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23. Juni: 33 Vorschläge zur Rentenreform | Kommunen senden Hilferuf | Gutes Deutsch im Schwimmbad

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33 Vorschläge zur Rentenreform

Die Rentenkommission hat heute ihre 33 Reformvorschläge an die Bundesregierung übergeben. Kanzler Friedrich Merz will das Gesamtkonzept vollständig übernehmen. Am 1. Juli sollen die Koalitionsspitzen darüber beraten. Die Entscheidung über die Umsetzung soll im zweiten Halbjahr fallen. Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas betonen, die vorgeschlagenen Maßnahmen seien alternativlos.

Kommunen senden Hilferuf

Den deutschen Städten und Landkreisen droht der Kollaps. Bis 2029 werden Defizite von fast 120 Milliarden Euro erwartet. Bereits jetzt sind Schulen, Kitas, Straßen und soziale Angebote von Sparmaßnahmen betroffen. Achim Brötel, der Präsident der Kommunalen Spitzenverbände, warnt vor dem Verlust des Vertrauens in den Staat. Die Verbände fordern 30 Mrd. Euro Soforthilfe.

Gutes Deutsch im Schwimmbad

Nur noch mit ausreichenden Deutschkenntnissen ins Freibad: Das Heidebad in Sachsen-Anhalt hat diese Regelung beschlossen. Die Betreiber verweisen auf Sicherheitsgründe. Badegäste müssten die Anweisungen der Schwimmmeister verstehen und die Regeln am und im Wasser kennen. Erst am Wochenende musste dort ein Kleinkind aus einem mehrere Meter tiefen Becken gerettet werden.

Fauci vorgeladen

Der US-Senat hat den Immunologen Anthony Fauci vorgeladen. Neue Dokumente werfen Fragen zu seinen Aussagen während der Corona-Pandemie auf. Im Mittelpunkt stehen der mögliche Laborursprung des COVID-19-Virus, Kontakte zu Geheimdiensten sowie US-finanzierte Forschungsprojekte am Wuhan Institute of Virology in China. Einer vorherigen freiwilligen Einladung zur Anhörung war er nicht gefolgt.

Weiterer Buckelwal vor Dänemark

Nach dem verendeten Buckelwal „Timmy” wurde vor der dänischen Küste erneut ein Exemplar dieser Art gesichtet. Eine Touristenführerin filmte das Tier in der Meerenge Kleiner Belt von einer Brücke aus. Ein Walexperte bestätigte, dass es sich um einen Buckelwal handelt. Die Sichtungen sind auf wachsende Bestände im Nordatlantik zurückzuführen.
 
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Nach Fall „Timmy“: Weiterer Buckelwal vor Dänemark entdeckt

Kopenhagen: In dänischen Gewässern ist erneut ein Buckelwal gesichtet worden. Die Touristenführerin Linda Frølund Hansen entdeckte und filmte das Tier am Samstag, den 20. Juni, während einer „Bridgewalking“-Tour auf einer Brücke über den Kleinen Belt, einer Meerenge zwischen Jütland und Fünen.

Unerwartete Entdeckung bei Brückentour

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gab Hansen an, sie habe unter der Brücke eine weiße, spitze Form bemerkt und diese zunächst für ein Kajak oder Ruderboot gehalten. Da sich das Objekt jedoch unter statt auf der Wasseroberfläche bewegte, sei schnell klar gewesen, dass es sich um einen Wal handle.
Der Wal-Experte Peter Teglberg Madsen bestätigte der dpa nach Sichtung des Bildmaterials, dass es sich „ganz sicher“ um einen Buckelwal handle. Eine Einschätzung zum Gesundheitszustand des Tieres ließen die Aufnahmen laut Madsen jedoch nicht zu.

Erinnerungen an Buckelwal „Timmy-Hope“

Die erneute Sichtung folgt auf den Fall des Buckelwals „Timmy“ (auch bekannt als „Timmy-Hope“). Das Tier war nach einer privaten Transportaktion am 2. Mai in die offene Nordsee entlassen worden und legte danach noch eine Strecke von 215 Kilometern zurück.
Laut Trackerdaten verendete der Wal zwischen dem 6. und 7. Mai, woraufhin das Signal abriss. Am 14. Mai wurde der Kadaver schließlich vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat entdeckt und behördlich identifiziert. Die genaue Todesursache ist weiterhin ungeklärt, die Daten belegen jedoch, dass der Wal nicht unmittelbar nach der Freisetzung verstarb.

Wachsender Bestand im Nordatlantik

Dass nun ein weiterer Buckelwal in der Region auftaucht, deckt sich mit wissenschaftlichen Beobachtungen. Wie der Biologe Carl Kinze vom Naturhistorischen Museum in Kopenhagen dem dänischen Rundfunk erklärte, wächst der Buckelwal-Bestand im Nordatlantik stetig.
In den vergangenen Jahren sei im dänischen Raum jährlich mindestens ein Tier registriert worden, teilweise sogar mehrere. Laut Kinze handelt es sich dabei wahrscheinlich um junge Wale, die auf der Suche nach neuen Nahrungsquellen auf Entdeckungsreise gehen und so in dänische Gewässer gelangen. (dpa/red)
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Minister Backhaus lädt Wal-Helfer zur Dankesparty

Tagelang kämpften Helfer im April in der flachen Kirchsee-Bucht auf der Ostseeinsel Poel bei Wismar um das Leben des gestrandeten Buckelwals „Timmy“. Trotz des großen Einsatzes starb das Tier einige Tage nach seinem Transport in die Nordsee.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus will sich dennoch mit einem Fest bei den Ehrenamtlichen bedanken, die an der Rettungsaktion beteiligt waren.

Grillfest auf der Insel Poel

Am Samstag, 20. Juni, soll auf der Insel Poel gegrillt werden und Backhaus will Ehrenurkunden überreichen, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Eingeladen sind demnach Helfer von Organisationen wie DLRG und Freiwilliger Feuerwehr – den Angaben zufolge werden etwa 50 Gäste erwartet.
Laut NDR schreibt der Minister in seiner Einladung, es sei gemeinsam gelungen, „den in Kirchdorf gestrandeten Wal auf den Weg in seine Heimatgewässer zu geleiten“.
Auch die „Ostsee-Zeitung“ berichtete vorab über das Dankesfest, das laut Ministerium eine nicht öffentliche Veranstaltung ist und deshalb nicht in die wöchentlich verbreitete Aktivitätenliste der Landesregierung aufgenommen wurde.

Rettungsversuch blieb ohne Erfolg

Eine private Initiative um den Media-Markt-Gründer Walter Gunz und die Unternehmerin Karin Walter-Mommert hatte den mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Meeressäuger vor Poel in einen mit Wasser gefluteten Lastkahn bugsiert und in die Nordsee gebracht.

Die Aktion galt als teilweise umstritten, da einige Wissenschaftler von dem Rettungsversuch abgeraten hatten und die Überlebenschancen des Tieres als sehr gering einschätzten.

Bei einer Pressekonferenz zur Auswertung der Tracking-Daten des Wals am 12. Juni betonte Backhaus, der Rettungsversuch sei „rechtlich und fachlich vertretbar“ gewesen. Zugleich räumte der Umweltminister selbstkritisch ein, dass Deutschland auf die Strandung eines großen Wals nicht vorbereitet sei. „Es fehlen Standards, es fehlen eingespielte Abläufe“, sagte er. Auch die Zuständigkeiten auf Bundes- und Länderebene seien nicht ausreichend definiert. (dpa/red)

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12. Juni: Trackerdaten zum Buckelwal | EU startet neues Asylsystem | Drohung mit Angriffen auf WM

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Trackerdaten zum Buckelwal

Neue Trackerdaten zeigen, dass der unter dem Namen „Timmy“ bekannte Buckelwal nach seiner Freilassung noch mindestens vier Tage gelebt hat. Wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus heute angab, legte das Tier in dieser Zeit rund 215 Kilometer zurück. Die genaue Todesursache bleibt unklar. Bei der Untersuchung des Kadavers wurden keine offensichtlichen Hinweise darauf gefunden.

Jobcenterchef abgerufen

Nach Kritik an den Kosten für einen sogenannten Kreativraum hat das Jobcenter Bremen seinen Geschäftsführer Thorsten Spinn abberufen. Der Raum mit Designermöbeln kostete rund 906.000 Euro und sorgte bundesweit für Kritik. Zudem stand das Bremer Jobcenter wegen Vorwürfen des Bürgergeld-Betrugs im Fokus der Öffentlichkeit.

EU startet neues Asylsystem

Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) ist heute in Kraft getreten. Vorgesehen sind unter anderem einheitliche Grenzverfahren, schnellere Abschiebungen, die Erfassung von Fingerabdrücken und Grenzlager. Der Unions-Innenexperte Alexander Throm fordert zudem Sanktionen gegen EU-Staaten, die die neuen Regeln nicht umsetzen.

Drohung mit Angriffen auf WM

Die dem Iran nahestehende Hackergruppe „Handala“ droht mit Angriffen auf die Fußball-Weltmeisterschaft. Sie behauptet, die Kontrolle über FBI-Drohnen zu besitzen, die für die Luftraumüberwachung bei den WM-Stadien in den USA eingesetzt werden. Im März reklamierte Handala auch für sich, das private E-Mail-Konto von FBI-Chef Kash Patel gehackt zu haben.

SpaceX feiert Börsengang

SpaceX von Elon Musk wurde heute um 10 Uhr Ortszeit in New York unter dem Kürzel „SPCX“ an der Nasdaq gehandelt. Dies ist der größte Börsengang der Geschichte. Das Unternehmen plant, durch den Verkauf von 555,6 Millionen Aktien zu je 135 Dollar 75 Milliarden Dollar einzunehmen. Bis zum Ende der Handelssitzung könnte Musk somit der erste Billionär der Welt werden.
 
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Buckelwal Timmy lebte nach der Freilassung noch mehrere Tage – Todesursache weiter unklar

 

In Kürze:

  • Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus zum Fall Timmy.
  • Der Tracker am Wal sammelte mehr als 90.000 Daten, die nun ausgewertet werden.
  • Die Rettungsaktion stand zweimal kurz vor dem Abbruch.
  • Deutschland ist nicht auf die Strandung eines großen Wals vorbereitet.

 
Der unter dem Namen Timmy bekannt gewordene Buckelwal hat nach seiner Freilassung im Meer offenbar noch mindestens vier Tage gelebt. Wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin sagte, verendete der Wal laut den Trackerdaten „zwischen dem 6. und 7. Mai“, nachdem er am 2. Mai aus einem Lastkahn in die offene Nordsee entlassen worden war. Insgesamt habe der Tracker zwischen dem 2. bis 7. Mai über 90.000 Daten geliefert, so Backhaus im Verlauf einer Pressekonferenz am Freitag, 12. Juni.

Noch 215 Kilometer geschwommen

„Danach bricht das Signal ab“, sagte Backhaus. Der Buckelwal sei anschließend „mehr oder weniger gedriftet“. Der an der Rückenfinne angebrachte Tracker habe unter Wasser keine Daten mehr geliefert. Insgesamt habe der Wal nach seiner Freilassung noch 215 Kilometer zurückgelegt. Die genaue Todesursache sei weiterhin unklar.
„Die Trackerdaten beantworten nicht alle Fragen“, so Backhaus weiter. Sie zeigten aber, dass der Wal nicht unmittelbar nach der Freilassung verendet sei. „Das ist für mich eine entscheidende Feststellung“, betonte der Minister.
Am 14. Mai war vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat zwischen Dänemark und Schweden ein Walkadaver entdeckt worden. Kurz darauf bestätigten dänische und deutsche Behörden, dass es sich um Timmy handelte.
Backhaus wies zudem darauf hin, dass man in Mecklenburg-Vorpommern – wo Timmy gestrandet war – zweimal kurz vor dem Abbruch der Rettungsaktion gestanden habe. „Das habe ich noch nie öffentlich gesagt“, so der Umweltminister. Einmal habe es die Initiative selbst erwogen, weil sie der Auffassung war, „es sei zu bürokratisch und dauere alles zu lange“. Das konnten wir dann durch Gespräche mit beiden Investoren der Rettung ausräumen, „weil wir in kürzester Zeit Entscheidungen getroffen haben, die rechtssicher waren“.
Auch Backhaus selbst habe ein vorzeitiges Ende in Erwägung gezogen, weil das erste Konzept mit zwei Pontons sowie einer Netz- und Planenkonstruktion nicht umsetzbar war.
Nach Wochen der vergeblichen Versuche sollte der Wal in die Nordsee gebracht werden.

Nach Wochen der vergeblichen Versuche sollte der Wal in die Nordsee gebracht werden.

Foto: Philip Dulian/dpa

Untersuchungen gaben bisher keine Erkenntnisse

Der gut zwölf Meter lange Buckelwal tauchte erstmals Anfang März im Hafen von Wismar auf. Er irrte danach wochenlang vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt lag er vor der Insel Poel.
Obwohl Experten das schwer angeschlagene und geschwächte Tier nach mehreren gescheiterten Hilfsversuchen schon aufgegeben hatten, duldete Backhaus Mitte April den Rettungsversuch einer Privatinitiative. Die Aktivisten brachten Timmy in einem Lastkahn aus der Ostsee und entließen ihn am 2. Mai im Kattegat ins offene Meer.
Den Behörden in Mecklenburg-Vorpommern wurden nun von dem Tracker aufgezeichnete Bewegungsdaten zur Verfügung gestellt, die ausgewertet wurden. Weitere Daten unter anderem zu Wassertemperatur, Tauchtiefe, geschwommenem Radius, Geschwindigkeit und auch Untersuchungen zu den Organen sollen laut Backhaus in einigen Wochen oder Monaten übermittelt und wissenschaftlich ausgewertet werden.
Bei der Untersuchung des Kadavers in Dänemark Anfang Juni sei „nichts Ungewöhnliches“ entdeckt worden – „weder am, noch im Wal“, sagte Backhaus. Es habe keine schwerwiegenden inneren oder äußeren Verletzungen gegeben, auch Reste eines Fischernetzes seien nicht gefunden worden. Auch die Untersuchungen auf Bakterien, Viren oder Krankheiten habe keinen Aufschluss gegeben.
Umweltminister Backhaus stellt Ergebnisse der Senderauswertung vor.

Umweltminister Backhaus stellt Ergebnisse der Senderauswertung vor.

Foto: Jens Büttner/dpa

Aus dem Kadaver soll Biokraftstoff hergestellt werden

Es gebe „nach heutigem Erkenntnisstand keine belastbaren Hinweise“, dass der Transport oder die Freisetzung des Meeressäugers zu seinem Tod oder zur Gefährdung beigetragen hätten, sagte Backhaus. „Der Rettungsversuch war aus unserer Sicht rechtlich und fachlich vertretbar.“
Der Umweltminister betonte auch selbstkritisch, dass Deutschland auf die Strandung eines großen Wals nicht vorbereitet sei. „Es fehlen Standards, es fehlen eingespielte Abläufe“, erläutert er. Auch die Zuständigkeiten auf Bundes- und Länderebene sei nicht „ausreichend definiert“. Das müsse sich ändern, „wir brauchen klare Strukturen“.
Aus dem Kadaver des Buckelwals soll Biokraftstoff hergestellt werden, aus dem restlichen Material soll nach Angaben der dänischen Behörden Fleisch- und Knochenmehl gemacht werden, das ebenfalls als Biokraftstoff genutzt werden kann, etwa bei der Zementherstellung.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
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9. Juni: ZDF-Doku führt zu Kündigung | Neues Kampfjet-Projekt | Buckelwal in die Fabrik

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ZDF-Doku führt zu Kündigung

Ein langjähriger Mitarbeiter des Jobcenters Bremen wurde nach einem Auftritt in einer ZDF-Dokumentation fristlos entlassen. Er hatte darin das Bürgergeld-System und die Arbeit der Jobcenter öffentlich kritisiert und von Missbrauchsfällen berichtet. Die Stadt Bremen begründet die Kündigung mit Diffamierung und Vertrauensverlust. Das Arbeitsgericht muss nun entscheiden, ob die Entlassung rechtmäßig war.

Neues Kampfjet-Projekt

Nachdem das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS eingestellt wurde, plant ein Bündnis aus acht Firmen die Entwicklung einer europäischen Alternative. Zu den Beteiligten gehören unter anderem Airbus, Liebherr und Hensoldt. Weitere Details wollen die Partner bei der offiziellen Unterzeichnung des Positionspapiers auf der Luftfahrtmesse ILA in Berlin bekannt geben.

Buckelwal in die Fabrik

Die Überreste des Buckelwals „Timmy“ werden nun vom Strand entfernt. Nach der Obduktion hat die Firma Daka Dänemark den Kadaver übernommen. Das gesamte Fett wird zu Biodiesel verarbeitet. Knochen, Sehnen und Haut werden zu einem Mehl verarbeitet, das in einer Zementfabrik verbrannt wird. Einige Knochen werden zudem an das Naturhistorische Museum in Kopenhagen gegeben.

Demonstration gegen Bundesregierung

Am Montag demonstrierten in Berlin Tausende Menschen aus ganz Deutschland für den Rücktritt der Bundesregierung und Neuwahlen. Auch die Abschaffung der CO2-Steuer sowie die Senkung von Energiesteuern und Netzentgelten wurden gefordert. Zu der Demonstration hatte die Initiative „Eine Million“ aufgerufen.

Palantir-Software im Reichsbürgerfall

Im Fall Johanna Findeisen stellt die Verteidigung die Rechtmäßigkeit des Beweismittels infrage. Dieses wurde mit dem Analysetool HessenData erhoben, das auf Software der US-amerikanischen Firma Palantir basiert. Das Bundesverfassungsgericht sieht dabei Risiken für die Grundrechte. Findeisen ist angeklagt, gemeinsam mit der Reichsbürger-Gruppe um Prinz Reuß einen Staatsstreich vorbereitet zu haben.
 
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Buckelwal endet in dänischer Fabrik – und im Museum von Kopenhagen

Nach der Obduktion und dem Transport von Teilen des als „Timmy“ bekannten Buckelwals auf das Festland werden die Überreste des Tiers in einer dänischen Fabrik verwertet. Das bestätigte die Firma Daka Dänemark, die sich des Kadavers annimmt.
In der Fabrik des Unternehmens in Randers werden die Überreste von Walen wie „Timmy“ laut einem Sprecher zunächst in drei Bestandteile getrennt.
Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet. Alles Fett – zum Beispiel aus der Speckschicht des Wals – wird in Biodiesel umgewandelt.
Alles andere – Knochen, Sehnen und Haut – wird zu einer Art Mehl verarbeitet, die als Biomasse zur Verbrennung in einer Zementfabrik endet.
Der Buckelwal war vor einigen Wochen tot am Strand der dänischen Insel Anholt angespült worden. Die Obduktion des Tiers hatte vergangene Woche ergeben, dass der Wal ein Weibchen war. Die Todesursache blieb dagegen unklar.
In solchen Containern wie rechts auf dem Bild wurden die Überreste des Buckelwals abtransportiert. (Archivbild)

In solchen Containern wie rechts auf dem Bild wurden die Überreste des Buckelwals abtransportiert. (Archivbild)

Foto: Kai Moorschlatt/dpa

Wal-Knochen kommen ins Museum – der Rest wird verwertet

Bei der mehrstündigen Untersuchung war der Wal geöffnet und zerteilt worden. Ein Bagger hatte die Kadaver-Teile in vorbereitete Container gehievt.
Am 5. Juni waren die Überreste des Tiers vom Strand entfernt und drei Tage später abtransportiert worden.
Manche Knochen des Tiers kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Diese Teile wurden bereits am 5. Juni abgeholt.
Das Tier war ab Ende März mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet.
Ein Bagger hievte während der Obduktion immer wieder Teile des Wals in Richtung der Container. (Archivbild)

Ein Bagger hievte während der Obduktion immer wieder Teile des Wals in Richtung der Container. (Archivbild)

Foto: Kai Moorschlatt/dpa

Rätsel um „Timmys“ Tod: Warten auf die Trackerdaten

An dem Wal hatte die Initiative einen Tracker angebracht, der an dem Tier entdeckt wurde. Die Trackerdaten sind laut dem Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen erhoben.
Sie lägen der Initiative vollständig und dem Ministerium in Teilen vor, erklärte eine Sprecherin auf dpa-Anfrage.
„Die Daten sollen möglichst zügig abschließend ausgewertet werden. Sobald dies geschehen ist, wird die Öffentlichkeit über die hieraus folgenden Erkenntnisse informiert.“ (dpa/red)
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Obduktion von Buckelwal „Timmy“ bringt keine Klarheit

Über Wochen machte der als „Timmy“ bekannte Buckelwal Schlagzeilen, nun sind von dem Tier nur noch Reste übrig. Die mit Spannung erwartete Obduktion des Buckelwals auf dem Strand der dänischen Insel Anholt ist am späten Donnerstagabend, 4. Juni, beendet worden.
Klar ist nun: Der Wal mit dem männlichen Namen ist wie vermutet ein Weibchen. Und: Eine klare Todesursache konnte zunächst nicht festgestellt werden.
Jetzt steht auf der Urlaubsinsel, vor der der tote Wal vor rund drei Wochen angespült wurde, noch der letzte Schritt an: der Abtransport der Reste. Die Abholung der Container mit den Überresten soll jedoch erst in den kommenden Tagen folgen.

Noch keine klare Todesursache festgestellt

Ausgestattet mit Schutzanzügen begannen die Experten am Donnerstagnachmittag mit der Obduktion. Zunächst wurde der gelb-bräunliche Kadaver begutachtet und vermessen.
Anschließend wurde er mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Luft aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen. Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Rund um das Tier lagen zeitweise Organe und Eingeweide.
Eine klare Todesursache konnte das Expertenteam bei den Untersuchungen zunächst nicht feststellen, wie unter anderem die dänische Biologin Charlotte Bie Thøstesen, die bei der Obduktion dabei war, spätabends vor Reportern erklärte.
Das sei jedoch nicht ungewöhnlich, es sei oft sehr schwer, bei Kadavern wie diesem eine klare Todesursache festzustellen, sagte auch Veterinärmediziner Tim Jensen von der Universität Kopenhagen.
Etwa eine Verletzung sei nicht zu erkennen gewesen, was jedoch auch an der Verwesung liege. Zwar seien Parasiten festgestellt worden, für den Tod seien diese jedoch nicht verantwortlich.

„Timmy“ ist ein Weibchen

Klar ist nun auch, dass das Tier – wie bereits vermutet – ein Weibchen ist. Der Uterus wurde demnach entdeckt. Schwanger sei der Wal in den letzten Monaten allerdings nicht gewesen, hieß es.
Bei einem Blick ins Maul und in den Magen des Wals seien zudem keine Netze oder andere Gegenstände festgestellt worden, erklärte Jensen.
Das Team entnahm wie geplant auch Proben, etwa von den Nieren und der Leber, und untersuchte akribisch das Innere des Wals, das bei dem seit Wochen verwesenden Tier bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, wie Bilder zeigten.
„Wir haben Gewebeproben entnommen, und die werden nun analysiert“, sagte Jensen. Ergebnisse werden jedoch erst in den kommenden Monaten erwartet.

Biologin: Obduktion für Forschung wertvoll

Ein Bagger hievte im Laufe der Obduktion nach und nach die Teile des Kadavers in die vorbereiten Container.
Für das geübte Team sei ein solches Verfahren eine Standardprozedur, die jedoch sehr wertvoll sei, sagte Biologin Thøstesen bereits am Nachmittag.
Bei Buckelwalen handelt es sich demnach um Tiere, die nur schwer in ihrem natürlichen Lebensraum im Meer erforscht werden können. „Wenn wir hier also in Dänemark gestrandete Wale finden, nutzen wir sie, um Erkenntnisse über die wildlebenden Tiere zu gewinnen“, so Thøstesen.

Was passiert mit den Überresten?

Die Reste des Kadavers warten nun auf ihre Abholung. Die Container sollen voraussichtlich Anfang kommender Woche abtransportiert werden, wie Morten Abildstrøm vom dänischen Amt für Naturverwaltung sagte.
Ein Abtransport am Wochenende mache aufgrund eingeschränkter Öffnungszeiten der zuständigen Unternehmen wenig Sinn, hieß es.
Seit Wochen lag der Kadaver des Tieres bereits vor der Urlaubsinsel und war durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert – entsprechend war die Obduktion nichts für schwache Nerven.
Um die Verwertung von Wal-Kadavern kümmert sich in der Regel ein Unternehmen wie Daka Dänemark. In einer Fabrik würden Überreste von Walen in seine Bestandteile getrennt, erklärte ein Sprecher zuletzt.
Bislang habe das Unternehmen aber noch keinen Auftrag für die Verwertung des Kadavers erhalten, hieß es am Mittwoch.
Alles wird allerdings nicht entsorgt: Manche Knochen des Tieres kommen laut Thøstesen zumindest teils in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Dazu gehören etwa Flossenknochen oder Beckenknochen. (dpa/red)
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Buckelwal-Initiative: CDU wirft Minister teure Tierquälerei vor

Nach der missglückten Aktion, mit der eine private Initiative den Wal „Timmy“ retten wollte, strebt die CDU Mecklenburg-Vorpommern parlamentarische Aufklärung an.
Das Parlament müsse sich mit dieser Aktion auseinandersetzen, sagte der Spitzenkandidat der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, dem „Focus“.
Es gehe nicht nur darum, dass Umweltminister Till Backhaus (SPD) „das geschützte Tier einer fragwürdigen Privatinitiative überlassen“ habe, so Peters weiter. „Diese Initiative durfte dann auch mal eben im Naturschutzgebiet baggern.“
Das sehe die CDU kritisch. „Wenn so etwas im Rahmen einer Wirtschaftsinvestition passieren soll, braucht man ein mehrjähriges Genehmigungsverfahren – hier wurde es im Eilverfahren durchgewinkt.“
Peters kritisierte die Aktion als „teuerste Tierquälerei in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“. Backhaus habe Fachleute ignoriert und stattdessen „einen Kreis von selbstverliebten Esoterikern ohne jede meeresbiologische Kenntnis gewähren lassen“.
Während es selten vorkommt, dass sich Buckelwale in die Ostsee verirren, werden jährlich mehrere Dutzend Schweinswale tot an der deutschen Ostseeküste gefunden – Studien gehen teils sogar von hunderten Todesfällen pro Jahr in der westlichen Ostsee aus.
Als größte Bedrohung für die Meeressäugertiere gelten Stellnetze aus feinen Nylonfäden, die für die Echoortung der Wale fast unsichtbar sind. Verfangen sich Schweinswale darin, können sie nicht mehr zum Atmen auftauchen und ertrinken.
Die Schweinswal-Population in der zentralen Ostsee ist vom Aussterben bedroht, während auch die Bestände der genetisch davon unterscheidbaren Population in der westlichen Ostsee deutlich zurückgehen. (dts/red)
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Toter Buckelwal wird auf dänischer Urlaubsinsel obduziert

Der Kadaver des als „Timmy“ bekannten Buckelwals bleibt nun doch auf der dänischen Insel Anholt und wird direkt am Strand obduziert. Dort liegt das Tier seit rund zwei Wochen im flachen Wasser.
„Der Wal wird im Laufe dieses Wochenendes an Land gezogen“, teilte Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde mit. Obduktion, wissenschaftliche Untersuchungen und Entsorgung des Kadavers sollen demnach Ende kommender Woche stattfinden.
Zunächst hatten die Dänen versucht, den von Fäulnisgasen aufgeblähten Wal in tieferes Gewässer zu ziehen, um ihn anschließend in einen Hafen zu bringen. Der Versuch war letzte Woche jedoch gescheitert.

Neugierige sollen sich fernhalten

„Das Wetter war nicht günstig für einen Transport in den Hafen von Grenaa, und der Wal hat sich bewegt und liegt nun noch näher am Land“, so Hansen. „Gleichzeitig stört der Wal weiter sehr am Strand und muss deshalb entfernt werden.“
Anwohner und Badegäste rief die Umweltbehörde erneut auf, sich von dem Tier fernzuhalten. Der Bereich rund um den Wal werde abgesperrt. „Es ist wichtig, dass das respektiert wird, denn es besteht weiter Ansteckungsgefahr“, so die Behörde. (dpa/red)
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Dänemarks Behörden wollen Buckwal Timmy bergen und obduzieren

Dänemarks Behörden wollen den Kadaver des als Timmy bekannt gewordenen Buckelwals nun doch bergen und obduzieren. Wie die dänische Umweltbehörde am Donnerstag, 21. Mai mitteilte, soll der vor der Küste der Insel Anholt liegende Kadaver nach Jütland geschleppt und in der Hafenstadt Grenaa untersucht werden.
Die Behörde hoffte, die Bergung noch am Donnerstag abschließen zu können. Am Freitag soll dann die Obduktion stattfinden.

Timmys lange Irrfahrt entlang der deutschen Küste

Der gut zwölf Meter lange Buckelwal, der außer Timmy auch Hope (zu Deutsch Hoffnung) genannt wurde, war erstmals am 3. März im Hafen von Wismar gesichtet worden. Er irrte danach wochenlang vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach vor Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Zuletzt lag er vor der Insel Poel.
Obwohl Experten das schwer angeschlagene und geschwächte Tier nach mehreren gescheiterten Hilfsversuchen schon aufgegeben hatten, duldete Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) Mitte April einen Rettungsversuch einer Privatinitiative.
Timmy wurde in einem Lastkahn aus der Ostsee gebracht und Anfang Mai im Kattegat, einem Meeresgebiet zwischen Dänemark und Schweden, ins offene Meer bugsiert.

Dänemark plant Obduktion von Timmy

Mitte Mai wurde dann vor der dänischen Insel Anholt ein Walkadaver gefunden. Die dänischen und deutschen Behörden bestätigten kurz darauf, dass es sich um den toten Timmy handelte.
Seitdem liegt der Kadaver in seichtem Wasser vor einem gut besuchten Strand, wo er als „erhebliche Störung“ wahrgenommen wird, wie Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde sagte. Er soll nun in den Hafen von Grenaa geschleppt werden, wo auch die „Bedingungen“ für eine Obduktion besser seien.
„In Grenaa werden Wissenschaftler und Tierärzte die Untersuchungen und Probe-Entnahmen wie bereits bei früheren Strandungen größerer Wale vornehmen“, erklärte Hansen.

Bergung schwierig – Explosionsrisiko

Die Bergung, an der mehrere Schiffe beteiligt sind, war den Angaben zufolge allerdings schwierig. Falls der Versuch scheitert, sollen die Arbeiten an dem Kadaver stattdessen auf Anholt fortgesetzt werden.
Nach dem Fund des Kadavers hatte die dänische Umweltbehörde zunächst mitgeteilt, sie habe „keine konkreten Pläne“ für eine Bergung oder Autopsie. Sie warnte zudem vor Explosionsgefahr durch Verwesungsgase, die sich in dem toten Tier ansammeln, und vor Krankheitserregern. Schaulustige sollten daher einen Sicherheitsabstand wahren. (afp/red)
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Unternehmer Walter Gunz: „Timmy hat mein Herz wieder aktiviert“

Mit einem Aufruf in der Epoch Times startete der Unternehmer und Media-Markt-Gründer Walter Gunz eine Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal Timmy/Hope vor der Ostseeinsel Poel (Mecklenburg-Vorpommern).
Nun steht fest, dass der Buckelwal nur wenige Tage nach seiner Freilassung tot an die Küste der dänischen Insel Anholt gespült wurde. Die Todesursache ist unklar.
Wir sprachen mit Gunz über seine Sicht auf die umstrittene Freilassungsaktion am 2. Mai, von der die Rettungsinitiative ausgeschlossen wurde, und über seine Gefühle angesichts des Todes des Tieres.

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TICKER | Buckelwal „Timmy“ ist tot – Backhaus verteidigt den Versuch der privaten Rettungsinitiative

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Nun herrscht Gewissheit: Das Tier, das in Richtung Nordsee geschleppt wurde, hat es nicht geschafft.

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HEUTE10:37 Uhr

Backhaus bedauert den Tod

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus bedauerte den Tod des Wals. Die dänischen Experten hätten „zweifelsfrei festgestellt“, dass es sich bei dem vor der Insel Anholt angespülten Buckelwal um „Timmy“ handele, erklärte er. „Letzte Sicherheit hat heute der Fund eines Trackers an dem Wal gegeben.“
Er habe die Hoffnung vieler Menschen geteilt, „dass es gelingen würde, den Wal wieder in die Freiheit zu entlassen“, erklärte Backhaus. Leider habe das Tier seine Chance nicht nutzen können. Der Minister verteidigte den Versuch der privaten Initiative zur Rettung von „Timmy“. Es sei „absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen“.
„Es ging immer darum abzuwägen, welche Option die schlechteste ist: Den sicheren Tod des Tieres unter Qualen abzuwarten oder ihm eine letzte Chance zu geben und ihn dabei möglichem Stress auszusetzen“, fügte Backhaus hinzu.
Backhaus kündigte an, es werde nun mit den dänischen Behörden geklärt, was mit dem Walkadaver geschehen soll. Dazu seien auch Gespräche mit der privaten Rettungsinitiative geplant.
Die zuständige Abteilungsleiterin der dänischen Umweltschutzbehörde, Jane Hansen, erklärte, es gebe derzeit „keine konkreten Pläne“ für eine Bergung des Wals oder eine Autopsie. Ihre Behörde erklärte, auch wenn sie das „beträchtliche öffentliche Interesse an diesem speziellen Wal“ verstehe, sollten Menschen einen „Sicherheitsabstand“ zu dem toten Wal einhalten.
Der Kadaver könne „Träger von auf den Menschen übertragbaren Krankheiten sein“, hieß es weiter. Aufgrund der Gase, die bei der Zersetzung des meterlangen Meeressäugers freigesetzt werden, bestehe zudem „Explosionsgefahr“.
Backhaus erklärte, jetzt gehe es darum, „aus dem Geschehen die bestmöglichen Lehren zu ziehen und unser Handeln in Zukunft danach auszurichten“. „Der Tod des Wals sollte uns mahnen, Natur, Artenschutz und Klimaschutz noch ernster zunehmen“, fügte der Umweltminister hinzu.
 
HEUTE6:19 Uhr

Ein besserer Plan für ähnliche Fälle

Thilo Maack von Greenpeace sagte, es wäre sinnvoll, für Deutschland ein standardmäßiges Protokoll zu entwickeln, wie in Zukunft damit umzugehen ist, wenn Wale stranden. Ähnlich hatte sich zuvor auch schon der Walforscher Boris Culik geäußert.
Länder wie Dänemark, die Niederlande oder auch Großbritannien haben etwa Pläne festgelegt, wie im Fall von Wal-Strandungen vorzugehen ist.
Maack erhofft sich von dem Einzelschicksal mehr Aufmerksamkeit und Energie für den Schutz der Meere.
 
GESTERN16:26 Uhr

Behörden: Toter Wal vor Dänemark ist Timmy

Bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt handelt es sich nach Angaben der Behörden um den als „Timmy“ bekannten, zuvor in der Ostsee gestrandeten Buckelwal. An dem Tier wurde ein zuvor angebrachter Tracker gefunden, wie das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern und die dänische Umweltbehörde mitteilten.
Taucher der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen und eine deutsche Tierärztin hatten sich heute erneut ein Bild von dem Wal gemacht und waren dabei auch unter das Tier getaucht.
Am Freitag hieß es von der Behörde zunächst, es sei kein Sender an dem Tier gefunden worden. Morten Abildstrøm von der Behörde erklärte später, dass ein an der Rückenflosse angebrachter Sender gar nicht hätte entdeckt werden können, weil der tote Wal zunächst auf der Seite und mittlerweile auf dem Rücken lag. Die erneute Begutachtung brachte nun die Klarheit.
Unklar ist, ob es sich um den Wal handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak, Nordsee, transportiert worden wurde.

Unklar ist, ob es sich um den Wal handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak, Nordsee, transportiert worden wurde.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
GESTERN14:34 Uhr

Tierärztin war vor Ort, hat sich aber nicht geäußert

Zwei Taucher der dänischen Naturschutzbehörde Naturstyrelsen und eine deutsche Tierärztin machten sich ein Bild von dem vor der Insel Anholt liegenden toten Wal. Dabei tauchten sie teils auch unter das Tier.
Tierärztin Dr. Anne Herrschaft gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte.
 
GESTERN13:14 Uhr

Toter Wal vor Dänemark – Kadaver treibt ostwärts entlang der Küste ab

Vor der dänischen Insel Anholt wurde ein toter Wal durch die Meeresströmung bewegt. Innerhalb etwa einer Stunde trieb er rund 300 Meter parallel zur Küste in östlicher Richtung ab, wie ein BILD-Reporter vor Ort beobachtete.
Die dänische Naturschutzbehörde äußerte sich zurückhaltend zur Identität des Tieres. Ein Vertreter erklärte gegenüber RTL, das unklar sei, ob es sich um das Tier Timmy handelt.
Außerdem stellte er klar, dass er nie behauptet habe, es handele sich bei dem toten Wal sicher um Timmy.
 
GESTERN12:14 Uhr

Tierärztin will toten Wal vor dänischer Insel begutachten

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen.
Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Foto: Marcus Golejewski/dpa

 
GESTERN9:44 Uhr

Toter Buckelwal vor Anholt: Kadaver vermutlich Timmy

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen.
Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
 
GESTERN6:44 Uhr

Weitere Untersuchungen geplant

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde?
Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist nicht genau zu erkennen.
Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren.
 
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
15. Mai15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
15. Mai13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
15. Mai11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
15. Mai11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
15. Mai10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
15. Mai7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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gesellschaft

TICKER | Toter Wal vor Dänemark – Kadaver treibt ostwärts entlang der Küste ab

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

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Die Entwicklungen am 16. Mai:
HEUTE13:14 Uhr

Vor der dänischen Insel Anholt wurde ein toter Wal durch die Meeresströmung bewegt. Innerhalb etwa einer Stunde trieb er rund 300 Meter parallel zur Küste in östlicher Richtung ab, wie ein BILD-Reporter vor Ort beobachtete.
Die dänische Naturschutzbehörde äußerte sich zurückhaltend zur Identität des Tieres. Ein Vertreter erklärte gegenüber RTL, das unklar sei, ob es sich um das Tier Timmy handelt. Außerdem stellte er klar, dass er nie behauptet habe, es handele sich bei dem toten Wal sicher um Timmy.
 
HEUTE12:14 Uhr

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen der Deutschen Presse-Agentur. Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Der tote Wal war am Donnerstag etwa 75 Meter vor der dänischen Ostsee-Insel Anholt gestrandet. Am Freitag wurde ein Stück seiner Schwanzflosse abgetrennt. Die dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen teilte der Nachrichtenagentur Ritzau mit, dass die Gewebeproben in Dänemark analysiert werden sollten. Es könne demnach „einige Zeit“ dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Die Proben könnten eventuell zur Identifizierung des Tieres beitragen, hieß es.
Ob ein Gewebestück des Wals auch nach Deutschland geschickt werden solle, sei bislang nicht bekannt, sagte der dänische Behördenvertreter Abildstrøm. Er sagte, dass es momentan keine Pläne gebe, den Wal-Kadaver zu entfernen. Da er weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meinte er und fügte hinzu, dass sich derzeit mehrere Dutzend Möwen an dem toten Tier satt äßen.
Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Foto: Marcus Golejewski/dpa

 
HEUTE9:44 Uhr

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen. Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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gesellschaft

TICKER | Tierärztin will toten Buckelwal vor Anholt begutachten – Möwen fressen am Kadaver

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

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Die Entwicklungen am 16. Mai:
HEUTE12:14 Uhr

Ein Vertreter der dänischen Naturbehörde will am Mittag zusammen mit einer deutschen Tierärztin den vor der Insel Anholt liegenden toten Wal nochmals begutachten. Das sagte Morten Abildstrøm von der Behörde Naturstyrelsen der Deutschen Presse-Agentur. Möglicherweise könne die Tierärztin herausfinden, ob es sich bei dem verendeten Tier um den zuvor mehrfach an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwal handle, sagte Abildstrøm.
Die Tierärztin gehört zu der privaten Initiative, die den vor der Insel Poel gestrandeten Wal per Lastkahn Richtung Nordsee transportiert hatte – eine Aktion, von der viele Experten zuvor abgeraten hatten.
Der tote Wal war am Donnerstag etwa 75 Meter vor der dänischen Ostsee-Insel Anholt gestrandet. Am Freitag wurde ein Stück seiner Schwanzflosse abgetrennt. Die dänische Umweltbehörde Miljøstyrelsen teilte der Nachrichtenagentur Ritzau mit, dass die Gewebeproben in Dänemark analysiert werden sollten. Es könne demnach „einige Zeit“ dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Die Proben könnten eventuell zur Identifizierung des Tieres beitragen, hieß es.
Ob ein Gewebestück des Wals auch nach Deutschland geschickt werden solle, sei bislang nicht bekannt, sagte der dänische Behördenvertreter Abildstrøm. Er sagte, dass es momentan keine Pläne gebe, den Wal-Kadaver zu entfernen. Da er weit vom Strand entfernt liege, störe er niemanden, meinte er und fügte hinzu, dass sich derzeit mehrere Dutzend Möwen an dem toten Tier satt äßen.
Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Gewebeproben des toten Wals sollen in Dänemark analysiert werden.

Foto: Marcus Golejewski/dpa

 
HEUTE9:44 Uhr

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen. Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER | BILD: Toter Buckelwal vor Anholt wahrscheinlich Timmy

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

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Die Entwicklungen am 16. Mai:
HEUTE9:44 Uhr

Der vor der Insel Anholt angespülte Walkadaver soll sehr wahrscheinlich Buckelwal Timmy sein, berichtet die BILD. Laut dem dänischen Walmonitoring-Programm NOVANA wurde im vergangenen Jahr kein weiterer Buckelwal im Kattegat nachgewiesen. Timmy war demnach der einzige bekannte Großwal, der Anfang 2026 in das Gebiet zwischen Nord- und Ostsee gelangte. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Ein Toter Wal wurde vor der dänischen Insel Anholt entdeckt.

Foto: Jonas Walzberg/dpa

 
HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER | Weitere Untersuchungen an totem Wal vor Dänemark geplant

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

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HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen
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TICKER | Weitere Untersuchungen an totem Wal vor Dänemark geplant – Ist es Timmy?

Am Donnerstag, 14. Mai, wurde ein toter Wal vor der dänischen Küste gefunden. Seitdem wird spekuliert, ob es sich um den zuvor geretteten Wal Timmy-Hope handeln könnte.
Alle Entwicklungen hier im Epoch-Times-Ticker.

An dieser Stelle wird ein Video von Youtube angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.

 

HEUTE6:44 Uhr

Handelt es sich bei dem toten Wal vor der dänischen Insel Anholt um jenes Tier, das seit März fünfmal an der deutschen Küste gestrandet war und schließlich in einer aufwendigen Aktion Anfang Mai in die Nordsee gebracht wurde? Eine Tierärztin, die an der privaten Transportaktion beteiligt war, reiste am Freitag nach Anholt und inspizierte den Wal-Kadaver – doch das habe keine Klarheit gebracht, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit.
Am Samstag sollen weitere Untersuchungen folgen, kündigte Backhaus an. Die Tierärztin werde den Wal noch einmal in Augenschein nehmen, erläuterte ein Sprecher des Ministers. Nach dänischen Angaben liegt der Kadaver etwa 75 Meter vor dem Strand. Das Wasser ist dort hüfttief, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Der tote Meeressäuger liegt auf dem Rücken.
Ein Abgleich des Musters auf der Schwanzflosse könnte bei der Identifizierung des Wals helfen. Jeder Wal hat ein individuelles Muster auf der Fluke – quasi wie ein Fingerabdruck. Allerdings liegt die Schwanzflosse des Tiers unter Wasser und ist deshalb nicht genau zu erkennen. Journalisten nahmen die Fluke am Abend mit einer Drohne aus der Luft aus verschiedenen Blickwinkeln auf.

Wal vermutlich seit einiger Zeit tot

Der Meeressäuger sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, hatte die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen berichtet. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten kritisierten die Aktion und stuften die Überlebenschance des verletzten und geschwächten Tiers damals als sehr gering ein.
Morten Abildstrøm von der dänischen Behörde Naturstyrelsen sagte der Deutschen Presse-Agentur, ein Stück aus der Schwanzflosse sei abgetrennt worden und solle nach Deutschland gebracht werden. Abildstrøm hatte den gestrandeten Wal aus direkter Nähe inspiziert, als dem toten Tier die Gewebeprobe entnommen wurde. Wo die Probe untersucht und womit das Material verglichen werden soll, war zunächst unklar.

Was ist mit dem GPS-Sender?

Vor dem Freisetzen des Buckelwals am 2. Mai wurde nach Angaben der privaten Hilfsinitiative ein GPS-Sender an der Rückenfinne angebracht, der stetig Ortsdaten liefern sollte. Ob dies tatsächlich erfolgte, ließ sich nicht durch unabhängige Quellen verifizieren. Das Schweriner Umweltministerium bekam nach eigenen Angaben keine Daten von der Initiative geliefert. Nach dänischen Angaben wurde bei dem vor Anholt entdeckten Kadaver kein Sender gefunden.
 
Die Entwicklungen am 15. Mai:
GESTERN15:44 Uhr

Dänische Behörden: Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass der tote Wal Timmy ist

Es gibt offenbar keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der tote Wal bei Anholt Timmy-Hope ist.
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag dem dänischen Medienhaus Ritzau mit, dass keine eindeutigen Merkmale festgestellt wurden, die bestätigen könnten, dass es sich um Timmy handelt. Diese Möglichkeit könne man aber auch nicht ausschließen.
 
GESTERN13:38 Uhr

Probe vom Wal entnommen

Dem Wal wurden inzwischen Proben entnommen, wie das dänische Medium TV2 Østjylland berichtet.

Vor der Insel Anholt wurde ein Stück des Wals abgetrennt und für Forschungszwecke sichergestellt – unter anderem, um zu klären, ob es sich um den Wal Timmy handelt.

 
GESTERN11:55 Uhr

Walter Gunz: Ebenfalls keine Klarheit – Einsatz dennoch richtig gewesen

Walter Gunz, einer der beiden Finanziers der Rettungsaktion, konnte ebenfalls nicht sagen, ob es sich um Timmy-Hope handelt.

Wenn es so sei, dann habe höhere Gewalt zum Tod geführt, betonte er im Gespräch mit Epoch-Times-Reporter Erik Rusch. Auch wenn sich herausstelle, dass es sich um den Wal handle, sei es richtig gewesen, sich für dessen Rettung eingesetzt zu haben.

Timmy-Hope wurde nach Angaben Beteiligter am Samstagmorgen, dem 2. Mai, rund 60 Kilometer nördlich vom dänischen Skagen aus dem speziellen Lastenkahn herausgezogen und damit in die Nordsee freigelassen.
Der Wal war mit einem Peilsender versehen, der ab dem 7. Mai keine Signale mehr sendete. Vorher funktionierte der Sender nur eingeschränkt, weshalb keine Ortung möglich gewesen sein soll.
 
GESTERN11:39 Uhr

Backhaus: „Keine Beteiligung an Spekulationen“

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
 
GESTERN10:40 Uhr

Dänische Behörde: Auf dem Weg zur Untersuchung

Morten Abildstrøm, Leiter der dänischen Naturschutzbehörde, sagte am Freitagmorgen gegenüber TV2 Østjylland, dass er sich auf dem Weg zu dem toten Buckelwal befinde, um Untersuchungen durchzuführen.
Es soll eine Gewebeprobe entnommen werden. Er erklärte, dass es sich nach Aussagen dänischer und deutscher Forscher höchstwahrscheinlich um Timmy-Hope handle.
 
GESTERN7:10 Uhr

Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt

Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen.
Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal Timmy alias Hope handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Nach Einschätzung eines örtlichen Naturaufsehers handelt es sich vermutlich um einen Buckelwal. Das Tier sei schätzungsweise 10 bis 15 Meter lang, sagte er dem Sender TV 2 Østjylland.
Derzeit gebe es keine Pläne, den Wal zu bergen. Das könne sich ändern, falls der Kadaver näher an die Küste treibe, hieß es weiter.
 
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Buckelwal-Rettungsaktion: Ist Timmy alias Hope tot? Wal vor dänischen Insel gefunden

Am 14. Mai gab es erste Informationen dazu, dass vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat rund 75 Meter vor der Küste ein toter Buckelwal mit dem Bauch nach oben treibt.
Der Bauch sieht von Verwesungsgasen geschwollen aus, was die Rückenlage aber auch die Informationen aus dänischen Medien unterstreichen würde, dass der Wal dort schon mehrere Tage tot im Wasser treiben soll.
Der Fundort …
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Minister Backhaus: Identität des toten Wals vor Dänemark weiter unklar

Nach Meldungen über einen toten Wal vor der dänischen Insel Anholt ist laut Mecklenburg-Vorpommerns Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) unklar, ob es sich um Timmy-Hope handelt – den Meeressäuger, der in einer spektakulären Hilfsaktion aus der Ostsee geholt worden war.
„Sobald es gesicherte Neuigkeiten in der Sache gibt, werden wir die Öffentlichkeit umgehend informieren“, erklärte Backhaus am Freitag, 15. Mai, in Schwerin. Er sei in engem Kontakt mit dem Bundesumweltministerium und der dänischen Umweltbehörde.
„Aufgrund der verkehrstechnischen Lage Anholts rechnen wir jedoch nicht mit schnellen Befunden – bevor gesicherte Informationen vorliegen, beteilige ich mich nicht an Spekulationen“, fügte der Minister hinzu.
Medienberichten zufolge war ein mutmaßlicher Buckelwalkadaver auf der dänischen Insel Anholdt im Kategatt zwischen Dänemark und Schweden angeschwemmt worden.
Es könnte sich um den jungen Buckelwal handeln, der wochenlang vor der deutschen Ostseeküste umhergeirrt und nach mehrfachen Strandungen von einer privaten Rettungsinitiative mit einem Lastkahn vor der Nordspitze Dänemarks freigesetzt worden war. (afp/red)