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13.08.2026 | Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr lahm | USA schaffen NOAA-Klimabericht ab | Rumänien schaltet KKW ab

HEUTE13:21 Uhr

INSA: AfD in Mecklenburg weiter vorne

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Eine INSA-Umfrage für den „Nordkurier“ sieht die AfD in Mecklenburg-Vorpommern fünfeinhalb Wochen vor der Landtagswahl bei 36 Prozent, die SPD bei 29. Linke und CDU kommen auf 12 bzw. 10 Prozent, Grüne auf 5, BSW auf 4 und FDP auf 3 Prozent. Rot-Rot hätte keine Mehrheit.
[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T13:15<<< title=>>>USA schaffen Jahresbericht zum Zustand der Arktis ab<<<]

Eine INSA-Umfrage für den „Nordkurier“ sieht die AfD in Mecklenburg-Vorpommern fünfeinhalb Wochen vor der Landtagswahl bei 36 Prozent, die SPD bei 29. Linke und CDU kommen auf 12 bzw. 10 Prozent, Grüne auf 5, BSW auf 4 und FDP auf 3 Prozent. Rot-Rot hätte keine Mehrheit.

[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T13:15<<< title=>>>USA schaffen Jahresbericht zum Zustand der Arktis ab<<<]

HEUTE13:11 Uhr

AfD-Spitzenkandidat Siegmund: „Habe das Kabinett zusammen

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt seine Regierung überwiegend mit Leuten aus dem eigenen Landesverband bilden, die er schon lange kennt. Das Kabinett sei zu 95 Prozent festgelegt; Namen nennt er noch nicht. Die Wahl ist am 6. September.

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HEUTE11:15 Uhr

Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm

Wegen eines Sprengstoffverdachts ist der Bahnverkehr im bayerischen Treuchtlingen eingestellt worden. Spezialkräfte der Bundespolizei röntgten einen im Gleisbett gefundenen, sprengstoffverdächtigen Gegenstand, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Donnerstag im Portal X mit.

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HEUTE11:11 Uhr

Meta sperrt über 750.000 Jugend-Accounts in Australien

Das australische Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige führte zu einer Sperrung von über 750.000 Konten. 460.000 Instagram- und 290.000 Facebook-Accounts sind betroffen. Australien hatte im Dezember als erstes Land ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

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HEUTE10:34 Uhr

Ifo empfiehlt Anhebung der Mehrwertsteuer

Das Ifo-Institut erwartet kaum neue Wachstumsimpulse durch die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung für 2027 für die Wirtschaft bringen. Sie gleicht vor allem die kalte Progression aus, erhöht den Spitzensteuersatz und kostet den Staatshaushalt 10 Milliarden Euro. Das Institut empfiehlt eine Abschaffung des Ehegattensplitting, des Solidaritätszuschlag und eine maßvolle Anhebung der Mehrwertsteuer.

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HEUTE10:30 Uhr

VDA gegen Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller

Der Verband der Automobilindustrie lehnt eine Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller ab. 7 Prozent der Förderanträge entfielen auf chinesische Hersteller, mehr als die Hälfte der Anträge stellten Menschen mit einem Einkommen unter 50.000 Euro. Der Verband will 2027 die Förderung evaluieren und auf Gebrauchtwagen auszuweiten.

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HEUTE10:12 Uhr

Donau: Rumänien schaltet KKW Cernavoda komplett ab

Rumänien fährt auch den zweiten Reaktor des Kernkraftwerks Cernavoda mangelns Kühlwassers herunter. Das KKW steht für 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs. Laut Energieministerium könnte es Einschränkungen bei industriellen Großverbrauchern geben, die Bevölkerung sei nicht betroffen. Eine Sprengung von Felsen und andere Maßnahmen hätten nicht gereicht, um längerfristig den Wasserstand ausreichend zu erhöhen.

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HEUTE10:04 Uhr

Autobahn GmbH verschiebt Bauarbeiten wegen Niedrigwasser

Die Autobahn GmbH verschiebt wegen des Niedrigwassers einige geplante Baumaßnahmen, die mit zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Einschränkungen für den Verkehr verbunden sind. Die Maßnahmen würden verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert, sofern es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen.

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HEUTE9:52 Uhr

Militärhilfen für Ukraine auf höchstem Niveau seit 2025

Durch ein neues Darlehen der EU stiegen im Juni die Militärhilfen für die Ukraine auf das höchste Niveau seit dem Auslaufen der US-Unterstützung an. Mit dem neu eingeführten European Support Loan stiegen diese auf 7,2 Milliarden Euro. Insgesamt gab die EU für den Zeitraum 2026–2027 Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro frei. Zudem stellen Deutschland 700 Millionen Euro, Dänemark 600 Millionen und die Niederlande 500 Millionen bereit.

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HEUTE9:36 Uhr

Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

Taiwan hat nach eigenen Angaben ab dem 20. Juli KI-gestützte Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen abgewehrt, die aus dem Ausland gesteuert wurden. Laut Medien wurden mindestens 85 Regierungskonten und 2.500 Personalakten kompromittiert. Danach weitete sich der Angriff auf die Atomsicherheitsbehörde und mindestens sieben Energieunternehmen aus. Taiwan wirft China seit Jahren „hybride Kriegsführung“ vor – direkte Vorwürfe wurden in dem neuen Fall offiziell nicht erhoben.
Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Foto: ChiangYing-ying/AP/dpa

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HEUTE9:09 Uhr

„Spiegel“: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann

Das Amtsgericht Chemnitz erließ dem „Spiegel“ zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah. Anlass sei sein Nichterscheinen zur Vermögensauskunft in einem Kostenstreit um 296,26 Euro, die Krah wohl nach einem Rechtsstreit mit Böhmermann nicht zahlte. Krah sagte auf Anfrage des „Spiegel“, er sei überrascht, dass „ständig Forderungen nachgeschoben“ würden, sein Anwalt werde sie prüfen.

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HEUTE8:52 Uhr

Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation festgenommen

US-Behörden haben Heidi Beirich (59), eine hochrangige ehemalige Vertreterin der Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen. Ihr werden Überweisungsbetrug sowie Verschwörung zum Bankbetrug und zur Geldwäsche vorgeworfen. Laut Anklage flossen 2007 bis 2023 mehr als vier Millionen Dollar „heimlich an Personen, die mit verschiedenen gewalttätigen extremistischen Gruppen in Verbindung standen“. Das Southern Poverty Law Center, das sich dem Kampf gegen weiße Vorherrschaft und Rechtsextremismus verschrieben hat, wies die Vorwürfe zurück.

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HEUTE8:33 Uhr

Jugendämter melden deutlich mehr Kindeswohlgefährdungen

Im Jahr 2025 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 79.800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung fest, zehn Prozent oder rund 7.000 Fälle mehr als 2024. Am häufigsten wurden Vernachlässigung (58 Prozent) und psychischen Misshandlungen (38 Prozent) festgestellt, in 29 Prozent Hinweise auf körperliche Misshandlungen und in fünf Prozent auf sexuelle Gewalt.

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HEUTE8:28 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 265 gestiegen

Nach dem Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Kolumbien Präsident Abelardo de la Espriella gibt die Zahl der Toten mit 265 an. De la Espriella zufolge sind fast 3.500 Menschen verletzt, 500 Menschen werden vermisst.
Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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HEUTE8:09 Uhr

Absturz von 2019: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Ein Geschworenengericht in Chicago hat Boeing nach dem nach dem Absturz einer 737 MAX in Äthiopien 2019 zu einer Entschädigungszahlung von 29 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) verurteilt. Klägerin war die Witwe von Michael Ryan, der unter den 157 Todesopfern des Unglücks war. Boeing wurde bereits in anderen Fällen zu Millionenstrafen verurteilt, der Umfang der Zahlungen in außergerichtlichen Einigungen ist unklar.

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HEUTE7:47 Uhr

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt (28) hat ihren Rücktritt angekündigt, sie will sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am 16. Juli 2026 während einer Pressekonferenz im Brady Briefing Room des Weißen Hauses in Washington.

Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

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HEUTE7:39 Uhr

Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Die Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine auf die Stromversorgung erneut ohne Strom. Die Armee wehrt laut dem Gouverneur einen ukrainischen Angriff ab, Experten begutachteten die Schäden.

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HEUTE7:30 Uhr

US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Kauf von Elektroschock-Handschuhen als „Deeskalation-Geräte“ für 10 bis 20 Millionen US-Dollar (8,7 bis 17,3 Mio. Euro). Bis Ende März 2027 soll die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. („Generated Low Output Voltage Emitter“) werden über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab.

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HEUTE7:14 Uhr

Neue ESC-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach dem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest entschieden die Veranstalter nun, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Das betrifft auch Länder mit „heikler geopolitischer Lage“. 2027 findet der ESC in Bulgarien statt, zudem nimmt erstmals auch Kanada teil.
Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

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HEUTE6:56 Uhr

Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht hat begonnen

In Oakland hat der erste US-Bundesprozess gegen Meta begonnen wegen des Vorwurfs, Instagram und Facebook mache Minderjährige abhängig und psychisch krank. Am 12. August startete die Auswahl der Geschworenen. Der Prozess soll sechs Wochen dauern, ein urteil wird Anfang Oktober erwartet. Vier Bundesstaaten fordern eine Strafzahlung von bis zu 1,2 Billionen Euro – eine Summe, die fast so hoch ist wie der Börsenwert von Meta.

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HEUTE6:38 Uhr

Aschewolke von Ätna – Flughafen von Catania bleibt dicht

Der Flughafen Catania bleibt wegen Vulkanasche des Ätna weiterhin geschlossen – mindestens bis Freitag um 2:00 Uhr. Ob der Flugbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Seit Dienstag wurden rund 700 Flüge gestrichen oder umgeleitet. Es kam zu chaotischen Zuständen, ausgebuchten Zügen und völlig überteuerten Taxipreisen. Mancher Urlauber benötigte mehrere Tage, um Sizilien wieder zu verlassen.
Touristen sitzen weiter fest.

Touristen sitzen weiter fest.

Foto: Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE6:16 Uhr

Mineralwasser-Abfüller spüren „Logistik-Engpass“

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Seit Ende Juni gebe es laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen einen „Logistik-Engpass“. Ein Versorgungsengpass bestehe jedoch nicht, einzelne Marken könnten kurzzeitig fehlen. Der Deutsche Brauer-Bund sieht keinen Handlungsbedarf, der Nachschub mit Leergut sei gesichert.

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HEUTE5:40 Uhr

Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Zum Ferienende in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am Wochenende volle Autobahnen und Staus, insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend. Betroffen sind vor allem Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee – die A1, A2, A3, A4, A7, die A8 und die A9 sowie der Berliner Ring. Für zusätzliche Belastung könnten Lkws sorgen.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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13.08.2026 | Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr lahm | Rumänien schaltet KKW ab

HEUTE12:25 Uhr

AfD-Spitzenkandidat Siegmund: „Habe das Kabinett zusammen“

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AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt seine Regierung überwiegend mit Leuten aus dem eigenen Landesverband bilden, die er schon lange kennt. Das Kabinett sei zu 95 Prozent festgelegt; Namen nennt er noch nicht. Die Wahl ist am 6. September.
[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T11:15<<< title=>>>Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm<<<]

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt seine Regierung überwiegend mit Leuten aus dem eigenen Landesverband bilden, die er schon lange kennt. Das Kabinett sei zu 95 Prozent festgelegt; Namen nennt er noch nicht. Die Wahl ist am 6. September.

[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T11:15<<< title=>>>Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm<<<]

HEUTE11:11 Uhr

Meta sperrt über 750.000 Jugend-Accounts in Australien

Das australische Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige führte zu einer Sperrung von über 750.000 Konten. 460.000 Instagram- und 290.000 Facebook-Accounts sind betroffen. Australien hatte im Dezember als erstes Land ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

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HEUTE10:34 Uhr

Ifo empfiehlt Anhebung der Mehrwertsteuer

Das Ifo-Institut erwartet kaum neue Wachstumsimpulse durch die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung für 2027 für die Wirtschaft bringen. Sie gleicht vor allem die kalte Progression aus, erhöht den Spitzensteuersatz und kostet den Staatshaushalt 10 Milliarden Euro. Das Institut empfiehlt eine Abschaffung des Ehegattensplitting, des Solidaritätszuschlag und eine maßvolle Anhebung der Mehrwertsteuer.

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HEUTE10:30 Uhr

VDA gegen Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller

Der Verband der Automobilindustrie lehnt eine Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller ab. 7 Prozent der Förderanträge entfielen auf chinesische Hersteller, mehr als die Hälfte der Anträge stellten Menschen mit einem Einkommen unter 50.000 Euro. Der Verband will 2027 die Förderung evaluieren und auf Gebrauchtwagen auszuweiten.

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HEUTE10:12 Uhr

Donau: Rumänien schaltet KKW Cernavoda komplett ab

Rumänien fährt auch den zweiten Reaktor des Kernkraftwerks Cernavoda mangelns Kühlwassers herunter. Das KKW steht für 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs. Laut Energieministerium könnte es Einschränkungen bei industriellen Großverbrauchern geben, die Bevölkerung sei nicht betroffen. Eine Sprengung von Felsen und andere Maßnahmen hätten nicht gereicht, um längerfristig den Wasserstand ausreichend zu erhöhen.

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HEUTE10:04 Uhr

Autobahn GmbH verschiebt Bauarbeiten wegen Niedrigwasser

Die Autobahn GmbH verschiebt wegen des Niedrigwassers einige geplante Baumaßnahmen, die mit zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Einschränkungen für den Verkehr verbunden sind. Die Maßnahmen würden verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert, sofern es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen.

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HEUTE9:52 Uhr

Militärhilfen für Ukraine auf höchstem Niveau seit 2025

Durch ein neues Darlehen der EU stiegen im Juni die Militärhilfen für die Ukraine auf das höchste Niveau seit dem Auslaufen der US-Unterstützung an. Mit dem neu eingeführten European Support Loan stiegen diese auf 7,2 Milliarden Euro. Insgesamt gab die EU für den Zeitraum 2026–2027 Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro frei. Zudem stellen Deutschland 700 Millionen Euro, Dänemark 600 Millionen und die Niederlande 500 Millionen bereit.

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HEUTE9:36 Uhr

Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

Taiwan hat nach eigenen Angaben ab dem 20. Juli KI-gestützte Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen abgewehrt, die aus dem Ausland gesteuert wurden. Laut Medien wurden mindestens 85 Regierungskonten und 2.500 Personalakten kompromittiert. Danach weitete sich der Angriff auf die Atomsicherheitsbehörde und mindestens sieben Energieunternehmen aus. Taiwan wirft China seit Jahren „hybride Kriegsführung“ vor – direkte Vorwürfe wurden in dem neuen Fall offiziell nicht erhoben.
Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Foto: ChiangYing-ying/AP/dpa

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HEUTE9:09 Uhr

„Spiegel“: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann

Das Amtsgericht Chemnitz erließ dem „Spiegel“ zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah. Anlass sei sein Nichterscheinen zur Vermögensauskunft in einem Kostenstreit um 296,26 Euro, die Krah wohl nach einem Rechtsstreit mit Böhmermann nicht zahlte. Krah sagte auf Anfrage des „Spiegel“, er sei überrascht, dass „ständig Forderungen nachgeschoben“ würden, sein Anwalt werde sie prüfen.

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HEUTE8:52 Uhr

Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation festgenommen

US-Behörden haben Heidi Beirich (59), eine hochrangige ehemalige Vertreterin der Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen. Ihr werden Überweisungsbetrug sowie Verschwörung zum Bankbetrug und zur Geldwäsche vorgeworfen. Laut Anklage flossen 2007 bis 2023 mehr als vier Millionen Dollar „heimlich an Personen, die mit verschiedenen gewalttätigen extremistischen Gruppen in Verbindung standen“. Das Southern Poverty Law Center, das sich dem Kampf gegen weiße Vorherrschaft und Rechtsextremismus verschrieben hat, wies die Vorwürfe zurück.

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HEUTE8:33 Uhr

Jugendämter melden deutlich mehr Kindeswohlgefährdungen

Im Jahr 2025 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 79.800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung fest, zehn Prozent oder rund 7.000 Fälle mehr als 2024. Am häufigsten wurden Vernachlässigung (58 Prozent) und psychischen Misshandlungen (38 Prozent) festgestellt, in 29 Prozent Hinweise auf körperliche Misshandlungen und in fünf Prozent auf sexuelle Gewalt.

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HEUTE8:28 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 265 gestiegen

Nach dem Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Kolumbien Präsident Abelardo de la Espriella gibt die Zahl der Toten mit 265 an. De la Espriella zufolge sind fast 3.500 Menschen verletzt, 500 Menschen werden vermisst.
Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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HEUTE8:09 Uhr

Absturz von 2019: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Ein Geschworenengericht in Chicago hat Boeing nach dem nach dem Absturz einer 737 MAX in Äthiopien 2019 zu einer Entschädigungszahlung von 29 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) verurteilt. Klägerin war die Witwe von Michael Ryan, der unter den 157 Todesopfern des Unglücks war. Boeing wurde bereits in anderen Fällen zu Millionenstrafen verurteilt, der Umfang der Zahlungen in außergerichtlichen Einigungen ist unklar.

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HEUTE7:47 Uhr

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt (28) hat ihren Rücktritt angekündigt, sie will sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am 16. Juli 2026 während einer Pressekonferenz im Brady Briefing Room des Weißen Hauses in Washington.

Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

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HEUTE7:39 Uhr

Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Die Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine auf die Stromversorgung erneut ohne Strom. Die Armee wehrt laut dem Gouverneur einen ukrainischen Angriff ab, Experten begutachteten die Schäden.

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US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Kauf von Elektroschock-Handschuhen als „Deeskalation-Geräte“ für 10 bis 20 Millionen US-Dollar (8,7 bis 17,3 Mio. Euro). Bis Ende März 2027 soll die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. („Generated Low Output Voltage Emitter“) werden über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab.

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Neue ESC-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach dem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest entschieden die Veranstalter nun, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Das betrifft auch Länder mit „heikler geopolitischer Lage“. 2027 findet der ESC in Bulgarien statt, zudem nimmt erstmals auch Kanada teil.
Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

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HEUTE6:56 Uhr

Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht hat begonnen

In Oakland hat der erste US-Bundesprozess gegen Meta begonnen wegen des Vorwurfs, Instagram und Facebook mache Minderjährige abhängig und psychisch krank. Am 12. August startete die Auswahl der Geschworenen. Der Prozess soll sechs Wochen dauern, ein urteil wird Anfang Oktober erwartet. Vier Bundesstaaten fordern eine Strafzahlung von bis zu 1,2 Billionen Euro – eine Summe, die fast so hoch ist wie der Börsenwert von Meta.

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HEUTE6:38 Uhr

Aschewolke von Ätna – Flughafen von Catania bleibt dicht

Der Flughafen Catania bleibt wegen Vulkanasche des Ätna weiterhin geschlossen – mindestens bis Freitag um 2:00 Uhr. Ob der Flugbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Seit Dienstag wurden rund 700 Flüge gestrichen oder umgeleitet. Es kam zu chaotischen Zuständen, ausgebuchten Zügen und völlig überteuerten Taxipreisen. Mancher Urlauber benötigte mehrere Tage, um Sizilien wieder zu verlassen.
Touristen sitzen weiter fest.

Touristen sitzen weiter fest.

Foto: Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE6:16 Uhr

Mineralwasser-Abfüller spüren „Logistik-Engpass“

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Seit Ende Juni gebe es laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen einen „Logistik-Engpass“. Ein Versorgungsengpass bestehe jedoch nicht, einzelne Marken könnten kurzzeitig fehlen. Der Deutsche Brauer-Bund sieht keinen Handlungsbedarf, der Nachschub mit Leergut sei gesichert.

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HEUTE5:40 Uhr

Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Zum Ferienende in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am Wochenende volle Autobahnen und Staus, insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend. Betroffen sind vor allem Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee – die A1, A2, A3, A4, A7, die A8 und die A9 sowie der Berliner Ring. Für zusätzliche Belastung könnten Lkws sorgen.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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13.08.2026 | Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann | Felsensprengung in der Donau – Rumänien schaltet KKW ab | Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

HEUTE10:12 Uhr

Donau: Rumänien schaltet KKW Cernavoda komplett ab

Rumänien fährt auch den zweiten Reaktor des Kernkraftwerks Cernavoda mangelns Kühlwassers herunter. Das KKW steht für 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs. Laut Energieministerium könnte es Einschränkungen bei industriellen Großverbrauchern geben, die Bevölkerung sei nicht betroffen. Eine Sprengung von Felsen und andere Maßnahmen hätten nicht gereicht, um längerfristig den Wasserstand ausreichend zu erhöhen.

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Autobahn GmbH verschiebt Bauarbeiten wegen Niedrigwasser

Die Autobahn GmbH verschiebt wegen des Niedrigwassers einige geplante Baumaßnahmen, die mit zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Einschränkungen für den Verkehr verbunden sind. Die Maßnahmen würden verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert, sofern es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen.

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Militärhilfen für Ukraine auf höchstem Niveau seit 2025

Durch ein neues Darlehen der EU stiegen im Juni die Militärhilfen für die Ukraine auf das höchste Niveau seit dem Auslaufen der US-Unterstützung an. Mit dem neu eingeführten European Support Loan stiegen diese auf 7,2 Milliarden Euro. Insgesamt gab die EU für den Zeitraum 2026–2027 Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro frei. Zudem stellen Deutschland 700 Millionen Euro, Dänemark 600 Millionen und die Niederlande 500 Millionen bereit.

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Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

Taiwan hat nach eigenen Angaben ab dem 20. Juli KI-gestützte Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen abgewehrt, die aus dem Ausland gesteuert wurden. Laut Medien wurden mindestens 85 Regierungskonten und 2.500 Personalakten kompromittiert. Danach weitete sich der Angriff auf die Atomsicherheitsbehörde und mindestens sieben Energieunternehmen aus. Taiwan wirft China seit Jahren „hybride Kriegsführung“ vor – direkte Vorwürfe wurden in dem neuen Fall offiziell nicht erhoben.
Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Foto: ChiangYing-ying/AP/dpa

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„Spiegel“: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann

Das Amtsgericht Chemnitz erließ dem „Spiegel“ zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah. Anlass sei sein Nichterscheinen zur Vermögensauskunft in einem Kostenstreit um 296,26 Euro, die Krah wohl nach einem Rechtsstreit mit Böhmermann nicht zahlte. Krah sagte auf Anfrage des „Spiegel“, er sei überrascht, dass „ständig Forderungen nachgeschoben“ würden, sein Anwalt werde sie prüfen.

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Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation festgenommen

US-Behörden haben Heidi Beirich (59), eine hochrangige ehemalige Vertreterin der Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen. Ihr werden Überweisungsbetrug sowie Verschwörung zum Bankbetrug und zur Geldwäsche vorgeworfen. Laut Anklage flossen 2007 bis 2023 mehr als vier Millionen Dollar „heimlich an Personen, die mit verschiedenen gewalttätigen extremistischen Gruppen in Verbindung standen“. Das Southern Poverty Law Center, das sich dem Kampf gegen weiße Vorherrschaft und Rechtsextremismus verschrieben hat, wies die Vorwürfe zurück.

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Jugendämter melden deutlich mehr Kindeswohlgefährdungen

Im Jahr 2025 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 79.800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung fest, zehn Prozent oder rund 7.000 Fälle mehr als 2024. Am häufigsten wurden Vernachlässigung (58 Prozent) und psychischen Misshandlungen (38 Prozent) festgestellt, in 29 Prozent Hinweise auf körperliche Misshandlungen und in fünf Prozent auf sexuelle Gewalt.

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HEUTE8:28 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 265 gestiegen

Nach dem Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Kolumbien Präsident Abelardo de la Espriella gibt die Zahl der Toten mit 265 an. De la Espriella zufolge sind fast 3.500 Menschen verletzt, 500 Menschen werden vermisst.
Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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Absturz von 2019: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Ein Geschworenengericht in Chicago hat Boeing nach dem nach dem Absturz einer 737 MAX in Äthiopien 2019 zu einer Entschädigungszahlung von 29 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) verurteilt. Klägerin war die Witwe von Michael Ryan, der unter den 157 Todesopfern des Unglücks war. Boeing wurde bereits in anderen Fällen zu Millionenstrafen verurteilt, der Umfang der Zahlungen in außergerichtlichen Einigungen ist unklar.

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Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt (28) hat ihren Rücktritt angekündigt, sie will sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am 16. Juli 2026 während einer Pressekonferenz im Brady Briefing Room des Weißen Hauses in Washington.

Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

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HEUTE7:39 Uhr

Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Die Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine auf die Stromversorgung erneut ohne Strom. Die Armee wehrt laut dem Gouverneur einen ukrainischen Angriff ab, Experten begutachteten die Schäden.

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HEUTE7:30 Uhr

US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Kauf von Elektroschock-Handschuhen als „Deeskalation-Geräte“ für 10 bis 20 Millionen US-Dollar (8,7 bis 17,3 Mio. Euro). Bis Ende März 2027 soll die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. („Generated Low Output Voltage Emitter“) werden über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab.

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HEUTE7:14 Uhr

Neue ESC-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach dem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest entschieden die Veranstalter nun, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Das betrifft auch Länder mit „heikler geopolitischer Lage“. 2027 findet der ESC in Bulgarien statt, zudem nimmt erstmals auch Kanada teil.
Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

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HEUTE6:56 Uhr

Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht hat begonnen

In Oakland hat der erste US-Bundesprozess gegen Meta begonnen wegen des Vorwurfs, Instagram und Facebook mache Minderjährige abhängig und psychisch krank. Am 12. August startete die Auswahl der Geschworenen. Der Prozess soll sechs Wochen dauern, ein urteil wird Anfang Oktober erwartet. Vier Bundesstaaten fordern eine Strafzahlung von bis zu 1,2 Billionen Euro – eine Summe, die fast so hoch ist wie der Börsenwert von Meta.

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HEUTE6:38 Uhr

Aschewolke von Ätna – Flughafen von Catania bleibt dicht

Der Flughafen Catania bleibt wegen Vulkanasche des Ätna weiterhin geschlossen – mindestens bis Freitag um 2:00 Uhr. Ob der Flugbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Seit Dienstag wurden rund 700 Flüge gestrichen oder umgeleitet. Es kam zu chaotischen Zuständen, ausgebuchten Zügen und völlig überteuerten Taxipreisen. Mancher Urlauber benötigte mehrere Tage, um Sizilien wieder zu verlassen.
Touristen sitzen weiter fest.

Touristen sitzen weiter fest.

Foto: Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE6:16 Uhr

Mineralwasser-Abfüller spüren „Logistik-Engpass“

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Seit Ende Juni gebe es laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen einen „Logistik-Engpass“. Ein Versorgungsengpass bestehe jedoch nicht, einzelne Marken könnten kurzzeitig fehlen. Der Deutsche Brauer-Bund sieht keinen Handlungsbedarf, der Nachschub mit Leergut sei gesichert.

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HEUTE5:40 Uhr

Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Zum Ferienende in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am Wochenende volle Autobahnen und Staus, insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend. Betroffen sind vor allem Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee – die A1, A2, A3, A4, A7, die A8 und die A9 sowie der Berliner Ring. Für zusätzliche Belastung könnten Lkws sorgen.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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gesellschaft

Bahnstrecke Hamburg–Berlin geht wieder in Betrieb

Rund zehneinhalb Monate Ersatzverkehr und Umleitungen haben ein Ende: Am Sonntag wird die wichtige Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin auf ganzer Länge freigegeben. Um 5.34 Uhr soll am Hamburger Hauptbahnhof ein erster Fernverkehrszug Richtung Berlin starten – und die Stadt planmäßig in weniger als zwei Stunden erreichen. Schon früher sind Regionalzüge unterwegs, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte.
Was die Fahrgäste zur Wiederaufnahme der Strecke wissen müssen:

Welche Bedeutung hat die Verbindung?

Auf rund 280 Kilometern verkehren Fern-, Regional- und Güterzüge zwischen den bevölkerungsreichsten Städten des Landes. Im Fernverkehr gilt Berlin-Hamburg als wichtigste Direktverbindung zwischen zwei Städten. Rund 30.000 Fahrgäste waren vor der Generalsanierung täglich auf der Route im Fernverkehr unterwegs, darunter auch viele Pendler.

Was ändert sich nach der Sanierung für die Fahrgäste?

Die Fernzüge fahren von Sonntag an wieder im gewohnten Halbstundentakt, und die Regionalzüge verkehren wieder auf den üblichen Linien. Bis Ende des Monats müssen die Fernzüge abschnittsweise langsamer fahren, weil noch Technik getestet wird. Die Bahn erwartet, dass jede Sanierung das Gesamtnetz stabiler macht. „Das wirkt sich auf die Pünktlichkeit insgesamt aus.“ Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingestellt.

Stimmt es, dass sich die Fahrtzeit verlängert?

Die planmäßige Fahrtzeit der ICE soll sich nach Abschluss der Sanierung um zwei Minuten auf 107 Minuten verlängern. Die Änderung gilt allein für den diesjährigen Fahrplan. Eine Bahnsprecherin sagte, die Züge könnten zwar schneller fahren als geplant. Dass die Fahrzeit sich verlängert, hängt ihr zufolge damit zusammen, dass mehr Züge als zuvor unterwegs sind. Das sei wie auf der Straße. Wenn viele Autos unterwegs seien, werde langsamer gefahren.

Warum wurde saniert?

Die Strecke war laut Bahn hochbelastet und deshalb stark abgenutzt. Vor der Sanierung befuhren am Tag im Schnitt rund 470 Züge die Trasse. Die Bahn bewertete den Zustand der Strecke vor Beginn der Generalsanierung mit der Note 3,7. Nach der Sanierung prognostizierte die DB damals die Note 2,3.

Wann begann die Generalsanierung?

Das Vorhaben begann am 1. August 2025. Der Plan war, die Sanierung bis zum 30. April 2026 abzuschließen. Dass die Sanierung rund eineinhalb Monate verspätet beendet wird, begründete die Bahn mit dem Frost zu Jahresbeginn. Arbeiter konnten keine Kabelschächte ausheben, Arbeiten an Oberleitungen wurden erschwert. Einen ersten Abschnitt gab die Bahn Mitte Mai wieder frei, seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin.

Was wurde erneuert?

Die Bahn hat unter anderem Gleise, Weichen und Signale ausgetauscht sowie 28 Bahnhöfe modernisiert. Die Arbeiter erneuerten Toiletten und Wetterschutzhäuser und errichteten Fahrradständer. An mehreren Bahnhöfen wurden Bahnsteige verlängert, damit längere Züge sie anfahren können.

Was fehlt?

Die digitale Zugleittechnik ETCS, die nach Vorstellung der Europäischen Union Standard werden soll, kann auch nach der Sanierung nicht eingesetzt werden. Die Bahn hat allerdings Vorbereitungen für einen späteren Einsatz getroffen. „Eine Ausrüstung mit ETCS wird in den frühen 2030er-Jahren erfolgen“, teilte die Bahn mit. ETCS ermöglicht, dass Züge dichter hintereinander auf einer Strecke fahren können. An der Entscheidung der Bahn, ETCS entgegen der ursprünglichen Planung nicht zu installieren, gab es Kritik.

Was kostet die Generalsanierung?

Angedacht war, dass die Bahn 2,2 Milliarden Euro aufbringen muss. Der staatseigene Verkehrskonzern nannte auf Anfrage keine neue Summe. Die abschließende Kostenermittlung werde erst nach Ende der Bauarbeiten vorgenommen, teilte die DB mit.

Welche Auswirkungen gab es für Fahrgäste?

Im Fernverkehr wurden die Züge über Stendal und Uelzen umgeleitet. Es fuhren zudem weniger Züge, und die Fahrzeit verlängerte sich um rund 45 Minuten. Schwerer waren die Auswirkungen im Regionalverkehr: Züge entfielen oder sie fuhren nur Teilstrecken. Die Bahn setzte einen Ersatzverkehr mit mehr als 200 Bussen ein. Zeitweise gab es Streit zwischen dem Busanbieter Ecovista und der Bahn, weil Busse älter waren als vereinbart und es zu Ausfällen kam.

Welche Auswirkungen gab es auf die Wirtschaft?

Der Verband Güterbahnen beklagte Nachteile während der Sanierung. „Wenn ich eine Strecke dicht mache, müssen die Umleiter funktionieren“, sagte eine Verbandssprecherin. „Das hat in diesem Fall nicht gut funktioniert.“ Ausweichstrecken seien teils nicht ausreichend ertüchtigt gewesen, und kurzfristige Baustellen sowie Störungen der Infrastruktur auf den Umleiterstrecken führten zum Teil zu mehreren Hundert Kilometern Umweg.

Werden weitere Strecken saniert?

Die Generalsanierung ist Teil des 2022 vorgestellten Infrastrukturvorhabens Korridorsanierung Hochleistungsnetz. Bis Mitte der 2030er Jahre sollen mehr als 40 Strecken erneuert werden, so dass dort für rund fünf Jahre nicht mehr gebaut werden muss. Die Arbeiten begannen 2024. Als Erstes wurde die „Riedbahn“ Frankfurt-Mannheim saniert, anschließend die für den Güterverkehr wichtige Verbindung Emmerich-Oberhausen.

Welche Sanierungen stehen als Nächstes an?

Dieses Jahr sollen nach Plan vier weitere Generalsanierungen abgeschlossen werden – und zwar auf den Strecken Hagen-Wuppertal-Köln, Nürnberg-Regensburg, Obertraubling-Passau und Troisdorf-Wiesbaden. (dpa/red)
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deutschland gesellschaft

Bahn: 61,3 Prozent der Fernzüge im Mai pünktlich

Die Pünktlichkeit der Fernzüge der Deutschen Bahn (DB) hat sich im Mai weiter stabilisiert, wenn auch auf niedrigem Niveau. 61,3 Prozent aller ICEs und ICs kamen im vergangenen Monat pünktlich an ihr Ziel.
Das geht aus internen Daten der Deutschen Bahn hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet und die der Konzern auf Nachfrage bestätigte.

Werte besser als im Vorjahr

Damit liegen die Werte für den Mai zwar unter jenen für März (62,1 Prozent) und April (64,4 Prozent), sie sind aber nicht wie im vergangenen Jahr vielfach unter die 60-Prozent-Schwelle gerutscht.
Auch der Wert für das Gesamtjahr 2026 kratzt nun mit 59,9 Prozent an der 60-Prozent-Marke. Zuletzt hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mehrfach zu Protokoll gegeben, er sei schon froh, wenn am Ende des Jahres bei der Pünktlichkeit „vorne eine 6“ stehe.

Historischer Tiefstand aus 2025 wirkt nach

Als verspätet gilt ein Zug hierzulande, sobald er mehr als 5 Minuten und 59 Sekunden hinter der im Fahrplan hinterlegten Zeit ankommt.
Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der DB befindet sich seit 2020 in einem rasanten Sinkflug.
Kamen im Corona-Jahr noch 81,8 und im Folgejahr immerhin 75,2 Prozent aller Züge so an, wie es der Fahrplan vorgab, ist der Wert in den darauffolgenden Jahren sukzessive gesunken.
2025 erreichte er schließlich mit 60,1 Prozent einen historischen Tiefstwert. (dts/red)
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gesellschaft

Bericht: Bahn unpünktlicher als offiziell angegeben

Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn (DB) im Fernverkehr ist offenbar schlechter als vom Konzern ausgewiesen.
Das zeigt eine Auswertung des Start-ups Railwise im Auftrag des „Handelsblatts“ aus mehr als 180.000 Ankunftsdaten.
Demnach reichte es bei den ICE- und IC-Ankünften im April lediglich für eine Pünktlichkeit von 62,4 Prozent. Laut Mitteilung der Bahn waren es 64,4 Prozent.
Genauso wie die DB notierte Railwise lediglich Verspätungen ab sechs Minuten. Rechnet man Komplettausfälle hinzu, lag die tatsächliche Quote nur noch bei 58 Prozent.

Nordrhein-Westfalen schwer betroffen

Die Datenauswertung offenbart bemerkenswerte Unterschiede: In Bayern fiel die Pünktlichkeit in den vergangenen 30 Tagen bis zum 9. Mai mit fast 66 Prozent am höchsten aus.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen dagegen kam der DB-Fernverkehr auf eine Pünktlichkeitsquote von 50,2 Prozent. Acht der zehn verspätungsintensivsten Bahnhöfe befinden sich in NRW. Den höchsten Wert verzeichnete Minden, wo 61,2 Prozent der Fernzüge mit mehr als sechs Minuten Verspätung eintrafen.
Die Abweichungen der Railwise-Daten vom vorläufigen DB-Monatsbericht April seien nicht nachvollziehbar, sagte eine Konzernsprecherin auf Anfrage.
Die Messungen unterlägen strengen Qualitäts- und Plausibilitätsanforderungen und seien so ausgestaltet, dass sie den tatsächlichen Betrieb realistisch und nachvollziehbar abbilden, fügte sie hinzu.
Railwise bezieht die Daten direkt von der DB über die lizenzpflichtige Schnittstelle „Timetable“. (dts/red)