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Kam das Leben vom Mars zur Erde?


In Kürze:

  • Mars und Erde entstanden vor über 4,5 Milliarden Jahren, wobei der Rote Planet etwas Vorsprung hatte.
  • Heute bietet unser kosmischer Nachbar weder Wasser noch Atmosphäre, doch das war nicht immer so.
  • Während die Erde sich nach einem gigantischen Einschlag wortwörtlich neu formte, bot der frühe Mars über Jahrmillionen bessere Bedingungen für das Leben.
  • Könnte es sein, dass dieses frühe Leben rechtzeitig den Absprung schaffte, bevor der Mars unbewohnbar wurde, und eine neue Heimat auf der Erde fand?

 
Wie entstand das Leben auf der Erde? Zwar haben Wissenschaftler Theorien dazu, doch verstehen sie noch nicht vollständig, welche chemischen Abläufe genau zur Entstehung des Lebens führten und wann die ersten primitiven Lebensformen auftauchten.
Was aber, wenn das Leben auf der Erde nicht hier seinen Ursprung hätte, sondern mit Meteoriten vom Mars hierher gelangte? Es ist zwar nicht die am meisten favorisierte Theorie zum Ursprung des Lebens, bleibt aber dennoch eine faszinierende Hypothese. Hier werden wir die Argumente dafür und dagegen untersuchen.

Gute Ausgangslage auf Mars und Erde?

Der zeitliche Ablauf ist ein entscheidender Faktor. Der Mars entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, während die Erde mit 4,54 Milliarden Jahren etwas jünger ist. Die Oberflächen beider Planeten waren anfangs geschmolzen, bevor sie allmählich abkühlten und sich verfestigten.
Theoretisch hätte Leben kurz nach der Entstehung sowohl auf der Erde als auch auf dem Mars unabhängig voneinander entstehen können. Während die marsianische Oberfläche heute für Leben, wie wir es kennen, eher unbewohnbar ist, herrschten auf dem frühen Mars vermutlich ähnliche Bedingungen wie auf der frühen Erde.
Der frühe Mars scheint eine schützende Atmosphäre und flüssiges Wasser in Form von Ozeanen, Flüssen und Seen gehabt zu haben. Möglicherweise war er auch geothermisch aktiv, mit zahlreichen hydrothermalen Schloten und heißen Quellen, die die notwendigen Bedingungen für die Entstehung von Leben boten.
Jezero-Krater auf dem Mars

Diese Abbildung zeigt den Jezero-Krater, wie er vor Milliarden von Jahren auf dem Mars ausgesehen haben könnte, als er noch ein See war.

Foto: NASA/JPL-Caltech

Vor etwa 4,51 Milliarden Jahren prallte jedoch ein marsgroßer, felsiger Planet namens Theia auf die Ur-Erde. Durch diesen Einschlag verschmolzen beide Himmelskörper miteinander und trennten sich anschließend in unsere Erde und ihren Mond. Hätte sich Leben vor diesem Ereignis entwickelt, hätte es dieses sicherlich nicht überlebt.
Der Mars hingegen erlebte wahrscheinlich kein globales Umschmelzereignis. Der rote Planet musste im turbulenten frühen Sonnensystem zwar zahlreiche Einschläge hinnehmen, doch deuten die Beweise darauf hin, dass keiner davon groß genug gewesen wäre, um den Planeten vollständig zu zerstören. Einige Gebiete könnten daher relativ stabil geblieben sein.
Wenn also auf dem Mars kurz nach der Entstehung des Planeten vor 4,6 Milliarden Jahren Leben entstanden wäre, hätte es sich mindestens eine halbe Milliarde Jahre lang ohne größere Unterbrechungen weiterentwickeln können.
Nach dieser Zeit brach das Magnetfeld des Mars zusammen, was den Anfang vom Ende der Bewohnbarkeit des Mars markierte. Die schützende Atmosphäre verschwand, wodurch die Oberfläche des Planeten eisigen Temperaturen und ionisierender Strahlung aus dem Weltraum ausgesetzt war. Doch wie sah es auf der Erde aus? Wie schnell entstand Leben nach dem Einschlag, der den Mond formte?

Eine Frage des Zeitpunkts

Führt man den Stammbaum des Lebens bis zu seinen Wurzeln zurück, gelangt man zu einem Mikroorganismus namens LUCA (Last Universal Cellular Ancestor, zu Deutsch: letzter gemeinsamer Vorfahre aller Lebewesen). Dies ist die Mikrobenart, von der die Forschung alles heutige Leben ableitet.
Eine aktuelle Studie rekonstruierte die Eigenschaften von LUCA mithilfe der Genetik und der Fossilienfunde des frühen Lebens auf der Erde. Daraus wurde geschlossen, dass LUCA vor 4,2 Milliarden Jahren lebte – früher als einige frühere Schätzungen vermuteten.
Doch LUCA war nicht der früheste Organismus auf der Erde, sondern eine von mehreren Mikrobenarten, die zu dieser Zeit gleichzeitig auf unserem Planeten existierten. Sie standen im Wettbewerb miteinander, kooperierten, überlebten die Widrigkeiten der Natur und wehrten Angriffe von Viren ab. Wenn es vor etwa 4,2 Milliarden Jahren auf der Erde kleine, aber recht komplexe Ökosysteme gab, muss das Leben schon früher entstanden sein. Doch wie viel früher?

Vereinfachter Stammbaum des Lebens mit LUCA und LECA, wie ihn sich die Forscher vorstellen.

Die neue Schätzung für das Alter von LUCA liegt bei 360 Millionen Jahren nach der Entstehung der Erde und 290 Millionen Jahren nach dem Mond-bildenden Einschlag. Wir wissen lediglich, dass sich in diesen 290 Millionen Jahren irgendwie Chemie zu Biologie entwickelte. Reichte diese Zeit aus, damit Leben auf der Erde entstehen und sich dann zu den Ökosystemen diversifizieren konnte, die zu Lebzeiten von LUCA existierten?
Ein marsianischer Ursprung des irdischen Lebens umgeht diese Frage. Der Hypothese zufolge könnten Arten marsianischer Mikroorganismen auf Meteoriten zur Erde gelangt sein – gerade rechtzeitig, um von den günstigen Bedingungen nach der Mondentstehung zu profitieren.
Der Zeitpunkt mag für diese Idee günstig sein. Als jemand, der auf diesem Gebiet arbeitet, würde ich jedoch vermuten, dass 290 Millionen Jahre reichlich Zeit sind, damit chemische Reaktionen die ersten Lebewesen auf der Erde hervorbringen und sich die Biologie anschließend diversifizieren und komplexer werden konnte.

Die Reise vom Mars zur Erde überstehen

Das rekonstruierte Genom von LUCA lässt vermuten, dass es sich von molekularem Wasserstoff oder einfachen organischen Molekülen als Nahrungsquellen ernähren konnte. Zusammen mit anderen Hinweisen deutet dies darauf hin, dass LUCAs Lebensraum entweder ein flaches marines Hydrothermalquellen-System oder eine geothermische heiße Quelle war.
Bislang nehmen Forscher an, dass solche Umgebungen auf der frühen Erde die notwendigen Bedingungen boten, damit Leben aus nicht-lebender Chemie entstehen konnte. LUCA verfügte zudem über biochemische Mechanismen, die es vor hohen Temperaturen und UV-Strahlung schützen konnten – echte Gefahren in diesen frühen Umgebungen der Erde.
Es ist jedoch keineswegs sicher, dass frühe Lebensformen die Reise vom Mars zur Erde hätten überleben können. Und nichts im Genom von LUCA deutet darauf hin, dass es besonders gut an den Weltraumflug angepasst war.

Heiße geothermale Quellen, wie sie heute im Yellowstone National Park existieren, könnten der Lebensraum für früheste Mikroorganismen wie LUCA gewesen sein.

Foto: Daphne Zheng/iStock

Um es bis zur Erde zu schaffen, hätten Mikroorganismen zunächst den ersten Aufprall auf der Marsoberfläche und einen Hochgeschwindigkeitsausstoß aus der Marsatmosphäre überstehen müssen. Danach folgte eine fast einjährige Reise durch das Vakuum des Weltraums, bei der sie die Bombardierung mit kosmischer Strahlung überleben mussten.
Anschließend hätten sie den hochtemperaturreichen Eintritt in die Erdatmosphäre und einen weiteren Aufprall auf die Erdoberfläche überstehen müssen. Dieses letzte Ereignis hätte sie möglicherweise in eine Umgebung gebracht, an die sie auch nur ansatzweise angepasst waren – oder auch nicht.

Wahrscheinlichkeit gering, aber nicht null?

Die Wahrscheinlichkeit, dass all dies geschieht, erscheint mir ziemlich gering. So schwierig der Übergang von der Chemie zur Biologie auch erscheinen mag, so erscheint er mir doch weitaus einfacher als die Vorstellung, dass dieser Übergang auf dem Mars stattfinden würde, wobei Lebensformen die Reise zur Erde überleben und sich dann an einen völlig neuen Planeten anpassen würden. Ich könnte mich jedoch irren.
Es ist sinnvoll, sich Studien anzusehen, die untersuchen, ob Mikroorganismen die Reise zwischen Planeten überleben könnten. Bislang sieht es so aus, als könnten das nur die widerstandsfähigsten Mikroorganismen. Dabei handelt es sich um Arten, die sich daran angepasst haben, Schäden durch Strahlung zu vermeiden, und die durch die Bildung von Sporen in der Lage sind, Austrocknung zu überleben.
Meteorit vom Mars mit mikroskopisch kleine Fossilien

In dem Mars-Meteoriten ALH84001 sollen mikroskopisch kleine Fossilien eingeschlossen sein.

Foto: JSC via NASA

Aber vielleicht könnten Mikroorganismen, wenn eine Population von ihnen im Inneren eines ausreichend großen Meteoriten eingeschlossen wäre, vor den meisten der rauen Bedingungen im Weltraum geschützt sein. Einige Computersimulationen stützen diese Idee sogar. Derzeit laufen weitere Simulationen und Laborexperimente, um dies zu überprüfen.
Dies wirft eine weitere Frage auf: Wenn Leben innerhalb der ersten 500 Millionen Jahre nach der Entstehung unseres Sonnensystems vom Mars zur Erde gelangt ist, warum hat es sich dann in den folgenden vier Milliarden Jahren nicht von der Erde auf den Rest des Sonnensystems ausgebreitet? Vielleicht sind wir also doch keine Mars-Menschen.
Dieser Artikel erschien im Original auf theconversation.com unter dem Titel „Are we the Martians? The intriguing idea that life on Earth began on the red planet“. (redaktionelle Bearbeitung: ts)The Conversation
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England-Frankreich: Tuchels versöhnender Erfolg

Zwischen Thomas Tuchels Wandlung vom Buhmann zum Helden lagen nicht einmal zwei Stunden. Es waren allerdings spektakuläre, ja historische 100 Minuten Fußball, die Englands Nationaltrainer wieder eine Perspektive und vor allem das Wohlwollen der Öffentlichkeit verschafften.
Das Ergebnis des kleinen Finals bei dieser WM gegen Frankreich hätte auch drei Fußminuten weiter südlich auf einer Anzeigetafel stehen können. Dort, wo in Miami jedes Jahr das Tennisturnier ausgetragen wird.
Mit 6:4 besiegte das in der ersten Halbzeit entfesselt spielende England die als WM-Favorit gestarteten Franzosen. Der dritte Platz ist die größte WM-Leistung einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn 1966.
Thomas Tuchel lächelt wieder.

Thomas Tuchel lächelt wieder.

Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa

Buhrufe vor dem Anpfiff

„Das ist die erste Medaille seit 60 Jahren, die erste Medaille im Ausland. Ich hoffe, die Spieler sehen das“, sagte Tuchel. Vor dem Anpfiff waren noch Buhrufe durch das Stadion gehallt, als das Foto des 52-Jährigen am Ende der Mannschaftsaufstellung auf der Anzeigetafel gezeigt worden war.
Eine Halbzeit später stand es bereits 4:0. Und am Ende schrieb der „Daily Star“, dass die ganze Welt von dem Spiel gefesselt worden sei. Tuchel entschied, „den Anker zu liften, und England überrollte ein lustloses Frankreich.“
Der „Guardian“ urteilte, das Spiel „zählte zu den Höhepunkten des Turniers“ und es sei „wirklich fantastisch“ gewesen.
Doch so wenig sich Tuchel nach dem Argentinien-Spiel auf die Schwarzmalerei einlassen wollte, so sehr verweigerte er sich nun den Lobeshymnen.
„Wir erlauben es uns fast nicht, damit zufrieden zu sein, weil wir so ehrgeizig sind. Wir wollten ins Finale kommen, deshalb schmerzt es“, sagte Tuchel. „Es gibt vieles, auf das man stolz sein kann, aber dennoch werden viele von uns nicht glücklich sein.“

Die englische Nationalmannschaft posiert für ein Foto, nachdem sie nach ihrem 6:4-Sieg im Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England am 18. Juli 2026 im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida, die Bronzemedaillen entgegengenommen hat.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Hendersons Rede

Bei der Ehrung für den dritten Platz wurde noch einmal deutlich, wie richtig Tuchel mit seiner Nominierung lag. Kopfschütteln hatte er im besten Fall geerntet, als er den hochbegabten Phil Foden und Cole Palmer kein WM-Ticket gegeben hatte.
Stattdessen schaffte es der 36 Jahre alte Jordan Henderson in den Kader, der beim Mittelklasseclub Brentford spielt. An diesem schwülen Sommerabend in Miami war es dann Henderson, der den nur zu Trainingszwecken mit in die USA gereisten Torwart Jason Steele zum Podest rief und ihm seine Medaille umhängte.
Die englischen Fans hinter dem Tor feierten begeistert. Es war kein Zufall, dass Jude Bellingham nach seinem Tor zum Endstand direkt zu Henderson gelaufen war und ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte.

Marcus Rashford (#11) aus England feiert gemeinsam mit Jordan Henderson (#14) nach dem vierten Tor seiner Mannschaft im Spiel zwischen England und Kroatien im Dallas Stadium am 17. Juni 2026 in Dallas, Texas.

Foto: Michael Steele/Getty Images

Auch vor dem Anpfiff spielte der erfahrene Ex-Liverpooler eine Schlüsselrolle.
„Jordan Henderson hat eine großartige Rede im Hotel gehalten, um uns in die richtige Stimmung zu bringen“, berichtete Tuchel. „Es gibt noch eine Lücke zu den Top Drei der Welt und die wollen wir schließen. Damit haben wir heute angefangen.“

Tuchel: „Den nächsten Sieg holen“

Verteidiger Djed Spence, der auf seiner Position zu den Entdeckungen des Turniers zählt, sieht in dem dritten Platz den Beginn von etwas Großem. „Es ist das beste Ergebnis seit 1966. Ich denke, das kann ein Sprungbrett für uns sein. Und im nächsten Turnier bringen wir hoffentlich etwas nach Hause.“
Das nächste Turnier ist die EM 2028 in Großbritannien und Irland. Bis dahin dürfte Tuchel Ruhe haben, wenn die Ergebnisse stimmen.
Auf Scharmützel mit den zahlreichen und wortgewaltigen Ex-Nationalspielern wird er sich weiterhin nicht einlassen. „Das Beste, was du tun kannst, ist auf dem Platz zu reagieren und den nächsten Sieg holen“, sagte er.
„Alles andere ist nur reden und das bringt dir keine Punkte. Ich bin froh über die Reaktion und wie wir gespielt haben.“ (dpa/red)
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19.07.2026: Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden | Südkorea verändert seine Währung | Neue Angriffe USA–Iran

HEUTE9:45 Uhr

Nach Sturz von DB-Mitarbeiter: GDL fordert Konsequenzen

Die Lokführergewerkschaft fordert rechtliche Konsequenzen nach dem Sturz eines Bahners aus einem fahrenden Zug. Es sei kein Sicherheitsgipfel oder rund Tisch nötig, sondern „Entscheidungen der Justiz“, sagte GDL-Chef Mario Reiß. „Wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“

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HEUTE9:04 Uhr

Südkorea verändert seine Währung

Südkoreas Regierung will die Landeswährung langfristig zu einer „frei konvertierbaren Währung“ zu machen. Das teilte das Finanzministerium mit und stellte einen Fahrplan zur Internationalisierung des Won vor. Dieser sieht auch vor, dass Ausländer die Währung künftig im Ausland ohne größere Hürden erwerben und nutzen können.

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HEUTE8:40 Uhr

Hagel-Verletzte bei Konzert in Mailand

Wegen eines heftigen Hagelschauers ist ein Konzert des puerto-ricanischen Sängers Bad Bunny in Mailand abgebrochen worden. Rund 80.000 Menschen mussten das Ippodromo SNAI San Siro verlassen. Laut Feuerwehr wurden mehrere Zuschauer von großen Hagelkörnern am Kopf getroffen und verletzt. Bad Bunny (32) ist für seinen Musik-Mix aus Reggaeton, Latin Trap und Pop bekannt.

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HEUTE8:03 Uhr

TV-Legende Gottschalk ist „momentan krebsfrei“

„Wetter dass“-Legende Thomas Gottschalk ist nach eigenen Angaben „momentan krebsfrei“. Die jüngste Untersuchung habe ergeben, dass er keinerlei Krebszellen mehr im Körper habe, sagte Gottschalk. „Das ist eine gute Nachricht, und ich bin natürlich entsprechend froh, dass ich diese Auskunft geben kann.“

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HEUTE7:37 Uhr

Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden

Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.
HEUTE7:21 Uhr

Nach Brand in Bangkoker Lokal: 34 Tote

Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.

Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.

Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images

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HEUTE6:45 Uhr

Russland greift Kiew an

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee  Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude. Russlands Verteidigungsministerium teilte mit, Ziele seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten gewesen.

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HEUTE6:27 Uhr

Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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HEUTE5:45 Uhr

USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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Persönliche Empfehlungen: Das neue Geschäft auf Social Media

Wenn die beste Freundin ein neues Lieblingsprodukt empfiehlt, wirkt das glaubwürdiger als ein aufwendig produzierter Werbespot. Genau auf diesen Effekt setzen immer mehr Unternehmen. Die Marketingstrategie nennt man „User Generated Content“ (UGC), zu Deutsch: Benutzergenerierte Inhalte.
Statt großer Werbekampagnen oder prominenter Influencer empfehlen dabei möglichst authentisch wirkende Personen Produkte auf sozialen Medien, wie Instagram und TikTok. Der Werbecharakter tritt dabei in den Hintergrund – die Videos sind wie persönliche Erfahrungsberichte aufgebaut.
Angefangen hat Sarah Fabians UGC-Karriere mit Videoideen auf ihren eigenen Instagram- und TikTok-Kanälen.

Angefangen hat Sarah Fabians UGC-Karriere mit Videoideen auf ihren eigenen Instagram- und TikTok-Kanälen.

Foto: Lea Winkler/dpa

Bei UGC gehe es darum, dass Marken ihre Produkte möglichst alltagsnah präsentieren, erzählt die Frankfurter UGC-Creatorin Sarah Fabian.
Fabian nimmt neben ihrem Studium Videos für Marken auf. Angefangen hat ihre UGC-Karriere mit Videoideen auf ihren eigenen Instagram- und TikTok-Kanälen.
„Dann sind Marken darauf aufmerksam geworden und haben gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auch für sie Videos zu kreieren.“
Die Aufträge häuften sich und sie merkte: „Das ist jetzt nicht eine einmalige Sache, sondern ich mache jetzt tatsächlich UGC.“
Für sie lohnt es sich: „Es ist auch echt eine ganz coole Möglichkeit, das Videomachen relativ schnell zu monetarisieren, ohne irgendwie die Reichweite dafür zu benötigen.“

Reale Produktnutzung für mehr Vertrauen

UGC spielt auch beim Münchner Unternehmen Airup eine entscheidende Marketingrolle. Die Firma stellt Trinkflaschen mit duftenden Kunststoffkartuschen her und wirbt damit, dass durch den Geruchssinn Geschmack wahrgenommen werden kann, obwohl dem Wasser keine zusätzlichen Inhaltsstoffe zugesetzt werden.
„Echte Menschen zu sehen, die ein Produkt nutzen und empfehlen, ist oft weitaus nahbarer und glaubwürdiger als traditionelle Werbung. Diese Authentizität hilft den Verbrauchern, sich mit der air up zu identifizieren“, sagt Airup Marketing Director France, Margod de Montfort.
UGC sei in ihrem Unternehmen besonders relevant für ein jüngeres Publikum, insbesondere im Alter zwischen 15 und 35 Jahren, die Social-Media-Inhalte täglich konsumieren.
In diesem Alter haben soziale Medien einen erheblichen Einfluss auf das Online-Shopping-Verhalten, wie aus einer Mediensucht-Sonderanalyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf hervorgeht, die dpa vorliegt.
So werden 47 Prozent der Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 17 Jahren durch Werbung auf Social-Media-Plattformen auf Produkte aufmerksam, 40 Prozent durch Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern.

„Das ist so ein bisschen wie der Wilde Westen“

Medien- und Konsumentenpsychologe Jan Landwehr von der Goethe-Universität Frankfurt erkennt Risiken bei UGC. Der Erfolg beruhe darauf, dass Nutzer die Aussagen oft weniger kritisch prüfen als bei klassischer Werbung.
„Wenn ich mir klassische Werbung anschaue, dann ist es so, dass der Nutzer natürlich prinzipiell weiß, dass das keine neutrale Botschaft ist, sondern dass der Werbetreibende eine Überzeugungsabsicht hat“, erklärt der Experte. Bei UGC sei das nicht ganz so klar. „Weil man nicht so stark hinterfragt.“
Problematisch sei bei UGC und Influencer-Marketing, dass es deutlich weniger strenge Regularien gäbe als bei klassischer Werbung, zum Beispiel im Gesundheitsbereich. Für Werbeaussagen zu Produkten müssten Unternehmen häufig wissenschaftliche Nachweise erbringen. „Das ist im Influencer-Marketing häufig so eine Grauzone“, sagt er.
Hinzu komme die oft enge Beziehung zwischen Creator und der Community. Durch diese soziale oder parasoziale Bindung könnten Creator explizit oder subtil Druck auf ihre Follower ausüben.
Als Beispiel nennt Landwehr Werbung für Haustierprodukte: „Wenn du das nicht machst, dann geht es deinem Tier nicht gut, dann kann das krank werden und so weiter.“ Solche Botschaften könnten das Gefühl vermitteln, aus Verantwortung handeln zu müssen.
Während es für klassische Werbung mit dem Deutschen Werberat eine Selbstkontrollinstanz gebe, fehle eine vergleichbare Selbstverpflichtung im Influencer-Marketing weitgehend.
Die Branche habe sich lange nur schrittweise reguliert. So mussten bezahlte Beiträge anfangs oft nicht einmal als Werbung gekennzeichnet werden. „Das ist so ein bisschen wie der Wilde Westen.“
Statt großer Werbekampagnen oder prominenter Influencer empfehlen bei UGC möglichst authentisch wirkende Personen Produkte auf Instagram und TikTok.

Statt großer Werbekampagnen oder prominenter Influencer empfehlen bei UGC möglichst authentisch wirkende Personen Produkte auf Instagram und TikTok.

Foto: Lea Winkler/dpa

Creator und Influencer tragen Verantwortung

Auch Sarah Fabian erhofft sich für die Branche mehr Regularien. „Es ist absurd, wenn man ein bisschen hinter die Kulissen schaut“, erzählt sie. Sie habe in der Vergangenheit schon Anfragen abgelehnt, weil die Vorgaben der Marke für das gewünschte Video nicht den tatsächlichen Eigenschaften des Produkts entsprachen.
„Ich arbeite auch absolut nur mit Produkten und Partnern zusammen, hinter denen ich zu 100 Prozent stehe, weil man ja sein Gesicht damit verkauft.“ Trotzdem sei ihr auch bewusst, dass es am Ende ein Geschäftsmodell ist. Fabian sieht deshalb auch große Verantwortung eines UGC-Creator gegenüber der Community.
„Die Zuschauer entwickeln wirklich eine ernsthafte Beziehung und Bindung zu dem jeweiligen Creator.“ Einem Creator müsse klar sein, egal ob großer Influencer oder UGC-Creator, dass Leute aufgrund dieser Beziehung und dieser scheinbaren emotionalen Bindung Produkte kaufen würden. (dpa/red)
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19.07.2026: Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden | Brand bei Müritz dauert an | Neue Angriffe USA–Iran

HEUTE7:37 Uhr

Merz sucht neuen Fraktionsvorsitzenden

Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn will Kanzler Friedrich Merz die Nachfolge zügig klären – vor seiner Ende Juli geplanten Urlaubszeit. Genannt werden häufig Kanzleramtschef Thorsten Frei sowie Generalsekretär Carsten Linnemann, auch Innenminister Alexander Dobrindt ist im Gespräch. Übergangsweite übernahm Spahns Stellvertreter Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte.

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HEUTE7:21 Uhr

Nach Brand in Bangkoker Lokal: 34 Tote

Am 12. Juli brach in der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok während eines Konzerts ein Brand aus. Mittlerweile wird von 34 Toten gesprochen, laut Behörden wurden 77 weitere Menschen verletzt. Ein Bauexperte sagte AFP, es seien keine Sicherheitssysteme vorhanden gewesen, die bei Veranstaltungen mit Live-Musik und vielen Menschen notwendig seien.

Kriminaltechniker untersuchen am 13. Juli 2026 die Brandspuren in der Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ in Bangkok.

Foto: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images

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Russland greift Kiew an

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen.

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HEUTE6:27 Uhr

Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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USA und Iran wollen Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.
Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Das US-Militär greift nach dem Tod zweier US-Soldaten erneut im Iran an. (Archivbild)

Foto: Mahdi Negahban/Mehr News Agency/AP/dpa

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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WM-Finale: Was spricht für Spanien? Und was für Argentinien?

Spanien gegen Argentinien. Zwei Schwergewichte kämpfen um den wichtigsten Pokal im Weltfußball. Das Finale in East Rutherford heute hat noch viel mehr zu bieten als das Duell der Superstars Lionel Messi und Lamine Yamal.
Was für den Titelverteidiger spricht – und was für den Europameister:

Das spricht für Spanien

Defensivstärke: Gerade mal ein Gegentor haben die Iberer auf dem Weg ins Endspiel kassiert – beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Zuvor war Keeper Unai Simón 649 Minuten ohne Gegentreffer geblieben und hatte damit einen WM-Rekord aufgestellt.
Vor allem Linksverteidiger Marc Cucurella ragt als unermüdlicher Kämpfer aus dem Defensivverbund heraus. Aber auch sein Pendant auf der Gegenseite, Pedro Porro, hat großen Einfluss auf das Spiel und erzielte bei dieser WM seine ersten beiden Länderspiel-Tore. Wie die Spanier im Halbfinale die Zauber-Offensive der Franzosen abkochten, war beeindruckend.
Flexibilität: Spaniens Spiel ist auf Ballbesitz und Kontrolle ausgerichtet – aber nicht nur. Wenn sein Team für etwas bekannt sei, dann dafür, dass es sich je nach Situation anpassen könne, sagte Kapitän Rodri vor dem Finale.
„Wir sind eine sehr komplette Mannschaft und deshalb sind wir hier“, betonte der Mittelfeldstar. Gegen Argentinien erwarte er ein extrem physisches Spiel, so der 30-Jährige. Ruhen die Spanier weiter so in sich wie bisher, dürften sie aber auch mögliche Provokationen der Südamerikaner nicht aus dem Tritt bringen.
Oyarzabal: Alle sprechen über Messi und Yamal. Aber die Spanier haben noch einen weiteren Trumpf. Stürmer Mikel Oyarzabal hat bei diesem Turnier bereits fünf Tore erzielt. Und er ist ein echter Final-Experte.
In jedem seiner bislang sechs Endspiele als Profi hat der 29-Jährige getroffen: mit Real Sociedad San Sebastián in zwei spanischen Pokalfinals, mit der Nationalmannschaft in zwei Nations-League-Endspielen sowie entscheidend im EM-Finale 2024, mit der Olympia-Auswahl im Endspiel von Tokio vor fünf Jahren. Eine famose Bilanz.

Das spricht für Argentinien

Messi: Zu alt? Ein Lionel Messi ist offenbar nie zu alt. Der 39-Jährige spielt eine herausragende WM, hat bereits acht Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Er trägt diese Mannschaft, er trägt die ganze Nation.
Sicher: Er nimmt sich auf dem Platz seine Auszeiten. Aber: Er ist zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Die Mitspieler schauen zu ihm auf und suchen ihn, wenn es eng wird. So dürfte es auch im Finale sein – dem mutmaßlich letzten WM-Spiel des Ausnahmekönners.
Mentalität: Das Spiel der Südamerikaner lebt von den Emotionen. Sie treten mit unglaublich viel Herz und Leidenschaft auf. Die glücklichen Gesichter auf den Tribünen oder in der Heimat würden sie beflügeln und berühren, erklärte Trainer Lionel Scaloni.
Die Unterstützung half den Argentiniern in der kniffligen K.o.-Phase, mehrere brenzlige Situationen zu überstehen. Gegen Kap Verde und die Schweiz mussten sie in die Verlängerung, gegen Ägypten und England retteten sie sich mit späten Toren.
Erfahrung: Spanien tritt mit dem Selbstbewusstsein eines Europameisters auf. Aber: In Argentiniens Kader stehen tatsächlich noch 17 Weltmeister von 2022.
Wichtige Stützen der Startelf, die im Finale von Katar damals gegen Frankreich gewann, haben auch diesmal tragende Rollen: Torhüter Emiliano Martínez etwa, Offensiv-Star Messi natürlich, aber auch Stürmer Julián Álvarez.
Trainer Scaloni ist ein echter Titelsammler: Neben dem WM-Pokal gewannen die Argentinier in seiner Amtszeit auch schon zweimal die Copa América (2021 und 2024). (dpa/red)
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Vernichtungsverbot: Große Firmen dürfen unverkaufte Mode nicht mehr wegwerfen

Große Unternehmen in der Europäischen Union dürfen unverkaufte Kleidung und Schuhe künftig nicht mehr vernichten.
Eine entsprechende EU-Vorschrift gilt ab heute und soll dafür sorgen, dass betroffenen Firmen ihre Waren etwa erneut verkaufen oder spenden, anstatt sie wegzuschmeißen. Bisweilen gilt die Entsorgung teils günstiger, als Produkte zu lagern, aufzubereiten oder wieder zum Verkauf anzubieten.
Ausnahmen gelten aber unter anderem für den Fall, dass die Ware gefährlich, beschädigt oder verschmutzt ist, nicht wiederverwendet oder -aufbereitet werden kann.
Der Handelsverband sieht mit der Regel neue Herausforderungen auf den Handel zukommen. (Symbolbild)

Der Handelsverband sieht mit der Regel neue Herausforderungen auf den Handel zukommen. (Symbolbild)

Foto: Sina Schuldt/dpa

Auch was mehreren sozialwirtschaftlichen Einrichtungen mit Sitz in der EU als Spende angeboten, aber nicht innerhalb einer Frist angenommen wurde, darf vernichtet werden. Für kleinere Unternehmen treten die neuen Vorgaben später in Kraft.

Handelsverband sieht Vorteile für Verbraucher

Laut Handelsverband Deutschland könnte das Verbot Vorteile für Verbraucher mit sich bringen: So könnte laut Hauptgeschäftsführer Stefan Genth das Angebot an reduzierter Ware steigen, etwa über Outlets, Restpostenmärkte oder Second-Hand-Kanäle.
Außerdem sieht er mögliche ökologische Vorteile, „da weniger neuwertige Kleidung vernichtet wird und Produkte häufiger weiterverkauft oder gespendet werden“.
Der Handel werde jedoch vor Herausforderungen gestellt, sagt Genth: „Nicht alle unverkauften Waren lassen sich ohne Weiteres erneut verkaufen oder spenden.“ Gründe könnten etwa beschädigte Verpackungen, hohe Logistikkosten, fehlende Nachfrage oder geringe Warenwerte sein.
Für Händler entstünden zusätzliche Kosten für Lagerung, Sortierung, Aufbereitung und Weitervermarktung. Hinzu kämen Dokumentationsauflagen, rechtliche Unsicherheiten und praktische Hürden bei Spenden oder Secondhand.

Verband: weniger Auswirkungen für europäische Unternehmen

Der Modeverband GermanFashion befürwortet die neue Regelung. „Bekleidung ist ein wertvolles Produkt, dessen Vernichtung vermieden werden sollte“, so Hauptgeschäftsführer Thomas Lange. Das Vernichtungsverbot setze ein wichtiges Signal für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen.
Für viele europäische Bekleidungsunternehmen werde die Regelung aber kaum Auswirkungen haben, weil unverkaufte Ware in der Regel nicht vernichtet werde.
Die eigentliche Herausforderung liege bei den großen Mengen günstiger Ultra-Fast-Fashion-Produkte, die Verbraucher direkt bei außereuropäischen Anbietern bestellten, so Lange. Er fordert, dass diese Unternehmen künftig in gleicher Weise wie europäische Hersteller an den Kosten für Sammlung, Sortierung und Recycling von Alttextilien beteiligt werden.
Angaben der EU-Kommission zufolge werden in Europa jährlich vier bis neun Prozent der unverkauften Textilien zerstört, bevor sie überhaupt getragen wurden. (Symbolbild)

Angaben der EU-Kommission zufolge werden in Europa jährlich vier bis neun Prozent der unverkauften Textilien zerstört, bevor sie überhaupt getragen wurden. (Symbolbild)

Foto: Jens Kalaene/dpa

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie kritisiert, das Gesetz gehe an der Realität vorbei, belaste die heimische Industrie mit Bürokratie und löse Probleme mit Fast Fashion nicht im Ansatz.
Fachmann Jonas Stracke sagt, für mehr Nachhaltigkeit brauche es etwa funktionierende Sammel-, Sortier- und Recyclingstrukturen. Solange diese Voraussetzungen fehlten, bleibe das Vernichtungsverbot ein Papiertiger.
„Einen echten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leiste es in der Praxis leider nicht.“

Umweltschützer fordern Kontrollen

Umweltschutzorganisationen gehen die neuen Vorschriften nicht weit genug. So bezeichnet Moritz Jäger-Roschko von Greenpeace das Verbot zwar als richtig, sieht jedoch Schlupflöcher für Konzerne.
„Unternehmen können die Regeln leicht umgehen, etwa durch Falschdeklaration von Produkten. Ohne konsequente Kontrollen wird sich in der Praxis nichts ändern.“ Das eigentliche Problem – Fast Fashion – bleibe vom Gesetz unberührt.
Aus Sicht des WWF ist das Vernichtungsverbot ein wichtiger erster Schritt. Ein Gesetz sei jedoch immer nur so gut wie seine Durchsetzung, sagte Silke Düwel-Rieth von der Umweltorganisation. „Wirksam wird es erst, wenn die Vorgaben konsequent von den zuständigen Behörden kontrolliert und eingefordert werden.“
Angaben der EU-Kommission zufolge werden in Europa jährlich vier bis neun Prozent der unverkauften Textilien zerstört, bevor sie überhaupt getragen wurden. Diese Abfälle verursachten rund 5,6 Millionen Tonnen CO2-Emissionen. (dpa/red)
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Gedanken zum Widerstandsrecht

„Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!“ […] „Die Stadt vom Tyrannen befreien!“, so ist es im Gedicht „Die Bürgschaft“ (1879) von Friedrich Schiller zu lesen. Er schreibt im Schauspiel „Wilhelm Tell“:
„Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht,
Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden,
Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Mutes in den Himmel,
Und holt herunter seine ew’gen Rechte,
Die droben hangen unveräusserlich
Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst.“
Beide Zitate beleuchten die Problematik des Widerstands: Darf ich den Tyrannen töten?
Ein Blick in die Geschichte des Widerstandsrechts bringt uns bei der Diskussion um das Geschehen am 20. Juli 1944 auch das in Art. 20, Abs. 4 GG gewährte Recht auf Widerstand in Deutschland näher.
Es ist bekannt, dass die Grundlagen unseres heutigen Rechts ihren Ursprung im römischen Staat und Staatsdenken haben. Das römische Verwaltungsdenken ging davon aus: Der Staat schafft das Recht. Deshalb konnte er keinen Widerstand gegen seine eigene Ordnung akzeptieren, ohne damit seine eigene Grundlage infrage zu stellen. Der Glaube aber, oder die Hoffnung wie Wilhelm Tell es ausdrückt, dass außerhalb oder oberhalb des Staates auch ein Recht vorhanden sein könnte, ist germanischen – deutschen – Ursprungs.
In den Rechtssammlungen der Römer sucht man vergeblich, was sich in den Volkssammlungen unserer germanischen Vorfahren findet. So wurden beispielsweise im Zeichen des Widerstandsrechts bei den Westgoten 17 von 35 Königen getötet. In einer Chronik lesen wir: „Als der König gegen den Wunsch seines Volkes keinen Frieden schließen wollte, redete der greise Gesetzessprecher von Tiundaland: ‚Dieser König lässt keinen mit sich sprechen und mag nichts hören. Deshalb wollen wir Bauern, dass Du, König, Frieden schließt. Willst Du aber nicht, so werden wir Dich töten und nicht länger Unfrieden und Ungesetzlichkeit dulden.‘“
In der Geschichte des Mittelalters fand die bedeutendste Formulierung des Widerstandsrechts ihren Niederschlag im „Sachsenspiegel“, in der zu Beginn des 13. Jahrhunderts angefertigten Rechtssammlung des Eike von Repgow. Darin heißt es: ,„Der Mann muss auch seinem König, wenn dieser Unrecht tut, widerstehen und helfen, ihm zu wehren in jeder Weise […] Damit verletzt er seine Treuepflicht nicht.“ Eike von Repgow hat damit dem Selbstbewusstsein und der Selbstverantwortung der Deutschen ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt.

Seite aus dem Heidelberger Sachsenspiegel, Universitätsbibliothek Heidelberg.

Foto: Aussteiger21 | CC BY-SA 3.0

Das gute „alte“ Recht

Heute würden wir sagen, dass der Staatsauffassung des germanischen Widerstandsrechts die Idee eines Rechtes zugrunde lag, das wir Naturrecht oder Menschenrecht nennen würden. Diesem Recht waren Herrscher und Untertanen gleichermaßen unterworfen. Es gründete auf der Annahme, dass schon vor der Entstehung staatlicher Organisation ein gutes „altes“ Recht vorhanden war, das nicht erst vom Volk geschaffen werden musste. Die rebellischen Bauern erinnerten sich in ihrem Aufstand von 1525/26 sehr wohl an diese von Gott verliehene Erlaubnis.
Die mittelalterliche römisch-christliche Kirche in Mitteleuropa sah sich mit dem germanischen Recht konfrontiert. Damit prallten zwei Welten aufeinander: Die Vorstellung, dass die Staatsgewalt vom Volke ausgehe, lag außerhalb der Fantasie der römischen Christen. Die germanischen Staatsgründungen bauten aber auf dieser vom Volk ausgehenden Gewalt auf; sie verkündeten die Verantwortung der Freien für die Organisation des Staates. Theorie und Praxis der Demokratie, der Volkssouveränität und des Widerstandsrechts standen zunächst in einem unüberbrückbaren Gegensatz zu der römisch-christlichen Vorstellung eines göttlichen König- und Kaisertums.
Die Bibel lässt die Antwort nach dem Widerstandsrecht offen. Nach einem Paulus-Wort sei jedermann der Obrigkeit untertan, denn „es ist keine Obrigkeit ohne Gott“ (Röm 13,1). Allerdings lesen wir auch: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“
Während der Katholizismus schließlich Widerstand und Gehorsam durch seine Tyrannenlehre versöhnte, wurde die protestantische Kirche in Deutschland durch die Verbindung von Thron und Altar in den letzten Jahrhunderten in dem Sinne beeinflusst, dass dem Gehorsam gegenüber dem Staat, auch gegen den Sozialismus von 1933 bis 1945, bedingungslos zu folgen sei.

Grenzen staatlicher Macht

Der Philosoph, der neben Friedrich Hegel das Denken der Deutschen am stärksten beeinflusste, war Immanuel Kant. Er bestritt das Recht auf Widerstand ausdrücklich, da es in keiner Verfassung stehe und dort auch keinen Platz habe. Denn durch die Einräumung eines Widerstandsrechts hebe sie sich selbst auf.
Hegel meinte, „Jedes Volk hat deswegen die Verfassung, die ihm angemessen ist und für dasselbe gehört.“ Fassungslos musste Deutschland in den 1960er-Jahren bei der Beobachtung des Eichmann-Prozesses in Jerusalem feststellen, dass sich der Mitverantwortliche für den Holocaust nicht ohne Grund auf Hegels und Kants Rechtspositivismus bei seinen Entscheidungen in der Zeit des Nationalsozialismus berufen konnte. Wer sich diesen Auffassungen verschrieben hat, kann logischerweise nicht gegen Verletzungen von Naturrechten protestieren.
Die Opposition im sozialistischen Hitlerstaat erinnerte sich nun an ein Recht, das sich nicht auf Kant und Hegel berufen konnte. Professor Kurt Huber wurde im Jahr 1943 zusammen mit den Geschwistern Scholl angeklagt. Er sprach zum Schluss seines Prozesses die Rechte und Pflichten zum Widerstand an und umriss die Grenzen der Staatsgewalt: „Legales Verhalten des Bürgers wird unsittlich, wenn es zum Deckmantel einer Feigheit wird, die sich nicht getraut, gegen offenkundige Rechtsverletzungen aufzutreten.“
Im deutschen Widerstand während der Zeit des nationalen Sozialismus trafen Persönlichkeiten von ungewöhnlichem Format zusammen, die aus den verschiedensten Schichten und Ständen des deutschen Volkes hervorgegangen waren. Wie konnten Konservative, Sozialisten, Gutsbesitzer und Arbeiter, Katholiken und Protestanten nun den Kampf gegen den Tyrannen führen und gewinnen, ohne selbst zur Gewalt zu greifen?
Schwere Gewissenskonflikte wurden offenbar: Kann man, darf man Gewalt einsetzen, wenn man Gewalt beseitigen will? Viele Widerstandskämpfer standen vor dieser Frage hilflos und ohne Entscheidung. Die Aufforderung zum Handeln hätte man beim sozialistischen Tyrannen selbst finden können.
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19.07.2026: Brand bei Müritz dauert an | Neue Angriffe USA–Iran |

HEUTE6:45 Uhr

Russland greift Kiew an

Einen Tag nach ukrainischen Angriffen auf Russland mit mehreren Toten hat die russische Armee mehrere Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Bürgermeister Klitschko und den Behörden lösten die Angriffe Brände aus und beschädigten Gebäude in mehreren Stadtteilen.

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HEUTE6:27 Uhr

Brand im Müritz-Nationalpark – Hubschraubereinsatz beendet

Trotz Fortschritten bei den Löscharbeiten wird der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern nach Behördenangaben am östlichen Rand weiter „aktiv bekämpft“. Etwa 370 Einsatzkräfte und eine Spezialeinheit aus Niedersachsen sind im Einsatz, die Hubschrauber ziehen ab. Weiterhin gebe es aber keinen Niederschlag, die Fläche wird weiterhin benässt.

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HEUTE5:45 Uhr

USA und Iran schwören sich Rache – neue US-Luftangriffe

Nach dem Tod zweier US-Soldaten durch iranischen Beschusses und der US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache. Das US-Militär griff in der achten Nacht in Folge Ziele im Iran an, wie das Regionalkommando CENTCOM auf X mitteilte. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden „schnell zu bestrafen“.

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Steigende Ausbildungszahlen im Handwerk

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen. Zwischen Januar und Juni 2026 wurden knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen. Das sind über 3.160 Verträge (+4,9 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum.
Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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China meldet wieder steigende COVID-19-Zahlen: Was dahinter steckt


In Kürze

  • China meldete im Juni rund 79.000 COVID-19-Fälle – deutlich mehr als im Vormonat.
  • Experten bezweifeln die Aussagekraft der offiziellen Daten und warnen vor neuen Omikron-Untervarianten.
  • Die Variante PQ.16.1.1 breitet sich laut Berichten in China und Südostasien aus.

 
Während COVID-19 in Europa im Alltag deutlich weniger präsent ist, steigen die gemeldeten Fälle in China wieder an. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden im Juni landesweit rund 79.000 neue Infektionen registriert. Experten, die mit der englischsprachigen Epoch Times gesprochen haben, warnen zugleich vor neuen Omikron-Untervarianten und zweifeln an der Aussagekraft der offiziellen Zahlen aus Peking.
Das Chinesische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention veröffentlichte am 8. Juli seinen Bericht zur COVID-19-Lage im Juni. Demnach wurden 79.000 Infektionen bestätigt. 130 Patienten erkrankten schwer. Zudem wurde ein Todesfall gemeldet, bei dem nach offiziellen Angaben sowohl Vorerkrankungen als auch eine COVID-19-Infektion eine Rolle spielten.
Im Mai hatten die Behörden noch 21.861 Infektionen, 35 schwere Krankheitsverläufe und ebenfalls einen Todesfall registriert. Auch wenn die offiziellen Zahlen aus China nicht als uneingeschränkt verlässlich gelten, deuten sie auf einen deutlichen Anstieg der Infektionen hin.

Omikron-Variante dominiert weiter

Alle im Juni untersuchten Virusproben gehörten zur Omikron-Variante des SARS-CoV-2-Virus. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden war dabei die Linie NB.1.8.1 mit ihren Unterlinien der am weitesten verbreitete Virusstamm.
Auch die jüngsten Überwachungsdaten zu akuten Atemwegsinfektionen zeigen, dass COVID-19 weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Für die 27. Kalenderwoche 2026 (29. Juni bis 5. Juli) nennen die Behörden das Influenzavirus mit 11,6 Prozent als häufigsten Erreger. Es folgen SARS-CoV-2 mit 9,6 Prozent und Enteroviren mit 9,1 Prozent.

Die SARS-CoV-2-Variante PQ.16.1.1 breitet sich in China und Südostasien aus. Dr. Feng warnt vor möglichen Risiken durch die neue Omikron-Unterlinie und steigende Infektionszahlen. (Archivbild)

Foto: Jade Gao / AFP via Getty Images

Diskussionen über die offiziellen Zahlen

Der deutliche Anstieg der gemeldeten COVID-19-Fälle im Juni hat in den chinesischen sozialen Medien Diskussionen ausgelöst. Vor allem die Angabe, dass es im Zusammenhang mit COVID-19 nur einen Todesfall gegeben haben soll, wurde infrage gestellt.
Die Talkshow-Moderatorin Lin Buli schrieb am 12. Juli auf der Plattform Weibo: „Was ist mit den daraus resultierenden Folgeerscheinungen wie Störungen des Immunsystems, chronischer Müdigkeit, Tachykardie, Herzschmerzen, chronischem Husten, Allergien, Diabetes, Nierenschäden, Angstzuständen und Depressionen sowie Funktionsstörungen des autonomen Nervensystems?“
Auch der Gesundheits-Influencer Yixue Shouza äußerte sich auf Weibo. Der Blogger mit fast zwei Millionen Followern schrieb am 12. Juli, viele Menschen könnten eine Erkältung, die Grippe und COVID-19 nur schwer voneinander unterscheiden.
Zugleich warnte er davor, COVID-19 zu unterschätzen.

Steigende Fallzahlen auch in Taiwan

Auch Taiwan meldete zuletzt mehr COVID-19-Infektionen. In der Woche vom 6. Juli wurden 2.811 neue Fälle registriert. Davon verliefen 17 schwer; Todesfälle wurden nicht gemeldet.
Der taiwanesische Infektiologe Cheng Yuan-yu sagte der englischsprachigen Epoch Times, die COVID-19-Lage in der Region nehme insgesamt zu.
Mit Blick auf China erklärte er, die offiziell gemeldeten Zahlen zu schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen seien angesichts der Bevölkerungszahl und der Zahl der gemeldeten Infektionen „viel zu niedrig“.
„Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob dies auf eine unzureichende Versorgung durch das Gesundheitssystem, ungenaue Statistiken oder die absichtliche Verschleierung der tatsächlichen Lage zurückzuführen ist“, sagte Cheng.

Zweifel an der Datenlage

China steht seit Beginn der Pandemie wegen seiner offiziellen COVID-19-Statistiken in der Kritik. Dazu gehören Vorwürfe, Infektionen und Todesfälle seit Anfang 2020 nicht vollständig erfasst zu haben. Deshalb ziehen Beobachter Berichte von medizinischem Personal und Einwohnern vor Ort als zusätzliche Hinweise auf die tatsächliche Lage im Land heran.

Variante PQ.16.1.1

Dr. Feng, ein in China tätiger Arzt im Bereich der Seuchenbekämpfung und -prävention, sieht die SARS-CoV-2-Variante PQ.16.1.1 mit Sorge. Aus Angst vor möglichen Repressalien nannte er gegenüber der englischsprachigen Epoch Times nur seinen Nachnamen.
Nach öffentlich zugänglichen Informationen handelt es sich bei PQ.16.1.1 um eine stark mutierte Omikron-Unterlinie des SARS-CoV-2-Virus und einen Nachkommen der Variante NB.1.8.1. Sie trat Anfang 2026 erstmals auf und breitet sich vor allem auf dem chinesischen Festland sowie in Südostasien aus. Kennzeichnend sind mehrere Mutationen im Spike-Protein.
„Die COVID-Fälle haben sich in letzter Zeit vervierfacht“, sagte Feng. „Dieser spezielle Stamm ist tödlich, weil die Menschen mehrere Infektionen hinter sich haben und ein kritischer Wendepunkt erreicht wurde.“

Wiederholte Infektionen im Fokus

COVID-19 ist nach Einschätzung von Dr. Feng nie verschwunden. Über die Jahre habe es immer wieder Infektionen gegeben. Zudem berichteten Anwohner von wiederholten Erkrankungen.
„Während die Sterblichkeitsrate von PQ.16.1.1 bei Personen, die sich zum ersten Mal mit COVID-19 angesteckt haben, unter 1 Prozent liegt, kann eine nachfolgende Infektion mit diesem Stamm bei Personen, die bereits drei- oder mehrmals an COVID-19 erkrankt waren, zu schweren Symptomen oder sogar zum Tod führen“, erklärte Feng.

Neue Virusvarianten werden beobachtet

Auch Xiaoxu Sean Lin, ehemaliger Mikrobiologe der US-Armee und außerordentlicher Professor für Biomedizin am Fei Tian College Northern Campus, verfolgt die Entwicklung aufmerksam. Gegenüber der englischsprachigen Epoch Times sagte er, dass mehrere Genomüberwachungsplattformen derzeit verschiedene neue SARS-CoV-2-Stämme nachweisen. Dazu gehörten RF.5, RV.1, PQ.16.1.1, RE.1.1.5 sowie deren verwandte Nachfolgestämme.
„Dennoch finden diese angesichts weltweit rückläufiger Testzahlen und einer sich verlagernden öffentlichen Aufmerksamkeit nicht genügend Beachtung“, sagte Lin. „Die Risiken, die von der anhaltenden Mutation des Virus ausgehen, werden unterschätzt.“

Hinweise auf mögliche Symptome

Nach Einschätzung von Lin könnten sich die mutierten Varianten in Richtung „einer stärkeren Affinität zum Nervensystem oder zu Magen-Darm-Gewebe“ entwickeln.
Er rät Menschen mit plötzlicher Müdigkeit, ungewöhnlichen Kopfschmerzen – sei es während des Schlafs oder beim Aufwachen –, unerklärlichen Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit oder kurzzeitigen grippeähnlichen Symptomen, sich ärztlich untersuchen und einen Test auf das Virus durchführen zu lassen.

Sorge vor mehreren Erregern

Nach Angaben von Feng müssen auf dem chinesischen Festland derzeit mehrere Krankheitserreger besonders beobachtet werden. Er nannte Diphtherie als „größte Sorge in diesem Jahr“.
Außerdem verwies er auf das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), Influenza, verschiedene COVID-19-Varianten, Norovirus und Masern sowie mögliche Koinfektionen.

Kombination kann gefährlich werden

Xiaoxu Sean Lin sagte, dass eine COVID-19-Infektion in Verbindung mit einer Atemwegserkrankung wie Diphtherie schwerwiegende Folgen haben könne.
„Eine Schädigung des Atemwegsepithels kann es bakteriellen oder toxinvermittelten Erkrankungen erleichtern, schwere lokale Schäden zu verursachen. Die verstärkte Entzündungs- und Immunreaktion kann das Risiko von Komplikationen erhöhen, die Lunge, Herz und Nervensystem betreffen. Zudem können sich überschneidende Symptome die Diagnose von Diphtherie erschweren und verzögern.“
Weiter erklärte Lin: „[Für den Einzelnen] ergibt sich die größte Gefahr aus der Kombination von Atemwegs- und Immunstress durch COVID sowie der durch das Diphtherietoxin verursachten Atemwegsobstruktion, Myokarditis und Neurotoxizität. Diese Situation sollte als potenzieller medizinischer Notfall behandelt werden und nicht als routinemäßige Atemwegsinfektion, die zu Hause überwacht werden kann.“
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel: „China Reported 79,000 COVID-19 Cases in June, Causing Public Concern“. (Deutsche Bearbeitung: vm)
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US-Militär: Zwei weitere US-Soldaten im Irankrieg ums Leben gekommen

Zwei US-Soldaten kamen im Irankrieg ums Leben. Ein weiterer gilt nach den iranischen Angriffen auf Jordanien am 17. Juli als vermisst, wie das US-Zentralkommando CENTCOM mitteilte.
CENTCOM meldet, dass sich US-Streitkräfte und verbündete Truppen zu dem Zeitpunkt gegen eine Reihe von iranischen Angriffen mit ballistischen Raketen und Drohnen verteidigten. Das Militär hält die Namen der Verstorbenen noch zurück, bis deren Angehörige informiert wurden.
Vier weitere US-Soldaten seien verletzt. Sie kamen zur ersten medizinischen Versorgung in Krankenhäuser in Jordanien. Mittlerweile sind sie wieder bei der Truppe. Einige weitere Soldaten erlitten bei den iranischen Angriffen leichtere Verletzungen.
Der tödliche Angriff in Jordanien ereignete sich, während die US-Streitkräfte den Iran den siebten Tag in Folge bombardierten.
Mit diesen jüngsten Todesfällen sind seit Beginn des Konflikts mit dem Iran am 28. Februar insgesamt 16 US-Soldaten ums Leben gekommen. Über 400 US-Soldaten erlitten Verletzungen.
„Viel Glück, ihr Helden“, schrieb Kriegsminister Pete Hegseth in einem Beitrag auf X und gedachte der Opfer der jüngsten iranischen Angriffe.
„Ihr Opfer stärkt unsere Entschlossenheit nur noch mehr.“
Im April hatten Washington und Teheran einen Waffenstillstand geschlossen und im Juni eine Absichtserklärung zur Beilegung des Konflikts vereinbart. Der Waffenstillstand scheiterte jedoch, als iranische Streitkräfte wiederholt Handelsschiffe in der Straße von Hormus angriffen. Sie behaupteten, die Schiffe hätten versucht, die Seestraße auf nicht genehmigten Routen zu durchqueren.
Die Absichtserklärung sah vor, dass der Iran Vorkehrungen treffen würde, damit Handelsschiffe die Straße von Hormus 60 Tage lang sicher und gebührenfrei passieren können, und dass er sich mit Oman und anderen Nachbarstaaten abstimmen würde, um die langfristige Verwaltung der Wasserstraße zu regeln.
Am 11. Juli griffen iranische Streitkräfte ein Handelsschiff an und erklärten die Straße von Hormus für geschlossen, „bis die Vereinigten Staaten ihre Einmischung in der Region beenden”.
US-Präsident Donald Trump reagierte am selben Tag, indem er die US-Streitkräfte anwies, die Angriffe auf den Iran wieder aufzunehmen. Seitdem greifen die US-Streitkräfte täglich iranische Ziele an. Die jüngsten Angriffe richteten sich gegen iranische Brücken, Kraftwerke und andere Infrastruktureinrichtungen.
Als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe haben iranische Streitkräfte Drohnen und Raketen auf Nachbarländer abgefeuert, in denen US-Truppen stationiert sind.
Laut kuwaitischen Behörden zielen die jüngsten iranischen Angriffe nun auch auf Entsalzungsanlagen ab, die eine wichtige Trinkwasserquelle für die Region darstellen.
Am Samstag erklärte der iranische Energieminister Abbas Aliabadi, dass ein kürzlich erfolgter US-Angriff auch eine Entsalzungsanlage in der Nähe der iranischen Stadt Jask getroffen habe. Dadurch seien etwa 10.000 Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser geblieben.
 
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „2 US Troops Killed, Another Missing in Iranian Strikes on Jordan“. (deutsche Bearbeitung ks)
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18.07.2026: Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet | „Ewiger“ Hürden-Rekord geknackt | AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

HEUTE21:41 Uhr

INSA: AfD baut Vorsprung vor Union aus

Im INSA-„Sonntagstrend“ für die „BILD am Sonntag“ gewinnt die AfD einen Prozentpunkt und erreicht 29 Prozent. Die Union verliert einen Zähler und kommt auf 21 Prozent. SPD und Grüne erreichen jeweils 13 Prozent (+1). Die Linke kommt auf 10 Prozent (-1). Das BSW fällt auf 3 Prozent (-1) und würde ebenso wie die FDP mit unveränderten 4 Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen. 

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HEUTE20:52 Uhr

Pentagon: Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet

Bei iranischen Angriffen auf Jordanien sind laut Pentagon zwei US-Soldaten getötet worden. Ein weiterer werde vermisst. CENTCOM meldete auch, vier weitere US-Soldaten seien verletzt worden, als sich die US-Armee und verbündete Truppen in Jordanien gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Die offiziell bekannte Zahl der im Irankrieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16.

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HEUTE20:18 Uhr

Japan geht gegen Verunglimpfung der Staatsflagge vor

Das Oberhaus des japanischen Parlaments hat am 17. Juli ein Gesetz verabschiedet, dass die Verunglimpfung der japanischen Staatsflagge bestraft. Es soll in den nächsten 20 Tagen in Kraft treten. Vorgesehen sind bis zu zwei Jahren Haft sowie Geldstrafen bis 200.000 Yen (rund 1.100 Euro). Ausgenommen sind künstlerische oder digitale Verwendungen der Flagge in Animes, Videospielen und ähnlichem.

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HEUTE19:28 Uhr

AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Die AfD hat offiziell ihren Wahlkampf zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September begonnen. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund soll der erste Ministerpräsident der Partei werden. Ziel der AfD seien „45 Prozent plus X“. In Umfragen kam die Partei zuletzt auf 41 bis 42 Prozent. An einer Gegendemonstration nahmen Gruppen wie die Omas gegen Rechts, die Kirchen und die Kulturszene in Sachsen-Anhalt teil.

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HEUTE19:06 Uhr

Bundeswehr fehlen knapp 2.000 Soldaten für Litauen-Brigade

Für den Aufbau der Litauen-Bundeswehr-Brigade fehlen nach internen Unterlagen Stand Mitte Juni noch knapp 2.000 Soldaten. Das geht aus internen Papieren hervor, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Das Verteidigungsministerium sagte, die Aufstellung der Brigade verlaufe „planmäßig“ und man setze vorerst weiterhin auf Freiwilligkeit. Gesucht werden bis 2027 rund 4.800 Soldaten.

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HEUTE18:21 Uhr

Golf-Kooperationsrat: Irans Angriffe auf zivile Infrastruktur sind „Kriegsverbrechen“

Der Golf-Kooperationsrat verurteilt die jüngsten iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Bahrain, Kuwait und Jordanien. Das sei eine „äußerst gefährliche Eskalation“. Es seien Kriegsverbrechen, die „eine internationale Rechenschaftspflicht und strafrechtliche Verfolgung erfordern“, sagte der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschasem Mohamed Albudaiwi. Der Iran hatte erneut mehrere Golfstaaten angegriffen.

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HEUTE18:14 Uhr

Haftbefehl nach Attacke auf Bahnmitarbeiter abgelehnt

Nach der Attacke auf einen Bahnmitarbeiter, der aus einem fahrenden Zug stürzte und in Lebensgefahr schwebt, ist ein 36-jähriger Fahrgast wieder auf freiem Fuß. Gegen den wegen Gewaltdelikten vorbestraften Mann war Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung beantragt worden. Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Haftbefehls ab, wie die Staatsanwaltschaft am Abend mitteilte.
Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.

Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.

Foto: Melanie Keul/EinsatzReport24 /dpa

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HEUTE17:16 Uhr

Leitplanke durchbohrt Auto: Deutsche in Österreich tot

Bei einem schweren Unfall in Österreich sind zwei deutsche Autoinsassen tödlich verunglückt. Das Auto war am Samstagmorgen von der Fahrbahn der Westautobahn (A1) abgekommen und nahe einer Ausfahrt rechts in die Leitplanke gekracht. Die Leitplanke bohrte sich längs durch den Wagen. Der Unfall passierte bei Oed-Oehling, etwa auf halber Strecke zwischen Salzburg und Wien.

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HEUTE15:30 Uhr

Agyekum löscht deutschen Hürden-Rekord

Emil Agyekum hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten den fast 44 Jahre alten deutschen Rekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Der 27-Jährige vom SCC Berlin lief im ausverkauften London Stadium die Stadionrunde in 47,45 Sekunden und löschte damit die jahrzehntelang von Harald Schmid gehaltene Bestzeit. Schmid war am 8. September 1982 in Athen 47,48 Sekunden gelaufen.

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HEUTE14:39 Uhr

Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel

Am Gotthard-Tunnel staute sich vor dem Nordportal der Verkehr am Samstagnachmittag auf 18 Kilometern Reisende müssten sich auf drei Stunden im Stau einstellen. Der Automobilclub TCS empfiehlt weiträumige Umfahrungen und die Nutzung des San-Bernardino-Tunnels – oder Fahrten über den Simplonpass und den Gebirgspass Großer St. Bernhard.

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HEUTE13:47 Uhr

Jens Spahn tritt zurück

Laut dpa, AFP und dts tritt Unionschef Jens Spahn zurück.
HEUTE13:32 Uhr

Merz fordert Unionsfraktionschef Spahn zum Rücktritt auf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner Funktion als CDU-Chef den Unionsfraktionsvorsitzenden Jens Spahn zum Rücktritt aufgefordert. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des Parteivorsitzenden. Der CDU-Politiker Spahn war unter Druck geraten, weil er und sein Mann die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hatten.

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HEUTE12:25 Uhr

Schulbusunglück in Uganda: 24 Tote

Bei dem Schulbusunglück in Uganda sind jüngsten Angaben zufolge 23 Kinder und ein Erwachsener ums Leben gekommen. Der Bus war am Donnerstag auf der Rückfahrt von einem Ausflug, als der Fahrer im Bezirk Kapchorwa der Hauptstadt offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Laut Polizeiangaben kam der Bus von der Straße ab, prallte gegen einen Felsen und überschlug sich.

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HEUTE11:02 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern breitet sich nach Behördenangaben immer noch aus und wird weiter aktiv bekämpft. Die Ausdehnung des Brands erstrecke sich mittlerweile auf rund 388 Hektar. 360 Einsatzkräfte bekämpften den Brand. Es gibt noch keine Entwarnung.
Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab

Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab

Foto: Jens Büttner/dpa

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HEUTE10:33 Uhr

Irak schließt 48 Abkommen mit US-Unternehmen

Der Irak hat bei der Washington-Reise des irakischen Regierungschefs Ali al-Saidi nach Regierungsangaben 48 Abkommen und Partnerschaften mit US-Unternehmen geschlossen. Dazu gehören die Energiekonzerne ExxonMobil, Shell und Halliburton, der Bauriese KBR und der Energieanlagenbauer GE Vernova.

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HEUTE10:01 Uhr

Grüne kritisieren Energiegesetze von Reiche als „Netzpaket für Netzbetreiber“

Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, mit den geplanten Energiegesetzen den Netzausbau zu bremsen. Besonders die möglichen Abregelungen von Ökostrom und Änderungen bei der Solarförderung stehen in der Kritik. Das Wirtschaftsministerium hatte die Pläne zuletzt abgeschwächt.

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HEUTE9:15 Uhr

Umfrage: Zwei Drittel erkennen in Hitze den Klimawandel

Eine YouGov-Umfrage zeigt, dass 66 Prozent der Deutschen Rekordhitze mit dem Klimawandel verbinden. Gleichzeitig zweifelt fast die Hälfte an der Wirkung deutscher Klimaschutzmaßnahmen. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Anhängern der Parteien.

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HEUTE8:50 Uhr

Mehr als 50 Millionen Euro für E-Auto-Prämien: Tesla vorne

Das Förderprogramm für Elektroautos der Bundesregierung hat bereits mehr als 50 Millionen Euro ausgezahlt. Tesla erhielt bislang die meisten Marken-Förderungen, Volkswagen liegt bei den Konzernen vorne. Das Ministerium warnt vor frühen Schlussfolgerungen.

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HEUTE8:43 Uhr

Trump und Sheinbaum besuchen WM-Finale trotz Rauchbelastung

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum reist auf Einladung von Donald Trump zum WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in die USA. Auch Trump wird im Stadion erwartet. Überschattet wird das Spiel von Rauch aus kanadischen Waldbränden.

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HEUTE8:23 Uhr

Teure Autoreparaturen; Allianz macht Druck

Die Allianz fordert eine Reform bei Autoreparaturen und mehr Einsatz gebrauchter Ersatzteile. Hersteller sollen reparaturfreundlicher bauen, die Politik Vorschriften lockern. Steigende Ersatzteilpreise treiben Reparaturkosten und Autoversicherungen in die Höhe.

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HEUTE7:23 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5.000 gestiegen

Drei Wochen nach einem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 5.000 gestiegen. Tausende Menschen wurden verletzt, zehntausende könnten vermisst sein. Besonders betroffen ist der Bundesstaat La Guaira nahe der Hauptstadt Caracas.

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HEUTE7:15 Uhr

Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage in Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt vor einer verschärften Sicherheitslage in Deutschland. Die Bedrohungslage sei von abstrakt auf hoch gestuft worden, da Anschlagspläne erkennbar seien. Er fordert eine Stärkung der Nachrichtendienste für mögliche Terrorlagen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündete vergangenes Jahr Vereinbarungen mit Italien und Griechenland. (Archivbild)

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). (Archivbild)

Foto: Kay Nietfeld/dpa

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HEUTE6:45 Uhr

Klüssendorf stellt Kürzungen bei Wohn- und Elterngeld infrage

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert eine genaue Prüfung der geplanten Kürzungen beim Wohn- und Elterngeld. Im Bundestag müsse geklärt werden, ob die Einsparungen sinnvoll sind oder ob bessere Alternativen gefunden werden können.

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HEUTE6:20 Uhr

Trump: Kanada soll für Luftverschmutzung durch Brände zahlen

US-Präsident Donald Trump macht Kanada für die Rauchschwaden durch die Waldbrände verantwortlich und droht mit wirtschaftlichen Konsequenzen. Er will die dadurch entstehenden Kosten auf bestehende Zölle aufschlagen. Kanadas Politiker weisen die Vorwürfe zurück.

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HEUTE6:15 Uhr

Ostbeauftragte verteidigt Überlegungen zu AfD-Verbotsverfahren

Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) hat die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren verteidigt. Das Grundgesetz sehe ein Parteiverbot zum Schutz der Demokratie ausdrücklich vor. Zugleich kritisierte sie die Strategie der AfD im Osten und äußerte sich optimistisch für die SPD.

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HEUTE6:10 Uhr

Bahn-Mitarbeiter stürzt aus Zug – lebensgefährlich verletzt

Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit ist bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast aus einem fahrenden Zug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der mutmaßlich alkoholisierte 36-Jährige wurde festgenommen. Wie sich die Zugtür während des Gerangels öffnen konnte, wird ermittelt.
Zuletzt wurde deutlich mehr in die Bahninfrastruktur investiert - die Allianz Pro Schiene geht aber davon aus, dass das Niveau nicht lange gehalten wird. (Symbolbild)

Bahn. (Symbolbild)

Foto: Jens Büttner/dpa

Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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18.07.2026: Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet | „Ewiger“ Hürden-Rekord geknackt | AfD baut Vorsprung vor Union aus

HEUTE21:41 Uhr

INSA: AfD baut Vorsprung vor Union aus

Im INSA-„Sonntagstrend“ für die „BILD am Sonntag“ gewinnt die AfD einen Prozentpunkt und erreicht 29 Prozent. Die Union verliert einen Zähler und kommt auf 21 Prozent. SPD und Grüne erreichen jeweils 13 Prozent (+1). Die Linke kommt auf 10 Prozent (-1). Das BSW fällt auf 3 Prozent (-1) und würde ebenso wie die FDP mit unveränderten 4 Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen. 

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HEUTE20:52 Uhr

Pentagon: Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet

Bei iranischen Angriffen auf Jordanien sind laut Pentagon zwei US-Soldaten getötet worden. Ein weiterer werde vermisst. CENTCOM meldete auch, vier weitere US-Soldaten seien verletzt worden, als sich die US-Armee und verbündete Truppen in Jordanien gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Die offiziell bekannte Zahl der im Irankrieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16.

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HEUTE20:18 Uhr

Japan geht gegen Verunglimpfung der Staatsflagge vor

Das Oberhaus des japanischen Parlaments hat am 17. Juli ein Gesetz verabschiedet, dass die Verunglimpfung der japanischen Staatsflagge bestraft. Es soll in den nächsten 20 Tagen in Kraft treten. Vorgesehen sind bis zu zwei Jahren Haft sowie Geldstrafen bis 200.000 Yen (rund 1.100 Euro). Ausgenommen sind künstlerische oder digitale Verwendungen der Flagge in Animes, Videospielen und ähnlichem.

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HEUTE19:28 Uhr

AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Die AfD hat offiziell ihren Wahlkampf zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September begonnen. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund soll der erste Ministerpräsident der Partei werden. Ziel der AfD seien „45 Prozent plus X“. In Umfragen kam die Partei zuletzt auf 41 bis 42 Prozent. An einer Gegendemonstration nahmen Gruppen wie die Omas gegen Rechts, die Kirchen und die Kulturszene in Sachsen-Anhalt teil.

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HEUTE19:06 Uhr

Bundeswehr fehlen knapp 2.000 Soldaten für Litauen-Brigade

Für den Aufbau der Litauen-Bundeswehr-Brigade fehlen nach internen Unterlagen Stand Mitte Juni noch knapp 2.000 Soldaten. Das geht aus internen Papieren hervor, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Das Verteidigungsministerium sagte, die Aufstellung der Brigade verlaufe „planmäßig“ und man setze vorerst weiterhin auf Freiwilligkeit. Gesucht werden bis 2027 rund 4.800 Soldaten.

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HEUTE18:21 Uhr

Golf-Kooperationsrat: Irans Angriffe auf zivile Infrastruktur sind „Kriegsverbrechen“

Der Golf-Kooperationsrat verurteilt die jüngsten iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Bahrain, Kuwait und Jordanien. Das sei eine „äußerst gefährliche Eskalation“. Es seien Kriegsverbrechen, die „eine internationale Rechenschaftspflicht und strafrechtliche Verfolgung erfordern“, sagte der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschasem Mohamed Albudaiwi. Der Iran hatte erneut mehrere Golfstaaten angegriffen.

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HEUTE18:14 Uhr

Haftbefehl nach Attacke auf Bahnmitarbeiter abgelehnt

Nach der Attacke auf einen Bahnmitarbeiter, der aus einem fahrenden Zug stürzte und in Lebensgefahr schwebt, ist ein 36-jähriger Fahrgast wieder auf freiem Fuß. Gegen den wegen Gewaltdelikten vorbestraften Mann war Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung beantragt worden. Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Haftbefehls ab, wie die Staatsanwaltschaft am Abend mitteilte.
Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.

Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.

Foto: Melanie Keul/EinsatzReport24 /dpa

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HEUTE17:16 Uhr

Leitplanke durchbohrt Auto: Deutsche in Österreich tot

Bei einem schweren Unfall in Österreich sind zwei deutsche Autoinsassen tödlich verunglückt. Das Auto war am Samstagmorgen von der Fahrbahn der Westautobahn (A1) abgekommen und nahe einer Ausfahrt rechts in die Leitplanke gekracht. Die Leitplanke bohrte sich längs durch den Wagen. Der Unfall passierte bei Oed-Oehling, etwa auf halber Strecke zwischen Salzburg und Wien.

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HEUTE15:30 Uhr

Agyekum löscht deutschen Hürden-Rekord

Emil Agyekum hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten den fast 44 Jahre alten deutschen Rekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Der 27-Jährige vom SCC Berlin lief im ausverkauften London Stadium die Stadionrunde in 47,45 Sekunden und löschte damit die jahrzehntelang von Harald Schmid gehaltene Bestzeit. Schmid war am 8. September 1982 in Athen 47,48 Sekunden gelaufen.

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HEUTE14:39 Uhr

Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel

Am Gotthard-Tunnel staute sich vor dem Nordportal der Verkehr am Samstagnachmittag auf 18 Kilometern Reisende müssten sich auf drei Stunden im Stau einstellen. Der Automobilclub TCS empfiehlt weiträumige Umfahrungen und die Nutzung des San-Bernardino-Tunnels – oder Fahrten über den Simplonpass und den Gebirgspass Großer St. Bernhard.

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HEUTE13:47 Uhr

Jens Spahn tritt zurück

Laut dpa, AFP und dts tritt Unionschef Jens Spahn zurück.
HEUTE13:32 Uhr

Merz fordert Unionsfraktionschef Spahn zum Rücktritt auf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner Funktion als CDU-Chef den Unionsfraktionsvorsitzenden Jens Spahn zum Rücktritt aufgefordert. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des Parteivorsitzenden. Der CDU-Politiker Spahn war unter Druck geraten, weil er und sein Mann die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hatten.

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HEUTE12:25 Uhr

Schulbusunglück in Uganda: 24 Tote

Bei dem Schulbusunglück in Uganda sind jüngsten Angaben zufolge 23 Kinder und ein Erwachsener ums Leben gekommen. Der Bus war am Donnerstag auf der Rückfahrt von einem Ausflug, als der Fahrer im Bezirk Kapchorwa der Hauptstadt offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Laut Polizeiangaben kam der Bus von der Straße ab, prallte gegen einen Felsen und überschlug sich.

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HEUTE11:02 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern breitet sich nach Behördenangaben immer noch aus und wird weiter aktiv bekämpft. Die Ausdehnung des Brands erstrecke sich mittlerweile auf rund 388 Hektar. 360 Einsatzkräfte bekämpften den Brand. Es gibt noch keine Entwarnung.
Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab

Ein Bundeswehr-Hubschrauber wirft Löschwasser über einem Waldbrand im Müritz-Nationalpark ab

Foto: Jens Büttner/dpa

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HEUTE10:33 Uhr

Irak schließt 48 Abkommen mit US-Unternehmen

Der Irak hat bei der Washington-Reise des irakischen Regierungschefs Ali al-Saidi nach Regierungsangaben 48 Abkommen und Partnerschaften mit US-Unternehmen geschlossen. Dazu gehören die Energiekonzerne ExxonMobil, Shell und Halliburton, der Bauriese KBR und der Energieanlagenbauer GE Vernova.

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HEUTE10:01 Uhr

Grüne kritisieren Energiegesetze von Reiche als „Netzpaket für Netzbetreiber“

Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, mit den geplanten Energiegesetzen den Netzausbau zu bremsen. Besonders die möglichen Abregelungen von Ökostrom und Änderungen bei der Solarförderung stehen in der Kritik. Das Wirtschaftsministerium hatte die Pläne zuletzt abgeschwächt.

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HEUTE9:15 Uhr

Umfrage: Zwei Drittel erkennen in Hitze den Klimawandel

Eine YouGov-Umfrage zeigt, dass 66 Prozent der Deutschen Rekordhitze mit dem Klimawandel verbinden. Gleichzeitig zweifelt fast die Hälfte an der Wirkung deutscher Klimaschutzmaßnahmen. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Anhängern der Parteien.

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HEUTE8:50 Uhr

Mehr als 50 Millionen Euro für E-Auto-Prämien: Tesla vorne

Das Förderprogramm für Elektroautos der Bundesregierung hat bereits mehr als 50 Millionen Euro ausgezahlt. Tesla erhielt bislang die meisten Marken-Förderungen, Volkswagen liegt bei den Konzernen vorne. Das Ministerium warnt vor frühen Schlussfolgerungen.

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HEUTE8:43 Uhr

Trump und Sheinbaum besuchen WM-Finale trotz Rauchbelastung

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum reist auf Einladung von Donald Trump zum WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in die USA. Auch Trump wird im Stadion erwartet. Überschattet wird das Spiel von Rauch aus kanadischen Waldbränden.

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HEUTE8:23 Uhr

Teure Autoreparaturen; Allianz macht Druck

Die Allianz fordert eine Reform bei Autoreparaturen und mehr Einsatz gebrauchter Ersatzteile. Hersteller sollen reparaturfreundlicher bauen, die Politik Vorschriften lockern. Steigende Ersatzteilpreise treiben Reparaturkosten und Autoversicherungen in die Höhe.

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HEUTE7:23 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5.000 gestiegen

Drei Wochen nach einem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 5.000 gestiegen. Tausende Menschen wurden verletzt, zehntausende könnten vermisst sein. Besonders betroffen ist der Bundesstaat La Guaira nahe der Hauptstadt Caracas.

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HEUTE7:15 Uhr

Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage in Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt vor einer verschärften Sicherheitslage in Deutschland. Die Bedrohungslage sei von abstrakt auf hoch gestuft worden, da Anschlagspläne erkennbar seien. Er fordert eine Stärkung der Nachrichtendienste für mögliche Terrorlagen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündete vergangenes Jahr Vereinbarungen mit Italien und Griechenland. (Archivbild)

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). (Archivbild)

Foto: Kay Nietfeld/dpa

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HEUTE6:45 Uhr

Klüssendorf stellt Kürzungen bei Wohn- und Elterngeld infrage

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert eine genaue Prüfung der geplanten Kürzungen beim Wohn- und Elterngeld. Im Bundestag müsse geklärt werden, ob die Einsparungen sinnvoll sind oder ob bessere Alternativen gefunden werden können.

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HEUTE6:20 Uhr

Trump: Kanada soll für Luftverschmutzung durch Brände zahlen

US-Präsident Donald Trump macht Kanada für die Rauchschwaden durch die Waldbrände verantwortlich und droht mit wirtschaftlichen Konsequenzen. Er will die dadurch entstehenden Kosten auf bestehende Zölle aufschlagen. Kanadas Politiker weisen die Vorwürfe zurück.

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HEUTE6:15 Uhr

Ostbeauftragte verteidigt Überlegungen zu AfD-Verbotsverfahren

Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) hat die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren verteidigt. Das Grundgesetz sehe ein Parteiverbot zum Schutz der Demokratie ausdrücklich vor. Zugleich kritisierte sie die Strategie der AfD im Osten und äußerte sich optimistisch für die SPD.

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HEUTE6:10 Uhr

Bahn-Mitarbeiter stürzt aus Zug – lebensgefährlich verletzt

Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit ist bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast aus einem fahrenden Zug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der mutmaßlich alkoholisierte 36-Jährige wurde festgenommen. Wie sich die Zugtür während des Gerangels öffnen konnte, wird ermittelt.
Zuletzt wurde deutlich mehr in die Bahninfrastruktur investiert - die Allianz Pro Schiene geht aber davon aus, dass das Niveau nicht lange gehalten wird. (Symbolbild)

Bahn. (Symbolbild)

Foto: Jens Büttner/dpa

Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und die deutschen Fußball-Spitzenfunktionäre verzichten auf einen Besuch des WM-Endspiels.
Wie der Deutsche Fußball-Bund auf dpa-Anfrage mitteilte, wird kein Verbandsvertreter und somit auch nicht Neuendorf oder dessen Stellvertreter Hans-Joachim Watzke die Partie zwischen Argentinien und Spanien in der Arena in East Rutherford verfolgen.
Neuendorf hätte als Mitglied des FIFA-Councils um Weltverbandschef Gianni Infantino einen reservierten Platz auf der Ehrentribüne. Watzke gehört als deutsches Mitglied der UEFA-Exekutive ebenfalls zum Führungszirkel der internationalen Fußball-Funktionäre.
Das Top-Event zum Abschluss der XXL-WM, das auch US-Präsident Donald Trump als Ehrengast im Stadion verfolgt, ist ein Stelldichein der wichtigste Entscheider im Weltfußball.

Deutsches Aus als letztes WM-Spiel

Bereits nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Zwischenrunde durch das 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay und der schnellen Rückkehr nach Deutschland hatte es vom DFB geheißen, dass Neuendorf keine WM-Spiele mehr besuchen werde. Dies gilt nun auch für das Finale.
Gewöhnlich saßen mehrere Council-Mitglieder bei den Partien auf den VIP-Tribünen. In dieser Woche hatte der DFB bestätigt, dass er im Gegensatz zu der überragenden Mehrheit der nationalen Fußball-Verbände bisher kein Unterstützerschreiben für die angestrebte Wiederwahl von FIFA-Boss Infantino im März 2027 unterzeichnet hat.

US-Reise nur für Klopp

Neuendorf und Watzke waren in der Vorwoche nochmals nach New York geflogen – allerdings nicht um Fußball zu schauen, sondern um in einem Flughafenhotel mit Top-Kandidat Jürgen Klopp über das von allen Seiten erhoffte Engagement als Bundestrainer zu sprechen.
Klopp wird im Gegensatz zum deutschen Fußball-Führungszirkel auch beim WM-Finale live dabei sein – als Experte von „MagentaTV“.
In Per Mertesacker trifft er dort auf einen ZDF-Kollegen, der als möglicher Kandidat für einen Posten rund um die Nationalmannschaft, zum Beispiel als DFB-Geschäftsführer, gilt.
Mertesacker hatte bislang aus dem ZDF-Studio in Deutschland die WM analysiert, ist beim Finale aber mit seinem Kollegen Christoph Kramer in den USA dabei. (dpa/red)
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Mit 14 nach Amerika: Junge deutsche Tänzerin lässt sich nicht von Peking einschüchtern

Der klassische chinesische Tanz ist ihre Leidenschaft. Wenn Tara McDonnell aus Meißen die internationale Bühne betritt, ist alle Anspannung verflogen, selbst wenn wenige Stunden vorher Polizisten wegen einer Bombendrohung mit ihren Spürhunden das Theater oder ihre Garderobe durchsucht haben. „Das ist inzwischen zur Routine geworden“, sagt sie.
Die 21-Jährige gehört zu einer der acht Tanzgruppen von Shen Yun. Das aus New York stammende Künstlerensemble, das seinem Publikum die 5.000 Jahre alte traditionelle Kultur Chinas präsentiert, muss ständig mit Sabotage rechnen. Ob Bombendrohungen oder zerstochene Tourbusreifen – die grenzüberschreitende Bedrohung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), die seit ihrer Machtübernahme traditionelle und spirituelle Werte unterdrückt, ist für die Künstler allgegenwärtig.
Seit 2021 gehört Tara aus Meißen dem Ensemble an. Auch wenn sie in Deutschland aufgewachsen ist, so ist ihr die traditionelle chinesische Kultur nicht fremd. Angefangen hat alles damit, dass ihre Eltern Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, praktizierten – eine tief in der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelte Kultivierungsmethode, die auf den Werten Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht basiert.
In China wird Falun Gong hingegen seit 27 Jahren brutal verfolgt. Und das wird auch in den Tanzstücken von Shen Yun thematisiert – ebenso wie historische Heldengeschichten, ethnische Tänze und lustige Szenen. Jedes Jahr touren die Gruppen des 2006 gegründeten Ensembles mit einem völlig neuen Programm um die Welt und erreichen ein Millionenpublikum. Einst saß auch Tara unter den Zuschauern.
„Schon als Kind habe ich Shen-Yun-Aufführungen gesehen. Ich mochte sie wirklich sehr. Es war schon immer mein Traum, bei Shen Yun mitzumachen“, sagt sie im Gespräch mit Epoch Times.

Ein Traum wird wahr

Mit 14 Jahren war es dann endlich so weit: Die aus Sachsen stammende Schülerin wurde an der Fei-Tian-Kunstakademie in New York aufgenommen. Zwei Jahre später ging sie als Praktikantin zum ersten Mal mit Shen Yun auf Tournee. Mittlerweile verfügt sie über fünf Jahre Tourneeerfahrung.
Dabei gestaltete sich ihr Einstieg in den klassischen chinesischen Tanz alles andere als einfach. „Ich habe quasi bei null angefangen. Zuerst musste ich meinen Körper dehnen und alle Grundbewegungen beherrschen, bevor ich wirklich mit dem Tanzen beginnen konnte“, schildert sie.
Während dieser Zeit habe sie wirklich viel gelernt, darunter Ausdauer und Selbstdisziplin – Eigenschaften, die für eine Tänzerin unentbehrlich sind, um das Weltklasseniveau zu erreichen, für das Shen Yun vom Publikum hochgelobt wird.
Da der Tanzunterricht ausschließlich in chinesischer Sprache stattfindet, hat Tara während ihrer Ausbildung „ganz selbstverständlich“ Chinesisch gelernt. Über die Jahre hat sich ihr Verständnis für die traditionelle chinesische Kultur, die ebenfalls Teil der Ausbildung ist, immer weiter vertieft.
„Je mehr ich über die traditionelle chinesische Kultur erfuhr, desto beeindruckender fand ich sie“, sagt die junge Tänzerin. Sie sei derart tiefgründig, dass es immer wieder Neues zu entdecken gebe.

Doku „Unbroken“ zeigt Hintergründe

Wie es auf dem Campus aussieht und zugeht, zeigt der Dokumentarfilm „Unbroken – The Untold Story of Shen Yun“ („Unbeugsam – Die unerzählte Geschichte von Shen Yun“), der derzeit an ausgewählten Standorten in Deutschland zu sehen ist. Bei der Filmpremiere in ihrer Heimatstadt Meißen am 26. Mai war auch Tara mit dabei.
Im Mittelpunkt des Films steht die Familie Browde. Die beiden Brüder Jesse und Lucas absolvierten wie Tara an der Fei-Tian-Akademie für klassischen chinesischen Tanz ihre professionelle Ausbildung. Auf den weltweit führenden Bühnen werden sie mit Einschüchterungsversuchen durch das kommunistische Regime Chinas konfrontiert, die in den vergangenen Jahren immer weiter eskalierten – von der Sabotage der Tourbusse über Druck auf Theater und inszenierte Bombendrohungen bis hin zu einer länderübergreifenden „Fake News“-Kampagne, wonach den Künstlern von Shen Yun Arztbesuche verwehrt blieben und keine angemessene Gage gezahlt würde.
Wie der Film zeigt, steht der Vater der beiden Brüder, Levi Browde, zwischen dem Schutz seiner Kinder und der Aufdeckung der Wahrheit unter enormem Druck.
Die Doku zeigt den unmittelbaren Kampf zwischen Glauben, Freiheit und dem Totalitarismus anhand der Entwicklungsgeschichte der jungen Menschen, die während ihrer Ausbildung zu Künstlern heranwachsen und trotz der von der KPCh verübten langjährigen Unterdrückung schließlich zu „unbeugsamen“ Menschen werden.

Spürhunde, Bombendrohungen und Evakuierung

Auch für Tara gehören die Einschüchterungsversuche und Bombendrohungen „fast schon zum Alltag“. An ihre erste Bombendrohung kann sie sich noch lebhaft erinnern:
„Das war bei einer Aufführung in Puerto Rico. Damals klopfte die Polizei an die Tür unserer Garderobe und drehte mit ihren Hunden eine kurze Runde“, schildert sie gegenüber Epoch Times. „Das war schon ein sehr krasses Erlebnis.“
Vor zwei Jahren im Kennedy Center in Washington, D.C. spitzte sich die Situation zu. Damals wurde nicht nur das Theater, sondern der gesamte Gebäudekomplex evakuiert. Sogar im Fernsehen wurde darüber berichtet.
„Wir mussten bis 15 Uhr im Hotel bleiben“, schildert Tara, obwohl der Aufbau bereits am Vormittag vonstattengehen sollte. Zuerst habe es so ausgesehen, als würde die Bombendrohung den gewünschten Erfolg erzielen. Das Theater wollte die Vorstellung schon absagen. Nachdem aber keine Hinweise auf Sicherheitsrisiken gefunden werden konnten, durften die Künstler das Gebäude schließlich betreten.
Trotz großer Verspätung gelang es dem Team von Shen Yun, die Proben und Aufbauarbeiten innerhalb weniger Stunden abzuschließen. Die Vorstellung konnte wie geplant stattfinden.
Vor allem im vergangenen Jahr habe sie oft Spürhunde gesehen. „2 Stunden vor Beginn der Vorstellung kommt die Polizei mit Polizeihunden und durchsucht Reihe für Reihe den gesamten Zuschauerraum. Ehrlich gesagt haben wir uns schon so daran gewöhnt, dass wir es gar nicht mehr beachten. Es ist einfach dieses Gefühl von: ‚Oh, da sind sie schon wieder.‘“

Kunst, die verbindet

Tara und ihre Kollegen sehen in derartigen Vorfällen „eher einen Ansporn“: „Wenn so etwas passiert, müssen wir weitermachen. Wir müssen die Dinge klarstellen“, sagt Tara. „Aber wir wissen auch, dass viele Zuschauer dadurch möglicherweise nicht mehr wiederkommen wollen oder sich nicht trauen, die Vorstellung zu besuchen“, was sie sehr bedauert.
Sie hofft, dass sich Theater – wie auch in Deutschland in der Vergangenheit geschehen – nicht länger von den Agenten der KPCh beeinflussen lassen und ihrem Publikum Shen Yun präsentieren. Denn „Kunst ist universell und überwindet alle sprachlichen oder ähnlichen Grenzen und Barrieren“.
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18.07.2026: „Ewiger“ Hürden-Rekord geknackt | Haftbefehl nach Attacke in Bahn abgelehnt | AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

HEUTE19:28 Uhr

AfD startet Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Die AfD hat offiziell ihren Wahlkampf zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September begonnen. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund soll der erste Ministerpräsident der Partei werden. Ziel der AfD seien „45 Prozent plus X“. In Umfragen kam die Partei zuletzt auf 41 bis 42 Prozent. An einer Gegendemonstration nahmen Gruppen wie die Omas gegen Rechts, die Kirchen und die Kulturszene in Sachsen-Anhalt teil.

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HEUTE19:06 Uhr

Bundeswehr fehlen knapp 2.000 Soldaten für Litauen-Brigade

Für den Aufbau der Litauen-Bundeswehr-Brigade fehlen nach internen Unterlagen Stand Mitte Juni noch knapp 2.000 Soldaten. Das geht aus internen Papieren hervor, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Das Verteidigungsministerium sagte, die Aufstellung der Brigade verlaufe „planmäßig“ und man setze vorerst weiterhin auf Freiwilligkeit. Gesucht werden bis 2027 rund 4.800 Soldaten.

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HEUTE18:21 Uhr

Golf-Kooperationsrat: Irans Angriffe auf zivile Infrastruktur sind „Kriegsverbrechen“

Der Golf-Kooperationsrat verurteilt die jüngsten iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Bahrain, Kuwait und Jordanien. Das sei eine „äußerst gefährliche Eskalation“. Es seien Kriegsverbrechen, die „eine internationale Rechenschaftspflicht und strafrechtliche Verfolgung erfordern“, sagte der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschasem Mohamed Albudaiwi. Der Iran hatte erneut mehrere Golfstaaten angegriffen.

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HEUTE18:14 Uhr

Haftbefehl nach Attacke auf Bahnmitarbeiter abgelehnt

Nach der Attacke auf einen Bahnmitarbeiter, der aus einem fahrenden Zug stürzte und in Lebensgefahr schwebt, ist ein 36-jähriger Fahrgast wieder auf freiem Fuß. Gegen den wegen Gewaltdelikten vorbestraften Mann war Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung beantragt worden. Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Haftbefehls ab, wie die Staatsanwaltschaft am Abend mitteilte.
Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.

Der Zug soll mit 120 km/h unterwegs gewesen sein.

Foto: Melanie Keul/EinsatzReport24 /dpa

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HEUTE17:16 Uhr

Leitplanke durchbohrt Auto: Deutsche in Österreich tot

Bei einem schweren Unfall in Österreich sind zwei deutsche Autoinsassen tödlich verunglückt. Das Auto war am Samstagmorgen von der Fahrbahn der Westautobahn (A1) abgekommen und nahe einer Ausfahrt rechts in die Leitplanke gekracht. Die Leitplanke bohrte sich längs durch den Wagen. Der Unfall passierte bei Oed-Oehling, etwa auf halber Strecke zwischen Salzburg und Wien.

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HEUTE15:30 Uhr

Agyekum löscht deutschen Hürden-Rekord

Emil Agyekum hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten den fast 44 Jahre alten deutschen Rekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Der 27-Jährige vom SCC Berlin lief im ausverkauften London Stadium die Stadionrunde in 47,45 Sekunden und löschte damit die jahrzehntelang von Harald Schmid gehaltene Bestzeit. Schmid war am 8. September 1982 in Athen 47,48 Sekunden gelaufen.

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HEUTE14:39 Uhr

Drei Stunden Stau am Schweizer Gotthard-Tunnel

Am Gotthard-Tunnel staute sich vor dem Nordportal der Verkehr am Samstagnachmittag auf 18 Kilometern Reisende müssten sich auf drei Stunden im Stau einstellen. Der Automobilclub TCS empfiehlt weiträumige Umfahrungen und die Nutzung des San-Bernardino-Tunnels – oder Fahrten über den Simplonpass und den Gebirgspass Großer St. Bernhard.

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HEUTE13:47 Uhr

Jens Spahn tritt zurück

Laut dpa, AFP und dts tritt Unionschef Jens Spahn zurück.
HEUTE13:32 Uhr

Merz fordert Unionsfraktionschef Spahn zum Rücktritt auf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner Funktion als CDU-Chef den Unionsfraktionsvorsitzenden Jens Spahn zum Rücktritt aufgefordert. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des Parteivorsitzenden. Der CDU-Politiker Spahn war unter Druck geraten, weil er und sein Mann die Hilfe einer Leihmutter in den USA in Anspruch genommen hatten.

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HEUTE12:25 Uhr

Schulbusunglück in Uganda: 24 Tote

Bei dem Schulbusunglück in Uganda sind jüngsten Angaben zufolge 23 Kinder und ein Erwachsener ums Leben gekommen. Der Bus war am Donnerstag auf der Rückfahrt von einem Ausflug, als der Fahrer im Bezirk Kapchorwa der Hauptstadt offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Laut Polizeiangaben kam der Bus von der Straße ab, prallte gegen einen Felsen und überschlug sich.

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HEUTE11:02 Uhr

Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus

Der Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern breitet sich nach Behördenangaben immer noch aus und wird weiter aktiv bekämpft. Die Ausdehnung des Brands erstrecke sich mittlerweile auf rund 388 Hektar. 360 Einsatzkräfte bekämpften den Brand. Es gibt noch keine Entwarnung.

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HEUTE10:33 Uhr

Irak schließt 48 Abkommen mit US-Unternehmen

Der Irak hat bei der Washington-Reise des irakischen Regierungschefs Ali al-Saidi nach Regierungsangaben 48 Abkommen und Partnerschaften mit US-Unternehmen geschlossen. Dazu gehören die Energiekonzerne ExxonMobil, Shell und Halliburton, der Bauriese KBR und der Energieanlagenbauer GE Vernova.

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HEUTE10:01 Uhr

Grüne kritisieren Energiegesetze von Reiche als „Netzpaket für Netzbetreiber“

Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, mit den geplanten Energiegesetzen den Netzausbau zu bremsen. Besonders die möglichen Abregelungen von Ökostrom und Änderungen bei der Solarförderung stehen in der Kritik. Das Wirtschaftsministerium hatte die Pläne zuletzt abgeschwächt.

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HEUTE9:15 Uhr

Umfrage: Zwei Drittel erkennen in Hitze den Klimawandel

Eine YouGov-Umfrage zeigt, dass 66 Prozent der Deutschen Rekordhitze mit dem Klimawandel verbinden. Gleichzeitig zweifelt fast die Hälfte an der Wirkung deutscher Klimaschutzmaßnahmen. Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Anhängern der Parteien.

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HEUTE8:50 Uhr

Mehr als 50 Millionen Euro für E-Auto-Prämien: Tesla vorne

Das Förderprogramm für Elektroautos der Bundesregierung hat bereits mehr als 50 Millionen Euro ausgezahlt. Tesla erhielt bislang die meisten Marken-Förderungen, Volkswagen liegt bei den Konzernen vorne. Das Ministerium warnt vor frühen Schlussfolgerungen.

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HEUTE8:43 Uhr

Trump und Sheinbaum besuchen WM-Finale trotz Rauchbelastung

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum reist auf Einladung von Donald Trump zum WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in die USA. Auch Trump wird im Stadion erwartet. Überschattet wird das Spiel von Rauch aus kanadischen Waldbränden.

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HEUTE8:23 Uhr

Teure Autoreparaturen; Allianz macht Druck

Die Allianz fordert eine Reform bei Autoreparaturen und mehr Einsatz gebrauchter Ersatzteile. Hersteller sollen reparaturfreundlicher bauen, die Politik Vorschriften lockern. Steigende Ersatzteilpreise treiben Reparaturkosten und Autoversicherungen in die Höhe.

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HEUTE7:23 Uhr

Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5.000 gestiegen

Drei Wochen nach einem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 5.000 gestiegen. Tausende Menschen wurden verletzt, zehntausende könnten vermisst sein. Besonders betroffen ist der Bundesstaat La Guaira nahe der Hauptstadt Caracas.

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HEUTE7:15 Uhr

Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage in Deutschland

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt warnt vor einer verschärften Sicherheitslage in Deutschland. Die Bedrohungslage sei von abstrakt auf hoch gestuft worden, da Anschlagspläne erkennbar seien. Er fordert eine Stärkung der Nachrichtendienste für mögliche Terrorlagen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verkündete vergangenes Jahr Vereinbarungen mit Italien und Griechenland. (Archivbild)

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). (Archivbild)

Foto: Kay Nietfeld/dpa

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HEUTE6:45 Uhr

Klüssendorf stellt Kürzungen bei Wohn- und Elterngeld infrage

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert eine genaue Prüfung der geplanten Kürzungen beim Wohn- und Elterngeld. Im Bundestag müsse geklärt werden, ob die Einsparungen sinnvoll sind oder ob bessere Alternativen gefunden werden können.

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HEUTE6:20 Uhr

Trump: Kanada soll für Luftverschmutzung durch Brände zahlen

US-Präsident Donald Trump macht Kanada für die Rauchschwaden durch die Waldbrände verantwortlich und droht mit wirtschaftlichen Konsequenzen. Er will die dadurch entstehenden Kosten auf bestehende Zölle aufschlagen. Kanadas Politiker weisen die Vorwürfe zurück.

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HEUTE6:15 Uhr

Ostbeauftragte verteidigt Überlegungen zu AfD-Verbotsverfahren

Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) hat die Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren verteidigt. Das Grundgesetz sehe ein Parteiverbot zum Schutz der Demokratie ausdrücklich vor. Zugleich kritisierte sie die Strategie der AfD im Osten und äußerte sich optimistisch für die SPD.

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HEUTE6:10 Uhr

Bahn-Mitarbeiter stürzt aus Zug – lebensgefährlich verletzt

Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit ist bei einer Auseinandersetzung mit einem Fahrgast aus einem fahrenden Zug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der mutmaßlich alkoholisierte 36-Jährige wurde festgenommen. Wie sich die Zugtür während des Gerangels öffnen konnte, wird ermittelt.
Zuletzt wurde deutlich mehr in die Bahninfrastruktur investiert - die Allianz Pro Schiene geht aber davon aus, dass das Niveau nicht lange gehalten wird. (Symbolbild)

Bahn. (Symbolbild)

Foto: Jens Büttner/dpa

Mit Material der Nachrichtenagenturen 

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Fahrgast nach Attacke auf Bahnmitarbeiter auf freiem Fuß

Nach einer fatalen Attacke auf einen Bahnmitarbeiter, der aus einem fahrenden Zug stürzte und in Lebensgefahr schwebt, ist ein 36-jähriger Fahrgast wieder auf freiem Fuß.
Gegen den wegen Gewaltdelikten vorbestraften Mann war Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung beantragt worden. Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Haftbefehls ab, wie die Staatsanwaltschaft am Abend mitteilte.

Wegen Gewaltdelikten vorbestraft und auf Bewährung

Schon früher sei der 36-Jährige wegen Gewaltdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten und war nur auf Bewährung frei, hieß es weiter.
Er soll bei dem Vorfall betrunken und im Zuge einer Ticketkontrolle in eine gewaltsame Auseinandersetzung mit dem 26 Jahre alten Sicherheitsmann der Deutschen Bahn verwickelt gewesen sein. Nach dem Vorfall war er vorläufig festgenommen worden – und ist nun wieder frei.
Der 26-Jährige war durch den Sturz aus dem Zug schwerst verletzt worden. Mit 120 km/h war der Regionalzug am Freitagabend von Offenburg Richtung Karlsruhe unterwegs gewesen, als der Mann während des Streits heftig gegen die Tür und dann aus dem Zug fiel.
Er sei weiterhin in kritischem, aber stabilem Zustand. Warum die Tür sich öffnete, ist unklar. Ein technischer Sachverständiger wurde beauftragt.
Ein Bahn-Mitarbeiter stürzte aus dem Zug und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. (Symbolbild)

Ein Bahn-Mitarbeiter stürzte aus dem Zug und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. (Symbolbild)

Foto: Jens Kalaene/dpa

Tür aus Verankerung gerissen

Der 36-Jährige soll betrunken gewesen sein, als er am Freitag zuerst in eine Ticketkontrolle geriet und es dann zu einem verbalen Schlagabtausch kam. Dann wurden zwei Sicherheitsmitarbeiter hinzugezogen.
Nach Beleidigungen in ihre Richtung eskalierte der Streit weiter, es kam zu Tätlichkeiten, wie es weiter hieß.
Der 26-Jährige stürzte dann in der Folge heftig gegen die Tür, die bisherigen Erkenntnissen zufolge aus der Verankerung gerissen wurde und sich öffnete. Der Sicherheitsmann fiel nach draußen.
Der Zug stoppte daraufhin außerplanmäßig – ob es sich um eine Notbremsung gehandelt hatte, ist unklar. Wenig später wurde der Mann schwerst verletzt gefunden und ins Krankenhaus gebracht.

Betroffenheit bei Bahn und EVG

Die Bahn äußerte sich betroffen. „Wir verurteilen den Angriff am gestrigen Abend in einer Regionalbahn aufs Schärfste“, sagte eine Bahnsprecherin. „Unsere Gedanken sind bei dem Verletzten.“
Der schreckliche Vorfall zeige erneut auf dramatische Weise, „dass verbale und körperliche Übergriffe auf das Zugpersonal eine neue, lebensgefährliche Dimension erreicht haben“, sagte Manuel Amberger, Landesvorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.
„Dass erneut einer unserer Kollegen nach einer einfachen Fahrkartenkontrolle im Krankenhaus um sein Leben ringen muss, macht uns fassungslos und wütend.“
Auch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer äußerte sich. „Wir brauchen Entscheidungen der Justiz, wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht“, sagte GDL-Chef Mario Reiß im WDR nach dem Angriff.
„An der Stelle für uns ist es einfach nicht mehr auszuhalten und die Kollegen, die eigentlich jeden Tag ihren Dienst tun, müssen jeden Tag mehr mit Angst auf Arbeit gehen.“ (dpa/red)
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14. Tour-Etappe: Pogacar siegt – Lipowitz Siebter

Titelverteidiger Tadej Pogacar hat die schwere Vogesen-Etappe bei der Tour de France gewonnen und sein Gelbes Trikot gefestigt.
Der slowenische Weltmeister siegte auf der 14. Etappe über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein im Alleingang mit mehr als einer halben Minute Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko und dem französischen Jungstar Paul Seixas.
Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz präsentierte sich auf der schweren Bergetappe mit 3.800 Höhenmetern und drei Anstiegen der ersten Kategorie in guter Form. Der Vorjahresdritte fuhr auf den siebten Platz und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Rang sechs.

Viele deutsche Fans an der Strecke

Für Lipowitz war es ein kleines Heimspiel. Zahlreiche deutsche Fans hatten sich auf den Weg nach Frankreich direkt hinter der Grenze gemacht. Schon am Freitag waren auf der Etappe nach Belfort viele deutsche Fahnen zu sehen.
Am Sonntag folgt die nächste Kletterpartie, wenn die Tour auf der 15. Etappe das Plateau de Solaisan ansteuert. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich. (dpa/red)
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TICKER Fußball-WM: Alle Entwicklungen bis zum Finale


Das nächste Spiel (Spiel um Platz 3) findet am Samstag, den 18. Juli, um 23:00 Uhr zwischen Frankreich und England statt.

HEUTE18:34 Uhr

Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien

Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
 
HEUTE15:43 Uhr

Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“

Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
 
HEUTE12:43 Uhr

Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger

Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
 
HEUTE11:39 Uhr

Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale

Mit Fußballtaktik kennt sich Donald Trump nach eigener Aussage zwar nicht aus – und dennoch hat er Kritik an Englands Ausrichtung im verlorenen WM-Halbfinale gegen Argentinien geübt. „Sie sind in Führung gegangen und haben ihren besten Spieler genommen und ihn in die Defensive gestellt“, sagte Trump bei einem Empfang mit Fifa-Präsident Gianni Infantino in New York. Er bezog sich damit auf Englands Stürmer Harry Kane.
Trump schloss sich damit der Schar von Kritikern an, die die Mauertaktik des England-Trainers Thomas Tuchel in der letzten Phase des Halbfinal-Spiels angeprangert haben. Das englische Team war in der zweiten Halbzeit zunächst in Führung gegangen, kassierte dann aber in den Schlussminuten zwei Tore und schied aus.
„Man muss ein bisschen offensiv sein, oder?“ sagte Trump dazu. Er fügte aber sogleich hinzu: „Was weiß ich schon von der Trainerarbeit?“ Den englischen Mannschaftskapitän Kane nannte der US-Präsident „großartig“ und erinnerte daran, dass er mit Kane vor anderthalb Jahren im US-Bundesstaat Florida Golf gespielt hatte.
 
HEUTE14:40 Uhr

Die Teams bereiten sich vor

Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“

Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Jamie Squire/Getty Images

Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.

Foto: Kevin C. Cox/Getty Images

GESTERN21:04 Uhr

Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
 
GESTERN18:12 Uhr

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
 
GESTERN8:26 Uhr

Dankert beim Finale, Milei verzichtet

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.

16. Juli17:49 Uhr

Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.

Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

16. Juli8:49 Uhr

Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“

Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
 
16. Juli5:59 Uhr

Argentinien könnte Strafe drohen

Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.

Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images

 
15. Juli23:05 Uhr

Argentinien schlägt England

Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
15. Juli20:05 Uhr

Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“

Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
 
15. Juli19:45 Uhr

Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp

Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)

Foto: Jan Woitas/dpa

 
15. Juli5:05 Uhr

Tuchel sucht Trick gegen Messi

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
 
15. Juli0:05 Uhr

Spiel am Mittwoch

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
 
14. Juli23:05 Uhr

Spanien gewinnt gegen Frankreich

Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.

Foto: Shaun Botterill/Getty Images

 
14. Juli21:06 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
 
14. Juli10:59 Uhr

Frankreich: Spanien ist der Favorit

Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
 
14. Juli6:03 Uhr

Spanien und Yamal

Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.

Foto: Andre Penner/AP/dpa

 
14. Juli0:05 Uhr

Spiel am Dienstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
 
13. Juli22:02 Uhr

Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir

Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.

Erling Haaland und sein Waschbär.

Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa

Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
 
12. Juli21:21 Uhr

Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche

In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
 
12. Juli8:34 Uhr

Kabel-Eklat um Englands erstes Tor gegen Norwegen

Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
 
12. Juli5:12 Uhr

Argentinien-Schweiz endet 3:1

Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ebenfalls ausgeschieden.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
12. Juli2:05 Uhr

Spiele am Sonntag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
 
12. Juli1:50 Uhr

England besiegt Norwegen

Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
 
11. Juli20:18 Uhr

Norwegen und seine Fans bereiten sich vor

Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:

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11. Juli16:48 Uhr

DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
 
11. Juli15:59 Uhr

Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben

Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)

Foto: Tom Weller/dpa

 
11. Juli11:52 Uhr

Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz

Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)

Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa

 
11. Juli0:10 Uhr

Spiele am Samstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
 
10. Juli23:02 Uhr

Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
10. Juli22:15 Uhr

Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine

Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
10. Juli18:37 Uhr

Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht

Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion.
Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken.
Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.

Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.

Foto: Luke Hales/Getty Images

 
10. Juli11:29 Uhr

DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
 
10. Juli5:38 Uhr

Mbappé nicht verletzt

Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.

Foto: Tom Weller/dpa

 
10. Juli0:30 Uhr

Spiele am Freitag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
 
10. Juli0:14 Uhr

Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale

Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli19:14 Uhr

Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern

Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 8.7.). Die Schweiz löste das letzte Viertelfinalticket nach einem 0:0-Unentschieden gege Kolumbien erst im Elfmeterschießen. Damit spielen noch sechs europäische Mannschaften um Titel und Pokal.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

 
9. Juli8:27 Uhr

Marokko ohne Saibari

Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (l) traf erneut für Marokko.

Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.

Foto: Martin Meissner/AP/dpa

 
9. Juli7:00 Uhr

Spiele am Donnerstag

Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
  • 22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
 
(Mit Material der Nachrichtenagenturen.)
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Erfahrung von Messi gegen Jugend von Yamal: Geht das WM-Finale wieder in die Verlängerung?


In Kürze:

  • Das WM-Finale findet am Sonntag um 21 Uhr deutscher Zeit im MetLife Stadium in East Rutherford, nahe New York City, statt. Das ZDF berichtet bereits ab 90 Minuten vor Anpfiff live.
  • Um die Fußballkrone spielen zwei amtierende Meister: Argentinien, Weltmeister von 2022, und Spanien, Europameister von 2024.
  • Lionel Messi gilt weithin als einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte – und einer der ältesten Aktiven.
  • Lamine Yamal wurde bereits mit 16 Jahren in die Nationalmannschaft aufgenommen und prägt den spanischen Fußball.
  • Spätestens am frühen Montagmorgen wissen wir, ob Argentinien oder Spanien gewonnen hat, ob dramatischer Chaos- oder eleganter Zen-Fußball zum Sieg geführt hat.

 
Das MetLife Stadium ist die Heimspielstätte der beiden US-Football-Mannschaften New York Giants und New York Jets. Es wurde eigens für die Fußballweltmeisterschaft umgebaut. Mit rund 82.500 Plätzen zählt das Stadion zu den größten Arenen der diesjährigen WM. Hier verlor die deutsche Nationalelf am 26. Juni mit 1:2 gegen Ecuador. Moderiert wird die ZDF-Übertragung von Jochen Breyer und den beiden deutschen Weltmeistern von 2014, Christoph Kramer und Per Mertesacker.
Ein kleiner Trost für die Deutschen: Die DFB-Elf ist weiter als ein Drittel der Mannschaften gekommen – 16 sind nach der Vorrunde ausgeschieden. 16 Mannschaften und damit ebenfalls ein Drittel der Mannschaften sind genauso weit gekommen wie die Deutschen und im Sechzehntelfinale ausgeschieden. Das übrige Drittel ist weitergekommen als die Deutschen.
Zum ersten Mal wurde dieses Jahr eine Fußballweltmeisterschaft von drei Ländern ausgerichtet: die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada und Mexiko, verteilt auf 16 Städte. Das Turnier begann mit 48 Mannschaften – so viele wie noch nie zuvor bei einer Weltmeisterschaft. In jeder Runde schieden weltbekannte Spitzenmannschaften aus, darunter Portugal mit Cristiano Ronaldo und Brasilien mit Neymar.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.

Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock

Das erste Mal, dass ein WM-Finale in den USA ausgetragen wurde, war im Jahr 1994, als im kalifornischen Pasadena Brasilien gegen Italien gewann.

Argentinien mit Altstar Messi

Ob Argentiniens Starstürmer und Kapitän, Lionel Messi, am Sonntag sein letztes Spiel bei Weltmeisterschaften bestreiten wird, steht offen. Er ist zwar bereits 39 Jahre alt, hat aber noch kein Wort über einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft geäußert. Messi gilt weithin als einer der besten Spieler in der Fußballgeschichte.
Er hat als einziger Spieler bislang an sechs Weltmeisterschaften teilgenommen. Im Jahr 2022 führte er in Katar seine Mannschaft gegen Frankreich zum dritten Weltmeistertitel – nach 1978 und 1986. Bei der nächsten Weltmeisterschaft im Jahr 2030 wäre Messi 43 Jahre alt. Möglicherweise hängt seine Entscheidung an Sieg oder Niederlage an diesem Sonntag in New Jersey.
Gewinnt Argentinien, könnte die Chance groß sein, dass Messi 2030 erneut antritt, denn die nächste WM wird noch gigantischer als die jetzige: Sie wird mit bis zu 64 Mannschaften in sechs Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen, einschließlich in Argentinien, wo eines der Auftaktspiele geplant ist.

Die Verlängerungssieger

Soweit die Spekulationen um Messis Zukunft. Was ist von den (übrigen) Argentiniern jetzt zu erwarten? Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie neben Messi nicht über die besten Spieler verfügt, aber über einen herausragenden Kampfgeist.
Im Sechzehntelfinale taten sich die „Albicelestes“, nach ihren Nationalfarben die Weiß-Himmelblauen genannt, gegen den „Fußballzwerg“ Kap Verde überraschend schwer und gewannen 3:2 erst in der Verlängerung. Ein gleiches Ergebnis erzielte die Mannschaft vom Rio de La Plata gegen den totalen Außenseiter Ägypten im Viertelfinale.
Auch gegen die Schweiz drohte ein Scheitern. Ebenfalls erst in der Verlängerung gelang ein 3:1-Sieg. Und im Halbfinale lag Argentinien gegen England zunächst zurück, bis in letzter Minute (85. + 90+2.) der 2:1-Sieg gegen die englischen „Drei Löwen“ gelang. So war bei dieser WM nahezu jedes Spiel der Argentinier ein mit Spannung geladenes Drama, das sich zumeist erst im letzten Moment zu ihren Gunsten in unbändige Freude verwandelte.

Kampfgeist größer als Können

Was die Argentinier bisher also zeigten, war kein Weltklassefußball im eigentlichen Sinn, sondern ein unbändiger, kämpferischer Teamgeist. Und die Weiß-Himmelblauen scheuten sich nicht, genau das umzusetzen, was der Weltmeister Toni Kroos der deutschen Nationalelf vor dem dann verlorengegangenen Spiel gegen Paraguay empfohlen hatte:
„Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen.“
Mit ihrer Aggressivität und für den Gegner ekligen Spielzügen machten die Argentinier bisher ihr mangelndes technisches Fußballkönnen wett. Ihre Zweikämpfe sind manchmal unerträglich mit anzusehen. Sie gehen „in die Vollen“ und versuchen damit den Gegner einzuschüchtern.
Diese „Taktik“, sofern man dies so nennen kann, konnte man im Spiel gegen England deutlich und häufig erkennen, als die argentinischen Spieler die englischen Stars, die ihnen eigentlich überlegen waren, so hart attackierten, dass es gelang, deren Rhythmus zu stören.

Spaniens Eleganz-Fußball

Das spanische Team hingegen gilt als Inbegriff von Eleganz auf dem Fußballplatz. Die „La Roja“ – „die Roten“ wird genannte Mannschaft „das Spiel dominieren, versuchen, Argentinien mit Pässen zu zermürben, und darauf aus sein, jeden Konzentrationsfehler auszunutzen“, glaubt der CNN-Sportreporter Ben Church. Rodri sei „der Mann, der dies im Mittelfeld vorantreiben wird – ein Mittelfeldspieler, der so gut ist, dass er das Tempo des Spiels ganz allein bestimmen kann“, so Church.
Rodri heißt eigentlich Rodrigo Hernández Cascante und gilt als einer der weltbesten defensiven Mittelfeldspieler. Seit 2019 spielt er für Manchester City, wo er mit seiner Mannschaft 2023 die Champions-League gewann. Mit der spanischen Nationalmannschaft schaffte er zudem 2024 den EM-Titel.

Bereits jetzt Rekordhalter

Doch im spanischen Team steht ein anderer im Mittelpunkt. Was der alte, erfahrene Messi für Argentinien ist, ist der gerade erst am 17. Juli 19 Jahre alt gewordene Newcomer Lamine Yamal für „La Roja“. Er wurde mit 16 Jahren als jüngster Spieler in die spanische Nationalmannschaft aufgenommen.
Allerdings: Sein erstes Tor in dieser WM schoss er erst im Gruppenspiel gegen den schwachen Gegner Saudi-Arabien. Dennoch wird Yamal von der größten amerikanischen Sportzeitung „ESPN“ bescheinigt, er verfüge „vor allem über Beständigkeit beim Dribbeln aus engen Situationen heraus“ das „entscheidend dazu beigetragen“ habe, „dem spanischen Angriff eine neue Dimension der Torgefährlichkeit zu geben“.
In der Gruppenphase starteten die Spanier schwach mit einem 0:0 gegen Kap Verde. Ihr bestes Spiel gelang ihnen im Halbfinale mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich. Allerdings sagen die Spanier über sich: Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Turniere – ihre Finalteilnahme zeigt, dass diese Taktik bislang aufging.
Tatsächlich blieb das Team in sechs der bisher sieben WM-Spiele ohne Gegentor – ein neuer WM-Rekord. Außerdem ist die spanische Nationalelf nunmehr seit 37 Länderspielen in Folge ungeschlagen. 2010 gelang es der „Roja“ erstmals, Weltmeister zu werden.

Ex-Leipziger Olmo „fußballerisches Genie“

Der NDR-Sportreporter Tobias Knaack lobte die Spanier bereits vor zwei Jahren für „ihr schnörkelloses Kurzpassspiel, technische Finesse und herausragende Spielintelligenz“. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der „Große Blonde“ – Dani Olmo – etwa führt den Ball mit besonderer Leichtigkeit. Er liefere „im Schatten von Yamal ab“ und bringe andere Spieler seines Teams „zum Leuchten“, schwärmt die Sportjournalistin Victoria Kunzmann von „Euro Sport“.
Der inzwischen 28-jährige Olmo spielte von 2020 bis 2024 für den RB Leipzig. Der einstige spanische Weltklassespieler Cesc Fàbregas bezeichnete den Mittelfeldspieler Olmo nach dem Einzug ins WM-Finale gar als „Spaniens besten Spieler“. Auch das zeigte sich im bisherigen Turnierverlauf. Am 14. Juli im Halbfinale gegen Frankreich war der aus Katalonien stammende Olmo zeitweilig von vier (!) französischen Spielern förmlich umzingelt und band diese derart, dass die übrigen spanischen Spieler reichlich Raum hatten für den letztlich 2:1-Sieg gegen die Franzosen.
Folglich ist auch der spanische National-Coach Luis de la Fuente begeistert. Die katalanische Tageszeitung „ARA“ zitiert de la Fuente in einem Onlinebeitrag mit den Worten: „Er ist ein brillanter Fußballer, außergewöhnlich auf seiner Position. […] Dani ist ein fußballerisches Genie.“ Dabei saß der Hochgelobte bei der Weltmeisterschaft am Tag des schwachen Auftaktspiels gegen Kap Verde auf der Auswechselbank.

Aberglaube, Prinzessin und Chaos- gegen Zen-Fußball

Und jenseits des Feldes? Der argentinische Präsident Javier Milei hatte am 16. Juli erklärt, er werde „unter keinen Umständen“ am Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA teilnehmen, sondern lieber weiterhin von seinem Präsidentenpalast „Olivos“ aus zu Hause das Spiel der Nationalmannschaft verfolgen. Dies sagte Milei in einem Interview mit dem Radiosender „El Observador“. Er werde nicht von seinem „Glücksritual“ abweichen. Verbreitet wurde dieses Interview weltweit. Unter anderem berichtete die „Buenos Aires Times“ darüber.
Argentiniens Präsident verzichtet auf einen Finalbesuch - aus Aberglauben. (Archivbild)

Argentiniens Präsident verzichtet auf einen Finalbesuch – aus Aberglauben. (Archivbild)

Foto: Kena Betancur/AP/dpa

Seinen Aberglauben erklärte Milei damit, dass er einen Overall des staatlichen Energieunternehmens YPF als Glücksbringer für die Spiele trage. „Am Tag des Spiels gegen die Schweiz wurde mir richtig heiß. Sobald ich ihn auszog, schossen sie ein Tor gegen uns, also zog ich ihn wieder an und habe ihn seitdem während eines Spiels nicht mehr ausgezogen“, verriet er.
König Felipe VI. von Spanien wird indes laut der argentinischen Zeitung das Finale im MetLife Stadium zusammen mit Königin Letizia und ihren beiden Töchtern, Prinzessin Leonor und Infantin Sofía, vor Ort verfolgen.

König Felipe VI. von Spanien (l.) wird mit Königin Letizia (r.), Prinzessin Leonor (o.l.) und Infantin Sofía (o.l.) das WM-Finale im Stadion bei New York live sehen. (Archivbild).

Foto: Oscar Del Pozo/AFP via Getty Images

Die US-Sportzeitung ESPN kommt in der unmittelbaren Gegenüberstellung beider Nationalmannschaften zu einem ungewöhnlichen, aber treffenden Vergleich: Argentiniens Chaosspielweise werde am Sonntag durch die wie Zen-Fußball wirkende Spielweise Spaniens „auf die ultimative Probe gestellt“. Ob die Kraft zum Sieg tatsächlich in der Ruhe liegt oder sich am Ende das Chaos durchsetzen wird, wissen wir spätestens am frühen Montagmorgen. Epoch Times wird berichten.