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07.09.2026 | Finnland errichtet Grenzzaun | Bahnstreik in Italien | TÜV plant KI-Zertifikat

GESTERN21:28 Uhr

Kuba: US-Embargo hat wirtschaftlichen Schaden in „Rekord“-Höhe zur Folge

Das US-Embargo gegen Kuba hat der Wirtschaft des kommunistisch regierten Landes nach Regierungsangaben Verluste in „Rekord“-Höhe beschert. Zwischen März 2025 und Februar 2026 seien finanzielle Verluste in Höhe von acht Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Euro) verzeichnet worden, teilte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez am Montag mit. Das seien sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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GESTERN22:01 Uhr

Bericht: Deutschland sackt bei Pisa-Studie weiter ab

Laut „Bild“ schnitten Deutschlands 15-Jährige bei der jüngsten Pisa-Erhebung in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften schlechter ab als 2022. Die Studie wird Dienstag in Berlin vorgestellt. In Deutschland wurden rund 6.700 Jugendliche getestet. Weltweit nahmen mehr als 760.000 Gleichaltrige teil.

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GESTERN20:21 Uhr

Streik am Eiffelturm nach Ausschluss von Mitarbeiterinnen

Der Eiffelturm blieb am Samstag in Paris nach einem Proteststreik von Beschäftigten geschlossen. Laut „Le Parisien“ soll weibliches Personal auf Bitten einer hinduistischen Besuchergruppe vorübergehend abgezogen worden sein. Die Stadt forderte Aufklärung, der Betreiber räumte eine Fehlentscheidung ein.

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GESTERN19:29 Uhr

Finnland errichtet 200 Kilometer langen Zaun an Grenze zu Russland

Finnland hat an der mehr als 1.300 Kilometer langen Grenze zu Russland einen 200 Kilometer langen, 4,5 Meter hohen Stacheldrahtzaun errichtet, Kameras und Sensoren sollen die Grenzsicherung unterstützen. Finnland schloss die Grenze zu Russland im Dezember 2023 vollständig, nachdem mehr als 1.300 Menschen ohne Visa die Einreise versucht hatten.

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GESTERN19:02 Uhr

Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Rund 30 Roboter haben am Montag vor dem polnischen Digitalministerium für eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt demonstriert. Sie schwenkten Fahnen, „skandierten“ Parolen und marschierten im Kreis. Organisiert wurde die Demonstration von der Initiative Democratism, die ihrer Website zufolge eine Debatte darüber anstoßen will, „wie KI und Robotisierung den Arbeitsmarkt betreffen“.

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GESTERN16:30 Uhr

Moskau schließt Goethe-Institute, Konsulat in St. Petersburg

Russland hat alle dortigen Goethe-Institute geschlossen und die Mitarbeiter zum Verlassen des Landes bis spätestens 13. September aufgefordert. Zugleich ordnete das Außenministerium in Moskau die Schließung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg bis 18. September an. Damit reagiert Moskau auf deutsche Schließungen nach Berlins Vorwurf, Russland stecke hinter einem Drohnenanschlagsversuch in Leipzig/Halle.

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GESTERN16:16 Uhr

VDA-Chefin: Industrie kann in Europa nicht mehr wachsen

VDA-Präsidentin Hildegard Müller sieht für die deutsche Autoindustrie in Europa keine Wachstumschancen mehr. Wegen schlechter Standortbedingungen wandere die Industrie ab, um international weiter agieren zu können. Sie fordert eine Wachstumsagenda und mehr Fokus auf Standortpolitik. Das sagte Müller dem Pro-Newsletter Industrie und Handel des Nachrichtenmagazins „Politico“.

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GESTERN16:12 Uhr

Israel greift Süden des Libanon erneut an

Israel hat den Beschuss von Zielen im Südlibanon fortgesetzt. Die israelische Armee begründet die Angriffe mit Drohnenattacken der vom Iran unterstützten Hisbollah und wiederholten Verstößen gegen die Waffenruhe. Sie kündigte an, den Beschuss fortzusetzen, bis die Bedrohungen durch die Miliz beseitigt seien.

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GESTERN15:02 Uhr

IAEA-Chef: Assads Reaktor war für Atomwaffen konfiguriert

Eine geheime syrische Anlage aus der Regierungszeit des früheren Präsidenten Baschar al-Assad war laut IAEA-Chef Rafael Grossi für Atomwaffen konfiguriert. Er urteile zwar nicht über die früheren Absichten Syriens, doch wies darauf hin, dass ein nie fertiggestellter Reaktor für die effiziente Produktion für Material ausgelegt gewesen sei, das „direkt für die Herstellung von Nuklearwaffen“ tauglich gewesen wäre.

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GESTERN14:29 Uhr

Grönland: Von der Leyen kündigt Investitionspaket in Höhe von 200 Millionen Euro an

Die EU stellt für dieses und nächstes Jahr 200 Millionen Euro für Grönland bereit. Das Paket soll Bildung, Fischerei, Kommunikations-Infrastruktur, Wasserkraft und kritische Rohstoffe stärken. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterzeichnete die Vereinbarung in Nuuk mit den Regierungschefs Grönlands und Dänemarks.
Neben der Schifffahrt durch die arktische Landschaft stand auch der Besuch auf einem Patrouillenschiff der dänischen Streitkräfte auf dem Programm.

Neben der Schifffahrt durch die arktische Landschaft stand auch der Besuch auf einem Patrouillenschiff der dänischen Streitkräfte auf dem Programm.

Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

In Qoornoq wurden die Gäste von Einheimischen mit einer Fahne Grönlands begrüßt.

In Qoornoq wurden die Gäste von Einheimischen mit einer Fahne Grönlands begrüßt.

Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix/dpa

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GESTERN14:01 Uhr

Neue Grenzbrücke: Russland und Nordkorea eröffnen erste direkte Straßenverbindung

Russland und Nordkorea haben heute ihre erste Straßenverbindung eröffnet – eine Straßenbrücke über den Grenzfluss Tumen. Es gehe um eine Stärkung der freundschaftlichen und gutnachbarschaftlichen Beziehungen beider Staaten. Bislang gab es hier nur eine Eisenbahnbrücke aus sowjetischen Zeiten.
Im Fernen Osten Russlands wurde die erste Straßenverbindung ins benachbarte Nordkorea eröffnet.

Im Fernen Osten Russlands wurde die erste Straßenverbindung ins benachbarte Nordkorea eröffnet.

Foto: Dmitry Ignatenko/Government of Primorsky Krai Region via AP/dpa

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GESTERN13:36 Uhr

Mathias Middelberg neuer Bundesschatzmeister der CDU

Der CDU-Bundesvorstand hat den Bundestagsabgeordneten Mathias Middelberg zum neuen Bundesschatzmeister ernannt. Damit ist er künftig für die Beschaffung der finanziellen Mittel sowie für die Koordinierung der Parteifinanzen der CDU verantwortlich. Middelberg gehört dem Bundestag seit 2009 an, wo er den Wahlkreis Stadt Osnabrück vertritt.

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GESTERN13:20 Uhr

Deutsche Bank erzielt Vergleich: Millionen-Klage vom Tisch

Die Deutsche Bank hat eine 152-Millionen-Euro-Klage eines ehemaligen Investmentbankers außergerichtlich beigelegt. Der Kläger nahm die Klage zurück, das Landgericht Frankfurt sagte die Verhandlung ab. Der Mann verlangte Schadenersatz von seinem früheren Arbeitgeber (Az.: 2-19 O 153/24). Anlass waren Geschäfte mit der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena, die in Italien ein Strafverfahren nach sich gezogen hatten.

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GESTERN13:16 Uhr

Britische Regierung verurteilt fremdenfeindliche Hafenblockade in Portsmouth

London kritisiert scharf eine fremdenfeindliche Hafenblockade in der südenglischen Stadt Portsmouth. Hunderte Demonstranten hinderten Bootsmigranten am Verlassen der Stadt; die Neuankömmlinge wurden unter Polizeischutz mit Bussen zu einem Aufnahmezentrum gebracht. Vor zwei Tagen hatten hunderte Demonstranten aus ähnlichen Gründen den Fährverkehr zwischen Frankreich und Dover zeitweise zum Erliegen gebracht.

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GESTERN13:04 Uhr

Katar: Golfstaaten wollen bei ihrer Sicherheit unabhängiger werden

Katar fordert von den Golfstaaten in puncto Sicherheit mehr Unabhängigkeit von Ländern wie den USA. Autonomie sei der einzige Weg. Das Land beherbergt den größten US-Militärstützpunkt in der Region und ist ein wichtiger Vermittler bei den Bemühungen um Frieden. Im Irankrieg wurde es mehrfach heftig durch Teheran angegriffen.

Jed al-Ansari, Sprecher des Außenministeriums von Katar und Berater des Ministerpräsidenten, am 7. September 2026 bei einer Sitzung im Rahmen des Hili-Forums 2026 in Abu Dhabi.

Foto: Fadel Senna/AFP via Getty Images

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GESTERN13:02 Uhr

Jaguar Land Rover streicht 4.000 Stellen

Der britische Autobauer Jaguar Land Rover will sparen und 4.000 Jobs in den kommenden zwei Jahren streichen. Insgesamt will der Autohersteller etwa knapp 2 Mrd. Euro einsparen. Das Unternehmen ist der größte Fahrzeughersteller Großbritanniens mit 43.000 Mitarbeitern weltweit. Ursachen sind steigende Kosten, sinkende Verkaufszahlen, Konkurrenz aus China und ein massiver Cyberangriff mit Verlusten in Milliardenhöhe.

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GESTERN12:55 Uhr

Wegen Hitze und Sanierung: Bahn bleibt im August unpünktlich

Im August kamen 54,1 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn ohne größere Verzögerungen an. In den Vormonaten waren es 52,6 Prozent gewesen. Als Gründe gelten Hitze, Anlagenstörungen, Langsamfahrstellen und Bauarbeiten. Bahnchefin Evelyn Palla hatte für 2026 ein Pünktlichkeitsziel von mindestens 60 Prozent ausgegeben.

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GESTERN12:52 Uhr

Moskau offen für Wiederaufnahme von Gesprächen mit Kiew und Washington

Russland hat sich offen gezeigt für eine Wiederaufnahme gemeinsamer Gespräche mit der Ukraine und den USA – es sei zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um etwas über einen Ort (des Treffens) oder die genauen Termine zu sagen. Die US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff waren am Wochenende nach Moskau und Kiew gereist, um beiden Seiten neue Vorschläge für eine Beendigung des Ukraine-Konflikts vorzulegen. Die Bundesregierung begrüßt die neuen Vermittlungsbemühungen der USA.
Auf diesem Foto, das vom Pressebüro des ukrainischen Präsidenten zur Verfügung gestellt wurde, ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (M) zu sehen, wie er sich im Marienpalast in Kiew mit den Gesandten des US-Präsidenten Trump, Jared Kushner (r) und Steve Witkoff, trifft.

Auf diesem Foto, das vom Pressebüro des ukrainischen Präsidenten zur Verfügung gestellt wurde, ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (M) zu sehen, wie er sich im Marienpalast in Kiew mit den Gesandten des US-Präsidenten Trump, Jared Kushner (r) und Steve Witkoff, trifft.

Foto: -/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

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GESTERN12:46 Uhr

Iran: Neue Anti-Schiffs-Rakete im Einsatz

Der Iran hat im Persischen Golf nach eigenen Angaben eine neue Anti-Schiffs-Rakete gegen die US-Marine eingesetzt. Teheran weist zurück, dass die Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr wieder offen sei. Schiffe, die mit ausgeschalteter Navigation versuchten, die Meerenge zu passieren, würden meist angegriffen. Zudem warnt der Iran Südkorea vor Unterstützung der US-Marine.

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GESTERN12:43 Uhr

Ein Wohnmobil ist steuerlich kein zweiter Haushalt

Wer mit dem Wohnmobil zur Arbeit fährt, kann dieses nicht steuerlich als Zweitwohnung am Arbeitsort geltend machen. Wie das Finanzgericht Baden-Württemberg in Stuttgart mitteilte, benötigt es für das Absetzen eines doppelten Haushalts in der Steuererklärung eine dauerhafte Unterkunft am Arbeitsort. Ein Wohnmobil erfülle diese Voraussetzungen nicht.

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GESTERN12:12 Uhr

Ukrainischer Generalstaatsanwalt weist Korruptionsvorwürfe zurück

Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat Korruptionsvorwürfe zurückgewiesen. Die Anschuldigungen im Zusammenhang mit betrügerischen Callcentern seien durch nichts belegt. Die Antikorruptionsbehörde und eine Spezialstaatsanwaltschaft teilten mit, ein Geldwäschenetzwerk aufgedeckt zu haben, das „von einem Verantwortlichen im Büro des Generalstaatsanwalts geführt“ worden sei. Laut Ermittlern erhielt das Netzwerk Geld, um betrügerische Callcenter zu schützen.

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GESTERN11:48 Uhr

Vergleichsportal: Gaspreise klettern auf Drei-Jahres-Hoch

Laut Verivox sind die Gaspreise am europäischen Großhandelsmarkt auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren gestiegen. Auch zwischen einzelnen Bundesländern gibt es teilweise deutliche Unterschiede, die sich auf regional unterschiedlich hohe Netzentgelte zurückführen lassen. Hinzu kommen unterschiedlich hohe Preise der regionalen Grundversorger. Die Füllstände der Speicher liegen aktuell bei rund 54 Prozent.

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GESTERN11:34 Uhr

Soll Vertrauen stärken: TÜV plant KI-Zertifikat

Der TÜV erprobt mit Pilotpartnern ein dreistufiges KI-Zertifizierungsprogramm. Hersteller und Anbieter sollen damit künftig unabhängig nachweisen können, dass ihre Systeme sicher sind und bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen. Der TÜV soll dazu eine Risikobewertung durchführen. Die Einführung könnte Ende 2026 erfolgen.

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GESTERN11:06 Uhr

Nepal gedenkt mit nationalem Trauertag der Opfer der Sturzflut

In Nepal ist heute mit einem nationalen Trauertag der Opfer der verheerenden Sturzflut vor knapp zwei Wochen gedacht worden: Flaggen  auf Halbmast, hinduistische Mahnwachen, Gebete. Aktuellen Zählungen zufolge kamen in Nepal fast 1.400 Menschen ums Leben, mehr als 5.000 Menschen werden immer noch vermisst, darunter hunderte Ausländer. Die Such- und Rettungsarbeiten gehen weiter.

Buddhistische Mönche sprechen am 7. September in einem Tempel in Trishuli im nepalesischen Distrikt Nuwakot Gebete für die Opfer der Sturzflut vom 26. August 2026.

Foto: Pedro Pardo/AFP via Getty Images

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GESTERN10:40 Uhr

Neue ICE-Verbindung nach Belgien

Wer einen Flug in Brüssel nehmen oder ein Konzert in Antwerpen besuchen will, kann ab sofort direkt mit dem ICE anreisen. Der erste Zug auf der neuen Verbindung fuhr heute um 8:29 Uhr von Köln über Aachen, Lüttich und Löwen nach Belgien. Die Züge fahren zweimal täglich hin und zurück. Wer bei Brussels Airlines einen Flug ab Brüssel bucht, kann das Ticket mit einem Lufthansa-Zugticket kombinieren.

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GESTERN10:39 Uhr

Bahnstreik in Italien – Verspätungen und Ausfälle möglich

Mehrere Gewerkschaften haben das Personal der italienischen Bahn Ferrovie dello Stato Italiane zu einem landesweiten und 24-Stunden-Streik aufgerufen. Der Ausstand soll am Montagabend gegen 21:15 Uhr beginnen und am Dienstagabend um 21:00 Uhr enden. Gerechnet werden muss laut Bahn mit Verspätungen und Ausfällen – auch bei Fernverbindungen.
24 Stunden lang soll der Zugverkehr in Italien ruhen. (Archivbild)

24 Stunden lang soll der Zugverkehr in Italien ruhen. (Archivbild)

Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa

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GESTERN9:43 Uhr

Berlin: Mann in Neuköllner Sonnenallee erschossen

In Berlin-Neukölln ist in der Nacht zu Montag ein 27-jähriger Mann erschossen worden. Die Polizei wurde gegen 2:30 Uhr in die Sonnenallee gerufen, weil Zeugen mehrere Schüsse hörten, wie ein Polizeisprecher am Morgen sagte. Auf dem Gehweg fanden die Beamten das schwer verletzte Opfer. Der Mann starb vor Ort, unbekannte Tatverdächtigen flohen zuvor. Die Mordkommission ermittelt.

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GESTERN9:40 Uhr

Mindestens elf Tote bei Brand auf Markt in Indonesien

Bei einem Brand auf einem Markt in Indonesien sind am Montag 11 Menschen ums Leben gekommen, darunter 6 Kinder. Das Feuer in der Stadt Paniai in der Provinz Zentral-Papua wurde kurz nach Mitternacht entdeckt. Die Feuerwehr brauchte drei Stunden, um es zu löschen. Mindestens 40 Marktstände und Häuser wurden zerstört.

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GESTERN9:11 Uhr

Gaza-Krieg: Deutschland verteidigt sich vor IGH gegen Vorwurf der Völkermord-Begünstigung

Deutschland wehrt sich ab heute vor dem Internationalen Gerichtshof gegen Nicaraguas Vorwurf, durch Waffenlieferungen an Israel Beihilfe zu einem „Völkermord“ im Gazastreifen zu leisten. Die Anhörung in Den Haag ist auf vier Tage angesetzt. Berlin weist die Anschuldigungen zurück und hält die Klage für unzulässig. Nicaragua gilt als ein Verbündeter des Iran.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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GESTERN8:55 Uhr

Handelsverband: Konsumstimmung trotz Verbesserung weiter nicht gut

Die Konsumlaune in Deutschland hat sich Anfang September leicht verbessert. Das HDE-Konsumbarometer stieg von 94,18 Zählern im August auf 94,7. Die Stimmung bleibt schwach, kaum verändert haben sich die Anschaffungsneigung und die Einkommenserwartung.

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GESTERN8:22 Uhr

Deutsche Produktion im Juli gesunken

Die reale Produktion in Deutschland ist im Juli 2026 gegenüber dem Juni saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent gesunken. Der Rückgang ist vor allem auf die um -9,2 Prozent niedrigere Produktion in der Automobilindustrie zurückzuführen. Die Energieerzeugung stieg um +4,7 Prozent, die Industrieproduktion sank um 2,2 Prozent.

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GESTERN8:11 Uhr

Jeder Vierte arbeitet von zu Hause

Laut jüngster Ifo-Konjunkturumfrage arbeiten in der Gesamtwirtschaft 24,9 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause. Im Dienstleistungssektor ist es mehr als jeder (35,1 Prozent), im Großhandel 17,7 Prozent, in der Industrie 16,4 Prozent.

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GESTERN7:58 Uhr

Feuer an Berliner Umspannwerk

In der Nacht zu Montag ist in Berlin ein Feuer an einem Umspannwerk ausgebrochen. Die Polizei sei gegen 2:40 Uhr mit der Berliner Feuerwehr in die Bissingzeile nach Moabit alarmiert worden, meldete die Polizei. Dort brannten eine Baustelle und ein Teil des Umspannwerkes, welche durch das Feuer beschädigt wurden. Die Kriminalpolizei ermittelt, die Stromversorgung war zunächst nicht beeinträchtigt.
GESTERN7:54 Uhr

Abschied von König Harald V.: So läuft die Beisetzung ab

Am 9.9. wird in Norwegen König Harald V. beigesetzt, zahlreiche Staatsoberhäupter und Tausende Norweger sind angereist an. Ab 12:00 Uhr wird sein Sarg zum Osloer Dom überführt; um 13:00 Uhr beginnt der Trauergottesdienst, danach folgt die Beisetzung im königlichen Mausoleum. In der Schlosskirche findet eine Zeremonie der Familie mit europäischen Königshäusern und staatlichen Vertretern statt. Die Regierung hat zudem zu einer Gedenkfeier im Osloer Rathaus eingeladen.

Am 6. September 2026 wurden nach dem Tod von König Harald V. auf dem Palastplatz in Oslo Blumen neben anderen Blumengrüßen und norwegischen Flaggen niedergelegt.

Foto: Hanna Johre/NTB/AFP via Getty Images

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GESTERN6:51 Uhr

Widerstand aus Berlin: EU bläst Verteidigungsinitiative ab

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte kurzfristig die für heute geplante Gründung einer Expertengruppe zur Stärkung der europäischen Verteidigungspolitik ab. Deutschland und Italien hatten sich laut dpa dagegen positioniert. Die Arbeitsgruppe sollte Vorschläge zum Schließen von Lücken bei konventionellen militärischen Empfehlungen vorlegen. Die Initiative wird nicht weiterverfolgt.

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GESTERN6:27 Uhr

Mindestens fünf Tote bei Unfall von Amazon-Frachtflugzeug an Flughafen Miami

Beim Unfall eines Frachtflugzeugs von Amazon am internationalen Flughafen Miami kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, es gibt fünf Verletzte. Die aus Puerto Rico kommende Maschine schoss beim Anflug über die Landebahn hinaus, rammte Fahrzeuge und fing Feuer. In den Fahrzeugen wurden mehrere Menschen eingeklemmt. FAA und NTSB ermitteln. Aktuell sind alle Start- und Landebahnen sowie Rollwege gesperrt.

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GESTERN6:17 Uhr

Vulkanausbruch in Indonesien: Flughäfen weiter geschlossen

Der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in Indonesien behindert weiter den Flugverkehr. Vier Flughäfen, darunter beide internationale Flughäfen in Jakarta bleiben bis mindestens Montagabend geschlossen. Mehr als 1.500 Flüge und rund 170.000 Passagiere sind mittlerweile betroffen. Die Behörden wollen per „Cloud Seeding“ künstlich Regen auslösen, um die Vulkanasche aus der Atmosphäre zu waschen. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs bleibe hoch.
Die Feuerwehr spritzt Wasser auf die Straßen, um die Staubbelastung zu verringern.

Die Feuerwehr spritzt Wasser auf die Straßen, um die Staubbelastung zu verringern.

Foto: Wauntara/AP/dpa

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GESTERN6:12 Uhr

USA hoffen auf direkte Gespräche zwischen Moskau und Kiew

Auch nach den Gesprächen der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew ist unklar, welche Vorschläge für eine Friedenslösung vorliegen und ob Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland aufgenommen werden. Zeitweise nahmen auch Sicherheitsberater aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien teil. Der ukrainische Präsident bezeichnete die Gespräche mit Witkoff und Kushner als „äußerst inhaltsvoll“.

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GESTERN5:16 Uhr

Radko Mladic wird beigesetzt

Der verstorbene bosnisch-serbische Kriegsverbrecher Ratko Mladic wird heute ab 7:00 Uhr feierlich in Serbien beigesetzt. Zu seiner Beerdigung in der Hauptstadt Belgrad werden tausende Menschen erwartet. Justizminister Nenad Vujic kündigte an, dass Mladic bei den Trauerfeierlichkeiten alle staatlichen Ehren zuteil werden sollen. Mladics Name ist untrennbar mit dem Massaker von Srebrenica im Juli 1995 verbunden.
 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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ICE nimmt mehr als 1.300 Migranten in Virginia und Maryland fest


In Kürze:

  • ICE nahm vom 1. bis 14. August insgesamt 1.328 Personen fest.
  • Fast 400 waren laut DHS wegen Straftaten angeklagt oder verurteilt.
  • Unter den Festgenommenen sollen sich mutmaßliche Mitglieder von MS-13, 18th Street Gang und Tren de Aragua befinden.

 
Die US-Einwanderungsbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) hat während eines zweiwöchigen Einsatzes in Virginia und Maryland mehr als 1.300 illegale Einwanderer festgenommen. Das teilte das Department of Homeland Security (DHS, US-Heimatschutzministerium) am Montag, dem 24. August, mit.
Die Festnahmen erfolgten im Rahmen der „Operation Safe Community – Washington, D.C.“, die vom 1. bis zum 14. August lief. Ziel des Einsatzes waren illegale Einwanderer mit Vorstrafen, darunter Verurteilungen wegen sexueller Körperverletzung, Entführung, Fahrens unter Alkoholeinfluss, Fahrerflucht, Identitätsdiebstahls, Raubes, Mordes, versuchten Mordes und Vergewaltigung.

Bundesbeamte nehmen 1.328 Personen fest

Bundesbeamte nahmen während des Einsatzes 1.328 illegale Einwanderer fest. Fast 400 von ihnen waren in den Vereinigten Staaten wegen Straftaten angeklagt oder verurteilt worden. Laut DHS-Erklärung befanden sich unter den Festgenommenen außerdem mutmaßliche Mitglieder transnationaler krimineller Straßengangs wie MS-13, der 18th Street Gang und Tren de Aragua.
Das DHS erklärte, dass die Festnahmen trotz der in vielen Bezirken Virginias und Marylands geltenden Schutzregelungen („Sanctuary Policies“) durchgeführt wurden. Diese Regelungen begrenzen die Zusammenarbeit zwischen örtlichen Strafverfolgungsbehörden und den Bundesbehörden für Einwanderungsfragen.
„Während Politiker in Virginia und Maryland, die Schutzregelungen unterstützen, weiterhin die Bedürfnisse illegaler Einwanderer über die Sicherheit des amerikanischen Volkes stellen, wird die Trump-Regierung immer die amerikanischen Bürger an die erste Stelle setzen“, sagte DHS-Minister Markwayne Mullin in der Erklärung.

ICE: Ziel ist die öffentliche Sicherheit

Patricia Hyde, kommissarische stellvertretende Direktorin der ICE-Abteilung für Durchsetzung und Abschiebungen, sagte, der Einsatz habe dazu gedient, die öffentliche Sicherheit in Virginia und Maryland zu verbessern, indem kriminelle illegale Einwanderer entfernt würden.
„Unsere Beamten sind die Besten der Welt darin, Menschen aufzuspüren, die nicht gefunden werden wollen. Genau das haben wir während dieses Einsatzes getan“, sagte Hyde.
„Die Entfernung dieser kriminellen ausländischen Straftäter aus den Wohngegenden Virginias und Marylands sorgt für wesentlich sicherere Gemeinschaften, und genau das versuchen die Männer und Frauen von ICE jeden Tag in unserem gesamten großartigen Land zu erreichen.“
Ein ähnlicher Einsatz wurde im vergangenen Monat in Atlanta durchgeführt und führte nach Angaben des Ministeriums zur Festnahme von mehr als 1.200 Einwanderern, denen vorgeworfen wurde, illegal im Bundesstaat Georgia zu leben.
Die Trump-Regierung hat ihre Maßnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsgesetze landesweit verschärft, wobei ICE eine wichtige Rolle spielt. Tom Homan, der vom Weißen Haus eingesetzte Grenzbeauftragte, sagte am 23. Juli, dass die Zahl der Festnahmen illegaler Einwanderer im vergangenen Monat den höchsten Stand in der 23-jährigen Geschichte von ICE erreicht habe.

Rekordzahlen bei ICE-Festnahmen

In einem Interview mit „NewsNation“ sagte Homan: „Im Juni hatten wir die höchste Zahl an Festnahmen in der Geschichte der Behörde ICE, und die Zahlen für Juli übertreffen das sogar noch. Wir arbeiten also derzeit auf allen Zylindern“, wobei er sich auf die Inhaftierung von Menschen bezog, die illegal in den Vereinigten Staaten leben.
Im Juli veröffentlichte Daten zeigen, dass ICE im Haushaltsjahr 2026 bislang 356.389 Einwanderer abgeschoben hat. Das entspricht durchschnittlich etwa 1.255 Menschen pro Tag.
Jack Phillips hat zu diesem Bericht beigetragen.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „ICE Arrests More Than 1,300 Illegal Immigrants in Virginia, Maryland in 2-Week Operation“. (deutsche Bearbeitung: zk)
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13.08.2026 | Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr lahm | USA schaffen NOAA-Klimabericht ab | Rumänien schaltet KKW ab

HEUTE13:21 Uhr

INSA: AfD in Mecklenburg weiter vorne

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Eine INSA-Umfrage für den „Nordkurier“ sieht die AfD in Mecklenburg-Vorpommern fünfeinhalb Wochen vor der Landtagswahl bei 36 Prozent, die SPD bei 29. Linke und CDU kommen auf 12 bzw. 10 Prozent, Grüne auf 5, BSW auf 4 und FDP auf 3 Prozent. Rot-Rot hätte keine Mehrheit.
[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T13:15<<< title=>>>USA schaffen Jahresbericht zum Zustand der Arktis ab<<<]

Eine INSA-Umfrage für den „Nordkurier“ sieht die AfD in Mecklenburg-Vorpommern fünfeinhalb Wochen vor der Landtagswahl bei 36 Prozent, die SPD bei 29. Linke und CDU kommen auf 12 bzw. 10 Prozent, Grüne auf 5, BSW auf 4 und FDP auf 3 Prozent. Rot-Rot hätte keine Mehrheit.

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HEUTE13:11 Uhr

AfD-Spitzenkandidat Siegmund: „Habe das Kabinett zusammen

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt seine Regierung überwiegend mit Leuten aus dem eigenen Landesverband bilden, die er schon lange kennt. Das Kabinett sei zu 95 Prozent festgelegt; Namen nennt er noch nicht. Die Wahl ist am 6. September.

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HEUTE11:15 Uhr

Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm

Wegen eines Sprengstoffverdachts ist der Bahnverkehr im bayerischen Treuchtlingen eingestellt worden. Spezialkräfte der Bundespolizei röntgten einen im Gleisbett gefundenen, sprengstoffverdächtigen Gegenstand, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Donnerstag im Portal X mit.

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HEUTE11:11 Uhr

Meta sperrt über 750.000 Jugend-Accounts in Australien

Das australische Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige führte zu einer Sperrung von über 750.000 Konten. 460.000 Instagram- und 290.000 Facebook-Accounts sind betroffen. Australien hatte im Dezember als erstes Land ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

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HEUTE10:34 Uhr

Ifo empfiehlt Anhebung der Mehrwertsteuer

Das Ifo-Institut erwartet kaum neue Wachstumsimpulse durch die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung für 2027 für die Wirtschaft bringen. Sie gleicht vor allem die kalte Progression aus, erhöht den Spitzensteuersatz und kostet den Staatshaushalt 10 Milliarden Euro. Das Institut empfiehlt eine Abschaffung des Ehegattensplitting, des Solidaritätszuschlag und eine maßvolle Anhebung der Mehrwertsteuer.

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HEUTE10:30 Uhr

VDA gegen Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller

Der Verband der Automobilindustrie lehnt eine Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller ab. 7 Prozent der Förderanträge entfielen auf chinesische Hersteller, mehr als die Hälfte der Anträge stellten Menschen mit einem Einkommen unter 50.000 Euro. Der Verband will 2027 die Förderung evaluieren und auf Gebrauchtwagen auszuweiten.

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HEUTE10:12 Uhr

Donau: Rumänien schaltet KKW Cernavoda komplett ab

Rumänien fährt auch den zweiten Reaktor des Kernkraftwerks Cernavoda mangelns Kühlwassers herunter. Das KKW steht für 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs. Laut Energieministerium könnte es Einschränkungen bei industriellen Großverbrauchern geben, die Bevölkerung sei nicht betroffen. Eine Sprengung von Felsen und andere Maßnahmen hätten nicht gereicht, um längerfristig den Wasserstand ausreichend zu erhöhen.

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HEUTE10:04 Uhr

Autobahn GmbH verschiebt Bauarbeiten wegen Niedrigwasser

Die Autobahn GmbH verschiebt wegen des Niedrigwassers einige geplante Baumaßnahmen, die mit zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Einschränkungen für den Verkehr verbunden sind. Die Maßnahmen würden verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert, sofern es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen.

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HEUTE9:52 Uhr

Militärhilfen für Ukraine auf höchstem Niveau seit 2025

Durch ein neues Darlehen der EU stiegen im Juni die Militärhilfen für die Ukraine auf das höchste Niveau seit dem Auslaufen der US-Unterstützung an. Mit dem neu eingeführten European Support Loan stiegen diese auf 7,2 Milliarden Euro. Insgesamt gab die EU für den Zeitraum 2026–2027 Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro frei. Zudem stellen Deutschland 700 Millionen Euro, Dänemark 600 Millionen und die Niederlande 500 Millionen bereit.

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HEUTE9:36 Uhr

Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

Taiwan hat nach eigenen Angaben ab dem 20. Juli KI-gestützte Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen abgewehrt, die aus dem Ausland gesteuert wurden. Laut Medien wurden mindestens 85 Regierungskonten und 2.500 Personalakten kompromittiert. Danach weitete sich der Angriff auf die Atomsicherheitsbehörde und mindestens sieben Energieunternehmen aus. Taiwan wirft China seit Jahren „hybride Kriegsführung“ vor – direkte Vorwürfe wurden in dem neuen Fall offiziell nicht erhoben.
Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Foto: ChiangYing-ying/AP/dpa

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HEUTE9:09 Uhr

„Spiegel“: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann

Das Amtsgericht Chemnitz erließ dem „Spiegel“ zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah. Anlass sei sein Nichterscheinen zur Vermögensauskunft in einem Kostenstreit um 296,26 Euro, die Krah wohl nach einem Rechtsstreit mit Böhmermann nicht zahlte. Krah sagte auf Anfrage des „Spiegel“, er sei überrascht, dass „ständig Forderungen nachgeschoben“ würden, sein Anwalt werde sie prüfen.

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HEUTE8:52 Uhr

Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation festgenommen

US-Behörden haben Heidi Beirich (59), eine hochrangige ehemalige Vertreterin der Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen. Ihr werden Überweisungsbetrug sowie Verschwörung zum Bankbetrug und zur Geldwäsche vorgeworfen. Laut Anklage flossen 2007 bis 2023 mehr als vier Millionen Dollar „heimlich an Personen, die mit verschiedenen gewalttätigen extremistischen Gruppen in Verbindung standen“. Das Southern Poverty Law Center, das sich dem Kampf gegen weiße Vorherrschaft und Rechtsextremismus verschrieben hat, wies die Vorwürfe zurück.

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HEUTE8:33 Uhr

Jugendämter melden deutlich mehr Kindeswohlgefährdungen

Im Jahr 2025 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 79.800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung fest, zehn Prozent oder rund 7.000 Fälle mehr als 2024. Am häufigsten wurden Vernachlässigung (58 Prozent) und psychischen Misshandlungen (38 Prozent) festgestellt, in 29 Prozent Hinweise auf körperliche Misshandlungen und in fünf Prozent auf sexuelle Gewalt.

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HEUTE8:28 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 265 gestiegen

Nach dem Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Kolumbien Präsident Abelardo de la Espriella gibt die Zahl der Toten mit 265 an. De la Espriella zufolge sind fast 3.500 Menschen verletzt, 500 Menschen werden vermisst.
Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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HEUTE8:09 Uhr

Absturz von 2019: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Ein Geschworenengericht in Chicago hat Boeing nach dem nach dem Absturz einer 737 MAX in Äthiopien 2019 zu einer Entschädigungszahlung von 29 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) verurteilt. Klägerin war die Witwe von Michael Ryan, der unter den 157 Todesopfern des Unglücks war. Boeing wurde bereits in anderen Fällen zu Millionenstrafen verurteilt, der Umfang der Zahlungen in außergerichtlichen Einigungen ist unklar.

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HEUTE7:47 Uhr

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt (28) hat ihren Rücktritt angekündigt, sie will sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am 16. Juli 2026 während einer Pressekonferenz im Brady Briefing Room des Weißen Hauses in Washington.

Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

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HEUTE7:39 Uhr

Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Die Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine auf die Stromversorgung erneut ohne Strom. Die Armee wehrt laut dem Gouverneur einen ukrainischen Angriff ab, Experten begutachteten die Schäden.

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HEUTE7:30 Uhr

US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Kauf von Elektroschock-Handschuhen als „Deeskalation-Geräte“ für 10 bis 20 Millionen US-Dollar (8,7 bis 17,3 Mio. Euro). Bis Ende März 2027 soll die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. („Generated Low Output Voltage Emitter“) werden über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab.

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HEUTE7:14 Uhr

Neue ESC-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach dem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest entschieden die Veranstalter nun, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Das betrifft auch Länder mit „heikler geopolitischer Lage“. 2027 findet der ESC in Bulgarien statt, zudem nimmt erstmals auch Kanada teil.
Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

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HEUTE6:56 Uhr

Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht hat begonnen

In Oakland hat der erste US-Bundesprozess gegen Meta begonnen wegen des Vorwurfs, Instagram und Facebook mache Minderjährige abhängig und psychisch krank. Am 12. August startete die Auswahl der Geschworenen. Der Prozess soll sechs Wochen dauern, ein urteil wird Anfang Oktober erwartet. Vier Bundesstaaten fordern eine Strafzahlung von bis zu 1,2 Billionen Euro – eine Summe, die fast so hoch ist wie der Börsenwert von Meta.

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HEUTE6:38 Uhr

Aschewolke von Ätna – Flughafen von Catania bleibt dicht

Der Flughafen Catania bleibt wegen Vulkanasche des Ätna weiterhin geschlossen – mindestens bis Freitag um 2:00 Uhr. Ob der Flugbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Seit Dienstag wurden rund 700 Flüge gestrichen oder umgeleitet. Es kam zu chaotischen Zuständen, ausgebuchten Zügen und völlig überteuerten Taxipreisen. Mancher Urlauber benötigte mehrere Tage, um Sizilien wieder zu verlassen.
Touristen sitzen weiter fest.

Touristen sitzen weiter fest.

Foto: Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE6:16 Uhr

Mineralwasser-Abfüller spüren „Logistik-Engpass“

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Seit Ende Juni gebe es laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen einen „Logistik-Engpass“. Ein Versorgungsengpass bestehe jedoch nicht, einzelne Marken könnten kurzzeitig fehlen. Der Deutsche Brauer-Bund sieht keinen Handlungsbedarf, der Nachschub mit Leergut sei gesichert.

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HEUTE5:40 Uhr

Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Zum Ferienende in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am Wochenende volle Autobahnen und Staus, insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend. Betroffen sind vor allem Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee – die A1, A2, A3, A4, A7, die A8 und die A9 sowie der Berliner Ring. Für zusätzliche Belastung könnten Lkws sorgen.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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13.08.2026 | Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr lahm | Rumänien schaltet KKW ab

HEUTE12:25 Uhr

AfD-Spitzenkandidat Siegmund: „Habe das Kabinett zusammen“

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AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt seine Regierung überwiegend mit Leuten aus dem eigenen Landesverband bilden, die er schon lange kennt. Das Kabinett sei zu 95 Prozent festgelegt; Namen nennt er noch nicht. Die Wahl ist am 6. September.
[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T11:15<<< title=>>>Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm<<<]

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt seine Regierung überwiegend mit Leuten aus dem eigenen Landesverband bilden, die er schon lange kennt. Das Kabinett sei zu 95 Prozent festgelegt; Namen nennt er noch nicht. Die Wahl ist am 6. September.

[etd-ticker-time=>>>2026-08-13T11:15<<< title=>>>Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm<<<]

HEUTE11:11 Uhr

Meta sperrt über 750.000 Jugend-Accounts in Australien

Das australische Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige führte zu einer Sperrung von über 750.000 Konten. 460.000 Instagram- und 290.000 Facebook-Accounts sind betroffen. Australien hatte im Dezember als erstes Land ein entsprechendes Gesetz verabschiedet.

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HEUTE10:34 Uhr

Ifo empfiehlt Anhebung der Mehrwertsteuer

Das Ifo-Institut erwartet kaum neue Wachstumsimpulse durch die geplante Einkommensteuerreform der Bundesregierung für 2027 für die Wirtschaft bringen. Sie gleicht vor allem die kalte Progression aus, erhöht den Spitzensteuersatz und kostet den Staatshaushalt 10 Milliarden Euro. Das Institut empfiehlt eine Abschaffung des Ehegattensplitting, des Solidaritätszuschlag und eine maßvolle Anhebung der Mehrwertsteuer.

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HEUTE10:30 Uhr

VDA gegen Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller

Der Verband der Automobilindustrie lehnt eine Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller ab. 7 Prozent der Förderanträge entfielen auf chinesische Hersteller, mehr als die Hälfte der Anträge stellten Menschen mit einem Einkommen unter 50.000 Euro. Der Verband will 2027 die Förderung evaluieren und auf Gebrauchtwagen auszuweiten.

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HEUTE10:12 Uhr

Donau: Rumänien schaltet KKW Cernavoda komplett ab

Rumänien fährt auch den zweiten Reaktor des Kernkraftwerks Cernavoda mangelns Kühlwassers herunter. Das KKW steht für 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs. Laut Energieministerium könnte es Einschränkungen bei industriellen Großverbrauchern geben, die Bevölkerung sei nicht betroffen. Eine Sprengung von Felsen und andere Maßnahmen hätten nicht gereicht, um längerfristig den Wasserstand ausreichend zu erhöhen.

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HEUTE10:04 Uhr

Autobahn GmbH verschiebt Bauarbeiten wegen Niedrigwasser

Die Autobahn GmbH verschiebt wegen des Niedrigwassers einige geplante Baumaßnahmen, die mit zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Einschränkungen für den Verkehr verbunden sind. Die Maßnahmen würden verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert, sofern es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen.

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HEUTE9:52 Uhr

Militärhilfen für Ukraine auf höchstem Niveau seit 2025

Durch ein neues Darlehen der EU stiegen im Juni die Militärhilfen für die Ukraine auf das höchste Niveau seit dem Auslaufen der US-Unterstützung an. Mit dem neu eingeführten European Support Loan stiegen diese auf 7,2 Milliarden Euro. Insgesamt gab die EU für den Zeitraum 2026–2027 Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro frei. Zudem stellen Deutschland 700 Millionen Euro, Dänemark 600 Millionen und die Niederlande 500 Millionen bereit.

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HEUTE9:36 Uhr

Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

Taiwan hat nach eigenen Angaben ab dem 20. Juli KI-gestützte Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen abgewehrt, die aus dem Ausland gesteuert wurden. Laut Medien wurden mindestens 85 Regierungskonten und 2.500 Personalakten kompromittiert. Danach weitete sich der Angriff auf die Atomsicherheitsbehörde und mindestens sieben Energieunternehmen aus. Taiwan wirft China seit Jahren „hybride Kriegsführung“ vor – direkte Vorwürfe wurden in dem neuen Fall offiziell nicht erhoben.
Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Foto: ChiangYing-ying/AP/dpa

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HEUTE9:09 Uhr

„Spiegel“: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann

Das Amtsgericht Chemnitz erließ dem „Spiegel“ zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah. Anlass sei sein Nichterscheinen zur Vermögensauskunft in einem Kostenstreit um 296,26 Euro, die Krah wohl nach einem Rechtsstreit mit Böhmermann nicht zahlte. Krah sagte auf Anfrage des „Spiegel“, er sei überrascht, dass „ständig Forderungen nachgeschoben“ würden, sein Anwalt werde sie prüfen.

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HEUTE8:52 Uhr

Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation festgenommen

US-Behörden haben Heidi Beirich (59), eine hochrangige ehemalige Vertreterin der Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen. Ihr werden Überweisungsbetrug sowie Verschwörung zum Bankbetrug und zur Geldwäsche vorgeworfen. Laut Anklage flossen 2007 bis 2023 mehr als vier Millionen Dollar „heimlich an Personen, die mit verschiedenen gewalttätigen extremistischen Gruppen in Verbindung standen“. Das Southern Poverty Law Center, das sich dem Kampf gegen weiße Vorherrschaft und Rechtsextremismus verschrieben hat, wies die Vorwürfe zurück.

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HEUTE8:33 Uhr

Jugendämter melden deutlich mehr Kindeswohlgefährdungen

Im Jahr 2025 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 79.800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung fest, zehn Prozent oder rund 7.000 Fälle mehr als 2024. Am häufigsten wurden Vernachlässigung (58 Prozent) und psychischen Misshandlungen (38 Prozent) festgestellt, in 29 Prozent Hinweise auf körperliche Misshandlungen und in fünf Prozent auf sexuelle Gewalt.

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HEUTE8:28 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 265 gestiegen

Nach dem Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Kolumbien Präsident Abelardo de la Espriella gibt die Zahl der Toten mit 265 an. De la Espriella zufolge sind fast 3.500 Menschen verletzt, 500 Menschen werden vermisst.
Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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HEUTE8:09 Uhr

Absturz von 2019: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Ein Geschworenengericht in Chicago hat Boeing nach dem nach dem Absturz einer 737 MAX in Äthiopien 2019 zu einer Entschädigungszahlung von 29 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) verurteilt. Klägerin war die Witwe von Michael Ryan, der unter den 157 Todesopfern des Unglücks war. Boeing wurde bereits in anderen Fällen zu Millionenstrafen verurteilt, der Umfang der Zahlungen in außergerichtlichen Einigungen ist unklar.

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HEUTE7:47 Uhr

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt (28) hat ihren Rücktritt angekündigt, sie will sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am 16. Juli 2026 während einer Pressekonferenz im Brady Briefing Room des Weißen Hauses in Washington.

Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

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HEUTE7:39 Uhr

Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Die Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine auf die Stromversorgung erneut ohne Strom. Die Armee wehrt laut dem Gouverneur einen ukrainischen Angriff ab, Experten begutachteten die Schäden.

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HEUTE7:30 Uhr

US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Kauf von Elektroschock-Handschuhen als „Deeskalation-Geräte“ für 10 bis 20 Millionen US-Dollar (8,7 bis 17,3 Mio. Euro). Bis Ende März 2027 soll die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. („Generated Low Output Voltage Emitter“) werden über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab.

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HEUTE7:14 Uhr

Neue ESC-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach dem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest entschieden die Veranstalter nun, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Das betrifft auch Länder mit „heikler geopolitischer Lage“. 2027 findet der ESC in Bulgarien statt, zudem nimmt erstmals auch Kanada teil.
Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

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HEUTE6:56 Uhr

Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht hat begonnen

In Oakland hat der erste US-Bundesprozess gegen Meta begonnen wegen des Vorwurfs, Instagram und Facebook mache Minderjährige abhängig und psychisch krank. Am 12. August startete die Auswahl der Geschworenen. Der Prozess soll sechs Wochen dauern, ein urteil wird Anfang Oktober erwartet. Vier Bundesstaaten fordern eine Strafzahlung von bis zu 1,2 Billionen Euro – eine Summe, die fast so hoch ist wie der Börsenwert von Meta.

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HEUTE6:38 Uhr

Aschewolke von Ätna – Flughafen von Catania bleibt dicht

Der Flughafen Catania bleibt wegen Vulkanasche des Ätna weiterhin geschlossen – mindestens bis Freitag um 2:00 Uhr. Ob der Flugbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Seit Dienstag wurden rund 700 Flüge gestrichen oder umgeleitet. Es kam zu chaotischen Zuständen, ausgebuchten Zügen und völlig überteuerten Taxipreisen. Mancher Urlauber benötigte mehrere Tage, um Sizilien wieder zu verlassen.
Touristen sitzen weiter fest.

Touristen sitzen weiter fest.

Foto: Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE6:16 Uhr

Mineralwasser-Abfüller spüren „Logistik-Engpass“

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Seit Ende Juni gebe es laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen einen „Logistik-Engpass“. Ein Versorgungsengpass bestehe jedoch nicht, einzelne Marken könnten kurzzeitig fehlen. Der Deutsche Brauer-Bund sieht keinen Handlungsbedarf, der Nachschub mit Leergut sei gesichert.

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HEUTE5:40 Uhr

Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Zum Ferienende in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am Wochenende volle Autobahnen und Staus, insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend. Betroffen sind vor allem Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee – die A1, A2, A3, A4, A7, die A8 und die A9 sowie der Berliner Ring. Für zusätzliche Belastung könnten Lkws sorgen.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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13.08.2026 | Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann | Felsensprengung in der Donau – Rumänien schaltet KKW ab | Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

HEUTE10:12 Uhr

Donau: Rumänien schaltet KKW Cernavoda komplett ab

Rumänien fährt auch den zweiten Reaktor des Kernkraftwerks Cernavoda mangelns Kühlwassers herunter. Das KKW steht für 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs. Laut Energieministerium könnte es Einschränkungen bei industriellen Großverbrauchern geben, die Bevölkerung sei nicht betroffen. Eine Sprengung von Felsen und andere Maßnahmen hätten nicht gereicht, um längerfristig den Wasserstand ausreichend zu erhöhen.

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HEUTE10:04 Uhr

Autobahn GmbH verschiebt Bauarbeiten wegen Niedrigwasser

Die Autobahn GmbH verschiebt wegen des Niedrigwassers einige geplante Baumaßnahmen, die mit zusätzlichen bau- oder betriebsbedingten Einschränkungen für den Verkehr verbunden sind. Die Maßnahmen würden verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert, sofern es die Verkehrssicherheit und der Zustand der Infrastruktur zulassen.

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HEUTE9:52 Uhr

Militärhilfen für Ukraine auf höchstem Niveau seit 2025

Durch ein neues Darlehen der EU stiegen im Juni die Militärhilfen für die Ukraine auf das höchste Niveau seit dem Auslaufen der US-Unterstützung an. Mit dem neu eingeführten European Support Loan stiegen diese auf 7,2 Milliarden Euro. Insgesamt gab die EU für den Zeitraum 2026–2027 Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro frei. Zudem stellen Deutschland 700 Millionen Euro, Dänemark 600 Millionen und die Niederlande 500 Millionen bereit.

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HEUTE9:36 Uhr

Taiwan meldet unnormalen KI-gestützten Cyberangriff

Taiwan hat nach eigenen Angaben ab dem 20. Juli KI-gestützte Cyberangriffe auf staatliche Einrichtungen abgewehrt, die aus dem Ausland gesteuert wurden. Laut Medien wurden mindestens 85 Regierungskonten und 2.500 Personalakten kompromittiert. Danach weitete sich der Angriff auf die Atomsicherheitsbehörde und mindestens sieben Energieunternehmen aus. Taiwan wirft China seit Jahren „hybride Kriegsführung“ vor – direkte Vorwürfe wurden in dem neuen Fall offiziell nicht erhoben.
Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Taiwan will in mehr Drohnenproduktion investieren. (Symbolbild)

Foto: ChiangYing-ying/AP/dpa

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„Spiegel“: Haftbefehl gegen AfD-Politiker Krah wegen Böhmermann

Das Amtsgericht Chemnitz erließ dem „Spiegel“ zufolge einen Haftbefehl gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah. Anlass sei sein Nichterscheinen zur Vermögensauskunft in einem Kostenstreit um 296,26 Euro, die Krah wohl nach einem Rechtsstreit mit Böhmermann nicht zahlte. Krah sagte auf Anfrage des „Spiegel“, er sei überrascht, dass „ständig Forderungen nachgeschoben“ würden, sein Anwalt werde sie prüfen.

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Ex-Verantwortliche von US-Bürgerrechtsorganisation festgenommen

US-Behörden haben Heidi Beirich (59), eine hochrangige ehemalige Vertreterin der Bürgerrechtsorganisation SPLC festgenommen. Ihr werden Überweisungsbetrug sowie Verschwörung zum Bankbetrug und zur Geldwäsche vorgeworfen. Laut Anklage flossen 2007 bis 2023 mehr als vier Millionen Dollar „heimlich an Personen, die mit verschiedenen gewalttätigen extremistischen Gruppen in Verbindung standen“. Das Southern Poverty Law Center, das sich dem Kampf gegen weiße Vorherrschaft und Rechtsextremismus verschrieben hat, wies die Vorwürfe zurück.

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HEUTE8:33 Uhr

Jugendämter melden deutlich mehr Kindeswohlgefährdungen

Im Jahr 2025 stellten die Jugendämter in Deutschland bei rund 79.800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung fest, zehn Prozent oder rund 7.000 Fälle mehr als 2024. Am häufigsten wurden Vernachlässigung (58 Prozent) und psychischen Misshandlungen (38 Prozent) festgestellt, in 29 Prozent Hinweise auf körperliche Misshandlungen und in fünf Prozent auf sexuelle Gewalt.

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Zahl der Erdbeben-Toten in Kolumbien auf 265 gestiegen

Nach dem Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Kolumbien Präsident Abelardo de la Espriella gibt die Zahl der Toten mit 265 an. De la Espriella zufolge sind fast 3.500 Menschen verletzt, 500 Menschen werden vermisst.
Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Rund 3.500 Menschen wurden verletzt.

Foto: Santiago Saldarriaga/AP/dpa

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Absturz von 2019: Boeing muss 29 Millionen Dollar zahlen

Ein Geschworenengericht in Chicago hat Boeing nach dem nach dem Absturz einer 737 MAX in Äthiopien 2019 zu einer Entschädigungszahlung von 29 Millionen Dollar (etwa 25 Millionen Euro) verurteilt. Klägerin war die Witwe von Michael Ryan, der unter den 157 Todesopfern des Unglücks war. Boeing wurde bereits in anderen Fällen zu Millionenstrafen verurteilt, der Umfang der Zahlungen in außergerichtlichen Einigungen ist unklar.

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Trumps Sprecherin Karoline Leavitt tritt zurück

US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt (28) hat ihren Rücktritt angekündigt, sie will sich nach der Geburt ihres zweiten Kindes mehr auf die Familie konzentrieren wolle. Präsident Donald Trump würdigte Leavitt als „eine meiner engsten Vertrauten“ und kündigte an, dass diese künftig als externe Beraterin für ihn arbeiten werde. Er verstehe und respektiere ihre Entscheidung zutiefst.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am 16. Juli 2026 während einer Pressekonferenz im Brady Briefing Room des Weißen Hauses in Washington.

Foto: Saul Loeb/AFP via Getty Images

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Stromausfall auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff

Die Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim ist nach nächtlichen Drohnenangriffen der Ukraine auf die Stromversorgung erneut ohne Strom. Die Armee wehrt laut dem Gouverneur einen ukrainischen Angriff ab, Experten begutachteten die Schäden.

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US-Behörde ICE plant Kauf von Elektroschock-Handschuhen

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Kauf von Elektroschock-Handschuhen als „Deeskalation-Geräte“ für 10 bis 20 Millionen US-Dollar (8,7 bis 17,3 Mio. Euro). Bis Ende März 2027 soll die Anschaffung abgeschlossen sein. Die Handschuhe mit dem Akronym G.L.O.V.E. („Generated Low Output Voltage Emitter“) werden über einen Tastendruck aktiviert und geben beim Anfassen von Personen Elektroschocks ab.

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Neue ESC-Regel: Länder im Kriegszustand dürfen nicht Gastgeber sein

Nach dem Streit um die Teilnahme Israels beim Eurovision Song Contest entschieden die Veranstalter nun, dass Länder im Kriegszustand nicht Gastgeber des Musikwettbewerbs sein dürfen. Das betrifft auch Länder mit „heikler geopolitischer Lage“. 2027 findet der ESC in Bulgarien statt, zudem nimmt erstmals auch Kanada teil.
Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Die Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) 2026: Dara aus Bulgarien. (Archivbild)

Foto: Valentina Petrova/AP/dpa

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Prozess gegen Meta wegen Social-Media-Sucht hat begonnen

In Oakland hat der erste US-Bundesprozess gegen Meta begonnen wegen des Vorwurfs, Instagram und Facebook mache Minderjährige abhängig und psychisch krank. Am 12. August startete die Auswahl der Geschworenen. Der Prozess soll sechs Wochen dauern, ein urteil wird Anfang Oktober erwartet. Vier Bundesstaaten fordern eine Strafzahlung von bis zu 1,2 Billionen Euro – eine Summe, die fast so hoch ist wie der Börsenwert von Meta.

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Aschewolke von Ätna – Flughafen von Catania bleibt dicht

Der Flughafen Catania bleibt wegen Vulkanasche des Ätna weiterhin geschlossen – mindestens bis Freitag um 2:00 Uhr. Ob der Flugbetrieb danach wieder aufgenommen werden kann, ist offen. Seit Dienstag wurden rund 700 Flüge gestrichen oder umgeleitet. Es kam zu chaotischen Zuständen, ausgebuchten Zügen und völlig überteuerten Taxipreisen. Mancher Urlauber benötigte mehrere Tage, um Sizilien wieder zu verlassen.
Touristen sitzen weiter fest.

Touristen sitzen weiter fest.

Foto: Davide Anastasi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

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HEUTE6:16 Uhr

Mineralwasser-Abfüller spüren „Logistik-Engpass“

Mineralwasser-Abfüller müssen wegen erhöhter Nachfrage mit weniger Flaschen und Kästen als üblich zurechtkommen. Seit Ende Juni gebe es laut dem Verband Deutscher Mineralbrunnen einen „Logistik-Engpass“. Ein Versorgungsengpass bestehe jedoch nicht, einzelne Marken könnten kurzzeitig fehlen. Der Deutsche Brauer-Bund sieht keinen Handlungsbedarf, der Nachschub mit Leergut sei gesichert.

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Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen

Zum Ferienende in mehreren Bundesländern erwartet der ADAC am Wochenende volle Autobahnen und Staus, insbesondere am Sonntagnachmittag und -abend. Betroffen sind vor allem Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee – die A1, A2, A3, A4, A7, die A8 und die A9 sowie der Berliner Ring. Für zusätzliche Belastung könnten Lkws sorgen.
 
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Bahnstrecke Hamburg–Berlin geht wieder in Betrieb

Rund zehneinhalb Monate Ersatzverkehr und Umleitungen haben ein Ende: Am Sonntag wird die wichtige Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin auf ganzer Länge freigegeben. Um 5.34 Uhr soll am Hamburger Hauptbahnhof ein erster Fernverkehrszug Richtung Berlin starten – und die Stadt planmäßig in weniger als zwei Stunden erreichen. Schon früher sind Regionalzüge unterwegs, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte.
Was die Fahrgäste zur Wiederaufnahme der Strecke wissen müssen:

Welche Bedeutung hat die Verbindung?

Auf rund 280 Kilometern verkehren Fern-, Regional- und Güterzüge zwischen den bevölkerungsreichsten Städten des Landes. Im Fernverkehr gilt Berlin-Hamburg als wichtigste Direktverbindung zwischen zwei Städten. Rund 30.000 Fahrgäste waren vor der Generalsanierung täglich auf der Route im Fernverkehr unterwegs, darunter auch viele Pendler.

Was ändert sich nach der Sanierung für die Fahrgäste?

Die Fernzüge fahren von Sonntag an wieder im gewohnten Halbstundentakt, und die Regionalzüge verkehren wieder auf den üblichen Linien. Bis Ende des Monats müssen die Fernzüge abschnittsweise langsamer fahren, weil noch Technik getestet wird. Die Bahn erwartet, dass jede Sanierung das Gesamtnetz stabiler macht. „Das wirkt sich auf die Pünktlichkeit insgesamt aus.“ Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingestellt.

Stimmt es, dass sich die Fahrtzeit verlängert?

Die planmäßige Fahrtzeit der ICE soll sich nach Abschluss der Sanierung um zwei Minuten auf 107 Minuten verlängern. Die Änderung gilt allein für den diesjährigen Fahrplan. Eine Bahnsprecherin sagte, die Züge könnten zwar schneller fahren als geplant. Dass die Fahrzeit sich verlängert, hängt ihr zufolge damit zusammen, dass mehr Züge als zuvor unterwegs sind. Das sei wie auf der Straße. Wenn viele Autos unterwegs seien, werde langsamer gefahren.

Warum wurde saniert?

Die Strecke war laut Bahn hochbelastet und deshalb stark abgenutzt. Vor der Sanierung befuhren am Tag im Schnitt rund 470 Züge die Trasse. Die Bahn bewertete den Zustand der Strecke vor Beginn der Generalsanierung mit der Note 3,7. Nach der Sanierung prognostizierte die DB damals die Note 2,3.

Wann begann die Generalsanierung?

Das Vorhaben begann am 1. August 2025. Der Plan war, die Sanierung bis zum 30. April 2026 abzuschließen. Dass die Sanierung rund eineinhalb Monate verspätet beendet wird, begründete die Bahn mit dem Frost zu Jahresbeginn. Arbeiter konnten keine Kabelschächte ausheben, Arbeiten an Oberleitungen wurden erschwert. Einen ersten Abschnitt gab die Bahn Mitte Mai wieder frei, seitdem fahren Züge wieder durchgehend zwischen Hamburg und Schwerin.

Was wurde erneuert?

Die Bahn hat unter anderem Gleise, Weichen und Signale ausgetauscht sowie 28 Bahnhöfe modernisiert. Die Arbeiter erneuerten Toiletten und Wetterschutzhäuser und errichteten Fahrradständer. An mehreren Bahnhöfen wurden Bahnsteige verlängert, damit längere Züge sie anfahren können.

Was fehlt?

Die digitale Zugleittechnik ETCS, die nach Vorstellung der Europäischen Union Standard werden soll, kann auch nach der Sanierung nicht eingesetzt werden. Die Bahn hat allerdings Vorbereitungen für einen späteren Einsatz getroffen. „Eine Ausrüstung mit ETCS wird in den frühen 2030er-Jahren erfolgen“, teilte die Bahn mit. ETCS ermöglicht, dass Züge dichter hintereinander auf einer Strecke fahren können. An der Entscheidung der Bahn, ETCS entgegen der ursprünglichen Planung nicht zu installieren, gab es Kritik.

Was kostet die Generalsanierung?

Angedacht war, dass die Bahn 2,2 Milliarden Euro aufbringen muss. Der staatseigene Verkehrskonzern nannte auf Anfrage keine neue Summe. Die abschließende Kostenermittlung werde erst nach Ende der Bauarbeiten vorgenommen, teilte die DB mit.

Welche Auswirkungen gab es für Fahrgäste?

Im Fernverkehr wurden die Züge über Stendal und Uelzen umgeleitet. Es fuhren zudem weniger Züge, und die Fahrzeit verlängerte sich um rund 45 Minuten. Schwerer waren die Auswirkungen im Regionalverkehr: Züge entfielen oder sie fuhren nur Teilstrecken. Die Bahn setzte einen Ersatzverkehr mit mehr als 200 Bussen ein. Zeitweise gab es Streit zwischen dem Busanbieter Ecovista und der Bahn, weil Busse älter waren als vereinbart und es zu Ausfällen kam.

Welche Auswirkungen gab es auf die Wirtschaft?

Der Verband Güterbahnen beklagte Nachteile während der Sanierung. „Wenn ich eine Strecke dicht mache, müssen die Umleiter funktionieren“, sagte eine Verbandssprecherin. „Das hat in diesem Fall nicht gut funktioniert.“ Ausweichstrecken seien teils nicht ausreichend ertüchtigt gewesen, und kurzfristige Baustellen sowie Störungen der Infrastruktur auf den Umleiterstrecken führten zum Teil zu mehreren Hundert Kilometern Umweg.

Werden weitere Strecken saniert?

Die Generalsanierung ist Teil des 2022 vorgestellten Infrastrukturvorhabens Korridorsanierung Hochleistungsnetz. Bis Mitte der 2030er Jahre sollen mehr als 40 Strecken erneuert werden, so dass dort für rund fünf Jahre nicht mehr gebaut werden muss. Die Arbeiten begannen 2024. Als Erstes wurde die „Riedbahn“ Frankfurt-Mannheim saniert, anschließend die für den Güterverkehr wichtige Verbindung Emmerich-Oberhausen.

Welche Sanierungen stehen als Nächstes an?

Dieses Jahr sollen nach Plan vier weitere Generalsanierungen abgeschlossen werden – und zwar auf den Strecken Hagen-Wuppertal-Köln, Nürnberg-Regensburg, Obertraubling-Passau und Troisdorf-Wiesbaden. (dpa/red)
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Bahn: 61,3 Prozent der Fernzüge im Mai pünktlich

Die Pünktlichkeit der Fernzüge der Deutschen Bahn (DB) hat sich im Mai weiter stabilisiert, wenn auch auf niedrigem Niveau. 61,3 Prozent aller ICEs und ICs kamen im vergangenen Monat pünktlich an ihr Ziel.
Das geht aus internen Daten der Deutschen Bahn hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet und die der Konzern auf Nachfrage bestätigte.

Werte besser als im Vorjahr

Damit liegen die Werte für den Mai zwar unter jenen für März (62,1 Prozent) und April (64,4 Prozent), sie sind aber nicht wie im vergangenen Jahr vielfach unter die 60-Prozent-Schwelle gerutscht.
Auch der Wert für das Gesamtjahr 2026 kratzt nun mit 59,9 Prozent an der 60-Prozent-Marke. Zuletzt hatte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) mehrfach zu Protokoll gegeben, er sei schon froh, wenn am Ende des Jahres bei der Pünktlichkeit „vorne eine 6“ stehe.

Historischer Tiefstand aus 2025 wirkt nach

Als verspätet gilt ein Zug hierzulande, sobald er mehr als 5 Minuten und 59 Sekunden hinter der im Fahrplan hinterlegten Zeit ankommt.
Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der DB befindet sich seit 2020 in einem rasanten Sinkflug.
Kamen im Corona-Jahr noch 81,8 und im Folgejahr immerhin 75,2 Prozent aller Züge so an, wie es der Fahrplan vorgab, ist der Wert in den darauffolgenden Jahren sukzessive gesunken.
2025 erreichte er schließlich mit 60,1 Prozent einen historischen Tiefstwert. (dts/red)
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Bericht: Bahn unpünktlicher als offiziell angegeben

Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn (DB) im Fernverkehr ist offenbar schlechter als vom Konzern ausgewiesen.
Das zeigt eine Auswertung des Start-ups Railwise im Auftrag des „Handelsblatts“ aus mehr als 180.000 Ankunftsdaten.
Demnach reichte es bei den ICE- und IC-Ankünften im April lediglich für eine Pünktlichkeit von 62,4 Prozent. Laut Mitteilung der Bahn waren es 64,4 Prozent.
Genauso wie die DB notierte Railwise lediglich Verspätungen ab sechs Minuten. Rechnet man Komplettausfälle hinzu, lag die tatsächliche Quote nur noch bei 58 Prozent.

Nordrhein-Westfalen schwer betroffen

Die Datenauswertung offenbart bemerkenswerte Unterschiede: In Bayern fiel die Pünktlichkeit in den vergangenen 30 Tagen bis zum 9. Mai mit fast 66 Prozent am höchsten aus.
Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen dagegen kam der DB-Fernverkehr auf eine Pünktlichkeitsquote von 50,2 Prozent. Acht der zehn verspätungsintensivsten Bahnhöfe befinden sich in NRW. Den höchsten Wert verzeichnete Minden, wo 61,2 Prozent der Fernzüge mit mehr als sechs Minuten Verspätung eintrafen.
Die Abweichungen der Railwise-Daten vom vorläufigen DB-Monatsbericht April seien nicht nachvollziehbar, sagte eine Konzernsprecherin auf Anfrage.
Die Messungen unterlägen strengen Qualitäts- und Plausibilitätsanforderungen und seien so ausgestaltet, dass sie den tatsächlichen Betrieb realistisch und nachvollziehbar abbilden, fügte sie hinzu.
Railwise bezieht die Daten direkt von der DB über die lizenzpflichtige Schnittstelle „Timetable“. (dts/red)