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20. August: CDU-Politiker spendet an AfD | Steigende Gaspreise befürchtet | Trump kündigt Wirtschaftskrieg an

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CDU-Politiker spendet an AfD

Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange hat der AfD in Sachsen-Anhalt 10.000 Euro für den Landtagswahlkampf gespendet. Der Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe kündigte an, bei der Landtagswahl die AfD zu wählen. In einem Brandbrief an den CDU-Landesverband rief er dazu auf, die Brandmauer zur AfD und den Linkskurs zu beenden. Nun steht ein Parteiausschlussverfahren zur Debatte.

Steigende Gaspreise befürchtet

Angesichts der geringen Gasspeicher-Füllstände warnt Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, vor steigenden Gaspreisen. Vor dem kommenden Winter empfiehlt sie Verbrauchern, Preise zu vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, sofern sie preislich nicht an einen Vertrag gebunden sind.

Trump kündigt Wirtschaftskrieg an

US-Präsident Donald Trump verschärft den Kurs gegen den Iran und kündigt eine vollständige wirtschaftliche Isolation der islamischen Republik an. Zudem soll es eine verschärfte Blockade der iranischen Seehäfen und der Straße von Hormus geben. Staaten, die Teheran wirtschaftlich unterstützen, sollen mit massiven Konsequenzen rechnen.

Bis Samstag drohen Unwetter

In Teilen Deutschlands zogen in der Nacht schwere Gewitter mit Starkregen und Sturmböen. Eine Frau in Rheinland-Pfalz kam ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Gebäude sind beschädigt. Vor allem im Westerwald wird geprüft, ob ein Tornado für die Schäden verantwortlich war. Noch bis Samstag drohen kräftige Gewitter und lokale Unwetter.

Streit um Übernahme

China droht der EU mit Gegenmaßnahmen wegen ihrer Prüfung zur geplanten Übernahme der MediaMarkt-Saturn-Mutter Ceconomy. Die EU plant, den Vorgang auf mögliche wettbewerbsverzerrende chinesische Subventionen zu überprüfen, nachdem das deutsche Bundeskartellamt die Übernahme durch den chinesischen Online-Händler JD.com freigegeben hatte.
 
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Unwetter in Österreich: Wanderer mit Helikopter gerettet – Urlaubsregionen betroffen


In Kürze:

  • Starkregen löst Muren und Überschwemmungen in Tirol und Salzburg aus.
  • Straßen, Orte und beliebte Ferienregionen sind betroffen.
  • Wanderer werden bei Bad Gastein mit Hubschrauber gerettet.

 
Heftige Gewitter und große Regenmengen haben in mehreren Teilen Österreichs für Überflutungen und Schlammlawinen gesorgt. Besonders betroffen waren westliche Bergregionen sowie beliebte Urlaubsgebiete in Tirol und Salzburg.
Nach starken Regenfällen ist der Tobersbach in Österreich über die Ufer getreten und hat Überschwemmungen verursacht.

Nach starken Regenfällen ist der Tobersbach in Österreich über die Ufer getreten und hat Überschwemmungen verursacht.

Foto: Expa/ Jfk/APA/dpa

Wie österreichische Behörden mitteilten, kam es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen, gesperrten Straßen und schwierigen Bedingungen für Bewohner und Urlauber.

Muren blockieren Straßen im Zillertal

In Tirol sorgten die Unwetter vor allem im Zillertal für Probleme. Nach Angaben der Tiroler Polizei gingen am Donnerstagabend drei Muren nieder. Schlamm und Geröll blockierten zeitweise Straßen und Verkehrswege. Auch in Innsbruck und Kitzbühel waren Feuerwehren im Einsatz, nachdem Keller und Straßen überflutet worden waren. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.
Besonders betroffen war das Salzburger Land. Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA traten mehrere Bäche infolge des Starkregens über die Ufer. In Uttendorf im Pinzgau strömte der Tobersbach durch Teile der Ortschaft und verlegte Straßen, wie die APA unter Berufung auf die Landesfeuerwehr Salzburg berichtete. Einsatzkräfte waren dort über Stunden mit Sicherungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt.
Aufnahmen aus Uttendorf zeigen, wie der Tobersbach nach einem heftigen Gewitter über die Ufer tritt und sich eine Sturzflut durch Teile der Ortschaft ausbreitet.

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Wanderer bei Bad Gastein mit Hubschrauber gerettet

Auch die bekannten Tourismusorte Dorfgastein und Bad Gastein waren betroffen. Dort gingen ebenfalls Muren nieder. Wie der ORF berichtete, wurden auf einer Berghütte bei Bad Gastein elf Menschen durch die Unwetter eingeschlossen. Sechs Wanderer konnten am Donnerstagabend mit einem Hubschrauber ausgeflogen und in Sicherheit gebracht werden. Die Mitarbeiter der Hütte blieben vor Ort.
Ein Video aus der Region zeigt die schwierigen Bedingungen nach den Unwettern und die Folgen der Muren für die betroffenen Gebiete rund um Bad Gastein.

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Unwetter nach extremer Hitzephase

Die schweren Regenfälle folgen auf eine außergewöhnliche Wetterlage in Österreich. Erst wenige Tage zuvor war dort eine extreme Hitze registriert worden: In Bad Deutsch-Altenburg nahe der slowakischen Grenze wurden 41,2 Grad gemessen. Die Kombination aus großer Hitze, trockenen Böden und anschließenden Starkregenereignissen sorgt derzeit in Teilen Mitteleuropas für besonders heftige Wetterlagen. (dpa/red)
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4. August: 43 Prozent für Kanzlerwechsel | Kernkraftwerk-Abschaltung | Machtwort zum Rentenpaket

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43 Prozent für Kanzlerwechsel

Laut einer Forsa-Umfrage halten 43 Prozent der Befragten einen Kanzlerwechsel für sinnvoll. Besonders Bürger im Westen zeigen mehr Bereitschaft für einen Kanzlertausch. Zugleich ist etwa die Hälfte der Deutschen der Meinung, dass die Union auch mit einem anderen Kandidaten als Merz nicht mehr Zustimmung bekommen würde.

Kernkraftwerk-Abschaltung

In Ungarn ist ein politischer Streit über eine mögliche Energiekrise entbrannt. Hintergrund ist die geplante vorübergehende Abschaltung des einzigen Kernkraftwerks des Landes. Ministerpräsident Magyar wirft seinem Vorgänger Versäumnisse vor. Orbáns Partei Fidesz sieht hingegen die Verantwortung bei der aktuellen Regierung.

Machtwort zum Rentenpaket

Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat im Streit um die „Rente mit 63“ Änderungsforderungen zurückgewiesen. Er sehe keinen Verhandlungsspielraum für Forderungen aus der eigenen Fraktion, und hofft, insbesondere die Ministerpräsidenten aus Ostdeutschland umstimmen zu können.

Mögliche Mittäter vom CSD-Anschlag

Der Innenausschuss berät heute über den CSD-Anschlag. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Vorgehen der Sicherheitsbehörden und mögliche Konsequenzen. Zugleich prüfen die Ermittler neue Spuren sowie Hinweise auf weitere Beteiligte, darunter ungewöhnliche Bewegungsdaten des Tatfahrzeugs.

Migration als Waffe

Der Vorsitzende zur Beaufsichtigung der deutschen Geheimdienste schließt einen hybriden Angriff auf die EU als Ursache für den Migranten-Ansturm in Ceuta nicht aus. Andere Länder hätten bereits Erfahrung mit „Migration als Waffe“. Deutschland müsse von Balten, Polen und Skandinavien lernen.

Heftige Unwetter erwartet

Nach hohen Temperaturen bis zu 38 Grad in vielen Regionen Deutschlands, warnt der Deutsche Wetterdienst vor Unwettern. Örtlich können Starkregen, Hagel und orkanartige Sturmböen auftreten. Details zu örtlichen Besonderheiten finden Sie auf unserer Webseite.