Tag: Börse
In Kürze:
- ETFs haben sich in Deutschland zu einem wichtigen Instrument für den langfristigen Vermögensaufbau entwickelt.
- Niedrige Kosten und die breite Streuung machen ETF-Sparpläne für viele Anleger attraktiv.
- Ab 2027 soll ein neues staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot Investitionen in Aktienfonds und ETFs erleichtern.
- Bestehende Riesterverträge werden nicht automatisch umgewandelt und sollten vor einem Wechsel individuell geprüft werden.
ETF als Alternative zu Sparbuch und gemanagten Fonds
Nur wenige aktiv betreute Fonds schlagen ihre Benchmark
Wo lässt sich ein ETF-Sparplan abschließen?
Sparen als Frage von Disziplin und langem Atem
Stets eine hinreichende Liquiditätsreserve sicherstellen
Was mit alten Riesterverträgen geschieht
In Kürze:
- Der DAX hat erstmals die Marke von 26.000 Punkten überschritten, trotz einer weiterhin schwachen deutschen Konjunktur.
- Starke Unternehmenszahlen, Exportzuwächse und Hoffnungen auf geopolitische Entspannung stützen die Kurse.
- Steigende Zinsen, Niedrigwasser, geopolitische Unsicherheit und die schwache Industrie beeinflussen die Entwicklung des DAX.
DAX-Rekord bei steigenden Zinsen und Inflation
Die Entwicklung von Börse und Realwirtschaft
Das ifo Institut, dessen Geschäftsklimaindex als Frühwarnsystem für die deutsche Konjunktur gilt, meldete für Juli einen Anstieg auf 86,6 Punkte nach 85,6 im Juni. Das war der dritte Zuwachs in Folge seit dem Tiefpunkt von 84,5 im April. Bei Betrachtung der wirtschaftlichen Teilbereiche zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Der gesamte Anstieg speiste sich aus verbesserten Erwartungen der befragten Unternehmen, während die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Vergleich zum Vormonat sogar leicht nachgab. Optimismus über die Zukunft bei gleichzeitig schwächerer Einschätzung der Gegenwart ist ein Muster, das sich in der deutschen Konjunkturgeschichte wiederholt und sowohl vor tatsächlichen Trendwenden als auch vor Rückschlägen auftrat.
Exportrekord im Schatten der Straße von Hormus
Eine wichtige Zahl dieser Woche stammt aus der Außenhandelsstatistik: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert, 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das ist der höchste je in einem Monat gemessene Wert seit Beginn der saisonbereinigten Erhebung und liegt über dem bisherigen Rekord vom September 2022. Für das erste Halbjahr 2026 meldet die Behörde insgesamt ein Exportwachstum von 3,7 Prozent auf 816,6 Milliarden Euro, bei einem gleichzeitig überproportionalen Importzuwachs von 4,4 Prozent auf 711,6 Milliarden Euro. Der Außenhandelsüberschuss schrumpfte dadurch im Juni auf 15,4 Milliarden Euro, nach 19,3 Milliarden Euro im Mai.
Der Rekord steht im Zusammenhang mit der Entwicklung des internationalen Handels. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öltransport zentrale Straße von Hormus war infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran zeitweise nahezu zum Erliegen gekommen. Der ING-Analyst Carsten Brzeski formulierte im Juli die Vermutung, einige deutsche Branchen und Unternehmen hätten „vom Krieg im Nahen Osten profitiert“, weil asiatische Wettbewerber von der Sperrung stärker betroffen gewesen seien als europäische Exporteure. Diese Einschätzung stammt von einem einzelnen Marktbeobachter und ist keine amtlich bestätigte Analyse. Hinzu kommt, dass die Zahlen nominal ausgewiesen werden und damit die im Juni erneut gestiegenen Importpreise für Energie und Vorleistungsgüter nicht herausrechnen; ein Teil des Anstiegs könnte daher auf höhere Preise und nicht auf größere Liefermengen zurückzuführen sein.
Zwischen Börsenrekord und Niedrigwasser
DAX-Rekord und Konjunktur
In Kürze:
- SpaceX steigerte den Umsatz deutlich und sieht Künstliche Intelligenz als wichtigen Wachstumstreiber.
- Elon Musk erwartet bis 2030 einen Jahresumsatz von einer Billion US-Dollar und setzt auf Starlink sowie Starship.
- Hohe Investitionen, Verluste und Kursschwankungen zeigen die Risiken der ambitionierten Zukunftspläne.

Eine SpaceX Falcon-9-Rakete startet mit 22 Starlink-Satelliten vom Vandenberg Space Force Base in Kalifornien am 1. April 2024.
Foto: Mario Tama/Getty Images
Starlink bleibt wichtigster Umsatzbringer
Starship als Grundlage für die nächste Wachstumsphase

Starlink-Werbung von Elon Musk am Times Square in New York nach dem SpaceX-Börsengang am 12. Juni 2026.
Foto: ANGELA WEISS / AFP via Getty Images
Hohe Investitionen und Druck auf die Aktie
Unverzichtbar fürs US-Militär
Mobiles Internet direkt aus dem All
Rekord-Bewertung durch KI-Pläne
SpaceX: Musk setzt auf private Anleger
Index-Anbieter machen Ausnahme für SpaceX
In Kürze:
- Größter Börsengang aller Zeiten: SpaceX will mehr Geld einsammeln als jedes Unternehmen zuvor.
- Hohe Bewertung: Anleger zahlen hauptsächlich für künftiges Wachstum, nicht für heutige Gewinne.
- Vorsicht geboten: Viele Börsenneulinge starten stark, bleiben langfristig aber hinter den Erwartungen zurück.
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Die Größenordnung des Börsengangs ist außergewöhnlich. SpaceX plant nach eigenen Angaben, rund 555 Millionen Aktien zu einem Preis von jeweils 135 US-Dollar (117 Euro) zu verkaufen.
Die Bewertung als zentrale Frage
Die Lehren früherer Börsengänge
Der Musk-Faktor
Warum der Börsenhype riskant sein kann
Warum Tesla kein Maßstab ist
Hohe Hürden für Airline-Übernahmen
Airlines wegen Iran-Krieg unter Druck
In Kürze:
- Kontroverse Diskussionen um eine Verlängerung des Tankrabatts.
- Die Verbraucherzentrale hält den Tankrabatt für ineffizient und teuer.
- ADAC: Spritpreise müssten niedriger sein.
- Ifo: Vollständiger Rabatt bei Diesel immer noch nicht weitergegeben.
Verbraucherzentrale sieht Vorteile für Ölkonzerne
ADAC: Zeitverzögerte Weitergabe des Rabatts
Höhere Stückzahlen werden nicht erwartet
In 2,5 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde
Der Papst auf dem Fahrersitz
Geopolitische Dimension
DAX am Feiertag
Rohölpreise weiterhin hoch
Deutsche Unternehmen holen auf
Goldpreis bei 4.503 Dollar
Anleger reagieren nervös
Ölpreis zieht stark an
Dax legt an Christi Himmelfahrt zu
Wall-Street treibt Märkte – Euro und Öl schwächer
Worum geht es in dem Prozess?
Musterverfahren – Was bedeutet das?
Wer streitet eigentlich vor Gericht?
Ist das nach so langer Zeit überhaupt noch wichtig?
Wie argumentieren die Kläger?
Was entgegnen die Beklagten?
Warum dauert das Verfahren so unendlich lang?
Kommt bald die Entscheidung?































