Tag: Bundesregierung
Stahlbranche von vielen Seiten unter Druck
In Kürze:
- Das Wirtschaftsministerium kann derzeit die Klimawirkung des geplanten Heizungsgesetzes nicht abschätzen.
- Die Grünen Partei stellte dazu eine Kleine Anfrage.
- Die Grünen halten die Gesetzesreform für verfassungswidrig.
Ministerium: Abschätzung erst später möglich
„Eine robuste Abschätzung der Klimawirkung des Gesetzes kann erst nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens erfolgen.“
Grüne verweisen auf mögliche Verfassungswidrigkeit
Kostenaufteilung, Bio-Treppe und Grüngasquote
Deutschland bisher sechsmal im Sicherheitsrat
Merz stellt sich klar hinter Wadephul
Merz: Lassen Gründe für Scheitern analysieren
Wadephul in Mexiko
In Kürze:
Bundesinnenministerium plant Ende der Förderung der Asylverfahrensberatung ab 2027.
Die Regierung verweist auf Haushaltszwänge und eine bisher nicht veröffentlichte Evaluation.
Mögliche Folge ist ein Wegfall bundesweiter Beratungsstrukturen für Asylbewerber.
Das Bundesinnenministerium plant offenbar, aus dem erst vor drei Jahren bundesweit eingeführten System der Asylverfahrensberatung (AVB) auszusteigen – und das, bevor ein Evaluierungsbericht vorliegt. Wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) am Freitag, 5. Juni, berichtete, hat das Ministerium das Ende der Finanzierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung bestätigt.
Dies gehe aus der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag hervor. Das Ministerium begründet den Schritt mit der angespannten Lage im Bundeshaushalt. Diese mache eine „strikte Prioritätensetzung“ erforderlich. Man habe nach eingehender Prüfung Einsparpotenziale identifiziert, heißt es weiter. Diese erstreckten sich auch auf die Mittel für die AVB. Mit Blick auf den Bundeshaushalt 2027 dauere die regierungsinterne Prüfung jedoch noch an.
Asylverfahrensberatung sollte unabhängige und individuelle Rechtsauskunft sichern
Dem Ministerium zufolge stütze auch eine Evaluation des Programms, das seit 2023 existiert, den Förderstopp. Allerdings, so kritisieren die Grünen, liege der dazugehörige Bericht noch nicht öffentlich vor. Er werde der Bundesregierung zufolge „derzeit finalisiert“ und solle „voraussichtlich“ noch im zweiten Quartal des Jahres erscheinen.
Die parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion, Filiz Polat, betrachte dies als Verstoß gegen Gebote der Transparenz. Sie äußert gegenüber dem RND:
„Wer über die Zukunft dieses wichtigen Beratungsangebots entscheiden will, muss die Fakten auf den Tisch legen.“
Ein Wegfall des Angebots hätte gravierende Konsequenzen – in erster Linie mit Blick auf das demnächst in Kraft tretende EU-Asylregelwerk GEAS. Asylbewerber seien ohne professionelle Unterstützung „kaum in der Lage, ihre Rechte und Pflichten im Verfahren zu verstehen und wahrzunehmen“. Insbesondere vulnerable Gruppen, wie Folteropfer sowie behinderte oder kranke Menschen, benötigten diese Form vertraulicher Beratung.
Polat forderte, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) müsse „jetzt Farbe bekennen“ und die Absicherung der Mittel für die unabhängige Asylverfahrensberatung im Haushalt sichern.
Träger des Programms sind vor allem Wohlfahrtsverbände und NGOs
Beschlossen hatte die Förderung die damalige Ampelkoalition Ende 2022. Sie beabsichtigte, auf diese Weise zur Beschleunigung von Asylverfahren beizutragen. Immerhin sollte die Beratung auch dazu dienen, aussichtslose Fälle zu identifizieren und in weiterer Folge langwierige Verfahren zu vermeiden. Seit Mitte 2023 ist das Programm aktiv. Asylbewerber können auf dieser Grundlage eine individuelle, vertrauliche und ergebnisoffene Rechtsberatung in Anspruch nehmen.
Träger des Programms sind in den meisten Fällen Wohlfahrtsverbände wie Caritas, Diakonie, AWO oder DRK. Dazu kommen zivilgesellschaftliche Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die der Bund in ihrer Eigenschaft als freie Träger fördert.
Bislang hatte der Bund in den Jahren 2024 bis 2026 jeweils 25 Millionen Euro an Fördermitteln für AVB bereitgestellt. Im ersten Jahr waren es 20 Millionen. Um diese in Anspruch nehmen zu können, mussten die Träger zusätzlich selbst einen Eigenanteil in Höhe von 7 bis 10 Prozent beisteuern.
Ohne Asylverfahrensberatung wäre BAMF selbst einziger Ansprechpartner
Sollte der Bund tatsächlich die Mittel für die unabhängige Asylverfahrensberatung streichen, bliebe Asylbewerbern weiterhin die behördliche Information und Rechtsauskunft über das Asylverfahren. Diese führt allerdings das BAMF selbst durch – und damit die Behörde, die am Ende auch über das Asylgesuch entscheidet.
Ohne die Bundesmittel wäre das Ende der bundesweiten AVB-Struktur vorgezeichnet. Eine Vielzahl an Beratungsstellen würde voraussichtlich schließen, fortbestehen würden einzelne regionale Angebote. Die Träger, die bislang die Asylberatung geleistet haben, müssten auf ihre eigenen Rechtshilfefonds zurückgreifen oder wären von Spenden und möglichen Landesmitteln abhängig.
Da je nach Bundesland unterschiedliche Positionen zur Förderpolitik zu erwarten wären, würde dies auch zu uneinheitlichen Beratungsstandards zwischen den Bundesländern führen.
Filiz Polat befürchtet zudem, dass Asylverfahren auf diese Weise länger und teurer würden. Ohne gut informierte Zuwanderer drohten mehr Fehlentscheidungen durch die Behörden, so die Politikerin. Dies könne am Ende dazu führen, dass die Folgekosten eines Wegfalls der AVB die Summe der Einsparung übersteige.
260 Millionen Euro bis 2029
Verbände kritisieren fehlende Vorgaben
Auch Industrie zeigt sich enttäuscht
In Kürze:
- Bärbel Bas wirbt für ein gemeinsames Rentensystem, in das alle Bürger einzahlen sollen.
- Die Ministerin lehnt eine pauschale Anhebung des Rentenalters ab und setzt stattdessen auf Reformen innerhalb des bestehenden Systems.
- Bas berichtet von massiven persönlichen Anfeindungen und sieht dabei auch frauenfeindliche Motive.
Bas wirbt für künftige Bürgerversicherung im Bereich der Rente
Koalition hält an Rentenempfehlung fest
Bas will jungen Frauen und engagierten Kommunalpolitikern Vorbild sein
Debatte über Assimilation und „Einheitsbraun“
Kritik kommt vom Beamtenbund
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Rente wird teurer
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Sorge vor mehr Berichtspflichten
Deutschland kandidiert für „Westeuropa und andere“
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Gesetzt wird auf gegenseitige Absprachen
Was kann im Sicherheitsrat entschieden werden?
Deutschland will mehr diplomatischen Einfluss
Merz setzt sich für die Wahl ein
Bafög-Modernisierung im Koalitionsvertrag angekündigt
Prioritäten setzen: Kein „Vollkaskostudium“
Bär sagt rasche Reform bei Befristungen zu
Wirbel um Aussage zu „Erbenschutzprogramm“
Mehr Verantwortung innerhalb der Familien gefordert
Warten auf Warkens Reformkonzept
Wüst sagt Merz volle Unterstützung zu
Am Montag Treffen im Sauerland
In Kürze:
- Friedrich Merz betont bei einer CDU-Veranstaltung seine Entschlossenheit, Deutschland zu erneuern.
- Spekulationen über einen möglichen Kanzlerwechsel weist die Union weitgehend zurück.
- Hendrik Wüst gilt laut Umfragen als beliebtester Unionspolitiker.
- Sinkende Umfragewerte erhöhen den Druck auf CDU und CSU.
Merz: „Suche nicht nach Alternativen“
Reise nach Polen als möglicher Ausgangspunkt von Spekulationen
Wüst auf Platz 3 im Politiker-Ranking – Merz bleibt Letzter
„Putsch“ gegen Kanzler wäre „Ende der Union, wie sie besteht“
Huawei-Technik „nicht vertrauenswürdig“
Worum es geht

Am 2. Januar 2019 leuchtet eine Ampel rot unter einem Mobilfunkmast, der auf dem Dach eines Bürogebäudes in Berlin steht.
Foto: Sean Gallup/Getty Images
Drohnen nutzen Mobilfunknetz
EU: „Hochrisiko-Anbieter“ aus China
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Ist die Telekom leichtfertig?
Worum geht es?
Kritische Stimmen aus der Union
Ampel-Koalition reformierte das Staatsangehörigkeitsrecht
SPD will das Fass nicht mehr aufmachen
CSU sieht Einbürgerung nicht generell negativ
Kritik aus der Opposition
Bundesregierung arbeitet an Reform
„Pflege in Deutschland lebt auf Pump“
Bundesregierung arbeitet an Reform
„Pflege in Deutschland lebt auf Pump“
In Kürze:
- Die AfD stellte einen Antrag zur Debatte über das umstrittene Gaskraftwerk in Lubmin.
- Laut Leif-Erik Holm (AfD) sei die Schenkung an die Ukraine „ein schwerer Fehler“.
- Die CDU blickt vielmehr auf die wirtschaftliche Stärkung des Standortes Lubmin.
- Grüne und SPD weisen unter anderem auf einen möglichen fehlenden technischen Nutzen der Anlage hin.
Geschenk an den mutmaßlichen Attentäter?

Der Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm (AfD) spricht am 22. Mai 2026 im Deutschen Bundestag zur Frage des Erhalts des Gaskraftwerks in Lubmin.
Foto: Bildschirmfoto YouTube/Deutscher Bundestag
Teil-Unterstützung durch die CDU

Der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor (CDU/CSU) spricht am 22. Mai 2026 im Deutschen Bundestag zur Frage des Erhalts des Gaskraftwerks in Lubmin.
Foto: Bildschirmfoto YouTube/Deutscher Bundestag











































