Tag: Köln
In Kürze:
- Die Zentralen Ausländerbehörden Coesfeld und Unna haben nach dem Anschlag in Solingen Listen mit ausreisepflichtigen Personen erstellt.
- Das LKA Nordrhein-Westfalen hat darauf 6.800 ausreisepflichtige Personen überprüft.
- Rund 2.100 von ihnen tauchen in Ermittlungsakten auf.
- 471 Ausreisepflichtige wurden der Stadt Köln gemeldet, darunter auch mehrfach Vorbestrafte.
- Die Kölner Abteilung, die für Rückführungen zuständig ist, hat nicht auf die Listen reagiert.
- Staatsanwaltschaft prüft Anzeigen gegen die Stadt Köln wegen Fehlverhaltens.
- Die SPD kritisiert auch das NRW-Fluchtministerium wegen des Umgangs mit den Listen.
Warum Köln in die Kritik geriet
„Die Stadt ist auf das Angebot aus Coesfeld nicht eingegangen. Nur eine einzige der zuständigen Abteilungen in der Kölner Ausländerbehörde antwortete überhaupt. Die Abteilung, die für das Rückführungsmanagement zuständig ist, reagierte nicht.“
„Seitens des Fluchtministeriums ist der Prozess zur Abschiebung von ausreisepflichtigen Personen in den Westbalkan und Irak zwar vor über zwei Jahren angestoßen worden, ein Monitoring gab es allerdings nicht. (…) Das Fluchtministerium hat sich über ein Jahr hinweg landesweit nicht mehr aktiv in den Prozess eingebracht oder hinterfragt, ob alles funktioniert – obwohl es die oberste Aufsichtsbehörde ist.“
Ein straffälliger 16-Jähriger
LKA überprüft 6.800 Personen
LKA schaut bis 2016

Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) hat eine Prüfung der Affäre um die Coesfelder Liste angeordnet. (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
SPD kritisiert Fluchtministerium
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In Kürze:
- Rekordpegel: Der Rhein erreicht historische Tiefstände und gibt alte Wracks frei.
- Schifffahrt: Geringe Wasserstände erschweren den Gütertransport und erhöhen die Transportkosten.
- Hitze: Westeuropa erlebt den heißesten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.
Zwei Wracks mit zwei düsteren Geschichten

Luftaufnahme eines ehemaligen Aalfischerbootes, das bei Neuss im trockenen Schlamm am Ufer des Rheins liegt. Die Aufnahme entstand am 30. Juli 2026, als der Rhein nach außergewöhnlich heißem Wetter einen historischen Tiefstand erreichte.
Foto: Ina Fassbender/AFP via Getty Images
Niedrigwasser wird zum Problem für die Schifffahrt

Niedrigwasser am Rhein bei Tolkamer in den Niederlanden am 5. August 2026.
Foto: Hesham Elsherif/Getty Images
Handel fordert mehr Lang-Lkw
Westeuropa erlebt heißesten Juni und Juli seit Messbeginn

Bad Ischl, Österreich – 2. August 2026: Boote liegen im stark zurückgegangenen Wasser des Nussensees. Hitze und ausbleibender Regen lassen die Wasserstände in der Region deutlich sinken.
Foto: Christian Bruna/Getty Images
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In Kürze:
• Die Thomaskirche soll nach ihrer Entwidmung abgerissen und durch Wohnungen sowie Bürogebäude ersetzt werden.
• Sinkende Mitgliederzahlen, finanzielle Engpässe und Klimavorgaben erhöhen den Druck auf Kirchengemeinden.
• Bundesweit wird jedes Jahr eine zweistellige Zahl an Kirchen verkauft, umgenutzt oder abgerissen.
Lutherkirche als Kultur- und Gemeindezentrum genutzt
Keine regelmäßige zentrale Erfassung entwidmeter Kirchen
In vielen Fällen leidet auch die Bausubstanz
Seltene Kirchenübernahme durch andere Religionsgemeinschaften
Freier Eintritt für Kinder bis 13 Jahre
Nordquerhaus für Gebete geöffnet
Notre-Dame und Petersdom ohne Gebühr zugänglich



















