Die Falun-Gong-Praktizierende Xin Qin zeigt Verletzungen an ihren Händen und Beinen. Sie soll am 24. September 2026 in Washington von mutmaßlich pro-Peking eingestellten Demonstranten angegriffen worden sein. - Foto: Chang Chun für The Epoch Times
In Kürze:
Xin Qin berichtet von einem Angriff während einer Demonstration in Washington.
Ihren Angaben zufolge waren mehrere Pro-Peking-Demonstranten an dem Vorfall beteiligt.
Die Polizei nahm eine mutmaßliche Angreiferin fest und leitete Ermittlungen ein.
Pro-Peking-Demonstranten sollen eine Menschenrechtsaktivistin angegriffen und verletzt haben, die während des Trump-Xi-Gipfels auf Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam machen wollte. Der Vorfall ereignete sich am ersten Tag des Gipfels, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping ihre bilateralen Gespräche beendet hatten.
Bei der verletzten Frau handelt es sich um Xin Qin, eine Falun-Gong-Praktizierende, die am 24. September ein Foto von anderen Demonstranten machte, die gegenüber dem Hauptsitz der US-Umweltschutzbehörde EPA in Washington ruhig Banner hochhielten.
Die mutmaßliche Attacke
Die mutmaßliche Angreiferin habe Xin wiederholt aufgefordert, zurückzuweichen, und sei dabei dicht an sie herangetreten, erzählte Xin der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times. Nachdem Xin fünf oder sechs Schritte zurückgegangen sei, habe die Frau sie plötzlich rückwärts zu Boden gezogen. Dabei sei sie mit Hand und Schulter auf dem Boden aufgeschlagen.
Xin sagte, daraufhin hätten sich drei oder vier weitere Pro-Peking-Demonstranten eingemischt, sie geschlagen und sogar in das Bein gebissen, während sie am Boden gelegen habe.
„Es war einfach verrückt“, sagte Xin. Sie habe während der ganzen Zeit beide Hände vor der Brust halten müssen, um zu verhindern, dass die Gruppe ihr Portemonnaie und ihr Telefon an sich nahm.
Selbst als die Polizei eintraf, hätten die Angreifer nicht aufgehört, fügte sie hinzu. Xin habe dabei Schürfwunden an der Hand und an den Beinen erlitten, sagte sie, auch ihr Telefon sei zertrümmert worden.
„Jeder Teil meines Körpers tut weh“, sagte sie.
Xin Qin, eine Falun-Gong-Praktizierende, zeigt ihre Verletzungen einen Tag, nachdem sie am 25. September 2026 in Washington während einer Menschenrechtsdemonstration von Unterstützern der Kommunistischen Partei Chinas angegriffen worden war.
Foto: Samira Bouaou/The Epoch Times
Ein Polizist legte der mutmaßlichen Angreiferin Handschellen an, während ein anderer Beamter Xin aufhalf.
Folgen des Angriffs
Xins Gesicht sei angeschwollen, ihre Augen seien gerötet gewesen. Außerdem hätten die Demonstranten versucht, die Falun-Gong-Banner mit großen Regenschirmen zu verdecken, sagte ein Falun-Gong-Praktizierender der Epoch Times. Ein Reporter beobachtete, wie zwei Polizisten eine Frau mit einer großen roten chinesischen Flagge wegschickten.
Zuvor hatte die Pro-Peking-Seite an diesem Tag zudem ein kommunistisches Lied gespielt, das sich über „amerikanische Imperialisten“ als „Räuber“ lustig machte.
Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine traditionelle spirituelle Schule mit meditativen Übungen und geistigen Lehren, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruhen.
Im Jahr 1999 ordnete das chinesische kommunistische Regime eine brutale Ausrottungskampagne gegen Falun Gong an. Millionen Praktizierende fielen willkürlicher Inhaftierung, Zwangsarbeit, Folter und sogar dem Tod durch erzwungene Organentnahme zum Opfer.
Unterstützer der Kommunistischen Partei Chinas entreißen am 25. September 2026 einem prodemokratischen Aktivisten eine Flagge anlässlich der Ankunft des chinesischen Staatschefs Xi Jinping im Nationalarchiv in Washington.
Foto: Samira Bouaou/The Epoch Times
Warnungen vor chinesischer Repression in den USA
Der Vorfall ereignete sich am ersten Tag des Gipfels, kurz nachdem die Staats- und Regierungschefs der beiden Länder ihre bilateralen Gespräche beendet hatten.
Bereits vor dem Treffen hatten Abgeordnete und Aktivisten Bedenken darüber geäußert, dass das Regime rund um den Besuch abweichende Meinungen auf US-amerikanischem Boden unterdrücken könnte. „Menschen, die sich in diesem Land befinden, sollten sich keine Sorgen darüber machen müssen, ob sie zum Ziel der Repression durch eine ausländische Regierung werden“, sagte der demokratische Abgeordnete James McGovern aus Massachusetts in einem Interview am 23. September, kurz vor der Ankunft Xi Jinpings.
„Wir sagen der Welt, dass dies ein Ort ist, an dem die Rede- und Meinungsfreiheit respektiert wird, und wir wissen, dass China direkt daran beteiligt ist, Menschen hier zu bedrohen und ihre Familien in China zu bedrohen“, sagte er.
Anstatt ein Staatsbankett zu veranstalten, solle US-Präsident Donald Trump Xi Jinping über „alle Beweise“ für die transnationale Repression durch das chinesische Regime in den Vereinigten Staaten informieren, schlug er vor.
„Das muss aufhören. Dies ist nicht Präsident Xis Land“, sagte McGovern und fügte hinzu, dass die Menschen hier frei sein sollten, ihre Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, ohne Repressalien befürchten zu müssen.
Xin sagte, sie habe nach dem Angriff Krämpfe in den Händen gehabt und sei ins Krankenhaus gebracht worden.
Nach eigenen Angaben war ihr Sehvermögen durch den Angriff vorübergehend beeinträchtigt. Als der Arzt ihre persönlichen Daten aufnahm, habe sie Schwierigkeiten gehabt, den richtigen Ausweis zu finden, da sie nicht lesen konnte, was darauf stand.
Zwei Tage nach dem mutmaßlichen Angriff sagte Xin, sie könne ihren rechten Ellenbogen noch immer nicht bewegen. Auch Nacken und Schulter schmerzten weiterhin.
Demonstranten identifizierten die mutmaßliche Angreiferin als chinesische Einwanderin, die in New York City lebt. Als die Polizei kam, um die Frau festzunehmen, tat sie laut einem Falun-Gong-Praktizierenden, der den Vorfall beobachtet hatte, so, als würde sie ohnmächtig werden.
Die Polizei habe Ermittlungen eingeleitet, sagte Xin.
Menschenrechtsaktivisten berichteten, dass die mutmaßliche Pro-Peking-Angreiferin bereits mehrfach Kritiker des chinesischen Regimes ins Visier genommen habe, darunter auch andere Falun-Gong-Praktizierende.
Eine chinesische Bittstellerin aus Shanghai sagte aus, die Frau habe ihr während des früheren USA-Besuchs von Xi Jinping im Jahr 2023 in San Francisco auf den Fuß getreten und sie am Kopf geschlagen.
Zeugen zufolge hätten chinesische Konsulate und prochinesische Netzwerke Menschen zur Begrüßung rekrutiert und ihnen dafür Bargeld sowie vollständig bezahlte Reisen angeboten. Ähnliche Vorwürfe waren bereits im Zusammenhang mit anderen Auslandsreisen hochrangiger chinesischer Funktionäre erhoben worden.
Zweiter ähnlicher Vorfall innerhalb von drei Tagen
Es war bereits der zweite Vorfall dieser Art innerhalb von drei Tagen.
Am 22. September soll ein Mann in Toronto die Banner einer Falun-Gong-Praktizierenden entfernt haben. Sie protestierte vor dem chinesischen Konsulat. Der Mann trug eine Jacke, auf der eine chinesische Flagge abgebildet war. Als die Frau versuchte, ihn aufzuhalten, soll er sie geschubst und bedroht haben. Dabei soll sie sich am Kinn verletzt haben.
Auf einem Video ist zu hören, wie er sagt: „Ich werde dich erschießen, tot, ob du es glaubst oder nicht.“ Außerdem soll er eine weitere Frau getreten haben, die versuchte, ihn zu filmen.
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Neues Bundespolizeigesetz beschlossen
Der Bundestag hat die Neufassung des Bundespolizeigesetzes mit 322 Ja-Stimmen verabschiedet. Die Bundespolizei erhält damit erweiterte Befugnisse, beispielsweise bei der Telekommunikationsüberwachung, der Drohnenabwehr und der biometrischen Erkennung. Bürgerrechtsorganisationen warnen vor einer möglichen Ausweitung staatlicher Überwachung und bemängeln Defizite bei Kontrolle und Transparenz.
Sachsens CDU-Innenminister Armin Schuster fordert die Streichung des Grundrechts auf Asyl aus dem Grundgesetz. Stattdessen sollen jährliche Kontingente gelten. Sein Vier-Punkte-Plan sieht zudem Beugehaft für abgelehnte Asylbewerber, strengere Vorraussetzungen zur Einbürgerung und eine Lockerung der Menschenrechtskonvention, um Straftäter leichter abschieben zu können.
In Sachsen-Anhalt gibt es keine Einigung über die Größe der Landtagsausschüsse. Die AfD will zwölf Mitglieder pro Ausschuss, die Verwaltung empfiehlt elf. Am 30. September folgt eine weitere Beratung im Vor-Ältestenrat. Die endgültige Entscheidung fällt mit der Geschäftsordnung am 6. Oktober.
Wegen möglicher Korrosion an einer Lenkungsverschraubung rufen VW, Audi und Seat weltweit Millionen Fahrzeuge zurück, davon mindestens 950.000 in Deutschland. Betroffen sind unter anderem der Tiguan, der Golf Variant, der Audi Q3 sowie der Seat Ateca und der Tarraco. Die Reparatur dauert bis zu einer Stunde. Bisher sind keine Personenschäden bekannt.
US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping trafen sich zu Gesprächen hinter verschlossenen Türen über drängende Themen wie Handel, KI und Taiwan. Trump sagte, die dort getroffenen Entscheidungen würden für die kommenden Jahrzehnte von Bedeutung sein. Begleitet wurden die Gespräche von Demonstrationen, die die Menschenrechtssituation in China anprangern.
Der US-Abgeordnete Pat Ryan (Demokraten) hält während des Staatsbesuchs des chinesischen Staatschefs Xi Jinping in Washington am 24. September 2026 eine Rede bei einer Kundgebung, bei der ein Ende der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas gefordert wird. - Foto: Samira Bouaou/The Epoch Times
In Kürze:
Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem Staatsbesuch in den USA.
US-Politiker setzen sich für die Freilassunginhaftierterpolitischer Gefangener in China ein.
Ob Uiguren, Falun-Gong-Praktizierende, Demokratie-Aktivisten oder Christen: Familien fordern von Präsident Trump, sich für ihre Angehörigen bei Xi zu erwirken.
„Millionen Menschen machen das gerade durch“, sagte Sam Brownback, ehemaliger US-Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit.
Hoffnung: Der ehemalige politische Gefangene Pastor Ezra Jin Mingri wurde kürzlich freigelassen und lebt nun in den USA.
Das sind die Gesichter, die Peking vor der Welt verbergen will.
Es handelt sich um politische Gefangene im Alter von Anfang 20 bis fast 80 Jahren, die in China hinter Gittern sitzen, weil ihre Überzeugungen oder Äußerungen nicht mit denen der Kommunistischen Partei Chinas übereinstimmen.
Es sind Väter, Mütter, Söhne oder Töchter. Ihre Angehörigen in den Vereinigten Staaten und anderswo außerhalb Chinas warten auf den Tag, an dem sie freigelassen werden. Unter den Wartenden befinden sich die Mutter eines achtjährigen Kindes und eine Tochter, die sich einer Chemotherapie unterzieht und die Hand ihres Vaters halten möchte.
Angesichts des Staatsbesuchs von Xi Jinping in Washington sehen Aktivisten eine Chance, dass sich diese Hoffnungen verwirklichen lassen.
„Freilassung der Geiseln“
Auf dem Capitol Hill hat die Notlage der politischen Gefangenen bereits im Vorfeld der bilateralen Gespräche Abgeordnete beider Parteien mobilisiert. Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte auf einer Pressekonferenz, er glaube, dass die „Freilassung der Geiseln“ auf der Tagesordnung stehe.
Fünf demokratische Abgeordnete haben dem Präsidenten zudem die Namen von 22 Gefangenen vorgelegt, über die er mit Xi sprechen könnte.
Der republikanische Kongressabgeordnete Chris Smith hielt in diesem Monat zwei Anhörungen ab, um sich für das Thema einzusetzen. „Es ist so, als könnte ich das selbst sein. Es könnte meine Frau sein, wenn sie in China leben würde“, sagte er gegenüber Epoch Times. „Wir sind alle Kinder Gottes. Wenn wir dieses Problem nicht angehen, wer dann?“
Ein Schmetterling erinnert an die Mutter
Auf der Küchentheke ihres Hauses in Florida bewahrt Ziba Murat ein gesticktes Bild eines Schwalbenschwanzschmetterlings auf. Es ist ein kleines, greifbares Andenken an ihre zurückhaltende Mutter, Gulshan Abbas. Diese verbüßt derzeit in China eine 20-jährige Haftstrafe – wegen Terrorismusvorwürfen. Die Vereinigten Staaten haben diese Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen.
Murat fiel es schwer, die Person, die sie so gut kannte, mit der Realität des Gefängnisalltags in Einklang zu bringen. Ihre Mutter, so erinnert sie sich, lächelte leise über Witze und stickte stundenlang mit einer Geduld, die Ziba Murat selbst nie besessen hätte.
Auch nach ihrer Pensionierung als Ärztin setzte sich Gulshan Abbas noch mit großem Engagement für uigurische Patienten ein. Sie stand früh auf, um sie im Krankenhaus abzuholen. Abbas half ihnen dabei, den richtigen Arzt aufzusuchen und alles zu erhalten, was sie benötigten, erzählte Murat Epoch Times.
Ziba Murat hält ein Foto ihrer Mutter, Dr. Gulshan Abbas, in ihrem Haus in Virginia im Jahr 2024.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ziba Murat
Sie vermisst ihre Mutter. Sie vermisst ihr Summen in der Küche und die wunderbaren Wok-Gerichte, die sie zubereitet hatte, während der gemeinsamen Monate in den Vereinigten Staaten.
Als Abbas 2016 zurück nach China reiste, wollte Murat, dass sie bleibt, erinnert sie sich. Doch ihre Mutter sagte: „Ich habe ein 10-Jahres-Visum. Ich kann zurückkommen, wann immer ich will.“
Murat sagte, sie habe ein ungutes Gefühl gehabt, als sie zusah, wie ihre Mutter durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen verschwand. Das war das letzte Mal, dass sie sich persönlich sahen.
Ziba Murat bewahrt in ihrer Küche ein gerahmtes Bild eines kleinen Schmetterlings auf, das von ihrer Mutter, der inhaftierten politischen Gefangenen Dr. Gulshan Abbas, gestickt wurde.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ziba Murat
Plötzlich unerreichbar
Zwei Jahre lang telefonierten die beiden jeden Tag miteinander. Doch 2018, nur wenige Tage nachdem Abbas‘ Schwester Rushan in einer öffentlichen Rede die Massenverhaftungen von Uiguren durch die Partei angeprangert hatte, war Abbas nicht mehr erreichbar. Es dauerte zwei Jahre, bis ihre Familie von ihrer Inhaftierung und Verurteilung in einem geheimen Prozess erfuhr.
Murat irrte, ihre kleine Tochter im Arm haltend, verzweifelt durch das Kapitol, auf der Suche nach Hilfe. Obwohl sie sich zuvor nie für Nachrichten interessiert hatte, verfolgte sie diese nun aufmerksam und hielt Ausschau nach dem geringsten Anzeichen einer Wende in der Politik der USA gegenüber China.
Murat wurde von Schuldgefühlen geplagt, als sie sich fragte, was sie hätte machen können, und darüber nachdachte, wie sie hier in den Vereinigten Staaten ihr Leben führte, während ihre Mutter in einem chinesischen Gefängnis litt.
(V. l. n. r.) Ziba Murat, ihre Mutter, Dr. Gulshan Abbas, und ihre jüngere Schwester Zamira Murat während eines Besuchs von Abbas in den USA im Jahr 2015. (Archivfoto)
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ziba Murat
Murat bringt es immer noch nicht übers Herz, ihrer achtjährigen Tochter die Wahrheit zu sagen. Als das Mädchen ein Foto von Rushan sah, wie diese ein Bild von Abbas in den Händen hielt, fragte sie Murat, was los sei.
Rushan Abbas, Geschäftsführerin der Kampagne für Uiguren, hält bei einer Kundgebung in New York City am 22. März 2021 ein Foto ihrer Schwester, Dr. Gulshan Abbas. Die pensionierte uigurische Ärztin wurde in einem geheimen Prozess wegen angeblicher terroristischer Aktivitäten zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Foto: Timothy A. Clary/AFP via Getty Images
Murat antwortete, dass ihre Großmutter „sehr weit weg“ sei und sie sich bemühen, sie zurückzuholen.
Murat sagte, dass das Mädchen seine Großmutter in all den Jahren nicht umarmen konnte. Sie kannte sie nur aus Erzählungen und von Fotos. Murat hofft, dass sie sich eines Tages endlich begegnen würden.
„Das ist die Grausamkeit transnationaler Repression“, sagte Murat am 16. September bei einer Veranstaltung zum Thema Religionsfreiheit in China. „Sie trifft nicht nur einen einzelnen Menschen. Sie raubt einem Geburtstage, Feiertage und alltägliche Momente mit der Familie, die unwiederbringlich verloren sind.“
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Ein Bild von Dr. Gulshan Abbas wird während einer Anhörung des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas mit dem Titel „Der andauernde Völkermord an den Uiguren durch die Kommunistische Partei Chinas“ am 23. März 2023 in Washington D.C. gezeigt.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ziba Murat
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Ziba Murat mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, während eines Besuchs anlässlich der Rede zur Lage der Nation am 24. Februar 2026 in Washington, D.C.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ziba Murat
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Ziba Murat mit dem Abgeordneten John Moolenaar, dem Vorsitzenden des Sonderausschusses des Repräsentantenhauses zur Kommunistischen Partei Chinas, im März 2026 in Washington, D.C.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Ziba Murat
Eine Karte aus dem Gefängnis
Alisa Zhou erlebte diese Grausamkeit, als sie etwa sieben Jahre alt war.
Es war das Jahr 2000, ein Jahr, nachdem das chinesische Regime begonnen hatte, mit voller Härte gegen ihren Glauben, Falun Gong, vorzugehen. Die Meditationspraxis verbreitete sich in den 1990er-Jahren per Mund-zu-Mund-Propaganda in der Bevölkerung und hatte bis zum Ende des Jahrzehnts schätzungsweise 70 bis 100 Millionen Anhänger erreicht. Im Jahr 1999 ordnete die damalige chinesische Führung eine umfassende Ausrottungskampagne an. Über Nacht wurden die Praktizierenden zu Gesetzlosen.
Zhou war zu jung, um irgendetwas davon zu verstehen, und ihr Vater versuchte, sie vor der harten Realität zu schützen. Als ihre Mutter, Wang Youmei, plötzlich verschwand, erzählte er Zhou, sie sei auf eine Geschäftsreise in die Ferne gegangen.
Doch die Verfolgung holte auch Zhou ein. Nach der Verhaftung ihrer Mutter spielte Zhous beste Freundin – mit der sie jeden Tag zur Schule und zurückging – nicht mehr mit ihr. Dann brachte ihr Vater sie an einen fremden Ort.
Ihre Mutter war dort. Sie überreichte Zhou eine Tüte mit Snacks und eine handgeschriebene Karte. Eine Botschaft brannte sich in ihr Gedächtnis ein: der Wunsch ihrer Mutter, dass ihre Kinder „gesund und glücklich aufwachsen“ mögen. Die junge Zhou weinte, als sie die Worte verstand. Erst einige Zeit später begriff sie, dass ihre Mutter im Gefängnis saß.
In den Nächten, in denen Zhou allein war, flossen noch viele Tränen. Um sich Mut zu machen, schrieb sie „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ – die drei Grundprinzipien von Falun Gong – auf einen Zettel und hängte ihn an die Wand ihres Zimmers.
Alisa Zhou hält am 6. Mai 2026 in Rockville, Maryland, ein Foto ihrer Mutter Wang Youmei in der Hand. Wang wurde im April 2026 in China wegen der Ausübung von Falun Gong verhaftet.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Der lange Schatten der Verfolgung
Mehr als zwei Jahrzehnte später sind es immer noch dieselben drei Worte, die Zhou helfen, durchzuhalten – auch nach der fünften Verhaftung ihrer Mutter im April dieses Jahres. Sie hatte davon erfahren, als sie gerade einen Wochenendausflug nach Virginia Beach unternahm. Am Montag kehrte sie wieder ins Büro zurück und ihr Chef begrüßte sie mit den Worten: „Wie war Ihr Wochenende?“ Da brach sie erst einmal in Tränen aus.
Zhou ist mittlerweile US-Staatsbürgerin. Sie lebt in der freien Welt. Doch die Verfolgung folgt ihr wie ein Schatten, sagte sie.
„Ich werde ihn einfach nicht los“, erzählte sie der Epoch Times. Jedes Mal, wenn sie im Internet nach Informationen über China suche, werde sie von Berichten über neue Verhaftungen und Todesfälle heimgesucht.
Zhou sagte, dass der Glaube an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht für niemanden eine Bedrohung darstelle, doch wenn das Regime es auf jemanden abgesehen habe, „gibt es genügend Ausreden dafür“. Sie kann nicht nachvollziehen, wie sich ein Staat gegen sein eigenes Volk wenden könne.
Die Falun-Gong-Praktizierende Alisa Zhou verteilt am 19. September 2026 am Lincoln Memorial in Washington, D.C. Flugblätter, um auf die anhaltende Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas aufmerksam zu machen. Zhous Mutter, ebenfalls Falun-Gong-Anhängerin, befindet sich in China in Haft.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Abgeordneter Smith, der Co-Vorsitzende des Exekutivausschusses des US-Kongresses zu China (CECC), sieht es ähnlich. Der Ausschuss besteht aus Mitgliedern beider Kammern sowie Regierungsvertretern und überwacht die Menschenrechtslage in dem kommunistischen Staat.
„Ich bin seit 46 Jahren im Kongress. Ich verstehe das nicht“, sagte er. „Diese Menschen sind ein Gewinn für ihr Land. […] Sie sind das Salz der Erde – Christen, Falun-Gong-Praktizierende, Uiguren, tibetische Buddhisten. Warum wollen sie diesen Menschen Schaden zufügen?“
„Gebt ihnen die Möglichkeit, sich zu entfalten, und auch euer Land wird davon profitieren.“
Es ist schwer zu sagen, wie viele politische Gefangene es in China gibt. Das chinesische Regime gibt solche Informationen nicht preis und behauptet, keine politischen Gefangenen in Gewahrsam zu halten.
Eine von der Menschenrechtsorganisation Dui Hua Foundation gepflegte Datenbank, die zuletzt im Dezember 2025 aktualisiert wurde, listet über 50.000 Einträge auf. Die Exekutivausschuss für China hat mehr als 11.000 Fälle dokumentiert. Aktivisten zufolge spiegeln jedoch diese Zahlen wahrscheinlich nicht einmal annähernd die tatsächliche Zahl wider.
„Millionen Menschen machen das gerade durch“, sagte Sam Brownback, ehemaliger US-Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit, gegenüber Epoch Times. „Das sind Menschen mit Familien, genau wie ich, die einfach das getan haben, was sie für richtig hielten, und sich für die Freiheit eingesetzt haben.“
Auch in Hongkong ist die Zahl der politischen Gefangenen in den vergangenen sechs Jahren angestiegen, seit Peking sein Nationales Sicherheitsgesetz erlassen hat, um abweichende Meinungen zu unterdrücken.
Sam Brownback, ehemaliger US-Botschafter für internationale Religionsfreiheit, spricht am 16. September 2026 bei einer Veranstaltung im Bibel-Museum in Washington, D.C.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Die Hand der Tochter halten
Einer der bekanntesten politischen Gefangenen ist Jimmy Lai, Gründer einer der größten pro-demokratischen Zeitungen Hongkongs. Diese wurde gezwungen, dichtzumachen, nachdem es im Jahr 2021 zu einer Razzia durch ein 500-köpfiges Polizeikontingent gekommen war.
Bei Lais Tochter Claire wurde vor einigen Wochen Krebs diagnostiziert. Sie hat gerade mit einer Chemotherapie in London begonnen. Ihr Vater erfuhr davon in einem Hochsicherheitsgefängnis, wo er eine 20-jährige Haftstrafe verbüßt. Bei einer Anhörung am 16. September vor dem US-Kongress, bei der es um den Fall Lai ging, setzte Claires Bruder Sebastien sich für eine vorzeitige Entlassung aus humanitären Gründen ein. Der 78-Jährige sollte „in diesem schwersten Moment an der Seite seiner Tochter sitzen“ und ihre Hand halten können.
„Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn während dieses Kampfes an ihrer Seite zu haben“, sagte Sebastien Lai.
Sébastien Lai Sung-yan, Sohn des inhaftierten Hongkonger Medienmoguls Jimmy Lai, posiert nach einer Pressekonferenz am 15. Dezember 2025 in London für ein Foto. Henry Nicholls/AFP via Getty Images
Er sagte, dass er jeden Tag höre, dass sich der Gesundheitszustand seines Vaters verschlechtere.
In einem zwei Tage vor der Anhörung veröffentlichten Bericht erklärte die Stiftung Committee for Freedom in Hong Kong, dass Gefängniswärter in Hongkong den Tod von Jimmy Lai geprobt hätten.
„Das ist wirklich beängstigend“, sagte Sebastien Lai.
Er bezeichnete das Vorgehen der Behörden in Hongkong gegen seinen Vater als „echte Schande“. „Sie haben diesen ganzen Scheinprozess inszeniert und nichts gefunden. Er hat eine weiße Weste, und trotzdem machen sie weiter.“
Eine langfristige Strategie
Jimmy Lai ist eine von schätzungsweise 2.000 pro-demokratischen Persönlichkeiten in Hongkong, die unter die Auswirkungen des Nationalen Sicherheitsgesetzes leiden.
Der ehemalige Studentenführer Joshua Wong wartet derzeit auf seine Urteilsverkündung auf das Strafmaß wegen „Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften“, nachdem er bei westlichen Abgeordneten Lobbyarbeit betrieben hatte. Er könnte zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden.
Der Demokratieaktivistin Frances Hui, auf deren Ergreifung ein Kopfgeld von 1 Million Hongkong-Dollar (etwa 112.000 Euro) ausgesetzt wurde, kommt bei dem Ganzen nur ein Wort in den Sinn: „Horror“.
Die Aktivisten Joshua Wong (M.) und Ivan Lam (r.) besteigen am 2. Dezember 2020 einen Polizeiwagen, bevor sie zu einem Gericht gebracht werden, um wegen eines Protests im Jahr 2019 vor dem Polizeipräsidium der Stadt verurteilt zu werden. Die Verhandlung fand in einer Hochsicherheitsanstalt in Hongkong statt.
Foto: Anthony Wallace/AFP via Getty Images
„Ich kannte ihn, als er 16 war; ich weiß nicht, ob er das jemals lebend überstehen wird oder ob ich ihn jemals wiedersehen werde“, sagte sie gegenüber Epoch Times.
Wong hat bereits eine Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten verbüßt. Sieben Monate vor seiner geplanten Entlassung leitete die Staatsanwaltschaft ein zweites Verfahren ein.
„Sie haben bis zum allerletzten Moment gewartet, um diese Anklage zu erheben. Es ist so offensichtlich, dass sie versuchen, ihn so lange wie möglich hinter Gittern zu halten“, sagte Hui.
Die Ängste eines Regimes
Die beiden lernten sich als Teenager kennen, als sie sich für die demokratischen Freiheiten Hongkongs einsetzten. Wong war laut Hui voller Energie und gab sogar Interviews, während er im Hungerstreik und körperlich geschwächt war.
„Er inspiriert so viele von uns“, sagte Hui und deutete damit an, dass die Parteiführung aus Angst handele. „Sie befürchten, dass er, wenn er nächstes Jahr freikommt, etwas ins Leben rufen wird, das sie nicht kontrollieren können.“
Frances Hui, Koordinatorin für Politik und Interessenvertretung beim Committee for Freedom in Hong Kong Foundation, spricht während einer Kerzenlichtmahnwache zum Massaker auf dem Tian’anmen-Platz am Denkmal für die Opfer des Kommunismus in Washington, D.C. am 4. Juni 2026.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Das Regime verfolge eine langfristige Strategie, sagte sie, und setze darauf, dass die Außenwelt die Gefangenen irgendwann „vergessen“ werde, „wenn sie langsam verstummen“.
Auch die Familien der Gefangenen fürchten, vergessen zu werden.
Bei einer kürzlich abgehaltenen Podiumsdiskussion zum Thema Menschenrechte hielt die uigurische Anwältin Rayhan Asat ein Foto ihres Bruders Ekpar hoch. Dieser war 2016 nach seiner Rückkehr von einem Austauschprogramm in den USA verhaftet worden. Sie hatten sich zuletzt im März desselben Jahres gesehen.
Sie studierte gerade an der Harvard Law School und rechnete fest damit, ihn zwei Monate später bei ihrer Abschlussfeier wiederzusehen. Heute bedauert sie, damals nicht mehr gemeinsame Videos aufgenommen zu haben. Nach zehn Jahren der Trennung kann sie sich kaum noch vorstellen, wie seine Stimme klingt.
„Das ist ein sehr schmerzhafter Gedanke“, sagte sie.
Rayhan Asat, leitende Rechts- und Politikberaterin beim Atlantic Council und China-Expertin sowie Schwester des politischen Gefangenen Ekpar Asat, spricht am 15. September 2026 in Washington, D.C.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Hoffnung auf ein Wunder
Die Freilassung von Pastor Ezra Jin Mingri im Juli hilft ihr, die Hoffnung zu bewahren. Nach fast neun Monaten in Haft stieg der Leiter der Zion-Kirche von Peking in ein Flugzeug in Richtung USA. Dort konnte er sich endlich wieder mit seiner Familie vereinen.
Die chinesischen Behörden hatten ihn wegen Betrugs und illegaler Geschäftspraktiken angeklagt – Vorwürfe, die in China häufig genutzt werden, um gegen religiöse Aktivitäten vorzugehen. Sie sagten ihm, sie könnten ihn zu 15 Jahren Haft verurteilen, würden ihm aber eine mildere Strafe gewähren, wenn er gestehe. Er weigerte sich.
Am 3. Juli wurde er aus dem Gefängnis abgeholt und in einem leeren Eisenbahnwaggon zum Flughafen gebracht. Selbst nachdem er das Flugzeug bestiegen hatte, erinnert sich Jin, habe er nicht gewusst, wohin die Reise gehen werde. Er hatte weder Ausweispapiere noch ein Visum.
Der ehemalige politische Gefangene Pastor Ezra Jin Mingri in Washington am 16. September 2026.
Foto: Madalina Kilroy/Epoch Times
Er landete am 4. Juli in den USA – dem 250. Geburtstag Amerikas. Es kam ihm wie ein Traum vor. Noch am Tag zuvor war er ein Gefangener in China. Am darauffolgenden Abend saß er bereits am Meer und sah sich mit seiner Familie das Feuerwerk an. Acht Jahre lang hatten sie sich nicht gesehen.
Als er im Juli dieses Jahres eine Auszeichnung entgegennahm, sagte er, dass viele das für eine unmögliche Mission gehalten hätten. Er dankte US-Präsident Donald Trump und zahlreichen Menschenrechtsaktivisten für ihre Unterstützung.
„Wenn wir zusammenhalten, können wir Veränderungen bewirken“, so Pastor Jin.
Xi bleibt bis Freitag. - Foto: Jacquelyn Martin/AP/dpa
Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu seinem ersten Treffen im Weißen Haus seit mehr als einem Jahrzehnt eingetroffen. Begleitet wurde sein Besuch von Protesten gegen die Menschenrechtsverletzungen seines Regimes.
US-Präsident Donald Trump, der Xi damit zum zweiten Mal in diesem Jahr traf, erklärte, beide Länder hätten daran gearbeitet, ihre Handelsbeziehungen ausgewogener zu gestalten.
Die beiden Staatschefs werden bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen dringende Themen erörtern – von künstlicher Intelligenz über Technologie bis hin zur Sicherheit.
Handel und Technologie im Fokus
Dabei würden Entscheidungen getroffen, die für die kommenden Jahrzehnte von großer Bedeutung sein würden, sagte Trump in seiner Eröffnungsrede. In einem früheren Beitrag in den sozialen Medien hatte er erklärt, es gebe keine Pläne für neue Leitplanken oder Beschränkungen im Bereich der künstlichen Intelligenz im Verhältnis zu China.
Während Trump ihre „wirklich großartige Freundschaft“ hervorhob, legte Xi größeren Wert auf geopolitische Fragen, darunter den Zugang chinesischer Unternehmen zum US-Markt.
Xi thematisiert „Thukydides-Falle“
Der chinesische Staatschef verwies zudem auf die sogenannte „Thukydides-Falle“. Der Begriff beschreibt die Gefahr eines Konflikts, die entsteht, wenn eine aufstrebende Macht droht, eine bestehende Großmacht zu verdrängen.
Xi erklärte, beide Länder könnten einen Weg finden, „miteinander auszukommen“.
Zuletzt hatte Xi im Mai während des Treffens der beiden Staatschefs in Peking auf dieses Konzept verwiesen und damit angedeutet, dass die Vereinigten Staaten eine im Niedergang befindliche Macht seien, die sich der Herausforderung durch China gegenübersehe.
Trump erklärte damals, Xi habe damit das Land beschrieben, das sein Vorgänger Joe Biden hinterlassen habe.
Seit 2020 verwendet Xi wiederholt die Formulierung „Der Osten steigt auf, der Westen befindet sich im Niedergang“ und verweist damit auf eine von ihm wahrgenommene Verschiebung der globalen Ordnung.
Xi: Junge Amerikaner nach China, Pandas in die USA
Um die „Thukydides-Falle“ zu überwinden, sei nach Xis Darstellung die öffentliche Meinung entscheidend – angefangen bei jungen Menschen.
Er kündigte an, in den kommenden fünf Jahren 100.000 junge Amerikaner zu Austausch- oder Studienaufenthalten nach China einzuladen.
In zwei Tagen würden außerdem zwei Pandas im Zoo Atlanta eintreffen, sagte er und bezeichnete sie als „Botschafter der Freundschaft“.
Menschenrechtsproteste begleiten Xis Besuch
Das Verleihen von Pandas und kulturelle Austauschprogramme sind zwei beliebte Instrumente des Regimes, um Soft Power auszuüben und sein internationales Image zu verbessern.
Doch es gibt eine andere Seite Chinas, an die Menschenrechtsaktivisten die Welt erinnern wollen.
Nur wenige Stunden nach Xis Ankunft im District of Columbia projizierte eine Menschenrechtsorganisation die Gesichter chinesischer politischer Gefangener an mehreren Orten im Hauptstadtbezirk auf Gebäude.
Derzeit gebe es in China Tausende solcher Menschen, erklärten die Organisatoren, und sie sollten freigelassen werden.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Vor wenigen Wochen hatten linksradikale Kandidaten bei den Vorwahlen der Demokraten in Pennsylvania, Florida, Michigan, Colorado und New York City überraschende Siege errungen. Sie setzten sich bei den Wahlen zum Senat und zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten durch. Nun hat die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen weithin vorhergesagten Sieg errungen.
In den USA haben sich die meisten demokratischen Amtsträger hinter ihre linksradikalen Kandidaten gestellt, obwohl das nationale Programm der Democratic Socialists of America die Abschaffung von Polizei, Gefängnissen und Einwanderungsbehörden fordert. Im Gegensatz dazu haben Deutschlands etablierte Parteien – CDU/CSU, SPD und Grüne – bekräftigt, die AfD weiterhin als „rechtsextreme“ Gruppierung zu betrachten und keine Koalition mit ihr einzugehen.
Deutschland schränkt in seinem lobenswerten Bestreben, eine Wiederholung seiner nationalsozialistischen Vergangenheit oder Sympathien dafür zu verhindern, politische Aktivitäten in einer Weise ein, die Amerikaner als empörend empfinden würden. Und die AfD hatte in ihren Anfängen in den 2010er Jahren, wie Christopher Caldwell in „First Things“ erläutert, Mitglieder und Führungskräfte mit beunruhigenden Ansichten.
Derzeit vertreten einige ihrer Führungskräfte Ansichten, die viele als verabscheuungswürdig empfinden mögen. Dazu gehört etwa die Unterstützung Russlands gegenüber der Ukraine. Doch scheint es weniger wahrscheinlich als bei manchen linken europäischen Parteien, dass sie die Grenze zwischen Kritik an Israel und Aufstachelung gegen Juden überschreiten.
Das Argument der etablierten Parteien für eine Isolierung der AfD basiert heute auf einem einzigen Thema. Es ist dasselbe Thema, das es der AfD ermöglicht hat, in Umfragen an den etablierten Parteien vorbeizuziehen: Einwanderung. Wie Caldwell erklärt: „Die AfD in Sachsen-Anhalt wurde aufgrund ihres ethnischen Verständnisses der deutschen Staatsbürgerschaft als ‚nachweislich rechtsextrem‘ eingestuft.“
Die AfD ist nicht die einzige europäische Partei, die etablierten Medien wie dem in London ansässigen „Economist“ und den meisten einflussreichen Nachrichtenorganisationen auf dem Kontinent aufgrund ihres Eintretens für eine Begrenzung der Einwanderung als „rechtsextrem“ einstufen.
Die etablierten politischen Kräfte haben die Einwanderung, auch aus islamischen Ländern im Nahen Osten, in Nordafrika, in Subsahara-Afrika und in Südasien, wohlwollend betrachtet. Dies deswegen, weil sie einen wirtschaftlichen Aufschwung für ein Europa darstelle, dessen niedrige Geburtenraten das Wirtschaftswachstum auf nahezu null gesenkt und die Finanzierung seiner großzügigen Altersversorgungs- und Gesundheitssysteme gefährdet haben.
Die Wähler lassen sich davon jedoch nicht überzeugen. In Deutschland liegt die AfD – obwohl sich ihre Stärke vor allem auf die neuen Bundesländer konzentriert – in landesweiten Umfragen vor den Christdemokraten, die seit 1949 die meiste Zeit die Regierung geführt haben, und den Sozialdemokraten, deren Wurzeln bis in die 1880er Jahre zurückreichen.
In Frankreich liegt Marine Le Pen vom Rassemblement National in den Umfragen für den ersten Wahlgang und die Stichwahl bei den Präsidentschaftswahlen 2027 mit großem Vorsprung vorn. Und dies, obwohl sie monatelang durch ein von den etablierten Kräften manipuliertes Gerichtsurteil ins Abseits gedrängt wurde. Ein Thema, das ihr helfen könnte: Fördermittel für Klimaanlagen, die Kritiker in diesem heißen Sommer als amerikanisches Gräuel verspotteten.
In Großbritannien hat der neu ins Amt eingeführte Premierminister Andy Burnham, beflügelt durch seine Beliebtheit in Manchester, erlebt, wie seine Labour-Partei die Reformpartei von Nigel Farage überholt hat. Doch verliert sie trotz ihres Namens und ihrer Geschichte weiterhin viele Arbeiterviertel. Daher ist sie auf die Unterstützung des einkommensstarken, hochgebildeten und von Einwanderern geprägten Großraums London angewiesen.
Was Italien betrifft, so feierte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die ursprünglich als rechtsextreme Randkandidatin abgestempelt worden war, Anfang dieses Monats ihren Rekord als am längsten amtierende Regierungschefin der Republik.
Was haben Le Pen, Farage und Meloni gemeinsam? Ihre Einwände gegen Einwanderung, insbesondere gegen die von Muslimen. Dafür haben sie triftige Gründe.
In Deutschland öffnete die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) 2015 einseitig die Türen für mehr als eine Million Migranten. Darunter waren hauptsächlich junge Männer. Trotz Protesten beharrte sie darauf und sagte: „Wir schaffen das.“ Doch während die Zahl der im Ausland geborenen Einwohner in Deutschland von 8,1 Millionen im Jahr 2014 auf 13,4 Millionen im Jahr 2022 gestiegen ist, hat die Gewaltkriminalität stark zugenommen. Migranten haben auch die Prüfungsergebnisse der Schüler nach unten gezogen. Die Medien haben versucht, diese Entwicklungen zu verschleiern.
Auch hat der Zustrom muslimischer Einwanderer das Wirtschaftswachstum nicht angekurbelt. Das liegt an den selbst zu verantwortenden hohen Energiekosten und einer Konkurrenz aus China, die die deutsche Automobilindustrie bedroht. Die wirtschaftlichen Argumente der etablierten Parteien für eine hohe Einwanderung liegen in Trümmern.
Was ich hier am rätselhaftesten finde, ist das offenkundige Gefühl der europäischen politischen und gesellschaftlichen Elite – und man könnte hinzufügen, auch das ihrer amerikanischen Pendants –, dass sie die Ablehnung von Masseneinwanderung aus kulturell unterschiedlichen Herkunftsländern moralisch mit dem Holocaust gleichsetzen. Warum ist der Ausschluss von Menschen, die sich vermutlich nicht integrieren lassen, gleichbedeutend mit der Ermordung von Millionen und Abermillionen Menschen?
Ja, beide politischen Maßnahmen könnten durch eine Abneigung gegen bestimmte Eigenschaften ausgelöst werden, von denen angenommen wird, dass sie sowohl die Ausgeschlossenen als auch die Ermordeten miteinander teilen. Nennen Sie das meinetwegen Vorurteil oder Bigotterie, und führen Sie zu Recht an, dass nicht alle Mitglieder einer Gruppe die Eigenschaften aufweisen, die für den Durchschnitt dieser Gruppe typisch sind.
Aber wenn diese Eigenschaften dazu neigen, die Formen des Zusammenlebens der Menschen in Europa und Amerika zu untergraben, die im Allgemeinen und zunehmend besser geworden sind, stellt sich eine wichtige Frage. Wir, die während des Zweiten Weltkriegs geboren wurden, haben diese Entwicklung im Laufe unseres Lebens miterlebt. Gibt es dann nicht zumindest einen gewissen Grund, bei einer Veränderung der kulturellen Zusammensetzung Vorsicht walten zu lassen?
Das gilt insbesondere für Europa, wo es der Bevölkerung nicht so erfolgreich wie den Amerikanern gelungen ist, Neuankömmlinge zu integrieren. Und vielleicht gilt das auch für Amerika, wo wir Gefahr laufen, die Leistungen unserer Vorfahren in dieser Hinsicht zu vergessen oder herabzuwürdigen.
Einen guten Rat gibt meiner Ansicht nach der liberale, in San Francisco ansässige Ökonom Noah Smith. „Der Liberalismus“, schreibt er in seinem Substack-Newsletter, „benötigt eine neue Philosophie der Einwanderung.“
Die AfD-Wähler, so argumentiert er – wobei er offensichtlich die Trump-Wähler in den USA vor Augen hat –, protestierten nicht einfach nur gegen die Corona-Beschränkungen oder reagierten auf „wirtschaftliche Verzweiflung“, wie einige seiner liberalen Kollegen argumentiert hätten. Es gehe um „Wut über die Einwanderung“.
Doch Liberale müssten bestimmte Grundsätze anerkennen, argumentiert Smith. Nämlich, dass „Migration kein Menschenrecht ist“. Dass „Einwanderungsgesetze legitim sind“. Und dass „Einwanderung nach Amerika zum Nutzen der Amerikaner erfolgen muss“.
Die europäische politische und gesellschaftliche Elite habe diese Grundsätze aus den Augen verloren, als sie Merkels Aufnahme von mehr als einer Million Menschen begrüßte – darunter Zehntausende junge Männer, die es moralisch für zulässig hielten, Frauen zu vergewaltigen, die keinen Hijab tragen.
Die amerikanische politische und gesellschaftliche Elite habe diese Grundsätze aus den Augen verloren. Unter der Biden-Regierung habe eine Politik der offenen Grenzen zu einem starken Anstieg der im Ausland geborenen Bevölkerung geführt. Nach Angaben des Census Bureau nahm sie innerhalb von vier Jahren um 8,3 Millionen Menschen zu. Unter den acht Jahren Regierung unter Barack Obama waren es 6,3 Millionen und 1,6 Millionen während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump.
Dadurch lebt hier eine unangenehm große Zahl von Menschen illegal. Ich habe oft gesagt, dass es schlecht ist, wenn eine große Zahl von Menschen illegal in einem Land lebt. Das ist sowohl für das Land als auch für die betroffenen Menschen nicht gut. Gleichzeitig habe ich mich für die Legalisierung vieler, wenn auch nicht aller, illegal eingewanderten Menschen ausgesprochen. Ich halte dieses Argument auch heute noch für berechtigt.
Und vielleicht zeigt diese Sichtweise bereits Wirkung. In den ersten 20 Monaten der zweiten Trump-Regierung, so das US Census Bureau, ist die im Ausland geborene Bevölkerung der USA um 2,8 Millionen zurückgegangen. Die US-Einwanderungsbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) kann nicht einmal die Hälfte dieses Rückgangs erklären. Offensichtlich entscheiden sich einige illegal eingewanderte Menschen dafür, das Land zu verlassen, bevor sie dazu gezwungen werden.
Außerdem, so erläutert Smith seinen liberalen Mitstreitern, macht Deutschland den Erwerb der Staatsbürgerschaft schwieriger. Frankreich und Italien verschärfen die Grenzkontrollen, die Europäische Union verschärft ihre Asylregeln. Auch Kanada fährt die Einwanderung zurück, und Schweden zahlt Migranten Geld, wenn sie das Land verlassen.
Es ergibt keinen Sinn mehr, die AfD politisch zu isolieren, als wäre sie darauf aus, Migranten in die Gaskammern zu schicken. Und wenn einwanderungskritische Parteien fragwürdige Mitglieder haben – nun, das ist ein Problem, das auch andere (alle?) politischen Parteien haben.
Beamte der türkischen Bereitschaftspolizei umzingeln Demonstranten während einer Kundgebung gegen die Festnahmen von LGBTQ-Aktivisten in Izmir – einen Tag nach landesweiten Razzien der Polizei am 13. September 2026. - Foto: Murat Kocabas/AFP via Getty Images
In der Türkei wurden zahlreiche Menschen nach Razzien festgenommen: Die türkischen Polizei durchsuchte am 13. September (Sonntag) Kneipen und Wohnungen von LGBTQ-Aktivisten. Nach Regierungsangaben wurden „Verfahren gegen 162 Verdächtige, neun Organisationen und 13 Unternehmen“ eingeleitet, darunter in den Großstädten Istanbul, Ankara und Izmir.
Die Behörden werfen den Festgenommenen die Verbreitung „obszöner Inhalte“ sowie „Beihilfe zur Prostitution“ vor. Außerdem wurden zahlreiche Websites und Konten in Onlinediensten gesperrt.
Justizminister Yilmaz Tunc nannte die Razzien eine Maßnahme zum Schutz von „Kindern und der Institution der Familie“.
Demonstration verhindert, Festnahmen
Zwei Tage später versammelten sich Demonstranten vor dem Istanbuler Justizpalast. Menschenrechtsaktivisten wollten dort eine Erklärung verlesen, in der sie die Razzien gegen Mitglieder und Aktivisten der LGBTQ-Community verurteilten. Bevor sie Reden halten konnten, lösten Beamte die Demonstration auf und nahmen zahlreiche Teilnehmer fest.
Zu der Kundgebung aufgerufen hatten unter anderem Menschenrechtsaktivisten, Gewerkschaften und Oppositionsgruppen. Die Abkürzung LGBTQ steht für Lesben, Schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche und queere Menschen.
Mittlerweile sind die mehr als 100 Demonstranten wieder auf freiem Fuß. Der Anwaltsverband CHD bestätigte am 16. September die Freilassung aller 106 am Vortag festgenommenen Protestteilnehmer. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP war bei der Freilassung der meisten von ihnen dabei.
Unter den Festgenommenen waren nach Angaben des CHD und der Tageszeitung „BirGün“ ein ARD-Journalist und ein „Birgün“-Reporter. Beide hatten demnach über die Proteste berichtet.
Türische Bereitschaftspolizisten während einer Kundgebung gegen die Verhaftungen und die zunehmende Verfolgung von LGBTQ-Aktivisten in Ankara am 15. September 2026.
Foto: Adem Altan/AFP via Getty Images
Untersuchungshaft für die am 13. September Festgenommenen
Bis Mittwochabend hatten Gerichte laut der LGBTQ-Organisation Kaos GL in mehreren Städten für 81 der am Sonntag Festgenommenen Untersuchungshaft angeordnet. Kaos GL war bei den Razzien am Sonntag ebenfalls ins Visier geraten.
Am Mittwoch wurden zudem 33 weitere Menschen in Istanbul einem Richter vorgeführt – nach Angaben von Kaos GL wurden 20 von ihnen inhaftiert, die übrigen 13 unter Auflagen freigelassen. Mindestens neun der Inhaftierten sind Vertreter von LGBTQ-Organisationen.
Homosexualität ist in der Türkei nicht strafbar. Zugleich ist Homophobie weit verbreitet.(afp/red)
Das Smartphone-Display zeigt das Logo des KI-Assistenten „Claude Mythos“ von Anthropic, Brüssel, 10. Juni 2026. - Foto: Nicolas Tucat/AFP via Getty Images
In Kürze:
Laut Anthropic nutzten chinesische Staatsakteure Claude zur Erstellung von Dossiers über Falun Gong, katholische Kardinäle und weitere religiöse Gruppen.
Eine Operation erzeugte innerhalb von 30 Tagen 2.475 Dossiers und Berichte, offenbar für interne Staatssicherheitsbehörden bestimmt.
Anthropic sperrte die betroffenen Accounts und identifizierte weitere Konten zur Überwachung von Dissidenten und Menschenrechtsgruppen.
Chinesische Staatsakteure nutzten Claude, um Dissidenten und religiöse Gemeinschaften zu überwachen, darunter Praktizierende der Glaubensgemeinschaft Falun Gong und Mitarbeiter von NTD, dem Schwestersender der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times. Das teilte das Technologieunternehmen Anthropic in einem Bericht mit.
Die mit dem chinesischen Staat verbundenen Akteure nahmen Gruppen ins Visier, die vom chinesischen Regime historisch unterdrückt wurden. Dabei nutzten sie das Modell der Künstlichen Intelligenz (KI) des Unternehmens, um Dossiers über religiöse Führer zu erstellen und mögliche Ansatzpunkte zu identifizieren, die sich für das Regime ausnutzen ließen. Dies geht aus dem Bedrohungsanalysebericht von Anthropic vom 10. September hervor.
Auf diese Weise hätten die chinesischen Akteure mithilfe von KI Arbeiten erledigt, für die traditionell ein Team von Analysten nötig gewesen wäre. Anthropic beschreibt die Aktivitäten als Teil der Bemühungen versierter Bedrohungsakteure, Sicherheitsvorkehrungen zu testen – ein Risiko, das mit dem Fortschritt der Technologie weiter zunehmen werde.
Einer der Accounts habe sich dem Bericht zufolge als Informationssicherheitsbeauftragter des chinesischen Staates ausgegeben.
Anthropic stufte die Accounts als Teil einer in China ansässigen Geheimdienstoperation ein und stellte fest, dass die Aktivitäten eng an den Prioritäten von Chinas Behörde für religiöse Angelegenheiten, des obersten chinesischen Geheimdienstes sowie der Einheitsfront ausgerichtet seien. Die Einheitsfront ist jene Partei- und Staatsorganisation, die die chinesische Diaspora vereinnahmt und Kritiker des Regimes ins Visier nimmt.
Anthropic erklärte, die Accounts gesperrt und die eigenen Systeme verstärkt zu haben, um ähnliche Aktivitäten künftig zu erkennen.
In einer Kampagne identifizierte Anthropic einen Betreiber, der eine „nachrichtendienstliche Sammelstelle für religiöse Angelegenheiten“ unterhielt. Der Nutzer setzte Claude ein, um vier parallele Arbeitsstränge zu starten. Claude verarbeitete dabei Material in mehreren Sprachen, übersetzte und fasste es zusammen und erstellte chinesischsprachige Dossiers, Berichte und tägliche Übersichten.
Im Visier stehen hochrangige katholische Kardinäle in ganz Asien, die Führung der presbyterianischen Kirche in Taiwan, tibetische Buddhisten und im Exil lebende Führungspersönlichkeiten, Praktizierende von Falun Gong sowie NTD.
Die Akteure bezogen Informationen von chinesischen Plattformen wie WeChat, RedNote, Douyin – dem chinesischen Pendant zu TikTok – und Weibo sowie von westlichen Plattformen wie LinkedIn, Instagram, Threads, X und Facebook. Sie sammelten sensible Informationen wie Geburtstage und Einwanderungsdaten und versuchten, religiöse Einrichtungen anhand von Grundrissen, Fassadenbildern und baulichen Plänen zu kartieren.
Der Berichtszyklus erfolge täglich und scheine für interne Staatssicherheitsbehörden bestimmt zu sein, heißt es in dem Bericht. Die Akteure fragten laut Anthropic nach China-bezogenen Aktivitäten der Zielpersonen, „negativen Informationen“ sowie persönlichen oder organisatorischen Schwachstellen, die als Druckmittel dienen könnten.
Die Betreiber wiesen Claude zudem an, „Chinas Standpunkt“ einzunehmen und jene Begriffe zu verwenden, mit denen chinesische Behörden gegen Zielpersonen vorgehen, etwa „illegale Separatisten“.
Von einem einzigen Rechner aus habe die Operation laut dem Bericht innerhalb von 30 Tagen 2.475 fertige Dossiers und Berichte erstellt.
Falun Gong: Von der Verbreitung zur Verfolgung
Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, ist eine spirituelle Disziplin, die auf Meditationsübungen und den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit (Güte) und Nachsicht beruht. Sie wurde 1992 erstmals in China öffentlich vorgestellt und verbreitete sich rasch von Mund zu Mund, sodass ihr bis Ende des Jahrzehnts schätzungsweise 70 bis 100 Millionen Menschen folgten.
Aus Sorge, dass die Popularität von Falun Gong die Macht des Regimes gefährden könnte, startete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 eine landesweite Verfolgung der Falun-Gong-Praktizierenden. Seitdem haben viele von ihnen willkürliche Inhaftierung, Zwangsarbeit, Folter und sogar den Tod durch erzwungenen Organraub erlitten.
Eine der überwachten Personen arbeitet als Lehrkraft am Fei Tian College Northern Campus in North York, Ontario. Diese Einrichtung ist mit der in New York ansässigen Shen Yun Performing Arts verbunden – einer klassischen chinesischen Tanzkompanie, die 2006 von Falun-Gong-Praktizierenden gegründet wurde.
Auf ihren jährlichen weltweiten Tourneen präsentiert Shen Yun traditionelle chinesische Kultur unter dem Motto „China vor dem Kommunismus“ und macht zugleich auf Menschenrechtsverletzungen im heutigen China aufmerksam, darunter die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden.
Laut Anthropic hat der chinesische Staatsakteur Informationen über Lehrkräfte und weitere Personen aus der Falun-Gong-Diaspora zusammengestellt. Wie die Akteure NTD ins Visier nahmen, gab das Unternehmen nicht bekannt.
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung reagierte das Unternehmen nicht auf Anfragen der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
In den USA lebende Falun-Gong-Praktizierende und Shen Yun Performing Arts waren seit 2020 laut dem Falun Dafa Information Center Hunderten Fällen transnationaler Repression in den Vereinigten Staaten ausgesetzt.
Zu den gemeldeten Repressionsmethoden zählten körperliche Angriffe, Sachbeschädigung, Gewaltandrohungen und Vergeltungsmaßnahmen gegen Angehörige in China. Betroffen waren unter anderem Künstler, Mitarbeiter und Freiwillige von Shen Yun, die für die Welttournee geworben hatten.
In 50 Fällen kam laut dem Center gegenüber der Epoch Times auch Überwachung zum Einsatz. Das Center verwies auf einen Vorfall, bei dem die in China lebenden Angehörigen eines Mannes Warnungen von der chinesischen Sicherheitspolizei erhielten – kurz nachdem er gegenüber Freunden erwähnt hatte, nach Taiwan reisen zu wollen. Dies ist ein Hinweis darauf, dass das Regime ihn überwachte.
Das Center erklärte, es habe über die im Anthropic-Bericht bereits genannten hinaus keine weiteren Zielpersonen identifiziert.
Laut Anthropic seien Führungspersonen der presbyterianischen Kirche in Taiwan auch Gegenstand mehrerer Dossiers und einer „Objektaufklärung“ gewesen, während die Kardinäle einzeln porträtiert worden seien. Die Akteure baten Claude zudem, im Stil der Staatssicherheit gehaltene Nachrichtendienstberichte über christliche Missionsnetzwerke mit Verbindungen nach Singapur, Hongkong und Festlandchina zu erstellen.
Anthropic identifizierte zudem drei weitere Accounts, die mit kommunalen chinesischen Behörden für öffentliche Sicherheit und Staatssicherheit in Verbindung stehen und die Claude zur Überwachung von im Ausland lebenden Dissidenten und Menschenrechtsgruppen nutzten.
In einem Fall habe eine lokale Staatssicherheitsbehörde versucht, im Voraus Informationen über die Orte zu erhalten, an denen im Ausland Proteste und andere Versammlungen stattfinden sollten. Zu den angeforderten Details zählten der Sammelpunkt, die Route und der Endpunkt eines Pro-Demokratie-Marsches in Vancouver, die Veranstaltungsorte uigurischer Kulturveranstaltungen in der Türkei sowie die Vorführungen des Oslo Freedom Forums. Diese Aktivität wurde als „vorbereitende Objektaufklärung“ bezeichnet.
Epoch Times ist ein langjähriger Medienpartner von Shen Yun Performing Arts und berichtet seit der Gründung von Shen Yun im Jahr 2006 über die Veranstaltungen und Reaktionen des Publikums.
US-Außenminister Marco Rubio. - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
In Kürze:
Die USA verhängen neue Sanktionen gegen fünf kubanische Einrichtungen und eine Einzelperson.
Betroffen sind ein Enkel von Raúl Castro, eine Staatsbank sowie Nickel- und Energieunternehmen.
Grundlage ist Trumps Executive Order 14404 gegen Kubas Sicherheitsapparat und Regime-Netzwerke.
US-Außenminister Marco Rubio verhängte am Donnerstag neue Sanktionen gegen fünf kubanische Einrichtungen und eine Einzelperson. Die Ziele seien zentral für die Finanzkanäle des Regimes und dessen Kontrolle über Metall-, Bergbau- und Energiesektor gewesen, so Beamte.
Auf der Liste stehen ein Enkel von Raúl Castro, eine Staatsbank und vier Unternehmen, die mit den natürlichen Ressourcen der Insel oder ihrem Energiesektor befasst sind. Die Maßnahme stützt sich auf die Executive Order 14404 von US-Präsident Donald Trump.
„Das kommunistische kubanische Regime stellt weiterhin eine tiefgreifende, vielschichtige Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA und die Stabilität unserer Hemisphäre dar“, erklärte Rubio in einer Stellungnahme. „Während das kubanische Volk leidet, setzen die Castro-Familie und ihre Gefolgsleute im repressiven kubanischen Innenministerium (MININT) ihre totale Kontrolle über die Wirtschaft der Insel fort und horten Ressourcen zum Vorteil einer kleinen Gruppe von Regime-Eliten.“
Fidel Ernesto Castro Calis, der Enkel von Raúl Castro, wird gemeinsam mit seinem Vater Alejandro Castro Espín sowie einem weiteren Bruder von Castro Calis auf die Sanktionsliste gesetzt.
Banco Exterior de Cuba, eine staatliche Bank, ist auf Firmenkundengeschäft, Außenhandelsfinanzierung und internationale Geschäfte spezialisiert. Sie bewegt das Geld des Regimes über Grenzen hinweg, was zu ihrer Sanktionierung führte.
Auch zwei Unternehmen aus dem Nickelhandel wurden auf die Liste gesetzt. Empresa de Servicios Comandante René Ramos Latour, kurz Nicarotec, liefert geologische und bergbauliche Unterstützung für Kubas Nickelindustrie. Empresa Importadora y Abastecedora del Níquel, bekannt als Cexni, importiert und liefert spezialisierte Rohstoffe, Maschinen und Ausrüstung für die Nickel- und Kobaltgewinnung.
Auch Energieunternehmen wurden sanktioniert. Empresa Importadora de Abastecimiento para el Petróleo, oder Abapet, ist eine Tochtergesellschaft der bereits zuvor sanktionierten Unión Cuba Petróleo. Sie beschafft die Technik, Ersatzteile, Werkzeuge und Industriegüter, die zur Aufrechterhaltung des Energiesektors nötig sind. Comercial Cupet S.A. vertritt die Muttergesellschaft bei Verhandlungen und Gemeinschaftsunternehmen mit ausländischen Partnern. Beide wurden sanktioniert.
Die Sanktionen stützen sich auf die Executive Order 14404, die es der Regierung erlaubt, gegen Personen und Gruppen vorzugehen, die Kubas Sicherheitskräfte unterstützen oder die Sicherheit und Außenpolitik der USA bedrohen. Sie stehen zudem im Einklang mit einer früheren Verfügung zu Bedrohungen durch die kubanische Regierung sowie mit einem nationalen Sicherheitsmemorandum des Präsidenten, das Verbesserungen bei Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, freien Märkten und Demokratie auf der Insel fordert.
Eigentum und Vermögenswerte der neu benannten Parteien, die sich in den USA oder unter US-Kontrolle befinden, sind nun gesperrt. US-Bürgern ist es grundsätzlich untersagt, ohne Lizenz mit diesen Parteien Geschäfte zu machen. Ausländische Personen und Einrichtungen, die weiterhin mit den betroffenen Zielen Geschäfte machen, riskieren eigene Sekundärsanktionen.
„Diese Sanktionen spiegeln Präsident Trumps unerschütterliche Vision eines freien Kubas wider – eines Kubas, in dem die illegalen Finanznetzwerke des Regimes, seine repressiven Apparate und die verfestigten Machtstrukturen der Castro-Ära zerschlagen werden und in dem das kubanische Volk, nicht seine Unterdrücker, die Zukunft der Nation erbt“, sagte Rubio.
Frühere Maßnahmen im Rahmen derselben Druckkampagne richteten sich bereits gegen militärische Importe, weitere Metall- und Bergbauunternehmen sowie Energieunternehmen und hochrangige Regimevertreter, darunter der kubanische Machthaber Miguel Díaz-Canel und weitere Castro-Verwandte.
In der Öffentlichkeit zeigt sich das iranische Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei bisher nicht. (Archivbild) - Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
Im Iran sind in diesem Jahr nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation bereits mehr als 500 Menschen hingerichtet worden. Die Todesstrafe sei mindestens 511 Mal vollstreckt worden, teilte die in Norwegen ansässige Organisation Iran Human Rights (IHR) am Donnerstag mit. Mindestens 29 Menschen seien im Zusammenhang mit den regierungskritischen Protesten im Januar hingerichtet worden.
Unter den Hingerichteten sind nach Angaben der NGO mindestens 16 Frauen und 13 „politische Gefangene“, die Unterstützer verbotener Oppositionsgruppen gewesen sein sollen.
„Alle Hinrichtungen, unabhängig von den Anklagepunkten, dienen einem klaren innenpolitischen Zweck: Angst zu schüren und neue Proteste zu verhindern“, sagte IHR-Direktor Mahmood Amiry-Moghaddam der Nachrichtenagentur AFP. „Wir sind sehr besorgt, dass sich dieser Trend in den kommenden Monaten noch verschärfen könnte.“
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, erklärte Trump. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“, fügte er hinzu.
Vor zwei Wochen hatten bereits mehr als 30 Länder den Iran in einer gemeinsamen Erklärung aufgefordert, die Hinrichtungen regierungskritischer Demonstranten zu stoppen.
„Die Todesstrafe zu nutzen, um Kritiker zum Schweigen zu bringen, die Bevölkerung einzuschüchtern und diejenigen zu bestrafen, die ihre Menschenrechte ausüben, kann niemals gerechtfertigt sein“, hieß es in dem unter anderem von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada und der EU unterzeichneten Aufruf.
Nach Angaben von Amnesty International wurden im Iran im vergangenen Jahr mindestens 2159 Menschen hingerichtet. Seit Beginn des Iran-Kriegs, der Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels begonnen hatte, hat die Zahl der Hinrichtungen in dem Land weiter zugenommen.(afp/red)
Während seines Strafverfahrens in Den Haag zeigte der Ex-General keine Reue, pöbelte und randalierte sogar im Gerichtssaal. (Archivbild) - Foto: Peter Dejong/AP Pool/dpa
Der wegen Kriegsverbrechen verurteilte bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic ist tot. Das bestätigte ein hochrangiger UN-Vertreter der Deutschen Presse-Agentur.
In einer Mitteilung der zuständigen UN-Organisation in Den Haag hieß es später, Mladic sei an diesem Donnerstag im Gefängniskrankenhaus gestorben. Mladic verbüßte seine lebenslange Haftstrafe im internationalen Gefängnis in der niederländischen Stadt. Die genaue Todesursache wird noch untersucht.
Für die Opfer des Krieges und ihre Angehörigen stand der „Schlächter von Srebrenica“ für das Böse schlechthin. Sein singulär schlimmstes Verbrechen war das Massaker an 8.000 Bewohnern der ostbosnischen Enklave Srebrenica, hauptsächlich Männer und männliche Jugendliche, im Juli 1995.
Dafür wurde er vom UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. 2021 bestätigte das Nachfolge-Tribunal im Berufungsverfahren das Urteil, womit es rechtskräftig wurde.
Langes Register von grausamen Verbrechen an Zivilisten
Ratko Mladic war während des Bosnien-Kriegs der Oberbefehlshaber der Bosnisch-Serbischen Armee (BSA). Das war eine Bürgerkriegsmiliz, die ohne die Unterstützung der damaligen Führung in der serbischen Hauptstadt Belgrad nicht existiert hätte. Mladic selbst erhielt seinen Sold aus Belgrad und gehörte dem serbischen Generalstab an.
Zusammen mit dem politischen Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, und im Sinne des damaligen serbischen Machthabers Slobodan Milosevic, wollte er den größeren Teil Bosniens erobern, um das Gebiet an Serbien anzuschließen. Karadzic verbüßt gleichfalls eine lebenslange Gefängnisstrafe wegen Kriegsverbrechen. Milosevic starb 2006 im Untersuchungsgefängnis in Den Haag, bevor das Tribunal ein Urteil über ihn fällen konnte.
Schon im ersten Kriegssommer 1992 massakrierten die bosnisch-serbischen Milizen unter dem Kommando von Mladic tausende Muslime (Bosniaken) und Kroaten im Osten und im Norden Bosniens. Sie errichteten Gefangenenlager, in denen sie nicht serbische Zivilsten unter unmenschlichen Bedingungen festhielten und oft zu Tode quälten. Sie betrieben Vergewaltigungslager für nicht serbische Frauen und Mädchen.
Sie belagerten mehr als drei Jahre lang die bosnische Hauptstadt Sarajevo, wo ihre Scharfschützen und Artilleristen Jagd auf die Zivilbevölkerung machten. Allein dort starben mehr als 11.000 Menschen, unter ihnen auch viele Kinder. Die Milizen von Mladic vertrieben hunderttausende nicht serbische Zivilisten, um „ethnisch reine“ Gebiete zu schaffen, in denen nur ethnische Serben leben sollten.
Mladic wurde 1942 in Kalinovik südlich von Sarajevo geboren. Mit knapp über 20 Jahren absolvierte er die Militärakademie in Belgrad mit Auszeichnung. Für die Serben in Serbien und in Bosnien galt er stets als Kriegsheld. Professionell inszenierte Fernsehbilder unterstützten die Mythenbildung. Sie zeigten einen bulligen Mann im Kampfanzug, das Haar millimeterkurz geschoren, stets bei den einfachen Soldaten an irgendeiner Front.
Besonders perfide: Das serbische Fernsehen filmte ihn im Juli 1995 bei Srebrenica, als er Schokolade an Kinder verteilte und weinende Frauen beruhigte. Sobald die Kameras nicht mehr liefen, begann die Vertreibung der Frauen und Kinder aus Srebrenica in eigens dafür vorbereiteten Autobussen. Männer und männliche Jugendliche brachten die Milizionäre von Mladic weg, um sie ein paar Kilometer entfernt in Lagerhallen oder auf Fußballfeldern massenhaft zu erschießen.
Festgenommen wurde Mladic erst viele Jahre später im Mai 2011. Die EU hatte zuvor die Auslieferung aller gesuchten Kriegsverbrecher zur Bedingung für den Beginn für EU-Beitrittsgespräche gemacht. Mladic wurde schließlich in Serbien festgenommen und nach den Haag überstellt. Die Beitrittsgespräche begannen schließlich 2014.
In Serbien wird der Völkermord geleugnet
Das offizielle Serbien unter seinem Präsidenten Aleksandar Vucic leugnet bis heute den vom UN-Tribunal festgestellten Völkermord von Srebrenica. Es sei lediglich ein „Kriegsverbrechen“ gewesen, wie sie auch die andere Seite an Serben in Bosnien verübt hätten. Unter der Hand wird Mladic in Belgrad weiterhin als Kriegsheld und „Retter der Serben“ glorifiziert.
Während seines Strafverfahrens in Den Haag zeigte der Ex-General keine Reue, pöbelte und randalierte sogar im Gerichtssaal. Im Gefängnis war er zuletzt schwer krank. Die Regierung in Belgrad bemühte sich intensiv, seine Freilassung auf humanitärer Basis zu bewirken. Sein Sohn Darko Mladic behauptete sogar noch kürzlich, an seinem Vater werde ein „stiller Mord“ verübt. Das Gericht widersprach dem entschieden.
Zuletzt lehnte es am 20. August seine Freilassung mit der Begründung ab, dass er gar nicht mehr transportfähig sei und sein Tod kurz bevorstünde. Es sei daher humaner, ihn nicht noch einer Überstellung auszusetzen. (dpa/red)
Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem
Israel hat begonnen, ein Berufsbildungszentrum des UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA in Ost-Jerusalem räumen zu lassen. Israel wirft der UN-Organisation vor, von der Hamas unterwandert zu sein und beruft sich auf ein Gesetz von 2024, das UNRWA Aktivitäten auf israelischem Staatsgebiet verbietet. UNRWA zufolge fuhren Truppen mit mindestens vier gepanzerten Fahrzeugen gewaltsam auf das Gelände .
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Anti-Rassismus-Gremium der UNO rügt Indien
Ein UN-Gremium hat Indien aufgerufen, indigene Völker und benachteiligte Kasten wie die Dalit sowie Ausländer besser zu schützen, die von außergerichtlichen Tötungen, Folter und Gewalt durch Strafverfolgungsbehörden betroffen sind. Der Ausschuss forderte Indiens Regierung auf, alle derartigen Vorwürfe zu untersuchen und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.
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Klingbeil will härteren Kurs im Umgang mit China
Finanzminister Lars Klingbeil fordert einen härteren Kurs der Bundesregierung im Umgang mit China. In Neuhardenberg sei intensiv über das weitere Vorgehen diskutiert worden, China spiele nicht nach den Regeln. Man dürfe nicht naiv sein im Umgang mit China. Deutsche und europäische Produkte müssten stärker geschützt werden.
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Der syrische Kurdenführer Maslum Abdi hat nach über einem Jahrzehnt die Auflösung der kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens verkündet. Er gebe „das Ende des Einsatzes“ bekannt und erkläre „in voller Verantwortung deren Auflösung als unabhängige Streitmacht“, sagte er im Präsidentenpalast in Damaskus. Im Januar wurde dazu ein Abkommen mit der syrischen Regierung geschlossen.
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Waldbrand am Stadtrand von Barcelona
Wegen eines Wald- und Buschbrandes am nördlichen Stadtrand von Barcelona haben die Behörden die Räumung der vordersten Häuserzeilen in Torre Baró angeordnet. Grund sei die starke Rauchentwicklung. Andere sollen ihre Häuser nicht zu verlassen und Fenster und Türen geschlossen halten. Mehrere Löschzüge mit 160 Brandbekämpfern sowie zwölf Löschflugzeuge und Hubschrauber seien im Einsatz.
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Die US-Countrysängerin Dolly Parton ist tot. Sie starb im Alter von 80 Jahren, wie ihre Familie mitteilte. Die „Queen der Countrymusik“ wurde mit Hits wie „Jolene“ und der Ballade „I Will Always Love You“ bekannt – einer der erfolgreichsten Hits aller Zeiten. Sie war seit den 1970er-Jahren im Bereich Country- und Popmusik unterwegs und soll über 100 Millionen Alben verkauft haben. Für ihre Erfolge bekam sie zehn Grammys.
US-Sängerin Dolly Parton sagte bereits am Anfang des Jahres mehrere Konzerte ab. (Archivbild)
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Foto: Gregory Oke/TheBarricades, PanamaFilm/dpa
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HEUTE18:27 Uhr
Spitzenduell zwischen CDU und AfD in Sachsen-Anhalt
In der Sendung „Fakt ist!“ des MDR stellen sich in Magdeburg am Mittwochabend 20:15 Uhr zunächst Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sowie AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem Duell den Fragen der Moderatoren. Anschließend wird die Runde um die Kandidaten von Linkspartei, SPD, Grünen, FDP und BSW erweitert. Am 6. September wird ein neuer Landtag gewählt.
Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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HEUTE17:41 Uhr
Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent
Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen. Industrieministerin Melanie Joly rief die Bürger auf, kanadische Unternehmen zu stärken.
Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen
Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.
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HEUTE17:16 Uhr
Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort
Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern.
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HEUTE16:56 Uhr
Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt
Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent.
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)
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HEUTE15:53 Uhr
Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden
13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.
Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.
Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images
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HEUTE15:31 Uhr
Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran
US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.
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HEUTE15:13 Uhr
EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs
Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.
Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.
Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images
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HEUTE15:02 Uhr
Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen
Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.
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HEUTE14:28 Uhr
Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie
Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.
Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.
Foto: Marina Demidiuk/iStock
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HEUTE13:52 Uhr
Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose
Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.
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HEUTE13:35 Uhr
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.
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HEUTE13:34 Uhr
UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“
UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.
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HEUTE12:46 Uhr
Deutsche Campingplätze werden beliebter
39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.
Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)
Foto: James Fearn/Getty Images
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HEUTE12:45 Uhr
Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.
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HEUTE12:41 Uhr
Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.
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HEUTE12:39 Uhr
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.
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HEUTE12:36 Uhr
Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt
Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE12:33 Uhr
Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt
Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.
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HEUTE12:27 Uhr
Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne
Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.
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HEUTE12:26 Uhr
VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken
VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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HEUTE11:40 Uhr
Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang
Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.
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HEUTE11:39 Uhr
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.
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HEUTE11:25 Uhr
MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit
MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.
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HEUTE10:59 Uhr
Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung
Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.
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HEUTE10:55 Uhr
Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft
Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.
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HEUTE10:04 Uhr
TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl
Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)
Foto: Sean Gallup/Getty Images
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HEUTE10:00 Uhr
Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer
Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.
Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.
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HEUTE9:29 Uhr
Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne
Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.
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HEUTE9:25 Uhr
Kabel an Bahnstrecke beschädigt
Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.
Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)
Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images
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HEUTE9:15 Uhr
Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.
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HEUTE9:10 Uhr
Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen
Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.
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HEUTE8:55 Uhr
Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken
2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.
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HEUTE8:36 Uhr
Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus
Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.
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HEUTE8:16 Uhr
Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)
Foto: gorodenkoff / iStock
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HEUTE8:11 Uhr
Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht
Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.
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HEUTE8:06 Uhr
Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen
Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.
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HEUTE8:04 Uhr
Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen
Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.
Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen
In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.
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HEUTE7:20 Uhr
Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen
Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.
Foto: Wolf von Dewitz/dpa
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HEUTE6:43 Uhr
Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen
Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.
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HEUTE6:33 Uhr
Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden
Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.
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HEUTE6:28 Uhr
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.
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HEUTE6:26 Uhr
Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.
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HEUTE6:16 Uhr
Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs
Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.
Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.
Die EU-Kommissarin für Gleichstellung, Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib (l), besucht am 25. August 2026 in Begleitung des wallonischen Ministerpräsidenten Adrien Dolimont die Aussichtsplattform „Botrange“ in Waimes nach einem Waldbrand in den Hautes Fagnes (Hochmoore). - Foto: Emile Windal/Belga/AFP via Getty Images
HEUTE19:49 Uhr
Slowakische Polizei vereitelt Brandanschlag auf Drohnenfabrik
Die slowakische Polizei hat nach eigenen Angaben einen geplanten Brandanschlag auf eine Drohnenfabrik im Osten des Landes vereitelt. Wäre der Anschlag ausgeführt worden, hätte er „einen Großbrand verursachen können“, mindestens 70 Beschäftigte gefährdet und Sachwerte in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro beschädigen können. Zwei Verdächtige seien in der Slowakei und ein weiterer in Deutschland festgenommen worden, keiner sei slowakischer Staatsbürger.
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HEUTE19:36 Uhr
Fahrerlose Taxis in München: Waymo kündigt Start für 2027 an
Google-Schwesterfirma Waymo plant, Ende 2027 in München einen regulären fahrerlosen Fahrdienst für die Öffentlichkeit in Betrieb zu nehmen. Testfahrten starten in wenigen Wochen. In den USA haben die Fahrzeuge bisher über 350 Millionen Kilometer ohne menschliche Steuerung zurückgelegt, laut Waymo ist das System deutlich sicherer als bei menschlichen Fahrern. Die Zulassungsverfahren für Deutschland laufen.
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HEUTE18:49 Uhr
Deutschland nominiert Film von Sandra Wollner für Oscar
Deutschland schickt den Film „Everytime“ der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als „Bester internationaler Film“. „Everytime“ erzählt von Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Die Hauptrollen spielen Birgit Minichmayr, Carla Hüttermann und Tristán López. Regie führte Autorin Sandra Wollner.
Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.
Foto: Gregory Oke/TheBarricades, PanamaFilm/dpa
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HEUTE18:39 Uhr
Einspruch von Ghislaine Maxwell gegen Urteil abgelehnt
Ein US-Bundesrichter lehnte es ab, die Verurteilung von Ghislaine Maxwell (64) und ihr Strafmaß aufzuheben. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden und verübt ihre Strafe in einem Gefängnis in Texas. 2025 lehnte auch der US-Supreme Court ihren Antrag ab.
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Spitzenduell zwischen CDU und AfD in Sachsen-Anhalt
In der Sendung „Fakt ist!“ des MDR stellen sich in Magdeburg am Mittwochabend 20:15 Uhr zunächst Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sowie AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem Duell den Fragen der Moderatoren. Anschließend wird die Runde um die Kandidaten von Linkspartei, SPD, Grünen, FDP und BSW erweitert. Am 6. September wird ein neuer Landtag gewählt.
Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)
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Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent
Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen.
Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen
Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.
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Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort
Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern.
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Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt
Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent.
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)
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Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden
13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.
Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.
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Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran
US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.
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EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs
Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.
Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.
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Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen
Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.
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Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie
Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.
Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.
Foto: Marina Demidiuk/iStock
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Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose
Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.
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Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.
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HEUTE13:34 Uhr
UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“
UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.
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HEUTE12:46 Uhr
Deutsche Campingplätze werden beliebter
39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.
Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)
Foto: James Fearn/Getty Images
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HEUTE12:45 Uhr
Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.
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HEUTE12:41 Uhr
Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.
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HEUTE12:39 Uhr
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.
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HEUTE12:36 Uhr
Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt
Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE12:33 Uhr
Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt
Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.
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HEUTE12:27 Uhr
Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne
Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.
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HEUTE12:26 Uhr
VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken
VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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HEUTE11:40 Uhr
Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang
Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.
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HEUTE11:39 Uhr
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.
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HEUTE11:25 Uhr
MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit
MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.
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HEUTE10:59 Uhr
Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung
Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.
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HEUTE10:55 Uhr
Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft
Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.
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HEUTE10:04 Uhr
TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl
Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)
Foto: Sean Gallup/Getty Images
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HEUTE10:00 Uhr
Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer
Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.
Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.
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HEUTE9:29 Uhr
Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne
Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.
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HEUTE9:25 Uhr
Kabel an Bahnstrecke beschädigt
Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.
Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)
Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images
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HEUTE9:15 Uhr
Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.
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HEUTE9:10 Uhr
Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen
Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.
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HEUTE8:55 Uhr
Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken
2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.
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HEUTE8:36 Uhr
Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus
Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.
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HEUTE8:16 Uhr
Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)
Foto: gorodenkoff / iStock
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HEUTE8:11 Uhr
Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht
Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.
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HEUTE8:06 Uhr
Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen
Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.
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HEUTE8:04 Uhr
Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen
Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.
Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen
In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.
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HEUTE7:20 Uhr
Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen
Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.
Foto: Wolf von Dewitz/dpa
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HEUTE6:43 Uhr
Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen
Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.
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HEUTE6:33 Uhr
Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden
Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.
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HEUTE6:28 Uhr
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.
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HEUTE6:26 Uhr
Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.
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HEUTE6:16 Uhr
Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs
Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.
Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.
Die EU-Kommissarin für Gleichstellung, Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib (l), besucht am 25. August 2026 in Begleitung des wallonischen Ministerpräsidenten Adrien Dolimont die Aussichtsplattform „Botrange“ in Waimes nach einem Waldbrand in den Hautes Fagnes (Hochmoore). - Foto: Emile Windal/Belga/AFP via Getty Images
HEUTE18:49 Uhr
Deutschland nominiert Film von Sandra Wollner für Oscar
Deutschland schickt den Film „Everytime“ der österreichischen Regisseurin Sandra Wollner ins Rennen um den Oscar als „Bester internationaler Film“. „Everytime“ erzählt von Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Die Hauptrollen spielen Birgit Minichmayr, Carla Hüttermann und Tristán López. Regie führte Autorin Sandra Wollner.
Birgit Minichmayr in einer Szene des Films „Everytime“.
Foto: Gregory Oke/TheBarricades, PanamaFilm/dpa
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HEUTE18:39 Uhr
Einspruch von Ghislaine Maxwell gegen Urteil abgelehnt
Ein US-Bundesrichter lehnte es ab, die Verurteilung von Ghislaine Maxwell (64) und ihr Strafmaß aufzuheben. Die langjährige Vertraute des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein war 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt worden und verübt ihre Strafe in einem Gefängnis in Texas. 2025 lehnte auch der US-Supreme Court ihren Antrag ab.
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HEUTE18:27 Uhr
Spitzenduell zwischen CDU und AfD in Sachsen-Anhalt
In der Sendung „Fakt ist!“ des MDR stellen sich in Magdeburg am Mittwochabend 20:15 Uhr zunächst Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze sowie AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einem Duell den Fragen der Moderatoren. Anschließend wird die Runde um die Kandidaten von Linkspartei, SPD, Grünen, FDP und BSW erweitert. Am 6. September wird ein neuer Landtag gewählt.
Wahlplakate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Archiv)
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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HEUTE17:41 Uhr
Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent
Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen.
Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen
Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.
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HEUTE17:16 Uhr
Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort
Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern.
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HEUTE16:56 Uhr
Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt
Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent.
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)
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HEUTE15:53 Uhr
Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden
13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.
Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.
Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images
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HEUTE15:31 Uhr
Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran
US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.
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HEUTE15:13 Uhr
EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs
Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.
Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.
Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images
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HEUTE15:02 Uhr
Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen
Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.
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HEUTE14:28 Uhr
Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie
Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.
Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.
Foto: Marina Demidiuk/iStock
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HEUTE13:52 Uhr
Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose
Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.
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HEUTE13:35 Uhr
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.
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UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“
UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.
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Deutsche Campingplätze werden beliebter
39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.
Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)
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Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.
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Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.
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Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.
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Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt
Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt
Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.
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Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne
Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.
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VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken
VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)
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Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang
Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.
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Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.
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MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit
MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.
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Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung
Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.
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Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft
Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.
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TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl
Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)
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Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer
Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.
Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.
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Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne
Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.
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Kabel an Bahnstrecke beschädigt
Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.
Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)
Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images
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HEUTE9:15 Uhr
Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.
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HEUTE9:10 Uhr
Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen
Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.
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HEUTE8:55 Uhr
Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken
2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.
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HEUTE8:36 Uhr
Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus
Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.
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HEUTE8:16 Uhr
Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)
Foto: gorodenkoff / iStock
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HEUTE8:11 Uhr
Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht
Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.
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HEUTE8:06 Uhr
Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen
Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.
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HEUTE8:04 Uhr
Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen
Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.
Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen
In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.
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HEUTE7:20 Uhr
Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen
Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.
Foto: Wolf von Dewitz/dpa
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HEUTE6:43 Uhr
Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen
Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.
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HEUTE6:33 Uhr
Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden
Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.
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HEUTE6:28 Uhr
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.
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HEUTE6:26 Uhr
Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.
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HEUTE6:16 Uhr
Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs
Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.
Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.
Die EU-Kommissarin für Gleichstellung, Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib (l), besucht am 25. August 2026 in Begleitung des wallonischen Ministerpräsidenten Adrien Dolimont die Aussichtsplattform „Botrange“ in Waimes nach einem Waldbrand in den Hautes Fagnes (Hochmoore). - Foto: Emile Windal/Belga/AFP via Getty Images
HEUTE17:41 Uhr
Kanada: Vergeltungszölle gegen USA von bis zu 50 Prozent
Im Zollkonflikt mit den USA hat Kanada Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf Importe aus dem Nachbarland verhängt. Die Zölle gelten ab dem 8. September und umfassen auf unterschiedliche Waren 15, 25 oder 50 Prozent auf Importe aus den USA. Laut Kanadas Finanzminister François-Philippe Champagne sind Waren im Wert von 27,6 Milliarden Dollar betroffen.
Verbraucherzentrale: Eon-Kunden können sich Sammelklage anschließen
Verbraucherschützer rufen von Eon-Preiserhöhungen betroffene Kunden auf, sich bis zum 14. September einer Sammelklage anzuschließen: kostenlos und online. Die Klage will Rückerstattungen für Verbraucher einklagen. Es geht um „auffallend hohe“ Preissteigerungen in den vergangenen Jahren. Die Berechnungsformeln des Unternehmens genügten demnach nicht den gesetzlichen Anforderungen.
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HEUTE17:16 Uhr
Bundeskabinett setzt morgen seine Beratungen fort
Die Bundesregierung setzt morgen ihre Kabinettsklausur in Neuhardenberg fort. Neben informellen Beratungen findet auch eine offizielle Kabinettssitzung statt, Themen sind vor allem die Klimakrise und deren Folgen. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sowie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor der Presse äußern.
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HEUTE16:56 Uhr
Trump: Alle Minen aus Straße von Hormus entfernt
Laut US-Präsident Donald Trump und der US-Navy seien sämtliche Minen aus den internationalen Gewässern der Straße von Hormus entfernt oder unschädlich gemacht worden. Er warnt den Iran: Jedes Schiff, das neue Minen ausbringt, würde unverzüglich und systematisch zerstört. Mithilfe der Space Force werde jeder Quadratzentimeter der Meerenge – ebenso wie ‚Pickaxe Mountain‘ und die drei zerstörten Atomanlagen – überwacht.
Ein Viertel der Bundesbürger traut der Bundesregierung zu, die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. Das zeigt das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv. 27 Prozent erwarten eine erfolgreiche wirtschaftliche Wende (-9 gegenüber August 2025). 70 Prozent glauben dagegen nicht daran (2025: 61 Prozent). Im Osten rechnen 81 Prozent nicht damit, im Westen sind es 68 Prozent.
BSG: Gesetzliche Unfallversicherung greift bei Wegeunfall wegen Unterzuckerung
Die gesetzliche Unfallversicherung greift auch dann, wenn ein Mensch mit Diabetes wegen einer Unterzuckerung auf dem Heimweg sein Wohnhaus verpasst und in einen Autounfall verwickelt wird. Das Bundessozialgericht in Kassel gab damit der Revision eines Beschäftigten der Deutschen Post statt, der sich bei einem entsprechenden Unfall erhebliche Verletzungen zugezogen hatte. (Az. B 2 U 5/24 R)
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HEUTE15:53 Uhr
Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden
13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird.
Bundeskanzler Friedrich Merz (4.r) leitet am 25. August 2026 in Neuhardenberg im Nordosten Deutschlands eine zweitägige Klausurtagung des Bundeskabinetts.
Foto: Liesa Johannssen|POOL/AFP via Getty Images
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HEUTE15:31 Uhr
Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran
US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.
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HEUTE15:13 Uhr
EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs
Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.
Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.
Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images
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HEUTE15:02 Uhr
Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen
Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwaffenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.
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HEUTE14:28 Uhr
Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie
Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.
Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.
Foto: Marina Demidiuk/iStock
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HEUTE13:52 Uhr
Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose
Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.
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HEUTE13:35 Uhr
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.
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HEUTE13:34 Uhr
UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“
UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.
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HEUTE12:46 Uhr
Deutsche Campingplätze werden beliebter
39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.
Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)
Foto: James Fearn/Getty Images
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HEUTE12:45 Uhr
Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.
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HEUTE12:41 Uhr
Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.
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HEUTE12:39 Uhr
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.
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HEUTE12:36 Uhr
Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt
Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE12:33 Uhr
Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt
Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.
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HEUTE12:27 Uhr
Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne
Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.
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HEUTE12:26 Uhr
VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken
VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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HEUTE11:40 Uhr
Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang
Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.
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HEUTE11:39 Uhr
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.
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HEUTE11:25 Uhr
MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit
MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.
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HEUTE10:59 Uhr
Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung
Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.
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HEUTE10:55 Uhr
Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft
Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.
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HEUTE10:04 Uhr
TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl
Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)
Foto: Sean Gallup/Getty Images
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HEUTE10:00 Uhr
Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer
Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.
Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.
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HEUTE9:29 Uhr
Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne
Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.
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HEUTE9:25 Uhr
Kabel an Bahnstrecke beschädigt
Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.
Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)
Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images
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HEUTE9:15 Uhr
Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.
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Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen
Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.
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Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken
2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.
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HEUTE8:36 Uhr
Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus
Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.
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HEUTE8:16 Uhr
Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)
Foto: gorodenkoff / iStock
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HEUTE8:11 Uhr
Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht
Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.
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Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen
Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.
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Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen
Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.
Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen
In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.
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Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen
Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.
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Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen
Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.
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Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden
Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.
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Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.
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Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.
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Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs
Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.
Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.
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Chinesische Touristen vor der Herz-Jesu-Kathedrale in Guangzhou, Provinz Guangdong, China, am 22. September 2018. - Foto: Johannes Eisele/AFP/Getty Images
In Kürze:
Religiöse Bücher: Katholiken aus Shanghai und Peking berichten, dass keine Bibeln, und Gebetsbücher mehr verkauft werden.
Religiöse Aktivitäten: Pilgerreisen, Besichtigungen und Online-Gebetsübertragungen werden auch eingeschränkt.
Bestattungen: Ab diesem Monat dürfen Bestattungsunternehmen in Shanghai laut Berichten keine katholischen Bestattungsriten mehr durchführen.
Katholiken aus Shanghai und Peking berichten, dass das chinesische Regime die Einschränkungen ihrer religiösen Aktivitäten in jüngster Zeit weiter verschärft hat. Betroffen sind demnach zahlreiche Bereiche des religiösen Lebens – vom Verkauf von Bibeln und anderen religiösen Büchern über Pilgerreisen und Online-Gebetsübertragungen bis zu katholischen Bestattungsriten.
Religiöse Bücher verschwinden aus Kirchenläden
In der St.-Ignatius-Kathedrale in Shanghai, einer der bekanntesten katholischen Kirchen der Stadt, werden im Kirchenladen inzwischen keine Bibeln, Gebetsbücher und anderen theologischen Materialien mehr verkauft, wie lokale Katholiken berichten.
Mehrere Katholiken sprachen mit der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times unter der Bedingung der Anonymität, da sie Repressalien fürchten.
Ein Shanghaier Katholik mit dem Nachnamen Zhang sagte, dass theologische Bücher bereits im vergangenen Jahr nach und nach aus dem Laden verschwanden. „Die Mitarbeiter des Ladens erinnerten die Gläubigen damals: ‚Wenn es etwas gibt, das ihr kaufen wollt, beeilt euch und kauft es. Nach einer Weile werden sie alle weg sein.‘“
„Und tatsächlich: Nicht lange danach waren die theologischen Bücher und die religiösen Gegenstände verschwunden.“
Menschen besuchen die St.-Ignatius-Kathedrale im Shanghaier Stadtbezirk Xuhui am 22. April 2025.
Foto: Hector Retamal/AFP via Getty Images
Einschränkungen der religiösen Praxis
Die Verbote betreffen anscheinend nicht nur religiöse Schriften.
Die St.-Ignatius-Kathedrale schließe in diesem Jahr ihre Tore für Besucher, berichtete eine Kirchenbesucherin mit dem Nachnamen Zhu gegenüber der Epoch Times. Ihren Angaben zufolge wurde der Haupteingang der Kathedrale geschlossen, sodass Gläubige einen anderen Eingang benutzen müssen.
„Außer unseren Glaubensbrüdern und -schwestern können andere Menschen nicht eintreten“, sagte sie.
Ähnliche Berichte gibt es aus Peking. Ein örtlicher Katholik mit dem Nachnamen Wang sagte gegenüber der Epoch Times, dass auch einige katholische Kirchen in der Hauptstadt den Verkauf von Bibeln eingestellt hätten.
„Die katholische Kirche, in die ich oft gehe, verkauft die Bibel ebenfalls nicht mehr“, sagte Wang. „Ich habe gehört, dass es eine Anordnung des Büros für religiöse Angelegenheiten war und dass im Juni alles aus den Regalen genommen wurde.“
Die Einschränkungen betreffen auch organisierte Pilgerreisen zwischen verschiedenen Regionen.
Im Juni wurde ein Katholik, der an einer Messe in einer Kirche am Stadtrand von Peking teilgenommen hatte, nach dem Gottesdienst von einem Priester darüber informiert, dass eine für Juli geplante Pilgerreise nicht stattfinden könne, heißt es in einem am 19. August veröffentlichten Beitrag auf X.
Der Pfarrer erklärte den Gläubigen demnach, dass für solche Pilgerreisen nach den neuen Regelungen eine Genehmigung der Behörden erforderlich sei. Eine solche Genehmigung zu erhalten, sei jedoch äußerst schwierig.
Anschließend erinnerte der Geistliche die Gemeindemitglieder daran, dass einige religiöse Aktivitäten, die zuvor als Gruppenveranstaltungen möglich gewesen seien, unter den derzeitigen Umständen nicht mehr fortgeführt werden könnten. Zugleich ermutigte er sie, ihren Glauben zu bewahren.
Die Einschränkungen haben sich inzwischen auch auf religiöse Aktivitäten im Internet ausgeweitet.
Eine chinesische katholische Plattform übertrug zuvor jeden Abend das Rosenkranzgebet aus dem Wallfahrtsort Lourdes in Frankreich mit chinesischer Übersetzung. Katholiken zufolge verschwand der Livestream im vergangenen Dezember plötzlich, zusammen mit den Informationen zu den Übertragungen.
Ein Katholik mit mehr als 40 Jahren Glaubenspraxis und dem Nachnamen Wu sagte gegenüber der Epoch Times, jüngere Katholiken könnten weiterhin virtuelle private Netzwerke und andere Hilfsmittel nutzen, um auf religiöse Inhalte auf Plattformen wie YouTube zuzugreifen. Viele ältere Gläubige wüssten jedoch nicht, wie sie die chinesische Internetzensur umgehen könnten.
Wenn chinesischsprachige katholische Plattformen solche Inhalte nicht mehr bereitstellen, verlieren ältere Katholiken nach seinen Angaben einen wichtigen Zugang zu religiösen Aktivitäten.
Die jüngste Einschränkung betrifft auch katholische Bestattungsriten.
Laut demselben Beitrag in den sozialen Medien dürfen sämtliche Bestattungsunternehmen in Shanghai ab diesem Monat keine katholischen Bestattungsriten mehr durchführen.
Ein Shanghaier Katholik mit dem Nachnamen Shen sagte gegenüber der Epoch Times, dies sei von besonderer Bedeutung, weil katholische Beerdigungen religiöse Riten im Zusammenhang mit dem Lebensende, den Gedenkfeiern und der Bestattung von Gläubigen umfassen.
„Wenn Bestattungsunternehmen keine katholischen Riten zulassen, haben sich die Einschränkungen bereits von der Teilnahme an Messen, Pilgerreisen und dem Lesen religiöser Bücher während des Lebens auf die religiösen Riten nach dem Tod ausgeweitet“, sagte Shen.
Die EU-Kommissarin für Gleichstellung, Katastrophenvorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib (l), besucht am 25. August 2026 in Begleitung des wallonischen Ministerpräsidenten Adrien Dolimont die Aussichtsplattform „Botrange“ in Waimes nach einem Waldbrand in den Hautes Fagnes (Hochmoore). - Foto: Emile Windal/Belga/AFP via Getty Images
HEUTE15:53 Uhr
Merz bleibt im Umfragetief: 13 Prozent zufrieden
13 Prozent der Bundesbürger sind mit der Arbeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zufrieden, berichten die Sender RTL und ntv in ihrem „Trendbarometer“. 85 Prozent der Befragten sind unzufrieden mit seiner Arbeit. Bei CDU und CSU sind 45 Prozent zufrieden und 54 Prozent unzufrieden. Nur 11 Prozent glauben, dass der Bundeskanzler wieder deutlich an Vertrauen gewinnen wird
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HEUTE15:31 Uhr
Trump für Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran
US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Hinrichtungen von Demonstranten im Iran gefordert. Teheran „tötet in beispiellosem Ausmaß Demonstranten, sogar dann, wenn sie gar nicht demonstrieren“, sagte Trump auf Truth Social. „Dies ist eine humanitäre Krise von epischem Ausmaß und muss jetzt gestoppt werden“. 2025 richtete der Iran mindestens 1.639 Menschen hin.
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HEUTE15:13 Uhr
EU-Krisenkommissarin: Brand im Hohen Venn wohl menschlichen Ursprungs
Die EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib schließt eine natürliche Ursache für das Feuer in Belgien nahe der deutschen Grenze aus. Laut Brandexperten vor Ort sei dieser „ganz offensichtlich zu 100 Prozent menschlichen Ursprungs“, sagte Lahbib. Es handelt sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911, es verbrannten rund 3.000 Hektar.
Ein belgischer Feuerwehrmann am 21. August 2026 im Naturschutzgebiet Hautes Fagnes (Hohe Venn) im Rahmen der Löscharbeiten nach dem Waldbrand. Dieser ist „mittlerweile weitgehend unter Kontrolle“, erfordert jedoch weiterhin eine aktive Überwachung.
Foto: Julien Warnand/Belga/AFP via Getty Images
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HEUTE15:02 Uhr
Flightradar24: US-Militärflugzeug nach Moskau geflogen
Ein US-Militärflugzeug ist laut „Flightradar 24“ heute vom Flughafen Riga in Richtung des Moskauer Flughafens Wnukowo geflogen. Sie startete bereits vor zwei Tagen von der US-Luftwafenbasis Andrews bei Washington und flog nach Riga. Weder die russische noch die US-Regierung äußerten sich dazu. Normalerweise wird die Maschine von ranghohen Regierungsvertretern genutzt.
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HEUTE14:28 Uhr
Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie
Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.
Für Grimms Märchen brauchen Kinder manchmal Unterstützung – nicht nur beim Vorlesen.
Foto: Marina Demidiuk/iStock
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HEUTE13:52 Uhr
Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose
Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.
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HEUTE13:35 Uhr
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.
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HEUTE13:34 Uhr
UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“
UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.
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HEUTE12:46 Uhr
Deutsche Campingplätze werden beliebter
39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.
Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)
Foto: James Fearn/Getty Images
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HEUTE12:45 Uhr
Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.
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HEUTE12:41 Uhr
Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.
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HEUTE12:39 Uhr
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.
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HEUTE12:36 Uhr
Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt
Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE12:33 Uhr
Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt
Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.
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HEUTE12:27 Uhr
Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne
Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „BILD“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.
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HEUTE12:26 Uhr
VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken
VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
VW-Chef Oliver Blume hat sich im Wolfsburger Stammwerk zu Sparplänen geäußert. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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HEUTE11:40 Uhr
Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang
Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.
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HEUTE11:39 Uhr
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.
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HEUTE11:25 Uhr
MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit
MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.
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HEUTE10:59 Uhr
Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung
Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.
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HEUTE10:55 Uhr
Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft
Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.
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HEUTE10:04 Uhr
TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl
Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)
Foto: Sean Gallup/Getty Images
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HEUTE10:00 Uhr
Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer
Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.
Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.
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HEUTE9:29 Uhr
Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne
Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.
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HEUTE9:25 Uhr
Kabel an Bahnstrecke beschädigt
Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.
Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)
Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images
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HEUTE9:15 Uhr
Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.
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HEUTE9:10 Uhr
Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen
Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.
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HEUTE8:55 Uhr
Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken
2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.
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HEUTE8:36 Uhr
Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus
Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.
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HEUTE8:16 Uhr
Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)
Foto: gorodenkoff / iStock
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HEUTE8:11 Uhr
Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht
Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.
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HEUTE8:06 Uhr
Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen
Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.
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HEUTE8:04 Uhr
Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen
Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.
Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen
In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.
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HEUTE7:20 Uhr
Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen
Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.
Foto: Wolf von Dewitz/dpa
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HEUTE6:43 Uhr
Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen
Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.
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HEUTE6:33 Uhr
Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden
Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.
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HEUTE6:28 Uhr
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.
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HEUTE6:26 Uhr
Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.
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HEUTE6:16 Uhr
Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs
Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.
Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.
Chinesische Rote Garden mit einem Porträt von Mao Zedong während der Kulturrevolution in Peking Ende der 1960er Jahre. (Archivbild) - Foto: AFP via Getty Images
Ein Gericht in China hat den regierungskritischen Künstler Gao Zhen wegen „Beleidigung von Helden und Märtyrern“ zu drei Jahren Haft verurteilt.
Die Richter in Sanhe in der nordchinesischen Provinz Hebei hätten damit die Höchststrafe gegen den 70-Jährigen verhängt, erklärte die Organisation „Chinese Human Rights Defenders“ (CHRD) am Dienstag, den 25. August. Gao hatte sich unter anderem kritisch mit Staatsgründer Mao Zedong auseinandergesetzt.
Die „Verhängung der Höchststrafe für dieses Delikt“ durch das Gericht in Sanhe verdeutliche „die Entschlossenheit der Behörden, andere von unabhängiger Kunstausübung abzuschrecken“, erklärte die China-Expertin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Sarah Brooks.
„Kein Künstler sollte strafrechtlich belangt werden, weil er Werke schafft, die offizielle Narrative hinterfragen oder zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte anregen“, fügte sie hinzu.
Gao Zhen und sein Bruder Gao Qiang waren Anfang der 2000er Jahre mit Kunstwerken bekannt geworden, die sich kritisch mit Mao, der Kulturrevolution und den Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens auseinandersetzten.
Die Skulptur „Maos Schuld“ etwa zeigte den Staatsgründer in kniender Haltung auf dem Boden.
Gao war 2022 in die USA gezogen und 2024 bei einem Besuch in China festgenommen worden. Seitdem sitzt er in Haft. (afp/red)
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild) - Foto: Sean Gallup/Getty Images
HEUTE14:28 Uhr
Verlegerin sieht Leseschwäche bei Kindern als Gefahr für Demokratie
Die Chefin des Medienhauses Oetinger, Julia Bielenberg, warnt im Wirtschaftsmagazin „Capital“ vor den Folgen eklatanter Leseschwächen bei Kindern. Deutschlandweit könne jedes vierte Kind nach der vierten Klasse nicht mehr sinnentnehmend lesen. Sie fordert eine sofortige Bildungsreform, frühkindliche Sprachförderung ab zwei Jahren und einen Elternführerschein.
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HEUTE13:52 Uhr
Weniger Fluggäste – Flughafenverband senkt Prognose
Der ADV erwartet für dieses Jahr rund 217 Millionen Passagiere an deutschen Flughäfen, 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu Jahresbeginn hatte er noch 225 Millionen und ein Plus von 4,2 Prozent prognostiziert. Hohe Standortkosten und die Wirtschaftslage bremsen; der Iran-Krieg sei nicht die alleinige Ursache.
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HEUTE13:35 Uhr
Korruptionsverdacht: Früherer armenischer Präsident Kotscharjan festgenommen
Armeniens Ex-Präsident und Oppositionsführer Robert Kotscharjan wurde wegen Korruptions- und Veruntreuungsvorwürfen festgenommen. Die Behörde wirft ihm vor, öffentliches Eigentum unter Marktwert erworben zu haben. Sechs weitere, darunter sein Sohn Sedrak, wurden festgenommen.
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HEUTE13:34 Uhr
UNO und Rotes Kreuz warnen vor „Killer-Robotern“
UNO und Rotes Kreuz warnen vor autonomen Waffen, die ohne menschliches Eingreifen Ziele auswählen und Gewalt anwenden, und fordern dringend internationale Verbote und Beschränkungen. Einen Vertrag gibt es bislang nicht; ein Einsatz ist offiziell nicht bestätigt.
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HEUTE12:46 Uhr
Deutsche Campingplätze werden beliebter
39 deutsche Campingplätze stehen in Pincamps Top 100 Europas – neun mehr als 2025. Italien folgt mit 25, Kroatien mit 23 Platzierungen. Schleswig-Holstein stellt zehn Plätze sowie Rang eins und zwei. Grundlage waren Seitenaufrufe deutscher Nutzer bis 31. Juli 2026.
Schleswig-Holstein führt das Camping-Ranking an: Zehn Plätze aus dem Bundesland schafften es in die europäischen Top 100, darunter die beiden Spitzenplätze. (Symbolbild)
Foto: James Fearn/Getty Images
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HEUTE12:45 Uhr
Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg im zweiten Quartal um 0,3 Prozent; das Statistische Bundesamt revidierte die erste Schätzung nach oben. Der Ifo-Geschäftsklimaindex legte auf 88,8 Punkte zu. KfW und Ökonomen erwarten 2026 nun 1,1 Prozent Wachstum.
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HEUTE12:41 Uhr
Weiterer Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am frühen Dienstagmorgen startete vom Flughafen Leipzig-Halle ein Abschiebeflug nach Kabul. Laut Bundesinnenministerium wurden 23 ausreisepflichtige Afghanen abgeschoben, darunter großteils wegen schwerer Delikte verurteilte Straftäter.
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HEUTE12:39 Uhr
Steinmeier wirbt für weitere Zuwanderung
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich für weitere Zuwanderung nach Deutschland aus, forderte aber eine Debatte darüber, wie viel das Land bewältigen könne. In Berlin warnte er vor völkischem Denken und betonte: Es gebe keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse.
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HEUTE12:36 Uhr
Bahnstrecke nach mutmaßlicher Sabotage nur kurz gesperrt
Nach mutmaßlicher Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und Maubach (Baden-Württemberg) fahren die Züge dort wieder weitgehend pünktlich. Beschädigte Kabel wurden nachts repariert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass sie mutwillig zerschnitten wurden.
Nach der mutmaßlichen Sabotage an der Bahnstrecke zwischen Backnang und dem Stadtteil Maubach in Baden-Württemberg fahren die Züge wieder weitgehend pünktlich an der betroffenen Stelle vorbei. (Symbolbild)
Foto: Jan Woitas/dpa
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HEUTE12:33 Uhr
Lobbytransparenz: Regeln oft mangelhaft umgesetzt
Transparency Deutschland sieht Fortschritte bei der Lobbytransparenz, kritisiert aber die oft unzureichende Umsetzung bestehender Regeln. In zwölf der 16 Länder verbesserte sich die Lage; 13 erreichten 2026 nicht die Hälfte der Kriterien. Der Bund lag mit 73 Prozent vorn, Schlusslicht war Bremen mit 15 Prozent.
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HEUTE12:27 Uhr
Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils Zuckersteuer-Pläne
Die Union reagiert zurückhaltend auf Klingbeils (SPD) Vorschläge für eine Zuckersteuer. Fritz Güntzler (CDU) nannte sie ein Arbeitspapier; die konkrete Ausgestaltung bleibe dem Gesetzgebungsverfahren vorbehalten. Laut „Bild“ könnten auch Säfte, Eistees, Milchgetränke und Cola Zero erfasst werden.
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HEUTE12:26 Uhr
VW-Chef Blume: Müssen Kosten senken
VW-Chef Oliver Blume betonte bei einer Betriebsversammlung in Wolfsburg die Notwendigkeit weiterer Sparmaßnahmen. Wegen des Drucks in der Autoindustrie müssten Komplexität, Strukturen und Kosten reduziert werden. Acht weitere Versammlungen sind geplant; gerungen wird um Zehntausende Stellen und vier Werke.
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HEUTE11:40 Uhr
Weiter Druck auf Infantino: Ex-Profis fordern Neuanfang
Mehrere Ex-Weltklassefußballer fordern nach Gianni Infantinos inzwischen zurückgenommenen Investorenplänen einen Neuanfang bei der FIFA und mehr Mitspracherecht für Spieler und Fans. Samuel Eto’o verteidigte den FIFA-Chef: Er habe „nichts falsch gemacht“.
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HEUTE11:39 Uhr
Kanzler ruft trotz wirtschaftlicher Probleme zur Zuversicht auf
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rief am Dienstag vor der Kabinettsklausur in Neuhardenberg trotz schwacher Wirtschaft zur Zuversicht auf. Die Regierung will die industrielle Basis stärken und Wachstum sowie Beschäftigung fördern. Konkrete Beschlüsse werden nicht erwartet.
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HEUTE11:25 Uhr
MDR sorgt mit „schwarzem Bildschirm“ für Aufmerksamkeit
MDR unterbrach „MDR Sachsen-Anhalt heute“ vor der Landtagswahl mit schwarzem Bildschirm. Die Aktion warnte vor Folgen einer möglichen AfD-Regierung: Nach Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könnten TV-, Radio- und Onlineangebote des MDR in Sachsen-Anhalt ab 2029 entfallen.
Der MDR warnt vor möglichen Folgen einer AfD-Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt: Bei einer Kündigung der Rundfunkstaatsverträge könne MDR-Angebote im Land ab 2029 entfallen. (Symbolbild)
Foto: PixaseuI / iStock
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HEUTE11:03 Uhr
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordert Freilassung von Osman Kavala
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte forderte die Türkei am Dienstag zur Freilassung Osman Kavalas auf. Seine Verurteilungen hätten ihn wegen der Gezi-Proteste bestrafen und als Menschenrechtsverteidiger zum Schweigen bringen sollen. Kavala weist die Vorwürfe zurück.
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HEUTE10:59 Uhr
Studie: Die klassische Geselligkeit verliert an Bedeutung
Freunde treffen bleibt wichtigste soziale Freizeitaktivität, verliert aber an Bedeutung: Laut dem Freizeit-Monitor der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sind 19 Prozent der 3.000 Befragten regelmäßig mit Freunden unterwegs, vor 40 Jahren 37 Prozent. 42 Prozent nutzen KI wöchentlich, 53 Prozent treiben Sport.
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HEUTE10:55 Uhr
Niedersachsen: Weltkriegsbombe auf Rheinmetall-Gelände entschärft
Auf dem Rheinmetall-Gelände in Unterlüß (Niedersachsen) ist in der Nacht zu Dienstag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 70 Haushalte waren evakuiert; kurz nach Mitternacht konnten die Anwohner zurück.
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HEUTE10:04 Uhr
TÜV-Studie: Auto bleibt für die meisten Menschen erste Wahl
Das Auto bleibt laut repräsentativer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands wichtigstes Verkehrsmittel: Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt. 25 Prozent bevorzugen ein reines E-Auto, 54 Prozent lehnen Einschränkungen für den Autoverkehr in Zentren ab.
Zufußgehen ist für 63 Prozent das zweitwichtigste Fortbewegungsmittel. Auch Elektroautos gewinnen an Bedeutung: Rund ein Viertel würde beim Autokauf grundsätzlich ein reines E-Auto bevorzugen. (Archivbild)
Foto: Sean Gallup/Getty Images
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HEUTE10:00 Uhr
Grüne unterstützen Forderung nach Finanztransaktionssteuer
Grünen-Politikerin Karoline Otte unterstützt eine Finanztransaktionssteuer als Beitrag zu mehr Steuergerechtigkeit und fordert europäisches Vorgehen. Wegen der EU-Blockade verlangt die Linke eine deutsche Übergangslösung mit 0,1 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien und die Bahn.
Der Dax ist am Dienstag um 0,3 Prozent auf rund 26.180 Punkte gestiegen. Börsen reagierten laut QC Partners nicht auf US-Drohungen gegen Iran und Staaten mit Wirtschaftsbeziehungen zum Land. Der Euro fiel auf 1,1661 Dollar, Brent auf 91,49 Dollar.
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HEUTE9:29 Uhr
Fußball: Trainer sehen Bayern wieder vorne
Elf Bundesliga-Trainer sehen Bayern München als Favoriten auf den Meistertitel. Sechs legten sich in einer dpa-Umfrage nicht fest; Paderborns Ralf Kettemann tippte auf den VfB Stuttgart. Die Saison beginnt am Freitag mit Bayern gegen Stuttgart.
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HEUTE9:25 Uhr
Kabel an Bahnstrecke beschädigt
Bei Backnang haben Unbekannte am Sonntagnachmittag mehrere Bahnkabel durchtrennt. Zugverkehr sowie Internet- und Telefonversorgung waren beeinträchtigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts der Sabotage; Arbeiten vor Ort schließen die Ermittler zunächst nicht aus.
Unbekannte durchtrennten nahe Backnang mehrere Kabel an einer Bahnstrecke. Auch um Hinweise zu möglichen Arbeitern, die unter Umständen durch mitgeführtes Werkzeug aufgefallen seien, werde gebeten, hieß es. (Archivbild)
Foto: Oliver LIVIER Chassignole/AFP via Getty Images
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HEUTE9:15 Uhr
Übergangspräsident begrüßt Streichung Syriens von US-Liste der „Terror-Unterstützer“
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa begrüßt die Streichung seines Landes von der US-Liste der „staatlichen Unterstützer des Terrorismus“. Die USA strichen Syrien nach fast fünf Jahrzehnten und hoben zudem die Einstufung der islamistischen HTS-Miliz als globale Terrororganisation auf.
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HEUTE9:10 Uhr
Washington Post muss Kolumnistin – Karen Attiah – wieder einstellen
Ein Schlichter hat die „Washington Post“ angewiesen, Kolumnistin Karen Attiah wieder einzustellen und ausstehende Gehälter nachzuzahlen. Für ihre Entlassung nach kritischen Beiträgen über den erschossenen ultrarechten Influencer Charlie Kirk habe es „keine triftigen Gründe“ gegeben.
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HEUTE8:55 Uhr
Anteil von Azubis mit Abitur leicht gesunken
2025 hatten 26 Prozent der Auszubildenden mit neuem Vertrag Hochschul- oder Fachhochschulreife (2015: 28 Prozent). 43 Prozent verfügten über einen mittleren, 23 Prozent über einen ersten Schulabschluss, 3 Prozent über keinen. Im öffentlichen Dienst lag der Abiturientenanteil bei 48 Prozent.
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HEUTE8:36 Uhr
Deutscher Staat im ersten Halbjahr im Minus
Der deutsche Staat gab im ersten Halbjahr 71,3 Milliarden Euro mehr aus als er einnahm. Das Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung lag bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie das Statistische Bundesamt anhand erster Daten errechnete.
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HEUTE8:16 Uhr
Bauaufträge legen im Juni um sechs Prozent zu
Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe stieg im Juni 2026 gegenüber Mai kalender- und saisonbereinigt um 6,0 Prozent. Gegenüber Juni 2025 nahm er um 11,3 Prozent zu. Der reale Umsatz stieg um 6,6 Prozent, nominal um 11,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro.
Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe legte im Juni deutlich zu – besonders im Hoch- und Tiefbau. (Symbolbild)
Foto: gorodenkoff / iStock
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HEUTE8:11 Uhr
Tariflöhne steigen 2026 voraussichtlich leicht
Die Tariflöhne in Deutschland steigen 2026 laut WSI voraussichtlich nominal um 3,1 Prozent, preisbereinigt um 0,7 Prozent. Grundlage sind Neuabschlüsse und bereits vereinbarte Erhöhungen; ausstehende Verhandlungen, etwa in der Metall- und Elektroindustrie, können das Ergebnis noch deutlich verändern.
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HEUTE8:06 Uhr
Tanker in Straße von Hormus von „unbekanntem Geschoss“ getroffen
Ein Öltanker ist laut britischer Seefahrtbehörde UKMTO in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden. Der Maschinenraum wurde beschädigt, das Schiff ist manövrierunfähig. Die Besatzung blieb 17 Kilometer vor Omans Küste unverletzt.
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HEUTE8:04 Uhr
Etwa jeder zwölfte Fernzug ganz oder teilweise ausgefallen
Im ersten Halbjahr fielen bei der Deutschen Bahn 8 Prozent der Fernzüge ganz oder teilweise aus – drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war der zweithöchste Stand seit 2019. Nur 58,7 Prozent der Fernzüge waren pünktlich.
Mutter und Zweijährige in Florida vom Blitz erschlagen
In Margate im US-Bundesstaat Florida sind eine 31-jährige Mutter und ihre zweijährige Tochter auf einem Gehweg vom Blitz getroffen worden und gestorben. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; die Polizei untersucht den Vorfall.
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HEUTE7:20 Uhr
Netzagentur: Gashändler werden Lieferverpflichtungen erfüllen
Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller sieht Deutschlands Gasversorgung trotz niedriger Speicherfüllstände durch Pipelines und LNG gesichert. Mit dem Füllstand sei man dennoch nicht zufrieden. Gegen die Netzreform NEST liegen 700 Klagen von rund 850 Netzbetreibern vor.
Die Bundesnetzagentur soll eine stärkere Kontrollfunktion bekommen.
Foto: Wolf von Dewitz/dpa
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HEUTE6:43 Uhr
Zu Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen – Neue Informationen
Beim mutmaßlichen Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen wurden offenbar drei Drohnen eingesetzt. Eine wurde dort, eine im Kabelsketal mit rund 50 Gramm Hexogen gefunden; eine dritte könnte mit einem DHL-Flugzeug kollidiert sein. Sicherheitskreise vermuten russische Geheimdienste, Russland weist das zurück.
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HEUTE6:33 Uhr
Zollstreit mit den USA: Kanada will Gegenmaßnahmen verkünden
Kanada will am Dienstag in Ottawa seine Antwort auf US-Zölle vorstellen. Nach US-Zöllen von 50 Prozent auf kanadische Waren kündigte Premier Mark Carney Gegenzölle auf US-Stahl und Milchprodukte ab 8. September an. Trump will ab 1. Januar Zölle auf kanadische Fahrzeuge auf 50 Prozent erhöhen.
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HEUTE6:28 Uhr
Studie: Jeder dritte Jugendliche massiv durch Schulstress belastet
Laut Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer leiden 33 Prozent der Jugendlichen in Deutschland stark unter Schulstress; bei Mädchen sind es 42, bei Jungen 25 Prozent. Es folgen Familienstress (16 Prozent) und Einsamkeit (12 Prozent). Befragt wurden 2000 Jugendliche.
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HEUTE6:26 Uhr
Sachsen-Anhalt: Schon Zehntausende haben Briefwahl beantragt
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben Magdeburg und Halle rund 87.500 Briefwahlanträge erhalten; in Magdeburg werden bis zum Wahltag etwa 55.000 erwartet. Wahlleiterin und Stadt Halle weisen Zweifel zurück: Der Prozess sei gesetzeskonform, die Auszählung öffentlich.
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HEUTE6:16 Uhr
Dutzende Verletzte durch Tornado im Südwesten Frankreichs
Am Montag beschädigte ein Tornado in Pomas Hunderte Häuser; laut Präfektur wurden 41 Menschen verletzt, darunter eine Schwangere. Wegen eines Hagelsturms wurde die dritte Vuelta-Etappe im Département Aude abgebrochen. Unwetter führten zudem zu Zug- und Flugausfällen sowie Straßensperrungen.
Tornado hinterlässt, am 24. August 2026, in Pomas im Südwesten Frankreichs beschädigte Häuser und umgestürzte Bäume.
Bei Meldungen im Format der Kurznachrichten wird teilweise KI eingesetzt, um Meldungen schneller zusammenzufassen. Jeder Inhalt wird erst nach Prüfung durch einen Menschen veröffentlicht.
Ein Student der Universität Hongkong säubert eine Gedenktafel an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens. - Foto: Mike Clarke/AFP via Getty Images
In Hongkong sind zwei Organisatoren von Mahnwachen zum Gedenken an die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 der „Anstiftung zur Subversion“ schuldig gesprochen worden. Die 41-jährige Chow Hang-tung und der 69-jährige Lee Cheuk-yan hätten andere Menschen zu „illegalen“ Aktionen angestachelt, hieß es in dem am Freitag in der chinesischen Sonderverwaltungszone veröffentlichten Urteil. Damit drohen den beiden Demokratie-Aktivisten jeweils bis zu zehn Jahre Haft.
Die beiden Verurteilten hätten „andere Personen dazu angestiftet, illegale Handlungen zu organisieren, zu planen, zu begehen oder sich daran zu beteiligen“, hieß es in dem Urteil. Ihr Ziel sei es gewesen, „die Staatsgewalt zu untergraben“. Das Strafmaß solle zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
Jährliches Gedenken organisiert
Die beiden Aktivisten gehörten zu den führenden Mitgliedern der Hongkong-Allianz. Diese hatte drei Jahrzehnte lang das öffentliche Gedenken an die Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz organisiert. Jahr für Jahr nahmen am 4. Juni tausende Menschen an der Mahnwache im Hongkonger Victoria Park teil.
2020 wurde dann das Tiananmen-Gedenken in Hongkong verboten. Im selben Jahr erließ Peking zudem ein sogenanntes Sicherheitsgesetz, um gegen die Demokratiebewegung in Hongkong vorzugehen. Nach der Festnahme ihrer führenden Mitglieder löste sich die Hongkong-Allianz 2021 auf.
In den Morgenstunden des 4. Juni 1989 war die chinesische Armee in Peking mit Panzern gegen Studentinnen und Studenten vorgegangen, die auf dem Tiananmen-Platz für mehr Demokratie demonstrierten. Hunderte, nach einigen Schätzungen sogar mehr als tausend Menschen, wurden damals getötet. China versucht mit aller Macht, das Ereignis aus dem nationalen Gedächtnis zu löschen. (afp/red)
Die Taliban feiern ihre fünfjährige Machtübernahme in Afghanistan. - Foto: Siddiqullah Alizai/AP/dpa
Fahnen, Festreden und Blumen aus Militärhubschraubern: Die islamistischen Taliban in Afghanistan haben ihre Machtübernahme vor fünf Jahren gefeiert. „Heute sind die Weltanschauungen und Werte der afghanischen Regierung und Nation miteinander im Einklang“, sagte Außenminister Amir Khan Muttaki bei einer Zeremonie in der Hauptstadt Kabul, die vom staatlichen Sender RTA übertragen wurde.
In einem Bericht des afghanischen Fernsehsenders Tolonews war zu sehen, wie aus einem Militärhubschrauber Blumen über Kabul abgeworfen wurden. Schon in den vergangenen Tagen waren in der Hauptstadt die Taliban-Fahnen mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund erneuert worden. Medienberichte zeigten auch Zeremonien und Autokorsos in anderen Landesteilen.
Die Taliban feiern ihre fünfjährige Machtübernahme in Afghanistan.
Foto: Siddiqullah Alizai/AP/dpa
Afghanistan-Einsatz dauerte fast 20 Jahre
Nach der Ankündigung des Abzugs der NATO und US-Truppen für den Spätsommer 2021 hatten die Taliban am 15. August praktisch ohne Gegenwehr Kabul eingenommen. Es folgten chaotische Zustände, unter anderem am Flughafen, als westliche Länder versuchten, eigenes Personal sowie afghanische Mitarbeiter zu evakuieren.
Zuvor hatte nach den Anschlägen der Terrorgruppe Al Kaida vom 11. September 2001 auf Ziele in den USA eine internationale Koalition in Afghanistan Krieg gegen die Taliban geführt, die damals zum ersten Mal das Land beherrschten. Ihnen wurde vorgeworfen, Al Kaida zu beherbergen.
Allein die amerikanischen Streitkräfte verloren in den Jahren bis 2021 am Hindukusch mehr als 2.300 Soldaten. Die Bundeswehr beklagte 59 Opfer. Die Brown Universität schätzt, dass in dem knapp zwanzigjährigen Krieg über 46.000 Zivilisten und fast 70.000 afghanische Sicherheitskräfte getötet wurden.
Afghanistan durchläuft heute eine schwere humanitäre Krise – der Zugang zu internationalen Hilfsmitteln ist auch wegen der Taliban-Herrschaft stark begrenzt. Die Islamisten beschneiden die Meinungsfreiheit und insbesondere die Freiheiten und den Zugang zu Bildung für Frauen und Mädchen massiv.
Kritiker bemängeln, dass die deutsche Bundesregierung die Taliban einerseits wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen nicht anerkennt, gleichzeitig aber, um Abschiebungen zu ermöglichen, praktische Zugeständnisse macht. (dpa/red)