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Wenn Deutschland seine Besten verliert: Auswandern als Karriereoption


In Kürze:

  • 67 Prozent der Beschäftigten können sich laut einer Umfrage vorstellen, im Ausland zu arbeiten.
  • Besonders auswanderungsbereit sind gut qualifizierte Fachkräfte und Besserverdiener.
  • Die wichtigsten Gründe für den Wegzug: mehr Netto, geringere Steuer- und Abgabenlast, bessere Lebensqualität.
  • Bei den Rückwanderungen nach Deutschland sind qualifizierte Fachkräfte unterrepräsentiert.

Deutschland, ein Auswanderungsland? Nicht die Masse macht Sorgen, sondern wer über einen Weggang nachdenkt. 2025 wanderten laut Statistischem Bundesamt knapp 290.000 deutsche Staatsangehörige aus – ein Rekordwert, seitdem die Wanderungszahlen veröffentlicht werden. Wenn man die knapp 192.000 Rückkehrer abzieht, verzeichnet Deutschland damit einen Nettoverlust von rund 97.000 deutschen Staatsangehörigen. Zum Vergleich: 2024 lag dieser Wert noch bei 81.000 Personen, die gingen.

Warum immer mehr Beschäftigte den Blick ins Ausland richten

Zwar erlebt Deutschland bislang keine Massenabwanderung seiner Fachkräfte, dennoch stellen sich mehr Beschäftigte zunehmend eine Frage, die vor zehn oder 20 Jahren deutlich seltener gestellt wurde: Warum eigentlich hierbleiben? Vor allem Besserverdiener und gut Qualifizierte planen oder sind bereits dabei, ihr Heimatland zu verlassen.
Konkret: 67,2 Prozent der Befragten einer Indeed-Erhebung können sich grundsätzlich einen Job im Ausland vorstellen, so das aktuelle Ergebnis der Umfrage der Stellenplattform unter 1.000 Beschäftigten. Dass viele nicht nur mit dem Gedanken spielen, sondern bereits Taten folgen lassen wollen, zeigt, dass rund 30 Prozent der Befragten innerhalb eines Jahres aktiv nach Stellen gesucht haben. Jeder Zehnte hat bereits Bewerbungen verschickt.
Die Umfrage ist zwar nicht repräsentativ, doch sie deutet auf einen Stimmungswandel hin: Gerade diejenigen, die vielversprechende Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt haben, prüfen zunehmend Alternativen.
Denn nicht Menschen ohne Perspektive denken über einen Wechsel nach, sondern gerade gut qualifizierte Fachkräfte und Besserverdiener. Mehr als die Hälfte der Haushalte mit über 6.000 Euro monatlichem Nettoeinkommen hat laut der Befragung den internationalen Arbeitsmarkt bereits sondiert oder sucht konkret nach Alternativen im Ausland.

Nicht Karriere, sondern Lebensqualität und Steuerlast

In Deutschland wird seit Jahren über Fachkräftemangel diskutiert. Die politische Debatte kreist vorwiegend um Einwanderung, Ausbildung und demografischen Wandel. Sehr viel seltener wird eine andere Frage gestellt, die sich auch angesichts dieser Umfrageergebnisse auftut: Warum verliert Deutschland Menschen, die bereits hier sind?
Aufschluss darüber können möglicherweise weitere Ergebnisse der Indeed-Umfrage geben. Den Ausreisewilligen geht es demnach um eine bessere Bezahlung (50,8 Prozent) als in Deutschland, eine höhere Lebensqualität (50,7 Prozent) und um eine geringere Steuer- und Abgabenlast (41,5 Prozent).
Mehr als 70 Prozent der Umfrageteilnehmer monieren in Bezug auf den heimischen Arbeitsmarkt, dass die steuerliche Belastung hierzulande in keinem angemessenen Verhältnis zum Verdienst steht. Lediglich 24 Prozent der Befragten sehen im Ausland bessere berufliche Aufstiegsmöglichkeiten.

Was sich in den vergangenen Jahren verändert hat

Ein Blick zurück zeigt, wie stark sich die Motive verändert haben. Eine Erhebung von 2008, die in einen Bericht der OECD von 2015 einfloss, zeigt: Zu dieser Zeit erwarteten noch 70 Prozent der damals Befragten im Ausland eine bessere Stellung am Arbeitsmarkt, inklusive besserer Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten. Zu dieser Zeit verbanden 25 bis 40 Prozent Deutschland mit hohen Steuern, Bürokratie und fehlender Offenheit in der Gesellschaft.
Zudem zitiert der OECD-Bericht eine Studie, in der zwischen 2009 und 2013 knapp 9.000 in Deutschland geborene Personen befragt wurden: Würden Sie bei Gelegenheit gern dauerhaft ins Ausland ziehen? Das Ergebnis: 83 Prozent wollten in Deutschland bleiben, 15 Prozent wünschten sich, lieber anderswo zu leben. Von denjenigen, die ihre Auswanderungspräferenz in den Jahren 2010, 2011 oder 2013 äußerten (insgesamt 728 Befragte), planten lediglich 4 Prozent, innerhalb der nächsten zwölf Monate tatsächlich ins Ausland zu ziehen.
Von denen, die ins Ausland gingen, waren schon damals viele gut ausgebildete Menschen, beschrieb die OECD in ihrem Bericht von 2015. Darin steht auch:
„Erwerbstätige deutsche Auswanderer üben häufig Berufe mit hohem Qualifikationsniveau aus.“
Bei den Rückwanderungen hingegen seien allerdings „Personen mit hoher Beschäftigungsfähigkeit unterrepräsentiert“.
Kurz gesagt: Schon damals verließen überdurchschnittlich häufig gut qualifizierte Erwerbstätige Deutschland. Unter den Rückkehrern waren Hochqualifizierte dagegen seltener vertreten.
Bereits vor mehr als zehn Jahren empfahl die OECD deshalb eine Politik, die die Bedürfnisse deutscher Auswanderer stärker berücksichtigt und eine Rückkehr erleichtert. Heute wirkt diese Empfehlung aktueller denn je.

Mehr Steuern, weniger Fachkräfte?

Aktuell konzentriert sich die politische Debatte in Deutschland vordergründig darauf, wie Fachkräfte gewonnen und zusätzliche Steuereinnahmen generiert werden können. Aktuell werden höhere steuerliche Belastungen für Vermögende und Gutverdiener geplant. Zudem ist die Rede von einer möglichen Erhöhung der Mehrwertsteuer, genauso wie von höheren Steuern für Zigaretten und Alkohol. Nach dem aktuellen Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 sollen zukünftig außerdem Kryptogewinne genauso wie Kapitaleinkünfte besteuert werden.
Ebenso wird debattiert, die zehnjährige Haltefrist bei Immobilien abzuschaffen. Das bedeutet, dass Immobilienverkäufe künftig unabhängig von der Haltedauer immer mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert würden.
Weit weniger diskutiert wird darüber, welche Signale dadurch an diejenigen gesendet werden, die bereits heute einen erheblichen Teil der Steuern und Sozialabgaben tragen und aufgrund ihrer Qualifikation oft auch weltweit gefragt sind.
Für einen Teil dieser Leistungsträger könnten solche Ankündigungen den Eindruck verstärken, dass sich die Rahmenbedingungen in Deutschland weiter verschlechtern.
Hinzu kommt ein weiterer, volkswirtschaftlicher Aspekt, der in der Debatte kaum thematisiert wird: Hinter jeder hochqualifizierten Fachkraft, die Deutschland verlässt, stehen oft Jahre staatlich finanzierter Ausbildung, Berufserfahrung und damit Wissen, das das Land verlässt.
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Chinas Spionagekrieg gegen den Westen eskaliert

Seit Jahrzehnten nutzt China seinen Zugang zu westlichen Märkten, Technologien sowie akademischen und wissenschaftlichen Einrichtungen, um seine Wirtschaft aufzubauen und seinen mittlerweile beeindruckenden Technologiesektor auszubauen. Vieles davon geschah durch gegenseitige Vereinbarungen, manches jedoch durch heimliche Machenschaften, Diebstahl, Bestechung und Spionage.

Die „Five Eyes“ schlagen Alarm

Heute warnen Geheimdienste der „Five Eyes“-Allianz – bestehend aus den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland – dass Peking sowohl den Umfang als auch die Professionalität seiner Spionageoperationen drastisch ausgeweitet hat. Jüngste gemeinsame Warnungen deuten darauf hin, dass Chinas Geheimdienstapparat sich nicht mehr ausschließlich auf den Diebstahl von Technologie und Geschäftsgeheimnissen konzentriert.
Zunehmend richten sich Pekings Spionageaktivitäten gegen Regierungsmitarbeiter, Militärangehörige, kritische Infrastruktur, Telekommunikationsnetze und sogar gegen Privatpersonen, die über nützliche Zugänge oder Informationen verfügen.
Das Ergebnis ist eine anhaltende Geheimdienstkampagne, wie sie seit dem Kalten Krieg nicht mehr zu beobachten war.
Im Juni 2026 gab das Five-Eyes-Bündnis eine seltene gemeinsame Warnung heraus, wonach chinesische Geheimdienste über LinkedIn, Indeed, Upwork und andere berufliche Netzwerkplattformen aggressiv nach Informanten suchen. Geheimdienstvertreter berichten, dass chinesische Agenten sich als Personalvermittler, Berater, Thinktank-Mitarbeiter und Forschungsunternehmen ausgeben, um Personen mit Zugang zu sensiblen Informationen ausfindig zu machen.
Dem gemeinsamen Bericht zufolge gehören zu den Zielen Personal im Verteidigungssektor, Außenpolitikexperten, Militärangehörige, Auftragnehmer der Regierung, Journalisten, Wissenschaftler und Mitarbeiter von Thinktanks. Das Ziel ist klar: der Erwerb vertraulicher militärischer, politischer, wirtschaftlicher und technologischer Informationen, die Peking einen strategischen Vorteil verschaffen können.
Britische Geheimdienstmitarbeiter berichten, dass Tausende Personen mit Verbindungen zum Parlament, zum öffentlichen Dienst und zu Verteidigungseinrichtungen auf diese Weise angesprochen wurden.
Sie haben richtig gelesen: Tausende.

Pekings bevorzugte Methoden

Chinas Geheimdienstmodell unterscheidet sich von der traditionellen Spionage nach sowjetischem Vorbild.
Anstatt sich hauptsächlich auf professionelle Geheimdienstmitarbeiter zu verlassen, setzt Peking auf ein breit gefächertes Netzwerk, das Geheimdienste, militärische Organisationen, staatliche Unternehmen, Universitäten, Tarnfirmen, Cybereinheiten und Akteure aus der Privatwirtschaft umfasst.
Die Strategie ist einfach: Informationen aus Tausenden Quellen sammeln und diese zu verwertbaren Erkenntnissen zusammenführen.
Dieser Ansatz umfasst fortlaufende Versuche, durch Cyberangriffe in staatliche und private Netzwerke einzudringen, den Diebstahl geistigen Eigentums sowie die Anwerbung von Insidern. Wie oben erwähnt, umfasst er auch die bekannte Praxis der Informationsbeschaffung im akademischen und Forschungsbereich, Einflussoperationen und die Überwachung chinesischer Gemeinschaften im Ausland sowie die Nutzung beruflicher Netzwerkplattformen.

Diese Kombination aus Archivfotos, die am 7. Mai 2026 erstellt und am 2. März 2026 aufgenommen wurden, zeigt Bill Yuen Chung Biu (l.) und Peter Wai Chi Leung, die beide wegen Beihilfe für den Geheimdienst von Hongkong angeklagt sind.

Foto: Carlos Jasso/AFP via Getty Images

Das breite Spektrum dieser Aktivitäten ermöglicht es Peking, riesige Mengen an Informationen zu sammeln und gleichzeitig eine glaubwürdige Abstreitbarkeit aufrechtzuerhalten.

Kritische Infrastruktur als primäres Ziel von „Volt Typhoon“

Die vielleicht besorgniserregendste Entwicklung betrifft Chinas Eindringen in die westliche kritische Infrastruktur.
US-Geheimdienste, darunter das FBI, die NSA und die CISA, haben gewarnt, dass eine von China staatlich geförderte Hackergruppe namens „Volt Typhoon“ mindestens fünf Jahre lang Zugriff auf Teile der amerikanischen kritischen Infrastruktur hatte, bevor sie entdeckt wurde.
Die Ziele erstrecken sich Berichten zufolge über das gesamte Spektrum von Industrie, Vertrieb und weiteren Bereichen. Dazu gehören Luftfahrt, Bahnverkehr, Seeverkehr, Pipelines, Kommunikationssysteme und die Wasserversorgung.
Was Volt Typhoon besonders alarmierend macht, ist die Einschätzung der Behörden, dass die Operation über die reine Informationsbeschaffung hinausgeht. US-Behörden gehen davon aus, dass sich die Hacker möglicherweise bereits in den Infrastrukturnetzwerken „positioniert haben“, um diese im Falle einer zukünftigen Krise oder eines Konflikts potenziell lahmzulegen.
Dies stellt eine erhebliche Eskalation gegenüber herkömmlicher Spionage dar.
Im Jahr 2023 machte Microsoft die Gruppe Volt Typhoon erstmals öffentlich bekannt.
Die Gruppe nutzte sogenannte „Living-off-the-Land“-Techniken, was bedeutet, dass sie sich auf legitime Admin-Tools stützte, die bereits in den Netzwerken der Opfer vorhanden waren, anstatt leicht nachweisbare Malware einzusetzen.
Dieser Ansatz ermöglichte es den Akteuren, über lange Zeiträume unentdeckt zu bleiben, während sie Informationen sammelten und sich langfristigen Zugriff verschafften. Guam, Standort wichtiger US-Militäreinrichtungen und Kommunikationsinfrastruktur im Pazifik, gehörte zu den bekannt gemachten Zielen.
Eine weitere, mit China verbundene Operation, bekannt als „Salt Typhoon“, konzentrierte sich Berichten zufolge auf Telekommunikationsnetze.
Sicherheitsexperten und Geheimdienstmitarbeiter bringen die Kampagne mit groß angelegten Spionageaktivitäten gegen die Kommunikationsinfrastruktur in Verbindung. Berichten zufolge zielte die Operation darauf ab, Zugang zu sensiblen Telekommunikationsdaten zu erlangen, darunter auch zur Kommunikation von Regierungsvertretern und Entscheidungsträgern.

Ein Fahndungsplakat des FBI zeigt Mitarbeiter des chinesischen Technologieunternehmens Anxun (i-Soon) Information Technology Co., Ltd., die mutmaßlich auf Anweisung und in enger Abstimmung mit dem chinesischen Ministerium für Staatssicherheit und dem Ministerium für öffentliche Sicherheit Angriffe auf Opfer weltweit verübt haben sollen.

Foto: FBI

Analysten beschreiben „Salt Typhoon“ als eine der umfangreichsten Cyberspionagekampagnen, die jemals gegen westliche Kommunikationsnetzwerke gerichtet waren.

Online-Rekrutierungsmaßnahmen

Die jüngste Sorge betrifft Chinas Nutzung sozialer und beruflicher Netzwerke.
Laut den Five-Eyes-Geheimdiensten geben sich chinesische Militärgeheimdienstler zunehmend als Personalvermittler aus, die Beratungsaufträge, Forschungsaufträge oder politische Analyseprojekte anbieten. Die ersten Anfragen wirken harmlos. Im Laufe der Zeit werden die Zielpersonen dazu verleitet, immer sensiblere Informationen preiszugeben.
Beamte beschreiben dies als ein hochskalierbares Modell, das in der Lage ist, Tausende potenzielle Quellen gleichzeitig zu erreichen.
Die Belege für Chinas umfassende Spionagekampagnen stammen aus mehreren Quellen, wobei Regierungen zunehmend länderübergreifende Warnungen herausgeben.
Staatliche Geheimdienste haben gemeinsame Warnungen herausgegeben. Cybersicherheitsfirmen, darunter Microsoft, haben unabhängig voneinander Einbrüche dokumentiert. Strafrechtliche Verfahren haben Rekrutierungsnetzwerke und Spionageaktivitäten aufgedeckt. Technische forensische Untersuchungen führen die Operationen auf Infrastrukturen und Methoden zurück, die mit vom chinesischen Staat unterstützten Akteuren in Verbindung stehen.

Was wird dagegen unternommen?

Westliche Regierungen haben reagiert, indem sie ihre Cyberabwehr verstärkt, den Austausch von Geheimdienstinformationen intensiviert, Technologietransfers eingeschränkt, Exportkontrollen verschärft und Spionagefälle strafrechtlich verfolgt haben.
Das Five-Eyes-Bündnis tritt zunehmend öffentlich auf, um chinesische Operationen offenzulegen. Die Geheimdienste scheinen davon auszugehen, dass eine öffentliche Zuschreibung für Peking Kosten verursacht und potenziellen Zielen hilft, Rekrutierungsversuche zu erkennen, bevor Schaden entsteht.
Wird genug getan, um Chinas Eindringen und seinen Zugang zu kritischen Geheimdienstinformationen, fortschrittlichen Technologien und anderen sensiblen Bereichen einzudämmen?
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lautet die Antwort: „Nein.“

Wird dies zu einem Krieg führen?

Sind Chinas umfangreiche Spionageaktivitäten ein Vorbote eines Krieges?
Nicht unbedingt. Spionage ist ein normaler Bestandteil des internationalen Wettbewerbs, und jede Großmacht betreibt sie in gewissem Maße.
Chinas Eindringen in kritische Infrastrukturen erhöht jedoch den Einsatz. Wenn die Geheimdienste recht haben, dass einige Operationen darauf abzielen, Störungen im Falle einer Taiwan-Krise vorzubereiten, verschwimmt die Grenze zwischen Spionage und Konflikt.
Das derzeitige Risiko eines direkten militärischen Konflikts zwischen China und den USA ist nach wie vor relativ gering, ist jedoch höher als jemals in den vergangenen Jahrzehnten. Die meisten Analysten halten Cyberoperationen, wirtschaftlichen Zwang, technologischen Wettbewerb und Druck über Stellvertreter für weit wahrscheinlicher als einen offenen Krieg.
Dennoch ist die Lektion klar. Pekings Geheimdienstkampagne wird immer umfassender, tiefgreifender und ehrgeiziger. Die Warnung der Five Eyes legt nahe, dass westliche Regierungen die chinesische Spionageaktivitäten zunehmend nicht mehr als eine Ansammlung isolierter Vorfälle betrachten, sondern als langfristige strategische Bemühung, die darauf abzielt, das Kräfteverhältnis zugunsten Chinas zu verschieben.
Ist eine tiefgreifende und koordinierte Reaktion der westlichen Nationen wahrscheinlich?
Vielleicht nicht, aber sie erscheint notwendiger denn je.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „China’s Expanding Spy War Against the West“. (deutsche Bearbeitung: ks)