Tag: Religion
Die Natürlichkeit der Stille

Stille ermöglicht es, mit etwas Tieferem und Größerem als sich selbst in Verbindung zu treten.
Foto: Daniel de la Hoz/iStock
„Die Welt der Flucht“

Heutzutage ist Lärm die Norm, während Stille, Tiefe und die Auseinandersetzung mit großen Fragen bewusste Anstrengung erfordern.
Foto: TAJIKBLINKS/iStock
Politik, Technologie & Kino

Hektik.
Foto: oeyCheung/iStock
Kein Raum mehr für die Liebe

Liebe ist ein langsamer Entdeckungsprozess, der Zeit, Stabilität und die Fähigkeit zur Stille erfordert.
Foto: Artem Peretiatko/iStock
Als die Geschichte ihren Sinn verlor

Das Ölgemälde „Unabhängigkeitserklärung“ von John Trumbull aus dem Jahr 1819. Früher wurde Geschichte als eine von oben geschriebene Erzählung betrachtet; große Ereignisse wurden als Teil einer umfassenderen Ordnung mit Sinn und Absicht verstanden.
Foto: Public domain, via Wikimedia Commons
Hoffnung in einer Welt der Flucht
Die Natürlichkeit der Stille

Stille ermöglicht es, mit etwas Tieferem und Größerem als sich selbst in Verbindung zu treten.
Foto: Daniel de la Hoz/iStock
„Die Welt der Flucht“

Heutzutage ist Lärm die Norm, während Stille, Tiefe und die Auseinandersetzung mit großen Fragen bewusste Anstrengung erfordern.
Foto: TAJIKBLINKS/iStock
Politik, Technologie & Kino

Hektik.
Foto: oeyCheung/iStock
Kein Raum mehr für die Liebe

Liebe ist ein langsamer Entdeckungsprozess, der Zeit, Stabilität und die Fähigkeit zur Stille erfordert.
Foto: Artem Peretiatko/iStock
Als die Geschichte ihren Sinn verlor

Das Ölgemälde „Unabhängigkeitserklärung“ von John Trumbull aus dem Jahr 1819. Früher wurde Geschichte als eine von oben geschriebene Erzählung betrachtet; große Ereignisse wurden als Teil einer umfassenderen Ordnung mit Sinn und Absicht verstanden.
Foto: Public domain, via Wikimedia Commons
Hoffnung in einer Welt der Flucht
As-salamu alaikum – der Friede sei mit Euch. Mit diesem Wunsch begrüßen sich muslimische Gläubige. Und in Sure 109 im Koran heißt es: „Ihr habt Eure Religion und ich habe meine.“ Gelegentlich ist es nötig, dass sich alle, ob Christen, Juden oder Muslime, an diese Aussage der Heiligen Schrift der Muslime erinnern. Doch immer wieder gibt es Fanatiker, die Unfrieden zwischen den Religionsgemeinschaften säen wollen, indem sie die Friedfertigkeit ihres Glaubens verdrehen, um damit eine Ausschließlichkeit ihrer Religion begründen zu wollen.
Hinter der Einstufung des Anschlags auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) als „islamistisch“ steht die Tatsache, dass der Attentäter Abdul Ballout den Behörden seit November 2025 offiziell als islamistischer Gefährder bekannt war und als gewaltbereit eingeschätzt wurde. Diese Einstufung stützte sich auf die polizeiliche Erkenntnis, dass der Täter mehrfach versucht hatte, Deutschland zu verlassen, um sich in Syrien einer der nach wie vor existierenden Zellen der islamistischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen.
45 Prozent finden, dass Islam nicht zu Deutschland passt
Der letzten Studie zum Thema „Passt der Islam zu Deutschland?“ zufolge, die im Jahr 2021 von der Alice-Schwarzer-Stiftung beim Allensbach-Institut in Auftrag gegeben wurde, gaben nur 5 Prozent von den rund 1.000 Befragten an, dass sie dieser These „ohne Einschränkung zustimmten“. 45 Prozent sagten, der Islam „passt gar nicht zu Deutschland“ und 44 Prozent stimmten zu, dass „nur friedliche Formen des Islam“ als Teil der deutschen Gesellschaft akzeptabel seien
Dennoch steht laut dieser Studie „für die große Mehrheit die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit nicht zur Debatte“. Der „Tagesspiegel“-Kolumnist Sebastian Leber glaubte 2025, wer nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheidet, sei „Teil des Problems“. Und weiter: „Viele Deutsche schaffen es immer noch nicht, zwischen einer Religion und einer menschenverachtenden Ideologie zu trennen.“ Worin aber liegt der Unterschied?

Muhsin Hendricks war ein südafrikanischer Imam und Aktivist, der als weltweit erster offen homosexueller Imam galt und eine inklusive Gemeinde in Kapstadt leitete. Er wurde im Februar 2025 im Alter von 58 Jahren in Südafrika erschossen.
Foto: Jens Büttner/dpa
Was ist Islamismus?
An dieser Stelle sei einmal keine westliche Expertenmeinung zitiert, sondern eine authentische muslimische Quelle aus den Vereinigten Arabischen Emiraten: Im Nachrichtenportal „Al-Ittihad“ erklärte vor einem halben Jahr der muslimische Geistliche Imam Mohammad Tawhidi: Der Islam sei eine Religion, „in deren Mittelpunkt der Glaube an Gott, moralische Verantwortung und gemeinschaftliche Gottesverehrung stehen“.
Der Islamismus hingegen stelle laut Tawahidi „eine Abkehr von diesem spirituellen Rahmen dar. Er entstand als ideologische Reaktion auf Kolonialismus, Moderne und säkularen Nationalismus und verwandelte den Islam von einem persönlichen Glauben in ein umfassendes politisches Projekt.“
Der Islamismus strebe die Errichtung eines islamischen Staates an, „der ausschließlich nach seiner Auslegung der Scharia [islamisches Recht] regiert wird, und lehnt dabei oft Pluralismus, rechtliche Vielfalt und die Trennung religiöser Autorität von politischer Macht ab“. Auf diese Weise stelle er die Religion „eher als Instrument für eine politische Herrschaftsform dar, denn als moralische Orientierung“.
Die Rolle der Muslimbruderschaft
Der Islamismus habe sich laut Ima Tawhidi im 20. Jahrhundert besonders unter dem Einfluss von Extremisten wie Sayyid Qutb entwickelt. Der ägyptische Journalist Qutb (1905 – 1966) war laut Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) „der wichtigste Vordenker der Muslimbruderschaft“. Während eines Aufenthalts in den USA habe Qutb „starke anti-westliche Tendenzen“ entwickelt.
Er führte den vermeintlichen moralischen Verfall der arabischen Gesellschaften auf „den Modernismus westlichen Typs“ zurück und erklärte in seinen Publikationen „diejenigen Muslime, die modernen Ideen anhängen, für Ungläubige“. Qutbs Denkweise „bildet die Grundlage für Attentate und terroristische Anschläge“, so die KAS. Qutb wurde 1966 auf Veranlassung des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser zum Tode verurteilt und hingerichtet. Die Muslimbruderschaft gilt in Ägypten, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Bahrain, Syrien und in Jordanien als terroristische Organisation und ist dort verboten.
Ableger: Al-Kaida und IS
Der islamische Geistliche Mohammad Tawhidi erklärt zur 1928 gegründeten Muslimbruderschaft: Diese habe „eine ausdrücklich expansionistische Vision des politischen Islam“ vertreten. Bereits der Gründer Hassan al-Banna habe die Ansicht vertreten, „dass der Islam das öffentliche Leben dominieren und seine rechtliche und politische Ordnung weltweit durchsetzen müsse“. Die Bruderschaft habe sich im Laufe der Zeit zu einer Ausgangsbewegung entwickelt, „aus der zahlreiche extremistische Ableger hervorgegangen seien, darunter Al-Kaida und der IS“.
Und Tawahidi stellt klar:
„„Was die gesellschaftliche Perspektive betrifft, hat der Islam historisch gesehen seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, mit religiösen Minderheiten zu koexistieren und Vielfalt innerhalb seiner rechtlichen und theologischen Traditionen zu berücksichtigen.“
Der Islamismus hingegen vertrete „eine binäre Weltanschauung, die die Gesellschaft in Gläubige und Ungläubige oder in islamische und ‚heidnische‘-Staaten unterteilt, ideologische Konformität fordert und oft Ausgrenzung legitimiert.“ Der Islamismus strebe „die Verschmelzung von Religion und Staatsmacht an.
Insofern sei der Islamismus „kein Ausdruck religiöser Hingabe, sondern eine politische Ideologie“, die versuche, ihre Legitimität durch eine religiöse Sprache zu erlangen. Kritikern, die keinen Unterschied zwischen Islamismus und Islam machen wollen, hält der Geistliche entgegen, sie würden „die historische Vielfalt islamischer Regierungsformen und die seit Langem bestehende Pluralität des muslimischen Rechts- und politischen Denkens“ übersehen.
Gelingt keine Unterscheidung, gewinnen die Extremisten
Imam Tawahide ist davon überzeugt, dass der Islamismus „eine moderne ideologische Verzerrung ist, die die Religion für politische Zwecke instrumentalisiert“. Und er mahnt, dass eine Unterscheidung zwischen Religion und Ideologie „unerlässlich“ ist, um „die Religionsfreiheit zu bewahren und extremistischen Bewegungen wirksam entgegenzuwirken“. Wenn dies nicht gelinge, werde der Islam nicht nur falsch dargestellt, sondern es würden auch „Spaltung und Missverständnisse“ aufrechterhalten, die letztlich nur den Extremisten dienen.
Iranische Führung und internationale Gäste nehmen Abschied
Chamenei starb bei Angriff im Iran-Krieg
Verschmutzungen verdecken Originalfarben
Meist israelbezogener Antisemitismus

Ein Teilnehmer der Kundgebung “Allianz gegen Antisemitismus ruft zur Solidarität mit Israel auf“ 2024. Die Zahl der antisemitisch motivierten Straftaten ist in den vergangenen Monaten enorm angestiegen.
Foto: Thomas Banneyer/dpa
Antisemitismus Teil des Alltags
Jeder 4. Vorfall passiert online

Die Ermordung von Millionen von Juden in Deutschland und Europa begann laut einer Kampagne mit Hass.
Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/SymbolfotoD/dpa
Jahresbericht als Weckruf

Ein Huthi-Anhänger hebt einen traditionellen jemenitischen Dolch (Jambiya) mit dem Huthi-Slogan (Sarkha), der übersetzt „Allah ist der Größte, Tod für Amerika, Tod für Israel, Fluch über die Juden, Sieg für den Islam“ bedeutet, während einer Demonstration in Sanaa gegen die USA und Israel.
Foto: Osamah Yahya/dpa

Balinesische Hindus beten am 17. Juni 2026 in einem Tempel in Denpasar auf der indonesischen Insel Bali, um das religiöse Fest Galungan zu feiern.
Foto: Sonny Tumbelaka/AFP via Getty Images
Geschmückte Bambusstangen prägen das Straßenbild
Zehn Tage Festzeit
In Kürze:
- Felix Nmecha startete mit seinem Treffer in der 6. Minute das deutsche 7:1-Torfestival gegen Curaçao.
- In der öffentlichen Diskussion dominiert dennoch, was vor dem Spiel, nach seinem Tor und nach dem Abpfiff passierte.
- Nmecha stieg mit der Bibel in der Hand aus dem Bus, verbeugte sich nach seinem Treffer vor Jesus und betete nach Spielende Arm in Arm mit dem Gegner im Anstoßkreis.
- Der junge Spieler mit der Nummer 23 ist in der deutschen Nationalmannschaft nicht allein – und in Gesellschaft internationaler Fußballlegenden.
„Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder. Wir haben einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir alle sehr dankbar sind – auch sie.“
„Ach, Gottchen!“
Wie steht die Kirche dazu?
Nmecha und die Ballers in God
Christliche Fußballer nichts Neues
„100% Jesus“ und die „Hand Gottes“

Diego Armando Maradona (3. v. l.) erzielte im Viertelfinale der WM 1986 ein Tor – „ein bisschen mit dem Kopf von Maradona und ein bisschen mit der Hand Gottes“.
Foto: AFP via Getty Images
Gott ist nicht bestechlich

Spaniens König Felipe VI. und Königin Letizia begrüßen Papst Leo XIV. bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen Madrid-Barajas am 6. Juni 2026.
Foto: Stefano RELLANDINI / AFP via Getty Images
Papst fordert humane Migrationspolitik

Wie in Madrid sind auch in Barcelona und auf den Kanarischen Inseln Großveranstaltungen mit Papst Leo XIV. geplant.
Foto: A. Pérez Meca/EUROPA PRESS/dpa
Minutenlange Standing Ovations und zahlreiche „Bravo“-Rufe
Freier Eintritt für Kinder bis 13 Jahre
Nordquerhaus für Gebete geöffnet
Notre-Dame und Petersdom ohne Gebühr zugänglich
Rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz
Mehrere Angriffe in jüngerer Zeit
In Kürze
- Dokumentarfilm thematisiert Vorwürfe zu Organraub in China
- Ärzte und Experten warnen vor Transplantationstourismus
- Film fordert internationales Umdenken und Aufklärung
Wenn unschuldige Leben geopfert werden
„Ein Problem von enormem Ausmaß“

Torsten Trey, Gründer und Geschäftsführer von Doctors Against Forced Organ Harvesting, spricht während der Premierevorstellung des Dokumentarfilms „Silent Harvest: The Courage to Speak Up“ am 16. Mai 2026 in Washington.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times
Millionen Menschen in Gefahr
Das Schweigen durchbrechen

Weldon Gilcrease, außerordentlicher Professor für Onkologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Utah und stellvertretender Direktor von Doctors Against Forced Organ Harvesting, spricht nach der Vorführung des Dokumentarfilms „Silent Harvest: The Courage to Speak Up“ am 16. Mai 2026 in Washington.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times

Die Vorführung des Dokumentarfilms „Silent Harvest: The Courage to Speak Up“ fand am 16. Mai 2026 in Washington statt.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times
Horror und Betroffenheit im Publikum

Kathleen Leber, Dermatologin aus Tampa, Florida, nach der Vorführung des Dokumentarfilms „Silent Harvest: The Courage to Speak Up“ am 16. Mai 2026 in Washington.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times
Es wird jemand ermordet: eine Mutter, ein Vater, ein Sohn

Rebecca Dunn, Philanthropin und Treuhänderin der Dunn Foundation, nach der Vorführung des Dokumentarfilms „Silent Harvest: The Courage to Speak Up“ am 16. Mai 2026 in Washington.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times
„Die dystopische Zukunft ist jetzt“

Jason Jones, amerikanischer Filmproduzent und Menschenrechtsaktivist, nach der Vorführung des Dokumentarfilms „Silent Harvest: The Courage to Speak Up“ am 16. Mai 2026 in Washington.
Foto: Madalina Kilroy/The Epoch Times
In Kürze:
- Impfpflicht 2021 ohne Ausnahmen im Unternehmen
- 43 Mitarbeiter wegen fehlender Impfung entlassen
- 4,25 Millionen US-Dollar Vergleich wegen Diskriminierungsvorwürfen
Vorwürfe der Diskriminierung und rechtliche Grundlage
Auflagen der Einigung und Arbeitgeberpflichten

Eine Krankenschwester hält einen COVID-19-Impfstoff in einer Archivillustration in Miami.
Foto: Joe Raedle/Getty Image
Weitere Entscheidungen der Gleichbehandlungsbehörde
Politische und gesundheitspolitische Entwicklungen
Entschädigungsprogramme für Impfgeschädigte
Die meisten Deutschen sind Kirchenmitglieder
Christliche Grundsätze in der Politik
Gott im Grundgesetz
Staatliche Neutralität
Jesus mahnte, nicht zu schwören
und die Quäker.
Christliches Abendland – eine Fiktion?
Jeder ist seines Glückes Schmied
Keine Antisemiten einbürgern
Software-Auswahl mit europäischem Blick
Selbstbestimmungsrecht vs. Diskriminierungsverbot
Verfassungsgericht stärkt Kirchen – Diakonie siegt
In Kürze:
- Redner kritisieren die zunehmende staatliche Macht und sehen religiöse Freiheiten unter Druck.
- Sie werfen der Justiz vor, die ursprüngliche religiöse Grundlage des Charta-Textes zu unterlaufen.
- Ohne göttliche oder religiöse Leitprinzipien könnte der Staat zur obersten Autorität werden.
- Ex-Premierminister Peckford fordert dazu auf, unbeirrt an der Verfassung festzuhalten.



























































