. Minute zum 3:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Schiedsrichter Anthony Taylor sah den Videobeweis, Rebin Ghareeb (#2, Irak) daraufhin in der 13. Minute die Rote Karte. Einschließlich Nachspielzeiten stand Irak 94 Minuten in Unterzahl auf dem Rasen.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
Erbegnisse der Gruppe I: Frankreich überholt Norwegen dank einen 4:1 gegen die Skandinavier. Beide Mannschaften sind weiter. Senegal hat es nicht mehr selbst in der Hand. Für den Irak ist die WM beendet.
Foto: ts/Epoch Times
26. Juni22:00 Uhr
Dembélé-Hattrick schockt Norwegen
Frankreich dominiert dank Dembélés Effizienz das Spiel und gewinnt 4:1 gegen Norwegen. Die Nordmänner, ohne den in der Startelf stehenden Erling Haaland, zeigten sich defensiv anfällig, konnten aber durch Aasgaard kurzzeitig verkürzen.
Für die Équipe Tricolore war das Tor von Ousmane Dembélé ein Traumstart (7.) und brachte Frankreich früh in Führung. Wenig später folgte das nächste Tor: Erneut bediente Real-Madrid-Star Kylian Mbappé seinen Teamkollegen Dembélé, der den Ball im Tor versenkte (20.). Bereits eine Minute später kam die Antwort der Norweger mit einem Treffer von Thelo Aasgaard (21.). Doch noch in der ersten Halbzeit folgte das dritte Tor Frankreichs durch Dembélé (32.).
In der zweiten Halbzeit schaltete die Équipe Tricolore spürbar einen Gang zurück, behielt aber die Kontrolle über das Geschehen. Die Norweger zeigten dennoch großen Kampfgeist, jedoch ohne Tore erzielen zu können. Als sich alle bereits an das 3:1 glaubten, schlugen die Franzosen noch einmal zu und Désiré Doué erzielte das 4:1 (90+4).
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Mike Maignan (#16, Frankreich) packte zu und hält den Elfmeter von Norwegens Jorgen Strand Larsen (#11).
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Egil Selvik (#13, Norwegen) konnte sich viermal nicht wehren.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Das Stadion in Boston wurde kurzfristig zum vermutlich größten „Ruderboot“ der Welt.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Ousmane Dembele (#7, Frankreich) traf in einer guten Halben Stunde drei Mal. In der 32. Minute erhöhte er für Frankreich auf 3:1.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Norwegens Erling Haaland (#9) durfte (musste) das Spiel von der Bank verfolgen. Weil seine Mannschaft schon sicher weiter war, konnte er sich schonen.
Foto: Mattia Ozbot/Getty Images
26. Juni17:04 Uhr
Nagelsmann plant keine Kimmich-Versetzung ins Mittelfeld
Julian Nagelsmann plant nach der ersten Niederlage der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft keine radikalen Umbauten. Der Bundestrainer schloss nach dem 1:2 gegen Ecuador im für die Tabelle nicht mehr wichtigen letzten Gruppenspiel vor allem eine Versetzung von Kapitän Joshua Kimmich ins Mittelfeld für das erste K.-o.-Spiel am Montag in der Runde der letzten 32 aus. Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha haben weiter sein Vertrauen.
„Ich will auf Felix und Pavlo nicht verzichten. Ich finde, dass sie es gut machen. Im Fußball kann man nichts ausschließen, aber ein Wechsel ist akut nicht geplant“, sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz in East Rutherford mit Blick auf das Sechzehntelfinale gegen einen noch nicht feststehenden Gruppendritten. Kimmich selbst sagte dazu: „Das ist einzig und alleine die Entscheidung des Trainers. Und wo er das Gefühl hat, wo ich am besten weiterhelfen kann. Da spiele ich dann.“
Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, verlässt nach der 1:2-Niederlage das Spielfeld in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
26. Juni16:57 Uhr
Wie Nagelsmann das Zauberduo „Wusiala“ starkredet
Er kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter.
Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei „Wusiala“.
Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“
Zum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln – er auch. Er hat ja schon getroffen.“ Beim 7:1 gegen Curaçao. „Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“
Jamal Musiala (r.) aus Deutschland feiert gemeinsam mit seinen Teamkollegen Joshua Kimmich (m.) und Florian Wirtz (l.) das vierte Tor seiner Mannschaft während des internationalen Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und Finnland am 31. Mai 2026 in Mainz, Deutschland.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
26. Juni6:14 Uhr
Türkei besiegt USA knapp
Die Türkei hat im Spiel gegen die USA kurz vor Abpfiff der Partie das 3:2 erzielen können. In der Partie gerieten die Türken früh in Rückstand, als Auston Trusty den Ball ins Tor beförderte (3.). Doch die Mannschaft von Vincenzo Montella zeigte Kampfgeist und glich wenig später aus durch Arda Güler aus (10.). Noch in der ersten Halbzeit gingen die Türken dann durch Baris Yilmaz in Führung (31.).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte die USA durch Sebastian Berhalter den Ausgleich (49.). In der Nachspielzeit gelang Kaan Ayhan den entscheidenden Treffer für die Türkei (90+8). Trotz des Sieges ist das WM der Türkei längst besiegelt, während die USA trotz Niederlage Erster der Gruppe D ist.
Im parallelen Spiel zwischen Paraguay und Australien – ebenfalls aus der Gruppe D – gab es ein 0:0 Unentschieden. Australien ist mit einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden als Gruppenzweiter fix. Ob es für Paraguay als Dritter der Gruppe bei der WM weitergeht, ist noch offen.
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Mit vollem Körpereinsatz dabei: Fans der US-Nationalmannschaft beim letzten Vorrunden-Spiel gegen die Türkei in Los Angeles.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Auston Trusty (#6, USA) brachte sein Team früh in Führung (3. Minute). Kurz vor Abpfiff erhöhte Kaan Ayhan
Foto: #22 für die Türkei auf 3:2. Die USA waren bereits zuvor sicher weiter, die Türkei trotz Sieg ausgeschieden. Alex Grimm/Getty Images
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Julio Enciso (#19, Paraguay) und Jackson Irvine (#22, Australien) kämpfen um den Ball in Santa Clara, Kalifornien.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Australien spielte nicht nur gegen Paraguay sondern zeitweise auch gegen die Sonne ab. Ob das Gegenlicht Jackson Irvine (#22) das Tor verwehrte ist nicht bekannt.
Foto: Stu Forster/Getty Images
26. Juni3:12 Uhr
Japan sichert zweiten Platz gegen Schweden
In der Nacht hat sich Japan durch ein 1:1 im Duell mit Schweden den zweiten Platz in Gruppe F und somit den direkten Einzug in die K.o.-Runde gesichert. Im Parallelspiel hat die Niederlande ihre Pflichtaufgabe gegen Tunesien mit 3:1 erledigt und den 1. Platz in der Gruppe verteidigt.
Im Spiel Japan gegen Schweden tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und wollten keine Fehler machen. In der ersten Halbzeit gab es wenige klare Torchancen. Nach der Halbzeitpause nahm das Spiel an Fahrt auf. In Führung ging dann Japan durch Daizen Maeda (56.). Schweden ließ sich davon nicht beirren und glich wenig später aus durch Anthony Elanga aus (62.). Trotz Bemühungen bliebt das restliche Spiel torlos.
Trotz des Unentschiedens zieht auch Schweden als einer der besten Gruppendritten in das Sechzehntelfinale ein. In der Partie Niederlande gegen Tunesien stand das Ausscheiden in der Gruppenphase für die Nordafrikaner schon vor dem letzten Gruppenspiel fest. Für die Niederlande geht es in der ersten K.o.-Runde am Dienstag (30.6.) gegen Marokko.
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Torwart Zion Suzuki (#1, Japan) verteidigt hier erfolgreich. Einmal versenkte Schweden den Ball dennoch in seinem Netz.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Daizen Maeda (#11, Japan) schoss in der 56. Minute das Auftakttor im Spiel gegen Schweden. Nur 6 Minuten später glichen die Schweden zum 1:1-Endstand aus.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Niederländische Fans sammeln sich in Downtown Kansas City bevor sie gemeinsam zum Stadium laufen.
Foto: Alfred Davies/AFP via Getty Images
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Brian Brobbey (#19) traf für die Niederlande in der 7. Minute bereits zum 2:0. Nach der Halbzeit gelang Tunesien der Anschlusstreffer, bevor die Niederlande die Führung erneut vergrößerte. Endstand 3:1. Damit ist Niederlande Gruppenerster und Tunesien ausgeschieden.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
26. Juni0:05 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
01:00 Uhr: Tunesien gegen Niederlande in Kansas City, USA
01:00 Uhr: Japan gegen Schweden in Dallas, USA
04:00 Uhr: Türkei gegen USA in Los Angeles, USA
04:00 Uhr: Paraguay gegen Australien in San Francisco
21:00 Uhr: Norwegen gegen Frankreich in Boston, USA
21:00 Uhr: Senegal gegen Irak in Toronto, Kanada
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Montag, den 29. Juni, um 22:30 Uhr statt. Der Gegner ist derzeit noch unbekannt.
25. Juni23:59 Uhr
Deutschland 1:2 Ecuador / Curaçao 0:2 Elfenbeinküste
Deutschland hat sein letztes Gruppenspiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Ecuador mit 1:2 verloren. Die Partie begann mit einem schnellen Treffer von Leroy Sané (2.), der nach einer Vorlage von Florian Wirtz per Linksschuss traf. Es war laut diverser Statistik-Experten der früheste deutsche Treffer bei einer WM seit 1934. Doch Ecuador ließ sich nicht beirren und glich bereits wenig später durch Nilson Angulo aus (9.).
Während für Deutschland schon vor dem Fußballabend ein Weiterkommen sicher war, musste Ecuador gewinnen, um das Sechzehntelfinale zu erreichen. Die Südamerikaner präsentierten sich flink, kraftvoll und bereiteten den Deutschen zunehmende Sorgen. Auch der in der zweiten Halbzeit wieder eingewechselte „Joker“ Deniz Undav konnte nicht punkten. Stattdessen erhöhte Ecuador den Druck und belohnte sich mit dem Siegtreffer (78.).
In der parallel in Gruppe E ausgetragenen Partie gewann die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 2:0. Deutschland ist trotzdem Sieger der Gruppe E. Außerdem kommt die Elfenbeinküste als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde. Ecuador ist mit vier Punkten auf Platz 3 der Tabelle ebenfalls gut genug für ein Weiterkommen, Curaçao scheidet aus.
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Leroy Sane erzielte das schnellste deutsche WM-Tor seit 1934 und brachte Deutschland früh in Führung.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Manuel Neuer (#1) verhindert in der 62. Minute die Führung Ecuadors.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
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Gonzalo Plata (#19) bekommt den Ball nach einer Ecke auf den Fuß und bringt Ecuador in Führung.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Trifft für seine Mannschaft und schießt sie ins Sechzehntelfinale: Nicolaus Pepe (#19, Elfenbeinküste).
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Tyrese Noslin (Curaçao) und Christopher Operi (Elfenbeinküste) brachte die Rückennummer, beide #13, kein Torglück.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
Deutschland konnte das Momentum aus dem 7:1 gegen Curacao nicht mitnehmen, bleibt aber Gruppenerster. Die Elfenbeinküste ist ebenfalls sicher weiter, auch Ecuador hat gute Chancen als einer der acht besten Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni15:50 Uhr
Reaktionen von Fans
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Interessante Reaktionen von Südkoreanischen Fans, während sie am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 das WM-Spiel zwischen Südkorea und Südafrika auf einer Großleinwand auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Weiter Reaktionen von Koreanischen Fans am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade Gao/AFP via Getty Images
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Ein Fan im Hasenkostüm.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, jubelt, während er am 25. Juni 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika auf Großleinwänden verfolgt.
Foto: Jade Gao/AFP via Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
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Schottische Fans verfolgen in Glasgow das WM-Gruppenspiel 2026 gegen Brasilien in der Arena „The Hydro“.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Images
25. Juni13:02 Uhr
Gündogan kritisiert TV-Experten
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. „Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben“, so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. „Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel.“
Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde „noch“ die Aufstellung machen, empfand Gündogan als „flapsigen Spruch“ und „etwas unglücklich“. Aber: „Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht“, so Gündogan.
Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes bei der EM 2024 in Deutschland an.
25. Juni9:35 Uhr
Undav bleibt Joker
Julian Nagelsmann wird gegen Ecuador die Startelf lediglich auf zwei Positionen verändern. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir müssen“, kündigte der Bundestrainer an.
Antonio Rüdiger wird im Abwehrzentrum Nico Schlotterbeck ersetzen, für den das Turnier nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß vorzeitig beendet ist.
David Raum ersetzt auf der linken Außenverteidigerposition Nathaniel Brown. Der Frankfurter klagt über muskuläre Probleme an den Adduktoren und absolvierte beim Abschlusstraining in Winston-Salem ein individuelles Programm. Für Rüdiger und Raum ist es jeweils der erste WM-Einsatz in der Startformation.
Der dreifache Torschütze Undav soll wie zuvor wieder Schwung von der Bank bringen. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Nagelsmann zu Wechseln.
Deniz Undav beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Der 29-jährige Undav, der die Pressekonferenz gemeinsam mit Nagelsmann bestritt, akzeptiert seine Joker-Rolle, wie er erklärte. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Rolle: „Ich bin zweimal von der Bank gekommen – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen.“
Trotz seiner nur 58 Minuten mischt Undav mit seinen drei Treffern unter den Toptorjägern der WM mit. Angeführt wird die Torschützenliste von Weltmeister Lionel Messi mit fünf Treffern. Auch Undav ist von dem Argentinier begeistert, der gestern 39 wurde. „Ich genieße seine Spiele. Er läuft zwar nur noch sieben oder acht Kilometer im Spiel. Aber was er mit dem Ball macht, ist überragend.“
25. Juni8:01 Uhr
Südafrika feiert und feiert und feiert
Nach dem historischen Einzug in die K.-o.-Phase der WM gab es bei Südafrikas Fußballern kein Halten mehr. Trainer Hugo Broos sank überwältigt auf die Knie, seine Schützlinge tanzten auf dem Rasen ausgelassen eine Polonaise.
„Das ist ein sehr emotionaler Moment. Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt. Selbst in den vergangenen Wochen, als die Kritik sehr, sehr hart war“, sagte Trainer Broos.
Die Zusammenarbeit mit den Spielern sei für ihn „vielleicht etwas Einzigartiges. Ich bin zwar der Trainer, aber eigentlich auch nicht. Ich sehe mich eher als ihren Freund. Es ist eine fantastische Beziehung“, schilderte Broos das Verhältnis und stellte fest: „Ich denke, was wir bisher geleistet haben, ist schon ein kleines Wunder.“
Die südafrikanischen Spieler grüßen die Fans, als sie nach dem 1:0-Sieg gegen die Republik Korea am 24. Juni 2026 im Monterrey-Stadion in Guadalupe, Mexiko, den Platz verlassen.
Foto: David Ramos/Getty Images
25. Juni5:22 Uhr
Mexiko schießt Tschechien ins Aus
Tschechien hat sein letztes Vorrundenspiel mit 3:0 verloren. Gegner Mexiko stand schon vorher als Sieger von Gruppe A fest und hatte es in der Partie während der ersten Halbzeit ruhig angehen lassen. Tschechien hingegen musste gewinnen, um sich eine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren, konnte jedoch keine hochkarätigen Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Tschechien den Druck, was Mexiko die Möglichkeit gab, Fehler auszunutzen. So brachte Mateo Chavez die Mexikaner spät in Führung (55.), nachdem Tschechien den Ball auf Höhe der Mittellinie verlor. Mexiko nutzte die sich bietenden Räume weiter aus und erhöhte durch Julian Quinones auf 2:0 (61.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Alvaro Fidalgo den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand (90+4.).
Mexiko wird damit am 30. Juni gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen C, E, F, H oder I antreten. Zudem ist in Gruppe A Südafrika als Zweiter sicher und damit ebenfalls im Sechzehntelfinale. Südkorea muss dagegen als Dritter auf ein Weiterkommen hoffen. Für Tschechien ist die WM schon sicher zu Ende.
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Lukas Cerv (#12, Tschechien) wird von Guillermo Martinez (#22, Mexiko) im Zweikampf herausgefordert.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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B-Note super: Israel Reyes (#15, Mexiko) mit einem Fallrückzieher aus dem Lehrbuch. Die Tore schossen indes andere.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Hat keinen Ball reingelassen: Mexikos Torwart Guillermo Ochoa (#13) wird von seinen Teamkollegen nach dem 3:0-Sieg gegen Tschechien gefeiert.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
Platzierungen der Gruppe A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni5:10 Uhr
Historisch: Südafrika übersteht erstmals WM-Vorrunde
Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreicht und damit nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Das Team des belgischen Trainers Hugo Broos gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und schloss die Gruppe A als Zweiter ab.
Die Ausgangslage war klar: Den Asiaten reichte ein Remis zum sicheren Weiterkommen. Südafrika dagegen musste voll auf Sieg spielen. Den besseren Start erwischte Südkorea, doch trotz mehrerer Chancen erzielten die Südkoreaner um Bayern-Profi Min-jae Kim kein Tor. Die erste Halbzeit verlief insgesamt torlos.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel aus der Südkoreaner trotz Auswechslungen weiterhin müde. Stattdessen blieb Südafrika am Drücker und belohnte sich nach gut einer Stunde. Vor 51.243 Zuschauern in Monterrey sorgte Thapelo Maseko mit seinem Treffer in der 63. Minute für grenzenlosen Jubel bei Bafana Bafana.
Im Sechzehntelfinale trifft Südafrika am Sonntag in Inglewood bei Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada. Südkorea beendete die Vorrunde mit drei Punkten auf Rang drei und muss jetzt um das Weiterkommen zittern.
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Für Bayern-Profi Min-Jae Kim (#4) und sein südkoreanisches Team hätte ein Unentschieden zum Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gereicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Die Fußballer um Thapelo Maseko (#12) von Südafrika mussten das Spiel gegen Südkorea gewinnen – und das haben sie mit 1:0.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Die südkoreanischen Fans müssen nun die Daumen drücken, dass ihr Team doch noch weiterkommt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
25. Juni2:18 Uhr
Marokko besiegt Haiti
Die Partie Marokko gegen Haiti begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Haiti, als Lenny Joseph mit der Hacke traf (10.). Marokko glich durch Achraf Hakimi aus, der nach einem abgefälschten Schuss über die Torlinie drückte (39.). Kurz vor der Halbzeitpause gelang Haiti erneut die Führung durch Wilson Isidor (43.). Doch Marokko ließ sich nicht beirren und glich noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ismael Saibari aus (45+1.).
In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko zunehmend die Kontrolle. Soufiane Rahimi brachte die Nordafrikaner dann erstmals in Führung (78.). Den Schlusspunkt setzte Gessime Yassine in der 89. Minute. Trotz des doch am Ende deutlichen Sieges reichte es für Marokko nur für den zweiten Platz in der Gruppe und einen Punktegleichstand mit Brasilien. Für Haiti ist dagegen die WM beendet.
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Auf hohem Niveau: Lenny Joseph (#16, Haiti) und Redouane Halhal (#25, Marokko) beim Kopfballduell in Atlanta.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Vorbeischießen unmöglich: Achraf Hakimi (#2, Marokko) erzielte gegen Haiti den Auftakttreffer für seine Mannschaft aus nächster Nähe.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
3 / 3
Aus der Distanz: Wilson Isidor (#18, Haiti) brachte Haiti zum zweiten Mal in Führung. In der zweiten Hälfte zog Marokko nach un der Inselstaat ist nach seiner 2:4-Niederlage gegen Marokko aus der WM ausgeschieden.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Platzierungen der Gruppe C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
25. Juni2:11 Uhr
Brasilien durch Sieg gegen WM-Liebling Gruppenerster
Brasilien hat souverän mit 3:0 gegen Schottland gewonnen und sich somit den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Bereits früh nutzte Vinicius Junior einen Fehler der Schotten aus und brachte die Selecao in Führung (7.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Vinicius Junior per Kopf nach einer Flanke auf 2:0 (45+3.).
In der zweiten Halbzeit setzte Brasilien seinen dominanten Auftritt fort. Matheus Cunha traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 3:0 (60.). Die Schotten hatten kaum Chancen und konnten die brasilianische Abwehr nicht in Bedrängnis bringen. Superstar Neymar feierte nach 981 Tagen sein Comeback im Nationalteam und wurde in der 76. Minute eingewechselt.
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Konnte sich zweimal durchsetzten: Vinicius Junior (#7, Brasilien) traf in der ersten Halbzeit doppelt.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Fußball mit Köpfchen: Mit einem Tor in der 7. Minuten brachte Brasiliens Nummer 7, Vinicius Junior sein Team gegen Schottland früh in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er nach und erhöhte auf 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Matheus Cunha (#9, Brasilien) traf nach eine Stunde Spielzeit zum 3:0-Endstand. Die letzte halbe Stunde blieben die Netze leer.
Foto: Michael Reaves/Getty Images)
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Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
25. Juni0:05 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
00:00 Uhr: Marokko gegen Haiti in Atlanta, USA
03:00 Uhr: Tschechien gegen Mexiko in Mexiko-Stadt
03:00 Uhr: Südafrika gegen Südkorea in Monterrey, Mexiko
22:00 Uhr: Ecuador gegen Deutschland in New York, USA
22:00 Uhr: Curaçao gegen Elfenbeinküste in Philadelphia, USA
24. Juni23:02 Uhr
Schweiz ist Gruppensieger
Die Schweiz hat Kanada in Gruppe B mit 2:1 besiegt und sich damit den Gruppensieg gesichert. Durch den Erfolg darf die Nati in die K.-o.-Phase einziehen und spielt am 3. Juli (Gegner noch unbekannt), während Kanada seine WM-Reise mit einem Spiel gegen Südafrika am 28. Juni fortsetzt. Auch für Bosnien-Herzegowina geht es in das Sechzehntelfinale, nicht aber für Katar.
Silvan Widmer (#3) und seine Schweizer Teamkollegen haben sich mit einem 2:1 gegen Kanada in die K.o.-Runde geschossen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Die Ergebnisse der Gruppe B.
Foto: ts/Epoch Times
24. Juni23:54 Uhr
Klopp über deutsche Elf: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador heute rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.
Enttäuschung und Fassungslosigkeit bei südkoreanischen Fans auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul: Während sie am 25. Juni 2026 das WM-Spiel gegen Südafrika auf Großleinwänden verfolgen, müssen sie die bittere 0:1-Niederlage und das Ausscheiden ihrer Mannschaft miterleben. - Foto: Jade GAO / AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
00:00 Uhr: Marokko gegen Haiti in Atlanta, USA
03:00 Uhr: Tschechien gegen Mexiko in Mexiko-Stadt
03:00 Uhr: Südafrika gegen Südkorea in Monterrey, Mexiko
22:00 Uhr: Ecuador gegen Deutschland in New York, USA (Übertragung: ARD)
22:00 Uhr: Curaçao gegen Elfenbeinküste in Philadelphia, USA
Interessante Reaktionen von Südkoreanischen Fans, während sie am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade GAO / AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 das WM-Spiel zwischen Südkorea und Südafrika auf einer Großleinwand auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul. (
Foto: Jade GAO / AFP via Getty Images)FP via Getty Images)
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Weiter Reaktionen von Koreanischen Fans am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika verfolgen. Foto von Jade GAO / AFP via Getty Images
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Foto: Jade GAO / AFP via Getty Images
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Südkoreanische Fans verfolgen am 25. Juni 2026 auf Großleinwänden auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika. Foto von Jade GAO / AFP via Getty Images
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Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, jubelt, während er am 25. Juni 2026 auf dem Gwanghwamun-Platz in Seoul das Fußballspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Südkorea und Südafrika auf Großleinwänden verfolgt.
Foto: Jade GAO / AFP via Getty Images
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GLASGOW, SCHOTTLAND – 25. JUNI: Schottische Fans reagieren, während sie am 25. Juni 2026 in der Arena „The Hydro“ in Glasgow (Schottland) das Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Schottland und Brasilien verfolgen. Schottland trifft in seinem dritten Gruppenspiel der WM 2026 auf Brasilien. Die Spiele der Gruppenphase finden vom 17. bis 27. Juni 2026 in verschiedenen Austragungsorten in Nordamerika statt.
Foto: von Jeff J Mitchell/Getty Images
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GLASGOW, SCHOTTLAND – 25. JUNI: Schottische Fans reagieren, nachdem sie am 25. Juni 2026 in der Arena „The Hydro“ in Glasgow (Schottland) das Spiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Schottland und Brasilien verfolgt haben. Schottland trifft in seinem dritten Gruppenspiel der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf Brasilien. Die Gruppenspiele finden vom 17. bis zum 27. Juni 2026 in verschiedenen Austragungsorten in Nordamerika statt.
Foto: von Jeff J Mitchell/Getty Images
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Reaktionen von Schottischen Fans während sie am 25. Juni 2026 in der Veranstaltungshalle „The Hydro“ in Glasgow (Schottland) das Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Schottland und Brasilien verfolgen. Schottland trifft in seinem dritten Gruppenspiel der WM 2026 auf Brasilien. Die Gruppenspiele finden vom 17. bis 27. Juni 2026 in verschiedenen Austragungsorten in Nordamerika statt.
Foto: von Jeff J Mitchell/Getty Images
HEUTE13:02 Uhr
Gündogan kritisiert TV-Experten
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan sieht den Einfluss von Expertenmeinungen kritisch. „Manche wollen heute selbst die Stars sein. Für Spieler kann das Folgen haben“, so Gündogan. Unsachliche Kritiken würden ihn ärgern. „Sie ziehen Spieler runter, besonders, wenn sie sensibel sind. Und glauben Sie mir: Viele von uns Fußballern sind sensibel.“
Die Äußerung von TV-Experte Jürgen Klopp in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann zu WM-Beginn, Nagelsmann würde „noch“ die Aufstellung machen, empfand Gündogan als „flapsigen Spruch“ und „etwas unglücklich“. Aber: „Anders als Spieler dürfen Trainer nicht zu sensibel sein. Julian ist das nicht“, so Gündogan.
Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes bei der EM 2024 in Deutschland an.
HEUTE9:35 Uhr
Undav bleibt Joker
Julian Nagelsmann wird gegen Ecuador die Startelf lediglich auf zwei Positionen verändern. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir müssen“, kündigte der Bundestrainer an.
Antonio Rüdiger wird im Abwehrzentrum Nico Schlotterbeck ersetzen, für den das Turnier nach einer schweren Bänderverletzung am linken Fuß vorzeitig beendet ist.
David Raum ersetzt auf der linken Außenverteidigerposition Nathaniel Brown. Der Frankfurter klagt über muskuläre Probleme an den Adduktoren und absolvierte beim Abschlusstraining in Winston-Salem ein individuelles Programm. Für Rüdiger und Raum ist es jeweils der erste WM-Einsatz in der Startformation.
Der dreifache Torschütze Undav soll wie zuvor wieder Schwung von der Bank bringen. „Im Laufe des Spiels werden wir wieder versuchen, gute Entscheidungen zu treffen“, sagte Nagelsmann zu Wechseln.
Der 29-jährige Undav, der die Pressekonferenz gemeinsam mit Nagelsmann bestritt, akzeptiert seine Joker-Rolle, wie er erklärte. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Rolle: „Ich bin zweimal von der Bank gekommen – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen.“
Trotz seiner nur 58 Minuten mischt Undav mit seinen drei Treffern unter den Toptorjägern der WM mit. Angeführt wird die Torschützenliste von Weltmeister Lionel Messi mit fünf Treffern. Auch Undav ist von dem Argentinier begeistert, der gestern 39 wurde. „Ich genieße seine Spiele. Er läuft zwar nur noch sieben oder acht Kilometer im Spiel. Aber was er mit dem Ball macht, ist überragend.“
HEUTE8:01 Uhr
Südafrika feiert und feiert und feiert
Nach dem historischen Einzug in die K.-o.-Phase der WM gab es bei Südafrikas Fußballern kein Halten mehr. Trainer Hugo Broos sank überwältigt auf die Knie, seine Schützlinge tanzten auf dem Rasen ausgelassen eine Polonaise.
„Das ist ein sehr emotionaler Moment. Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt. Selbst in den vergangenen Wochen, als die Kritik sehr, sehr hart war“, sagte Trainer Broos.
Die Zusammenarbeit mit den Spielern sei für ihn „vielleicht etwas Einzigartiges. Ich bin zwar der Trainer, aber eigentlich auch nicht. Ich sehe mich eher als ihren Freund. Es ist eine fantastische Beziehung“, schilderte Broos das Verhältnis und stellte fest: „Ich denke, was wir bisher geleistet haben, ist schon ein kleines Wunder.“
Die südafrikanischen Spieler grüßen die Fans, als sie nach dem 1:0-Sieg gegen die Republik Korea am 24. Juni 2026 im Monterrey-Stadion in Guadalupe, Mexiko, den Platz verlassen.
Foto: David Ramos/Getty Images
HEUTE5:22 Uhr
Mexiko schießt Tschechien ins Aus
Tschechien hat sein letztes Vorrundenspiel mit 3:0 verloren. Gegner Mexiko stand schon vorher als Sieger von Gruppe A fest und hatte es in der Partie während der ersten Halbzeit ruhig angehen lassen. Tschechien hingegen musste gewinnen, um sich eine Chance auf das Weiterkommen zu bewahren, konnte jedoch keine hochkarätigen Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Tschechien den Druck, was Mexiko die Möglichkeit gab, Fehler auszunutzen. So brachte Mateo Chavez die Mexikaner spät in Führung (55.), nachdem Tschechien den Ball auf Höhe der Mittellinie verlor. Mexiko nutzte die sich bietenden Räume weiter aus und erhöhte durch Julian Quinones auf 2:0 (61.). Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Alvaro Fidalgo den Schlusspunkt und traf zum 3:0-Endstand (90+4.).
Mexiko wird damit am 30. Juni gegen einen Drittplatzierten aus den Gruppen C, E, F, H oder I antreten. Zudem ist in Gruppe A Südafrika als Zweiter sicher und damit ebenfalls im Sechzehntelfinale. Südkorea muss dagegen als Dritter auf ein Weiterkommen hoffen. Für Tschechien ist die WM schon sicher zu Ende.
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Lukas Cerv (#12, Tschechien) wird von Guillermo Martinez (#22, Mexiko) im Zweikampf herausgefordert.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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B-Note super: Israel Reyes (#15, Mexiko) mit einem Fallrückzieher aus dem Lehrbuch. Die Tore schossen indes andere.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
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Hat keinen Ball reingelassen: Mexikos Torwart Guillermo Ochoa (#13) wird von seinen Teamkollegen nach dem 3:0-Sieg gegen Tschechien gefeiert.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
Platzierungen der Gruppe A: Mexiko und Südafrika sind sicher weiter und bestreiten am 28. Juni um 21:00 Uhr in Los Angeles das erste Sechzehntelfinale. Südkorea muss für das Weiterkommen auf Schützenhilfe aus anderen Gruppen hoffen. Von zwölf Gruppendritten kommen nur acht weiter.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE5:10 Uhr
Historisch: Südafrika übersteht erstmals WM-Vorrunde
Südafrika hat bei seiner vierten WM-Teilnahme erstmals die K.-o.-Phase erreicht und damit nationale Fußball-Geschichte geschrieben. Das Team des belgischen Trainers Hugo Broos gewann das letzte Vorrundenspiel gegen Südkorea mit 1:0 (0:0) und schloss die Gruppe A als Zweiter ab.
Die Ausgangslage war klar: Den Asiaten reichte ein Remis zum sicheren Weiterkommen. Südafrika dagegen musste voll auf Sieg spielen. Den besseren Start erwischte Südkorea, doch trotz mehrerer Chancen erzielten die Südkoreaner um Bayern-Profi Min-jae Kim kein Tor. Die erste Halbzeit verlief insgesamt torlos.
In der zweiten Halbzeit verlief das Spiel aus der Südkoreaner trotz Auswechslungen weiterhin müde. Stattdessen blieb Südafrika am Drücker und belohnte sich nach gut einer Stunde. Vor 51.243 Zuschauern in Monterrey sorgte Thapelo Maseko mit seinem Treffer in der 63. Minute für grenzenlosen Jubel bei Bafana Bafana.
Im Sechzehntelfinale trifft Südafrika am Sonntag in Inglewood bei Los Angeles auf Co-Gastgeber Kanada. Südkorea beendete die Vorrunde mit drei Punkten auf Rang drei und muss jetzt um das Weiterkommen zittern.
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Für Bayern-Profi Min-Jae Kim (#4) und sein südkoreanisches Team hätte ein Unentschieden zum Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gereicht.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Die Fußballer um Thapelo Maseko (#12) von Südafrika mussten das Spiel gegen Südkorea gewinnen – und das haben sie mit 1:0.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Die südkoreanischen Fans müssen nun die Daumen drücken, dass ihr Team doch noch weiterkommt.
Foto: Carl Recine/Getty Images
HEUTE2:18 Uhr
Marokko besiegt Haiti
Die Partie Marokko gegen Haiti begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Haiti, als Lenny Joseph mit der Hacke traf (10.). Marokko glich durch Achraf Hakimi aus, der nach einem abgefälschten Schuss über die Torlinie drückte (39.). Kurz vor der Halbzeitpause gelang Haiti erneut die Führung durch Wilson Isidor (43.). Doch Marokko ließ sich nicht beirren und glich noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ismael Saibari aus (45+1.).
In der zweiten Halbzeit übernahm Marokko zunehmend die Kontrolle. Soufiane Rahimi brachte die Nordafrikaner dann erstmals in Führung (78.). Den Schlusspunkt setzte Gessime Yassine in der 89. Minute. Trotz des doch am Ende deutlichen Sieges reichte es für Marokko nur für den zweiten Platz in der Gruppe und einen Punktegleichstand mit Brasilien. Für Haiti ist dagegen die WM beendet.
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Auf hohem Niveau: Lenny Joseph (#16, Haiti) und Redouane Halhal (#25, Marokko) beim Kopfballduell in Atlanta.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Vorbeischießen unmöglich: Achraf Hakimi (#2, Marokko) erzielte gegen Haiti den Auftakttreffer für seine Mannschaft aus nächster Nähe.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
3 / 3
Aus der Distanz: Wilson Isidor (#18, Haiti) brachte Haiti zum zweiten Mal in Führung. In der zweiten Hälfte zog Marokko nach un der Inselstaat ist nach seiner 2:4-Niederlage gegen Marokko aus der WM ausgeschieden.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Platzierungen der Gruppe C: Brasilien und Marokko stehen sicher im Sechzehntelfinale. Schottland kann hoffen. Haiti ist raus.
Foto: ts/Epoch Times
HEUTE2:11 Uhr
Brasilien durch Sieg gegen WM-Liebling Gruppenerster
Brasilien hat souverän mit 3:0 gegen Schottland gewonnen und sich somit den Gruppensieg in Gruppe C gesichert. Bereits früh nutzte Vinicius Junior einen Fehler der Schotten aus und brachte die Selecao in Führung (7.). Kurz vor der Halbzeit erhöhte Vinicius Junior per Kopf nach einer Flanke auf 2:0 (45+3.).
In der zweiten Halbzeit setzte Brasilien seinen dominanten Auftritt fort. Matheus Cunha traf nach einem sehenswerten Spielzug zum 3:0 (60.). Die Schotten hatten kaum Chancen und konnten die brasilianische Abwehr nicht in Bedrängnis bringen. Superstar Neymar feierte nach 981 Tagen sein Comeback im Nationalteam und wurde in der 76. Minute eingewechselt.
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Konnte sich zweimal durchsetzten: Vinicius Junior (#7, Brasilien) traf in der ersten Halbzeit doppelt.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Fußball mit Köpfchen: Mit einem Tor in der 7. Minuten brachte Brasiliens Nummer 7, Vinicius Junior sein Team gegen Schottland früh in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit legte er nach und erhöhte auf 2:0.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Matheus Cunha (#9, Brasilien) traf nach eine Stunde Spielzeit zum 3:0-Endstand. Die letzte halbe Stunde blieben die Netze leer.
Foto: Michael Reaves/Getty Images)
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Neymar jubelt nach Brasiliens Sieg gegen Schottland.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
GESTERN23:02 Uhr
Schweiz ist Gruppensieger
Die Schweiz hat Kanada in Gruppe B mit 2:1 besiegt und sich damit den Gruppensieg gesichert. Durch den Erfolg darf die Nati in die K.-o.-Phase einziehen und spielt am 3. Juli (Gegner noch unbekannt), während Kanada seine WM-Reise mit einem Spiel gegen Südafrika am 28. Juni fortsetzt. Auch für Bosnien-Herzegowina geht es in das Sechzehntelfinale, nicht aber für Katar.
Silvan Widmer (#3) und seine Schweizer Teamkollegen haben sich mit einem 2:1 gegen Kanada in die K.o.-Runde geschossen.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
Platzierungen der Gruppe B: Schweiz, Kanada sowie Bosnien und Herzegowina sind weiter. Für Katar ist die WM 2026 spielerisch beendet.
Foto: ts/Epoch Times
GESTERN23:54 Uhr
Klopp über deutsche Elf: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador heute rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.
Gesamtansicht vor dem Gruppenspiel der Gruppe B zwischen der Schweiz und Kanada im BC Place Vancouver am 24. Juni 2026 in Vancouver. - Foto: Fran Santiago/Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
01:00 Uhr: Panama gegen Kroatien in Toronto, Kanada
04:00 Uhr: Kolumbien gegen Demokratische Republik Kongo in Guadalajara, Mexiko (Übertragung: ARD)
21:00 Uhr: Schweiz gegen Kanada in Vancouver, Kanada (Übertragung: ARD)
21:00 Uhr: Bosnien-Herzegowina gegen Katar in Seattle, USA
00:00 Uhr: Schottland gegen Brasilien in Miami, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am morgigen Donnerstag, dem 25.06., um 22:00 Uhr gegen Ecuador statt.
Mit einem Sieg gegen Katar hat sich Bosnien-Herzegowina den Traum von der K.o.-Runde bei der WM erfüllt. Die Mannschaft von Trainer und Ex-Bundesligaprofi Sergej Barbarez bezwang den Außenseiter aus dem Emirat mit 3:1 (2:1).
Vor 66.925 Zuschauern in Seattle sorgten Kerim Alajbegovic (29.), Sultan Al-Brake per Eigentor (34.) und Ermin Mahmic (80.) für die Tore der Bosnier, die zum zweiten Mal nach 2014 bei einer Weltmeisterschaft dabei sind.
Die Mannschaft um den 40 Jahre alten Stürmerstar Edin Dzeko liegt in der Abschlusstabelle von Gruppe B auf Rang drei. Die nun vier Punkte werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit reichen, um als einer der acht besten Gruppendritten weiterzukommen. Katar ist dagegen ausgeschieden und wartet weiter auf den ersten Sieg bei einer WM.
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Der eine hat den Ball, der andere will ihn: Esmir Bajraktarevic (#20, Bosnien und Herzegowina) fordert Akram Afif
Foto: #11, Katar heraus. Richard Heathcote/Getty Images
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Hassan Alhaydos (#10, Katar) blieb einsamer und einmaliger Torschütze seiner Mannschaft im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
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Trotz Überzahl erfolgreich: Ermin Mahmic (#26, Bosnien und Herzegowina) traf zum 3:1-Endstand gegen Katar.
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images
GESTERN23:07 Uhr
Schweiz gewinnt gegen Kanada
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat die Schweiz gegen Gastgeberland Kanada mit 2:1 gewonnen und damit die Vorrunde auf Platz 1 der Tabelle von Gruppe B abgeschlossen. Kanada ist trotz der Niederlage Gruppenzweiter und zieht ebenfalls sicher ins Sechzehntelfinale ein.
Die Partie Schweiz gegen Kanada begann nach einer torlosen ersten Halbzeit mit einem schnellen Tor der Schweiz durch Ruben Vargas (46.). Wenig später baute Johan Manzambi die Führung der Schweiz auf 2:0 aus (57.). Kanada kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel, als Promise David ein Tor erzielte (76.). Trotz intensiver Bemühungen gelang es Kanada nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen.
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Ein Stadion ganz in rot: Die Schweiz und Kanada traten in Vancouver, Kanada, ihr letztes Gruppenspiel an. Die Eidgenossen sicherten sich mit einem 2:1-Sieg den ersten Gruppenplatz, Kanada ist ebenfalls weiter.
Foto: Fran Santiago/Getty Images)
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Hat er noch? Hat er noch!: Der Schweizer Torwart Gregor Kobel (#1) pariert Cyle Larin (#9, Kanada).
Foto: Fran Santiago/Getty Images
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Nur fliegen ist schöner?
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Abwehr und Torwart ausgespielt: Ruben Vargas (#17, Schweiz) erzielte den Auftakttreffer für das Alpenland.
Foto: Fran Santiago/Getty Images
GESTERN18:54 Uhr
Klopp lobt deutsche Mannschaft: „Fußball spielen können wir“
Startrainer Jürgen Klopp ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM angetan, sieht defensiv aber auch noch Steigerungspotenzial.
„Wir haben gesehen: Fußball spielen können wir. Ich mag die Art und Weise, wie wir spielen. Wir haben verschiedene Abläufe“, sagte der 59-Jährige bei einem Besuch des Adidas Home of Soccer, einem Fantreff in New York. „Defensiv können wir gern noch ein bisschen mehr Griff kriegen. Dann kann es weit gehen bei diesem Turnier.“ Klopp lobte besonders den Teamgeist der DFB-Auswahl.
Auch Sami Khedira, Weltmeister von 2014, hob die Widerstandsfähigkeit des DFB-Teams hervor. Er zollte sowohl der Mannschaft als auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bei der Medienrunde am Hudson River ein „großes Lob“.
Ob Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs beim Vorrundenabschluss gegen Ecuador am Donnerstag in East Rutherford rotieren sollte? Das müsse der Trainer entscheiden, betonte Klopp. „Meine Meinung war immer: Niemand weiß so gut über meine Mannschaft Bescheid wie ich. In dem Fall weiß niemand so gut Bescheid über die Mannschaft wie Julian. Er wird die richtige Entscheidung treffen.“
Es gebe für „alles Argumente“. Was man nicht außer Acht lassen dürfe: „Ecuador spielt um alles“, sagte er. „Die haben richtig gut gespielt. Die treffen nur die Kiste nicht bisher. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass das ein Leben lang so bleibt. Da müssen wir schon arbeiten.“
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Jürgen Klopp (r.) beim Plausch mit 2014er-Weltmeister Sami Khedira.
Foto: Federico Gambarini/dpa
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Jürgen Klopp ist von der DFB-Auswahl bei der WM bisher angetan.
Foto: Federico Gambarini/dpa
GESTERN14:26 Uhr
Elefant in Kölner Zoo tippt vor drittem Deutschland-Spiel auf Ecuador
Vor dem dritten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstagabend hat der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo auf einen Sieg von Ecuador getippt. Der Tipp des Tierorakels fand heute morgen gut sichtbar für die Zoobesucher im Bullenbereich der Elefantenanlage statt, wie der Kölner Zoo mitteilte.
Der viereinhalb Tonnen schwere Elefantenbulle musste sich demnach wie bereits zuvor zwischen drei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen, einem mit den Farben Ecuadors und einem neutralen für Unentschieden.
Den Ball mit Deutschlandflagge habe Tarak als letztes ausgewählt, teilte der Zoo weiter mit. Tarak hatte bei den zwei ersten Gruppenspielen mit seinem Tipp auf die deutsche Elf jeweils richtig gelegen.
GESTERN10:02 Uhr
Mexiko-Stadt verbietet vor WM-Spiel teilweise den Alkoholverkauf
Vor dem letzten Gruppenspiel von Gastgeber Mexiko bei der Fußball-WM gegen Tschechien verbietet die Hauptstadt Mexiko-Stadt teilweise den Verkauf von Alkohol. Die Regelung gelte von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen (Ortszeit). Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Betroffen sind unter anderem Supermärkte und Lebensmittelläden in der Innenstadt. Alkoholkonsum in Restaurants und Bars bleibt erlaubt.
Das Verbot gilt in der Gegend um das Unabhängigkeitsmonument Ángel de la Independencia sowie dem historischen Zentrum mit dem zentralen Platz Zócalo. Dort gibt es ein Fan-Fest mit Großbildleinwänden. Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen ist in Mexiko-Stadt bereits untersagt.
Beim mexikanischen Sieg gegen Südkorea in der vergangenen Woche feierten laut Behörden rund 400.000 Menschen am Ángel de la Independencia, weitere 200.000 auf dem Zócalo. Größere Verletzungen oder Schäden gab es nicht. Reinigungskräfte sammelten anschließend rund 40 Tonnen Müll ein.
Mexiko trifft heute um 19:00 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 3:00 Uhr MESZ) auf Tschechien. Die mexikanische Auswahl steht bereits als Gruppensieger fest.
GESTERN6:09 Uhr
Kolumbien gewinnt dank Munoz
1:0 lautet der Endstand im Spiel zwischen Kolumbien und der Demokratischen Republik Kongo. Die Partie begann mit einem hohen Tempo der Kolumbianer, die in den ersten 20 Minuten das Spiel dominierten. Ein Abseitstor des Kolumbianers Daniel Munoz wurde jedoch nicht anerkannt. Nach der Trinkpause verlor Kolumbien etwas an Schwung, doch die Afrikaner konnte keine Tore erzielen.
In der zweiten Halbzeit versuchten die Kongolesen, mehr Druck aufzubauen, doch es fehlte ihnen an Durchschlagskraft. Kolumbien kontrollierte nach dem 1:0 von Munoz (76.) das Spielgeschehen. Die Einwechslungen auf beiden Seiten brachten keine Wende.
Mit diesem Sieg hat Kolumbien die K.o.-Phase der Weltmeisterschaft erreicht. Am letzten Spieltag geht es am Sonntag gegen Portugal um den Gruppensieg. Die DR Kongo hingegen muss im letzten Gruppenspiel gewinnen, um sich die Möglichkeit auf das Weiterkommen zu bewahren.
Daniel Munoz (#2) schoss für Kolumbien zwei Tore, stand jedoch einmal im Abseits.
Foto: Luke Hales/Getty Images
GESTERN3:11 Uhr
Kroatien siegt, Panama fliegt
Kroatien hat sich gegen Panama mit 1:0 durchgesetzt. In der ersten Halbzeit präsentierte sich Panama überraschend stark und hatte durch Rodriguez die beste Möglichkeit, in Führung zu gehen. Kroatien tat sich dagegen schwer, Lösungen gegen die Abwehr der Mittelamerikaner zu finden.
Nach der Pause erhöhte Kroatien den Druck und wurde durch den Treffer von Ante Budimir belohnt (54). Panama gab sich nicht geschlagen, drängte auf den Ausgleich und übte viel Druck auf Kroatien aus – doch vergeblich.
Am Ende reichte der knappe Vorsprung für Kroatien, um die drei Punkte zu sichern. Für beide Teams war es ein wichtiges Spiel, da eine Niederlage das vorzeitige Ausscheiden bedeutet hätte. Für Kroatien besteht also noch Hoffnung auf ein Weiterkommen in der Weltmeisterschaft, während für Panama Schluss ist.
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Kroatiens Torwart Dominik Livakovic (#1), verhindert ein Tor von Panamas Mittelfeldspieler Carlos Harvey (#14).
Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
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Ante Budimir (#11) Kroatien, erzielte das einzige Tor der Partie.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Luka Modric (#10) Kroatien, trat in Toronto zu seinem 200. Länderspiel auf den Rasen. Seine Teamkollegen feierten ihn gebührend.
Foto: Michael Reaves/Getty Images
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Luka Modric (#10) Kroatien, trat in Toronto zu seinem 200. Länderspiel auf den Rasen. Seine Teamkollegen feierten ihn gebührend.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Marijan Kustic, Präsident des Kroatischen Fußballverbands, überreichte Luka Modric ein Trikot zu seinem Länderspieljubiläum.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
23. Juni21:56 Uhr
England gegen Ghana in Boston
Erneut gab es bei der Fußball-WM ein Unentschieden: dieses Mal zwischen England und Ghana. Die erste Halbzeit war geprägt von einem hohen Ballbesitzanteil der Engländer, die jedoch kaum zu klaren Torchancen kamen. Ghana verteidigte geschickt und setzte auf schnelle Konter.
In der zweiten Halbzeit erhöhte England den Druck und kam durch Kane und Saka zu weiteren Chancen, die jedoch auch nicht zu etwas Zählbarem führten. Ghana blieb durch Konter gefährlich und hätte beinahe durch Adu die Führung erzielt, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits.
England verpasste damit die Chance, sich vorzeitig den Gruppensieg zu sichern, während Ghana eher zufrieden ist. Beide Teams haben nun die Möglichkeit, im letzten Gruppenspiel das Weiterkommen in die K.O.-Phase perfekt zu machen.
Harry Kane (#9) und seine englischen Teamkollegen hatten sich beim Spiel gegen Ghana einen anderen Spielstand erhofft.
Foto: Mauro Pimentel/AFP via Getty Images
Reece James (#24) von England verhindert einen siegriechen Torschuss durch Antoine Semenyo (#11) von Ghana.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
23. Juni21:11 Uhr
Portugal schlägt Usbekistan souverän
Portugal hat mit einem souveränen 5:0 gegen Usbekistan gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Roberto Martinez bestimmte die Begegnung von Beginn an und setzte den WM-Neuling früh unter Druck – etwa durch ein Tor von Cristiano Ronaldo (6.). Nur elf Minuten später erhöhte Nuno Mendes mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 2:0 (17.).
Usbekistan fand kaum Wege, sich aus der portugiesischen Dominanz zu befreien. Ein vermeintlicher Anschlusstreffer durch Azizjon Ganiev wurde nach einer Videoüberprüfung wegen eines vorangegangenen Fouls aberkannt. Kurz vor der Pause sorgte Ronaldo mit seinem zweiten Treffer des Abends für die Vorentscheidung (39.). Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Portugal das Geschehen. Ein Eigentor von Abduqodir Khusanov führte zum 4:0 (60.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Rafael Leao (87.).
Mit dem klaren Erfolg verschafft sich Portugal eine deutlich bessere Ausgangslage für das abschließende Gruppenspiel, während Usbekistan nach der zweiten Niederlage im Turnierverlauf weiter unter Druck steht.
Joao Cancelo (#20, Portugal) wird von Abbosbek Fayzullaev (#22, Usbekistan) gefoult. Infolgedessen wird das von Azizjon Ganiev (#19, Usbekistan) erzielte Tor nach Videoüberprüfung aberkannt.
Foto: Charlotte Wilson/Getty Images
Cristiano Ronaldo (l.) und sein Teamkollege Nuno Mendes (r.) beim Spiel gegen Usbekistan.
Foto: Ronaldo Schemidt/AFP via Getty Images
23. Juni11:07 Uhr
Nagelsmann: „Wir wollen das Spiel gegen Ecuador gewinnen“
Deutschland war bei allen zuvor 20 WM-Teilnahmen in 92 Jahren noch nie vor dem letzten Gruppenspiel ganz sicher Erster. Dass nun auch nur einer mit den Gedanken schon zum ersten Zwischenrunden-Duell in Foxborough abdriftet, will Nagelsmann vermeiden.
„Wir versuchen, uns auf unseren Weg zu konzentrieren. Wir versuchen, ein paar kleine Dinge anzupassen. Und wenn man sich ernsthaft auf das nächste Spiel vorbereitet, ist man auch auf die K.-o.-Spiele vorbereitet“, beschrieb der 38-Jährige sein Konzept.
„Wir wollen das Spiel gegen Ecuador gewinnen. Wir werden sehen, wer unser nächster Gegner ist, und das bereiten wir vor“, sagte Nagelsmann.
Erst am späten Samstagabend wird wohl feststehen, wer tatsächlich der erste K.o.-Gegner ist. Ungewöhnlich spät. Für eine seriöse Vorbereitung im Nagelsmann-Stil ist das fast zu spät. Schottland, Paraguay oder Australien sind die wahrscheinlichsten Optionen. Doch vorerst geht es gegen Ecuador.
Ein Bus mit dem deutschen Nationaltrainer Julian Nagelsmann (l) neben Rudi Völler, dem Sportdirektor des DFB, und den Spielern der deutschen Nationalmannschaft fährt am 20. Juni 2026 zum Toronto Stadium.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
23. Juni10:04 Uhr
Antonio Rüdiger kommt statt Schlotterbeck
Wenn die deutschen Fußballer am 25. Juni im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador spielen, wird nach dem Aus von Schlotterbeck der Mann mit der Nummer 2 – Antonio Rüdiger – seinen Platz im Finalstadion von East Rutherford einnehmen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte Rüdiger explizit nach dem 45-Minuten-Einsatz gegen die Ivorer: „Antonio, finde ich, hat es gut gemacht, sehr konzentriert. Es war nicht leicht, wenn du so ins Spiel reinkommst. Es so gut zu machen, finde ich super, wenn du diesen krassen Spielrhythmus aus den letzten zwei, drei Wochen nicht hast.“
Jetzt muss der robuste Zweikämpfer schnell den WM-Rhythmus aufnehmen. „Als Fußballer ist es nicht einfach, auf der Bank zu sitzen“, sagte der jahrelang als Stammspieler gesetzte Vize-Kapitän. Seine Rückstufung hatte er klaglos hingenommen. „Es sei den Jungs gegönnt“, sagte er mit Blick auf die Konkurrenten Tah und Schlotterbeck.
Innerhalb der Mannschaft ist Rüdiger anerkannt. Joshua Kimmich hielt beim Start ins WM-Jahr im März ein Plädoyer für ihn. „Ich habe manchmal das Gefühl, wir in Deutschland vergessen, was der Toni die letzten drei, vier Jahre abgeliefert hat“, sagte Kimmich mit Blick auf dessen Leistungen und Status bei Real Madrid.
23. Juni7:03 Uhr
Algerien dreht das Spiel
Jordanien hat am zweiten Spieltag der Gruppe J 1:2 gegen Algerien verloren und ist damit aus dem Turnier ausgeschieden. Zunächst ging Jordanien durch Nizar Al-Rashdan in Führung (36.). Nach einem misslungenen Seitenwechsel und einer ungewollten Vorlage gelang Algerien in der zweiten Halbzeit die Wende.
Die Wüstenfüchse zeigten sich nach der Pause entschlossen und drängten auf den Ausgleich, der durch Nadhir Benbouali per Kopf erfolgte (69.). In den Schlussminuten erhöhte Algerien den Druck weiter und Amine Gouiri drehte schließlich das Spiel zugunsten der Algerier mit seinem Tor (82.).
Jordanien steht nach der Niederlage als Gruppenletzter mit 0 Punkten fest. Argentinien führt die Gruppe als sicherer Gruppensieger mit sechs Punkten an, dahinter folgen Österreich und Algerien mit jeweils drei Punkten. Am letzten Spieltag trifft Jordanien am Sonntag auf Argentinien – Algerien spielt zeitgleich gegen Österreich.
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Mit seinem Tor sorgte der jordanische Spieler Nizar Alrashdan (#21) für die 1:0-Führung.
Foto: Stu Forster/Getty Images
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Die Fußballer von Jordanien feierten das Tor von Nizar Alrashdan zusammen mit ihm.
Foto: Stu Forster/Getty Images
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In der zweiten Halbzeit drehte Algerien auf. Nadhir Benbouali (#12) erzielte das Ausgleichtor zum 1:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
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Amine Gouiri (#9) von Algerien legte nach und erzielte das 2:1.
Foto: Stu Forster/Getty Images
23. Juni4:13 Uhr
Norwegen vorzeitig weiter
Norwegen hat sich gegen den Senegal mit 3:2 durchgesetzt und feiert den zweiten Sieg bei diesem Turnier. Die Skandinavier gingen kurz vor der Halbzeitpause durch Marcus Holmgren Pedersen in Führung (43.).
In der zweiten Halbzeit erhöhte Erling Haaland auf 2:0 (48.). Senegal verkürzte wenig später durch Ismaila Sarr (53.), der nach einem Pass von Mane den Ball ins Netz beförderte. Doch Norwegen ließ sich nicht beirren und stellte flugs den alten Abstand wieder her (58.).
Es war erneut Haaland, der einen Abpraller nutze und den Ball ins Tor beförderte. Im weiteren Verlauf des Spiels versuchte Senegal, den Druck zu erhöhen. Zwar gelang Ismaila Sarr der Anschlusstreffer zum 3:2 (90+3) – doch das reichte nicht zum Sieg.
Damit hat Norwegens Fußball-Nationalteam bei der WM vorzeitig die K.-o.-Runde erreicht. Beim letzten Vorrundenspiel gegen Frankreich müssen sie gewinnen, um Platz 1 in der Gruppe I zu sichern. In dem Duell geht es auch um den möglichen deutschen Achtelfinal-Gegner. Senegal indes droht nach der zweiten Niederlage das Aus.
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In der 13. Minute kam Marcus Holmgren Pedersen (#16) für den verletzten BVB-Profi Julian Ryerson aufs Feld und erzielte eine halbe Stunde später das erste Tor für Norwegen.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Norwegens Shooting-Star Erling Haaland (m.) legte mit einem Doppelpack nach und machte den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt.
Foto: Al Bello/Getty Images
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Volle Kraft voraus: Die norwegischen Fans ruderten für ihr Team zur Unterstützung.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Was die Fans können, können auch die Fußballer: Gemeinsam ruderten sie ins sichere Sechzehntelfinale.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Die Freude über den Einzug in die K.o.-Phase war bei den norwegischen Fans deutlich zu spüren.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Für Senegal und seine Fans könnte die Weltmeisterschaft dagegen bald zu Ende sein.
Foto: Al Bello/Getty Images
23. Juni2:54 Uhr
Historisches Regenduell zwischen Frankreich und Irak mit 3:0 beendet
Bei der Fußball-WM hat Frankreich sich in einem Regenduell mit 3:0 gegen den Irak durchgesetzt. Wegen zwischenzeitlichem Gewitter war die Partie zwei Stunden lang unterbrochen und das Stadion vorübergehend geräumt worden.
Die Partie begann mit einem dominanten Auftritt der Franzosen, die von Beginn an Druck aufbauten. Der Irak hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden und musste sich gegen die Angriffe der „Équipe Tricolore“ behaupten, was nicht immer gelang. Kylian Mbappé eröffnete den Torreigen mit einem kraftvollen Schuss aus der Distanz (14.). Nach der Trinkpause in der ersten Halbzeit zeigte der Irak eine kurze Phase der Besserung, konnte jedoch keine nennenswerten Chancen herausspielen.
Wegen eines drohenden Gewitters wurde das Spiel zur Halbzeit zunächst für 30 Minuten unterbrochen. Die Fans wurden aufgefordert, ihre Plätze zu verlassen und in geschützten Stadion-Bereichen Unterschlupf zu suchen.
In den USA gilt: Eine Sportveranstaltung wird für 30 Minuten unterbrochen, sobald ein Blitz in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern einschlägt. Bei jedem weiteren Blitzschlag kommen weitere 30 Minuten hinzu. So dauerte es in Philadelphia letztlich mehr als zwei Stunden, bis es auf dem Rasen weiterging.
Nach der XXL-Halbzeitpause verpasste der neue irakische Torhüter Ahmed Basil den Ball nach einem missglückten Rückpass, was Mbappé in ein Tor verwandelte (54.). Wenig später (66.) machte Dembélé den Deckel drauf zum 3:0-Endstand. Der Sieg bringt Frankreich einem Gruppensieg von Gruppe I große Schritte weiter, während der Irak nach der zweiten Niederlage in der Gruppenphase unter Druck steht.
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Abkühlung zur Erwärmung: Bereits vor dem Anpfiff der Partie zwischen Frankreich und Irak regnete es kräftig.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Kylian Mbappé (#10) aus Frankreich wird von Hussein Ali (#3) aus dem Irak gestoppt.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Akam Hashim (#5) aus dem Irak kontrolliert den Ball gegen Bradley Barcola (#12) aus Frankreich während der Regen-Partie.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Die Fußballfans mussten zwei Stunden warten, bis die zweite Halbzeit angepfiffen wurde.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
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Die XXL-Halbzeitpause war sehr zur Unfreude der Zuschauer.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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So leer war ein Fußballstadion zur Halbzeit selten.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Wegen eines drohenden Gewitters wurden alle Zuschauer gebeten, die sicheren und überdachten Stadionbereiche aufzusuchen.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
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Regen und Gewitter konnten die Freude bei den französischen Fußballfans nicht trüben.
Foto: Darrian Traynor/Getty Images
23. Juni0:05 Uhr
Spiele am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Norwegen gegen Senegal in New York, USA
05:00 Uhr: Jordanien gegen Algerien in San Francisco, USA (Übertragung: ZDF)
19:00 Uhr: Portugal gegen Usbekistan in Houston, USA (Übertragung: ARD)
22:00 Uhr: England gegen Ghana in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Donnerstag, dem 25.06., um 22:00 Uhr gegen Ecuador statt.
22. Juni21:21 Uhr
Messi alleiniger WM-Rekordtorschütze
Lionel Messi ist zum alleinigen Rekordtorschützen der Fußball-Weltmeisterschaft aufgestiegen. Der argentinische Offensivstar erzielte im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich zwei Tore (18. WM-Treffer) und überholte damit den deutschen Ex-Weltmeister Miroslav Klose (16. WM-Treffer).
Einen noch größeren Erfolg winkt nur Kylian Mbappé: Der Franzose erzielte bislang 14 WM-Tore. Mbappé ist elf Jahre jünger und hat wohl mindestens noch ein weiteres Turnier vor sich, während Messi seine sechste und letzte Weltmeisterschaft spielt. Der argentinische Kapitän wird in zwei Tagen 39 Jahre alt.
Lionel Messi (#10, Argentinien) im Zweikampf mit Nicolas Seiwald (#6, Österreich) und Xaver Schlager (#4) während des WM-Gruppenspiels J zwischen Argentinien und Österreich am 22. Juni 2026 im Dallas Stadium in Arlington, Texas.
Foto: Francois Nel/Getty Images
Klose hatte sich schon vor Turnierstart quasi damit abgefunden, die Bestmarke zu verlieren. „Ich rechne damit, dass mein Rekord in diesem Turnier fällt“, hatte der heutige Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt. „Durch das größere Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und damit mehr Möglichkeiten, Tore zu schießen.“
22. Juni21:05 Uhr
2:0 – Argentinien besiegt Österreich dank Messis Rekordtoren
In seinem zweiten Gruppenspiel der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:0 gegen Österreich durchgesetzt. Die Führung erzielte Lionel Messi, der aus dem Rückraum flach ins linke Eck traf (39.). Zuvor hatte Messi bereits in der 9. Minute einen Elfmeter verschossen.
Lionel Messi (#10) von Argentinien jubelt über sein Tor zum 2:0 für sein Team im WM-Gruppenspiel J zwischen Argentinien und Österreich am 22. Juni 2026 im Dallas Stadium in Arlington, Texas.
Foto: Stacy Revere/Getty Images
Die Partie begann mit hohem Tempo, und Argentinien übernahm schnell die Kontrolle. Österreich zeigte sich jedoch kämpferisch und hielt gut dagegen. Trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten blieb es zur Halbzeit bei der knappen 0:1-Führung für die Südamerikaner. In der zweiten Hälfte versuchte Österreich, den Druck zu erhöhen, doch die argentinische Abwehr stand sicher.
Lionel Messi (Nr. 10, verdeckt) von Argentinien jubelt mit seinen Teamkollegen nach seinem Tor zum 2:0 im WM-Gruppenspiel J zwischen Argentinien und Österreich am 22. Juni 2026 im Dallas Stadium in Arlington, Texas.
Foto: Stacy Revere/Getty Images
In der Schlussphase verwalteten die Argentinier ihre Führung clever und ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, während Österreich vergeblich auf die zündende Idee wartete. Trotz der Bemühungen gelang es den Österreichern nicht, den Ausgleich zu erzielen. In der Nachspielzeit sorgte erneut Messi für die Entscheidung (90+5), der damit bislang alle fünf argentinischen Tore bei diesem Turnier erzielt hat.
Lionel Messi (#10) und die argentinischen Spieler applaudieren den Fans nach dem 2:0-Sieg der Mannschaft im WM-Gruppenspiel J zwischen Argentinien und Österreich am 22. Juni 2026 im Dallas Stadium in Arlington, Texas.
Foto: Francois Nel/Getty Images
22. Juni18:47 Uhr
Unwetterwarnung auch vor Norwegen-Spiel
Ebenso warnt der US-Wetterdienst vor Hochwasser vor dem Norwegenspiel. Das WM-Gruppenspiel zwischen Norwegen und Senegal findet am Dienstagnacht um 2:00 Uhr statt. Für das Gebiet rund um das Stadion, das sich in East Rutherford befindet, wurden starker Regen und mögliche Überschwemmungen vorhergesagt.
Die Warnung gilt für Teile von New York City und New Jersey. Es schließt auch das Gebiet um das Stadion ein, in dem am 19. Juli das WM-Finale steigen soll.
22. Juni18:45 Uhr
Mehrere WM-Spiele wegen Unwetter gefährdet
Kurz vor dem Spiel zwischen Frankreich und dem Irak in Philadelphia gibt es eine akute Unwetterwarnung. Der US-Sender CBS berichtet, es könnte zu einer kurzfristigen Absage oder Verschiebung kommen. Genau über dem Lincoln Financial Field in Philadelphia sei eine Unwetterfront vohergesagt worden. Dort findet heute das zweite Gruppenspiel der beiden Teams um 23:00 Uhr statt.
Die Meteorologen warnen vor „zerstörerischen Winden, heftigen Blitzen und der Gefahr vereinzelter Tornados“. Das Risiko für die Durchführung unter freiem Himmel sei unmöglich. Sowohl für die Teams als auch für die Fans sei dies zu gefährlich. Starkregen und Sturzfluten seien möglich und der Flugverkehr könnte beeinträchtigt sein. Die FIFA überlegt deshalb auch, das offizielle Rahmenprogramm in der Stadt abzusagen – etwa das Public Viewing.
22. Juni15:57 Uhr
Schlotterbeck über sein WM-Aus
Nico Schlotterbeck hat auf seinem Instagram-Account bei seinen Fans um Verständnis gebeten. „Ich brauche noch etwas Zeit, um das Ganze zu verarbeiten.“ Nach Bekanntwerden seines verletzungsbedingten WM-Aus habe er noch „keine ausführlichen Worte“ gefunden.
Die deutschen Fußball-Fans fordert er aber auf, die DFB-Elf weiter anzufeuern. „Was jetzt zählt, ist die Mannschaft“, schrieb der Dortmunder Innenverteidiger weiter. Demnach verdiene das deutsche Team „die volle Unterstützung aller Deutschen“.
„Lasst uns zusammenstehen und zeigen, dass wir in guten wie in schwierigen Momenten hinter dieser deutschen Mannschaft stehen und sie auf ihrem Weg zum WM-Titel unterstützen!“
Mit Klick auf den folgenden Button stimmen Sie zu, dass der Inhalt von instagram geladen wird.
Julian Nagelsmann musste die bittere Nachricht vom Ausfall seines starken Aufbauspielers in der Abwehr hinnehmen – ein Turnierschock auch für den Bundestrainer. „Schlotti wird uns auf dem Platz als herausragender Verteidiger sehr fehlen, vor allem auch sein exzellenter Spielaufbau. Es hätte seine WM werden können“, äußerte Nagelsmann.
Schlotterbeck will nicht nach Dortmund abreisen, sondern im WM-Quartier in den USA bleiben. „Das spricht für unseren Teamgeist“, sagte Sportdirektor Rudi Völler. Auch Nagelsmann sieht die Botschaft: „Es ist ein schönes Zeichen, dass er zunächst hier im Mannschaftskreis bleibt, denn er hat auch neben dem Platz Einfluss.“
22. Juni13:40 Uhr
WM-Aus für Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck fällt laut Medienberichten für den Rest der WM aus. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat sich im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und wird der Deutschen Nationalmannschaft damit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Der Ausfall trifft das Team hart, da Schlotterbeck als Stammkraft im Spielaufbau und einziger Linksfuß in der Innenverteidigung eingeplant war. Für das Gruppenspiel gegen Ecuador rückt nun vor allem Antonio Rüdiger in den Fokus der Startelf.
Musste gegen die Elfenbeinküste vorzeitig runter und kann bei der WM nicht mehr spielen: Nico Schlotterbeck.
Foto: Tom Weller/dpa
22. Juni10:40 Uhr
Undav: Joker oder Startelf?
Deniz Undav hat sich bei der WM als wirkungsvoller Joker der Deutschen Nationalmannschaft etabliert. Mit starken Werten in seinen bisherigen Einsätzen drängt der Stürmer des VfB Stuttgart zunehmend in die Startelf und sorgt für eine breite Debatte über seine Rolle im Team. Fans, Experten und Mitspieler sehen in ihm aktuell einen der formstärksten deutschen Offensivspieler des Turniers.
Bundestrainer Julian Nagelsmann steht damit vor einer Grundsatzentscheidung: weiter auf Undav als „Impact-Spieler“ von der Bank setzen oder ihn aufgrund seiner aktuellen Form von Beginn an bringen.
Während einige Argumente für die bewährte Joker-Rolle sprechen, etwa frische Impulse in der zweiten Halbzeit, spricht seine Effizienz und Torgefahr auch klar für einen Startelfeinsatz. Vor dem Gruppenspiel gegen Ecuador wird intern über mögliche Anpassungen in der Offensive diskutiert.
Alle lieben Deniz Undav.
Foto: Christian Charisius/dpa
22. Juni7:00 Uhr
Darum darf Nagelsmann keinen Feldspieler mehr nachholen
Aus deutscher Sicht sorgt weiterhin die Verletzung von Nico Schlotterbeck für Sorgen. Einen Tag nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste lag noch keine genaue Diagnose vor. Sollte der Innenverteidiger für den Rest des Turniers ausfallen, kann Bundestrainer Julian Nagelsmann keinen Ersatzspieler nachnominieren. Laut FIFA-Regeln dürfen verletzte Feldspieler nur bis 24 Stunden vor dem ersten Turnierspiel ersetzt werden – diese Frist ist bereits abgelaufen.
Sollte Schlotterbeck langfristig ausfallen, muss Deutschland mit dem bestehenden Kader weitermachen. Dieser würde sich dann auf 22 Feldspieler und drei Torhüter reduzieren. Eine Ausnahme gelten nur für Torhüter: Bei einem Ausfall könnte weiterhin ein Ersatz nachberufen werden. Dafür steht bereits Jonas Urbig bereit.
Julian Nagelsmann war nach Schiedsrichter-Entscheidungen erzürnt.
Foto: Christian Charisius/dpa
22. Juni5:09 Uhr
Ägypten feiert gegen Neuseeland ersten WM-Sieg
Ägypten hat bei der Fußball-WM Geschichte geschrieben und mit einem 3:1 gegen Neuseeland den ersten WM-Sieg der Verbandsgeschichte gefeiert. Dabei begann die Partie aus ägyptischer Sicht alles andere als optimal. Finn Surman brachte Neuseeland nach einer Ecke mit 1:0 in Führung (15.). Die Nordafrikaner hatten lange Probleme, die kompakte Defensive der „All Whites“ zu knacken.
Nach der Pause drehte Ägypten jedoch auf. Mostafa Zico köpfte nach einer Flanke von Mohamed Hany zum 1:1 (58.). Wenig später sorgte Starspieler Mohamed Salah mit einem präzisen Abschluss für die Führung (67.). Nach einer Ecke von Salah machte Trezeguet mit einem Kopfball zum 3:1 alles klar (82.). Ägypten übernimmt mit dem Sieg und vier Punkten die Tabellenführung in Gruppe G. Iran und Belgien folgen mit jeweils zwei Zählern, Neuseeland bleibt bei einem Punkt.
Kapitän Taremi hatte nach dem Spiel zwei Botschaften, die ihm wichtig waren.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
22. Juni2:09 Uhr
Uruguay und Kap Verde trennen sich 2:2
Uruguay und Kap Verde haben sich bei der Fußball-WM mit 2:2 getrennt. Kap Verde erwischte den besseren Start: Kevin Pina brachte den Außenseiter mit einem Freistoß aus rund 30 Metern in Führung (21.).
Uruguay antwortete kurz vor der Pause durch Maxi Araujo (44.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte drehte Agustin Canobbio die Partie und sorgte für die 2:1-Führung der Südamerikaner (45+6).
Nach dem Seitenwechsel schlug Kap Verde zurück. Helio Varela nutzte einen Fehler in der uruguayischen Defensive und erhöhte auf 2:2 (61.). Uruguay glaubte in der 68. Minute bereits an die erneute Führung, doch ein Treffer wurde nach Video-Überprüfung wegen Abseits aberkannt.
Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase weitere Chancen, konnten den Siegtreffer jedoch nicht mehr erzielen. So blieb es bei einem 2:2-Unentschieden.
Der Außenseiter jubelt: Kevin Pina (Nr. 6) und seine Teamkollegen feiern das erste Tor in der WM-Geschichte Kap Verdes.
Foto: Lynne Sladky/AP/dpa
22. Juni0:05 Uhr
Spiele am Montag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
03:00 Uhr: Neuseeland gegen Ägypten in Vancouver, Kanada
19:00 Uhr: Argentinien gegen Österreich in Arlington, USA
23:00 Uhr: Frankreich gegen Irak in Philadelphia, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Donnerstag, dem 25.06., um 22:00 Uhr gegen Ecuador statt.
21. Juni21:54 Uhr
Drama in LA: Belgien und Iran enden torlos
Im zweiten Spiel der Gruppe G bei der Weltmeisterschaft 2026 trennten sich die Nationalmannschaften von Belgien und dem Iran in Los Angeles nach einer packenden ersten Halbzeit vorerst unentschieden. Nachdem beide Teams mit Remis in das Turnier gestartet waren, standen beide Seiten unter erheblichem Zugzwang.
Belgien dominierte trotz des Ausfalls von Jérémy Doku das Mittelfeld, fand jedoch gegen die disziplinierte iranische Defensive kaum Lösungen. Der Iran setzte Nadelstiche und erzielte durch Mehdi Taremi nach einer Freistoßvariante vermeintlich die Führung (25.), die jedoch nach Video-Überprüfung wegen Abseits und Behinderung zurückgenommen wurde. Belgien erhöhte vor der Pause den Druck, blieb aber ohne Torerfolg, wodurch es beim 0:0 zur Halbzeit blieb.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Belgien das Tempo. Die beste Chance vergab Maxim De Cuyper in der 59. Minute, dessen gefährlicher Schuss vom iranischen Gegenspieler mit einer Parade entschärft wurde. In der 67. Minute schwächte sich Belgien selbst, als Nathan Ngoy nach einer Notbremse die Rote Karte sah. Trotz der Unterzahl blieben die Belgier spielbestimmend, verloren aber an Durchschlagskraft. Der Iran verteidigte das Unentschieden mit großem läuferischen Einsatz und sicherte sich so einen wertvollen Punkt.
Der iranische Stürmer (#9), Mehdi Taremi, und der belgische Mittelfeldspieler (#7), Kevin De Bruyne.
Foto: Patrick T. Fallon/AFP via Getty Images
Der iranische Verteidiger (#2), Saleh Hardani, und der belgische Verteidiger (#5), Maxim De Cuyper, kämpfen um den Ball.
Foto: Etienne Laurent/AFP via Getty Images
21. Juni21:02 Uhr
Belgien und Iran: Erste Partie gegeneinander
Belgien gilt trotz des holprigen Starts als klarer Favorit. Die KI-Modelle prognostizieren einen Sieg für die „Roten Teufel“ aufgrund der deutlich höheren Kaderqualität und Breite der Bank. Die Daten-Analyse von Experten deutet auf eine torarme Partie hin (eine Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent für „Unter 2,5 Tore“). Es wird erwartet, dass der Iran extrem tief stehen und verteidigen wird.
Gesamtansicht vor dem Spiel der Gruppe G der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Belgien und dem Iran im Los Angeles Stadium am 21. Juni 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: Harry How/Getty Images
21. Juni20:06 Uhr
Spaniens demontiert Saudi-Arabien mit 4:0
Mit einer fulminanten Offensiv-Show überrollte die Selección chancenlose Saudi-Araber bereits in der ersten Halbzeit durch ein Tor von Lamine Yamal (10.) und einen Doppelpack von Mikel Oyarzabal (21./24.).
Nach dem Seitenwechsel schaltete der Europameister zwar merklich einen Gang zurück, schraubte das Ergebnis durch ein Eigentor der Saudis (49.) dennoch auf ein hochverdientes 4:0. Ein spätes fünftes Tor durch Ferran Torres wurde kurz vor dem Abpfiff nach einer hauchdünnen Video-Entscheidung zurückgenommen.
Rodri (Nr. 16) und die spanischen Spieler applaudieren den Fans nach dem 4:0-Sieg ihrer Mannschaft im Spiel der Gruppe H der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien im Atlanta Stadium am 21. Juni 2026 in Atlanta, Georgia.
Foto: Mattia Ozbot/Getty Images
Ein spanischer Fan posiert vor dem Spiel der Gruppe H der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien am 21. Juni 2026 im Atlanta Stadium in Atlanta, Georgia, für Fotos.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
Der spanische Stürmer Nr. 10, Dani Olmo (l.), kämpft am 21. Juni 2026 im Atlanta Stadium in Atlanta beim Fußballspiel der Gruppe H der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien mit dem saudischen Verteidiger (#5), Hassan Al-Tambakti, um den Ball.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
21. Juni17:32 Uhr
Wiedergutmachung der „La Roja“ oder die nächste Überraschung der Falken?
Spanien, als Europameister und einer der Turnierfavoriten, startete mit einem enttäuschenden Unentschieden gegen Kap Verde – ein schwacher Auftakt für die hochklassig besetzte Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente.
Die „La Roja“ dominiert normalerweise durch Ballbesitz, starkes Mittelfeld und junge Talente wie Lamine Yamal, der voraussichtlich von Beginn an spielen wird. Gegen Saudi-Arabien wird ein aggressiver, torhungriger Auftritt erwartet, um die Frustration loszuwerden und die Gruppe anzuführen.
Saudi-Arabien holte einen respektablen Punkt gegen Uruguay (1:1) und zeigt sich kampfstark. Die Mannschaft unter Trainer Georgios Donis setzt auf kompakte Defensive und Konter, bleibt aber offensiv limitiert. Historisch haben die Saudis gegen europäische Teams bei WM-Spielen große Probleme (10 Niederlagen aus 11 Spielen).
Fans strömen vor dem Spiel der Gruppe H der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien am 21. Juni 2026 im Atlanta Stadium in Atlanta, Georgia, zum Stadion.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
Die spanischen Spieler wärmen sich vor dem Fußballspiel der Gruppe H der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien im Atlanta Stadium in Atlanta am 21. Juni 2026 auf.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
Die Spieler Saudi-Arabiens wärmen sich vor dem Spiel der Gruppe H der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Saudi-Arabien im Atlanta Stadium am 21. Juni 2026 in Atlanta, Georgia, auf.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
21. Juni14:01 Uhr
„Ohne Furcht auftreten“
Heute spielt Kap Verde gegen den ehemaligen Weltmeister und Copa-America-Sieger Uruguay. Die „Blauen Haie“ galten als Außenseiter in ihrer Gruppe mit Spanien, Uruguay und Saudi-Arabien. Gegen Spanien erspielten sie ein vielbeachtetes 0:0.
„Das Geheimnis ist ganz einfach: Unsere größte Stärke ist der Zusammenhalt in der Mannschaft“, sagte Mittelfeldspieler Kevin Pina laut FIFA. „Wir sind alle entspannt. Wir kennen unsere Qualität und wissen, was wir tun.“
„Nach dem ersten Spiel haben wir gemerkt: Das ist nichts Außergewöhnliches, davor muss man keine Angst haben“, so Pina. „Klar, da stehen Spieler mit enormer Qualität auf dem Rasen. Aber sobald du den Platz betrittst, sind alle gleich. Am Ende entscheidet, wer es mehr will – wer bereit ist, für die Sache alles zu geben.“
Cheftrainer Bubista sagte: „Wir sind nicht hergekommen, um nur dabei zu sein. Wir sind gekommen, um zu konkurrieren. Mein Team hat keinen Grund, nervös zu sein.“ Ihr Ziel sei, ohne Furcht aufzutreten, ganz gleich, wer ihnen gegenüberstehe.
Der spanische Spieler Pedri (Nr. 20) wird von Kevin Pina (Nr. 6) aus Kap Verde während des Spiels Spanien und Kap Verde im Atlanta Stadium am 15. Juni 2026 in Atlanta, Georgia, zu Fall gebracht.
Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images
21. Juni8:28 Uhr
Neuer Nationalheld in Curaçao: Der alles-haltende Torwart
Der Torwart von Curaçao hat im WM-Spiel gegen Ecuador alles gehalten, was auf seinen Kasten kommt. Nach 15 Paraden steigt eine ganz besondere Party. Den ersten WM-Punkt ihrer Geschichte feierten die Karibik-Kicker erst überschwänglich mit ihren Fans im Stadion und danach ausgelassen mit dem niederländischen Königspaar König Willem-Alexander und Königin Máxima in der Kabine. Als König der Niederlande ist Willem-Alexander zugleich Staatsoberhaupt aller Länder des Königreichs – Curaçao gehört dazu.
Schon nach dem 1:7 im ersten Spiel gegen Deutschland hatte sich ein Traum von Room erfüllt, als er sich das Trikot von Manuel Neuer sicherte. In der Vergangenheit hatte er schon einmal das Shirt mit Lionel Messi getauscht. „Jetzt habe ich das Messi-Trikot und das Neuer-Trikot. Mehr kann ich nicht erreichen“, sagte die neue Torwart-Ikone.
Eloy Room #1 aus Curaçao dankt den Fans nach dem 0:0-Unentschieden im Spiel zwischen Ecuador und Curaçao im Kansas City Stadium am 20. Juni 2026 in Kansas City, Missouri.
Foto: Charlotte Wilson/Getty Images
21. Juli7:55 Uhr
Japan gewinnt 4:0 gegen Tunesien
Japan hat sein zweites Gruppenspiel gegen Tunesien mit 4:0 gewonnen und damit einen großen Schritt Richtung Sechzehntelfinale gemacht. Früh ging Japan durch Daichi Kamada in Führung (4.), der den Ball mit der Hacke ins Tor beförderte. Ayase Ueda erhöhte auf 2:0, nachdem er sich an der Strafraumecke durchsetzte (31.).
In der zweiten Halbzeit dominierte Japan weiterhin das Spielgeschehen. Junya Ito erzielte das 3:0, als er nach einem perfekten Pass alleine vor dem tunesischen Torhüter auftauchte und souverän abschloss (69.). Den Schlusspunkt setzte erneut Ueda mit einem Kopfball (84.).
Tunesien fand kaum Mittel gegen die kompakte Defensive der Japaner und konnte sich nur selten in gefährliche Abschlusspositionen bringen. Damit half auch der kurzfristige Trainerwechsel nichts: Für Tunesien und Coach Hervé Renard ist die Fußball-WM 2026 vorzeitig beendet.
21. Juni6:15 Uhr
DFB sorgt sich um Schlotterbeck
Nico Schlotterbeck: Der Innenverteidiger verletzte sich im Spiel gegen die Elfenbeinküste am Sprunggelenk und musste nach rund 15 Minuten ausgewechselt werden. Laut Nagelsmann besteht der Verdacht auf eine Innenbandverletzung, eine genaue Diagnose soll ein MRT bringen.
Wie schwer ist Nico Schlotterbeck (m) verletzt?
Foto: Jan Woitas/dpa
21. Juli5:10 Uhr
Unentschieden von Curaçao hilft Deutsche Elf
Das sensationelle 0:0 des WM-Debütanten Curaçao gegen Ecuador macht Deutschland bereits vor dem letzten Gruppenspiel uneinholbar zum Sieger der Gruppe E. Der Punkt für das Unentschieden gegen Ecuador sorgt nicht nur für deutsche Planungssicherheit, sondern auch für eine der großen Geschichten dieser WM.
Torwart Eloy Room von Curaçao verhinderte mit starken Paraden den möglichen Sieg der Südamerikaner und avancierte zum Helden des Außenseiters. Der 37-Jährige, eigentlich Zweitligaprofi in den USA, wurde nach Abpfiff von seinen Mitspielern gefeiert und sorgt auch in sozialen Medien für viel Aufmerksamkeit.
Der Torhüter von Curaçao, Eloy Room (l.), und der Torhüter von Ecuador, Hernán Galindez (r.), umarmen sich nach dem WM-Gruppenspiel.
Foto: Reed Hoffmann/AP/dpa
21. Juli4:01 Uhr
Deutschland vorzeitig Gruppensieger
Deutschland ist bereits vor dem letzten Gruppenspiel als Gruppensieger durch. Grund dafür ist das 0:0 zwischen Curaçao und Ecuador, das der DFB-Elf rechnerisch Platz 1 nicht mehr nehmen kann. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann steht nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste bei 6 Punkten.
Trotz einer möglichen Niederlage gegen Ecuador im letzten Gruppenspiel am Donnerstag (22:00 Uhr MESZ) bleibt Deutschland aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen die Elfenbeinküste Gruppenerster.
Ausblick K.o.-Phase:
Sechzehntelfinale: 29. Juni (22:30 Uhr MESZ) in Foxborough gegen einen der besten Gruppendritten
Achtelfinale: 4. Juli (23:00 Uhr MESZ) in Philadelphia gegen den Sieger aus Gruppe I
Viertelfinale: 9. Juli in Foxborough
Halbfinale: 14. Juli in Arlington
Finale: 19. Juli in East Rutherford
Deutschland hat damit eine günstige Ausgangslage und kennt bereits den kompletten möglichen Turnierpfad bis ins Finale.
Der frühere Bremer Tahith Chong wehrte sich mit Curaçao tapfer.
Foto: Charlie Riedel/AP/dpa
20. Juni0:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
02:00 Uhr: Ecuador gegen Curaçao in Kansas City, USA
06:00 Uhr: Tunesien gegen Japan in Monterrey, Mexiko
18:00 Uhr: Spanien gegen Saudi-Arabien in Atlanta, USA
21:00 Uhr: Belgien gegen Iran in Philadelphia, USA
00:00 Uhr: Uruguay gegen Kap Verde in Miami, USA
Das nächste Spiel der Deutschen Nationalmannschaft findet am Donnerstag, dem 25.06., um 22:00 Uhr gegen Ecuador statt.
21. Juli0:01 Uhr
Deutschland hat gewonnen
Bei der Fußball-WM hat Deutschland gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 gewonnen. Nachdem die Anfangsphase schnell und stark umkämpft war, brachte Deutschland den Ball in der ersten Halbzeit zweimal ins gegnerische Netz, wobei beide Treffer nicht gegeben wurden. Das erste Tor war ungültig, da es ein Foul gegen den Torwart gab, das zweite wegen einem Offensivfoul – dieses wurde erst 10 Sekunden später abgepfiffen. Stattdessen ging die Elfenbeinküste in der ersten Halbzeit durch Franck Kessié (30.) in Führung.
Das deutsche Team reagierte zunächst lange Zeit konsterniert, bevor Deniz Undav den Ausgleich erzielen konnte (68.). Und Undav war es auch, der in der Nachspielzeit den Siegtreffer brachte (90+4). Damit ist Deutschland erst das zweite Team bei dieser WM, das einen Rückstand gedreht hat.
„Ich versuche einfach, meinen Job zu machen“, sagte Undav bei einer späteren Pressekonferenz dazu.
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Joshua Kimmich (#6) wird von Yan Diomande (#11) aus der Elfenbeinküste attackiert.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Schiedsrichter Juan Gabriel Benitez.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Erste Chance – und gleich ein Tor: Die Elfenbeinküste jubelt über das 1:0.
Foto: Christian Charisius/dpa
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Manuel Neuer (#1) nach dem ersten Tor der Elfenbeinküste am 20. Juni 2026 in Toronto, Ontario.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Aleksandar Pavlovic (#5) aus Deutschland im Zweikampf mit Christ Inao Oulai (#26) aus der Elfenbeinküste.
Foto: Robert Cianflone/Getty Images
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Wie schwer ist Nico Schlotterbeck (m) verletzt?
Foto: Jan Woitas/dpa
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Engagiert, aber glücklos: Leroy Sané.
Foto: Tom Weller/dpa
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Fans in Toronto.
Foto: Cole Burston/AFP via Getty Images
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Julian Nagelsmann, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft im Toronto Stadium am 20. Juni 2026 in Toronto, Ontario.
Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images
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Die deutschen Spieler am 20. Juni 2026 in Toronto, Ontario.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Spieler der Elfenbeinküste am 20. Juni 2026 in Toronto.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
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Spieler und Schiedsrichter stellen sich vor dem Spiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste im Toronto Stadium am 20. Juni 2026 in Toronto, Ontario, auf.
Foto: Megan Briggs/Getty Images
20. Juni21:06 Uhr
Nagelsmann setzt auf die 7:1-Siegerelf mit Sané
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft beginnt im zweiten WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste mit der Siegerelf vom 7:1 gegen Curaçao. Auch der kritisierte Flügelstürmer Leroy Sané zählt in Toronto wieder zur Formation. Mit einem Sieg gegen die Ivorer, die ihre erste Partie in Gruppe E gegen Ecuador mit 1:0 gewonnen hatten, kann die DFB-Elf vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Phase perfekt machen.
Nagelsmann hatte bei der Pressekonferenz zum Spiel ein Plädoyer für den 30 Jahre alten Sané gehalten. „Ich wüsste jetzt nicht, warum ich ihn nicht spielen lassen soll. Ich bin keiner, der sich treiben lässt von irgendwelchen Meinungen von außen. Sondern wir haben eine Meinung im Trainerteam, eine Meinung in der Mannschaft und auch Dinge gesehen auf dem Feld, die sehr gut waren.“
Die Fans sind unterwegs ins Stadion – in Toronto leben mehr als 100.000 Menschen mit deutscher Abstammung.
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20. Juni21:05 Uhr
Niederlande gegen Schweden: 5:1
Die Niederlande ging in Houston im Spiel gegen Schweden früh durch Brian Brobbey mit 2:0 in Führung (5./17.). In der zweiten Halbzeit fiel das erste Tor bereits nach zwei Minuten durch Cody Gakpo – erneut durch die Niederlande (47.). Wenig später setzte Gakpo mit einem weiteren Treffer nach (54.). Fünf Minuten später gelang den Schweden durch Anthony Elanga den Rückstand auf 4:1 zu verkürzen (59.). Kurz vor dem Abpfiff traf noch einmal die Niederlande (89.), und zwar Crysencio Summerville.
Fans der niederländischen Nationalmannschaft feiern das zweite Tor im Houston Stadium am 20. Juni 2026 in Houston, Texas.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
Die Niederländer zeigten sich über weite Strecken des Spiels dominant und nutzten die Schwächen in der schwedischen Defensive konsequent aus. Die Skandinavier gaben nicht auf und versuchten, durch schnelle Umschaltmomente zum Erfolg zu kommen. Letztlich reichte es jedoch nicht, um die gut organisierte Abwehr der Niederländer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
In der Tabelle von WM-Gruppe F sind die Niederländer nach nunmehr zwei Spielen mit vier Punkten auf Platz 1, dahinter kommen die Schweden mit drei Punkten. Japan und Tunesien haben jeweils erst eine Partie absolviert, sie sind derzeit mit einem bzw. null Punkten auf Platz 3 und 4 – haben aber theoretisch noch alle Möglichkeiten.
Brian Brobbey (#19) aus den Niederlanden jubelt nach dem zweiten Tor seiner Mannschaft beim Spiel zwischen den Niederlanden und Schweden im Houston Stadium am 20. Juni 2026 in Houston, Texas.
Foto: Molly Darlington/Getty Images
20. Juni19:14 Uhr
Der Brief eines ivorischen Fußballers
Es sind die schönen, aber auch die traurigen Momente im Leben, die einen Menschen prägen. Das weiß auch Yan Diomande von der Elfenbeinküste. Der 19-Jährige, der heute gegen Deutschland und früher bei RB Leipzig spielte, verlor 2025 seine kleine Schwester Roxane. Kurz vor dem Beginn der WM schrieb Diomande einen offenen Brief an seine verstorbene Schwester.
„Weißt du noch, als mir jemand ein gefälschtes United-Trikot geschenkt hat und ich mit dem schwarzen Filzstift ‚Ronaldo 7‘ auf den Rücken geschrieben habe? Wir kannten weder Armut noch Reichtum. Wir kannten nur das Glück“, erinnert sich Diomande. „Du warst derjenige, der immer daran geglaubt hat, dass ich der nächste Cristiano werden könnte, während alle anderen gelacht haben.“
Sie war die größte Unterstützerin ihres Bruders. Zwar wurde er von großen Vereinen zu Probetrainings eingeladen, doch nie unter Vertrag genommen. Wie Diomande in seinem Brief schreibt, lehnten ihn viele ab, ohne einen Grund zu nennen. Trotzdem glaubte seine kleine Schwester weiter fest an seinen Erfolg. Und sie sollte recht behalten. „Wir haben es geschafft! Alles, was du gesagt hast, ist eingetroffen. […] Dein Bruder spielt für die Elfenbeinküste,“, schreibt Diomande.
Noch immer schmerzt den ivorischen Fußballer der Verlust seiner Schwester. Doch er hat sich eines zum Ziel gemacht: „Ich versuche, Gottes Plan zu vertrauen. […] Alles, was ich auf dem Fußballplatz tue, tue ich für dich“, so Diomande.
„Ich will nicht reich sein. Ich sehe, was es mit Menschen macht, sogar mit der Familie. […] Ich werde genau das tun, was du vorhergesagt hast, ich schwöre es. Noch bevor ich richtige Fußballschuhe hatte, hast du allen erzählt: ‚Mein Bruder wird der Größte der Welt werden.‘ Ich werde beweisen, dass du Recht hattest […]“, beendet Diomande seinen Brief.
Yan Diomande spielte in der vergangenen Saison für RB Leipzig.
Foto: Jan Woitas/dpa
20. Juni15:33 Uhr
Gündogan verteidigt Sané
Der frühere Fußball-Nationalelfkapitän Ilkay Gündogan ärgert sich über die Kritik an Nationalspieler Leroy Sané. „Ich glaube, die Leute verstehen Leroy nicht. Und ich glaube, dass sie ihm Unrecht tun“, schreibt der 35-Jährige in seiner Kolumne für den „Spiegel“.
Nach dem 7:1 der DFB-Elf zum WM-Auftakt gegen Curaçao hatte es Debatten darüber gegeben, ob Sané aus der Startelf genommen werden sollte. „Leroy polarisiert. Das verstehe ich. Aber als Spieler ist es mental unheimlich schwer, damit umzugehen“, so Gündogan.
Oft habe Sané das Gefühl, dass die Leute nur darauf warteten, dass er etwas falschmache. Gündogan sagte, er merke, dass Sané mental nicht immer so frei sei, wie er es für sein assoziatives Spiel bräuchte.
Sané brauche die Freiheit, Fehler machen zu dürfen. „Aber wenn ständig die Angst mitspielt, dass nach dem ersten Fehler im Spiel sofort wieder Kritik aufkommt: Wie soll Leroy da dauerhaft funktionieren?“, fragte Gündogan.
Gündogan und Sané spielten ab 2016 bei Manchester City und später in der Nationalelf zusammen. Gündogan führte die Elf des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der EM 2024 in Deutschland an. Er hat 82 Länderspiele absolviert und an vier großen Turnieren für den DFB teilgenommen.
20. Juni11:11 Uhr
Wieder Gebete nach dem Spiel
Das Gebet der Fußballer aus Deutschland und Curaçao nach dem Abpfiff der Partie am letzten Sonntag sorgte für Freude und Überraschung. Ungeachtet der teils negativen Reaktionen kündigte der Bayern-Spieler Jonathan Tah in einem Interview an, dass er und sein Teamkollege Felix Nmecha weiter mit ihren Gegner nach dem Spiel beten wollen.
Auch für das Spiel gegen die Elfenbeinküste ist dies geplant – jenem Land, aus dem der Vater von Jonathan Tah gebürtig stammt. Entstanden sei das Ritual nach dem letzten Testspiel der Weltmeisterschaft gegen die USA.
Jonathan Tah vor dem Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 2026 zwischen Luxemburg und Deutschland am 14. November 2025.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
„Felix hat mich angesprochen, ob ich Bock hätte, weil wir im Privaten öfter mal gemeinsam beten, oder Zeit zusammen verbringen und darüber sprechen. Er kannte einen Spieler von da und hat dann gesagt: ‚Lass uns das wieder nach dem Spiel machen.‘ Ich bin dabei und wir werden das auch weiter fortführen.“
Tah begründet sein Vorhaben mit einer positiven Botschaft an die Welt. „Weil es, glaube ich, ein schönes Zeichen ist. Dass es am Ende – auch wenn die WM so präsent ist gerade – um noch mehr geht als Fußball. Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe. Es geht um Frieden. Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen“, so Tah.
In der Nachspielzeit kam es in der Partie zwischen USA und Australien zu einem kurzen Schockmoment. Der 45-jährige deutsche Schiedsrichter Felix Zwayers saß auf dem Rasen des Stadions in Seattle und ließ sich von den Profis Krämpfe aus der linken Wade drücken. Als er wieder aufstehen und die Partie regulär beenden konnte, klatschten die 66.925 Fans voller Respekt.
Wie es nun für den erfahrenen Schiedsrichter aus Berlin weiter geht und ob es sich nur um Krämpfe oder gar eine Verletzung handelte, ist offen. Für Zwayer war der Vorfall besonders ärgerlich, weil er mit seinem WM-Debüt den 2:0-Erfolg der USA zuvor souverän geleitet hatte.
Zwar verteilte der deutsche Schiedsrichter sieben Gelbe Karten und damit mehr als jeder Referee bei diesem WM-Turnier zuvor – jedoch verschaffte er sich mit einer klaren Linie Respekt bei den Profis.
Der australische Fußballer Aiden O’Neill (#13) hilft dem am Boden liegenden deutschen Schiedsrichter Felix Zwayer beim Lösen seines Krampfes.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
20. Juni7:34 Uhr
Deutscher Kapitän Kimmich gibt Ausblick auf heutiges Vorrundenspiel
Heute Abend um 22:00 Uhr bestreitet Deutschland sein zweites Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste. Im Vorfeld sprach Joshua Kimmich, der Kapitän der Deutschen Nationalmannschaft über den kommenden Gegner.
So visiert die Deutsche Elf ihren nächsten Sieg an, um weiter an der Tabellenspitze von Gruppe E zu bleiben. Das dies gegen „die Elefanten“ nicht einfach wird, wissen die Fußballer um Kimmich. Besonders einen Spieler der Elfenbeinküste hebt der Kapitän lobend hervor: Yan Diomande vom RB Leipzig.
„Ich habe ziemlich früh in der Saison schon einiges von David Raum über ihn gehört. Er hat eine überragende Saison gespielt, obwohl es bei Leipzig nicht immer konstant bergauf ging. Trotzdem hat er immer konstant gut gespielt und sehr spektakuläre Leistungen gebracht. Gerade sein Dribbling ist schon außergewöhnlich […]“, so Kimmich laut FIFA.
Dennoch zeigt sich Kimmich optimistisch, dass die Deutsche Elf im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2018 stärker abschneidet.
Joshua Kimmich beim Freundschaftsspiel gegen Finnland am 31. Mai 2026.
Foto: Alex Grimm/Getty Images
20. Juni7:11 Uhr
Paraguay bezwingt die Türkei
Trotz langer Überzahl nach einer frühen Roten Karte hat die Türkei ihr WM-Gruppenspiel gegen Paraguay mit 0:1 verloren und ist nach zwei Niederlagen vorzeitig ausgeschieden. Torschütze Matías Galarza traf früh (2.) zur frühen Führung für Paraguay.
Nachdem Miguel Almirón wegen einer neuen Regel die Rote Karte sah, musste Paraguay die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl spielen. Die Türkei erhöhte danach deutlich den Druck, konnte aber keine Tore erzielen. Paraguay verteidigte leidenschaftlich und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Für die Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella ist die erste WM-Teilnahme seit 2002 damit früh beendet und eine große Enttäuschung. Paraguay hingegen hält sich durch den Sieg im Rennen um das Sechzehntelfinale.
Die Türkei um Merih Demiral hadert.
Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa
20. Juni6:13 Uhr
Historische Rote Karte wegen neuer Mund-Regel
Paraguays Miguel Almirón hat bei der Fußball-WM eine historische Rote Karte erhalten. Der Schiedsrichter verwies ihn erstmals wegen einer neuen FIFA-Regel des Feldes, nachdem er in einem Disput mit einem Gegner die Hand vor den Mund gehalten hatte, um seine Worte zu verdecken.
Der Videoassistent meldete die Szene, woraufhin der Schiedsrichter eingriff und den Platzverweis aussprach. Die Aktion gilt als erster Anwendungsfall der neu eingeführten Regel, die diskriminierendes oder schwer überprüfbares Verhalten in solchen Situationen verhindern soll.
Miguel Almirón hielt sich die Hand vor dem Mund und flog dafür vom Platz.
Foto: Jeff Chiu/AP/dpa
20. Juni4:30 Uhr
Brasilien schlägt Haiti
Brasilien hat bei der WM den ersten Sieg gefeiert und mit einem 3:0 gegen Haiti die Weichen Richtung Sechzehntelfinale gestellt. Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Marokko stand die Seleção unter Druck, lieferte aber vor allem in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung ab.
Gewinner der Partie war Ex-Bundesliga-Profi Matheus Cunha, der mit einem Doppelpack (23./36.) die Führung ermöglichte. Kurz vor der Pause erhöhte Vinícius Júnior auf 3:0 (45+3). Haiti, erstmals seit 1974 wieder bei einer Weltmeisterschaft vertreten, hielt anfangs engagiert dagegen, konnte die individuelle Klasse der Brasilianer jedoch nicht ausgleichen.
Nach der Vorentscheidung in der ersten Halbzeit kontrollierte das Team von Trainer Carlo Ancelotti die Partie weitgehend souverän. Einziger Wermutstropfen für Brasilien: Barça-Star Raphinha musste kurz vor der Halbzeit wegen Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Mit vier Punkten aus zwei Spielen bleibt Brasilien auf Kurs Richtung K.o.-Runde, während für Haiti nach der zweiten Niederlage das WM-Aus feststeht.
Der Brasilianer Matheus Cunha feiert gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen den Führungstreffer seiner Mannschaft gegen Haiti bei der Fußball-WM.
Foto: Petr David Josek/AP/dpa
Brasiliens Offensiv-Ass Raphinha musste angeschlagen raus.
Foto: Matt Slocum/AP/dpa
20. Juni4:10 Uhr
Iran protestiert gegen FIFA-Reisebeschränkungen
Der iranische Fußballverband hat die FIFA scharf kritisiert und wegen Einschränkungen seiner Nationalmannschaft eine formelle Beschwerde angekündigt. Verbandschef Hedajat Mombeini sprach von einer Missachtung von Regeln und warnte vor einem „dunklen Fleck“ in der WM-Geschichte.
Hintergrund ist, dass der Iran laut Verband erst einen Tag vor dem Gruppenspiel gegen Belgien in die USA einreisen darf. Ein früherer Antrag sei abgelehnt worden, das Team müsse entsprechend kurzfristig nach Los Angeles reisen.
Die FIFA verweist auf ihre Turnierregeln, die eine Anreise meist erst am Vortag eines Spiels vorsehen, in Ausnahmefällen jedoch auch frühere Reisen erlauben. Auch politische Spannungen und Visa-Regelungen spielen in der Organisation der iranischen WM-Teilnahme eine Rolle.
Gianni Infantino bekräftigt beim FIFA-Kongress, dass der Iran bei der WM dabei sein soll.
Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa
20. Juni4:00 Uhr
Ismael Saibari glänzt bei WM – Bayern-Interesse und Zukunftsfragen ausgeblendet
Ismael Saibari hat sich bei der Fußball-WM mit seinem nächsten Treffer weiter in den Fokus gespielt, bleibt bei Fragen zu seiner Zukunft aber zurückhaltend. Nach dem 1:0-Sieg gegen Schottland sprach der Marokkaner von einem persönlichen Karrierehöhepunkt und zeigte sich vor allem glücklich über seine ersten WM-Tore.
Bereits zum Auftakt hatte Saibari beim 1:1 gegen Brasilien getroffen und damit seine starke Turnierform bestätigt. Ob er als „Entdeckung der WM“ gelte, ließ er offen und verwies auf die Bewertung durch andere.
Parallel wächst das Interesse großer Vereine. Der FC Bayern München soll den Offensivspieler der PSV Eindhoven schon länger beobachten, Medien berichten sogar von einem bereits absolvierten und bestandenen Medizincheck während des Turniers. Eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.
Marokkos Ismael Saibari soll vor einem Wechsel zum FC Bayern stehen.
Foto: Charles Krupa/AP/dpa
20. Juni2:15 Uhr
Marokko schlägt Schottland 1:0
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat Marokko Schottland mit 1:0 besiegt. Die Entscheidung fiel früh durch Ismael Saibari (2.). Marokko kontrollierte anschließend vor allem die erste Halbzeit und erspielte sich weitere Möglichkeiten, ohne die Führung auszubauen. Schottland kam offensiv kaum zur Geltung und blieb lange weitgehend harmlos.
Nach der Pause steigerten sich die Schotten deutlich und erarbeiteten sich mehrere Chancen. Besonders Scott McTominay hatte den Ausgleich auf dem Fuß, zudem sorgte eine strittige Szene im Strafraum für Diskussionen, als ein möglicher Elfmeter nicht gegeben wurde. Marokko verteidigte die Führung jedoch konsequent und brachte den knappen Sieg über die Zeit.
Bei fast jedem Ballkontakt ausgebuht: Marokkos Achraf Hakimi (r).
Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa
20. Juni0:10 Uhr
USA schlagen Australien 2:0 – zweiter Sieg im zweiten WM-Gruppenspiel
Die USA haben bei der Fußball-WM auch ihr zweites Gruppenspiel gewonnen und Australien in Seattle mit 2:0 besiegt. Australien geriet mit einem Eigentor früh ins Hintertreffen (11.). Anschließend kontrollierte die US-Auswahl das Spielgeschehen über weite Strecken, während Australien offensiv kaum Akzente setzen konnte. Kurz vor der Pause erhöhte die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino auf 2:0 (43.). Weil zunächst ein Abseits vermutet wurde, wurde das Tor erst nach Video-Überprüfung bestätigt.
Im zweiten Durchgang kam Australien etwas besser ins Spiel und sorgte durch Nestory Irankunda für mehr Tempo – doch nicht für Tore. Die USA verteidigten die Führung souverän und sicherten sich den zweiten Sieg im zweiten Spiel.
Der US-Amerikaner Weston McKennie jubelt nach dem Sieg seiner Mannschaft gegen Australien bei der Fußball-WM.
Foto: Manu Fernandez/AP/dpa
20. Juni0:05 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) gegeneinander an:
00:00 Uhr: Schottland gegen Marokko in Boston, USA
02:30 Uhr: Brasilien gegen Haiti in Philadelphia, USA
05:00 Uhr: Türkei gegen Paraguay in San Francisco, USA
19:00 Uhr: Niederlande gegen Schweden in Houston, USA
22:00 Uhr: Deutschland gegen Elfenbeinküste in Toronto, Kanada
Französische Polizisten der Republikanischen Sicherheitskompanien patrouillieren mit Booten vor Évian auf dem Genfer See vor dem G7-Gipfel. - Foto: Fabrice Coffrini/AFP/dpa
In Kürze:
Évian ist zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfels der Mächtigsten der Welt
Krieg und wirtschaftliche Zusammenarbeit sind Hauptthemen der Gespräche
Fast 20.000 Sicherheitskräfte sollen den Schutz der Teilnehmer gewährleisten
Tausende bei Protesten gegen G-7-Gipfel in Genf
Schweiz beklagt hohe Sicherheitskosten
Präsident Donald Trump will am Montagnachmittag im französischen Évian eintreffen, um am G-7-Gipfel teilzunehmen. Das teilte das Weiße Haus mit. Demnach sind dort auch gesonderte Treffen mit führenden Politikern aus dem Nahen Osten geplant.
Trump will weltweites Wirtschaftswachstum fördern
Die Gespräche finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem die USA und der Iran – unter Vermittlung Pakistans – offenbar Fortschritte bei der Finalisierung eines Friedensabkommens erzielen, schreibt die englischsprachige Epoch Times. Dieses sieht auch vor, dass der Iran in den kommenden Tagen sein Nuklearmaterial übergibt.
Zur Sprache sollen hochrangigen Regierungsvertretern zufolge auch der Ukraine-Krieg und das Friedensabkommen für den Gazastreifen kommen. Außerdem sind Gespräche zwischen dem Libanon und Israel vorgesehen.
Trump, der am 14. Juni, seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, trifft am Montagabend zunächst mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zwecks bilateraler Gespräche zusammen. Anschließend wird er sich den übrigen G7-Staats- und Regierungschefs für die offizielle Begrüßung und das Arbeitsessen anschließen.
Bilaterale Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind nicht geplant, wenngleich die beiden Staats- und Regierungschefs am Rande des Gipfels zusammentreffen könnten.
Drei Tage werden die Staats- und Regierungschefs am Genfer See tagen.
Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Den Nachmittag sowie den Mittwochvormittag wird Trump anschließend mit den Staats- und Regierungschefs der G7 sowie mit Partnerländern verbringen. Zu den G7 gehören neben den USA Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan. Im Mittelpunkt steht dabei die Beratung über für beide Seiten vorteilhafte internationale Investitionspartnerschaften. Dabei wird der US-Präsident die führenden Industrienationen voraussichtlich dazu aufrufen, weltweites Wirtschaftswachstum „durch den Abbau bürokratischer Hürden und ein reichhaltiges Energieangebot“ zu fördern, wie ein hochrangiger Regierungsvertreter mitteilte.
Dazu kommen Themen wie die Förderung von Innovationen und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten sowie ein verstärktes Vorgehen gegen illegale Einwanderung und Drogenschmuggel. Zudem wird er unter anderem für den Einsatz von KI-Technologien werben, bei deren Entwicklung die USA weltweit führend sind.
Macron hat insgesamt 16 Nationen zur Teilnahme an dem Gipfel eingeladen.
Macron für ausgewogenere Volkswirtschaften
Am letzten Tag des Gipfels will Trump zu bilateralen Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammentreffen. Mit Letzterem sind Gespräche über ein möglicherweise kurz vor dem Abschluss stehenden bilateralen Handelsabkommen vorgesehen.
Frankreich hatte im Vorfeld des Gipfels erklärt, dass es die Diskussion über globale wirtschaftliche Zusammenarbeit vorantreiben wolle. Damit setzt das Land seine Bemühungen fort, „eine starke industrielle Basis in Europa wiederherzustellen und den Handel sowohl mit China als auch mit den Vereinigten Staaten ins Gleichgewicht zu bringen“. Macron erklärte in einem Beitrag auf X:
„Indem wir ausgewogenere Volkswirtschaften aufbauen, schaffen wir die Voraussetzungen für nachhaltiges, stabiles und gemeinsames Wachstum.“
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich am Samstag gegenüber Reportern und bezeichnete es als sehr klug und angemessen, dass Frankreich das Thema der globalen Ungleichgewichte auf die G7-Agenda gesetzt habe. Dies sei ein Aspekt, bei dessen Bewältigung Trump seit Jahren weltweit vorangegangen sei – zeitweise sogar im Alleingang.
Die USA seien bereit, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die globalen Handelsungleichgewichte zu beheben. Diese würden vor allem durch Länder mit großen Überschüssen wie China, aber auch durch die Europäische Union verursacht, in die US-Produktionskapazitäten verlagert worden waren, bevor Trump nach seinem Amtsantritt Druck ausgeübt hatte.
Höchste Sicherheitsvorkehrungen
Nach dem Gipfel wird Trump am Mittwochabend an einem Abendessen mit Macron im Schloss von Versailles bei Paris teilnehmen, um den 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit zu würdigen, bevor er nach Washington zurückkehrt. Die USA werden am 1. Januar 2027 die rotierende G7-Präsidentschaft übernehmen.
Kurz vor Beginn des G-7-Gipfels in Frankreich hat es am Sonntag im schweizerischen Genf eine Großdemonstration gegen den G-7-Gipfel gegeben. Unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet die „Tagesschau“ von bis zu 50.000 Teilnehmern, die gegen die Politik der sieben mächtigen Industrienationen auf die Straße gingen. Zur Koalition der G7-Gegner zählen unter anderem propalästinensische und antikapitalistische Aktivisten, berichten Agenturen.
Mehrere Nichtregierungsorganisationen prangern das Fehlen international bedeutender Themen beim G-7-Gipfel an. Dazu gehöre der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels oder die Solidarität mit Entwicklungsländern. Auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die extreme Konzentration des Reichtums stünden nicht auf der Tagesordnung, kritisieren sie.
2003 waren Gerhard Schröder (r.) und Frankreichs Präsident Jacques Chirac vereint mit ihrem „Nein“ gegen den Irakkrieg.
Foto: GERARD FOUET/AFP/Getty Images
Schweiz trägt Sicherheitsrisiko
Die Proteste finden in Genf statt, weil dort ab Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Mitgliedsländer und der fünf Gaststaaten eintreffen. Von Genf in der Schweiz bis zum französischen Évian-les-Bains am französischen Südufer des Genfer Sees sind es knapp 45 Kilometer. Die Schweiz, die offiziell nicht am Gipfel teilnimmt, muss trotzdem hohe Sicherheitskosten aufbringen. Auf französischer Seite sind etwa 16.000 Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Die Schweiz beteiligt sich mit etwa 4.000 Soldaten an der Absicherung. Auch am Genfer Flughafen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
In Genf hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Geschäfte ihre Schaufenster mit Sperrholzplatten wegen befürchteter Ausschreitungen bei den Protesten der G7-Gegner geschützt. Das Uni-Krankenhaus baute Zelte auf, um möglicherweise Verletzte schnell versorgen zu können. Ein ursprünglich geplanter Gegengipfel im französischen Annemasse war wegen der hohen Sicherheitsauflagen abgesagt worden.
Fünf weitere Länder bei einigen Programmteilen dabei
In der Schweiz ist der G8-Gipfel in Évian von 2003 (damals noch mit Russland) in schlechter Erinnerung geblieben. Da das kleine Kurstädchen am Genfer See wie ein Bunker abgeriegelt war, verlagerten sich die Proteste in die schweizer Städte Lausanne und Genf. Demonstranten lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zahlreiche Geschäfte wurden verwüstet. Die Schäden wurden auf etwa sechs Millionen Schweizer Franken geschätzt. Bis heute fordert die Schweiz vergeblich Entschädigungszahlungen. Als Geste wurde der Schweizer Bundespräsident, Guy Parmelin, zu einem Abendessen des Gipfels geladen.
Zu einigen Programmteilen des bis Mittwoch dauernden Gipfels sind auch die Staats- und Regierungschefs der Partnerländer Brasilien, Südkorea, Ägypten, Indien und Kenia eingeladen. Dies soll der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, die G7-Gruppe sei eine elitäre Gruppe, die über die Köpfe anderer hinweg entscheide.
Die Staats- und Regierungschefs residieren während des Gipfels alle in derselben Luxusherberge, vermelden Agenturen. Das Hôtel Royal am Südufer des Genfer Sees ist nach 2003 zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfeltreffens der Mächtigen. Damals übernachteten in den größten Suiten des Hauses auf der fünften Etage der damalige US-Präsident George Bush, Frankreichs Präsident Jacques Chirac sowie der russische Präsident Wladimir Putin. Damals spaltete der Irakkrieg die Gipfelteilnehmer. Bei der Verteilung der Zimmer wurde nicht lange gefackelt: „Putin im Ostflügel, Bush im Westflügel und Chirac in der Mitte“, sagt Roger Mercier, damals Chef des Unternehmens Évian Resort. Das Luxushotel bereitet sich seit etwa einem Jahr auf das G7-Gipfeltreffen vor.
Vorbereitungen laufen seit einem Jahr
Seinen Namen verdankt das Hotel dem britischen König Eduard VII., für den von Beginn an eine Suite reserviert war. Das Hotel eröffnete 1909, doch der König starb ein Jahr später, ohne dort gewesen zu sein. Nach Angaben des Hotels mieteten sich in den folgenden Jahren zahlreiche Prominente ein. Dazu gehörten die US-Schauspielerin Rita Hayworth, Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr oder die britische Königin Elizabeth II. Der französische Schriftsteller Marcel Proust soll dort einige Kapitel seines Buchs „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ geschrieben haben.
Französische Polizisten der Republikanischen Sicherheitskompanien patrouillieren mit Booten vor Évian auf dem Genfer See vor dem G7-Gipfel. - Foto: Fabrice Coffrini/AFP/dpa
In Kürze:
Évian ist zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfels der Mächtigsten der Welt
Krieg und wirtschaftliche Zusammenarbeit sind Hauptthemen der Gespräche
Fast 20.000 Sicherheitskräfte sollen den Schutz der Teilnehmer gewährleisten
Tausende bei Protesten gegen G-7-Gipfel in Genf
Schweiz beklagt hohe Sicherheitskosten
Präsident Donald Trump will am Montagnachmittag im französischen Évian eintreffen, um am G-7-Gipfel teilzunehmen. Das teilte das Weiße Haus mit. Demnach sind dort auch gesonderte Treffen mit führenden Politikern aus dem Nahen Osten geplant.
Trump will weltweites Wirtschaftswachstum fördern
Die Gespräche finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem die USA und der Iran – unter Vermittlung Pakistans – offenbar Fortschritte bei der Finalisierung eines Friedensabkommens erzielen, schreibt die englischsprachige Epoch Times. Dieses sieht auch vor, dass der Iran in den kommenden Tagen sein Nuklearmaterial übergibt.
Zur Sprache sollen hochrangigen Regierungsvertretern zufolge auch der Ukraine-Krieg und das Friedensabkommen für den Gazastreifen kommen. Außerdem sind Gespräche zwischen dem Libanon und Israel vorgesehen.
Trump, der am 14. Juni, seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, trifft am Montagabend zunächst mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zwecks bilateraler Gespräche zusammen. Anschließend wird er sich den übrigen G7-Staats- und Regierungschefs für die offizielle Begrüßung und das Arbeitsessen anschließen.
Bilaterale Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sind nicht geplant, wenngleich die beiden Staats- und Regierungschefs am Rande des Gipfels zusammentreffen könnten.
Drei Tage werden die Staats- und Regierungschefs am Genfer See tagen.
Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Den Nachmittag sowie den Mittwochvormittag wird Trump anschließend mit den Staats- und Regierungschefs der G7 sowie mit Partnerländern verbringen. Zu den G7 gehören neben den USA Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan. Im Mittelpunkt steht dabei die Beratung über für beide Seiten vorteilhafte internationale Investitionspartnerschaften. Dabei wird der US-Präsident die führenden Industrienationen voraussichtlich dazu aufrufen, weltweites Wirtschaftswachstum „durch den Abbau bürokratischer Hürden und ein reichhaltiges Energieangebot“ zu fördern, wie ein hochrangiger Regierungsvertreter mitteilte.
Dazu kommen Themen wie die Förderung von Innovationen und die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten sowie ein verstärktes Vorgehen gegen illegale Einwanderung und Drogenschmuggel. Zudem wird er unter anderem für den Einsatz von KI-Technologien werben, bei deren Entwicklung die USA weltweit führend sind.
Macron hat insgesamt 16 Nationen zur Teilnahme an dem Gipfel eingeladen.
Macron für ausgewogenere Volkswirtschaften
Am letzten Tag des Gipfels will Trump zu bilateralen Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi und dem indischen Premierminister Narendra Modi zusammentreffen. Mit Letzterem sind Gespräche über ein möglicherweise kurz vor dem Abschluss stehenden bilateralen Handelsabkommen vorgesehen.
Frankreich hatte im Vorfeld des Gipfels erklärt, dass es die Diskussion über globale wirtschaftliche Zusammenarbeit vorantreiben wolle. Damit setzt das Land seine Bemühungen fort, „eine starke industrielle Basis in Europa wiederherzustellen und den Handel sowohl mit China als auch mit den Vereinigten Staaten ins Gleichgewicht zu bringen“. Macron erklärte in einem Beitrag auf X:
„Indem wir ausgewogenere Volkswirtschaften aufbauen, schaffen wir die Voraussetzungen für nachhaltiges, stabiles und gemeinsames Wachstum.“
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich am Samstag gegenüber Reportern und bezeichnete es als sehr klug und angemessen, dass Frankreich das Thema der globalen Ungleichgewichte auf die G7-Agenda gesetzt habe. Dies sei ein Aspekt, bei dessen Bewältigung Trump seit Jahren weltweit vorangegangen sei – zeitweise sogar im Alleingang.
Die USA seien bereit, mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um die globalen Handelsungleichgewichte zu beheben. Diese würden vor allem durch Länder mit großen Überschüssen wie China, aber auch durch die Europäische Union verursacht, in die US-Produktionskapazitäten verlagert worden waren, bevor Trump nach seinem Amtsantritt Druck ausgeübt hatte.
Höchste Sicherheitsvorkehrungen
Nach dem Gipfel wird Trump am Mittwochabend an einem Abendessen mit Macron im Schloss von Versailles bei Paris teilnehmen, um den 250. Jahrestag der US-Unabhängigkeit zu würdigen, bevor er nach Washington zurückkehrt. Die USA werden am 1. Januar 2027 die rotierende G7-Präsidentschaft übernehmen.
Kurz vor Beginn des G-7-Gipfels in Frankreich hat es am Sonntag im schweizerischen Genf eine Großdemonstration gegen den G-7-Gipfel gegeben. Unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet die „Tagesschau“ von bis zu 50.000 Teilnehmern, die gegen die Politik der sieben mächtigen Industrienationen auf die Straße gingen. Zur Koalition der G7-Gegner zählen unter anderem propalästinensische und antikapitalistische Aktivisten, berichten Agenturen.
Mehrere Nichtregierungsorganisationen prangern das Fehlen international bedeutender Themen beim G-7-Gipfel an. Dazu gehöre der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels oder die Solidarität mit Entwicklungsländern. Auch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die extreme Konzentration des Reichtums stünden nicht auf der Tagesordnung, kritisieren sie.
2003 waren Gerhard Schröder (r.) und Frankreichs Präsident Jacques Chirac vereint mit ihrem „Nein“ gegen den Irakkrieg.
Foto: GERARD FOUET/AFP/Getty Images
Schweiz trägt Sicherheitsrisiko
Die Proteste finden in Genf statt, weil dort ab Montag die Staats- und Regierungschefs der G7-Mitgliedsländer und der fünf Gaststaaten eintreffen. Von Genf in der Schweiz bis zum französischen Évian-les-Bains am französischen Südufer des Genfer Sees sind es knapp 45 Kilometer. Die Schweiz, die offiziell nicht am Gipfel teilnimmt, muss trotzdem hohe Sicherheitskosten aufbringen. Auf französischer Seite sind etwa 16.000 Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Die Schweiz beteiligt sich mit etwa 4.000 Soldaten an der Absicherung. Auch am Genfer Flughafen gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.
In Genf hatten in den vergangenen Tagen zahlreiche Geschäfte ihre Schaufenster mit Sperrholzplatten wegen befürchteter Ausschreitungen bei den Protesten der G7-Gegner geschützt. Das Uni-Krankenhaus baute Zelte auf, um möglicherweise Verletzte schnell versorgen zu können. Ein ursprünglich geplanter Gegengipfel im französischen Annemasse war wegen der hohen Sicherheitsauflagen abgesagt worden.
Fünf weitere Länder bei einigen Programmteilen dabei
In der Schweiz ist der G8-Gipfel in Évian von 2003 (damals noch mit Russland) in schlechter Erinnerung geblieben. Da das kleine Kurstädchen am Genfer See wie ein Bunker abgeriegelt war, verlagerten sich die Proteste in die schweizer Städte Lausanne und Genf. Demonstranten lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Zahlreiche Geschäfte wurden verwüstet. Die Schäden wurden auf etwa sechs Millionen Schweizer Franken geschätzt. Bis heute fordert die Schweiz vergeblich Entschädigungszahlungen. Als Geste wurde der Schweizer Bundespräsident, Guy Parmelin, zu einem Abendessen des Gipfels geladen.
Zu einigen Programmteilen des bis Mittwoch dauernden Gipfels sind auch die Staats- und Regierungschefs der Partnerländer Brasilien, Südkorea, Ägypten, Indien und Kenia eingeladen. Dies soll der Kritik den Wind aus den Segeln zu nehmen, die G7-Gruppe sei eine elitäre Gruppe, die über die Köpfe anderer hinweg entscheide.
Die Staats- und Regierungschefs residieren während des Gipfels alle in derselben Luxusherberge, vermelden Agenturen. Das Hôtel Royal am Südufer des Genfer Sees ist nach 2003 zum zweiten Mal Schauplatz eines Gipfeltreffens der Mächtigen. Damals übernachteten in den größten Suiten des Hauses auf der fünften Etage der damalige US-Präsident George Bush, Frankreichs Präsident Jacques Chirac sowie der russische Präsident Wladimir Putin. Damals spaltete der Irakkrieg die Gipfelteilnehmer. Bei der Verteilung der Zimmer wurde nicht lange gefackelt: „Putin im Ostflügel, Bush im Westflügel und Chirac in der Mitte“, sagt Roger Mercier, damals Chef des Unternehmens Évian Resort. Das Luxushotel bereitet sich seit etwa einem Jahr auf das G7-Gipfeltreffen vor.
Vorbereitungen laufen seit einem Jahr
Seinen Namen verdankt das Hotel dem britischen König Eduard VII., für den von Beginn an eine Suite reserviert war. Das Hotel eröffnete 1909, doch der König starb ein Jahr später, ohne dort gewesen zu sein. Nach Angaben des Hotels mieteten sich in den folgenden Jahren zahlreiche Prominente ein. Dazu gehörten die US-Schauspielerin Rita Hayworth, Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr oder die britische Königin Elizabeth II. Der französische Schriftsteller Marcel Proust soll dort einige Kapitel seines Buchs „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ geschrieben haben.
Oliver Tree tritt am 11. Juli 2024 beim Exit Festival 2024 in der Festung Petrovaradin in Novi Sad, Serbien, auf.(Archiv) - Foto: Srdjan Stevanovic/Getty Images
Bei der Kollision zweier Hubschrauber über Rio de Janeiro sind sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter der US-Musiker Oliver Tree.
Die beiden Helikopter stießen am frühen Sonntagmorgen im Westen der brasilianischen Metropole in der Luft zusammen und stürzten auf dem Gelände eines Autohändlers ab. Alle sechs Insassen kamen ums Leben. Nach dem Absturz brach Feuer aus.
Unter den Todesopfern ist nach Polizeiangaben der US-Musiker Oliver Tree, der gerade in Brasilien auf Tournee war. Der für seinen markanten Topfschnitt bekannte 32-Jährige war mit Songs wie „Alien Boy“, „Life Goes On“ und „Miss You“ gekannt geworden und kommt im Streamingdienst Spotify auf mehr als 700 Millionen Aufrufe.
Ebenfalls an Bord waren nach Polizeiangaben ein brasilianischer Musikproduzent sowie ein Video-Regisseur und ein bekannter Youtuber aus Argentinien. Die Unglücksopfer konnten zunächst nicht identifiziert werden.
Der Unfall ereignete sich im westlichen Vorort Recreio dos Bandeirantes. Bilder lokaler Fernsehsender zeigten eine dicke schwarze Rauchwolke über dem Autohaus und brennende Fahrzeuge. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
Trümmer der beiden Hubschrauber wurden nach Angaben von Feuerwehrsprecher Fabio Contreiras hunderte Meter weit geschleudert. Die Behörden setzen demnach bei der Suche nach der Unfallursache auf die Auswertung der Flugdatenschreiber sowie Videoaufnahmen.(afp/red)
Im Berufungsprozess um den Todesflug Rio-Paris ist das Urteil gefallen.(Archivbild) - Foto: --/epa/dpa
Im Berufungsprozess um den Absturz eines Air-France-Flugs von Rio de Janeiro nach Paris im Jahr 2009 mit 228 Toten haben die Richter die Airline und den Flugzeugbauer Airbus schuldig gesprochen.
Das Berufungsgericht in Paris verurteilte beide Unternehmen wegen fahrlässiger Tötung und verhängte eine Geldstrafe von jeweils 225.000 Euro. Bei dem Absturz waren damals auch 28 Deutsche ums Leben gekommen. Das Gericht urteilte, dass ausschließlich die Airline und der Flugzeugbauer für den Absturz und den Schadenersatz verantwortlich seien.
Die Air-France-Maschine des Flugs AF 447 war am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Brasilien in die französische Hauptstadt in eine Unwetterfront geraten und von den Radarschirmen verschwunden. Der Airbus vom Typ A330 stürzte in den Atlantik. Erst im Mai 2011 wurden die letzten Leichen und der Flugdatenschreiber aus etwa 4.000 Metern Tiefe geborgen.
Vereiste Sonden und unvorbereitete Piloten
Konkret wurde Airbus in dem Prozess vorgehalten, die Folgen eines Ausfalls der für die Geschwindigkeitsmessung zuständigen Sonden unterschätzt zu haben.
Diese waren auf dem Flug vereist. Air France soll seine Piloten nicht ausreichend geschult und auf eine Extremsituation wie bei dem Unglücksflug vorbereitet haben, hatte es in der Anklage geheißen. Ein Expertengutachten hatte 2012 geurteilt, die Crew sei danach mit der eigentlich beherrschbaren Lage überfordert gewesen.
In erster Instanz waren Air France und Airbus vor zwei Jahren vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. Das Gericht hatte damals geurteilt, dass sie zwar teils nachlässig oder unvorsichtig gehandelt hätten, doch ein eindeutiger Kausalzusammenhang zum Unglück sich nicht herstellen lasse.
Im Urteil hieß es dennoch, Vorfälle mit den Sonden seien von Airbus nicht ausreichend nachverfolgt worden, zudem seien Informationen zurückgehalten worden. Air France hätte seine Piloten besser auf Probleme mit den Sonden hinweisen können, hieß es.
Langes juristische Tauziehen
Das Gericht stellte außerdem eine zivilrechtliche Verantwortung der Unternehmen fest. Air France und Airbus hatten die Verantwortung für den Todesflug von sich gewiesen. Die Staatsanwaltschaft war gegen die erstinstanzliche Entscheidung in Berufung gegangen. Im Berufungsverfahren forderte sie nun eine Verurteilung.
Die juristische Aufarbeitung zog sich nach dem Absturz über lange Jahre. Dass es 2022 überhaupt zu einem Prozess kam, war für die Hinterbliebenen ein Erfolg. Denn noch 2019 hatten Ermittlungsrichter ein Verfahren abgewiesen. (dpa/red)
Rind liefert das eines der gesündesten Fleische. - Foto: Kyrylo Baranovskyi/iStock
Knapp zwei Wochen nach dem vorläufigen Inkrafttreten des Mercosur-Handelsabkommens streiten die EU und Brasilien über Fleischimporte.
Brasilien steht wegen mangelnder Informationen zum Einsatz von Antibiotika in der Viehzucht vorerst nicht auf einer Liste der Länder, die Fleisch in die EU verkaufen dürfen. Die Liste gilt ab September, bis dahin kann sie sich noch ändern.
Die EU verbietet den Einsatz von Antibiotika in der Vieh- und Geflügelzucht für schnelleres Wachstum oder reine Ertragssteigerungen. Die Tiere dürfen auch nicht mit Medikamenten behandelt werden, die für die Behandlung von Menschen vorgesehen sind.
Damit für Landwirte in der EU gleiche Bedingungen gelten wie für Importeure, verlangt Brüssel von Handelspartnern eine Auskunft über den dortigen Einsatz von Antibiotika.
„Unsere Landwirte zählen zu denen, die weltweit die strengsten Gesundheits- und Antimikrobialnormen einhalten. Es ist daher nur folgerichtig, dass Importwaren denselben Anforderungen unterliegen“, betonte EU-Agrarkommissar Christophe Hansen.
Brasilien hat den Angaben zufolge nicht ausreichend dargelegt, dass es sich an die EU-Vorgaben hält.
Die Fleischimporte hatten im Zuge der Verhandlungen um das Handelsabkommen der EU mit Brasilien und den anderen drei Mercosur-Ländern Argentinien, Paraguay und Uruguay für massive Bauernproteste gesorgt.
Vor allem französische Landwirte befürchten, die billigere Konkurrenz aus Südamerika könnte ihnen den Rang ablaufen. Das Abkommen trat am 1. Mai vorläufig in Kraft. (afp/red)