10. August 2026: Das ausgetrocknete Bett des Hollow Pond und der Leyton Flats in der Nähe von Wanstead im Osten Londons. - Foto: Henry Nicholls/AFP via Getty Images
HEUTE13:47 Uhr
Niedersachsen wählt am 26. September 2027
Die nächsteLandtagswahl in Niedersachsen findet am 26. September 2027 von 8 bis 18 Uhr statt. Grundlage für diesen Termin ist eine Verordnung des Innenministeriums, die vom niedersächsischen Kabinett beschlossen wurde. Der Termin liegt innerhalb der verfassungsrechtlichen Frist.
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HEUTE13:27 Uhr
Südkorea nimmt zwei Chinesen wegen Militär-Spionage fest
In Südkorea nahm zwei frühere Angehörige der chinesischen Volksbefreiungsarmee fest. Einer soll in nahe dem Flughafen Gunsan professionell den Funkverkehr zwischen südkoreanischen und US-amerikanischen Kampfjets abgehört haben. Der zweite Verdächtige soll eine Südkoreanerin angeworben haben, die auf dem US-Militärstützpunkt Camp Humphreys in Südkorea geheime Mitteilungen beschaffte. Ihnen wird „Begünstigung des Feindes“ vorgeworfen, es droht lebenslange Haft.
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HEUTE13:21 Uhr
Kind erlitt Verbrennungen: Französische Behörde warnt vor „Squishy“-Spielzeugen
Die französische Verbraucherschutzbehörde hat eine Warnung vor Squishy-Spielzeugen ausgegeben – Figuren und Bälle aus weichem Schaumstoff. Die Staatsanwaltschaft Saint-Omer ermittelt dazu wegen „fahrlässiger Körperverletzung“. Ein 8-jähriger Junge zog sich Verbrennungen im Gesicht und auf der Brust zu, als beim Spielen ein Squishys-Ball platzte. Smyths Boys nahm das Produkt vorsorglich aus dem Verkauf, Untersuchungen laufen.
Auch das sind Squishis: Traditionelle, farbenfrohe Bällchen in einem Tempel in Kyoto (Symbolbild).
Foto: dimamorgan12/iStock
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HEUTE13:05 Uhr
Niedrigwasser macht Sprit teurer – lokale Engpässe möglich
Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie (en2x) erklärte auf dpa-Anfrage, dass bei sinkenden Pegelstände die Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden und regional beschränkten Versorgungsengpässen steige. Dank laufender Anpassung der Logistik laufe der Tankstellenbetrieb bisher auf normalem Niveau.
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HEUTE12:56 Uhr
BGH bestätigt Haftstrafe für falsche Narkoseärztin aus Hessen
Der Bundesgerichtshof hat eine 15-jährige Freiheitsstrafe gegen eine falsche Narkoseärztin wegen Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen bestätigt. Die Revision einer Nebenklägerin wurde abgewiesen, die eine Verurteilung wegen Mordes anstrebte. Der BGH hat noch über eine zweite Revision der Angeklagten zu entscheiden.
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HEUTE12:44 Uhr
Rheinpegel in Koblenz einstellig
Der Rheinpegel in Koblenz lag heute früh bei 8 Zentimetern und damit nahe an dem bisher niedrigsten bekannten Wasserstand von 6 Zentimetern im Jahr 1929. Der Pegel in Emmerich liegt bereits trocken. In Mainz näherte sich der Rheinpegel mit 116 Zentimetern ebenfalls der bisher niedrigsten bekannten Marke von 110 Zentimetern aus dem Jahr 1947. Einzelne Schauer und Gewitter ändern die Lage nicht wesentlich.
Im Kongo sind nach Regierungsangaben knapp drei Monate nach der offiziellen Bekanntgabe des Ebolausbruchs 2.011 Menschen gestorben. 4.381 Menschen erkrankten an dem Erreger Bundibugyo, die Sterblichkeitsrate beträgt 45,9 Prozent. Bisher ist kein Impfstoff und keine spezielle Therapie verfügbar. Rund 86 Prozent der neuen Ebola-Fälle sind nicht auf nachverfolgte Kontakte zurückzuführen.
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HEUTE11:45 Uhr
Tödliche Zwangsräumung – Zehn Jahre Haft wegen Mordes
Im Prozess um die Ermordung eines Gerichtsvollziehers in Bexbach hat das Landgericht Saarbrücken einen 42-jährigen Deutschen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Zudem ordnete das Gericht die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Gerichtsvollzieher (58) wurde bei der Zwangsräumung erstochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Prozess in Saarbrücken hatte am 20. Mai begonnen. (Archivbild)
Foto: Laszlo Pinter/dpa
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HEUTE11:35 Uhr
Trump verlängert Lockerung der Schifffahrtsregeln in den USA
Angesichts der hohen Ölpreise wegen des Irankriegs verlängert US-Präsident Donald Trump die Vorschrift, dass Frachtgut zwischen US-Häfen nur von reinen US-Schiffen transportiert werden darf, um 90 Tage. Konkret geht es um den sogenannten Jones Act aus dem Jahr 1920.
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HEUTE10:57 Uhr
Wärmster Juli in den USA seit 130 Jahren
Der Juli war laut NOAA in den 48 Bundesstaaten ohne Alaska, Hawaii und den US-Überseegebieten der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren – mit durchschnittlich 24,9 Grad Celsius. Laut einer Analyse der Copernicus-Daten durch AFP erlebten insgesamt 33 Länder weltweit Rekordwerte.
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HEUTE10:56 Uhr
Mehrere Tote bei nächtlichen Angriffe auf die Ukraine
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind laut Kiew mindestens neun Menschen getötet worden. In den Regionen Kiew, Saporischschja und Dnipropetrowsk gebe es dutzende weitere Verletzte. In Saporischschja seien nordkoreanische ballistische Raketen, Zirkons und gelenkten Luftbomben verwendet worden, so Wolodymyr Selenskyj. Moskau spricht von Angriffen auf militärisch-industrielle Betriebe sowie Transport- und Logistikzentren.
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HEUTE10:37 Uhr
Türkei bringt PKK-Gesetz auf den Weg
Das türkische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Freilassung zahlreicher Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zur Folge haben könnte. Das Gesetz sieht unter anderem einen Strafaufschub unter bestimmten Bedingungen vor. PKK-Chef Abdullah Öcalan würde nicht profitieren. Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz dringt auf eine rasche Entwaffnung und Auflösung der PKK.
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HEUTE10:14 Uhr
Klingbeil streicht Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nimmt die geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück. Die Bundesregierung reagiert damit auf die massive Kritik. Kleine Vereine seien nicht Ziel der Pläne gewesen.
Klingbeil kündigt ab 2028 einen schärferen Sparkurs an.
Foto: Fabian Sommer/dpa
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HEUTE10:02 Uhr
Elektrobranche mit Auftragsplus
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie verzeichnete im erste Halbjahr 9,5 Prozent mehr Aufträge als im Vorjahreszeitraum. Dafür sorgten Großaufträge aus der Informations- und Kommunikationstechnologie im Inland (+60,7 Prozent). Bestellungen aus dem Ausland gingen im Juni um 11,3 Prozent zurück. Die Produktion stieg laut Branchenverband ZVEI um 0,7 Prozent, das Jahresziel liegt bei plus 2 Prozent.
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HEUTE9:56 Uhr
NRW-Minister: Lkw-Sonntagsfahrten nicht schön – aber nötig
NRW-Verkehrsministers Oliver Krischer (Grüne) hält die Aussetzung des Fahrverbots für Lkw an Sonn- und Feiertagen wegen des derzeitigen Niedrigwassers im Rhein für nötig. Die Aussetzung des Fahrverbots helfe vor allem in der Chemie-, Metall- und Papierindustrie. Es sei eine kurzfristige Notlösung, da sonst einige Unternehmen nicht mehr funktionieren.
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HEUTE9:46 Uhr
Großteil England von Trockenheit betroffen
Fast drei Viertel Englands (71,3 Prozent) sind laut der Regierung in London mittlerweile zu trocken. „Nirgendwo“ im Vereinigten Königreich herrsche noch der Normalzustand. Wegen sinkender Flusspegel und drohender Missernsten gelten für 27 Millionen Briten Wasserbeschränkungen.
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HEUTE9:27 Uhr
Russische Oppositionspartei will gegen Ausschluss von Wahl kämpfen
Russland wählt vom 18. bis 20. September neue Parlamentsvertreter für die Duma. Die liberale Oppositionspartei Jabloko wurde von der Wahl aufgrund einer Klage der kremltreuen Partei Rodina ausgeschlossen und kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Jabloko stellt sich gegen den Ukrainekrieg und wollte mit den Losungen „Für Frieden und Freiheit“ sowie für ein „Leben ohne Angst“ bei der Wahl antreten.
Der Vorsitzende der liberalen russischen Partei „Jabloko“, Nikolai Rybakov, am 10. August 2026 in Moskau bei einer Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof.
Foto: Igor Ivanko/AFP via Getty Images
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HEUTE9:19 Uhr
Straße von Hormus: Ölpreise steigen deutlich
Faktisch bleibt die Straße von Hormus blockiert, die Ölpreise sind um rund 10 Prozent gestiegen. Am Dienstag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent im asiatischen Handel 87,97 Dollar, ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate 82,40 Dollar. Analyst Stephen Innes von Quintex Intel sagte, dass beide Seiten Öl als Waffe einsetzen, ohne einen weiteren Schuss abzufeuern.
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HEUTE8:56 Uhr
China warnt Pazifisches Inselforum nach Einladung an Taiwan zu Gipfeltreffen
China fordert das Pazifischen Inselforums nachdrücklich auf, sich „strikt an das Ein-China-Prinzip zu halten“. Das Gipfeltreffen des Inselforums findet vom 30. August bis 4. September in Palau statt. 2025 war Taiwan auf chinesischen Druck ausgeschlossen worden. Der Generalsekretär des Inselforums sagte, dass Taipeh in diesem Jahr teilnehmen werde. Taiwan sei ein sehr wichtiger Entwicklungspartner.
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HEUTE8:47 Uhr
Niedrigwasser verteuert regional Benzin und Diesel
Das Niedrigwasser am Rhein verteuert laut ADAC regional den Kraftstofftransport und macht das Tanken teurer. Normalerweise wird die Region durch große Tankschiffe mit Öl, Benzin und Diesel versorgt. Es sei aber nur einer von mehreren Einflussfaktoren auf die aktuellen Spritpreise. Derzeit ist Benzin in NRW, Hessen, Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am teuersten.
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HEUTE8:24 Uhr
Social-Media-Sucht: Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta
Morgen beginnt in Oakland der erste US-Bundesprozess gegen Meta wegen des Vorwurfs, es mache Minderjährige bewusst süchtig und psychisch krank. Vier Bundesstaaten fordern Beschränkungen bei den Instagram- und Facebook-Funktionen und bis zu 1,4 Billionen Dollar Strafe. Auch Meta-Chef Mark Zuckerberg soll in dem Prozess befragt werden. Konkret geht es umEndlos-Scrollen, sehr häufige Benachrichtigungen und das Zählen von „Gefällt mir“-Reaktionen.
Extremschwimmerin Nathalie Pohl (31) hat ihre rund 200 Kilometer lange Schwimm-Challenge von Frankfurt nach Köln begonnen. Sie will in vier Tagen schwimmend den Main und Rhein durchqueren und auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Das Niedrigwasser sieht sie gelassen – es sei genug Wasser da und die geringere Strömung könnte das Vorankommen verlangsamen.
Innerhalb von vier Tagen will sie schwimmend den Main und Rhein bis zum Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln erreichen.
Foto: Jennifer Brückner/dpa
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HEUTE7:13 Uhr
Riesiger Benzin-Lagertank in Libyen brennt
Unbekannte haben in Sawija westlich von Tripolis (Libyen) einen Benzin-Lagertank angegriffen und einen Großbrand ausgelöst. Der Tank des Ölkonzerns Bregg enthielt rund 4,5 Millionen Liter Benzin. Er brach nach dem Angriff in sich zusammen. Feuerwehrleute sind damit beschäftigt, den Brand einzudämmen. Bislang gibt es keine Schwerverletzten. Der Tank befindet sich auf dem Gelände der zweitgrößten Ölraffinerie Libyens.
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HEUTE6:36 Uhr
Straße von Hormus laut Trump wieder offen
Die Straße von Hormus ist laut US-Präsident Donald Trump nach einer Minenräumung wieder befahrbar. Sie werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Er verlangte Entschädigungszahlungen vom Iran. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) sieht die Bedrohungslage in der Meerenge weiterhin als ernst an.
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HEUTE6:22 Uhr
Retter in Kolumbien suchen nach Überlebenden des Erdbebens
Kolumbien hat nach dem Erdbeben mit mindestens 111 Toten den Notstand ausgerufen. Die Opferzahl könnte noch steigen. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Westen des Landes. Mehr als 1.500 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt, rund 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Sechs Flughäfen sind derzeit für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Auch Soldaten helfen bei den Bergungsarbeiten.
Ein eingestürztes Gebäude im Stadtteil „Primero de Febrero“ nach einem Erdbeben der Stärke 7,4, das Kolumbien am 10. August 2026 in Pereira, Kolumbien.
Foto: Gabriel Aponte/Getty Images
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HEUTE6:00 Uhr
Über zehn Kunden für Schnellzugang zu Trumps Online-Posts
Das Online-Netzwerk Truth Social hat mehr als zehn Kunden für einen Schnellzugang gewonnen, vor allem Firmen zum Hochfrequenzhandel an Börsen. Sie zahlen meist 60.000 bis 100.000 US-Dollar monatlich. Für TMTG (Trump Media & Technology Group) könnte das eine lukrative neue Erlösquelle werden. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt 238,1 Millionen Dollar Verlust.
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HEUTE5:30 Uhr
Hitzetage: Handel fordert Abkühlung der Innenstädte
Der Handelsverband Deutschland fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte wie mehr Bäume oder Sonnensegel. Auch öffentliche Trinkwasserspender seien eine gute Anregung. Die Kommunen müssten dafür finanziell in die Lage versetzt werden – da die Hitze die Attraktivität des Einzelhandels mindere.
10. August 2026: Das ausgetrocknete Bett des Hollow Pond und der Leyton Flats in der Nähe von Wanstead im Osten Londons. - Foto: Henry Nicholls/AFP via Getty Images
HEUTE12:18 Uhr
Mehr als 2.000 Ebola-Tote im Kongo
Im Kongo sind nach Regierungsangaben knapp drei Monate nach der offiziellen Bekanntgabe des Ebolausbruchs 2.011 Menschen gestorben. 4.381 Menschen erkrankten an dem Erreger Bundibugyo, die Sterblichkeitsrate beträgt 45,9 Prozent. Bisher ist kein Impfstoff und keine spezielle Therapie verfügbar. Rund 86 Prozent der neuen Ebola-Fälle sind nicht auf nachverfolgte Kontakte zurückzuführen.
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HEUTE11:45 Uhr
Tödliche Zwangsräumung – Zehn Jahre Haft wegen Mordes
Im Prozess um die Ermordung eines Gerichtsvollziehers in Bexbach hat das Landgericht Saarbrücken einen 42-jährigen Deutschen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Zudem ordnete das Gericht die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Gerichtsvollzieher (58) wurde bei der Zwangsräumung erstochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Prozess in Saarbrücken hatte am 20. Mai begonnen. (Archivbild)
Foto: Laszlo Pinter/dpa
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HEUTE11:35 Uhr
Trump verlängert Lockerung der Schifffahrtsregeln in den USA
Angesichts der hohen Ölpreise wegen des Irankriegs verlängert US-Präsident Donald Trump die Vorschrift, dass Frachtgut zwischen US-Häfen nur von reinen US-Schiffen transportiert werden darf, um 90 Tage. Konkret geht es um den sogenannten Jones Act aus dem Jahr 1920.
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Wärmster Juli in den USA seit 130 Jahren
Der Juli war laut NOAA in den 48 Bundesstaaten ohne Alaska, Hawaii und den US-Überseegebieten der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren – mit durchschnittlich 24,9 Grad Celsius. Laut einer Analyse der Copernicus-Daten durch AFP erlebten insgesamt 33 Länder weltweit Rekordwerte.
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Mehrere Tote bei nächtlichen Angriffe auf die Ukraine
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind laut Kiew mindestens neun Menschen getötet worden. In den Regionen Kiew, Saporischschja und Dnipropetrowsk gebe es dutzende weitere Verletzte. In Saporischschja seien nordkoreanische ballistische Raketen, Zirkons und gelenkten Luftbomben verwendet worden, so Wolodymyr Selenskyj. Moskau spricht von Angriffen auf militärisch-industrielle Betriebe sowie Transport- und Logistikzentren.
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Türkei bringt PKK-Gesetz auf den Weg
Das türkische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Freilassung zahlreicher Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zur Folge haben könnte. Das Gesetz sieht unter anderem einen Strafaufschub unter bestimmten Bedingungen vor. PKK-Chef Abdullah Öcalan würde nicht profitieren. Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz dringt auf eine rasche Entwaffnung und Auflösung der PKK.
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Klingbeil streicht Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) nimmt die geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück. Die Bundesregierung reagiert damit auf die massive Kritik. Kleine Vereine seien nicht Ziel der Pläne gewesen.
Klingbeil kündigt ab 2028 einen schärferen Sparkurs an.
Foto: Fabian Sommer/dpa
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Elektrobranche mit Auftragsplus
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie verzeichnete im erste Halbjahr 9,5 Prozent mehr Aufträge als im Vorjahreszeitraum. Dafür sorgten Großaufträge aus der Informations- und Kommunikationstechnologie im Inland (+60,7 Prozent). Bestellungen aus dem Ausland gingen im Juni um 11,3 Prozent zurück. Die Produktion stieg laut Branchenverband ZVEI um 0,7 Prozent, das Jahresziel liegt bei plus 2 Prozent.
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NRW-Minister: Lkw-Sonntagsfahrten nicht schön – aber nötig
NRW-Verkehrsministers Oliver Krischer (Grüne) hält die Aussetzung des Fahrverbots für Lkw an Sonn- und Feiertagen wegen des derzeitigen Niedrigwassers im Rhein für nötig. Die Aussetzung des Fahrverbots helfe vor allem in der Chemie-, Metall- und Papierindustrie. Es sei eine kurzfristige Notlösung, da sonst einige Unternehmen nicht mehr funktionieren.
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Großteil England von Trockenheit betroffen
Fast drei Viertel Englands (71,3 Prozent) sind laut der Regierung in London mittlerweile zu trocken. „Nirgendwo“ im Vereinigten Königreich herrsche noch der Normalzustand. Wegen sinkender Flusspegel und drohender Missernsten gelten für 27 Millionen Briten Wasserbeschränkungen.
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Russische Oppositionspartei will gegen Ausschluss von Wahl kämpfen
Russland wählt vom 18. bis 20. September neue Parlamentsvertreter für die Duma. Die liberale Oppositionspartei Jabloko wurde von der Wahl aufgrund einer Klage der kremltreuen Partei Rodina ausgeschlossen und kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Jabloko stellt sich gegen den Ukrainekrieg und wollte mit den Losungen „Für Frieden und Freiheit“ sowie für ein „Leben ohne Angst“ bei der Wahl antreten.
Der Vorsitzende der liberalen russischen Partei „Jabloko“, Nikolai Rybakov, am 10. August 2026 in Moskau bei einer Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof.
Foto: Igor Ivanko/AFP via Getty Images
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Straße von Hormus: Ölpreise steigen deutlich
Faktisch bleibt die Straße von Hormus blockiert, die Ölpreise sind um rund 10 Prozent gestiegen. Am Dienstag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent im asiatischen Handel 87,97 Dollar, ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate 82,40 Dollar. Analyst Stephen Innes von Quintex Intel sagte, dass beide Seiten Öl als Waffe einsetzen, ohne einen weiteren Schuss abzufeuern.
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China warnt Pazifisches Inselforum nach Einladung an Taiwan zu Gipfeltreffen
China fordert das Pazifischen Inselforums nachdrücklich auf, sich „strikt an das Ein-China-Prinzip zu halten“. Das Gipfeltreffen des Inselforums findet vom 30. August bis 4. September in Palau statt. 2025 war Taiwan auf chinesischen Druck ausgeschlossen worden. Der Generalsekretär des Inselforums sagte, dass Taipeh in diesem Jahr teilnehmen werde. Taiwan sei ein sehr wichtiger Entwicklungspartner.
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Niedrigwasser verteuert regional Benzin und Diesel
Das Niedrigwasser am Rhein verteuert laut ADAC regional den Kraftstofftransport und macht das Tanken teurer. Normalerweise wird die Region durch große Tankschiffe mit Öl, Benzin und Diesel versorgt. Es sei aber nur einer von mehreren Einflussfaktoren auf die aktuellen Spritpreise. Derzeit ist Benzin in NRW, Hessen, Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am teuersten.
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Social-Media-Sucht: Erster Prozess vor US-Bundesgericht gegen Meta
Morgen beginnt in Oakland der erste US-Bundesprozess gegen Meta wegen des Vorwurfs, es mache Minderjährige bewusst süchtig und psychisch krank. Vier Bundesstaaten fordern Beschränkungen bei den Instagram- und Facebook-Funktionen und bis zu 1,4 Billionen Dollar Strafe. Auch Meta-Chef Mark Zuckerberg soll in dem Prozess befragt werden. Konkret geht es umEndlos-Scrollen, sehr häufige Benachrichtigungen und das Zählen von „Gefällt mir“-Reaktionen.
Extremschwimmerin Nathalie Pohl (31) hat ihre rund 200 Kilometer lange Schwimm-Challenge von Frankfurt nach Köln begonnen. Sie will in vier Tagen schwimmend den Main und Rhein durchqueren und auf die Bedeutung des sicheren Schwimmens für Kinder aufmerksam machen. Das Niedrigwasser sieht sie gelassen – es sei genug Wasser da und die geringere Strömung könnte das Vorankommen verlangsamen.
Innerhalb von vier Tagen will sie schwimmend den Main und Rhein bis zum Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln erreichen.
Foto: Jennifer Brückner/dpa
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Riesiger Benzin-Lagertank in Libyen brennt
Unbekannte haben in Sawija westlich von Tripolis (Libyen) einen Benzin-Lagertank angegriffen und einen Großbrand ausgelöst. Der Tank des Ölkonzerns Bregg enthielt rund 4,5 Millionen Liter Benzin. Er brach nach dem Angriff in sich zusammen. Feuerwehrleute sind damit beschäftigt, den Brand einzudämmen. Bislang gibt es keine Schwerverletzten. Der Tank befindet sich auf dem Gelände der zweitgrößten Ölraffinerie Libyens.
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Straße von Hormus laut Trump wieder offen
Die Straße von Hormus ist laut US-Präsident Donald Trump nach einer Minenräumung wieder befahrbar. Sie werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Er verlangte Entschädigungszahlungen vom Iran. Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) sieht die Bedrohungslage in der Meerenge weiterhin als ernst an.
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Retter in Kolumbien suchen nach Überlebenden des Erdbebens
Kolumbien hat nach dem Erdbeben mit mindestens 111 Toten den Notstand ausgerufen. Die Opferzahl könnte noch steigen. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im Westen des Landes. Mehr als 1.500 Wohnhäuser wurden schwer beschädigt, rund 60 Gebäude stürzten vollständig ein. Sechs Flughäfen sind derzeit für den kommerziellen Flugverkehr außer Betrieb. Auch Soldaten helfen bei den Bergungsarbeiten.
Ein eingestürztes Gebäude im Stadtteil „Primero de Febrero“ nach einem Erdbeben der Stärke 7,4, das Kolumbien am 10. August 2026 in Pereira, Kolumbien.
Foto: Gabriel Aponte/Getty Images
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Über zehn Kunden für Schnellzugang zu Trumps Online-Posts
Das Online-Netzwerk Truth Social hat mehr als zehn Kunden für einen Schnellzugang gewonnen, vor allem Firmen zum Hochfrequenzhandel an Börsen. Sie zahlen meist 60.000 bis 100.000 US-Dollar monatlich. Für TMTG (Trump Media & Technology Group) könnte das eine lukrative neue Erlösquelle werden. Das Unternehmen verzeichnete zuletzt 238,1 Millionen Dollar Verlust.
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Hitzetage: Handel fordert Abkühlung der Innenstädte
Der Handelsverband Deutschland fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte wie mehr Bäume oder Sonnensegel. Auch öffentliche Trinkwasserspender seien eine gute Anregung. Die Kommunen müssten dafür finanziell in die Lage versetzt werden – da die Hitze die Attraktivität des Einzelhandels mindere.
Was plant Infantino nach der WM in Amerika? (Archivbild) - Foto: Tom Weller/dpa
Gewaltige Empörung, Widerworte aus der Politik und ein klares Veto aus Europa: FIFA-Boss Gianni Infantino hat mit seinen Investoren-Plänen einmal mehr für große Kritik gesorgt.
Nicht einmal zwei Wochen nach dem WM-Finale in den USA teilte der Fußball-Weltverband mit, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils seiner kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Präsident Infantino aktiv einen vorher nie erlebten Ausverkauf von FIFA-Rechten plant. Im November 2018 warb der Schweizer für einen Investoren-Deal für die Vermarktungsrechte an einer neuen Club-WM mit 24 Teams sowie einer globalen Nations League mit einem Finalturnier kontinentaler Champions. Es ging um die stolze Summe von 25 Milliarden Dollar. Damals scheiterte Infantino.
Wie kann Infantino seine Macht sichern?
Diesmal nannte die FIFA einen Erlös von etwas mehr als vier Milliarden US-Dollar (gut 3,5 Milliarden Euro). Dafür hätte der Schritt einen anderen Effekt: Infantino könnte nach einer weiteren Periode als Präsident ab 2031 zum Geschäftsführer des neu zu gründenden Tochterunternehmen FFE werden und so nach 15 Jahren Amtszeit weiter mächtig im FIFA-Kosmos wirken.
Es ist mal wieder ein Schachzug à la Infantino, der während der WM wegen der auf Anruf von Donald Trump zurückgezogenen Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun schwer in die Kritik geriet und nun vorwärts verteidigt.
Anfang der Woche wurde publik, dass ein Abgeordneter Infantino für eine Befragung in den Justizausschuss des Repräsentantenhauses zitieren will, wenn er in den USA sei. Dieses Thema wird medial erst einmal verdrängt. Stattdessen fragen sich viele: Wie geht es mit dem geplanten FIFA-Deal weiter?
Was würde sich für Fans ändern?
Konkrete Änderungen für Fans kündigte die FIFA nicht an. Einem Bericht der „Times“ zufolge könnte ein Deal den Druck erhöhen, das Feld einer WM weiter auszubauen oder die WM häufiger auszutragen. Hintergrund ist das Modell solcher Beteiligungen: Die Investoren setzen darauf, dass die Erlöse steigen.
Nach Angaben der FIFA sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an dem Unternehmen erwerben können, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt ist. Im FFE werden die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben gebündelt.
Am Mittwoch berichtete die „Times“, dass die FIFA in einem Brief explizit auf eine Zustimmung innerhalb von 53 Tagen setze und dann eine Summe von 40 Millionen pro Verband aufrufen könne. Bei einer Ablehnung gebe es demnach 10 Millionen US-Dollar.
Dies sei „reine Bestechung“, sagte eine nicht namentlich genannte Person der Zeitung. „Das sagt alles über diesen Plan aus, was man wissen muss“, kritisierte der europäische Dachverband UEFA. Von der FIFA gab es zunächst keine Angaben dazu.
Wachsen Umsatz und Unternehmenswert, steigt auch der Wert ihrer Beteiligung. Mehr Spiele oder mehr Turniere könnten für höhere Einnahmen sorgen.
Die FIFA erklärte in der Mitteilung, „die ausschließliche Zuständigkeit für die Führung des Fußballs, Wettbewerbe, den internationalen Spielkalender und sämtliche regulatorischen und sportlichen Entscheidungen“ zu behalten. Schon zuletzt hatte Infantino verkündet, dass die Einnahmen im aktuellen WM-Zyklus auf 15 Milliarden US-Dollar klettern sollen.
Wer sind die Gegner und was können sie tun?
Der mächtigste Gegner ist die UEFA, die ihre Ablehnung klar kommunizierte. „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, teilte der Dachverband mit. Die Europäische Fußball-Union nehme die Sache sehr ernst.
Einen Bericht, wonach man den Boykott von FIFA-Wettbewerben erwäge, wollte die UEFA am Morgen nicht kommentieren. Es steht im Raum, dass es noch diese Woche eine Dringlichkeitssitzung der europäischen Verbände geben soll.
„Auf Grundlage der begrenzten Informationen sind wir zutiefst besorgt über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens und einer angemessenen Governance“, teilte der englische Fußball-Verband mit. Man habe keine Kenntnis gehabt.
Was sagen die deutschen Vertreter?
Bemerkenswert: Ihr Statement veröffentlichte die UEFA bereits auf Basis eines Berichts der „Times“ und noch bevor die FIFA offiziell die Pläne mitteilte.
Als UEFA-Vizepräsident betonte Hans-Joachim Watzke die große Macht der Europäer. „Bei der WM standen sechs europäische Teams im Viertelfinale und drei im Halbfinale. Wenn sich der europäische Fußball geschlossen gegen die Pläne wehrt, hat das sehr viel Gewicht“, sagte Watzke auf Anfrage.
Bayerns Sportvorstand Max Eberl zeigte sich schockiert. „Ich finde es beschämend. Ich schäme mich dafür, dass wir im Fußball über solche Gedanken reden. Der Fußball – das haben die Fans auch schon gesagt – gehört uns nicht“, sagte Eberl im Trainingslager in Rottach-Egern. Er stellte offen einen Boykott Europas in Aussicht, um der FIFA Contra zu geben.
Was ist die Rolle der UEFA?
Die UEFA präsentiert sich nicht zum ersten Mal als Bollwerk des gegenwärtigen Zustands im Weltfußball. Auch bei Infantinos Milliarden-Plänen 2018 ging der europäische Dachverband mit Präsident Aleksander Ceferin in Frontalopposition zum Weltverband – und setzte sich am Ende durch.
Ceferin war auch bei den Super-League-Plänen europäischer Clubs im Jahr 2021 einer der lautesten und prominentesten Gegner. Er kündigte unter anderem an, Profis könnten nicht mehr bei WM und EM spielen, wenn sie Teil dieser Super League würden.
Diesmal wird sich die Opposition komplizierter gestalten, denn Infantinos FIFA will die Fußball-Welt und vor allem die kleinen Verbände mit zusätzlichem Geld überschütten.
Ist der geplante Deal mehrheitsfähig?
Davon ist auszugehen. Denn abseits der Ablehnung aus Europa dürfte es gerade bei kleineren Mitgliedsstaaten eine Zustimmung für die Idee geben, weil sie schlicht für einen deutlichen Anstieg der Einnahmen sorgen. „Hier geht es um die Demokratisierung des Fußballs weltweit“, sagte Infantino.
„Wir beabsichtigen, auch in die kleinsten oder entlegensten Teile der Fußball-Welt, die zu oft übersehen werden, massiv zu investieren“, fügte Infantino an. Nach FIFA-Angaben könnten sich die Einnahmen pro Jahr für die Mitgliedsstaaten mehr als verdreifachen – auf im Schnitt bis zu mehr als sieben Millionen US-Dollar pro Jahr bis 2038. Das ist vor allem für kleine Verbände ein riesiges Geschäft.
Infantino ließ wissen, jeder FIFA-Mitgliedsverband solle einen fairen Anteil an dem Deal erhalten, um seine eigene Zukunft zu gestalten.
In Kürze werde ein Vorschlag, der derzeit geprüft werde, den 211 Mitgliedsverbänden und dem FIFA-Rat vorgelegt, die die Entscheidungsträger in dieser Angelegenheit seien, sagte ein FIFA-Sprecher auf Anfrage.
Der Verband Concacaf, der die Nationen in Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik vertritt, zeigte sich von dem Prozedere enttäuscht. „Wir sind zutiefst besorgt über das Fehlen eines ordnungsgemäßen Verfahrens“, hieß es in einem Statement, über das Sky News berichtete. Man habe erst über die Medien davon erfahren. So ähnlich äußerte sich auch Asiens Kontinentalverband.
Welche Rolle könnte Infantino spielen?
Sollte das Modell umgesetzt werden, könnte Infantino das neue Unternehmen als Commissioner oder Geschäftsführer leiten. Es sei über dieses Szenario aber noch nie konkret gesprochen worden, betonte ein FIFA-Sprecher. Der Präsident und die Verwaltung müssten jedoch – sofern es genehmigt wird – führende Rollen in dieser Einrichtung einnehmen, um gemäß der FIFA-Statuten die Kontrolle über jede Tochtergesellschaft zu behalten.
Die Kritik daran ist enorm. „Die enge Beziehung zwischen dem FIFA-Präsidenten und dem US-Präsidenten hat eine finanzielle Dimension angenommen, die dem Fußball erheblichen Schaden zufügt. Niemand hat das Recht, unseren Sport zu verkaufen“, schrieb der ehemalige FIFA-Boss Joseph Blatter bei X.
Auch Großbritanniens Premier Andy Burnham („Der Fußball gehört nicht den Investoren“) und die britischen Medien („WM zum Verkauf“ und „Rote Karte für FIFA-Plan, die WM zu verkaufen“) übten klare Kritik.
Kevin Keegan wurde in Hamburg als Legende verehrt. (Archivbild) - Foto: picture alliance / dpa
Die englische Fußball-Legende Kevin Keegan ist tot. Der frühere HSV-Profi starb im Alter von 75 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung, wie die britische Nachrichtenagentur PA mit Verweis auf eine Erklärung seiner Familie mitteilte. Keegan spielte von 1977 bis 1980 für den Hamburger SV und wurde 1979 mit dem Traditionsclub deutscher Meister. Zudem war er lange für den FC Liverpool und später auch für Newcastle United erfolgreich.
Anfang Januar hatte seine Familie öffentlich gemacht, dass Keegan an Krebs erkrankt sei und sich einer Behandlung unterziehen müsse. Einen Tag nach dem WM-Finale gaben seine engsten Angehörigen „in tiefer Trauer“ bekannt: „Kevin kämpfte gegen den Krebs und war in seinen letzten Augenblicken von seiner Frau und seinen Töchtern umgeben.“
Glanzzeit als Spieler
Begonnen hat für Keegan alles als Spieler. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1971 mit seinem Wechsel zum FC Liverpool. Mit seinem aggressiven Spielstil und seinem unermüdlichen Willen eroberte der Angreifer die Herzen der Fans. Zudem gab es mit ihm Titel: In sechs Jahren an der Anfield Road holte er drei englische Meisterschaften, den FA Cup und 1977 den Europapokal der Landesmeister.
Später arbeitete Keegan noch als Trainer: Er führte Newcastle United 1996 beinahe zur Meisterschaft und Englands Nationalteam 2000 zur EM. An den Glanz seiner Spielerkarriere knüpfte er als Coach aber nicht an.
„Kevin war mehr als nur ein legendärer Fußballer und Trainer. Für Generationen von Fans war er das schlagende Herz von Newcastle United“, teilte sein Ex-Club in einem Nachruf auf „King Kev“ mit. Auch Liverpool äußerte seine Trauer um die Vereinsikone. (dpa/red)
Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen
Nach ihrem Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die spanische Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Ihre Maschine aus den USA landete am frühen Montagnachmittag auf dem Flughafen Barajas von Madrid – mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.
Nach einem Essen an geheimem Ort sollen die Spieler gegen 17:30 Uhr vom spanischen König Felipe VI. im Zarzuela-Palast vor den Toren von Madrid empfangen werden. Anschließend werden sie gegen 18:00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez im Regierungssitz, dem Moncloa-Palast, begrüßt.
Von dort aus wird die ruhmreiche Fußballmannschaft in einem offenen Bus durch die Madrider Innenstadt fahren. Ziel ist der Cibeles-Platz vor dem Rathaus von Madrid, wo das Team gegen 21:00 Uhr eintreffen soll. Auf den Straßen von Madrid werden rund eine Million Menschen erwartet. Nach Behördenangaben werden mehr als 2.000 Polizisten sowie 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil vor Ort sein.
HEUTE0:03 Uhr
Die Bilder der Ehrungen
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Schiedsrichter Slavko Vincic und sein Team erhielten die ersten Auszeichnungen.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Pau Cubarsi (#22, bester Nachwuchsspieler des Turniers), Rodri (#16, bester Spieler) and Unai Simon (#23, bester Torhüter) mit ihren Auszeichnungen.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Ein Abschied mit Tränen? Lionel Messi mit seiner Silbermedaille.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Am Ende reicht ihnen ein Tor zum Weltmeistertitel: Spanien ist Fußball-Weltmeister 2026.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Darf den Pokal auch halten: König Felipe VI. von Spanien mit Familie und Spielern.
Foto: David Ramos/Getty Images
HEUTE0:03 Uhr
Europameister wird Weltmeister
Spanien ist Weltmeister. Die La Furia Roja gewann das Finale der Fußball-WM mit einem 1:0 in der Verlängerung. Das Spiel begann mit einer frühen Chance für Spanien, als Lamine Yamal nach einem Doppelpass mit Dani Olmo frei zum Abschluss kam, jedoch scheiterte. Argentinien versuchte, durch Ballbesitz Sicherheit zu gewinnen, konnte jedoch keine nennenswerten Offensivakzente setzen. Die erste Halbzeit endete torlos, wobei Spanien schon deutlich mehr Ballbesitz hatte, aber keine Lücken in der argentinischen Abwehr fand.
Nach einer fast 30-minütigen Halbzeitpause mit opulenter Show erhöhte Spanien im zweiten Durchgang den Druck, während Argentinien weiterhin defensiv agierte. Argentinien konnte über weite Strecken keinen Schuss auf das spanische Tor verzeichnen und blieb offensiv blass, versuchte dies aber offenbar durch einige Fouls auszugleichen. Nach Gelb-Rot für Enzo Fernández in der 93. Minute gingen die Südamerikaner mit einem Spieler weniger in die Verlängerung.
In der 96. Minute brachte Nico Williams den Ball bereits ins argentinische Tor – doch weil Merino vorher ein Foul verübt haben soll, zählte der Treffer noch nicht. Das besorgte sein Teamkollege Ferran Torres dann in der 106. Minute. In den letzten fünf Minuten drehten die Argentinier auf, konnten aber kein Tor verbuchen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 20.7.). Spanien reicht am Ende ein Tor zum zweiten Weltmeistertitel des Landes. Argentinien ist Vizemeister und England sicherte sich Bronze.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Argentiniens Torwart verhindert weiter das erste Tor der Spanier.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Lamine Yamal (#19, Spanien) führt einen Freistoß aus. Auch die anschließenden Ecken führten nicht zu Toren.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien) foult Pau Cubarsi (#22, Spanien) und sieht dafür Gelb-Rot.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien) muss in der Nachspielzeit (90+3.) das Feld nach Gelb-Rot verlassen. Argentinien spielte die letzten Minuten – und die Verlängerung nach über 100 torlosen Minuten – in Unterzahl.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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Nico Williams (#17, Spanien) traf in der 96 Minute. Aufgrund eines Fouls in der Vorbereitung dessen wurde es nicht zugelassen. Spielstand weiterhin 0:0.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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Ferran Torres (#7, Spanien) trifft im 20. Versuch der Spanier und bringt die Iberer zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung in Führung.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Nummer 7 aus sieben Meter: Spaniens Stürmer Ferran Torres trifft in der 106. Minute zum 1:0 für Spanien.
Foto: Jewel Samad/AFP via Getty Images
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In der 106. Minute netzen die Spanier erstmals ein. Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) war noch vom Ball zuvor am Boden und kam an den Schuss von Ferran Torres (#7, Spanien) nicht mehr ran.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Spanische Fans feiern in der Fanzone vor dem Anoeta Stadium in San Sebastian.
Foto: Ander Gillenea/AFP via Getty Images
GESTERN22:04 Uhr
Halbzeitshow beginnt mit Madonna
Madonna leitet die umstrittene Halbzeitshow ein, die die Halbzeitpause – regelwidrig – auf mindestens 25 Minuten verlängert. Die Muppets spielen Schlagzeug zu „Seven Nation Army“ von den White Stripes und auch die rudernden Norweger bekommen eine kurze Hommage. Außerdem traten der kanadische Sänger Justin Bieber und die kolumbianische Sängerin Shakira mit ihrem Fußball-Hit „Dai Dai“ auf.
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Ronaldinho, Madonna und Ronaldo eröffneten die Halbzeitshow – in den Katakomben des Stadions in East Rutherford, New Jersey. Ihr Auftritt wird größtenteils als Musikvideo übertragen.
Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images
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Die Muppets spielen Schlagzeug und der Rest der Musiker rudert zum Schlachtruf der Norweger.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Jung Kook und Bandmitglieder von BTS sind der dritte Akt der Halbzeitshow.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Justin Bieber bringt einen eher ruhigeren Auftritt auf den abgedeckten Rasen.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Shakira und Burna Boy bringen wieder (Hüft-)Schwung in die Halbzeitshow mit dem offiziellen WM-Hit Dai-Dai.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Den Abschluss bildet ein Kinderchor mit einer klaren Botschaft.
Foto: Dan Mullan/Getty Images
GESTERN21:55 Uhr
Zur Halbzeit 0:0
Seit dieser WM besteht ein Fußballspiel aus vier Vierteln. Bis zur Halbzeitpause bleibt es beim Anfangsstand von 0:0. Die erste echte Chance hatte Lamine Yamal, doch der argentinische Torwart war zu Stelle und konnte kläre. Zwei Ecken für Spanien blieben ebenfalls ungefährlich.
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Lamine Yamal (#19, Spanien) im Zweikampf mit Nicolas Tagliafico (#3, Argentinien).
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Argentiniens Torhüter Emiliano Martinez (#23) konnte bislang alle gefähhrlichen Bälle stoppen.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
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Auch viele kleine Fouls entgehen dem slovenischen Unparteiischen nicht: Slavko Vincic weist Lisandro Martinez (#6, Argentinien) in die Schranken.
Foto: Angela Weiss/AFP via Getty Images
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Lisandro Martinez (#6, Argentinien) ist umringt von den eigenen Teamkameraden und Schiedsrichter Slavko Vincic und geht vom Platz.
Foto: Carl Recine/Getty Images
GESTERN19:22 Uhr
Das Taktik-Labor: Präzisionsmaschine gegen die Unsterblichen
Es ist ein Finale der Superlative, das auch an den Seitenlinien eine wunderbare Geschichte schreibt, denn Spaniens erfahrener Coach Luis de la Fuente trifft auf seinen ehemaligen Musterschüler Lionel Scaloni, den er einst 2017 bei der Trainerausbildung in Spanien unterrichtete. Heute Abend wird der Schüler versuchen, den Meister mit taktischer Flexibilität und maximaler Leidenschaft zu überlisten. Im Mittelpunkt des weltweiten Interesses steht das faszinierende Generationen-Duell auf den Flügeln.
Auf der argentinischen Seite zieht der mittlerweile 39-jährige Lionel Messi einsam seine Kreise. Wer dachte, der König sei müde, der irrte gewaltig, denn Messi spielt ein phänomenales Turnier, strahlt eine enorme Torgefahr aus und bleibt der unbestrittene emotionale und taktische Fixpunkt der Albiceleste.
Ihm gegenüber steht mit dem erst 19-jährigen Lamine Yamal das aufregendste Gesicht der neuen Generation. Yamal hat bei dieser Weltmeisterschaft die meisten erfolgreichen Dribblings aller Akteure absolviert und seine unbeschwerte, unberechenbare Schnelligkeit wird die argentinische Hintermannschaft vor massive Probleme stellen.
Dieses Offensivspektakel wird jedoch maßgeblich im Mittelfeld entschieden, wo Spaniens Metronom Rodri die Fäden zieht. Er dirigiert das Tempo fast nach Belieben und hat in diesem Turnier bereits einen historischen Passrekord aufgestellt, während ihm auf argentinischer Seite der aggressive Enzo Fernández entgegentritt, um genau jene Räume physisch zu schließen, die Spanien für sein gefürchtetes Kombinationsspiel benötigt.
GESTERN17:23 Uhr
Rauch von Waldbränden verzieht sich: WM-Finale kann bei klarem Wetter stattfinden
Spektakel zum Ende der Fußball-Weltmeisterschaft: Zur Abschlussfeier im MetLife-Stadion vor den Toren New Yorks, dem anschließenden Endspiel zwischen Argentinien und Spanien (21.00 Uhr MESZ) und der Halbzeitshow wurden am Sonntag zahlreiche Stars erwartet.
Die rauchige Luft hatte zwischenzeitlich sogar Zweifel daran aufkommen lassen, dass das WM-Endspiel am Sonntag stattfinden könnte. Der Rauch verschwand am Tag des Finales aber wieder. Der gesundheitsgefährdende Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen nicht nur New York, sondern auch andere US-Millionenstädte wie Chicago erreicht.
Gesamtansicht vor dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien im New York New Jersey Stadium am 19. Juli 2026 in East Rutherford, New Jersey.
Foto: Elsa/Getty Images
GESTERN12:45 Uhr
Argentinien-Fans stimmen sich am Times Square ein
Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
GESTERN8:00 Uhr
Finalspiel am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)
GESTERN1:19 Uhr
Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM
Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Nach den Nationalhymnen vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 18. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida, werden Feuerwerke gezündet.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Declan Rice (#4, England) bringt die „Drei Löwen“ in der dritten Minute in Führung.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England, nicht im Bild) traf zum 2:0, stand aber im Abseits.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Ezri Konsa (#2, England) erhöhte die Führung für England in der 18. Minute.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) setzte sich in der 37. erneut durch, stand nicht im Abseits und traf zum 3:0 für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) schoss mit dem 3:0 für England das 300. Tor der WM – und mit dem 301. das 4:0 für die Insulaner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) erzielt zu Beginn der zweiten Hälfte den Anschlusstreffer für Frankreich. Neuer Spielstand: England 4, Frankreich 1.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Bradley Barcola (#12, Frankreich) verkürzt in der 54. weiter auf 2:4 im Spiel gegen England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) verkürzt weiter. Neuer Spielstand in der 66. Minute: 3:4 (noch) mit Führung für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) verwandelt in der 87. Minute einen Elfmeter zum 5:3 für England.
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GESTERN0:38 Uhr
Mbappé zieht an Messi vorbei
Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
18. Juli19:45 Uhr
Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.
Foto: Ashley Landis/AP/dpa
18. Juli18:34 Uhr
Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien
Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
18. Juli12:43 Uhr
Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
18. Juli12:40 Uhr
Die Teams bereiten sich vor
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“
Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
18. Juli8:00 Uhr
Spiel am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
17. Juli21:04 Uhr
Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.
Foto: Ryan Murphy/FR172324 AP/AP/dpa
17. Juli8:26 Uhr
Dankert beim Finale, Milei verzichtet
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.
Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM
Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.
Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
16. Juli8:49 Uhr
Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
15. Juli23:05 Uhr
Argentinien schlägt England
Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
Foto: Elsa/Getty Images
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Anthony Gordon (#18, England) bringt England in der 55. Minute aus kurze Distanz in Führung. Weitere Tore musste Emiliano Martinez (#23, Argentinien) jedoch nicht rechtfertigen.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien, nicht im Bild) überrascht den englischen Torhüter Jordan Pickford (#1) und erzielt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit (85.) den Ausgleich.
Foto: Elsa/Getty Images
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Lautaro Martinez (#22, Argentinien) verhindert mit dem 2:1 in der Nachspielzeit (90+2.) die Verlängerung. Damit steht Argentinien im WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. England speilt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
15. Juli20:05 Uhr
Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“
Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
15. Juli19:45 Uhr
Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp
Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
15. Juli5:05 Uhr
Tuchel sucht Trick gegen Messi
Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
15. Juli0:05 Uhr
Spiel am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
14. Juli23:05 Uhr
Spanien gewinnt gegen Frankreich
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
14. Juli21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
14. Juli10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
14. Juli6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
14. Juli0:05 Uhr
Spiel am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
13. Juli22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Diese Luftaufnahme zeigt argentinische Fans, die am 18. Juli 2026, einen Tag vor dem Finale der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien, auf dem Times Square in New York City ihre Mannschaft anfeuern. - Foto: Ryan Murphy/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Finalspiel gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Argentinien in New York Jersey, USA (Übertragung: ZDF)
Zahlreiche Argentinien-Fans haben sich am Samstagabend (Ortszeit) am Times Square in New York auf das Finale der Fußball-WM eingestimmt.
Viele hellblau-weiße Fahnen waren im Stadtteil Manhattan zu sehen, kleine selbst gebastelte Pokale und Menschen in Trikots – bevorzugt mit den Namen von Superstar Lionel Messi oder der 2020 gestorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona auf dem Rücken.
HEUTE1:19 Uhr
Spiel um Platz 3: Das torreichste Spiel der WM
Bei der Fußball-WM haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz 3 ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging früh durch Declan Rice in Führung (3. Minute). Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa per Kopf auf 2:0 (18.). Bukayo Saka baute die Führung mit zwei Toren aus (37./45.+1). Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen.
Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé früh zum 1:4-Anschlusstreffer (48.). Wenig später verkürzte Bradley Barcola weiter (54.). Dann nahm die Partie an Fahrt auf und es folgte ein Angriff nach dem anderen. Frankreich verkürzte erneut durch Mbappé (63.) zum 4:3.
England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka verwandelte (87.) zum 5:3. Doch Frankreich wollte sich nicht geschlagen geben und Ousmane Dembélé verkürzte erneut zum 5:4 (90.+3.). Schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham zum 6:4-Schlussstand nach (90.+6.). England feiert mit seinem 3. Platz das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 19.7.). England setzt sich im bisher torreichsten Spiel dieser WM mit 6:4 gegen Frankreich durch und sichert sich die Bronzemedaille.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Nach den Nationalhymnen vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 18. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida, werden Feuerwerke gezündet.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Declan Rice (#4, England) bringt die „Drei Löwen“ in der dritten Minute in Führung.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England, nicht im Bild) traf zum 2:0, stand aber im Abseits.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Ezri Konsa (#2, England) erhöhte die Führung für England in der 18. Minute.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) setzte sich in der 37. erneut durch, stand nicht im Abseits und traf zum 3:0 für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) schoss mit dem 3:0 für England das 300. Tor der WM – und mit dem 301. das 4:0 für die Insulaner in der Nachspielzeit der ersten Hälfte.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) erzielt zu Beginn der zweiten Hälfte den Anschlusstreffer für Frankreich. Neuer Spielstand: England 4, Frankreich 1.
Foto: Chandan Khanna/AFP via Getty Images
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Bradley Barcola (#12, Frankreich) verkürzt in der 54. weiter auf 2:4 im Spiel gegen England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Kylian Mbappe (#10, Frankreich) verkürzt weiter. Neuer Spielstand in der 66. Minute: 3:4 (noch) mit Führung für England.
Foto: Buda Mendes/Getty Images
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Bukayo Saka (#7, England) verwandelt in der 87. Minute einen Elfmeter zum 5:3 für England.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
HEUTE0:38 Uhr
Mbappé zieht an Messi vorbei
Frankreichs Topstürmer Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste am argentinischen Superstar Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 (47. Minute) und 3:4 (66.) und steht nun bei insgesamt 22 Treffern bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Messi hat 21 WM-Tore, kann aber im Endspiel gegen Spanien nachlegen. Er trifft mit Titelverteidiger Argentinien am Sonntag auf Europameister Spanien. Messi erzielte seine 21 Treffer in insgesamt 33 WM-Spielen.
Vor dem XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko hatte noch der frühere deutsche Nationalspieler Miroslav Klose mit 16 Toren die Rangliste angeführt.
GESTERN19:45 Uhr
Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test ins Endspiel gegen Argentinien. Trainer Luis de la Fuente entschied laut Medien wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten.
Argentinien begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag in East Rutherford aufeinander.
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen.
Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
WM 2026 – Messi und Co beim Training vor dem WM-Finale.
Foto: Ashley Landis/AP/dpa
GESTERN18:34 Uhr
Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien
Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
GESTERN12:43 Uhr
Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
GESTERN12:40 Uhr
Die Teams bereiten sich vor
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“
Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN8:00 Uhr
Spiel am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Spiel um Platz 3 gegeneinander an:
23:00 Uhr: England gegen Frankreich in Miami, USA
17. Juli21:04 Uhr
Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
Rauch trübt die Luft in der Millionenmetropole New York.
Foto: Ryan Murphy/FR172324 AP/AP/dpa
17. Juli8:26 Uhr
Dankert beim Finale, Milei verzichtet
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.
Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM
Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.
Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
16. Juli8:49 Uhr
Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
15. Juli23:05 Uhr
Argentinien schlägt England
Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
Foto: Elsa/Getty Images
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Anthony Gordon (#18, England) bringt England in der 55. Minute aus kurze Distanz in Führung. Weitere Tore musste Emiliano Martinez (#23, Argentinien) jedoch nicht rechtfertigen.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien, nicht im Bild) überrascht den englischen Torhüter Jordan Pickford (#1) und erzielt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit (85.) den Ausgleich.
Foto: Elsa/Getty Images
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Lautaro Martinez (#22, Argentinien) verhindert mit dem 2:1 in der Nachspielzeit (90+2.) die Verlängerung. Damit steht Argentinien im WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. England speilt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.
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15. Juli20:05 Uhr
Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“
Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
15. Juli19:45 Uhr
Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp
Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
15. Juli5:05 Uhr
Tuchel sucht Trick gegen Messi
Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
15. Juli0:05 Uhr
Spiel am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
14. Juli23:05 Uhr
Spanien gewinnt gegen Frankreich
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
14. Juli21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
14. Juli10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
14. Juli6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
14. Juli0:05 Uhr
Spiel am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
13. Juli22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Der englische Nationaltrainer Thomas Tuchel vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 18. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida. - Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
Zwischen Thomas Tuchels Wandlung vom Buhmann zum Helden lagen nicht einmal zwei Stunden. Es waren allerdings spektakuläre, ja historische 100 Minuten Fußball, die Englands Nationaltrainer wieder eine Perspektive und vor allem das Wohlwollen der Öffentlichkeit verschafften.
Das Ergebnis des kleinen Finals bei dieser WM gegen Frankreich hätte auch drei Fußminuten weiter südlich auf einer Anzeigetafel stehen können. Dort, wo in Miami jedes Jahr das Tennisturnier ausgetragen wird.
Mit 6:4 besiegte das in der ersten Halbzeit entfesselt spielende England die als WM-Favorit gestarteten Franzosen. Der dritte Platz ist die größte WM-Leistung einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn 1966.
Thomas Tuchel lächelt wieder.
Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa
Buhrufe vor dem Anpfiff
„Das ist die erste Medaille seit 60 Jahren, die erste Medaille im Ausland. Ich hoffe, die Spieler sehen das“, sagte Tuchel. Vor dem Anpfiff waren noch Buhrufe durch das Stadion gehallt, als das Foto des 52-Jährigen am Ende der Mannschaftsaufstellung auf der Anzeigetafel gezeigt worden war.
Eine Halbzeit später stand es bereits 4:0. Und am Ende schrieb der „Daily Star“, dass die ganze Welt von dem Spiel gefesselt worden sei. Tuchel entschied, „den Anker zu liften, und England überrollte ein lustloses Frankreich.“
Der „Guardian“ urteilte, das Spiel „zählte zu den Höhepunkten des Turniers“ und es sei „wirklich fantastisch“ gewesen.
Doch so wenig sich Tuchel nach dem Argentinien-Spiel auf die Schwarzmalerei einlassen wollte, so sehr verweigerte er sich nun den Lobeshymnen.
„Wir erlauben es uns fast nicht, damit zufrieden zu sein, weil wir so ehrgeizig sind. Wir wollten ins Finale kommen, deshalb schmerzt es“, sagte Tuchel. „Es gibt vieles, auf das man stolz sein kann, aber dennoch werden viele von uns nicht glücklich sein.“
Die englische Nationalmannschaft posiert für ein Foto, nachdem sie nach ihrem 6:4-Sieg im Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England am 18. Juli 2026 im Miami Stadium in Miami Gardens, Florida, die Bronzemedaillen entgegengenommen hat.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Hendersons Rede
Bei der Ehrung für den dritten Platz wurde noch einmal deutlich, wie richtig Tuchel mit seiner Nominierung lag. Kopfschütteln hatte er im besten Fall geerntet, als er den hochbegabten Phil Foden und Cole Palmer kein WM-Ticket gegeben hatte.
Stattdessen schaffte es der 36 Jahre alte Jordan Henderson in den Kader, der beim Mittelklasseclub Brentford spielt. An diesem schwülen Sommerabend in Miami war es dann Henderson, der den nur zu Trainingszwecken mit in die USA gereisten Torwart Jason Steele zum Podest rief und ihm seine Medaille umhängte.
Die englischen Fans hinter dem Tor feierten begeistert. Es war kein Zufall, dass Jude Bellingham nach seinem Tor zum Endstand direkt zu Henderson gelaufen war und ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte.
Marcus Rashford (#11) aus England feiert gemeinsam mit Jordan Henderson (#14) nach dem vierten Tor seiner Mannschaft im Spiel zwischen England und Kroatien im Dallas Stadium am 17. Juni 2026 in Dallas, Texas.
Foto: Michael Steele/Getty Images
Auch vor dem Anpfiff spielte der erfahrene Ex-Liverpooler eine Schlüsselrolle.
„Jordan Henderson hat eine großartige Rede im Hotel gehalten, um uns in die richtige Stimmung zu bringen“, berichtete Tuchel. „Es gibt noch eine Lücke zu den Top Drei der Welt und die wollen wir schließen. Damit haben wir heute angefangen.“
Tuchel: „Den nächsten Sieg holen“
Verteidiger Djed Spence, der auf seiner Position zu den Entdeckungen des Turniers zählt, sieht in dem dritten Platz den Beginn von etwas Großem. „Es ist das beste Ergebnis seit 1966. Ich denke, das kann ein Sprungbrett für uns sein. Und im nächsten Turnier bringen wir hoffentlich etwas nach Hause.“
Das nächste Turnier ist die EM 2028 in Großbritannien und Irland. Bis dahin dürfte Tuchel Ruhe haben, wenn die Ergebnisse stimmen.
Auf Scharmützel mit den zahlreichen und wortgewaltigen Ex-Nationalspielern wird er sich weiterhin nicht einlassen. „Das Beste, was du tun kannst, ist auf dem Platz zu reagieren und den nächsten Sieg holen“, sagte er.
„Alles andere ist nur reden und das bringt dir keine Punkte. Ich bin froh über die Reaktion und wie wir gespielt haben.“ (dpa/red)
Die französische Nationalmannschaft wärmt sich vor einer Trainingseinheit einen Tag vor dem Spiel um den dritten Platz bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England am 17. Juli 2026 in Miami, Florida, auf. - Foto: Buda Mendes/Getty Images
Das nächste Spiel (Spiel um Platz 3) findet am Samstag, den 18. Juli, um 23:00 Uhr zwischen Frankreich und England statt.
Vorbereitungen auf Finalspiel Spanien gegen Argentinien
Im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft kämpfen Spanien und Argentinien am Sonntag (21:00 Uhr MESZ) um den Titel – das Spiel wird zugleich zur Bühne für zahlreiche Musikstars.
Im MetLife-Stadion im US-Bundesstaat New Jersey findet 90 Minuten vor Anpfiff zunächst die Abschlusszeremonie der WM statt, zu der unter anderen der für seine Stunts bekannte Hollywoodstar Tom Cruise, der Sänger Robbie Williams und der Rapper Post Malone erwartet werden.
Angekündigt ist zudem eine Halbzeitshow mit Stars wie Madonna, Justin Bieber, der K-Pop-Band BTS und Shakira. Die Pause dürfte wegen des Auf- und Abbaus der Bühne länger ausfallen als die üblichen 15 Minuten.
HEUTE15:43 Uhr
Spaniens Trainer: Yamal „in optimaler Form“
Im Halbfinale erhielt Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer de la Fuente aber topfit sein.
„Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Finale.
Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht.
HEUTE12:43 Uhr
Argentiniens Torwart spielt mit gebrochenem Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft kurz vor dem WM-Finale noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand.
„Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh“, sagte der 33-Jährige. Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand.
Dennoch gewann er mit Aston Villa gegen den SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez.
HEUTE11:39 Uhr
Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale
Mit Fußballtaktik kennt sich Donald Trump nach eigener Aussage zwar nicht aus – und dennoch hat er Kritik an Englands Ausrichtung im verlorenen WM-Halbfinale gegen Argentinien geübt. „Sie sind in Führung gegangen und haben ihren besten Spieler genommen und ihn in die Defensive gestellt“, sagte Trump bei einem Empfang mit Fifa-Präsident Gianni Infantino in New York. Er bezog sich damit auf Englands Stürmer Harry Kane.
Trump schloss sich damit der Schar von Kritikern an, die die Mauertaktik des England-Trainers Thomas Tuchel in der letzten Phase des Halbfinal-Spiels angeprangert haben. Das englische Team war in der zweiten Halbzeit zunächst in Führung gegangen, kassierte dann aber in den Schlussminuten zwei Tore und schied aus.
„Man muss ein bisschen offensiv sein, oder?“ sagte Trump dazu. Er fügte aber sogleich hinzu: „Was weiß ich schon von der Trainerarbeit?“ Den englischen Mannschaftskapitän Kane nannte der US-Präsident „großartig“ und erinnerte daran, dass er mit Kane vor anderthalb Jahren im US-Bundesstaat Florida Golf gespielt hatte.
HEUTE14:40 Uhr
Die Teams bereiten sich vor
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat die Kritik von Medien und Ex-Spielern nach dem WM-Scheitern im Halbfinale gekontert. Wenn wir gewinnen, ist es „das beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft seit 60 Jahren. Es ist alles eine Frage der Perspektive“, sagte der Schwabe.
Der Weltmeister von 1966 trifft in Miami Gardens im Spiel um Platz drei am Samstag auf Frankreich.
Tuchel räumte ein, dass England zu Frankreich und den Finalisten Spanien und Argentinien Nachholbedarf habe. „Die Lücke ergibt sich durch die Titel. Das haben sie sich über Jahre aufgebaut. Aber es ist möglich, sie zu schließen.“
Didier Deschamps, Cheftrainer der französischen Nationalmannschaft, am Tag vor dem Spiel um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Jamie Squire/Getty Images
Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, im Vorfeld des Spiels um den dritten Platz zwischen Frankreich und England im Miami Stadium am 17. Juli 2026 in Miami Gardens, Florida.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
GESTERN21:04 Uhr
Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino
Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“.
Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit dpa-Informationen.
Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein.
Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.
Giuliani sagte weiter, er werde die Frage mit Fifa-Präsident Gianni Infantino diskutieren. Präsident Donald Trump wurde am Freitag ebenfalls in New York erwartet, wo er im Trump-Tower an einem Fifa-Empfang teilnehmen wollte. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird ebenfalls erwartet.
Gesundheitsgefährdender Waldbrand-Rauch aus Kanada hatte in den vergangenen Tagen US-Millionenstädte wie New York und Chicago erreicht. Am Freitag gaben die Behörden auch in der Hauptstadt Washington eine Gesundheitswarnung wegen einer sehr hohen Feinstaubbelastung aus.
GESTERN8:26 Uhr
Dankert beim Finale, Milei verzichtet
Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Der Fußball-Weltverband FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21.00 Uhr MESZ/ZDF). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vinčić unterstützen, der sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.
Argentiniens Präsident Javier Milei verzichtet hingegen auf den Besuch des Endspiels, damit seine „Glücksroutine“ nicht unterbrochen wird.
Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien – Falkland-Transparent bei WM
Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag, den 16. Juli, von einem „eklatanten Verstoß“ gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.
„Die Weltmeisterschaft gehört vielleicht nicht uns, aber die Falkland-Inseln ganz sicher“, erklärte eine Regierungssprecherin in London. Wirtschaftsminister Kyle forderte die Fifa auf, den Vorfall „gründlich“ zu untersuchen. Der Weltverband äußerte sich zunächst nicht.
Argentinische Spieler hatten nach ihrem 2:1-Sieg gegen England im WM-Halbfinale am Mittwoch in Atlanta ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malwinen sind argentinisch“) gezeigt. Politische Botschaften von Spielern und Offiziellen sind nach den Fifa-Regeln verboten.
Argentiniens Giovani Lo Celso zeigt nach dem WM-Halbfinalsieg gegen England, am 15. Juli nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale, ein Banner zum Falklandinsel-Konflikt.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
16. Juli8:49 Uhr
Argentinien: „Spielen wie Achtjährige“
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt nach dem Sieg über England: „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni.
Das Erfolgsgeheimnis sei: „Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Schon vor der Partie war das Halbfinal-Duell in Atlanta aufgrund der politischen Vergangenheit aufgeladen gewesen. Inmitten der Siegesfeier zeigten argentinische Spieler dann ein Plakat mit der Aufschrift „Las Malvinas son argentinas“ („Die Malvinas sind argentinisch“).
Mit dem Spruch will Argentinien seine Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Falklandinseln in Argentinien heißen, erklären.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Inseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1.000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Der Weltverband FIFA verbietet rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit eine Strafe drohen.
Argentinien Spieler feiern ihren Sieg mit einem umstrittenen Plakat, das Ihnen noch eine Strafe einfahren könnte. Darauf steht „Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien“. Besagte Inseln waren 1982 Kriegsschauplatz zwischen den beiden Ländern.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
15. Juli23:05 Uhr
Argentinien schlägt England
Im zweiten Halbfinale der Fußball-WM 2026 hat sich Argentinien mit 2:1 gegen England durchgesetzt. Das Spiel begann zunächst mit viel Druck der Engländer, die den Argentiniern im Spielaufbau kaum Luft zum Atmen ließen. Beide Teams zeigten von Beginn an eine aggressive Spielweise, was zu zahlreichen Fouls und Unterbrechungen führte. In der ersten Halbzeit gab es letztendlich keine Tore, aber die Partie war von einer hitzigen Atmosphäre geprägt.
Nach dem Seitenwechsel brachte Anthony Gordon die Engländer schnell in Führung (55.). Im Anschluss erhöhte Titelverteidiger Argentinien zunehmend den Druck und kam zu mehreren gefährlichen Chancen. Doch der englische Torwart Pickford verhinderte lange den Ausgleich.
Argentinien versuchte es mit mehreren Wechseln, um die Offensive zu beleben. Kurz vor Ende machte sich die Wechsel bezahlt und Enzo Fernández erzielte das Ausgleichtor (85.). Sieben Minuten später traf dann Martinez per Kopf und beendete damit den englischen Traum von der ersten Finalteilnahme seit 1966.
Im Endspiel treffen die Argentinier am Sonntag um 21:00 Uhr auf Spanien. England muss sich dagegen mit dem Spiel um Platz 3 gegen Frankreich begnügen, welches am Samstag um 23:00 Uhr startet.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 15.7.). Argentinien schafft mit einem Sieg gegen England den Einzug ins WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. bereits am Samstag spielen Frankreich und England um den 3. Platz.
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Lionel Messi (#10, Argentinien) und Harry Kane (#9, Engalnd) sorgten zwar für spannende Zweikämpfe, blieben aber beide torlos.
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Anthony Gordon (#18, England) bringt England in der 55. Minute aus kurze Distanz in Führung. Weitere Tore musste Emiliano Martinez (#23, Argentinien) jedoch nicht rechtfertigen.
Foto: Juan Mabromata/AFP via Getty Images
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Enzo Fernandez (#24, Argentinien, nicht im Bild) überrascht den englischen Torhüter Jordan Pickford (#1) und erzielt kurz vor Ende der zweiten Halbzeit (85.) den Ausgleich.
Foto: Elsa/Getty Images
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Lautaro Martinez (#22, Argentinien) verhindert mit dem 2:1 in der Nachspielzeit (90+2.) die Verlängerung. Damit steht Argentinien im WM-Finale und trifft dort am Sonntag auf Spanien. England speilt am Samstag gegen Frankreich um Platz 3.
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15. Juli20:05 Uhr
Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnet Engländer als „Piraten“
Vor dem Halbfinale zwischen Argentinien und England um 21:00 Uhr hat die argentinische Vizepräsidentin Victoria Villarruel die Engländer als „Piraten“ bezeichnet. Das Spiel gegen England sei „nicht einfach nur ein weiteres Spiel“, erklärte Villarruel im sozialen Medium „X“.
Hintergrund ist der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien im Jahr 1982 um die zum britischen Kolonialreich gehörenden Inseln vor dem argentinischen Festland, der mit einer Kapitulation Argentiniens endete.
Die Äußerungen der argentinischen Vizepräsidentin standen im starken Kontrast zu denen des argentinischen Nationaltrainers Lionel Scaloni und mehrerer Spieler, die versucht hatten, die politische und historische Bedeutung des Spiels herunterzuspielen. „Es ist ein Fußballspiel, ganz einfach“, erklärte Scaloni. „Das mit Politik zu vermischen, wäre Wahnsinn.“
15. Juli19:45 Uhr
Keine Beschlüsse bei Sitzung zu Klopp
Die Sitzung der DFB-Spitzenfunktionäre zum erhofften Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer ist ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Nach dpa-Informationen hatte die digital abgehaltene Zusammenkunft des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG einen reinen Informationscharakter.
DFB-Präsident Bernd Neuendorf berichtete demnach über die in den vergangenen Tagen geführten Gespräche mit Klopp in New York und Oliver Mintzlaff, dem Chef von dessen derzeitigem Arbeitgeber Red Bull, in München.
Ein Knackpunkt für eine finale Einigung mit Klopp sind demnach vor allem dessen diverse private Werbeverträge. Hier muss der DFB mit eigenen Partnern eine Lösung anstreben, inwiefern der 59-Jähriger als künftiger Bundestrainer eventuell auch für Konkurrenzunternehmen aktiv sein kann.
Jürgen Klopp ist und bleibt der Wunsch-Bundestrainer der DFB-Spitze. (Archivbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
15. Juli5:05 Uhr
Tuchel sucht Trick gegen Messi
Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 hat Trainer Thomas Tuchel sogar überlegt, ein veraltetes taktisches Mittel einzusetzen. „Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen“, sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Messi. Die beiden Rivalen treffen heute in Atlanta im zweiten Halbfinale aufeinander.
Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. „Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als anderer. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht“, sagte Englands Nationaltrainer. Er habe aber einige Muster im Spiel der Argentinier ausgemacht.
15. Juli0:05 Uhr
Spiel am Mittwoch
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: England gegen Argentinien in Atlanta, USA (Übertragung: ARD)
14. Juli23:05 Uhr
Spanien gewinnt gegen Frankreich
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute durch Pedro Porro mit dem zweiten Treffer. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive. Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen.
Spanien erreicht somit das Finale und wird dort auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien treffen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 14.7.). Spanien setzte sich im ersten Halbfinale gegen Frankreich durch und spielt am kommenden Samstag um den WM-Titel. Der Gegner ermittelt sich heute Abend im Spiel zwischen England und Argentinien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
14. Juli21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
14. Juli10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
14. Juli6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
14. Juli0:05 Uhr
Spiel am Dienstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
13. Juli22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Champagner ist eines der teuersten Getränke weltweit und ist der Inbegriff von Luxus. - Foto: Olga Yastremska/iStock
In Kürze:
Champagner gilt heute als Luxusgetränk und wird mit französischer Weinanbaukunst in Verbindung gebracht.
Tatsächlich stammt die Grundlage aus Frankreich, doch erhielt der Schaumwein erst in England seine Bläschen, Glasflaschen und Korken.
Im Jahr 1889 war auf der Weltausstellung in Paris eine Werbebroschüre für Champagner im Umlauf. Darin hieß es, dass Dom Pérignon – ein Mönch der Benediktinerabtei von Hautvillers – der „Erfinder“, „Schöpfer“ oder „Entdecker“ des prickelnden Alkohols war. „Kommt, Brüder! Ich trinke Sterne!“ lautet das berühmte Zitat, das ihm oft zugeschrieben wird.
Die Geschichte eines blinden Mönchs, der eine Erleuchtung hatte und zufällig auf das Geheimnis der Perlage stieß, war verführerisch. Sie verband göttliche Offenbarung mit französischem Weinbaukönnen und schuf so ein nationales Symbol, das tief in der französischen Landschaft verwurzelt ist.
Die Wahrheit sieht jedoch etwas anders aus. Dom Pérignon trug zwar zur Verbesserung der Weine der Champagne bei, doch er entdeckte die Perlage nicht. Vielmehr versuchte er gar, die Bläschen loszuwerden.
Heute werden die edlen Getränke oft mit Korken verschlossen und in Glasflaschen gelagert. Beides gab es in Frankreich lange Zeit nicht und ist eine fremdländische Erfindung.
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Der Champagner-Mythos
Die Ausstellung, auf der der Champagner-Mythos verbreitet wurde, fand anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bastille-Tages statt. In die Geschichte ging sie jedoch primär für die Enthüllung einer anderen Ikone der französischen Kultur ein: des Eiffelturms.
Geschichten wie die um Pérignon kamen jedoch äußerst gelegen. Denn zu diesem Zeitpunkt versuchte Frankreich, seine Nation nach außen zu repräsentieren, indem die Einzigartigkeit der Kultur und Geschichte unterstrichen wurde.
Der Ursprung des Mythos lässt sich auf einen Brief von Dom Grossard von der Abtei Hautvillers an den Bürgermeister von Aÿ im Herzen der Champagne zurückführen. Grossard behauptete, Pérignon habe die Methode zur Herstellung von vollkommen weißem Wein aus Pinot-Noir-Trauben (Blanc de Noirs) perfektioniert. Zudem habe er Pionierarbeit bei der Technik der Perlage geleistet und sich für die Verwendung von Flaschen und Korken eingesetzt.
Statue des Benediktinermönches Dom Pérignon, der als Erfinder des Champagners gilt.
Aber nur die erste dieser Behauptungen ist wahr. In der Abtei wurden Holzstopfen und in Fett getränkte Leinwandstoffe zum Verschließen der Flaschen verwendet, und französisches Glas war zu schwach, um dem Druck der Perlage standzuhalten. Ein größeres Problem war, dass die Franzosen die Bläschen als Makel betrachteten. Vor allem in den Augen von Verbrauchern waren sie ein Trick, um von schlechtem Wein abzulenken.
Der bekannte französische Weinhändler Bertin de Rocheret riet einem Kunden, der sich nach Sekt erkundigte: „Die Perlage verschleiert die besten Eigenschaften guter Weine, genauso wie sie Weine minderer Qualität verbessert.“
Das Verfahren zur Herstellung von Schaumwein, robuste Glasflaschen und die Verwendung von Korken kamen im 17. Jahrhundert aus England. Englische Verbraucher importierten Wein in Fässern aus Frankreich, da Flaschen höher besteuert wurden als Wein, der als Fassware importiert wurde.
Die Weine verdarben oft während der Reise über den Ärmelkanal oder oxidierten nach ihrer Öffnung schnell, wodurch sie tatsächlich einen unangenehmen Geschmack entwickelten. Um letzteren zu verbessern, fügten die Verbraucher Honig, Sirup aus Rosinen oder Zucker hinzu. Der zusätzliche Zuckergehalt löste eine Nachgärung aus – und damit die Perlage.
Im Jahr 1662 veröffentlichte der englische Naturforscher Christopher Merrett (1614–1695) eine Abhandlung, in der er die Methode zur Erzeugung von Sprudel beschrieb: „Unsere Küfer der jüngeren Zeit verwenden große Mengen an Zucker und Melasse für alle Arten von Weinen, um sie spritzig und prickelnd zu machen, ihnen Schwung zu verleihen und ihren schlechten Geschmack zu verbessern.“
Das Gemälde „The Oyster Lunch“ von Jean-François de Troy (1679–1752) ist die älteste künstlerische Darstellung vom Trinken des Champagners.
Um Sekt herzustellen und die Spritzigkeit zu bewahren, sind indes drei Dinge notwendig: Bläschen, robuste Glasflaschen und Korken. Merretts beschriebene Methode sorgte für die Spritzigkeit, während Korken in England bereits für die Abfüllung von Apfel- und Birnenwein zum Einsatz kamen.
Robustes Glas war zudem in England das Nebenprodukt eines Brennholzverbots, das König Jakob I. im Jahr 1615 erlassen hatte. Holz war zu wertvoll, um für die Glasherstellung verbrannt zu werden und sollte stattdessen für den Bau von Schiffen reserviert werden. Durch die Verwendung von Seekohle – Steinkohle, die per Schiff transportiert wurde – erreichten englische Glasöfen höhere Temperaturen und produzierten widerstandsfähigeres Glas. Diese Flaschen konnten dem Druck, der so hoch ist wie in einem Autoreifen, standhalten, ohne zu bersten.
Das Paradoxon?
Die einzige Zutat, die den Engländern fehlte, war Wein, was französische Weinhistoriker dazu veranlasste, ihren Beitrag als „das englische Paradoxon“ zu bezeichnen. Wie konnte ein Land ohne Weinbautradition Pionierarbeit bei der Technik der Perlage leisten? Die Bezeichnung „Paradoxon“ ergibt jedoch nur Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die Traditionen und Standards des französischen Weinbaus überlegen sind.
An Traditionen gebunden, waren französische Winzer nicht bereit, einen Fehler als wünschenswerte Innovation zu betrachten. Aus der Not heraus und ohne jegliche Regeln für den Weinbau konnten englische Verbraucher frei experimentieren.
Die französische Champagnerindustrie behauptet heute, die Perlage sei nicht erfunden worden, sondern ein natürliches Produkt des Bodens und des Klimas in einer streng definierten Region.
Weinberge in der Champagne, Frankreich.
Foto: southtownboy/iStock
Bei der natürlichen Gärung entsteht zwar etwas Kohlensäure, doch selten genug, um einen Korken springen zu lassen. Die Betonung der Natur unterstreicht die Exklusivität und die einzigartigen geografischen Eigenschaften, die den Champagner von allen anderen Schaumweinen unterscheiden.
Eine komplexere Geschichte des Ursprungs der Spritzigkeit stellt Vorurteile über nationale Identität in Frage. Dies schmälert den Luxusstatus des Champagners nicht, offenbart jedoch den Einfluss kultureller Traditionen auf Innovationen und die vielfältigen Einflüsse, die den Weg zu Neuem ebnen.
Der argentinische Stürmer Nr. 10, Lionel Messi (l), und der englische Stürmer Nr. 09, Harry Kane (r), nach dem Halbfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen England und Argentinien im Atlanta Stadium in Atlanta am 15. Juli 2026. - Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
Harry Kane stand regungslos am Mittelkreis, die Hände in die Hüften gestützt. Sein Blick stur auf die andere Seite des Platzes gerichtet, wo sich Lionel Messi und dessen argentinische Teamkollegen für den Einzug in das WM-Finale feiern ließen.
Die von Kapitän Kane angeführten Engländer waren so nah dran am ersten Endspiel seit dem Triumph 1966. Bis zur 85. Minute führten die Three Lions durch den Treffer von Anthony Gordon – und fielen dann völlig auseinander.
„Wir spielen eine Stunde so gut und führen verdient. Aus irgendeinem Grund verlieren wir dann das Momentum. Das zieht sich nun schon durch die letzten vier, fünf Turniere“, sagte der Bayern-Stürmer konsterniert.
Der englische Stürmer Nr. 09, Harry Kane, und seine Teamkollegen nach der Niederlage.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
Das Warten geht weiter
Enzo Fernandez und Lautaro Martinez stürzten England durch ihre von Lionel Messi vorbereiteten Tore in eine Schockstarre. „Je schöner die Reise, desto herzzerreißender ist das Ende“, resümierte Jude Bellingham.
Nun gerät aber erst einmal Trainer Thomas Tuchel in die Schusslinie der englischen Öffentlichkeit. Auf dem Papier ist er nicht besser als sein Vorgänger Gareth Southgate, der 2018 im Halbfinale in der Verlängerung an Kroatien gescheitert war.
Ex-Stürmer Chris Sutton nannte Tuchels Entscheidung, nach der Führung in der Defensive von einer Vierer- auf eine Fünferkette umzustellen eine „Coaching-Katastrophe“ und warf die Frage auf, ob der Deutsche noch der richtige Mann für den Job sei. Der „Mirror“ polterte: „Tuchels Wechsel gehen nach hinten los.“
Tuchel selbst nahm das alles äußerlich gelassen zur Kenntnis. „Es ist die Natur des Spiels. Sobald man verliert, wird man kritisiert“, sagte der 52-Jährige. „Keiner weiß, was bei anderen Entscheidungen passiert wäre. Es hat keinen Sinn, sich da zu beteiligen.“
Erst im Februar hatte Tuchel seinen Vertrag mit dem englischen Verband FA bis nach der Heim-EM 2028 verlängert. Nach dem WM-Aus erhielt er umgehend Unterstützung von Verbandsboss Mark Bullingham.
„Die Spieler und Thomas haben heute alles gegeben“, befand der Funktionär. Tuchel meinte: „Wir machen weiter bis zur EM.“ Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll er dafür auch weiterhin das Vertrauen des Verbands genießen.
Das Turnier bescherte den Three Lions auch durchaus positive Erinnerungen. England gewann in einem epischen Achtelfinale bei Co-Gastgeber Mexiko im Aztekenstadion.
In der Hitze von Miami schoss man die Norweger in der Verlängerung aus dem Turnier. Die Mannschaft habe eine Mentalität, die man in Flaschen abfüllen und verkaufen könne, sagte Trainer Tuchel.
Der Trainer glaubte, die Spieler glaubten, ganz England erlebte bis zum Mittwoch einen euphorischen Jahrhundertsommer und glaubte an den Titel. Glaubte an das Ende von 60 Jahren Schmerz. Am Ende konnte auch Tuchel England nicht erlösen. „Wir müssen vier weitere Jahre warten“, sagte der Schwabe.
Tränen und Schweigen in der Kabine
Tuchel ist jedenfalls davon überzeugt, dass er das Problem in den Griff bekommt, obwohl England immer in dasselbe Muster verfällt. „Ich glaube nicht an einen Fluch oder dass sich Geschichte wiederholt. Es sind andere Spieler, andere Trainer, andere Gegner“, sagte Tuchel. Es sei auf dem Feld lösbar.
Zu einem anderen Schluss, als dass es ein mentales Problem ist, kann man momentan aber nicht kommen. Zwischen der Führung durch Gordon in der 55. Minute und dem Siegtor von Martinez (90.+2) hatte England sagenhaft schwache zwölf Prozent Ballbesitz.
(COMBO) Diese Bilderserie zeigt den argentinischen Stürmer Nr. 10, Lionel Messi, am 27. Juni 2026 in Arlington (l) sowie den englischen Stürmer Nr. 09, Harry Kane, am 17. Juni 2026 in Arlington.
Foto: Paul Ellis/AFP via Getty Images
Das Team habe das Momentum einfach nicht zurückbekommen, resümierte Tuchel. Englands Spieler hatten plötzlich etwas zu verlieren – und zerbrachen an diesem Druck.
Schweigend verschwand die Mannschaft in der Kabine. Dort flossen Tränen, viele Worte fielen nicht. So beschrieb es Verteidiger Dan Burns. „Nichts, was man da sagt, kann die Enttäuschung und den Schmerz nehmen“, sagte Tuchel.
Also gab er der Mannschaft mit, dass sie alles gegeben habe und zurückkommen werde. Wie man das im Sport eben so macht. (dpa/red)
Lionel Messi wird auf Schultern getragen. - Foto: Tom Weller/dpa
Dass dieses dramatische WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England viel mehr als nur ein Fußball-Spiel war, war nach dem Schlusspfiff in großen schwarzen Buchstaben zu lesen. Während Lionel Messi vor den euphorisierten Fans tanzte, zeigten seine Mitspieler hinter ihm ein Banner: „Die Malvinas sind argentinisch“ war dort zu lesen.
Da war sie also, die politische Dimension, der Falkland-Krieg von 1982, der diesem Duell weitere Brisanz verlieh. Das Banner war während des 2:1 auch auf den Zuschauerrängen zu sehen gewesen.
Mit dem Spruch will Argentinien seine vermeintlichen Besitzansprüche auf die sogenannten Malvinas, wie die Inseln in Argentinien heißen, erklären.
Das Falkland-Banner im argentinischen Fanblock.
Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa
Mit einer Strafe des Weltverbandes FIFA ist zu rechnen, doch davon war an diesem Abend in Atlanta erst einmal keine Rede.
Im Mittelpunkt stand der unfassbare Wille der Argentinier, die bis zur 85. Minute durch ein Tor von Anthony Gordon zurücklagen – und dann durch die Treffer von Enzo Fernandez und Lautaro Martinez doch noch in das Endspiel gegen Spanien einzogen.
Scaloni und das richtige Adjektiv
„Episch? Historisch? Wie sollen wir es nennen?“, fragte Trainer Lionel Scaloni auf der Suche nach dem richtigen Adjektiv. „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht.“
Und Argentinien hatte Lionel Messi, der erneut entscheidenden Anteil an dem Sieg hatte. Der 39-Jährige bereitete beide Treffer vor. „Messi in den letzten 20 Minuten – da konnte er machen, was er wollte“, sagt Scaloni und verriet das Erfolgsgeheimnis:
„Sie spielen wie Achtjährige. Sie denken nicht daran, ob sie vorbeischießen oder in das Finale kommen. Sie wollen nur Fußball spielen.“
Langsam muss man sich dennoch fragen, wie lange das noch gutgehen soll. Wie viele Leben hat diese Mannschaft? Schon im Sechzehntelfinale mühte sich der Titelverteidiger zu einem 3:2 gegen Kap Verde.
Eine Runde später lag der Titelverteidiger gegen Ägypten bis zur 79. Minute 0:2 zurück und siegte in der Nachspielzeit durch ein kontroverses Tor, da ein Ägypter zuvor gefoult worden war. Im Viertelfinale gegen die Schweiz musste man wieder über die Verlängerung gehen.
„Dieses Team spielt am besten in schwierigen Situationen“, sagte Scaloni. Sein englischer Amtskollege Thomas Tuchel stimmte dem zu: „Sie spielen am besten, wenn sie in Rückstand sind. Dann gehen sie mehr Risiko. Sie hatten nichts mehr zu verlieren und investierten mehr.“
Doch wie ist das immer wieder möglich? Neben Messi sind die Fans ein enormer Faktor. In Atlanta war die englische Hymne nicht zu verstehen, weil argentinische Pfiffe diese übertönten. Es habe sich angefühlt wie ein Auswärtsspiel, sagte Tuchel.
Enzo Fernández (Nr. 24) und Lionel Messi (Nr. 10) aus Argentinien applaudieren den Fans nach dem 2:1-Sieg im Halbfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen England und Argentinien im Atlanta Stadium am 15. Juli 2026 in Atlanta, Georgia.
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Messi: Die Mannschaft geht immer einen Schritt weiter
Selbst Messi ist die ganze Sache nicht geheuer. „Es ist verrückt, was wir gerade erleben und wie sich die Dinge entwickeln“, sagte der Superstar.
„Vielleicht hatten die Leute Zweifel, weil wir mit Spielern an der Leistungsgrenze und mit Problemen hierhergekommen sind. Aber wenn diese Mannschaft zusammenhält, geht sie immer noch einen Schritt mehr und das überträgt sich auf alle.“
Fans feiern am 15. Juli 2026 in Ushuaia, Argentinien, neben dem Denkmal für die Veteranen des Malvinas-Kriegs (Falklandkrieg) den Sieg Argentiniens über England im Halbfinale.
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Scaloni möchte als Weltmeister abreisen
Und in diesem sechsten WM-Duell mit England spielte bei der Albiceleste der Falkland-Krieg eine zusätzlich motivierende Rolle. Wie schon im Viertelfinale 1986, nachdem Diego Maradona von Rache gesprochen hatte.
„Wir haben versucht, unser Land und all jene zu repräsentieren, die diesen traurigen Moment unserer Geschichte erlebt haben, damit sie sich mit uns identifizieren können und wir ein positives Bild vermitteln“, sagte Mittelfeldstratege Leandro Paredes.
Argentinien und Großbritannien hatten 1982 mehr als 70 Tage lang Krieg um die Falklandinseln vor der Küste Argentiniens geführt. Dabei starben rund 1000 Soldaten. Die Inseln sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Bis heute weigert sich Großbritannien, über den Anspruch auf die Malvinas zu verhandeln.
Im Finale gegen Spanien muss es nun einen anderen Faktor geben. Denn das Ziel ist klar. „Ich möchte hier als Weltmeister abreisen“, sagte Scaloni und betonte die Bedeutung von äußeren Einflüssen: „Fußball ist manchmal mehr als Taktik.“ (dpa/red)
Der französische Torhüter Nr. 16, Mike Maignan, wehrt einen Schuss des spanischen Mittelfeldspielers Nr. 15, Alex Baena, während des Halbfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium in Arlington am 14. Juli 2026 ab. - Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
Spanien hat sich im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich durchgesetzt und sich damit das Finalticket gesichert. Die Tore für die Spanier erzielten Mikel Oyarzabal in der 22. Minute per Elfmeter und Pedro Porro in der 58. Minute nach einem Doppelpass mit Dani Olmo.
Spanien übernahm von Beginn an die Kontrolle und zeigte sich ballsicher. In der 22. Minute brachte Mikel Oyarzabal die Iberer per Elfmeter in Führung, nachdem Lucas Digne Yamal im Strafraum zu Fall gebracht hatte. Frankreich versuchte, über Umschaltmomente ins Spiel zu finden, blieb jedoch weitgehend ungefährlich.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Spanien den Druck und belohnte sich in der 58. Minute mit dem zweiten Treffer. Pedro Porro schloss einen sehenswerten Angriff nach einem Doppelpass mit Dani Olmo ab und überwand den französischen Torhüter Mike Maignan mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck. Frankreich bemühte sich, ins Spiel zurückzufinden, scheiterte jedoch immer wieder an der gut organisierten spanischen Defensive.
Trotz der Bemühungen von Kylian Mbappé und seinen Teamkollegen gelang es den Franzosen nicht, den Rückstand aufzuholen. Spanien zeigte sich bis zum Schluss als die spielbestimmende Mannschaft und ließ keine Zweifel an ihrem verdienten Einzug ins Finale aufkommen. Dort treffen die Iberer auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen England und Argentinien.
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
HEUTE21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
HEUTE10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
HEUTE6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
GESTERN22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
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11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Der französische Torhüter Nr. 16, Mike Maignan, wehrt einen Schuss des spanischen Mittelfeldspielers Nr. 15, Alex Baena, während des Halbfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium in Arlington am 14. Juli 2026 ab. - Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Halbfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Frankreich gegen Spanien in Dallas, USA (Übertragung: ZDF)
Frankreich gegen Spanien: Nach 23 Minuten geht Spanien in Führung
Im Viertelfinalspiel Frankreich gegen Spanien verwandelte Mikel Oyarzabal in der 23. Minute einen Elfmeter. Damit geht Spanien in der ersten Halbzeit in Führung. Der vorausgegangen war ein Foul an Lamine Yamal durch den Franzosen Lucas Diane im Strafraum der Spanier.
Der Franzose Maxence Lacroix (#26) köpft den Ball gegen Rodri (#16) aus Spanien während des Halbfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Frankreich und Spanien im Dallas Stadium am 14. Juli 2026 in Arlington, Texas.
Foto: Shaun Botterill/Getty Images
HEUTE21:06 Uhr
26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion ist Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön – der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte – am Nationalfeiertag der Franzosen.
Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben – dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien.
In Deschamps‘ 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps‘ offizieller WM-Statistik aufgeführt.
HEUTE10:59 Uhr
Frankreich: Spanien ist der Favorit
Bei der Fußball-WM wächst die Anspannung vor dem ersten Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien. Trotz der Offensivmacht seines Teams schiebt Frankreichs Trainer Didier Deschamps die Favoritenrolle für das heutige Duell in Arlington Spanien zu.
Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie nun erneut.
„Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er.
HEUTE6:03 Uhr
Spanien und Yamal
Geht es nach Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente, kommt das beste WM-Spiel von Lamine Yamal erst noch. „Ich habe ihm gesagt, er soll ruhig bleiben und es genießen. Der große Tag von Lamine Yamal kommt noch bei dieser WM. Ich hoffe, es ist morgen – oder im Finale, wenn wir uns qualifizieren“, sagte der 65-Jährige.
Yamal war zwar schon mehrfach zum besten Spieler einer Partie gewählt worden, steht aber nach sechs Spielen bei nur einem Treffer und keiner Vorlage bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko.
Der Jungstar stört sich nicht an seiner niedrigen Torausbeute. „Ich mache mir keine Sorgen, ob ich treffe oder nicht“, betonte der Flügelspieler des FC Barcelona.
Lamine Yamal (l) bekam für seine Aktionen den lautesten Applaus im Stadion.
Foto: Andre Penner/AP/dpa
GESTERN22:02 Uhr
Empfang für Norwegens Team – Haaland mit Waschbär-Souvenir
Das norwegische Team ist nach dem Viertelfinal-Aus gegen England begeistert in der Heimat empfangen worden, Stürmerstar Haaland präsentierte dabei ein Faible für ausgefallene Souvenirs. Der 25-Jährige stieg mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche.
Erling Haaland und sein Waschbär.
Foto: Jan Langhaug/NTB Scanpix/AP/dpa
Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.
Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern.
Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel. Haaland war da nicht mehr dabei, weil er schon auf der Weiterreise in den Urlaub war.
12. Juli21:21 Uhr
Klopp trifft sich mit Mintzlaff Ende der Woche
In der fast geklärten Bundestrainer-Frage um Wunschkandidat Jürgen Klopp soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen.
Wie der „Kicker“ berichtet, soll dann eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer des Konzerns besprochen werden. Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit Klopp treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor.
Klopp hat bereits eine Grundsatzvereinbarung mit den DFB-Bossen um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei einem Gipfeltreffen in den USA erzielt, wo der frühere Dortmunder und Liverpooler Coach als TV-Experte für MagentaTV arbeitet. Eine Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull steht aber noch aus.
Beim Spiel Norwegen gegen England in Miami kam es zu einer unerwarteten Szene vor dem 1:1 – dem Ausgleichstreffer von England. Nach dem Abstoß von Norwegens Torwart Örjan Nyland wird der Ball von einem gespannten Kamerakabel in der Luft gestoppt.
Er fällt wie ein Stein herunter und gelangt vor die Füße von Anthony Gordon – der daraufhin das Tor einleitet. Der Weltverband FIFA besteht darauf, dass der Chip im Ball keine Berührung aufgezeichnet habe.
Die Norweger und auch die TV-Aufnahmen scheinen einen anderen Rückschluss zuzulassen. „Also ich würde eher den Norwegern glauben als der FIFA“, sagte Englands Ex-Nationalspieler Gary Neville.
Bellinghams Tor ermöglichte die Verlängerung und ein Patzer von Nyland dort den zweiten Treffer des Stars von Real Madrid.
12. Juli5:12 Uhr
Argentinien-Schweiz endet 3:1
Argentinien hat das Viertelfinale gegen die Schweiz nach Verlängerung mit 3:1 gewonnen. Die Partie begann mit einem frühen Tor für Argentinien durch Alexis Mac Allister (10.). Die Schweiz zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Dan Ndoye für die Schweiz der Ausgleich (67.).
Die zweite Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Fouls, was zu mehreren Gelben Karten führte. Der Schweizer Breel Embolo sah in der 72. Minute nach einer Schwalbe Gelb-Rot, was die Eidgenossen in Unterzahl brachte. Trotz der numerischen Unterlegenheit hielt die Schweiz tapfer dagegen und rettete sich in die Verlängerung.
Dort verteidigten die Schweizer leidenschaftlich, konnten den Führungstreffer durch Julian Alvarez (112.) aber nicht verhindern. Lautaro Martinez machte dann kurz vor Schluss den Deckel drauf (120.+1).
Spielbaum der WM 2026 (Stand 12.7.). England konnte sich gegen Norwegen behaupten und trifft im Halbfinale auf Argentinien, die ihren Einzug in Halbfinale erst in der Verlängerungen sicherten. Damit sind Norwegen und die Schweiz ausgeschieden.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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Alexis Mac Allister (#20, Argentinien) trifft in der 10. Minute zum 1:0 für Argentinien.
Foto: Luke Hales/Getty Images
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Nahuel Molina (#26, Argentinien) und Dan Ndoye (#11, Schweiz) im Zweikampf.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Torhüter Emiliano Martinez (#23, Argentinien) verhindert das Gegentor von Breel Embolo (#7, Schweiz).
Foto: David Ramos/Getty Images
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Torlos aber Kartenreich: Breel Embolo (#7, Schweiz) sah Gelb-Rot von Schiedsrichter Joao Pinheiro und musste in der 67. Minute das Spielfeld verlassen. Trotz Unterzahl gelang den Argentiniern kein weiteres Tor in der regulären Spielzeit.
Foto: Carl Recine/Getty Images
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Julian Alvarez (#9, Argentinien) trifft zum 2:1 in der Verlängerung. Kurz darauf klingelt es im Kasten von Gregor Kobel (#1, Schweiz) erneut, als Lautaro Martinez (#22, Argentinien) zum 3:1 Endstand trifft.
Foto: Luke Hales/Getty Images
12. Juli2:05 Uhr
Spiele am Sonntag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Spieltag im Viertelfinale gegeneinander an:
03:00 Uhr: Argentinien gegen Schweiz in Kansas City, USA
12. Juli1:50 Uhr
England besiegt Norwegen
Bei der Fußball-WM hat England das Viertelfinale gegen Norwegen nach Verlängerung mit 2:1 gewonnen. Die erste Halbzeit begann äußerst zäh, erst in den letzten zehn Minuten nahm die Partie Fahrt auf: Andreas Schjelderup brachte zunächst Norwegen in Führung (36.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Jude Bellingham der Ausgleich für England.
In der zweiten Halbzeit dominierte Norwegen das Spielgeschehen und hatte mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen – doch ohne sich zu belohnen. England hingegen fand nur selten den Weg in den norwegischen Strafraum und blieb in der Offensive weitgehend harmlos.
Gleich zu Beginn der Verlängerung erzielte schließlich Jude Bellingham das entscheidende Tor (93.). Damit trifft England am Mittwoch im Halbfinale auf den Gewinner der Partie Argentinien-Schweiz.
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Andreas Schjelderup (#21, Nowegen) brachte die Skandinavier in der 36. Minute in Führung.
Foto: Richard Pelham/Getty Images
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Martin Odegaard (#10, Norwegen) sorgt dafür, dass seine Teamkollegen zum Torschützen Andreas Schjelderup (#21) aufblicken müssen.
Foto: Justin Setterfield/Getty Images
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Jude Bellingham (#10 England) setzt sich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gegen die Wikinger durch, erzielt den Ausgleich und erzwingt die Verlängerung in der er nochmal trifft.
Foto: Elsa/Getty Images
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Auch das ist Fußball: Norwegens Stürmer Erling Haaland (#9) gratuliert Englands Mittelfeldspieler Jude Bellingham (#10) zu seinem zweiten Tor.
Foto: Roberto Schmidt/AFP via Getty Images
11. Juli20:18 Uhr
Norwegen und seine Fans bereiten sich vor
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
Miami Beach just got a taste of Norway’s matchday tradition 🇳🇴👏 (via IG/clubeleven) pic.twitter.com/8hplkKCJHq
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11. Juli16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
Jayden Adams, hier im Einsatz beim WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko. (Archivbild)
Foto: Tom Weller/dpa
11. Juli11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
11. Juli0:10 Uhr
Spiele am Samstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am Samstag im Viertelfinale gegeneinander an:
23:00 Uhr: Norwegen gegen England in Miami, USA
10. Juli23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
10. Juli22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
10. Juli18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
10. Juli11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
10. Juli5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
10. Juli0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
10. Juli0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Das 3. Viertelfinale beginnt 23 Uhr MEZ, es spielt Norwegen gegen England. Tagsüber versammelten sich norwegische Fußballfans zum „Ro“ auf dem Ocean Drive:
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HEUTE16:48 Uhr
DFB-Führung grundsätzlich einig mit Klopp
Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes hat sich auf wesentliche Eckpunkte eines möglichen Vertrages mit dem Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp verständigt. Beide Seiten seien zuversichtlich, dass die Verhandlungen vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull erfolgreich abgeschlossen werden könnten, teilte der DFB nach einem Treffen mit Klopp in New York mit.
Südafrikanischer Profi-Fußballer Adams kurz nach WM-Teilnahme gestorben
Der südafrikanische Profi-Fußballer Jayden Adams ist kurz nach seiner Teilnahme an der derzeitigen Weltmeisterschaft gestorben. Die Nachricht vom Tod des 25-Jährigen am Samstag habe ihn schwer getroffen, erklärte der südafrikanische Sportminister Gayton McKenzie.
„Der südafrikanische Fußball hat eines seiner größten jungen Talente verloren.“ Die Todesursache nannte McKenzie nicht. Der afrikanische Fußballverband CAF brachte im Onlinedienst X ebenfalls seine Trauer zum Ausdruck.
Die südafrikanische Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen auf, nachdem im Raum Kapstadt die Leiche eines 25-jährigen Mannes gefunden worden war. „Die Umstände dieses Vorfalls werden untersucht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.
Der Mittelfeldspieler Adams hatte bei allen drei Gruppenspielen Südafrikas in der laufenden WM gespielt. Im K.-o.-Spiel gegen Kanada, bei dem Südafrika aus dem Wettbewerb ausschied, stand Adams nicht auf dem Platz.
HEUTE11:52 Uhr
Morddrohungen gegen Kolumbiens WM-Fußballer Campaz
Der kolumbianische Fußballverband hat Morddrohungen gegen Nationalspieler Jaminton Campaz und seine Familie nach dem WM-Aus der Südamerikaner öffentlich gemacht und scharf verurteilt. „Kein Sportler und kein Mitglied seines engsten Umfelds sollte Einschüchterungen ausgesetzt sein, nur weil er sein Land im Sport vertritt“, hieß es in einer Stellungnahme.
Wie „One Football“ berichtete, hat sich der 25 Jahre alte Stürmer dazu entschieden, aus Sicherheitsgründen vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren. Campaz hatte bei der Achtelfinal-Niederlage im Elfmeterschießen gegen die Schweiz in der Verlängerung die Chance zum Siegtreffer vergeben.
Kolumbiens Fußballverband hat die Generalstaatsanwaltschaft des Landes aufgefordert, die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner der Drohungen gegen Campaz zu forcieren.
Drohungen nach Fehlschuss gegen die Schweiz: Jaminton Campaz. (Archivbild)
Foto: Lindsey Wasson/AP/dpa
GESTERN23:02 Uhr
Spanien gewinnt 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale auf Frankreich
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Spanien im Viertelfinale gegen Belgien mit 2:1 durchgesetzt. Das Spiel begann mit einer dominanten Phase der Spanier, die in der 30. Minute durch Fabián Ruiz in Führung gingen. Belgien zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich in der 41. Minute durch Charles De Ketelaere aus.
In der zweiten Halbzeit drängte Spanien auf die erneute Führung, während Belgien sich auf Konterchancen konzentrierte. Die Spanier erhöhten den Druck, doch es dauerte bis zur 88. Minute, bis der eingewechselte Mikel Merino nach einem abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí zur Stelle war und den Ball zum 2:1-Endstand einschob.
Damit trifft Spanien im Halbfinale am Dienstag in Dallas auf Frankreich.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Spanien gewinnt dank einem späten 2:1 gegen Belgien und trifft im Halbfinale am Dienstag auf Frankreich. Als nächstes Spielen Norwegen und England um den Einzug in die Runde der letzten Vier.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
GESTERN22:15 Uhr
Spanien und Belgien gehen mit einem hochverdienten 1:1-Unentschieden in die Kabine
Das Drama begann für Belgien bereits beim Aufwärmen: Kapitän Youri Tielemans verletzte sich unerwartet und musste extrem kurzfristig passen. Für ihn rückte Hans Vanaken in die Startelf – ein herber mentaler Rückschlag für das Team von Rudi Garcia, das sich davon aber nicht einschüchtern ließ.
Nach einer halben Stunde belohnte sich die Selektion für ihren Aufwand: Der für Pedri in die Startelf rotierte Fabián Ruiz nutzte eine seltene Lücke in der belgischen Hintermannschaft eiskalt aus und hämmerte den Ball in der 30. Spielminute zur 1:0-Führung in die Maschen!
Wer dachte, die Belgier würden nun einbrechen, sah sich komplett getäuscht. Angetrieben von einem unermüdlichen Manchester-City-Wirbelwind Jérémy Doku, der die spanische Abwehr über die linke Seite immer wieder vor logistische Probleme stellte, schlugen die Roten Teufel noch vor der Pause zurück.
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Die vergoldete Bronzeskulptur des Prometheus und eine 27 Fuß hohe Nachbildung des Weltmeisterschaftspokals, die von der LEGO-Gruppe erbaut wurde, blicken am 10. Juli 2026 im „NYNJ World Cup 26 26 Fan Village“ im Rockefeller Center in New York auf die Fans herab, die das Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Belgien auf Großbildschirmen verfolgen.
Foto: TIMOTHY A. CLARY / AFP via Getty Images
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Der Belgier Charles De Ketelaere (Nr. 17) erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium am 10. Juli 2026 in Inglewood, Kalifornien.
Foto: David Ramos/Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere (Mitte), erzielt das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Frederic J. Brown / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, und der spanische Verteidiger Nr. 14, Aymeric Laporte, kämpfen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood um den Ball während des Viertelfinalspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien.
Foto: Etienne LAURENT / AFP via Getty Images
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Der spanische Mittelfeldspieler Nr. 08, Fabian Ruiz, jubelt nach dem ersten Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP via Getty Images
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Der belgische Stürmer Nr. 17, Charles De Ketelaere, jubelt über das erste Tor seiner Mannschaft im Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien im Los Angeles Stadium in Inglewood am 10. Juli 2026.
Foto: ETIENNE LAURENT / AFP via Getty Images
GESTERN18:37 Uhr
Spanischer Beton gegen Belgiens Offensiv-Wucht
Die Auswahl von Luis de la Fuente hat in diesem Turnier Maßstäbe gesetzt. Spanien ist das defensivstärkste Team dieser Weltmeisterschaft und hat im laufenden Wettbewerb noch kein Gegentor kassiert.
Torhüter Unai Simón steht mit 609 Minuten ohne Gegentreffer über zwei Weltmeisterschaften hinweg mittlerweile bei einer historischen Marke. Mit einer eingespielten Viererkette um Pau Cubarsí und Aymeric Laporte erstickt La Roja gegnerische Umschaltmomente im Keim.
Kurz vor seinem 19. Geburtstag brennt der 18-jährige Wunderknabe Lamine Yamal darauf, diesem Viertelfinale seinen unnachahmlichen Stempel aufzudrücken.
Belgien reist mit massivem Rückenwind und einer gehörigen Portion Euphorie nach Los Angeles. Nach einem holprigen Turnierstart fegten die Männer von Rudi Garcia die US-amerikanischen Gastgeber im Achtelfinale mit 4:1 aus dem Stadion. Leandro Trossard präsentiert sich als genialer Geist und hat im bisherigen Turnierverlauf bereits 17 Großchancen kreiert.
Romelu Lukaku lauert als physische Naturgewalt auf der Bank, um in der Schlussphase müde gespielte Spanier zu knacken. Die Belgier müssen den verletzungsbedingten Ausfall von Amadou Onana (Kreuzbandriss) verkraften. Dies hat die Mannschaft jedoch mental noch enger zusammengeschweißt.
Fans strömen am 10. Juli 2026 im Los Angeles Stadium in Inglewood, Kalifornien, vor dem Viertelfinalspiel der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Belgien ein.
Foto: Luke Hales/Getty Images
GESTERN11:29 Uhr
DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New York
DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet.
Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten.
GESTERN5:38 Uhr
Mbappé nicht verletzt
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung gegen Marokko mit einem dicken Eisbeutel am Fuß auf der Bank. Doch der Offensivstar gab hinterher Entwarnung, ein Ausfall im Halbfinale droht wohl nicht. „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut“, sagte der Angreifer von Real Madrid, der bei der Feier vor den Fans scheinbar problemlos wieder hüpfen konnte.
Frankreichs Trainer Didier Deschamps verriet, dass Mbappé nicht nur „einen Schmerz“ an der Ferse verspürt, sondern auch Krämpfe gehabt habe. „Das ist normal, er spielt so viele Spiele“, sagte der Coach: „Aber wir konnten sehr gut auswechseln.“
Tat sich weh gegen Marokko: Kylian Mbappé.
Foto: Tom Weller/dpa
GESTERN0:30 Uhr
Spiele am Freitag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
21:00 Uhr: Spanien gegen Belgien in Los Angeles, USA (Übertragung: ZDF)
GESTERN0:14 Uhr
Titelfavorit erreicht wieder Halbfinale
Frankreich hat das WM-Viertelfinale gegen Marokko mit 2:0 gewonnen. Die Franzosen dominierten das Spiel von Beginn an und hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, doch Kylian Mbappé verschoss einen Elfmeter.
In der zweiten Halbzeit erreichten die Tricolore schließlich die ersehnte Führung durch Mbappé (60.). Ousmane Dembélé erhöhte wenig später auf 2:0 (66.). Marokko hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, und konnte dagegen nur wenige gefährliche Aktionen verzeichnen. Die Nordafrikaner versuchten in der zweiten Halbzeit, mehr Druck aufzubauen, doch die Franzosen blieben die spielbestimmende Mannschaft.
Mit diesem Sieg hat Frankreich zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale einer Fußball-WM erreicht. Ihre nächste Partie wird am Dienstag gegen den Gewinner des Spiels Spanien-Belgien sein.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 10.7.). Frankreich hat sich mit einem 2:0 gegen Marokko den ersten Platz im Halbfinale gesichert. Wer der Gegner wird entscheidet sich heute Abend im Spiel Spanien gegen Belgien.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
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1:0 – für den Torhüter: Yassine Bounou (#1, Marokko) hält den Foul-Elfmeter von Kylian Mbappe (#10, Frankreich) und verhindert die Führung in der ersten Halbzeit.
Foto: Lars Baron/Getty Images
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Falsche Sportart? Bilal El Khannouss (#23, Marokko) scheint Volleyball zu spielen, hat den Fußball aber unter Kontrolle.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
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Noussair Mazraoui (#3, Marokko) spielt den Ball, während Ayyoub Bouaddi (#6, Marokko) versucht einen Lutballon zu Zerplatzen.
Foto: Kevin C. Cox/Getty Images
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In der zweite Hälfte (60.) versenkt Frankreichs Stürmer Kylian Mbappe (#10) den Ball in den Maschen und bringt Frankreich in Führung.
Foto: Odd Andersen/AFP via Getty Images
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Nur sechs Minuten später erhöht Ousmane Dembele (#7, Frankeich) auf den 2:0-Endstand.
Foto: Alex Slitz/Getty Images
9. Juli19:14 Uhr
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
9. Juli8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Foto: Martin Meissner/AP/dpa
9. Juli7:00 Uhr
Spiele am Donnerstag
Folgende Mannschaften treten bei der Fußball-WM am heutigen Tag (deutscher Zeit) im Viertelfinale gegeneinander an:
22:00 Uhr: Marokko gegen Frankreich in Boston, USA (Übertragung: ARD)
Spannung vor Frankreich-Marokko: Aufruf zu friedlichem Feiern
Vor dem WM-Viertelfinalspiel zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten aufgerufen.
Sportministerin Marina Ferrari appellierte: „Es muss ein Fest bleiben.“ Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass keinerlei Fehlverhalten toleriert werde, und versetzte die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft.
In der Vergangenheit kam es am Rande von Spielen der beiden Mannschaften wiederholt zu Ausschreitungen. Das Viertelfinale wird in Foxborough nahe Boston ausgetragen.
Spielbaum der WM 2026 (Stand 9.7.). Insgesamt spielen noch sechs europäische Mannschaften um den Titel und den Pokal.
Foto: ts/Epoch Times mit Material von iStock
HEUTE8:27 Uhr
Marokko ohne Saibari
Marokko muss das heutige Viertelfinale der Fußball-WM ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari bestreiten. „Abgesehen von Saibari stehen alle zur Verfügung“, sagte Trainer Mohamed Ouahbi vor der Partie gegen Frankreich (22:00 Uhr) in Foxborough. Für den angeschlagenen Offensivmann komme das Spiel noch zu früh. Er hoffe aber, dass Saibari nicht für den Rest des Turniers ausfalle, erklärte Ouahbi.
Saibari war beim 3:0 der Marokkaner im Achtelfinale gegen Mitgastgeber Kanada früh angeschlagen ausgewechselt worden. Medien berichteten zuletzt, dass der 25-Jährige nur eine leichte Muskelzerrung erlitten habe und auf ein schnelles Comeback hoffe. Saibari hat bei dieser WM bereits drei Tore erzielt und wird zur neuen Saison von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München wechseln.
Ismael Saibari (#11, l.) spielt verletzungsbedingt nicht gegen Frankreich.
Schild des „Robin Hood Pub“ in Hebden Bridge, Yorkshire. - Foto: Christopher Furlong/Getty Images
In Kürze:
Der neue Kinofilm über Robin Hood entfachte in den sozialen Medien eine Debatte über die Verunglimpfung des englischen Nationalhelden in Strumpfhosen.
Ein Blick auf die ältesten erhaltenen Quellen vermittelt jedoch den Eindruck, dass der Name nicht immer mit vorbildlichem Verhalten verbunden wurde.
Besonders in der Neuzeit scheint sich das Bild vom „Beschützer der Armen“ etabliert zu haben – unter anderem durch nachgewiesene gute Taten.
Forscher sind sich jedoch immer noch uneinig, ob es einen Mann namens Robin Hood überhaupt gab und wenn ja, wer er war.
„Robin Hood hadert nach einem Leben voll von mörderischen Umtrieben und Verbrechen mit seiner eigenen Vergangenheit. Als er schließlich verletzt wird, zeigt ihm eine mysteriöse Frau unerwartet eine Möglichkeit auf, doch noch Erlösung von den eigenen Taten und der auf sich geladenen Schuld zu finden. Denn sein alter Gefährte Little John, der sich mittlerweile unter dem falschen Namen Edward eine neue bürgerliche Existenz aufbauen konnte, braucht nun seine Hilfe.“
Diese Beschreibung des neuen Hollywoodfilms „The Death of Robin Hood – He was no hero“ (deutsch: „Der Tod des Robin Hood – er war kein Held“) widerspricht für viele Menschen dem Bild des legendären Bogenschützen und Nationalhelden Englands.
Doch was steckt hinter der Geschichte von Robin Hood? Gab es wirklich einen Mann, der wohlhabende Menschen beraubte und den Armen half? Oder war er ein gewalttätiger Verbrecher ohne Moral? Werfen wir einen Blick auf die Überlieferungen des mysteriösen Bogenschützen.
Heldenmut in Strumpfhosen
Wenn von Robin Hood die Rede ist, denken viele Menschen an einen mutigen, strumpfhosen- und kapuzentragenden Mann, der zusammen mit Gehilfen versteckt in einem Wald lebt, gegen moralisch schlechte Personen agiert und den Armen aus ihrer Not hilft.
Etabliert hat sich dieses Bild unter anderem durch Filme und Serien wie „König der Diebe“ (1991) mit Kevin Costner, Disneys tierische Adaption „Robin Hood“ (1973) oder „Green Arrow“ (2012–2020) aus dem Superhelden-Universum von DC Comics.
Auf Comicmessen verkleiden sich Fans als Superheld „Green Arrow“.
Foto: Mike Coppola/Getty Images
Als Vorlage dienten ihnen die rund 50 Balladen, also erzählende Gedichte, die seit 500 Jahren die literarische Welt bereichern und aus denen das meiste Wissen über Robin Hood stammt. Stets wird der begabte Bogenschütze darin als Held präsentiert.
Der neue Robin-Hood-Film des Regisseurs Michael Sarnoski erscheint dagegen als frei erfundenes Kontrastprogramm, das jedoch erstaunliche Parallelen zu den ältesten Balladen aufweist.
Gedichte mit Mönchen, Töpfern und Gewalt
Insgesamt gibt es drei sehr alte Balladen, die als wichtige Quellen angesehen werden. Die älteste davon entstand um 1450, ist fragmentiert erhalten und trägt den Titel „Robin Hood and the Monk“ („Robin Hood und der Mönch“). Etwa 50 Jahre jünger sind die vollständigen Werke „Robin Hood an the Potter“ („Robin Hood und der Töpfer“) sowie „A Gest of Robyn Hode“ („Eine Geschichte über Robin Hood“). Drei weitere Balladen – vermutlich aus derselben Zeit – sind durch Bischof Thomas Percy (1729–1811) aus Irland überliefert.
Erste Seite der Ballade „A Gest of Robyn Hode“, gedruckt im 16. Jahrhundert.
In allen sechs Werken tritt Robin Hood als witziger, mutiger und intelligenter Wegelagerer aus einfacher Herkunft in Erscheinung. Außerdem ist er fromm, seinem König Richard Löwenherz (1157–1199) treu ergeben und nicht allein. Zusammen mit Little John und anderen Geächteten richten sich ihre gewalttätig beschriebenen Taten gegen korrupte Geistliche und städtische Beamte.
Besonders in „Robin Hood and the Monk“ ist von einer schweren Auseinandersetzung zwischen Robin Hood und seinem Kumpanen Little John die Rede sowie vom Tod eines jungen Pagen durch ein Mitglied von Hoods Bande.
Bis ins 18. Jahrhundert kam ein Großteil der heute bekannten Balladen hinzu. Anders als in den älteren Gedichten ist Robin Hood darin während der Zeit von König Eduard II. (1284–1327) aktiv, hat eine adlige Geliebte namens Maid Marian, ist selbst edler Abstammung und spendet sein Raubgut den Bedürftigen. Vor allem die für Robin Hood heute typischen sozialen Absichten sind damit jüngerer.
Zusammen schufen die alten Balladen und Neudichtungen den heute bekannten Mythos des begabten Bogenschützen. Doch was davon ist wahr? Kann man – wie in der Geschichtsforschung üblich – davon ausgehen, dass die ältesten Werke dem Kern der Wahrheit am nächsten kommen?
Ein Name älter als die Balladen
Um diese Frage zu beantworten, suchen Historiker außerhalb der Gedichte nach Aufzeichnungen über einen Helden oder Gesetzlosen namens Robin Hood. Eine schwierige Angelegenheit, da viele alte Dokumente, etwa Chroniken oder Kirchenbücher mit Geburtseinträgen, oft Bränden zum Opfer fielen. Hinzu kommt die Häufigkeit des Namens.
Der Vorname „Robin“ ist die gewöhnliche Kurzform für Richard, ein in England beliebter Name. Ebenfalls weitverbreitet ist der Nachname „Hood“, für den es zwei mögliche Herleitungen gibt:
Von „Hooder“, also jener Personen- und Berufsgruppe, die im Mittelalter die häufig getragenen Kapuzen herstellten.
„Hood“ ist die umgangssprachliche Form für „Wood“ (deutsch: Wald oder Holz) und bezeichnete früher Menschen, die in Waldregionen lebten oder beruflich mit diesen in Verbindung standen.
Beide möglichen Ursprünge des Nachnamens passen zur Beschreibung des berüchtigten, kapuzentragenden und im Wald lebenden Robin Hood.
Kriminelle tragen häufig Kapuzen und verstecken sich im Wald, um nicht entdeckt zu werden.
Die ältesten erhaltenen Einträge zu dem Namen stammen aus Gerichtsurkunden von 1261 bis 1296, den sogenannten „Yorkshire Pipe Rolls“. Darin entdeckte der britische Mittelalterforscher James C. Holt acht Menschen mit dem Namen „Robin Hood“ oder einen verwandten Schreibweise wie „Robehode“. Immer erschienen diese als Beinamen für flüchtige Straßenräuber. Später tauchten in Dokumenten vermehrt Menschen mit diesem Namen auf – und das durch alle sozialen Schichten, Alters- und Berufsgruppen hinweg.
Zwischen den frühesten Belegen des Namens (1261) und den ältesten erhaltenen Balladen (um 1450) scheint sich Robin Hood also fest in der englischen Gesellschaft etabliert zu haben, und seine Beliebtheit scheint enorm gestiegen zu sein. So heißt es in einem literarischen Kommentar von 1405, dass mehr Menschen in Tavernen den Geschichten über Hood lauschten, als in die Kirche gingen.
Diese Frage stellten sich bereits die Menschen, die vor 500 Jahren während der großen Robin-Hood-Begeisterung lebten. Einer der Ersten, der glaubte, den echten Robin Hood identifiziert zu haben, war der schottische Geschichtsschreiber Walter Bower.
Robin Hood alias Roger Godberd
Etwa um 1440 überarbeitet Bower die sogenannte „Scotichronicon“, die Chronik von John of Fordun, und äußerte die Vermutung, dass es sich bei Robin Hood um den Gesetzlosen Roger Godberd handelte. Dieser war ein ehemaliger Soldat des Adligen Simon de Montfort (1208–1265) und kämpfte an dessen Seite im Zweiten Baronenkrieg (1264–1267). Nach der gemeinsamen Niederlage soll Godberd die Gegend von Worcestershire unsicher gemacht haben.
„Aus dieser Zeit erhob sich aus den Reihen der Entrechteten und Gesetzlosen der berühmteste bewaffnete Räuber, Robert Hood, zusammen mit Little John und ihren Komplizen. Das törichte einfache Volk feierte die Taten dieser Männer eifrig und mit staunender Begeisterung in Komödien und Tragödien“, so Bower.
Darstellung von Simon de Montfort (1208–1265), dem 6. Earl of Leicester.
2009 entdeckte der Forscher Julian Luxford die Randnotiz eines Mönchs in dem Werk „Polychronicon“. Um 1460 schrieb der Geistliche von einem Gesetzlosen namens Robin Hood, der mit seinen Kumpanen durch Raubzüge im Sherwood Forest sein Unwesen trieb. Genau diese Gegend wird in zahlreichen Balladen als Heimat und Haupthandlungsort des berüchtigten Bogenschützen genannt.
Robin Hood als guter Mann
1521 äußerte der schottische Theologe John Major in „Historia Majoris Britanniae“, dass Robin Hood zur Zeit des englischen Königs Richard Löwenherz lebte und der barmherzige und gute Anführer einer Gruppe war, die Frauen und Arme schützte, lediglich Reiche überfiel und das Raubgut an Bedürftige gab.
Das Relief an der Burg Nottingham Castle zeigt Richard Löwenherz, wie er Robin Hood und seine Geliebte Maid Marian vermählt.
Mehr als 100 Jahre später (1632) behauptete der Balladenautor Martin Parker, dass er Robin Hood mit dem legendären Räuber Robert, Earl of Huntington, identifizieren konnte. Das angegebene Sterbedatum des Adligen († 1198) stimmt mit John Majors Vermutung und den ältesten Balladen überein, wonach Robin Hood zur Zeit von Richard Löwenherz lebte.
In seiner These von 1700 spricht auch der britische Kleriker Thomas Gale davon, dass der Earl of Huntington Robin Hood gewesen sei. Gale gibt jedoch 1247 als Todesjahr des Adligen an. Ob es sich dabei um einen Fehler Gales handelt und er eigentlich den von John Major genannten Earl meinte oder einen Nachfolger dessen, ist unbekannt.
Nur eine mythologische Figur?
1846 plädierte der Altertumsforscher Thomas Wright dafür, dass Hood keine reale Person war, sondern eine ausgedachte Figur. Dieser Meinung war auch Reginald Scot, der schon 1584 Robin Hood mit dem germanischen Kobold „Hütgin“ gleichsetzte.
Auffällig ist zudem, dass Robin Hood als eine Mischung der antiken und miteinander verwandten Helden Herakles und Theseus erscheint. Herakles wird gemeinhin als äußerst begabter Bogenschütze dargestellt, während Theseus im Rahmen seiner sechs Taten moralisch niedere Menschen auf seinem Weg nach Athen ausschaltete, deren geraubtes Gut sicherstellte und vom Volk als Held gefeiert wurde.
Kobolde sind zahlreich in der irischen, keltischen und deutschen Folklore vertreten und können gute Geister, aber auch kleine Bösewichte sein.
1936 brachte der Geschichtsprofessor L. V. D. Owen einen neuen Namen ins Spiel: Robert Hod aus York. Ihn setzte der Historiker mit allen eingangs erwähnten Robin Hoods aus den „Yorkshire Pipe Rolls“ gleich. Demnach habe die Kirche den Besitz von Hod beschlagnahmt und er sei zum Gesetzlosen erklärt worden. Ob er aus Vergeltung oder anderen Motiven zum Räuber der Reichen wurde, ist unklar.
Die Brüder Richard und John Deyville
Bereits um 1440 verband Walter Bower einen Soldaten von Earl Simon de Montfort mit Robin Hood. In den Augen des Historikers Oscar de Ville handelt es sich dabei jedoch nicht um Roger Godberd, sondern um die Brüder Richard und John Deyville.
Ähnlich wie Bower vermutete und die Balladen über Robin Hood andeuteten, lebten die Deyville-Brüder nach der verlorenen Schlacht der Barone als Gesetzlose. Von John Deyville ist später bekannt, dass er vom König begnadigt wurde und sein Leben als treuer Bürger weiterführte – ähnlich, wie der aktuelle Hollywoodfilm zeigt. Was mit Richard Deyville passierte, ist nicht überliefert.
Zuletzt äußerte der britische Historiker Barrie Dobson die Vermutung, dass Hood keine historisch existierende Person war. Aufgrund der Verteilung und Häufigkeit des Namens sei vielmehr anzunehmen, dass Robin Hood ein allgemein üblicher Name für Gesetzlose und Kriminelle gewesen sei.
Held und Vorbild des Volkes
Die Geschichte zeigt – wie so oft – zahlreiche Hinweise, aber nur wenige handfeste Beweise. Viele wichtige Informationen zu Robin Hood sind im Laufe der Zeit sehr wahrscheinlich verloren gegangen, wurden nie aufgeschrieben oder sind verändert worden. Was bis heute geblieben ist, sind vorrangig die positiven Aspekte rund um den „Beschützer der Armen“.
Dazu beigetragen haben nach Meinung des australischen Robin-Hood-Forschers William Hoff von der Universität Melbourne vor allem die sogenannten Robin-Hood-Spiele. Bereits im Mittelalter zogen nachweislich als Hood verkleidete Schausteller für den guten Zweck durch die Gemeinden.
Es gibt viele Theorien über Robin Hood – unter anderem, dass es nie eine reale Person wie ihn gab.
Ziel war das Sammeln von Spenden für Gemeinschaftsprojekte wie den Aufbau von Kirchen oder zur Unterstützung der Armen. Letzteres war eigentlich die Aufgabe der Kirche, doch nicht selten kamen Geistliche in der Vergangenheit ihren Pflichten nicht oder nur in geringem Umfang nach.
Wie bei ihrem Vorbild stand für die damaligen Menschen die Hilfe für Bedürftige im Vordergrund. Alle, die das verhindern wollten oder nicht halfen, obwohl sie die Mittel dazu hatten, galten als Feinde. Wie Hoff erklärt, war die Anwendung von Gewalt das letzte Mittel – ähnlich modernen Comic-Helden wie Superman. Mit den Aktionen sollten die Feinde auf den rechten Weg geführt und an die guten, traditionellen Werte erinnert werden.
Letztlich ist die Frage nach Verbrecher oder Held eine moralische. Für viele ist das Motiv des Handelnden dabei von entscheidender Bedeutung. Über dieses wissen die vielen verschiedenen Schriftquellen jedoch nicht viel zu berichten, sodass die Antwort vermutlich ewig hinter Spekulationen und den unterschiedlichen Meinungen der Menschen verborgen bleibt.
Menschen zeigen bei einer Protestkundgebung am 2. Juni 2026 vor dem Polizeirevier in Southampton, England, Bilder des Opfers Henry Nowak und blutverschmierte Handschellen nach dessen Tötung. Bodycam-Aufnahmen des gefesselten, sterbenden Studenten sorgten für Empörung. - Foto: Justin Tallis/AFP via Getty Images
In Kürze:
Die PolizeiaufsichtIOPCermittelt gegen zwei Beamte wegen des Verdachts auf grobes Fehlverhalten im Fall des getöteten Studenten Henry Nowak.
Im Fokus steht, dass die Polizisten Nowaks Hinweise auf seine Stichverletzungen und seine Atemnot zunächst nichternstgenommen, sondern ihn stattdessen in Handschellen gelegt haben.
Außerdem plant die Behörde, zu untersuchen, ob unbegründete Rassismusvorwürfe gegen das Opfer das Handeln der Beamten beeinflusst haben könnten.
In Großbritannien wird es nun eine Untersuchung über das Verhalten der beteiligten Polizeibeamten im Fall des ermordeten 18-jährigen Studenten Henry Nowak geben. Wie die zuständige unabhängige Polizeiaufsichtsbehörde IOPC am Mittwoch, 1. Juli, mitteilte, ermittelt diese gegen zwei Polizisten wegen des Verdachts eines groben Fehlverhaltens.
In der Mitteilung heißt es, die bereits laufende Untersuchung zum Polizeieinsatz im Dezember 2025 in Southampton, England, sei in eine neue Phase eingetreten. Betroffen sind zwei daran beteiligte Beamte der Hampshire-Polizeibehörde.
Hinweise von Zeugen und Nowak selbst auf Verletzungen ignoriert
Der 23-jährige Vickrum Digwa hatte nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrfach mit einem 21 Zentimeter langen rituellen Dolch auf den 18-jährigen Nowak eingestochen. Digwa wurde im Juni zu lebenslanger Haft verurteilt und muss mindestens 21 Jahre im Gefängnis verbringen. Der Angehörige der Sikh-Gemeinde hatte behauptet, von Nowak rassistisch beleidigt und angegriffen worden zu sein. Das Gericht sah dafür keine Anhaltspunkte und wertete dies als eine Schutzbehauptung.
Neben der brutalen Tat selbst hatte jedoch auch das Verhalten von Polizeibeamten für breite öffentliche Empörung gesorgt, die an den Tatort gerufen worden waren. Wie ein später unter anderem auf BBC veröffentlichtes Bodycam-Video zeigte, hatten diese Angaben eines Zeugen und des Opfers selbst über dessen Verletzungen über mehrere Minuten hinweg ignoriert.
So hatte der Anwohner des Hauses, vor dem Nowak lag, die Beamten auf Blut hingewiesen, das aus dessen Mund ausgetreten war. Der Vater des Anwohners hatte den wiederholt zur Seite kippenden 18-Jährigen zu stabilisieren versucht.
Erst Minuten später wurde der Rettungsdienst verständigt
Nowak selbst gab beim Eintreffen der Polizei mehrfach an, gestochen worden zu sein und nicht atmen zu können. Auf die Frage der Beamten, ob es noch weitere Verletzte gebe, hatte Digwa sich nach vorn gedrängt und erklärt, Nowak „hat mir den Turban heruntergerissen“. Zudem habe er ihn an den Haaren gezogen und ihm ein geschwollenes Auge sowie Prellungen zugefügt.
Die Beamten schleiften den am Boden liegenden 18-Jährigen auf eine freie Fläche. Auch dabei wiederholte Nowak, nicht atmen zu können und gestochen worden zu sein. Innerhalb von etwas mehr als 1 Minute wies er insgesamt viermal darauf hin. Ein Polizist äußerte zuerst Zweifel an der Darstellung, und man legte Nowak Handschellen an. Eine halbe Minute später prüfte ein weiterer Beamter seine Verletzungen.
Erst nach Erklärung der Festnahme und Verlesung seiner Rechte verständigten die Beamten – laut BBC erst nach 8 Minuten – einen Rettungsdienst.
Mittlerweile hat sich die zuständige Polizeibehörde dafür entschuldigt, Nowak Handschellen angelegt zu haben. Nowak verstarb kurz nach Eintreffen des Notarztes. Zwar ergab eine spätere Autopsie, dass auch ein rechtzeitiges Verständigen des Rettungsdienstes sein Leben nicht mehr hätte retten können. Dennoch stieg der Druck auf die Polizei, das Verhalten der Beamten am Tatort zu untersuchen.
Premierminister Keir Starmer hatte die Bodycam-Aufzeichnungen des Polizeieinsatzes als „wirklich verstörend“ bezeichnet. Er forderte eine Untersuchung, ob die von Digwa fälschlicherweise erhobenen Rassismusvorwürfe gegen Nowak die Wahrnehmung und das Handeln der Beamten beeinflusst hätten.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall geriet auch ein Dokument des Nationalen Polizeirats (NPCC) in die Kritik, das den Umgang mit Rassismus im Polizeieinsatz betraf. Dieses thematisiert das Problem des strukturellen Rassismus. Als Konsequenz daraus leitete man die Schlussfolgerung ab, im Sinne der Gleichbehandlung solle man nicht in allen Fällen strikt identisch vorgehen. Vielmehr solle man spezifische „Umstände und Erfahrungen“ berücksichtigen. Denn das Bekenntnis zur Rassengleichheit „bedeutet nicht, alle ‚gleich‘ zu behandeln oder ‚farbenblind‘ zu sein (Rassengleichheit)“.
Die Konservativen sahen darin eine Aufforderung zur unterschiedlichen Behandlung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe. Im konkreten Fall kam der Verdacht auf, man habe Digwa den Rassismusvorwurf vorschnell geglaubt und deshalb Nowak festgenommen und gefesselt, anstatt seine Angaben ernst zu nehmen. Der NPCC kündigte an, die Vorgaben und Abläufe noch einmal überprüfen zu wollen.
Familie von Henry Nowak über die Entscheidung informiert
Die IOPC erklärte nun, die von ihr erhobenen Beweise deuteten darauf hin, dass zwei an der Amtshandlung im Dezember 2025 beteiligte Polizeibeamte möglicherweise gegen ihre beruflichen Pflichten und die polizeilichen Standards verstoßen haben. Gegen sie besteht der Verdacht, nicht erkannt zu haben, dass Nowak dringend medizinische Hilfe benötigt hätte.
Sie hätten es unterlassen, sofort zu handeln, als dieser darauf hingewiesen habe, Stichverletzungen zu haben. Stattdessen hätten sie ihm die Festnahme erklärt und Handfesseln angelegt. Zudem gebe es Hinweise auf ein weiteres Fehlverhalten. Dieses betreffe Maßstäbe bezüglich Autorität, Respekt und Höflichkeit. Die Beamten hätten mutmaßlich gegen dieses verstoßen, indem sie Nowaks Angaben über die Stichverletzungen anfangs nicht ernst nahmen.
Die IOPC hat eigenen Angaben zufolge auch die Familie von Henry Nowak über ihre Entscheidung informiert und ihr ihre Anteilnahme ausgesprochen. Man werde die während der Untersuchung gesammelten Beweise würdigen und Hinweise auf ein mögliches Fehlverhalten der Beamten bewerten. Am Ende werde man entscheiden, ob es zu einem Disziplinarverfahren komme.
Mögliche Notwendigkeit von Änderung der Polizeipraxis untersucht
Man plane auch, Hinweise zu bewerten, wonach der Vorfall das öffentliche Vertrauen in die Polizeiarbeit ernsthaft geschädigt habe. Zudem untersuche man, ob aus unsachlichen Gründen wie Rasse oder Religion Beeinflussungen der Wahrnehmung oder des Verhaltens der Beamten stattgefunden hätten. Außerdem werde man prüfen, „ob Änderungen an nationalen oder polizeilichen Richtlinien oder Verfahren notwendig sind, um die Polizeipraxis zu verbessern“.
Harry Kane traf doppelt. - Foto: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
Als Harry Kane gemeinsam mit der Mannschaft und dem ganzen Stadion „Wonderwall“ sang, war die Erleichterung deutlich spürbar. Bereits seine geballte Faust nach Abpfiff zeigte seine gelöste Anspannung. Der Kapitän hatte England mit einem späten Doppelpack vor einer Blamage bewahrt und das Team von Trainer Thomas Tuchel mit viel Mühe ins WM-Achtelfinale geführt. Der Mitfavorit gewann gegen die Demokratische Republik Kongo mit 2:1 (0:1) und trifft nun auf Co-Gastgeber Mexiko.
Brian Cipenga hatte die Afrikaner früh vor 68.239 Fans in Führung gebracht (7. Minute), ehe Kane die Partie mit seinen Treffern in der 75. und 86. Minute drehte und für große Erleichterung bei den Three Lions sorgte.
„Es war ein verrücktes Spiel. Der Torwart hat einige unglaubliche Bälle gehalten. Aber man muss einfach immer weiter machen und auf seine Momente warten“, sagte Kane kurz nach den Feierlichkeiten mit den Fans. „Man muss geduldig bleiben. Hier in der K.-o.-Phase muss man einfach durchhalten. Aber wir sollten das jetzt auch genießen. Hoffentlich können wir so weiter machen.“
Cipenga in die kurze Ecke – Pickford patzt
Der Schwabe Tuchel war auf jegliche Szenarien bestens und gewissenhaft vorbereitet, hatte er vor dem Spiel kundgetan. Selbst auf ein Elfmeterschießen. Zudem hatte der 52-Jährige eindringlich vor dem Gegner gewarnt, der seine Ziele mit dem Weiterkommen bereits übererfüllt hatte. Dadurch entstünde in der Mannschaft ein tiefer Glaube.
Ob Tuchel einen so frühen Rückstand auf dem Zettel hatte, ist nicht überliefert. Nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld landete der Ball vor den Füßen Cipengas auf der anderen Seite. Der Flügelstürmer zog in den Strafraum in Richtung Torlauslinie und drosch den Ball überraschend in die kurze Ecke. England-Keeper Jordan Pickford hatte wohl mit einem Querpass gerechnet und musste sich das Tor zum größten Teil ankreiden.
Mpasi hält zunächst alles
Als Kongos Trainer Sébastien Desabre den auch in der Heimat weitgehend unbekannten Cipenga vor gut einem Jahr zum ersten Mal nominierte, rief das Unverständnis hervor. Doch ohne den Dribbler aus der zweiten spanischen Liga wäre die DR Kongo wohl nicht bei der WM. Im entscheidenden Playoff-Spiel gegen Jamaika bereitete Cipenga das einzige Tor durch Axel Tuanzebe vor – das Land war dadurch erstmals nach 52 Jahren wieder bei einer WM.
England brauchte bis nach der ersten Trinkpause, um zu wirklich klaren Chancen zu kommen. Diese hatten es dann aber in sich. Den Kopfball von Jude Bellingham (30.) aus kurzer Distanz hielt Lionel Mpasi exzellent, den Versuch von Marcus Rashford (35.) klärte der in England geborene Aaron Wan-Bissaka auf der Linie. Auf der anderen Seite legte der rechte Verteidiger für Yoane Wissa auf, doch der Abschluss des Stürmers von Newcastle United landete am Pfosten.
Kane fordert Elfmeter
Bevor erneut Bellingham (45.+2) und Harry Kane (45.+6) mit großen Chancen jeweils an Mpasi scheiterten, gab es fassungslose Gesichter aufseiten der Engländer. Bayern-Star Kane war in den Strafraum eingedrungen und nach einem Kontakt mit Mpasi zu Boden gegangen. Der jordanische Schiedsrichter Adham Makhadmeh verweigerte einen Elfmeterpfiff, die Entscheidung stand auch nach dem Videobeweis.
Tuchel schüttelte ungläubig den Kopf, Kane raufte sich die Haare. „Kontakt ist auf jeden Fall da, das steht völlig außer Frage. Der Schiri hat angezeigt, er wäre gesprungen, das kann ich auch aus der Schiedsrichterperspektive nachvollziehen“, analysierte der frühere Liverpool-Trainer Jürgen Klopp bei MagentaTV. Englands Sturm-Legende Alan Shearer befand: „Für mich ist das ein Elfmeter.“
Tuchel emotional in der Trinkpause
England drückte unbeirrt weiter – ihnen blieb auch nichts anderes übrig. Rashford (52./53.) traf zunächst das Außennetz, dann wurde sein abgefälschter Schuss glänzend von Mpasi abgewehrt. Tuchel reagierte, tauschte seine Flügel aus und brachte Bukayo Saka sowie Anthony Gordon.
In der Trinkpause gestikulierte Tuchel ununterbrochen, redete emotional auf seine Spieler ein. Die englischen Fans wurden zunehmend unruhig, Buhrufe häuften sich nach Fehlpässen. In der Crunchtime war England dann aber da. Eine Flanke von Gordon köpfte Kane problemlos ins lange Eck. Etwas mehr als zehn Minuten später verwandelte der Torjäger aus der Drehung überragend ins rechte obere Eck und ließ sein Team jubeln. (dpa/red)
Die Polizei in Schweden muss sich immer wieder um Bandkriminalität kümmern. - Foto: Christine Olsson/TT News Agency/dpa
In Kürze:
Die geplante Herabsetzung des Strafalters auf 13 Jahre war nicht durchsetzbar.
Schweden steht bei Bombenanschlägen und Schießereien europaweit mit an der Spitze.
Netzwerke heuern Jugendliche ab elf Jahren für kriminelle Taten an.
18-jähriger Norweger sollte 25.000 Euro für einen Auftragsmord bekommen.
Die schwedische Regierung hat Pläne angekündigt, das Alter der Strafmündigkeit auf 14 Jahre zu senken. Abgerückt ist sie hingegen von dem Vorhaben, gewalttätige Straftäter bereits ab 13 Jahren in speziellen Hafteinrichtungen unterzubringen.
Tausende Bandenmitglieder
Anfang des Monats wollte der schwedische Justizminister Gunnar Strömmer das Alter von 15 auf 13 Jahre senken. Am 11. Juni erklärte er jedoch, es gebe dafür im Parlament keine ausreichende Unterstützung. „Wir werden daher vorschlagen, das Alter der Strafmündigkeit auf 14 statt auf 13 Jahre zu senken“, sagte Strömmer vor Journalisten.
Derzeit werden Personen unter 15 Jahren, die im Verdacht stehen, eine schwere Straftat begangen zu haben, in eine von den Sozialdiensten betriebene Jugendeinrichtung eingewiesen. Zu einer Gefängnisstrafe können sie nicht verurteilt werden. Strömmer gab an, dass im Jahr 2025 mehr als 50 Kinder unter 15 Jahren im Verdacht standen, einen Mord oder versuchten Mord begangen zu haben.
In den vergangenen 20 Jahren erlebte Schweden einen starken Anstieg der Bandenkriminalität und der drogenbezogenen Gewalt. Das Land weist inzwischen eine der höchsten Raten an Schießereien und Bombenanschlägen in Europa auf, wobei Dutzende dieser Taten von Minderjährigen verübt wurden. Die schwedische Polizei schätzt die Anzahl der aktiven Bandenmitglieder auf 17.500. Hinzu kommen etwa 50.000 Personen, die in loser Verbindung zu diesen Gruppen stehen.
Magnus Lindgren, ehemaliger Polizeichef der Provinz Uppsala und derzeitiger Generalsekretär der Stiftung „Safer Sweden“, erklärte im vergangenen Jahr gegenüber Epoch Times, dass es in Schweden etwa 15.000 „hochgefährliche Kriminelle“ gebe. Diese verteilten sich zu gleichen Teilen auf Rockergruppen, Fußballhooligans und Kriminelle aus rund 60 Vierteln mit hoher Kriminalitätsrate.
Banden der organisierten Kriminalität, wie das „Foxtrot-Netzwerk“, nutzten dabei soziale Medien, um Jugendliche für Gewalttaten – darunter Bombenanschläge und Morde – zu rekrutieren. Darunter befänden sich auch Elfjährige.
Mehr Befugnisse für die Polizei
Die anonym agierenden Anwerber schalten Anzeigen in speziellen Gruppen sozialer Medien und bieten Geldzahlungen über Banking-Apps an. Die EU-Strafverfolgungsbehörde Europol rief im April 2025 die Einsatzgruppe „GRIMM“ ins Leben. Damit will sie gegen das sogenannte „Violence-as-a-Service“-Modell (Gewalt als Dienstleistung) vorgehen. Dabei sollen nach Angaben der Behörde häufig „junge Täter“ zum Einsatz kommen.
Nach den Wahlen im Jahr 2022 bildete Ulf Kristersson, Vorsitzender der konservativ-liberalen Moderaten, eine Regierung, der auch die Christdemokraten und die Liberalen angehören. Sie stützt sich jedoch maßgeblich auf die rechten Schwedendemokraten. Diese waren im Wahlkampf gegen Einwanderung und für eine härtere Strafjustiz eingetreten.
Die Regierung Kristersson reformierte das schwedische Strafrechtssystem grundlegend. So räumte sie der Polizei mehr Befugnisse ein und bestrafte Gewaltverbrechen härter. Den neuen Plänen zufolge sollen diesbezüglich verurteilte 14-Jährige in speziellen Hafteinrichtungen untergebracht werden.
Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes empfiehlt, das Mindestalter für die Strafmündigkeit auf nicht weniger als 14 Jahre festzulegen. Dies entspricht dem Durchschnitt in der Europäischen Union.
Schwedische Netzwerke der organisierten Kriminalität sind auch in Dänemark, Norwegen und Finnland sowie in den Niederlanden und Belgien aktiv. In den beiden letztgenannten Ländern befinden sich mit Rotterdam und Antwerpen die beiden wichtigsten Häfen für die Einfuhr von in Frachtgut versteckten Drogen.
Am 12. März 2025 verhängte das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums Sanktionen gegen Rawa Majid, den mutmaßlichen Anführer des „Foxtrot-Netzwerks“. Es handelt sich dabei um eine der größten Gruppierungen der organisierten Kriminalität in Schweden.
„Ich dachte, sie würden mich umbringen“
Laut OFAC handelte die Bande mit Drogen. Zudem soll sie im Auftrag der iranischen Regierung Anschläge auf Israelis und Juden in Europa verübt haben.
Die Polizei nahm im März 2025 den norwegischen Jugendlichen Johannes Natland im englischen Huddersfield fest. Er steht derzeit in London vor Gericht; dort plädierte er im Verfahren wegen Verschwörung zum Mord im Auftrag des Foxtrot-Netzwerks auf „nicht schuldig“. Natland, der zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt war, war bei seiner Festnahme im Besitz von zwei Handfeuerwaffen sowie 17 Schuss Munition. Er gab zu, dass die Waffen ihm gehörten.
Wie die BBC berichtete, sagte Natland diese Woche vor Gericht aus. Demnach seien ihm 25.000 Euro für einen Auftragsmord angeboten worden. Er habe jedoch geplant, sich selbst in den Fuß zu schießen, um sich der Tat zu entziehen. „Ich dachte, wenn ich ablehne, gerate ich in große Gefahr – sie würden meiner Familie etwas antun“, sagte Natland. „Ich dachte, sie würden mich umbringen.“ Epoch Times bat Natlands Anwalt, Paul Hynes, um eine Stellungnahme, erhielt jedoch bisher keine Antwort.
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