Tag: Infrastruktur
In Kürze:
- In München gilt seit 15. Juli eine befristete Allgemeinverfügung zum Wassersparen unter Androhung hoher Bußgelder.
- Zwischen 9 und 19 Uhr gelten unter anderem Verbote für Poolbefüllung, Gartenbewässerung und private Wasserspiele.
- Die öffentliche Begründung spiegelt gerade diese zeitliche Einschränkung nicht wider, doch die Ursache liegt anscheinend woanders:
- Während der Untergrund ausreichend Wasser liefert, wurden die städtischen Wasserspeicher in den letzten Jahrzehnten nicht angemessen ausgebaut
- Die Einschränkungen dienen nicht zum Schutz angeblich knappen Grundwassers, sondern der veralteten Infrastruktur.
„Nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sind die vorhandenen Ressourcen der Wasserversorgung Münchens derzeit äußerst strapaziert.“
„Ich bitte alle Münchnerinnen und Münchner, sich an die Regeln zu halten, damit sich die Grundwasserpegel erholen. Wasser ist unser kostbarstes Lebensmittel, lassen Sie uns damit sorgsam umgehen.“
Wie ist die tatsächliche Versorgungslage?
Wo liegt dann das eigentliche Problem?
- rund 250.000 m³ aus dem Mangfalltal,
- etwa 50.000 m³ aus dem Loisachtal,
- rund 32.000 m³ aus der Münchner Schotterebene.
Die Bedeutung der Hochbehälter
Wo entsteht der Engpass?
Wurde die Infrastruktur ausreichend ausgebaut?
Ein weiteres Risiko
Trotz Generalsanierung weiter Probleme mit alten Stellwerken
Konzept soll auf den Prüfstand
Sanierungsprogramm dauert bis Mitte der 2030er Jahre
14 Monate Bauzeit zwischen Berlin und Hannover
Wann kann die marode Brücke in NRW saniert werden?
Reparatur viel teurer als Pflege
Strategie „build and forget“
Neubau wäre oft gar nicht nötig
In Kürze:
- Bundeskabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 mit 555,4 Milliarden Euro Ausgaben und 118,7 Milliarden Euro Neuverschuldung.
- Bundesregierung verweist auf Investitionen, Verteidigungsausgaben und geplante Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung.
- Wirtschafts- und Umweltverbände kritisieren steigende Schulden, Umschichtungen und fehlende strukturelle Sparmaßnahmen.
Klingbeil: Haushaltsentwurf als Ausdruck von Krisenresilienz
Sparmaßnahmen und Stellenabbau sollen Haushalt entlasten
Wirtschaftsverbände warnen vor wachsender Schuldenlast
Familienunternehmer bemängeln steigende Zinsbelastung
CDU/CSU-Fraktionsvize: Haushaltsentwurf „großer Wurf“
In Kürze:
- McKinsey: Deutschland investiert zu wenig in neue Produktionskapazitäten.
- Standortnachteil: Hohe Kosten und lange Genehmigungen bremsen Investitionen.
- DIHK: Unternehmen setzen zunehmend auf Erhalt statt Wachstum.
Investitionen als Maßstab der Wettbewerbsfähigkeit
„Unternehmen investieren dort, wo sie die besten Erfolgschancen sehen.“
Hohe Kosten bremsen neue Projekte
Mehr als ein Energieproblem
Nicht jeder Kostennachteil kann beseitigt werden
Produktivität statt Subventionen
Investitionsbereitschaft auf einem Tiefstand
In Kürze:
- Feuerwehr, Rettungsdienste und THW verzeichneten während der Hitzewelle deutlich mehr Einsätze als üblich.
- Medizinische Notfälle, Vegetationsbrände sowie Schäden an Strom- und Verkehrsinfrastruktur belasteten den Bevölkerungsschutz gleichzeitig.
- Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser gerieten regional an ihre Kapazitätsgrenzen.
- Karl Lauterbach und Verbraucherschützer sprechen sich für einen stärkeren Einsatz moderner Klimaanlagen aus.
Hitzewelle bringt Einsatzkräfte an ihre Grenzen
Brände in Trafostationen – evakuierte Pflegeheime
Leitstellen überlastet – auch öffentliche Verkehrsmittel von Temperaturen betroffen

Auf diesem Foto sind Klimaanlagen zu sehen, aufgenommen am 26. Juni 2026 bei heißem Wetter in Magdeburg.
Foto: Ronny Hartmann/AFP via Getty Images
Lauterbach zur Hitzewelle: „Vorbehalte gegen Klimaanlagen sind falsch“
In Kürze:
- Kommunen erwarten bis 2029 Defizite von fast 120 Milliarden Euro und warnen vor einer wachsenden Schulden- und Zinslast.
- Städte und Gemeinden sparen bereits bei Schulen, Kitas, Kultur, Sport, Infrastruktur und sozialen Angeboten.
- Die kommunalen Spitzenverbände fordern eine Soforthilfe von 30 Milliarden Euro sowie Reformen nach dem Grundsatz „Wer bestellt, der bezahlt“.
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Kommunen erwarten Defizite in Rekordhöhe
Schulden, Zinsen und erste Sparmaßnahmen
Forderung nach neuer Finanzarchitektur
„Fünf nach zwölf“: Kommunen drängen auf schnelle Hilfe
Die „Five Eyes“ schlagen Alarm
Pekings bevorzugte Methoden

Diese Kombination aus Archivfotos, die am 7. Mai 2026 erstellt und am 2. März 2026 aufgenommen wurden, zeigt Bill Yuen Chung Biu (l.) und Peter Wai Chi Leung, die beide wegen Beihilfe für den Geheimdienst von Hongkong angeklagt sind.
Foto: Carlos Jasso/AFP via Getty Images
Kritische Infrastruktur als primäres Ziel von „Volt Typhoon“

Ein Fahndungsplakat des FBI zeigt Mitarbeiter des chinesischen Technologieunternehmens Anxun (i-Soon) Information Technology Co., Ltd., die mutmaßlich auf Anweisung und in enger Abstimmung mit dem chinesischen Ministerium für Staatssicherheit und dem Ministerium für öffentliche Sicherheit Angriffe auf Opfer weltweit verübt haben sollen.
Foto: FBI
Online-Rekrutierungsmaßnahmen
Was wird dagegen unternommen?
Wird dies zu einem Krieg führen?
Schuldenstand erreicht neuen Höchstwert
Kürzungen bei Investitionen drohen
Welche Bedeutung hat die Verbindung?
Was ändert sich nach der Sanierung für die Fahrgäste?
Stimmt es, dass sich die Fahrtzeit verlängert?
Warum wurde saniert?
Wann begann die Generalsanierung?
Was wurde erneuert?
Was fehlt?
Was kostet die Generalsanierung?
Welche Auswirkungen gab es für Fahrgäste?
Welche Auswirkungen gab es auf die Wirtschaft?
Werden weitere Strecken saniert?
Welche Sanierungen stehen als Nächstes an?
Internationaler Wettbewerb um Rechenzentren

Nitin Gadkari (m), Indiens Minister für Straßenverkehr und Autobahnen, und Omar Abdullah (m.r), Ministerpräsident von Jammu und Kaschmir, am 9. Juni 2026 vor dem Zojila-Tunnel, Indiens längstem Straßentunnelprojekt.
Foto: Tauseef Mustafa/AFP via Getty Images
Straßenbauminister: Eine Lebensader

Schneebedeckte Berge in der Nähe des Zojila-Tunnels, Indiens längstem Straßentunnelprojekt, das den Bundesstaat Jammu und Kaschmir mit der Region Ladakh verbindet. Im Vordergrund ein Bunker der Sicherheitskräfte.
Foto: Tauseef Mustafa/AFP via Getty Images
Kaschmir ist umkämpft
Überragendes öffentliches Interesse
Verkehrsministerium spricht von „Bremsklötzen“
Umweltgesetz soll Prüfverfahren standardisieren
In Kürze:
- BASF plant den Bau eines riesigen Solarparks in Ludwigshafen.
- Der Netzbetreiber kann das Projekt aber nicht ans Netz anschließen.
- Der Grund sind zu geringe Netzkapazitäten.
- Die Bundesregierung kennt das Problem, hat aber noch keine Speicherstrategie entwickelt.
- Die bisherigen Speicherprojekte sind marktwirtschaftlich entstanden.

Direkt am Standort der firmeneigenen Kläranlage in Ludwigshafen soll der Solarpark (schwarze Linien) entstehen.
Foto: Google Maps, Bearbeitung: mf
Pfalzwerke sagen Nein
BMWE: Netzausbau „zwingend erforderlich“
Stromspeicher unterliegen gleichem Problem

Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert ein verbindliches Ausbauziel bis 2030.
In Kürze:
- China ist nach den USA der zweitstärkste UN-Geldgeber.
- Die Kommunistische Partei nutzt ihre starke Position, um Schlüsselpositionen zu besetzen.
- Kritiker werfen China vor, NGOs für seine Zwecke zu instrumentalisieren.


















































