Tag: niedrigwasser
In Kürze:
- In Nordrhein-Westfalen und weiteren Regionen im Westen und Südwesten Deutschlands gingen an einzelnen Tankstellen zeitweise Kraftstoffsorten aus.
- Ursachen sind niedrige Pegelstände des Rheins und die durch den Tankrabatt gestiegene Nachfrage.
- Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt fordert, die Fahrrinne des Rheins zwischen St. Goar und Mainz um 20 Zentimeter zu vertiefen.
Aral: Keine größeren Engpässe
Tankrabatt treibt Nachfrage zusätzlich
Fahrrinnenvertiefung lässt seit Jahren auf sich warten
In Kürze:
- Am Frankfurter Flughafen droht ein Engpass bei der Kerosinversorgung, Lufthansa lässt ihre Maschinen deshalb an anderen Flughäfen zusätzlich tanken.
- Ursachen sind der niedrige Rheinpegel und Wartungsarbeiten an der Pipeline, Fraport schließt Lieferengpässe jedoch aus.
- Flugstreichungen sind laut Lufthansa derzeit nicht zu erwarten, das Tanklager reicht rechnerisch für bis zu 14 Flugtage.
Niedriger Rheinpegel als Ursache
Lager für 186 Millionen Liter Kerosin
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Ex-BND-Chef verhaftet
Erster AfD-Landtagspräsident
Euro auf Jahrestief
Ersten Tankstellen geht der Sprit aus
Weniger Geld für Klimaschutz
Was sagen Fachleute?

Die Pegellatte in Kaub in Rheinland-Pfalz zeigt nur noch wenige Zentimeter an.
Foto: Thomas Frey/dpa
Wann verbessert sich die Lage?
Inwiefern leidet die Schifffahrt?

Niedrigwasser am Hafen: Die Kaimauer lag im August 2026 meterhoch im Trockenen.
Foto: Bernd Thissen/dpa
Wieder zweigeteilter Rhein?
Wie schwerwiegend sind die wirtschaftlichen Auswirkungen?

Am Montagabend hat sich wegen des extrem niedrigen Pegelstands ein Frachtschiff im Düsseldorfer Hafen festgefahren.
Foto: Christoph Reichwein/dpa
Was gibt es für Möglichkeiten?
Ein Teil der Sprinter soll entladen werden
Historische Tiefststände
Häufiger Niedrigwasser erwartet
Aus Niedrigwasserjahr 2018 gelernt
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UN-Behörde mahnt besseren Schutz von Passagiermaschinen an
Uber und Wayve starten in London mit Robotaxi-Fahrten

Ein Fahrzeug des britischen Anbieters Wayve Technologies Ltd am 8. Juni 2026 am Rande der London Tech Week in London. In der Stadt starten drei Gruppen autonomer Fahrzeuge Testfahrten: der weltweit führende Roboter-Taxi-Anbieter Waymo (Google), Wayve in Zusammenarbeit mit Uber sowie das chinesische Unternehmen Apollo Go (Baidu).
Foto: Ben Stansall/AFP via Getty Images
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Auf Wahlplakaten am 19. August 2026 in Berlin: Porträts von Stefan Evers (l) von der Christlich-Demokratischen Union (CDU), Bettina Jarasch und Werner Graf (m) von den Grünen sowie Wolfgang Kubicki (r) von der FDP. In Berlin finden am 20. September 2026 Wahlen statt.
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In Kürze:
Niedrigwasser setzt konventionelle Kraftwerke unter Druck

Blick auf den Kaltwasserzulaufkanal des Kernkraftwerks Paks von der Donau aus am 31. Juli 2026 in Paks, Ungarn.
Foto: Janos Kummer/Getty Images
Solarstrom stabilisiert – Preise schwanken
Negative Strompreise vor allem in den Mittagsstunden – Kostenexplosion am Abend

In Deutschland werden immer mehr Solaranlagen gebaut. (Archivbild)
Foto: Marcus Brandt/dpa
Niedrigwasser als Stresstest für die Energieversorgung
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In Deutschland werden immer mehr Solaranlagen gebaut. (Archivbild)
Foto: Marcus Brandt/dpa
Niedrigwasser als Stresstest für die Energieversorgung
Herr Collée, wie ist die aktuelle Situation auf dem Rhein?
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Es gibt Nachrichten, die besagen, dass, wenn sich die Situation weiter verschärft, der Rhein möglicherweise zweigeteilt wird, sodass auf beiden Hälften des Rheins Schifffahrt möglich ist, weil das Wasser dort noch tief genug ist, aber auf dem Mittelstück nicht. Sehen Sie auch dieses Problem?
Also gibt es schon jetzt massive Einschränkungen für die Industrie aufgrund des Niedrigwassers?
Ist die jetzige Krise hausgemacht oder waren solche Probleme mit Niedrigwasser nicht vorhersehbar?
Wie erklären Sie sich, dass die Politik den Rheinausbau nicht gegen die Widerstände durchsetzen konnte?
Was ist Ihrer Meinung nach jetzt dringend zu tun, um die aktuelle Krise zu meistern?
Das Problem ist also nicht der Mensch, der sich die Natur an seine Bedürfnisse anpasst, sondern wie er es tut?
Aber Schleusen kosten auch Zeit zu durchfahren. Ist das nicht ein Nachteil?
Im Vorfeld des Interviews sagten Sie, dass das Niedrigwasser auch etwas Gutes hat. Was meinten Sie damit?
Vielen Dank für das Gespräch!
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65 Jahre Mauerbau
Problematik mit Niedrigwasser
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Pleitewelle und Konjunktur
Waldbrände in Deutschland
Binnenschifffahrt nicht ersetzbar
Arbeiten am Rhein notwendig
Es geht nicht nur um die Schifffahrt
Ausbau der Wasserwege hätte schon 1992 erfolgen sollen
Bilger kommentierte dies mit den Worten:
„Jeder Zentimeter mehr Fahrrinnentiefe bedeutet am Ende mehr Ladung im Schiff, mehr Ladung auf dem Schiff bedeutet weniger zusätzliche Lkws auf unseren Straßen und es bedeutet vor allem sichere Lieferketten für unsere Wirtschaft.“
„Wir müssen unsere Wasserstraßen resilient für Niedrigwasser und andere Extremwetterereignisse machen. Das ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf.“
Weiterer Einbruch des Wirtschaftswachstums

Das Binnenschiff „Vorwärts“ fährt auf dem Elbe-Havel-Kanal in Sachsen-Anhalt.
Foto: Jens Wolf/dpa
Schiff bei Weitem am günstigsten

Im Jahr 2023 konnten die Schiffe über den Rhein bei Bacharach noch fahren. Nun sollen die Fahrrinnen vertieft werden, damit Binnenschiffe auch bei niedrigem Pegelstand passieren können.
Foto: Boris Roessler/dpa
Lösung: Flachgangschiffe
Wasserschlucker: Chemieindustrie und Braunkohleabbau

Der Tagebau Hambach soll ab 2030 geflutet werden.
Foto: über dts Nachrichtenagentur
„Durch die Anlagen des BASF-Werks in Ludwigshafen fließen pro Jahr zum Beispiel 20 Millionen Kubikmeter Grundwasser sowie rund 1,2 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Rhein.“
Greift die Wasserstrategie von 2023 zu kurz?
„Das muss die Regierung durch eine zeitnahe Überarbeitung der Wasserstrategie klarstellen. Und damit die Industrie sparsamer mit Wasser umgeht, müssen bestehende Verträge geprüft werden.“
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