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Der Kommunismus hat endlich seinen Platz gefunden – im Museum

Es ist nicht mehr nötig, gegen den dialektischen Materialismus zu kämpfen: Ich musste nur ins Museum des Kommunismus gehen. Was mich dort erwarten würde, wusste ich nicht genau. Die Antwort erhalte ich bereits am Eingang. Eine Darstellung von Karl Marx wird von drei Worten begleitet: Traum. Realität. Albtraum. Der Ton ist gesetzt.
Ein Stück weiter übernimmt der tschechische Humor das Ruder. Eine Postkarte fasst auf ihre ganz eigene Weise die Versorgungsengpässe jener Zeit zusammen: „… Waschmittel ist nirgends zu finden. Was die Gehirnwäsche angeht, gibt es hingegen keinerlei Probleme.“
Während des gesamten Besuchs wird man an die Hand genommen und von Schlagzeilen im Stil der damaligen Zeit geleitet: das Wesentliche in wenigen Zeilen, darunter die Details für diejenigen, die tiefer einsteigen möchten.
Mal ernste, mal skurrile Fotos, Objekte aus der damaligen Zeit und Rückblenden ergänzen die Erzählung. So bewegt man sich durch die Geschichte wie durch die Seiten einer großen Zeitung.

Machtkonzentration und Verstaatlichung

Allmählich zeichnen sich die klassischen und perversen Mechanismen des „1. Klasse“-Systems ab: Macht konzentrieren, verstaatlichen, die private Initiative unterbinden, Grenzen schließen, überwachen, Propaganda betreiben … und unweigerlich, wie immer, zunächst an etwas Mangel leiden, dann gar nichts mehr haben und schließlich die Welt vermissen, die man gerade erst auslöschen wollte.
Der Rundgang wird übrigens von manchmal bissigen, manchmal offen humorvollen Schlagzeilen unterbrochen. An einer Wand steht dieser Satz, fälschlicherweise Winston Churchill zugeschrieben: „Überlasst die Sahara den Kommunisten, und nach fünf Jahren wird es einen Sandmangel geben.“ Der weitere Verlauf des Rundgangs verdeutlicht dies recht schnell.
Februar 1948: Die Kommunistische Partei übernimmt die Macht in der Tschechoslowakei. Kaum ist die Revolution etabliert, beginnt das Privateigentum seine Koffer zu packen. Eine Freiheit, die die Genossen – bald Gefangene ihres eigenen Landes – nicht mehr haben werden.
Reisekontrollen. Stacheldraht. Hunde. Überwachung. Verhaftungen. Gefängnis. Die Genossen sind nun in ihren eigenen Grenzen gefangen. Außer, wie immer, einige privilegierte Auserwählte: gute Beziehungen sind mehr wert als ein schlechter Pass.

Im Museum des Kommunismus in Prag.

Foto: Jack Chaumont

Das Museum versetzt einen direkt in die Atmosphäre jener Zeit. In einer dunklen Ecke wird man plötzlich von einem Soundtrack umhüllt: Hundegebell, Befehle der Wachen, Flehen und zitternde Stimmen. Allein durch den Klang spürt man den Schrecken und die Angst derjenigen, die versuchten, die Grenze zu überqueren.
Wie üblich folgt man dann dem klassischen Schema: Banken, Versicherungen, Bergwerke und Großunternehmen werden verstaatlicht. Dann sind die anderen an der Reihe. Über 3.000 Unternehmen gehen in staatliche Hände über.
Und wenn noch ein widerspenstiger Handwerker oder Kleinhändler übrig bleibt, braucht man ihn nicht zu enteignen: Man muss ihm nur die Rohstoffe verweigern, die Strafen vervielfachen und seine Tätigkeit einfach unmöglich machen. Und wenn er wirklich zu widerspenstig ist, können ein paar Elektroschocks oder sogar subtilere Folterungen im Gefängnis ihn überzeugen.

Ein ruiniertes Land

Anfang der 1960er-Jahre ist der tschechoslowakische Privatsektor nahezu am Ende. Und da der Staat die Wirtschaft lenkt, bestimmt er auch die Preise und die Verteilung. Das Ergebnis lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: „Stehen Sie an, wie alle anderen.“
Für alltägliche Produkte gibt es Rationierung. Um ein Auto zu bekommen, muss man sich auf eine Liste setzen lassen. Wer ein Fahrrad haben will, muss dem Cousin des Schwagers des Leutnants einen Schein zustecken. Damenbinden werden gewaschen und wiederverwendet.
Und die offizielle Tageszeitung der Kommunistischen Partei, „Rudé právo“, hat eine unerwartete zweite Karriere: In Stücke geschnitten dient sie buchstäblich als Toilettenpapier. Eine treffendere und endgültigere redaktionelle Kritik ist kaum vorstellbar.
Parallel dazu entwickelt sich eine ganze Schattenwirtschaft. Klempner, Maurer, Tischler und andere Handwerker arbeiten nach ihrem offiziellen Arbeitstag weiter. Tauschhandel und Schmiergelder florieren. Ende der 1980er-Jahre kursiert sogar die Maxime: „Wer nicht stiehlt, bestiehlt seine Familie.“
Und diese wunderbare, ideale, gleichberechtigte Gesellschaft erfindet schließlich ihre eigenen Geschäfte für Privilegierte. Sie heißen Tuzex.
Dort findet man genau das, was das normale System nicht bietet: Jeans, Adidas, Lego, Whisky, Schokolade, westliche Kosmetik, Elektronikgeräte … Aber nicht mit den gewöhnlichen Kronen. Man braucht eine spezielle Währung, die „Bony“, die auf dem Schwarzmarkt bis zum Fünffachen ihres offiziellen Wertes gehandelt wird.
Ende der 1980er-Jahre konnten manche „Bony“-Händler zwischen 100.000 und 250.000 Kronen pro Monat verdienen, während das durchschnittliche Monatsgehalt kaum über 3.000 Kronen lag. Die Gleichheit hatte also schließlich ihre Reichen hervorgebracht – versteckt im Dunkeln des „Grand Soir“, des ersehnten revolutionären Umsturzes.

Zeitleiste Ost und West

Eine der aufschlussreichsten Entdeckungen im Museum ist eine große Zeitleiste, die Ost und West parallel von den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts verdeutlicht.
Einige Bilder genügen. Im Westen: Astronauten mit Sauerstoffmasken bei Apollo 11. Im Osten: Schulkinder mit Gasmasken, dazu Panikmache wegen des amerikanischen Kartoffelkäfers. Im Westen: Bluejeans. Im Osten: Schwarzmarkt. Im Westen: Weihnachtsmann. Im Osten: Vater Lenin.

Im Museum des Kommunismus in Prag.

Foto: Jack Chaumont

Oder fast. In den 1950er-Jahren versuchten die Behörden tatsächlich, den traditionellen Ježíšek – das Christkind, das den tschechischen Kindern Geschenke bringt – durch den sowjetischen Ded Moroz (Väterchen Frost) zu ersetzen.
Weiter hinten wird eine Wohnung auf eigenartige Weise rekonstruiert: Tisch, Stühle und andere Gegenstände sind vertikal an der Wand befestigt, als ob man die Wohnung von oben betrachtete. Big Brother, tschechoslowakische Version.
Hinter einer Vitrine erscheint auch das klassische kommunistische Klassenzimmer mit seiner zeittypischen Dekoration und den roten Halstüchern.

Hinter dem Absurden kommt das Tragische

Repression, politische Polizei, Inhaftierungen, geschlossene Grenzen, dann die sowjetische Besatzung nach der Niederschlagung des Prager Frühlings.
Im Januar 1969 zündet sich Jan Palach, ein 20-jähriger Student, auf dem Wenzelsplatz an. Seine Tat wird eines der mächtigsten Symbole des Widerstands gegen die Resignation. Hier hört der Humor auf. Auf meiner Uhr ist es 17:55 Uhr. Ich schließe für 15 Minuten die Augen und spüre dabei ein seltsames inneres Vibrieren.
Glücklicherweise kehrt der Humor in den Museumsshop zurück: Ich entdecke dort unter anderem Kerzen mit den Konterfeis von Stalin und Lenin. Das Konzept hat durchaus etwas Poetisches. Allein die Vorstellung, sie mit nach Hause zu nehmen und ihnen dabei zuzusehen, wie sie langsam vor sich hin brennen, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.
Ein letzter tschechischer Witz, gedruckt auf Plakaten, Taschen und T-Shirts: „Es gab kein Toilettenpapier. Glücklicherweise gab es sowieso nichts zu essen.“
Nach 40 Jahren tschechoslowakischer Geschichte verlasse ich das Museum mit einem letztlich recht optimistischen Gedanken und der Hoffnung, dass es bald überall auf der Welt genauso sein wird: Der Kommunismus hat vielleicht endlich seinen Platz gefunden – in einem Museum, zumindest an einem Ort, wahrscheinlich dem einzigen, wo er funktioniert.
 
Der Artikel erschien im Original auf epochtimes.fr unter dem Titel „Prague, le communisme a enfin trouvé sa place : au musée“. (deutsche Bearbeitung ks)
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Gold, Porzellan, Edelsteine: Neue Gewalt hinter Museumseinbrüchen in Europa


In Kürze:

  • Illegaler Kunsthandel wird von der UNESCO als drittgrößter krimineller Handel der Welt eingestuft, direkt hinter dem Drogen- und Waffenhandel.
  • Täter gehen bei Einbrüchen in Museen zunehmend aggressiver vor.
  • Ein Polizeispezialist vermutet die Auftraggeber in den chinesischen Triaden.

 
Museumsdiebstähle in ganz Europa werden zunehmend gewalttätiger – Kriminelle konzentrieren sich dabei verstärkt auf drei Arten von Beute: Edelmetalle, Edelsteine und chinesische Kulturgüter. Davor warnte Europol, die Strafverfolgungsbehörde der EU, in einem am 24. August veröffentlichten Bericht.
In dem Spotlight-Bericht „Changing Tactics, Changing Targets: The Evolving Nature of Museum Heists“ („Veränderte Taktiken, veränderte Ziele: Die sich wandelnde Natur von Museumsraubüberfällen)“ stellt Europol fest, dass Museumsdiebstahl lange Zeit als gewaltfreies Verbrechen galt, bei dem die Täter vor allem unauffälliges und heimliches Vorgehen setzten.
Jüngste Fälle zeichneten jedoch ein neues Bild: Die Täter setzen Vorschlaghämmer, Äxte, Brecheisen und sogar Sprengstoff ein, um in die Räumlichkeiten und Vitrinen einzudringen. Auch Schusswaffen kommen zum Einsatz, um Wachpersonal und Besucher einzuschüchtern.

„Kriminalität als Dienstleistung“ und die gezielte Jagd auf chinesische Kulturgüter

Die Behörde sieht Anzeichen für einen neuen Typ von Tätern, die über soziale Medien angeworben werden und ihre Dienste gegen Bezahlung anbieten.
Auch die Ziele der Einbrecher ändern sich. Im Bericht heißt es: „Eine weitere Entwicklung betrifft die gezielte Beutejagd auf chinesische Kulturgüter“.
Als Beispiele für jüngste Verluste nennt Europol Porzellanteller aus dem 12. und 13. Jahrhundert, Krüge aus der Ming-Dynastie sowie emaillierte Bronzevasen aus der Ming- und Qing-Dynastie.
Solche Diebstähle zeugten von „gezielter Vorbereitung, einschließlich vorheriger Erkundung und Planung, statt wahlloser Plünderung“. Antikes chinesisches Porzellan werde „wahrscheinlich von Kunstschmugglern aus finanziellen Gründen gezielt ins Visier genommen“ und könne „wahrscheinlich leicht auf dem Kunstmarkt verkauft werden“.

Strukturiert wie organisierte Kriminalität

Illegaler Kunsthandel wird „von der UNESCO als drittgrößter krimineller Handel der Welt eingestuft, direkt hinter dem Drogen- und Waffenhandel“, erklärt der französische Journalist Luc Larriba im Gespräch mit der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
Larriba ist Autor des Buches „Art Trafficking: An Investigation Inside the OCBC“. Die OCBC ist eine spezielle französische Polizeieinheit für Kriminalität im Bereich von Kulturgütern.
Die Diebstähle seien das Werk „echter organisierter Kriminalität, die in Ebenen strukturiert ist, genau wie der Drogen- oder Waffenhandel“. Larriba sagt: „Es kann ganz oben beginnen, bei einem Auftraggeber, und sich dann über verschiedene Ebenen hinweg entfalten.“

Diebstähle in Château de Fontainebleau

Auch chinesische Kunstgegenstände und Edelmetalle in Frankreich sind schon Ziel von Diebstählen geworden.
Am 1. März 2015 brachen Einbrecher in das Chinesische Museum im Château de Fontainebleau südöstlich von Paris ein. Innerhalb von sieben Minuten waren sie wieder verschwunden. Sie erbeuteten rund 15 Kunstwerke, darunter die Krone des Königs von Siam und eine Cloisonné-Chimäre aus der Qianlong-Zeit.
Die gestohlenen Stücke wurden nie wiedergefunden und die Täter konnten bis heute nicht identifiziert werden.
Ein anderer Versuch wurde im Dezember 2019 vereitelt: Fünf Spanier und ein chinesischer Staatsangehöriger wurden in der Nähe des Schlosses festgenommen und vorläufig wegen krimineller Verschwörung und organisierten Diebstahls angeklagt.

Polizeispezialist: Auftraggeber werden in den Triaden vermutet

Ein auf solche Fälle spezialisierter französischer Polizeibeamter sagte gegenüber der französischen Zeitung „Journal du Dimanche“, der Auftraggeber der Aktion könne nur einer chinesischen Triade angehören. Diese Stücke seien auf dem Kunstmarkt unverkäuflich und für China bestimmt gewesen.
Die Ermittler fanden zudem zwei Fotos auf dem Mobiltelefon des chinesischen Staatsangehörigen. Darauf waren Gegenstände zu sehen, die bei dem Raubüberfall von 2015 gestohlen worden waren.
Im September 2025 wurden drei chinesische Porzellanobjekte, die als nationale Kulturgüter eingestuft sind, aus dem Nationalmuseum Adrien Dubouché in Limoges in Zentralfrankreich gestohlen. Seitdem fehlt von ihnen jede Spur.
Weniger als zwei Wochen später erbeutete ein einzelner Einbrecher fast 6 Kilogramm Goldnuggets aus dem Nationalmuseum für Naturgeschichte in Paris. Ihren Wert bezifferte Staatsanwältin Laure Beccuau auf 1,5 Millionen Euro.
Am 30. September wurde in Barcelona eine 24-jährige Chinesin festgenommen. Sie soll versucht haben, fast ein Kilogramm eingeschmolzenes Gold aus dem Weg zu schaffen und sich auf die Rückkehr nach China vorzubereiten. Sie wurde wegen organisierten Diebstahls und krimineller Verschwörung angeklagt und bis zum Prozess inhaftiert.
„Die chinesische organisierte Kriminalität ist in diesem Bereich in Europa offensichtlich aktiv. Das ist ein offenes Geheimnis“, sagte Larriba. Ihre Netzwerke „sind äußerst diskret, können aber rücksichtslos sein“, fügte er hinzu.
„Die Grenzen zwischen Kunsthandel und Drogen- sowie Waffenhandel verschwimmen. Der Handel mit Kulturgütern eröffnet enorme Möglichkeiten zur Geldwäsche.“

Jenseits der Triaden

André Gattolin, ehemaliger französischer Senator und China-Spezialist, sieht hinter diesen Aktivitäten noch eine größere Macht. Die Triaden „dienen oft als bequemer Sündenbock“, sagte er der englischsprachigen Epoch Times und verwies dabei auf ihre – wie er es nannte – Unterordnung unter das chinesische Regime.
„Die Mafia ist mächtig, aber die Kommunistische Partei übt die Kontrolle über sie aus“, sagte er. „Auch wenn der Staat diese Diebstähle nicht unbedingt organisiert, ermöglicht er sie.“
„Die Mafia dient der Zentralregierung oft als Hilfstruppe, insbesondere außerhalb Chinas, und wird oft als Instrument transnationaler Unterdrückung eingesetzt.“
 
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Europol Warns of Violent Museum Heists as Chinese Artifacts Become Prime Targets“. (deutsche Bearbeitung ks)
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Vatikan restauriert Raffaels Meisterwerk

Ein Meisterwerk der Renaissance im Vatikan wird aufwendig restauriert: Die Arbeiten an den Fresken der Raffael-Loggia im Herzen des Apostolischen Palastes sollen fünf Jahre dauern, mit moderner Laser-Technik ausgeführt werden und etwa 20 Fachleute beschäftigten, wie die Vatikanischen Museen bei der Präsentation des Vorhabens am Mittwoch, 24. Juni, mitteilten.
Damit bei der Restaurierung die Fresken und der Stuck nicht beschädigt werden, sollen sie „trocken“ gereinigt werden.
Der 65 Meter lange und vier Meter breite Säulengang befindet sich im zweiten Stock des Palastes und wurde zwischen 1517 und 1519 von dem Meistermaler Raffael für Papst Leo X. ausgestaltet.
Für das Publikum ist sie nicht zugänglich, hohe Besucher des Papstes werden hier durchgeführt. Die letzte Teilrestaurierung liegt etwa 50 Jahre zurück.

Verschmutzungen verdecken Originalfarben

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge sind die Fresken und der Stuck stark verschmutzt. Die Schichten aus tierischem Leim, Wachsen und Fixiermitteln, die über die Jahrhunderte aufgetragen wurden, sind vergilbt und haben Ablagerungen eingeschlossen, die zarten Pastelltöne des ursprünglicher Werkes sind überdeckt.
Laut Chef-Restaurator Paolo Violini zeigte die Untersuchung der Oberfläche, dass es notwendig sei, eine „trockene Reinigungsmethode“ anzuwenden, um die empfindlichen Original-Schichten zu erhalten, die sehr empfindlich auf chemische Vorgänge reagierten.
Deshalb sei die Laser-Technologie „die einzige Möglichkeit“, um die gewünschte Präzision bei der Reinigung zu erzielen und die Oberflächen trocken zu lassen, sagte Violini vor Journalisten.
Die Direktorin der Vatikanischen Museen, Barbara Jatta, sprach von einem „entscheidenden Moment sowohl für die Geschichte der Restaurierung als auch für die der italienischen Renaissance“.
Die im April begonnenen Arbeiten umfassen etwa 1300 Quadratmeter Fläche. Die Kosten werden in Höhe von 5,5 Millionen Dollar (rund 4,8 Millionen Euro) von internationalen Gebern der Nichtregierungsorganisation World Monuments Fund unterstützt, die sich der Erhaltung außergewöhnlicher Werke des Welterbes widmet. (afp/red)