Tag: China

Eine Kopie von Gu Kaizhis Werk „Die Nymphe des Luo-Flusses“ aus der Song-Dynastie. Die Malerei zeichnet sich durch eine blühende Fantasie und raffinierte Techniken aus und schafft eine Komposition, in der sich Realität und Illusion miteinander verflechten.
Foto: gemeinfrei
Sechs Prinzipien der chinesischen Malerei
„Durch meine Kultivierung fühle ich mich stärker mit der spirituellen Substanz verbunden, die jene Meistermaler vor Tausenden Jahren zum Ausdruck bringen wollten“, sagt er.

Ein Ausschnitt aus Mi Yourens Malerei „Bewölkte Berge“, Südliche Song-Dynastie, mit der für die Mi-Familie typischen Technik der Landschaftsmalerei: Die Berghänge werden zunächst leicht mit Tusche schattiert, woraufhin wiederholt horizontal angeordnete Tuschepunkte unterschiedlicher Größe aufgetragen werden, um Berggipfel und Bergrücken darzustellen. Das Kunstwerk zeigt die üppige und nebelverhangene Landschaft von Jiangnan. Metropolitan Museum of Art (New York), Inventarnummer 1973.121.1.
Foto: gemeinfrei
Die Schönheit des leeren Raums
Das Sein entsteht aus dem Nichtsein.“ (Übersetzung von Victor von Strauss, 1870)

Das Werk „Einsamer Angler am kalten Fluss“ von Ma Yuan aus der Südlichen Song-Dynastie ist ein hervorragendes Beispiel für die Ästhetik des leeren Raums in der chinesischen Tuschemalerei. Die großzügige Nutzung von freien Flächen rund um das Boot stellt den weiten und nebelverhangenen Fluss dar und lässt dem Betrachter Raum für Fantasie.
Foto: gemeinfrei, www.emuseum.jp

„Zwei Fische“ von Zhu Da, auch bekannt als Bada Shanren. Er drückte seine Enttäuschung über den Untergang der Ming-Dynastie durch Blumen- und Vogelbilder aus. In dieser speziellen Malerei spiegeln sich seine Gefühle in den Augen der beiden Fische wider, die beide mit einem verächtlichen „weißäugigen“ Ausdruck dargestellt sind.
Das innere Wesen der Malerei
Menschliches und Göttliches
„Eine großartige Malerei ist nicht nur ästhetisch ansprechend. Ihre positive Energie birgt das Potenzial, den Betrachtern auf tiefgreifende Weise zu nützen“, sagt Dai.

„Berge, Bäche und Herbstbäume“ von Wang Hui, Qing-Dynastie, mit einer bezaubernden Berglandschaft im Herbst. Zum Teil lässt sich diese Episode auf die daoistische Lehre von der „Einheit von Himmel und Mensch“ zurückführen, die in der chinesischen Kultur einen zentralen Platz einnimmt. Alles – Himmel, Erde und Menschheit – wurde als Teil eines einheitlichen Ganzen und miteinander verbunden betrachtet.
Foto: gemeinfrei via Wikimedia Commons
und in den sozialen Medien: instagram.com/magnifissance.
In Kürze:
- Joshua Wong bekannte sich am 2. September 2026 in Hongkong schuldig, gegen die nationale Sicherheit konspiriert zu haben.
- Er sitzt bereits vier Jahre und acht Monate ab und sollte im Januar 2027 freikommen.
- Nach dem Nationalen Sicherheitsgesetz drohen mindestens drei Jahre, im Extremfall lebenslange Haft.
- Sein Anwalt bat um Milde, weil Wong seit seinem 24. Lebensjahr in Haft ist.
Joshua Wong war einst eine prominente Figur der Demokratiebewegung in Hongkong. Nun muss er, nachdem er sich am 2. September zum zweiten Mal nach dem von Peking auferlegten Nationalen Sicherheitsgesetz schuldig bekannt hat, mit einer weiteren Gefängnisstrafe rechnen.
Der 29-jährige Wong bekannte sich vor William Tam, einem von der Regierung Hongkongs eingesetzten Richter für Verfahren nach dem Nationalen Sicherheitsgesetz, vor dem High Court in Hongkong der Verschwörung zur Zusammenarbeit mit einer ausländischen Macht schuldig. Dies berichtete das lokale Medienunternehmen „The Witness“.
Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Auf das Vergehen – eine Verschwörung zur Zusammenarbeit mit einer ausländischen oder externen Macht mit dem Ziel, die nationale Sicherheit zu gefährden – steht eine Mindeststrafe von drei Jahren Gefängnis.
Wird die Tat als besonders schwerwiegend eingestuft, kann die Höchststrafe lebenslange Haft sein.
Ein Schuldeingeständnis kann zu einer milderen Strafe führen.
Wong verbüßt derzeit eine Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten wegen Verschwörung zum Umsturz der Staatsgewalt – einem separaten Verfahren nach dem Nationalen Sicherheitsgesetz, das mit seiner Beteiligung an den pro-demokratischen Vorwahlen für die Hongkonger Parlamentswahlen im Jahr 2020 zusammenhängt.
Ursprünglich sollte er im kommenden Januar freigelassen werden.
Im vergangenen Jahr wurde Wong beschuldigt, sich gemeinsam mit anderen Personen, darunter Nathan Law, einem bekannten Demokratieaktivisten, der inzwischen im britischen Exil lebt, zwischen Juli und November 2020 für Sanktionen gegen Hongkong und Peking eingesetzt zu haben.
Das Nationale Sicherheitsgesetz trat am 1. Juli 2020 in Kraft – am 23. Jahrestag der Übergabe Hongkongs von britischer an die chinesische Herrschaft. Seitdem haben sich Dutzende zivilgesellschaftlicher Gruppen aufgelöst, und unabhängige Medien haben ihren Betrieb eingestellt. Offen auftretende Demokratieaktivisten sitzen entweder im Gefängnis oder wurden ins Exil gezwungen.
Strafmildernde Umstände
Als strafmildernden Umstand erklärte Wongs Verteidiger Derek Chan dem Gericht, dass Wong, der nächsten Monat 30 Jahre alt wird, seit seinem 24. Lebensjahr im Gefängnis sei. Damals war er im November 2020 in einem anderen Verfahren festgenommen worden, berichtete „The Witness“.
Chan sagte, Wong habe während seiner fast sechsjährigen Haftzeit ausreichend Zeit gehabt, über seine Handlungen und den von ihm eingeschlagenen Weg nachzudenken. Der Anwalt merkte an, dass Wong im Gefängnis mehr als 100 Bücher gelesen habe und hoffe, nach seiner Freilassung seine alternden Eltern unterstützen zu können, so „The Witness“.
Der Richter legte keinen Termin für die Verkündung des Strafmaßes fest und erklärte demnach, er werde so bald wie möglich darüber entscheiden.

Der Demokratieaktivist Joshua Wong bereitet sich darauf vor, vor einer Gerichtsanhörung im Lai Chi Kok Reception Center in Hongkong am 18. Dezember 2020 in einen Transporter der Strafvollzugsbehörde zu steigen. (Archivbild)
Foto: Anthony Kwan/Getty Images
Reaktionen
Die mögliche neue Strafe gegen Wong stieß bei Menschenrechtsvertretern umgehend auf Kritik.
Yalkun Uluyol, China-Experte bei Human Rights Watch, sagte, Wong werde dafür bestraft, „für viele eine Inspiration“ gewesen zu sein. „Es ist eine inakzeptable Grausamkeit, immer weitere Anklagen gegen ihn aufzuschichten“, schrieb Uluyol auf X. „Die Behörden sollten ihn unverzüglich freilassen.“
Frances Hui ist eine Hongkonger Aktivistin und wird von der Stadtregierung wegen ihrer Demokratiekampagne gesucht. Sie sagte, Wongs Fall zeige, wie das Nationale Sicherheitsgesetz eingesetzt werde, um friedliches Engagement zu bestrafen. Das gelte auch für Handlungen, die stattfanden, bevor das Gesetz überhaupt existierte.
„Joshuas Inhaftierung spiegelt Pekings Bestreben wider, Hongkongs prominentesten Demokratieaktivisten der jungen Generation zum Schweigen zu bringen“, schrieb Hui auf X.

Candy Lau, ein ehemaliges Mitglied der inzwischen aufgelösten Studentengruppe Scholarism und eine Freundin von Joshua Wong, spricht am 2. September 2026 vor dem High Court in Hongkong mit Reportern.
Foto: Wu Ruilue/The Epoch Times

Louis Lee, ein ehemaliges Mitglied der inzwischen aufgelösten Studentengruppe Scholarism und ein Freund von Joshua Wong, spricht am 2. September 2026 vor dem High Court in Hongkong mit Reportern.
Foto: Wu Ruilue/The Epoch Times
Jugendaktivist

Joshua Wong (Mitte) gemeinsam mit anderen studentischen Anführern der Proteste in Hongkong am 18. November 2014. (Archivbild)
Foto: Benjamin Chasteen/The Epoch Times
2016 gründete Wong gemeinsam mit anderen die politische Partei Demosisto und wurde deren Generalsekretär. Die Partei trug dazu bei, dass der damalige Parteivorsitzende Nathan Law zum jüngsten jemals in das Parlament Hongkongs gewählten Abgeordneten wurde.
Demosisto wurde kurz nachdem Peking seine Pläne zur Einführung des Nationalen Sicherheitsgesetzes vorgestellt hatte aufgelöst.

Polizisten halten am 2. September 2026 in Hongkong vor dem High Court Wache, wo der Demokratieaktivist Joshua Wong erwartet wird.
Foto: Peter Parks/AFP via Getty Images
Milliarden Pakete kommen aus China an
Zoll seit Juli auch auf billige Ware
Frankreich gegen Billigmode
In Kürze:
- Natrium-Ionen-Batterien auf Kochsalzbasis stehen kurz vor der Massenproduktion.
- Natrium kommt in großem Umfang auch in Deutschland und anderen EU-Ländern vor.
- Der Abbau von Salz gilt als weniger umweltschädlich.
- China will noch in diesem Jahr ein Auto mit Natrium-Ionen-Batterie auf den Markt bringen.
Chance für Europa im weltweiten Wettbewerb
Bürokratie und Trägheit: Europas Unternehmen im Hintertreffen
Globaler Batteriemarkt um 20 Prozent gewachsen
Schwedens Grüne für Ausbau des Bergbaus
Peseschkian warnt vor Scheitern der Diplomatie
Zwei Öltanker in der Straße von Hormus getroffen

Öltanker sind in der Straße von Hormus von Geschossen unbekannter Herkunft getroffen worden. Wer hinter den Angriffen steckt, ist unklar. (Symbolbild)
Foto: Isna / AFP via Getty Images
US-Angriffe auf Larak – Iran reagiert
Trump kündigt harte Reaktion an
Peseschkian trifft Putin

Russlands Präsident Wladimir Putin und Irans Präsident Massud Peseschkian beim Treffen am Rande des SOZ-Gipfels am 1. Septmber 2026.
Foto: Alexander Kazakov /POOL/AFP via Getty Images
Vereinbarung von Islamabad erneut unter Druck
Ende des Konflikts ebnen
In Kürze:
- Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) begeht in Bischkek ihr 25-jähriges Bestehen.
- China, Russland, Indien und der Iran gehören zu den wichtigsten Teilnehmern des Gipfels.
- Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Handel, Digitalisierung und regionale Stabilität.
- Der Gipfel findet vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und des Konflikts zwischen den USA und dem Iran statt.
25-jähriges Gründungsjubiläum
Vieraugengespräche am Rande des Gipfels
Iran hofft auf Erleichterung in Anbetracht von Sanktionen
40 Prozent der Weltbevölkerung und 25 Prozent des globalen BIP
Geschäft unter Druck
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Investitionen aus dem Ausland legen zu
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Reiche zieht Bilanz
Strengere Regeln für drei Internetdienste
Merz hält an Attestpflicht fest
Rasantes Wachstum während Corona-Pandemie
In Kürze:
- Die chinesische Zentralbank agiert über die State Administration of Foreign Exchange (SAFE) in Europa.
- SAFE hält Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen und Immobilien in acht europäischen Ländern.
- Experten warnen vor mangelnder Transparenz:: Es sei besser zu wissen, wer Immobilien oder kritische Infrastruktur besitzt.
Recherche in Unternehmensregistern europäischer Länder
Luxemburg, Britische Jungferninseln, Hongkong
Unklare Verhältnisse schaffen Risiken
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- Illegaler Kunsthandel wird von der UNESCO als drittgrößter krimineller Handel der Welt eingestuft, direkt hinter dem Drogen- und Waffenhandel.
- Täter gehen bei Einbrüchen in Museen zunehmend aggressiver vor.
- Ein Polizeispezialist vermutet die Auftraggeber in den chinesischen Triaden.
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Jenseits der Triaden

Trümmer und Schlamm, die nach Sturzfluten am 29. August 2026 im Dorf DevGhat in Nepal die Siedlungen bedecken. Sowohl China als auch Nepal gaben neue Hochwasserwarnungen heraus.
Foto: Ritesh Shukla/Getty Images
Bitte um internationale Hilfe

Von den Sturzfluten am 29. August 2026 in Devighat, Nepal, zerstörte Gebäude inmitten von dickem Schlammschichten.
Foto: Ezra Acayan/Getty Images
Anwohner: „Es ist nichts mehr übrig“
„Ist da jemand?“
Leichen sind kaum zu identifizieren
Angst vor Infektionskrankheiten
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