Author: tecnavia
In Kürze:
- Silicon Valley ist Vorreiter beim autonomen Fahren.
- Tests laufen in vielen deutschen Städten mit verschiedenen Fahrzeugen.
- Im Eifelkreis Bitburg-Prüm bringt ein selbstfahrender Tesla Bewohner zur Schule oder zum Arzt.
- Die Frage nach der Haftung bei Unfällen ist kompliziert.
Carla lacht etwas nervös. Die Berlinerin macht gerade Urlaub in Kalifornien und hat per App ihr erstes Robotertaxi gerufen.
Wenige Sekunden später biegt das Fahrzeug in die ruhige Wohnstraße in Los Altos ein. Schon von Weitem ist klar: Das ist kein gewöhnliches Auto. Auf dem Dach sitzt die markante Einheit mit Kameras, Radar- und Lasersensoren. Als der Wagen vorfährt, flackern auf einem Display Carlas Initialen – ein kleines Detail, das signalisiert, dass dieses Auto hier ist, um genau sie abzuholen.
Die Tür öffnet sich automatisch. Wo normalerweise ein Fahrer sitzen würde, ist niemand, kein Fahrer, kein kurzer Small Talk über das Wetter, nur ein weißer Jaguar SUV, dessen Sensoren und Kameras unablässig die Umgebung erfassen. Auf einem Bildschirm erscheint die Begrüßung: „Welcome, Carla.“ Dann folgt die Aufforderung, den Sicherheitsgurt anzulegen. Ein Fingertipp auf „Start Ride“ und das Auto setzt sich lautlos in Bewegung.
Die Fahrt zum Supermarkt dauert kaum 10 Minuten. Das Lenkrad bewegt sich selbstständig durch die Kurven. Das Fahrzeug hält präzise an Stoppschildern und reagiert auf Radfahrer, Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer. Als ein Mann mit Kinderwagen die Straße überquert, bremst der Wagen frühzeitig und sanft ab.

Waymo setzt aktuell umgebaute Elektroautos der britischen Marke Jaguar ein. (Archivbild)
Foto: Andrej Sokolow/dpa
Schnell hat Carla das Gefühl, dass es völlig normal ist, von einer Maschine durch die Straßen chauffiert zu werden. Vom Beifahrersitz aus gesehen dreht sich einfach nur das Lenkrad vor dem leeren Fahrersitz. Erst beim Aussteigen wird ihr bewusst, wie ungewöhnlich dieses Erlebnis eigentlich ist: Sie hat eine komplette Autofahrt zurückgelegt, ohne dass ein Mensch das Auto gesteuert hat.
Was für Carla aus Berlin in Los Altos wie eine Reise in die Zukunft wirkt, ist im Silicon Valley längst Alltag. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 2009 zurück, als Google sein Self-Driving-Car-Projekt startete. Daraus entstand später Waymo, heute der weltweit führende Anbieter autonomer Robotaxis. Bis Ende 2025 legten die Fahrzeuge mehr als 170 Millionen Meilen ohne Fahrer am Steuer zurück, davon allein rund 53 Millionen Meilen in der San Francisco Bay Area. Laut Unternehmensdaten und Studien sollen Waymo-Fahrzeuge im Vergleich zu menschlichen Fahrern deutlich seltener in schwere Unfälle verwickelt sein. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten liegt laut Waymo um 82 Prozent niedriger, schwere Verletzungsunfälle sogar um 92 Prozent.
Während Robotaxis in Kalifornien längst zum Straßenbild gehören, steckt die Technologie in Deutschland noch in den Anfängen. Zwar laufen erste Pilotprojekte und Testfelder, doch von einem regulären fahrerlosen Taxidienst ist man hierzulande noch weit entfernt.
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Die Cholinlücke
Das große Ganze
- Sie sind extrem nährstoffreich.
- Sie lassen sich einfach zubereiten.
- Sie sind für ältere Erwachsene praktisch für den regelmäßigen Verzehr.
Herzhafter Auflauf zur Cholinaufnahme
- Rondini-Kürbis: Liefert langsam freigesetzte Kohlenhydrate. Sie stabilisieren den Blutzucker und sorgen für gleichmäßige kognitive Energie ohne die typischen Spitzen und Einbrüche raffinierter Kohlenhydrate.
- Hüttenkäse: Bietet eine solide Proteinbasis. Die enthaltenen Aminosäuren werden für die Produktion von Neurotransmittern benötigt.
- Knoblauch und Zwiebeln: Liefern wichtige Schwefelverbindungen. Diese helfen, oxidativen Stress zu reduzieren, was ein zentraler Faktor bei der Alterung des Gehirns ist.
- Oregano und Basilikum: Diese Kräuter steuern Polyphenole bei, die nachweislich neuroprotektive (nervenschützende) Eigenschaften besitzen.
Herzhafter Rondini-Kürbis-Auflauf mit Hüttenkäse und sonnengetrockneten Tomaten

Nährstoffbooster für das Gehirn: Der herzhafte Kürbisauflauf kombiniert Eier mit gezielten Nährstoffen zur Steigerung der Cholinaufnahme.
Foto: Teleginatania/iStock
Zutaten:
- 4 bis 5 Rondini-Kürbisse, halbiert und entkernt
- 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
- 40 g sonnengetrocknete Tomaten, gehackt
- 225 g Hüttenkäse
- 5 ganze Eier
- 1 TL getrockneter Oregano
- 1 TL getrocknetes Basilikum
- 1/2 TL Paprikapulver
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung:
- Den Rondini-Kürbis circa 20 bis 25 Minuten lang kochen oder dämpfen, bis er weich ist. Das Fruchtfleisch herausschöpfen und leicht zerdrücken, dabei etwas Biss belassen.
- Zwiebel und Knoblauch leicht anbraten, dann die sonnengetrockneten Tomaten hinzufügen und kurz mitbraten, damit sich das Aroma entfaltet.
- Den zerdrückten Rondini-Kürbis, die angebratene Mischung, Hüttenkäse, Eier, Kräuter, Gewürze und eventuell weitere Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. Gut verrühren, bis alles gut vermengt ist. Die Masse sollte dickflüssig, aber löffelbar sein.
- In eine Auflaufform geben und bei 175 Grad Celsius 25 bis 30 Minuten backen, bis die Masse in der Mitte fest und oben leicht goldbraun ist.
- Vor dem Anschneiden 5 bis 10 Minuten ruhen lassen.
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In Kürze:
- Weltweit entstehen immer mehr und immer größere Rechenzentren.
- Umweltorganisationen kritisieren ihren riesigen Energiehunger und ihre mangelhafte Ökobilanz.
- Die größten geplanten Rechenzentren haben einen Strombedarf von bis zu 9 Gigawatt und nehmen riesige Flächen in Anspruch.
- Auch ihr Wasserbedarf ist vergleichbar mit dem von Städten.
„Greenwashing“ bei der KI-Branche?

KI ist laut Betreibern ein entscheidendes Werkzeug gegen die Klimakrise. Belege für diese Behauptung sind selten, denn Rechenzentren benötigen vielfältige Ressourcen.
Foto: Oselote/iStock
„Die großen sprach- und bildgenerierenden Modelle wie ChatGPT, um die es beim aktuellen KI-Hype vor allem geht, verbrauchen Unmengen an Strom und Wasser, verursachen CO₂-Emissionen in der Höhe ganzer Länder, bringen aber keinerlei positiven Nutzen für die Umwelt.“
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Disput zwischen Fahrdienst-Anbietern und Taxigewerbe
In Kürze:
- Aussagen von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht zur „Brandmauer“ haben Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD ausgelöst.
- Das BSW schließt eine Koalition mit der AfD weiterhin aus und will weder einen CDU- noch einen AfD-Ministerpräsidenten unterstützen.
- In Fragen wie Russlandpolitik, Sanktionen, Friedenspolitik, Medienreform oder Verfassungsschutz bestehen gewisse Schnittmengen zwischen AfD und BSW.
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Foto: Reed Saxon/AP/dpa
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Foto: Sven Hoppe/dpa
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Foto: Julian Stratenschulte/dpa




















































