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Belgien siegt gegen USA – Skandal um „Rote Karte“ geht weiter

Folarin Balogun zögerte keine Sekunde und blieb in der Interviewzone von Seattle vor dem riesigen Pulk an Reportern stehen.
Der amerikanische Stürmer, dessen einkassierte Sperre nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino zu einem WM-Skandal wurde, hatte nach dem 1:4 gegen Belgien die Größe, sich den Fragen der versammelten Weltpresse zu stellen.
„Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann“, stellte der 25 Jahre alte Fußballprofi klar.
Balogun spielte beim WM-Aus im Achtelfinale sportlich schwach – und wurde an einem einzigartigen Fußball-Tag im Lumen Field trotzdem zu einem der Gewinner.
Torjäger Balogun traf gegen Bosnien - und Rot sah. (Archivbild)

Torjäger Balogun traf gegen Bosnien – und Rot sah (Archivbild).

Foto: Julio Cortez/AP/dpa

Infantino sah im Stadion zu

Nach Abpfiff unterhielt sich Balogun mit Belgiens Trainer Rudi Garcia über die Ausnahmesituation, die es in den 30 Stunden vor Anpfiff für beide Seiten zu bewältigen gab. „Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn“, sagte Garcia über die Unterredung auf dem Rasen.
Der Furor der Belgier richtete sich stattdessen ausschließlich gegen die FIFA-Funktionäre um Präsident Infantino, der zwar im Stadion live dabei war, aber diesmal nicht auf den großen Videoleinwänden eingeblendet wurde.
Belgien darf nach einer reifen Leistung weiter auf den ganz großen Wurf hoffen, nachdem die WM beim 3:2 nach 0:2-Rückstand im Sechzehntelfinale gegen Senegal eine Runde zuvor quasi beendet schien. „Ich möchte den USA zu einer guten WM gratulieren, sie waren gut, unabhängig von diesem letzten Spiel“, sagte Trainer Garcia ohne jeden Anflug von Genugtuung.
Die USA sind bei der WM draußen, doch der Skandal bleibt. Balogun hatte beim 2:0-Erfolg des US-Teams gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen. Doch nachdem Trump bei Infantino angerufen hatte, annullierte die FIFA kurzerhand die Sperre, ohne dafür eine echte inhaltliche Begründung zu nennen.
„Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war“, sagte Trump auf einer Pressekonferenz im Oval Office.
Belgien bejubelt den Einzug ins Viertelfinale.

Belgien bejubelt den Einzug ins Viertelfinale.

Foto: Ted S. Warren/AP/dpa

Klopp: Stellt alles infrage

„Es darf nicht dazu kommen, dass Staaten eingreifen. Das geht nicht“, sagte Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger während der Live-Übertragung in der ARD. Auch der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp hatte das Vorgehen in aller Schärfe kritisiert.
„Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt. Das stellt alles infrage“, hatte Klopp bei „MagentaTV“ gesagt. Weiter erklärte Klopp: „Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben.“
Gerade für den schwer in der Kritik stehenden Präsident Infantino dürfte das Thema längst nicht beendet sein. Schon vor dem Anpfiff war die Welle der Empörung so groß wie selten zuvor. Auch die UEFA verurteilte den Vorgang scharf und sagte, eine „rote Linie“ sei überschritten worden.
Die Leidtragenden waren am Ende vor allem die US-Profis um Balogun, die völlig verunsichert wirkten. Sinnbildlich dafür stand vor allem der krasse Aussetzer von Torhüter Matt Freese vor dem 1:3 von Hans Vanaken, das die Partie letztlich entschied.

Ibrahimovic spricht von „Reality-Check“

Die Profis, von Kapitän Tim Ream über Tyler Adams bis zu Balogun selbst, versicherten in ihren Interviews, der Skandal und der beispiellose mediale Rummel über eineinhalb Tage habe keinerlei Auswirkung auf die Leistung gehabt. Auf dem Rasen sah das anders aus.
„Das war die schlechteste Leistung der USA, aber sie haben niemanden enttäuscht. Es war wie ein Reality-Check heute“, sagte Fußball-Kultfigur Zlatan Ibrahimovic bei Fox. Der Schwede hatte vor zweieinhalb Wochen noch behauptet, das Team von Mauricio Pochettino habe das Zeug zum Weltmeister. Vor 66.925 Fans in Seattle bekamen die USA gezeigt, wie weit sie von der Weltspitze entfernt sind.
Der abgefälschte Freistoß von Tillman ließ den Co-Gastgeber hoffen.

Der abgefälschte Freistoß von Tillman ließ den Co-Gastgeber hoffen.

Foto: Abbie Parr/AP/dpa

Zwei Tore von „König Charles“

Ein Freistoßtor von Malik Tillman (31. Minute) war viel zu wenig, denn Belgien zeigte seine beste Leistung im Turnier. Nach zwei Toren von Charles De Ketelaere (9./33.) sowie Treffern von Vanaken (57.) und Romelu Lukaku (90.+3) wartet nun im Viertelfinale am 10. Juli in Inglewood bei Los Angeles Europameister Spanien auf die Belgier. De Ketelaere hatte in den bisherigen WM-Spielen durchweg enttäuscht und wurde aus dem Nichts zu „König Charles“.
Gemessen daran, wie viel auf Balogun innerhalb kurzer Zeit eingeprasselt war, wirkte der Stürmer von AS Monaco erstaunlich reflektiert und besonnen. „Heute haben wir den Fans nicht viel gegeben, über das sie hätten jubeln können. Das ist das Enttäuschende, dass wir vier Jahre warten müssen“, sagte Balogun.
Balogun selbst hatte immerhin den Freistoß zum 1:1 herausgeholt, kurz vor der Halbzeit aber eine riesige Chance zum 2:2 vergeben. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde er ausgewechselt, die Partie war da längst entschieden. (dpa/red)
 
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UEFA schießt nach Aufhebung von Sperre für US-Stürmer gegen FIFA

Nach der Entscheidung der FIFA, die Rot-Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun für das am Montag anstehende WM-Achtelfinale gegen Belgien aufzuheben, hat der europäische Fußball-Verband scharfe Kritik am Weltverband geäußert.
Die Entscheidung, die Umsetzung der automatischen Sperre für ein Spiel nach der roten Karte für eine Probezeit von einem Jahr auszusetzen, habe „eine rote Linie überschritten“, teilte die UEFA am Montag, 6. Juli, mit.
„Der Fußball stützt sich, wie jede andere Sportart auch, auf Regeln, die die Grundlage für einen fairen, ehrlichen und transparenten Wettbewerb bilden.“ Manchmal ließen Regeln Raum für Interpretationen, in diesem Fall jedoch nicht. „Eine automatische Sperre von mindestens einem Spiel nach einer roten Karte ist keine Ermessensentscheidung und erfordert keine Entscheidung einer zuständigen Instanz, um in Kraft zu treten.“
Der belgische Fußballverband hat der Entscheidung auch widersprochen. Er hatte die Entscheidung als „direkten Widerspruch“ zu den Wettbewerbsbestimmungen bezeichnet und angekündigt, „alle Optionen“ zu prüfen. „The Athletic“ zufolge soll der Verband außerdem die vollständige Begründung für die Aussetzung der Sperre angefordert haben.

FIFAs Begründung

Die FIFA hatte am Vortag angekündigt, dass die Rot-Sperre für US-Stürmer Balogun aufgehoben und „auf Bewährung“ ausgesetzt wird.
„Die Vollstreckung der Spielsperre wird auf Bewährung für ein Jahr ausgesetzt“, teilte die FIFA mit. „Sollte Folarin Balogun während der Bewährungszeit einen weiteren Verstoß ähnlicher Art und Schwere begehen, wird die Aussetzung aufgehoben und die Sanktion vollstreckt, unbeschadet etwaiger zusätzlicher Sanktionen, die für den neuen Verstoß verhängt werden.“
Die FIFA berief sich bei der Entscheidung auf Artikel 27 des Disziplinarreglements.
Darin heißt es: „Das zuständige Rechtssprechungsorgan kann beschließen, die Vollstreckung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise auszusetzen. Durch die Aussetzung der Vollstreckung der Sanktion unterwirft das Disziplinargericht die sanktionierte Person einer Bewährungszeit von einem bis vier Jahren.“
Von dieser Regelung hatte auch Portugals Superstar Cristiano Ronaldo profitiert, nachdem er im November bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Irland vom Platz gestellt worden war. Ronaldo wurde von der FIFA zunächst für drei Spiele gesperrt. Er verpasste aber nur das Qualifikations-Duell gegen Armenien. Die Sperre wurde danach für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt.

USA gewann auch ohne Balogun mit 2:0

Balogun hatte im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina am 1. Juli wegen eines Fouls die rote Karte erhalten, nachdem er unabsichtlich auf dem Knöchel seines Gegners gelandet war.
Diese Entscheidung führte nicht nur zu seinem Platzverweis. Es zwang seine Mannschaft auch dazu, den Rest der Partie in Unterzahl – zehn gegen elf – zu bestreiten. Zudem schien damit automatisch eine Sperre für das nächste Spiel verbunden zu sein.
Zwar gelang den „Stars and Stripes“ auch ohne ihn ein 2:0-Sieg, doch die Fans ließen ihrem Ärger über diese Entscheidung im Internet freien Lauf.
Auch Stürmer Christian Pulisic und Cheftrainer Mauricio Pochettino kritisierten die Entscheidung in einem Interview nach dem Spiel. Es sah so aus, als müssten sie und das US-Team ihr zweites K.o.-Spiel ohne ihren besten Torschützen bestreiten.
Am Sonntag, 5. Juli, gab die FIFA jedoch bekannt, dass Balogun die Sperre für ein Spiel nicht sofort verbüßen muss. Möglicherweise muss er ein ganzes Jahr lang kein Spiel aussetzen.

Trump dankt der FIFA

Die Nachricht löste bei den Fans der US-Nationalmannschaft große Freude aus, darunter auch bei US-Präsident Donald Trump.
„Danke an die FIFA dafür, das Richtige zu tun und eine große Ungerechtigkeit rückgängig zu machen“, schrieb er auf Truth Social.
Zuvor hatte auch US-Außenminister Marco Rubio öffentlich eine Aufhebung der Sperre gefordert.
Mittlerweile gibt es auch die Medienberichte, dass FIFA-Präsident Gianni Infantino im Vorfeld der Entscheidung einen Anruf von US-Präsident Donald Trump erhalten haben soll.
Balogun muss die Sperre von einem Spiel zwar weiterhin verbüßen, doch dies muss nicht während des Versuchs der US-Nationalmannschaft sein, erstmals den Weltmeistertitel zu gewinnen.
Ob Balogun für die USA bei dem Spiel gegen Belgien letztlich spielberechtigt ist oder nicht, entscheidet sich am Montag.
(Mit Material der Nachrichtenagenturen)
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „FIFA Allows USA’s Balogun to Play Against Belgium After Delaying Red Card Ban“. (deutsche Bearbeitung ks)
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Ein Toter bei schwerem Unwetter in Belgien

In Belgien ist ein Mann bei schweren Gewittern in der Nacht zum Sonntag ums Leben gekommen. Belgischen Medienberichten zufolge wurde er getötet, als ein Baum in La Hulpe bei Brüssel auf sein Auto stürzte.
In der Hauptstadt selbst musste die Feuerwehr fast hundert Mal wegen umgestürzter Bäume oder überfluteter Straßen ausrücken. Menschen kamen in Brüssel laut einem Feuerwehrsprecher nicht zu Schaden.

In der Nacht vom 28. Juni 2026 tobte ein Gewitter über Brüssel. es gab weitreichende Schäden.

Foto: Marius Burgelmans/Belga/AFP via Getty Images

Belgien war in den vergangenen Tagen wie große Teile Europas von einer Hitzewelle mit Temperaturen von um die 40 Grad erfasst worden. Die nächtlichen Unwetter überzogen das ganze Land mit Blitzen und Hagelschauern.
Nahe dem Flughafen Charleroi wurden dem Königlichen Meteorologischen Institut zufolge Windböen von bis zu 108 Kilometer pro Stunde registriert.
Das „Couleur Café“-Musikfestival in Brüssel musste evakuiert werden, auch ein Auftritt von US-Popstar Katy Perry bei einem Festival in der Region Flandern wurde abgesagt. (afp/red)
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Nähe zu iranischen Revolutionsgarden: USA verweigern Funktionär Einreise zu WM-Spiel


In Kürze:

  • US-Heimatschutzminister Mullin erklärte, dass einer Person mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden die Einreise in die USA untersagt wurde.
  • Dabei könnte es sich um den Präsidenten des iranischen Fußballverbandes, Mehdi Taj, handeln.
  • Der iranische Fußballverband weist die Vorwürfe zurück und betont den ausschließlich offiziellen Charakter der Reise.
  • Die Debatte fällt in eine Phase erhöhter Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran.

 
Der Auftritt der iranischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft wird von einer politischen Kontroverse überschattet. Hintergrund sind Vorwürfe der US-Regierung, wonach ein Funktionär aus dem Umfeld des iranischen Fußballverbands Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben soll – einer Eliteeinheit des iranischen Regimes, die von den USA als Terrororganisation eingestuft wird.
Nach Angaben von US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin versuchte der Mann am Samstag gemeinsam mit der iranischen WM-Mannschaft in die Vereinigten Staaten einzureisen. Der Vorfall ereignete sich demnach einen Tag vor Mullins Interview mit dem Sender „Fox News“, in dem er sagte: „Der Mann, der gestern versuchte, ins Flugzeug zu kommen, hatte definitiv Verbindungen zu den IRGC.“
Die US-Behörden hätten ihm daraufhin die Einreise verweigert.

Präsident des iranischen Fußballverbandes offenbar betroffen

Nach Darstellung Teherans soll es sich bei der betroffenen Person um den Präsidenten des iranischen Fußballverbands, Mehdi Taj, handeln, der 2022 in dieses Amt gewählt wurde.
Bereits im April hatten kanadische Behörden Taj die Einreise zu einem FIFA-Kongress in Toronto untersagt. In der Folge forderte er die Organisatoren der Weltmeisterschaft auf, sicherzustellen, dass in den USA „die iranische Armee und die Revolutionsgarden nicht beleidigt“ würden.
Die iranische Nationalmannschaft hat ihr Quartier während des Turniers im mexikanischen Tijuana bezogen. Für Spiele auf US-amerikanischem Boden reist das Team jeweils von dort an.

Verband weist sämtliche Vorwürfe zurück

Die IRGC stehen in den USA seit mehreren Jahren auf der Liste ausländischer Terrororganisationen. Die Elitetruppe gilt als Unterstützer und Organisator terroristischer Aktivitäten weltweit. Seit Beginn der Militäroperationen der USA und Israels gegen den Iran Ende Februar sollen die Revolutionsgarden zudem mehrere Angriffe auf US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten verübt haben.
Mullin erklärte in diesem Zusammenhang, er habe „mehrere Gespräche“ mit FIFA-Präsident Gianni Infantino geführt. Zu den Inhalten äußerte er sich jedoch nicht näher.
Der iranische Fußballverband weist unterdessen zurück, dass eine Person mit Verbindungen zu den Revolutionsgarden an der Einreise gehindert worden sei. Eine indirekte Bezugnahme in der Stellungnahme lässt jedoch darauf schließen, dass der betroffene Funktionär tatsächlich der Verbandspräsident Mehdi Taj sein könnte, da auf seine offizielle Rolle verwiesen wird.
In der Erklärung heißt es: „Der Versuch, anderen Personen als der Erfüllung der beruflichen und offiziellen Pflichten dieser Personen zu unterstellen, ist eine falsche Behauptung und entbehrt jeglicher Grundlage oder gültiger Dokumentation.“
Weiter teilte der Verband mit, die Begleiter der iranischen Nationalmannschaft hätten „kein Interesse oder keine Motivation, persönlich im gesetzesbrecherischen Land der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein“. Sämtliche Visa-Bemühungen hätten ausschließlich dem Zweck gedient, das Team im Rahmen der Weltmeisterschaft organisatorisch zu unterstützen.
Mullin sagte gegenüber „Fox News“ zudem, es habe bereits in der Vergangenheit Versuche gegeben, bei denen Personen mit mutmaßlichen Verbindungen zu den Revolutionsgarden über die kanadische Grenze in die USA einreisen wollten.

Iran zum siebenten Mal bei einer Fußball-WM

Der iranische Nationaltrainer Amir Ghalenoei hatte zuletzt kritisiert, dass seine Mannschaft in der vergangenen Woche unmittelbar nach dem Gruppenspiel gegen Neuseeland die Rückreise antreten musste. Dadurch habe dem Team wichtige Zeit zur Erholung gefehlt.
„Es ist sehr wichtig für uns, Zeit zur Erholung zu haben. Aber man hat uns unmittelbar mitgeteilt, dass wir ins Flugzeug steigen und in unser Quartier nach Tijuana zurückkehren müssen. Wir sind darüber sehr irritiert“, sagte Ghalenoei.
Der Iran nimmt zum siebten Mal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil. Seine erste WM-Endrunde bestritt das Land im Jahr 1978. Bislang schied die Mannschaft jedoch jedes Mal in der Vorrunde aus. Diesmal erreichte das Team in den ersten beiden Gruppenspielen jedoch jeweils ein Unentschieden, darunter auch gegen den Gruppenfavoriten Belgien.
Derzeit belegt die Mannschaft Platz zwei der Gruppe hinter Ägypten, dem Gegner im dritten Gruppenspiel. Sollte der Iran die nächste Runde erreichen, würde das Team seine weiteren Partien voraussichtlich überwiegend in den Vereinigten Staaten austragen.
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Mehr Gewalt durch Kinder: Schweden will Strafmündigkeit auf 14 Jahre senken


In Kürze:

  • Die geplante Herabsetzung des Strafalters auf 13 Jahre war nicht durchsetzbar.
  • Schweden steht bei Bombenanschlägen und Schießereien europaweit mit an der Spitze.
  • Netzwerke heuern Jugendliche ab elf Jahren für kriminelle Taten an.
  • 18-jähriger Norweger sollte 25.000 Euro für einen Auftragsmord bekommen.

 
Die schwedische Regierung hat Pläne angekündigt, das Alter der Strafmündigkeit auf 14 Jahre zu senken. Abgerückt ist sie hingegen von dem Vorhaben, gewalttätige Straftäter bereits ab 13 Jahren in speziellen Hafteinrichtungen unterzubringen.

Tausende Bandenmitglieder

Anfang des Monats wollte der schwedische Justizminister Gunnar Strömmer das Alter von 15 auf 13 Jahre senken. Am 11. Juni erklärte er jedoch, es gebe dafür im Parlament keine ausreichende Unterstützung. „Wir werden daher vorschlagen, das Alter der Strafmündigkeit auf 14 statt auf 13 Jahre zu senken“, sagte Strömmer vor Journalisten.
Derzeit werden Personen unter 15 Jahren, die im Verdacht stehen, eine schwere Straftat begangen zu haben, in eine von den Sozialdiensten betriebene Jugendeinrichtung eingewiesen. Zu einer Gefängnisstrafe können sie nicht verurteilt werden. Strömmer gab an, dass im Jahr 2025 mehr als 50 Kinder unter 15 Jahren im Verdacht standen, einen Mord oder versuchten Mord begangen zu haben.
In den vergangenen 20 Jahren erlebte Schweden einen starken Anstieg der Bandenkriminalität und der drogenbezogenen Gewalt. Das Land weist inzwischen eine der höchsten Raten an Schießereien und Bombenanschlägen in Europa auf, wobei Dutzende dieser Taten von Minderjährigen verübt wurden. Die schwedische Polizei schätzt die Anzahl der aktiven Bandenmitglieder auf 17.500. Hinzu kommen etwa 50.000 Personen, die in loser Verbindung zu diesen Gruppen stehen.
Magnus Lindgren, ehemaliger Polizeichef der Provinz Uppsala und derzeitiger Generalsekretär der Stiftung „Safer Sweden“, erklärte im vergangenen Jahr gegenüber Epoch Times, dass es in Schweden etwa 15.000 „hochgefährliche Kriminelle“ gebe. Diese verteilten sich zu gleichen Teilen auf Rockergruppen, Fußballhooligans und Kriminelle aus rund 60 Vierteln mit hoher Kriminalitätsrate.
Banden der organisierten Kriminalität, wie das „Foxtrot-Netzwerk“, nutzten dabei soziale Medien, um Jugendliche für Gewalttaten – darunter Bombenanschläge und Morde – zu rekrutieren. Darunter befänden sich auch Elfjährige.

Mehr Befugnisse für die Polizei

Die anonym agierenden Anwerber schalten Anzeigen in speziellen Gruppen sozialer Medien und bieten Geldzahlungen über Banking-Apps an. Die EU-Strafverfolgungsbehörde Europol rief im April 2025 die Einsatzgruppe „GRIMM“ ins Leben. Damit will sie gegen das sogenannte „Violence-as-a-Service“-Modell (Gewalt als Dienstleistung) vorgehen. Dabei sollen nach Angaben der Behörde häufig „junge Täter“ zum Einsatz kommen.
Nach den Wahlen im Jahr 2022 bildete Ulf Kristersson, Vorsitzender der konservativ-liberalen Moderaten, eine Regierung, der auch die Christdemokraten und die Liberalen angehören. Sie stützt sich jedoch maßgeblich auf die rechten Schwedendemokraten. Diese waren im Wahlkampf gegen Einwanderung und für eine härtere Strafjustiz eingetreten.
Die Regierung Kristersson reformierte das schwedische Strafrechtssystem grundlegend. So räumte sie der Polizei mehr Befugnisse ein und bestrafte Gewaltverbrechen härter. Den neuen Plänen zufolge sollen diesbezüglich verurteilte 14-Jährige in speziellen Hafteinrichtungen untergebracht werden.
Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes empfiehlt, das Mindestalter für die Strafmündigkeit auf nicht weniger als 14 Jahre festzulegen. Dies entspricht dem Durchschnitt in der Europäischen Union.
Schwedische Netzwerke der organisierten Kriminalität sind auch in Dänemark, Norwegen und Finnland sowie in den Niederlanden und Belgien aktiv. In den beiden letztgenannten Ländern befinden sich mit Rotterdam und Antwerpen die beiden wichtigsten Häfen für die Einfuhr von in Frachtgut versteckten Drogen.
Am 12. März 2025 verhängte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums Sanktionen gegen Rawa Majid, den mutmaßlichen Anführer des „Foxtrot-Netzwerks“. Es handelt sich dabei um eine der größten Gruppierungen der organisierten Kriminalität in Schweden.

„Ich dachte, sie würden mich umbringen“

Laut OFAC handelte die Bande mit Drogen. Zudem soll sie im Auftrag der iranischen Regierung Anschläge auf Israelis und Juden in Europa verübt haben.
Die Polizei nahm im März 2025 den norwegischen Jugendlichen Johannes Natland im englischen Huddersfield fest. Er steht derzeit in London vor Gericht; dort plädierte er im Verfahren wegen Verschwörung zum Mord im Auftrag des Foxtrot-Netzwerks auf „nicht schuldig“. Natland, der zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt war, war bei seiner Festnahme im Besitz von zwei Handfeuerwaffen sowie 17 Schuss Munition. Er gab zu, dass die Waffen ihm gehörten.
Wie die BBC berichtete, sagte Natland diese Woche vor Gericht aus. Demnach seien ihm 25.000 Euro für einen Auftragsmord angeboten worden. Er habe jedoch geplant, sich selbst in den Fuß zu schießen, um sich der Tat zu entziehen. „Ich dachte, wenn ich ablehne, gerate ich in große Gefahr – sie würden meiner Familie etwas antun“, sagte Natland. „Ich dachte, sie würden mich umbringen.“ Epoch Times bat Natlands Anwalt, Paul Hynes, um eine Stellungnahme, erhielt jedoch bisher keine Antwort.
Dieser Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „Sweden Plans to Lower Criminal Age to 14 Amid Rise in Violent Crime by Children“. (deutsche Bearbeitung: os)
 
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deutschland

NRW widerspricht Brüssel: Reul will Grenzkontrollen beibehalten

NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich dagegen ausgesprochen, die Grenzkontrollen zu den europäischen Nachbarländern zu beenden.
„Ich bin als Europäer kein glühender Fan von Grenzkontrollen. Aber wir sehen, dass es offenbar Effekte gibt, wenn wir bei der Einreise ein wenig genauer hinschauen“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
„Das ist ein Baustein, der uns dabei hilft, Ordnung vor allem auch in die Migrationsfrage zu bringen“, fügte Reul hinzu.

EU fordert Abbau der Grenzkontrollen

Hintergrund der Debatte ist das Inkrafttreten des neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Es sieht unter anderem vor, dass Grenzkontrollen primär an den EU-Außengrenzen stattfinden.
EU-Migrationskommissar Magnus Brunner forderte daher den Abbau der Grenzkontrollen und verwies darauf, dass die Asylzahlen „drastisch“ zurückgingen.
In den regierungstragenden Fraktionen von CDU und Grünen im Landtag gab es unterschiedliche Reaktionen.

CDU für weitere Kontrollen, Grüne dagegen

Gregor Golland, Innenexperte der CDU, wies die EU-Forderungen zurück. „Die Grenzkontrollen sind ein voller Erfolg – im Kampf gegen illegale Migration ebenso wie gegen Kriminalität“, sagte Golland der Zeitung. „Nicht umsonst“ seien die Flüchtlingszahlen massiv gesunken.
„Tausende Haftbefehle konnten vollstreckt und jede Menge Waffen und Drogen sichergestellt werden“, sagte der Politiker. Der Nutzen der Kontrollen übersteige die Kosten bei weitem. „Deswegen sollten sie so lange wie möglich fortgesetzt werden“, so Golland.
Julia Höller, innenpolitische Sprecherin der Grünen, sieht das anders. „Nicht zuletzt als Bonnerin weiß ich, dass die Menschen aufgrund der jahrzehntelang vernachlässigten Infrastruktur schon zu viel Zeit im Stau stehen müssen.“
Es sei „peinlich für den Bundesinnenminister“, dass die EU-Kommission ihm die pauschalen Grenzkontrollen „jetzt als Scheinlösung um die Ohren haut“. (dts/red)
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wirtschaft

Geldwäsche-Verdacht gegen Überweisungsdienst Wise: Belgische Justiz ermittelt

Die belgische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Geldwäsche gegen den europäischen Zweig des Überweisungsdienstleisters Wise.
Die Ermittlungen laufen schon seit dem vergangenen Jahr und „nähern sich ihrem Ende“, wie die Staatsanwaltschaft der AFP am Montag, 1. Juni, bestätigte. Der Aktienkurs des Unternehmens an der Londoner Börse brach bis Montagmittag um fast 15 Prozent ein.
Zuvor hatten Investigativjournalisten mehrerer europäischer Medien berichtet.

Mutmaßlich unterlassene Meldung verdächtiger Geldtransfers

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben, ob Wise verdächtige Überweisungen im großen Stil nicht gemeldet und damit gegen die Anti-Geldwäschegesetze der EU und Belgiens verstoßen hat.
Dabei geht es demnach um Überweisungen, die mutmaßlich im Zusammenhang mit Betrug, Korruption und Drogenhandel stehen.
Wise hat seinen Hauptsitz in London, die Ermittlungen betreffen des EU-Zweig des Unternehmens mit Sitz in Brüssel.
Die belgischen Ermittler waren den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge auf den Dienstleister aufmerksam geworden, weil Ermittler aus mehr als 30 anderen Ländern in zahlreichen Fällen um Unterstützung in Brüssel baten, weil Wise-Konten in ihren Strafverfahren auftauchten.

Unternehmen weist Vorwürfe zurück

Das Unternehmen in London bezeichnete die Ermittlungen am Montag als „Teil des laufenden Geschäftsbetriebs“. Sie deuteten „weder auf eine Nichteinhaltung der Anforderungen zur Geldwäschebekämpfung noch auf sonst irgendein Fehlverhalten“ hin, teilte Wise weiter mit.
Die Ermittlungen dauerten zudem noch an. „Stand heute wurden uns keine konkreten Schlussfolgerungen vorgelegt.“
Wise zählt weltweit mehr als 19 Millionen aktive Kunden, die international Geld hin und her schicken. Pro Tag wickelt der Dienstleister nach eigenen Angaben etwa 4,7 Millionen Transaktionen ab. (afp/red)
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deutschland

26. Mai: Kinderlose sollen mehr zahlen | Kiew verlassen | Impfstrategie gegen Ebola

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Kinderlose sollen mehr zahlen

Gesundheitsministerin Warken will noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf für die Pflegereform vorlegen. Im Gespräch ist eine Erhöhung der Beiträge für Kinderlose auf 4,3 Prozent, während Versicherte mit Kindern weiterhin 3,1 bis 3,6 Prozent zahlen würden. Warken rechnet für die kommenden beiden Jahre mit einem Defizit von über 22 Milliarden Euro in der Pflegeversicherung.

Kiew verlassen

Moskau hat westliche Diplomaten erneut aufgefordert, Kiew zu verlassen, da Russland dort systematische Luftangriffe auf militärische Ziele plant. Hintergrund sind eskalierende Angriffe beider Seiten und festgefahrene Friedensverhandlungen. Die EU weist die Aufforderung zurück. Gleichzeitig verhandelt die Ukraine in Berlin mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Impfstrategie gegen Ebola

Ein Ebola-Ausbruch durch die seltene Bundibugyo-Virusvariante betrifft den Kongo und Uganda. Die Universität von Oxford und ein indischer Pharmahersteller entwickeln einen experimentellen Impfstoff auf Adenovirus-Basis im Eiltempo. Da keine zugelassenen Impfstoffe verfügbar sind, setzen die WHO und ihre Partnerorganisationen kurzfristig auf Eindämmung statt Impfung.

Finanzstreit mit Ungarn

Trotz des Regierungswechsels in Ungarn blockiert die EU weiterhin rund 17 Milliarden Euro. Brüssel fordert tiefgreifende Reformen, von denen einige von Budapest als kurzfristig nicht umsetzbar angesehen werden. Gleichzeitig sorgt eine Sondersteuer auf ausländische Handelsketten für Konfliktstoff. Premierminister Péter Magyar will in Kürze nach Brüssel reisen, um zu verhandeln.

Zug kollidiert mit Schulbus

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind vier Menschen ums Leben gekommen: der Busfahrer, zwei Jugendliche im Alter von 12 und 15 Jahren sowie eine Begleitperson. Fünf weitere Kinder wurden schwer verletzt. Der Bus war offenbar trotz geschlossener Schranke auf den Bahnübergang gefahren. Die genaue Ursache ist noch unklar.
 
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gesellschaft

Zug kollidiert mit Schulbus in Belgien: Vier Todesopfer

Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. „Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder“, erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot am Dienstag im Onlinedienst X.
Belgiens Innenminister Bernard Quintin drückte sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten viel Kraft“, schrieb er auf der Plattform X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“

Kleinbus von Zug erfasst

Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8:00 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte.
Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen.
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, wie eine Polizeisprecherin dem Fernsehsender VRT sagte.

Busfahrer ignorierte geschlossene Schranken

Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte, sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft.
Überwachungsvideos zeigen demnach, dass der Schulbus trotzdem auf den Bahnübergang fuhr. Der Zug sei trotz Notbremsung mit rund 120 Stundenkilometern auf den Bus geprallt und der Bus etwa 15 Meter weit gegen einen Kabelmast geschleudert worden.
Kinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. Die Passagiere des Zuges blieben unverletzt, der Zug wurde geräumt. (afp/dpa/red)
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Zwei Erwachsene und zwei Kinder bei Zugunglück in Belgien ums Leben gekommen

Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. „Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder“, erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot am Dienstag im Onlinedienst X.
Belgiens Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke sprach von zwei Jugendlichen, die ums Leben gekommen seien. Ebenso sei der Fahrer sowie eine Begleitperson verunglückt. Zwei weitere Menschen seien schwer verletzt.
Belgiens Innenminister Bernard Quintin drückte sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten viel Kraft“, schrieb er auf der Plattform X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“

Kleinbus gegen Zug geprallt

Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8:00 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte.
Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen.
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, wie eine Polizeisprecherin dem Fernsehsender VRT sagte. Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte.
Kinder und Angehörige werden nach Angaben der Polizeisprecherin in einer Schule in der Nähe der Unfallstelle betreut. (afp/dpa/red)
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Großeinsatz und mehrere Tote: Zusammenstoß zwischen Zug und Schulbus

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug der belgischen Eisenbahnen und einem Schulbus in Buggenhout in der Region Flandern sind heute mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT unter Berufung auf den Schienenbetreiber Infrabel. Rettungskräfte waren vor Ort im Großeinsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr am Bahnübergang in Vierhuizen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, jedoch war der Bahnübergang ersten Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen.
Die rund 100 Passagiere des Zuges wurden evakuiert und im Anschluss in der örtlichen Feuerwache betreut. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar. (dts/red)
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Großeinsatz: Mehrere Tote bei Kollision zwischen Zug und Schulbus in Belgien

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug der belgischen Eisenbahnen und einem Schulbus in Buggenhout in der Region Flandern sind heute mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT unter Berufung auf den Schienenbetreiber Infrabel. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen. Rettungskräfte waren vor Ort im Großeinsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr am Bahnübergang in Vierhuizen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, jedoch war der Bahnübergang ersten Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen.
Die rund 100 Passagiere des Zuges wurden evakuiert und im Anschluss in der örtlichen Feuerwache betreut. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar.
„Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft“, erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin im Onlinedienst X. (afp/dts/red)
 
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Mehrere Tote bei Kollision zwischen Zug und Schulbus in Belgien

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug der belgischen Eisenbahnen und einem Schulbus in Buggenhout in der Region Flandern sind heute mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender VRT unter Berufung auf den Schienenbetreiber Infrabel. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen. Rettungskräfte waren vor Ort im Großeinsatz.
Der Unfall ereignete sich gegen 8:15 Uhr am Bahnübergang in Vierhuizen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar, jedoch war der Bahnübergang ersten Berichten zufolge zum Zeitpunkt des Unfalls geschlossen.
Die rund 100 Passagiere des Zuges wurden evakuiert und im Anschluss in der örtlichen Feuerwache betreut. Die genaue Zahl der Toten war zunächst unklar.
„Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich viel Kraft“, erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin im Onlinedienst X. (afp/dts/red)
 
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Vereitelter Raubüberfall in Bochum: Prozess gegen zehn Verdächtige beginnt in Brüssel

In Brüssel beginnt am Dienstag ein Prozess gegen zehn Angeklagte wegen eines geplanten Raubüberfalls in Deutschland.
Laut der Staatsanwaltschaft hatte die Gruppe einen Überfall mit schweren Waffen auf den Tresorraum eines Werttransportunternehmens in Bochum geplant.
Zu den Angeklagten gehört der in Frankreich als „Ausbrecherkönig“ bekannte Antonio Ferrara. Den Beinamen erhielt er, weil ihm dort zwei Mal die Flucht aus dem Gefängnis gelungen war.
Zu dem Raubüberfall in Bochum kam es laut der Staatsanwaltschaft nicht, weil die Verdächtigen im Februar 2025 im belgischen Eupen nahe der Grenze zu Deutschland festgenommen wurden.
Während des Zugriffs kam es zu einer Verfolgungsjagd mit mehreren Autos. Ein Polizist und einer der Verdächtigen wurden dabei verletzt.
Ferrara war früher in Frankreich wegen Raubüberfällen sowie versuchten Mordes mehrfach zu Haftstrafen verurteilt worden.
Sein zweiter Ausbruch im Jahr 2003 ähnelte einem Actionfilm: Befreit wurde er von einem zehnköpfigen Kommando mit Raketenwerfern. (afp/red)
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EU-Ausschuss beschließt neue TÜV-Richtlinien: Das kommt auf Fahrzeugbesitzer zu

Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat am 5. Mai 2026 mehrere Änderungen an der europäischen Richtlinie zur Hauptuntersuchung (HU) von Kraftfahrzeugen beschlossen.
Im Mittelpunkt der Entscheidung stand die Aktualisierung der Prüfpunkte, um technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre Rechnung zu tragen. So sollen künftig auch Airbags sowie Fahrerassistenzsysteme, darunter Notbremsassistenten, verpflichtend in die Hauptuntersuchung einbezogen werden. Für Elektrofahrzeuge wurden zusätzliche Prüfkriterien festgelegt, die insbesondere den Zustand der Hochvoltbatterie und sicherheitsrelevante elektrische Komponenten betreffen.

Keine jährliche Hauptuntersuchung

Vom Tisch ist hingegen der Vorschlag der EU-Kommission, ältere Fahrzeuge ab einem Alter von zehn Jahren jährlich zur Hauptuntersuchung zu verpflichten. Dem folgte der Ausschuss nicht und lehnte ihn ab.
Auch aus Deutschland gab es dafür keine Zustimmung. So erklärte der EU-Abgeordnete Jens Gieseke (CDU): „Keine jährlichen Hauptuntersuchungen für Fahrzeuge älter als zehn Jahre und keine zusätzlichen Prüfpflichten für leichte Nutzfahrzeuge senden ein klares Entlastungssignal an Verbraucher und insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen.“
Der Ministerrat hatte sich Anfang Dezember 2025 gegen eine jährliche TÜV-Pflicht ausgesprochen. Auch der ADAC kritisierte das Vorhaben. Karsten Schulze, Technikpräsident des Automobilklubs, schreibt, dass eine jährliche Untersuchung keine sicherheitstechnische Verbesserung bedeuten würde. Auch würden Besitzer älterer Fahrzeuge finanziell erheblich mehr belastet.

Keine „TÜV“-Plakette bei offenen Rückrufen

Ein weiterer Beschluss betrifft den Umgang mit offenen Rückrufen: Fahrzeuge, für die ein sicherheitsrelevanter Rückruf nicht abgearbeitet wurde, sollen keine Prüfplakette mehr erhalten. Damit beabsichtigt die EU, sicherzustellen, dass bekannte Mängel vor der Teilnahme am Straßenverkehr behoben werden.
Zudem einigte sich der Ausschuss darauf, die Hauptuntersuchung künftig auch in anderen EU-Mitgliedstaaten anerkennen zu lassen. Fahrzeughalter sollen ihre Prüfung somit nicht mehr zwingend im Zulassungsland durchführen müssen. Vorgesehen ist dafür eine vorläufige EU-Bescheinigung mit einer Gültigkeit von sechs Monaten. Die reguläre Hauptuntersuchung müsse anschließend wieder in Deutschland durchgeführt werden.

Straßenkontrollen von Wohnmobilen

Zur Bekämpfung von Tachomanipulationen – etwa beim Gebrauchtwagenhandel – hat der Ausschuss eine erweiterte Dokumentationspflicht beschlossen. Demnach sollen Werkstätten und Prüfstellen Kilometerstände künftig systematisch erfassen.
Ferner sieht der Beschluss vor, die Zahl technischer Straßenkontrollen zu erhöhen. Diese stichprobenartigen Prüfungen sollen hauptsächlich ältere und gewerblich genutzte Fahrzeuge betreffen, inklusive Transporter. Das würde laut ADAC auch „Handwerksbetriebe, Lieferdienste und Wohnmobile auf Transporterbasis betreffen“.
Die beschlossenen Änderungen bilden die Verhandlungsposition des Parlaments für die anstehenden Gespräche mit dem Rat. Eine endgültige Fassung der Richtlinie wird erst nach Abschluss dieses Gesetzgebungsverfahrens vorliegen.
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Europäische X-Alternative „W Social“ startet mit Fokus auf Datenschutz und Werbefreiheit

 

In Kürze:

  • W Social will sich von amerikanischen Plattformen abgrenzen.
  • Der Hauptsitz ist in Schweden.
  • Deutsche Politiker löschen ihre Accounts auf X.
  • Die Plattform soll frei von Werbung und Tracking sein.

 
Eine europäische Alternative zu X (ehemals Twitter) soll am Samstag, 9. Mai, dem „Europatag“, an den Start gehen. Die Plattform trägt den Namen „W Social“ und verfolgt das Ziel, sich bewusst von US-amerikanischen Anbietern abzugrenzen und einen stärker europäisch geprägten, datenschutzorientierten Ansatz umzusetzen.

Ex-Vizekanzler Rösler im Beratungsgremium

W Social ist in Stockholm, der Hauptstadt Schwedens, ansässig. Als Geschäftsführerin tritt Prof. Dr. Anna Zeiter auf. Die deutsche Juristin mit Wohnsitz in Zürich ist vor allem als Datenschutzexpertin sowie für ihr Engagement für digitale Grundrechte bekannt. Zuvor war sie elfeinhalb Jahre beim Internetauktionshaus eBay tätig, unter anderem im Bereich Datenschutz. Sie promovierte in Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und studierte später an der Stanford University. An der Universität Bern ist sie Professorin für Datenschutz und Datenrecht.
Im Beratungsgremium finden sich einige prominente Namen. Hierzulande dürfte der frühere FDP-Politiker und Vizekanzler Philipp Rösler am bekanntesten sein, wie „t-online“ berichtet. Auch die belgische Energieexpertin Sandrine Dixson-Declève, die bis 2024 Präsidentin des Club of Rome war, gehört dazu.
Im Beirat ist zudem die EuroStack Foundation vertreten, angeführt von ihrer Leiterin Cristina Caffarra. EuroStack verfolgt das Ziel, durch koordinierte industriepolitische Initiativen die digitale Souveränität Europas zu stärken, und wird dabei von mehr als 300 europäischen Unternehmenschefs unterstützt. Zeiter betont, dass EuroStack der Plattform den Zugang zur Tech-Szene eröffnen soll, um weitere Mitstreiter zu gewinnen. Im Interview mit dem „Deutschlandfunk“ sagte sie, dass mittlerweile auch Investoren aus Deutschland, Italien, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern beteiligt seien.
Der Großteil der Finanzierung stammt von schwedischen Technologieinvestoren. Dazu gehört Ingmar Rentzhog, Gründer und Geschäftsführer der in Stockholm ansässigen Klimaaktivismusplattform „We Don’t Have Time“. Vom Hauptanteilseigner kommt auch ein großer Teil der Startfinanzierung für W Social. Neben dem Hauptsitz des neuen sozialen Netzwerks in Schweden sind Büros in Berlin, Paris und London geplant. Das Tech-Team sitzt in der Ukraine.

Kampf gegen systematische Desinformation

Zeiter stellte die neue Plattform am 20. Januar 2026 während des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos erstmals öffentlich vor. Sie erklärte, W Social solle eine Plattform sein, die „in Europa entwickelt, reguliert und betrieben wird“ und darauf abzielt, „systematische Desinformation“ zu bekämpfen. „In ganz Europa und darüber hinaus untergräbt systematische Desinformation das Vertrauen der Öffentlichkeit und schwächt die demokratische Entscheidungsfindung. Viele erkennen das Problem, aber nur wenige tragen dazu bei, die Zukunft aktiv zu gestalten“, sagte sie damals.
Gegenüber „heise online“ betonte sie, es gehe „nicht unbedingt darum, Menschen von X wegzuholen, sondern eine europäische Alternative zu schaffen“. In einem Interview mit „t-online“ formulierte sie es noch deutlicher: „Wenn das politische Brüssel auf W postet statt auf X, haben wir schon viel gewonnen.“
Ob deutsche Politiker den Start von W Social aktiv erwarten, ist unklar. In jüngerer Zeit haben mehrere Mandatsträger ihre Aktivitäten auf X reduziert oder ihre Accounts dort deaktiviert. Laut einem Bericht des „Deutschlandfunks“ betrifft das neben SPD und Grünen auch die Linke, wobei einzelne Sozialdemokraten bereits in den vergangenen zwei Jahren ausgestiegen sind.
In der Selbstdarstellung auf der Startseite heißt es, W Social sei ein soziales Netzwerk, das mit einem grundlegenden Bekenntnis zum Schutz der Privatsphäre entwickelt wurde. Jedes Konto soll mit einer verifizierten menschlichen Identität verknüpft sein, um die Integrität und Authentizität der Nutzerbasis sicherzustellen.
Trotz dieser Verifizierung würden keine Daten erhoben oder gespeichert, die eine eindeutige Rückverfolgung der realen Identität ermöglichen. Zudem soll die Plattform werbefrei sein, ohne Tracking und algorithmisch gesteuerte Feeds auskommen und für Nutzer kostenlos bleiben.

Datenschutz und Meinungsfreiheit

W Social ist als zentral betriebenes soziales Netzwerk konzipiert. Im Gegensatz zu dezentralen Alternativen wie Mastodon setzt das Projekt auf eine einheitliche Plattformarchitektur, um eine direkte Alternative zu X zu schaffen. Ein zentrales Merkmal ist die verpflichtende Identitäts- und Fotoverifikation, durch die anonyme Konten und Bots reduziert bzw. ausgeschlossen werden sollen.
Nach Angaben von Anna Zeiter steht der Name „W“ für „We“, „Values“ und „Verified“. Das Logo, bestehend aus zwei sich überlappenden „V“, soll diese Idee visuell symbolisieren.
Für das Projekt sollen die europäischen Digitalregeln gelten, insbesondere der Digital Services Act (DSA) und die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Diese sollen einen sicheren digitalen Raum schaffen, in dem Nutzerrechte geschützt und illegale Inhalte bekämpft werden. Plattformen sind dabei verpflichtet, Risiken wie Desinformation, Missbrauch und Datenschutzverstöße zu minimieren, transparent zu agieren und klare Melde- und Beschwerdewege bereitzustellen.
Im Gespräch mit dem „Deutschlandfunk“ betont Zeiter, dass ihr der Datenschutz „ein zentrales Anliegen“ sei. Sie verweist darauf, dass Datenschutz und Meinungsfreiheit eng miteinander verbunden seien. Nutzer sollten Inhalte teils öffentlich und teils bewusst nur im privaten Rahmen teilen können, ohne dass Unternehmen oder staatliche Stellen mitlesen.
Daher umfasst der Beirat laut Angaben auch Datenschutzexpertise aus verschiedenen Bereichen. Unter anderem sei die Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider beteiligt gewesen, die jedoch im vergangenen März aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt angekündigt hatte und bis zur Nachfolgeentscheidung im Amt bleibt. Ein Termin für die Neubesetzung steht bislang noch aus.

W Social setzt auf menschliche Moderation

Im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen verzichtet W Social beim Betrieb bewusst auf bestimmte KI-Technologien. Die Plattform will weder KI-gestützte Empfehlungssysteme noch automatisierte Moderation oder Profilbildung einsetzen. Statt einer algorithmischen Sortierung soll der Feed chronologisch bleiben, um Manipulation und intransparente Steuerungsmechanismen zu reduzieren. Auch für das Training von KI-Modellen sollen keine Nutzerdaten verwendet werden. Im Interview mit dem „Deutschlandfunk“ betonte Zeiter, dass W Social auf „menschliche Moderation“ und die bereits genannten europäischen Datenschutzstandards setze.
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 erklärte sie zudem, dass viele Menschen – insbesondere jüngere – soziale Medien inzwischen als Nachrichtenquelle statt klassischer Medien nutzen. „Deshalb ist es wichtig, vertrauenswürdige soziale Plattformen zu schaffen, die Qualitätsjournalismus und faktenbasierte Berichterstattung fördern und echte menschliche Interaktion statt des Austauschs mit KI-Bots ermöglichen.“
Aus ihrer Sicht sei „Geopolitik der Schlüssel zu allem“, insbesondere in einer Phase erhöhter internationaler Spannungen. Informationen, Desinformation und Medien seien eng miteinander verflochten: „Alles hängt zusammen. Geopolitik, Informationen, Desinformation und Medien – das lässt sich nicht getrennt betrachten. Medienrollen und ihre Akteure kann man nur verstehen, wenn man die geopolitischen Zusammenhänge mitdenkt.“