Tag: Vereinigte Arabische Emirate
Emiratischer Präsident soll Netanjahu angerufen haben
Netanjahu reagierte angeblich gelassen
Emirate wollen sich nicht zu Berichten äußern
Brisanz vor der dramatischen Parlamentswahl in Israel
In Kürze:
- USA melden freie Fahrt: Das US-Militär erklärt die internationalen Schifffahrtswege in der Straße von Hormus nach der Räumung von Seeminen für wieder offen.
- Iran stellt Bedingungen: Teheran macht eine Normalisierung des Schiffsverkehrs unter anderem von einem Ende der US-Blockade und der Sanktionen abhängig.
- Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat eingeräumt, dass die US-Sanktionen gegen sein Land der Wirtschaft schaden.
Verkehr durch Straße von Hormus bleibt weit vom Vorkriegsniveau entfernt
Iran bestreitet Normalisierung des Schiffsverkehrs
Katar mit bedeutsamer Vermittlerrolle
Emirate organisieren Dark Transits durch die Straße von Hormus
Irans Präsident räumt wirtschaftliche Schäden durch US-Sanktionen ein
Bessent: Wollen Irans Lebensader durchtrennen
„Unser Ziel ist es, jede wirtschaftliche Lebensader zu durchtrennen, die das tyrannische Regime am Leben erhält, bis Teheran auf sich allein gestellt ist.“
Iran droht Nachbarstaaten mit Blockade von Öl-Exporten
Irans Präsident räumt wirtschaftliche Schwierigkeiten ein

Irans Präsident Masoud Pezeshkian bei einer Pressekonferenz in Teheran am 8. August 2026. Oman bezeichnete die Gespräche über die Straße von Hormus als „positiv und konstruktiv“. (Archivbild)
Foto: Iranian Presidential Office / AFP via Getty Images
Emirate wollen wirtschaftliche Verbindungen zum Iran kappen
Pakistans mächtiger Armeechef in Teheran erwartet
In Kürze
- Trump droht mit maximalen wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Iran.
- Unterstützer Irans sollen mit schweren wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen.
- USA wollen Isolation und Blockade in der Straße von Hormus verstärken.
Warnung an Länder, die den Iran unterstützen

Ein Mann passiert am 24. Juli 2026 ein Wandbild von Ajatollah Ali Chamenei in Teheran. Iran meldete Drohnenangriffe auf US-Militärziele in Bahrain und Jordanien.
Foto: AFP via Getty Images
Trump: „Dies wird ein wirtschaftlicher D-Day sein“
Trump: Iran wird niemals Atomwaffe besitzen
Bessent kündigt wirtschaftliche Isolation und Blockade an
Anerkannte Regierung gegen Huthi
Was hat die aktuellen Angriffe ausgelöst?
Huthi kooperieren eng mit dem Iran

Für die Huthi bestimmte Waffen aus dem Iran sollen Beobachtern zufolge über den Seeweg in den Jemen geschmuggelt werden. (Archivbild)
Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpa
Ist eine weitere Eskalation zu erwarten?
Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen
In Kürze:
- Trump sagt geplanten Großangriff auf den Iran kurzfristig ab.
- Neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen am Montag beginnen.
- Explosion nahe Tanker in der Straße von Hormus verschärft die Unsicherheit.

Trump sprach an Bord der Präsidentenmaschine mit mitreisenden Reportern.
Foto: Anna Moneymaker/Getty Images
Trump spricht von abgesagtem Großangriff
Iran weist Trumps Darstellung zurück

Pendler passieren am 21. Juli 2026 eine Wandmalerei in Teheran. Die Iranischen Revolutionsgarden meldeten Angriffe auf US-Militärziele in Bahrain und Kuwait.
Foto: ATTA KENARE / AFP via Getty Images
Gescheitertes Rahmenabkommen belastet die Beziehungen
Explosion nahe Tanker in der Straße von Hormus
Unsicherheit über die Zukunft der Meerenge
Vereinigte Arabische Emirate nicht dabei
USA melden erstmals seit März nach iranischem Beschuss Tote
Mindestens 50 Tote im Iran seit Anfang Juli
Kriegsparteien sehen Rahmenabkommen als hinfällig an
Vermittler und Golfstaaten besorgt

Stück für Stück heben die Einsatzkräfte die Trümmerteile aus dem Meer.
Foto: Uncredited/Pakistan Navy/AP/dpa
„Beten für unsere Kollegen“

Auf dem Trümmerteil der abgestürzten Frachtmaschine ist ein Teil einer Aufschrift zu erkennen.
Foto: Uncredited/Pakistan Navy/AP/dpa
Navigationsprobleme gemeldet, dann verschwunden

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus läuft nur verhalten. (Archivbild)
Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa
Warum gibt es nicht längst andere Exportwege?
VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE
- Das Land ist mit Saudi-Arabien zwar einer der wenigen Staaten, die zumindest einen Teil des Rohöls auch über Pipelines befördern können. Um die Kapazität noch zu erhöhen, wird aber der Bau einer weiteren West-Ost-Pipeline an den Golf von Oman beschleunigt – mit dem Ziel, diese schon kommendes Jahr in Betrieb zu nehmen. Das Land will seine Förderkapazität über diese Strecke von 1,8 auf 3,6 Millionen Barrel pro Tag verdoppeln.
- Als Idee ist sogar eine „Straße der Einheit“ im Gespräch – ein künstlicher maritimer Korridor quer durch die Emirate, vom Persischen Golf zum Oman. Ein Architekturbüro aus Dubai hat den Vorschlag in ersten Entwürfen vorgestellt und träumt im Begleittext von „größerer Kontrolle, Kontinuität und Widerstandsfähigkeit in Handelsnetzen“. Viel mehr als futuristische Designs dürfte aus diesen Plänen allerdings nicht werden.
KUWAIT
- Der kleine Staat liegt eingezwängt im Nordwesten des Persischen Golfs und ist beim Export strikt auf den Seeweg angewiesen. Angedacht ist nun, Kuwaits Öl über die emiratischen und saudischen Pipelines an den Weltmarkt zu bringen, wie Nawaf Al Sabah, Vorsitzender von Kuwaits staatlichem Ölkonzern, zuletzt in Washington sagte. Beide Länder nutzen diese Pipelines seit Kriegsbeginn bereits in höchstmöglichem Maß.
- Auch ein Anschluss Kuwaits an die eigentlich stillgelegte „Tapline“ wird diskutiert. Diese Trans-Arabische Pipeline pumpte ab 1950 Öl aus dem Osten Saudi-Arabiens über Jordanien und Syrien bis zum Libanon ans Mittelmeer für europäische Abnehmer. Dann machten immer größer werdende Tanker und die Wiederöffnung des Suezkanals den Seeweg lukrativer. 1990 wurde der Betrieb eingestellt. Kuwait steht bei dem Thema enorm unter Druck – das Land hatte laut der Website Tankertrackers.com im April erstmals seit 1991 überhaupt kein Öl mehr exportiert.
IRAK
- Das Land machte schon im Krieg mit dem Iran in den 1980er Jahren bittere Erfahrungen damit, wie der Ölexport zur See kriegsbedingt zum Erliegen kommen kann. Als wichtigste Alternative diente hier eine Pipeline über die Kurdenregion und die Türkei zum Mittelmeer. Trotz politischen Streits wurden die Exporte hier wieder aufgenommen und liegen aktuell bei etwa 220.000 Barrel (je 159 Liter) täglich. Die irakische Regierung will diese Menge, wenn möglich, verdreifachen.
- Eine weitere Pipeline führt aus dem Irak ebenfalls über die Türkei, aber vorbei an den kurdisch kontrollierten Gebieten. Nach einer Testphase sollen hier weitere 300.000 Barrel täglich für den Export gepumpt werden.
- Weil der Irak stark abhängig ist vom Ölgeschäft – die Exporte machen in normalen Zeiten mehr als 90 Prozent der staatlichen Einnahmen aus – wird Öl neuerdings auch mit Tanklastern über Syrien ans Mittelmeer gebracht. Dafür starten täglich Hunderte Tankwagen auf der Route, die teurer und logistisch umständlicher ist als der Seeweg – und auch gefährlich mit Blick auf mögliche Anschläge und Überfälle auf Fahrer.
Was passiert mit anderen Gütern unabhängig vom Öl?
Gespräche über Iran-Abkommen
Solidarität mit den Golfstaaten
In Kürze:
- Der Iran hat die indirekten Gespräche mit den USA offenbar ausgesetzt.
- Teheran fordert ein Ende der israelischen Einsätze im Libanon und im Gazastreifen.
- Die iranische Führung droht mit einer Ausweitung des Konflikts.
- US-Militärkreise warnen den Iran davor, die Entschlossenheit der USA zu unterschätzen.
Eine offizielle Bestätigung durch das Weiße Haus oder die iranische Führung liegt bislang nicht vor.
Netanjahu begründet Offensive mit Hisbollah-Übergriffen
Iran droht Konflikt auf Bab-el-Mandab-Straße auszuweiten
Trump verkündet vorläufige Waffenruhe
Im Laufe des Tages erklärte US-Präsident Trump, vor dem Hintergrund zuvor angekündigter Eskalationsschritte Israels, Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon würden ihre gegenseitigen Angriffe zunächst einstellen. Zudem werde Israel entgegen früheren Ankündigungen keine Truppen in die libanesische Hauptstadt Beirut entsenden.
Vierte Gesprächsrunde in Washington
In Kürze:
- Der Iran hat die indirekten Gespräche mit den USA vorerst ausgesetzt.
- Teheran fordert ein Ende der israelischen Einsätze im Libanon und im Gazastreifen..
- Die iranische Führung droht mit einer Ausweitung des Konflikts.
- US-Militärkreise warnen den Iran davor, die Entschlossenheit der USA zu unterschätzen.
Netanjahu begründet Offensive mit fortdauernden Übergriffen durch Hisbollah
Iran droht Konflikt auf Bab-el-Mandab-Straße auszuweiten
Noch keine Reaktion von Trump auf die Ankündigung
„Der Nachholbedarf ist riesig“
80 Dollar pro Barrel (je 159 Liter) zurückkehren.
Neue Inflationsgefahr
Deutschland sollte auf seine Innovationskraft setzen
In Kürze:
- Geplanter US-Angriff wurde ausgesetzt
- Diplomatische Gespräche laufen weiter
- Militärische Option bleibt bestehen

Die USA planten für Dienstag laut Trump einen Angriff auf den Iran (Archivbild).
Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Laufende Verhandlungen
Angespannte Lage am Golf trotz Waffenstillstand

Der Iran greift auch Saudi-Arabien weiter an.
Foto: -/Xinhua/dpa
Atomstreit mit dem Iran
Generator außerhalb der Anlage betroffen
IAEA zeigt sich besorgt
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Koalition sucht Prämien-Alternative
Trauer um Familie Lohmiller
US-Sanktionen gegen Iran
Buhrufe bei Kanzlerrede
Medikamentenengpässe
Im zähen Ringen um einen Ausweg aus dem Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump Teheran vorgeworfen, die USA an der Nase herumzuführen.
„Der Iran hat mit den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt seit 47 Jahren Spielchen gespielt (Verzögerung, Verzögerung, Verzögerung!)“, schrieb Trump am Sonntag, 10. Mai, in seinem Onlinedienst Truth Social.
Iran hat laut der staatlichen Nachrichtenagentur Islamic Republic News Agency (IRNA) seine offizielle Antwort auf den jüngsten US-Vorschlag für ein Abkommen über ein dauerhaftes Ende des Krieges zwischen beiden Ländern übermittelt.
Atomprogramm später Thema
IRNA erklärte, die aktuellen Verhandlungen sollten sich ausschließlich auf die Einstellung der Feindseligkeiten in der Region konzentrieren.
Andere Themen, einschließlich des iranischen Atomprogramms, sollten zu einem späteren Zeitpunkt behandelt werden.
Die US-Regierung hatte bereits am Freitag mit einer Antwort aus Teheran gerechnet. „Ich erhalte angeblich heute Abend einen Brief, also werden wir sehen, wie das läuft“, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag (Ortszeit) vor Journalisten.
Zuvor hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio erklärt, Washington erwarte für Freitag eine iranische Reaktion auf den Vorschlag.





































