In Kürze:
- 8 Milliarden US-Dollar Kredite für Ukraine und NATO-Partner beschlossen
- Umfassende Sanktionen gegen Russland ausgeweitet
- Weiteres Verfahren im Senat und mögliche Trump-Vetos

Europäische NATO-Staaten finanzieren stetig weitere US-Waffenlieferungen in die Ukraine.
Foto: Uncredited/Ukrainian Defense Ministry Press Service/AP/dpa
Einbringung und parlamentarischer Weg
Weiterer Gesetzgebungsweg

Bildkollage mit Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, und Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. (Archivbild)
Foto: Morissard/Bednyakov/AP/dpa
Inhalt der Sanktionen

Logo der russischen Atomenergiebehörde Rosatom während der Weltatomausstellung in Le Bourget bei Paris.
Foto: ERIC PIERMONT/AFP via Getty Images
Deutschland bisher sechsmal im Sicherheitsrat
Merz stellt sich klar hinter Wadephul
Merz: Lassen Gründe für Scheitern analysieren
Wadephul in Mexiko
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Merz will EU-Erweiterung beschleunigen
Förderstopp für Asylberatung
Brief an Putin
AfD setzt sich durch
Clan-Kriminalität gestiegen
Kooperation im All trotz Spannungen
In Kürze:
- Langes Sitzen macht Muskeln und Gelenke steif, so auch die Hüfte.
- Halten wir sie regelmäßig in einer statischen Position, kann das langfristig unsere Beweglichkeit und Lebensqualität beeinträchtigen.
- Fünf einfache Dehnübungen können helfen, die Hüfte zu lockern und eine bestmögliche Funktionsfähigkeit zu bewahren.
Fünf Übungen gegen Sitzsteifheit und für eine entspannte Hüfte
1. 90/90-Sitz
2. Figur-4-Dehnung auf dem Stuhl
3. Siegeskniebeuge (Victory squat)
4. Happy-Baby-Pose
5. Froschstellung
Drei- bis idealerweise fünfmal pro Woche ausführen
Ein berühmtes Experiment
„Stelle dir selbst diese Aufgabe: Denke nicht an einen Eisbären, und du wirst sehen, dass dieses verfluchte Ding jede Minute in deinem Kopf sein wird.“

„Stelle dir selbst diese Aufgabe: Denke nicht an einen Eisbären, und du wirst sehen, dass dieses verfluchte Ding jede Minute in deinem Kopf sein wird.“ (Dostojewski)
Foto: Dennis Stogsdill/iStock
Ein besserer Weg, zu vergessen

Was tun, wenn unerwünschte Gedanken und Erinnerungen zu stark in Erscheinung treten?
Foto: WeBond Creations/iStock
Die Erinnerungen verblassen lassen
Kämpfe nicht gegen unerwünschte Gedanken an. Trainiere dein Gehirn, sie zu verdrängen.
Foto: gorodenkoff/iStock
Der Dominoeffekt des Vergessens
Der amnestische Schatten

Wenn Ablenkung nur die eigene Verteidigung schwächt.
Foto: Jacob Wackerhausen/iStock
Weitere Tipps gegen unerwünschte Gedanken
In Kürze:
- 6. und 7. Juni 2026: Tag der Organspende in Leipzig.
- Gut zwei Dutzend Politiker im Bundestag machen sich für eine neue Widerspruchslösung anstelle der geltenden Entscheidungslösung stark.
- Skepsis kommt von mehreren Politikern in allen Fraktionen und der Stiftung Patientenschutz.
Knapp 1.000 postmortale Organspender im Jahr

Die Grafik zeigt die Zahl der postmortalen Organspender in Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Über 3.500 Organtransplantationen im Jahr

Die Grafik zeigt die Gesamtzahl der in Deutschland durchgeführten Organtransplantationen nach Organ in den Jahren 2013 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Neuer Anlauf für Widerspruchslösung im Bundestag
Skepsis bei Patientenschützern und Politikern
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Hirntod und Einwilligung als zwingende Voraussetzung für Organentnahme

Das Foto zeigt einen Organspendeausweis.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Deal mit der Staatsanwaltschaft
Rumänien geschockt
Paris: Russland steht unter Druck
Putin kritisiert „europäische Elite“ und schweigt zu Selenskyj-Brief
Spezialisten bei Polizei und Staatsanwaltschaft
Mehr als 40 Mal scharf geschossen
Festnahmen in vergangenen Tagen
Der Tag der Organspende 2026
In Kürze:
- 6. und 7. Juni 2026: Tag der Organspende in Leipzig.
- Gut zwei Dutzend Politiker im Bundestag machen sich für eine neue Widerspruchslösung anstelle der geltenden Entscheidungslösung stark.
- Skepsis kommt von mehreren Politikern in allen Fraktionen und der Stiftung Patientenschutz.
Knapp 1.000 postmortale Organspender im Jahr

Die Grafik zeigt die Zahl der postmortalen Organspender in Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Über 3.500 Organtransplantationen im Jahr

Die Grafik zeigt die Gesamtzahl der in Deutschland durchgeführten Organtransplantationen nach Organ in den Jahren 2013 bis 2024.
Foto: Bildschirmfoto/„Statista“
Neuer Anlauf für Widerspruchslösung im Bundestag
Skepsis bei Patientenschützern und Politikern
Hirntod und Einwilligung als zwingende Voraussetzung für Organentnahme

Das Foto zeigt einen Organspendeausweis.
Foto: via dts Nachrichtenagentur
In Kürze:
Bundesinnenministerium plant Ende der Förderung der Asylverfahrensberatung ab 2027.
Die Regierung verweist auf Haushaltszwänge und eine bisher nicht veröffentlichte Evaluation.
Mögliche Folge ist ein Wegfall bundesweiter Beratungsstrukturen für Asylbewerber.
Das Bundesinnenministerium plant offenbar, aus dem erst vor drei Jahren bundesweit eingeführten System der Asylverfahrensberatung (AVB) auszusteigen – und das, bevor ein Evaluierungsbericht vorliegt. Wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) am Freitag, 5. Juni, berichtete, hat das Ministerium das Ende der Finanzierung der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung bestätigt.
Dies gehe aus der Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag hervor. Das Ministerium begründet den Schritt mit der angespannten Lage im Bundeshaushalt. Diese mache eine „strikte Prioritätensetzung“ erforderlich. Man habe nach eingehender Prüfung Einsparpotenziale identifiziert, heißt es weiter. Diese erstreckten sich auch auf die Mittel für die AVB. Mit Blick auf den Bundeshaushalt 2027 dauere die regierungsinterne Prüfung jedoch noch an.
Asylverfahrensberatung sollte unabhängige und individuelle Rechtsauskunft sichern
Dem Ministerium zufolge stütze auch eine Evaluation des Programms, das seit 2023 existiert, den Förderstopp. Allerdings, so kritisieren die Grünen, liege der dazugehörige Bericht noch nicht öffentlich vor. Er werde der Bundesregierung zufolge „derzeit finalisiert“ und solle „voraussichtlich“ noch im zweiten Quartal des Jahres erscheinen.
Die parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion, Filiz Polat, betrachte dies als Verstoß gegen Gebote der Transparenz. Sie äußert gegenüber dem RND:
„Wer über die Zukunft dieses wichtigen Beratungsangebots entscheiden will, muss die Fakten auf den Tisch legen.“
Ein Wegfall des Angebots hätte gravierende Konsequenzen – in erster Linie mit Blick auf das demnächst in Kraft tretende EU-Asylregelwerk GEAS. Asylbewerber seien ohne professionelle Unterstützung „kaum in der Lage, ihre Rechte und Pflichten im Verfahren zu verstehen und wahrzunehmen“. Insbesondere vulnerable Gruppen, wie Folteropfer sowie behinderte oder kranke Menschen, benötigten diese Form vertraulicher Beratung.
Polat forderte, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) müsse „jetzt Farbe bekennen“ und die Absicherung der Mittel für die unabhängige Asylverfahrensberatung im Haushalt sichern.
Träger des Programms sind vor allem Wohlfahrtsverbände und NGOs
Beschlossen hatte die Förderung die damalige Ampelkoalition Ende 2022. Sie beabsichtigte, auf diese Weise zur Beschleunigung von Asylverfahren beizutragen. Immerhin sollte die Beratung auch dazu dienen, aussichtslose Fälle zu identifizieren und in weiterer Folge langwierige Verfahren zu vermeiden. Seit Mitte 2023 ist das Programm aktiv. Asylbewerber können auf dieser Grundlage eine individuelle, vertrauliche und ergebnisoffene Rechtsberatung in Anspruch nehmen.
Träger des Programms sind in den meisten Fällen Wohlfahrtsverbände wie Caritas, Diakonie, AWO oder DRK. Dazu kommen zivilgesellschaftliche Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die der Bund in ihrer Eigenschaft als freie Träger fördert.
Bislang hatte der Bund in den Jahren 2024 bis 2026 jeweils 25 Millionen Euro an Fördermitteln für AVB bereitgestellt. Im ersten Jahr waren es 20 Millionen. Um diese in Anspruch nehmen zu können, mussten die Träger zusätzlich selbst einen Eigenanteil in Höhe von 7 bis 10 Prozent beisteuern.
Ohne Asylverfahrensberatung wäre BAMF selbst einziger Ansprechpartner
Sollte der Bund tatsächlich die Mittel für die unabhängige Asylverfahrensberatung streichen, bliebe Asylbewerbern weiterhin die behördliche Information und Rechtsauskunft über das Asylverfahren. Diese führt allerdings das BAMF selbst durch – und damit die Behörde, die am Ende auch über das Asylgesuch entscheidet.
Ohne die Bundesmittel wäre das Ende der bundesweiten AVB-Struktur vorgezeichnet. Eine Vielzahl an Beratungsstellen würde voraussichtlich schließen, fortbestehen würden einzelne regionale Angebote. Die Träger, die bislang die Asylberatung geleistet haben, müssten auf ihre eigenen Rechtshilfefonds zurückgreifen oder wären von Spenden und möglichen Landesmitteln abhängig.
Da je nach Bundesland unterschiedliche Positionen zur Förderpolitik zu erwarten wären, würde dies auch zu uneinheitlichen Beratungsstandards zwischen den Bundesländern führen.
Filiz Polat befürchtet zudem, dass Asylverfahren auf diese Weise länger und teurer würden. Ohne gut informierte Zuwanderer drohten mehr Fehlentscheidungen durch die Behörden, so die Politikerin. Dies könne am Ende dazu führen, dass die Folgekosten eines Wegfalls der AVB die Summe der Einsparung übersteige.
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