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Ringen um das Präsidentenamt
Anfrage an die EU-Kommission gestellt?

Abgeordnete, darunter der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar (erste Reihe, M. l.) und Außenministerin Anita Orbán (r.), stimmen am 13. Juli 2026 bei der außerordentlichen Sitzung des Parlaments im Abgeordnetenhaus in Budapest, Ungarn, über eine Verfassungsänderung ab.
Foto: Attila Kisbenedek / AFP via Getty Images
Rückgewinnung staatlicher Vermögenswerte
Orbán-Amt soll aufgelöst werden
Staatsrundfunk zeitweilig abgeschaltet
Protest des Polnische Journalistenverband
In Kürze
- 1,6 Millionen Tonnen Weltkriegsmunition bedrohen Nord- und Ostsee.
- Die Munition ist fast vollständig korrodiert, Schadstoffe treten aus.
- Fische in den Gebieten erkranken viermal häufiger an Tumoren.
- Zum Umgang mit Munition im Meer gibt es keine einheitliche Gesetzgebung.
- Badeurlaube sind noch möglich.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Waffen und Munition schnell entsorgt. Schiffe, beladen mit Bomben, Granaten und Minen, fuhren aufs Meer hinaus und warfen die Ladung über Bord.
Niemand dachte seinerzeit daran, dass diese Altlasten Jahrzehnte später einmal zur Gefahr werden könnten. Der Expertenkreis „Munition im Meer“ hat dazu Daten an das Umweltbundesamt (UBA) weitergeleitet. Diese zeigen, dass hunderte Quadratkilometer des Meeresbodens davon betroffen sind. Allein in der deutschen Ostsee liegen schätzungsweise 300.000 Tonnen Munition.

Munitionsreste am Meeresboden am Ausgang der Kieler Förde.
Foto: Forschungstauchzentrum CAU Kiel/dpa/dpa
Wo ist die Gefahr?
Die Kartierungen verzeichnen für den deutschen Ostseebereich insgesamt 50 munitionsbelastete Flächen. Darunter acht große, definierte Munitionsversenkungsgebiete. Zu den bekanntesten und stark belasteten Zonen gehören die Kolberger Bucht, die Lübecker Bucht und die Gewässer vor Usedom.
Die Kolberger Heide ist ein rund 12 Quadratkilometer großes Versenkungsgebiet. Es liegt nordöstlich der Kieler Außenförde. Laut historischen Rekonstruktionen des GEOMAR-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel liegen hier über 1.000 Großobjekte, wie Grundminen, Torpedos und Fliegerbomben. Teils sollen diese nur zwei Kilometer vom Badestrand entfernt im flachen Wasser liegen, teilte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mit.
In der Lübecker Bucht liegen schätzungsweise 35.000 Tonnen konventionelle Munition. Neue Untersuchungen, die im Fachmagazin Nature publiziert wurden, dokumentieren in diesem Areal unter anderem die erhebliche Verklappung von Gefechtsköpfen der V1-Marschflugkörper.
Das flache Küstengebiet rund um die Gewässer vor Usedom ist vor allem wegen Fehlwürfen britischer Brandbomben im Zweiten Weltkrieg belastet. Laut den behördlichen Grundlagenberichten liegen hier nach Schätzungen etwa 1,2 Tonnen freier, weißer Phosphor.
Wer trägt die Verantwortung?
Jahrzehntelang war völlig unklar, wem diese Munition rechtlich gehört und wer für die Kosten der Bergung aufkommen muss. Mit dem Untergang des Deutschen Reiches 1945 wandelten sich die Eigentumsverhältnisse an Kriegsmaterial mehrmals durch Besatzungsrecht, Konfiskation und Sondergesetze der Alliierten.
Aus dieser Sachlage heraus entwickelte sich ein jahrelanger, politischer Streit um das Geld. Die betroffenen Küstenbundesländer wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern forderten eine finanzielle Beteiligung des Bundes.
Sie argumentierten, dass die Meere eine gesamtdeutsche Aufgabe seien. Der Bund verwies wiederum auf die Zuständigkeit der Länder für die Gefahrenabwehr vor ihren Küsten.
Kompetenzzentrum Munitionsbergung
Die Lösung der Finanzierung erfolgte schließlich, als der Bund ein Sofortprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro auflegte. In diesem Zusammenhang fiel der Startschuss für das neue Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer in Rostock.
Dort bündeln der Bund und die Küstenbundesländer Erkenntnisse, Kapazitäten und operative Ressourcen zum Thema Bergung und Entsorgung von Altmunition aus dem Meer. Inzwischen hat die Bundesregierung zugesichert, in Vorleistung zu treten und die laufenden Unterhaltskosten der Bergung in den kommenden sechs Jahren mit 50 Millionen Euro jährlich allein zu finanzieren. Danach soll mit den Ländern über eine solidarische Lastenteilung verhandelt werden.
Die Experten in Rostock koordinieren nicht nur die anstehenden Pilotbergungen in Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarbucht, sondern treiben auch die Entwicklung moderner Unterwasser-Roboter voran. Weiterhin bereitet das Kompetenzzentrum den Einsatz einer schwimmenden Verbrennungsplattform vor.
Entsorgung auf dem offenen Meer
Die spezialisierten Roboter greifen die Altmunition vom Meeresboden auf und heben sie auf die Plattform. Dort wird das Material vollautomatisch durch Maschinen zerlegt. Anschließend wird der Sprengstoff an Bord bei hohen Temperaturen verbrannt. Damit keine giftigen Gase in die Luft entweichen, wirken Spezialfilter dem entgegen. Das übrig gebliebene Metall wird recycelt.
Mit dieser Lösung gehen allerdings auch Sicherheitsrisiken einher. Auf dem offenen Meer ist eine solche Industrieplattform ein mögliches Angriffsziel. Experten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) warnen in einer Studie unter anderem vor Sabotage oder Angriffen aus der Luft.
Weiterhin stellen Unfälle eine zusätzliche Bedrohung dar. Beispielsweise könnte ein manövrierunfähiger Frachter die Verbrennungsplattform rammen. Nautische Experten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) weisen darauf hin, dass ein solcher Zusammenstoß gravierende Folgen haben könnte.
Risiko Metall im Salzwasser
Die Metallhüllen der Munition in den Risikogebieten sind fast vollständig korrodiert.
Das giftige Sprengstoffpulver liegt offen im Wasser und löst sich langsam auf. Der weiße Phosphor vor Usedom sieht im nassen Zustand wie Bernstein aus. Wenn Spaziergänger ihn beispielsweise aufsammeln und er trocknet, kann er sich von selbst entzünden.
Forscher des Thünen-Instituts für Fischereiökologie untersuchten im DAIMON-Projekt, wie sich das Gift auf Tiere auswirkt. Sie fanden heraus, dass Fische aus den betroffenen Gebieten viermal häufiger an Tumoren erkranken. Die Schadstoffe werden ebenfalls von Muscheln aufgenommen, wodurch das Gift damit auch in die Nahrungskette gelangt.
Baden in der Ostsee noch möglich?
Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel messen die Wasserqualität regelmäßig. In einer im Fachmagazin Chemosphere veröffentlichten Arbeit schätzten sie, dass in der südwestlichen Ostsee bereits mehrere tausend Kilogramm der Chemikalien im Wasser schweben. Dennoch gibt das Umweltbundesamt Entwarnung für Badegäste, da sich die Schadstoffe bei der Größe der Ostsee verdünnen. Jedoch können nach Ansicht von Experten Schadstoffe zukünftig auch in die menschliche Nahrungskette gelangen. Dazu schreibt das Bundesumweltministerium:
„Diese Gefahr für die Umwelt nimmt von Jahr zu Jahr zu. Das ist insbesondere in der Ostsee ein Problem, weil sich ihr Wasser – durch den vergleichsweise kleinen Anschluss an Nordsee und Atlantik über den Skagerrak – nur etwa alle 100 Jahre austauscht. Dadurch steigt die Konzentration von Schadstoffen im Wasser der Ostsee mit der Zeit immer mehr.“
In Kürze
- 1,6 Millionen Tonnen Weltkriegsmunition bedrohen Nord- und Ostsee.
- Die Munition ist fast vollständig korrodiert, Schadstoffe treten aus.
- Fische in den Gebieten erkranken viermal häufiger an Tumoren.
- Zum Umgang mit Munition im Meer gibt es keine einheitliche Gesetzgebung.
- Badeurlaube sind noch möglich.
Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden Waffen und Munition schnell entsorgt. Schiffe, beladen mit Bomben, Granaten und Minen, fuhren aufs Meer hinaus und warfen die Ladung über Bord.
Niemand dachte seinerzeit daran, dass diese Altlasten Jahrzehnte später einmal zur Gefahr werden könnten. Der Expertenkreis „Munition im Meer“ hat dazu Daten an das Umweltbundesamt (UBA) weitergeleitet. Diese zeigen, dass hunderte Quadratkilometer des Meeresbodens davon betroffen sind. Allein in der deutschen Ostsee liegen schätzungsweise 300.000 Tonnen Munition.

Munitionsreste am Meeresboden am Ausgang der Kieler Förde.
Foto: Forschungstauchzentrum CAU Kiel/dpa/dpa
Wo ist die Gefahr?
Die Kartierungen verzeichnen für den deutschen Ostseebereich insgesamt 50 munitionsbelastete Flächen. Darunter acht große, definierte Munitionsversenkungsgebiete. Zu den bekanntesten und stark belasteten Zonen gehören die Kolberger Bucht, die Lübecker Bucht und die Gewässer vor Usedom.
Die Kolberger Heide ist ein rund 12 Quadratkilometer großes Versenkungsgebiet. Es liegt nordöstlich der Kieler Außenförde. Laut historischen Rekonstruktionen des GEOMAR-Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel liegen hier über 1.000 Großobjekte, wie Grundminen, Torpedos und Fliegerbomben. Teils sollen diese nur zwei Kilometer vom Badestrand entfernt im flachen Wasser liegen, teilte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mit.
In der Lübecker Bucht liegen schätzungsweise 35.000 Tonnen konventionelle Munition. Neue Untersuchungen, die im Fachmagazin Nature publiziert wurden, dokumentieren in diesem Areal unter anderem die erhebliche Verklappung von Gefechtsköpfen der V1-Marschflugkörper.
Das flache Küstengebiet rund um die Gewässer vor Usedom ist vor allem wegen Fehlwürfen britischer Brandbomben im Zweiten Weltkrieg belastet. Laut den behördlichen Grundlagenberichten liegen hier nach Schätzungen etwa 1,2 Tonnen freier, weißer Phosphor.
Wer trägt die Verantwortung?
Jahrzehntelang war völlig unklar, wem diese Munition rechtlich gehört und wer für die Kosten der Bergung aufkommen muss. Mit dem Untergang des Deutschen Reiches 1945 wandelten sich die Eigentumsverhältnisse an Kriegsmaterial mehrmals durch Besatzungsrecht, Konfiskation und Sondergesetze der Alliierten.
Aus dieser Sachlage heraus entwickelte sich ein jahrelanger, politischer Streit um das Geld. Die betroffenen Küstenbundesländer wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern forderten eine finanzielle Beteiligung des Bundes.
Sie argumentierten, dass die Meere eine gesamtdeutsche Aufgabe seien. Der Bund verwies wiederum auf die Zuständigkeit der Länder für die Gefahrenabwehr vor ihren Küsten.
Kompetenzzentrum Munitionsbergung
Die Lösung der Finanzierung erfolgte schließlich, als der Bund ein Sofortprogramm in Höhe von 100 Millionen Euro auflegte. In diesem Zusammenhang fiel der Startschuss für das neue Bundeskompetenzzentrum Munitionsbergung aus dem Meer in Rostock.
Dort bündeln der Bund und die Küstenbundesländer Erkenntnisse, Kapazitäten und operative Ressourcen zum Thema Bergung und Entsorgung von Altmunition aus dem Meer. Inzwischen hat die Bundesregierung zugesichert, in Vorleistung zu treten und die laufenden Unterhaltskosten der Bergung in den kommenden sechs Jahren mit 50 Millionen Euro jährlich allein zu finanzieren. Danach soll mit den Ländern über eine solidarische Lastenteilung verhandelt werden.
Die Experten in Rostock koordinieren nicht nur die anstehenden Pilotbergungen in Mecklenburg-Vorpommern in der Wismarbucht, sondern treiben auch die Entwicklung moderner Unterwasser-Roboter voran. Weiterhin bereitet das Kompetenzzentrum den Einsatz einer schwimmenden Verbrennungsplattform vor.
Entsorgung auf dem offenen Meer
Die spezialisierten Roboter greifen die Altmunition vom Meeresboden auf und heben sie auf die Plattform. Dort wird das Material vollautomatisch durch Maschinen zerlegt. Anschließend wird der Sprengstoff an Bord bei hohen Temperaturen verbrannt. Damit keine giftigen Gase in die Luft entweichen, wirken Spezialfilter dem entgegen. Das übrig gebliebene Metall wird recycelt.
Mit dieser Lösung gehen allerdings auch Sicherheitsrisiken einher. Auf dem offenen Meer ist eine solche Industrieplattform ein mögliches Angriffsziel. Experten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) warnen in einer Studie unter anderem vor Sabotage oder Angriffen aus der Luft.
Weiterhin stellen Unfälle eine zusätzliche Bedrohung dar. Beispielsweise könnte ein manövrierunfähiger Frachter die Verbrennungsplattform rammen. Nautische Experten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) weisen darauf hin, dass ein solcher Zusammenstoß gravierende Folgen haben könnte.
Risiko Metall im Salzwasser
Die Metallhüllen der Munition in den Risikogebieten sind fast vollständig korrodiert.
Das giftige Sprengstoffpulver liegt offen im Wasser und löst sich langsam auf. Der weiße Phosphor vor Usedom sieht im nassen Zustand wie Bernstein aus. Wenn Spaziergänger ihn beispielsweise aufsammeln und er trocknet, kann er sich von selbst entzünden.
Forscher des Thünen-Instituts für Fischereiökologie untersuchten im DAIMON-Projekt, wie sich das Gift auf Tiere auswirkt. Sie fanden heraus, dass Fische aus den betroffenen Gebieten viermal häufiger an Tumoren erkranken. Die Schadstoffe werden ebenfalls von Muscheln aufgenommen, wodurch das Gift damit auch in die Nahrungskette gelangt.
Baden in der Ostsee noch möglich?
Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel messen die Wasserqualität regelmäßig. In einer im Fachmagazin Chemosphere veröffentlichten Arbeit schätzten sie, dass in der südwestlichen Ostsee bereits mehrere tausend Kilogramm der Chemikalien im Wasser schweben. Dennoch gibt das Umweltbundesamt Entwarnung für Badegäste, da sich die Schadstoffe bei der Größe der Ostsee verdünnen. Jedoch können nach Ansicht von Experten Schadstoffe zukünftig auch in die menschliche Nahrungskette gelangen. Dazu schreibt das Bundesumweltministerium:
„Diese Gefahr für die Umwelt nimmt von Jahr zu Jahr zu. Das ist insbesondere in der Ostsee ein Problem, weil sich ihr Wasser – durch den vergleichsweise kleinen Anschluss an Nordsee und Atlantik über den Skagerrak – nur etwa alle 100 Jahre austauscht. Dadurch steigt die Konzentration von Schadstoffen im Wasser der Ostsee mit der Zeit immer mehr.“
Hat der jüngste Rückgang des Goldpreises Ihre grundlegende Einschätzung zu Gold verändert? Oder sehen Sie darin nur eine normale Korrektur?
Was raten Sie durchschnittlichen Anlegern? Wie viel sollten sie in Gold investieren?
Und warum eine Mischung aus Gold und Silber?
Haben Sie eine Einschätzung, bis auf welches Niveau der Goldpreis fallen könnte?
China hat den Handel mit Papiergold unterbunden. Manche sehen darin einen Versuch, den echten Wert von Gold zu ermitteln. Was sagen Sie dazu?
Vielen Dank für das Interview!
Das Problem mit dem Gewicht: Warum LDL nur einen Teil der Wahrheit zeigt
Der unterschätzte genetische Faktor
Die Risikofaktoren in den Adern
Der frühzeitige Fehlalarm beim Zucker
Werden Sie zum Manager Ihrer eigenen Gesundheit
In Kürze:
- 67 Prozent der Beschäftigten können sich laut einer Umfrage vorstellen, im Ausland zu arbeiten.
- Besonders auswanderungsbereit sind gut qualifizierte Fachkräfte und Besserverdiener.
- Die wichtigsten Gründe für den Wegzug: mehr Netto, geringere Steuer- und Abgabenlast, bessere Lebensqualität.
- Bei den Rückwanderungen nach Deutschland sind qualifizierte Fachkräfte unterrepräsentiert.
Warum immer mehr Beschäftigte den Blick ins Ausland richten
Nicht Karriere, sondern Lebensqualität und Steuerlast
Was sich in den vergangenen Jahren verändert hat
„Erwerbstätige deutsche Auswanderer üben häufig Berufe mit hohem Qualifikationsniveau aus.“
Mehr Steuern, weniger Fachkräfte?
In Kürze:
- Forscher der Max-Planck-Gesellschaft nutzten hochauflösende MRT-Technologie, um die Mikrostruktur des Gehirns zu untersuchen.
- Dabei stellten sie fest, dass die Sehrinde blinder Menschen dicker als die sehender Menschen ist.
- Ursache ist, anders als bisher angenommen, offenbar eine geringere Myelinisierung des Gehirns.
- Diese stellt jedoch keine Beeinträchtigung dar, da die umgeformte Sehrinde andere Funktionen wie Sprachverarbeitung und Arbeitsgedächtnis übernimmt.
„Aus Tierstudien wissen wir bereits, dass Sinneserfahrungen einen enormen Einfluss auf diese Entwicklungsprozesse haben. Die genauen Mechanismen hinter diesem Einfluss sind jedoch Gegenstand laufender Forschung.“
Dickere Sehrinde
„Wie bereits in früheren Studien beobachteten wir, dass der visuelle Kortex bei blinden Menschen dicker erschien.“
Grenze zwischen grauer und weißer Substanz
In Kürze:
- Vulkanische Gase verändern sich vor einem Ausbruch.
- Messungen aus der Ferne sind sicherer als im Vulkanfeld.
- Ein Flugroboter der TU München arbeitet mit einem Laserstrahl zusammen.
- Die Drohne der Uni Mainz fliegt direkt in die Vulkanfahne hinein.
Ohne Gefahr für Menschen
Wie funktionieren die Messungen?
Drohne der Uni Mainz fliegt direkt in die Vulkanfahne hinein
In Kürze:
- Fernwärme ist eine wichtige Säule der Wärmewende in Deutschland.
- Von aktuell rund 10 Prozent Anteil an der Wärmeversorgung sollen daraus künftig fast fünfmal so viel werden.
- Nord- und vor allem ostdeutsche Regionen sind am weitesten mit der Verbreitung.
- Das größte Ausbaupotenzial liegt in Ballungsgebieten.
Fernwärme zu 10 Prozent verbreitet

Foto: Prognos AG, Fernwärmeatlas, 2026 – in Kooperation mit Handelsblatt und Tagesspiegel Background.
In Zukunft halb Deutschland mit Fernwärme versorgt?

In Energie ausgedrückt, lag Deutschlands gesamter Wärmebedarf im Jahr 2023 bei 552 Terawattstunden (TWh). Die Fernwärme lieferte rund 52 TWh oder rund zehn Prozent. Das zukünftige Fernwärmepotenzial wird auf rund 200 TWh geschätzt.
Foto: Prognos AG, Fernwärmeatlas, 2026 – in Kooperation mit Handelsblatt und Tagesspiegel Background.
Wo müssten erst neue Netze gebaut werden?
Wie funktioniert Fernwärme überhaupt?
Zwei große Ziele
Konkurrenz durch andere Heizarten?
„Wenn man ein Fernwärmenetz auf 10.000 Abnehmer auslegt, aber dann entscheiden sich 7.000 Bürger in dem Gebiet für eine Wärmepumpe, wird sich das Netz unter den heutigen Bedingungen nicht rentieren.“
Was bedeutet Fernwärme für die Verbraucher?
In Kürze:
- Osteoporose und Sarkopenie – also Knochen- und Muskelschwund – nehmen bereits in jüngeren Jahren ihren Anfang.
- Knochen und Muskeln wachsen durch Belastung. Fehlt diese, verkümmern sie.
- Auch die Biochemie von Knochen und Muskeln bestimmt, ob sie schwinden oder wachsen.
- Doch gesunde Knochen und Muskeln brauchen nicht nur Sport und eine gute Ernährung, sondern auch Energie in den Zellen.
Anatomie: Der Körper wird durch das geformt, was man von ihm verlangt
Tipps, was Sie tun können
Chemie: Was Ihr Blut Ihnen verrät
Vitamin D
Vitamin K2
Magnesium
Protein
Hormone
Tipps, was Sie tun können
- Eier,
- Geflügel,
- Rinderfleisch,
- frischer oder konservierter Thunfisch oder Lachs,
- griechischer Joghurt.
Energie: Die Kraft zum Wiederaufbau
Tipps, was Sie tun können
- Halten Sie regelmäßige Schlafenszeiten ein,
- sorgen Sie für ein dunkles und kühles Schlafzimmer,
- verzichten Sie spätabends auf Bildschirme und auf Alkohol, da beides den Tiefschlaf beeinträchtigt.

Fasten führte in einer ersten Studie zu besserer Symptomkontrolle bei Morbus Crohn (Dr. Maitreyi Raman).
Foto: Lacheev/iStock
Die Studie im Detail
Es geht nicht darum, weniger zu essen
Die innere Uhr des Darms
Risiko durch viszerales Fett bei Morbus Crohn
Die stille Epidemie der Polypharmazie
Wenn Medikamente sich gegenseitig stören
Ohne Transparenz wird jede zusätzliche Tablette zum Risiko
Fazit
Selenskyj geht es um Waffen
Selenskyj will Einstieg in EU-Raketenprogramm

Beim NATO-Gipfel in der Türkei warb Selenskyj für weitere Lieferungen der dringend benötigten Flugabwehrraketen für Patriot-Systeme an sein von Russland angegriffenes Land. (Archivbild)
Foto: Jens Büttner/dpa
Verstimmungen mit Polen und Ungarn
Mehr Fokus auf den Nahen Osten und China
Kein Wort zu neuen Personen

Die Ukraine bietet seit dem Ausbruch des Irankriegs den Staaten im Nahen Osten und den Golfmonarchien Hilfe bei der Abwehr von iranischen Drohnen an. (Archivbild)
Foto: -/Ukrainian Presidential Press Office via AP/dpa
Neue Leiter für Strafverfolgung
Ohne Korruptionsbekämpfung kein EU-Beitritt
Bereits in deiner Doktorarbeit hast du dich dem Thema Prävention gewidmet. Warum ist dieses Thema so wichtig – damals wie heute?
Das ist jetzt 20 Jahre her. Hat sich die Beweglichkeit in der Gesellschaft seither verändert?
Woran liegt das?
Was ist der Unterschied zwischen klassischem Krafttraining und funktionellem Training?
„Das heißt: Wir schlagen viel mehr Fliegen mit einer Klappe.
Haben die Maschinen beim Krafttraining ausgedient?
Wie fängt man am besten mit funktionellem Training an und wie bleibt man dran?
Das hört sich einfach an. Wie gelingt die Umsetzung am besten?
Du hast dich auf die Altersgruppe ab 40 Jahren spezialisiert. Was gilt es da zu beachten?
Der Fokus sollte also auf dem Krafttraining liegen?
Wenn jemand sagt: „Ich habe überhaupt keine Zeit für Sport.“ Was würdest du darauf antworten?
Vielen Dank für das Interview.
- Fiatarone MA, Marks EC, Ryan ND, Meredith CN, Lipsitz LA, Evans WJ. (1990)
High-Intensity Strength Training in Nonagenarians
New England Journal of Medicine, 323(5), 302–309.
PubMed Originalstudie - Fiatarone MA, O’Neill EF, Ryan ND et al. (1994)
Exercise Training and Nutritional Supplementation for Physical Frailty in Very Elderly People
New England Journal of Medicine, 330(25), 1769–1775.
PubMed Originalstudie - Frontera WR, Meredith CN, O’Reilly KP, Knuttgen HG, Evans WJ. (1988)
Strength Conditioning in Older Men: Skeletal Muscle Hypertrophy and Improved Function
Journal of Applied Physiology, 64(3), 1038–1044.
PubMed Originalstudie - Nelson ME, Fiatarone MA, Morganti CM et al. (1994)
Effects of High-Intensity Strength Training on Multiple Risk Factors for Osteoporotic Fractures
JAMA, 272(24), 1909–1914.
PubMed Originalstudie - Evans WJ, Rosenberg IH. (1991)
Biomarkers – The 10 Determinants of Aging You Can Control
Simon & Schuster.
Hintergrundwerk zur Bedeutung von Muskelmasse, Kraft, Körperfettanteil, Stoffwechsel und Ausdauer für gesundes Altern.
Echtzeit-Gesichtserkennung
Polizei darf mehr kontrollieren
Scharfe Kritik von Linken und Grünen

Der GdP-Bundesvorsitzende, Jochen Kopelke, sieht „viel Positives“ im jüngsten Gesetzesvorhaben für die Bundespolizei. (Archivbild)
Foto: Annette Riedl/dpa
Kopelke: „Wichtiges Signal für Polizei“
Grenzen der Funkzellenauswertung

Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr mehr Gewaltdelikte an Bahnhöfen und anderen Orten, wo sie für die Sicherheit zuständig ist, festgestellt. (Archivbild)
Foto: Robert Michael/dpa
Kopelke: Mehr Schutz für Polizei benötigt
KI verbessert Frühwarnung

Indienststellung der neuen Drohnenabwehreinheit in Blumberg-Aherensfelde, Brandenburg, mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (r.).
Foto: Matthias Kehrein/Epoch Times
Bundespolizei erhält Drohnenstaffeln
Direktes Abhören am Telefon
Verbesserte Zurückweisung von Gefährdern
- Das entscheidet das Team allein.
- Hier wird informiert, aber nicht gefragt.
- Hier braucht es vorher Abstimmung.
- Gibt es echte Entscheidungsspielräume?
- Wird ein guter Versuch anerkannt, auch wenn er nicht perfekt war?
- Sind Fehler Lernstoff oder Beweismaterial?
- Wird Verantwortung wirklich übergeben oder nur Arbeit verteilt?
In Kürze:
- Zahlreiche Böden sind durch Schwermetalle belastet, auch in Deutschland. Teils stammen sie aus der Natur, teils vom Menschen.
- Einige Stoffe wie Eisen und Kupfer sind in geringen Mengen für unsere Gesundheit wichtig. Andere, wie Arsen oder Cadmium, sind schon in kleinen Mengen schädlich.
- Im Regelfall werden die Gesamtkonzentrationen gemessen, doch nicht alles, was im Boden ist, kann freigesetzt werden.
- Teure Sanierungen, etwa durch Bodenaustausch, könnten durch Beachtung der sogenannten Bioverfügbarkeit reduziert werden.
- Im Garten kann die Auswahl der richtigen Obst- und Gemüsesorten die Belastung für den Menschen senken.
„Metallverschmutzung im Boden ist ein echtes globales Problem, aber Entscheidungen über Lebensmittelsicherheit, Aufräumarbeiten und Wiederverwendung von Land müssen auf dem Teil der Metalle basieren, den Organismen wirklich aufnehmen können, nicht nur auf den Zahlen in den Schlagzeilen.“
Bodenchemie rückt ins Zentrum
Was sind Schwermetalle?
Intelligente Sanierung soll Kosten sparen
Blei auf Salat, Arsen im Reis
Drei konkrete Beispiele: Cadmium, Blei, Arsen
Cadmium als Lebensmittelproblem
Blei – mögliche Altlast in Stadtgärten
Arsen und das Sauerstoffproblem
In Kürze:
- Die FSK hat „Citizen Vigilante“ für Kinovorführungen ab 18 Jahren freigegeben.
- Für die Veröffentlichung im Home-Entertainment-Bereich erhielt der Film kein Kennzeichen, da eine Jugendgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte.
- Regisseur Uwe Boll kritisiert die Entscheidung.
FSK: Jugendgefährdung bei „Citizen Vigilante“ nicht auszuschließen
Produktion könnte „Desensibilisierung oder Desorientierung Jugendlicher“ bewirken
Regisseur Boll macht „alte woke Liberale“ für teilweise Freigabe-Verweigerung verantwortlich
Kritiken von „Citizen Vigilante“ gehen weit auseinander
In Kürze:
- Die Voranhörung im Mordfall Charlie Kirk ist beendet. Richter Tony Graf Jr. entscheidet nach den Schlussvorträgen am 1. September, ob der Fall zum Hauptverfahren zugelassen wird.
- Ein früherer Lebensgefährte des Angeklagten, Tyler Robinson, belastete diesen schwer. Zudem präsentierte die Staatsanwaltschaft Überwachungsvideos, DNA-Spuren und Textnachrichten als Beweismittel.
- Die Anklage sieht ein ideologische Motive für die Tat. Die Verteidigung bestreitet die Aussagekraft mehrerer Beweise und wendet sich gegen die Verwendung von Aussagen vom Hörensagen.























































































