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Verbraucherschützer monieren Tricks bei Trinkgeld per Karte

Für Kaffee und Kuchen, zwei Pizzen zum Mitnehmen oder für das Familienessen im Restaurant: Beim Bezahlen in der Gastronomie geben viele gern auch ein kleines oder größeres Trinkgeld dazu.
Wird die Rechnung per Karte beglichen, zeigen Lesegeräte dafür häufiger gleich eine Vorauswahl an Optionen an: 7 Prozent oder 10 Prozent oder heute mal 20 Prozent? Da schnell etwas anzutippen, versetzt manche Gäste leicht in Stress. Verbraucherschützer und die Gewerkschaft warnen auch vor einer unterschwelligen Beeinflussung.
Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es muss auf den ersten Blick erkennbar sein, wie Gäste Trinkgeld ablehnen oder die Höhe selbst festlegen können.“ Der Verband setze sich daher für ein Verbot „manipulativer Designtricks“ auf europäischer Ebene ein, wie sie auch von Webseiten oder Apps bekannt seien.

Wo tippt man „Kein Trinkgeld“ an?

„Bei der Kartenzahlung liegen sie vor, wenn die Option, kein Trinkgeld zu geben, versteckt oder schlechter sichtbar ist“, sagte Pop. Das zielt darauf, dass Felder mit voreingestellten Prozent-Vorschlägen auf den Displays teils größer oder farblich auffälliger dargestellt sind als andere Auswahlmöglichkeiten.
So gibt es ein Feld mit Bezeichnungen wie „freie Eingabe“, „benutzerdefiniert“ oder „anderer Betrag“, wenn man ohne Prozentrechnung zum Beispiel einfach direkt um 3,70 Euro bis zum nächsten glatten Betrag aufrunden will. Und ein Feld für „Kein Trinkgeld“ gibt es auf den digitalen Bezahlgeräten natürlich auch.
„Viele Menschen geben gerne und freiwillig Trinkgeld, um guten Service wertzuschätzen“, sagte Pop. Problematisch werde es, wenn Gäste gedrängt oder sogar manipuliert würden. „Niemand ist verpflichtet, Trinkgeld zu geben.“ Laut einer Umfrage im Auftrag des Verbands befürworten es drei Viertel (76 Prozent), dass die Möglichkeit, kein Trinkgeld oder weniger Trinkgeld zu geben, ebenso sichtbar und leicht auswählbar sein sollte wie vorgeschlagene Beträge.

Immer mehr zahlen mit Karte oder Handy

Gezielt gefragt, ob man sich durch auffälliger dargestellte Prozent-Optionen zum Trinkgeldgeben gedrängt fühle, bejahte dies gut die Hälfte – voll und ganz stimmten 36 Prozent zu, eher stimmten 16 Prozent zu. Tendenziell nicht dazu gedrängt sehen sich 42 Prozent. Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage befragte das Institut Forsa den Angaben zufolge vom 3. bis 5. August 1.009 Menschen ab 18 Jahren.
Die Branche weist auf einen Wandel der Zahlungsgewohnheiten vieler Gäste hin. „Immer mehr Menschen sind bargeldlos unterwegs und bezahlen mit der Karte oder dem Handy“, sagte der Rechtsexperte des Deutschen Hotellerie- und Gastronomieverbands (Dehoga), Jürgen Benad. Die Integration von Trinkgeld-Optionen in Kartenterminals biete eine zusätzliche Möglichkeit, Wertschätzung auszudrücken, und erleichtere dies auch ohne Bargeld.

„Freiwilliges Dankeschön des Gastes“

„Ob und in welcher Höhe ein Gast Trinkgeld gibt, bleibt jedoch stets eine persönliche Entscheidung“, betonte Benad. Eine Rolle spielten neben dem Service auch Faktoren wie die Atmosphäre und die Qualität der Speisen. Wer kein Trinkgeld geben möchte, könne selbstverständlich jederzeit die Option dafür wählen. „Trinkgeld ist und bleibt ein freiwilliges Dankeschön des Gastes.“
Eine im Frühjahr vorgestellte Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigte indes viel Skepsis bei voreingestellten Optionen beim Bezahlen mit Karte. Praktisch fanden das in der nach eigenen Angaben repräsentativen Erhebung demnach 29 Prozent der 1.004 Befragten ab 16 Jahren. Und 64 Prozent meinten, vorgeschlagene Beträge führten dazu, dass mehr Trinkgeld gegeben werde als ursprünglich geplant.

Digitales Trinkgeld muss ankommen

Auch aus Sicht der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) führt an digitalen Trinkgeldfunktionen aber künftig kaum ein Weg vorbei, wie der Vorsitzende Guido Zeitler sagte. „Für viele Beschäftigte sind sie auch durchaus hilfreich, weil immer mehr Gäste mit Karte zahlen und sonst teilweise gar kein Trinkgeld geben würden.“
Entscheidend sei aber: „Der Gast muss sicher sein können, dass digital gegebenes Trinkgeld genauso wie Bargeld vollständig, transparent und nachvollziehbar bei den Beschäftigten ankommt.“
Bei der Art und Weise der Umsetzung legt die Gewerkschaft aber Wert auf Transparenz und dass es kein subtiles Drängen gibt. „Auch bei digitaler Bezahlung muss es eine freiwillige Entscheidung der Gäste bleiben. Sie sollten dabei keinen Druck verspüren“, mahnte Zeitler.
„Deutlichen Verbesserungsbedarf sehen wir deshalb dort, wo Bezahlsysteme Kundinnen und Kunden durch ihre Gestaltung in eine bestimmte Richtung lenken.“

Gewerkschaft pocht auf guten Lohn

Daher sollte die Möglichkeit, kein Trinkgeld zu geben oder einen eigenen Betrag einzugeben, so sichtbar und einfach nutzbar sein wie vorgegebene Trinkgeld-Optionen, sagte der Gewerkschaftschef. Und machte auch grundsätzlich klar: „Trinkgeld ist ein Zeichen der Wertschätzung für einen guten Service. In erster Linie ist es aber die Aufgabe des Arbeitgebers, die Arbeit gut zu entlohnen.“ (dpa/red)
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20.08.2026 | Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab | ADAC: Nur 16 Neuwagen-Modelle kosten unter 20.000 Euro

HEUTE11:11 Uhr

Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab

Nach dem Unions-Fraktionsvorsitz will Jens Spahn (CDU) auch in seiner Heimat den Vorsitz des CDU-Bezirks Münsterland abgeben. „Ich habe mich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der CDU-Münsterland zu kandidieren“, sagte Spahn den „Westfälischen Nachrichten“. Im Juli hatte Spahn noch eine erneute Kandidatur angekündigt.

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HEUTE10:32 Uhr

Waldbrand im Hohen Venn: Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab

Deutsche Feuerwehrleute beenden ihren Einsatz auf dem 3.000-Hektar-großen Waldbrand in Belgien; belgische Freiwillige Feuerwehren sollen sie ersetzen. Es wird weiterhin die oberste Vegetations- und Humusschicht abgetragen, um brennbares Material zu entfernen. Das Feuer ist vollständig eingekreist. Es kann noch Wochen oder Monate dauern, die unterirdischen Brände in dem Torfmoor zu löschen. 

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HEUTE10:22 Uhr

Klimaphänomen El Niño: Für 80 Prozent von Honduras Dürre-Alarm ausgerufen

Honduras hat für 80 Prozent des Landes einen Dürre-Alarm ausgerufen. 234 der 298 Gemeinden seien von niedrigen Wasserständen, Ernteausfällen und Vieh-Sterben betroffen. In 75 Gebieten gilt Alarmstufe Rot, darunter in der Hauptstadt Tegucigalpa. Die Krise soll bis März oder April 2027 dauern und im Zusammenhang mit dem aktuellen El Niño stehen.

Ein Mann füllt aufgrund der mangelhaften Wasserversorgung in der Region Trinkwasser in Plastikfässer – in einem Haus in Tegucigalpa am 19. August 2026.

Foto: Orlando Sierra/AFP via Getty Images

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HEUTE10:15 Uhr

Frankfurter Justiz erhebt Anklage gegen mutmaßliche Cum-Ex-Täter

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat vier Männer – zwei Briten, einen Deutsche und einen US-Bürger – wegen schwerer Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften angeklagt. Sie sollen 2008 eine Cum-Ex-Handelsstrategie mit DAX-Werten entwickelt, genehmigt und umgesetzt und damit einen Steuerschaden von 20 Millionen Euro erzeugt haben.

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HEUTE9:53 Uhr

USA und Kanada melden Fortschritte in Handelsverhandlungen

Die USA und Kanada sehen Fortschritte: Laut US-Präsident Donald Trump gibt es einen „Deal“, es müssten nur noch die Unterlagen finalisiert werden. Ähnlich äußerte sich Kanadas Premierminister Mark Carney. Ottawa strebt niedrigere Zölle auf Autos, Stahl, Aluminium, Kupfer und Holzprodukte an. Die USA sucht Lösungen für ihre Landwirte und alkoholische Getränke.

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HEUTE9:43 Uhr

ADAC: Deutlich weniger Neuwagen für unter 20.000 Euro

Neuwagen unter 20.000 Euro werden seltener. Laut ADAC gibt es derzeit auf den deutschen Markt nur 16 Modelle. 2021 waren es demnach noch 35. Kein günstiges Modell stammt von einem deutschen Hersteller. Erstmals sind drei Modelle vollelektrisch.
HEUTE9:33 Uhr

Rheinland-Pfalz: Starke Verluste für CDU und SPD

Fünf Monate nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verzeichnen CDU und SPD Verluste. Laut Infratest dimap käme die CDU auf 28 Prozent (-3 Prozentpunkte), die SPD steht bei 19 Prozent (-6). Die AfD steigt um 4,5 Zähler auf 24 Prozent. Die grünen kämen auf 11 (+3), die Linke auf 5 (damals 4,4), FDP und Freie Wähler auf je 3 Prozent.

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HEUTE9:20 Uhr

Neue gegenseitige Angriffe von Russland und Ukraine

In der Nacht hat Russland erneut Wohngebiete und Lagerhallen in Kiew und Umgebung angegriffen; es habe mindestens 12 Tote und 33 Verletzte gegeben. Russland meldete rund 250 ukrainische Drohnen in der Region Moskau. Polen mobilisierte seine Luftverteidigung. In Rumänien stiegen zwei spanische NATO-Kampfjets auf. Eine Drohne stürzte in Rumänien in einem unbewohnten Gebiet im Kreis Tulcea ab.

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HEUTE8:53 Uhr

Unruhe bei der BSW Thüringen

Katja Wolf, Chefin des Thüringer BSW-Landesverbandes, kritisiert Sahra Wagenknecht: mit der Annäherung an die AfD sei eine Grenze überschritten. Für das BSW könne es keine Verbrüderung mit der AfD geben, eine Duldung des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt lehnt sie ab. Gleiches gilt für eine Forderung von Wagenknecht nach Einsetzung einer Expertenregierung in Thüringen.

Katja Wolf (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE8:44 Uhr

Geschäft für Hotels und Gastronomie schrumpft

In der ersten Jahreshälfte fielen im Gastgewerbe in Deutschland preisbereinigt die Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent. Da gleichzeitig Preiserhöhungen durchgesetzt wurden, stieg der nominale Umsatz um 2,1 Prozent. Gaststätten und Restaurants: Umsatz -5,7 Prozent, Hotels -3,2 Prozent. 

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HEUTE8:30 Uhr

Deutsche Exporte legen im ersten Halbjahr zu

Im 1. Halbjahr stiegen die deutsche Exporte auf einen Wert von 817,8 Milliarden Euro (+3,9 Prozent als im 1. HJ 2025). Nach Deutschland importiert wurden Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro (+4,7 Prozent). An der Spitze der Ex- und Importe lagen Waren aus China, gefolgt von den USA und den Niederlanden. Am meisten exportiert wurden Autos und Kfz-Teile, Maschinen und DV-Geräte, elektrische und optische Erzeugnisse

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HEUTE8:04 Uhr

Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt

Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung: Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sein Eigentum wird beschlagnahmt. Evergrande und seine Immobiliensparte müssen umgerechnet rund 2 Milliarden Euro zahlen. Fünf weitere ranghohe Manager erhielten zwischen 6 und 18 Jahren Haft. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an.

Gebäude des chinesischen Baukonzerns Country Garden Holdings in Zhengzhou, in der Provinz Henan. Der Immobilienkonzern ist massiv verschuldet, die Angst vor einem Zusammenbruch (ähnlich dem seines Konkurrenten Evergrande) wächst.

Foto: STR/AFP via Getty Images

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HEUTE7:53 Uhr

Kindesmissbrauch: Neue Vorwürfe gegen Chirurgen in Frankreich

Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft werden dem inhaftierten Chirurgen Joël Le Scouarnec (75) weitere 40 sexuelle Übergriffe und zehn Vergewaltigungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Vorwürfe betreffen 48 Opfer in den Jahren 1987 bis 2017 und sind noch nicht verjährt.

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HEUTE7:49 Uhr

US-Staatsverschuldung erstmals über 40 Billionen Dollar

Die Staatsverschuldung der USA ist laut dem Finanzministerium erstmals auf 40,05 Billionen Dollar (rund 34 Billionen Euro) gestiegen – höher als prognostiziert. Grund dafür sind unter anderem die Zollpolitik, Zahlungsverpflichtungen bei sozialer Sicherheit und Gesundheitsversorgung sowie steigende Zinskosten.

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HEUTE7:34 Uhr

„Politbarometer“: AfD weiter klar vorn – Grüne legen zu

Die AfD ist mit 27 Prozent (-1) im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ in der Wählergunst klar vorn geblieben. CDU/CSU erreichen 22 Prozent (-1), die Grünen 14 Prozent (+1). Für SPD (12), Linke (12) und FDP (4) ergeben sich keine Veränderungen. Die sonstigen Parteien kommen auf 9 Prozent (+1).

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HEUTE7:21 Uhr

Sachsens Wirtschaftsminister: VW-Werk in Zwickau produktiver als andere

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht für Volkswagen eine gute Zukunft in Zwickau-Mosel: „Zwickau ist 30 Prozent produktiver als das zweitbeste Fahrzeugproduktionswerk in Deutschland“. Die Senkung der Fabrikkosten sei 2025 erreicht worden, 2026 liege der Standort auf Zielkurs. Bei vergleichbarer Rechnung sei die Arbeitsproduktivität höher als im VW-Werk Bratislava. VW-Chef Oliver Blume besucht das Werk in der kommenden Woche.

Das Werk von Volkswagen in Zwickau (Sachsen). Hier werden ausschließlich Elektroautos hergestellt.

Foto: Spitzt-Foto/iStock

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HEUTE7:11 Uhr

Gasspeicher: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreise

Angesichts der geringen Füllstände der Gasspeicher warnt die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop, vor steigenden Preisen für Gaskunden. Verbraucher sollten jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht. Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei für Haushalte in der Grundversorgung hilfreich.

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HEUTE6:46 Uhr

Bauernverband warnt vor Putins Einfluss auf den Weizenmarkt

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wirft Russland vor, „Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland, gegen Europa und die USA“, zu nutzen. Aggressive Preispolitik und große Exportmengen drückten die Weltmarktpreise – dadurch würden hiesige Bauern nichts verdienen. Rukwied fordert die Politik zum Handeln auf.

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HEUTE6:25 Uhr

China droht der EU im Streit um JD.com

China droht der EU wegen ihrer Untersuchung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com und verbot, die EU bei bestimmten Auskunftsersuchen in China zu unterstützen. Das Justizministerium warf Brüssel vor, umfangreiche und unnötige Informationen verlangt zu haben. Brüssel prüft, ob JD.com Subventionen wie günstige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse erhalten hat, die den Wettbewerb verzerren könnten.

MediaMarktSaturn ist Europas größter Elektronikfachhändler und nach Amazon, Otto und Zalando viertgrößter Onlineshop in Deutschland.

Foto: Creativebird/iStock

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HEUTE6:12 Uhr

Neuer Waldbrand nahe Madrid ausgebrochen

50 Kilometer westlich von Madrid ist erneut ein Feuer ausgebrochen, Behörden ordneten die Evakuierung einiger Häuser des Ortes Aldea del Fresno an. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Neun Löschflugzeuge waren im Einsatz, starker Wind fachte die Flammen an.

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HEUTE5:29 Uhr

Grüne fordern Drohnen-Gipfel im Kanzleramt

Die Grünen fordern nach dem Leipzig-Vorfall einen Drohnen-Gipfel im Kanzleramt, an dem alle Zuständigen aus Bund und Ländern teilnehmen. Sie werfen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) „Symbolpolitik“ vor und wollen, dass grundsätzlich die Bundespolizei für Überwachung und Abwehr von Drohnen zuständig sein soll.

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HEUTE5:02 Uhr

Berichte: Harry und Meghan vor Rückzug nach Großbritannien

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan planen Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat nach Großbritannien zurückzukehren. Eine offizielle Bestätigung des Paares oder Königspalastes gab es zunächst nicht. Sie sagten sich 2020 von ihren royalen Pflichten los und zogen mit ihren Kindern nach Kalifornien. 2025 äußerte Harry den Wunsch nach einer Aussöhnung. 
Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Foto: Amy Katz/ZUMA Press Wire/dpa

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HEUTE4:55 Uhr

Libanon liefert Assad-General nach Syrien aus

Der Libanon hat den ehemaligen syrischen General Adel Issa an Syrien ausgeliefert. Ihm werden unter anderem Mord und Folter vorgeworfen, gegen Issa lag ein Haftbefehl vor. Grundlage war ein Justizabkommens von 1951 zwischen Beirut und Damaskus.

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HEUTE4:37 Uhr

Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund

Stefan Grundei, Geschäftsführer des Bundesverbands der Kleingartenvereine fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für den Erhalt und Ausbau von Kleingärten und Geld im nächsten Haushalt. Sie seien ein Teil der Infrastruktur und wichtig für Biodiversität, Naherholung und eine Kühlung der Städte. Ein Förderprogramm war aus den Bundeshaushalten 2025 und 2026 gestrichen worden.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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20.08.2026 | ADAC: Nur 16 Neuwagen-Modelle kosten unter 20.000 Euro | China droht EU

HEUTE9:43 Uhr

ADAC: Deutlich weniger Neuwagen für unter 20.000 Euro

Neuwagen unter 20.000 Euro werden seltener. Laut ADAC gibt es derzeit auf den deutschen Markt nur 16 Modelle. 2021 waren es demnach noch 35. Kein günstiges Modell stammt von einem deutschen Hersteller. Erstmals sind drei Modelle vollelektrisch.

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HEUTE9:33 Uhr

Rheinland-Pfalz: Starke Verluste für CDU und SPD

Fünf Monate nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verzeichnen CDU und SPD Verluste. Laut Infratest dimap käme die CDU auf 28 Prozent (-3 Prozentpunkte), die SPD steht bei 19 Prozent (-6). Die AfD steigt um 4,5 Zähler auf 24 Prozent. Die grünen kämen auf 11 (+3), die Linke auf 5 (damals 4,4), FDP und Freie Wähler auf je 3 Prozent.

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HEUTE9:20 Uhr

Neue gegenseitige Angriffe von Russland und Ukraine

In der Nacht hat Russland erneut Wohngebiete und Lagerhallen in Kiew und Umgebung angegriffen; es habe mindestens 12 Tote und 33 Verletzte gegeben. Russland meldete rund 250 ukrainische Drohnen in der Region Moskau. Polen mobilisierte seine Luftverteidigung. In Rumänien stiegen zwei spanische NATO-Kampfjets auf. Eine Drohne stürzte in Rumänien in einem unbewohnten Gebiet im Kreis Tulcea ab.

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HEUTE8:53 Uhr

Unruhe bei der BSW Thüringen

Katja Wolf, Chefin des Thüringer BSW-Landesverbandes, kritisiert Sahra Wagenknecht: mit der Annäherung an die AfD sei eine Grenze überschritten. Für das BSW könne es keine Verbrüderung mit der AfD geben, eine Duldung des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt lehnt sie ab. Gleiches gilt für eine Forderung von Wagenknecht nach Einsetzung einer Expertenregierung in Thüringen.

Katja Wolf (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE8:44 Uhr

Geschäft für Hotels und Gastronomie schrumpft

In der ersten Jahreshälfte fielen im Gastgewerbe in Deutschland preisbereinigt die Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent. Da gleichzeitig Preiserhöhungen durchgesetzt wurden, stieg der nominale Umsatz um 2,1 Prozent. Gaststätten und Restaurants: Umsatz -5,7 Prozent, Hotels -3,2 Prozent. 

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HEUTE8:30 Uhr

Deutsche Exporte legen im ersten Halbjahr zu

Im 1. Halbjahr stiegen die deutsche Exporte auf einen Wert von 817,8 Milliarden Euro (+3,9 Prozent als im 1. HJ 2025). Nach Deutschland importiert wurden Waren im Wert von 712,1 Milliarden Euro (+4,7 Prozent). An der Spitze der Ex- und Importe lagen Waren aus China, gefolgt von den USA und den Niederlanden. Am meisten exportiert wurden Autos und Kfz-Teile, Maschinen und DV-Geräte, elektrische und optische Erzeugnisse

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HEUTE8:04 Uhr

Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt

Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung: Der Gründer des insolventen chinesischen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sein Eigentum wird beschlagnahmt. Evergrande und seine Immobiliensparte müssen umgerechnet rund 2 Milliarden Euro zahlen. Fünf weitere ranghohe Manager erhielten zwischen 6 und 18 Jahren Haft. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an.

Gebäude des chinesischen Baukonzerns Country Garden Holdings in Zhengzhou, in der Provinz Henan. Der Immobilienkonzern ist massiv verschuldet, die Angst vor einem Zusammenbruch (ähnlich dem seines Konkurrenten Evergrande) wächst.

Foto: STR/AFP via Getty Images

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HEUTE7:53 Uhr

Kindesmissbrauch: Neue Vorwürfe gegen Chirurgen in Frankreich

Nach seiner Verurteilung zu 20 Jahren Haft werden dem inhaftierten Chirurgen Joël Le Scouarnec (75) weitere 40 sexuelle Übergriffe und zehn Vergewaltigungen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die Vorwürfe betreffen 48 Opfer in den Jahren 1987 bis 2017 und sind noch nicht verjährt.

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HEUTE7:49 Uhr

US-Staatsverschuldung erstmals über 40 Billionen Dollar

Die Staatsverschuldung der USA ist laut dem Finanzministerium erstmals auf 40,05 Billionen Dollar (rund 34 Billionen Euro) gestiegen – höher als prognostiziert. Grund dafür sind unter anderem die Zollpolitik, Zahlungsverpflichtungen bei sozialer Sicherheit und Gesundheitsversorgung sowie steigende Zinskosten.

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„Politbarometer“: AfD weiter klar vorn – Grüne legen zu

Die AfD ist mit 27 Prozent (-1) im aktuellen ZDF-„Politbarometer“ in der Wählergunst klar vorn geblieben. CDU/CSU erreichen 22 Prozent (-1), die Grünen 14 Prozent (+1). Für SPD (12), Linke (12) und FDP (4) ergeben sich keine Veränderungen. Die sonstigen Parteien kommen auf 9 Prozent (+1).

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Sachsens Wirtschaftsminister: VW-Werk in Zwickau produktiver als andere

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sieht für Volkswagen eine gute Zukunft in Zwickau-Mosel: „Zwickau ist 30 Prozent produktiver als das zweitbeste Fahrzeugproduktionswerk in Deutschland“. Die Senkung der Fabrikkosten sei 2025 erreicht worden, 2026 liege der Standort auf Zielkurs. Bei vergleichbarer Rechnung sei die Arbeitsproduktivität höher als im VW-Werk Bratislava. VW-Chef Oliver Blume besucht das Werk in der kommenden Woche.

Das Werk von Volkswagen in Zwickau (Sachsen). Hier werden ausschließlich Elektroautos hergestellt.

Foto: Spitzt-Foto/iStock

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Gasspeicher: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreise

Angesichts der geringen Füllstände der Gasspeicher warnt die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop, vor steigenden Preisen für Gaskunden. Verbraucher sollten jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht. Auch ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei für Haushalte in der Grundversorgung hilfreich.

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Bauernverband warnt vor Putins Einfluss auf den Weizenmarkt

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, wirft Russland vor, „Weizen als strategische Waffe gegen Deutschland, gegen Europa und die USA“, zu nutzen. Aggressive Preispolitik und große Exportmengen drückten die Weltmarktpreise – dadurch würden hiesige Bauern nichts verdienen. Rukwied fordert die Politik zum Handeln auf.

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China droht der EU im Streit um JD.com

China droht der EU wegen ihrer Untersuchung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy durch den chinesischen Onlinehändler JD.com und verbot, die EU bei bestimmten Auskunftsersuchen in China zu unterstützen. Das Justizministerium warf Brüssel vor, umfangreiche und unnötige Informationen verlangt zu haben. Brüssel prüft, ob JD.com Subventionen wie günstige Finanzierungen, Steuervergünstigungen und Zuschüsse erhalten hat, die den Wettbewerb verzerren könnten.

MediaMarktSaturn ist Europas größter Elektronikfachhändler und nach Amazon, Otto und Zalando viertgrößter Onlineshop in Deutschland.

Foto: Creativebird/iStock

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Neuer Waldbrand nahe Madrid ausgebrochen

50 Kilometer westlich von Madrid ist erneut ein Feuer ausgebrochen, Behörden ordneten die Evakuierung einiger Häuser des Ortes Aldea del Fresno an. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Neun Löschflugzeuge waren im Einsatz, starker Wind fachte die Flammen an.

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Grüne fordern Drohnen-Gipfel im Kanzleramt

Die Grünen fordern nach dem Leipzig-Vorfall einen Drohnen-Gipfel im Kanzleramt, an dem alle Zuständigen aus Bund und Ländern teilnehmen. Sie werfen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) „Symbolpolitik“ vor und wollen, dass grundsätzlich die Bundespolizei für Überwachung und Abwehr von Drohnen zuständig sein soll.

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Berichte: Harry und Meghan vor Rückzug nach Großbritannien

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan planen Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat nach Großbritannien zurückzukehren. Eine offizielle Bestätigung des Paares oder Königspalastes gab es zunächst nicht. Sie sagten sich 2020 von ihren royalen Pflichten los und zogen mit ihren Kindern nach Kalifornien. 2025 äußerte Harry den Wunsch nach einer Aussöhnung. 
Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Welche Rolle spielen Harry und Meghan künftig im Königshaus? (Archivbild)

Foto: Amy Katz/ZUMA Press Wire/dpa

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Libanon liefert Assad-General nach Syrien aus

Der Libanon hat den ehemaligen syrischen General Adel Issa an Syrien ausgeliefert. Ihm werden unter anderem Mord und Folter vorgeworfen, gegen Issa lag ein Haftbefehl vor. Grundlage war ein Justizabkommens von 1951 zwischen Beirut und Damaskus.

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Klimaschutz: Kleingärtnerverband will Förderung vom Bund

Stefan Grundei, Geschäftsführer des Bundesverbands der Kleingartenvereine fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für den Erhalt und Ausbau von Kleingärten und Geld im nächsten Haushalt. Sie seien ein Teil der Infrastruktur und wichtig für Biodiversität, Naherholung und eine Kühlung der Städte. Ein Förderprogramm war aus den Bundeshaushalten 2025 und 2026 gestrichen worden.
 
Mit Material von Nachrichtenagenturen

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Kritische Gesellschafter gegen Adlon-Verkauf

Aus dem Kreis der Gesellschafter des legendären Berliner Hotels Adlon gibt es Kritik an dem geplanten Verkauf der Nobel-Unterkunft. Für Unmut sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld.
Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben unter anderem 20 Prozent des Mehrerlöses, sollte der Kaufpreis höher als 310 Millionen Euro ausfallen. Angesetzt für die Immobilie ist ein Mindestpreis von 280 Millionen Euro.
„Es ist marktüblich, dass bei Überschreiten des Mindestverkaufspreises nicht nur die Gesellschafter profitieren, sondern auch der persönlich haftende Gesellschafter (phG)“, teilte Jagdfeld auf Anfrage mit. „Damit gibt es einen Interessengleichlauf zwischen den Anlegern, die am Mehrerlös partizipieren, und dem phG, dessen außerordentliche Leistung, die zu einem hohen Verkaufspreis geführt hat, honoriert wird.“

75 Prozent der Anleger müssen zustimmen

Das Luxushotel am Pariser Platz ist Teil eines Fonds, dem Fundus-Fonds 31, der von Jagdfeld gemanagt wird. Der Fonds – und damit das Adlon – gehört dem Unternehmen zufolge rund 4.000 Eigentümern, dabei handelt es sich überwiegend um Privatanleger.
Weil diese inzwischen in einem Alter seien, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollten, will Jagdfeld die Immobilie eigenen Angaben zufolge verkaufen.
„Mit dem angestrebten Verkauf kommen wir dem Wunsch der Anlegerinnen und Anleger am besten nach und sind so in der Lage, den höchstmöglichen Preis zu erzielen“, hatte die Jagdfeld-Gruppe jüngst mitgeteilt.
Die Fondsgesellschaft sei in der komfortablen Position, „frei und aus eigenen Stücken diesen Weg gehen und Deutschlands berühmtestes Hotel in neue Hände geben zu können“. Für den Verkauf müssen mindestens 75 Prozent der Anlegerinnen und Anleger zustimmen. Die Frist dafür läuft bis 27. August.

Erfolgsbeteiligung im zweistelligen Millionenbereich

Die kritischen Gesellschafter, die namentlich nicht genannt werden wollen, halten eigenen Angaben zufolge zusammen mehrere Hunderttausend Euro an dem Fonds. Sie halten einen Kaufpreis für das Adlon zwischen 350 Millionen und 400 Millionen Euro für realistisch.
Die Erfolgsbeteiligung für Jagdfeld könnte sich dann auf einen zweistelligen Millionenbetrag belaufen – zu viel aus Sicht der Anleger. Sie wollen dem Verkauf daher nicht zustimmen. Es brauche aber weitere größere Gesellschafter, um diesen noch zu verhindern, hieß es.
Von Jagdfeld hieß es, man nehme eine „sehr positive Stimmung“ unter den Gesellschaftern wahr und sei zuversichtlich, dass die erforderliche Mehrheit zustande komme.

Adlon-Ururenkel von Verkaufsplänen überrascht

Das prachtvolle Hotel in Ostberlin, das vor fast 120 Jahren von Lorenz Adlon gegründet wurde, war 1945 bis auf einen Seitenflügel abgebrannt und 1984 vollständig abgerissen worden.
In den 1990er Jahren wurde das Hotel nach Originalplänen wieder aufgebaut und am 23. August 1997 neu eröffnet. Betrieben wird es heute von der Luxushotelgruppe Kempinski.
Adlons Ururenkel Felix Adlon äußerte sich jüngst überrascht über den angekündigten Verkauf. Mit den derzeitigen Pächtern ist der 59-Jährige zufrieden, wie er kürzlich der „Süddeutschen Zeitung“ sagte. „Kempinski führt das Hotel gut.
Jagdfeld hat das neue Adlon mit Stil und Klasse wieder aufgebaut.“, lobte der Gründer-Nachfahre. Am liebsten aber würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen. „Ich kann kein Stück Seife mit meinem Namen verkaufen“, sagte Adlon mit Blick auf die Namensrechte. (dpa/red)
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21.07.2026 | London kappt Stromsteuer für britische Haushalte | Quecksilberfund in Baden-Württemberg

HEUTE13:15 Uhr

London: Burnham kappt Stromsteuer für britische Haushalte

Zur Entlastung der Verbraucher hat die neue Regierung von Premierminister Andy Burnham ab 1. Oktober eine Abschaffung der Mehrwertsteuer bei der Stromrechnung für Privathaushalte angekündigt. Demnach würde die Stromrechnung eines Durchschnittshaushalts um 45 Pfund (rund 53 Euro) pro Jahr sinken. Finanziert werden soll die Steuersenkung unter anderem durch den Verzicht auf ein Projekt für einen digitalen Personalausweis.

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HEUTE12:49 Uhr

Quecksilberfund in Baden-Württemberg: 20 Wohnhäuser evakuiert

Ein Quecksilberfund in Reichenbach an der Fils führte zur vorübergehenden Evakuierung zahlreicher Wohnhäuser. Die giftige Flüssigkeit entdeckte ein fünfjähriges Kind während eines Umzugs an einem Lastwagen. Die Eltern alarmierten die Feuerwehr, sichergestellt wurden etwa 20 Milliliter Quecksilber. Zeitweise waren 20 Häuser mit 27 Menschen evakuiert. Gesundheitliche Beschwerden hatte keiner.

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HEUTE12:19 Uhr

Louvre öffnet nach Einbruch Galerie wieder – ohne Schätze

Neun Monate nach dem Juwelen-Diebstahl öffnet morgen der Louvre seine Galerie d’Apollon wieder – völlig leer und als Prunkgalerie. Die Objekte würden entfernt, damit die kunstvollen Wand- und Deckendekorationen stärker zur Geltung kämen. Louvre-Direktor Christophe Leribault verglich den Saal mit der Spiegelgalerie von Versailles und sprach von einem Stück des ursprünglichen Königspalasts, das Besucher wiederentdecken könnten.

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HEUTE11:54 Uhr

Weniger Förderung beim Heizungstausch

Ab heute gilt die neue und größtenteils niedrigere Förderung für den Heizungstausch. Mit den neuen Konditionen sinkt die Höhe der förderfähigen Kosten etwa für den Einbau einer Wärmepumpe von zuvor 30.000 Euro auf nunmehr 28.000 Euro. Ab 2027 sinken die förderfähigen Kosten weiter jeweils zum 1. Februar und 1. August eines jeden Jahres um weitere 750 Euro. 2029 läuft die Förderung ganz aus.

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HEUTE11:29 Uhr

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom Juli 2026 verbessert. Sie liegen mit 26,3 Zählern um 15,8 Punkte über dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung mitteilte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage steigt ebenfalls, diese liegt mit -77,6 Punkten um +3,4 Punkte etwas über dem Wert für Juni.

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HEUTE10:57 Uhr

Libanesische Armee stationiert Truppen in „Pilotzonen“

Die libanesische Armee hat begonnen, Soldaten in einer weiteren von drei mit Israel vereinbarten „Pilotzonen“ im Süden des Libanon zu stationieren. Der libanesische Präsident Joseph Aoun ist derweil in Washington, wo er heute US-Präsident Donald Trump treffen will. In den „Pilotzonen“ soll getestet werden, ob es der regulären Armee gelingt, die Hisbollah-Miliz zu entwaffnen und aus den Gebieten zu verdrängen.

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HEUTE10:41 Uhr

Wildberger fordert mehr Rechenzentren für KI-Boom

Digitalminister Karsten Wildberger sieht die Nachfrage nach Rechenzentren extrem hoch, wie er im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte. Deutschland, Europa und Unternehmen hätten 15 Jahre am gesamten Cloud-Geschäft nicht aktiv genug teilgenommen. Die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung sieht vor, dass sich bis 2030 die Leistung allgemeiner Rechenzentren gegenüber 2025 mindestens verdoppelt, KI-Kapazitäten mindestens vervierfachen.
Im November war der Spatenstich für das Schwarz-Digits-Rechenzentrum. (Archiv)

Im November war der Spatenstich für das Schwarz-Digits-Rechenzentrum. (Archiv)

Foto: Frank Hammerschmidt/dpa

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HEUTE10:21 Uhr

Niedrigere Aluminiumzölle gegen Investitionen

Die USA bieten Unternehmen in der Aluminiumproduktion Zollsenkungen, wenn sie im Gegenzug die Produktion im Land aufbauen. Präsident Donald Trump wies den Handelsminister an. Dieser soll nun ein Anreizprogramm für Unternehmen auflegen, damit diese „in den Bau, die Erweiterung oder die Modernisierung von Aluminiumhütten“ investieren. Der Zollsatz für den Import von Aluminium liegt derzeit bei 50 Prozent.

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HEUTE9:57 Uhr

Präsidentenamt in Ungarn: Schach-Großmeisterin lehnt ab

Ungarns Regierungschef Peter Magyar bedauert, dass Schach-Großmeisterin Judit Polgar das Präsidentenamt ablehnt. Er respektiere die Entscheidung der 49-Jährigen. Sie könne die Einladung „nicht annehmen“, schrieb Polgar in Onlinediensten. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Kraft habe, die historische Verantwortung für die Vereinigung einer gespaltenen Nation zu übernehmen.“

Die ungarische Schach-Olympiasiegerin Judit Polgar in Budapest, Ungarn, am 14. Mai 2017 nach der Premiere eines Dokumentarfilms über die Familie Polgar (Symbolbild).

Foto: Peter Kohalmi/AFP via Getty Images

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HEUTE9:47 Uhr

Amazonas-Waldbrände haben abgenommen

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie „MapBiomas“ mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

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HEUTE9:16 Uhr

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 gestiegen

Die deutschen Gesundheitsausgaben sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Nominal – also in jeweiligen Preisen – stiegen sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent. Insgesamt lagen die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro.

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HEUTE8:56 Uhr

Vorfall im Südchinesischen Meer

Nach neuen Spannungen im Südchinesischen Meer hat Australien China „destabilisierendes und gefährliches“ Verhalten vorgeworfen. Australiens Außenministerin Penny Wong verurteilte in Manila das „Vorgehen chinesischer Schiffe gegenüber philippinischen Schiffen, das wir gestern Vormittag beobachtet haben“. Zuvor kam es zu einem Zusammenstoß zwischen philippinischen und chinesischen Seeleuten am Second-Thomas-Riff.

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HEUTE8:51 Uhr

Tag gegen illegalen Drogenhandel

Im Vorfeld des „Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel“ der Vereinten Nationen am 26. Juni hat Kambodscha beschlagnahmte Drogen in einer großen Vernichtungszeremonie verbrannt.

Während der Drogenvernichtung in der Provinz Kandal am 21. Juli 2026, Kambodscha.

Foto: Tang Chhin Sothy/AFP via Getty Images

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HEUTE8:43 Uhr

Gastgewerbe macht weniger Umsatz

Hotels, Restaurants und Cafés in Deutschland haben im Mai 2026 rund 2 Prozent weniger Umsatz gemacht als im April. Im Vergleich von Mai 2026 und Mai 2025 zeigt sich: Die Betriebe konnten sich für die Einnahmen aufgrund der Inflation weniger leisten – der Rückgang war daher in Wirklichkeit größer. Restaurants, Cafés und andere Gaststätten hatten deutlich weniger Gäste oder verkauften weniger.

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HEUTE8:25 Uhr

Schwimmbadbesuch deutlich teurer als 2025

Der Besuch eines Schwimmbads in Deutschland hat sich überdurchschnittlich stark verteuert. Die Eintrittspreise für Frei- und Hallenbäder lagen im Juni 3,6 Prozent über dem Niveau von 2025, teilt das Statistische Bundesamt mit. Ausgewählte Waren für den Schwimmbadbesuch kosten weniger: Bei Sonnenschirmen sanken die Preise um 0,7 Prozent, bei Sport- und Badebekleidung für Damen um 1,1 Prozent und für Herren um 1,7 Prozent.

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HEUTE7:57 Uhr

IWF genehmigt Ukraine 604 Millionen Euro

Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine Zugang zu weiteren Hilfszahlungen von umgerechnet 604 Millionen Euro gegeben. Damit stiegen die Auszahlungen seit Januar auf 1,9 Milliarden Euro. Das IWF-Programm ist auf vier Jahre angelegt. Während dieser Zeit sollen 7,1 Milliarden Euro an Kiew fließen. Als Gegenleistung für die Kredite sind Strukturreformen mit der Ukraine vereinbart.
HEUTE7:26 Uhr

Drogenboss „El Mayo“ zu lebenslanger Haft verurteilt

Der mexikanische Drogenboss Ismael „El Mayo“ Zambada (76) ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Zambada gründete zusammen mit Joaquín Guzmán („El Chapo“) das mexikanische Sinaloa-Kartell. Im August 2025 bekannte sich Zambada in mehreren Anklagepunkten schuldig und willigte in die Einziehung von 15 Milliarden Dollar ein. Im Gegenzug verzichtete die Anklage auf die Todesstrafe.

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HEUTE7:03 Uhr

Merz empfängt aserbaidschanischen Präsidenten

Heute wird der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew im Kanzleramt von Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren ist ein Vier-Augen-Gespräch geplant, bei dem es laut Bundesregierung um Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien gehen soll.

Ilham Alijew (Archivbild)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE6:35 Uhr

Koalitionen mit der AfD

58 Prozent der Deutschen lehnt Koalitionen mit der AfD ab. Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von „Stern“ und RTL. 39 Prozent sind für eine Lockerung der „Brandmauer“. Die Zustimmung ist regional unterschiedlich. Im Westen sind 61 Prozent gegen Regierungsbildungen mit der AfD auf Länderebene, im Osten sind 53 Prozent dafür.

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HEUTE6:23 Uhr

Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf einige Waren aus Kanada an

Wein, Hockeyschläger und Zement: US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine „diskriminierende Behandlung“ von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Kanada wies diese Vorwürfe umgehend zurück.

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HEUTE6:15 Uhr

Rund 1,9 Millionen Familien erhalten Kindersofortzuschlag

Von der geplanten Streichung des Kindersofortzuschlags wären in Deutschland knapp 1,9 Millionen Familien betroffen. Das besagt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Politikers Dietmar Bartsch. In NRW erhalten den Zuschlag rund 548.000 Menschen, in Niedersachsen 180.000 Menschen, in Baden-Württemberg rund 174.000, in Bayern 155.000, in Hessen rund 151.000 und in Berlin rund 155.000.

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HEUTE6:00 Uhr

Belgien feiert Unabhängigkeitstag

Bei der heutigen traditionellen Militärparade zum belgischen Unabhängigkeitstag in Brüssel soll vor dem Königlichen Palast erstmals ein ukrainisches Kontingent mitmarschieren. Zudem nehmen erstmals belgische Kampfjets vom Typ F-35 sowie neue Militärdrohnen an der Parade teil. Tagsüber findet in den Straßen und Parks zwischen Justizpalast und Parlament ein Volksfest statt.

(l-r) Prinzessin Eléonore von Belgien, Prinz Gabriel von Belgien, Königin Mathilde von Belgien, König Philippe von Belgien, Prinzessin Elisabeth von Belgien und Prinz Emmanuel von Belgien verlassen das Te Deum anlässlich des belgischen Nationalfeiertags am 21. Juli 2026 in Brüssel, Belgien.

Foto: Andreas Rentz/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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21.07.2026 | Ungarns Schach-Großmeisterin lehnt Präsidentenamt ab | Trump bietet niedrigere Aluminiumzölle gegen Investitionen

HEUTE11:29 Uhr

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich in der Umfrage vom Juli 2026 verbessert. Sie liegen mit 26,3 Zählern um 15,8 Punkte über dem Vormonatswert, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung mitteilte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage steigt ebenfalls, diese liegt mit -77,6 Punkten um +3,4 Punkte etwas über dem Wert für Juni.

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HEUTE10:57 Uhr

Libanesische Armee stationiert Truppen in „Pilotzonen“

Die libanesische Armee hat begonnen, Soldaten in einer weiteren von drei mit Israel vereinbarten „Pilotzonen“ im Süden des Libanon zu stationieren. Der libanesische Präsident Joseph Aoun ist derweil in Washington, wo er heute US-Präsident Donald Trump treffen will. In den „Pilotzonen“ soll getestet werden, ob es der regulären Armee gelingt, die Hisbollah-Miliz zu entwaffnen und aus den Gebieten zu verdrängen.

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HEUTE10:41 Uhr

Wildberger fordert mehr Rechenzentren für KI-Boom

Digitalminister Karsten Wildberger sieht die Nachfrage nach Rechenzentren extrem hoch, wie er im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte. Deutschland, Europa und Unternehmen hätten 15 Jahre am gesamten Cloud-Geschäft nicht aktiv genug teilgenommen. Die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung sieht vor, dass sich bis 2030 die Leistung allgemeiner Rechenzentren gegenüber 2025 mindestens verdoppelt, KI-Kapazitäten mindestens vervierfachen.

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HEUTE10:21 Uhr

Niedrigere Aluminiumzölle gegen Investitionen

Die USA bieten Unternehmen in der Aluminiumproduktion Zollsenkungen, wenn sie im Gegenzug die Produktion im Land aufbauen. Präsident Donald Trump wies den Handelsminister an. Dieser soll nun ein Anreizprogramm für Unternehmen auflegen, damit diese „in den Bau, die Erweiterung oder die Modernisierung von Aluminiumhütten“ investieren. Der Zollsatz für den Import von Aluminium liegt derzeit bei 50 Prozent.
Die Aluminiumhersteller bleiben im Krisenmodus.

Die Aluminiumhersteller bleiben im Krisenmodus.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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HEUTE9:57 Uhr

Präsidentenamt in Ungarn: Schach-Großmeisterin lehnt ab

Ungarns Regierungschef Peter Magyar bedauert, dass Schach-Großmeisterin Judit Polgar das Präsidentenamt ablehnt. Er respektiere die Entscheidung der 49-Jährigen. Sie könne die Einladung „nicht annehmen“, schrieb Polgar in Onlinediensten. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Kraft habe, die historische Verantwortung für die Vereinigung einer gespaltenen Nation zu übernehmen.“

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HEUTE9:47 Uhr

Amazonas-Waldbrände haben abgenommen

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie „MapBiomas“ mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

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HEUTE9:16 Uhr

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 gestiegen

Die deutschen Gesundheitsausgaben sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Nominal – also in jeweiligen Preisen – stiegen sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent. Insgesamt lagen die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro.

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HEUTE8:56 Uhr

Vorfall im Südchinesischen Meer

Nach neuen Spannungen im Südchinesischen Meer hat Australien China „destabilisierendes und gefährliches“ Verhalten vorgeworfen. Australiens Außenministerin Penny Wong verurteilte in Manila das „Vorgehen chinesischer Schiffe gegenüber philippinischen Schiffen, das wir gestern Vormittag beobachtet haben“. Zuvor kam es zu einem Zusammenstoß zwischen philippinischen und chinesischen Seeleuten am Second-Thomas-Riff.

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HEUTE8:51 Uhr

Tag gegen illegalen Drogenhandel

Im Vorfeld des „Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel“ der Vereinten Nationen am 26. Juni hat Kambodscha beschlagnahmte Drogen in einer großen Vernichtungszeremonie verbrannt.

Während der Drogenvernichtung in der Provinz Kandal am 21. Juli 2026, Kambodscha.

Foto: Tang Chhin Sothy/AFP via Getty Images

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HEUTE8:43 Uhr

Gastgewerbe macht weniger Umsatz

Hotels, Restaurants und Cafés in Deutschland haben im Mai 2026 rund 2 Prozent weniger Umsatz gemacht als im April. Im Vergleich von Mai 2026 und Mai 2025 zeigt sich: Die Betriebe konnten sich für die Einnahmen aufgrund der Inflation weniger leisten – der Rückgang war daher in Wirklichkeit größer. Restaurants, Cafés und andere Gaststätten hatten deutlich weniger Gäste oder verkauften weniger.

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HEUTE8:25 Uhr

Schwimmbadbesuch deutlich teurer als 2025

Der Besuch eines Schwimmbads in Deutschland hat sich überdurchschnittlich stark verteuert. Die Eintrittspreise für Frei- und Hallenbäder lagen im Juni 3,6 Prozent über dem Niveau von 2025, teilt das Statistische Bundesamt mit. Ausgewählte Waren für den Schwimmbadbesuch kosten weniger: Bei Sonnenschirmen sanken die Preise um 0,7 Prozent, bei Sport- und Badebekleidung für Damen um 1,1 Prozent und für Herren um 1,7 Prozent.

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HEUTE7:57 Uhr

IWF genehmigt Ukraine 604 Millionen Euro

Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine Zugang zu weiteren Hilfszahlungen von umgerechnet 604 Millionen Euro gegeben. Damit stiegen die Auszahlungen seit Januar auf 1,9 Milliarden Euro. Das IWF-Programm ist auf vier Jahre angelegt. Während dieser Zeit sollen 7,1 Milliarden Euro an Kiew fließen. Als Gegenleistung für die Kredite sind Strukturreformen mit der Ukraine vereinbart.
HEUTE7:26 Uhr

Drogenboss „El Mayo“ zu lebenslanger Haft verurteilt

Der mexikanische Drogenboss Ismael „El Mayo“ Zambada (76) ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Zambada gründete zusammen mit Joaquín Guzmán („El Chapo“) das mexikanische Sinaloa-Kartell. Im August 2025 bekannte sich Zambada in mehreren Anklagepunkten schuldig und willigte in die Einziehung von 15 Milliarden Dollar ein. Im Gegenzug verzichtete die Anklage auf die Todesstrafe.

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HEUTE7:03 Uhr

Merz empfängt aserbaidschanischen Präsidenten

Heute wird der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew im Kanzleramt von Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren ist ein Vier-Augen-Gespräch geplant, bei dem es laut Bundesregierung um Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien gehen soll.

Ilham Alijew (Archivbild)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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HEUTE6:35 Uhr

Koalitionen mit der AfD

58 Prozent der Deutschen lehnt Koalitionen mit der AfD ab. Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von „Stern“ und RTL. 39 Prozent sind für eine Lockerung der „Brandmauer“. Die Zustimmung ist regional unterschiedlich. Im Westen sind 61 Prozent gegen Regierungsbildungen mit der AfD auf Länderebene, im Osten sind 53 Prozent dafür.

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HEUTE6:23 Uhr

Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf einige Waren aus Kanada an

Wein, Hockeyschläger und Zement: US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine „diskriminierende Behandlung“ von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Kanada wies diese Vorwürfe umgehend zurück.

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HEUTE6:15 Uhr

Rund 1,9 Millionen Familien erhalten Kindersofortzuschlag

Von der geplanten Streichung des Kindersofortzuschlags wären in Deutschland knapp 1,9 Millionen Familien betroffen. Das besagt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Politikers Dietmar Bartsch. In NRW erhalten den Zuschlag rund 548.000 Menschen, in Niedersachsen 180.000 Menschen, in Baden-Württemberg rund 174.000, in Bayern 155.000, in Hessen rund 151.000 und in Berlin rund 155.000.

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HEUTE6:00 Uhr

Belgien feiert Unabhängigkeitstag

Bei der heutigen traditionellen Militärparade zum belgischen Unabhängigkeitstag in Brüssel soll vor dem Königlichen Palast erstmals ein ukrainisches Kontingent mitmarschieren. Zudem nehmen erstmals belgische Kampfjets vom Typ F-35 sowie neue Militärdrohnen an der Parade teil. Tagsüber findet in den Straßen und Parks zwischen Justizpalast und Parlament ein Volksfest statt.

(l-r) Prinzessin Eléonore von Belgien, Prinz Gabriel von Belgien, Königin Mathilde von Belgien, König Philippe von Belgien, Prinzessin Elisabeth von Belgien und Prinz Emmanuel von Belgien verlassen das Te Deum anlässlich des belgischen Nationalfeiertags am 21. Juli 2026 in Brüssel, Belgien.

Foto: Andreas Rentz/Getty Images

 
Mit Material der Nachrichtenagenturen

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21.07.2026 | Ungarns Schach-Großmeisterin lehnt Präsidentenamt ab |IWF genehmigt Ukraine 604 Millionen Euro

HEUTE9:57 Uhr

Präsidentenamt in Ungarn: Schach-Großmeisterin lehnt ab

Ungarns Regierungschef Peter Magyar bedauert, dass Schach-Großmeisterin Judit Polgar das Präsidentenamt ablehnt. Er respektiere die Entscheidung der 49-Jährigen. Sie könne die Einladung „nicht annehmen“, schrieb Polgar in Onlinediensten. „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Kraft habe, die historische Verantwortung für die Vereinigung einer gespaltenen Nation zu übernehmen.“

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Amazonas-Waldbrände haben abgenommen

Die Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet sind 2025 auf ein historisches Tief zurückgegangen. Insgesamt brannten gut drei Millionen Hektar ab, die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983, wie „MapBiomas“ mitteilte. Im Vorjahr waren knapp 16 Millionen Hektar abgebrannt, das war der bisherige Höchststand.

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HEUTE9:16 Uhr

Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 gestiegen

Die deutschen Gesundheitsausgaben sind 2024 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 3,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Nominal – also in jeweiligen Preisen – stiegen sie im Vorjahresvergleich um 7,6 Prozent. Insgesamt lagen die Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 bei 538,2 Milliarden Euro.

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Vorfall im Südchinesischen Meer

Nach neuen Spannungen im Südchinesischen Meer hat Australien China „destabilisierendes und gefährliches“ Verhalten vorgeworfen. Australiens Außenministerin Penny Wong verurteilte in Manila das „Vorgehen chinesischer Schiffe gegenüber philippinischen Schiffen, das wir gestern Vormittag beobachtet haben“. Zuvor kam es zu einem Zusammenstoß zwischen philippinischen und chinesischen Seeleuten am Second-Thomas-Riff.

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Tag gegen illegalen Drogenhandel

Im Vorfeld des „Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel“ der Vereinten Nationen am 26. Juni hat Kambodscha beschlagnahmte Drogen in einer großen Vernichtungszeremonie verbrannt.

Während der Drogenvernichtung in der Provinz Kandal am 21. Juli 2026, Kambodscha.

Foto: Tang Chhin Sothy/AFP via Getty Images

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Gastgewerbe macht weniger Umsatz

Hotels, Restaurants und Cafés in Deutschland haben im Mai 2026 rund 2 Prozent weniger Umsatz gemacht als im April. Im Vergleich von Mai 2026 und Mai 2025 zeigt sich: Die Betriebe konnten sich für die Einnahmen aufgrund der Inflation weniger leisten – der Rückgang war daher in Wirklichkeit größer. Restaurants, Cafés und andere Gaststätten hatten deutlich weniger Gäste oder verkauften weniger.

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Schwimmbadbesuch deutlich teurer als 2025

Der Besuch eines Schwimmbads in Deutschland hat sich überdurchschnittlich stark verteuert. Die Eintrittspreise für Frei- und Hallenbäder lagen im Juni 3,6 Prozent über dem Niveau von 2025, teilt das Statistische Bundesamt mit. Ausgewählte Waren für den Schwimmbadbesuch kosten weniger: Bei Sonnenschirmen sanken die Preise um 0,7 Prozent, bei Sport- und Badebekleidung für Damen um 1,1 Prozent und für Herren um 1,7 Prozent.

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IWF genehmigt Ukraine 604 Millionen Euro

Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine Zugang zu weiteren Hilfszahlungen von umgerechnet 604 Millionen Euro gegeben. Damit stiegen die Auszahlungen seit Januar auf 1,9 Milliarden Euro. Das IWF-Programm ist auf vier Jahre angelegt. Während dieser Zeit sollen 7,1 Milliarden Euro an Kiew fließen. Als Gegenleistung für die Kredite sind Strukturreformen mit der Ukraine vereinbart.
HEUTE7:26 Uhr

Drogenboss „El Mayo“ zu lebenslanger Haft verurteilt

Der mexikanische Drogenboss Ismael „El Mayo“ Zambada (76) ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Zambada gründete zusammen mit Joaquín Guzmán („El Chapo“) das mexikanische Sinaloa-Kartell. Im August 2025 bekannte sich Zambada in mehreren Anklagepunkten schuldig und willigte in die Einziehung von 15 Milliarden Dollar ein. Im Gegenzug verzichtete die Anklage auf die Todesstrafe.

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Merz empfängt aserbaidschanischen Präsidenten

Heute wird der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew im Kanzleramt von Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren ist ein Vier-Augen-Gespräch geplant, bei dem es laut Bundesregierung um Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien gehen soll.

Ilham Alijew (Archivbild)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Koalitionen mit der AfD

58 Prozent der Deutschen lehnt Koalitionen mit der AfD ab. Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von „Stern“ und RTL. 39 Prozent sind für eine Lockerung der „Brandmauer“. Die Zustimmung ist regional unterschiedlich. Im Westen sind 61 Prozent gegen Regierungsbildungen mit der AfD auf Länderebene, im Osten sind 53 Prozent dafür.

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Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf einige Waren aus Kanada an

Wein, Hockeyschläger und Zement: US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Grund für die Maßnahme sei eine „diskriminierende Behandlung“ von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Kanada wies diese Vorwürfe umgehend zurück.

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HEUTE6:15 Uhr

Rund 1,9 Millionen Familien erhalten Kindersofortzuschlag

Von der geplanten Streichung des Kindersofortzuschlags wären in Deutschland knapp 1,9 Millionen Familien betroffen. Das besagt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Politikers Dietmar Bartsch. In NRW erhalten den Zuschlag rund 548.000 Menschen, in Niedersachsen 180.000 Menschen, in Baden-Württemberg rund 174.000, in Bayern 155.000, in Hessen rund 151.000 und in Berlin rund 155.000.

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Belgien feiert Unabhängigkeitstag

Bei der heutigen traditionellen Militärparade zum belgischen Unabhängigkeitstag in Brüssel soll vor dem Königlichen Palast erstmals ein ukrainisches Kontingent mitmarschieren. Zudem nehmen erstmals belgische Kampfjets vom Typ F-35 sowie neue Militärdrohnen an der Parade teil. Tagsüber findet in den Straßen und Parks zwischen Justizpalast und Parlament ein Volksfest statt.
 
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Klare Regeln für den Ferienjob: Ruhezeiten, Mindestalter und Steuern

Für einige Schüler ist in den Ferien nicht nur Entspannung angesagt, sondern auch Geldverdienen. Beim Ferienjob gibt es aber einiges zu beachten. Nicht jeder und jede darf jede Arbeit verrichten.

Arbeiten ist ab 13 Jahren erlaubt

Arbeiten ist in Deutschland unter Auflagen frühestens ab 13 Jahren erlaubt. Wenn Eltern zustimmen, dürfen 13- und 14-Jährige täglich bis zu zwei Stunden arbeiten.
In landwirtschaftlichen Familienbetrieben sind auch drei Stunden möglich. Erlaubt sind nur „leichte“ Tätigkeiten wie Nachhilfe, Zeitungen austragen oder Gartenarbeit. Zudem darf die Arbeitszeit nur zwischen 8:00 und 18:00 Uhr liegen.

Welche Tätigkeiten sind erlaubt?

Das hängt vom Alter ab. Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher und ist weniger eingeschränkt als die Jüngeren. Trotzdem ist noch nicht alles erlaubt.
Schwere körperliche oder gefährliche Arbeit, etwa mit Chemikalien, ist auch für Jugendliche tabu. Gleiches gilt für sogenannte Akkordarbeit, bei der der Lohn direkt vom Arbeitstempo abhängt.

Nicht länger als 4 Wochen im Jahr

Grundsätzlich gilt: in allen Ferien zusammen nicht länger als vier Wochen im Jahr. Denn Schulferien sind in erster Linie zur Erholung da. Pro Tag dürfen Schüler nicht mehr als acht Stunden, in der Woche nicht mehr als 40 Stunden arbeiten.
Bis auf Ausnahmen muss die Arbeit wochentags zwischen 6:00 und 20:00 Uhr erledigt werden.
Ausnahmen gelten für bestimmte Branchen und in der Regel für Jugendliche ab 16 Jahren. In Bäckereien etwa dürfen sie bereits ab 5:00 Uhr morgens arbeiten, 17-Jährige ab 4:00 Uhr morgens.
In der Landwirtschaft dürfen Jugendliche über 16 Jahre während der Erntezeit bis zu neun Stunden täglich und insgesamt 85 Stunden pro Doppelwoche arbeiten. Im Gastgewerbe dürfen sie bis 22:00 Uhr arbeiten, in Mehrschichtbetrieben bis 23:00 Uhr.
Wochenendarbeit ist ebenfalls nur in bestimmten Brachen, darunter Gesundheitswesen, Gastronomie und Landwirtschaft, und unter Bedingungen eines Ersatzruhetages zulässig.

Die Pausenregelung

Auch die Ruhepausen für unter 18-Jährige sind geregelt. Wer zwischen viereinhalb und sechs Stunden pro Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Liegt die Arbeitszeit darüber, sind es 60 Minuten.

Sind Ferienjobs steuerpflichtig?

Theoretisch unterliegt der Arbeitslohn auch von Minderjährigen den Regeln des Lohnsteuerabzugs. Praktisch jedoch führen hohe Frei- und Pauschbeträge dazu, dass bis zu einem Monatslohn von gut 1.100 Euro in der Steuerklasse I keine Steuer anfällt.
Schüler gehören in diese Steuerklasse, die für ledige Arbeitnehmende im ersten Dienstverhältnis gilt.
Der Arbeitgeber braucht die sogenannten elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale – die Steuer-Identifikationsnummer, das Geburtsdatum und die Angabe, ob es sich um das erste Dienstverhältnis handelt.
Werden doch Steuern einbehalten, gibt es sie in der Regel im nächsten Jahr per Einkommensteuererklärung vom Finanzamt zurück.

Arbeitsvertrag wird empfohlen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund rät jedem, nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob zu beginnen. Darin sollten Aufgaben, Arbeitszeiten und Entlohnung klar definiert werden.
Hält sich ein Arbeitgeber nicht an den Vertrag, können sich Schüler zusammen mit ihren Eltern an das örtliche Gewerbeaufsichtsamt oder an Ämter für Arbeitsschutz wenden.
Unter 18-Jährige sind während ihres Ferienjobs bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert. Der Schutz beginnt mit dem ersten Arbeitstag. Er gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. (afp/red)
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ticker wirtschaft

Uber übernimmt Delivery Hero für knapp 13 Milliarden Euro

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das Berliner Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.
Demnach bietet Uber je Delivery-Hero-Aktie 41,50 Euro. Damit wird das Unternehmen insgesamt mit knapp 13 Milliarden Euro bewertet.
Zuletzt lag Ubers Anteil bei knapp 25 Prozent, hinzu kam Finanzinstrumente über knapp 12 Prozent. Nun verkaufte der Delivery-Hero-Großaktionär Prosus seinen Anteil von knapp 17 Prozent. Dazu hatte sich die niederländische Beteiligungsgesellschaft im Zuge des Kaufs des Konkurrenten Just Eat Takeaway (Lieferando) bereit erklärt.

Was sagen die Betroffenen?

„Diese Übernahme und die geplante Investition von Uber in Deutschland zeigen die Attraktivität des europäischen Tech-Ökosystems“, erklärte Delivery-Hero-Chef Niklas Östlund. „Wir beabsichtigen, weiterhin aktiv zu dessen Wachstum beizutragen.“
„Das talentierte Team von Delivery Hero hat ein beeindruckendes Unternehmen aufgebaut – mit beliebten lokalen Marken und führenden Positionen in einigen der weltweit am schnellsten wachsenden Liefermärkten“, sagte Uber-Chef Dara Khosrowshahi.
Delivery Hero hatte am 14. Juli bestätigt, dass man sich in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Übernahme durch Uber befindet. Die Aktie des Berliner Lieferdienst-Konzerns legte daraufhin im vorbörslichen Handel zu.

Hauptsitz soll Berlin bleiben

Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Das Unternehmen zählt allerdings wegen der starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zu den weltweit größten Essenslieferdiensten.
Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst – unter anderem auch in vielen Städten Deutschlands.
Uber verpflichtet sich im Zuge des Kaufs dazu, den Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin beizubehalten und bis mindestens 2029 keine Änderungen an der Belegschaft in der Bundeshauptstadt vorzunehmen.

Uber-Taxi (Archiv)

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Der US-Konzern habe überdies zugesagt, sich zu bemühen, bis 2031 zwei Milliarden Dollar in Deutschland zu investieren – mit Fokus auf den „Ausbau seiner lokalen Unternehmensbelegschaft, das Wachstum seines landesweiten Geschäfts sowie auf die Einführung von Angeboten im Bereich autonomes Fahren und Partnerschaften mit der deutschen Automobilindustrie“.
Delivery-Hero-Mitgründer und -CEO Nikla Östberg sagte: „Ubers globale Mobilitäts- und Lieferplattform und unser gemeinsames Bekenntnis zu Innovation machen dies zur richtigen Partnerschaft, um auf den Stärken von Delivery Hero in der lokalen Essenslieferung und im Quick Commerce aufzubauen und unsere Everyday-App-Strategie für unsere Kunden weiter voranzutreiben.“ (dpa/red)
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Streiks im Tourismus-, Gast- und Baugewerbe in Griechenland

In Griechenland sind Beschäftigte aus dem Tourismus-, Gaststätten- und Baugewerbe in den Streik getreten. Sie fordern unter anderem bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne.
Etwa 1500 Demonstranten versammelten sich am Mittwoch, 24. Juni, vor dem Arbeitsministerium in Athen und protestierten gegen die „Hungerlöhne“ in den wirtschaftlichen Schlüsselbranchen des Landes.

Tourismus auf Rekordkurs

Griechenlands Tourismussektor hatte 2025 mit fast 38 Millionen Übernachtungen das dritte Rekordjahr in Folge verzeichnet.
Der Arbeitnehmervertreter der Hotel-Kette Marriott in Griechenland, Giorgos Chatzousas, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Zahl der Mitarbeiter im Tourismus schrumpfe Jahr für Jahr, während die Zahl der Besucher steige.
„Die Arbeit wird immer mehr und die Gehälter kommen nicht nach. Eine Reinigungskraft, die hunderte Zimmer putzt, die für 250 Euro die Nacht vermietet werden, verdient nicht mehr als 1000 Euro im Monat.“ Mit diesen Gehältern sei angesichts stetig steigender Kosten kein würdevolles Leben möglich, sagte Chatzousas. Der Mindestlohn beträgt in Griechenland derzeit 910 Euro im Monat.

Auch Bauarbeiter legen Arbeit nieder

Neben Mitarbeitern in der Tourismusbranche sind auch Beschäftigte in der Baubranche in den Ausstand getreten, insbesondere auf der großen Ellinikon-Baustelle in einem Athener Vorort, wo auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens ein Luxus-Komplex mit Wohnungen, Hotels und einem Geschäftszentrum entsteht.
Die Gewerkschaft der Arbeiter fordert bessere Sicherheitsstandards auf der Baustelle und wehrt sich gegen steigenden Druck zur Fertigstellung des umstrittene Bauvorhabens. (afp/red)
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Wirtschaft drängt auf Wochenarbeitszeit statt Acht-Stunden-Tag

Von der Gastronomie bis zum Veranstaltungsmanagement: Unter dem Motto „Wochenarbeitszeit jetzt!“ fordern 14 Wirtschaftsverbände eine rasche Reform des Arbeitszeitgesetzes.
Dies ermögliche Betrieben und Beschäftigten mehr Gestaltungsspielraum, hieß es in dem Verbändeaufruf vom 2. Juni. Die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit sei im Koalitionsvertrag vereinbart worden und werde jetzt gebraucht.

Derzeit bis 10 Stunden Arbeit täglich möglich

Deutschland stehe wirtschaftlich unter erheblichem Druck, argumentierten die Verbände: „Faktisch kein Wachstum, dafür steigende Kosten durch Inflation, Steuern und Abgaben sowie Bürokratie belasten den Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Die Reform des Arbeitszeitgesetzes könnte „einen Beitrag dazu leisten, Produktivität und Beschäftigungsbedingungen gleichermaßen zu verbessern“.
Aktuell gilt eine tägliche Höchstarbeitszeit von acht Stunden, die auf zehn Stunden verlängert werden kann.
Die Bundesregierung plant stattdessen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will dazu im Juni einen Gesetzentwurf vorlegen. Die Koalition wolle „insbesondere für Familien die Arbeitszeit flexibler machen“, sagte Bas dazu kürzlich.

Mehr Freiheit oder mehr Belastung?

Die Verbände betonten in ihrem Aufruf, es gehe nicht um mehr Arbeit, sondern „mehr Freiheit bei der Verteilung von Arbeitszeit“. Im Fokus stünden sowohl die Bewältigung von Auftragsspitzen und Krisenintervention als auch schlichtweg die bessere Vereinbarkeit von Familie, Ehrenamt, Pflege und Beruf.
Die Kampagne „Wochenarbeitszeit jetzt!“ hatte der Hotel- und Gaststättenverband gestartet. Weitere Verbände der Tourismuswirtschaft sowie der Veranstaltungs- und Messewirtschaft schlossen sich an.
Die Gewerkschaften lehnen die Reform ab. Das aktuelle Arbeitszeitgesetz sichere die Gesundheit der Beschäftigten, argumentieren sie. Ziel der Arbeitgeber sei es, „ihre Beschäftigten nach Belieben einzusetzen“. (afp/red)
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wirtschaft

Uber will Berliner Essenslieferdienst Delivery Hero übernehmen

Der US-Fahrdienstleister Uber ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero interessiert. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat. Uber sei mit einem Angebot von 33 Euro pro Aktie auf die Gesellschaft zugekommen, teilte Delivery Hero am Samstag in Berlin mit. Das wäre weniger als das Papier am Freitag gekostet hatte.
Der Kurs der Delivery-Hero-Anteile zog in den vergangenen Tagen unter anderem wegen der Spekulation über eine mögliche Offerte durch Uber kräftig an. In den vergangenen zwei Wochen verteuerten sich die Anteile um fast 70 Prozent auf 33,59 Euro am Ende des Xetra-Handels am späten Freitagnachmittag. Nachbörslich legte der Kurs auf der Handelsplattform Tradegate auf 35,50 Euro zu. Das Unternehmen kommt damit auf einen Börsenwert von etwas mehr als zehn Milliarden Euro.
Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Das Unternehmen zählt allerdings wegen der starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zu den weltweit größten Essenslieferdiensten. Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst – unter anderem auch in vielen Städten Deutschlands.
Am Montag hatte Delivery Hero mitgeteilt, Uber halte nun 19,5 Prozent des ausgegebenen Kapitals von Delivery Hero, sowie weitere 5,6 Prozent in Form von Optionen. Zuletzt hatte Uber seine Beteiligung schon von gut 7 Prozent auf fast 18 Prozent aufgestockt. Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Prosus hatte sich im Zuge des Kaufs des Konkurrenten Just Eat Takeaway (Lieferando) dazu bereit erklärt, ihre Beteiligung an Delivery Hero zu reduzieren.
Uber spreche nun auch andere Anteilseigner an, hatte es in einem Bloomberg-Bericht vom Freitagabend unter Berufung auf Finanzkreise geheißen. Aktuell halten die Niederländer demnach noch etwa 16,8 Prozent, gefolgt von Aspex Management mit 14,4 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley, die den Kreisen zufolge Uber beim schnellen Ausbau ihres Anteils mittels Derivaten geholfen hat, verfügt einer Pflichtmitteilung vom Freitag zufolge vor allem indirekt durch Finanzinstrumente über 30 Prozent. (dpa/red)
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Zahl der Firmeninsolvenzen leicht gesunken

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist im Februar leicht zurückgegangen: Mit 2053 beantragten Unternehmensinsolvenzen lag sie 0,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag, 22. Mai, mitteilte.

Besonders viele Insolvenzen im Bau

Die Forderungen der Gläubiger beliefen sich demnach auf rund 2,5 Millionen Euro. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit in den Bereichen Verkehr und Lagerei, im Gastgewerbe und im Baugewerbe.
Angesichts der schwachen Konjunktur war die Zahl der Firmenpleiten im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen.

IWH meldet höchsten Stand seit Jahren

Die deutschen Amtsgerichte verzeichneten rund 24.000 Unternehmensinsolvenzen und damit mehr als zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gab kürzlich an, dass im ersten Quartal dieses Jahres 4753 Unternehmen Insolvenz anmeldeten – dies war demnach der höchste Stand seit 20 Jahren.
Laut IWH lag die Zahl sogar höher als im Zuge der großen Finanzkrise 2009. (afp/red)